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Ein Buch schreiben in der dritten Lebensphase mit Mut, Resonanz und GenerativitätManchmal steht da dieser eine Satz im Kopf, fast übersehen, doch hartnäckig sickert er allmählich durch: Ich will noch etwas hinterlassen …In dieser Folge spricht Bertram Kasper mit Ulrich Ehrlenspiel (Verleger beim Next Level Verlag und Bestseller-Coach) über das Wagnis, ein eigenes Buch zu schreiben, gerade wenn die Endlichkeit näher rückt. Es geht um Mut zur Verletzlichkeit, um Resonanz, um die Frage, wie aus einem Lebensthema ein Text wird, der wirklich nach dir klingt, und warum viele erst aus den Zuschauerrängen in die Arena müssen.Thematische Aspekte: Warum heute Autorenbücher wichtiger sind als Themenbücher und was das mit Identifikationsflächen zu tun hatWoran man merkt, ob ein Text aus dem Kern kommt oder nur so wirkt (im Bezug auf KI und „Stimme“)Wie Ulrich Autorinnen und Autoren begleitet, vom Glutkern bis zur Dramaturgie, ohne dass es ins Therapeutische rutschtSpur der Freude statt Status. Warum Ulrich mit 58 aus einer Leitungsrolle raus ist, und was seine Kinder damit zu tun hatten.Empfehlung statt Lautstärke: Warum 5 heiße Kontakte manchmal mehr bewegen als 500 lauwarme KontakteEin Start ohne Inhaltsverzeichnis: zwei Briefe, an dich selbst und an deinen ersten Leser, als erster ResonanztestZitat„Jeder ist dazu geboren, ein Buch auf die Welt zu bringen.“ Ulrich EhrlenspielErwähnt und verlinkbar[Link zu Ulrich Ehrlenspiel][Link zum Next Level Verlag]Welche Buchidee trägst du schon ewig mit dir herumum, und was hält dich noch zurück?? Schreib uns ein paar Zeilen.Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
(!!!unbeauftrag und unbezahlte Werbung!!!) Treckertod von Udo FröhlichBand 1 der neu entstehenden Krimireihe "Theo Pott ermittelt". Die Hörer und Oberkommissar Theo Pott werden erfahren, wie schnell es mit der Stille und Gelassenheit in einem Dorf vorbei sein kann, wenn ein Serienkiller es auf ihre Bauern abgesehen hat.Über den AutorUdo Fröhlich schreibt Romane und Kurzgeschichten aus dem Leben, stets mit einer Prise ( schwarzem) Humor angereichert. Er bedient unterschiedliche Genres, wie Comedy, Horror und Krimi.SocialMedia & Websitehttps://www.instagram.com/udofroehlichautor/https://www.facebook.com/udo.frohlich.545https://www.youtube.com/@autorudofrohlich631Jetzt reinhören.---Meine LesungEin Podcast in dem Autoren ihre Bücher, und auch sich selbst vorstellen.Du als Leser, mit Interesse an Lesungen, kommst voll auf deine Kosten. Finden für dich interessante Lesungen nicht in deiner näheren Umgebung statt? Dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich. Hier stellen diverse Autoren ihre Bücher im Rahmen einer Lesung vor. Ein paar Fragen zum Autor und seinem Buch dürfen natürlich nicht fehlen. Der Podcast kommt in einem wöchentlichen Rhythmus und bietet ein riesiges Portfolio an Autoren bzw. Buch-Lesungen. Du kannst diesen Podcast auch kostenlos mit der App deiner Wahl abonnieren. Sobald es eine neue Folge gibt, wird diese zum anhören bereitgestellt. Alle Einzelheiten und Informationen unter https://meinelesung.de.Bist du AutorIn oder Autor und möchtest dein Buch in meinem Podcast vorstellen? Aufnahmen sind per Telefon, Skype, FaceTime, Zoom oder bei einem gemütlichen und persönlichen Zusammensitzen möglich. Melde dich ganz einfach bei mir, und wir können vorab alle Einzelheiten besprechen.Weitere Einzelheiten, Informationen und Kontaktmöglichkeiten unter https://meinelesung.de.Dir gefällt dieser Podcast? Dann empfehle ihn weiter und lass eine kleine Bewertung in den entsprechenden Portalen da, wie zum Beispiel Apple Podcasts (iTunes) oder Podcast.de.Herzlichen Dank. SocialMedia:website: https://meinelesung.deInstagram: https://www.instagram.com/meinelesungfacebook: https://www.facebook.com/meineLesungYouTube: https://www.youtube.com/@meinelesungPodcast AbonnementRSS-Feed: https://pcr.apple.com/id1484505215
www.rn.de/podcasts/fruehschicht 1. Top-Thema: Wie haben sich die Straftaten 2025 entwickelt? Die Polizei stellt die Kriminalitätsstatistik vor 2. Lokalpolitik: Lögering gegen Kalouti: Was sagen Leserinnen und Leser zur Fehde? 3. Genussecke: Neues Café in der Dortmunder City setzt auf Trends und überzeugt geschmacklich 4. Schwarz auf Gelb: Nagelsmann adelt Schlotterbeck – Ohne ihn hatte das DFB-Team „Riesenprobleme“ 5. Verkehr: Einschränkungen auf der B236 und Änderungen im Fahrplan
In dieser Episode bespreche ich das Kinderbuch „Post für Dich“, verfasst von Sophie Schönwald und illustriert von Anita Schmidt. Der Klappentext lädt ein, mit dem Charakter Bär einen Brief an seinen besten Freund Hase zu verfassen. Der Bär nimmt sich die Zeit, mit Sorgfalt zu überlegen, was er sagen möchte, und ist mit dem Ergebnis seines Schreibens äußerst zufrieden. Dabei wird ihm noch nicht bewusst, welche positiven Reaktionen sein Brief auslösen wird. Hase ist so erfreut über die liebevollen und durchdachten Worte der Bärs, dass er den Brief sofort weiterschickt, wodurch eine schöne Kettenreaktion entsteht. Ich erläutere, dass „Post für Dich“ nicht nur eine einfache Geschichte über Freundschaft ist, sondern auch ein Plädoyer für die schriftliche Kommunikation, insbesondere für handgeschriebene Briefe. Das Buch könnte als ein Werbebuch für die Briefpost betrachtet werden; es hebt hervor, dass das Erhalten eines handgeschriebenen Briefes eine ganz andere, viel persönlichere Erfahrung ist als das Empfangen einer E-Mail. Ich erinnere mich nostalgisch an die Freude, die ich verspürt habe, als ich die Post von meinen Brieffreunden aus verschiedenen Orten erhalten habe. Die liebevollen Details, die besondere Wahl des Briefpapiers und die schönen Schriftzüge haben die Briefe einzigartig gemacht. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Rolle der Brieftaube in der Geschichte, die an diesem Tag viel zu tun hat, da sie die Nachrichten durch den Wald verteilt. Die Freude und Aufregung, die die Waldbewohner beim Erhalt der Briefe empfinden, sind sehr anschaulich beschrieben. Diese Szenen wecken Erinnerungen an eigene Brieffreundschaften und die melancholischen Gedanken darüber, was aus alten Freunden geworden ist. Die Illustrationen von Anita Schmidt verdienen besondere Erwähnung, da sie die Geschichte wunderbar ergänzen. Jedes Waldtier wird liebevoll und detailliert dargestellt, was dem Leser die Möglichkeit gibt, sich vollständig in die gezeichnete Welt hineinzuversetzen. Die Zeichnungen sind so ansprechend, dass sie den Leser immer wieder zum Verweilen und Staunen anregen. „Post für Dich“ ist ein Kinderbuch aus dem Jahr 2020, das im Baumhaus Verlag erschienen ist und für Kinder ab 4 Jahren empfohlen wird. Es bietet nicht nur eine bezaubernde Geschichte, sondern inspiriert auch dazu, die Kunst des Briefeschreibens neu zu entdecken. Das Buch kann in jeder guten Buchhandlung für 15 Euro erworben werden. Es ist mehr als nur eine Erzählung; es ist ein Aufruf, den persönlichen Kontakt durch das Schreiben von Briefen zu schätzen und zu fördern. Viel Freude beim Lesen und beim Schreiben eigener Briefe!
3.000 Podcasts. Acht Jahre. Und jetzt wird es richtig groß. Liebe Newsletter-Hörer/Leser, Deine EINLADUNG zur 3.000 Podcast-Feier 3.000 Podcasts. Acht Jahre. Jeden einzelnen Tag. Konsequent. Permanent. Immer on air. Vielleicht warst du bei Folge 1 dabei. Vielleicht erst bei Folge 400. Vielleicht gestern zum ersten Mal. Egal wann du eingestiegen bist: Du warst Teil dieser Reise. Dafür sage ich Danke. Für meine langjährigen Hörer Du hast mich im Auto gehört. Beim Spaziergang. Beim Sport. Abends im Bett. Du hast geschrieben. Du hast reagiert. Du hast gesagt: „Diese Folge hat mir geholfen." Das ist kein Content. Das ist Beziehung. Ohne dich gäbe es diese 3.000 nicht. Für Unternehmer, die rechnen 3.000 Folgen bedeuten 3.000 Touchpoints. 3.000 Vertrauensmomente. 3.000 Positionierungen. Mehrfach siebenstelliger Umsatz ist daraus entstanden. Nur über Podcast. Warum? Weil Vertrauen skaliert. Weil Wiederholung gewinnt. Weil Systeme Motivation schlagen. Für die Skeptiker Ich war einer von euch. Podcast? Braucht kein Mensch. Neumodischer Kram aus den USA. Ich habe es abgetan. Verurteilt, ohne es zu kennen. Heute weiß ich: Das war einer meiner größten Denkfehler. Wenn etwas für dich bestimmt ist, kommt es immer wieder. Manchma musst du dich selbst ernst nehmen und sagen: „Hör auf zu urteilen. Fang an!" Für die Macher Am Anfang: Kaum Hörer! Stimmen im Umfeld: „Das bringt doch nichts!" Meine Antwort: „Aufgeben ist keine Option!" Schreib dir das auf. Dann kam der nächste Gamechanger: Systeme sind das Wichtigste im Business! Also habe ich entschieden: Jeden Tag! Und das mache ich seit über acht Jahren. Jetzt wird gefeiert Aber nicht mit einem Glas Wein und einem Selfie. Wir feiern zweieinhalb Tage. Ich öffne die komplette Struktur hinter 3.000 Folgen. Du erfährst: Wie man Vertrauen systematisch aufbaut Wie Podcast zu Business wird Wie man Disziplin durch Systeme ersetzt Welche Fehler ich gemacht habe Wie du selbst so etwas aufbauen kannst Und ja, ich sage es provokant: "Wenn du Unternehmer bist und noch keinen Podcast hast, verlierst du gerade strategisch Reichweite!!!" Und jetzt kommt der wichtigste Teil
"Blatt von Tüftler" ist eine ungewöhnliche, kleine Geschichte, die auf den ersten Blick so gar nicht in das Schaffen von Tolkien passen mag, auf den zweiten Blick aber erstaunlich viel über den Autor und auch den Leser preisgeben kann.Lesen lohnt sich, und das Reinhören in diese Besprechung durch die zwei mittelalten Herren natürlich auch.Hier geht es zu den Show Notes.
"Blatt von Tüftler" ist eine ungewöhnliche, kleine Geschichte, die auf den ersten Blick so gar nicht in das Schaffen von Tolkien passen mag, auf den zweiten Blick aber erstaunlich viel über den Autor und auch den Leser preisgeben kann.Lesen lohnt sich, und das Reinhören in diese Besprechung durch die zwei mittelalten Herren natürlich auch.Hier geht es zu den Show Notes.
In dieser Episode widme ich mich der Rezension des Buches "Einer muss doch anfangen" von Werner Milstein, das das Leben der berühmten Widerstandskämpferin Sophie Scholl beleuchtet. Am 9. Mai 2021, anlässlich ihres 100. Geburtstags, wird in diesem Werk auf eindrucksvolle Weise die Biografie einer der symbolträchtigsten Figuren im Kampf gegen das Hitlerregime betrachtet. Milstein nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Sophies Leben und hinterfragt, inwiefern ihr Werdegang auch heutigen Jugendlichen Orientierung und Sinn stiften kann. Die Erzählung beginnt mit einem Einblick in Sophies aufregende Kindheit, in der sie in einem von kritischen Gedanken und Kunst geprägten Umfeld aufwächst. Ihre Familie hat eine Vorliebe für 'entartete Literatur', was sich als bedeutend für ihre spätere Entwicklung herausstellt. Sophie und ihre Geschwister wuchsen in einem Haus auf, das Werte wie Toleranz, Gerechtigkeit und Empathie verleugnete und beeinflusste sie nachhaltig. Dabei war Sophie Scholl eine leidenschaftliche Jugendliche, die auch die Bündische Jugend wie die HJ erlebte, jedoch bald begann, das Regime und dessen Ungerechtigkeiten zu hinterfragen. Im Verlauf des Podcasts werde ich tiefer in ihre Beziehungen eintauchen, insbesondere die innige, aber oft umstrittene Liebe zu Fritz Hartnagel, die eine zentrale Rolle in ihrem Leben spielt. Sophies Glaube an Gott sowie an die Freiheit prägten ihren Widerstand gegen das Unrecht, was sich in ihren Freundschaften und ihrer allgemeinen Neugier für Kunst, Literatur und Musik widerspiegelt. Diese Facetten ihres Charakters, ihre leider oft ungehobene Veranlagung zur Kunst, werden durch Zeichnungen, die im Buch abgedruckt sind, veranschaulicht und zeigen, wie vielschichtig Sophie Scholl tatsächlich war. Besonders bewegend sind die persönlichen Reflexionen, die ich beim Lesen des Buches hatte. Mir wurde schmerzlich bewusst, wie wichtig es ist, auch heute den Widerstand gegen Extremismus und Unterdrückung aufrechtzuerhalten. Dies regte mich an, über den Zustand der Demokratie in unserer Zeit nachzudenken und wie wichtig es ist, Kritikpunkte zu hinterfragen und Grundrechte zu verteidigen. Das Buch wird zu einer emotionalen Achterbahnfahrt und lässt mich oft nachdenklich zurück. Ich schließe die Episode mit der festen Überzeugung, dass die Geschichten von Menschen wie Sophie Scholl nicht nur historisch relevant sind, sondern auch als Quelle der Inspiration für künftige Generationen dienen sollten. Ihr Erbe lehrt uns, dass wir für unsere Überzeugungen einstehen müssen, und dass wir immer für Gerechtigkeit und Freiheit kämpfen sollten. "Einer muss doch anfangen" von Werner Milstein kann als Grundlage dafür dienen, die Gedanken über Demokratie und das Aufbegehren gegen Unrecht zu beleben.
(!!!unbeauftrag und unbezahlte Werbung!!!) Schweigen schreit - Clara Leuras ermittelt (Band 1) Am Starnberger See erschüttern rätselhafte Morde den Sommer. Traumatherapeutin Clara Leuras gerät in die Ermittlungen und stößt auf eine verdrängte Vergangenheit – auch ihre eigene. Schweigen kann tötÜber die AutorinClaudia Westhagen ist Autorin, Schauspielerin und Verlegerin. Ihre Texte entstehen oft unterwegs – auch im Wohnmobil – und verbinden Spannung mit einer klaren, lebendigen Sprache.SocialMedia & Websitehttps://www.my-show.org/claudia-westhagenhttps://claudiawesthagen.comhttps://www.facebook.com/claudia.westhagenhttps://www.instagram.com/claudiawesthagenhttps://www.instagram.com/myshowverlagJetzt reinhören.---Meine LesungEin Podcast in dem Autoren ihre Bücher, und auch sich selbst vorstellen.Du als Leser, mit Interesse an Lesungen, kommst voll auf deine Kosten. Finden für dich interessante Lesungen nicht in deiner näheren Umgebung statt? Dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich. Hier stellen diverse Autoren ihre Bücher im Rahmen einer Lesung vor. Ein paar Fragen zum Autor und seinem Buch dürfen natürlich nicht fehlen. Der Podcast kommt in einem wöchentlichen Rhythmus und bietet ein riesiges Portfolio an Autoren bzw. Buch-Lesungen. Du kannst diesen Podcast auch kostenlos mit der App deiner Wahl abonnieren. Sobald es eine neue Folge gibt, wird diese zum anhören bereitgestellt. Alle Einzelheiten und Informationen unter https://meinelesung.de.Bist du AutorIn oder Autor und möchtest dein Buch in meinem Podcast vorstellen? Aufnahmen sind per Telefon, Skype, FaceTime, Zoom oder bei einem gemütlichen und persönlichen Zusammensitzen möglich. Melde dich ganz einfach bei mir, und wir können vorab alle Einzelheiten besprechen.Weitere Einzelheiten, Informationen und Kontaktmöglichkeiten unter https://meinelesung.de.Dir gefällt dieser Podcast? Dann empfehle ihn weiter und lass eine kleine Bewertung in den entsprechenden Portalen da, wie zum Beispiel Apple Podcasts (iTunes) oder Podcast.de.Herzlichen Dank. SocialMedia:website: https://meinelesung.deInstagram: https://www.instagram.com/meinelesungfacebook: https://www.facebook.com/meineLesungYouTube: https://www.youtube.com/@meinelesungPodcast AbonnementRSS-Feed: https://pcr.apple.com/id1484505215
Was ist "Die Welt von …?" Wenn wir über Video- und Computerspiele sprechen, die entweder elaborat ausgestaltete eigene Welten mit Hintergrundgeschichten haben oder über solche, die ihre Welt aus Literatur, Rollenspiel oder Film borgen, nehmen wir uns zuweilen die Zeit und sprechen ausführlicher über Lore jener Welten als das in den regulären Folgen möglich wäre. Im Format Die Welt von… erforschen Rahel Schmitz und Mháire Stritter die Legenden, die Geografie, die Geschichte, die Politik von diesen fiktiven Welten und holen sich dabei von Fall zu Fall ergänzende Expertise von ausgewiesenen Kennern und Kennerinnen der jeweiligen Welt. Die Welt von Shannara wirkt auf den ersten Blick wie klassische High Fantasy – mit Elfen, Zwergen, Druiden und dunklen Mächten. Doch hinter dieser vertrauten Oberfläche verbirgt sich eine deutlich eigenwilligere Konstruktion: eine ferne Zukunft unserer eigenen Erde, in der nach Katastrophen neue Völker und Kulturen entstanden sind und alte Technologien zu Mythen geworden sind. Zwischen postapokalyptischem Hintergrund, magischen Artefakten und dynastischen Familiengeschichten entfaltet sich ein Setting, das bewusst an Tolkien erinnert und sich zugleich davon löst. In dieser Folge erkunden Rahel und Mháire die Eigenheiten dieser Welt: ihre geografischen Regionen und Völker, die Rolle von Druiden, Artefakten und Prophezeiungen sowie die Entwicklung der Reihe von den frühen Romanen über spätere Fortsetzungen bis hin zu Adaptionen in anderen Medien. Es geht um Terry Brooks' Ansatz zur Fantasy, um wiederkehrende Motive und Generationengeschichten – und um die Frage, warum Shannara für viele Leser ein prägendes, zugleich vertrautes und doch eigenständiges Fantasy-Universum geworden ist. Die Folge enthält ein Interview mit dem Autor, Spieledesigner und Shannara-Experten Patrick J. Grieser (Webseite). Podcast-Credits: Sprecher, Redaktion: Rahel Schmitz, Mháire Stritter Gast: Patrick J. Grieser Audioproduktion: Matthias Kuhlmann, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) Die Podcastfolge, in der es um ein Spiel zur Shannara-Welt geht, ist bereits im Jahr 2018 erschienen.
"Im Duft der Maronen: Die Chronik eines Sterbens" von Dieter R. Fuchs - eine Rezension von Uwe KullnickHördauer Rezension ca. 6 min, Gespräch ca. 72 Minuten"Im Duft der Maronen": Die Chronik eines Sterbens – Dieter R. Fuchs im Gespräch mit Uwe KullnickDer Autor inszeniert in diesem Roman das Kopfkino eines greisen Mannes an den letzten Tagen vor dessen Tod im Hospiz. Nicht als Tragödie, sondern wie ein dokumentarisches Schauspiel voller bewegender Rückblicke und großer Gefühle. Es ergibt sich schlaglichthaft ein authentisches Gesamtbild dieses Menschen, das von der absoluten Endphase des Lebens aus rückwärts wie ein Mosaik aus prägenden Erlebnissen zusammengefügt wird. Die Leser*innen begleiten ein würdevolles Abschiednehmen, wie man es sich im Sterbebett wünschen möchte. Eine Mut machende Geschichte, die tief hinein in ein Thema führt, das in unserer Gesellschaft oft als Tabu behandelt wird.Zu Beginn wird die Krankengeschichte des sterbenden Protagonisten skizziert und man erlebt in der Onkologie dessen Einsicht in den nahenden Tod mit. Mit der Einweisung in eine geriatrische Klinik und anschließend in ein Hospiz nimmt die Haupthandlung ihren Lauf. Die LeserInnen erleben über den Zeitraum von wenigen Wochen die körperlichen, neuronalen und psychischen Veränderungen mit, bis zu seinen Empfindungen beim Schwinden der mentalen Fähigkeiten. Am Ende steht sein realistisch dargestellter Tod.Dr. Dieter R. Fuchs, Jahrgang 1952, recherchiert und schreibt mit der gleichen Leidenschaft, mit der er vier Jahrzehnte lang als Naturwissenschaftler und Forschungs-Manager tätig war. Bei seiner Arbeit in Materialentwicklung, Umweltforschung und Kulturgüterschutz faszinierten ihn vor allem internationale Erfahrungen. Er wirkte an Expeditionen im Iran mit, lebte lange im Jemen sowie in Dubai und bereiste beruflich wie privat die ganze Welt. Die Begegnung mit Menschen unterschiedlichster kultureller Hintergründe bedeutet für ihn echte Bereicherung. Als Präsident des unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründeten Weltdachverbandes der Angewandten Forschung WAITRO engagierte er sich ehrenamtlich für mehr Miteinander zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.Seit Eintritt in den Ruhestand widmet er sich dem Schreiben von Romanen. Hierbei spielte anfangs seine private Leidenschaft für asiatische Kunst eine besondere Rolle, vor allem Netsuke genannte japanische Schnitzereien sowie chinesische Toggles und Amulette. Seine mystischen Geschichten um diese kleinen Objekte laden den Leser auf Reisen in fremde Sphären und Zeiten ein. Bei solchen Grenzwanderungen treten fantastische Zusammenhänge hervor, die historisches, natur- und kunstwissenschaftliches Wissen vermitteln und darüber hinaus auf unterhaltsame Weise die Fantasie anregen. In späteren Jahren wechselte er zu anderen, existenzielleren Genres und Themen.Beim Fabulus-Verlag erschien im September 2015 der Debut-Roman "Der Tanz der Häsin". Im Schwarzer-Drachen-Verlag dann im August 2017 sein historischer Roman über Japan "Hannya - im Bann der Dämonin". In 2018 folgte der Urban Fantasy Thriller "Zhulong - ein Drache erwacht". Drei Bände der Trilogie "Der Masanao-Adler" liegen als Manuskript vor, der erste Band erschien 2020 beim Karina Verlag. Im Oktober 2025 erschien beim Tredition Verlag sein Entwicklungsroman „Im Duft der Maronen - Die Chronik eines Sterbens“ in dem er das gesellschaftlich oft tabuisierte eigene Sterben ins Zentrum seiner Erzählung setzt. Außerdem erschienen über 30 Kurzgeschichten und Gedichte von ihm in verschiedenen Anthologien und Literatur-Journalen.Vielleicht mögen Sie auch diese Sendung Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingRedaktion, Realisation, Vertonung Uwe Kullnick
Warum noch ein Roman über den Zweiten Weltkrieg? Christoph Fromm, Autor des am 5. März erscheinenden Werks „Hitler – Prophet der Finsternis“, spricht im Podcast über diese Frage. Wie nähert man sich einer Figur wie Adolf Hitler literarisch an, ohne zu verharmlosen oder ins Klischee abzurutschen? Fromm erzählt, was ihn dazu bewegt hat, den Diktator nicht nur als Politiker, sondern auch als Mystiker und Esoteriker zu porträtieren – eine Perspektive, die Literatur und Geschichtswissenschaft bisher kaum beleuchtet haben. Im Gespräch geht es um historische Authentizität und die Balance zwischen Fiktion und Realität: Wie schafft man es, fiktive Charaktere so in das reale Geschehen einzubetten, dass sie glaubwürdig wirken? Warum rückt ausgerechnet die Figur des Darda ins Zentrum des Romans, und welche Rolle spielt die jüdische Überlebende Lena Jost im Gefüge der Handlung? Fromm erklärt, wie die ungewöhnliche Form seines Romans entstanden ist und welche literarischen Vorbilder – von Kafka bis zur Gegenwart – ihn inspiriert haben. Doch der Roman wirft auch drängende Fragen auf: Darf Literatur heute noch schonungslos sein? Wie gehen wir heute mit der NS-Vergangenheit um, und welche Botschaften soll ein Buch wie dieses bei den Leser:innen hinterlassen? Ein tiefgründiges, kontroverses und vor allem sehr persönliches Gespräch über die Macht der Literatur, die Verantwortung von Autor:innen und die ewige Aktualität der Geschichte.
"Das Salz in der Luft" – von Janne Mommsen – Hörbahn on StageModeration: Heike StepprathLesung Janne Mommsen (Hördauer ca. 9 min), anschließend spricht Heike Stepprath mit Janne MommsenJanne Mommsen zeigt in seinen Romanen wunderschöne Orte und lebendige Figuren. Mit Das Licht in den Wellen & Das Salz in der Luft lässt er uns Leser mit der fast 100-jährigen Inge Martensen nicht nur Föhr, New York und Sizilien entdecken, sondern erzählt ganz nebenbei die großen Ereignisse der Weltgeschichte. Im Interview erzählt der Autor, wie seine Romane entstehen und was er an der Nordsee so liebt.Teilnehmende: Janne Mommsen (Autor), Heike Stepprath (Moderatorin) Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungRedaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
Erinnern Sie sich an diese Szene? Professor Robert Langdon wird von der Pariser Polizei in den Louvre gerufen: Da liegt die Leiche eines Mannes, der rätselhafte Zeichen und Codes hinterlassen hat. Von der Pose des Toten bis zu den Anagrammen interpretiert Professor Langdon jedes Detail als Teil eines gigantischen, jahrhundertealten Musters. Das ist der Anfang des Romans «The Da Vinci Code» («Das Sakrileg») von Dan Brown. Er präsentiert dem Leser eine Mischung aus historischen Fakten, Bits and Pieces aus der Kunstgeschichte und Fiktion. Wir Leser (und die Figuren im Roman) werden dazu verleitet, in diesen eigentlich eher willkürlich zusammengetragenen Wissensfetzen eine zusammenhängende «Wahrheit» über den Heiligen Gral oder Geheimbünde wie die Prieuré de Sion zu sehen. Der Roman und der Film mit Tom Hanks sind beste Unterhaltung. Vor allem aber illustrieren sie sehr gut, wie wir Menschen darauf trainiert sind, Muster und Zusammenhänge zu erkennen. Unser Problem ist: Wir sind evolutionär darauf programmiert, Muster zu erkennen. Unser Gehirn erkennt lieber ein Muster zu viel als eins zu wenig. Das ist tief in uns verankert. Im Informationszeitalter macht genau das uns anfällig für Fehlurteile und Verschwörungstheorien. Doch es gibt einen Ausweg: https://www.matthiaszehnder.ch/wochenkommentar/tiger-im-gehirn/ Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Er ist Mitte 20, hat bereits mehrere Bestseller veröffentlicht und denkt über seine Karriere wie ein Unternehmer: Autor Colin Hadler spricht mit uns über Erfolgsdruck, Zielgruppenstrategie und die Frage, wie man Leserinnen und Leser über Jahre hinweg mitnimmt.Außerdem geht es um seinen neuen Roman "Firewatch", um Genrewechsel, den österreichischen vs. deutschen Buchmarkt, und warum Lesungen heute mehr Entertainment als Wasserglas sein müssen.Eine Folge über Talent, Disziplin und erstaunlich viel Kalkül.--Lesungstermine und mehr über Colin Hadler erfahrt ihr auf seiner Homepage oder seinem Instagram-Kanal.Seinen neuen Roman Firewatch (dtv) könnt ihr u.a. bei Genialokal bestellen.Buchtipps:Colin empfiehlt Daniel Galttauer - In einem Zug (DuMont).Tina empfiehlt Paul Austers New-York-Trilogie als Comic-Adaption (Reprodukt). --Feedback könnt ihr uns gerne an alles@buchmarkt.de schicken, oder über Instagram.
Ihr konntet im Blindtest zwei Wochen lang die für euch jeweils beste Bildqualität in sechs Spielen wählen. Zur Auswahl standen in Ultra-HD-Auflösung Nvidia DLSS 4.5 sowie AMD FSR Upscaling AI im Quality-Modus und „Nativ“. Das Ergebnis (DLSS 4.5 klar vorne) ist bereits veröffentlicht. Wolfgang und Jan gehen in dieser Episode noch einmal genauer darauf ein und gewähren viele Blicke hinter die Kulisse (und in Wolfgangs privaten Gaming-PC). Viel Spaß beim Zuhören!
Dass die NachDenkSeiten und die skurrile Denunziationsplattform Volksverpetzer in diesem Leben keine Freunde mehr werden, war abzusehen. Eigentlich ignorieren wir die Pöbeleien und Verschwörungserzählungen derartiger Krawallmedien ja auch, aber am letzten Freitag ging es beim Volksverpetzer um einen Rechtsstreit mit den NachDenkSeiten und da der Beitrag vielleicht auf Umwegen einige unserer Leser erreicht habenWeiterlesen
Der erste Lesemonat 2026 startet BUNT und SOOOO GUUUT!Von Romance zu Fantasy zu Gegenwartsliteratur und zurück und dabei wirklich kein FLOP wow. Diesen Monat bekommt ihr wieder 10 Bücher, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Das ist außerdem euer Zeichen, neue Geschichten und Literatur fernab von Bookstagram zu entdecken und euch im Buchhandel einfach mal inspirieren zu lassen, so toll!Schnappt euch nen Kaffee, nehmt uns mit auf einen Spaziergang oder erleichtert euch die Hausarbeit :DHabt einen tollen LesemonatFür mehr buchigen Content & Bookstagram-Vibes könnt ihr uns gerne bei Instagram & Tiktok folgen @dreimalgelesen✨(Für eine Liste aller erwähnten Bücher könnt ihr auf Readohttps://read-o.app/profile/dreimalgelesen vorbeischauen.)(Jingle Credits - Music Radio Creative)
Großstadtliebe - City of Lights Großstadtliebe ist ein Reigen urbaner Storys über Timing, Trotz und Revolten. Feiner Humor, messerscharfe Dialoge und Gänsehaut. Es geht um Würde, Liebe und Zukunft. Berlin spielt leise – und laut.Über den AutorMaren Thunert, Autorin aus Berlin, verbindet in den Werken Familie, Liebe und Gesellschaft mit Humor und feinem Gespür für psychologische Tiefe. Sie schreibt Romane, Theaterstücke und Kurzgeschichten.SocialMedia & WebsiteMeine Webseite: Maren-thunert-autorin.de bei Facebook findet ihr mich unter Maren Thunert und bei Instagram unter Maren Thunert AutorinJetzt reinhören.---Meine LesungEin Podcast in dem Autoren ihre Bücher, und auch sich selbst vorstellen.Du als Leser, mit Interesse an Lesungen, kommst voll auf deine Kosten. Finden für dich interessante Lesungen nicht in deiner näheren Umgebung statt? Dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich. Hier stellen diverse Autoren ihre Bücher im Rahmen einer Lesung vor. Ein paar Fragen zum Autor und seinem Buch dürfen natürlich nicht fehlen. Der Podcast kommt in einem wöchentlichen Rhythmus und bietet ein riesiges Portfolio an Autoren bzw. Buch-Lesungen. Du kannst diesen Podcast auch kostenlos mit der App deiner Wahl abonnieren. Sobald es eine neue Folge gibt, wird diese zum anhören bereitgestellt. Alle Einzelheiten und Informationen unter https://meinelesung.de.Bist du AutorIn oder Autor und möchtest dein Buch in meinem Podcast vorstellen? Aufnahmen sind per Telefon, Skype, FaceTime, Zoom oder bei einem gemütlichen und persönlichen Zusammensitzen möglich. Melde dich ganz einfach bei mir, und wir können vorab alle Einzelheiten besprechen.Weitere Einzelheiten, Informationen und Kontaktmöglichkeiten unter https://meinelesung.de.Dir gefällt dieser Podcast? Dann empfehle ihn weiter und lass eine kleine Bewertung in den entsprechenden Portalen da, wie zum Beispiel Apple Podcasts (iTunes) oder Podcast.de.Herzlichen Dank. SocialMedia:website: https://meinelesung.deInstagram: https://www.instagram.com/meinelesungfacebook: https://www.facebook.com/meineLesungYouTube: https://www.youtube.com/@meinelesungPodcast AbonnementRSS-Feed: https://pcr.apple.com/id1484505215
Die Literaturagentinnen sprechen diesmal mit Lina Muzur über ihr Buch "Frauenprobleme" – ein so komisches wie scharfes Protokoll weiblicher Realitäten. Mit der Comic-Künstlerin Anke Feuchtenberger tauchen sie ein in ihren neuen Essay-Band "Der Spalt", und Designer Alex Ziegler verrät anlässlich des Buchcover Awards, warum wir manche Bücher sofort in die Hand nehmen wollen, nur weil sie gut aussehen. Außerdem in der Sendung: Ein Wiederhören mit Virginia Woolfs feministischem Klassiker "Ein Zimmer für sich allein" als Hörstück, eine Rezension zu Verena Güntners neuem Roman "Medulla" und ein norwegischer "Wirkungstreffer" von Tarjei Vesaas. Und in der Rubrik "Autoren sind auch nur Leser" erzählt der isländisch-deutsche Schriftsteller und Übersetzer Kristof Magnusson, welches Buch ihn gerade beschäftigt.
Wann haben Sie das letzte Mal eine Postkarte bekommen? Für gewöhnlich erhalten wir unsere Nachrichten via E-Mail und vor allem über Messenger wie WhatsApp, Signal oder Telegram. Mit Profilbild, Status und Storys erreichen wir ohne viel Aufwand und portofrei ein großes Netzwerk von Menschen. Doch je breiter und müheloser diese Infos gestreut werden, desto unpersönlicher sind sie. Was wenig kostet, ist auch wenig wert. Im Unterschied dazu hat eine Karte einen hohen Wert: Auswahl des Motivs, des Stifts und der Briefmarke sowie ein persönlicher Text in Handschrift. Zu Recht zieren deshalb diese Freundschaftsbeweise auch meinen Kühlschrank.Gott hat uns Post geschickt – die Bibel. Aber ist sie nicht wie eine unpersönliche Rundmail? Weder steht auf dem Buchumschlag meine Adresse, noch lese ich in den Anreden meinen Namen! Oder bin ich doch angesprochen, wenn z. B. Jesus am Ende der Bibel sagt: »Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen« (Offenbarung 22,16)? Wer ist »euch« – nicht auch der heutige Leser?Die Bibel kommt nicht von einem Menschen, sondern von dem allgegenwärtigen Gott, der zudem alle meine Gedanken kennt. Wenn ich die Bibel lese, erlebe ich immer wieder, wie Gott persönlich in meine Situation spricht – so wie ein Freund, mit dem ich mich auf der Couch unterhalte. Denn den Text der Bibel hat Gott persönlich »eingegeben« (2. Timotheus 3,16). Beim Lesen wird dieses Wort lebendig, und ich kann Gott persönlich begegnen. Schließlich geht es nicht darum, möglichst viel über Gott zu wissen, sondern sein Reden zu mir zu hören und darauf zu antworten. Mir werden Gottes Gedanken über mich bewusst, und ich werde freier von den Urteilen anderer. Die Bibel ist Gottes Freundschaftsbeweis.Thomas PommerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Wäre es nicht großartig, journalistische Inhalte so flexibel zu nutzen wie inzwischen Musik per Streamingdienst – einzelne Texte statt gleich ein ganzes Abo? Diese Idee will Swantje Dake mit ihrem Start-up umsetzen. Die ehemalige Chefredakteurin Digital der Zeitungsgruppe Stuttgart stellt im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz ihr neues Projekt Unlock vor, eine Plattform für Paid Content, die Leserinnen und Leser ihre Inhalte individuell zusammenstellen lässt. Dake erklärt, warum frühere Modelle gescheitert sind, weshalb der Markt heute reifer ist und welche Rolle Personalisierung und verändertes Mediennutzungsverhalten spielen. Es geht um Geschäftsmodelle für Verlage, um eine faire Erlösverteilung nach dem User-Centric-Modell und um die Frage, wie viel Vielfalt und Kontrolle Nutzer wirklich wollen. Hier soll Unlock demnächst starten: https://unlock-it.news/de
Leser du bruksanvisninger? Jørgen Dyrhaug svarer ja og koser seg med dem. Roar Thon tar de ikke frem før han må. Men i morgen kommer de tre viktige "bruksanvisninger som vi anbefaler alle til å lese. Det vi snakker om er EOS-tjenestenes årlige ugraderte trussel- og risikovurderinger. I denne episoden kommer en liten "bruksanvisning" i hvordan benytte dem. En podkast fra Nasjonal sikkerhetsmyndighet 2026
Kate Alice Marshall nimmt ihre Leser:innen mit in ein abgelegendes Winterdomizil und lässt sie hier auf viele Geheimnisse treffen. "Eisnebel" ist ein spannender und atmosphärischer Thriller, vorgestellt von Buchhändlerin Pia Patt. Von Pia Patt.
In dieser Episode werfen wir einen tiefen Blick auf das Buch "König und Meister" von Theresa Hannig, das uns in eine fesselnde Welt voller Geheimnisse und unerwarteter Wendungen entführt. Die Geschichte folgt Ada König, die nach einem verheerenden Autounfall auf der Suche nach der Wahrheit über die vergangenen Ereignisse ist. Ihr Vater, der bei diesem Unfall schwer verletzt wurde, wollte ihr kurz vor dem Chaos etwas Wichtiges mitteilen, das Ada nun unbedingt herausfinden möchte. Diese Suche nach der Wahrheit wird durch mysteriöse Erscheinen eines verbrannten Mannes begleitet, der Ada nicht nur verfolgt, sondern ihr auch Aufgaben überträgt. Das Buch entfaltet sich in einem atmosphärischen Rahmen, in dem die Protagonistin in das Haus ihres Vaters zurückkehrt, um sich mit den Schatten ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Der eindrucksvoll gewachsene Walnussbaum, der den Garten ihrer Kindheit dominiert, wird schnell zu einem Symbol für die Geheimnisse, die sich um die Familie ranken. Ada muss sich nicht nur mit ihren eigenen Ängsten und Fragen auseinandersetzen, sondern auch mit der düsteren Vergangenheit ihres Vaters, die sich in Formen von Erinnerungen und Träumen offenbart. Besonders interessant wird die Dynamik zwischen Ada und dem mysteriösen Bettler Elvis, der sich als Soziologiestudent entpuppt und mit dem Ada eine ungewöhnliche Freundschaft entwickelt. Die Figur der alten Frau Else fügt dem narrativen Gefüge eine weitere Schicht hinzu, ihre skurrilen Gedanken bieten sowohl humorvolle als auch nachdenkliche Einsichten, während Ada zunehmend in die verworrene Geschichte ihrer Familie eintaucht. Die Autorin Theresa Hannig versteht es, vielschichtige Charaktere zu kreieren, die eine faszinierende Erzählung bilden. Der Leser wird mit der Frage konfrontiert, wie gut wir wirklich unsere Liebsten kennen und welche Geheimnisse in jeder Familie schlummern. Hannig schafft es, das Genre mit Elementen des Mystery und Thrillers kreativ zu verknüpfen, auch wenn die Handlung nicht immer die gewünschten Spannungshöhen erreicht. Trotz einer soliden Erzählstruktur hätte ich mir in einigen Passagen etwas mehr Tiefe gewünscht, besonders im Hinblick auf die Rolle des verbrannten Mannes und die Geheimnisse des Meisters. Dennoch bleibt "König und Meister" ein fesselndes Werk, das dem Leser die Möglichkeit gibt, über die dunklen Seiten des menschlichen Lebens nachzudenken. Ich bin schon gespannt auf Theresa Hannigs nächste literarische Entdeckung und hoffe, dass wir beim nächsten Mal noch tiefer in die Geheimnisse eintauchen dürfen, die sie zu erzählen hat. Der Roman ist 2021 in der Edition Roter Drache erschienen und kann für 15 Euro erworben werden.
In Folge 21 von Marvelade wird's persönlicher – und ein bisschen meinungsstärker: Tobi und Lennart sprechen über Comics, Spiele und ein Thema, das viele von uns aktuell begleitet – Übersetzungen. Was stört uns an manchen deutschen Fassungen? Wo funktioniert Lokalisierung richtig gut? Und wo geht vielleicht Atmosphäre, Bedeutung oder Flow verloren? Zwischen Kritik und Lob berichten wir darüber, was uns momentan im Marvel-Kosmos auffällt, was uns ärgert – und was uns begeistert. Kein Abrechnen, sondern ein ehrlicher Austausch aus Leser- und Spielerperspektive. Natürlich darf auch ein Comic nicht fehlen: Lennart hat den aktuellen Magik-Run (2025) mitgebracht und nimmt uns mit in das neue Abenteuer der dämonischen Mutantin Illyana Rasputin. Eine Geschichte, die es bisher noch nicht in die deutsche Übersetzung geschafft hat – und genau deshalb besonders spannend ist. Was macht den Run aus, wo steht Magik aktuell, und warum lohnt sich der Blick über den Sprachrand hinaus? Da wir gemerkt haben, dass wir noch längst nicht alles gesagt haben, was wir vorbereitet hatten, gibt es in wenigen Wochen einen zweiten Teil dieser Folge – außerhalb unseres normalen monatlichen Rhythmus. Viel Spaß bei Folge 21 von Marvelade – und sagt uns gern, wie ihr Übersetzungen erlebt. - - - - - - - - - - - - - - PODCAST-KAPITEL 00:00:00 Intro 00:01:07 Der Marvel-Monat 00:09:00 Marvel-News 00:33:14 Thema: Übersetzungen ins Deutsche 00:53:03 Magik 01:33:17 Outro - - - - - - - - - - - - - - Besuche uns auf dem Marvelade Disord-Server https://discord.gg/JkbkPdpcNd Instagram: Marvelade (@marvelade_podcast) • Instagram-Fotos und -Videos Bluesky: @marvelade-podcast.bsky.social on Bluesky - - - - - - - - - - - - - - - - Links: Panini Empfehlung : App Empfehlung : BookBuddy Pro: Meine Bücher im App Store - - - - - - - - - - - - - - - - Musik in dieser Episode: Titel: Dead Heroes Künstler/Produzent: Marc Walloch Lizenziert von: PremiumBeat Weitere Information und Lizensierung: www.premiumbeat.com
In dieser #amr_buchklub - Folge tauchen Kathi, Coco, Thilo und Luca tief in Nelio Biedermanns „Lázár“ ein – eine dichte Familiensaga, die eine Adelsfamilie über Generationen durch die Wirren des 20. Jahrhunderts begleitet und Themen wie Klassenzugehörigkeit, Schuld, Erinnerung und die Spuren politischer Umbrüche beleuchtet. In der Runde sprechen wir über die faszinierende, poetische Sprache, die einen mit ihrer Sogwirkung packt, und diskutieren, warum dieses hochgelobte Buch so polarisiert: Ist es ein literarisches Meisterwerk oder ist das Buch zu sehr "gehypt"? Außerdem wird über die Darstellung von Liebe, Sexualität und Gewalt geredet. Dazu kommen Reflexionen übers Schreiben selbst, die Rolle von Tragik in guten Geschichten und ob „Lázár“ vor allem für ambitionierte Leser:innen oder Buchklubs gemacht ist. Am Ende bleibt „Lazar“ für die Runde kein Wohlfühlbuch, aber perfekter Stoff für genau das, was ihr hier hört: ein Buchklub – und der großen Frage, ob man für dieses Buch gerade in der richtigen Lesestimmung sein muss. In der kommenden Woche starten wir unsere nächste Runde - dann könnt ihr wieder abstimmen, was wir als nächstes Lesen (und natürlich gibt es auch wieder Bücher für euch zu gewinnen). Mehr dazu bei Instagram: https://www.instagram.com/tmi.journalism/ Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Wir dürfen die technischen Probleme nicht jinxen... hahaHier bekommt ihr unser Lesejahr 2025 in Fakten, Gefühlen, Empfehlungen und Rückblicken ✨Wir geben euch einen Einblick in alles rund ums Lesen und küren die Leseawards zum Jahresabschluss. Die Emotional Damage Trophäe, der Preis für das schönste Cover, unsere Überraschung des Jahres oder unsere Geheimempfehlung, die ihr nicht verpassen solltet
Det er lillelørdag og stemningen i studio er sukkerkick! Stian har sett serie, Eivind sender lange eposter og Karen skal slutte å gjøre narr av dialekter.. Kos deg med godt og blandet. Tusen takk til Christian på superteknikk
Wie lange wird es die Tageszeitung aus Papier noch geben? Wie sehr hat sich die Arbeit in der WAZ-Redaktion in Essen verändert? Braucht es Lokaljournalismus in Zukunft überhaupt noch – und wovon soll er finanziert werden? Wie geht man mit Kritik wie „Lügenpresse“ um? Diese und weitere Fragen diskutiert Radio-Essen-Host Christian Pflug mit Linda Heinrichkeit, der Leiterin der WAZ-Lokalredaktion hier bei uns in Essen. Geboren Ende der 80er-Jahre, führte ihr Weg über andere Städte wie München irgendwann zurück ins Ruhrgebiet. Obwohl sie noch kein Jahr im Amt ist, ist sie thematisch aber bereits fest in der Stadt verankert. Ihre überstrahlende Eigenschaft im Interview: Optimismus. Selbst Kritik und böse Kommentare können ihr meist nichts anhaben – außer einmal, als es an ihre persönlichen Grenzen ging. In der Redaktion liebt Linda Heinrichkeit offene Diskussionen ohne Vorgaben von oben – und das als Redaktionsleitung der WAZ Essen. Lieber lässt sie Pro- und Contra-Argumente gegenüberstellen, als ein Meinungsdiktat vorzugeben. In ihrem Team gibt es unterschiedliche Perspektiven: „linksgrün“ und eher akademisch geprägte Meinungen treffen dabei auf liberale Stimmen. Wichtiger als jede interne Ideologie sind für sie aber die Rückmeldungen der Leserinnen und Leser, auch wenn die Kommentare in den sozialen Medien manchmal viel Aufmerksamkeit und Zeit beanspruchen. Die neueste Folge „Essen im Ohr“ gibt einen Einblick in den Alltag einer Redaktion, die längst online aktiv ist und sich gleichzeitig um neue Digital-Abos bemüht. Außerdem beantwortet Heinrichkeit die Frage, ob es sich heute noch lohnt, den Berufswunsch „Lokaljournalistin oder Lokaljournalist“ zu verfolgen – mit ehrlichen, aber optimistischen Einblicken. Wer erfahren möchte, wie moderne Lokalredaktionen arbeiten, Kritik begegnen und den Spagat zwischen Tradition und Zukunft meistern, der sollte bei der neuesten Podcastfolge von „Essen im Ohr“ reinhören. In der Rubrik „Mensch“ geht es um alle möglichen Persönlichkeiten hier in unserer Stadt. Hat Euch die Folge „Essen im Ohr“ gefallen? Dann hinterlasst gerne eine Bewertung und abonniert den Podcast, damit Ihr keine neue Folge verpasst. Unser Podcast erscheint immer dienstags – zuhören könnt Ihr auf eurer Lieblings-Podcast-Plattform. Ihr habt einen Vorschlag für einen Gast für unser neues Format mit den Kategorien Gesundheit, Sport und Mensch? Oder möchtet uns Lob oder Kritik schicken? Dann meldet euch gerne per E-Mail unter podcast@radioessen.de.
Kunst als Widerstand und als Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Iran: Deutsch-iranische Menschenrechtsaktivistin Daniela Sepehri präsentiert in dieser Podcast-Folge ein starkes Poem: Es trägt den Titel „Jin Jiyan Azadi“ und stammt aus ihrem aktuellen Buch „Im Namen des Stiftes“, das 2025 im Lektora Verlag erschienen ist. Es folgt ein Gespräch mit SPD-Kommunalpolitikerin Hibba Kauser, in diesem nimmt Daniela Sepehri die Situation im Iran sowie die dortigen politischen Entwicklungen seit 2022 in den Blick. Sie macht ebenfalls die (fehlende) Solidarität Deutschlands mit den Menschen im Iran zum Thema und gibt Einblicke in ihren Alltag als Menschenrechtsaktivistin, der sie so manches Mal vor Herausforderungen stellt. In ihrem Buch „Im Namen des Stiftes“ präsentiert Daniela Sepehri Gedichte und Texte, die radikal ehrlich sind und dabei tief unter die Haut gehen. Mit vielschichtigen Themen wie Identität, Heimat, Rassismus und Frauenrechte lässt sie die Leser*innen eintauchen in die Welt persönlicher und gesellschaftlicher Kämpfe. Dabei wechselt sie mühelos zwischen Poesie und schonungsloser Kritik. In eindringlichen Worten zerlegt sie Strukturen der Unterdrückung und fordert uns auf, nicht länger zu schweigen. Jeder Text ist ein Weckruf, eine Einladung zum Hinsehen und Zuhören – und ein Appell, uns dem Hass entgegenzustellen. Ein aufrüttelndes Werk, das die Stimme erhebt für all jene, die oft überhört werden. Ein großes Dankeschön und die Credits gehen an den Lektora Verlag! Sie hören einen Audio-Ausschnitt der Veranstaltung „Im Namen des Stiftes“ (Daniela Sepehri) vom 16.01.2026, Haus am Dom, Frankfurt. Verantwortlich: Laura-Maria Joksimović, Studienleiterin für Weltanschauungsfragen und Lebenskunst
Du bist der Leser deines Geistes und nicht die Gedanken, die erscheinen, sondern derjenige, der sie wahrnimmt. Wie ein Leser schlägst du Seite um Seite auf und kannst jederzeit innehalten. In diesem Abstand entsteht Freiheit. Denn was gelesen wird, muss nicht geglaubt werden und genau dort beginnt Frieden. Möchtest du mehr erfahren? Auf meiner Website findest du alle kommenden Termine und Infos: https://www.gottfriedsumser.com Wertschätzung https://gottfriedsumser.com/wertschaetzung Dein Einladungslink für Telegram. Diese App ist für Android sowie für iOS verfügbar. Hier kannst du tägliche Lektionen anhören und viele inspirierende Impulse empfangen. https://t.me/joinchat/AAAAAE7xQ67edqq1Goh51A Soundcloud: https://soundcloud.com/gottfriedsumser Spotify: https://open.spotify.com/show/7k98M4kCwr5ZBvgSFP8gql?si=6RjRI7HAQsSQchfZjsisPg&dl_branch=1&nd=1 Amazon Music: https://music.amazon.de/podcasts/1fe60f78-5246-4749-b859-0c28dd10b0ba/GOTTFRIED-SUMSER--LEBE-MAJESTTISCH Deezer: https://deezer.page.link/bpumKHezGLYTMVf28 iTunes: https://podcasts.apple.com/us/podcast/gottfried-sumser-lebe-majestätisch/id1581542180 YouTube: https://www.youtube.com/c/GottfriedSumser
Wie geht's euch? Jetzt könnt ihr nicht antworten. Ich will's aber trotzdem fragen: Wie geht's euch? Und wie geht's eigentlich mir? Diese Folge ist die PERSÖNLICHE Folge, die aber NICHT PRIVAT ist. Es geht um den Unterschied zwischen privat und persönlich im Leben und in der Literatur und den Unterschied zwischen Literatur und Leben Es gibt A, und es gibt B, und es gibt C A ist die Person die B besser kennt, und B ist traurig gerade, und ich bin C und kenne B, die traurige Person, auch, bin mit B aber weniger eng verbunden als A A oder B oder C ist nicht da, und vielleicht bin ich das Die beiden anderen reden über den Unterschied zwischen Stream of Consciousness und Innerem Monolog, Erzählzeit und erzählter Zeit Dann erzählt Marlene von zwei Momenten aus ihrem Leben, einem Moment zwischen Traurigkeit und Trost und einem Moment zwischen Stress im Nacken und glücklichem Heraussingen von Druck Hannes dagegen erzählt nur, dass er bei einer Lesung mitmacht, deren Thema „Wann wird Literatur persönlich?“ ist (siehe unten) Was macht Literatur – das Schreiben von Literatur, das Lesen von Literatur – persönlich? Geht es darum, durch das Schreiben etwas sehr Privates zu offenbaren, oder eine bestimmte Lebenserfahrung in Literatur zu verwandeln? Oder geht es darum, sich als Leser*in in einem Text wiederzuerkennen? Und wie geht's eigentlich dir, Hannes – oder nein: Sind unsere Fragen hier, wie es uns geht und so, eigentlich Quatsch, weil sie eine Authentizität vorgaukeln, die es eigentlich nicht gibt? „I suppose the danger is the damn egotistical self“, schreibt Virginia Woolf in ihr Tagebuch „Wenn mich jemand nach meinem Beruf fragt, sage ich ‚privat'“, sagt Ilse Aichinger in einem Interview - Wir sind nicht in Gefahr - Wobei - Wir sind nicht in Gefahr - Wobei #privat #persönlich #authentisch #literatur #ich #feminismus Schreibt uns Wir sprechen eine Sprache der Lust und der Zerrissenheit Der Podcast ist zutiefst persönlich, weil wir selber in jedem Moment entscheiden, wie wir was machen Persönlich, aber nicht privat Weil wir gewisse Namen nicht nennen, weil wir gewisse Geräusche nicht machen die Privatsphäre wahren, unsere und die der Hörenden Namen nicht nennen und Schimpfwörter nicht sagen Das Tier in dieser Folge ist der Frosch im Hals Es ist engstirnig, deinen Mitmenschen zu sagen, sie sollten sich darauf zu beschränken, Pudding zu kochen und Strümpfe zu stricken, Klavier zu spielen und Beutel zu besticken sie werden töricht schreiben, wo sie klug schreiben sollten sie werden von sich selbst schreiben, wo sie von ihren Romanfiguren schreiben sollten sie werden im Zorn schreiben, wo sie gelassen schreiben sollten Wir haben Grund unfassbar wütend zu sein Und was persönlich ist, ändert sich mit der Zeit Doch wir haben keine Zeit Wir machen weiter -- Lesung & Gespräch: Sonntag, 25. Januar 2026, 18 Uhr Grüner Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz „Komm ich da drin vor“ – Wenn Literatur persönlich wird Hannes Becker und Henning Bochert Lesung & Talk -- Literatur: Virginia Woolf: A Room of one's own / Ein eigenes Zimmer Charlotte Brontë: Jane Eyre -- Jeden Monat eine neue Folge ZEMENT GIESSEN zu machen, gefällt uns gut. Du kannst uns sehr gerne mit einem kleinen monatlichen Betrag auf STEADY unterstützen: https://steady.page/en/zement-giessen-podcast/about oder uns was über Paypal SPENDEN oder uns eine E-MAIL schreiben und für beides ist diese ADRESSE da: zementgiessenlovesyou@freenet.de xx
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Die deutschsprachigen Massenmedien waren in den letzten Tagen voll von Berichten über die angeblichen Massaker der iranischen Sicherheitskräfte an "friedlichen Demonstranten". Der geneigte Leser könnte vielleicht interessiert sein, einmal die Zusammenfassung der Ereignisse aus Sicht des Globalen Südens zu lesen. Hier also eine Zusammenfassung, so wie sie außerhalb der Medien der den Iran dämonisierenden Kolonialmächte und ihren Vasallen wahrgenommen wird, wodurch natürlich auch eine Einseitigkeit gegeben ist. Die Angaben stammen zum großen Teil aus iranischen Meldungen. Der Leser mag sich selbst ein Urteil bilden.Wie alles begannDie friedlichen Proteste (1) gegen wirtschaftliche Missstände begannen letzten Monat im Großen Basar von Teheran. Sie eskalierten dann durch eine höchst komplex organisierte, von Außen orchestrierte und gesteuerte Kampagne zu blutigen Straßenschlachten zwischen bewaffneten Randalierer (2), die auf Sicherheitskräfte und normale Passanten losgingen. Ziel dieser Kampagne war es, die tatsächliche Unzufriedenheit in einen umfassenden gewaltsamen Aufstand umzuwandeln.Zunächst ein Wort zu den Ursachen. Einerseits war der Verfall der iranischen Währung sicher zum Teil auf die Sanktionen, zum Teil auf Fehler in der Wirtschaftspolitik zurückzuführen, aber was kaum beleuchtet wurde: Auch Währungsspekulanten vom Typ eines Soros hatten die Währung an den Rand des Absturzes gebracht. Max Blumenthal berichtet (3):"US-Finanzminister Scott Bessent rühmt sich damit, dass die sadistischen US-Sanktionen die iranische Währung absichtlich abgewertet hätten und 'deshalb [die Iraner] auf die Straße gegangen sind'. 'Das ist Wirtschaftspolitik, ganz ohne Schüsse', fügte Bessent hinzu."Und Pepe Escobar hatte schon hinterfragt, warum China nicht mit den riesigen Währungsreserven eingesprungen war, um das zu verhindern. Angesichts der Tatsache, wie wichtig der Iran für die Entwicklung der neuen Seidenstraße sei. Dieser plötzliche Wertverfall des Rial hatte zu friedlichen Demonstrationen der Händler geführt, die auf ihre wirtschaftlichen Beschwerden über Währungsschwankungen und steigende Inflation aufmerksam machten, und auch von der Regierung zu Gesprächen eingeladen wurden. Sie waren mitnichten Feinde der Regierung, wie sie einst halfen, die Schah-Diktatur zu stürzen. Aber ihre Demonstrationen wurden schnell von ausländischen Akteuren instrumentalisiert, die Chaos stiften wollten. So als ob die Währungsmanipulationen die erwarteten Ergebnisse gegeben hätte.Die Reaktion der RegierungDie iranische politische Führung, darunter der Staatschef, bzw. in iranischen Worten "Oberste Führer der Islamischen Revolution", Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, Präsident Masoud Pezeshkian und Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf, grenzten ziemlich umgehend zwischen einer rechtmäßigen öffentlichen Versammlung und den Aktionen von ausländisch gesteuerten Randalierern ab.CIADiese Einschätzung wurde durch die Verhaftung zahlreicher Mossad- und CIA-Agenten im ganzen Land, die gerichtliche Aufdeckung gefälschter Opferberichte und forensische Analysen bestätigt, die eine koordinierte digitale Desinformationskampagne aufdeckten, die durch KI-generierte Inhalte und manipulierte Audioaufnahmen angeheizt wurde. Das Muster ähnelt stark der ausländischen Einmischung, die während der Unruhen von 2022 akribisch dokumentiert wurde, als Geheimdienste die Beteiligung von mehr als 20 westlichen Geheimdiensten aufdeckten....https://apolut.net/der-misslungene-regime-change-im-iran-von-jochen-mitschka/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Liebe Leserinnen, liebe Leser, einige haben es vielleicht schon erfahren. Unser Redakteur und Parlamentsberichterstatter Florian Warweg wird leider die NachDenkSeiten verlassen und ab Februar als Parlamentsberichterstatter zur neugegründeten Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) wechseln. Im folgenden Beitrag schildert er, wie es zum Wechsel gekommen ist. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. IchWeiterlesen
Die Basler Literaturzeitschrift «Das Narr» hat ihre aktuelle Ausgabe ganz der Mundart verschrieben. Es gibt viele neue Stimmen und besondere Dialekte zu entdecken – auch von ausserhalb der Schweiz. Die Literaturzeitschrift «Das Narr» ist in der Schweiz bereits eine eine kleine Institution. Seit 2011 hat sie sich der Publikation literarischer «Stimmen, die anderswo noch nicht gehört werden» verschrieben, und das rund dreimal jährlich. Die aktuelle Ausgabe des «Narr» geht ungewohnte Wege: Sie ist voll und ganz der Mundart verschrieben. Oder genauer gesagt: den Mundarten, denn die Texte im Heft stammen aus den verschiedensten Dialektregionen der Schweiz und sogar auch unserer deutschsprachigen Nachbarländer. Ein Text ist gar in einer neu erfundenen Mundart verfasst. Das Heft mit seinem kurzen Geschichten, Gedichten und einem Essay ist gleichermassen ein idealer Startpunkt für Leserinnen und Leser mit wenig Mundart-Erfahrung, die Lust auf etwas Neues zum «schnöigge» haben, und für eingefleischte Mundartliteratur-Fans eine inspirierende Versammlung weniger bekannter Mundartautorinnen und -Autoren, die es zu entdecken gilt. Anhand dieser Narr-Ausgabe lassen sich diverse wesentliche Fragen rund ums Mundartschreiben diskutieren: Wer tut das? Mit welcher Motivation? Wo sind die grössten Fallen beim Schreiben im Vergleich zum Hochdeutschen als Standardsprache? Und was ist, wenn die Leserinnen und Leser gar nicht verstehen, was da geschrieben ist? Diesen Fragen gehen wir in der Sendung nach mit Stephan Germann, Tanja Arx und Valérie Hug, die Texte zum Narr beigetragen haben, sowie mit Narr-Redaktor Benjamin Bieri. Natürlich gibt es auch diverse Textbeispiele zu hören. In der zweiten Hälfte der Mundartstunde beantworten wir zwei Fragen aus dem Publikum: Wir erklären den Unterschied zwischen den Zeitangaben «Foif ab ...» und «Füf über ...» und wir gehen der Frage nach, warum es auf Schweizerdeutsch so viele Konstruktionen mit dem Verb «tun» gibt. Erklärt wird ausserdem auch die Herkunft des Familiennamens Brülisauer.
Wer braucht schon „In Stahlgewittern“ von Ernst Jünger, wenn es „Die Biene Maja und ihre Abenteuer“ von Waldemar Bonsels gibt? 1912 erschien der Roman, auf den in den 1970er-Jahren die berühmte Zeichentrickserie aufbaute. Der Bestseller hatte jedoch einen sehr anderen Ton als die Serie: Wir haben es mit einem Roman zu tun, der Kriegstüchtigkeit und Wehrfähigkeit propagiert, der die jungen Leser auf Opfertod und Heldenhaftigkeit eichen will.Die Protagonistin Maja erscheint zunächst als eine Individualistin, die sich nicht der Ordnung des Bienenstocks unterwerfen möchte. Stattdessen will sie die Welt und die Menschen kennenlernen. Als jedoch Gefahr durch die Hornissen droht, unterwirft sich Maja ganz und gar dem Staat. Was zehn Jahre später bei Ernst Jünger zu lesen und von Carl Schmitt theoretisch ausformuliert wird, hat Waldermar Bonsels bereits für ein junges Publikum antizipiert.In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über einen ungewöhnlichen Kinderbuchklassiker.Literatur:Waldemar Bonsels: Die Biene Maja und ihre Abenteuer. Reclam.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Sie sei die Aktie des kleinen Mannes, hieß es noch vor nicht allzu langer Zeit von der Briefmarke, die zu sammeln bis vor ein, zwei Generationen zumindest unter männlichen Zeitgenossen als echtes Massenphänomen galt. 1925 hatte die Hochzeit der Philatelie gerade erst begonnen, und so passt es ins Bild, dass die Bergedorfer Zeitung just in ihrer Weihnachtsausgabe „Die Kunst des Briefmarkensammelns“ in einem gleichlautenden Text feiert. Da der 27. Dezember in diesem Jahr auf einen Sonntag fiel, musste die Festtagszeitung für die Leserinnen und Leser, wie für die Hörerinnen und Hörer unseres Podcast, noch einen vierten Tag reichen. Aber Sammlerinnen und Sammler haben die Feiertage vermutlich eh mit ihren Alben und neuen Marken unter dem Weihnachtsbaum verbracht. Es liest Rosa Leu.
Roboter und künstliche Intelligenz sind längst nicht mehr nur Themen für Informatik-Profis – sie gehören zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Doch wie vermittelt man komplexe Technologien so, dass sie wirklich verstanden und nicht nur konsumiert werden? Eine Möglichkeit sind Bücher; wir stellen in diesem Podcast mehrere Titel für junge Leute vor. Den Schwerpunkt aber bildet das Buch „SchlauFux: Roboter und KI“ ein interaktives Sachbuch, in dem junge Leser selbst entscheiden, welchem Interessengebiet sie folgen möchten. Im Digitalwirtschaft-Podcast sprachen wir mit den beidem Autoren Thorsten Leimbach und Beate Jost von Fraunhofer IAIS über dieses ungewöhnliche Bildungsformat – und darüber, wie es gelingt, digitale Kompetenz spielerisch und selbstgesteuert zu entwickeln. Das Buch ist kein klassisches Sachbuch mit linearer Kapitelfolge. Letztlich navigiert man durch das Buch wie durch ein selbst programmiertes Computerprogramm. Das Buch richtet sich an Kinder und Jugendliche von acht Jahren an und es behandelt zentrale Fragen rund um Roboter und Künstliche Intelligenz: Wo werden Roboter überall eingesetzt – in der Industrie, im Haushalt, in der Medizin? Wie funktionieren Roboter technisch? Was ist Künstliche Intelligenz, und wie unterscheidet sie sich von menschlicher Intelligenz? Wie lernen KI-Systeme, und wer trainiert sie? Welche Chancen und Risiken bringt KI mit sich? Das Buch ist im Kosmos-Verlag erschienen und kostet 14 Euro. Der Digitalwirtschaft-Podcast beschäftigt sich regelmäßig mit Innovationen an der Schnittstelle von Bildung, Technologie und Medienentwicklung. Diese Folge wurde aufgenommen im Dezember 2025.
Im letzten DeepDive in diesem Jahr sind die Chefredakteure von heise online und der c't, Volker Zota und Torsten Beeck, zu Gast im Podcast. Wir sprechen über die Entwicklungen der letzten Monate und die Vor- und Nachteile von KI. Mit dem Transkript dieser Podcast-folge wollen wir auch die Fragen unserer Leserinnen und Leser beantworten. Denn ob wir heutzutage noch eine Nachricht glauben, hat immer mehr damit zu tun, ob wir der Quelle vertrauen. Und nur durch Transparenz können wir das Vertrauen in unseren Journalismus erhalten. Die nächste Folge des KI-Updates hört Ihr am 05. Januar 2026. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier. https://wonderl.ink/@heise-podcasts === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Artikel zur Podcastfolge: https://heise.de/-11117168 https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.heiseplus.de/podcast https://www.ct.de/ki
Jane Austen wird 250 und bleibt erstaunlich aktuell. Warum ihre Liebesgeschichten, Heldinnen und Beziehungsmodelle bis heute Leserinnen und Leser faszinieren.
Long Story Short - Der Buch-Podcast mit Karla Paul und Günter Keil
Ein Jahr voller starker Bücher geht zu Ende – da war die Auswahl für die Geschenktipps eine echte Herausforderung für Günter und Karla. Hier ihre 10 Tipps für Büchergeschenke unterm Christbaum: Ein großartiger Mutmacher ist das Buch „Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird” von Saša Stanišić. Darin sind – gehaltene und ungehaltene – Reden gegen das Nichtstun und für die Eigenverantwortung gesammelt. Für kleine Leser*innen ist „Mittwochs surft der Pinguin“ von Johanna Prinz ein liebevolles, lustiges und lehrreiches Leseabenteuer zum Vorlesen. Pinguin Darwin ruft seine Freunde zur Rettungsaktion für ein paar im Eis eingeschlossene Wale auf. Buddhist Manfred Folkers und Volkswirt Niko Paech haben mit „All you need is less” ein Plädoyer für weniger Konsum und mehr Kooperation geschrieben. Ihre zwei unterschiedlichen Perspektiven ergeben ein unterhaltsames Manifest für eine Kultur des Genug. Bei Krimi-Lesern kommt der neue Håkan Nesser garantiert gut an. „Eines jungen Mannes Reise in die Nacht“ ist der neunte Fall von Kommissar Gunnar Barbarotti. Zwei Morde stellen ihn und seine Frau Eva Backman vor ein schier unlösbares Rätsel. Agatha Christie-Fans kommen hingegen mit „Der Mord in der Schlange” von Josephine Tey voll auf ihre Kosten. Im London der 20er Jahre wird in der Schlange vor einem Theater ein Mann erdolcht. Der erste Fall für Inspector Grant von Scotland Yard. Der opulente Bildband des Fotografenehepaars Peter & Beverly Pickford „Wilder Ozean“ ist eine Hommage an die ungezähmte Natur der Weltmeere. Spektakuläre Fotos und eine klare Botschaft zur Bewahrung dieser unersetzlichen Welt. Noch ein Mutmacher in Krisenzeiten: Das Buch „Hoffnungslos optimistisch” des Wissenschaftsjournalisten Dirk Steffens verbreitet Zuversicht und lenkt den Blick auf Lösungen statt auf Probleme. Eine gute Einstellung fürs neue Jahr. In „Das Beste! Mein Leben zwischen Pubertieren“ erzählt Jan Weiler absurde und witzige Geschichten, in denen die Welten der Pubertiere und der Erwachsenen kollidieren. Das Hörbuch ist perfekt für lange Autofahrten mit der ganzen Familie. Drachen, Liebe und Spice – „This Woven Kingdom” von Tahereh Mafi ist der Auftakt einer 5-teiligen Fantasy-Serie mit Suchtfaktor. Für Leser*innen ab 14 Jahren, die für ein paar Stunden der Realität entfliehen möchten. „Wir dachten, wir könnten fliegen“ ist eine Sammlung von 19 Kurzgeschichten über bedrohte Tierarten, verfasst von renommierten Schriftsteller*innen, darunter Caroline Wahl, T.C. Boyle, Alex Capus, Iris Wolf und Julia Schoch. Ein echter Geheimtipp für Vielleser*innen – dieses Buch kennen sie sicher noch nicht! Alle Titel dieser Folge: Saša Stanišić: „Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird” (Luchterhand) Johanna Prinz: „Mittwochs surft der Pinguin“ (cbj) Manfred Folkers & Niko Paech: „All you need is less” (Goldmann) Håkan Nesser: „Eines jungen Mannes Reise in die Nacht“ (btb) Josephine Tey: „Der Mord in der Schlange” (Anaconda) 1+2 Peter & Beverly Pickford: „Wilder Ozean“ (Prestel) Dirk Steffens: „Hoffnungslos optimistisch” (Penguin) Jan Weiler: „Das Beste! Mein Leben zwischen Pubertieren“ (Heyne) Tahereh Mafi: „This Woven Kingdom” (cbj) Matthias Jügler (Hrsg.): „Wir dachten, wir könnten fliegen“ (Penguin) +++ Viel Spaß mit dieser Folge. Wir wünschen euch eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins Neue Jahr! Wir freuen uns schon darauf, euch auch 2026 mit vielen weiteren Buchtipps versorgen zu dürfen.Wie immer freuen uns in der Zwischenzeit über euer Feedback an podcast@penguinrandomhouse.de.” +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Heute wenden wir uns einem Schriftsteller zu, dessen Lebensweg untrennbar mit einem der dramatischsten Kapitel des Zweiten Weltkriegs verbunden ist. Viktor Nekrassow diente als junger Offizier in Stalingrad und erlebte die verheerenden Kämpfe nicht aus der Distanz, sondern unmittelbar in den Schützengräben, Seite an Seite mit seinen Kameraden. Gerade deshalb ist sein Werk so bemerkenswert: Es eröffnet die Möglichkeit, den Kampf um Stalingrad aus einer sowjetischen Perspektive zu betrachten. Bemerkenswert ist zudem Nekrassows literarischer Werdegang. Bevor er zu schreiben begann, hatte er keinerlei Erfahrung als Autor. Gerade diese Unmittelbarkeit seiner Beobachtungen und sein Stil machten sein Debüt so kraftvoll. Mit seinem Roman In den Schützengräben von Stalingrad gelang ihm auf Anhieb ein Werk, das weit über die Grenzen der Sowjetunion hinaus Aufmerksamkeit erregte. Das Buch wurde zu einem internationalen Erfolg, brachte ihm schlagartig Weltruhm ein und erschien schließlich in mehr als dreißig Sprachen – ein Beleg dafür, wie sehr seine präzise, schonungslose Darstellung des Kriegsgeschehens die Leser und Leserinnen weltweit berührte.
Angefangen hatte alles mit einem Leser:innenbrief. Eine Frau mache sich Sorgen um einen Familienangehörige, die sich einem Life-Coach angeschlossen hatte und sich nun von ihrem früheren Umfeld isoliere. Je näher Nina Kammleiter und Nina Eichenmüller hinsehen, je tiefer sie graben, desto erschreckender zeigt sich das Gebilde aus Manipulation und Gewalt. "Prügel fürs Karma - Die Abgründe der Coaching-Szene“ beleuchtet die Machenschaften des österreichischen Life-Coachs Markus Streinz in vier Folgen. Zu hören überall, wo es Podcasts gibt. Live auf der Bühne haben die beiden Redakteurinnen erste Einblicke in die Geschichte und ihre Recherche gegeben.
Welche herausragenden Bücher für junge Leser hat das Jahr gebracht? Wir empfehlen ein Bilder-, ein Kinder-, ein Jugend- und ein Sachbuch, dazu einen Klassiker, als Weihnachtsgeschenke.
Wann ist ein Buch ein gutes Buch? Wenn es gute Kritiken erhält oder Spiegel-Bestseller ist, meine Buchhändlerin es empfiehlt oder mein Lieblings-Influencer? Oder ist doch eher das Amazon-Ranking entscheidend? Ganz gleich: versprochen wird immer nur das Beste. Listen, Tipps und Rankings, analog und digital, sie alle wissen, welche Bücher Erfolg verdienen oder schon erfolgreich sind. Viele Leserinnen und Leser lassen sich gerne lenken, denn wer hat im Dschungel der Neuerscheinungen noch den Überblick? Aber klar ist auch: Bücherlisten beeinflussen, was wir kaufen und lesen. Und sie entscheiden, was eben nicht zu den Besten gehört. Wohin führt der Kampf um literarische Aufmerksamkeit? Lesen wir bald alle nur noch dasselbe? Gregor Papsch diskutiert mit Julia Schröder –Literaturkritikerin; Josua Straß – Buchhändler; Florian Valerius –Bookstagrammer
Wann hast du das letzte Mal deinen Newsletter angeschaut und dir gedacht: »Eigentlich müsste ich den besser nutzen …«? Viele Musikerinnen* verschicken E-Mails, weil man das eben so macht – aber nicht, weil sie wissen, wie unglaublich wirksam dieser Kanal sein kann. Stattdessen verlassen sich viele auf ihr Bauchgefühl … und landen genau damit immer wieder in denselben Fehlern. Doch das ist Quatsch! Dein Newsletter ist kein Nebenbei-Tool – er ist einer der stärksten Hebel für deine Karriere. Genau darüber spreche ich in dieser Podcastfolge. Du lernst: Ich zeige dir die sechs häufigsten Fehler, die Musikerinnen beim Schreiben ihrer Newsletter machen – und wie du sie sofort vermeiden kannst, damit deine Leser:innen endlich fühlen, was du mit deiner Musik bewegen willst. In dieser Podcastfolge lernst du:
Lange waren Regionalzeitungen profitabel, doch ihr Geschäftsmodell bröckelt: Werbung wandert ins Internet ab, ein Abo für eine Zeitung leisten sich immer weniger. Die «Südostschweiz» sucht einen Ausweg aus der Krise und stösst auf Kritik aus Politik, Kultur und Medienwissenschaft. Bei der letzten überregionalen Zeitung Graubündens sind die Abozahlen im letzten Jahrzehnt um einen Drittel gesunken. Jetzt will die «Südostschweiz» die Wende mit einem Journalisten-Duo aus Deutschland schaffen: Joachim Braun und Nikola Nording. Sie setzten auf digitale Medien und wollen Inhalte, die möglichst viele Leser und Leserinnen interessieren. Im Zentrum stehen die «User-Needs», deutsch die Nutzerbedürfnisse. Der neue Kurs löst Unmut in Kultur und Politik aus. Auch Medienexperten üben Kritik. Auf dem Prüfstand stehen die Medien als vierte Gewalt und als Pfeiler der Demokratie. «Entscheidend sind die nächsten zwei bis drei Jahre, ob wir es schaffen oder nicht», sagt Susanne Lebrument. Zusammen mit ihren beiden Brüdern Silvio und Pesche kämpft sie als Miteigentümerin des Familienunternehmens «Somedia» um das Erbe ihres Vaters Hanspeter Lebrument. Der Film von Paula Nay und Stefanie Hablützel ist eine Produktion des Rätoromanischen Radio und Fernsehens (RTR). Erstausstrahlung: 13.11.2025
Irrer Typ, dieser JEAN PAUL (1763-1825): Las wie ein Verrückter (alles), schrieb wie ein Besessener (55.000 Seiten), wurde geringgeschätzt (Schiller, Goethe) und hochverehrt (Celan, viele viele Leserinnen und Leser). Ein Sprachmagier war er, ein Sprachschöpfer und Sprachegroßrausbringer: Begriffe wie "Angsthase" und "Weltschmerz" kennen wir durch Jean Paul, sie sind sozusagen die Schaumkronen auf seinem wildbewegten Meer aus Sprache. Zum 200. Todestag dieses Schriftstellers am 14.11. ein Gespräch mit Barbara Hunfeld von der Forschungsstelle Jean Paul an der Universität Würzburg.
Sein Name auf dem Buchumschlag führt fast unweigerlich zum Bestseller: Mit Psychothrillern wie Mimik, Das Kalendermädchen oder Die Therapie zieht Sebastian Fitzek seine Leser*innen in seinen Bann. Doch Fitzek denkt Bücher auch unternehmerisch weiter, füllt große Hallen mit seinen Live-Touren, lässt Soundtracks zu seinen Geschichten komponieren und hat sich eine große Social-Media-Reichweite aufgebaut. Im OMR Podcast spricht er über seine außergewöhnlichen Marketingstunts, seine Einkünfte, die Bedeutung von Social Media in der Buchbranche und darüber, ob seine Bestseller künftig von Künstlicher Intelligenz geschrieben werden. Das Interview führt in dieser Folge in Vertretung von Philipp Westermeyer OMR-Redakteur Florian Rinke, normalerweise hinter den Kulissen zuständig für den OMR Podcast und Host des Storytelling-Podcasts OMR Rabbit Hole.