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Es gibt so Bücher, da quält man sich. Ob man das muss, gerade als freier, unbezahlter Rezensent, aber auch als schnöder Leser von Büchern, es ist ein ewiger Streit. Ein Streit, in dem Anzahl und Vehemenz bejahender Argumente reziprok mit dem Alter des Argumentierenden korrelieren. Ok, man kann auch formulieren: Je näher man dem Grabe ist, desto weniger ist man geneigt, einen Autor langsam zur Sache kommen zu lassen. Aber das klingt grausam, oberflächlich, und Anne Findeisen setzt gerade zum “OK Boomer” an.Und es ist tatsächlich ungerecht dem Autor gegenüber, einschränkend: sobald man ihm ein Niveau zugesteht oberhalb des seit ein paar Jahren aufgrund irgendeines Marketingkurses so heftig promoteten “Deutschen Krimis mit Lokalkolorit”, ein Genre, in dem arbeitslose Redakteure von regionalen Tageblättern ihr Gehalt aufbessern, indem sie uns weiß machen wollen, dass es in Berlin-Marzahn fast genauso zur Sache ginge wie in Chicago Southside.Gehen wir also von den guten Autoren aus.Ein Autor schreibt auf leerem Blatt eine Story, und je ferner sie von der Lebenswirklichkeit des Lesers entfernt ist, desto größer des Autor-Dilemma: Erklärt er mit Begriffen, die dem Leser nahe sind, die ferne Seltsamkeit seiner Phantasie, oder lässt er es den Leser selbst herausfinden? Ersteres vergrößert die Chance auf die Bahnhofsbuchhandlung und erhöht die Anzahl der Bücher, die der Leser bis zum Grabgang, siehe oben, lesen kann, enorm, aber es ist auch potentiell langweilig, bricht die Magie, nicht zu reden von der künstlerischen Integrität des Auteur.Kann man also Regeln finden, die man anwenden kann, wenn man auf Seite 10 eines Buches noch kein Wort verstanden hat?Statt theoretisch zu salbadern, greifen wir in den Fundus der aktuellen Falschgoldschen Buchliste “in progress”. Der Punkt, dass darunter ein Buch aus Papier ist, so zum Blättern, mit Rascheln und so, macht deutlich, dass wir hier nicht von anekdotenhafter Beweisführung, sondern regelrecht von Empirie reden können, so alt ist der Rezensent, so viele Bücher las er schon. Dem Zuhörer kommen die Tränen.Das papierne Buch ist dunkelgrün, ein Paperback, und öffnet sich automatisch auf Seite 374/375 - Ein Eselsohr! Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Papierschnitt, also die Außenseite des geschlossenen Buches, von dieser Stelle an bis zur Seite 1014 glatt ist, die Seiten davor uneben. Denn ich habe Ulysses von James Joyce schon so oft angefangen, und bin so oft nur bis zur Hälfte gekommen, dass ich einmal den Traum hatte, dass der Quizmaster unseres monatlichen Kneipenquiz die Frage stellt, welches Buch folgendermaßen beginnt:Erste Seite UlyssesSTATTLICH UND FEIST erschien Buck Mulligan am Treppenaustritt, ein Seifenbecken in Händen, auf dem gekreuzt ein Spiegel und ein Rasiermesser lagen. Ein gelber Schlafrock mit offenem Gürtel bauschte sich leicht hinter ihm in der milden Morgenluft. Er hielt das Becken in die Höhe und intonierte: “Introibo ad altare Dei.”Woraufhin ich meinem Kollegen beruhigend zuzwinkere “Hab ich”. Im Sinne von “die Antwort”, aber auf keinen Fall “verstanden”. Denn jetzt, auf Seite 374 sitzt Leopold Bloom immer noch am 16.6.1904 und frühstückt Leber. Sehr sympathisch, und das mit dem Frühstück ist nur ein educated guess, ein Drittel im Buch, das berühmterweise einen Tag im Leben eines Anzeigenverkäufers in Dublin beschreibt, das muss noch Frühstück sein.Ach, ich lese mal kurz rein..Dreißig Minuten später habe ich noch keine Ahnung, ob es Frühstück, Brunch oder Mittag ist, aber mehr als eine davon, warum ich das Buch immer wieder beginne: Es ist ein Rätsellabyrinth. Zusammengehalten von der Einfachheit der Prämisse: Ein Mann, ein Tag, eine Stadt, und damit unkompliziert reinzukommen, ist es fast unmöglich, wieder rauszufinden: So viele Fragen gestellt in bildlichster Sprache, man sieht sie vor sich, die verrückten Dubliner, immer etwas schmuddlig, nie unter 3,8 im Turm und dennoch gebildet, klug und rätselhaft. Wenn man weiß, dass man etwas nie ganz verstehen wird, befreit das ungemein, und wenn man weiß, dass das Literaturprofessoren so geht, nicht zu reden von Übersetzern und Rezensenten, ist das ein Argument, das Buch immer wieder zu beginnen, ohne das Ziel, es jemals zu beenden.Ein weiteres Beispiel, ein ganz anderes: Am 20.1. diesen Jahres 2020 kam der neue William Gibson raus, “Agency”, und der Vorbestellen-Knopf war schon halb gedrückt, als ich aus den Augenwinkeln das Cover sah, mh.. erinnert an etwas, und auch die “Kunden kauften sonst noch”-Zeile des bösen Onlinebuchhändlers erinnerte an Bekanntes. Genauer an Gibsons 2014er Roman “Peripherie” und daran, dass ich trotz heftigem Fanboyseins das Buch nicht nur nicht zu Ende gelesen habe, nein, dass ich kaum über Seite 30 hinweggekommen war. Was zumindest für diesen Rezensenten, der eine Buchserie von vorn bis hinten lesen muss, ohne Lücken, es unmöglich macht, den neuen Gibson zu lesen, ohne den alten Gibson gelesen zu haben. Anne Findeisen murmelt übrigens gerade wieder “Ok Boomer”, bekanntermaßen kann sie Simon Beckets David-Hunter-Serie Buch 6 lesen und Buch 5 mal eben so locker überspringen. Sie ist ein Monster.Ich bin keines, also holte ich mir “Peripherie” von William Gibson auf den E-Reader und kann berichten, ich bin sechs Jahre älter, nicht weiser. William Gibson ist ein allgemein anerkannter Visionär und Erfinder des allgegenwärtigen Begriffes “Cyberspace”, der, wie sich das gehört für unsere oberflächliche Zeit, mit dem “Cyberspace” in Gibsons Newromancer nichts, aber auch gar nichts gemein hat. Daraus scheint mir Gibson sein Lehren gezogen zu haben und erklärt nun einfach gar nichts mehr. Wir springen aus dem Wohnwagen eines Kriegsveteranen in ein Computerspiel, Fragezeichen, gespielt mit einem faltbaren, Fragezeichen, Handy als Controller und dargestellt auf mehreren, Fragezeichen, Displays, physischen, Fragezeichen. Eine Welt aus Fragezeichen, aber noch hat Gibson drei Bücher minus 30 Seiten, von denen eines noch nicht mal geschrieben ist, Zeit, uns zu erklären, wie wir bald leben werden, und schon jetzt spüre ich, dass er ziemlich weit daneben liegen wird, denn schon lange ist es nicht mehr möglich, ein Buch in der nahen Zukunft anzusiedeln, ohne von dieser bei Veröffentlichung überholt zu werden. Aber William Gibson muss gelesen werden, er ist Kanon, und kein Weg führt an der Tatsache vorbei, dass es aktuell keinen genaueren Beobachter unserer gegenwärtigen Zukunft gibt. Ich ignoriere also zunächst die Fragezeichen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit in Kürze hier an dieser Stelle berichten können, ob Gibson recht hat, ob Periphery und Agency uns helfen, uns zu verstehen.Sich zu verstehen, ist das Hauptproblem des titelgebenden Haupthelden in einem Buch, welches kaum diametraler sein könnte als die bisher angesprochenen “schwer lesbaren” Werke. “The Death and Life of Schneider Wrack” ist kein Bestseller, es spielt weder an einem Tag noch in naher Zukunft. Es ist ein Roman in einer fremden und seltsamen Welt. Geschrieben wurde er von Nate Crowley, einem Briten, den mein Lieblings-Online-Computerspielmagazin mit Namen “Rock, Paper, Shotgun” letztes Jahr eingestellt hat. Ja, Herr Falschgold liest nicht nur seit 25 Jahren Ulysses, sondern auch Computerspielmagazine. Clearly the most interesting man in the world. Gleich nach Nate Crowley muss er jedoch neidlos anerkennen. Nicht nur hat er, wie Herr Falschgold, eine Vorliebe für eine Nische im Computerspielkosmos, in der sich Games an ein Publikum wenden, das nicht reaktionsschnell das fünfhundertachtzigste x-beliebige Monster zu Brei ballern will, sondern stattdessen, das Kinn in die Hand gestützt, stundenlang virtuellen Figuren zuschaut, wie sie nur geringst von ihrem ihnen zuschauenden Gott beeinflusst ihrem Leben nachgehen. Für fantasielose Träumer von Eigentumswohnung und Minivan sind das die Sims, in dem sich realistische 3d-Instagrammodels in realistischen Mietwohnungen realistisch langweilen, für milde fantasiebegabte das aktuelle Lieblingsgame des Rezensenten namens “Rimworld”, in dem drei zufällige und meist ziemlich gestörte Raumfahrer auf einem Planeten stranden und versuchen, ohne dem Kannibalismus zu verfallen, von diesem wieder wegzukommen, dargestellt in der Draufsicht von liebevoll gezeichneten kleinen Pixelmenschen in einer Welt voller Gefahren. Nate Crowley jedoch machte auf sich aufmerksam durch das, was er aus dem Spielen des Programmes “Dwarf Fortress”, also “Zwergenburg”, machte. Ein Spiel, in dem die Personen nicht in 3d gezeigt werden oder pixelsüß animiert sind, sondern einfach nur verschiedenfarbige Buchstaben auf einem schwarzen Bildschirm, die sich blinkend von A nach B bewegen und deren Tun und Sein in Statistiken und gelegentlichen Beschreibungen aufgezeigt wird. Klingt trocken, aber mit dem fantasievollen Kopf eines Nate Crowley wurde daraus eine 23-Folgen-Fortsetzungsstory über “The Basement of Curiosity”, in dem Nate seine alphanumerischen Zwerge die wildesten, lustigsten Abenteuer bestehen lässt und darüber in solch schillernden Farben berichtete, als ginge es um den neuesten photorealistischen Blockbuster unter den Spielen und nicht um eine Textwüste in Grün auf Schwarz. Dazu hat Nate Crowley einen Twitteraccount, auf dem er Fotos seines Terrarium/Aquarium zeigt, welches statt mit den üblichen Fischen und Fröschen komplett mit Krabben, Langusten und ähnlich vielbeinigem Krustengetier bewohnt wird.Wenn man solcherlei seltsames Hobby mit derlei ausschweifender Phantasie kombiniert, muss ein Roman rauskommen. 2017 war es soweit, und es ist ein Trip. Unser Hauptheld Schneider Wrack war gerade noch Bibliothekar in einer postapokalyptischen Hafenstadt und erwacht auf einmal auf.. einem Schiff? Er weiß es nicht. Er weiß so gut wie gar nichts mehr. Er weiß noch nicht mal, ob er lebt. Er bewegt sich, er sieht und fühlt, aber.. er atmet schon mal nicht. Zumindest muss er es nicht. Um ihn herum sind ein paar hundert Menschen, die einen riesigen Wal mit Äxten und Messern traktieren und das rausgehackte Fleisch in Wagons verladen. Das Ganze passiert auf hoher See, so viel scheint klar, aber das Schiff ist so groß, dass er nicht sieht, wo es beginnt und endet. Auch sagt keiner ein Wort, zunächst noch nicht mal er selbst. Es scheint sich niemand um ihn zu kümmern, also beginnt er, auf dem Schiff zu wandern, und sieht die seltsamsten Dinge. Aufseher mit zugewachsenen Mündern, als Wachtiere begleiten sie Haie auf metallenen Beinen. Die Arbeiter haben alle Verletzungen, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten - und doch bewegen sie sich wie.. Zombies! In einer abgelegenen Halle finden sich in eine Ecke gestapelt so kaputte Exemplare, dass sie nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen sind, aber, Horror, sie bewegen sich noch. Auf Händen, so noch welche dran sind, oder sie schauen verwirrt von links nach rechts, wenn der Kopf noch dran ist, der Rest aber schon ab. Es ist eine Freakshow und nichts für schwache Gemüter. Es ist einem permanent ein bisschen schlecht. Es wimmelt von Worten, die ich nicht kenne und Wikipedia auch nicht, Fischarten vermutet man, halb-lateinisch klingend, aber auch Namen von Orten und Städten, bei denen man ob der Tatsache, dass sie so klingen, als müsste man sie kennen, Google Maps aber nichts findet, noch verwirrter ist als unser Hauptheld Schneider Wrack.Endgültig fertig macht Schneider, einige Seiten im Buch, dass er mit niemandem kommunizieren kann, sich niemand um ihn kümmert. Bis er eine Frau mit einem Loch in der Brust trifft, typische Säbelwunde, die leise vor sich hin jammert. Er tauft sie Moana und spricht leise auf sie ein. Bis sie ihm antwortet..Nate Crowley hat einen der abgefahrensten Romane in einer der abgefahrensten Settings ever geschrieben - und ich habe jetzt schon fünf Bücher von Jasper Fforde gelesen, wir erinnern uns, die Detektivin Thursday Next, die in Büchern lebt. Wir müssen unser Vorstellungsvermögen anpassen, alles ist größer als man denkt, und dann noch ein Stück. Wale so groß wie Fußballfelder werden von Kraken gefressen, so groß wie kleine Ostseeinseln. Wir bereisen den Amazonas und bemerken als Leser spätestens dann, warum Nate Crowley dazu neigt, deutsche Worte einzubauen, man sieht die Inspiration zum Buch in dem fiktiven Werk, welches Schneider Wrack, unser Protagonist, auf einmal im Körper einer Krabbe, fragt nicht, liest, es ist der Bericht einer Amazonasexpedition wie geschrieben von Alexander von Humboldt. Wir können das Buch, obwohl lange nicht explizit geschrieben, nur als Parabel auf eine Ökokatastrophe lesen und werden dazu mit moralischen Dilemmata konfrontiert - wann ist man tot und wann ist man so richtig tot? Und was passiert, wenn dann künstliche Intelligenz ins Spiel kommt. All das ist kaum zu greifen durch bestsellergewohntes eiliges Lesen. Man muss sich Zeit nehmen, man muss das Buch weglegen, schon weil einem manchmal ein bisschen übel ist. Aber man wird es immer wieder aufnehmen, man will mehr wissen von dieser fremden und seltsamen Welt des Schneider Wrack und Nate Crowley.Und das ist am Ende das Kriterium für jedes “schwere Buch”. Will man mehr wissen? Und da ist es egal, ob man mehr wissen will, weil man kaum etwas versteht, wie bei Joyces Ulysses, ob man mehr wissen will, weil man weiß, dass der Autor viel zu sagen hat, wie bei jedem Roman von Will Gibson, oder weil man einfach wissen will, ob sich Moana und Schneider, zu Beginn des Romans Zombies und zur Hälfte der eine eine Krabbe und die Andere ein Kampfroboter, am Ende doch bekommen und warum die Welt des Nate Crowley so abgefuckt ist, wie sie ist.Ja, Bücher sind manchmal schwer, inhaltlich, sprachlich, emotional, aber wir haben ein Leben Zeit, oder um es mit James Joyce zu sagen: “„Der längste Umweg ist der kürzeste nach Hause.“ - und hätte ich den Ulysses zu Ende gelesen, hätte ich vielleicht ein wirklich passendes Zitat gefunden. This is a public episode. 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Anke ist Friedas beste Schülerin und liest endlich und äußerst ungeduldig wieder bergeweise grandiose Romane. Claudija mag mutige Elternwege und wir beide mögen unsere Babys. Der kinderlose Gedanke von Anke ist, die Freude über die Krippenfreiheit ihres Babys, weil ihre Erfahrungen überwiegend unerfreulich sind. Claudijas Expertisen sind zahlreich und sie hat große Freude daran, Eltern aufzuklären. Wir wissen: Gehirnentwicklung hat zu tun mit Stress und Würde. Wir wissen zudem: Bindungssysteme ohne Antworten, sind wie unfähige Klavierbauer. Nette Leute reichen ebenso wenig wie grandiose Rollenspiele. Ja, da Haare reißen und je nach Temperament auch ausgerissen werden, sind angepasste Kinder diejenigen, die sicher nicht früher abgeholt werden. Kinder schlagen Kinder und Eltern, auch Hannah und Paula tun das. Anständige Kinder sind oft Kinder mit Dissoziationen. Sie wimmern und weinen unerhört und ungehört. Die Frage ist so oft – was ist uns wirklich wichtig, Geld oder Kindeswohl? Wenn Lügen lila Flecken im Gesicht machen würde, wäre die Welt bunter, vor allem lila. Unsere Wut kommt aus unserem Bewusstsein für innere Systeme, weil wir sehen, wie Gewalt steigt, wie psychische Erkrankungen steigen und dass Gefühle als Kompass ungesehen bleiben. Wobei Anke sagt, sie stellt das in Frage. Sie hat aber gerade auch nur Paula im Kopf und ist stolz auf ihre Hunde, die über Sausewiesen rennen dürfen. Beide wissen wir, bei allen Lebewesen ist die Bedürfnisbefriedigung eine Zufriedenheitsgarantie. Shine on! Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de https://www.youtube.com/@claudijastolz7433 Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.youtube.com/@dr.ankeelisabethballmann https://stiftung-gewaltfreie-kindheit.de
In Deckung - gleich spritzt es Wasserfontänen! Katharina und Daniel träumen sich ins Freibad und verraten ihre sommerlichen Must-Reads bei einem Glas Bookish Breeze. Ein Freibad-Psychotest entlarvt ihr persönliches Lese-Schwimm-Verhältnis. Mit Retro-Vibes tauchen die zwei ab in eine alte Lieblingsfolge – zwischen Pixi-Büchern und anderen Trophäen.Alle Infos zum Podcast: https://ndr.de/eatreadsleep Mail gern an: eatreadsleep@ndr.de Alle Lesekreise: https://ndr.de/eatreadsleep-lesekreise Unseren Newsletter gibt es hier: https://ndr.de/eatreadsleep-newsletter Podcast-Tipp: Der verbotene Vaterhttps://1.ard.de/alles-geschichte-der-verbotene-vaterDie Bücher der Folge:(00:10:21) Miriam Georg: „Sturmland“, Rowohlt Taschenbuch (Tipp von Katharina und Daniel)(00:15:20) Carley Fortune: „Der Sommer unseres Lebens“, übersetzt von Carolin Müller, Penguin Taschenbuch (Tipp Katharina)(00:19:15) Lucy Astner: „Kein Sommer ohne August“, Lübbe (Tipp von Katharina)(00:20:52) Ewald Arenz: „Fünf, sechs, sieben, acht“, Dumont (Tipp von Daniel) (00: 27:26) Martin Suter: „Allmen und Herr Weynfeldt“, Diogenes (Bestseller-Challenge)(00:35:28) Gaea Schoeters: „Trophäe“, übersetzt von Lisa Mensing, Zsolnay (Tipp von Katharina)(00:45:49) Dolly Alderton: „Am Ende ist es ein Anfang“, übersetzt von Zoë Beck, Atlantik (Tipp von Daniel)(01:03:00) Tracy Chevalier: "Zwei bemerkenswerte Frauen", übersetzt von Anne Rademacher, Atlantik (All time favourite)Das Rezept für den Cocktail "Bookish Breeze"https://www.ndr.de/kultur/buch/eatreadsleep-buechercocktail-fuer-sommer-1-2,ersfolge-160.html eat.READ.sleep. ist der Bücherpodcast, der das Lesen feiert. Jan Ehlert, Daniel Kaiser und Katharina Mahrenholtz diskutieren über Bestseller, stellen aktuelle Romane vor und präsentieren die All Time Favorites der Community. Egal ob Krimis, Klassiker, Fantasy, Science Fiction, Kinder- und Jugendbücher, Urlaubsbücher, Gesellschafts- und Familienromane - hier hat jedes Buch seinen Platz. Und auch kulinarisch (literarische Vorspeise!) wird etwas geboten und beim Quiz am Ende können alle ihr Buch-Wissen testen und Fun Facts für den nächsten Smalltalk mitnehmen.
Von Luxushotel bis Nobelkaufhaus: Vier neue Romane über Lügen, Klassenkampf, Mord und ein Sachbuch über queere Literatur
Toni Morrison. „Mylima“. Vertė Lilija Vanagienė, išleido leidykla „Vaga“.„Mylima“ vadinama vienu ryškiausių kūrinių amerikiečių literatūroje, išversta į daugiau nei 20 pasaulio kalbų, pagal ją sukurtas ir to paties pavadinimo filmas. Romane pasakojama sukrečianti istorija apie Ameriką po Pilietinio karo ir dramatišką moters kovą su vergovės fantomais. Romano ištraukas skaito aktorė Neringa Bulotaitė.
Haufen, Sammlung, Geschichte?Einige kritische Notizen zu Helmuth Kiesels „Geschichte der deutschsprachigen Literatur” der Jahre 1933 bis 1945(Hördauer 15 Minuten)Es ist kaum verwunderlich, dass die Literatur der Jahre 1933 bis 1945 in der Germanistik nicht zu den zentralen Feldern gehört. Zwar gibt es eine Reihe von Texten, die seit den 1950er Jahren immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, und selbst die im engeren Sinne nationalsozialistisch belastete Literatur war immer wieder Gegenstand literaturwissenschaftlicher Arbeiten, ohne dass der Gegenstand auf die Forschenden selbst zurückschlug. Aber politisch wie literarisch stand und steht die Zeit trotz einer Reihe von breit anerkannten Texten wie – hier die dem eigenen Geschmack geschuldete Auswahl – Anna Seghers‘ Transit und Das siebte Kreuz, Bertolt Brechts Lyrik oder Heinrich Manns Henri IV.-Romane – in der Wertschätzung und Aufmerksamkeit weit insbesondere hinter der Weimarer Klassik und der Klassischen Moderne zurück. Ganz davon abgesehen, dass es in dieser Zeit eine Vielzahl politisch desaströser Texte gibt – ja, es geht hier um Literaturgeschichte, und auch die gehören dazu. Aber wer tut sich sowas gern an, wenn man dem entgehen kann? …“Eine Rezension von Walter DelabarDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
Virginie Grimaldi wollte schon mit acht Jahren Schriftstellerin werden, mittlerweile werden ihre Romane in über 20 Sprachen übersetzt - zum Glück auch ins Deutsche. Von Martina Manns.
Toni Morrison. „Mylima“. Vertė Lilija Vanagienė, išleido leidykla „Vaga“.„Mylima“ vadinama vienu ryškiausių kūrinių amerikiečių literatūroje, išversta į daugiau nei 20 pasaulio kalbų, pagal ją sukurtas ir to paties pavadinimo filmas. Romane pasakojama sukrečianti istorija apie Ameriką po Pilietinio karo ir dramatišką moters kovą su vergovės fantomais. Romano ištraukas skaito aktorė Neringa Bulotaitė.
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Toni Morrison. „Mylima“. Vertė Lilija Vanagienė, išleido leidykla „Vaga“.„Mylima“ vadinama vienu ryškiausių kūrinių amerikiečių literatūroje, išversta į daugiau nei 20 pasaulio kalbų, pagal ją sukurtas ir to paties pavadinimo filmas. Romane pasakojama sukrečianti istorija apie Ameriką po Pilietinio karo ir dramatišką moters kovą su vergovės fantomais. Romano ištraukas skaito aktorė Neringa Bulotaitė.
Widerstand unterhält ein spannungsreiches Verhältnis zum Recht, aber auch zur Literatur. Das Recht hegt Widerstand vielfach ein, ermöglicht ihn aber zugleich durch Grundrechte auf Protest und Gelegenheiten zur Negation. Moderne Verfassungen sehen gar ein Widerstandsrecht der Bevölkerung als letztes Mittel gegen die eigene Regierung vor, so auch das Grundgesetz. Die Literatur dagegen kann Widerstand historisieren, heroisieren und verurteilen, zu ihm anstiften oder seine Ambivalenz aufzeigen. Vor allem kann sie auch reflektieren, unter welchen Bedingungen Widerstand überhaupt materiell und geistig möglich wird, wann und wie er scheitert und in welchen subtilen Formen er auftritt, ohne überhaupt ins Blickfeld des Rechts zu rücken. In diesem Gespräch denken ein Schriftsteller und ein Dozent, beide Juristen und Philosophen, gemeinsam darüber nach, inwiefern Recht und Literatur hier und heute Spiegel, Instrumente oder Bremsen des Widerstands sind. Mesut Bayraktar, geboren 1990 in Wuppertal und Kind türkischer Arbeitsmigranten, hat Jura und Philosophie studiert. Als Schriftsteller schreibt er Romane und Gedichte, Erzählungen, Theaterstücke sowie Essays für diverse Zeitungen und Magazine. Er hat das Kollektiv nous – konfrontative Literatur 2013 mitgegründet und ist dort Redakteur. 2024 erschien sein Erzählband Die Lage. 2025 erschien sein Lyrikdebüt Linke Melancholie. Tim Wihl hat Politik- und Rechtswissenschaft studiert und zu Aufhebungsrechten promoviert. Er war Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Gastprofessor an der Humboldt-Universität mit Aufenthalten an der Sorbonne und in Princeton sowie Fellow am The New Institute in Hamburg. Derzeit ist er Vertretungsprofessor für Öffentliches Recht und Grundlagen des Rechts an der Universität Erfurt. Von ihm erschien 2024 das Buch Wilde Demokratie. Das Recht auf Protest. Moderation: Johanna Bröse
Toni Morrison. „Mylima“. Vertė Lilija Vanagienė, išleido leidykla „Vaga“.„Mylima“ vadinama vienu ryškiausių kūrinių amerikiečių literatūroje, išversta į daugiau nei 20 pasaulio kalbų, pagal ją sukurtas ir to paties pavadinimo filmas. Romane pasakojama sukrečianti istorija apie Ameriką po Pilietinio karo ir dramatišką moters kovą su vergovės fantomais. Romano ištraukas skaito aktorė Neringa Bulotaitė.
"Rigoletto" Literatur wird Oper - Folge 18 - Drama wird Oper, von Giuseppe VerdiEvelyn Müller und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.Hördauer ca. 11 Minuten„Die zentrale Gewitterszene ist gleichsam ein Tonfilm, wo die bewegten Bilder ein äußeres und inneres Drama zeigen. Die huschenden Bewegungen der Personen in dem unregelmäßig von Blitzen durchzuckten Dunkel werden von leeren Quintklängen, fahlen Streichertremoli, kurz aufflackernden Bläserfolgen, Donnergrollen sowie einem unheimlich stöhnenden Summchor durchzogen, und sie meinen gleichermaßen äußere wie innere Vorgänge: im Augenblick des stärksten Donnerschlags passiert der Mord.“Dieter SchnebelMarcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.Evelyn Müller erblickte am 6.6.1976 im oberpfälzischen Weiden das Licht der Welt. Sie ist seit vielen Jahren in Regensburg als Anwältin mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht tätig. Seit jeher zieht es Evelyn in der europäischen Süden: sie liebt römische Architektur, barocke Kirchen und die Bauwerke der Renaissance. Als überzeugte Anhängerin des "dolce far niente" schwärmt sie für italienische Musik und Literatur. In ihrer Freizeit spielt Evelyn Tennis, joggt und wandert leidenschaftlich gerne im Regensburger Umland und in den Donau - Auen. Politisch: liberal mit klarem Bekenntnis zur freiheitlich - demokratischen Grundordnung."Wem dieser Beitrag gefallen hat, der mag vielleicht auch diesen.Regie und Realisation Uwe KullnickLive Termine in Schwabing - Hörbahn on Stage
Toni Morrison. „Mylima“. Vertė Lilija Vanagienė, išleido leidykla „Vaga“.„Mylima“ vadinama vienu ryškiausių kūrinių amerikiečių literatūroje, išversta į daugiau nei 20 pasaulio kalbų, pagal ją sukurtas ir to paties pavadinimo filmas. Romane pasakojama sukrečianti istorija apie Ameriką po Pilietinio karo ir dramatišką moters kovą su vergovės fantomais. Romano ištraukas skaito aktorė Neringa Bulotaitė.
Eine Beziehung am Ende ihrer Laufzeit und eine gemeinsame Reise nach Heidelberg. Auf den ersten Blick: keine gute Kombination. Der Schriftsteller, Musiker, Moderator und Songwriter Heinz Strunk porträtiert in seinem neuen Roman Memories of Heidelberg ein Paar mittleren Alters mit großem Sinn für die Komik und Tragik des Lebens. Wieso gehen Bertram und Isolde jeden Abend in dasselbe Restaurantschiff auf dem Neckar? Warum werden sie dort so mies behandelt? Schweißt sie der Schrecken, den sie dort erleben, wieder zusammen? In jedem Fall: ein herrlicher, burlesker Sommerroman. Michael Köhlmeier erzählt zum ersten Mal ausführlich über seine Kindheit und Jugend. Sein großer Roman Mein privates Glück, der im August erscheinen wird, handelt vom Aufwachsen in Coburg. Der kleine Junge lebt hier mit seiner Schwester bei der Großmutter, da seine Mutter schwer erkrankt war. Köhlmeier gelingt es meisterhaft, seine individuelle Geschichte mit der trauma- und schuldbehafteten Nachkriegszeit zu verbinden. In unserem Klassiker beschäftigen wir uns mit der kleinen, aber sehr spannungsreichen Erzählung Das dicke Kind von Marie Luise Kaschnitz. Auch hier wird persönliche Erfahrung in Literatur verwandelt. Bei Was liest du gerade? diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski zwei neue Romane, die nicht in den großen Metropolen Deutschlands spielen – sondern in Heidelberg und Coburg. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Heinz Strunk: Memories of Heidelberg. Roman. Rowohlt Verlag, Hamburg 2026. 176 Seiten, 23,00 EUR - Michael Köhlmeier: Mein privates Glück. Roman. Hanser Verlag, München 2026. 320 Seiten, 26,80 EUR. Erscheint am 18.08.2026 - Marie Luise Kaschnitz: Das dicke Kind und andere Erzählungen. Suhrkamp Verlag, Berlin 2002. 250 Seiten, 11,40 EUR. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Toni Morrison. „Mylima“. Vertė Lilija Vanagienė, išleido leidykla „Vaga“.„Mylima“ vadinama vienu ryškiausių kūrinių amerikiečių literatūroje, išversta į daugiau nei 20 pasaulio kalbų, pagal ją sukurtas ir to paties pavadinimo filmas. Romane pasakojama sukrečianti istorija apie Ameriką po Pilietinio karo ir dramatišką moters kovą su vergovės fantomais. Romano ištraukas skaito aktorė Neringa Bulotaitė.
Toni Morrison. „Mylima“. Vertė Lilija Vanagienė, išleido leidykla „Vaga“.„Mylima“ vadinama vienu ryškiausių kūrinių amerikiečių literatūroje, išversta į daugiau nei 20 pasaulio kalbų, pagal ją sukurtas ir to paties pavadinimo filmas. Romane pasakojama sukrečianti istorija apie Ameriką po Pilietinio karo ir dramatišką moters kovą su vergovės fantomais. Romano ištraukas skaito aktorė Neringa Bulotaitė.
"Lina Morgenstern – Die Geschichte einer Rebellin" von Gerhard J. Rekel (Auszug 7.) EB-EJHördauer 16 MinutenLiteratur Radio Hörbahn stellt „Lina Morgenstern – die Geschichte einer Rebellin"“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um diese außergewöhnliche Frau Anfang 1900 vor.Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg der Anfang einer fortlaufenden Erzählung, bei der Monat ein neues Fenster in das Leben von „Lina Morgenstern“ öffnet.Es liest:Heike StepprathGerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetztSchnitt und Technik: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick____________________________________________________________________________Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund. Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
Der Teufel ist ein Meister der Verblendung. Man muss zunächst mal bemerken, dass man dem Bösen dient. Und dann kommt der eigene Schweinehund, der den Vorteil nutzen will, nur ein ganz klein wenig neben diesem: „Liebe den anderen wie dich selbst“. Die kleine Besserstellung ist doch keine Schande, unsere Leben und Werte sind doch sowieso so unterschiedlich. Wahrscheinlich möchte der andere den Vorteil gerade gar nicht, den ich nutze. Außerdem sorgt sich doch jeder erst einmal um sich selbst, oder? Und mit der eingehandelten Schuld beginnt das psychologische Spiel der Rechtfertigung... Wer kennt das nicht. In der Reihe „Vier Masken des Bösen“ geht Florian Dimitri Leupin dieser subtilen Macht nach. Er präsentiert vier Romane, also vier Protagonisten, die sich selbst nie als böse empfinden. Ein Gastwirt, der Spitzel ist und sich für pflichtbewusst hält. Ein Bauarbeiter, der eine Straße baut, die später Panzer trägt. Ein gestürzter Diktator, der seine Richter in Verlegenheit bringt. Ein Waisenjunge, dem ein System seine Rolle zuweist, ohne ihn je gefragt zu haben. Hören Sie in Folge 3 „Das Stachelschwein: Das Innenleben eines Diktators“. Nachzulesen bei der Online-Publikation „Ein Blick durchs Schlüsselloch“ auf Substack: https://einblickdurchsschluesselloch.substack.com/p/das-stachelschwein?publication_id=7910263&post_id=200120899&isFreemail=true&r=7is9ab&triedRedirect=true sowie auf der Website einblickdurchsschluesselloch.ch Sprecher: Ulrich Allroggen Bild: Florian Dimitri Leupin Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
(00:58) Der Schweizer Autor Alex Capus ist bekannt für gut recherchierte historische Romane. Auch sein neues Buch «Querfeldein» nimmt ein historisches Ereignis zum Ausgangspunkt. Capus erzählt darin von Familie, Respekt und Zusammenhalt. Weitere Themen: (05:04) Nach dem Rücktritt von Jens Spahn: Debatte um Leihmutterschaft in der Schweiz – für die einen ist sie die letzte Möglichkeit, ein eigenes Kind zu bekommen. Andere kritisieren, Leihmutterschaft degradiere Frauen zu Gebärmaschinen. (09:25) Ein Raum als Instrument – seit einem Jahr hat das Klanghaus Toggenburg geöffnet, mit seinem ganz besonderen Übungs- und Konzertsaal. (13:11) Volksfest-Atmosphäre und Jazzkonzerte auf Weltniveau – diese spezielle Mischung macht die «Langnau Jazz Nights» aus.
Stefan Maiwald: Autor & Podcaster und seit mehr als 20 Jahren mit Italien fest verbunden. Er lebt also dort, wo andere Urlaub machen: in Italien und mit ihm darf ich im Podcast-Gespräch einmal durch Italien, sein Leben und überhaupt … mäandern … Er schreibt u.a. Bücher über das Dolce Vita. Dabei nimmt er seine Leser dahin mit, wo der Espresso "Nero" heißt und der Cappuccino "Capo". Apropos, das Wasser zum Espresso trinken die Kenner übrigens zuerst, um den Gaumen für den Kaffee bereit zu machen. Und geschäftlich wird das Treffen in Italien auf einen Espresso einem langen und gemeinsamen Essen vorgezogen. Stefan trinkt den Kaffee am Morgen und den Aperitivo am Abend gerne bei Pino. … Dazu fällt mir auch sein Buch „Meine Bar in Italien – Warum uns der Süden glücklich macht„ ein – lesen Sie es, Sie werden es lieben! Und Stefan berichtet regelmäßig in "Feinschmecker", "Merian" und "Golf Magazin" von der Insel Grado über Triest bis nach Venedig. Und er liebt die Obere Adria … darüber berichtet er auch in seinem Podcast "Radio Adria". Außerdem wurde sein Blog "postausitalien.com" als bester Travel-Blog ausgezeichnet. Stefan schreibt auch historische Romane, humorvolle Sachbücher und kulinarische Reiseführer und in seinem aktuellen Buch "Espresso unter Sternen" zieht es ihn nach Triest, um tief in die italienische Seele zu blicken. Hier testet er, wie wir das eigene Leben ein wenig besser und glücklicher gestalten können … ich und meine Familie, wir lieben dieses Buch! Und am 1 Juni 2026 war die ARD bei ihm zu Gast … Ein „Sieben-Mann-Team“ (wobei Mann-Team nicht ganz stimmt
Heinz Strunk: "Memories of Heidelberg"Auf die Produktivität von Heinz Strunk ist Verlass: Er gehört inzwischen zu den Autoren, von denen in kurzen Abständen immer wieder etwas Neues erscheint. Jedes Jahr bringt er ein weiteres Buch heraus. Mit "Der goldene Handschuh" und "Zauberberg 2" gab er selbst der wahren Geschichte um den Hamburger Frauenmörder Fritz Honka oder Thomas Manns großem Literaturklassiker die unverkennbare Strunk-Note. In seinem neuen Roman kehrt er zurück in die Trostlosigkeit des banalen Alltags. Juliane Bergmann hat "Memories of Heidelberg" gelesen.Jörg Schieke: "Chin-chin, der Weg führt ins Mondgestein"Zwischen Phantastik und Alltag, Trinkspruch und Mondgestein oszilliert der neue Band des Lyrikers und Journalisten Jörg Schieke. Im Gespräch erzählt er, wie Themen auf ihn zukommen, wie er die Diskrepanz zwischen Dichter und Literaturkritiker aushält und er liest eines seiner neuen Gedichte. "Die Summe seiner Teile" Die Graphic Novel von Julia Zejn und Matthias Lehmann kommt aus Leipzig, einer Stadt mit großer grafischer Tradition. Und hier arbeitet inzwischen auch eine junge Generation von Comic-Künstlern. Mitunter sogar zusammen. Wolfgang Schilling stellt die neue Graphic Novel vor. Patricia Thoma: Comic im GefängnisZwei Jahre lang ist Comic-Illustratorin Patricia Thoma durch verschiedene Gefängnisse in ganz Deutschland gefahren und hat Comic-Workshops für Inhaftierte gegeben. Daraus sind zwei Comic-Bände entstanden: Erst "Im Jugendarrest" und vor kurzem "Im Gefängnis". Die Zeichnungen der Inhaftierten sind in die Bücher eingeflossen. Besucht hat Thoma auch das Gefängnis "Roter Ochse" in Halle an der Saale. Tini von Poser hat Illustratorin Patricia Thoma getroffen sowie mit einem Inhaftierten in Halle gesprochen, der am Comic-Workshop teilgenommen hat. Douglas Stuart: "John of John"Cal ist zurück und all das, vor dem er nach Edinburgh geflüchtet war, ist wieder da: das karge Leben auf den Hebriden, der windgepeitschte Kreislauf aus Schafzucht und Nächten am Webstuhl, die Enge der Inselgemeinschaft. Das größte Problem ist allerdings sein Vater. Rainer Moritz stellt den Roman vor.Hörspieltipp: "Unser Haus mit Rutsche"So heißt der aktuelle Roman von Safia al Bagdadi, der jetzt auch als Hörbuch in ARD Sounds verfügbar ist. Aufgenommen wurde das Hörbuch, gesprochen von der Autorin selbst, als Koproduktion von HR, MDR, NDR und SR zusammen mit dem Hörbuchverlag speak low beim Saarländischen Rundfunk in Saarbrücken. Dort ist Safia Al Bagdadi geboren und aufgewachsen und die Stadt ist auch Schauplatz des Romans. Sally-Charell Delin war bei der Aufnahme dabei und hat mit der Autorin gesprochen
Wie schafft man es, so viel zu lesen?
Es gibt Reisejournalisten, die Länder sammeln. Und es gibt Reisejournalisten, die Menschen sammeln. Uwe Krist gehörte für mich immer schon immer zur zweiten Sorte. Wer, wie wir, viele Jahre über touristische Ziele schreibt, sie filmt oder in Hör-Reportagen verwandelt, lernt irgendwann eine einfache Wahrheit: Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten bestehen nicht aus Stein. Sie haben Gesichter. Sie erzählen Geschichten. Sie lachen, streiten, lieben und schweigen. Genau dort beginnt der Reisejournalismus, der mich von Anfang an fasziniert hat – weit entfernt von Hotelrankings, Restauranttipps und den berühmten „Zehn Dingen, die man unbedingt gesehen haben muss“. Wenn ich heute, selber schon fast im Abklingbecken für arbeitsmäßig etwas weniger aktive journalistisch geladene Teilchen, auf das schaue, was als „Reisebericht“ veröffentlicht wird, vermisse ich manchmal diese Art des Reisens. Nicht aus Nostalgie. Sondern weil sie auf einer Haltung beruhte: Erst verstehen, dann erzählen. Vielleicht freue ich mich deshalb so darüber, dass mein langjähriger Kollege und kollegialer Freund Uwe Krist heute Romane schreibt. Nicht, weil er dem Journalismus den Rücken gekehrt hätte. Sondern weil ich darin die logische Fortsetzung eines Berufslebens erkenne, das immer von Neugier, Respekt und genauer Beobachtung geprägt war. Reisen beginnt mit Zuhören Wer Uwe Krist kennt oder ihm zuhört, merkt schnell, dass ihn Italien nie nur als Reiseziel interessiert hat. Natürlich kennt er die Küsten Kalabriens, die kleinen Bergdörfer, die versteckten Trattorien und die großen Plätze Neapels. Aber das war nie sein eigentliches Thema. Uwe Krist in Sorrent – alle Fotos © Brigitte Jedlin Sein Thema waren immer die Menschen. Man spürt auf jeder Seite, dass hier keiner über Italien schreibt, weil er dort Urlaub gemacht hat. Sondern weil er dort jahrzehntelang zugehört hat. Wer so reist, sammelt keine Sehenswürdigkeiten. Er sammelt Begegnungen. Und irgendwann entsteht daraus etwas, das weit über eine Reportage hinausgeht. Ich glaube, genau deshalb überrascht mich sein Schritt zum Romanautor überhaupt nicht. Ein Beruf ohne verdiente Anerkennung Es gehört zu den Merkwürdigkeiten unseres Berufs, dass Reisejournalismus in vielen Redaktionen nie den Stellenwert besaß, den ihm die Leser längst verliehen hatten. Politik galt als wichtig. Wirtschaft als seriös. Kultur als intellektuell. Und Reisen? Das wurde und wird oft als angenehme, aber lässliche Randerscheinung betrachtet. Dabei war guter Reisejournalismus immer viel mehr als eine hübsche Beschreibung von Landschaften. Er war Geschichtsunterricht, Kulturvermittlung, Gesellschaftsreportage und manchmal sogar politische Analyse. Wer ein Land wirklich verstehen will, muss sich mit seiner Geschichte beschäftigen, mit seiner Mentalität, seinen Widersprüchen und seinen Menschen. Vielleicht greifen Leser gerade deshalb seit Jahrzehnten so gern zu Reisegeschichten. Nicht, weil sie nur vom nächsten Urlaub träumten. Sondern weil sie neugierig auf andere Lebenswelten waren. Zwischen Reportage und Roman Heute wird Reisen millionenfach in sozialen Netzwerken gezeigt. Vieles davon ist beeindruckend produziert, unterhaltsam und inspirierend. Daran ist nichts auszusetzen. Aber Begeisterung ersetzt keine Recherche. Ein Sonnenuntergang braucht keine Einordnung. Eine Gesellschaft schon. Der Unterschied zwischen Influencer und Reisejournalist liegt deshalb nicht in der Qualität der Bilder. Sondern in der Haltung. Der eine teilt persönliche Eindrücke. Der andere versucht, Zusammenhänge zu verstehen und verständlich zu machen. Beides hat seinen Platz. Aber es ist nicht dasselbe. Vielleicht ist genau deshalb der Roman manchmal die konsequenteste Fortsetzung eines guten Reisejournalisten. Denn dort darf endlich all das erzählt werden, wofür in einer Reportage oft kein Platz bleibt. Italien nicht erklären – sondern erleben Das beginnt schon mit den beiden Romanen selbst. „Elisabetta oder Das Sterben der Grille“ ist weit mehr als eine Geschichte vor italienischer Kulisse. Es ist ein Roman über Erinnerung, Abschied und die leisen Veränderungen eines Landes, das zwischen Tradition und Gegenwart seinen eigenen Rhythmus sucht. Italien bildet hier keine dekorative Bühne. Es ist selbst eine Figur – mit all seiner Schönheit, seinen Brüchen und seiner Melancholie. Ganz anders kommt „Margherita und die Liebe zum Damenbart“ daher. Schon der ungewöhnliche Titel macht neugierig. Mit feinem Humor und liebevoll gezeichneten Figuren erzählt Uwe Krist von den Eigenheiten Sorrents, von skurrilen Begegnungen und von Menschen, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Hinter den kleinen Geschichten verbirgt sich ein tiefes Verständnis für die Mentalität des Südens – für seine Herzlichkeit ebenso wie für seine Widersprüche. Beide Romane verbindet etwas, das heute selten geworden ist: Sie wollen Italien nicht erklären. Sie lassen den Leser Italien erleben. Wenn Literatur zum besseren Reiseführer wird Nachdem ich die beiden Bücher durchgeschmökert hatte, ließ mich eine Frage nicht mehr los: Kann Reiseliteratur vielleicht der bessere Reiseführer sein? Ich erinnere mich, wie gerne ich früher die Merian Hefte verschlungen habe. Diese tollen Geschichten rund um ein Ziel. Alle geschrieben von sehr kundigen und professionellen Kollegen und Kolleginnen. Nach so einem Heft war ich dann viel bereiter für meine eigene Reiserecherche. Deshalb würde ich auch oder gerade heute die Frage beantworten mit: Ja. Nicht, weil sie die besseren Adressen kennt oder den schnellsten Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit weist. Sondern weil sie den Blick verändert. Nach einem guten Roman gehe ich anders durch eine italienische Gasse. Ich sehe nicht nur Fassaden. Ich frage mich, wer hinter den Fensterläden lebt. Ich höre Dialekte bewusster. Ich verstehe Gesten besser. Ein Reiseführer zeigt den Weg. Ein Roman zeigt den Menschen, der mir unterwegs begegnen könnte. Und genau darin liegt seine Stärke. Der schönste Luxus eines Reisejournalisten Manchmal stelle ich mir vor, wie Uwe Krist heute irgendwo auf einer Piazza in Kalabrien sitzt. Kein Aufnahmegerät mehr auf dem Tisch. Keine Redaktion, die auf den Abgabetermin wartet. Kein fester Umfang, keine Zeichenvorgaben. Nur Zeit. Vielleicht ist genau das der größte Luxus, den sich ein Reisejournalist nach einem langen Berufsleben wünschen kann: Geschichten endlich so erzählen zu dürfen, wie sie erzählt werden möchten. Nicht in 8.000 Zeichen. Sondern mit all den Farben, Stimmen und Zwischentönen, die ein Roman zulässt. Der Journalist muss sich an die Fakten halten. Der Romanautor darf den Wahrheiten folgen. Und manchmal liegen diese Wahrheiten näher beieinander, als man denkt. Warum ich optimistisch bleibe Vielleicht ist das die schönste Erkenntnis, die ich aus Uwe Krists literarischem Weg mitnehme: Guter Reisejournalismus verschwindet nicht. Er sucht sich neue Formen. Mal heißt sie Reportage. Mal Podcast. Und manchmal eben Roman. Wenn wir wissen möchten, wo der schönste Strand liegt oder welches Restaurant montags geöffnet hat, kaufen wir einen Reiseführer. Wenn wir verstehen möchten, warum ein Land seine Menschen prägt – und seine Menschen wiederum das Land –, dann greifen wir vielleicht besser zur Literatur. Denn Reiseführer erklären Orte. Gute Geschichten erklären Menschen. Und erst aus beidem entsteht eine Reise. Ich habe lange überlegt, wie ich mich den Büchern von Uwe annähern soll hier auf meinem WASMITREISEN Blog und in meinem Reiseradio. Natürlich könnte ich den klassischen Weg gehen, mir Fragen ausdenken und Uwe einladen zu einem Interview vor dem Mikro. Daran ist überhaupt nichts verkehrt. Wahrscheinlich wäre es ein sehr munteres Gespräch geworden. Und sehr authentisch. Weil, was kann näher an die Gedanken eines Autoren kommen, als seine eigenen Worte? Aber dann dachte ich mir: warum nicht mal was anderes, jetzt, wo im neuen Podcast Hype nun wirklich kein Mangel mehr besteht an Interviews oder Plauder-Talks zwischen zwei Menschen. Kann da nicht der gute alte gebaute Hörfunk-Beitrag, so, wie ich es Anfang der 80er Jahre gelernt habe beim WDR, eine Renaissance erleben? Erst eine Tiefenanalyse von Text und Quellen, dann ein grobes Script und dann ein Zweier-Studiogespräch mit verteilten Rollen. Eine gesprochene Quintessenz ohne Schnörkel, aber mit Erkenntnis und Unterhaltungswert…. Das Ergebnis möchte ich Ihnen gerne ans Herz legen. Den Podcast können Sie hören, wenn Sie auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken. Bücher von Uwe Krist bei Amazon Der Beitrag Die Seele eines Landes passt in keinen Reiseführer Warum ich mich freue, dass Uwe Krist heute Romane schreibt erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Send us Fan Mail - FOLGE 108Wie wurde MONSTER 1983 zu einem der erfolgreichsten Hörbücher der letzten Jahre?Auf welche ungewöhnliche Art schreibt IVAR LEON MENGER seine Romane und auf welche andere früher seine Hörbücher?Warum spielt auch DÜSTER, der neueste Roman von IVAR LEON MENGER in den 80er Jahren?Wieso hat IVAR trotz seiner erfolgreichen Hörbuchkarriere auf Romane gewechselt? - Fun facts, hard facts & Nerd FactsDÜSTER, den neuen Thriller von IVAR LEON MENGER, der im Jahr 1987 spielt, findet ihr – auch als Hörbuch - hier: https://tinyurl.com/532zasteUnd den Vorgänger FINSTER findet ihr hier: https://tinyurl.com/2dp4m9yeUnd hier könnt ihr euch GETEILTES LEID anschauen, der 2002 auf der BERLINALE als bester Deutscher Kurzfilm ausgezeichnet wurde. https://tinyurl.com/ay63sn2fUnd hier könnt ihr euch MONSTER 1983 anhören: https://tinyurl.com/mryr9vus - Ganz unverschämte Werbung in eigener Sache:·Hier findet ihr unsere neue Facebook Seite: https://tinyurl.com/36btmena, Instagram hier https://tinyurl.com/5c4rt7wnund ganz neu sogar TIKTOK: https://tinyurl.com/3mcw9tzpOder wenn es unbedingt sein muss, hier unsere brandneue Band HELDAUTOMAT: https://tinyurl.com/33hf2hzj.Unsere nagelneue Homepage für den Podcast findet ihr hier: https://disko80.deUnd besucht unbedingt unseren neuen Partner Zillo: https://www.facebook.com/zillo1989 - LinksHomepage Ivar Leon Menger: https://ivarleonmenger.dePodcast Disko 80: https://disko80.deRSS-Feed: https://feeds.buzzsprout.com/1754816.rssHomepage P&K: http://www.purwienundkowa.comHomepage Heldautomat: https://heldautomat.comMusik von Purwien & Kowa: https://purwienkowa.bandcamp.comBücher von Purwien & Kowa: https://amzn.to/2W9Ftj8Videos von Purwien & Kowa: https://bit.ly/3QVfTbRFollow us on Facebook: https://tinyurl.com/36btmena
Dass Daniel eine süße Nachspeise serviert, bei der Katharina zu einem bestimmten Zeitpunkt fluchtartig das Studio verlassen muss, bleibt die einzige Panne in dieser Folge. Ansonsten gibt es: „Fun with Flags““ (Helgoland oder Italien?), große Bestsellerharmonie und einen Gast, der seine Karriere als Gagschreiber bei Jan Böhmermann begonnen hat (Traumjob oder schlaflos in Köln?). Und als Christian Huber dann auch noch beichtet, dass er Pathos liebt und Daniel unentdeckte Metaphern verrät, sind die beiden Best Buddies und kurz davor, ein Busunternehmen in Bayern zu gründen. Wobei: Diese eine unfreiwillige Landstraßenbegegnung in Mecklenburg-Vorpommern – die sitzt den Hosts noch ziemlich in den Knochen. Eine Podcastfolge wie eine Mecklenburger Allee: dicht, prall und mit Überraschungen in der Kurve. Podcast-Tipps in dieser Folge: Flexikon https://1.ard.de/Flexikon_125?cp Alle Infos zum Podcast: https://ndr.de/eatreadsleep Mail gern an: eatreadsleep@ndr.de Alle Lesekreise: https://ndr.de/eatreadsleep-lesekreise Unseren Newsletter gibt es hier: https://ndr.de/eatreadsleep-newsletter Die Bücher der Folge: (00:06:00) Vera Zischke: „Pina fällt aus“, List (Bestsellerchallenge) (00:17:18) Tanja Kokoska: „Guten Morgen, schönes Wetter heute!“, dtv, (Tipp von Daniel) (00:22:20) Douglas Stuart: „John of John“, Hanser Berlin, übersetzt von Sophie Zeitz (Tipp von Daniel und Katharina)(00:30:00) Christian Huber: „Solange ein Streichholz brennt“, dtv (Gast) (00:48:51) James Krüss: „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“, Oettinger (All time favourite) (00:54:34) James Krüss: „Mein Urgroßvater und ich“, Oettinger(00:59:10) Paula Peretti, Dorthe Voss: „James Krüss. Ein Leben zwischen Inselwind und Wörtermeer, illustriert von Maja Bohn, Atrium Rezept für „Helgoland-Pudding“https://www.ndr.de/kultur/buch/eatreadsleep-168-helgoland-pudding-und-maerchenhafte-bestseller,ersfolge-158.html eat.READ.sleep. ist der Bücherpodcast, der das Lesen feiert. Jan Ehlert, Daniel Kaiser und Katharina Mahrenholtz diskutieren über Bestseller, stellen aktuelle Romane vor und präsentieren die All Time Favorites der Community. Egal ob Krimis, Klassiker, Fantasy, Science Fiction, Kinder- und Jugendbücher, Urlaubsbücher, Gesellschafts- und Familienromane - hier hat jedes Buch seinen Platz. Und auch kulinarisch (literarische Vorspeise!) wird etwas geboten und beim Quiz am Ende können alle ihr Buch-Wissen testen und Fun Facts für den nächsten Smalltalk mitnehmen.
Voss, Sabine www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Voss, Sabine www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Voss, Sabine www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
von Berenberg, Heinrich www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Friedrich Ani hat zahlreiche Krimis, Romane und Drehbücher geschrieben. Seine Bücher wurden in zehn Sprachen übersetzt. Jetzt erscheint ein Band mit Kurzgedichten und eine weitere Preisverleihung steht bevor. Er ist bei Hermine Kaiser zu Gast.
TikTokerin, Moderatorin und Podcasterin Kimisinamood ist zu Gast und schließt zusammen mit Caro und Miguel ihre offenen Tabs zu amerikanischer College-Kultur und demütigenden Aufnahmeritualen. Miguel beschäftigt sich mit dem Phänomen der „Miss Merkel“-Romane.„Kennst du BTS? Eine Band aus Korea verändert die Welt“ findet ihr hier: https://1.ard.de/kennst-du-btsUnd hier kommt ihr zu Kims Podcast „$HZ wir müssen reden“: https://www.youtube.com/@SWMR_PodcastAuch zu tief im Netz gegraben? Schickt uns eure rabbit holes und offenen Tabs an toomanytabs@ndr.de.(00:00:00) Intro(00:14:42) miss merkel romane(00:29:24) fraternity hazing
J. D. Salinger. „Rugiuose prie bedugnės“.Vertė Povilas Gasiulis, išleido leidykla „Alma littera“.Paauglių ir jaunimo biblija tapęs kūrinys, visiškai atsparus laiko ir kartų pokyčiams. O pagrindinis jos veikėjas Holdenas Kolfildas tikras maištininkų simbolis ir laisvų sielų įkvėpėjas. Romane subtiliai vaizduojamas paauglio dvasinis pasaulis, jo individualistinis protestas prieš rutiną, taisykles, miesčionišką konformizmą 6-ojo dešimtmečio Niujorke. Pagrindinis romano herojus turi savitą teisės ir dorovės sampratą, kalba autentiška savo laikmečio kalba, stovi atskirai nuo savosios civilizacijos, nors atvirai prieš ją ir nemaištauja. Stiliui būdingas liūdesio ir humoro junginys.Knygos ištraukas skaito aktorius Saulius Čiučelis.
J. D. Salinger. „Rugiuose prie bedugnės“.Vertė Povilas Gasiulis, išleido leidykla „Alma littera“.Paauglių ir jaunimo biblija tapęs kūrinys, visiškai atsparus laiko ir kartų pokyčiams. O pagrindinis jos veikėjas Holdenas Kolfildas tikras maištininkų simbolis ir laisvų sielų įkvėpėjas. Romane subtiliai vaizduojamas paauglio dvasinis pasaulis, jo individualistinis protestas prieš rutiną, taisykles, miesčionišką konformizmą 6-ojo dešimtmečio Niujorke. Pagrindinis romano herojus turi savitą teisės ir dorovės sampratą, kalba autentiška savo laikmečio kalba, stovi atskirai nuo savosios civilizacijos, nors atvirai prieš ją ir nemaištauja. Stiliui būdingas liūdesio ir humoro junginys.Knygos ištraukas skaito aktorius Saulius Čiučelis.
Es ist viel los in der Urlaubsabteilung. Individuelle Tipps für allgemeine Verwendung – dafür steht Booktopus. Erholen kann sich Daniel nicht mal in der Pause, denn er muss die Kaltklebepistole kennenlernen. Dafür darf er seine Lieblingsbücher empfehlen, während Katharina viele Wünsche in der Kinderbuchabteilung erfüllt. Alle Infos zum Podcast:https://ndr.de/eatreadsleepMail gern an:eatreadsleep@ndr.deUnseren Newsletter gibt es hier:https://ndr.de/eatreadsleep-newsletterPodcast-Tipps: Zeitkapsel: Achim, wie hast du Menschen aus der DDR geschmuggelt? https://1.ard.de/zeitkapsel-2?cp?ersUdo – ein Leben an der Grenze: https://1.ard.de/udo-podcast?cp=ersDie Bücher der Folge:Dicke Romane für den Lesesommer:Alles von Barbara Kingsolver Abraham Verghese: Die Träumenden von Madras (Folge 98)Annette Bjergfeldt: Mr. Saitos reisendes Kino (Folge 126)Hannah Häffner: Die Riesinnen (Folge 166)Für den Mann, der Kanada und Alaska liebt: Iida Turpeinen: Das Wesen des Lebens (Folge 163)Michael Chabon: Die Vereinigung jiddischer PolizistenAlles von Louise PennyMichael Christie: Das Flüstern der BäumeAmanda Peters: Beerenpflücken (Folge 140)Für den Urlaub zu Hause:Graham Norton: Eine wie FrankieLena Kupke: Pause (Folge 167)Claire Douglas: Geliebte SchwesternKein schlechtes Buch:Gráinne O'Hare: Weird Girls Fantasy für JüngereNina Blazon: Die magische Villa (ab 9)Maja von Vogel: Plötzlich wach (ab 9)Christina Soontornvat: Insel der magischen Wächter (ab 8) Für den Irland-UrlaubPaul Murray: Der Stich der BieneJohn Boyne: Cyril AveryFür Ägypten-FansElizabeth Peters: Amelia Peabody Reihe Paul C. Doherty: Die Maske des RaFür den Wales-Urlaub:Frank Cotrell-Boyce: Meisterwerk / Millionen (ab 10) Clare Mackintosh: Die letzte Party Kate Alice Marshall: Eisnebel Für den Borkum-Urlaub: Miriam Georg: SturmlandFür Finnland-FansKristin Valla: Das Haus über dem Fjord Für den 10-Jährigen, nicht zu spannend:Hellen Rutter: Billy PlimptonWiebke Nieland / Anne-Dore Krohn: GespensterzentraleFür UK-Fans:Rosie Storey: Alle lieben Dandelion, aber sie ist totFür 11-Jährige mit Spannung: Jonathan Stroud: Lockwood & Co Kristina Ohlsson: FlammenradWas mit Hexen:Jarka Kubsova: MarschlandeIrene Solà: Ich gab dir Augen, und du blicktest in die FinsternisThema Besatzungszonen:Julia Kröhn: Die Gedanken sind frei Cay Rademacher: Der Trümmermörder / Nacht der RuinenAnne Voorhoeve: Unterland (ab 14)
J. D. Salinger. „Rugiuose prie bedugnės“.Vertė Povilas Gasiulis, išleido leidykla „Alma littera“.Paauglių ir jaunimo biblija tapęs kūrinys, visiškai atsparus laiko ir kartų pokyčiams. O pagrindinis jos veikėjas Holdenas Kolfildas tikras maištininkų simbolis ir laisvų sielų įkvėpėjas. Romane subtiliai vaizduojamas paauglio dvasinis pasaulis, jo individualistinis protestas prieš rutiną, taisykles, miesčionišką konformizmą 6-ojo dešimtmečio Niujorke. Pagrindinis romano herojus turi savitą teisės ir dorovės sampratą, kalba autentiška savo laikmečio kalba, stovi atskirai nuo savosios civilizacijos, nors atvirai prieš ją ir nemaištauja. Stiliui būdingas liūdesio ir humoro junginys.Knygos ištraukas skaito aktorius Saulius Čiučelis.
J. D. Salinger. „Rugiuose prie bedugnės“.Vertė Povilas Gasiulis, išleido leidykla „Alma littera“.Paauglių ir jaunimo biblija tapęs kūrinys, visiškai atsparus laiko ir kartų pokyčiams. O pagrindinis jos veikėjas Holdenas Kolfildas tikras maištininkų simbolis ir laisvų sielų įkvėpėjas. Romane subtiliai vaizduojamas paauglio dvasinis pasaulis, jo individualistinis protestas prieš rutiną, taisykles, miesčionišką konformizmą 6-ojo dešimtmečio Niujorke. Pagrindinis romano herojus turi savitą teisės ir dorovės sampratą, kalba autentiška savo laikmečio kalba, stovi atskirai nuo savosios civilizacijos, nors atvirai prieš ją ir nemaištauja. Stiliui būdingas liūdesio ir humoro junginys.Knygos ištraukas skaito aktorius Saulius Čiučelis.
J. D. Salinger. „Rugiuose prie bedugnės“.Vertė Povilas Gasiulis, išleido leidykla „Alma littera“.Paauglių ir jaunimo biblija tapęs kūrinys, visiškai atsparus laiko ir kartų pokyčiams. O pagrindinis jos veikėjas Holdenas Kolfildas tikras maištininkų simbolis ir laisvų sielų įkvėpėjas. Romane subtiliai vaizduojamas paauglio dvasinis pasaulis, jo individualistinis protestas prieš rutiną, taisykles, miesčionišką konformizmą 6-ojo dešimtmečio Niujorke. Pagrindinis romano herojus turi savitą teisės ir dorovės sampratą, kalba autentiška savo laikmečio kalba, stovi atskirai nuo savosios civilizacijos, nors atvirai prieš ją ir nemaištauja. Stiliui būdingas liūdesio ir humoro junginys.Knygos ištraukas skaito aktorius Saulius Čiučelis.
J. D. Salinger. „Rugiuose prie bedugnės“.Vertė Povilas Gasiulis, išleido leidykla „Alma littera“.Paauglių ir jaunimo biblija tapęs kūrinys, visiškai atsparus laiko ir kartų pokyčiams. O pagrindinis jos veikėjas Holdenas Kolfildas tikras maištininkų simbolis ir laisvų sielų įkvėpėjas. Romane subtiliai vaizduojamas paauglio dvasinis pasaulis, jo individualistinis protestas prieš rutiną, taisykles, miesčionišką konformizmą 6-ojo dešimtmečio Niujorke. Pagrindinis romano herojus turi savitą teisės ir dorovės sampratą, kalba autentiška savo laikmečio kalba, stovi atskirai nuo savosios civilizacijos, nors atvirai prieš ją ir nemaištauja. Stiliui būdingas liūdesio ir humoro junginys.Knygos ištraukas skaito aktorius Saulius Čiučelis.
J. D. Salinger. „Rugiuose prie bedugnės“.Vertė Povilas Gasiulis, išleido leidykla „Alma littera“.Paauglių ir jaunimo biblija tapęs kūrinys, visiškai atsparus laiko ir kartų pokyčiams. O pagrindinis jos veikėjas Holdenas Kolfildas tikras maištininkų simbolis ir laisvų sielų įkvėpėjas. Romane subtiliai vaizduojamas paauglio dvasinis pasaulis, jo individualistinis protestas prieš rutiną, taisykles, miesčionišką konformizmą 6-ojo dešimtmečio Niujorke. Pagrindinis romano herojus turi savitą teisės ir dorovės sampratą, kalba autentiška savo laikmečio kalba, stovi atskirai nuo savosios civilizacijos, nors atvirai prieš ją ir nemaištauja. Stiliui būdingas liūdesio ir humoro junginys.Knygos ištraukas skaito aktorius Saulius Čiučelis.
Seit vielen Jahren bewegt sich Felicitas Hoppe von A nach B, überwindet Grenzen, erlebt Abenteuer und nimmt dafür Anstrengungen, Routinen und große Gefühlskurven in Kauf. Seit sie mit einem Containerschiff die Welt umrundet hat, kennt sie Risiken und Herausforderungen des sich Bewegens, sie denkt nach über die Metaphysik des Reisens und den tieferen Sinn des räumlichen Verlassens. Begonnen hat Felicitas Hoppe ihre Reiseambitionen als Stubenhocker. Inzwischen weiß sie um die Notwendigkeit, die eigenen vier Wände verlassen zu müssen, damit der Richtungswechsel in Gang gesetzt werden kann. Felicitas Hoppe schreibt Geschichten, Erzählungen, Berichte, Romane. Dafür ist sie ausgestattet mit vielen Literaturpreisen, u.a. mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis. Stipendien und Dozenturen haben sie immer auch in ferne Länder geschickt: Los Angeles, Washington, New York, Shanghai. Über das Reisen hat sie jetzt eine kleine Reisebiografie geschrieben. Ihre Erlebnisse, Abenteuer, Gefühlsmomente erzählt sie Martina Kothe bei NDR Kultur à la carte.
Christchurch, Neuseeland, 22. Juni 1954: Zwei 15-jährige Mädchen gehen gemeinsam mit einer Mutter durch einen Park. Wenige Minuten später liegt die Frau tot am Boden. Die Tatwaffe: ein Ziegelstein, versteckt in einem Nylonstrumpf. Der brutale Mord erschüttert die Öffentlichkeit weit über Neuseeland hinaus. Eine der beiden Täterinnen verschwindet nach ihrer Haft unter neuer Identität und wird Jahrzehnte später mit 25 Millionen verkauften Büchern als Anne Perry zu einer der erfolgreichsten Krimiautorinnen der Welt. In dieser Folge BRITPOD CRIME erzählen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling die unglaubliche Geschichte von Juliet Hulme, deren Leben selbst wie ein Kriminalroman verläuft. Nach ihrer Verurteilung wegen Mordes beginnt sie unter dem Namen Anne Perry ein völlig neues Leben in England. Mit historischen Kriminalromanen um die Ermittler Thomas Pitt und William Monk verkauft sie weltweit mehr als 25 Millionen Bücher und wird zu einer der prägenden Stimmen der britischen Crime-Literatur. Fast vier Jahrzehnte scheint ihre Vergangenheit vergessen. Doch 1994 bringt Regisseur Peter Jackson den Fall mit seinem preisgekrönten Film Heavenly Creatures zurück in die Öffentlichkeit. Plötzlich erfährt die Welt, dass hinter der gefeierten Bestsellerautorin eine verurteilte Mörderin steckt. Aus einer literarischen Erfolgsgeschichte wird erneut ein Kriminalfall – diesmal in den Schlagzeilen. Kann ein Mensch nach einer solch schrecklichen Tat ein neues Leben beginnen? Lässt sich Vergangenheit jemals wirklich hinter sich lassen? Und verändert das Wissen über Anne Perrys Geschichte den Blick auf ihre Romane über Schuld, Verbrechen und Gerechtigkeit? WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
"Der Mensch ist ein Medium", sagt der US-amerikanische Autor Ben Lerner. Deshalb können Menschen mit anderen Verbindung aufnehmen, Freundschaft, Zuspruch, Hilfe „senden". Die Literaturagenten stellen diesmal viele bedeutungsvolle Verbindungen her: sprechen mit Richard Osman, dessen Romane zu den meistgelesenen des 21. Jahrhunderts gehören. Erzählen u.a. von Stimmen, die aus uns sprechen, einem Café auf einem Friedhof und einer ungewöhnlichen Mutterschaft.
Bei Was liest du gerade? diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski zwei ganz neue Romane, die beide viel über die Liebe in unserer Gegenwart erzählen – Alles Liebe von Ronja von Rönne und Trost von Angelika Klüssendorf. Ronja von Rönne erzählt von Menschen, die über ihren ganz persönlichen Abgrund balancieren, schwere Krebserkrankungen ihrer nächsten Freunde und Verwandten aushalten müssen und darüber aus der Bahn kippen. Oder plötzlich feststellen, dass sie einander nicht mehr lieben, als gerade ein Kind unterwegs ist. Obwohl es sich auf den ersten Blick um Erzählungen handelt, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, ergibt sich am Schluss ein interessanter Zusammenhang. Die Erzählerin aus der ersten Geschichte taucht in der letzten Geschichte als Lokalreporterin wieder auf und verbindet alles. Wir fragen uns, geht diese ungewöhnliche Konstruktion auf? Und passt der schwarze Humor der Autorin zu dem schicksalsschweren Thema? Angelika Klüssendorfs Roman Trost spielt 2022, dem ersten Jahr des russischen Angriffskriegs, in Berlin und im Berliner Umland. Es sind düstere und schicksalsschwere Tage, die man an der Seite einer weitverzweigten Patchworkfamilie durchlebt. Leider verschwindet die Hauptheldin schon nach wenigen Seiten nach einem Wespenstich auf einer Intensivstation und der Rest ihrer bunt zusammengewürfelten Familie kreist um diese schmerzende Leerstelle wie um eine untergegangene Sonne. Wir diskutieren: Ist dies ein eindrückliches, großes Gesellschaftspanorama aus dem ersten Berliner Kriegsjahr? Oder eher ein heiter-makabres Nebenwerk einer bedeutenden Autorin? Unser Klassiker ist einer der berühmtesten Kurzromane der Weltliteratur: Ernest Hemingways Der alte Mann und das Meer. Die tragischen Tage alleine auf hoher See, die hier erzählt werden, erinnern an das besondere Verhältnis des Menschen zu allen Meeresbewohnern. Ein alter Fischer, der ewig nichts gefangen hat, will es noch einmal wissen und fährt weit hinaus. Der große Fisch, den er dann an der Angel hat, liefert sich mit dem Alten einen erbitterten Zweikampf – aus dem fast eine ergreifende Liebesgeschichte wird. Eine eiskalte Empfehlung für den Strandkorb! Das Team von »Was liest du gerade?« erreichen Sie unter buecher@zeit.de Literaturhinweise: Ronja von Rönne: Alles Liebe, dtv, 240 Seiten, 23 Euro (erscheint am 2. Juli) Angelika Klüssendorf: Trost, 208 Seiten, 24 Euro (erscheint am 3. Juli) Ernest Hemingway: Der alte Mann und das Meer, diverse Taschenbuchausgaben [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Wanja Mues ist unerschrocken, vielseitig und begeistert sich immer wieder neu für herausfordernde Projekte. Krimis scheinen seine Leidenschaft, vor allem im Fernsehen, deshalb kennt man ihn aus prominenten Serien wie "Tatort", "Polizeiruf" oder vor allem aus "Ein Fall für zwei", in der er an der Seite von Antoine Monot den Privatdetektiv Leo Oswald spielt. International bekannt ist der Schauspieler durch Rollen in Filmen wie "Der Pianist", "Die Bourne Verschwörung" oder "Martha Liebermann - Ein gestohlenes Leben". Seine Stimme ist markant. Deshalb hat er viele Romane eingelesen von Haruki Murakami, James Baldwin, Martin Suter oder Ian McEwan.In Niedersachsen ist Wanja Mues gerade beim "Festival aufm Platz" zu erleben mit dem Duo Brückner-Ladányi und einer Lesung aus dem Roman "Zum Südpol: Zugvögel" von Charlotte McConaghy. Zu Gast bei NDR Kultur à la carte erzählt Wanja Mues von seinen Rollen und seinem ebenfalls großen Engagement für Arten-, Klima- und Umweltschutz.
Tsitsi Dangarembga war die erste schwarze Frau in Simbabwe, die Romane veröffentlicht und Filme gedreht hat. Heute zählt sie zu den einflussreichsten Stimmen weltweit. In seiner letzten Sendung spricht Yves Bossart mit ihr über Feminismus in Afrika und über Kunst als Widerstand. Die Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga wurde 2020 von der BBC zu den weltweit hundert wichtigsten Frauen gewählt. Ihr Werk wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Aufgewachsen in England und Simbabwe, gelang ihr mit 25 Jahren der Durchbruch mit dem Buch «Nervous Conditions», die Geschichte eines jungen Mädchens, das gegen die Widerstände von Patriarchat und Rassismus kämpft. Später studiert Dangerembga Filmregie in Berlin und dreht zahlreiche Filme in ihrem Heimatland Simbabwe. Ihre gesellschaftskritischen Bücher und Filme kreisen um die Themen Hautfarbe, Klasse und Geschlecht. 2020 wurde sie verhaftet und angeklagt, weil sie zur Teilnahme an einer Anti-Korruptions-Demonstration in Simbabwe aufgerufen hatte. Yves Bossart spricht mit ihr über den Mut zum Widerstand, über Schwarzen Feminismus und die Macht von Geschichten.
Tsitsi Dangarembga war die erste schwarze Frau in Simbabwe, die Romane veröffentlicht und Filme gedreht hat. Heute zählt sie zu den einflussreichsten Stimmen weltweit. In seiner letzten Sendung spricht Yves Bossart mit ihr über Feminismus in Afrika und über Kunst als Widerstand. Die Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga wurde 2020 von der BBC zu den weltweit hundert wichtigsten Frauen gewählt. Ihr Werk wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Aufgewachsen in England und Simbabwe, gelang ihr mit 25 Jahren der Durchbruch mit dem Buch «Nervous Conditions», die Geschichte eines jungen Mädchens, das gegen die Widerstände von Patriarchat und Rassismus kämpft. Später studiert Dangerembga Filmregie in Berlin und dreht zahlreiche Filme in ihrem Heimatland Simbabwe. Ihre gesellschaftskritischen Bücher und Filme kreisen um die Themen Hautfarbe, Klasse und Geschlecht. 2020 wurde sie verhaftet und angeklagt, weil sie zur Teilnahme an einer Anti-Korruptions-Demonstration in Simbabwe aufgerufen hatte. Yves Bossart spricht mit ihr über den Mut zum Widerstand, über Schwarzen Feminismus und die Macht von Geschichten.
Kinostimmung im Podcaststudio: Jan hat Popcorn selbstgemacht (Marke: Butterfly) und taucht mit Katharina ein in die Welt der Erfolgsserie "Off Campus". Was ist dran an dem Hype? Und kann das Buch zur Serie da mithalten? Dazu gibt es podcastübergreifende Hilfe: Josi und Sarah vom Podcast #ausgelesen sind zu Gast und verraten ihre Lieblingstropes. Was verbirgt sich wohl hinter "Single-Dad-Romance mit Cowboys"? Und im Quiz zeigt sich, dass Eishockeyspieler schon vor hundert Jahren als romantische Helden taugten.Alle Infos zum Podcast:https://ndr.de/eatreadsleep Mail gern an:eatreadsleep@ndr.de Alle Lesekreise:https://ndr.de/eatreadsleep-lesekreise Unseren Newsletter gibt es hier:https://ndr.de/eatreadsleep-newsletter Podcast-Tipp: Being the Beatleshttps://www.ard.de/ardkultur/musik/rock-pop/being-the-beatles-single-podcast-john-paul-george-ringo-ndr-100.htmlDie Bücher der Folge: (00:04:39) Elle Kennedy: "The Deal – Reine Verhandlungssache", übersetzt von Christine Kagerer, everlove (Bestseller-Challenge) (00:18:03) Lena Kupke: "Pause", dtv (Tipp von Katharina) (00:23:47) Miriam Carbe: "Unerwünschte Töchter", Hanser (Tipp von Jan) (00:58:34) John Williams: "Butcher's Crossing", übersetzt von Bernhard Robben, dtv (All time favourite) Hier geht's zum Podcast unserer Gäste Sarah und Josi:https://www.radio.de/podcast/ausgelesenRezept für Popcorn:https://www.ndr.de/kultur/buch/eatreadsleep-167-popcorn-und-sports-romance,ersfolge-156.htmleat.READ.sleep. ist der Bücherpodcast, der das Lesen feiert. Jan Ehlert, Daniel Kaiser und Katharina Mahrenholtz diskutieren über Bestseller, stellen aktuelle Romane vor und präsentieren die All Time Favorites der Community. Egal ob Krimis, Klassiker, Fantasy, Science Fiction, Kinder- und Jugendbücher, Urlaubsbücher, Gesellschafts- und Familienromane - hier hat jedes Buch seinen Platz. Und auch kulinarisch (literarische Vorspeise!) wird etwas geboten und beim Quiz am Ende können alle ihr Buch-Wissen testen und Fun Facts für den nächsten Smalltalk mitnehmen.
Sein neuer Roman läuft bei radio eins unter „richtig runde bösartige Satire zu Medien und Berlin“: Nikita Afanasjew begeistert mit „Sputnik“ (erschienen bei Voland & Quist) und heimst nebenbei immer wieder Journalistenpreise ein. Der Wahl-Berliner mit sowjetischen Wurzeln hat für DIE ZEIT, GEO und den Tagesspiegel geschrieben und inzwischen zwei Romane veröffentlicht, die beide sehr lustig sind. Im „Berliner Zimmer“-Podcast spricht er über die Schriftsteller-Fußballmeisterschaft, seine Reportage-Leidenschaft, die ihn immer wieder durch die ganze Welt führt, und den Mix aus echtem Leben und Fiktion beim Romanschreiben. Moderation: Judith Gridl & Klaus Rathje
Schon als Teenager flüchtete Catalin Dorian Florescu aus Rumänien und lebt seitdem in der Schweiz. Seine auf Deutsch geschriebenen Romane spielen aber meist in seiner alten Heimat – und handeln oft vom Leben in der Diktatur. Auch sein neuester. Führer, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch