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Alle sprechen vom Krieg, von der Rente, der Wehrpflicht, vom Stadtbild. Und das Klima? Eine seltsame Stille ist um dieses Thema entstanden. Wie konnte es passieren, dass die größte globale Zukunftsfrage kaum noch Gegenstand öffentlicher Debatten ist? Von Luisa Neubauer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Die Folge ist im Zuge einer Kooperation mit Dr. Hauschka entstanden / Werbung "Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage & fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke" Was bedeutet es, unternehmerisch zu handeln – & dabei gleichzeitig Verantwortung für Mensch, Natur & Gesellschaft zu übernehmen? Dr. med. Marcus Roggatz & Nicoline Wöhrle geben uns Einblick in die Philosophie & Werte des Stiftungsunternehmens WALA & den Marken WALA Arzneimittel & Dr. Hauschka Kosmetik– von der Verbindung zwischen Natur & Gesundheit, über gesundes & menschenwürdiges Wirtschaften & verantwortungsvoller Unternehmensführung & Leadership nach Innen & Außen. Wir sprechen über das Prinzip des Verantwortungseigentums, über ein zeitgemäßes Verständnis von Gesundheit & Schönheit, über Zugang zu höchster Qualität und Wirksamkeit durch biologische Anbauweisen und faire Partnerschaften & darüber, wie Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg sich nicht widersprechen müssen. Unsere Gäste: Dr. med. Marcus Roggatz ist Facharzt für Allgemeinmedizin & seit vielen Jahren in der anthroposophischen Medizin tätig. Seit Beginn der 90er Jahre ist er als Referent & Berater für die WALA tätig & seit 1996 Vorstandsmitglied der WALA Stiftung. Nicoline Wöhrle leitet seit 2017 die Unternehmenskommunikation des Stiftungsunternehmens WALA. Gemeinsam mit ihrem Team setzt sie sich für mehr Diskurs & Sichtbarkeit bei unternehmerischer Verantwortung, ganzheitlicher Gesundheit & Schönheit ein, sowie besseren Zugang & Bildung zu Prävention, Gesunderhaltung & einer menschenwürdigen Pflegeversorgung. Links www.drhauschka.de www.instagram.com/drhauschka.de/ Dr. Hauschka Produktberatung: +49 7164 930-55001 service@drhauschka.de WALA Arzneimittel (@walaarzneimittel) • Instagram-Fotos und -Videos www.walaarzneimittel.de www.wala.world Empfehlung Buch: Kindersprechstunde von Michaela Glöckler, Wolfgang Goebel & Karin Michaelnaturamus: Sourcing partner for organic oils | waxes | and hydrolates Sonnenhof Bad Boll: Hofladen - Menu Fratelli - Gelato naturale | Facebook Werbung Hautnah powered by Dr. Hauschka Geschenksets von Dr. Hauschka – A Gift from Natur: natürliche Pflege, liebevoll zusammengestellt & mit Preisvorteil. Mehr Infos & die komplette Auswahl: links.zweivorzwoelf.info/dr-hauschka Polarstern Polarstern liefert 100 % zertifizierte Ökoenergie – Strom und Gas – und unterstützt mit jeder Kilowattstunde die Energiewende in Deutschland und im Globalen Süden. www.polarstern-energie.de Mit dem Code „ZweiVorZwölf“ bekommst du 20 € Gutschrift auf deine nächste Jahresrechnung.
Postkoloniale Theorie statt historischer WahrheitOb an Universitäten, in Museen oder in der Politik – das postkoloniale Narrativ gewinnt zunehmend Einfluss im öffentlichen Diskurs. Es geht davon aus, dass koloniale Macht- und Denkmuster bis heute fortwirken.Mathias Brodkorb hält die postkoloniale Theorie für nicht wissenschaftlich – sie leugne die Existenz objektiver Wahrheit. Besonders kritisiert er eine Nähe zu Teilen der neuen Rechten: Beide würden mit identitären Kategorien arbeiten.Für Brodkorb beruht Postkolonialismus auf Rassismus – einer starren Einteilung der Welt in weiße Täter und nicht-weiße Opfer. In seinem neuen Buch plädiert er für eine differenziertere Sicht auf die Kolonialgeschichte – jenseits ideologischer Verkürzungen.*Wir haben das Interview nochmal hochgeladen, damit die vielen Zuhörer und Zuschauer, die inzwischen dazugekommen sind, dieses erfolgreiche Gespräch auch noch angezeigt bekommen. Neue Episoden kommen im Januar wieder. Genießt die Feiertage!Zum Buch von Brodkorb: https://amzn.eu/d/776nYNoHeute an den Mikros: Benjamin Scherp und Dominik SteffensUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de
Müll ist mehr als nur Abfall – er spiegelt gesellschaftliche Ungleichheiten wider. Wer verursacht Müll, wer trägt die Verantwortung? Während Reiche ihre Abfälle unsichtbar machen, kämpfen benachteiligte Stadtteile mit stigmatisierter Verschmutzung. Von Henriette Hufgard www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Die in der ehem. Sowjetunion aufgewachsene Alina Bronsky erzählt in "Essen" vergnüglich bis melancholisch von den Speisen ihres Lebens und das wofür sie stehen: Fürsorge, Emanzipation, aber auch emotionale Erpressung.
Einen langen Atem zur haben, galt lange Zeit als Garant für Erfolg. Im Alltag, beim Sport, in der Politik. Heute leben wir in Zeiten der schnellen Erfolge und einer Politik der Kettensägen. Gibt es Auswege aus dieser Kurzatmigkeit? Von Solmaz Khorsand www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Khorsand, Solmaz www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Einen langen Atem zur haben, galt lange Zeit als Garant für Erfolg. Im Alltag, beim Sport, in der Politik. Heute leben wir in Zeiten der schnellen Erfolge und einer Politik der Kettensägen. Gibt es Auswege aus dieser Kurzatmigkeit? Von Solmaz Khorsand www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
D'Recht op sécher an einfach zougänglesch Schwangerschaftsofbrech ass essenziell fir eng gläichberechtegt Gesellschaft wou jiddereen*t iwwert den eege Kierper entscheede kann. Déi Lëtzebuerger Gesetzeslag am dem Beräich gëllt als relativ liberal. Bis zur 12. Schwangerschaftswoch (oder och bis zur 14. Woch seit d'Regelbluddung ausgefall ass) kënne schwanger Leit aus egal wéiengem Grond eng Ofdreiwung duechféiere lossen. Allerdéngs hu mir um Beispill vun den USA gesinn, wéi séier sech dat ännere kann. Aus dësem politesche Klima eraus huet déi lëtzebuerger Partei, déi Lénk, de Prozess an d'Weër geleet fir d'Recht op Schwangerschaftsofbroch ofzesécheren, an an der Verfaassung zu verankeren. Dozou haten zu Lëtzebuerg vill Leit vill verschidde Meenungen. An dëser Episode tauschen Ella an d*e Robin sech aus iwwer den Diskurs de Lëtzebuerg säit leschtem Joer bewegt. An der Rubrik erklärt d*e Robin wat eng Window of Tolerance ass. Quellen: Un droit à l'avortement dans la Constitution ? Les travaux parlementaires avancent - Chambre des Députés du Grand-Duché de Luxembourg Abtreibung in der Verfassung: Die Abgeordneten entscheiden sich für den Begriff „Freiheit“ - Luxemburger Wort Debatte um Abtreibung: Gérard Schockmel zieht Kritik auf sich - Reporter.lu La liberté de recourir à l'avortement sera inscrite dans la Constitution - Chambre des Députés du Grand-Duché de Luxembourg Geschichte - fraendag.lu Brochure d'Information: Interruption Volontaire de Grossesse (IVG) - sante.lu ABTREIBUNG: Von lebenslänglich zur Fristenregelung - woxx.lu Schwangerschaftabbruch in Luxemburg - CID Fraen an Gender Die Gesetzgebung in Luxemburg - CID Fraen an Gender Why Luxemburg wants to write the freedom to have an abortion into the constitution - Lëtzebuerger Journal Erwäänten Erfahrungsbericht aus dem Lëtzebuerger Journal: Wat mengs du? Iwwert d'Pësperen a volle Räim, een Temoignage - Lëtzebuerger Journal
Jedes Jahr sind tausende Menschen auf Organe angewiesen. Leider gibt es immer noch viel zu wenige Organspenden, um den Bedarf zu decken. Wie sollten Christen mit diesem Thema umgehen? Ist die Organspende ein Akt der Nächstenliebe oder ein problematischer Eingriff in die leibliche Unversehrtheit? Darüber sprechen wir mit dem Präsidenten der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK), Prof. Markus Zimmermann.
Spurenlesen ist eine Schule der Wachsamkeit, eine Wahrnehmungskunst. In dieser Kunst entsteht ein besonderes Mensch-Natur-Verhältnis. Denn etymologisch ist das Spurenlesen verwandt mit dem „Spüren“. So öffnet sich ein besonderer Erlebnisraum. Von Anna Marie Goretzki www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Den Ukraine-Krieg begleitet hierzulande seit mehr als 3 Jahren ein ganzes Arsenal an Erzählungen und Rechtfertigungen. Wir sprechen mit Chris über die Perspektiven und Hintergründe und fragen uns, wie das im nächsten Jahr weitergehen wird. Chris' X-Account: https://x.com/ChrisV197 Wir sind 99 ZU EINS! Ein Podcast mit Kommentaren zu aktuellen Geschehnissen, sowie Analysen und Interviews zu den wichtigsten politischen Aufgaben unserer Zeit.#leftisbest #linksbringts #machsmitlinks Wir brauchen eure Hilfe! So könnt ihr uns unterstützen: 1. Bitte abonniert unseren Kanal und liked unsere Videos. 2. Teil unseren content auf social media und folgt uns auch auf Twitter, Instagram und FB 3. Wenn ihr Zugang zu unserer Discord-Community, sowie exklusive After-Show Episoden und Einladungen in unsere Livestreams bekommen wollt, dann unterstützt uns doch bitte auf Patreon: www.patreon.com/99zueins 4. Wir empfangen auch Spenden unter: https://www.paypal.com/donate/?hostedbuttonid=NSABEZ5567QZE
In welch atemberaubendem Tempo der technische Fortschritt sich vor einhundert Jahren bisweilen gleichsam selbst überholte, bringt auf schlagende Weise der Hamburgische Correspondent vom 22. Dezember 1925 zur Anschauung. Unmittelbar und unverbunden hintereinander finden sich dort zwei Artikel über Bauprojekte des Self-Made-Ingenieurs und Erfinders Hermann Honnef. Der Mittelturm des Senders Königs Wusterhausen, von dem der erste Text handelt, war soeben in Betrieb gegangen und mit seiner Höhe von knapp 300 Metern stählernes Zeugnis der Rasanz, mit der sich das noch blutjunge Medium Rundfunk seinerzeit entwickelte. Sage und schreibe sogar doppelt so hoch hinaus wollte Honnef indes mit einem Vorhaben, bei dem es um ganz andere Wellen ging und von dem die anschließende Meldung kündet: In der Nähe von Leipzig sollte ein Rotorturm der Superlative entstehen, der die gesamte Region perspektivisch kostengünstig mit Strom aus Windenergie versorgen sollte. Da wir sowohl das Aufkommen der Radiotechnik als auch den intensiven Diskurs der 1920er Jahre über den Ausbau erneuerbarer Energien in den zurücklegenden Jahren hier im Podcast kontinuierlich dokumentiert haben und beide Nachrichten hier, wenn auch unkoordiniert und Fakten teilweise wiederholend, miteinander korrespondieren, haben wir uns gegen unsere sonstigen Maßgaben dafür entschieden, beide zu Gehör zu bringen. Das Wort dabei hat Frank Riede.
“Aus Kreiskys Wohnzimmer“Tessa Szyszkowitz im Gespräch mit Carolin EmckeRESPEKT IST ZUMUTBARDer permanente Online-Auftritt, die ständige Erregtheit in Podcast- und Fernsehstudios verändert Persönlichkeiten bis zur Unkenntlichkeit, schreibt Emcke: „Um auch nur etwas politische oder mediale Aufmerksamkeit zu ergattern, werden Misstrauen und Ressentiments gegen andere abgesondert. Dabei hat sich eine Art Exhibitionismus der Kaltherzigkeit ausgebreitet, der stolz und schamlos offenbart, was an geistigem Geiz und emotionaler Impotenz lieber verborgen bliebe.“Was aber ist dieser Tiefstapelei entgegenzusetzen? Wer will schon den Rüpeln das Feld überlassen? Es ist außerdem immens wichtig, dass die Diskussionskultur sich nicht auf eine Weise radikalisiert, die ein Gespräch über gewisse Themen unmöglich macht. Carolin Emcke beobachtet dies gerade im Nahost-Konflikt, in der Auseinandersetzung zwischen Israel:innen und Palästinenser:innen – und ihren Sympathisant:innen in Deutschland und generell in Europa. Respekt als Kernkategorie kann helfen. Und noch eine zutiefst menschliche Eigenschaft, die gerade im öffentlichen Diskurs verloren zu gehen droht: die Empathie.Caroline Emcke, Studium der Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt am Main und an der Harvard University. Von 1998–2006 Redakteurin beim Spiegel, anschließend internationale Reporterin für Die ZEIT (2007–2014). Seit 2014 Kolumnistin der Süddeutschen Zeitung und freie Publizistin. Sie kuratiert und moderiert seit 2004/05 die Diskussionsreihe „Streitraum“ an der Berliner Schaubühne und seit 2023 den SZ-Podcast „In aller Ruhe“. Jüngste Publikationen u. a.: Respekt ist zumutbar (2025), Was wahr ist. Über Gewalt und Klima (2024), Für den Zweifel (2022).Auszeichnungen (Auswahl): Otto-Brenner-Preis, Deutscher Reporterpreis, Johann-Heinrich-Merck-Preis, Lessing-Preis, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Carl-von-Ossietzky-Preis, Glas der Vernunft (2024), Mercator-Professur (2024).Tessa Szyszkowitz, ist eine österreichische Autorin und Journalistin, die in Jerusalem, Brüssel und Moskau als Auslandskorrespondentin arbeitete, bevor sie nach London zog. Sie schreibt für den Falter, ihre Artikel erscheinen auch im Tagesspiegel und der NZZ am Sonntag. Ihr jüngstes Buch: “Echte Engländer – Britain and Brexit” (2018). Sie ist ein Distinguished Fellow at the Royal United ervices Institute in London.
Wie lebt man, wenn der Alltag zur kaum zu bewältigenden Herausforderung wird? Die chronische Erkrankung ME/CFS stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Und sie stellt das eigene Streben nach Selbstbestimmung in einem stillgestellten Körper auf die Probe. Petersen, Jana www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Spielen – das heißt zocken und gewinnen wollen. Eine schöne Nebensache, sagen die einen. Karen Köhler allerdings macht im Spiel eine Lebenseinstellung aus. Eine, die möglicherweise eine Überlebensstrategie sein könnte.
Klimaschutz ist in der öffentlichen Debatte in den Hintergrund gerückt. Inflation, Versorgungssicherheit, Rüstung sowie derVerlust an Wettbewerbsfähigkeit und Kaufkraft dominieren den Diskurs. Wie schaffen wir es, dass die Energiewende auf der Agenda bleibt? Wurden in der Kommunikation Fehler gemacht – und muss nachgebessert werden?Diesmal bei uns im Studio: Franz ANGERER, Diplomingenieur der Elektrotechnik, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Er berät Bund, Bundesländer, Energieversorger und große Unternehmen bei der Umsetzung der Energiewende. Ihm gegenüber: Der Agrarökonom und Meinungsforscher DI Paul UNTERHUBER. Er führt seit mehr als zehn Jahren detaillierte und repräsentative Umfragen zum Thema Klimaschutz und Energiewende für den Österreichischen Biomasse-Verband durch. Kaum jemand kennt die Einstellung der Österreicherinnen und Österreicher zu Klimaschutz, Energiewende & Bioenergie besser, als er. Viel Spaß beim Reinhören!GästeDI Franz Angerer, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur.DI Paul Unterhuber, Geschäftsführender Gesellschafter bei Demox ResearchModeration: Mag. Andreas Jäger
Wird die Freiheit der Wissenschaft in Frage gestellt, oder gar bedroht? Die aktuellen Konflikte in den USA geben ein Beispiel dafür, dass Befürchtungen in dieser Hinsicht durchaus ihre Berechtigung haben. Wissenschaftlicher Fortschritt hat über Jahrhunderte Öffentlichkeit und gesellschaftliche Strukturen beeinflusst, auch in Bezug darauf, wie Diskurse geführt und Entscheidungen prozessiert werden. Wissenschaftskommunikation hat Demokratie allererst ermöglicht und trägt sie mit. Was ist das „Prinzip Universität“? Und inwiefern gerät es unter Druck? Etwa durch den Impact populistischer Kommunikationsstrategien in den wissenschaftlichen Diskurs hinein. Die Idee der Universität, die Georg Mein Autor des Essays Das Prinzip Universität in der Carl-Auer Reihe update gesellschaft favorisiert, ruht auf drei Prinzipien: Reflexion, Rationalität und Selbstkorrektur. Dies ist für eine demokratische Organisation von Gesellschaft entscheidend. Und es ist etwas komplett anderes, als wenn marktwirtschafte Prinzipien die Forschung selbst dominieren. Die Universität der Zukunft ist – als Verbindung von Wissenschaft und Erziehung/Bildung/Lehre – als eine der unverzichtbaren Institutionen für ein funktionierendes Gemeinwesen zu verstehen; ein „Transmissionsriemen von Öffentlichkeit“. Georg Mein ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Theorie und Direktor des University of Luxembourg Institute for Digital Ethics (ULIDE). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Literatur-, Kultur- und Medientheorie, Ethik des Digtalen und Kulturanthropologie. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock www.carl-auer.de/magazin/blackout…eh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics www.carl-auer.de/magazin/cybernet…s-of-cybernetics Genau Geschaut: www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews www.carl-auer.de/magazin/heidelbe…ische-interviews Zum Wachstum inspirieren www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
IM GESPRÄCH - Verleger, Autoren und Freunde des Westend Verlags im Podcast
Zwei streitbare Köpfe, zwei provokante Bücher, ein gemeinsames Anliegen: die Verteidigung der Freiheit. Ulf Poschardt, Herausgeber der Welt und Autor des polemischen Essays "Shitbürgertum", trifft auf Wolfgang Kubicki, stellvertretender FDP-Vorsitzender und Autor von "Aufwind im freien Fall". In ihrem Gespräch in den Räumen des Westend Verlags diskutieren sie die tiefgreifende Krise der liberalen Demokratie, die Rolle von Meinungskorridoren, identitätspolitischen Dogmen und einem neuen autoritären Zeitgeist. Was läuft schief im politischen Diskurs? Warum fühlen sich immer mehr Menschen bevormundet – und was ist zu tun? Ein pointierter Schlagabtausch über Freiheit, Verantwortung und die Zukunft der offenen Gesellschaft.
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 15. Dezember 2025. In einem Meinungsbeitrag für die WELT warnt die frühere Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vor einer finanziellen Überforderung des deutschen Sozialstaats. Ausgangspunkt ist die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen. Behindertenverbände und Teile der kritischen Zivilgesellschaft sehen die Debatte um die Kosten der Eingliederungshilfe mit großer Sorge. Aus ihrer Sicht geht es nicht um Luxusleistungen, sondern um die Umsetzung grundlegender Menschenrechte, wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben sind. Das Bundesteilhabegesetz hat erstmals verbindlich klargestellt, dass Menschen mit Behinderungen ein Recht auf selbstbestimmte Teilhabe an Bildung, Arbeit, Wohnen und Freizeit haben – unabhängig vom Schweregrad ihrer Beeinträchtigung. Kristina Schröder stört sich vor allem an die Aufnahme von psychosozialen Behinderungen wie das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS), Autismus, Depressionen, Traumafolgen oder Verhaltensstörungen und ist der Meinung, Anträge für Schulbegleitungen würden oft durchgewinkt. Woher hat sie diese Information? In der Kommunalpolitik ist das Thema „Schulbegleiter“ schon seit einigen Monaten Dauerbrenner. Die Bürgerfraktion, dessen Vorsitzender Joost in der teilweise extrem rechten EKR-Fraktion des EU-Parlaments mitmischt, spricht in diesem Zusammenhang von „Haushaltssprengsatz Schulbegleitung“ und „Schadensbegrenzung, die zu leisten sei“. Ich sehe es schon kommen: Die Prechts und Lanz und Palmers werden bald den Diskurs dazu eröffnen, weil sie sich nun neben Flüchtlingen und Bürgergeldempfänger*innen an einer weiteren -dazu schutzlosen- Gruppe – den Menschen mit Behinderungen – abarbeiten können. Die Themen heute: +++ Zentrale Entwicklungen im Northvolt-Verfahren +++ Mehr Zwangsräumungen im Norden +++ Bundeskabinett stimmt hoch umstrittenem EU-Mercosur-Handelsabkommen zu Musik: Le Tigre (USA) Leistungsgruppe Maulich (Hamburg) The Hatepinks (Frankreich)
Das Lineare ist die Signatur der Moderne: Von der Vermessung der Welt bis zu linearen Wachstumsmodellen. Aber hat lineares Denken nicht eigentlich ausgedient? Gilt es, ein Lob Mäanders anzustimmen als Modell für Natur, Gespräch und Politik? Von Volker Demuth www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
In dieser Episode befassen wir uns eingehend mit dem Buch "Im Wahn" von Klaus Brinkbäumer und Stephan Lamby, das eine kritische Analyse der politischen und gesellschaftlichen Turbulenzen in den USA während der Präsidentschaft von Donald Trump bietet. Die Autoren werfen einen aufschlussreichen Blick auf die Entwicklungen, die das Land in eine tiefe Krise gestürzt haben, und beleuchten die vielschichtigen Fronten, die derzeit in der amerikanischen Gesellschaft existieren. Die Erkenntnisse aus ihrem Buch sind besonders relevant in einem Zeitalter, in dem die Demokratie und die Medienlandschaft als untrennbar miteinander verbundene Komponenten betrachtet werden müssen. Im Laufe unserer Diskussion thematisieren wir den Zerfall amerikanischer Werte und wie die Nation, einst ein Symbol für Freiheit und Demokratie, sich zunehmend in einen anerkannten, von Polarisierung und Konflikten geprägten Raum verwandelt hat. Wir erörtern die Herausforderungen, denen sich die beiden Journalisten während ihrer Recherchen stellen mussten, wie sie die politischen Machtkämpfe und die Rolle der Medien aus nächster Nähe beobachteten und analysierten. Dabei wird deutlich, wie tiefgreifend der Einfluss von Plattformen wie Fox News und CNN auf die öffentliche Meinung und die politische Landschaft ist. Das Buch dokumentiert nicht nur die letzten vier Jahre Trumps, sondern beleuchtet auch die Vorwahlkämpfe und das Amtsenthebungsverfahren, in denen Brinkbäumer und Lamby vor Ort waren. Sie schaffen es, historische Kontexte mit aktuellen Geschehnissen zu verknüpfen, was den Zuhörern ein besseres Verständnis für die Mechanismen des politischen Geschehens in den USA vermittelt. Besonders eindrucksvoll ist das Kapitel über den Umgang der Regierung mit der Corona-Pandemie und den darauffolgenden Protesten nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd, die eine Welle des Wandels und des Widerstands gegen Rassismus und Polizeigewalt auslösten. In meinem persönlichen Resümee über das Buch teile ich meine Faszination und mein Unbehagen über die komplexen Zusammenhänge, die Brinkbäumer und Lamby aufzeichnen. Die Parallelen zu gegenwärtigen politischen Strömungen, nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland, sind alarmierend. Es wird klar, dass wir alle eine Verantwortung tragen, unsere demokratischen Werte zu schützen und kritisch zu hinterfragen, was in den Medien präsentiert wird. Ich rege dazu an, nicht nur Bücher wie "Im Wahn" zu lesen, sondern sich auch aktiv für guten Journalismus einzusetzen, um sicherzustellen, dass die Stimmen der Wahrheit und der Integrität weiterhin Gehör finden. Die Diskussion über die Gefahren des Populismus und die Notwendigkeit, eine informierte und mündige Zivilgesellschaft aufrechtzuerhalten, bildet den emotionalen Kern dieser Episode. Wir liegen in der Verantwortung, gegen die Mechanismen der Desinformation zu kämpfen und die Prinzipien der Demokratie zu verteidigen. Diese Episode ist eine eindringliche Aufforderung, sich mit den Inhalten zu beschäftigen, die unsere Welt prägen, und aktiv an dem Diskurs teilzunehmen, der die Zukunft unserer Gesellschaft gestaltet.
Sind wir wirklich so gespalten, wie politische Debatten und soziale Medien suggerieren? Gilda Sahebi sagt: nein. Im Gespräch erklärt sie, warum unser Alltag oft verbindender ist als der öffentliche Diskurs, was "affektive Polarisierung" bedeutet - und wie wir vom Empören wieder zum Zuhören kommen.
Wieso ist das Internet nicht (mehr) frei? Welche Macht haben Tech Giganten über die Meinungsbildung? Und was hat das mit Rechtspopulismus zu tun? Die Big Tech Konzerne werden immer reicher und durch den Aufstieg von KI ist kein Ende ihres Wachstums in Sicht. Große Unternehmen bündeln die Ressourcen und Angebote im Netz und machen sich so selbst unersetzlich. Es gibt keine ernstzunehmenden Alternativen zu Meta, Alphabet & Co auf dem Weltmarkt, erst recht nicht nach Vorbild von europäischen Standards beim Thema Datenschutz und Wettbewerb. Unser Gast hat diese Monopolisierung des vermeintlich freien Internets schon vor ein paar Jahren in einem erfolgreichen Buch beschrieben und vor den Folgen gewarnt. Mit "Big Tech muss weg" brachte Prof. Martin Andree von der Universität zu Köln die Debatte um Big Tech in breitere Schichten, heraus aus dem wissenschaftlichen Diskurs. Nun hat er mit "Krieg der Medien - Dark Tech und Populisten übernehmen die Macht" ein Folgebuch geschrieben. Über beide Bücher hat unser Host Daniel Mendes Jenner mit Martin gesprochen. Auch wenn es alles etwas düster klingt, ist es auch laut Martin noch nicht zu spät, das Ruder rumzureißen. Wie das gehen kann erfahrt ihr in der Folge. Viel Vergnügen!
Kulturelle Aneignung, Gender, “Sprachverbote”, Triggerwarnungen, angeblich woke cancel culture? Schlagworte wie diese sorgen für hitzige Debatten online und offline, im aufgeheizten Diskurs scheint eine reflektierte Auseinandersetzung kaum mehr möglich zu sein. Doch was bedeutet all diese Empörung für das literarische Schreiben? Wie kann der Polarisierung entgegengewirkt werden? Welche literarischen Formen und welchen Umgang mit Wörtern und festgefahrenen Begriffen erfordert unsere Zeit? 17 Künstler*innen sind diesen Fragen in Reden, Lesungen und Performances am 25. Oktober 2025 im Schauspielhaus Wien nachgegangen, eingeladen von den Österreichischen Häusern der Literatur im Rahmen ihrer Initiative „mitSprache“. “Auf Buchfühlung” durfte den Tag begleiten und in dieser Folge geben wir euch einige Einblicke. Nach einem Gespräch mit einigen Vertreter*innen des mitSprache-Teams hört ihr Kurzinterviews mit Pia Hierzegger, die die Revue moderierte und mit Daniel Wisser, Carolyn Amann, Egon Christian Leitner, Thomas Köck, Johanna Sebauer, Petra Maria Kraxner, Lisa Kärcher, Elias Hirschl, Fabian Navarro, Max Höfler, Anna Weidenholzer und Austrofred.
Der Titel der heutigen Episode lautet: Passagier oder Steuermann? und ist ein Gespräch mit Markus Raunig. Markus Raunig ist Chairman der Startup-Dachplattform AustrianStartups und Co-Host von Österreichs führendem Tech-Podcast Future Weekly. Als Initiator der Stiftung Unternehmerische Zukunft setzt er sich für einen Kulturwandel zu mehr Unternehmergeist ein und berät politische Entscheidungsträger bei der Umsetzung einer innovationsfreundlichen Politik – unter anderem im Startup-Rat der österreichischen Bundesregierung und in der Startup Nations Alliance der EU-Kommission. Als Co-Autor des Austrian Startup Monitors und der Austrian Startup Agenda ist er einer der führenden Experten für die Entwicklung von innovativen Wachstumsunternehmen. Mein neues Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise ist verfügbar! Schon gelesen? Die heutige Episode ist ausnahmsweise sowohl sehr passend für die aktuelle Situation in Europa, besonders in Deutschland und Österreich, als auch langfristig gültig. Wir sprechen über die Frage, was Unternehmertum heute bedeutet und warum Unternehmer heute oftmals in einem so eigenartigen Licht dargestellt werden: Haben wir Angst vor Entscheidungen und vor Freiheit? Wer schafft Werte in modernen Gesellschaften und wie gelingt es uns, irreführende Narrative abzubauen? Klassenkampf wird von manchen Seiten inszeniert, aber wohl ohne zu verstehen, welcher Schaden damit angerichtet wird. Was kann man besonders jungen Menschen raten, die innovative Ideen haben und diese umsetzen wollen – ohne durch vermeidbare Fehler zu scheitern? Aber das Thema geht im Grunde weit über unternehmerische und wirtschaftliche Fragen hinaus. Was können wir tun, damit Menschen sich nicht wie Passagiere im eigenen Leben fühlen, sondern in die Lage versetzt werden, eigene, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen? Wie kann eine Gesellschaft strukturiert werden, um individuelle Freiheit und unterschiedliche Lebensentwürfe nicht nur auf dem Papier, sondern in der Realität zu ermöglichen? Wir beginnen das Gespräch mit der Frage, was Markus Raunig persönlich motiviert, sich so intensiv mit Wirtschaft und vor allem Unternehmertum auseinanderzusetzen.„ »Ich habe mich gefühlt wie ein Passagier im eigenen Leben.« Was ist dann passiert? Wie ist diese Erkenntnis zustande gekommen? »Jedes Problem da draußen ist eigentlich auch eine Chance, etwas selbst in die Hand zu nehmen – und es macht richtig Spaß, auch etwas aufzubauen.« Wie ist es aber mit dem Unternehmertum in Österreich, Deutschland und in Europa bestellt? Sind wir hier im internationalen Vergleich noch wettbewerbsfähig? Die kurze Antwort ist: In vielen Bereichen leider nicht. Aber was ist die längere Antwort? »Wenn man sich das Unternehmertum in der Gesellschaft ansieht, gibt es teilweise auch ein sehr verzerrtes Bild. […] So sagen 1/3 der Millennials, dass Unternehmer keinen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten.« Auch Universitäten leisten bei Weitem nicht das, was man erwarten würde. Was können wir ändern? »Im Jammern, im Raunzen sind wir richtig gut als Österreicher – da muss etwas gemacht werden –, aber dass wir selbst etwas beitragen können, das ist für viele Menschen nicht greifbar.« Was ist das aktuelle Bild des Unternehmertums in der Gesellschaft, wie sieht die Wirklichkeit aus? »Medial getragene Klassenkrieg-Narrative spielen eine Rolle.« Was können wir tun, um diese besser in Einklang zu bringen? Wie kann man verständlich machen, dass ein Kuchen gebacken werden muss, bevor er verteilt werden kann, und außerdem, dass jeder mehr bekommt, wenn zwei statt einem Kuchen gebacken werden? Arbeitsteilung ist eines der erfolgreichsten und fundamentalsten Prinzipien der Moderne und damit drängt sich natürlich die Frage auf, wie diese Arbeit genau zu verteilen ist und wer das »bestimmt«. »Die Komplexität hat ein Level erreicht, dass das zentral nicht mehr steuerbar ist. Ich glaube, es braucht den Markt als Ort, der diese Komplexität managbar macht.« Was ist aber der Reiz dieser zentralen Modelle, warum glauben immer noch so viele Menschen, dass zentrale Einheiten, »der Staat« oder im schlimmsten Fall gar ein »Führer« diese Herausforderungen im Sinne der Menschen lösen könnten? Warum kann hier die kurzfristige Betrachtung in die Irre führen? Wo ist das »Wissen der Welt« verortet, das wir benötigen, um unsere Welt am Laufen zu halten und weiterzuentwickeln? Wie kann man diese Komplexität und das Menschliche dahinter greifbar machen? Wie können wir das Unternehmerische auch im Bildungssystem verankern und damit früh wecken? Dazu kommt – besonders heute immer wieder betont – Menschen haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Lebensentwürfe. Wer glaubt, dass diese von einer zentralen staatlichen Autorität berücksichtigt würden? Was passiert, wenn Freiheiten kollidieren? Nehmen wir Freiheit für selbstverständlich und verlieren sie daher schneller, als wir es für möglich halten? Fürchten sich manche Menschen gar vor Freiheit? Muss man Freiheit lernen? Muss man es üben, eigene Entscheidungen zu treffen? Wie kann das gelingen? Was macht Markus Raunig und seine Organisationen, um auch bei Kindern und Jugendlichen den unternehmerischen Funken zu wecken? Wie funktionieren diese Programme in der Praxis? Wie kann man daran teilnehmen? Was hat Fortschritt ermöglicht? Was hat sich seit der industriellen Revolution und ihren enormen Leistungen verändert? Stecken wir heute bei fast allen größeren Unternehmungen im Sand fest? Bringen wir nicht einmal das zustande, was unsere Urgroßväter mit wesentlich weniger Technik geleistet haben? Strukturen und Organisationen entwickeln häufig ein Eigenleben, das nicht mehr mit der initialen Mission vereinbar ist. Ist das alternativlos? Entstehen Parallelgesellschaften, protektionistische Systeme, die Macht und Geld verwalten, aber ihren ursprünglichen Zweck entweder verloren haben oder aus prinzipiellen Gründen nicht mehr erreichen können? Zwei wichtige Fragen sind noch zu diskutieren: Verantwortung und Risiko – wie geht man damit in einer komplexen Gesellschaft produktiv um? Gehen wir zu unsauber mit dem Begriff »Marktversagen« um, wenn tatsächlich ein politisches Versagen dahintersteht? Dann sprechen wir ein Risiko-Dilemma an: Wie kann man damit umgehen, dass man es als Gesellschaft einerseits möchte, dass Menschen (unternehmerische) Risiken eingehen und dafür auch die Verantwortung tragen, aber andererseits die negativen Effekte nicht so dramatisch sein dürfen, dass eben diese Risiken niemand mehr eingehen möchte? »Die Angst vor dem Scheitern ist ein sehr wichtiger Faktor, wenn es darum geht, warum viele Menschen nicht in eine unternehmerische Karriere gehen.« Nur wenige Unternehmen machen nach fünf Jahren noch das, womit sie begonnen haben. Ist das normal? »Dieses Scheitern im Kleinen, das muss kulturell viel normaler werden. […] Das gehört dazu, zum unternehmerischen Wirken.« Was ist in den letzten 25 Jahren passiert, das unsere Nationen, jedenfalls in Europa, auf den Weg in die tiefe Krise, in eine dysfunktionale Wirtschaft geführt hat? »Es gibt viele Themen, wo man aktuell unpopuläre, aber mutige Entscheidungen treffen müsste, und es gibt aus einer ganz klassischen Anreiz-Perspektive überhaupt keine Anreize für Politiker, in diese Richtung zu gehen.« Aber es ist nicht nur ein politisches Problem. Warum ist es für Startups so viel einfacher, vernünftige Finanzierung etwa in den USA zu bekommen, während in Europa dem Anschein nach kaum jemand bereit ist, diese Risiken aufzunehmen? Aber es ist nicht nur Politik und Finanzierung, auch die Kundenseite ist ein positiver oder eben (in Europa) negativer Faktor. Aber auch in den USA gibt es Bewegungen, die dem Anreiz, Talente aus Europa anzuziehen, entgegenwirken. Warum gelingt es uns trotzdem nicht, diese in Europa zu binden? »Der Ruf des Kontinents ist aktuell: Regulierung, Regulierung, Regulierung.« Wie lässt sich das Narrativ des Unternehmertums nun in der Breite, im öffentlichen Diskurs verbessern? In früheren Episoden habe ich das »Future Brunels«-Programm in England angesprochen; wären solche Initiativen auch in Österreich und Deutschland sinnvoll? Können wir uns so vielleicht von Individuen, von Personen motivieren lassen und Identifikationsfiguren schaffen? Markus Raunig erwähnt hier auch ganz konkret Programme wie etwa das Entrepreneurial Leadership Program. Zuletzt stelle ich die Frage, was man ganz konkret jungen Menschen empfehlen kann, die eine Idee haben und diese umsetzen wollen. Referenzen Andere Episoden Episode 140: Mensch und Technik über Generationen — eine Reflexion mit Magdalena Molnar und Gabriel Kopper Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 136: Future Brunels? Learning from the Generation that Transformed the World. A Conversation with Dr. Helen Doe Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 128: Aufbruch in die Moderne — Der Mann, der die Welt erfindet! Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 114: Liberty in Our Lifetime 2: Conversations with Lauren Razavi, Grant Romundt and Peter Young Episode 109: Was ist Komplexität? Ein Gespräch mit Dr. Marco Wehr Episode 102: Live im MQ, Verantwortung. Ein Gespräch mit Daphne Hruby Episode 74: Apocalype Always Episode 71: Stagnation oder Fortschritt — eine Reflexion an der Geschichte eines Lebens Episode 65: Getting Nothing Done — Teil 2 Episode 64: Getting Nothing Done — Teil 1 Fachliche Referenzen Markus Raunig auf LinkedIn Podcast Future Weekly Future Weekly Episode 465 (Liquid AI) Stiftung Unternehmertum Entrepreneurial Leadership Program Youth Entrepreneurship week Initiative for Teaching Entrepreneurship IFTE Friedrich von Hayek, The Road to Serfdom, Routledge (1944)
Australian artist Meyrick Kaminski spent twelve years in Germany. This experience has shaped him not only as a person, but even more so as an artist. In an interview, the Melbourner explains why he chose Braunschweig over the art capital Berlin. He also talks about the question of whether German history prevents healthy discourse and about German vans in West Africa. - Meyrick Kaminski ist Künstler. Der Australier hat zwölf Jahre in Deutschland verbracht. Diese Erfahrung hat ihn nicht nur als Person, sondern vor allem als Künstler geprägt. Im Interview erzählt der Melbourner, warum er Braunschweig der Kunsthauptstadt Berlin vorzog. Es geht auch um die Frage, ob die deutsche Geschichte einen gesunden Diskurs verhindert und um deutsche Kleintransporter in Westafrika.
Wenn Krisen Demokratie und Markt erschüttern, feiern Technokratie-Visionen ihr Comeback. Zwischen TechBros, Elon Musk und Silicon-Valley-Utopien zeigt sich: Die Sehnsucht nach Expertenherrschaft ist so aktuell wie gefährlich. Von Markus Metz und Georg Seeßlen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Wie sinnvoll oder problematisch es ist, wenn Medienschaffende ihre private Meinung äußern, darüber diskutieren Dlf-Hörer Paul Stoop, Medienjournalist Steffen Grimberg und Elena Gorgis (Dlf - Meinung & Diskurs). Von Sören Brinkmann
In dieser Kooperationsfolge treffen ein konstruktiv kritischer Blick auf Schule und Bildung und Gedanken rund um plurale Erinnerungskultur(en) auf die vielseitige Expertise von Gilda Sahebi. Die in Berlin lebende Politikwissenschaftlerin, Ärztin und freie Journalistin vereint in ihrer Arbeit viele gesellschaftlich relevanten Themen. In ihrem neuen Buch „Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“ entlarvt sie die (medial) erzeugte Erzählung von Spaltung und zeigt, wie gesellschaftliche Mythen zu Sozialleistungen, Migration, Gender‑Debatten, Corona oder dem sog. Nahen Osten funktionieren. Im Gespräch verknüpfen wir die Themen des Kleine Pause Podcasts mit dem Kern von Erinnerungsfutur: die Untersuchung pluraler Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa. Gilda erklärt, warum Erinnerungsarbeit nicht nur Vergangenheit bewahrt, sondern aktiv dazu beiträgt, verbindende Narrative zu stärken und autoritären Spaltinstrumenten die Kraft zu nehmen. Sie gibt konkrete Impulse, wie wir im eigenen Leben und im öffentlichen Diskurs bewusst Verbindungen schaffen und der Spaltung weniger Raum geben können, indem wir uns stets auch selbst in den Blick nehmen.
Wer behauptet nicht von sich, liberal zu sein? Trotzdem vegetiert die Partei, die den Liberalismus für sich reklamiert, vor den Toren der Parlamente dahin. Die Freien Demokraten erleben nicht nur Desinteresse, sondern brüske Ablehnung. Von Leander Steinkopf www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Es gibt eine linksliberale kulturelle Hegemonie, sagt Hanno Sauer. Inzwischen hätten sich viele Menschen gegen diese "Moralelite" gewandt und rechtspopulistischen Überzeugungen angeschlossen, so der Philosoph. Doch auch in diesem Milieu werde moralisiert. Pizzato, Lucca www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Gefühle, soziales Verhalten, Empathie – alles, was ein gutes Leben ausmacht, kann technisch nicht simuliert werden, sagt die Computerwissenschaftlerin Anne Foerst im Podcast. Ein Podcast von Pragmaticus.Das ThemaMenschliche Intelligen ist kein Gedankenkonstrukt, sondern wurde in der Evolution vom Körper geprägt. Ohne Körper, keine Intelligenz, sagt die Computerwissenschaftlerin Anne Foerst, die in den 1990er-Jahren am Massachusetts Institute of Technology an der Entwicklung der ersten humanoiden Robotermodelle mitgewirkt hat. Menschliches Verhalten ist hochkomplex und erfordert mehr als technische Machbarkeit, erzählt sie in diesem Podcast und setzt der kalten, technikgeprägten Welt von Machbarkeit das gute Leben entgegen.Durch die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 kamen die ambitionierten Pläne von humanoiden Robotern zum Erliegen. Künstliche Intelligenz, wie sie heute die Large Language Models wie ChatGPT simulieren, ist reine Statistik und null intelligent im menschlichen Sinne. Wenn Menschen ihre Entscheidungskraft an die Maschinen abgeben, ist das selbstverschuldet und kann auf lange Sicht der gesamten Spezies schaden, ist Foerst überzeugt. Statt Technik-Euphorie fordert sie einen breiten gesellschaftlichen Diskurs. Europa sei den USA in dieser Hinsicht voraus. Ein Gespräch über Roboter, ChatGPT und das, was Menschsein ausmacht. Unser Gast in dieser Folge: Anne Foerst, geboren 1966 in Wuppertal, ist Theologin und Computerwissenschaftlerin. Sie studierte in Bonn und ging Mitte der 1980er-Jahre für einen Studienaufenthalt nach Harvard, wo sie bei der Entwicklung von humanoiden Robotern beteiligt war. Sie leitete unter anderem das Forschungsprojekt „God and Computers“. Bis heute setzte sich für den Dialog zwischen Naturwissenschaften und Technik ein. Seit 2003 ist sie Professorin an der Bonaventura University und leitet den Lehrstuhl für Theologie und Computerwissenschaften.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Scham ist ein durchdringendes Gefühl. Sie kommt mit leiser Stimme daher, lässt den Blick sinken, bindet die Füße, bringt Körper zum Erstarren - wie in unsichtbarem Treibsand. Doch wem dient sie? Was ordnet sie, was bewahrt sie? Und was verhindert sie? Von Ann Esswein und Sebastian van Vugt www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Essstörung, Binge Eating und Body Positivity: Ein Kreislauf aus Scham, Kontrolle und Rückfällen. Zwischen gesellschaftlichen Körpernormen, inneren Dämonen und der Hoffnung auf Heilung entfaltet sich der Kampf um Identität und Selbstbestimmung. Von Nastasja Penzar www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
In der neuen Ausgabe der Speakeasy-Bar diskutieren wir zunächst über Konsumkritik und die wahren Zahlen: Vor allem in linksliberalen Kreisen wird gern so getan, als würden alle Bürger wie wild konsumieren, aber das deckt sich nicht mit der Realität. Für die USA haben wir konkrete Zahlen: Die obersten 10 Prozent sind für 50 Prozent des gesamten Konsums verantwortlich. Wir sehen daran auch, wie es um die Reallöhne steht: sehr schlecht.Anschließend diskutieren wir Fragen aus dem Publikum: Warum liegen Donna Haraway und Bruno Latour falsch? Was waren die Beweggründe für Wolfgangs Auftritt bei Ben ungeskriptet? Darf die Geschichte als Kronzeugin herbeigerufen werden, um vor einem Sozialismus zu warnen? Wird der politische Diskurs debiler? Außerdem geht es um den Hype um True-Crime-Podcasts, Buchhandlungen mit immer weniger Büchern und um das Thema Klasse mit den konträren Positionen von Hanno Sauer und Nicole Meyer-Ahuja.Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Speakeasy-Bar!Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutAlle Fragen:1: Warum war Wolfgang bei Ben ungeskriptet?2: Lehrt die Geschichte, dass der Sozialismus nicht funktioniert?3: Was halten wir von Dimitri Kochenovs Kritik der Staatsbürgerschaft?4: Wo bleiben eigentlich die 68er 2.0?5: Wie erklärt sich der Krimi-Hype?6: Was halten wir von Kritischer Pädagogik?7: Was denken wir über Hanno Sauer und seinen Bestseller "Klasse"?8: Wieso gibt es in Buchhandlungen immer weniger Bücher zu kaufen?9: Warum halten wir nichts von Donna Haraway und Bruno Latour?10: Wie gewinnt man ein realistisches Bild des modernen China – fernab von anti-kommunistischer Propaganda?11: Wie kommt es, dass zuletzt so viele Frauen Literaturpreise gewinnen?12: Wie stellt man sein Leben am besten in den Dienst einer linken Sache?
Diese Low Budget Kurzfilmdoku von Anna Zhukovets & Karen Abel wurde zwischen 2021 ( Karen hatte gerade die Untersuchungsergebnisse bekommen 3 Jahre mit einem Medikament stabil zu sein) und 2022 ( mitten im 2. Progress, das heißt der Tumor und die Metastasierung breiten sich aufgrund der Resistenz gegenüber der Behandlung aus) gefilmt. Inzwischen hat Karen schon den 4. Progress hinter sich:Die Regisseurin, Editorin, Fotografin und Journalistin Anna Zhukovets (Geboren 1997 in Mariupol; Vita unter https://www.hff-muc.de/de_DE/studente... ) schafft es innerhalb eines Jahres das Leben einer Frau – die niemals aufgibt - mit dem Lungenkrebs einzufangen. Dabei unterstützt Karen Anna inhaltlich und auch kreativ im gesamten Filmprozess.Wissbegierde, Offenheit, Loyalität und eine unermüdliche Selbstarbeit: Das ist Karen Abel. Gerade im Dokumentarfilm lernt man von jedem Menschen etwas. Von Karen lerne ich, mich mehr in Dankbarkeit und Optimismus zu üben. Von Anfang an, lehnt Karen Mitleid ab. Mitgefühl statt Mitleid. Das wünscht sie sich. Offene Fragen statt Stille. Zuhören. Wie hört man empathisch zu? Wie wird man einem persönlichen Portrait gerecht? Indem ich mich als Filmemacherin zurücknehme. Nur so kann man zuhören. Lungenkrebs, das ist die Krankheit der Zukunft. Sie betrifft uns alle. Familie, Freunde und Partner: Die Stigmata des rauchenden alten Mannes hemmt oft einen offenen Diskurs. Und es stimmt nicht. Immer mehr junge Nicht- und Nie Raucher sind betroffen. Ein Film, der die Vorurteile über Lungenkrebs entkräftet. Und gleichzeitig sichtbar macht. Nämlich: Die Geschichte von Karens und Vesnas '' Wie Phönix aus der Asche'' soll sich der eigenen Lebenskraft und Endlichkeit nähern.''Wie Phönix aus der Asche'' ist eine Film-Odyssee. Anna Zhukovets und Karen Abel machen sich auf die Suche nach den Tiefen der Krebsforschung. Sprechen mit Experten und Betroffenen, ohne zu erahnen, dass es sich bei dieser Reise durch die Wissenschaft um die eigene Reflexion dreht. Um den Tod und das Leben. ''Wie Phönix aus der Asche'' ist eine Erzählung einer Frau, die scheinbar dem Tod geweiht ist. Und dennoch: Nicht aufhören will die bestehenden Regeln der Medizin zu hinterfragen. Die Geschichte von Karen Abel, sie zeigt, wie sehr es sich lohnt, zu hinterfragen. Nach anderen Wegen zu suchen. Die Geschichte trägt die Erkenntnis mit sich, dass die Krebsforschung mehr kann als nur Strahlen- und Chemotherapie. Für Karen Abel muss sie ganzheitlich sein. Sie muss den Menschen im Kern mitdenken. Dafür muss die Ärzte-Patient: innen-Kommunikation auf Augenhöhe bleiben.Chapters00:00 Der Weg zur Selbstakzeptanz02:38 Stigmatisierung und die Realität von Lungenkrebs06:11 Die Entstehung von Lungenkrebs08:45 Die Herausforderungen der Diagnose12:03 Die Bedeutung von Lebensqualität und Achtsamkeit14:49 Der Umgang mit dem Tod und die Rolle der Ärzte
TRIGGERWARNUNG: Gewalt, sexualisierte Gewalt. Heute Abend um 20:15 Uhr wird auf ProSieben eine Reportage ausgestrahlt. Darin erzählen wir die Geschichte des Deutschen Martin Lautwein – und mit ihr die Geschichte tausender Syrerinnen und Syrer. Martin wurde 2018 während seiner Arbeit für eine Hilfsorganisation vom syrischen Militärgeheimdienst entführt und saß 48 Tage in einem der berüchtigsten Gefängnisse des Landes. Dort erlebte er schwerste Misshandlungen und Folter, bis er schließlich dank diplomatischer Vermittlungen freikam. Fast sechs Jahre später zierten im Dezember 2024 Jubelbilder aus Syrien die Titelseiten. Assad war überraschend gestürzt worden, das Land auf einmal wieder betretbar, die Menschen in Aufbruchsstimmung. Doch was ist geblieben – Hoffnung oder Leere? Und wann schlägt Hoffnung in Frustration um? Wie kann man den Schrecken, der sich unter den Jubel über den Sturz des Diktators gemischt hat, verständlich machen? Deswegen sind wir im Dezember 2024 mit Martin zurück nach Syrien gereist. Es ist nicht nur eine Reise durch seine Geschichte, sondern auch die der Menschen, die mit ihm in den Gefängnissen saßen. Und derer, die nie aus ihnen zurückgekehrt sind. In dieser Folge lassen Thilo und Martin Lautwein die Dreharbeiten zum Film Revue passieren. Sie sprechen über Martins Umgang mit seiner Erfahrung, über die aktuelle Lage in Syrien, den deutschen Diskurs, über Zerstörung – und über Abschiebungen. Eines steht fest: Die Geschichten Syriens sind noch lange nicht auserzählt. (Wer es heute nicht schafft einzuschalten kann unsere Reportage: Thilo Mischke. Spurlos verschwunden. Der Deutsche aus dem Folterknast kostenlos auf Joyn nachschauen.) Reguläre Recap Folgen mit Martin gibt es jeden Montag auf Patreon. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Wie gestalten wir unser Zusammenleben? Bei solchen Fragen geht es meist um Gleichheit oder Gerechtigkeit. Warum aber nicht darum, die Gesellschaft schöner zu machen? In Zeiten der Verwahrlosung gilt es, einen ästhetischen Republikanismus zu entdecken. Von Arnd Pollmann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Umsätze gehen zurück, Galerien schließen. Der Kunstmarkt verändert sich radikal. Und die Kunst sowieso. Das Zeitalter, in dem Kunst sich autonom erklärte, scheint vorbei zu sein, wenn Kunst sich etwa moralischen oder politischen Fragestellungen zuwendet. Von Hilka Dirks www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Über kaum ein Thema wird in der christlichen Landschaft so gerne geredet, gestritten und geschrieben wie über Sex und wer was wie warum in welchem Rahmen ausleben darf - oder eben nicht. Gleichzeitig ist der Diskurs oft von Scham und Schuldgefühlen und einer gewissen Sprachlosigkeit begleitet. Die Initiator*innen der empirica Sexualitätsstudie wollten das genauer wissen und haben in drei Teilstudien das Spannungsfeld Glaube und Sexualität gründlich unter die Lupe genommen: Wie erleben Christ:innen das Zusammenspiel von Sexualität und Glaube? Welche familiären und gemeindlichen Erfahrungen haben sie geprägt? Welche sexualethischen Einstellungen vertreten sie? Und wie leben sie ihre Sexualität? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Studie, an der über 10.000 Christ*innen teilgenommen haben. Die Ergebnisse der Studie liegen nun u.a. in zwei verschiedenen Büchern vor. Im Talk mit Jay, Marco und Gofi geben Leonie und Tobias einen Einblick in die Erkenntnisse, die sie durch die Studie gewonnen haben, wie sie vorgegangen sind und was diese Ergebnisse über den Zusammenhang von theologischer Überzeugung und sexueller Zufriedenheit verraten. Außerdem erzählen die beiden, was sie an den Ergebnissen besonders überrascht und berührt hat und was das für Kirchen und Gemeinden bedeuten kann. Ein Gespräch über Sex, Scham und der Frage, inwieweit Glaubensüberzeugung und gelebte Praxis übereinstimmen. SHOWNOTES Buch Sexualität und Glaube: https://www.scm-shop.de/sexualitaet-und-glaube.html Buch Unsere Geschichte mit Sex: https://www.scm-shop.de/unsere-geschichte-mit-sex.html Hossa Talk Live in Hamburg: https://jesusfriends.de/2025/11/hossa-wochenende2025/ Griechenlandreise mit Gofi: https://www.chavaja.de/die-griechenlandreise.html Jona-Musical mit Jay: https://kindermusical.andreasgemeinde.de Lesung und Workshop mit Marco in Würzburg: https://kircheamhubland.org/veranstaltung/poetry-workshop-mit-marco-michalzik/
In dieser Episode der Abschweifung geht es um das, was die Netzlandschaft im Kern antreibt: Aufmerksamkeit. Sascha spricht über Livestreams, Echokammern und das fragile Gleichgewicht zwischen Meinung, Ego und öffentlicher Wahrnehmung. Was passiert, wenn Reaktionen zur Routine werden und Diskurs durch Lagerdenken ersetzt wird? Warum Kritik plötzlich zum Angriff erklärt wird – und wie Narzissmus und Unsicherheit die Dynamik im Netz prägen. Ein ehrlicher Blick auf die Verantwortung, die mit Reichweite einhergeht, und darauf, warum auch Sascha selbst Teil dieses Systems ist.
Der US-Präsident hat viel dazu getan, dass Fakten sich im politischen Diskurs auflösen. Das verfolgt ihn nun im Fall Jeffrey Epstein. Die Lage am Sonntag. Der Artikel zum Nachlesen: Der Epstein-Fluch +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ein Smiley, ein Schmollgesicht oder ein achselzuckendes Shruggie. Schon ist in der digitalen Kommunikation scheinbar alles klar. Was aber lässt sich mit Emojis nicht sagen? Drückt sich in dieser putzigen Sprache womöglich eine krasse Ideologie aus? Von Holm Friebe www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Multiple Krisen und der Aufstieg neoimperialer und illiberaler Politik lassen neue Topographien des Ausnahmezustands entstehen. Alte Fragen treten neu auf den Plan - etwa die nach der Legitimität von Gewalt in politischen Kämpfen für Gerechtigkeit. Von Teresa Koloma Beck www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
In Israel und den palästinensischen Gebieten sind heute viele am Jubeln: Die restlichen Hamas-Geiseln werden freigelassen. Im Gegenzug kommen ca. 2000 palästinensische Gefangene frei. Die letzten 2 Jahre prägte das Bangen um die Geiseln die Diskussion in Israel. Was ändert sich mit dem heutigen Tag? Die freie Nahost-Journalistin Andrea Krogmann hat die Geiselfreilassung vor Ort auf dem «Platz der Geiseln» in Tel Aviv verfolgt. Sie schildert, wie die Menschen diesen Tag erlebt haben. SRF-Auslandredaktorin Susanne Brunner ordnet ein, was die Freilassung für den gesellschaftlichen Diskurs im Land heisst und was es auch für die Palästinenserinnen und Palästinenser bedeutet. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ Shownotes: Ausführliches Gespräch mit Trauma-Therapuetin Petra Ramsauer: https://www.srf.ch/news/international/450-tage-in-geiselhaft-die-freigelassenen-geiseln-muessen-ihr-leben-zurueckerlangen ____________________ In dieser Episode zu hören: - Andrea Krogmann, freie Nahost-Journalistin in Jerusalem - Susanne Brunner, Auslandredaktorin Radio SRF ____________________ Team: - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Yves Kilchör ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Nach der Infrastruktur treffe es auch den traditionell höflichen, respektvollen und toleranten politischen Diskurs der britischen Gesellschaft. Sichtbar im Anschlag auf eine Synagoge und zu beobachten an den Parteikongressen. Sagt Patrik Wülser, SRF-Grossbritannienkorrespondent. In der Conference Season treffen sich in Grossbritannien Tories, Labour und Reform UK zu ihren Parteitagen. Es sind Mega-Events in riesigen Kongresshallen mit viel Show. Die drei Veranstaltungen zeigen auch den Zustand und Befindlichkeit der jeweiligen Parteien. Reform UK auf dem Aufstieg, Labour mit Premierminister Starmer, der mit Patriotismus seine Politik zu erklären versucht. Die jahrhundertelang dominanten Tories kämpfen momentan gegen das Verschwinden. Welche Veränderungen vollziehen sich da im bisherigen politisch massgebenden Zweiparteiensystem? Während der Parteitag-Kaskade wird eine Synagoge in Manchester angegriffen. Der Schock sitzt tief. Zeigen sich in den folgenden Schuldzuweisungen die Brüche in der Gesellschaft? Patrik Wülser berichtet für SRF aus Grossbritannien und ist zu Gast im Tagesgespräch mit Karoline Arn.
Die Nationalgarde ist jetzt auch in Chicago und in Portland, Oregon. Und die jüngsten Entsendungen von Nationalgardisten in demokratische Städte werden wohl nicht die letzten sein. Kürzlich hat Präsident Trump hochrangige US-Militärs auf einen «Feind aus dem Innern» eingeschworen, den man «rasch bekämpfen müsse».Der Machtkampf zwischen Präsident Donald Trump und einigen demokratisch regierten Staaten spitzt sich weiter zu. Das trifft auch auf den politischen Diskurs zu. Der Ton wird aggressiver, seit dem Attentat auf Charlie Kirk noch mehr als bereits zuvor.Hinter der scharfen Rhetorik, aber auch hinter dem resoluten Vorgehen gegen demokratisch regierte Städte und Staaten oder gegen vermeintlich kriminelle Ausländer steckt neben Donald Trump selbst vor allem ein Mann: Stephen Miller. Der stellvertretende Stabschef und Berater Trumps im Weissen Haus vertritt radikale Positionen – und gilt als präziser Stratege.Wer ist dieser Stephen Miller? Wofür steht er? Was hat er vor? Und was hat er mit den aktuellen Ereignissen in den USA zu tun?Das erklärt der langjährige USA-Korrespondent Martin Kilian in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?»Host: Noah FendProduktion: Sara Spreiter***Alle Infos zum erwähnten Kombi-Abo-Angebot von Tages-Anzeiger und New York Times findet Ihr hier: amerika.tagesanzeiger.ch*** Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.