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Frisch aus der Sommerpause holt sich Seb einen Gast ans Mikro, der auf den ersten Blick schwer zu greifen ist – und genau das macht dieses Gespräch so gut. Robert Franke, 45, tätowiert seit zwanzig Jahren, sitzt heute im Allgäu und kommt ursprünglich aus Jena, wo er über abgebrochene Informatik- und Geisteswissenschafts-Studien, eine Bauzeichner-Lehre und zehn Jahre an der Seite von Florian Kark zum Tätowieren fand – autodidaktisch, getrieben, immer mit dem Zwang, verstehen zu wollen, warum etwas funktioniert. Robert nennt sich selbst Künstler, Dienstleister und Handwerker in einer Person, und man merkt in jeder Minute, wie diese drei Seelen in seiner Brust miteinander ringen. Wer sonst richtet sich eine Werkstatt mit Dreh- und Fräsmaschine ein, um seine eigenen Rotarys zu bauen, weil ihm die käuflichen einfach zu „meh" sind? Wer sitzt am Tag der Geburt seiner Tochter morgens noch an der Drehbank? Dieser Nerd-Enthusiasmus fürs Handwerk zieht sich als roter Faden durch die ganze Folge.Inhaltlich wird's dann richtig fett: Seb und Robert steigen tief in die KI-Debatte ein – zwischen Umweltbedenken, dem berührenden Chrysanthemen-Tattoo einer Kundin, deren Großvater-Geschichte schwerer wog als jeder Künstlerstolz, und Roberts trockenem Fazit, dass ihm KI bisher kein einziges Mal wirklich geholfen hat. Es geht um echte, menschliche Kundenbeziehungen statt Corporate-Fassade, um die ehrliche Erkenntnis, dass die Kalender eben nicht mehr randvoll sind, und um die bittere Wahrheit, dass es „die eine Tattoo-Szene" gar nicht gibt – sondern nur einen großen Schulhof voller Cliquen. Besonders stark wird Robert beim Thema Wissen: warum er auf Instagram sein Know-how frei raushaut, welche Hater-Nachrichten und sogar Drohungen er dafür kassiert, wie ihn ein einziger negativer Kommentar zwischen Millionen positiven ins Impostersyndrom kippen lässt – und warum Gatekeeping am Ende immer aus einem Ort der Angst kommt. Dazu jede Menge handwerkliches Gold über Stichfrequenz statt Voltzahl, sattes Schwärzen, Cover-Ups und die Erkenntnis, dass nicht die Maschine das wichtigste Werkzeug ist, sondern die eigene Hand. Eine Folge über Biss, Ehrlichkeit und die Frage, wie man in einer lauten Branche einfach ein anständiger Mensch bleibt.[ WERBUNG ]Bei unseren Werbepartnern könnt ihr richtig sparen - darunter bei Neonsfeer, Murostar, Killer Ink, Cheyenne Tattoo Equipment, CoalBlack oder Caos Nero! Alle Infos auf www.tftn-podcast.com.
Für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sagen die Umfragen einen Sieg der AfD voraus. Friederike Brundiers nutzt ihre Wittenberger Buchhandlung bewusst als Gegenentwurf zu rechter Politik – dafür nimmt sie auch Drohungen in Kauf. Siebert, David www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sagen die Umfragen einen Sieg der AfD voraus. Friederike Brundiers nutzt ihre Wittenberger Buchhandlung bewusst als Gegenentwurf zu rechter Politik – dafür nimmt sie auch Drohungen in Kauf. Siebert, David www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sagen die Umfragen einen Sieg der AfD voraus. Friederike Brundiers nutzt ihre Wittenberger Buchhandlung bewusst als Gegenentwurf zu rechter Politik – dafür nimmt sie auch Drohungen in Kauf. Siebert, David www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Wir leben in einer Zeit, die viele als „Zeitenwende“ beschreiben. Eine Ära, in der der weltweite Friedensoptimismus der 1990er-Jahre einer massiven globalen Aufrüstungswelle gewichen ist. Angesichts einer komplexen „Poly-Krise“ aus Klimawandel, Hunger und Kriegen stehen wir vor der existenziellen Frage, ob wir als Menschheit fähig sind, mit unseren Differenzen konstruktiv umzugehen. Mein heutiger Gast ist einer der profiliertesten Konfliktforscher unserer Zeit, Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Glasl. Schon sein Name „Friedrich“ war als Programm gedacht … Und bereits als Jugendlicher stellte er sich die Frage … „Wieso können Menschen sich das antun?“ Angesichts der besorgniserregenden Weltlage zeigt Friedrich Glasl in seinem aktuellen Buch, weshalb Aufrüstung, Abschreckung, Drohungen und Sanktionen weder Kriege verhindern noch nachhaltigen Frieden sichern können. Er analysiert systematisch, wie soziale Konflikte eskalieren und wie die Logik des Krieges von regressivem Denken und Affekten angetrieben wird. Und er kontrastiert damit die Logik des Friedens, die auf Selbststeuerung, Empathie und Kooperation setzt. Sein aktuelles Buch befasst er sich also mit einem Thema, das aktueller nicht sein könnte und es trägt den Titel: „Die Paradoxie des Wettrüstens – Zum Konfliktmanagement geopolitischer Krisen“. Sein zentraler Befund rüttelt an den Grundfesten moderner Sicherheitspolitik: Aufrüstung führt oft genau das herbei, was sie zu verhindern vorgibt. Sie schafft keine Sicherheit, sondern provoziert Eskalation. Wir sprechen darüber, warum politische Entscheider weltweit dem „Rüstungsreflex“ erliegen und wie die zerstörerische „Kriegslogik“ unser Denken und Fühlen bis hin in den Bereich der Künstlichen Intelligenz korrumpiert. Und wir sprechen auch darüber, warum klassische Sanktionen oft das Gegenteil dessen bewirken, was sie erreichen wollen und wie wir stattdessen lernen können, sogenannte „Windows of Opportunity“ – Fenster der Gelegenheit – für den Frieden zu erkennen und zu nutzen. Freuen Sie sich auf ein Gespräch über den Weg von einer reflexhaften Angstpolitik hin zu einer verantwortungsvollen Friedenslogik, die nicht den Sieg auf dem Schlachtfeld, sondern die Gewinnung des Friedens zum Ziel hat. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links: https://www.geistesleben.de/Wissenschaft-und-Lebenskunst/Unternehmenskultur-soziales-Leben/Die-Paradoxie-des-Wettruestens.html https://www.amazon.de/Die-Paradoxie-Wettr%C3%BCstens-Konfliktmanagement-geopolitischer/dp/3772531482 https://www.rudolfsteinerbuchhandlung.de/Anthroposophie/Die-Paradoxie-des-Wettruestens::9993.html https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Glasl https://www.trigon.at/berater/friedrich-glasl/
Die anhaltenden US-Luftangriffe auf den Iran und die Blockade der iranischen Küstengebiete markieren eine neue Eskalationsstufe im Nahen Osten. Während Teheran mit Angriffen auf Handelsschiffe reagiert, sorgt US-Präsident Donald Trump mit widersprüchlichen Drohungen und der kurzfristigen Forderung nach Durchfahrtsgebühren in der Straße von Hormus für internationale Verunsicherung. Elmar Theveßen und Ulf Röller analysieren die geopolitischen Dynamiken dieses Konflikts mit Golineh Atai, Leiterin des ZDF Studios in Kairo: von Trumps transaktionaler Außenpolitik, die in der Region zunehmend als Schutzgelderpressung wahrgenommen wird, bis hin zu den strategischen Netzwerken des iranischen Regimes und dessen Einfluss auf Milizen wie die Huthis. Im Fokus stehen zudem die Diskussionen des Aspen Security Forums, die Washington Studioleiter Elmar Theveßen vor Ort beobachtet, sowie das wachsende Dilemma der Europäer, die zwischen politischer Ohnmacht, wirtschaftlicher Betroffenheit und dem Drang nach sicherheitspolitischer Eigenständigkeit navigieren müssen. Eine Folge über die Grenzen militärischer Abschreckung, die langfristigen Destabilisierungsstrategien im Nahen Osten und die Notwendigkeit für Europa, sich in einer zunehmend unberechenbaren Weltordnung strategisch neu aufzustellen. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Mittwoch, den 15. Juli um 15:00 Uhr. ______________ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF auslandsjournal – der Podcast ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan und Miki Sič Schnitt und Sound: Sebastian Schäfer Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Narîn Şevîn Doğan Leiter ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
16 Jahre lang hat er bestimmt, wer mit seiner Botschaft Zugang zu seinem Publikum erhält. Kai Diekmann hat als Chefredakteur die lauteste Zeitung Deutschlands geführt. Die BILD erreicht bis heute - als auflagenstärkste Tageszeitung - Millionen von Menschen. Wer so viel Macht verantwortet lebt zuweilen nicht ganz ungefährlich. Verbale Drohungen, brennendes Auto oder fliegende Steine - Kai Diekmann und seine Familie haben all das erlebt. Heute sagt er: Neutralität gibt es nicht, nur die Annäherung an die Wahrheit. Im Gespräch mit mir entsteht daraus ein Schlagabtausch darüber, was Journalismus ist und was nicht. Welche Macht Medien haben und wie sie sie ausüben. Und ob es Grenzen gibt, die Medien nicht überschreiten sollten. Kai Diekmann erzählt von seinem engen Verhältnis zu Helmut Kohl und wie sich die Wulff-Affäre damals tatsächlich zugetragen hat. Wie fühlt es sich an, die Macht zu haben, einen Bundespräsidenten zu stürzen und welche Verantwortung geht mit dieser Macht einher? Sponsoren: (WERBUNG) https://linktr.ee/ungeskriptet_werbepartner KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:02:13) - Redemanuskripte, Kissinger & eine einzigartige Sammlung (00:08:57) - Medienkonsum, Newsletter & der Abschied vom Papier (00:18:08) - Journalismus, Neutralität & die Illusion der Objektivität (00:30:15) - Gatekeeper, Social Media & Donald Trumps Machtinstrument (00:43:11) - Blattlinien, Tendenzschutz & die Grundsätze von Axel Springer (01:08:09) - Meinungsfreiheit, Drohungen & Anschläge auf Kais Familie (01:31:24) - Bundeswehr, Schülerzeitung & der Weg zu Springer (01:51:51) - Helmut Kohl, Wiedervereinigung & eine besondere Freundschaft (02:29:07) - Christian Wulff, die Mailbox & das Ende einer Präsidentschaft (02:44:04) - Abschied von Bild: Leben nach dem goldenen Käfig (03:16:10) - Eine letzte Frage Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 Kai: X: https://x.com/kaidiekmann?s=11 Instagram: https://www.instagram.com/kaidiekmann?utm_source=qr Linkedin: https://de.linkedin.com/in/kaidiekmann Aufnahmedatum: 16. Juni 2026 {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Ich öffne Dir die Tür in die Welt von Menschen, die Du sonst nicht treffen würdest. Damit Du Dir Dein eigenes Bild machen kannst. Neugierig. Wahrhaftig. {ungeskriptet}. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Paul Ronzheimer ist auf dem Weg zurück in die Ukraine - und spricht direkt nach dem NATO-Gipfel mit Sicherheitsexperte Nico Lange, der vor Ort in Ankara war. Es geht um Donald Trumps neue Grönland-Drohungen, die Schleimtaktik der Europäer und die Frage, wie stabil die NATO wirklich noch ist.
Diese Live-Episode bringt ein Panel zusammen, das es eigentlich schon längst gebraucht hätte: Fünf Juristinnen, die in Politik, Anwaltschaft und Selbstverwaltung Verantwortung tragen – und die alle eines gemeinsam haben: Sie stehen für Rechtsstaatlichkeit und erleben zugleich, wie Hass und Hetze zunehmend Teil ihres Berufsalltags werden. Carmen Wegge (MdB, SPD), Clara Bünger (MdB, Die Linke), Dr. Vera Hofmann (Präsidentin der Rechtsanwaltskammer Berlin) und Sabine Fuhrmann (Vizepräsidentin der BRAK du Präsidentin der RAK Sachsen) sprechen mit mir über eine unbequeme Realität: Bedrohungen, Diffamierungen und gezielte Einschüchterung treffen alle engagierten Akteurinnen des Rechtsstaats: Politikerinnen, Anwältinnen, Richterinnen. Ob Hasskampagnen gegen Migrationsrechtler, Drohungen gegen Richter nach politisch unliebsamen Entscheidungen oder gezielte Angriffe auf Frauen in der Öffentlichkeit – all dies zeigt, wie sehr sich der Ton verschärft hat. Wir sprechen offen über persönliche Erfahrungen, strukturelle Ursachen und die Frage, warum insbesondere Frauen häufiger und vor allem anders betroffen sind. Dabei wird auch deutlich: Die Angriffe zielen nicht nur auf Einzelpersonen, sondern auf zentrale Institutionen des Rechtsstaats. Wenn Anwält:innen für ihre Arbeit angefeindet werden, steht mehr auf dem Spiel als individuelle Sicherheit – nämlich der Zugang zum Recht selbst. Neben der Analyse geht es auch um Lösungen: Welche Rolle spielen Plattformen als Verstärker von Hass? Wo braucht es politische Regulierung? Wie können Betroffene besser geschützt werden? Und was kann jede und jeder Einzelne tun? Eine eindringliche, ehrliche und hochaktuelle Diskussion über die Verteidigung des Rechtsstaats – und darüber, warum „Hass ist Teil des Jobs“ kein Zustand sein darf, mit dem wir uns abfinden.
Russische Raketen töten weiter viele Menschen und richten enorme Schäden an. Laut Ex-Nato-General Erhard Bühler gibt es für die Ukraine aber Hoffnung. Die russischen Vorräte sind endlich. Bühler rechnet vor, wie viele Raketen Moskau noch zur Verfügung stehen. Außerdem entwickelt Kiew mehrere vielversprechende Abwehr-Strategien.Host Tim Deisinger lässt Erhard Bühler auch die Aussagen von Donald Trump auf dem Nato-Gipfel in Ankara einordnen. Wie ernst muss man die Drohungen gegen Spanien nehmen? Wird der Streit um Grönland wieder eskalieren? Bühler erklärt auch, welche Folgen der teilweise Rückzug der Amerikaner aus Europa hat und warum in diesem Zusammenhang von Nato 3.0 gesprochen wird.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. Juli 2026 geplant.
Der NATO-Gipfel in Ankara wird von einem schlecht gelaunten Donald Trump überschattet, der alte Grönland-Forderungen auspackt und Drohungen alle US-Truppen aus Europa abzuziehen. Gordon Repinski berichtet aus der Türkei, wie Friedrich Merz versucht, den unberechenbaren US-Präsidenten zu besänftigen. Auch das heutige Treffen zwischen Trump und Wolodymyr Selenskyj steht unter äußerst angespannten Vorzeichen, berichtet Hans von der Burchard. Im 200-Sekunden-Interview rät die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann zu deutlich mehr europäischer Gelassenheit. Anstatt über „jedes Stöckchen zu springen“, müsse Europa angesichts eines wankelmütigen US-Präsidenten selbst berechenbarer und verteidigungsfähiger werden. In Berlin steht eine Reform des Bundespolizeigesetzes an, die Larissa Kögl genauer einordnet. Die neue Echtzeit-Gesichtserkennung soll nur in sehr strengen Ausnahmefällen wie bei Terrorgefahr oder Kindesentführungen erlaubt sein. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Warum ist es die schlimmste Demütigung, wenn Kollegen deine Beiträge einfach ignorieren, statt sie inhaltlich anzugreifen? Und wie schaffen es tyrannische Kollegen oder Führungskräfte, ganze Teams zu prägen – während andere daran scheitern?In dieser Folge spreche ich mit Dr. Matthias Nöllke – Autor, Journalist und einer der profiliertesten deutschsprachigen Experten für Machtspiele im Arbeitsalltag. Seine Botschaft: Macht spielt in jedem Team eine Rolle – ob wir es wollen oder nicht. Wer die Mechanismen versteht, kann sich souveräner darin bewegen.Wir sprechen darüber:Die Kunst der Drohung: Warum „siegen ohne zu kämpfen" (Sun Tzu) das älteste Machtprinzip ist – und wie subtile Drohungen im Alltag wirken.Wenn Drohungen verpuffen: Was passiert, wenn die Gegenseite die Drohung nicht ernst nimmt – oder tut, als hätte sie sie nicht verstanden.Faire Drohungen im Job: Warum „Wenn du das machst, bin ich weg" auch ein legitimes Mittel sein kann, Grenzen zu setzen.Emotionale Drohungen: „Dann bin ich sauer" – und warum Menschen abwägen, ob sie das Risiko eingehen wollen.Auf verlorenem Posten stehen: Warum es die brutalste Machtdemonstration ist, wenn Kollegen dich nicht mehr inhaltlich angreifen – sondern schlicht ignorieren.Wenn die Chefin ignoriert wird: Warum das für Führungskräfte die schmerzhafteste Erfahrung überhaupt ist.Allianzen und Bündnisse: Wie sich Verbündete finden – oft durch spontane Unterstützung in kritischen Momenten.Silo-Denken als Machtspiel: Wie „gemeinsame Feindbilder" Teams zusammenschweißen – und wann das fürs Unternehmen gefährlich wird.Wenn Führungskräfte Silos verstärken: Warum das bedenklich ist – und welche Rolle Verständigung, Rotation und Kompromiss spielen.Diese Folge zeigt: Machtspiele sind kein Randphänomen im Job – sie sind Alltag. Wer sie erkennt, kann bewusst reagieren, Grenzen setzen und sich Verbündete schaffen, statt Opfer der Dynamik zu werden.Jetzt reinhören – und erfahren, wie Machtspiele im Job wirklich funktionieren und was ihr dagegensetzen könnt.
Jetzt ist es fix - die Stadt Gmünd wird das Land NÖ klagen, damit das Gmünder Spital erhalten bleibt // Jugendlichen, die Drohungen an Schulen verschicken, drohen in NÖ harte Strafen
Tue, 30 Jun 2026 21:04:45 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17370578/74282d10-56b8-4448-b038-8b7139501a2e 540ce250200a10d93e5d5183c823a018 Wolfgang und Stefan besprechen den Juni 2026 Erhalte einen exklusiven Rabatt von 15 % auf die Datentarife von Saily! Verwende beim Bezahlen den Code „zwanziger“. Lade die Saily-App herunter oder besuche https://saily.com/zwanziger Werbung: Incogni Hol dir deine persönlichen Daten zurück mit Incogni! Nutzt den Code ZWANZIGER über den Link unten und erhaltet 60% Rabatt auf das Jahresabo: https://incogni.com/zwanziger Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos dazu: neuezwanziger.de 00:00:00 Es war Juni Wolfgang berichtet vom vorigen Abend in der Kölner Philharmonie, wo Grigory Sokolov Beethoven und Schubert spielte und sechs Zugaben gab, sodass er erst um 23 Uhr herauskam. Er erwähnt, dass viele Zuschauer den Saal nach dem Hauptprogramm fluchtartig verließen, um das Fußballspiel zu sehen. 00:00:52 Fussball WM Stefan und Wolfgang sprechen über die Schlagzeile, dass Jürgen Klopp die Rettung für die Nationalmannschaft sein könnte. Wolfgang vergleicht diese Debatte mit der Frage nach dem nächsten Bundespräsidenten und schlägt scherzhaft vor, Hape Kerkeling zum Bundestrainer zu machen; Stefan wirft ein, man brauche vielleicht eine Frau, und nennt Ilse Aigner. 00:03:16 Werbung Werbung für Saily, eine eSIM für Reisen. 00:05:19 Hitze Stefan berichtet von seiner Rückfahrt nach Frankfurt, das als heißeste Stadt Deutschlands gelte. Wolfgang fordert eine Debatte über Klimaanlagen für alle und kritisiert, dass sich diese in Gastronomie und Hotellerie noch nicht durchgesetzt hätten. Stefan plädiert dafür, statt über den Klimawandel über Klimaanpassung zu reden; er nennt die in Frankfurt am Freitag erstmals überschrittenen 40 Grad, zwei Notarzteinsätze in der Klasse seines Sohnes und kritisiert, dass der Journalismus einen Berliner Wasserwerfer feiere, statt über Klimatisierung zu sprechen. 00:11:14 Liberalismusdebatte Stefan und Wolfgang widmen sich einem rund 30-minütigen Deutschlandfunk-Essay von Nils Schniederjann mit dem Titel „Die Machtfrage. Muss die Linke sich von ihrem eigenen Liberalismus befreien?". Im Essay heißt es, ausgehend vom Karlsruher Klima-Urteil vom 24. März 2021, die Linke habe sich an den Liberalismus gekettet und habe wie die Liberalen Angst vor dem Volk; unterschieden wird zwischen Demokratie und liberaler Demokratie, in der Institutionen und Gerichte den politischen Spielraum begrenzen. Der Clip beruft sich auf den französischen Philosophen Jean-Claude Michéa und auf postliberale Denker wie Patrick Deneen, Adrian Vermeule und Sohrab Ahmari. Wolfgang stellt wiederholt die Frage, ob man für Klimaschutz oder Umverteilung überhaupt Karlsruhe und die Verfassung brauche oder ob man der Mehrheit mehr zutrauen solle, und verweist dabei auf Nancy Frasers „progressiven Neoliberalismus", Catherine Lius These zur Professional Managerial Class sowie auf Veith Selk und Julian Nicolai Hofmann. Stefan argumentiert demgegenüber, das Klimathema falle anders als die Schuldenbremse unmittelbar unter die Menschenwürde des Artikels 1. Beide bemängeln, dass die postliberale Debatte zu wenig über Geld und Kapitalismus spreche; Wolfgang führt am Beispiel der Notenbankunabhängigkeit (EZB, Trump und die Fed, mit Verweis auf Adam Tooze und Liz Truss) aus, dass eine konsequente Politisierung einen radikalen Umbau bedeuten würde. Als Beispiele illiberaler Entwicklungen nennt der Essay die annullierte rumänische Präsidentschaftswahl mit dem nicht zugelassenen Călin Georgescu und den ignorierten Berliner Enteignungs-Volksentscheid. Zum Abschluss richtet Wolfgang an die postliberale Linke die Gegenfrage, ob sie nicht selbst Angst vor der Freiheit habe. 01:38:34 Sommersalon Wolfgang und Stefan kündigen den Sommersalon am 22. August im klimatisierten Saalbau Bornheim in Frankfurt an, einen Live-Podcast ohne festgelegtes Thema, zu dem es Tickets auf neue20er.de gibt. 01:39:47 Rentenkommission Stefan und Wolfgang besprechen den Abschlussbericht der Alterssicherungskommission; Stefan kritisiert, dass die mediale Rezeption die Einführung einer verpflichtenden Kapitalrente nicht durchdrungen habe. Er erläutert das Modell: Ab 2031 werde der Beitragssatz paritätisch um zwei Prozentpunkte (rund 30 Milliarden Euro jährlich) erhöht, das Geld in vorausgewählte Fonds investiert, ohne Vererbbarkeit und mit selbst getragenem Risiko, und laut Bericht bevorzugt im Ausland angelegt; so würden über zwanzig Jahre rund 600 Milliarden Euro während des Renteneintritts der Babyboomer dem Umlagesystem entzogen. Wolfgang ordnet das Vorgehen als beschleunigte Deindustrialisierung ein, da das Geld ins Ausland statt in deutsche Unternehmen fließe. In Clips aus Pressekonferenz und Tag der Industrie äußern sich Friedrich Merz, der die Integration der Kapitalrente in die erste Säule als Einlösung der christlichen Soziallehre bezeichnet, Bärbel Bas, die den Bericht trotz eigener Unkenntnis des Textes als „Gesamtkunstwerk" ohne Rosinenpicken einführt, sowie Frank-Jürgen Weise und Annika Klose, die unter anderem auf die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und ein Mischmodell nach schwedischem Vorbild eingehen. Stefan unterscheidet Alterssicherung und Rentenkasse, beziffert beitragsfremde Leistungen auf 60 bis 100 Milliarden Euro und benennt die eigentliche Deckungslücke mit 1,2 Prozent des BIP beziehungsweise 54 Milliarden Euro. Beide kritisieren die Empfehlung, ausschließlich Löhne und Gehälter zur Beitragsbemessung heranzuziehen und Kapitalerträge, Mieteinnahmen sowie Vermögens-, Erbschafts- und Abgeltungsteuer auszuklammern. Wolfgang verweist auf das Mackenroth-Theorem und kennzeichnet Merz als Blackrock-Kanzler. 03:05:17 Krieg und Aufrüstung Wolfgang leitet das Kapitel mit einer Wirtschaftsmeldung aus dem Handelsblatt Morning Briefing zum Stellenabbau bei VW, Mercedes und Bosch ein, wonach bis zu 100.000 weitere Stellen wegfallen könnten. Anschließend spielen die beiden mehrere Clips aus dem Podcast „Lanz & Precht" ein, in dem der Investigativjournalist Christian Schweppe über die Rüstungsindustrie spricht; Schweppe erklärt die sogenannte Bonner Formel mit einer auf rund sechs Prozent begrenzten Rendite und beschreibt die Preisbildung als Blackbox, in der selbst das Parlament und die Preisprüfer im Beschaffungsamt BAAINBw in Koblenz die Preise kaum nachvollziehen könnten, mit Beispielen wie 65.000 Euro für ein Funkgerät und einem Tag im Haushaltsausschuss, an dem rund 50 Milliarden Euro an Rüstungsvorlagen in vier Stunden bewilligt worden seien. Stefan spricht von Bereicherung und davon, dass dieselben Akteure die Bedrohungsdebatte vorantrieben; Wolfgang verweist auf Abgeordnete aus Rüstungs-Wahlkreisen. Im zweiten Teil spielt Wolfgang Clips von Ursula von der Leyen bei der Ukraine Recovery Conference in Danzig ein, in denen sie die ukrainische Drohnenproduktion, den Ukraine-Support-Loan und eine tiefere Integration der Verteidigungsindustrie lobt; Wolfgang stellt dem die These einer Verbilligung des Krieges gegenüber und kritisiert, dass ukrainische Männer im wehrfähigen Alter durch eine Absprache mit Selenskyj nicht mehr unter die Massenzustromrichtlinie fielen. Wolfgang referiert einen Artikel von Yaroslav Trofimov im Wall Street Journal über russische Drohungen gegen die baltischen Staaten und zitiert Kaja Kallas, Russland müsse eskalieren, um die Mobilmachung zu rechtfertigen. Den Abschluss bilden Clips von John Mearsheimer aus einem Gespräch mit Daniel Davis, in denen Mearsheimer argumentiert, der Westen und die Ukraine führten gemeinsam einen Drohnenkrieg gegen Russland und Putin betrachte den Westen als Kriegspartei. Wolfgang kritisiert, dass keine friedenspolitische Stimme mehr vernehmbar sei und die AfD die Lage instrumentalisiere. 03:54:28 Sozialpolitik Stefan und Wolfgang besprechen mehrere Clips zu außen- und sozialpolitischen Themen. Zunächst zitieren sie einen Deutschlandfunk-Clip mit Außenminister Johann Wadephul, der sagt, die Außenpolitik richte sich nicht nur nach völkerrechtlichen Maßstäben, sondern wäge auch Bündnis-, Wirtschafts- und sicherheitspolitische Interessen ab. Anschließend geht es um die BAföG-Kürzungen anhand eines Gesprächs von Wolfgang Heim mit Helene Bubrowski (künftige Herausgeberin der FAZ), in dem ein Interview mit Forschungsministerin Bär und eine Äußerung des Juso-Vorsitzenden Philipp Türmer zu einem kurzzeitigen, wieder einkassierten Politikskandal werden. Ein längerer Deutschlandfunk-Bericht zur Pflegeversicherung wird eingespielt: ohne Reform stiegen die Defizite bis 2028 auf über 15 Milliarden Euro, geplant seien unter anderem eine fachliche Pflegebegleitung statt Geldleistungen bei Pflegegrad 1, gekürzte Rentenbeiträge für pflegende Angehörige und eine Abkehr von der Tarifbindung; zu Wort kommen Albert Stegemann (CDU), Katja Kipping vom Paritätischen Gesamtverband, DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi, GKV-Sprecher Florian Lanz und der SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis. Zum Abschluss greifen sie einen AfD-Redebeitrag von Christina Baum zur Organspende auf, in dem diese vor Organkriminalität warnt und nach psychischen Folgen einer „Wesensveränderung" durch ein fremdes Organ fragt, was Stefan und Wolfgang mit Fragen nach „Deutschsein" und Migrationshintergrund verknüpfen. 04:12:36 Salon-Hinweise Wolfgang kündigt die beiden im Salon besprochenen Bücher an: das neue Buch der Philosophin Eva von Redecker zum „Drang nach Härte" und, zur Frage nach dem Faschismusbegriff, das Buch von Oliver Nachtwey und Carolin Amlinger sowie auszugsweise das neue Buch von Anna-Verena Nosthoff über Kybernetik und Politik (Suhrkamp). Er erläutert die Abo-Möglichkeiten über neue20er.de und Steady (mit Zugang zum Salon-Archiv), Patreon und Apple und verweist auf eine im letzten Live-Salon mit Jan-Philipp Reemtsma geführte Diskussion zum Faschismusbegriff. Zum Schluss weisen sie auf den Sommersalon am 22. August im Saalbau Bornheim in Frankfurt hin. full Wolfgang und Stefan besprechen den Juni 2026 no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 15555
Immer mehr Drohungen gegen die AfD – Eskaliert die Lage bald?
Von Michael Nikbakhsh. Dunkelkammer #342 ist Teil einer Doppelfolge, diese erscheint zeitgleich mit Ausgabe #341. Es geht um Hass im Netz, beleidigende und verhetzende Kommentare, Postings – und Likes. Es geht aber auch um die Auseinandersetzung zwischen dem Ehepaar Sebastian Bohrn Mena und Falter-Chefredakteur Florian Klenk. Klenk wird den Bohrn Menas vor, aus dem vorgeblichen Kampf gegen Hass im Netz ein Geschäftsmodell gemacht zu haben und Kritiker – auch ihn – mit Klagen und Drohungen einschüchtern zu wollen. Veronika und Sebastian Bohrn Mena wiederum werfen Klenk unsachlich geführte Recherchen und eine persönlich motivierte Vendetta vor. Beide Seiten bestreiten die jeweiligen Vorwürfe. In dieser Ausgabe spreche ich mit Florian Klenk, in der Folge #341 sind Veronika und Sebastian Bohrn Mena meine Gäste. Beide Gespräche wurden am 18. Juni 2026 aufgezeichnet. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Von Michael Nikbakhsh. Dunkelkammer #341 ist Teil einer Doppelfolge, diese erscheint zeitgleich mit Ausgabe #342. Es geht um Hass im Netz, beleidigende und verhetzende Kommentare, Postings – und Likes. Es geht aber auch um die Auseinandersetzung zwischen dem Ehepaar Sebastian Bohrn Mena und Falter-Chefredakteur Florian Klenk. Klenk wird den Bohrn Menas vor, aus dem vorgeblichen Kampf gegen Hass im Netz ein Geschäftsmodell gemacht zu haben und Kritiker – auch ihn – mit Klagen und Drohungen einschüchtern zu wollen. Veronika und Sebastian Bohrn Mena wiederum werfen Klenk unsachlich geführte Recherchen und eine persönlich motivierte Vendetta vor. Beide Seiten bestreiten die jeweiligen Vorwürfe. In dieser Ausgabe spreche ich mit Veronika und Sebastian Bohrn Mena, in der Folge #342 ist Florian Klenk mein Gast. Die Gespräche wurden am 18. Juni 2026 nacheinander telefonisch geführt. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Paul Ronzheimer und Filipp Piatov sprechen über die schwierigen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, Trumps neue Drohungen gegen Teheran, die Rolle der Hisbollah im Libanon und die wachsenden Spannungen zwischen Washington und Israel.
Die Bundeswehr und Deutschlands Rüstungsunternehmen präsentieren sich auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin betont selbstbewusst. Nach dem dramatisch gescheiterten deutsch-französischen Kampfjet-Projekt FCAS signalisiert eine Allianz von deutschen Rüstungsbetrieben, bei der Entwicklung und Produktion einspringen zu können. Auch andere Partner bieten sich an. Stefan Niemann diskutiert die Aussichten für einen europäischen Kampfjet mit dem Sicherheits- und Rüstungsexperten Christian Mölling. Der Direktor des Thinktanks European Defence in a New Age ist vorsichtig optimistisch, dass sich bedeutende Teile des Projekts, wie die Entwicklung einer Combat Cloud, retten lassen. Europa habe nach wie vor das gemeinsame Interesse, die waffentechnologische Abhängigkeit von den USA zu verringern. Mölling ist überzeugt, moderne Kampfjets werden auch im Drohnenzeitalter zentrale Bedeutung behalten. Ein weiteres Thema ist das Bemühen der EU-Staaten, bei der Beschaffung von Waffen und Munition effektiver zusammenzuarbeiten. Hier sieht Mölling noch reichlich Verbesserungspotential. Nach einer Woche der Drohungen und Angriffe nähern sich die USA und Iran möglicherweise an. US-Präsident Trump hat mal wieder Hoffnungen auf ein Abkommen geweckt, Teheran hat diesmal Fortschritte bestätigt. Astrid Corall berichtet über den Stand und blickt auch auf die Ukraine. Deren Truppen versuchen die Verbindungen zur von Russland annektierten Halbinsel Krim zu stören – offenbar mit Erfolg. Auf der anderen Seite muss die Ukraine den Verlust der Stadt Kostjantinivka fürchten, die sich auf mehreren Seiten russischen Truppen gegenübersieht. Eine aktuelle Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft belegt, dass die russische Wirtschaft unter dem Krieg zunehmend leidet.
Nach dem starken Abverkauf zur Wochenmitte, sieht die Wall Street einen Erholungsversuch. Die Lage bleibt aber ausgesprochen fragil. Donald Trump warnt vor dem Opening, dass die USA den Iran militärisch heute Nacht umfangreich angreifen werden. Unter anderem soll Kharg Island und wichtige Energiepunkte des Iran eingenommen werden. Iran droht wiederum die Firmen von Elon Musk in der Region anzugreifen. Entsprechend ziehen die Ölpreise erneut an. Im Fokus stehen heute die US-Erzeugerpreise, mit der Kernrate im Vergleich zum Vorjahr und Vormonat unter den Erwartungen. Außerdem sorgen die Zahlen von Oracle für Gesprächsstoff. Der Konzern übertraf bei Umsatz, Gewinn und Cloud-Wachstum die Erwartungen und der Auftragsbestand erreichte mit 638 Milliarden US-Dollar ein Rekordniveau. Dennoch gerät die Aktie unter Druck, weil die geplanten Investitionen für das laufende Geschäftsjahr mit bis zu 95 Milliarden US-Dollar deutlich höher ausfallen und über dem Niveau des Gesamtumsatzes liegen werden. Oracle will zusätzlich 40 Milliarden US-Dollar über Schulden und Aktienemissionen aufnehmen. Die Zahlen unterstreichen damit zugleich die enorme Nachfrage nach KI-Infrastruktur und die wachsende Sorge der Anleger über die dafür notwendigen Investitionen. Positiv aufgenommen wird dagegen die Hochstufung von Intel durch Bank of America auf „Buy“. Die Bank verweist auf bessere Perspektiven im Foundry-Geschäft sowie auf die steigende Nachfrage nach leistungsfähigen Prozessoren für KI-Anwendungen. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Nach dem starken Abverkauf zur Wochenmitte, sieht die Wall Street einen Erholungsversuch. Die Lage bleibt aber ausgesprochen fragil. Donald Trump warnt vor dem Opening, dass die USA den Iran militärisch heute Nacht umfangreich angreifen werden. Unter anderem soll Kharg Island und wichtige Energiepunkte des Iran eingenommen werden. Iran droht wiederum die Firmen von Elon Musk in der Region anzugreifen. Entsprechend ziehen die Ölpreise erneut an. Im Fokus stehen heute die US-Erzeugerpreise, mit der Kernrate im Vergleich zum Vorjahr und Vormonat unter den Erwartungen. Außerdem sorgen die Zahlen von Oracle für Gesprächsstoff. Der Konzern übertraf bei Umsatz, Gewinn und Cloud-Wachstum die Erwartungen und der Auftragsbestand erreichte mit 638 Milliarden US-Dollar ein Rekordniveau. Dennoch gerät die Aktie unter Druck, weil die geplanten Investitionen für das laufende Geschäftsjahr mit bis zu 95 Milliarden US-Dollar deutlich höher ausfallen und über dem Niveau des Gesamtumsatzes liegen werden. Oracle will zusätzlich 40 Milliarden US-Dollar über Schulden und Aktienemissionen aufnehmen. Die Zahlen unterstreichen damit zugleich die enorme Nachfrage nach KI-Infrastruktur und die wachsende Sorge der Anleger über die dafür notwendigen Investitionen. Positiv aufgenommen wird dagegen die Hochstufung von Intel durch Bank of America auf „Buy“. Die Bank verweist auf bessere Perspektiven im Foundry-Geschäft sowie auf die steigende Nachfrage nach leistungsfähigen Prozessoren für KI-Anwendungen. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Entdecke den exklusiven NordVPN Deal! Jetzt risikofrei testen mit einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie: https://nordvpn.com/wallstreet * ► Direkt an der Börse handeln mit tradegate.direct: https://bit.ly/WallStreet_Juni * ► Erhalte einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily eSIM Datentarife! Lade die Saily-App herunter und benutze den Code wallstreet beim Bezahlen: https://saily.com/wallstreet * +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung
Ein kleiner Staat am Rande Europas steckt mitten im geopolitischen Scheinwerferlicht. Denn Armenien hat gewählt: nicht nur über das Machtverhältnis im Land sondern über dessen internationale Ausrichtung. In dieser Folge geht es darum, warum diese Wahl weit über Armenien hinaus wichtig ist. Andreas Rüesch erklärt, weshalb die USA und die EU Armenien umwerben, welche Rolle die geplante Trump-Route spielt und warum Russland mit wirtschaftlichem Druck, Drohungen und Desinformation reagiert. Gast: Andreas Rüesch, Auslandredaktor Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Hier findet ihr Andreas' Artikel https://www.nzz.ch/international/armenien-geopolitische-wahl-zwischen-russland-und-europa-ld.10009279 Und hier geht's zur «NZZ Akzent» Folge über die Trump-Route https://www.nzz.ch/podcast/die-trump-route-in-armenien-kann-ein-verkehrsprojekt-frieden-bringen-ld.1928689 Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. https://abo.nzz.ch/25077808-2/
Rudi Assauers Tochter und seine Ex-Sekretärin sind angeklagt. Iran droht mit Abbruch der Verhandlungen mit den USA. Und der Kölner Dom kostet ab Juli Eintritt. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Rudi Assauer: Tochter und frühere Privatsekretärin wegen bandenmäßigen Betrugs angeklagt Krieg im Nahen Osten: Trump will Konflikt im Libanon entschärfen – Iran droht Kölner Dom: Besucher müssen künftig zwölf Euro Eintritt zahlen +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Auf den ersten Blick haben die mögliche Einigung im Iran-Konflikt und ein Brief des Chemieverbands VCI an Merz wenig miteinander zu tun. Doch beide haben Politik unter Druck zum Thema. Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran geht es einerseits um Schritte zur Deeskalation, andererseits aber weiterhin um Drohungen, Fristen und vorläufige Rahmenpläne. In der deutschen Chemieindustrie zeigt sich auf wirtschaftlichem Gebiet eine ähnliche Logik. Unternehmen fordern verlässliche Übergänge, da neue Vorgaben weiteren Investitionen, Energiepreisen und der Infrastruktur vorauslaufen. Der gemeinsame Nenner ist die Unsicherheit. Wo Regeln, Zeitpläne und Ziele unklar bleiben, steigen die Risiken – in der Außenpolitik ebenso wie in der Industriepolitik. Gerade deshalb braucht es keine übereilten Signale, sondern belastbare Vereinbarungen: im einen Fall, um einen Krieg einzuhegen; im anderen, um Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit zusammenzuführen.
Diese Folge ist schon vor Monaten in der Podimo App veröffentlicht worden. In der Podimo App findet ihr schon jetzt 60 kostenlose Folgen, die ihr ganz ohne Anmeldung oder Abo hören könnt – Einfach nur die App öffnen und ‘12 Leben' finden: https://podimo.de/12leben Zusätzlich zu den 60 kostenlosen Folgen findet ihr dort auch die neueste Staffel im Premium-Bereich. _ 21. Juli 2023: Das Handy der 13-jährigen Milena vibriert. Sie hat eine neue Chatanfrage. Ein Typ, den sich nicht kennt, hat auf ihre Story reagiert. Milena antwortet ihm und sie beginnen miteinander zu schreiben. Über die nächsten Tage und Wochen bombardiert ihr neuer Kontakt, Lukas G., sie mit Nachrichten. Bald ist Milena gefangen in seinem Netz aus Manipulation und Drohungen. In dieser Folge hören wir Jasmin Scholl. Sie ist Opfer von Cybergrooming geworden und spricht stellvertretend über ihre Erfahrungen. Außerdem haben wir mit dem Cyberkriminologen Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger gesprochen. Er ist Leiter des Institutes für Cyberkriminologie an der Hochschule für Polizei des Landes Brandenburg und spricht darüber, welche Präventionsmaßnahmen es im Netz geben muss, um Cybergrooming zu verhindern. Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Kindesmissbrauch, körperliche und sexualisierte Gewalt, sowie digitale Gewalt. Kinder & Jugendtelefon: 116 111 (rund um die Uhr) Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”: 08000 116 016 (rund um die Uhr) Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (rund um die Uhr) Opfer-Telefon vom Weißen Ring: 116 006 (7-22h Uhr) Hilfe & Onlineberatung findet ihr auch bei der Nummer gegen Kummer: https://www.nummergegenkummer.de/ Mehr Infos bekommt Ihr auf der Homepage der Online Datenbank für Betroffene von Straftaten: www.odabs.org Habt ihr Feedback? Dann könnt ihr uns eine E-Mail schreiben: 12leben.podimo@gmail.com "12 Leben – Verbrechen an Frauen" ist ein Podcast von Podimo. Hosts: Helen Schulte und Massimo Maio Autorin dieser Folge: Katharina Fräbel Schnitt und Sound: Frieder Maurer & Luca Sartori (hipitch) Ausführende Produzentin: Madeleine Petry
Seit den heftigen Drohungen von Donald Trump, Grönland zu annektieren oder gar zu kaufen, herrscht auf der arktischen Insel ein spürbares Misstrauen gegenüber dem US-Präsidenten. Doch statt einer offenen Konfrontation setzen die USA nun auf diplomatische Gespräche mit Dänemark und Grönland, um ihre militärische Präsenz im strategisch wichtigen Nordatlantik zu erweitern. Die Skandinavien-Korrespondentin Linda Koponen erklärt, warum Dänemark und Grönland trotz dem Vertrauensbruch kaum Nein sagen können und was die Expansion der USA bedeuten könnte. Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Lindas Artikel findest du hier (https://www.nzz.ch/international/usa-planen-drei-militaerstuetzpunkte-in-groenland-was-dahinter-steckt-ld.10006747). Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier (https://go.nzz.ch/carplay)
Charlize Theron kennt jeder. Aber was wirklich hinter diesem Leben steckt, wissen die wenigsten. Aufgewachsen auf einer Farm in Südafrika, in einem Haus voller Alkohol, Drohungen und Schweigen – bis zu einer Nacht im Juni 1991, die alles verändert. Ihr Vater kommt betrunken nach Hause. Es fallen Schüsse. Charlize ist 15 Jahre alt.
US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping treffen sich zum zweiten Verhandlungstag. Die britische Regierung stürzt ins Chaos. Und Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich beim Katholikentag den Fragen von Jugendlichen. Das ist die Lage am Freitagmorgen. Hier die Artikel zum Nachlesen: Mehr dazu hier: Trump und Xi schmeicheln einander – aber Differenzen bleiben Mehr Hintergründe hier: Lange lobte Trump den Kanzler, jetzt schimpft er über ihn Mehr Hintergründe lesen Sie hier: Der Mann, der die Vorhänge ausmaß +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Mit dem Kauf eines alten Hofes in der Eifel schaffen sich Otto und Ina Meyer ein neues Zuhause. Doch das vermeintliche Idyll ist nicht unbewohnt: Auch Walter Klein lebt auf dem Anwesen - in seinem Elternhaus, dem er sich tief verbunden fühlt und das für ihn seit jeher Heimat bedeutet. Schon das erste Aufeinandertreffen der neuen Nachbar:innen wirkt wie ein Vorbote dessen, was noch kommen wird. Aus einem angespannten Nebeneinander entwickelt sich über Jahre ein erbitterter Kleinkrieg aus Drohungen, Hass und Gewalt. Bis eines Tages einer von ihnen spurlos verschwindet. In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ geht es um einen jahrzehntelangen Nachbarschaftsstreit und die Frage, ob eine Kette aus Indizien ausreichen kann, um einen Menschen wegen Mordes schuldig zu sprechen - selbst dann, wenn das wichtigste Beweismittel fehlt. Experte in dieser Folge: Pensionierter Kriminalhauptkommissar des Polizeipräsidium Trier und damaliger Leiter der Sonderkommission, Harald Richter **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Marysol Mercado Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: „Abel und Kollegen“; Benedikt Müller **Quellen (Auswahl)** Urteil Landgericht Trier - liegt uns vor volksfreund https://t1p.de/qvetf volksfreund https://t1p.de/hbn0z Frankfurter Rundschau https://t1p.de/0ye2x SWR https://t1p.de/b64pl **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Michael Bröcker berichtet vom St. Gallen Symposium in der Schweiz. Das große Thema 2026: Wie resilient sind unsere Volkswirtschaften? Nestlé-CEO Philipp Navratil hat die Fragen nach der Resilienz und nach der richtigen Strategie auf seine Art und Weise beantwortet. [01:16] Trumps „Project Freedom" pausiert auf unbestimmte Zeit – der Plan, US-Schiffe durch die Straße von Hormus zu führen, liegt nach weniger als zwei Tagen auf Eis. Solange Friedensverhandlungen mit dem Iran laufen, bleibt die Meerenge gesperrt. Ein Verhandlungsergebnis – eventuell sogar ein längerer Frieden – sind nicht absehbar. Mal kündigt das Weiße Haus große Fortschritte mit dem Iran an, mal folgen neue Drohungen. [09:22] Helene Bubrowski hat auf der Jahrestagung des en2x – Wirtschaftsverband Fuels und Energie – in Berlin mit Patrick Wendeler gesprochen, Vorstandsvorsitzender der BP Europa SE und Verbandschef von en2x. Wie ist es um die Versorgungssicherheit bestellt? Wie berechtigt ist die Kritik an den Ölkonzernen? [13:08]Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren Werbepartnern Hol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die globale geopolitische Lage erscheint zunehmend fragiler. Grossmächte versuchen seit einiger Zeit, ihre Interessen entschlossener durchzusetzen: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert an, US-Präsident Donald Trump droht Grönland und Kuba mit einer Übernahme. Auch die Lage rund um Taiwan ist angespannt. China betrachtet die demokratisch regierte Insel als Teil ihres Staatsgebiets und erhöht den Druck stetig – mit Militärmanövern, Drohungen und wachsender Präsenz. In Taiwan bereiten sich derweil viele Menschen auf eine mögliche Eskalation vor, etwa in Überlebenskursen für Krisensituationen. Was ist die Wurzel des Konfliktes? Wie wahrscheinlich ist eine chinesische Invasion? Und was würde das bedeuten? Lea Sahay, China-Korrespondentin der «Süddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeigers», war vor Ort. In einer neuen Folge von «Apropos» gibt sie Einblicke, wie die Bevölkerung mit der Bedrohung umgeht und wie gross die Angst vor einem Angriff ist. Host: Philipp Loser Produktion: Sibylle Hartmann und Valeria Mazzeo Mehr zum Taiwan-Konflikt Lea Sahays Reportage zu den Überlebenstrainings in Taiwan Warum die Chinesen es nicht wagen, Taiwan anzugreifen China probt die Invasion – und die Welt soll sich daran gewöhnen China warnt Bürger vor Japan-Reisen – Airlines erstatten Tickets Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Im zweiten Weltkrieg ist das Zürcher Schauspielhaus ein wichtiger Zufluchtsort. Künstlerinnen und Künstler, die vom Nationalsozialismus verfolgt werden, finden an diesem Schweizer Theater eine neue Heimat. Den Grundstein dafür legt vor 100 Jahren ein Zürcher Weinhändler. Die Ursprünge des Schauspielhauses reichen noch weiter zurück. Und sie sind weit entfernt von einem künstlerisch anspruchsvollen Theater. Das «Volkstheater zum Pfauen» ist um die Jahrhundertwende eine Art Varieté-Theater mit Biergarten und Kegelbahn. Mit finanziellen Nöten und unterschiedlichen Besitzern. Es wird die Jahre darauf zur Nebenbühne des Stadttheaters, des heutigen Opernhauses. Aber auch dieses Konzept hat zu wenig Erfolg. Und dann tritt ein gewisser Ferdinand Rieser auf die Bühne. Ein jüdischer Kaufmann mit viel Leidenschaft fürs Theater, aber wenig Erfahrung. Er übernimmt das Schauspielhaus und baut es 1926 um. Ihm ist es zu verdanken, dass das Schauspielhaus zum wichtigsten Emigranten-Theater im deutschsprachigen Raum wird. Als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kommen, holt er verfolgte Schauspielerinnen und Regisseure nach Zürich, die in Deutschland nicht mehr arbeiten können. Am Schauspielhaus Zürich werden Stücke gezeigt, die in Deutschland verboten sind und sich kritisch mit den Entwicklungen im Nationalsozialismus auseinandersetzen. Diese politische Haltung provoziert heftige Reaktionen. Deutsche Nazi-Spitzel und die nazifreundliche Nationale Front in der Schweiz versuchen, das Theater einzuschüchtern. Es gibt Drohungen und Proteste. Das Schauspielhaus braucht für gewisse Aufführungen Polizeischutz. Auch aus gemässigteren Kreisen gibt es Kritik. Der Schweizer Schriftstellerverband fordert mehr Schweizer Stücke und wettert gegen das «unschweizerische» Theater. Rieser hält dem Druck zunächst noch Stand. Doch 1938 sieht er sich gezwungen, das Handtuch zu werfen. Er emigriert mit seiner Familie in die USA. ____________________ In dieser Episode zu hören: Dagmar Walser, SRF-Theaterredaktorin Pinar Karabulut, Co-Intendantin Schauspielhaus Zürich Hannah Schünemann, Chefdramaturgin Schauspielhaus Zürich ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Vera Deragisch ____________________ Literatur: Bachmann, Dieter/Schneider, Rolf (Hsg.) (1987): Das verschonte Haus – Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Ammann Verlag. Neue Schauspiel AG (1978): Vom Variété zum neuen Schauspielhaus – Die Geschichte des Schauspiels in Zürich. Peter Felix. Schoop, Günther (1957): Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Oprecht. Buns, Brigitte/deutsches Theatermuseum (Hsg.) (2007): Werft Eure Hoffnung über die Grenzen. Theater im Schweizer Exil und seine Rückkehr. Henschel. Kröger, Ute /Exinger, Peter (1998): In welchen Zeiten leben wir! Das Schauspielhaus Zürich 1938 -1998. Limmat Verlag. Amrein, Ursula (2004): Los von Berlin. Die Literatur- und Theaterpolitik der Schweiz und das «Dritte Reich», Chronos Verlag. ____________________ Links: SRF2 Kontext über die Bühnen-Diskussion 2021: Kann das weg? – Das Theater um den Pfauen - Audio & Podcasts - SRF DRS-Sendung Passage 2015: Kurt Hirschfeld – der Zauberer im Zürcher Schauspielhaus - Audio & Podcasts - SRF DRS-Sendung Schauplatz 1988: https://www.srf.ch/play/tv/schauplatz/video/50-theaterjahre-neue-schauspiel-ag--50-jahre-schauspielhaus?urn=urn:srf:video:51b69199-2663-4193-b99e-456454a4bd25 SRF-Kritik Hirschfeld-Film: https://www.srf.ch/kultur/film-serien/neu-im-kino-kurt-hirschfeld-spaeter-applaus-fuer-einen-vergessenen ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Sie zerschlugen die Fenster ihrer Tierklinik. Druckten ihr Gesicht auf Plakate. 10 Jahre Krieg gegen einen Delfin-Zirkus - und Femke hat gewonnen. Femke Den Haas lebt seit über 20 Jahren in Indonesien und macht Dinge, die kaum jemand auf der Welt macht: Sie holt Delfine aus chlorierten Pools zurück ins Meer. Sie befreit angekettete Affen aus Hinterhöfen. Sie hat Gesetze in Indonesien verändert. Und sie hat dabei Drohungen, eingeschlagene Fenster und 10 Jahre persönlichen Druck überlebt. Wir reden über alles, was Touristen auf Bali nicht zu sehen kriegen, über Roky den Delfin der nach drei Jahren Pool 1.000 km in die Freiheit schwamm, und über die Frage, woran du echte Sanctuaries von Tier-Scams unterscheidest. Femke ist Gründerin von JAAN Indonesia (Jakarta Animal Aid Network) und von Umah Lumba, dem weltweit ersten Langzeit-Rehazentrum für Delfine aus Gefangenschaft. Robert Marc Lehmann arbeitet seit Jahren mit @missionerde mit ihr zusammen, viele seiner bekanntesten Bali-Rettungen laufen über ihre Organisation. Wenn du jemals einen seiner Affen-Rettungs-Filme gesehen hast: Das ist die Frau dahinter. Darüber sprechen wir: - Wie man mit 16 allein in den Dschungel von Borneo geht und nie wieder zurückkommt - 10 Jahre Kampf gegen einen reisenden Delfin-Zirkus, inklusive Einschüchterung und Drohungen - Roky der Delfin, der nach 3 Jahren Pool 1.000 km in zwei Wochen in die Freiheit schwamm - Warum Bali-Touristen ungewollt eine Industrie finanzieren, die Tiere lebenslang foltert - Die geplante Wal-Rettung von Hope bzw. Timmy in der Ostsee und Femke´s Erfahrungen mit Walrettungen - Die drei Zeichen, an denen du jedes Fake-Sanctuary erkennst, bevor du Geld dort lässt - Wie Robert Marc Lehmanns Reichweite ein 20-jähriges Lebenswerk auf einmal sichtbar gemacht hat --
Die Pressefreiheit ist weltweit bedroht. Deutschland rutscht laut "Reporter ohne Grenzen" um drei Plätze ab, belegt Rang 14. Das liegt unter anderem an Drohungen, erklärt Alena Struzh von der Organisation. Ein Land ist dagegen deutlich aufgestiegen. Struzh, Alena www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Der Iran blockiert nach wie vor den Schiffsverkehr durch die Meerenge von Hormus, die USA blockieren im Gegenzug die iranischen Häfen. Statt Gespräche oder Verhandlungen gibt es beidseits Drohungen. Daraus könne kein diplomatischer Prozess entstehen, sagt Iranspezialist Alan Eyre. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:41) Nachrichtenübersicht (06:06) Irankrieg: «Die USA haben keine Strategie» (13:59) EU will Grenzgänger-Regeln ändern – mit Folgen für die Schweiz (18:32) Waadtland: Weitere Anschuldigungen in der Causa Dittli (22:15) Haiti: «Es gibt wieder so etwas wie Hoffnung» (28:59) Am Luzerner Stadtlauf läuft ein Roboter mit (34:16) Wie unabhängig ist Transnistrien wirklich?
Es ist eine Premiere: Erstmals hat Deutschland eine Militärstrategie. Im Schwerpunkt dieser Ausgabe von Streitkräfte und Strategien analysiert der Militärhistoriker Sönke Neitzel im Gespräch mit Host Kai Küstner das größtenteils geheime Papier. Im Zusammenhang mit dem veröffentlichten Teil spricht Neitzel von Ambitionslosigkeit und er wünscht sich mehr Tempo. Er sei weiterhin skeptisch, was die Reformfähigkeit der Bundeswehr betrifft. „Wir müssen neu denken“, so Neitzel. Das aber falle der militärischen und auch politischen Führungsebene schwer: “Als ob wir im tiefsten Frieden wären.” Der Professor von der Universität Potsdam plädiert erneut für eine Auswahl-Wehrpflicht in Deutschland und erklärt, warum auf europäischer Ebene dringend eine gemeinsame Rüstungsbeschaffung nötig wäre. Er ordnet darüber hinaus die Bedrohung der NATO-Staaten durch Russland ein: Man dürfe das Land nicht unterschätzen – auch wenn die russische Armee in der Ukraine nicht wie geplant vorankomme. Außerdem blickt der Historiker mit Kai auf die Straße von Hormus. Den militärischen Sinn einer deutschen Marine-Mission an der Meerenge stellt Neitzel in Frage. Es sei denn, diese sei absolut notwendig, um Trump in der NATO zu halten Ein Ende der Blockade der Straße von Hormus zeichnet sich genau so wenig ab wie eine neue Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA, erklärt Stefan Niemann. US-Präsident Trump greife erneut zu martialischen Drohungen gegenüber dem Regime in Teheran, bei dem man laut Experten allerdings nicht so recht weiß, wer das Sagen hat. Stefan fasst die Lage im Nahen Osten zusammen und geht der Frage nach, wie sich die Bundesregierung in diesem Konflikt positioniert. Er berichtet über die direkten Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon in Washington. Positive Nachrichten kommen für die Ukraine aus Zypern: beim informellen EU-Gipfel haben die Staats- und Regierungschefs endgültig grünes Licht für einen 90-Miliarden-Euro-Kredit gegeben und ein neues Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Die russische Armee setzt ihre Drohnenangriffe auf die Ukraine fort, die wehrt sich mit Angriffen gegen die russische Energieinfrastruktur. Als Vermittler bringt sich derweil die Türkei ins Spiel – und bemüht sich um eine Wiederbelebung der Friedensverhandlungen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Das ganze Interview mit dem Militär-Historiker Sönke Neitzel: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3236590.html Pistorius-Pressekonferenz zur neuen Militärstrategie: https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-vor-ort/pistorius-neue-militaerstrategie-der-bundeswehr/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTE5NDc4NA Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Der KI-Podcast: https://www.ardsounds.de/sendung/der-kipodcast/urn:ard:show:65505255c703e51e/
Dick-Pics, Drohungen und Druck: Chats, die dem FALTER exklusiv vorliegen, legen nahe, dass der ehemalige ORF-Topmanager Roland Weißmann über dreieinhalb Jahre hinweg eine ORF-Angestellte drangsalierte. Weißmann bestreitet, die Frau sexuell belästigt zu haben und verklagt sie und ihren Anwalt wegen Verleumdung.Falter-Medienexpertin Barbara Tóth erzählt im Gespräch mit Raimund Löw über ihre Recherche und erklärt, warum der Falter die Chats veröffentlicht.Die ganze Recherche von Barbara Tóth aus dem FALTER 17/2026 finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Militärisch erfolgreich, politisch aber im Stillstand gefangen: Mit Ultimaten und Drohungen versucht der US-Präsident weiterhin, den Iran politisch unter Druck zu setzen. Doch fehlende Reaktionen aus Teheran bringen Trumps Kurs zunehmend ins Wanken. Zwischen Druck und Diplomatie stellt sich die Frage: Gibt es eine langfristige Strategie oder reagiert Washington lediglich auf aktuelle Entwicklungen? Außerdem geht es um Starbucks-Mitarbeiter im Rust Belt, die sich in alter Gewerkschaftstradition gegen schlechte Arbeitsbedingungen organisieren wollen. Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Der Amerika-Effekt“ das tägliche Washington-Rauschen ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
19.04.2026 – Birgit Kelle, Chefredakteurin des Onlinemagazins „Statement“, Fabian Nicolay, Geschäftsführer der „Achse des Guten“ (achgut.com), und Dieter Stein, Gründer und Chef der Wochenzeitung „Junge Freiheit“, diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die als bombensicher angepriesene, aber nach einem Tag gehackte Internet-Altersnachweisapp der EU, über Drohungen und Angriffe gewaltbereiter linksextremer Gruppen gegen Medien, die ihnen nicht passen, über ein sächsische Musterschule als Porno-Lehranstalt und über das glückliche Grinsen des CDU-Politikers und Virologen Hendrik Streeck, der sich zusammen mit „seinem Ehemann“ in den USA ein Leihmutterbaby gekauft hat und behauptet: „Wir sind Eltern.“
Die USA wollen die Strasse von Hormus blockieren. Damit reagiert US-Präsident Donald Trump auf das Scheitern der Verhandlungen mit dem Iran. Bis jetzt blockiert der Iran diese wichtige Meeres-Handelsroute weitgehend. Strategieexperte Daniel Möckli von der ETH Zürich zu den Risiken dieser Strategie. Die weiteren Themen: · In Ungarn gewinnt Oppositionspolitiker Peter Magyar gewinnt die Wahlen, Viktor Orban muss seinen Posten räumen. SRF4-News-Redaktorin Katrin Hiss fasst die ersten Reaktionen darauf zusammen. · Am Samstagnachmittag ist ein Markt im Nordosten Nigerias von Luftangriffen des Militärs getroffen worden; dabei kamen bis zu 200 Menschen ums Leben, darunter mehrere Zivilistinnen. Laut Militär habe der Terroristen zum Ziel gehabt. Die freie Korrespondentin Bettina Rühl zu den Hintergründen. · Papst Leo XIV. hat klare Kritik geübt an US-Präsident Drohungen gegenüber Iran. Damit hat er viele überrascht, galt der Papst bislang doch eher als zurückhaltend. Italienkorrespondent Franco Battel erklärt, weshalb Leo XIV. auf einmal so klare Worte wählt. · Ein offenes Ohr, Empathie, Unterstützung - was erwarten Angestellte von ihren Vorgesetzten? Eine aktuelle Studie zeigt: Was von Chefinnen und Chefs erwartet wird, unterscheidet sich je nach Geschlecht der Führungsperson. Wissenschafts-Journalistin Regula Ott erklärt die Ergebnisse im Detail.
Die Erleichterung über den (fragilen) Waffenstillstand in Nahost hat sich schnell in Verwirrung verwandelt: Es gab Uneinigkeit, ob sich die Verabredung auch auf Libanon erstreckt, es gab Streit über das iranische Atomprogramm - und neue Spannungen rund um die strategisch entscheidende Straße von Hormus, inklusive möglicher Durchfahrtsgebühren für Tanker. Dass der Iran nun hier die Kontrolle ausübt, sei ein unglaublich mächtiger Hebel, den man auch so schnell nicht aus der Hand geben werde, sagt der Professor für Sicherheitsstudien am Kings's College in London, Peter Neumann im Interview mit Kai Küstner: Diesen Hebel habe der Iran vor dem Krieg nicht gespielt, entdecke aber jetzt: "Das gibt uns im Prinzip fast genauso viel Macht, wie wenn wir bereits eine Atombombe hätten." Was die nun in Pakistan beginnenden Verhandlungen betreffe, sitze der Iran also an einem längeren Hebel als vor dem Krieg gedacht, so Peter Neumann. Wie glaubwürdig ist Trumps Krisenmanagement? Wie reagieren die US-Amerikaner auf das Verhalten ihres Präsidenten auf der internationalen Bühne? Und wie gefährlich sind die neuen Trump-Drohungen für die NATO? Die Hosts der aktuellen Ausgabe, Stefan Niemann und Kai Küstner, schalten Kollegin Astrid Corall dazu, die derzeit in Washington ist und die Politik im Land live miterlebt. Anschließend sprechen sie über die Lage in der Ukraine. Nachdem Präsident Selenskyj bereits vor Wochen eine Feuerpause über das orthodoxe Osterfest gefordert hatte, schlägt nun Russlands Machthaber dasselbe vor. Für rund 30 Stunden sollen die Waffen schweigen. Mit Blick auf den hohen Ölpreis und die immer noch gelockerten US-Sanktionen auf Russlands Ölexporte, mahnt Selenskyj, der Aggressor Putin dürfe nicht länger von den Auswirkungen des Nahost-Krieges profitieren.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit dem Sicherheitsexperten Prof. Dr. Peter R. Neumann https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3222460.html Diskussion um das neue Wehrpflichtgesetz “Was tun, Herr General?” https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:679e1c60ef29ac6d/ “Mit offenen Karten” von Arte zur Straße von Hormus https://www.arte.tv/de/videos/126925-035-A/mit-offenen-karten-im-fokus/ Feature von Deutschlandfunk Kultur zur israelisch-libanesischen Geschichte https://www.deutschlandfunkkultur.de/israel-libanon-krieg-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Synapsen "Die Zukunft der Impfstoffe" https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3220458.html
Der US-Präsident Donald Trump wollte den Iran „zurück in die Steinzeit bomben“. Was offenbart diese martialische Drohungen über Donald Trump, dass fragt sich Markus Lanz und schildert wie es überhaupt zu dem amerikanisch-israelischen Angriff auf den Iran gekommen ist. Die andauernde Blockade der Meerenge von Hormus hat dramatische Folgen für die Weltmärkte. Richard David Precht überlegt, ob die Abhängigkeit von globalen Lieferketten nicht auch eine gute Seite hat, da deutlich wird, dass sich Angriffskriege im 21 Jahrhundert nicht mehr lohnen?
Die Sorge war groß vor dem Ablauf von Donald Trumps Ultimatum, denn nicht weniger als "die Vernichtung einer Zivilisation" hatte der US-Präsident angedroht. Nur gut eine Stunde vor einem möglichen Militärschlag kam dann die Entwarnung: Die USA und Iran haben sich auf einen zweiwöchigen Waffenstillstand geeinigt - mit dem Plan, eine dauerhafte Friedenslösung zu finden. Über Sieg, Niederlage und die weitere Perspektive spricht Wim Orth mit den Außenpolitik-Redakteuren Gregor Schwung und Philip Volkmann-Schluck. Außerdem geht es im "Amerika-Effekt" um den Besuch von Nato-Generalsekretär Mark Rutte bei Trump, um nach dessen Drohungen gegen das Bündnis die Wogen zu glätten. „Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Der Amerika-Effekt“ das tägliche Washington-Rauschen ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
In der Reformdebatte hatten die Sozialdemokraten einen guten Start – doch jetzt brechen alte Verhaltensmuster wieder auf. Das geht auf Kosten der solide verdienenden Mittelschicht.
Die riskante Rettungsaktion eines US-Soldaten im Iran ist geglückt - Präsident Trump ist so einer schweren Schmach entgangen. Trotzdem wütet er verbal wilder denn je: Trump hat dem Iran mit der vollständigen Zerstörung all seiner Brücken und Kraftwerke gedroht, gar davon gesprochen, das Land in die Steinzeit zu bomben und seine Machthaber als "Mistkerle” und "Tiere" beschimpft. Kai Küstner und Stefan Niemann beleuchten diese Drohungen, die Reaktion des Iran und bewerten die Chancen für die Vermittlung einer Waffenruhe. Die Hosts erzählen nach, wie die riskante Such - und Rettungsoperation auf iranischem Boden nach dem Abschuss eines F15-Jets ablief. Die Hosts ordnen außerdem die neuen Tiraden Trumps und seines Außenministers Rubio gegen die NATO ein, die sich neuerdings auch gegen den Verbündeten Südkorea richten. In der aktuellen Lage geht es um angebliche Pläne für die Sprengung einer Pipeline, die den Wahlkampf in Ungarn beeinflussen könnte. Thema ist auch die Absicht der Ukraine, sich gemeinsam mit den Europäern unabhängiger von US-Patriot-Flugabwehr-Systemen zu machen.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe bewertet Sicherheitsanalystin Jana Puglierin, ob Trump mit seinen Drohungen, sämtliche Brücken und Kraftwerke des Iran zu zerstören, de facto ein Kriegsverbrechen angekündigt hat. Die Politikwissenschaftlerin analysiert, was die Lage im Nahen Osten für die NATO bedeuten könnte, und fordert die Europäer auf, gegenüber Trump stärker "den Rücken gerade zu machen". Sie kritisiert außerdem den Vorschlag des deutschen Außenministers Wadephul, das Prinzip der Einstimmigkeit in der EU für Außen- und Sicherheitspolitik aufzuheben. So will dieser auf Ungarns Blockade des für die Ukraine bestimmten Milliardenkredits reagieren und die EU handlungsfähiger machen. Der Vorschlag sei "ein totes Pferd, auf dem weiter herumgeritten werde”, so Puglierin. Nach der Podcast-Aufzeichnung haben sich die USA und der Iran auf eine Waffenruhe für zwei Wochen geeinigt. Die Entwicklung hört ihr im Podcast "Machtfragen - das sicherheitspolitische Update":https://1.ard.de/MachtfragenLob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Sicherheitsanalystin Dr. Jana Puglierin https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3219090.html Wie riskant wäre ein US-Bodentruppen-Einsatz im Iran? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/iran-bodentruppen-szenarien-100.html Serbiens Geheimdienst: Ukraine nicht an Pipeline-Operation beteiligt https://www.politico.eu/article/serbia-duro-jovanic-ukraine-explosives-pipeline-hungary-election/ Ukraine will mit Europäern Patriot-Alternative entwickeln https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/ukraine-missile-maker-targets-game-changer-air-defence-system-by-2027-2026-04-06/ Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
US-Präsident Donald Trump zeigt sich zuversichtlich über Fortschritte in den Verhandlungen mit dem Iran. Während Washington von Annäherung spricht, weist Teheran direkte Gespräche zurück. Gleichzeitig erhöhen militärische Drohungen und diplomatische Aktivitäten regionaler Akteure den Druck auf eine rasche Lösung.
Angriffe und Drohungen gegen Entsalzungsanlagen im Nahen Osten verstärken die Sorge vor einer neuen Dimension moderner Kriegsführung. Da viele Golfstaaten den Großteil ihres Trinkwassers aus Meerwasserentsalzung beziehen, könnten selbst kurze Ausfälle Millionen Menschen treffen.
Die Blockade eines milliardenschweren Ukrainehilfspakets durch Ungarn hat auf EU-Ebene scharfe Reaktionen ausgelöst. Merz bezeichnet das Veto als „Akt grober Illoyalität“. Orbán betont, er habe das Recht dazu. Die historischen Wurzeln der Einstimmigkeit in sensiblen Fragen reichen bis in die Anfangsjahre der europäischen Integration zurück.
Eine Grazer Influencerin wird ermordet, ihr Ex-Partner gesteht die Tat. Eine junge Steirerin verschwindet, wenig später führt ein Bekannter von ihr die Polizei zu ihrem Grab in einem Waldstück. Ein Mann aus Niederösterreich gesteht, seine Lebensgefährtin getötet zu haben. Drei Femizide, die sich allein in den vergangenen Monaten in Österreich abgespielt haben. Frauenmorde kommen nicht aus dem Nichts. Sie sind die Spitze des Eisbergs, wenn es um Gewalt an Frauen geht. Viele Täter sind bereits wegen häuslicher Gewalt amtsbekannt – oder im Umfeld durch Eifersucht, kontrollierendes Verhalten und Drohungen schon zuvor aufgefallen. Und: Immer häufiger findet Gewalt gegen Frauen auch im Netz statt. Durch Hasskommentare, Deepfakes oder Bedrohungen über soziale Medien. Was hilft dagegen? Gemeinsam mit der Geschlechterpolitikexpertin und STANDARD-Redakteurin Beate Hausbichler und der Autorin sowie STANDARD-Kolumnistin Ingrid Brodnig sprechen wir in dieser Live-Folge darüber, wo Gewalt beginnt: bei Kontrolle, Überwachung, gezielten Anfeindungen und Hassbotschaften im Netz. Warum werden Frauen, die sich öffentlich äußern, massiv angefeindet? Und welche Rolle spielen dabei Medien und soziale Netzwerke? +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.