Russland führt Krieg gegen die Ukraine - Zerstörung, Leid und Flucht. In diesem Podcast bündeln wir Interviews und Berichte rund um den Krieg, seine Folgen für die Welt, Europa und in Deutschland.

Brennende Ölterminals, leere Tankstellen, keine Opposition - die Lage in Russland kurz vor der Duma-Wahl am Wochenende ist schwierig. Wie blicken die Menschen auf Krieg und Wahl? Eindrücke aus Putins Heimatregion Twer.

Kurz vor der Duma-Wahl bezeichnet Kremlchef Wladimir Putin die russische Wirtschaft als stabil. Experten warnen jedoch vor einer zunehmenden Abkühlung. Inflation und sinkender Konsum belasten die Konjunktur.

Die Herrschaft des russischen Präsidenten Putin basiert auf einer breiten Akzeptanz in derBevölkerung. Doch wie hat er das geschafft? Eine ARD-Doku ist dieser Frage nachgegangen.

Pressevertreter kritisieren, dass sich Wolodymyr Selenskyj kaum noch öffentlich äußert - etwa zum Korruptionsskandal. Sie fordern nun in einer Petition mehr Dialog statt Monolog.

In der Ukraine ist der Generalstaatsanwalt zurückgetreten. Mehrere Mitarbeiter wurden wegen Korruptionsverdachts verhaftet. Das ganze Ausmaß ist noch unklar.

Russland exportiert die Hälfte seines Flüssiggases nach Europa - trotz Sanktionen. Lange wird das aber nicht mehr möglich sein.

Erstmals seit 2022 ist der wichtige Hafen von Odessa über längere Zeit praktisch geschlossen. Grund sind die Folgen russischer Angriffe. Auch bei Ausweichhäfen gibt es Probleme. Die ukrainische Wirtschaft leidet.

Steve Witkoff und Jared Kushner sollen Wege zu einem Frieden in der Ukraine vermittteln. Dafür sind die Trump-Vertrauten am Wochenende nach Moskau gereist – und erstmals auch in die Ukraine.

Rund zwei Jahre lang kämpfte Matthew Sampson freiwillig in der ukrainischen Armee. Mittlerweile ist der Republikaner zurück in seinem Heimatland und setzt sich von dort für Kiew ein.

Russland nutzt seine Schattenflotte, um internationale Sanktionen zu umgehen. Nun gab es den Vorschlag, die Ostsee für diese Schiffe zu sperren. Geht das? Im Interview: Nele Matz-Lück, Expertin für Internationales Recht.

Deutschland will nach dem Leipziger Drohnenvorfall russische Einrichtungen schließen. Moskau reagiert mit der Schließung der Goethe-Institute in Russland. Außenminister Johann Wadephul warnt vor einer Eskalationsspirale.

Moskau reagiert auf die angekündigte Schließung des Russischen Hauses in Berlin: Die Goethe-Institute in Russland werden geschlossen. Betroffen sind die Standorte in Moskau, St. Petersburg und Nowosibirsk.

Nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig will die Bundesregierung unter anderem den Druck auf Russlands Schattenflotte erhöhen. Doch Schiffe festzusetzen ist rechtlich und praktisch schwierig.

Die Bundesregierung sagt: Russland steckt hinter dem Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle. Der FDP-Verteidigungsexpertin Strack-Zimmermann gehen die angekündigten Maßnahmen nicht weit genug.

Die Bundesregierung hat sich festgelegt: Russland steckt hinter dem Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle. Nun gibt es auch Konsequenzen. Darüber sprechen wir mit der Korrespondentin Christina Nagel.

In der Ukraine beginnt heute das neue Schuljahr. Es ist der wohl schwerste Schulbeginn seit Beginn der russischen Invasion. Die üblichen Feiern wurden in den meisten Kommunen abgesagt, wegen der Gefahr von Luftangriffen.

Der Ukraine-Krieg scheint für US-Präsident Donald Trump keine große Priorität mehr zu haben. Nun aber reiste sein CIA-Chef John Ratcliffe (Bild r.) nach Moskau. Was der genau dort wollte, ist immer noch nicht ganz klar.

Drohnen sind längst Teil moderner Kriegsführung und erobern zugleich immer mehr zivile Bereiche. Das zeigen die "Drone Days" in Bremen und Niedersachsen. Dort geht es um neue Einsatzgebiete, aber auch um Drohnenabwehr.

In Dresden haben Exilrussen, die Putins Regime kritisch sehen, den Verein "Russischsprachige Demokratinnen und Demokraten" gegründet. Moskau hat sie inzwischen zur "unerwünschten Organisation" erklärt. Ein Ortsbesuch.

Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Kirill, hat ein neues Buch geschrieben. Darin erklärt der Chefideologe des Angriffskrieges gegen die Ukraine den Sinn des Kriegs. Dazu Einschätzungen von Kirchenvertretern.

Seit 1984 steht das Russische Haus in der Friedrichstraße in Berlin. Offiziell ist es ein Kulturinstitut. Kritiker sagen, es diene zur Desinformation, Vernetzung mit Populisten und Spionage. Sie fordern die Schließung.

Heute vor 35 Jahren hat die Ukraine ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion verkündet. Wie feiert man das im fünften Jahr des Krieges? Korrespondentin Rebecca Barth mit Eindrücken aus der Frontstadt Cherson.

Wenn ukrainische Veteranen von der Front heimkehren, haben viele mit physischen und psychischen Verletzungen zu kämpfen. Nicht wenige haben sich in Alkohol und Drogen geflüchtet. Sie sind auf Hilfsangebote angewiesen.

Bundesaußenminister Johann Wadephul ist in der Ukraine unterwegs. Der CDU-Politiker sagt, die Ukraine habe sich von einem Bittsteller gewandelt zu einem Innovationstreiber. Und sei damit ein wichtiger Partner.

Die Lage an der Nato-Ostflanke ist angespannt. In Polen werden die Grenzen zu Russland und Belarus massiv ausgebaut und gesichert. Mit dabei sind auch Soldaten der Bundeswehr.

Nach der zweiten Festnahme im Fall der Nord-Stream-Sprengung liegt eine Klage des Generalbundesanwalts vor. Dem Verdächtigen könnte bald der Prozess gemacht werden. Und der hätte auch eine politische Dimension.

Der ukrainische Ex-Verteidigungsminister Fedorow fordert Neuwahlen in seinem Land. Der Krieg dürfe nicht der Grund sein, auf Wahlen zu verzichten. Über den Vorstoß sprechen wir mit Kiew-Korrespondent Florian Kellermann.

Nach den Nord-Stream-Anschlägen wurde ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen. Laut Bundesanwaltschaft fassten die Behörden den Ukrainer in Kroatien. Weitere Details von unserem ARD-Terrorismus-Experten Holger Schmidt.

Russland hat mit der "Admiral Kasatonow" ein weiteres Kriegsschiff in die Ostsee verlegt. Was hat das zu bedeuten? Im Interview: Korrespondent Björn Blaschke. Außerdem: Warum viele Russen ihre Bankkonten leerräumen.

Russland braucht für seinen Krieg gegen die Ukraine Soldaten. Sie zu rekrutieren, ist schwierig. Mittlerweile dienen viele Nichtrussen in der russischen Armee. Sie kommen zum Beispiel aus Uganda, Kamerun oder Ägypten.

In den vergangenen Tagen hat Russland seine Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew verstärkt. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj fehlen Flugabwehrraketen. Die Menschen in Kiew improvisieren im Alltag.

Russland greift zunehmend große Warenlager in der Ukraine an und zerstört sie. Betroffen sind insbesondere die großen Internet-Versandhandelsketten "Rozetka" und "Epizentr". Das sorgt für Versorgungsengpässe.

Der Krieg um die Ukraine wird zunehmend mit Drohnen geführt. Die Ukrainer können inzwischen Abwehrdrohnen schnell und auch preiswert produzieren. Ein entscheidender Faktor im Kriegsverlauf. Was Europa davon lernen kann.

Fast täglich greift Russland die Ukraine mit ballistischen Raketen an. Sie können kaum abgefangen werden. Es fehlt an Patriot-Abfangraketen. Die Bundesregierung will Nachschub organisieren. Doch das ist schwierig.

Bei russischen Angriffen sind mehrere Lagerhäuser in der Ukraine zerstört worden. In den Sozialen Netzwerken gibt es Berichte über leere Regale. Beobachter erwarten auch steigende Preise. Wie groß sind die Probleme?

Die ukrainische Wirtschaft leidet unter einem dramatischen Fachkräftemangel. Die meisten Männer sind an der Front, eine Befreiung vom Militärdienst ist kaum möglich. Auf dem Bau ist die Not besonders groß.

Die ukrainische Luftabwehr stößt an ihre Grenzen. Ballistische Raketen kann sie derzeit kaum abfangen. Bei den jüngsten russischen Angriffen auf Kiew schlugen alle Raketen ein. Mindestens 17 Menschen starben.

Die Ukraine bleibt auf ihrer Getreideernte sitzen, weil Häfen im Schwarzen Meer von Russland beschossen werden. Vor den Angriffen sind auch Frachter nicht sicher, die Flaggen anderer Nationen führen.

In einem Moskauer Lokal sind durch einen Bombenanschlag mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden halten sich mit Informationen zurück. In russischen Telegrammkanälen wird gemutmaßt, Ziel sei ein General gewesen.

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine wird längst über die Grenzen hinaus ausgetragen. Drohneneinschläge in Polen und Rumänien, Cyberwar - und unlängst kreuzte ein russisches Kriegsschiff vor der englischen Küste.

Russland führt den Krieg gegen die Ukraine oftmals auch unmittelbar an der EU-Grenze. In Rumänien sind schon rund 50 Mal Drohnen oder Trümmer aufgeschlagen. Zuletzt wurden drei Drohnen abgeschossen.

Die Zeit der Willkommenskultur und der Hilfe für die Nachbarn scheint vergessen. Viele Ukrainer arbeiten, zahlen Steuern, lernen die polnische Sprache – und haben jetzt Angst.