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Wir mixen euch heute ordentlich was aufs Tape. Neben ein paar Short News sind wieder gleich 4 Reviews im Programm. Jan hat wie immer den Löwenanteil, denn er hat im 3rd Person Action-Adventure Motorslice mit einer durstigen Drohne Baustellen unsicher gemacht. Atmosphärischer geht es dann weiter mit dem Mondabenteuer Lunar Abyss. Danach kommt Marcel zum Zug (haha), denn er reviewed die Neubelebung der altehrwürdigen Rollenspiel-Rundenstragie-Serie Heroes of Might & Magic: Olden Era. Und auch mit dem vierten Review bleibet es nostalgisch. Jan hat sich mit dem eher gechillten Mixtape zurück zur Jahrtausendwende gebeamt.(00:00) - Einstieg(27:45) - Hörerfeedback(43:16) - Short News: Keine neuen Inhalte für Destiny 2, 1 Milliarde $ für Star Citizen(49:23) - Motorslice(58:00) - Luna Abyss(1:14:10) - Heroes of Might & Magic: Olden Era(1:32:41) - Mixtape(1:47:32) - Verabschiedung Links:Star Citizen Schiffswerbung 1 und Schiffswerbung 1QTE Fails in Heavy Rain PCGC Podcast Discord Server
Dr. Daniele Ganser ist ein Schweizer Historiker und Friedensforscher, Jahrgang 1972, der seit zwei Jahrzehnten zu den meistdiskutierten Stimmen im deutschsprachigen Raum gehört. Seine Doktorarbeit über verdeckte Kriegsführung und inszenierten Terrorismus schloss er rund um die Jahrtausendwende ab, später forschte er als Senior Researcher an der ETH Zürich und unterrichtete als Dozent an der Universität Zürich. 2006 veröffentlichte er als Erster im Schweizer Mainstream einen Artikel über den Einsturz von World Trade Center 7, was ihm bis heute das Etikett des Verschwörungstheoretikers einbrachte. In der Folge verlor er seine universitäre Anstellung, was man aus heutiger Sicht wohl als frühen Fall von Cancel Culture bezeichnen würde. Heute leitet er ein eigenes Forschungsinstitut für Frieden und Energie, ist Autor mehrerer Bestseller, darunter sein Buch über das Imperium USA, und füllt mit seinen Vorträgen über Krieg, Frieden und Geopolitik regelmäßig große Säle. Er versteht sich als Pazifist, kritisiert den amerikanischen Imperialismus und die NATO und plädiert in jedem Konflikt für Deeskalation und die Orientierung am Völkerrecht.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek blickt Ganser auf 20 Jahre Diffamierung zurück und erklärt, wie er gelernt hat, im Shitstorm seinen inneren Frieden zu wahren. Wir sprechen über seine Thesen zu WTC7 und Nord Stream, über die Frage, warum Macht aus seiner Sicht jeden Menschen verändert, der über Leben und Tod entscheidet, und über die völkerrechtliche Einordnung der Kriege im Iran und in der Ukraine. Es geht um Angst als Herrschaftsinstrument, um den Preis, den abweichende Meinungen kosten können, und um einen echten Disput zwischen uns beiden: Ist der Meinungskorridor heute enger geworden oder freier? Am Ende landet das Gespräch bei einer überraschend hellen These, denn Ganser ist überzeugt, dass wir mitten in einer Informationsrevolution leben, dass die Zahl der kritischen Menschen wächst und dass er selbst, allem Gegenwind zum Trotz, heute sehr glücklich ist.
Jede Gesellschaft bringt eine herrschende Elite hervor. Aber je nach gesellschaftlicher Formation und historischer Situation gestalten sich die Elitenrekrutierung, die Elitenherrschaft und die Elitendiskussion sehr unterschiedlich. In der Umbruchsituation nach dem Zweiten Weltkrieg erscheinen die Eliten anders als in der DDR und der frühen Bundesrepublik. Um die Jahrtausendwende hat sich das neue Phänomen einer „globalen Elite“ ausgebildet, deren Anmaßung einer kuratischen Deutungshoheit über „das Volk“ zunehmend auf Widerstand stößt. Der Autor Peter J. Brenner war von 1991 bis 2009 Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität zu Köln und anschließend bis 2019 an der Technischen Universität München beschäftigt.
260521PC Erhalten statt zerstörenMensch Mahler am 21.5.2026Wir haben eine neue Kirche gebaut. Unsere war in die Jahre gekommen – 1960 war die letzte große Erweiterungsmaßnahme. Seitdem: Renovierungsstau über 60 Jahre. Es war klar: Etwas neues musste her. Wir haben mehr als 20 Jahre geplant – von der Jahrtausendwende bis 2020. Der Plan stand – schön und schick und etwas monumental. Dann kam Corona. Die Baupreise stiegen ins Uferlose. Die finanzierende Bank hat uns den Stecker gezogen. Bei über 6 Millionen Euro. Ein Plan B musste her. Und siehe da: 5 aktive Personen im Bauausschuss und eine sehr kompetente Firma, die sich auf Altbausanierungen spezialisiert hat, rockte die Sanierung in einem Jahr, blieb im Zeit- und Kostenplan und machte den Kirchenbau für 2,5 Millionen schick und frisch. Fördermittel für Barrierefreiheit und Wärmepumpen flossen reichlich. Das alles wäre beim Neubau nicht möglich gewesen. Die Kirchengemeinde hat den Bau freudig angenommen – das Gemeindeleben hat deutlich an Fahrt aufgenommen. In den Innenstädten Deutschlands macht ein Zauberwort die Runde: Bauen im Bestand ist das Gebot der Stunde. Anstatt Gebäude abzureißen und neue, schicke Glaspaläste hinzuklotzen, sagen Experten, dass man zuerst prüfen sollte, ob Bauen im Bestand sinnvoll sein könnte. Vorteile: CO2 wird sowohl beim Abriss vermieden als auch beim Neubau nicht erzeugt. Ein historisch gewachsenes Stadtbild wird erhalten und nicht durch immer mehr seelenlose Zweckbauten ersetzt. Die Flucht der Kaufhäuser und Kirchen in Shoppingmals und Mehrzweckhallen auf der grünen Wiese wird gestoppt. Die Infrastruktur und der ÖPVN gewinnen an Bedeutung – die Innenstädte werden belebt und veröden nicht. Und die Parkprobleme werden minimiert. Ganz ehrlich: Es gibt keine Argumente gegen Bauen im Bestand. So gesehen haben wir alles richtig gemacht und da alles gut geklappt hat, hat Gott offensichtlich seinen Segen dazu gegeben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Nervosität an den Börsen steigt: Die Renditen für Staatsanleihen klettern auf Mehrdekadenhochs, geopolitische Krisen treiben den Ölpreis, und der Markt hängt am Tropf weniger Tech-Giganten. Die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz diskutieren, ob Nvidia, OpenAI & Co. schon die nächste große Finanzblase bilden oder ob der Boom fundamental besser abgesichert ist als zur Jahrtausendwende. Es geht um Bond-Vigilantes, die gefährliche Illusion des "This time is different", überhitzte Tech-Wetten, zirkuläre KI-Deals, Private-Equity-Risiken – und die Frage, wie Anleger jetzt ihr Depot wetterfest machen.
32 Meistertitel, 14 Cupsiege und seit 18 Jahren ohne nationalen Titel. In der zweiten Folge blicken Alex und Stefan auf das große Ganze: auf einen Verein, der stolz auf eine glorreiche Vergangenheit ist, dessen große Heldensagen aber größtenteils vor der Jahrtausendwende geschrieben wurden. Krankl, Panenka, Hofmann, Ivanov. Und danach? Eine lange Liste an Spielern, die dem Hype nie ganz gerecht wurden. Die eigentliche Frage, die sich durch die ganze Episode zieht: Welches Rapid braucht der österreichische Fußball? Und ist Demut gegenüber den letzten 30 Jahren vielleicht die bessere Grundlage für die Zukunft als der Blick auf vergangene Glorie. Viel Spaß beim Hören!
In dieser Samstagsfolge begleiten wir den NZZ-Korrespondenten David Signer auf eine Reise nach Dalston, einem der spannendsten Viertel im Londoner Osten. Er besucht den alten Markt, der mit nigerianischen Perücken und Heilkräutern aus Haiti seine multikulturelle Seele bewahrt, und hört Anekdoten über höfliche Drogendealer vor legendären Jazzclubs. Einst als Industrie- und Arbeiterviertel bekannt, durchlief der Stadtteil nach dem Zweiten Weltkrieg eine Phase der Verelendung, geprägt von Kriminalität und Drogen. In den 80er Jahren war die Gegend so berüchtigt, dass Taxifahrer sich weigerten, dort hinzufahren. Doch um die Jahrtausendwende änderte sich alles: Künstler und Musiker entdeckten die günstigen Mieten und schufen eine inspirierende Atmosphäre. In dieser Episode erzählt David Signer von den verschiedenen Gesichtern der Gentrifizierung – vom sterilen Neubau am Dalston Square mit seiner "feindlichen Architektur" bis hin zum Gillette Square, wo immerhin etwas Gemeinschaft entstanden ist. Gast: David Signer, Korrespondent für Grossbritannien und Irland Host: Simon Schaffer Davids ganzer Text "Caffè Latte statt Crack", gibts zu lesen bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Hier die sehr unterhaltsame Seite [Hoodmaps.com](https://hoodmaps.com/london-neighborhood-map).
Im Kanton Zürich sind über 12'000 Strafverfahren hängig. Nun sollen Assistenten mit KV-Abschluss für die Staatsanwaltschaft den Pendenzenberg abbauen. Strafrechtsdozent Sven Zimmerlin erläutert, was er von dieser Massnahme hält. · Alt Bundesrat und SVP-Doyen Christoph Blocher verkauft seine regionalen Gratiszeitungen an die Herausgeberin des Online-Portals nau.ch. Gleichzeitig kauft sich Blocher dort ein. Was hat Christoph Blocher gerade jetzt zu diesem Schritt bewogen? Antworten von Medienredaktor Salvador Atasoy. · Der gestrandete Wal in der Ostsee in Deutschland ist in kürzester Zeit zu einem riesigen Medienereignis geworden. Tausende verfolgen die Aktion online, kommentieren und posten auf Social Media. Was bedeutet es aus moralischer Sicht, wenn Menschen Situationen wie die des Wals «Timmy» für die eigene Profilierung nutzen? Ein Gespräch mit Medienethikerin Marlis Prinzing. · Sinan Dauti ist letzten Samstag im Kosovo begraben worden. Gestorben ist der kleine Junge aber bereits vor 27 Jahren, während des Kosovo-Kriegs. Er ist kein Einzelfall: Noch immer werden regelmässig Opfer in anonymisierten Gräbern entdeckt und identifiziert. Was über den aktuellsten Fall um Sinan Dauti bekannt ist, weiss Balkan-Journalist Enver Robelli vom «Tages-Anzeiger». · Es sei eine «alarmierende Entwicklung», schreibt die Universität Genf. Immer mehr junge Menschen erkranken an Darmkrebs. Das Seltsame daran: Bei älteren Personen sind die Erkrankungszahlen seit der Jahrtausendwende rückläufig. Warum das so ist, erklärt Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi.
Schweizer Anleger sind noch nicht dort, wo sie sein könnten.Michael Kendzia, promovierter Ökonom an der ZHAW School of Management and Law sieht punkto Finanzkompetenz noch Luft nach oben.Zu viele Anleger glauben an Geschichten und folgen ihren Emotionen. Ein automatisierter Anlageprozess kann helfen.Im aktuellen Coffee Talk erfährst du, wie Finanzbildung den Vermögensaufbau beeinflusst, welche Rolle deine Psychologie spielt und warum sich der heutige KI-Hype an der Börse von der Dotcom-Bubble der Jahrtausendwende unterscheidet.Welches Narrativ hat dich zu einer schlechten Anlage bewegt? Schreibe mir auf felix@truewealth.chMehr über True Wealth erfährst du hier.
Mit schlimmen Brandwunden ging´s los. Um die Jahrtausendwende lernten viele Saarländer die tückischen Nebenwirkungen des Riesen-Bärenklaus kennen. Eine "invasive Art" - und nur eine von vielen! Ein Feature von Katja Preißner
Dieser Film ist eine Warnung an die Welt! Eine skandalöse Enthüllung! EYES WIDE SHUT, Stanley Kubricks letzter Film, prophezeite bereits kurz vor der Jahrtausendwende das, was im Zuge der Skandale um Jeffrey Epstein und die Abgründe einer abgeschotteten Parallelwelt an die Öffentlichkeit geriet - so behaupten das jüngst unzählige Verschwörungserzählungen. Benjamin und Marcus sprechen darüber, wie in EYES WIDE SHUT Fakt und Fiktion aufeinandertreffen, wieso sich ausgerechnet das Kino Kubricks als ideale Grundlage für die gegenwärtige Meme-Kultur erweist, was dieser radikale Film über das Verhältnis von Begehren, Sexualität und Macht erzählt und was das mit David Lynch, Pier Paolo Pasolini und Roman Polanski zu tun haben könnte.
Kriegsspiele der neuesten GenerationWestliche Spionagenetzwerke in VideospielenEin Standpunkt von Peter Frey.Seit Jahrzehnten werden Videospiele als reine Unterhaltung abgetan — als Zeitvertreib für Jugendliche, der auf Realitätsflucht beruht, aber auf einer milliardenschweren Industrie basiert. Hinter farbenfrohen Grafiken und fesselndem Gameplay verbirgt sich eine weitaus komplexere Realität. Dieselben Spiele, die heute Millionen westlicher Haushalte beschäftigen, sind zum integralen Bestandteil eines ausgeklügelten Nachrichtendienstapparats geworden.Was als Investition der Central Intelligence Agency (CIA), (des US-amerikanischen Auslandsgeheimdienstes), zur Jahrtausendwende begann, hat sich zu einem weitverzweigten System entwickelt, das gewöhnliche Spieler in unwissende Datensammler verwandelt, militärische Ressourcen über Spiele-Gemeinschaften rekrutiert und die Art und Weise, wie Soldaten den Kampf wahrnehmen, grundlegend verändert (a1).Die langfristige Strategie der CIADie Geschichte beginnt im Jahr 1999, als die Central Intelligence Agency (CIA) In-Q-Tel gründete, (ein Investmentunternehmen mit) Risikokapitalfonds, die einem bestimmten Zweck dienten: zivile Technologien zu identifizieren und in solche zu investieren, die für nachrichtendienstliche Operationen umfunktioniert werden könnten. Dies war keine geheime Initiative. In-Q-Tel wurde mit dem ausdrücklichen Auftrag gegründet, die Lücke zwischen den Innovationen des Silicon Valley und den operativen Anforderungen in Langley zu schließen.Im Jahre 2001 investierte In-Q-Tel Startkapital in Keyhole, einem kleinem Unternehmen, das von dem an der Stanford University ausgebildeten Ingenieur John Hanke gegründet worden war. Keyhole entwickelte eine Technologie, die im Nachhinein betrachtet selbstverständlich erscheint: einen interaktiven Globus aus Satellitenbildern, der es den Nutzern ermöglichte, das Gelände aus jedem beliebigen Blickwinkel zu betrachten.Für die CIA, die sich 2003 auf die Invasion des Irak vorbereitete, war diese Technologie damals jedoch revolutionär. Während Satellitenbilder nur Aufnahmen aus der Vogelperspektive lieferten, bot Keyhole etwas weitaus Wertvolleres: die Möglichkeit, Gebäude aus der Bodenperspektive zu analysieren, Zugangspunkte und Fluchtwege zu erkennen und städtisches Gelände dreidimensional abzubilden. Die Technologie wurde umgehend für die Einsatzplanung in Bagdad eingesetzt.Als Google im Jahr 2004 Keyhole übernahm, wurde dessen Technologie zu Google Earth. Hanke blieb bei Google und wurde mit einem noch ehrgeizigeren Projekt betraut: Google Street View. Ab 2007 durchquerte eine Flotte von Fahrzeugen, die mit 360-Grad-Kameras ausgestattet waren, 60 Länder und fotografierte Straßen, Stadtviertel und ganze Städte.Was die Öffentlichkeit bis 2010 nicht wusste, war, dass diese Fahrzeuge weit mehr taten, als nur Fotos zu machen. Sie sammelten heimlich WLAN-Datenpakete – darunter Passwörter, E-Mails, Krankenakten und den Inhalt von Webseiten – aus ungesicherten Netzwerken in Millionen von Haushalten und Unternehmen in Europa, Nordamerika und darüber hinaus....https://apolut.net/spielen-oder-gespielt-werden-von-peter-frey/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die 00er-Jahre feiern ein Revival. Beliebte Serien von damals bekommen 2026 neue Staffeln. Aber auch in der Mode, der Musik und der Ästhetik: Aktuell wünschen sich viele junge Menschen in die Anfänge der Jahrtausendwende zurück – in eine Zeit vor der umfassenden Digitalisierung. Was sagt diese Sehnsucht über unsere Gesellschaft aus? War damals wirklich vieles besser? Und kann man einfach eine Epoche wiederholen? Moritz Marthaler, aus dem Ressort Reportage und Storytelling, selbst Jahrgang 1987, hat sich mit der Faszination rund um die 00er-Jahre auseinandergesetzt und führt uns in der neuesten Folge von «Apropos» zurück in seine Jugendzeit. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Revival der 00er-Jahren Moritz Marthalers Artikel zur Sehnsucht nach den 00er-Jahren Popkultur in den 00er-Jahren: «Mit sexualisierten jungen Frauen liess sich viel Geld verdienen» *** Jetzt die neue Spiele-App kostenlos herunterladen: Für den Tages-Anzeiger: https://ta.media/ta-game-app Für die Berner Zeitung: https://ta.media/bz-game-app Für die Basler Zeitung https://ta.media/baz-game-app Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Spurensuche nach den Gründen des Absturzes beginnt auf dem Gipfel: Werner Lorant, Erfolgstrainer um die Jahrtausendwende, wohnt heute auf einem Campingplatz in Waging am See. Dort erzählt er, warum die Löwen mit ihm Erfolg hatten – und welche folgenschweren Fehler sie nach seiner Zeit begingen. Windige Manager, interne Machtkämpfe und der Wirtschaftskrimi um die Allianz Arena: Zwei Sportjournalisten der SZ klären in diesem Doku-Podcast, wer schuld an der Misere des TSV 1860 München ist. „Inside 1860 - die Löwen, die Arena und das Geld“ ist ein FYEO-Original produziert von der Süddeutschen Zeitung. Moderation und Redaktion: Markus Schäflein und Philipp Schneider Autoren: Justin Patchett und Laura Terberl Mitarbeit: Moritz Eder Produktion, Sounddesign und Regie: Carlo Sarsky und Justin Patchett Teamleitung: Laura Terberl Redaktion FYEO: Isabel Lübbert-Rein und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann. Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Flop, Flop, Flop; Der Tresor-Klang der Floppy und warum Nostalgie manchmal lauter klingt als die Erinnerung selbst. Chris drückt den Aufnahmeknopf und überfällt Alex mit einer Liebeserklärung an die 5,25-Zoll-Floppy. Dieses flimsige Stück Plastik, das sich anhörte wie ein Deadbolt, wenn man es reinschob. Ein Tresor-Mechanismus für einen Magnetscheibenfilm. Großartig. Die kleine 3,5-Zoll-Diskette? Hat nur geklickt. Kein Vergleich. Alex hält dagegen: Nostalgie ist die Erinnerung an ein Gefühl, nicht an die Sache selbst. Und vielleicht liebt Chris die große Floppy gerade deshalb, weil er sie nie wirklich benutzt hat. Dann Minidisc. Opa Kolb in Hochform. Von der Sony Lissa mit gebürstetem Alu und Firewire-Kabeln, über das Überspielen von CDs in vierfacher Geschwindigkeit bis hin zu einem Panasonic-Player, der nicht viel größer war als die Disc selbst. Eine Technologie, die „never was" und vielleicht genau deshalb so schön. Fünf Jahre später kam der iPod Nano und die Minidisc wurde Geschichte. Ist nicht mal halb gegoogelt. Ist wirklich gefühlt. Kommen physische Medien zurück? Abo-Fatigue setzt ein, Lieblingsfilme verschwinden aus dem Streaming, Lizenzen wandern zum Höchstbietenden. Bei Musik existiert zumindest die Illusion des Gesamtkatalogs. Bei Filmen brauchst du 25 Services. Und dann hat sich auch die Art verändert, wie wir hören. Playlisten statt Alben. Singles statt Gesamtwerke. Chris erinnert sich daran, wie er sich Tools „10,000 Days" beim Saturn kaufte, im Opel Astra die CD einlegte, an einer Tankstelle anhielt und die Augen schloss. Eines seiner größten musikalischen Erlebnisse. Früher entwickelte man Geduld mit Songs, die einem erst beim dritten Hören gefielen. Acquired Taste. Heute: Skip. Alex bringt Hitster mit. Das Kartenspiel, bei dem man Songs per QR-Code hört und in einen Zeitstrahl einsortiert. 80er erkennt jeder, aber nach 2000? Schwierig. Warum fühlen sich die Epochen vor der Jahrtausendwende so klar an, während danach alles verschwimmt? Alex hat ein Video gesehen: Mit dem Farbfernsehen entstand das Gefühl, Farbe sei Zukunft. Star Trek in Neon. Die 70er explodierten in Buntheit. Und irgendwann wurde die Zukunft weiß. Kubricks weißer Raum in „2001". Slick, glatt, organisch. Chris kontert mit dem iMac G3 von 1998: Ein Bonbon, das kein Computer sein durfte, aber dann doch alles veränderte. Die Legendäre Grace Hopper und der Mythos des „Debugging“, COBOL und die Frage, ob die blinkenden Lichter an Mainframes jemals Nullen und Einsen dargestellt haben oder einfach nur Systemlichter waren. Von der Nostalgie der Zukunft in bunt oder in weiß. In der Folge erwähnt: Grace hopper: https://de.wikipedia.org/wiki/Grace_Hopper Floppy-Disks: https://de.wikipedia.org/wiki/Diskette MiniDisc: https://de.wikipedia.org/wiki/MiniDisc Spiel Hitster: https://hitstergame.com/de-de/ StarkTrek: https://www.imdb.com/de/title/tt0060028/ 2001: https://www.imdb.com/de/title/tt0062622 --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Das Thema Künstliche Intelligenz treibt die Börsen an. Viele Anlegerinnen und Anleger, insbesondere die etwas „Älteren“, fühlen sich an den Internethype zur Jahrtausendwende erinnert – zu Recht?
WERBUNG | Gehe jetzt auf [Link weiter unten] und erhalte zusätzlichen Rabatt auf CyberGhost VPN inklusive 4 Gratis-Monate! /WERBUNG Etienne Gardé und EINTRACHT FRANKFURT: Das gehört zusammen wie Jay-Jay Okocha und Dribbelkunst. Für ein BOHNDESLIGA Spezial hat sich Etienne die Zeit genommen, seine FRANKFURTer Traumelf aufzustellen. Die einzigen Regeln: Ein Spieler pro Position. Es ist eine komplett subjektive Elf, anhand der Etienne auf 40 Jahre EINTRACHT-Fanschaft zurückblicken darf. Er beginnt in den großen Zeiten in den Neunzigern, spricht über die nicht ganz so glorreiche Zeit nach der Jahrtausendwende und endet in der höchst erfolgreichen Gegenwart. Welche Spieler konnten Etienne überzeugen? Und was macht Fußballgott Alex Meier eigentlich heute? Das erfahrt ihr in unserer kleinen Spezialausgabe der LEGENDEN 11! Rocket Beans wird unterstützt von CyberGhost. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Erst seit der Jahrtausendwende dürfen Frauen in Österreich dabei sein, wenn es darum geht, in Bergnot geratene Menschen zu retten. Das ist Regina Poberschnigg zu verdanken, die erst vor Gericht eine Gesetzesänderung erstreiten musste, um als eine der ersten Bergretterinnen und als erste Flugretterin ihres Landes arbeiten zu dürfen. Heute leitet sie ein Team von rund 60 Ehrenamtlichen und weiß, wie dicht Schönheit und Schrecken in ihrem Einsatzgebiet, der Zugspitze, beieinander liegen. Denn Risiken auf Deutschlands höchstem Berg sind nicht nur plötzliche Unwetter, Lawinen oder Verletzungen, sondern auch Social Media Trends, Selbstüberschätzung und männlicher Übermut. Sie berichtet, wie sie mit den psychischen Belastungen nach schweren Einsätzen umgeht, gibt Tipps für Bergsteiger-Anfänger und erzählt, warum sie sich trotz allem ein Leben ohne die Berge nicht vorstellen kann. Links: Bergrettung Tirol: https://bergrettung.tirol/ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Wir sprechen in dieser Folge unter anderem darüber, dass auch Großkonzerne einen ganz schön kurzen Atem haben können. Denn kaum hatten wir uns kurz vor der Jahrtausendwende an den kleinen Ford Puma gewöhnt, schon war er wieder weg. An seinen Qualitäten lag das nicht, denn das kleine Coupé im New-Edge-Design galt damals als durchaus spannender Entwurf. Und auch fahrdynamisch versprach der kleine Sportwagen aus Köln nicht zu viel. Zwischen den SUV der Neuzeit wirkt er wie eine Erinnerung an die Coupé-Herrlichkeit der Siebziger und Achtziger. Sollte man sich so einen nicht wegstellen? Darüber diskutieren jetzt Frank Otero Molanes, Jens Seltrecht und Lukas Hambrecht.Executive Producer: Christoph Falke & Ruben Schulze-FröhlichProjektleitung: Lukas HambrechtSounddesign & Produktion: Fabian SchäfflerMarketing und Ansprechpartner: Bastian SchonauerCopyrights Cover: www.oldtimer-markt.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge Buchloh bewegts – Kabinengeflüster wird's kuschelig. Wir teilen uns die Kabine mit Robert Dühring aus Geretsried. 2,02 m ist er groß. Um die Jahrtausendwende schaffte er den Sprung aus dem Amateurbereich in den Profibasketball. Entdeckt von einer Journalistin, geformt von einem Coach, der ihn zum Quälgeist der Basketball Bundesliga machte. Die ganze Geschichte und was der Ex-Profi heute macht, erfahrt ihr in dieser Folge.
Die Pendlerzeitung «20 Minuten» ist heute zum letzten Mal in gedruckter Form erschienen. Nach 26 Jahren wird die Print-Ausgabe eingestellt. Damit verschwindet die letzte Pendlerzeitung der Schweiz. Wie hat «20 Minuten» die Medienlandschaft in der Schweiz verändert? «20 Minuten hat in der Schweiz eine ganze Generation geprägt», sagt Medienkenner und Journalist Mattias Ackeret. Er könne den Entscheid, die Printausgabe einzustellen, zwar nachvollziehen – doch damit gehe auch eine Ära zu Ende. Die Pendlerzeitung mischte zur Jahrtausendwende die Schweizer Medienlandschaft auf und machte Nachrichten für viele Menschen kostenlos verfügbar. Wir schauen nochmals zurück auf die Anfänge der ersten Schweizer Gratiszeitung. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Matthias Ackeret, Journalist, Chefredaktor und Verleger des Onlinebranchenmagazins «Persönlich» ____________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Peter Hanselmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Worum geht's? Um die Jahrtausendwende erlebt Wrestling seinen letzten großen Mainstream-Höhenflug – und auf dem Nintendo 64 erscheint mit WWF No Mercy das vielleicht definitive Spiel dieser Ära. Basierend auf der bewährten Engine von WrestleMania 2000 treibt No Mercy das Konzept auf die Spitze: mehr Wrestler, mehr Matchtypen, mehr Kontrolle – und erstmals ein Story-Modus, der die chaotische Dramaturgie der TV-Shows überraschend gut einfängt. Statt reiner Action setzt das Spiel auf Timing, Ausdauer und taktisches Lesen des Gegners. Fabian und Chris sprechen in dieser Folge darüber, warum No Mercy bis heute als Referenz für Wrestling-Spiele gilt, über das eigenwillige, aber tiefgehende Kampfsystem, über die Bedeutung der Lizenz zur Hochzeit der Attitude Era – und warum es keinen direkten Nachfolger gab. Infos zum Spiel: Thema: WWF No Mercy Erscheinungstermin: November 2000 Plattform: Nintendo 64 Entwickler: AKI Corporation Publisher: THQ Genre: Wrestling / Sport Designer: Hideyuki Iwashita u.a. Musik: Kōji Niikura Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Fabian Käufer, Christian Schmidt Audioproduktion: Fabian Langer, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Trash80.com (Musik)
In Japan nahmen sich immer mehr Menschen das Leben. Das schockierte die Öffentlichkeit. Die Zivilgesellschaft rüttelte die politischen Verantwortlichen auf, der Kampf gegen die «stille Epidemie» wurde zur nationalen Priorität. Zwanzig Jahre später zeigt sich: der Kampf war erfolgreich. Jedes Jahr 14 000 Suizide weniger. Anders gesagt: 14 000 verzweifelte Menschen in Japan, die wieder Hoffnung schöpfen – so die statistischen Zahlen im Zwanzigjahresvergleich. Die kollektive Anstrengung hat sich gelohnt. Wie es dazu kam, lässt sich in Akita im Norden von Japan gut nachvollziehen, einer Region mit hoher Arbeitslosigkeit, in der besonders viele Menschen ihr Leben beendeten. Hisao Sato ist einer der Pioniere der landesweiten Präventionskampagne. Trauer um den Verlust eines engen Freundes schlug bei ihm in Zorn übers kollektive Wegschauen um. Er schuf um die Jahrtausendwende in Akita eine Anlaufstelle und begann, Verzweifelten Beratungen anzubieten. Nach und nach liessen sich die japanischen Behörden überzeugen, dass landesweit gehandelt werden müsse - und könne. Ein nationales Präventionsgesetz schuf die Grundlagen. Parallel dazu veränderte sich die Wahrnehmung: «Suizid war ein völliges Tabu. Doch die Menschen begannen, die Selbsttötungen nicht nur als Privatsache zu betrachten, sondern als gesellschaftliches Problem», sagt Sato in der Reportage aus Japan über den Erfolg der Präventionskampagne - und düstere Aspekte, die dennoch bleiben. Wer suizidale Gedanken hat, findet bei folgenden Anlaufstellen Soforthilfe: Pro Juventute für Kinder und Jugendliche, Telefon und SMS 147; Dargebotene Hand/Sorgentelefon für Erwachsene, Telefon und SMS 143.
Das Platzen der Dotcom-Blase nach der Jahrtausendwende sowie die Weltwirtschaftskrise waren die größten Krisen, mit denen die Wirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten zu kämpfen hatte. Wie ordnet sich die gegenwärtige im Vergleich ein? Von Johannes Frewel
In Japan nahmen sich immer mehr Menschen das Leben. Das schockierte die Öffentlichkeit. Die Zivilgesellschaft rüttelte die politischen Verantwortlichen auf, der Kampf gegen die «stille Epidemie» wurde zur nationalen Priorität. Zwanzig Jahre später zeigt sich: der Kampf war erfolgreich. Jedes Jahr 14 000 Suizide weniger. Anders gesagt: 14 000 verzweifelte Menschen in Japan, die wieder Hoffnung schöpfen – so die statistischen Zahlen im Zwanzigjahresvergleich. Die kollektive Anstrengung hat sich gelohnt. Wie es dazu kam, lässt sich in Akita im Norden von Japan gut nachvollziehen, einer Region mit hoher Arbeitslosigkeit, in der besonders viele Menschen ihr Leben beendeten. Hisao Sato ist einer der Pioniere der landesweiten Präventionskampagne. Trauer um den Verlust eines engen Freundes schlug bei ihm in Zorn übers kollektive Wegschauen um. Er schuf um die Jahrtausendwende in Akita eine Anlaufstelle und begann, Verzweifelten Beratungen anzubieten. Nach und nach liessen sich die japanischen Behörden überzeugen, dass landesweit gehandelt werden müsse - und könne. Ein nationales Präventionsgesetz schuf die Grundlagen. Parallel dazu veränderte sich die Wahrnehmung: «Suizid war ein völliges Tabu. Doch die Menschen begannen, die Selbsttötungen nicht nur als Privatsache zu betrachten, sondern als gesellschaftliches Problem», sagt Sato in der Reportage aus Japan über den Erfolg der Präventionskampagne - und düstere Aspekte, die dennoch bleiben. Wer suizidale Gedanken hat, findet bei folgenden Anlaufstellen Soforthilfe: Pro Juventute für Kinder und Jugendliche, Telefon und SMS 147; Dargebotene Hand/Sorgentelefon für Erwachsene, Telefon und SMS 143.
In Japan nahmen sich immer mehr Menschen das Leben. Das schockierte die Öffentlichkeit. Die Zivilgesellschaft rüttelte die politischen Verantwortlichen auf, der Kampf gegen die «stille Epidemie» wurde zur nationalen Priorität. Zwanzig Jahre später zeigt sich: der Kampf war erfolgreich. Jedes Jahr 14 000 Suizide weniger. Anders gesagt: 14 000 verzweifelte Menschen in Japan, die wieder Hoffnung schöpfen – so die statistischen Zahlen im Zwanzigjahresvergleich. Die kollektive Anstrengung hat sich gelohnt. Wie es dazu kam, lässt sich in Akita im Norden von Japan gut nachvollziehen, einer Region mit hoher Arbeitslosigkeit, in der besonders viele Menschen ihr Leben beendeten. Hisao Sato ist einer der Pioniere der landesweiten Präventionskampagne. Trauer um den Verlust eines engen Freundes schlug bei ihm in Zorn übers kollektive Wegschauen um. Er schuf um die Jahrtausendwende in Akita eine Anlaufstelle und begann, Verzweifelten Beratungen anzubieten. Nach und nach liessen sich die japanischen Behörden überzeugen, dass landesweit gehandelt werden müsse - und könne. Ein nationales Präventionsgesetz schuf die Grundlagen. Parallel dazu veränderte sich die Wahrnehmung: «Suizid war ein völliges Tabu. Doch die Menschen begannen, die Selbsttötungen nicht nur als Privatsache zu betrachten, sondern als gesellschaftliches Problem», sagt Sato in der Reportage aus Japan über den Erfolg der Präventionskampagne - und düstere Aspekte, die dennoch bleiben. Wer suizidale Gedanken hat, findet bei folgenden Anlaufstellen Soforthilfe: Pro Juventute für Kinder und Jugendliche, Telefon und SMS 147; Dargebotene Hand/Sorgentelefon für Erwachsene, Telefon und SMS 143.
Jahrhundertelang wurde auf der Opernbühne geliebt, heterosexuell geliebt. Seit wenigen Jahrzehnten erst stehen eine Handvoll schwule Paare, noch weniger lesbisch Liebende und bloß eine trans Person im Zentrum von ein paar wenigen Opern. Die universelle Kunstform Oper war doch eigentlich schon immer recht queer – oder doch nicht? Seit den ersten Werken der Gattung traten schliesslich Männer verkleidet als Frauen auf, Frauen verkleidet als Männer. Hohe Stimmen intonierten männliche Charaktere, tiefe weibliche. Stimm- und Kleidertravestie waren gang und gäbe. Lange fielen explizit queere Stoffe und Homoerotik aber der Zensur oder Verschleierung zum Opfer, gleichgeschlechtliche Liebe durfte auch auf der Bühne nicht sein. Doch seit der letzten Jahrtausendwende werden die Liebespaare in Opern nun allmählich diverser, und das Repertoire beginnt so, die gesellschaftliche Realität etwas adäquater abzubilden. Einer der Pioniere, der ein fesselndes Werk mit schwulem Protagonistenpaar komponiert hat, ist der Basler Andrea Scartazzini. In der Sendung erzählt er von der Entstehung seines hochdramatischen und gross besetzten «Edward II.» aus dem Jahr 2017 und von dessen musikalischen Besonderheiten. In St. Gallen feierte 2023 die erste abendfüllende Oper über eine trans Ikone ihre Uraufführung: «Lili Elbe» des US-Amerikaners Tobias Picker. Um die Geschichte der dänischen Landschaftsmalerin authentisch erzählen zu können, arbeitete Picker während des Kompositionsprozesses mit der Baritonistin Lucia Lucas zusammen, welche auch ihre eigenen Erfahrungen einbrachte. Philipp Venables schliesslich vertonte für die Opernfestivals in Aix-en-Provence und Bregenz ein queeres Kultbuch aus den 1970er-Jahren: «The Faggots & Their Friends Between Revolutions» und schuf damit ein weiteres schillerndes Werk, welches andere Lebenswelten als die heterosexuelle auf die Bühne bringt. Ein Streifzug durch die queere Operngeschichte bis heute. Gespielte Werke: W. A. Mozart: Apollo et Hyacinthus (1767) K. Szymanowski: Król Roger (1926) F. Poulenc: Les Mamelles de Tirésias (1947) B. Britten: Billy Budd (1951) St. Wallace: Harvey Milk (1995) P. Eötvös: Angels in America (2004) R. Gordon: 27 (Kammeroper über Gertrude Stein und Alice B. Toklas, 2014) Ch. Wuorinen: Brokeback Mountain (2014) A. Scartazzini: Edward II. (2017) K. Chemirani: Negar (2022) P. Venables: The Faggots & Their Friends Between Revolutions (2023) T. Picker: Lili Elbe (2023) Literaturhinweis: Casta Diva - Der schwule Opernführer Rainer Falk & Sven Limbeck Querverlag, 2019 Erstausstrahlung: 16.07.2025
Ich spreche mit dem freien Journalisten Danny Kringiel, der u.a. für das Zeitgeschichte-Portal von Spiegel Online geschrieben hat, über den langen Weg der Spielkultur in Deutschland, den Journalismus über Spiele sowie Gamification, Cozy Games und die Erfahrungen als Lehrer. Außerdem geht es um sein Buch "Wie Hitler das Skateboard erfand", das 2019 bei Kiepenheuer & Witsch erschien sowie seine aktuelle Arbeit als Hundetrainer. Danny hat Deutsch, Kunst und Englisch sowie Erziehungswissenschaften studiert, promovierte 2008 über Computerspielanalyse mit dem Schwerpunkt Max Payne. Wir haben uns kurz nach der Jahrtausendwende kennen gelernt und hätten fast mal zusammen in einer Redaktion gearbeitet.
Die USA haben angekündigt, wieder mit Atomtests zu starten. Weltweit gab es bisher über 2000 Atomwaffen-Tests. Fast alle Tests fanden vor der Jahrtausendwende statt. Ihre Auswirkungen auf Menschen und Natur sind bis heute spürbar, berichtet Sabine Schütze
Deportivo La Coruna war um die Jahrtausendwende zwischenzeitlich mindestens die Nummer drei im spanischen Fußball. Über Jahre hinweg hat sich der einstige Zweitligist in die Beletage hochgearbeitet. Viele Spieler mit magischen Füßen wie Bebeto, Rivaldo, Djalminha, Fran, Roy Makaay oder Juan Carlos Valeron sorgten für glorreiche Fußballfeste im Estadio Riazor. Dem Meistertitel 2000 folgten erinnerungswürdige Abende in vielen europäischen Stadien. Doch nach der Party gab es den üblen Kater, von dem sich Deportivo bis heute nicht erholt hat. Der damalige Deportivo-Manager Ricardo Moar spricht offen über die damalige Zeit.
Die derzeitige Lage an den Börsen hat viele Parallelen zur Dotcom-Blase der Jahrtausendwende. Doch es gibt auch Unterschiede – und wer die übersieht, könnte viel Geld verlieren.
Der Science-Fiction-Film Matrix löste im Jahr 1999 eine regelrechte Hysterie aus bei Menschen, die offen waren für die Vorstellung, unser ganzes Leben sei Illusion und nichts weiter als eine einzige Lüge. 1998 hatte es zuvor die totale Sonnenfinsternis gegeben, Silvester 1999 gab es die Angst, die Computersysteme kämen nicht klar mit der Jahrtausendwende. Was für eine Zeit! Ich selbst blieb relativ ungerührt. In diesem Podcast erzähle ich, warum ich mich nicht eingesperrt fühle in einem Verstandes-Gefängnis und warum ich mir sehr viele Gedanken mache über Angststörungen und Wege, freizuwerden von dem Gefühl, in einer Matrix gefangen zu sein.
Seit über drei Jahrzehnten erklärt Carola Ferstl Deutschland die Finanzwelt – als Börsenmoderatorin bei n-tv, Bestsellerautorin und leidenschaftliche Verfechterin finanzieller Bildung. In dieser Podcast-Folge spricht sie über ihr neues Buch „Vom Sparschwein zum Strandhaus“, das zeigt, wie man mit einem positiven Mindset Vermögen aufbaut, klug verwaltet und dabei das Leben genießt. Im Gespräch mit Dietmar Deffner bewertet Carola Ferstl aber auch über die aktuellen Märkte. Welche Ähnlichkeiten hat der KI-Boom mit der Internetblase der Jahrtausendwende? Droht ein Crash? Und wie sollten Anleger sich jetzt verhalten? DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
In dieser Episode geht es um einen Spieler, mit dem wir aufgewachsen sind. Zinedine Zidane war Ende der 90er der erste Fußballer, der uns wirklich geprägt hat. Wir sprechen über seine Karriere von Cannes bis zur EM 2000, über seinen späten Wechsel zu Juventus, seine Rolle bei der Heim-WM 1998 und die Phase, in der Zidane vom unscheinbaren Ligue-1-Spieler zu einem der besten Mittelfeldspieler der Welt wurde. Auch die EM 2000 darf dabei nicht fehlen, aus sportlicher Sicht vielleicht sogar sein stärkstes Turnier. Zidane hat mit 24 Jahren noch bei Bordeaux gespielt und war trotzdem schon zwei Jahre später Weltmeister und Ballon-d'Or-Gewinner. Wir gehen durch die wichtigsten Stationen bis zur Jahrtausendwende, diskutieren seine Spielweise, Entwicklung und Wirkung. Natürlich lassen wir auch persönliche Erinnerungen einfließen, etwa sein legendäres Tor gegen Leverkusen oder die besonderen Trikots der französischen Nationalmannschaft. Außerdem gibt's die großen 10 Spätstarter im Fußball und als das Getränk der Episode haben wir dieses Mal einen Sturm gekostet. Im zweiten Teil sprechen wir dann über seinen Wechsel zu Real Madrid, die WM 2006 und seine Zeit als Trainer. Viel Spaß beim Hören!
Die Österreichische Reitkunst und deren Zentrum, die Spanische Hofreitschule Wien ist meiner Meinung nach zu schön, um hässliche Schlagzeilen zu produzieren. Der Meinung ist auch Germanist und Philosoph Dr. Werner Poscharnigg, dessen Standardwerk „Meilensteine österreichischerReitkunst“ in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Abgesehen davon, dass die österreichische Reitkultur ein Weltkulturerbe ist, militärisch geprägt und über Jahrhunderte in Wien bewahrt wurde zeichne die Reitweise in der Spanischen Hofreitschule vor allem „die Pferdeschonung, Methodik und der überragende Sitz der Reiterinnen aus. Dies ist die Grundlage für Langlebigkeit undGesundheit der Pferde.“Nach einer ganzen Buchserie über Dinge, die die österreichische Reitkunst auszeichnen, präsentiert Dr. Werner Poscharnigg am Freitag, 17. Oktober um 17 Uhr, in derReisnerstraße 40, 1030 Wien jetzt ein neue Werk mit einem sehr kritisch klingende Buchtitel: „Spanische Hofreitschule: Spannungen, Machtspiele, Intrigen.“Was seit etwa der Jahrtausendwende schief laufe, zu Konflikten, Qualitätsverlust und hohen finanziellen Defiziten geführt habe erzählt das engagierte Mitglied des Verein„Freunde der Spanischen Hofreitschule“ in der aktuellen AUF TRAB-Podcastfolge. Prickelndes Hörvergnügen wünschen Julia und Ihre Welshies,die ihr sehr gerne unterstützen könnt, indem ihr den Podcast liked, kommentiert, abonniert oder ihn weiterempfehlt. Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/#Pferde #Hofreitschule #SRS #Wien #Reitkunst #Dressur #Weltkulturerbe #podcast #reiten Foto: Dr. Werner @Poscharnigg
Als Sänger der 1993 gegründeten, kurz vor der Jahrtausendwende aufgelösten, und seit 2008 wieder aktiven Band Selig hat Jan Plewka die Musikszene hierzulande mitgeprägt. Seine markante Stimme verlieh dem energievoll-emotionalen Sound des Hamburger einstigen Quin- und heutigen Quartetts das oft zitierte gewisse Etwas. Doch damit enden die künstlerischen Talente des 1970 geborenen Plewka nicht: Immer wieder reüssierte er auch als Theater- und Filmschauspieler, begeisterte mit seinen Rio Reiser-Interpretationen und versucht sich seit einer Weile zudem als Maler. Dementsprechend wird es von "Eine Art Soloalbum", seinem neuen musikalischen Werk unter eigenem Namen, auch eine limitierte Auflage geben, die sogenannte "PlewCard-Art-Edition". Zu der gehört ein von Jan Plewka individuell handgemaltes "Raw-Art-Kunstwerk" in Form einer aufwendig gestalteten Klappkarte, die Songtextzeilen des Albums zeigt. Auch finanzierte er die Aufnahmen mit dem Erlös verkaufter Gemälde, damit er so frei und unabhängig arbeiten konnte, wie möglich. Das am 10.10. erschienene Album stellt für Plewka einen "Abschied von einem alten Leben" dar, für dessen textliche Inspiration er auf Tagebücher zurückgriff, die er seit seinem 16. Lebensjahr geführt hatte. Aus diesen wählte er 22.000 besondere Phrasen aus, die einen "Querschnitt aus allem, was ich erlebt habe" bilden, und von denen es nun, wie er erzählt, 486 Sätze auf die Platte geschafft haben.
Als Sänger der 1993 gegründeten, kurz vor der Jahrtausendwende aufgelösten, und seit 2008 wieder aktiven Band Selig hat Jan Plewka die Musikszene hierzulande mitgeprägt. Seine markante Stimme verlieh dem energievoll-emotionalen Sound des Hamburger einstigen Quin- und heutigen Quartetts das oft zitierte gewisse Etwas. Doch damit enden die künstlerischen Talente des 1970 geborenen Plewka nicht: Immer wieder reüssierte er auch als Theater- und Filmschauspieler, begeisterte mit seinen Rio Reiser-Interpretationen und versucht sich seit einer Weile zudem als Maler. Dementsprechend wird es von "Eine Art Soloalbum", seinem neuen musikalischen Werk unter eigenem Namen, auch eine limitierte Auflage geben, die sogenannte "PlewCard-Art-Edition". Zu der gehört ein von Jan Plewka individuell handgemaltes "Raw-Art-Kunstwerk" in Form einer aufwendig gestalteten Klappkarte, die Songtextzeilen des Albums zeigt. Auch finanzierte er die Aufnahmen mit dem Erlös verkaufter Gemälde, damit er so frei und unabhängig arbeiten konnte, wie möglich. Das am 10.10. erschienene Album stellt für Plewka einen "Abschied von einem alten Leben" dar, für dessen textliche Inspiration er auf Tagebücher zurückgriff, die er seit seinem 16. Lebensjahr geführt hatte. Aus diesen wählte er 22.000 besondere Phrasen aus, die einen "Querschnitt aus allem, was ich erlebt habe" bilden, und von denen es nun, wie er erzählt, 486 Sätze auf die Platte geschafft haben.
Nach der Jahrtausendwende trat Nintendo auf dem Handheldmarkt nicht mehr gegen Sega an, sondern primär gegen Sony. Attila und Michi besprechen im zweiten Teil der Handheld History von Insert Moin, die PSP, den DS und 3DS, die Vita und alles andere an obskuren Geräten bis zur Nintendo Switch. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die BRAWO Open in Braunschweig haben sich seit der Jahrtausendwende zu einem Aushängeschild der ATP Challenger Tour entwickelt sowohl sportlich als auch kulturell. Mit Top 100-Spielern wie Botic van de Zandschulp und Roberto Carballes Baena auf dem Platz und rund 4.500 Zuschauern auf der Anlage des Braunschweiger Tennis- und Hockey-Clubs im Bürgerpark bietet das Turnier tagsüber Spitzentennis und abends hochkarätiges Entertainment. Ein Höhepunkt 2025 war der Auftritt der Synthie-Popband Alphaville, die mit 80er-Jahre Klassikern wie Big in Japan und Forever Young für ausgelassene Stimmung vor ausverkauftem Haus sorgte. Neben einem exklusiven Backstage-Interview mit Alphaville-Leadsänger Marian Gold haben wir in der aktuellen ... WERBUNG 10 Euro gratis bei NEO.bet Sichert euch 10 Euro gratis beim Wettanbieter NEObet, ganz ohne Einzahlung. Einfach den Promotion-Code tennis10 bei der Registrierung auf neobet.de eingeben und sofort mit den 10 Euro loswetten. Link zur NEObet-Registrierung: https://neobet.de/de/Sportwetten#account/Account Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.MagentaSport Nur bei MagentaSport: Alle 380 Spiele der 3. Liga live und in bester HD-Qualität sowie alle Highlights und Wiederholungen nach Abpfiff auch auf Abruf - an jedem Spieltag auch in der Konferenz. Kein Tor und keine Entscheidung mehr verpassen. Außerdem die Top10 der Woche, Dokumentationen, exklusive Interviews und vieles mehr. Zusätzlich Spiele der PENNY DEL, Google Pixel Frauen-Bundesliga, EuroLeague und vieles mehr! Mehr Infos unter: https://www.magentasport.de/aktion/3liga Führung beginnt mit Gefühl: Im Podcast Führungsgefühle erfährst du, wie emotionale Intelligenz, Selbstreflexion und neue Leadership-Ansätze echte Veränderung bewirken können. Jetzt entdecken auf www.fuehrungsgefuehle.de.
Das Piano sucht noch nach der richtigen Melodie und baut damit Spannung auf, zwei kurze Gitarrensaitenanschläge und dann: Directed by Michael Bay. Das Riff und die Credits rollen, „What I've Done“ beginnt so richtig, „Transformers“ endet. Nur einer der Momente für die Ewigkeit, die Linkin Park erschaffen haben, heute immer wieder nachgelebt und nachgemacht auf den Socials. Die Auftragsarbeiten für die Soundtracks der Transformers-Filme passten nur zu Gut, denn Linkin Park sind selber großes Kino: Bombast und Rebellion aus Heavy Rock und Rap. Nu Metal hieß das zur Jahrtausendwende. Nicht viele Bands aus dem Genre sind so gut gealtert wie Linkin Park. Warum? Weil sie Nu Metal eine gehörige Portion Pop versetzten, die milliardenfach geklickten „Numb“ und „In the End“ sind nur zwei schillernde Beispiele. Und sie hatten den besten Sänger des Genres (mindestens): Chester Bennington schrie sich angenehm seine Seele aus dem Leib, was den Emo-Texten zusätzlich Glaubwürdigkeit verlieh, vgl. „Crawling“ oder „Somewhere I Belong“. Diese einmalige Kombination macht Linkin Park zur erfolgreichsten Rock-Band des neuen Jahrtausends mit um die 100 Millionen verkauften Alben. Die Zahl ist eine Sensation, wenn man bedenkt, dass Linkin Park erst mit dem Einbruch der Musikindustrie auftauchten. Chester Bennington ist nicht mehr unter uns, der Neustart von Linkin Park ist sieben Jahre nach seinem Tod geglückt. Zumindest musikalisch, kommunikationstechnisch wurde die Verpflichtung von Emily Armstrong als neuer Sängerin zu einem mittleren Desaster. Die Geschichte dahinter und die Geschichte der Band von Anfang an reflektiert Bandgründer, Produzent, Songwriter und Rapper Mike Shinoda. Musik-Journo-Kollege Kotaro Dürr ist zu Gast und lässt seinen inneren Teenager – einen glühenden Linkin-Park-Fan – wieder heraus.
Worum geht's? Kurz vor der Jahrtausendwende veröffentlicht Electronic Arts mit Medal of Honor einen Ego-Shooter, der sich bewusst vom damals dominierenden Science-Fiction- und Fantasy-Setting absetzt und stattdessen den Zweiten Weltkrieg als Hintergrund wählt. Als Soldat der OSS führt der Spieler verdeckte Missionen hinter feindlichen Linien aus, filmreif in Szene gesetzt mit aufwändiger Grafik und Musik. Gunnar und Fabian sprechen in dieser Folge über die Entstehung des Spiels unter der Mitwirkung von Steven Spielberg, die Verbindung von Authentizität und Spielspaß und wie Medal of Honor den Grundstein für eine Welle von Weltkriegs-Shootern legte. Ein Rückblick auf ein Spiel, das den Krieg in einer neuen Ernsthaftigkeit ins Medium brachte. Infos zum Spiel: Thema: Medal of Honor Erscheinungstermin: November/Dezember, 1999 Plattform: Playstation Entwickler: Dreamworks Interactive Publisher: Dreamworks Interactive, Electronic Arts Genre: Ego-Shooter Designer: Peter Hirschmann, Christopher Cross, Lynn Henson, Steven Spielberg u.a. Music: Michael Giacchino Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Fabian Käufer, Gunnar Lott Audioproduktion: Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Trash80.com (Musik)
In diesem FM4 Game Podcast Spezial spricht Robert Glashüttner ausführlich mit dem dänischen Gamesforscher Jesper Juul. Dieser hat um die Jahrtausendwende das sich damals formierende, interdisziplinäre Forschungsfeld der Game Studies maßgeblich geprägt. Sein erstes Buch "Half-Real" (2005) ergründet als eines der ersten Bücher überhaupt ausführlich, anschaulich und gut nachvollziehbar die besonderen, eigenständigen Aspekte des Mediums Computerspiel - allen voran natürlich die Interaktivität und ihren zahlreichen Implikationen. Jesper Juuls aktuelles Buch beschäftigt sich mit dem Commodore 64, einem der populärsten (Spiel-)Systeme der frühen Homecomputer-Ära. Das FM4-Interview wurde am 28. März in Wien aufgezeichnet.Weblinks:- Mitschnitt des Vortrags im Rahmen der Gameskultur-Initiative Subotron: subotron.com- Website von Jesper Juul: www.jesperjuul.net
Wie sah London aus der Luft betrachtet aus? Wie kann der Staat eine regionale Käsesorte vor Nachahmung schützen? Woher stammt die Bezeichnung „Gründonnerstag“. Und: Wie reinigen die Vögel ihre Nester? Die Übersicht der Themen der heutigen Folge lässt bereits erahnen, dass wir uns in den kleineren vermischten Meldungen des Feuilletons tummeln. Wir tun dies mit den Harburger Anzeigen und Nachrichten vom 6. April 1925, die damals bereits seit über 80 Jahren gedruckt wurde. In den Jahren nach 1912 erlebte sie einen enormen Auflagenzuwachs und in der Folgezeit ihre größte Reichweite und Bedeutung. Traurige Berühmtheit erlangte diese sechs Mal die Woche erscheinende Tageszeitung nach der Jahrtausendwende, als sie die deutsche Tageszeitung mit den größten Auflageverlusten wurde und folgerichtig im Jahre 2013 eingestellt wurde. Es liest Frank Riede.
Ref.: Pfr. Dr. Josef Wieneke, Berlin-Schöneberg (Bistum Münster) Kreuzzüge, Kirchenspaltung, große Heiligengestalten und kirchliche Erneuerung. Das alles prägt die Geschichte der Kirche unmittelbar nach der ersten Jahrtausendwende. So gehören das Morgenländische Schisma, das die Spaltung der Kirche in Ost und West besiegelt, die ersten Kreuzzüge und große Namen wie Bernhard von Clairvaux, Hildegard von Bingen oder Norbert von Xanten zum Weg der Kirche mit ihren Höhen und Tiefen im elften und zwölften Jahrhundert.
China hat bekannt gegeben, dass seine Wirtschaft im letzten Jahr um fünf Prozent gewachsen sei. Doch Fachleute zweifeln diese offiziellen Zahlen an. Wie vertrauenswürdig sind solche Wirtschaftszahlen? Weitere Themen: · Bomben auf Spitäler: Das ist laut Völkerrecht streng verboten, gehört aber zum Kriegsalltag wie zum Beispiel in der Ukraine. Ein Arzt in der Ukraine erzählt, wie das ist. · Wie manipulierbar ist Wikipedia? Um die Jahrtausendwende sollen Rechtsextreme in Deutschland Informationen auf dem Internet-Lexikon manipuliert haben. · In David Lynchs Filmen sind Idylle und Schrecken nah beieinander. Nun ist der amerikanische Filmemacher im Alter von 78 Jahren gestorben. Was sein Werk auszeichnet, sagt unsere Filmredaktorin.
Dies ist der zweite Teil des Gesprächs. Wenn ihr den ersten Teil noch nicht gehört habt, fangt am besten dort an. Dieses Mal zu Gast: Der Schauspieler und Musiker Robert Stadlober. Seinen Durchbruch als Schauspieler hatte Robert mit den Filmen Sonnenallee (1999) und Crazy (2000). Jüngst war er in „Führer und Verführer“ von Joachim A. Lang in der Hauptrolle des Joseph Goebbels zu sehen. Auch musikalisch startete Robert um die Jahrtausendwende. Er gründete die Indierock-Band Gary, die drei Alben veröffentlichte. Nun hat er nach einem Album mit Vertonungen früher Gedichte von Stefan Heym ein ebenso sehr hörenswertes Album mit Vertonungen von Tucholsky-Gedichten veröffentlicht. Im Gespräch zwischen Jan und Robert geht es um Musik, Film, Literatur, aber auch um viel mehr. So blicken sie auf gemeinsame und verspulte Tage in Hamburg St. Pauli zurück. Außerdem berichtet Robert, wie er Olli Schulz einst zu Unrecht verdächtigte, eine Tourkasse an sich genommen zu haben. Das Gespräch dreht sich außerdem um ein legendäres aber für immer verloren gegangenes Interview mit der Band Guided by Voices. Als sei dies nicht genug, erfahren wir noch von Robert, wie er Besitzer der Haare des letzten Hundes von Rio Reiser wurde. Exklusive Bonusfolgen und alle Folgen werbefrei und früher gibt's für Mitglieder im Klub Reflektor. Schaut Euch dort unbedingt die neuen Mitgliederpakete an. Es gibt viele neue Extras! Alle Songs, die im Gespräch genannt werden, findet ihr in der Reflektor-Playlist. Hier findet ihr Live-Termine von Robert. Schreibt uns gerne eure Meinung zur Playlist und zum Podcast unter reflektor@cloudshill.com Hier geht es zu Clouds Hill. Hier findet ihr Reflektor bei Instagram. Und hier findet ihr Jan bei Instagram.
Das originale Silent Hill 2, das damals auf der Playstation 2 kurz nach der Jahrtausendwende erschien, hat einen gigantischen Ruf. Selbst wenn euch Horrorspiele nicht wirklich interessieren, habt ihr sicher von diesem Klassiker gehört. Er wird als eines der Spiele gefeiert, die psychologischen Horror in den Mainstream gebracht haben. In seinem Stil, den Kernthemen und seiner Dramaturgie war Silent Hill 2 so einflussreich, dass es auch heute noch als Inspirationsquelle für viele Spieleentwickler*innen genannt wird. Es ist ein Spiel, mit dem viele Menschen etwas verbinden - und somit ein schweres Erbe für Bloober Team. Sie haben sich der Aufgabe angenommen, dieses legendäre Spiel neu zu interpretieren und für eine neue Generation von Spielern als Remake aufzubereiten. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass dieses Projekt im Vorfeld mit großer Skepsis betrachtet wurde.Seit Oktober ist es nun erhältlich und die Resonanz ist ziemlich positiv, auch wenn Kritikpunkte nicht ausbleiben. Auch Micha und Wolfram waren sehr gespannt auf dieses Spiel und haben sich quasi direkt nach ihrem ersten Durchlauf zu einem Gespräch getroffen. Was ihr in den nächsten 3 Stunden (!) hört, ist eine ungeschönte Diskussion über ihre Eindrücke. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dieses Mal zu Gast: Der Schauspieler und Musiker Robert Stadlober. Seinen Durchbruch als Schauspieler hatte Robert mit den Filmen Sonnenallee (1999) und Crazy (2000). Jüngst war er in „Führer und Verführer“ von Joachim A. Lang in der Hauptrolle des Joseph Goebbels zu sehen. Auch musikalisch startete Robert um die Jahrtausendwende. Er gründete die Indierock-Band Gary, die drei Alben veröffentlichte. Nun hat er nach einem Album mit Vertonungen früher Gedichte von Stefan Heym ein ebenso sehr hörenswertes Album mit Vertonungen von Tucholsky-Gedichten veröffentlicht. Im Gespräch zwischen Jan und Robert geht es um Musik, Film, Literatur, aber auch um viel mehr. So blicken sie auf gemeinsame und verspulte Tage in Hamburg St. Pauli zurück. Außerdem berichtet Robert, wie er Olli Schulz einst zu Unrecht verdächtigte, eine Tourkasse an sich genommen zu haben. Das Gespräch dreht sich außerdem um ein legendäres aber für immer verloren gegangenes Interview mit der Band Guided by Voices. Als sei dies nicht genug, erfahren wir noch von Robert, wie er Besitzer der Haare des letzten Hundes von Rio Reiser wurde.
In unserem Podcast-Format Transfermarkt Top-10 wählt Host Fabian Knottnerus gemeinsam mit Tobias Kröger die 10 besten Transfers eines Vereines in einem gewissen Zeitraum. In der zehnten Folge liegt der Fokus auf Hertha BSC. Welche Transfers waren für Tobias und „Knotti“ die besten seit der Jahrtausendwende?
Der britische Punk-Poet stellt sein neues, zehntes Album "Undefeated" vor, das morgen erscheint. Klar, beim Wort "Punk" kommt so manches Klischee in den Sinn: Stachelige Haare, negative Weltsicht und generelle Ruppigkeit. Aber nicht vergessen werden sollte dabei, dass es durchaus Vertreter:innen dieser Subkultur mit konstruktiven, hehren Verbesserungsabsichten und Idealen gab und gibt. Joe Strummer und The Clash zum Beispiel, Bikini Kill um Kathleen Hanna oder Ian MacKaye mit Minor Threat beziehungsweise Fugazi. Genau wie auch Billy Bragg oder Ted Leo sicher Menschen, zu denen der Teenager Frank Turner am Anfang seiner musikalischen Karriere um die Jahrtausendwende aufblickte – und mit denen er nun, ein gutes Vierteljahrhundert später, guten Gewissens in einem Atemzug genannt werden kann. Denn mit – auch kommerziell übrigens durchaus erfolgreichen – Alben wie "Tape Deck Heart", "Positive Songs For Negative People" oder "Be More Kind" hat er ein ums andere Mal bewiesen, dass er ein ebenso verlässlicher Lieferant mitreißend-melodischer Pop-Punk-Hymnen wie Schöpfer ans Herz gehender, poetischer Singer-Songwriter-Stücke ist. Textlich nimmt er zwischen Selbstreflexion und Aufbruchsstimmung so manche Ungerechtigkeit ins Visier, zweifelt gelegentlich, vergisst aber die Lebensfreude nie. Auch das morgen erscheinende neue Werk "Undefeated" lässt in dieser Hinsicht nichts zu wünschen übrig; ob der 42-Jährige nun grundlegende Daseinsfragen behandelt, voll jugendlichem Überschwang das coole (Riot-)"Girl From the Record Shop" mit dem guten Musikgeschmack (Descendents! Supremes!) anhimmelt oder selbstironisch das Älterwerden thematisiert und den dazugehörigen Songtitel "Never Mind The Back Problems" augenzwinkernd-ehrerbietend an den Namen des Sex Pistols-Debütalbums "Never Mind The Bollocks" anlehnt.