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Friedrich, Killian Armando www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Regisseur Timo Jacobs hat einen schonungslosen Film über eine zerstörte Kindheit gedreht, der lange nachwirkt.
Regisseur Kirk Jones trifft mit dieser Geschichte eines liebenswerten Außenseiters mitten ins Herz.
Die Schwule Welle präsentierte bei der 42. Schwulen Filmwoche Freiburg den preisgekrönten Spielfilm „Der Heimatlose“ von dem Regisseur Kai Stänicke. Kai kam hierfür extra nach Freiburg und es gab nach der Vorführung ein sehr spannendes Q&A mit einem offenbar sehr begeisterten Publikum. Das Gespräch, dass René von der Filmwoche und Hartmut leiteten, könnt Ihr nun nachhören.
HALLO Pforzheim! Die junge Filmemacherin Larissa Herzog plant, ihren Debüt-Spielfilm im Pforzheimer Schmuckmuseum zu drehen. Im Mittelpunkt dabei: die romantische Sage um eine prächtige Brosche. Die Absolventin der Kunsthochschule in Kassel und gebürtige Pforzheimerin erzählt Ana Kugli und Sebastian Seibel, wie es zu der Filmidee kam und was sie sich von der Umsetzung im Schmuckmuseum verspricht. Außerdem zu Gast ist die Kulturamtsleiterin Angelika Drescher, die stets Wege und Möglichkeiten sucht, junge Kreative in der Stadt zu fördern und zu unterstützen. HALLO Pforzheim erscheint monatlich überall, wo es Podcasts gibt.HALLO Pforzheim:www.ton-bild-schau.deInsta: hallo_pforzheimFacebook: Hallo PforzheimLarissa Herzog/Insta: @larissaherzog_studioDer Kulturpodcast HALLO Pforzheim wird präsentiert vom Kulturamt Pforzheim#hallopforzheim #kulturinpforzheim #kulturamtpforzheim #hauptsachekultur #pforzheim #stadt_pforzheim #pforzelona #pforzeigbar #goldstadt #entdeckepforzheim #meinpf #kultur #kunst #kulturellebildung
Im dritten Podcast spricht Rüdiger Suchsland mit seinem luxemburgischen Kollegen Marc Trappendreher über die Qualität des Wettbewerbs und persönliche Favoriten auf die Goldene Palme. Beide spekulieren auch darüber, wer sonst gute Preischancen hat, sprechen über die Frage wie wichtig historische Wahrheit im Spielfilm ist, und sprechen auch kurz über den neuesten Film von Nicolas Winding Refn.
Der Film erzählt, wie der noch junge Vivaldi als Leiter eines Mädchenorchesters die Inspiration für seine bedeutenden Violinkonzerte fand.
Das eigenständige "Star Wars"-Abenteuer mit Pedro Pascal und Sigourney Weaver fühlt sich oft an wie eine sehr gute Serienepisode.
Die Kino-Doku zeigt mit vielen Anekdoten den Mythos hinter der Legende der Londoner Metalband Iron Maiden. Ein Musikfilm vor allem für Fans.
Mit „Die Reifeprüfung“ gelang Schauspieler Dustin Hoffman im Jahr 1967 der internationale Durchbruch. Regisseur Mike Nichols drehte damit seinen erst zweiten Spielfilm – und gewann direkt den Oscar für die beste Regie. Doch wie hält sich der Film aus heutiger Perspektive? Und wie ist es, wenn ihn jemand mit modernen Sehgewohnheiten heutzutage das erste Mal sichtet? Das erfahrt Ihr in unserer neuen „Nachgeholt“-Episode mit Kenan und Luca. Viel Spaß!---Instagram: https://www.instagram.com/filmfruehstueck/
Ab dem 7. Mai läuft "Memory of Princess Mumbi", der neue Film des Zürcher Regisseurs Damien Hauser, in den Schweizer Kinos. Der Film, eine Mischung aus Science-Fiction, Liebesgeschichte, Märchen und Mockumentary, spielt im Jahr 2093 und thematisiert Erinnerung, Verlust, aber auch die Veränderung der Kreativität durch KI. Im Gespräch mit Noemi Kilchenmann erzählt der junge Filmemacher mehr über seinen 4. Spielfilm, dessen Entstehung und wie auch hier KI angewendet wurde - obwohl auch Damien Hauser dazu gemischte Gefühle hat. Bild: Damien Hauser
Der dänische Film erzählt von den Folgen einer ärztlichen Fehleinschätzung und ist auch beim Zuschauen ein emotionaler Kraftakt.
Auf dem Roten Sofa sprechen wir mit Eva Löbau über ihre Rolle im aktuellen Kinofilm "Lisa" und die Dreharbeiten am Filmset.
Der Schauspieler Matthias Matschke sagte einmal, dass ihm Humor helfe, vom hohen Ross herunterzukommen und sich nicht zu ernst zu nehmen. Festlegen auf nur Lustiges lässt er sich hingegen nicht, spielte zwar in "Pastewka" und "Ladykracher", glänzte aber auch in der Krimiserie "Professor T." und hat einen autofiktionalen Roman über seine Kindheit und Jugend in der westdeutschen 80er-Jahre-Provinz geschrieben. Auf dem Roten Sofa wird uns Matthias Matschke außerdem zeigen, was für ein klasse Fotograf er ist.
Vier große Namen - Hathaway, Blunt, Streep, Tucci. Ein Film, der längst Kult ist - und jetzt die Fortsetzung. Aber funktioniert das heute noch?
Regisseur Markus Schleinzer führt überzeugend vor, dass ein Film nicht emotional überwältigen muss, um einen tiefen Eindruck zu hinterlassen.
1. Seine Hits gingen um die Welt und er war ein Ausnahme-Talent. Das gehört gefeiert und verehrt - findet der Spielfilm "Michael" über den jungen Michael Jackson. 2. Sie hatte Milliarden und schenkte einem schmierigen Verehrer Millionen - erzählt das französische Komödiendrama "Die reichste Frau der Welt".
Die Tragikomödie ist eine unterhaltsame Milieu-Studie, die zeigt, wie Reichtum Begehrlichkeiten weckt und Beziehungen vergiftet.
Was passiert, wenn wir uns selbst nicht mehr trauen? Als ihre Patientin stirbt, stürzt eine Psychiaterin, gespielt von Jodie Foster, in eine innere Krise.
Was passiert, wenn wir uns selbst nicht mehr trauen? Als ihre Patientin stirbt, stürzt eine Psychiaterin, gespielt von Jodie Foster, in eine innere Krise.
Der Film zeigt, wie Humor und ein unkonventioneller Blick auf das Leben helfen können, selbst den härtesten Schicksalsschlag zu überstehen.
Nicodemus, Katja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Jeff Buckley hatte die Fähigkeit, die Menschen sofort für sich einzunehmen, wenn er sang. Eine neue Doku würdigt den Singer-Songwriter.
Was bleibt von der Liebe, wenn der Moment vorbei ist? Die Romanze mit Josh O'Connor und Paul Mescal findet die Antwort im Klang.
Der Film von Kristoffer Borgli führt vor, wie brüchig selbst die schönsten Erzählungen von Liebe sein können.
Der aktuelle Kinofilm spielt in Hamburg: Er sieht nichts, sie hört nichts. Und doch entsteht eine Liebe, die zeigt, wie Nähe jenseits von Worten funktioniert.
Der jüngste Spielfilm von Paul Thomas Anderson, «One Battle After Another», erreichte durch diverse Film- und Festivalveranstaltungen 459 Nominierungen, von denen 227 gewonnen wurden. Mitte März 2025 schloss sich das Fenster der Award-Saison, und die Oscars wurden in Los Angeles vergeben. Dort erhielt nicht nur der Spielfilm einen Preis, auch Paul Thomas Anderson wurde für seine Regie sowie sein Drehbuch ausgezeichnet. Weitere Preise gingen an Sean Penn, Cassandra Kulukundis (Casting) und Andy Jurgensen (Schnitt). Der Action-Thriller rutscht immer wieder ins Satirische ab, finden Mario Thunert und Fabian Riedner. Die Handlung beginnt mit Pat Calhoun und Perfida Beverly Hills, die mit ihrer linksextremen Bewegung illegale Einwanderer aus einer Hafteinrichtung befreien. Perfida trifft hier erstmals auf Ghetto Pat, den sie zu einer Erektion zwingt. Später kommt es zwischen den beiden auch noch zum Geschlechtsverkehr. Jahre später möchte der Militäroffizier in den Geheimzirkel „Christmas Adventures Club“ aufgenommen werden. Jedoch könnte sein Motelabenteuer mit Perfida dazu geführt haben, dass er eine schwarze Tochter hat. Das würde seine Aufnahme in die rechtsextreme Gruppe verhindern. Der drogenabhängige Pat muss nun gegen einen Elite-Offizier antreten, um das Leben seiner Tochter zu retten.
Vor über 20 Jahren erschuf Hape Kerkeling die Figur "Horst Schlämmer". Nun kehrt er in einem episodischen Roadmovie zurück auf die Leinwand.
Ab Donnerstag im Kino: Das biografische Drama um den Musicaltexter Lorenz Hart, der zusammen mit Richard Rodgers Musikgeschichte schrieb.
Als Jochen Schropp vor acht Jahren seine Homosexualität öffentlich machte, schlug das noch hohe Wellen. Dieser Tage ist der Schauspieler als Hälfte eines schwulen Paares im ZDF-Herzkino zu sehen, im Film "Baumgeflüster", der am letzten Märzwochenende läuft. Der Umgang unserer Gesellschaft mit queeren Lebensrealitäten ist jedoch nur eines seiner Themen. Als Darsteller kann er Krimi und Komödie, trat in verschiedensten Serien auf – und wer sich die verschiedenen "Big Brother"-Formate im Fernsehen anschaut, wird ihm dort in seiner Rolle als Moderator begegnen.
Ein Mann verarbeitet seine Trennung auf der Bühne - bis seine Ex im Publikum sitzt. Bradley Coopers Film ist witzig und schmerzhaft zugleich.
Mit viel Humor und großer Verspieltheit erzählt "Der Astronaut" eine ebenso spektakuläre wie erstaunlich menschliche Rettungsmission.
Richard Linklater erzählt die Entstehungsgeschichte von Jean-Luc Godards "Außer Atem". Und die ist noch wilder als der Film selbst.
Amanda Seyfried spielt die Gründerin der Shaker-Bewegung, die im 18. Jahrhundert aus England nach Nordamerika auswanderte.
Das provokante Drama über Missbrauch und Selbstrettung verlangt dem Publikum vor allem in den ersten 30 Minuten einiges ab.
Durch den genauen Blick und das Cannes-prämierte Drehbuch wirkt das Drama der Dardenne-Brüder fast schon dokumentarisch.
In İlker Çataks Polit-Drama verliert ein gefeiertes Künstlerpaar über Nacht Job, Status und Sicherheit, weil es Haltung zeigt.
Baz Luhrmann hat verschollen geglaubte Konzertaufnahmen restaurieren lassen und daraus einen mitreißenden Konzertfilm gebastelt.
Bei den Filmfestspielen in Venedig hat Jim Jarmusch für seinen Film den Goldenen Löwen gewonnen - nun kommt die Tragikomödie in unsere Kinos.
Heute Abend eröffnet das Filmfestival „Berlinale“. Den Auftakt macht „No Good Men“, ein Spielfilm der Regisseurin Shahrbanoo Sadat, die auch gleichzeitig die Hauptrolle spielt. Rüdiger Suchsland hat ihn schon vorab gesehen und ist beeindruckt, wie der Filmdrehort Deutschland täuschend echt wie Kabul wirkt, wo der Film spielt. Die Berlinale habe in den letzten Jahren an Status verloren, sagt Suchsland. Viele Filme seien schon von anderen Filmfestivals „durchgereicht“. Das habe auch mit den bekannten Strukturproblemen der Berlinale zu tun.
Dominik Graf zählt zu den wichtigsten, prägendsten deutschen Filmemachern. In den letzten vier Jahrzehnten hat er mit großen deutschen Schauspielerinnen und Schauspielern wie Götz George, Martina Gedeck oder Matthias Brandt zusammengearbeitet. Und immer wieder hat er auch junge Talente entdeckt, erkannt, das Beste aus ihnen herausgeholt und ihnen zu Ruhm verholfen. Mit Filmen wie "Die Katze", "Geliebte Schwestern", "Spieler", "Im Angesicht des Verbrechens" oder "Fabian" hat Dominik Graf Maßstäbe gesetzt und deutsche Kinogeschichte geschrieben."Sein oder Spielen", heißt das Buch, das Dominik Graf über "Filmschauspielerei" geschrieben hat. Darüber, über seine Liebe zu sogenannten Genre-Filmen, über die Schwierigkeiten mit den "Big Heads" in der Filmwirtschaft oder auch von seinen eigenen Fehlern spricht Dominik Graf mit Carsten Tesch.(00:00:00) Intro(02:15) Listen to the man(14:49) 3. Satz: Anitras Tanz, aus: Peer Gynt Suite für Orchester Nr. 1, op. 46(28:40) The spinach song (I didn't like it the first time)(35:06) All the world is green
"Ich bin so damit beschäftigt, die Welt zu verstehen, dass ich gar nichts anderes kann als daraus Filme zu machen und sie mit mir zu verbinden", sagt Hille Norden. Geboren ist sie 1998 in Kiel und schon während der Schulzeit sind erste Filme entstanden, die Aufsehen erregten, vor allem der Dokumentarfilm "Khello Brüder", später dann auch "Heimat sucht Seele". In beiden Fällen geht es um das Ankommen syrischer Flüchtlinge in Deutschland. Jetzt ist Hille Nordens Spielfilm "Smalltown Girl" im Kino zu sehen. Zu Gast bei NDR Kultur à la carte spricht sie mit Katja Weise über den Film, das Filmemachen, ihre Arbeit und auch ihren Ehrgeiz.
6 Tore in Frankfurt. Und jede Menge strittige Szenen. Wir gehen den Spielfilm dieses denkwürdigen Spiels noch mal durch und hören die Reaktionen von drei Borussen. Außerdem blicken wir auf das kommende Heimpiel gegen Werder Bremen. Und BVB-Markenbotschafter und Tischtennis-Legende Timo Boll begleitet uns zum Spitzenspiel Dortmund-Saarbrücken, wo es zu einer echten Sesation gegen den aktuellen Champions-League-Sieger mit Weltstar Fan Zhendong kommt.
1995 kommt ein Spielfilm in die österreichischen Kinos, der eine lange verdrängte Geschichte ins Zentrum rückt. »Hasenjagd – vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen» heißt die Produktion des Regisseurs Andreas Gruber, der die grausame Geschichte der Mühlviertler Menschenjagd nacherzählt. Zehn Jahre lang hat er dafür recherchiert, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen befragt und um Förderungen gekämpft. In dieser Interviewfolge blickt Andreas Gruber auf die Widerstände während der Produktion zurück – und darauf, wie die Arbeit am Film »Hasenjagd» nicht nur seine Karriere, sondern auch seinen Blick auf Österreichs Umgang mit der NS-Vergangenheit nachhaltig geprägt hat. Und er spricht darüber, was der Film über das Kriegsverbrechen der Menschenjagd hinaus erzählt. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1995 kommt ein Spielfilm in die österreichischen Kinos, der eine lange verdrängte Geschichte ins Zentrum rückt. "Hasenjagd – vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen" heißt die Produktion des Regisseurs Andreas Gruber. Zehn Jahre lang hat er dafür recherchiert, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen befragt und um Förderungen gekämpft. Immer wieder wird ihm gesagt: Diese Geschichte interessiere heute niemanden mehr. Gemeint ist eines der schwersten Kriegsverbrechen auf österreichischem Boden. Nach einer Massenflucht aus dem Konzentrationslager Mauthausen werden im Februar 1945 mehr als 400 Häftlinge von der SS und Teilen der lokalen Bevölkerung verfolgt und ermordet – die sogenannte "Mühlviertler Hasenjagd". Gruber entscheidet sich dennoch, den Film zu realisieren. Im Zentrum steht eine jener wenigen Familien, die geflohenen KZ-Häftlingen geholfen haben. Er arbeitet eng mit Überlebenden und ihren Angehörigen zusammen. Der Film wird 1995 zum meistgesehenen Kinofilm des Jahres in Österreich. In der vierten Folge unserer Miniserie erzählt "Inside Austria" die Geschichte hinter diesem Film. In einem Interview blickt Andreas Gruber auf die Widerstände während der Produktion zurück – und darauf, wie die Arbeit an der "Hasenjagd" nicht nur seine Karriere, sondern auch seinen Blick auf Österreichs Umgang mit der NS-Vergangenheit nachhaltig geprägt hat.
Zum Tod von Rosa von Praunheim im Dezember 2025 ein Gespräch aus dem November 2022 - zum damals 80. Geburtstag des Künstlers. Ein Gespräch mit Katja Weise. Filmemacher, Autor, Theaterregisseur, Ikone der LGBTQ-Bewegung: Rosa von Praunheim. Mit seinem Film: "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" wurde er Anfang der 1970er Jahre berühmt. Der Film wurde als Statement und Aufruf für ein Ende der Schwulen- und Lesbenunterdrückung verstanden und zur Initialzündung vieler Homosexuellenbewegungen. Rosa von Praunheims Filme "Die Bettwurst" (1971), "Stadt der verlorenen Seelen" (1983), "Überleben in New York" (1989) u.v.a. wurden zu weltbekannten Kultfilmen. Zuletzt feierte sein Projekt "Rex Gildo", eine Hommage an den Schlagersänger, großen Kinoerfolg. Am 25. November 2022 wurde Rosa von Praunheim 80 Jahre alt.
Hamdorf, Wolfgang www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
(00:26) «Die Fledermaus» von Johann Strauss ist die Operette schlechthin. Am Zürcher Opernhaus gibt es nun eine Inszenierung, die das Attribut «neu» definitiv verdient. Weitere Themen: (04:30) Stararchitekt Frank O. Gehry im Alter von 96 Jahren gestorben. (09:01) Aktueller Roman von John Banville «Im Schatten der Gondeln» auf Deutsch erschienen. (13:02) «Des preuves d'amour – Liebesbeweise»: Der französische Spielfilm von Alice Douard erzählt von der Odyssee zweier Frauen, die ein Kind bekommen. (17:11) Von Tieren und Pflanzen: Leipziger Autor Matthias Jügler hat mit «Wir dachten, wir könnten fliegen» eines der schönsten Bücher des Jahres veröffentlicht. (21:36) Britischer Fotograf Martin Parr stirbt im Alter von 73 Jahren.
Im Jahr 2024 war Regisseur, Produzent und Komponist Marcel Barsotti bei den Biberacher Filmfestspielen mit dem ersten komplett KI-generierten Kurzfilm "TRANSFORMATION" zu Gast, in diesem Jahr präsentierte er dort seinen 40-minütigen Serien-Piloten "IMPERIA" als mittellangen Film mit einer Deutschlandpremiere. International ist Barsotti schon mehrfach für seine innovativen Werke ausgezeichnet worden, in Deutschland wehrt man sich allerdings noch teils heftig gegen Filme, die mithilfe - oder ausschließlich - durch und/oder mit künstlicher Intelligenz hergestellt wurden. Macht KI Jobs kaputt oder kommen dadurch neue? Und wie war das nochmal mit der Einführung des Tonfilms vor rund 100 Jahren, dem ersten komplett gezeichneten Spielfilm in den 1930er-Jahren oder den ersten CGI-Filmen in den 1990ern? Ein Gespräch über Avantgarde, Revolution und German Angst in der Filmbranche. Der mehrfach preisgekrönte KI-Science-Fiction-Film „IMPERIA” ist mittlerweile übrigens im Streaming bei Gumroad verfügbar.