Die kulturWelt berichtet tagesaktuell von Ausstellungs-Eröffnungen, bringt Nachtkritiken aus Ballett-, Sprech- und Musiktheater, bespricht Bücher und Filme, porträtiert Künstler, kommentiert und glossiert kulturpolitische Ereignisse, ist auf Messen und Festivals vertreten, hält die Hörer über neue Entwicklungen auf dem Kunstmarkt, im Internet und in der Architektur auf dem Laufenden und befragt regelmäßig interessante Studiogäste. Schwerpunkt der Berichterstattung ist Bayern, aber auch das deutsche und internationale Kulturleben behält die kulturWelt jederzeit im Blick.

Es sind die Bücher, die der künstlichen Intelligenz ihren Siegeszug ermöglicht haben. Jetzt setzt sie die Buchbranche unter Druck

Gespräch mit Rebekka Endler über die französische Schauspielerin Brigitte Bardot und den Feminismus

Der meistgestreamte Song des Jahres in Deutschland heißt "Tau mich auf” von Zartmann

Neues Graffiti in London entdeckt - ein neues Werk des rätselhaften Banksy?

Emily ist nicht mehr in Paris. Die Wohlfühl-Serie geht in die fünfte Staffel - und in eine andere europäische Metropole.

Das Kreativquartier in München ist eines der letzten großen Areale im Stadtgebiet der Landeshauptstadt, auf dem freischaffende Künstlerinnen und Künstler zu günstigen Konditionen arbeiten können, bisher.

Mit Filmen wie "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" hat sich Rosa von Praunheim für Homosexuelle und Transmenschen eingesetzt.

Die Bürgerrechtler Maria Kolesnikowa und Viktor Babariko waren bei den Protesten 2020 um die manipulierte Präsidentschaftswahl vorangegangen und später verhaftete worden.

"Harry und Sally" gilt als Kultfilm; "Eine Frage der Ehre" wurde für den Oskar nominiert.

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen haben heute in München das Kunstwerk aus der Kranach-Schule an die Erbin des jüdischen Kunstsammlers Ernst Magnus aus Hannover zurückgegeben.

Martin Moszkowicz kritisiert Wolfram Weimers Plänen für Streaming-Investitionen

"18 Gefangene": Das ist der Titel des neuen Buchs des chinesischen Schriftstellers und Menschenrechtsaktivisten Liao Yiwu. Niels Beintker hat es gelesen

Sie wollen nicht, dass ihre Musik auf Veranstaltungen der MAGA-Bewegung oder der Regierung von Donald Trump gespielt werden.

Er war bekannt dafür, die Eigenheiten seiner Landsleute auf Fotos festzuhalten - oft in grellen Farben und mit einer Prise Humor.

Im letzten Jahr war es das "Ampel-Aus", dieses Jahr wurde "KI-Ära" zum Wort des Jahres gekürt. Wie es dazu kam, fragen wir Sylvia Bensch von der Gesellschaft für deutsche Sprache, die in der Jury saß.

Die Zeit der Fat Cat ist endlich, das wussten alle, die sich zur Zwischennutzung im alten Gasteig eingemietet hatten. Unklar war jedoch, wie lange die Räume genutzt werden dürfen.

Drei Auszeichnungen in einer Spielzeit: Thomas Schmauser ist Schauspieler des Jahres, hat den deutschen Theaterpreis Faust gewonnen und demnächst wird er auch noch den Gertrud-Eysoldt-Ring erhalten.

Die Kunstgruppe "Zentrum für politische Schönheit" fordert die CDU heraus, mit einem Denkmal für den ermordeten CDU-Politiker Walter Lübcke vor dem Konrad Adenauer-Haus in Berlin.

80 Jahre nach Kriegsende warten immer noch viele jüdische Familien auf Kunstwerke, die sich in öffentlichen Sammlungen befinden.

Die Zeit von Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt geht zu Ende. Wir ziehen Bilanz mit dem Programmmacher Stefan Schmidtke.

Jedes Jahr zeichnet Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zehn besondere Bücher aus. Dazu ein Gespräch mit Martin Pflanzer vom Hagebutte Verlag.

Lesen ist politisch - dafür treten gerade Buch-Influencer auf TikTok ein - was damit genau gemeint ist, fragen wir im Kultur-Update.

Bei der Sanierung des Deutschen Museums sind Teile des dortigen Ehrensaals verändert worden. Der Landesdenkmalrat spricht von Vandalismus. Ein Kommentar von Martin Zeyn

Zum Tod des Hollywood-Stars und gebürtigen Kölners Udo Kier ein Gespräch mit Autor und Regisseur David Schalko ("Kafka"), der mit Udo Kier u.a. in der Serie "Altes Geld" zusammengearbeitet hat. Von Marie Schoeß /

Der Drache Tabaluga, die drei Freunde Maus, Hahn und Schwein und der ganze Hof Mulllewapp: Die Figurenwelt von Helme Heine ist groß. Nun ist der in Bayern und Neuseeland lebende Illustrator und Kinderbuchautor mit 84 Jahren gestorben. Christoph Leibold im Gespräch mit seinem guten Freund Peter Maffay /

Songs im Protestmodus: Der US-amerikanische Singer-Songwriter Jesse Welles aus Arkansas und seine Lieder gegen die Politik von Donald Trump.

Laut Süddeutscher Zeitung soll der Liedermacher und Sänger Konstantin Wecker ein Verhältnis zu einer Minderjährigen gehabt haben

Wie hat die Familie von Friedrich dem Großen den Siebenjährigen Krieg erlebt - darüber hat Tanja Kinkel geschrieben, die heute den Bayerischen Kunstpreis bekommt.

Der 93-jährigen Gerhard Richter ist der einflussreichste Maler des Jahres - laut dem Kunstmagazin Monopol, das gerade seine Liste mit den 100 einflussreichsten Künstlern veröffentlicht hat. Außerdem: Gerhard Polt bekommt den Ehrenpreis des bayerischen Kunstpreises. Und: Fotographie von Axel Hoedt.

In Las Vegas wurden gestern die Latin Grammys verliehen, die Künstlerinnen und Künstler aus der lateinamerikanischen Musik auszeichnen: Der Preis für das beste Album ging an den Sänger Bad Bunny. Außerdem: Khaled el-Enany aus Ägypten tritt morgen sein Amt als neuer Generalsekretär der UNESCO an. Und: Bayern sieht sich einer neuen Raubkunst-Klage gegenüber.

Ein freistehendes Bürohaus in München wird zu einem Ort für Künstlerinnen. Die Vereinigung GEDOK hat die Räume bekommen und bietet sie Frauen als Ateliers an. Die Schriftstellerin Katja Lange-Müller wird mit dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet und der Thriller "Die, My Love" von Lynne Ramsay startet in den Kinos.

Heute tagte der Kunstausschuss des Bayerischen Landtags. Dort ging es auch um die Vorwürfe vom Frühjahr, der Freistaat tue zu wenig rund um das Thema. Andrea Mühlberger im Gespräch mit dem BR-Kunst-Experten Stefan Mekiska / 10 Jahre Münchner Hofspielhaus: Das Theater in der Nähe der Oper feiert sich selbst mit dem Jubiläumsstück "Giesing Mountain" von Stefan Kastner. Christoph Leibold war bei der Premiere / Nadav Lapid gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Filmemacher Israels. In seinem neuen Film "Yes" zeichnet er ein grelles Bild der israelischen Gesellschaft - ein lauter, anarchischer, überdrehter und enorm wütender Film vor dem Hintergrund des Gaza-Kriegs. Julia Haungs hat den Film gesehen und mit dem Regisseur gesprochen.

Im Rechtsstreit GEMA gegen OpenAI ist heute in München ein weitreichendes Urteil gefallen. Die GEMA hatte dagegen geklagt, dass OpenAI seine KI mit urheberrechtlich geschützter Musik füttert - und zwar ohne die Zustimmung der Rechte-Inhaber. Nach dem Urteil heißt es 1 zu 0 für die Gema. Meike Föckersberger war im Gerichtssaal dabei / Liebesgezwitscher vor der Hochzeit: Heute sind Anna Seghers Liebesbriefe aus den 1920er Jahren an ihren späteren Ehemann "Rodi" erschienen, sie zeigen die berühmte Literatin von einer ganz neuen Seite. Judith Heitkamp hat die Briefe gelesen / Für Paul McCartney war die Zeit nach der Trennung der Beatles hart: Viele machten ihn für das Ende der Band verantwortlich. Doch mit der Band "Wings" feierte er einen zweiten musikalischen Frühling. Über diese Zeit hat er ein Buch geschrieben. Hardy Funk hat "Wings. Die Geschichte einer Band on the Run" gelesen.

BBC-Chef Tim Davie tritt nach Kritik an Bearbeitung von Trump-Aussagen für TV-Doku zurück / Regisseur Roland Emmerich wird 70 / Ausstellung im Rupertinum Salzburg: "EveryBody"

Mit dem Exil verloren sie ihre Heimat und ihre Bühne: Iris Berben liest aus dem Roman "Kabarett der Namenlosen" von Susanne Schädlich, der an vergessene Theaterkünstler*innen der Weimarer Republik erinnert, die aus unserem Land vertrieben wurden. Niels Beintker stellt den Roman vor; Iris Berbens Lesung ist zu hören im Podcast "Buchgefühl - reden und lesen" in der ARD Audiothek. Zwei Musiklegenden mit neuen Alben: Mavis Staples (86) und Willie Nelson (92) haben auch schon zusammen Musik gemacht, jetzt erscheinen zeitgleich die neuen Alben der beiden US-amerikanischen Altmeister. Jay Rutledge stellt sie vor. Filmtipp: "The Change" - Thriller über das brisante Thema, wie Faschismus eine Familie entwurzeln kann. Anna Wollner mit ihrem Kinotipp.

Vor 70 Jahren, im Dezember 1955, wurde das erste Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Italien geschlossen: Gespräch mit Antonio Pellegrino / Flamenco, Reggaeton, jetzt Berghain - die spanische Musikerin Rosalía / "Zwei, drei blaue Augen": das Romandebüt des Schauspielers Victor Schefé

Gespräch mit der Ausstellungsarchitektin Shirin Brückner über das neue Grand Egyptian Museum bei Kairo / Kunst, Theater, Film: Wie die russische Kulturszene den Krieg feiert / Filmkritik: "Dann passiert das Leben" mit Anke Engelke

Der Schriftsteller Laurent Mauvignier bekommt für seinen Roman "La Maison vide" den wichtigsten französischen Literaturpreis verliehen / Das Theater Regensburg ist Opernhaus des Jahres 2025 / Der Regisseur Carsten Gutschmidt spricht über seine ARD-Doku zu den Nürnberger Prozessen 1945 / Brasilianischer Spionage-Thriller: "The Secret Agent" / Weltpolitik als Computerspiel: Europa Universalis

Premierenkritik: Christian Stückl inszeniert "Appropriate (Was sich gehört)" von Branden Jacobs-Jenkins am Münchner Volkstheater / Bilanz: das Jazzfest Berlin 2025 / Zwischen Demokratie und Putin: Russlands wilde 90er-Jahre

"Spooky Season" heißt eine neue Ausstellung im Erika-Fuchs-Haus, die sich mit Geistern, Monstern und Hexen in Comics auseinandersetzt. In Großbritannien gibt es derweil Initiativen die sich für eine "späte Gnade" für Frauen einsetzt, die im späten Mittelalter als Hexen getötet wurden. Mit Okkultismus und Hexerei beschäftigt sich auch Florence + The Machine - wir stellen ihr neues Album vor.

"Death Positive" nennt sich eine Bewegung, die sich für einen positiven Umgang mit dem Lebensende einsetzt. Dazu gehört auch das Sprechen über den Tod mit Kindern. Wie? Darüber sprechen wir mit der Autorin Christine Pernlochner-Kügler. Außerdem blicken wir auf die Ausstellung "Kindheit am Nil" im Ägyptischen Museum in München. Und: "Zeit ohne Gefühle", das Theaterstück von Lena Gorelik eröffnet eine ganze Reihe an den Münchner Kammerspielen, die sich mit jüdischem Leben in Deutschland beschäftigt.

"Verzweiflungen" heißt das Buch von Heike Geißler, für den sie den Bayerischen Buchpreis in der Kategorie Sachbuch verliehen bekam. Wir blicken außerdem auf das neue Abenteuer des bekanntesten Kobolds Bayerns mit einer Kritik zum Kinofilm "Pumuckl und das große Missverständnis". Und: Eindrücke aus der neuen Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum München, "... damit das Geräusch des Krieges nachlässt, sein Gedröhn".