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Indiefilmtalk Podcast - Der Podcast über das Filmemachen | Produzieren | Drehbuch | Festivals
Der Dokumentarfilm hat längst bewiesen, dass er weit mehr sein kann als journalistische Reportage – eine eigene Kunstform, geprägt von cinematischen Bildern und mitreißendem Storytelling. Und doch hat er selten dieselbe Reichweite wie fiktionale Formate. Diese wiederum müssen sich oft den Vorwurf mangelnder Authentizität gefallen lassen. In der heutigen Folge sprechen wir über einen Film, der genau diese beiden Welten verbindet: Der neue Netflix-Film „23.000 Leben“ wurde von Produzent Christoph Zwickler entwickelt, nachdem ihn der Dokumentarfilm „Iuventa“ – der sich intensiv mit der Seenotrettung im Mittelmeer auseinandersetzt – nicht mehr losgelassen hat. Mit ihm und Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg sprechen wir über den intensiven Prozess der Fiktionalisierung: Für den Film führten sie zahlreiche Interviews mit echten Beteiligten, um trotz dramatischer Zuspitzung eine hohe Authentizität zu bewahren. GESAMTER BEITRAG https://indiefilmtalk.de/episodes/202-speaking-in-sound-wie-man-musik-kommuniziert-und-fuer-kuenstlerische-visionen-kaempft/ MITARBEIT Moderation & Redaktion: Yugen Yah Social Media & Redaktion: Anna Maria Ortese SPECIAL Werde Supporter vom Indiefilmtalk und nutze unser neues Tool "Indiefilmtalk-Deadliner", um einen Überblick der anstehenden Förderdeadlines zu bekommen. Mehr Infos dazu findest du auf https://indiefilmtalk.de/deadliner/?intro=show IHR FINDET UNS UNTER... Unsere Webseite: https://indiefilmtalk.de/ Unser Discord-Channel: https://discord.com/invite/eQYk4REftu Unser Newsletter: https://indiefilmtalk.de/ift-newsletter/ Feedback, Wunschgäste & Themen bitte an: comment@indiefilmtalk.de FOLGE UNS Instagram: @indiefilmtalk Facebook: Indiefilmtalk Podcast Linked In: https://www.linkedin.com/company/indiefilmtalk/
In diesem Drama von Jutta Brückner muss sich Corinna Harfouch mit dem Geist einer toxischen Mutter auseinandersetzen.
Ein Sommercamp für Krebskranke: Bella Ramsey und ihre jungen Schauspielkollegen spielen sich direkt ins Herz der Zuschauer.
Ein Sommercamp für Krebskranke: Bella Ramsey und ihre jungen Schauspielkollegen spielen sich direkt ins Herz der Zuschauer.
Bergholm, Hanna www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Mit der animierten Komödie «Swapped», die am 1. Mai 2026 beim US-Streamingdienst Netflix veröffentlicht wurde, erreichte der Streamingdienst aus Kalifornien knapp 38 Millionen Zuschauer in der ersten Woche. Obwohl der 98-minütige Spielfilm beim Publikum recht gut ankam, wurde er vom Feuilleton überwiegend zerrissen. Das könnte daran liegen, dass sich hinter der bunten Märchenwelt eine Geschichte über das Kennenlernen zweier unterschiedlicher Kulturen verbirgt, die von einigen Kritikern als zu „woke“ eingeordnet wurde. Eine ähnliche Geschichte erzählt auch der Spielfilm «Hoppers», der im März startete und bislang knapp 400 Millionen US-Dollar an den Kinokassen einspielte. Der Pixar-Film blieb damit hinter den Erwartungen zurück, allerdings fielen auch hier die Kritiken gemischt aus. Während internationale Medien vor allem die Geschichte lobten, gab es in den Vereinigten Staaten immer wieder Stimmen, die auch hier eine „woke“ Erzählung sahen. Schließlich treffen nicht nur Menschen auf Tiere, sondern auch unterschiedliche Arten lernen, miteinander zu leben. Der im Juni gestartete «Toy Story 5» erzählt bereits zum fünften Mal die Geschichte, dass die bekannten Spielzeugfiguren aussortiert werden sollen. Dennoch ist die Marke für den Disney-Konzern weiterhin eine Cashcow und spielte innerhalb von vier Wochen mehr als 880 Millionen US-Dollar ein. Ein weiteres erfolgreiches Beispiel für das Neuaufgreifen bewährter Zutaten mit einer Botschaft über Verständigung war im November auch der Spielfilm «Zootopia 2», der weltweit fast zwei Milliarden US-Dollar einspielte. Fabian Riedner bespricht mit Denis vom Podcast „Trotzdem hier“ die jüngste Entwicklung des Animationsfilms.
Diese Woche spreche ich mit Directing-DP & Kamerafrau Tanja Häring darüber, warum man umso weniger weiß, je tiefer man sich mit etwas beschäftigt, und warum genau das eine Chance ist. Tanja erzählt von ihrer Rolle als Directing DP und wie viel mehr kreativen Einfluss diese Position ihr gibt, von der Konzeption bis zur Umsetzung.Wir sprechen über die Unterschiede zwischen Dokumentarfilm, Spielfilm und Werbung, über Spontanität und Zufall als Quelle für die besten Momente in einem Projekt. Außerdem geht es um die zunehmende Geschwindigkeit und Kürze von Inhalten in der heutigen Medienlandschaft und die Hoffnung auf eine Rückkehr zu authentischeren und längeren Formaten.Infos zu Tanja findet ihr auf Instagram unter @haering.tanja und der Website www.haering.berlinMit dem Code "Ulrich15" bekommen NeukundInnen 15% auf Pro-Tarife bei PicDrop. Alle weiteren Infos zu PicDrop findet ihr unter www.picdrop.comFür Feedback, Wünsche oder Anderes findet ihr mich auf Instagram unter: @ulrichaydt oder @gestatten.sie oder auf meiner Website: www.ulrichaydt.comDanke an Mala für das Podcast-Cover (@mala.kolumna) und Belinda für das Produzieren des Jingles (@Belinda Thaler)
Irgendeine ist immer die Erste. Jetzt ist Tilly Norwood die erste KI-Schauspielerin in einem Spielfilm. Ob das Experiment Erfolg haben kann? Fritz Schaefer beschleicht in seiner Satire so eine Ahnung. Von Fritz Schaefer.
(00:35) Die 59-jährige deutsche Schriftstellerin erhält den Preis «für ihr stets überraschendes und souverän konzipiertes Erzählwerk». Weitere Themen: (05:44) 10 Jahre «Séléction Suisse» am Theaterfestival Avignon – eine Bilanz. (10:22) «L'Inconnu de la Grande Arche»: Ein fein humorvoller französischer Spielfilm über den unbekannten dänischen Architekten Otto von Sprechelsen. (14:52) 50 Jahre «Maison d'Ailleurs»: Yverdons Science-Fiction-Museum feiert Jubiläum. (19:21) Die Kunst der Verwirrung: Shirana Shahbazis neue Ausstellung im Kunstmuseum Luzern. (23:20) Die Frau, die sich nicht zum Schweigen bringen liess: Iranische Kultautorin Sharnush Parsipur gestorben.
Die therapeutische Wirkung des Unterwegsseins preisen aktuell gleich zwei französische Kinofilme.
Das Studio Particle 6 bringt einen Film heraus, dessen menschlich aussehende Hauptfigur Tilly Norwood vollständig mit KI generiert wurde. Filmemacher und Produzent Alexander Schulz erklärt, was solche virtuellen Darsteller für die Filmbranche bedeuten. Von WDR 5.
Ein Klavierstimmer mit extrem feinem Gehör wird zum Safe-Knacker: Darum geht es in "The Piano Tuner", dem ersten Spielfilm von Oscarpreisträger Daniel Roher. Kann er an seine Doku-Erfolge anknüpfen? Constanze Baumann hat sich den Film angesehen.
Die wahre Geschichte über junge Menschen, die Geflüchtete aus dem Mittelmeer retteten, entwickelt eine enorme Wucht.
Wanja Mues ist unerschrocken, vielseitig und begeistert sich immer wieder neu für herausfordernde Projekte. Krimis scheinen seine Leidenschaft, vor allem im Fernsehen, deshalb kennt man ihn aus prominenten Serien wie "Tatort", "Polizeiruf" oder vor allem aus "Ein Fall für zwei", in der er an der Seite von Antoine Monot den Privatdetektiv Leo Oswald spielt. International bekannt ist der Schauspieler durch Rollen in Filmen wie "Der Pianist", "Die Bourne Verschwörung" oder "Martha Liebermann - Ein gestohlenes Leben". Seine Stimme ist markant. Deshalb hat er viele Romane eingelesen von Haruki Murakami, James Baldwin, Martin Suter oder Ian McEwan.In Niedersachsen ist Wanja Mues gerade beim "Festival aufm Platz" zu erleben mit dem Duo Brückner-Ladányi und einer Lesung aus dem Roman "Zum Südpol: Zugvögel" von Charlotte McConaghy. Zu Gast bei NDR Kultur à la carte erzählt Wanja Mues von seinen Rollen und seinem ebenfalls großen Engagement für Arten-, Klima- und Umweltschutz.
Ein Film von John Carney - vorgestellt auf NDR Kultur.
Die Münchner Regisseurin Pauline Roenneberg hat nach mehreren dokumentarischen Arbeiten ihren ersten Spielfilm gedreht: "Kalter Hund" hat im deutschen Wettbewerb des Filmfests München Weltpremiere und kommt im Herbst ins deutsche Kino. – Mit Rüdiger Suchsland spricht sie vor Filmfest-Start über ihre ganz spezielle Art, ohne festes Drehbuch zu drehen und trotzdem keinen "Improvisations-Film" zu machen, über Familienaufstellungen und das Lustige im Schmerz, Humor der mit Tabubrüchen spielt, sowie darüber, wann Stellen im Drehbuch für die Schauspieler geschwärzt werden müssen.
Ein Film von Pierre Monnard - vorgestellt auf NDR Kultur.
Hitchcocks erster vollendeter Spielfilm... Mach's dir bequem und kuchel dich ein! Dieser Podcast wird durch Werbung finanziert. Weitere Podcasts, Infos und Angebote unserer Werbepartner: https://linktr.ee/EinschlafenMitPodcast Die Episode basiert auf Inhalten von Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Irrgarten_der_Leidenschaft Inhalte wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet. CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)
Wenn es ab Ende Juni bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg mal wieder so richtig rund geht, ist auch Heinrich Schafmeister dabei. Er spielt "Im Tal des Todes" einen exzentrischen britischen Aristokraten, der allerhand Kalamitäten aushalten muss. Für Schafmeister eine Premiere - und gewissermaßen auch eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Denn angefangen hat der heute 59-Jährige nach seiner Ausbildung an der Essener Folkwangschule beim Theater, bevor es bei ihm mit Kino und TV weiterging. Zusätzlich engagierte er sich lange in der von ihm mitbegründeten Schauspielgewerkschaft "Bühne Film Fernsehen Sprache" (BFFS) für die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation von Kolleginnen und Kollegen. Darüber und über das Lampenfieber vor dem Aufritt mit Winnetou und Old Shatterhand wollen wir mit ihm sprechen.
Zu den erfolgreichsten Zeiten schalteten 27 Millionen Menschen das ZDF ein, wenn die Erfolgsserie "Diese Drombuschs" lief. Mit dabei im Ensemble war auch Marion Kracht als Bettina "Tina" Drombusch. Der TV-Straßenfeger markiert den Anfang ihrer Karriere, die nun schon über 40 Jahre währt. Neben der Schauspielerei hat sich Kracht in den vergangenen Jahren auch als Autorin einen Namen gemacht und bereits zwei vegane Kochbücher veröffentlicht.
Gajewski, Sorina www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Friedrich, Killian Armando www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Das ist das KI-Update vom 01.06.2026 mit diesen Themen: US-Sorge vor Anti-Tech-Extremismus Anthropic an der Spitze Neue KI-Infrastruktur in Frankreich KI-generierter Spielfilm bei Festival Links zu allen Themen der heutigen Folge findet Ihr hier: https://heise.de/-11310931 https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.heiseplus.de/podcast https://www.ct.de/ki Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
Regisseur Timo Jacobs hat einen schonungslosen Film über eine zerstörte Kindheit gedreht, der lange nachwirkt.
Die Schwule Welle präsentierte bei der 42. Schwulen Filmwoche Freiburg den preisgekrönten Spielfilm „Der Heimatlose“ von dem Regisseur Kai Stänicke. Kai kam hierfür extra nach Freiburg und es gab nach der Vorführung ein sehr spannendes Q&A mit einem offenbar sehr begeisterten Publikum. Das Gespräch, dass René von der Filmwoche und Hartmut leiteten, könnt Ihr nun nachhören.
Regisseur Kirk Jones trifft mit dieser Geschichte eines liebenswerten Außenseiters mitten ins Herz.
HALLO Pforzheim! Die junge Filmemacherin Larissa Herzog plant, ihren Debüt-Spielfilm im Pforzheimer Schmuckmuseum zu drehen. Im Mittelpunkt dabei: die romantische Sage um eine prächtige Brosche. Die Absolventin der Kunsthochschule in Kassel und gebürtige Pforzheimerin erzählt Ana Kugli und Sebastian Seibel, wie es zu der Filmidee kam und was sie sich von der Umsetzung im Schmuckmuseum verspricht. Außerdem zu Gast ist die Kulturamtsleiterin Angelika Drescher, die stets Wege und Möglichkeiten sucht, junge Kreative in der Stadt zu fördern und zu unterstützen. HALLO Pforzheim erscheint monatlich überall, wo es Podcasts gibt.HALLO Pforzheim:www.ton-bild-schau.deInsta: hallo_pforzheimFacebook: Hallo PforzheimLarissa Herzog/Insta: @larissaherzog_studioDer Kulturpodcast HALLO Pforzheim wird präsentiert vom Kulturamt Pforzheim#hallopforzheim #kulturinpforzheim #kulturamtpforzheim #hauptsachekultur #pforzheim #stadt_pforzheim #pforzelona #pforzeigbar #goldstadt #entdeckepforzheim #meinpf #kultur #kunst #kulturellebildung
Im dritten Podcast spricht Rüdiger Suchsland mit seinem luxemburgischen Kollegen Marc Trappendreher über die Qualität des Wettbewerbs und persönliche Favoriten auf die Goldene Palme. Beide spekulieren auch darüber, wer sonst gute Preischancen hat, sprechen über die Frage wie wichtig historische Wahrheit im Spielfilm ist, und sprechen auch kurz über den neuesten Film von Nicolas Winding Refn.
Der Film erzählt, wie der noch junge Vivaldi als Leiter eines Mädchenorchesters die Inspiration für seine bedeutenden Violinkonzerte fand.
Das eigenständige "Star Wars"-Abenteuer mit Pedro Pascal und Sigourney Weaver fühlt sich oft an wie eine sehr gute Serienepisode.
Die Kino-Doku zeigt mit vielen Anekdoten den Mythos hinter der Legende der Londoner Metalband Iron Maiden. Ein Musikfilm vor allem für Fans.
Mit „Die Reifeprüfung“ gelang Schauspieler Dustin Hoffman im Jahr 1967 der internationale Durchbruch. Regisseur Mike Nichols drehte damit seinen erst zweiten Spielfilm – und gewann direkt den Oscar für die beste Regie. Doch wie hält sich der Film aus heutiger Perspektive? Und wie ist es, wenn ihn jemand mit modernen Sehgewohnheiten heutzutage das erste Mal sichtet? Das erfahrt Ihr in unserer neuen „Nachgeholt“-Episode mit Kenan und Luca. Viel Spaß!---Instagram: https://www.instagram.com/filmfruehstueck/
Ab dem 7. Mai läuft "Memory of Princess Mumbi", der neue Film des Zürcher Regisseurs Damien Hauser, in den Schweizer Kinos. Der Film, eine Mischung aus Science-Fiction, Liebesgeschichte, Märchen und Mockumentary, spielt im Jahr 2093 und thematisiert Erinnerung, Verlust, aber auch die Veränderung der Kreativität durch KI. Im Gespräch mit Noemi Kilchenmann erzählt der junge Filmemacher mehr über seinen 4. Spielfilm, dessen Entstehung und wie auch hier KI angewendet wurde - obwohl auch Damien Hauser dazu gemischte Gefühle hat. Bild: Damien Hauser
Der dänische Film erzählt von den Folgen einer ärztlichen Fehleinschätzung und ist auch beim Zuschauen ein emotionaler Kraftakt.
Auf dem Roten Sofa sprechen wir mit Eva Löbau über ihre Rolle im aktuellen Kinofilm "Lisa" und die Dreharbeiten am Filmset.
Vier große Namen - Hathaway, Blunt, Streep, Tucci. Ein Film, der längst Kult ist - und jetzt die Fortsetzung. Aber funktioniert das heute noch?
Der Schauspieler Matthias Matschke sagte einmal, dass ihm Humor helfe, vom hohen Ross herunterzukommen und sich nicht zu ernst zu nehmen. Festlegen auf nur Lustiges lässt er sich hingegen nicht, spielte zwar in "Pastewka" und "Ladykracher", glänzte aber auch in der Krimiserie "Professor T." und hat einen autofiktionalen Roman über seine Kindheit und Jugend in der westdeutschen 80er-Jahre-Provinz geschrieben. Auf dem Roten Sofa wird uns Matthias Matschke außerdem zeigen, was für ein klasse Fotograf er ist.
Regisseur Markus Schleinzer führt überzeugend vor, dass ein Film nicht emotional überwältigen muss, um einen tiefen Eindruck zu hinterlassen.
1. Seine Hits gingen um die Welt und er war ein Ausnahme-Talent. Das gehört gefeiert und verehrt - findet der Spielfilm "Michael" über den jungen Michael Jackson. 2. Sie hatte Milliarden und schenkte einem schmierigen Verehrer Millionen - erzählt das französische Komödiendrama "Die reichste Frau der Welt".
Nicodemus, Katja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Heute Abend eröffnet das Filmfestival „Berlinale“. Den Auftakt macht „No Good Men“, ein Spielfilm der Regisseurin Shahrbanoo Sadat, die auch gleichzeitig die Hauptrolle spielt. Rüdiger Suchsland hat ihn schon vorab gesehen und ist beeindruckt, wie der Filmdrehort Deutschland täuschend echt wie Kabul wirkt, wo der Film spielt. Die Berlinale habe in den letzten Jahren an Status verloren, sagt Suchsland. Viele Filme seien schon von anderen Filmfestivals „durchgereicht“. Das habe auch mit den bekannten Strukturproblemen der Berlinale zu tun.
Dominik Graf zählt zu den wichtigsten, prägendsten deutschen Filmemachern. In den letzten vier Jahrzehnten hat er mit großen deutschen Schauspielerinnen und Schauspielern wie Götz George, Martina Gedeck oder Matthias Brandt zusammengearbeitet. Und immer wieder hat er auch junge Talente entdeckt, erkannt, das Beste aus ihnen herausgeholt und ihnen zu Ruhm verholfen. Mit Filmen wie "Die Katze", "Geliebte Schwestern", "Spieler", "Im Angesicht des Verbrechens" oder "Fabian" hat Dominik Graf Maßstäbe gesetzt und deutsche Kinogeschichte geschrieben."Sein oder Spielen", heißt das Buch, das Dominik Graf über "Filmschauspielerei" geschrieben hat. Darüber, über seine Liebe zu sogenannten Genre-Filmen, über die Schwierigkeiten mit den "Big Heads" in der Filmwirtschaft oder auch von seinen eigenen Fehlern spricht Dominik Graf mit Carsten Tesch.(00:00:00) Intro(02:15) Listen to the man(14:49) 3. Satz: Anitras Tanz, aus: Peer Gynt Suite für Orchester Nr. 1, op. 46(28:40) The spinach song (I didn't like it the first time)(35:06) All the world is green
"Ich bin so damit beschäftigt, die Welt zu verstehen, dass ich gar nichts anderes kann als daraus Filme zu machen und sie mit mir zu verbinden", sagt Hille Norden. Geboren ist sie 1998 in Kiel und schon während der Schulzeit sind erste Filme entstanden, die Aufsehen erregten, vor allem der Dokumentarfilm "Khello Brüder", später dann auch "Heimat sucht Seele". In beiden Fällen geht es um das Ankommen syrischer Flüchtlinge in Deutschland. Jetzt ist Hille Nordens Spielfilm "Smalltown Girl" im Kino zu sehen. Zu Gast bei NDR Kultur à la carte spricht sie mit Katja Weise über den Film, das Filmemachen, ihre Arbeit und auch ihren Ehrgeiz.
6 Tore in Frankfurt. Und jede Menge strittige Szenen. Wir gehen den Spielfilm dieses denkwürdigen Spiels noch mal durch und hören die Reaktionen von drei Borussen. Außerdem blicken wir auf das kommende Heimpiel gegen Werder Bremen. Und BVB-Markenbotschafter und Tischtennis-Legende Timo Boll begleitet uns zum Spitzenspiel Dortmund-Saarbrücken, wo es zu einer echten Sesation gegen den aktuellen Champions-League-Sieger mit Weltstar Fan Zhendong kommt.
1995 kommt ein Spielfilm in die österreichischen Kinos, der eine lange verdrängte Geschichte ins Zentrum rückt. »Hasenjagd – vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen» heißt die Produktion des Regisseurs Andreas Gruber, der die grausame Geschichte der Mühlviertler Menschenjagd nacherzählt. Zehn Jahre lang hat er dafür recherchiert, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen befragt und um Förderungen gekämpft. In dieser Interviewfolge blickt Andreas Gruber auf die Widerstände während der Produktion zurück – und darauf, wie die Arbeit am Film »Hasenjagd» nicht nur seine Karriere, sondern auch seinen Blick auf Österreichs Umgang mit der NS-Vergangenheit nachhaltig geprägt hat. Und er spricht darüber, was der Film über das Kriegsverbrechen der Menschenjagd hinaus erzählt. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1995 kommt ein Spielfilm in die österreichischen Kinos, der eine lange verdrängte Geschichte ins Zentrum rückt. "Hasenjagd – vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen" heißt die Produktion des Regisseurs Andreas Gruber. Zehn Jahre lang hat er dafür recherchiert, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen befragt und um Förderungen gekämpft. Immer wieder wird ihm gesagt: Diese Geschichte interessiere heute niemanden mehr. Gemeint ist eines der schwersten Kriegsverbrechen auf österreichischem Boden. Nach einer Massenflucht aus dem Konzentrationslager Mauthausen werden im Februar 1945 mehr als 400 Häftlinge von der SS und Teilen der lokalen Bevölkerung verfolgt und ermordet – die sogenannte "Mühlviertler Hasenjagd". Gruber entscheidet sich dennoch, den Film zu realisieren. Im Zentrum steht eine jener wenigen Familien, die geflohenen KZ-Häftlingen geholfen haben. Er arbeitet eng mit Überlebenden und ihren Angehörigen zusammen. Der Film wird 1995 zum meistgesehenen Kinofilm des Jahres in Österreich. In der vierten Folge unserer Miniserie erzählt "Inside Austria" die Geschichte hinter diesem Film. In einem Interview blickt Andreas Gruber auf die Widerstände während der Produktion zurück – und darauf, wie die Arbeit an der "Hasenjagd" nicht nur seine Karriere, sondern auch seinen Blick auf Österreichs Umgang mit der NS-Vergangenheit nachhaltig geprägt hat.
Zum Tod von Rosa von Praunheim im Dezember 2025 ein Gespräch aus dem November 2022 - zum damals 80. Geburtstag des Künstlers. Ein Gespräch mit Katja Weise. Filmemacher, Autor, Theaterregisseur, Ikone der LGBTQ-Bewegung: Rosa von Praunheim. Mit seinem Film: "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" wurde er Anfang der 1970er Jahre berühmt. Der Film wurde als Statement und Aufruf für ein Ende der Schwulen- und Lesbenunterdrückung verstanden und zur Initialzündung vieler Homosexuellenbewegungen. Rosa von Praunheims Filme "Die Bettwurst" (1971), "Stadt der verlorenen Seelen" (1983), "Überleben in New York" (1989) u.v.a. wurden zu weltbekannten Kultfilmen. Zuletzt feierte sein Projekt "Rex Gildo", eine Hommage an den Schlagersänger, großen Kinoerfolg. Am 25. November 2022 wurde Rosa von Praunheim 80 Jahre alt.
Hamdorf, Wolfgang www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
(00:26) «Die Fledermaus» von Johann Strauss ist die Operette schlechthin. Am Zürcher Opernhaus gibt es nun eine Inszenierung, die das Attribut «neu» definitiv verdient. Weitere Themen: (04:30) Stararchitekt Frank O. Gehry im Alter von 96 Jahren gestorben. (09:01) Aktueller Roman von John Banville «Im Schatten der Gondeln» auf Deutsch erschienen. (13:02) «Des preuves d'amour – Liebesbeweise»: Der französische Spielfilm von Alice Douard erzählt von der Odyssee zweier Frauen, die ein Kind bekommen. (17:11) Von Tieren und Pflanzen: Leipziger Autor Matthias Jügler hat mit «Wir dachten, wir könnten fliegen» eines der schönsten Bücher des Jahres veröffentlicht. (21:36) Britischer Fotograf Martin Parr stirbt im Alter von 73 Jahren.
Im Jahr 2024 war Regisseur, Produzent und Komponist Marcel Barsotti bei den Biberacher Filmfestspielen mit dem ersten komplett KI-generierten Kurzfilm "TRANSFORMATION" zu Gast, in diesem Jahr präsentierte er dort seinen 40-minütigen Serien-Piloten "IMPERIA" als mittellangen Film mit einer Deutschlandpremiere. International ist Barsotti schon mehrfach für seine innovativen Werke ausgezeichnet worden, in Deutschland wehrt man sich allerdings noch teils heftig gegen Filme, die mithilfe - oder ausschließlich - durch und/oder mit künstlicher Intelligenz hergestellt wurden. Macht KI Jobs kaputt oder kommen dadurch neue? Und wie war das nochmal mit der Einführung des Tonfilms vor rund 100 Jahren, dem ersten komplett gezeichneten Spielfilm in den 1930er-Jahren oder den ersten CGI-Filmen in den 1990ern? Ein Gespräch über Avantgarde, Revolution und German Angst in der Filmbranche. Der mehrfach preisgekrönte KI-Science-Fiction-Film „IMPERIA” ist mittlerweile übrigens im Streaming bei Gumroad verfügbar.