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Nachhaltigkeit erfolgreich umsetzen - mit dem Sustainability Podcast für Leader: Gewinne Zukunft.
Was für eine Freude! Da kommt Host Zackes vor lauter Moderationen gerade selbst nicht zum Podcasten, kann die Aufmerksamkeit dafür aber auf die neueste Folge eines seiner absoluten Lieblings-Podcasts lenken: 'NEU DENKEN mit Maja Göpel'. Live aufgenommen auf dem Sustainable Economy Summit 2026, hört ihr Maja im Gespräch mit ihrem Gast Christoph Hein. Ab dem 2. Juni gibt es wieder die nächste reguläre Folge von 'Gewinne Zukunft'. Über diese Folge: Die globale Wirtschaft verändert sich gerade grundlegend. Internationale Verständigung und gemeinsame Regeln verlieren an Bedeutung, während Staaten ihre wirtschaftlichen Interessen wieder offensiver durchsetzen. Handel, Lieferketten und Rohstoffe werden zunehmend zu geopolitischen Machtinstrumenten. Gemeinsam mit Christoph Hein sprechen wir darüber, was diese neue Geoökonomie für Deutschland bedeutet. Wie verändert sich wirtschaftliche Zusammenarbeit in einer Welt wachsender Konkurrenz? Und wie kann Stabilität entstehen, ohne dass internationale Offenheit verloren geht? Also, abonniert unbedingt Majas' großartigen Podcast:
Kriege vor der Haustür, steigende Preise, stagnierende Wirtschaft, von den Klimawandelfolgen ganz zu schweigen – wir blicken in eine unsichere Zukunft. Wo Krisen sich überlagern, entsteht das vielleicht unbeliebteste Gefühl: Angst. Von Charlie Stein www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Auf der Flucht vor den Nationalsozialisten fanden deutschsprachige Künstler in Kalifornien ein neues Zuhause. Nach 1945 aber wurden sie wegen vermeintlicher kommunistischer Unterwanderung von den US-Behörden verprellt.
In dieser Folge vom Wolfspodcast trifft Sabine auf Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer – Tierarzt, Tierethiker und eine der prägenden Stimmen im deutschsprachigen Diskurs über Jagd, Ethik und Wissenschaft. Ausgangspunkt des Gesprächs ist eine grundlegende Verschiebung: Mit der Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz steht ein weiterhin streng geschütztes Tier plötzlich im Kontext jagdrechtlicher Zuständigkeiten. Begriffe wie „Bestandsmanagement“ oder „Hobbyjagd“ prägen seither verstärkt die politische und gesellschaftliche Debatte. Rudolf Winkelmayer stellt die Hobbyjagd als solche grundsätzlich infrage: Angesichts gesellschaftlicher Veränderungen und eines wachsenden Stellenwerts des Tierschutzes hält er es für durchaus möglich, dass die Hobbyjagd in den kommenden 10 bis 20 Jahren – ähnlich wie im Kanton Genf – weitgehend abgeschafft wird. Zugleich ordnet er die häufig behauptete Rolle der Jagd kritisch ein: Die Jagd reguliert Wildbestände nicht im ökologischen Sinne, und für viele Arten besteht aus wissenschaftlicher Sicht keine Notwendigkeit jagdlicher Regulierung. Stattdessen plädiert der ehemalige Jäger für eine, wie er sie nennt, „Ultima-Ratio-Jagd“ sowie für ein umfassendes Biodiversitätsmanagement. Im Zentrum steht dabei immer wieder der Wolf als hochsozialer Beutegreifer. Welche Folgen hat seine Bejagung für Rudelstrukturen, Ökosysteme und Konfliktdynamiken? Und was lässt sich wissenschaftlich belastbar sagen – jenseits von Annahmen, Narrativen und Mythen? Die Folge beleuchtet diese Fragen faktenbasiert und vielschichtig. Sie verbindet ökologische Erkenntnisse und ethische Überlegungen – und öffnet den Raum für eine grundlegende gesellschaftliche Perspektive: Die Natur und die in ihr lebenden Tiere gehören uns allen. Daraus ergibt sich ein legitimes Mitspracherecht der Gesellschaft im Umgang mit Wildtieren – gerade bei so kontroversen Themen wie der Jagd.
Hier ist sie die Podcastfolge Nummer 200. Jingle! Warum ich an keine einfachen Antworten mehr glaube, darum geht es heute. Und es gibt einen Boxenstopp nach 200 Folgen. Als ich damals mit diesem What if? Podcast angefangen habe, dachte ich ehrlich gesagt noch, dass Menschen irgendwann Veränderungen als Normalität begreifen könnten und lernen mit Unsicherheiten umzugehen. So ungefähr man geht los, man versteht vielleicht, man verfehlt, man scheitert, man steht wieder auf, lernt dazu, entwickelt sich weiter. Mein Denken war wohl etwas naiv. Ich hätte es wissen können, denn die German Angst war ja schließlich auch der Anlass für mein Buch "Mutausbruch - Das Ende der Angstkultur."Unser Streben nach Sicherheit ist stärker als wir wahr haben wollen. Deshalb verkaufen sich ja schnelle Rezepte und Blaupausen für den Wandel so gut. Was habe ich also in diesen 200 Folgen gelernt und natürlich in all den Moderationen von Führung & Organisationen im Wandel, in Executive Coachings und Sparring? Ausserdem erzähle ich Dir, wie es mit diesem Podcast weitergeht. Danke für Deine Treue, Deinen Support. ich freue mich auf mehr Denkraum, auf den Diskurs mit Dir, lebendig und echt. Nur so können wir gemeinsam lernen und die Zukunft erschließen. Nur Mut, Deine Simone Gerwers Freitag ist #Podcasttag #whatif #zukunft #wandel #simonegerwers #sicherheit #mut #verantwortung #veränderung #vertrauen #verantwortung #neueführung #newleadership #newwork Folge direkt herunterladen
Die Kirchen sehen sich angesichts weltweiter Kriege in der Pflicht, für Frieden und Versöhnung einzutreten. Gwendolyn Sasse, Direktorin des Zentrums für Osteuropa- und Internationale Studien, erläutert, warum das in diesen Zeiten so wichtig ist. Von WDR 5.
Unsere Großstädte stehen unter enormem Druck. Es werden Flächen benötigt – für neue und bezahlbare Wohnungen, Grünräume, soziale Infrastrukturen und eine nachhaltige Mobilität. Doch wo sind diese zu finden? Von Sabine Tastel www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Die Debatte um die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland wird zunehmend schärfer geführt – und immer häufiger mit zugespitzten Narrativen. Besonders Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gerät aktuell unter Druck: Weil sie neue Gaskraftwerke, eine strategische Gasreserve und eine langfristige Gasversorgungsstrategie ins Gespräch bringt, wird sie von Kritikern (vor-)schnell als „Gas-Kathy“ bezeichnet – verbunden mit dem Vorwurf, sie bediene die Interessen der „Gas-Lobby“. Trägt das zur erforderlichen inhaltlichen Debatte bei, oder ist es nicht doch in erster Linie ein auf Emotion ausgelegtes Ablenkungsmanöver? Im ENERGIE UPDATE mit Dr. Ludwig Möhring diskutieren wir, warum die Bundesregierung mit der Frage nach Versorgungssicherheit, bezahlbarer Energie und industrieller Wettbewerbsfähigkeit vor grundlegenden Entscheidungen steht. • Wie realistisch ist eine Transformation ohne strategischen Blick auf Erdgas? • Warum fällt es Politik, Medien und Gesellschaft trotz der kritischen Situation der deutschen Volkswirtschaft so unglaublich schwer, eine ernsthafte inhaltliche Debatte zu den offenen Fragen bei der Versorgung mit konventionellen Energieträgern zu führen? Außerdem geht es um die Frage, ob und warum zugespitzte Narrative zunehmend von den eigentlichen Herausforderungen der Energieversorgung ablenken, welche Rolle Energiepreise für die wirtschaftliche Stärke Deutschlands spielen und warum wichtige Debatten oft nicht mehr ergebnisoffen geführt werden. Eine Folge über Debattenkultur in der Energiepolitik und darüber, warum ein offener Diskurs gerade jetzt wichtiger denn je wäre.
Burkhardt, Susanne www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Woop! Woop! Heute habe ich zwei Gäste, die tief in Strukturen graben, die wir viel zu selten benennen. Zuerst spreche ich mit Alicia Baier über ihr Buch „Patriarchat im Uterus". Was passiert, wenn Körperpolitik auf Gynäkologie trifft? Wie tief sitzen patriarchale Strukturen in der Medizin – und warum ist das so schwer zu sehen? Wir schauen genau hin. Danach ist Hanno Sauer zu Gast mit „Klasse". Herkunft. Das Wort, das im deutschen Diskurs fast nicht vorkommt. Warum eigentlich? Was verschweigt eine Gesellschaft, wenn sie über Klasse nicht redet – und was verrät dieses Schweigen? Zwei Bücher, zwei Gespräche, viel zu besprechen. Schön, dass ihr dabei seid. Enjoy!^^
Wer ein Wettbewerbsverfahren auslobt, gewinnt mehr als einen Entwurf. Anett-Maud Joppien sitzt seit 1993 in rund 400 nationalen und internationalen Preisgerichten und beschreibt, was Auslober tatsächlich bekommen: eine Aufgabenstellung, die in der Preisrichtervorbesprechung geschärft wird, mehrere geprüfte Lösungen im direkten Vergleich, ein kollektives Urteil aus Fach- und Sachpreisrichter*innen statt Einzelgeschmack, präzise Überarbeitungshinweise für die weitere Beauftragung – und einen öffentlichen Diskurs, der Genehmigungsprozesse beschleunigt. Die Jury-Empfehlung ist nicht bindend: Auch ein zweiter oder dritter Preis kann beauftragt werden. Ein Gespräch über die Innensicht der Jury, was ein Verfahren zurückgibt und warum junge Büros stärker eingebunden gehören.
Populistische Diskurse verändern die kulturelle Dynamik von Gesellschaften: Cancel Culture und öffentliche Anprangerungen sind die Folge. Wenn Persönliches politisch instrumentalisiert wird, verschwinden Freiräume einer demokratischen Gesellschaft. Emmert, Claudia www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Dornblüth, Gesine www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Hochgelobt im Westen, heimlich gelesen im Osten, machte sich Monika Maron mit "Flugasche" zu Beginn der 80er-Jahre einen Namen. Ihre jetzt veröffentlichten Tagebuchaufzeichnungen geben Einblicke in ihr Leben damals.
Dornblüth, Gesine www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Im Februar starteten die USA und Israel einen Angriff auf den Iran, der von vielen als Verstoß gegen das Völkerrecht gewertet wird. Zwar gilt mittlerweile eine Art Waffenstillstand und die USA und der Iran verhandeln in Pakistan. Gleichzeitig bleibt aktuell die Straße von Hormus weiterhin blockiert, das Mullah-Regime wirkt zumindest nach außen hin gestärkt – und Israel setzt seine Invasion im Libanon ungehindert fort. In dieser Folge spricht Pauline Jäckels mit der Politikwissenschaftlerin und Iran-Expertin Diba Mirzaei. Sie diskutieren, warum Donald Trump einen Krieg begonnen hat, aus dem er sich nun nur schwer wieder befreien kann, welche Rolle und Interessen die Golfstaaten in diesem Konflikt verfolgen und was der Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC für die Region bedeutet. Und wie steht es heute um das iranische Regime: Wo hat der Krieg es gestärkt – und wo tatsächlich geschwächt? Mirzaei glaubt nicht daran, dass das Regime kurzfristig zu Fall gebracht werden kann. Unter bestimmten Umständen aber, so ihre Einschätzung, könnte es von innen heraus gelingen. Diba Mirzaei ist eine iranisch-deutsche Politikwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten iranische Außenpolitik und die Beziehungen zwischen dem Iran und den Golfstaaten. Sie forscht am German Institute for Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg. Erst seit Kurzem ist sie mit ihren Analysen öffentlich präsent – und bringt neue, kritische Perspektiven in den deutschen Diskurs über den Iran. Schreibt uns an weltunordnung@rosalux.org
In dieser Folge wird's persönlich, politisch und erstaunlich hoffnungsvoll. Ricarda spricht mit Aljosha Mutardi über sein neues Buch „Gut wird's hier nicht mehr, aber besser“ und darüber, wie man in einer Welt voller Überforderung trotzdem nicht komplett zynisch wird. Es geht um verlorene Koffer kurz vor der Buchpremiere, internalisierte Queerfeindlichkeit, Leistungsdruck, Social Media und die Frage, warum Menschen sich so schnell angegriffen fühlen, wenn es um Gleichberechtigung geht. Ricarda erzählt offen von Hassnachrichten nach ihrer Haltung gegen rechtsextreme Plattformen und davon, wie sehr ihr der aktuelle gesellschaftliche Diskurs zusetzt. Gemeinsam sprechen die beiden über:Weltschmerz und Ohnmachtsgefühleechte Narrative und das sogenannte „Overton-Fenster“Privilegien, Angst und gesellschaftliche Spaltungwarum Veränderung oft mit Selbstreflexion beginntGendern, Queerness und verlernte Vorurteiledie Sehnsucht, einfach nur geliebt zu werdenwarum Hoffnung keine naive Idee ist, sondern ArbeitAußerdem erklärt Aljosha, warum echte Begegnungen mehr verändern können als jede Kommentarspalte und weshalb es manchmal schon reicht, zuzuhören, statt sofort recht haben zu wollen. Spoiler: Es wird tief, lustig, traurig und zwischendurch geht's natürlich auch um Rossmann-Unterwäsche nach einem DB-Kofferdrama.
Die University of Austin at Texas (UATX) präsentiert sich als „Anti-Harvard“ und verspricht eine Rückkehr zu klassischen Werten sowie eine freie Debattenkultur ohne Angst vor Ausgrenzung. Die Hochschule wurde 2021 von einflussreichen Konservativen gegründet, zu den wichtigsten Geldgebern gehört der Tech-Milliardär Peter Thiel. Doch der Anspruch der ideologiefreien Bildung gerät zunehmend unter Druck. Kritiker und ehemalige Weggefährten warnen bereits vor einem massiven Rechtsruck innerhalb der Institution. Anstatt den offenen Diskurs zu fördern, scheint die Universität zu einem konservativen Spiegelbild jener Einseitigkeit zu werden, die sie eigentlich bekämpfen wollte. Gast: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Die [ganze Reportage aus Texas](https://www.nzz.ch/wissenschaft/diese-neue-amerikanische-uni-gibt-sich-als-anti-harvard-ein-ortsbesuch-in-austin-ld.1925224) kannst du in der NZZ nachlesen. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Wem gehört eigentlich die Tiefsee? Wer darf sie ausbeuten, wer muss sie schützen? Die globale Rohstoffgewinnung - von Kupferminen bis Offshore-Plattformen - hat die Tiefsee längst im Visier. Leggewie, Claus www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Nils Meyer-Ohlendorf kritisiert den Begriff "Salonfähigkeit" im politischen Diskurs. Im Gespräch erklärt er, warum er Debatten eher behindert wo Zuhören essenziell ist. Interview: Georg Brandl.
I dagens episode har jeg besøk av Nora Bussigny — fransk gravejournalist, og forfatter av den svært interessante nye boken Les Nouveaux Antisémites (De nye antisemittene: Undersøkelse fra en infiltratør i ytre venstres rekker).Etter å ha gått undercover i over ett år blant de mest radikale pro-palestinske aktivistnettverkene i Frankrike, Brasil og ved Columbia University, der hun lot som hun var en pro-palestinsk aktivist — fra Palestina-demonstrasjoner til lærerblokader og lukkede Telegram-grupper — satt Nora igjen med en gripende, førsthånds skildring av hvordan antisionisme har blitt det nye limet som binder sammen ytre venstre, islamistiske og interseksjonelle miljøer. Boken hennes har blitt en av årets mest omtalte og kontroversielle politiske utgivelser i Frankrike.Med oss for å oversette fra fransk til engelsk og tilbake har vi Nina B. Lichtenstein.Kapitler:00:00 Introduksjon av Nora Boussigny og hennes arbeid04:18 Demonstrasjoner og rasisme i Frankrike06:45 Feminisme og støtte til Hamas09:47 Interseksjonalitet og dens utfordringer13:59 Militante feminister og deres respons på vold17:47 Profilering av militante aktivister20:21 Manglende endring i holdninger22:24 Diskurs og støtte for Palestina24:23 Demonstrasjoner og radikalisering26:28 Kvinneaktivisme og feminisme i konflikten28:13 Militante aksjoner og samfunnsengasjement32:15 Psykologiske utfordringer i aktivisme34:12 Språk og retorikk i konflikten35:15 Støtte for Hamas og dens konsekvenser37:32 Antisemittisme og dens manifestasjoner40:23 Zionisme og dets oppfatninger43:28 Konvergens av narrativer og antisemitisme46:04 Bruk av språk i aktivisme49:13 Antisemittisme og militant retorikk51:40 Agentene og deres forbindelser54:06 Gruppen Samidoun56:09 Iran og pro-palestinske bevegelser57:58 Manipulasjon og mentalitet blant aktivister01:00:54 Militante grupper og destabilisering av demokratier01:04:07 Politisk islamisme i Europa01:07:01 Infiltrasjon av politiske institusjoner01:09:59 BDS-bevegelsen og dens mål01:12:05 Antisemitisme og pro-palestinske bevegelser01:15:03 Avslutning og fremtidige perspektiver***► NY BOK UTE NÅ: Frykt og Stillhet - jødiske stemmer i Norge etter 7. oktober. Bestill her: https://bok.norli.no/frykt-og-stillhet► STØTT ARBEIDET PÅ VIPPSOm du ønsker å støtte arbeidet med denne podcasten, kan du bidra med et stort eller lite beløp, etter eget ønske. All støtte settes pris på, og du bidrar til arbeidet med å lage flere episoder. Bruk Vippsnummer: #823278► BLI MEDLEM Fremover vil de som er støttemedlemmer få tilgang til episodene først. Da støtter du podcasten med det samme som prisen av en kaffe hver måned. Setter stor pris på om du blir støttemedlem. Tusen takk.► Annonsere på Henrik Beckheim Podcast?Send en mail til post@henrikbeckheim.no ► MERCH: Kjøp klær, kopper, capser og mer: https://henrikbeckheim.com/store► Linker:Youtube | Nettside | TikTok | Instagram | Podimo | Facebook | Apple
Die hierarchischen Arbeitsstrukturen verschwinden mehr und mehr aus den Unternehmen. Selbstorganisation und Agilität sind die Schlagworte der Stunde. Was heißt Führung in Zeiten postheroischen Managements? Von Stefan Kühl www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Zweihundert Jahre nach Heines "Harzreise" macht sich Steffen Kopetzky auf durch eine faszinierende deutsche Seelenlandschaft. Der Harz ist vieles zugleich, auch romantischer Märchenort und Brennpunkt der Klimakrise.
Ausgehend von der vielbeachteten Studie, die Medienforscher Andy Kaltenbrunner für das Medienministerium erstellt hat, beschreibt er bei Host Stefan Lassnig eine „Branche am Abgrund“: Werbegelder fließen mehrheitlich zu internationalen Plattformen, Social Media löst klassische Medien als Nachrichtenquelle ab und journalistische Arbeitsplätze sind seit 2006 um rund ein Drittel zurückgegangen. Anhand des Bildes vom „Wasserfall“ und internationalen Vergleichen (USA, andere europäische Länder) macht er deutlich, wie schnell sich die Erosion der Geschäftsmodelle und der publizistischen Infrastruktur nun auch in Österreich beschleunigt. Zugleich betont er, dass eine geschwächte Medienlandschaft demokratiepolitische Folgen hat – wo Journalismus in Schwierigkeiten ist, gerät auch die Demokratie in Gefahr, wie Beispiele aus Ungarn, den USA oder Brasilien zeigen. Ein wichtiger Strang des Gesprächs ist die bisherige, teils intransparente Rolle öffentlicher Inserate als faktische Medienförderung und deren jüngste drastische Kürzung, die den Reformdruck zusätzlich erhöht. Kaltenbrunner kritisiert, dass bestehende Förderinstrumente Oligopole eher stützen als Vielfalt und Markteintritt neuer Angebote. Die vorgeschlagene Neuausrichtung hin zu einer echten Journalismusförderung umfasst einen Kern von 110 Millionen Euro, der zu jeweils 30 Millionen in journalistische Arbeitsplätze und redaktionelle Infrastruktur fließen soll, ergänzt um Digital‑Abo‑Förderung, Innovations‑ und Start‑up‑Töpfe, thematische Calls sowie Mittel für Qualitätssicherung, Aus‑ und Weiterbildung und Medienkompetenz. Zugangsvoraussetzungen wären unter anderem öffentlicher Informationszweck, vollständige Eigentümer‑ und Erlöstransparenz, professionelle redaktionelle Strukturen, angemessene Bezahlung, Redaktionsstatuten sowie die Unterwerfung unter ethische Kodizes und eine gestärkte Selbstkontrolle (z.B. ausgebaute Presseräte). Besonders ausführlich diskutieren Lassnig und Kaltenbrunner den Vorschlag einer strikt politikfernen, unabhängigen Förderkommission unter höchstrichterlichem Vorsitz, in der neben einem KommAustria‑Mitglied auch internationale Expertinnen und Experten vertreten sein sollen, um das „Arm's‑length‑Principle“ gegenüber der Tagespolitik sicherzustellen. Kaltenbrunner unterstreicht die Dringlichkeit: Angesichts des Kipppunktes bei Werbegeldern, der wachsenden Plattformdominanz und EU‑beihilferechtlicher Vorlaufzeiten brauche es rasch klare politische Entscheidungen, die auf der nun vorliegenden, im Parlament beauftragten Studie und ihren umfangreichen Brancheninterviews aufbauen. Am Ende plädiert er dafür, die Medien‑ und Journalismusförderung als Infrastruktur für demokratische Öffentlichkeit zu begreifen – nicht als bloßes wirtschaftliches Rettungspaket – und hofft, dass der nun angestoßene Diskurs an vielen Stellen konstruktiv weitergeführt wird. Links zur Folge: Studie zum Download Die Dunkelkammer #91 Grell, rasant, gefährlich: Über Tiktok und den Fall Mois Österreichischer Presserat Podcastempfehlung der Woche: Lebende Legenden Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Die Folgen des Klimawandels scheinen vom Einzelnen zu fordern, sein Handeln daran auszurichten und sich der CO2-Moral unterzuordnen. Ist das wirklich so? Von Frauke Rostalski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Misstrauen spielt eine große Rolle dabei, dass Rechtspopulismus und Verschwörungsdenken zunehmen und die Demokratie an Stärke verliert, warnt der Soziologe Aladin El-Mafaalani. Über mögliche Gründe und Lösungen spricht er im Hörsaal Live-Podcast.Aladin El-Mafaalani ist Soziologe und Inhaber des Lehrstuhls für Migrations- und Bildungssoziologie an der Technischen Universität Dortmund. Zuvor war er u.a. Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Osnabrück, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster sowie Abteilungsleiter Integration im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf. Für seine wissenschaftliche Arbeit und sein öffentliches Wirken erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das Bundesverdienstkreuz. Seinen Vortrag "Demokratie in der Krise – Warum unsere Gesellschaft Vertrauen braucht" hat er exklusiv für den Hörsaal am 14.03.2026 im Rahmen der Didacta Bildungsmesse 2026 auf der Bühne des Didacta Verband e.V. gehalten. Er basiert auf seinem jüngsten Buch "Misstrauensgemeinschaften - Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien", 2025 erschienen bei Kiepenheuer & Witsch. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Soziologie +++ Demokratie +++ Demokratiekrise +++ Gesellschaft +++ Politik +++ Verschwörungstheorien +++ Verschwörungsmythen +++ Verschwörungserzählungen +++ Populismus +++ AfD +++ Vertrauen +++ Misstrauen +++ Misstrauensgemeinschaften ++++ Aladin El-Mafaalani +++ Social Media +++ Algorithmen +++ Didacta +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragender: Aladin El-Mafaalani, Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der Technischen Universität Dortmund**********Ihr hört in diesem Hörsaal:4:47 - Vortragsbeginn5:09 - Struktur des Vortrags5:27 - Wissenschaftliche Beobachtungen und Diskurs zum Thema Vertrauen und Misstrauen7:23 - Persönliche Beobachtungen und These: Misstrauensgemeinschaften9:42 - Warum die Gesellschaft Vertrauen braucht und warum Misstrauensgemeinschaften die Demokratie gefährden18:06 - Wie Misstrauensgemeinschaften entstehen26:01 - Welche Gegenstrategien nicht funktionieren26:39 - Strategie 1: Ignorieren27:13 - Strategie 2: Bekämpfen28:20 - Strategie 3: Adaptieren29:13 - Strategie 4: Regieren lassen31:57 - Was könnte helfen?**********Quellen aus der Folge:Aladin El-Mafaalani: Misstrauensgemeinschaften. Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien. Kiepenheuer & Witsch, 2025. Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach, Klaus Peter Strohmeier: Kinder - Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft. Kiepenheuer & Witsch, 2025. Niklas Luhmann: Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität. 5. unv. Auflage, 2014. Die Originalausgabe erschien 1968 im F. Enke Verlag. Steffen Mau, Thomas Lux, Linus Westheuser: Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft. Suhrkamp Verlag, 2023. Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey: Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus. Suhrkamp, 2025. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Demokratie und Grundrechte: Die radikale Rechte und ihr Verhältnis zur FreiheitKindheit: Aufwachsen in einer unsicheren WeltPopulismus als Waffe: Wie Big Tech Demokratie und Öffentlichkeit kaputtmacht**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Wie ticken Peter Thiel, Elon Musk & Co? Der Journalist Jannis Brühl erklärt die Ideologie der Tech-Oligarchen, warum man Start-up-Denke nicht auf die Demokratie übertragen kann und wie wir uns in Europa digital wehren können.
"Es fuckt mich ab, dass es immer nur um mich geht.", sagt Robert Marc Lehmann und veröffentlicht einen Film, in dem es immer nur um ihn geht. Wer den besseren Plan für die Rettung des gestrandeten Wals in der Ostsee hat oder hatte, können wir nicht beurteilen. Wohl aber, dass die YouTube-Dokumentation des in Ungnade gefallenen Meeresbiologen nur ein Imagefilm ist, der seinem eigenen Image eher schadet als gut tut.Kapitel dieses Podcasts:(00:00:00) Intro mit Zitat von Robert Marc Lehmann(00:00:40) Niemand kommt um den Wal herum - auch wir nicht(00:01:42) Wer ist Robert Marc Lehmann?(00:06:39) Die Gefahr zu glorifizieren & ungeprüfter Glaube(00:11:44) Wodurch Robert Marc Lehmann online bekannt wurde(00:13:02) Meeresbiologe & Influencer(00:16:53) Wir & andere Zuschauer wissen sowieso am wenigsten(00:21:50) Streit um Videodreh am gestrandeten Wal(00:32:39) Was als Video heraus kam, dient nur noch ihm selbst: https://youtu.be/apSjwShd6so(00:35:05) Selektive Momente mit großen Lücken(00:37:10) Ging es wirklich nicht nur ums eigene Ego?(00:40:05) Online sehen viele nur eine Perspektive(00:42:10) Was wir von Robert Marc Lehmann erwartet hätten(00:43:38) Der öffentliche Ruf nach Robert Marc Lehmann war groß(00:45:17) Fragwürdige Selbstdarstellung zur Unzeit(00:49:59) Ein Film, der nur bedingt Beweiskraft hat(00:53:15) Vielen mangelt es immer noch sehr an „Media Literacy“(00:55:11) Wann, wie, wo andere zu Wort kommen(00:58:07) Inszeniertes Selbstmitleid, als die Stimmung kippte(01:01:43) Skepsis gegen sich von Beginn an unnötig bestätigt(01:04:36) Angebliche Retterdoku wird plötzlich ein Imagefilm(01:06:09) Wie Robert Marc Lehmann die Situation hätte beruhigen müssen(01:08:55) Wen Robert Marc Lehmann viel reden lässt? Robert Marc Lehmann!(01:11:35) Rhetorische Verunsicherung á la Robert Marc Lehmann(01:15:57) Inhalte passen nicht ins Bild des glaubwürdigen Experten(01:16:36) Musikuntermalung ist indiskutabel unangemessen(01:19:40) Spätestens das Video machte den Wal zum Event(01:21:28) Thumbnail & Titel des Videos bereits entlarvend(01:25:32) Walwissen oft nur Annahmen(01:27:30) Lupe aufs Nebensächliche(01:31:56) Moment des Bruchs als Actiondrama(01:40:22) Es geht nur darum, EINEN Eindruck zu erzeugen(01:42:51) Startet seinen Film mit Zitat von sich selbst…(01:46:31) Überbetonte Bro-Gesten zur Stimmungsmache(01:49:17) Verantwortung tragen letztendlich andere(01:51:05) Ego herunterfahren, sachlich bleiben(01:53:21) Diskurs, Kritik & Business im YouTube-Space(01:59:39) Der YouTuber hat den Tierschützer vereinnahmt(02:06:35) Wie sich Robert Marc Lehmanns Darstellung online auswirkt(02:09:22) Viel Selbstmitleid, das dem Wal nicht hilft(02:14:17) Einzelne zu glorifizieren führt selten zu etwas sinnvollem(02:19:37) Schilderungen der anderen Helfenden sind nun dringend nötig(02:21:08) Aussagen ausgewiesener Experten abzugleichen ist wichtig(02:24:52) Robert Marc Lehmann war schon voreingenommen angereist(02:28:56) Man hilft nicht, indem man für mehr Probleme sorgt(02:30:08) Fazit dieser langen Folge(02:34:58) Outro & Link auf unsere Letzte Website: https://www.DieLetzte.website
Wissenschaft auf der einen Seite, Irrationalismus auf der anderen? Hier regelbasierte Politik, dort autoritäres Machtstreben? Die Bruchlinien der Gegenwartsdeutung verlaufen offenbar entlang der Gegenüberstellung von Aufklärung und Romantik. Von Jürgen Kaube www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steckt in einer Legitimationskrise. Zu groß, zu behäbig, zu teuer, zu rot-grün. Zeit für eine trotzige Bestandsaufnahme. Von Mathias Greffrath: www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Barbie war immer schon mehr als ein Spielzeug. In ihr, ihrer Kleidung und ihren Accessoires spiegeln sich gesellschaftliche Klassenvorstellungen, Geschmacksprägungen und Konsumträume. Von Hilka Dirks www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Nils Minkmar ist als Historiker, Publizist und Journalist ein Grandsegneur des Feuilletons. Als doppelter Staatsbürger setzt er sich unermüdlich für Deutsch-Französische Beziehungen ein und erhielt den französischen Ritterverdienstorden. In Newslettern, Podcasts, Gremien und Auftritten fördert und fordert er den innovativen und vielseitigen Diskurs über Kultur, Politik und Gesellschaft. Das Heimspiel gibt Einblick in seinen Werdegang, das Saarland als Pufferzone zwischen den Ländern, seine unangenehmsten und besten Vorgesetzten und das französische Wahljahr 2027. Zudem erfahren wir, was sich heute noch aus dem Untergang des römischen Reiches lernen lässt. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die Reichen werden immer reicher. Gleichzeitig diskutiert Deutschland diskutiert über Einschnitte im Sozialsystem. Krasse wirtschaftliche Ungleichheit fördert den Aufstieg der extremen Rechten, warnt der Philosoph Wolfgang Detel. Detel, Wolfgang; Jantschek, Thorsten www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Einst war er das Gespött der Leute, heute greift er nach der Macht: der Nerd. Der Sozialtypus des Digitalzeitalters, einst Schrauber, Bastler, Einzelgänger, ist nun machtvoller Unternehmer, wie Elon Musk, Mark Zuckerberg oder Peter Thiel. Von Roberto Simanowski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Kaum ein anderes Kleidungsstück steht so sehr für Fürsorge, Unsichtbarkeit und weibliche Arbeit wie die Schürze. Merkwürdig, dass ausgerechnet sie ein Comeback zwischen Luxusmode und Social Media erlebt. Von Lea Sauer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Kleidung ist Selbstausdruck und nicht selten das Ergebnis mühevoller Identitätsarbeit. Dresscodes gibt es selten, verbindliche Vorschriften noch seltener. Das macht die alles entscheidende Frage nicht leichter: Was soll ich bloß anziehen? Rubinroth, Johanna www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Vor wenigen Wochen machte ein französisches Video die Runde (Link unten), mit einer steilen These im Teaserbild: „Clair Obscur: Ein faschistisches Spiel?“. Klingt erstmal gewagt, aber das Video schlägt einen auf den ersten Blick interessanten Bogen von der französischen Kolonialgeschichte hin zu einer derzeitigen Instrumentalisierung des Spiels durch die französische Rechte. Im französischen Teil YouTubes wurde der Beitrag breit diskutiert und irgendwann schwappte der Video-Essay mit englischen Untertiteln dann sogar in den hiesigen Diskurs. Das Video macht dabei mit über einer Stunde Laufzeit und viel historischem Exkurs durchaus einen sorgfältig recherchierten und bedachten Eindruck. Und weil steile Thesen ja unser Ding sind (und zwei von euch uns sogar deswegen eine Email geschrieben haben), schauen wir in dieser Folge einmal, wo wir der Argumentation folgen können – und wo nicht. Das Video von ache könnt ihr euch hier ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=Z8M8q80bTKg Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:09:12 - Lohnt sich eine postkoloniale Perspektive auf Expedition 33? 00:38:08 - Das Problem vieler YouTube-Essays 00:45:55 - Männlich dominierte Spielwelt und phallische Symbole 01:17:18 - Wieviel Klarstellung es vom Entwickler braucht und normschöne Charaktere 01:45:50 - Fazit In dieser Folge zu hören: Jochen Redinger, Janna Krone, Andre Peschke Ab mit euch und Abo aboschließen! https://www.gamespodcast.de/abo
Der jüngst verstorbene Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas hat immer das gute Argument ins Feld geführt. Hätte er Debatten über Kriege mit Gefühlsempfindungen unterlegt? Wohl kaum.
Können wir noch miteinander reden – oder haben wir längst verlernt, einander wirklich zuzuhören? In dieser Folge sprechen wir über Jürgen Habermas, einen der einflussreichsten Philosophen unserer Zeit. Kaum jemand hat so eindringlich beschrieben, dass moderne Gesellschaften davon leben, dass Menschen einander Gründe geben, Argumente austauschen – und bereit sind, sich infrage stellen zu lassen. Doch genau das scheint heute immer schwieriger zu werden. Öffentliche Debatten verhärten sich, Positionen radikalisieren sich, und oft geht es weniger um Verständigung als darum, recht zu behalten. Was heisst das für die Demokratie? Und was bedeutet das für Religion? Habermas hat nie gefordert, dass Glaube verschwindet. Im Gegenteil: Religiöse Traditionen können wichtige moralische Intuitionen in die Gesellschaft einbringen. Gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung, ihre Überzeugungen in einer pluralistischen Öffentlichkeit zur Sprache zu bringen – ohne sich selbst zu verlieren. Wir sprechen über die Spannung zwischen Glaube und Wissen, über die Idee der „Übersetzung“ religiöser Sprache – und darüber, ob es vielleicht auch andere Wege gibt, miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine Folge über Wahrheit, Streit und die Frage, ob Verständigung heute noch möglich ist.
Böttiger, Helmut www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der öffentliche Diskurs wird zunehmend von destruktiven Kräften heimgesucht. In ihrem neuen Buch zeigen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, warum eine politische Affektanalyse wichtig ist.
Böttiger, Helmut www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
In der Ausgabe "Medienfreiheit unter Druck" von Europa im Diskurs diskutiert STANDARD-Chefredakteur Gerold Riedmann gemeinsam mit Matúš Kostolný, Chefredakteur von Denník N, ein privates, mitgliederfinanziertes Mediums in der Slowakai, die langjährige Journalistin und Medienberaterin Alexandra Borchardt und Márton Gergely, Chefredakteur von HVG, eines der letzten unabhängigen Medien in Ungarn. Wie gefährlich ist Desinformation für die Demokratie und wie schnell kann es gehen, dass unabhängige Medien plötzlich unter Druck geraten? Europa im Diskurs ist eine Kooperation von BURG, ERSTE Stiftung, Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und DER STANDARD.
Mit Donald Trumps zweiter Amtszeit als US-Präsident zerbricht die Nachkriegsordnung der Weltwirtschaft. Handelskriege und nationale Egoismen prägen Politik und Ökonomie. Zahlen die Bürger den Preis für Profite und Macht? Von Markus Metz und Georg Seeßlen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Philosoph, Denker, Demokrat: Jürgen Habermas ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Mit seinen Werken zur Diskursethik und Öffentlichkeit prägte er die politische Kultur Deutschlands – und blieb bis zuletzt eine moralische Stimme. Von Norbert Seitz
Warum Antisemitismus ein Lackmustest für Demokratie ist; Lost in NRW mit Google Maps; Gibt es eine Renaissance der Kernenergie? Neue Chancen dank SMR?; Darum beginnt Heuschnupfen immer früher; Große Fragen in zehn Minuten: Beeinflusst Sprache unser Handeln?; QD Ergonomie - seriös oder Marketing?; Exzellenzuniversitäten - Wären weniger mehr?; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.
In einer Zeit, in der Kriege, Krisen und Katastrophen Schlag auf Schlag folgen, erlebt das Unheimliche in Kunst und Popkultur eine auffällige Renaissance. Wie uns fiktionale Inhalte das Fürchten lehren. Von Hannah von Sass www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Im 248. WildMics-Special wollten wir wissen, wie man richtig mit Rechtsextremen spricht. Dabei haben wir uns unter anderem die Frage gestellt, ob wir Faschist*innen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Bühne bieten müssen und welchen Beitrag „Live“-Faktenchecks leisten können. Außerdem diskutieren wir, ob sich der Diskurs und das „Sagbare” in Deutschland in den letzten Jahren verändert haben. Zu Gast war Sebastian Leber. Diese Sendung wurde am 03.03.2026 aufgezeichnet. Hier findet ihr das erwähnte Buch von Dana Buchzik* Und hier ist das Video zur Besprechung der Ergebniss aus unserer Umfrage. *Affiliate Link Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QR-Code für Überweisungen:
Sobald es um die Erbschaftsteuer geht, steigt die gesellschaftliche Empörungskurve. Wachsende Ungleichheit bei steigendem staatlichem Finanzbedarf scheinen nach einer stärkeren Belastung der Erben zu rufen. Von Jens Beckert www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Politische Debatten finden heute nicht nur im Parlament, sondern auch online statt – und gerade Frauen sehen sich dort massiver Gewalt ausgesetzt. Beleidigungen, Drohungen und Hasskampagnen sind keine Randerscheinungen, sondern ein gezieltes Mittel, um Stimmen im digitalen Diskurs zum Schweigen zu bringen. In dieser Folge von Ganz Offen Gesagt spricht Anna-Lisa Bier mit der Digitalexpertin und Autorin Ingrid Brodnig darüber, wie digitale Gewalt funktioniert, warum Politikerinnen häufig intensiver und gezielter attackiert werden als Männer, warum jene Angriffe sexualisiert und entwertend sind und welche Folgen das für den digitalen Umgangston, Selbstzensur und politische Beteiligung hat. Dabei geht es auch um die Plattformen selbst, wie Algorithmen Hass verbreiten, warum die Moderation von Hasskommentaren oft scheitert und welche Rolle traditionelle Medien bei der Verstärkung von Empörungswellen spielen. Außerdem wird klar, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt, wo sie an ihre Grenzen stoßen und warum bestehende Regeln oft nicht konsequent umgesetzt werden. Beratungsangebote: Digitale Gewalt ist kein individuelles Problem, und ihr müsst damit nicht allein bleiben. Wenn ihr selbst oder Menschen in eurem Umfeld von digitaler Gewalt betroffen seid, gibt es unter anderem folgende Meldestellen und Beratungsangebote, die Unterstützung bieten: Österreich:Zara (Online-Beratung bei Hass im Netz) Frauenhelpline (Anonyme Beratung) Rat auf Draht (Beratung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, auch für digitale Probleme) BanHate (App, bei der man österreichweit Hasskommentare melden kann) Weisser Ring (Hilfsorganisation für Opfer von Straftaten in Österreich) Deutschland: HateAid (Meldestelle für Betroffene als auch Beobachter*innen von digitaler Gewalt) Bundesweites Hilfetelefon "Gewalt Gegen Frauen" (Anonyme Beratung, eingerichtet vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben) Meldestelle REspect! Im Netz Weiterführende Inhalte:Buch "Feindbild Frau" von Ingrid Brodnig (Thalia) Die Gemeinschaftsstandards von Meta Mehr zum eXit NDR-Recherche zur Incel-Szene: Zerrwelt der Frauenhasser - Wie die "Incel"-Szene an Bedeutung gewinnt und wie gefährlich sie ist Abschlussbericht des Radical Awarness Network zum Incel-Phänomen: https://home-affairs.ec.europa.eu/system/files/2021-08/ran_cn_incel_phenomenon_20210803_de.pdfSafer Internet Jugend Internet Monitor 2026 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at