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Jennifer Khakshouri, Adriana Altaras, Philipp Tingler und – als Gast – der Literaturwissenschaftler und Kulturvermittler Rico Valär diskutieren über «Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter» von Lukas Bärfuss, «Was nicht gesagt werden kann» von David Szalay, «Erzähl mir alles» von Elizabeth Strout sowie «Tamangur» von Leta Semadeni. Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss geht mit seinem autobiografischen Buch «Königin der Nacht» dahin, wo es schmerzt: Zu seiner Mutter, die ihn einen «Betriebsunfall» nannte, keine Liebe zeigte und alles andere als fürsorglich war. Der Büchner-Preisträger Bärfuss beschreibt, wie die Literatur ihn gerettet hat - und hinterfragt zugleich den Muttermythos in der Gesellschaft. Der Roman «Was nicht gesagt werden kann» gehört zu den bemerkenswertesten Neuerscheinungen des letzten Jahres. Er erzählt das Leben eines Mannes, der in einer ungarischen Plattenbausiedlung aufwächst und in die englische High Society aufsteigt. In kargen Dialogen und fragmentarischen Episoden beschreibt er eine Figur, unter deren Coolness unverarbeitete Traumata liegen. Pulitzerpreisträgerin Elizabeth Strout erschafft seit vielen Jahren in ihren Romanen einen Kosmos. Darin beschreibt sie das Lebensgefühl und die politische Stimmung an der nordamerikanischen Ostküste. Ihre Figuren sind liebenswert, wenn auch nicht immer sympathisch. In «Erzähl mir alles» begegnen sich die Hauptfiguren aus verschiedenen vergangenen Romanen. Leta Semadeni ist eng mit dem Engadin verbunden und schreibt Lyrik und Prosa, auf Deutsch und auf Rätoromanisch. Für ihr Lebenswerk wurde sie mit dem Schweizer Grand Prix Literatur ausgezeichnet. Der Roman «Tamangur» wurde neu aufgelegt. Er handelt vom Leben eines Kindes, seiner Grossmutter und der schmerzvollen Abwesenheit des Grossvaters in einem abgelegenen Bergdorf.
Dr. Elisa Hoven ist Professorin für deutsches und ausländisches Strafrecht an der Universität Leipzig und Richterin am Sächsischen Verfassungsgerichtshof. Um Verbrechen und ethische Dilemmata geht es auch in ihren Romanen. Nach "Dunkle Momente" rund um die Strafverteidigerin Eva Herbergen hat sie jetzt "Feine Risse" vorgelegt. Auf WDR 2 spricht sie mit Jörg Thadeusz über die Wahrheit hinter den fiktiven Fällen und den schmalen Grat zwischen Recht und Gerechtigkeit. Von Elisa Hoven.
Nach vier Romanen über eine Frauenbiografie schreibt die Berner Autorin Stef Stauffer diesmal eine höchst vergnügliche Kleingaunerkomödie. Man leidet mit den Figuren mit und ein bisschen lacht man auch über ihr bemühtes Strampeln für ein würdiges Leben. Sie sind so unendlich menschlich! Ewige Geldsorgen drücken zwar auf ihre Stimmung, aber sie haben auch kreative und nicht immer ganz legale Ideen, wie sie diese Geldsorgen loswerden könnten. Dr Chläbi, d Mönele, dr Anger und dr Püntu. Beim King zum Beispiel, Ex-Tennisprofi, da müsste doch was zu holen sein, so unanständig reich, wie der ist. Wenn nur nicht die Tschuggerei ständig dazwischenfunken würde. Es sind keine Helden und keine grossen Geschichten, über die Stef Stauffer schreibt. Aber ihre Figuren haben Herz. Vor allem haben sie ihr Mundwerk. Denn reden, das können sie endlos. Die Sprache jeder ihrer Figuren spiegle ihren jeweiligen Charakter, sagt die Autorin. Tatsächlich macht das umständliche, wortreiche, bildhafte, farbige Reden dieser Menschen die Lektüre des Romans zu einer Quelle für gute Laune und Mitgefühl. Happy End inklusive. Familienname Jegerlehner Der Familienname Jegerlehner ist in Biglen, Hasle bei Burgdorf und Walkringen im Berner Mittelland einheimisch. Er bezieht sich als Wohnstättenname auf den Wohnort der ersten Personen mit diesem Namen, den Hof Jegerlee im Talgraben in der Gemeinde Walkringen. Dessen Name setzt sich zusammen aus der Personenbezeichnung Jeger und dem alten Rechtswort Lee(n) «Pacht, Lehen». Das Jegerlee war also ein Hof, der an einen Jäger oder an eine Person namens Jeger verpachtet war.
In dieser Folge nehmen wir euch mit auf eine Reise durch die Geschichte des Vampirs – von seinen frühen Wurzeln im Volksglauben bis hin zur romantisierten Figur der modernen Popkultur. Wir beginnen im alten Osteuropa, wo Angst, Unwissen und Naturphänomene den Glauben an wiederkehrende Tote prägten. Von dort aus geht es weiter zu den ersten dokumentierten Vampirfällen des 18. Jahrhunderts, die ganz Europa in Aufruhr versetzten und den Vampir erstmals in den Fokus von Wissenschaft, Kirche und Politik rückten. Doch damit endet seine Geschichte nicht. Im Gegenteil: Der Vampir überlebt nicht nur den Wandel der Zeit, sondern verändert sich selbst. Aus dem gefürchteten Monster wird eine literarische Figur, die sich im 19. Jahrhundert immer weiter ausdifferenziert – mal tragisch, mal verführerisch, mal gefährlich. Und schließlich landet er dort, wo wir ihn heute kennen: in Filmen, Serien und Romanen. Zwischen Gothic Horror, romantischer Verklärung und gesellschaftlichen Metaphern wird der Vampir zu einer der wandelbarsten Figuren der Popkultur. Wie konnte aus einem Schrecken der Dörfer ein verführerischer Popkultur-Charakter werden? Genau das klären wir in dieser Folge. #podcast #vampire #vampir #dracula #folklore #mythologie #horror #geschichte #aufklärung #literatur #popkultur #truecrimehistory #mystery #grusel #spooky #twilight #nosferatu #carmilla #bramstoker #wesen Quellenrecherche und Soundeffekte: https://pastebin.com/3JHQ6Cx7 So erreicht ihr uns:
Frau Goethe liest (FGL) - "Meeresdunkel" von Till Raether – Rezension(Hördauer ca. 10 Minuten)Mallorca, für viele ein Sehnsuchtsort. Sonne, Meer. Entspannte Tage unter Pinien. Das Zirpen von Zikaden. Genau mit dieser Erwartung im Gepäck reist Henrike in Till Rasters Thriller „Meeresdunkel“ auf die Baleareninsel.Meeresdunkel verbindet eine Urlaubsreise, wie sie viele kennen, mit einem dichten Spannungsaufbau. Der Thriller von Till Raether ist im April 2026 im Rowohlt Verlag erschienen.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin Heike StepprathHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Mit dem Etikett „Arbeiterdichter“ konnte Max von der Grün nie etwas anfangen. Mit seinen Romanen löste der Erfolgsautor in der alten Bundesrepublik heftige Diskussionen aus. Seine politische Analyse ist zu seinem 100. Geburtstag erschreckend aktuell. Von Helmut Böttiger www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Was macht ein gutes Leben aus? Eine existentielle Frage, die die Philosophie seit vielen hundert Jahren zu deklinieren versucht. Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss, vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis, ist in seinen Theaterstücken, seinen Romanen und Essays immer auch auf der Suche nach einer vernünftigen, einleuchtenden Antwort auf diese nicht unkomplizierte Frage. Auch deshalb vielleicht gehört dazu die reflektierte Suche nach seinen biografischen Wurzeln. Lukas Bärfuss stellt sich in seinen Texten seiner Herkunft, den Lebensgeschichten seiner Eltern, die natürlich nicht folgenlos für den Sohn sein konnten. "Vaters Kiste" (2022) war das Buch über seinen Vater, 2023 schrieb er den autofiktionalen Roman "Krume Brot". Jetzt ist das Buch über seine Mutter erschienen: "Königin der Nacht". In NDR Kultur à la carte spricht Lukas Bärfuss mit Andrea Schwyzer über das "gute Leben", seine Arbeit, die Provokationen der Literatur und über sich.
Tone Schunnesson är författare till en ny roman som heter Ultravåld. När hon kommer till studion är romanen precis på väg ut i världen till läsarna, hon har just fått ett första exemplar av den tryckta boken i handen. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app. Tone Schunnesson är född 1988 och debuterade 2016 med romanen Tripprapporter. Andra romanen kom 2020, den heter Dagarna dagarna dagarna och nominerades bland annat till Sveriges Radios Romanpris. Bland mycket annat gör hon ihop med Aftonbladets kulturchef Karin Pettersson en filmad podd som heter Café Bambino.Den nya romanen har hämtat sin titel ur Anthony Burgess klassiker A Clockwork Orange från 1962, där han introducerade ordet ultraviolence för läsarna. Ett ord som översatts till ultravåld och är synonymt med brutalt, meningslöst våld.Ultravåld är Tone Schunnessons mest omfattande roman hittills och spänner över ca 450 sidor.Skriv till oss! bokradio@sverigesradio.seProgramledare: Marie Lundström
Läser du någonting? Läsandets kris har vi pratat om under lång tid nu, och i dagens Fontänbubbel tittar vi lite på romanens historia för att försöka förstå var vi befinner oss idag. Vi rör oss igenom klass, värderingar och kommersialism och som en röd tråd går vårt behov av berättandet. Är det egentligen så att narrativet är vad som definierar oss som människor? Personligt, humoristiskt och nära – Fontänbubbel är dina röster i vardagen!
Nach seiner autobiografischen und viele tausend Seiten zählenden Romanreihe "Min kamp" hat der norwegische Schriftsteller Karl Ove Knausgård sofort eine weitere Reihe mit Romanen begonnen, die alle mal mehr, mal weniger miteinander zusammenhängen. Zumal in allen Romanen ein neuer Stern am Himmel auftaucht, der die Figuren begleitet, der "Morgenstern", nach dem diese Reihe auch benannt ist. Jetzt ist der fünfte Band dieser Reihe erschienen mit dem Titel "Arendal". Gerrit Bartels hat ihn für uns gelesen.
Författaren Amanda Svensson och komikern och skådespelaren Emma Molin bokcirklar ihop med Marie Lundström om romanen Väggen av Marlen Haushofer. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app. Till slut gjorde vi det! Bokcirklade om en roman som många av er lyssnare önskat ett samtal om: Väggen, skriven av den österrikiska författaren Marlen Haushofer (1920-1970).En roman från 1963 om en kvinna i fyrtioårsåldern som blir ensam kvar i en jaktstuga bland branta berg när en osynlig och hård vägg uppenbarat sig.Författaren Amanda Svensson och komikern och skådespelaren Emma Molin har läst romanen och samtalar med Marie Lundström.Väggen är översatt till svenska av Rebecca Kjellberg.Programmet sändes första gången i mars 2025.Skriv till oss! bokradio@sverigesradio.seProgramledare: Marie Lundström
CN: Suizid, Krebs, Covid, Long Covid, Diabetes, Verletzungen Wie, aus welchem Grund und mit welcher Haltung schreiben wir in unseren Romanen eigentlich über Krankheit? Benutzen wir Krankheit als "plot device" oder als "trope", und haben wir deshalb hier und da ein leicht ungutes Gefühl? Ist Krankheit Teil der Persönlichkeit und Geschichte von Figuren, oder gibt es Themen aus diesem Bereich, zu denen wir immer wieder zurückkehren? Warum ist weder bei Alena noch bei Till je eine Person schlimm erkältet, und wie verhindern wir, Krankheit als Metapher zu verwenden? Unter anderem erwähnen wir den Roman "Paradise Beach" von Dara Brexendorf, dieses Frühjahr erschienen bei Eichborn https://bastei-luebbe.de/Buecher/Romane-Erzaehlungen/Paradise-Beach/9783847902379?
Im kanadischen Touristenort Banff kennt man Gewaltverbrechen bestenfalls aus Romanen oder dem TV. Die Einwohner kennen und vertrauen einander, niemand schließt seine Haustüre ab. All das ändert sich schlagartig, als in einer Nacht im Mai die 23 jährige Taxifahrerin Lucie Turmel grausam ermordet wird. Jeder mochte die quirlige junge Frau, es gibt keine Hinweise auf den Täter. Hartnäckige und kreative Polizeiarbeit bringt schließlich Licht ins Dunkel.
Historische Romane mit Angela Marina Reinhardt Wenn die Tresencrew von einer Sache so gar keine Ahnung hat, dann von historischen Romanen! Okay, das war jetzt noch charmant, denn ehrlicherweise haben Carin und Christian von ziemlich vielen Dingen keinen Schimmer (auch wenn sie das in dieser Deutlichkeit nur ungern zugeben), aber was literarische Reisen in die Vergangenheit betrifft, sind sie tatsächlich völlig ungeschriebene Blätter. Wenn man als einzige Referenz Bridgerton angeben kann … Aus diesem Grund haben sie sich Angela Marina Reinhardt eingeladen, deren Herz für die Historie schlägt und für die detaillierte Recherche keine Fleißaufgabe, sondern Berufung ist. Im Interview lässt sie sich nicht einmal durch so manche hilflose Fragen ihrer Gastgebenden aus der Ruhe bringen: Carin: »In deinen Meran-Romanen geht es um Mode, nicht wahr?«Angela: »Ähm, nein. Eigentlich nicht. Also die Leute haben schon etwas an, aber …« Nun ja. Inzwischen hat Frau Müller den ersten Band der »Welt in Meran«-Reihe gelesen und ist schlauer. Fazit: Sehr besonderes und atmosphärisches Ambiente und wirklich außergewöhnlicher Handlungsort! Glücklicherweise hat Angela aber in ihrem Autorinnen-Leben Frauen um sich, die mehr Ahnung haben. Sie ist Gründungsmitglied der »Sisters Through Time«, einem Autorinnen-Netzwerk, das sich ganz den historischen Geschichten verschrieben hat. Erwähnte Bücher: Angela Lund: Eismusik Angela Marina Reinhardt: Die Welt in Meran – Walzerblut Angela Marina Reinhardt: Die Welt in Meran – Schattenflamme Frank Herbert: Der Wüstenplanet Angelas Links: Webseite: https://angelamarina.com/Newsletter: https://angelamarina.com/newsletter/Sisters Through Time: https://sistersthroughtime.com/Instagram: https://www.instagram.com/angelamarinareinhardtFacebook: https://www.facebook.com/angelaschreibt
Vor zwanzig Jahren, im Jahr 2006, erschien PeterLichts „Lied vom Ende des Kapitalismus“. Knapp zwei Jahre später folgte die große Finanzkrise. Mehr kann man von einem Popsong nicht verlangen, kommentiert er trocken. Seit dieser Zeit macht PeterLicht unbeirrt weiter: mit Popsongs, Theaterstücken und Romanen, die den Sound der kapitalistischen Welt verdichten und hörbar machen - meist komisch und melancholisch zugleich, sodass man nie so genau weiß, ob man lachen oder weinen soll. In der neuen Folge des Fantasiemuskel-Podcasts spricht PeterLicht mit Torsten Fremer darüber, warum die Welt für ihn vor allem ein Soundphänomen ist und welches utopische Potenzial in diesen Sounds steckt.
Oksana Zabuzjko er en av Ukrainas fremste forfattere i den post-sovjetiske generasjonen. I 1996 skapte hun furore med debutromanen Feltstudier i ukrainsk sex, som nå kommer på norsk i Dagfinn Foldøys oversettelse. Her brøt hun med det gjeldende syn på kvinnens rolle i samfunnet og i parforholdet, der hun var ventet å underordne seg mannen.Romanen har blitt et referanseverk for øst-europeisk feminisme, og tematiseringen av kvinnelige erfaringer, språk og makt har ført til sammenligninger med forfattere som Jamaica Kincaid og Angela Carter.Romanen kretser rundt det destruktive forholdet mellom forfatteren Oksana og skulptøren Mykola, så vel som utfordringene Oksana møter i kraft av å være en kvinnelig, ukrainsk poet. I et muntlig språk som er delvis henvendt til leseren, delvis fortellerens egen bevissthetsstrøm, utforsker Zabuzjko både hva det vil si å være ukrainsk og hva det vil si å være kvinne, i en tid da begge disse størrelsene lå i støpeskjeen.Zabuzjko har utgitt en rekke prisvinnende romaner, diktsamlinger og essaysamlinger, inkludert titler som Museet for etterlatte hemmeligheter og Min lengste reise. Hun har i tillegg en doktorgrad i filosofi, og har undervist i ukrainsk litteratur ved blant annet Harvard og University of Pittsburgh.Også forfatter og historiker Lotta Elstad har utforsket historie og kvinnelige erfaringer i skjønnlitterær form, blant annet i Jeg nekter å tenke og de kritikerroste Xiania-bøkene. På Litteraturhuset møtte hun Zabuzjko til samtale om sex, kjærlighet og kvinnesyn i Ukraina.Samtalen foregikk på engelsk. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
§LIT - Bewusst Publizieren 15Uwe Kullnick und Nadja Kobler sprechen mit LITERARISCHE RECHTSBERATUNG(Hördauer 59 Minuten)LitReba ist eine Rechtsberatung für die Literatur: Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unterstützen Autorinnen dabei, rechtliche Fragen in ihren fiktiven Werken zu klären – von Romanen bis Drehbüchern. Die Beratung ist kostenlos, niedrigschwellig und wird von erfahrenen Juristinnen begleitet.Ziel ist es, Geschichten rechtlich plausibel zu machen, Fehler zu vermeiden und so die Glaubwürdigkeit der Texte zu stärken. Gleichzeitig leistet das Projekt einen Beitrag zur Aufklärung über Recht – für Schreibende ebenso wie für das Publikum.Interessierte Autorinnen, Studierende und Juristinnen können sich jederzeit beteiligen und das Angebot mitgestalten.Prof. Anne Schneider ist Lehrstuhlinhaberin für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Neben Fachliteratur begeistert sie sich auch für Romane verschiedener Genres. Auch Krimis finden sich in ihrem Bücherregal wieder. Mit ihrem besonders geschulten Auge sind dabei die rechtlichen Unstimmigkeiten, die in solchen Werken auftauchen, natürlich nicht unbemerkt geblieben. Solche Momente bewegten sie dazu, zu mehr rechtlicher Richtigkeit in fiktionalen Werken beitragen zu wollen. Somit entstand die Literarische Rechtsberatung als neue und einzigartige Form der unentgeltlichen studentischen Rechtsberatung für Autorinnen und Autoren.Clara Beckmann Petey, ist wissenschaftliche Beschäftigte am Lehrstuhl von Frau Prof. Schneider tätig. Sie ist organisatorisch in der LitReba involviert, überprüfe aber auch die bisherigen Beratungsantworten unserer Studierender. Sie ist, neben anderen Diplom- und Volljurist*innen, beaufsichtigend bei der LitReba tätig. Bei der LitReba Literaturbegeisterung als soziales Hobby zu gestalten, welches dann auch noch juristische Kompetenzen schult und Autor*innen bei der Schaffung ihrer Werke unterstützt, ist eine einzigartige Möglichkeit.Melina Kellers, studiert im 6. Semester Rechtswissenschaft und befindet sich aktuell in der Examensvorbereitung. Ihr Schwerpunkt ist Unternehmensrecht. Die LitReBa ist für sie die perfekte Verbindung ihres zukünftigen Berufes und eines ihrer liebsten Hobbys, dem Lesen.LitReba – Literarische RechtsberatungKontakt: litreba@hhu.deAls Autor, Selfpublisher, Blogger, Influencer oder Verleger ist es wichtig, sich mit rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen, um mögliche Probleme zu vermeiden. Mit etwas Wissen und Vorsicht kann man diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen.In diesem Blog werde ich mit Dr. Nadja Kobler einer selbständigen Anwältin, Autorin sowie Lektorin, über die rechtlichen Probleme sprechen, denen man begegnen kann, und wie man ihnen vorbeugen oder mit ihnen umgehen kann, falls sie bereits aufgetreten sind. In diesem Sinn werden wir regelmäßig Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen.Ihr könnt uns auch Themen vorschlagen, die euch interessieren und über die ich mit Nadja sprechen kann. Wir sind auch daran interessiert, von euren Erfahrungen zu hören und sie in unseren Sendungen zu diskutieren.Du würdest gern die bisherigen Folgen hören, dann schau doch mal hierhin.Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Frau Goethe liest (FGL) - "UND SIE SCHENKTEN IHNEN EIN ZUHAUSE" von Laura Baldini – Rezension(Hördauer ca. 9 Minuten)Was bleibt von einem Zuhause, wenn Krieg alles zerstört, und wie finden Kinder Halt in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist?Der Roman „Und sie schenkten ihnen ein Zuhause“ von Laura Baldini erzählt genau davon. Er ist im April 2026 bei PIPER erschienen.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin Heike Stepprath Hat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Hvordan kan fortellinger om fortiden forme livene våre i dag? Er identitet noe vi først og fremst arver – eller noe vi skaper? Føler mennesker i dag større press for å «finne» identiteten sin enn før? Svik som går i arv skildrer en kvinne som vender hjem til et landskap og en familiehistorie preget av svik, tap og forventninger om ulykke – samtidig som hun selv står foran det største ansvaret i livet: å bli mor. Gjest er den samisk-svenske forfatteren Tina Harnesk.See omnystudio.com/listener for privacy information.
Lauschangriff auf Drachen Wer Podcasts mag, liebt auch Hörbücher?! Dieser unbestätigten, aber sehr reizvollen These hängt Christian an (durchaus aus eigenem Erleben) und lebt seinen enormen Mitteilungsdrang gelegentlich auch als Hörbuchsprecher aus. Was liegt da näher als auch sämtliche Drachenbücher aus der Ordo-Draconis-Reihe einzusprechen? Eben. Jedenfalls überrascht er Carin und die geneigte Zuhörerschaft in dieser Folge mit ausführlichen Schnipsel aus den ersten beiden Romanen plus der Vorgeschichte »Der Drache im Fabergé-Ei«. Aber hört einfach selbst. Zuvor wird noch ein gestrandeter Wal betrauert und über viele Bücher geplaudert, die bei der Saloon-Crew zuletzt für prächtigsten Eskapismus gesorgt haben. Erwähnte Bücher: Harper Lee: Wer die Nachtigall störtVera Nentwich: Tote Vettern erben nicht Ken Follet: Stonehenge Karin Koenicke: Küss mich, Sahneschnittchen Naomi Novik: Die Feuerreiter Seiner Majestät 01: Drachenbrut Katharina Burkhardt: Meerliebe und Zimtschnecken Erwähnte Hörbücher: C.C. Ravenmiller: Der Drache im Fabergé-Ei Lilly Labord: Ordo Draconis – Erwachen C.C. Ravenmiller: Ordo Draconis – Prophezeiung
Treue Elizabeth Strout Fans sowie Kenner und Liebhaberinnen ihrer Figuren dürften sich gefreut haben, als kürzlich, nämlich im März, endlich ein neuer Roman der amerikanischen Autorin veröffentlicht wurde. Dabei erschien Tell me everything, wie er im englischen Original heißt, bereits im vorangegangenen Jahr in Deutschland im Original, und noch ein Jahr davor bereits auf dem amerikanischen Markt. Somit ist Erzähl mir alles, wie Elizabeth Strouts Roman im Deutschen heißt, also längst nicht mehr ganz neu, aber für die in ihrer Muttersprache lesende Rezensentin eben schon. Nicht neu hingegen sind die der Leserin lieb gewonnenen Figuren, die schon aus diversen vorangegangenen Romanen Strouts geläufig sind und deren Leben wir bereits recht gut kennen. Dabei stechen vor allem Lucy Barton hervor, deren Entwicklung und Lebensweg bereits in vier Romanen beleuchtet wurde, sowie Olive Kitteridge, deren Leben die Autorin zwei Romane gewidmet hat und die ebenfalls als Miniserie verfilmt und bereits in diesem Format von mir besprochen wurden. Nun ist es aber so, dass alle Figuren, die Strout ihrem literarischen Universum zufügt, immer wieder auftauchen, sei es als Randfigur oder Hauptakteur.Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass uns das Personal in Erzähl mir alles reichlich vertraut ist. Die Hauptfiguren sind Lucy Barton, ihres Zeichen erfolgreiche Schriftstellerin aus New York, die seit Corona in Crosby, Maine mit ihrem Exmann William lebt, was von der einheimischen Bevölkerung eher skeptisch betrachtet wird. Außerdem Olive Kitteridge, die ihre ganz eigene und spezielle Art im Umgang mit Menschen pflegt, vor langer Zeit Lehrerin in Crosby war, die aber zum Zeitpunkt der Handlung bereits 90 Jahre alt ist und in einem Altersheim lebt, jedoch nichts von ihrem unvergleichlichen Wesen eingebüßt hat. Als Dritten im Bunde und auch bereits wegen seiner tragischen Familiengeschichte bekannt, ist Bob Burgess. Er ist Anwalt, mit Lucy befreundet und, wie uns die Autorin direkt zu Beginn der Geschichte wissen lässt, der eigentlich Protagonist.Zu Beginn des Romans werden Olive und Lucy durch Bob einander vorgestellt, da sie sich bisher nicht persönlich kannten, Olive Lucy aber aufgrund ihres Berufs als Schriftstellerin ausgewählt hat, um ihr eine Geschichte zu erzählen, von der sie glaubt, dass diese damit vielleicht etwas anfangen kann. Die Erzählung, die anschließend folgt, dreht sich um ihre Eltern, vor allem aber ist es eine tragische Liebesgeschichte. Sie markiert den Ausgangspunkt für die nun regelmäßig stattfindenden Treffen zwischen Olive und Lucy, in denen sie sich gegenseitig Geschichten über Menschen erzählen, Menschen, die Lucy im Verlauf des Romans als „unbeachtete Leben“ bezeichnet und nach deren Lebenssinn sie fragt. Im Fokus stehen aber auch die Gespräche zwischen Bob und Lucy, die eine späte, enge Freundschaft verbindet, die auch deren jeweiligen Partnern insofern recht zu sein scheint, da diese viel mit sich selbst beschäftigt sind. Dass Lucy und Bob im Laufe der Zeit mehr als nur freundschaftliche Gefühle füreinander hegen, offenbaren sie sich gegenseitig nicht, so dass auch ihre Geschichte ein weiteres Zeugnis unerfüllter Liebe im Roman darstellt und die sich – entgegen des Buchtitels – eben nicht alles erzählen und dafür ihre Gründe haben.Letztlich würde es zu weit führen, auf all die Biografien und Lebensläufe einzugehen, von denen uns Elizabeth Strout berichtet und dafür sollte man schließlich den Roman lesen, aber eine thematische Einordnung ist dennoch möglich. Neben bereits erwähnten Liebesgeschichten geht es auch um zwischenmenschliche Beziehungen im Allgemeinen, um Schuldgefühle und Traumata, die unser ganzes Leben beeinflussen und die vielleicht sogar auf Missverständnissen beruhen. Aber auch die Themen Älterwerden und Einsamkeit ziehen sich durch den Roman und führen schließlich zu der Frage, wie wir leben wollen und mit Erlebtem umgehen.„Wir glauben gern, dass wir unser Leben unter Kontrolle haben, aber das stimmt manchmal nur bedingt. Die, die vor uns kamen, haben die Weichen für uns gestellt.“ (S.35)Eine zusätzliche Wendung in der Handlung ist eine Kriminalgeschichte, in der Bob in seiner Rolle als Anwalt tätig wird, in der es aber nicht weniger um Familie, Lebensläufe und Verbundenheit geht. Alles hängt zusammen und wird von Strout fein miteinander verwoben, so dass sie einen liebevollen und wertschätzenden Blick auf die Leben wirft, die unbeachtet zu sein scheinen und nach deren Sinn sie ihre Protagonistinnen immer wieder fragen lässt. Das Tiefgreifende wird bei Strout in das Alltägliche eingebettet, ohne dabei kitschig zu sein. Aktuelle politische Verweise werden dabei fein säuberlich immer wieder eingestreut.Worin sich Elizabeth Strout treu bleibt, ist die Tatsache, dass der Roman für sich steht und auch ohne Kenntnis ihrer vorangegangenen Werke gelesen werden kann. Für diejenigen, die ihr Oeuvre bereits kennen, ist es ein weiterer Ausflug in die komplexe Figurenwelt, die die Autorin über Jahre hinweg geschaffen hat und über die es immer noch etwas zu erfahren gibt. Wie ich bei meiner Recherche außerdem feststellen durfte, erscheint bereits am 05. Mai ihr neuer Roman The things we never say in englischer Sprache in Deutschland und der Titel verweist doch auf einen engen, wenn auch konträren Bezug zu Tell me everything. Je nachdem wie lange wir auf die Übersetzung warten müssen, wird es wohl früher oder später wieder eine Rezension eines Elizabeth Strout Romans geben und bis dahin verbleibe ich mit einer Empfehlung. This is a public episode. 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Falls ihr es nicht nach Köln geschafft habt oder alles nochmal nachhören wollt: wir freuen uns, dass wir am Sonntag endlich den live-Mitschnitt von Rashas Gespräch mit der grandiosen Terézia Mora in der Comedia in Köln mit euch teilen können. Dort haben die beiden am 26. Februar vor einem voll besetzten Publikum im Rahmen des Literaturfestivals ‚kindly invited‘ über das Werk der Schweizer Schriftstellerin Adelheid Duvanel gesprochen. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön für die Einladung und Organisation an das ganze ‚kindly invited‘-Team und das Literaturhaus Köln! Die Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Ungarischen Terézia Mora hat schon mehrere viel gelobte Romane geschrieben. Auch ihr letzter 2023 erschienener Roman „Muna oder Die Hälfte des Lebens“, in dem die junge Protagonistin aus der ostdeutschen Provinz einem Mann verfällt, der nicht gut für sie ist, wurde für die Shortlist des Deutschen Buchpreises ausgewählt. Neben ihren Romanen hat Terézia Erzählungen, Essays und Drehbücher verfasst, bereits zwei Poetik-Vorlesungen veröffentlicht und sie wurde schon mit so ziemlich jedem Preis, mit dem man im deutschsprachigen Literaturbetrieb ausgezeichnet werden kann, geehrt. Darunter sind der Ingeborg-Bachmann-Preis, der Georg-Büchner-Preis für ihr Gesamtwerk und der Deutsche Buchpreis für ihren 2013 erschienen Roman „Das Ungeheuer“. Für ihr Gespräch mit Rasha hat sich Terézia gewünscht, über die 1936 geborene und 1996 verstorbene Schweizer Autorin und Journalistin Adelheid Duvanel zu sprechen. Ähnlich wie die Beziehung Munas, der Protagonistin von Terézias letztem Roman und wie ihr in der Folge hören werdet, hatte die Ehe der Schweizer Autorin Adelheid Duvanel toxische Züge. So soll ihr Mann, ein Maler, sie davon abgebracht haben, selbst in seiner Disziplin künstlerisch tätig zu werden. Das Schreiben hat sie jedoch nicht aufgegeben, sodass wir heute ihre jüngst vom Limmat Verlag in einer Gesamtausgabe gesammelten sehr kurzen, dafür aber sehr dichten Erzählungen, Feuilletons, Kolumnen und Briefe nachlesen können. In der Folge widmen sich Rasha und Terézia besonders der Entschlüsselung einiger von Duvanels Erzählungen, die Rasha als „dunkle, kleine Diamanten“ bezeichnet, sprechen über das Verhältnis von Biografie und Text, die Voraussetzungen fürs Schreiben sowie über das Entdecken, Wiederentdecken und Vergessen von Autorinnen. Als Produzentinnen standen Rasha auch für diese Folge wieder Kathrin Albrecht und Asya Kurtuldu zur Seite.
Am Ende der Zeit sind wir zwar nicht, aber wir besprechen heute die letzten drei Bände der Perry Rhodan Serie Terminus mit Romanen von Dietmar Schmidt, Roman Schleifer und Uwe Anton.
Jonas Karlsson, en av Sveriges mest uppskattade författare och dramatiker, är aktuell med "Ditt nya stjärntecken" – en novellsamling där vardagens absurditeter möter existentiellt allvar. Med skarp blick och varm humor skildrar han människor i otakt med sig själva och världen omkring dem. Jonas Karlsson är född 1971 och bosatt i Stockholm. Han är verksam som skådespelare, dramatiker och författare. Han har medverkat i en rad långfilmer – "Livet är en schlager", "Hans och hennes", "Detaljer", "Miffo", "Offside" och "Cockpit" för att nämna några – och har spelat både Gustav III och August Strindberg i tv-serier. Han har även medverkat i en rad teateruppsättningar, bland annat gjort "Hamlet" inför dansk publik, och tillhör Dramatens fasta ensemble. Hans pjäser "Nattpromenad" och "Mellanrum" har båda satts upp på Kulturhuset Stadsteatern. Jonas Karlsson debuterade 2007 med novellsamlingen "Det andra målet". Därefter följde "Den perfekte vännen" (2009) och "Spelreglerna" (2011). Hans böcker finns översatta till flera språk, och novellen "Rummet" är såld till elva länder, däribland Storbritannien, USA, Ryssland och Kina. Vintern 2013 kom berättelsen "God jul", följd av kortromanen "Jag är en tjuv" (2015), romanen "Regnmannen" (2019) och den senaste novellsamlingen "Nya människor i fel ordning" (2021). Annika Norlin är författare, låtskrivare och artist. Romanen "Stacken" gavs ut 2023, och hennes novellsamling "Jag ser allt du gör" (2020) nominerades till Augustpriset, Borås Tidnings debutantpris, Norrlands litteraturpris och Katapultpriset för årets bästa skönlitterära debut. Som musiker släpper hon musik både under eget namn och i projekten Säkert! och Hello Saferide. Utöver sitt skrivande och sin musik medverkar hon i radioprogrammet Allvarligt talat i Sveriges Radio, där hon besvarar lyssnarnas frågor. I samarbete med Wahlström & Widstrand. Från 25 mars 2026 Jingel: Lucas Brar
Stefan Maiwald lebt mit seiner italienischen Familie seit vielen Jahren in Grado an der oberen Adria. Eine kleine Insel zwischen Venedig und Triest. Er ist Autor von Romanen, Bildbänden, Reiseführern, schreibt für ausgewählte Gourmet- und Touristikmagazinen. Stefan Maiwald lebt seinen italienischen Traum. Zwei wichtige Termine stehen an: Der einjährige Geburtstag seines Podcasts “Radio Adria” und der Veröffentlichungstermin seines neuesten Buches “Espresso unter Sternen” am 11. Mai 2026.
Lübeck ist immer wieder Schauplatz in den Romanen des Literatur-Nobelpreisträgers Thomas Mann. Kein Wunder: 1875 wurde er hier geboren als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie. Wie diese Herkunft ihn, sein Werk und sogar noch seine Nachkommen geprägt hat, und wo du seinen literarischen Figuren besonders nahe kommst: Darüber sprechen Kathrin Sander und Inka Schmeling, die beiden Hosts des plazy-Podcasts "places to go", in dieser Episode mit Dr. Caren Heuer, Leiterin des Buddenbrookhauses. Wie immer in unter 10 Minuten erfährst du hier mehr über die wichtigsten 'places to go' in Lübeck auf den Spuren der Familie Mann – ihre Häuser, ihre Inspirations-Orte und ihr Lieblings-Restaurant.
Hvordan fikk en gruppe nordmenn fart i et land som hadde stått stille i 1000 år? Den islandske forfatteren Hallgrímur Helgason har levert en av årets bestselgerbøker. Romanen «60 kilo solskinn» forteller historien om hvordan nordmenn spilte en avgjørende rolle i et islandsk eventyr som endret hele landet. Boken er et oppkomme av historier og beskrivelser om hvem islendinger er, hvem nordmenn er og hva som har formet oss. Programleder: Lars Glomnes Produsent: Hanne Mjelstad
Mary Shelley var atten, da hun sommeren 1816 ved Genevesøen blev udfordret af bl.a. Lord Byron og Percy Bysshe Shelley (hendes senere mand) til at skrive en uhyggelig historie. Ud af konkurrence, regnvejr og et mareridt voksede en fortælling om Victor Frankenstein — en ung videnskabsmand, der skaber et monstrøst liv og derefter flygter fra ansvaret. Romanen udkom anonymt i 1818; i dag er navnet og Monstret overalt i popkulturen. Mary Shelley skrev videre efter Percys druknedød i 1822, men Frankenstein blev hendes mest læste værk. Fastfrosset i en rammefortælling på Nordpolen Bogen starter ikke med Victor, men med Robert Walton, en kaptajn på vej mod Nordpolen. Han skriver breve hjem til sin søster om ensomhed, ære og drømmen om at opdage noget nyt. Da skibet sidder fast i isen, møder han en udmattet fremmed — det er Victor, som brænder på at fortælle sin historie. Bogen er bygget som lag i lag. Victor fortæller om sin familie, sit studium og sit eksperiment. Siden får skabningen selv lov til at tale. Det er en langsom, bekendelsespræget roman med få gyserstød og meget følelsesregister. Film har gjort selve skabelsen til et stort klimaks; hos Shelley er den næsten en fodnote. Victor vender monstret ryggen Victor skaber sit væsen og vækker det til live om natten. Da han ser resultatet, stikker han af. Han lader det ligge alene. Monstret vandrer ud i verden uden sprog og uden nogen, der kan forklare det, hvem eller hvad det er. Det finder en hytte ved en skov og tilbringer måneder med at iagttage en fattig familie udefra. Sådan lærer det sproget. Sådan opdager det, at det er forladt og frygtet. Til sidst opsøger monstret Victor og kræver ét: en ledsager. Et andet væsen som det selv. Victor nægter. En for en dræber monstret Victors familie Monstret tager hævn. Det begynder med Victors lille bror William, som det dræber i skoven. En ung kvinde i familien, Justine, mistænkes for mordet. Der holdes retssag. Victor ved, hvad der virkelig skete — men han tier. Justine dømmes og henrettes. Siden dræber monstret Elizabeth, den kvinde Victor gifter sig med. Det sker på deres bryllupsnat. Victor begiver sig nordpå for at jage monstret — og det er her, Walton finder ham i isen. Hvem var egentlig værst? Victor dør ombord på Waltons skib, udmattet af sin jagt på monstret. Monstret dukker op ved liget og holder en tale. Ikke en trussel — et forsvar. Det siger, at det var et ubeskrevet blad. At det rakte ud til mennesker. At de skød på det og slog det og jog det væk. At det bare reagerede på, hvad det mødte. Walton er blind over for det. Fra det øjeblik, han mødte Victor på isen, så han kun et ædelt menneske med store tanker. At Victor tav under Justines retssag, mens en uskyldig blev hængt — det registrerer Walton ikke. Han beundrer Victor til det sidste. Monstret beslutter sig for at dø. Det vil tage nordpå og brænde sig selv. Det er det eneste væsen i fortællingen, der rent faktisk tager konsekvensen af sine handlinger. Victor flygtede og tav. Walton ville hellere lade sin besætning dø i isen end vende sydpå. Jens og Anders har SCIFI SNAKKET Frankenstein; or, The Modern Prometheus. Vurderingen Jens: ⭐⭐ (to stjerner — “kunne have været én”). Store dele af bogen føltes som kamp mod pacing og familieudredninger; det var især slutningen med Walton og monstret, der løftede oplevelsen og gjorde temaet tydeligt. Anders: ⭐⭐⭐⭐ (fire stjerner; “overvejet fem” af nostalgiske grunde). Genlæsningen ramte ham: Han lod sig rive med af det romantiske drama, og han har et særligt forhold til bogen fra universitetstiden — plus respekt for det kulturelle aftryk gennem 200 år. Til sammenligning har SCIFI SNAKs Goodreads-gruppe i skrivende stund en gennemsnitsscore omkring 4,04/5 på Frankenstein blandt dem, der har læst og bedømt den — så her er Anders mest i sync med lytterne. Shownotes til episoden om Frankenstein Siden sidst Anders Så Project Hail Mary i forpremiere (Ryan Gosling som Ryland Grace, Rocky-alienen, “let’s science the shit out of this”-vibe); sammenligner med The Martian. Har læst Good Morning, Midnight (Lily Brooks-Dalton) — bog bedre end Netflix-filmen for ham. Har læst The Water Knife af Paolo Bacigalupi — brutal klimathriller i det tørre USA. Nævner femte sæson af For All Mankind (premiere 27. marts 2026). Har ikke set The Bride (Maggie Gyllenhaal) — blandet omtale. Jens Trailer til Dune Messiah / tredje Villeneuve-Dune — og lidt “Timothée-overeksponering”. Læser There Is No Antimemetics Division (qntm) — “weird” puzzle-anti-mem; stor anbefaling. Har lyttet til podcasten Læs den om Frankenstein (afsnittet “Læs den ikke!”). Podcasten The Big Picture nævnt i forbindelse med Oscar-snakket om Project Hail Mary og Dune 3. Lytternes input Henning har en udgave med Bernie Wrightsons illustrationer (kan lånes på biblioteket); synes bogen er kedelig, men vil gerne lytte med. Lise roser stemningen i bogen og understreger, at film og bog ikke ligger tæt — hovedpointer kan gå tabt i filmfortolkninger. Kristoffer (m.fl.) har set Guillermo del Toros Frankenstein uden at blive fanget; leder stadig efter “den perfekte” adaptation. Anbefalinger fra lyttere Søren Trussel: The Tourist — tids-turisme som almindelig industri; turistguide der holder styr på tidsrejsende. Per: Slow Gods af Claire North — sammenlignes med Ann Leckie og Adrian Tchaikovsky; ultrakapitalistisk “Shine”-verden og udødelighed. Næste gang Episode 136: Slow Gods af Claire North — pligtlæsning når Leckie- og Tchaikovsky-sammenligninger flyver, men vi er også spændt på, om hypen holder. Kommentarer, input og snak: scifisnak.dk.SCIFI SNAK findes også på Mastodon og i Fediverse — se evt. guiden her.
Bei Harry Hole denken deutsche Krimigucker vor allem an "Derrick". Doch bei Netflix ist Harry nicht der Assistet, der den Wagen holt, sondern der abgründige Protagonist der Adaption einer skandinavischen Erfolgs-Krimireihe. In "Jo Nesbøs Detective Hole" (3:05) spielen Tobias Santelmann und Joel Kinnaman komplizierte Polizisten der Osloer Polizei, die einen Serienmörder, Waffenschmuggler und einen Bankräuber jagen. Der Grund für die vielen Fälle: Nesbø beginnt seine TV-Serie nicht mit dem ersten sondern mit dem fünften Roman und muss deshalb viel Grundlagenarbeit aus früheren Romanen leisten. Ob dieses Experiment geglückt ist, bewerten Holger, Rüdiger und Michael ein wenig anders. Einig sind sie sich dagegen bei der Frage, ob es wirklich eine Neuauflage von "Scrubs" (34:05) gebraucht hat. Die Antwort ist ein klares Nein, aber das bedeutet nicht automatisch, dass die Rückkehr von Zach Braff und Donald Faison ein Fehlschlag ist. Auch bei Wow ist mit "The Fall and Rise of Reggie Dinkins" (53:55) eine neue Sitcom am Start, die vor allem mit "30 Rock"-Star Tracy Morgan wirbt, aber für Michael und Rüdiger das stärkste Pfund mit Ex-"Harry Potter" Daniel Radcliffe ins Rennen wirft, der als Dokumentarfilmer einen abgehalfterten Football-Star porträtieren soll. Zu guter Letzt geht es dann noch um die fünfte Staffel von "For all Mankind" (1:03:47), die ein weiteres Argument liefert, um als beste Apple-Serie aller Zeiten in die Geschichte einzugehen, und um die Folgen 10-12 von "The Pitt" (1:27:15), die unter anderem die ICE-Folge beinhaltet, um deren Inhalte es bereits vor der Ausstrahlung Kontroversen gegeben hat. Viel Lärm um Nichts? Oder hat HBO wirklich dafür gesorgt, dass die Folge mit Schere im Kopf inszeniert wurde (erstaunlicherweise etwas, was es wortwörtlich in "The Pitt" bisher noch nicht gegeben hat) Cold-Open-Frage: "Nach ,The Americans': Welche Serie könnte noch eine südkoreanische Adaption vertragen?"
Frau Goethe liest (FGL) - "Der Duft des Strandhafers" von Gabriella Engelmann – Rezension(Hördauer ca. 7 Minuten)Flucht, Schweigen und die Suche nach Heimat. Gabriella Engelmann setzt in ihrem Roman "Der Duft des Strandhafers" die Dilogie um die Bücherfrauen von Listland fort. Wie schon in "Der Gesang der Seeschwalben" wird auch in diesem Buch das nordfriesische Lebensgefühl spürbar. Gabriella Engelmann gelingt ein tiefgründiger Wohlfühlroman der berührt, ohne zu beschönigen. "Der Duft des Strandhafers" ist im März 2026 im Knaur Verlag erschienen.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin und Moderatorin Heike Stepprath Hat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt und Tontechnik: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Wolfgang Tischer hat sich für den Podcast des literaturcafe.de mit Norbert Gstrein über die Entstehung des Werkes und die ambivalente Hauptfigur Adrian Reiter unterhalten. »Im ersten Licht«, erschienen im Hanser Verlag, gehörte zu den fünf nominierten Romanen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 und das Gespräch entstand kurz vor der Preisverleihung. Im Interview auf der Messe erzählt Norbert Gstrein, wie ihn die britische Perspektive auf den Ersten Weltkrieg seit den 1990er Jahren nicht mehr losgelassen hat – eine Obsession, die sich in jahrzehntelanger Lektüre niederschlug und schließlich zur Keimzelle des Romans wurde. Warum musste der Blick auf den Krieg zwingend der eines Mannes sein, der selbst nicht gekämpft hat? Und was haben die britischen Kriegslyriker Wilfred Owen, Siegfried Sassoon und Robert Graves mit den Albträumen seiner Hauptfigur zu tun? Roman »Im ersten Licht« von Norbert Gstrein, erschienen im Hanser Verlag Roman »Im ersten Licht« von Norbert Gstrein, erschienen im Hanser Verlag Gstrein spricht über seine bewusste Entscheidung gegen eine sympathische Identifikationsfigur: Adrian Reiter ist kein Held, kein Widerstandskämpfer, sondern ein Mitläufer – einer, der sich chamäleonartig durch das 20. Jahrhundert laviert. Gerade darin liegt für Gstrein die eigentliche Herausforderung an die Lesenden: Wie schnell und wie billig beantworten wir die Frage, was wir »damals« wohl getan hätten? Positive Romanfiguren machen es uns leicht, moralisch korrekt zu antworten. Aber so leicht will es Gstrein den Lesenden nicht machen. Im Mittelpunkt des Romans stehen drei junge Männer, die in den Kriegen des vergangenen Jahrhunderts gekämpft haben und denen Adrian auf unterschiedliche Weise begegnen wird und die sein Leben für immer verändern werden. Außerdem geht es im Gespräch um Norbert Gstreins Arbeitsmethode – das lineare Schreiben, das Vertrauen in frühe Setzungen, die sich später erfüllen, die Suche nach dem richtigen Erzählton. Und warum wird im Roman bei jeder Jahreszahl erwähnt, dass die Hauptfigur nur ein Jahr jünger als das Jahrhundert ist? Hören Sie das vollständige Gespräch mit Norbert Gstrein über seinen Roman »Im ersten Licht« im Podcast des literaturcafe.de. Geführt wurde es am 19. März 2026 auf der Leipziger Buchmesse Norbert Gstrein: Im ersten Licht. Gebundene Ausgabe. 2026. Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG. ISBN/EAN: 9783446282971. 27,00 €
In der neuesten Episode des Podcasts „Mein Abenteuer“ ist die Autorin und Fotografin April Wynter zu Gast. Nach ihrem ersten Auftritt vor drei Jahren, in dem sie von ihrer Weltreise berichtete, erzählt sie nun von ihrer beeindruckenden Wanderung auf dem West Highland Way in Schottland. Trotz chronischer Erkrankung hat sie sich der Herausforderung gestellt und gibt anderen Mut, ihre Träume zu verfolgen. April spricht über ihre Erfahrungen, die sie in ihren Romanen verarbeitet, sowie über die Vielfalt der schottischen Landschaft und die Gastfreundschaft der Einheimischen. Zudem erklärt sie, wie man sich gegen die aggressiven Mücken der Region schützt und teilt persönliche Anekdoten von ihren Wanderungen. Ein inspirierendes Gespräch über Abenteuer, Kreativität und das Leben abseits der ausgetretenen Pfade.
I januari kom beskedet att Lettlands internationellt mest uppmärksammade författare på senare år, Nora Ikstena, var död. Vi minns och hedrar henne genom att återutsända Fredrik Wadströms möte med henne på plats i Riga. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app. Lettland är ett land som sällan syns på litteraturkartan. Men Nora Ikstenas roman Modersmjölken bröt igenom alla språkbarriärer och hittade läsare runt om i världen. Boken kom ut på lettiska 2015 och har översatts till över 30 språk.När Modersmjölken kom ut i Sverige 2020 under covid-pandemins första våg satt författaren isolerad hemma i Lettland. Hennes intervjuturné till Sverige blev inställd och romanen fick föra sin egen talan. Den fick lysande recensioner på många svenska kultursidor. Nora Ikstenas bok spänner över fem decennier från 1940-talet till den lettiska befrielsekampen i slutet av 1980-talet. Vi följer en familj som försöker navigera genom den sovjetiska diktaturen, en tillvaro där vissa går under och andra klarar sig. När pandemin började lätta hösten 2021 tog sig Lundströms Bokradio till Lettland för att få höra historien om romanen Modersmjölken. Det var Fredrik Wadström som den gången besökte Riga och vi återvänder till det mötet för att hedra och minnas den nu bortgångna författaren. Nora Ikstena blev 56 år.Romanen Modersmjölken kom ut på svenska 2020 i översättning av Juris Kronbergs.Som uppläsare hör vi Angela Kovacs och Yael Seligsohn.En annan roman av henne som nämns i programmet är:Livets fest från 1998 översatt till svenska av Juris Kronbergs 2008.Ett program av Fredrik Wadström.Skriv till oss! bokradio@sverigesradio.seProgramledare: Marie Lundström
Es gibt eine neue Buchclub-Folge: Thilo, Coco und Luca sprechen darüber, was sie in den letzten Monaten gelesen haben, welche Bücher sie begeistert, überfordert oder ein wenig gelangweilt haben – und warum man trotzdem aus jedem Buch etwas mitnimmt. Zwischen dicken, sperrigen Romanen, warmen Feelgood-Reads und Coming-of-Age-Geschichten geht es um Leserituale, um Phasen, in denen Lesen kaum möglich ist, und um Sprache, die einen noch Tage später begleitet. Diese Folge ist eine komprimierte Winter-Leseliste mit vielen konkreten Empfehlungen – für alle, die ihren Stapel ungelesener Bücher erweitern wollen. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Was ist "Die Welt von …?" Wenn wir über Video- und Computerspiele sprechen, die entweder elaborat ausgestaltete eigene Welten mit Hintergrundgeschichten haben oder über solche, die ihre Welt aus Literatur, Rollenspiel oder Film borgen, nehmen wir uns zuweilen die Zeit und sprechen ausführlicher über Lore jener Welten als das in den regulären Folgen möglich wäre. Im Format Die Welt von… erforschen Rahel Schmitz und Mháire Stritter die Legenden, die Geografie, die Geschichte, die Politik von diesen fiktiven Welten und holen sich dabei von Fall zu Fall ergänzende Expertise von ausgewiesenen Kennern und Kennerinnen der jeweiligen Welt. Die Welt von Shannara wirkt auf den ersten Blick wie klassische High Fantasy – mit Elfen, Zwergen, Druiden und dunklen Mächten. Doch hinter dieser vertrauten Oberfläche verbirgt sich eine deutlich eigenwilligere Konstruktion: eine ferne Zukunft unserer eigenen Erde, in der nach Katastrophen neue Völker und Kulturen entstanden sind und alte Technologien zu Mythen geworden sind. Zwischen postapokalyptischem Hintergrund, magischen Artefakten und dynastischen Familiengeschichten entfaltet sich ein Setting, das bewusst an Tolkien erinnert und sich zugleich davon löst. In dieser Folge erkunden Rahel und Mháire die Eigenheiten dieser Welt: ihre geografischen Regionen und Völker, die Rolle von Druiden, Artefakten und Prophezeiungen sowie die Entwicklung der Reihe von den frühen Romanen über spätere Fortsetzungen bis hin zu Adaptionen in anderen Medien. Es geht um Terry Brooks' Ansatz zur Fantasy, um wiederkehrende Motive und Generationengeschichten – und um die Frage, warum Shannara für viele Leser ein prägendes, zugleich vertrautes und doch eigenständiges Fantasy-Universum geworden ist. Die Folge enthält ein Interview mit dem Autor, Spieledesigner und Shannara-Experten Patrick J. Grieser (Webseite). Podcast-Credits: Sprecher, Redaktion: Rahel Schmitz, Mháire Stritter Gast: Patrick J. Grieser Audioproduktion: Matthias Kuhlmann, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) Die Podcastfolge, in der es um ein Spiel zur Shannara-Welt geht, ist bereits im Jahr 2018 erschienen.
In der schottischen Hauptstadt Edinburgh wimmelt es nur so von Harry Potter-Fans: Das liegt nicht nur daran, dass die Autorin der Fantasy-Reihe Joanne K. Rowling hier ihre Bücher geschrieben hat und nach wie vor dort lebt. Sie soll sich für ihre Geschichten um die Zauberschüler Harry, Ron und Hermine auch von allerlei Lokalkolorit in Edinburgh inspiriert haben lassen. Darauf jedenfalls bauen die Guides, die Fans durch die Altstadt führen – ganz im Zeichen von Harry Potter. Auf Free-Walking-Touren durch Edinburgh hören die Teilnehmer etwa, welches College Pate gestanden haben soll für Hogwarts, der Zauberschule, die Harry, Ron und Hermine in allen sieben Romanen besuchen. Und wer noch nicht weiß, wo Rowling die Namen für ihre Charaktere herhat, kann sich auf dem Greyfriar's Kirkyard selbst auf die Suche machen, ehe er sich in der „echten“ Winkelgasse mit allerlei Harry Potter-Merchandise eindeckt: Für die Einkaufsstraße in „Harry Potter“ soll Rowling nämlich die Victoria Street in Edinburghs Altstadt vor Augen gehabt haben. Doch was ist dran an den heute so üppig ausgeschlachteten Parallelen zwischen Fiktion und Wirklichkeit? Alles nur Marketing, um Touristen neben Whiskey und Golf auch mit „Harry Potter“ nach Schottland zu locken?Fest steht jedenfalls, dass es auch außerhalb von Edinburgh „echte“ Anlaufpunkte im Zeichen von Harry Potter gibt. Denn die Filme wurden nicht nur in den Warner Bros. Studios in London gedreht, sondern auch in den schottischen Highlands. Fans zieht es heute etwa an den Ort, wo auch die Regisseure Station machten, um die Beerdigungsszene von Hogwarts-Schulleiter Albus Dumbledore zu drehen. Oder zum Schwarzen See von Hogwarts, für den die Regisseure den Loch Shiel in den schottischen Highlands gewählt haben – just in der Nähe des heute vielbereisten Glenfinnan Viadcuts, über den auch der „echte“ Howgwarts Express hinwegfährt.Simon Berninger hat sich auf eine magische Reise nach Schottland begeben – und erzählt, ob er verzaubert zurückgekommen ist.
Der er noget særligt ved at læse i vintermånederne, hvor vi går i hi og bliver introspektivt optagede af livets mystik. Og netop derfor føles det helt rigtigt at læse en bog, der er så asketisk i sin form som romanen ’Jeg som aldrig har kendt mænd’ af Jacqueline Harpman. Romanen udkom i 1995 og har i årtier har levet et stille liv i den litterære understrøm, men er pludselig, tre årtier senere, blevet et globalt følelseschok på Booktok, fælleskabet på de unges sociale medie TikTok. Det er en roman, der på overfladen er kort, næsten nøgen. Men den åbner et rum af eksistentiel rædsel, søgen, frihed og en kvindelig erfaring, der bliver siddende i kroppen, længe efter man har slugt bogen. I denne fjerde udgave af bogklubben skal vi tale om, hvorfor man kan holde ud af at læse en bog, der giver så lidt håb til læseren og tvinger os til at give slip på det meningsfulde. Men vi diskuterer også, om bogen faktisk er så dyster, som den udgiver sig for at være. Dette afsnit af Poptillægget er optaget live i Politikens Boghal den 4. februar 2026. PANEL Ditte Engels Hermansen, litterær oversætter, journalist og bookstagram’er. Felix Thorsen Katzenelson, journalist og forfatter. Amalie Langballe, journalist og forfatter. Vært: Lucia Odoom. REDAKTION Lucia Odoom og Jonas Bach-Madsen. See omnystudio.com/listener for privacy information.
"Sexy und bodenständig" - so kann schreiben sein. glaubt man dem gleichnamigen Podcast von Alena Schröder und ihrem Kollegen. In ihren Romanen zeichnet die Schriftstellerin ihre Familiengeschichte nach. Warum ihr jüngstes Werk "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" eine Notlösung war? Lassen Sie sich überraschen.
Romanene til grønlandske Niviaq Korneliussen handler om intet mindre enn liv og død. Hun skriver uredd om utenforskap og marginalisering, og hylles for å gi en skarp analyse av det moderne grønlandske samfunnet. Hva slags utfordringer står Grønland overfor, og hva slags fremtid har øya?Korneliussen debuterte til stor begeistring med Homo sapienne (til norsk ved Kim Leine), en kollektivroman med fem skeive, unge grønlendere som prøver å finne sin plass i verden. Romanen gir et mangesidig bilde av skeive liv på Grønland, fra stigmatisering, ensomhet og selvhat til forelskelse og berusende sex.I Blomsterdalen (til norsk ved Kyrre Andreassen) forsetter Korneliussen sin analyse av det grønlandske samfunnet gjennom å sette fokus på den høye selvmordsraten. Romanen skriver fram traumene etter Grønlands postkoloniale historie, og om de fortsatte ringvirkningene som preger det grønlandske samfunnet i dag. For Blomsterdalen mottok Korneliussen Nordisk råds litteraturpris, som første (og foreløpig eneste) forfatter fra Grønland, og året etter ble hun tildelt Bjørnsonprisen for sitt bidrag til å løfte frem et stort samfunnsproblem gjennom skjønnlitteraturen.Forfatterkollega M. Seppola Simonsen har i sine dikt skrevet om fornorskningshistorien i nord og tapet av den kvenske kulturen, og om krysningspunktet mellom det kvenske og det skeive. Nå møtes Korneliussen og Simonsen til samtale om identitet, marginalisering og et Grønland i endring.Arrangementet var støttet av Bufdir. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bunkere, klimakrise og flugt fra ansvar Bogen foregår 10-20 år ude i fremtiden, men ligner vores verden skræmmende meget. Bare værre. Tre tech-oligarker – tydelige parodier på Bezos, Zuckerberg og Musk – har monopol på logistik, sociale medier og teknologi. Og de har travlt med at bygge private bunkere i stedet for at løse klimakrisen. Her møder vi Lai Zhen, survivalist-influencer og tidligere flygtning fra Hong Kongs kollaps. Hendes filosofi er klar: Individualisme er for tåber. Små grupper, samarbejde og planlægning er vejen til overlevelse. Ikke bunkere fyldt med våben og mistillid. Om forfatteren: Naomi Alderman Naomi Alderman (f. 1974) er en britisk forfatter med rødder i London og en akademisk baggrund fra Oxford, hvor hun læste filosofi, politik og økonomi. Hendes debutroman Disobedience (2006) blev hurtigt anerkendt for sit modige blik på religion og seksualitet, men det var The Power (2016), der for alvor sendte hende ind på science fiction-radaren. The Power forestiller sig en verden, hvor piger pludselig udvikler evnen til at slå med elektriske stød – og samfundets magtbalancer tipper dramatisk. Romanen blev både en prisvinder (bl.a. Women's Prize for Fiction) og senere tv-serie (Amazon Prime). The Future (2023) viser tydeligt hendes dobbeltblik: Kyndig satiriker overfor Silicon Valleys vildskaber, men også romanforfatter med blik for både filosofi, samfund og fremtidens etiske spørgsmål. Naomi Alderman på Wikipedia Digital enclosure – Vores fælles data bliver stjålet af de få Man mærker Aldermans skarpe samfundsblik, når Badger – non-binært barn af en tech-CEO – forklarer konceptet “digital enclosure”. Det er en reference til de historiske enclosure-bevægelser i England, hvor overklassen lukkede fællesarealer og gjorde dem til privat ejendom. Tech-giganterne har gjort det samme med vores data, vores opmærksomhed, vores fællesskab. De har taget noget der tidligere tilhørte os alle – adressebøger, købshistorik, vores bevægelser, vores billeder – og gjort det til private data-chunks som de tjener formuer på. AUGR – AI’en der forudsiger dommedag Central i plottet er AUGR, en prædiktiv AI der skal fortælle de rige, præcis hvornår de skal flygte til deres bunkere. Ti dage før katastrofen rammer. For hvis de venter for længe, vil folk ikke lade dem flygte. Så timing er alt. Men AUGR dukker også mystisk op på Lai Zhens telefon og begynder at guide hende. Hvem styrer egentlig AUGR? Og hvad er planen? Bogen folder sig ud som et urværk – med flashbacks, posts fra et prepper-forum kaldet “Name The Day”, og kapitler der hopper mellem perspektiver.. Der er et afgørende twist, der kom som en total overraskelse, men som vi ikke skal spoile her. Enochites og ræven og kaninen Martha Einkorn bærer sin barndom med sig. Hun voksede op i en kult, hvor teknologien var forbudt, og hvor faderen Enoch insisterede på, at den moderne civilisation tog fejl, allerede da vi begyndte at dyrke jorden og gøre krav på territorium. Hans “Sermon of the Rabbit and the Fox” vender det klassiske ræv/kanin-motiv på hovedet. Her symboliserer kaninen ikke uskyldig sårbarhed – men netop de første, der bosatte sig, hegnede af, og indførte ideen om meningsløst ejerskab af land. Ræven er jæger-samleren, den, som lever i nuet og tilpasser sig landskabet uden at forsøge at eje det. For Enoch er tanken om at eje jord lige så absurd som at eje luft: Jorden tilhører dig kun, så længe du tager vare på den. Luften kun, så længe den er i dine lunger. Tech-oligarkerne i The Future er overvældet af kanin-mentalitet, der er gået til yderligheder: De indhegner og griber alt, og forsøger at sikre sig mod fremtidens farer gennem privatisering og massive forråd, frem for at stole på fællesskab og samarbejde. Når de rige ikke kan samarbejde Bogens centrale pointe er brutalt enkel: De ultrarige kan ikke redde verden, fordi de fundamentalt ikke tror på samarbejde. Selv når de tre tech-bosserne sidder på en ø sammen i livsfare, vælger de sabotage, mistillid og vold. Lai Zhen anbefaler samarbejde i små grupper. Enoch prædikede fællesskab med naturen. Men milliardærerne? De tror kun på sig selv og deres våben. Så selvom de har ressourcerne til at løse klimakrisen, bruger de dem på bunker-byggeri. Alderman sparer ikke på kritikken. Bogen er både thriller, satire og politisk essay. Den stiller spørgsmålet: Hvorfor skal nogen have lov til at være så rige? Hvad godt gør det? Vurderingen Jens: ⭐⭐⭐⭐⭐ (fem stjerner). Det er et utroligt stykke urværk. Perfekt crafted underholdning med masser af yndlingsting – den kunne laves til en vild serie. Og så synes jeg digital enclosure-pointen var super godt set. En bog til tiden. Anders: ⭐⭐⭐⭐(⭐) (fire-og-en-halv stjerner). Virkelig underholdt. Velskrevet, cool, tankevækkende. Men karaktererne var ikke helt så stærke – de føles alle lidt som Aldermans egen stemme. Hvis jeg kunne give 4,5 ville jeg. Men den gør alt det rigtige på det rigtige tidspunkt. Jens og Anders har SCIFI SNAKKET The Future. Shownotes til episoden om The Future Siden sidst Anders Er færdig med Pluribus – virkelig speciel serie med fantastisk stemning. Ray Seehorn er crazy dygtig. Har set Oppenheimer igen – fantastisk film, ikke meget sci-fi, men vi læste jo en bog om ham. Har læst Ship of Fools af Richard Paul Russo – om et generationsrumskib der finder et mystisk alien-rumskib. Virkelig stemningsfuld, med mindelser om Alien 3 og Stanislav Lem. Er i gang med Clade af James Bradley – klimadystopi med fokus på familiedrama gennem flere årtier. Tak til Jens for Calibre-plugin info – har nu fået konverteret alle sine Kindle og Kobo-bøger til epub. Jens Er færdig med sæson 1 af Pluribus på Apple TV – om Carol alene i en verden hvor alle andre er blevet til en hive mind. Meget tilfredsstillende slutning. Ser sæson 2 af Fallout på Amazon Prime – baseret på computerspillet som skaber en fantastisk verden som nærmest er en blanding af Hugh Howey’s Wool og Mad Max. Mega fed. Er begyndt at købe bøger på ebook.de i stedet for Kobo, da de ofte er meget billigere. Ripper DRM’en af og håndterer dem i Calibre. Jeg anser det for en politisk handling og at vi har lov til at eje ebøger fuldt og helt. Lytternes input Maibritt takkede for Star Maker-episoden: “Det lyder som om podcasten tog en for holdet her – tak for det
Roelcke, Eckhard www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Gestern hat sich der Geburtstag von Jane Austen zum 250. Mal gejährt. In ihren Romanen erzählt sie von der englischen Gesellschaft der gehobenen Mittelschicht – kritisch, ironisch und mit spitzer Feder. Literaturwissenschaftlerin Brigitte Schwens-Harrant macht sich diese Woche „Gedanken für den Tag“ über Jane Austen. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17.12.2025
Heute vor 250 Jahren, am 16. Dezember 1775, wurde Jane Austen geboren. In ihren Romanen erzählt sie von der Gesellschaft, die sie umgibt, mit kritischem, ja ironischem Blick. Literaturwissenschaftlerin Brigitte Schwens-Harrant erzählt diese Woche in ihren „Gedanken für den Tag“ über die Schriftstellerin. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 16.12.2025
Der Schriftsteller László Krasznahorkai In seinen Romanen und Erzählungen durchstößt der 1954 geborene László Krasznahorkai die feine Membran der Zivilisation und macht das Alltägliche zu einer Frage von Leben und Tod: so in seinem Debüt «Satanstango», dessen Verfilmung 1994 auf der Berlinale seine internationale Premiere hatte, so auch in seinem zuletzt übersetzten Roman "Herscht 07769", der im Milieu ostdeutscher Neonazis spielt. In einer mäandernden, Raum und Zeit überspannenden Prosa zeigt sich das Bild eines Autors, der schutzlos der Brutalität des irdischen Daseins ausgesetzt scheint. Begegnungen in Berlin und Budapest mit einem rastlosen Solitär der Gegenwartsliteratur. László Krasznahorkai wird in diesen Tagen mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Von Thomas David Redaktion: Joachim Dicks Produktion: WDR 2023
Del 3 av 3: Vi närmar oss finalen! Göranzon och Wretling läser Linn Ullmanns De oroliga om en dotters uppväxt. Programledare Marie Lundström. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app. Bokcirkeln med Marie Lundström, Marie Göranzon och Olof Wretling fördjupar sig i Linn Ullmanns De oroliga – en berättelse om en dotters uppväxt med två berömda föräldrar. Linn Ullmann, född 1966, är dotter till Ingmar Bergman och Liv Ullmann. I denna del återkommer dotterns inspelningar med den åldrande fadern – ett projekt som spricker men blir en grund för romanen. Panelen samtalar också om föräldrarnas kontrakt efter att de gått skilda vägar. I deras ”register” spaltas upp att man inte ska tala illa om varandra och man ska inte redovisa sina kärleksaffärer. Regler som både skyddar och stramar åt.Till det här avsnittet har vi läst ut boken – det är vår tredje och sista träff.De oroliga är översatt till svenska av Urban Andersson.Skriv till oss! bokradio@sverigesradio.seProgramledare: Marie LundströmProducent: Andreas Magnell
Sara Gmuer hat gleich zwei der schönsten Romane dieses Jahres veröffentlicht: „Achtzehnter Stock“ und „Karizma“. In beiden Romanen konnte sie auf eigene Erlebnisse zurückgreifen. Sie ist in der Schweiz groß geworden und war schon so vieles: Punkmädchen, Schauspielerin, Model, Werbetexterin, Rapperin – nun Autorin. Ihr erfahrt, wie sie selbst in einer männerdominierten Szene zum Rappen kam und warum sie einen Plattenvertrag abgelehnt hat. Podcasttipp: „Edgar Allan Poe: Gruselgeschichten als Hörbücher“ https://www.ardaudiothek.de/sendung/edgar-allan-poe-gruselgeschichten-als-hoerbuecher-wdr/urn:ard:show:76b246fd9075306d/
Bevor Frank Schätzing als Autor bekannt wurde, arbeitete er viele Jahre in der Werbung und gründete schließlich seine eigene Agentur. Seine literarische Laufbahn begann mit kleineren Romanen und Krimis, doch der große Durchbruch gelang ihm 2004 mit „Der Schwarm“. Es folgten Werke wie „Limit“ und „Die Tyrannei des Schmetterlings“. Neben dem Schreiben ist Schätzing leidenschaftlicher Musiker – nicht zuletzt, weil David Bowie ihn früh geprägt hat. In seinem Buch „Spaceboy“ beschreibt er, wie Bowies Musik ihn über Jahre begleitet und in entscheidenden Momenten sogar gerettet hat. Kreativität zählt zu Schätzings wichtigsten Lebenswerten. Wie er vorgeht, wenn gar nichts mehr funktioniert – früher als Texter in der Agentur oder heute beim Romanschreiben – schildert der risikofreudige Autor hier. Am Beispiel von Frank Schätzing sehen wir, wie stark ein großer Musiker das eigene Leben formen kann. Podcasttipp „Schöne Grüße - Reisegeschichten-Hörbücher“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/schoene-gruesse-reisegeschichten-hoerbuecher/urn:ard:show:74d7b0bc3fb5869a/
Hen over vinteren læser Poptillægget en bog sammen med jer, der har lyst til at læse med - eller bare lytte med til læsningen. Bogklubbens første bog er Deniz Kiys debutroman ‘Blokkene’, som er en vidunderlig poetisk bog, der giver stemme til mange forskellige slags skæbner. Romanen er opbygget af vignetter, som følger beboere i en fiktiv boligblok, mens det politiske med jævne mellemrum ryster fundamentet under dem. Vi tager jer med ind i ‘Blokkene’ og taler om alt fra sociale dynamikker og skænderier til spøgelser og sorg. PANEL Liv Duvå, forfatter. Anbefaling: Romanen ’Ixelles’ af Johannes Anyuru. Carla Rafaella, stifter af og redaktør på Det Lilla Rum. Anbefaling: Liv Duvås roman ‘Ned fra himlen’. Vært: Lucia Odoom. Anbefaling: Lyt til ’The Best of 2Pac’. REDAKTION Lucia Odoom og Jonas Bach-Madsen. See omnystudio.com/listener for privacy information.
Wir sprachen mit Tommy Krappweis über Mythen- und Sagenmotive in modernen Romanen, Filmen, Comics, Serien und nicht zuletzt seinem multimedialen Maraverse. Erzählen wir uns seit Tausenden von Jahren die immer gleichen Geschichten in neuem Gewand? Was genau macht die Faszination von Beowulf, der Edda oder der Artussage aus? Dabei verlassen wir immer wieder die Metaebene und betrachten, wie Tommy diese Motive mit größtmöglicher historischer Akkuratesse in seine eigene fiktive Welt bestehend aus Film, Serie, Romanen und vor allem Hörspielen einbaut und für Menschen jeden Alters modern aufbereitet. Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung von Leonine Studios. Ihr findet unsere Umfrage hier. Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QUELLEN Story der Woche: War Tolkien Spinnenphobiker? Thema der Woche: Link zu Tommys Werken* Zum Maraverse Discord-Server Trailer: Dracula - Die Auferstehung *Affiliate Link
Joachim Meyerhoff erzählt in seinen Romanen so anrührend von den Fallstricken seines Lebens, dass jeder Band ein Bestseller wird. Auf der Bühne schlüpft er ebenso glaubhaft in immer neue Rollen. Doch wer ist der wahre Meyerhoff, was ist seine wahre Geschichte? Oder gibt es ihn gar nie in echt? Joachim Meyerhoff gehört zu den erfolgreichsten Theaterschauspielern im deutschsprachigen Raum. Auf den grossen Bühnen verkörpert er die unterschiedlichsten Rollen, zugleich erzählt er in bislang sechs autobiografischen Büchern unter dem Titel «Alle Toten fliegen hoch» anrührend und voller Selbstironie von seinem eigenen Leben – oder inszeniert er sein Leben vielleicht nur als grosses Verwirrspiel für alle, die nach seinem wahren Leben fragen? Gibt es das wahre Leben überhaupt – spielen wir nicht immer eine Rolle? Barbara Bleisch trifft das Ausnahmetalent, das sowohl auf der Theaterbühne wie im Literaturbetrieb brilliert, zum Gespräch über das Leben als Spiel, über Rollen und Realitäten, über Spiel und Ernst. Und darüber, warum wir uns selbst eine Geschichte erzählen, die wir als unsere Biografie verteidigen.