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In wenigen Wochen jährt sich auch die bislang schwerste Nuklearkatastrophe in der Geschichte der zivilen Nutzung der Atomenergie: die von Tschernobyl und das zum 40. Mal. Der Kraftwerkskomplex bleibt ein Gefahrenherd.
Röhrlich, Dagmar www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Beim ballesterer podcast empfängt Host Nico Lendl im Redaktionstalk den ballesterer-Autor und freien Journalisten Jan Mohnhaupt sowie Fabian Beer, Leitender Redakteur beim ballesterer. Wir widmen uns dem Schwerpunkt von ballesterer #203, nämlich der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Frühjahr 1986. Wieso ist das Unglück von Tschernobyl ein Thema für ein Fußballmagazin? Wie hat Tschernobyl den Fußball beeinflusst? Was hat in der Recherche überrascht?Zudem reden wir über die Krise der österreichischen Bundesliga und den Versuch, Gründe dafür zu finden. Wieso machen die Klubs so wenige Punkte für die 5-Jahres-Wertung? Ist Spannung nicht besser als Dominanz? Und wer wird Meister?Wir wünschen euch viel Spaß mit der Folge! Einen Auszug des Schwerpunkttexts „1986“ aus Ausgabe #203 lest ihr hier. Den ganzen Text, die 7 Thesen zur Krise der Bundesliga sowie u.a. ein Interview mit Ex-Rapid-Sportchef Fredy Bickel und Texten aus Osttimor, Marokko und den Kap Verden gibt es in der Trafik, am Kiosk und im ballesterer shop. Dort gibt es auch Abos, Back Issues, Bücher und Schals.Weitere Texte aus der Ausgabe gibt es hier. Idee ballesterer podcast: Simon Hirt-FelsenreichRedaktion ballesterer podcast: Sebastian Hinterwirth & Nicolas Lendl Wir freuen uns über Feedback, Kritik, Hinweise und Themenvorschläge. Kontakt: podcast@ballesterer.at Cover/Grafik: LWZ
Wie immer zum Jahresbeginn reisen wir 40 Jahre in die Vergangenheit – also von 2026 ins Jahr 1986. Madonna wurde mit dem Album "True Blue" und fünf Top-Ten-Singles endgültig zum Superstar. Depeche Mode veröffentlichten mit "Black Celebration" ihr düsteres Meisterwerk und die DDR-Band Silly durfte im ZDF nicht von Brüsten singen, die gestreichelt werden. Aber ein Lied, in dem der Saft aufs Laken tropfe, war erlaubt. Beim "deutschen Woodstock", dem Anti-WAAhnsinns-Festival in Wackersdorf verirrten sich die Toten Hosen zwischen die Elite der Deutsch-Rocker. Denn das bis dato größte Festival Deutschlands erlebte seinen enormen Zulauf infolge der nuklearen Katastrophe von Tschernobyl - jenem einschneidenden Ereignis des Jahres, des Jahrzehnt, des Atomzeitalters. Darüber und über noch vieles mehr reden wir in dieser Folge. Wir haben die Filme des Jahres wie "Platoon" auf dem Zettel, Musik von Talk Talk, Duran Duran, The Invincible Limit und einen Weltrekord von Jean Michel Jarre. Hier könnt ihr uns kontaktieren: prost-punk@web.deAbonniert diesen Podcast und folgt uns auf Facebook und / oder Instagram
Das Reaktorunglück in Tschernobyl zählt zu den schwersten seit der zivilen Nutzung der Kernenergie. Die ausgetretene Radioaktivität hat nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Wirtschaft beschädigt.
In dieser Folge spreche ich mit Radiochemiker Dr. Steinhauser darüber, wie es in der Nacht des 26. April 1986 zur Explosion von Reaktor 4 in Tschernobyl kam, welche fatalen Entscheidungen getroffen wurden und warum die Katastrophe oft anders erzählt wird, als sie wirklich war.Zum Gesprächspartner: Dr. Georg Steinhauser ist Professor für Angewandte Radiochemie an der Technischen Universität Wien.Illustrationen zu allen Folgen auf: https://www.instagram.com/zeit.fuer.history/Erlebe "Geschichte Hautnah": https://www.youtube.com/@GeschichteHautnah/videosVerpasse nichts mehr – jetzt beim kostenlosen Newsletter anmelden!Meine Website: https://geschichte-podcast.de/Du willst das dein Buch, dein Produkt oder Projekt in meinem Podcast vorgestellt wird? Dann melde dich gerne bei mir. Alle Kooperations- und Werbeanfragen bitte an: historymakingof@gmail.comFolgenbild: KI generiert Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der Nacht des 26. April 1986 explodiert Reaktor 4 von Tschernobyl – und verändert unsere Welt für immer. Was als harmloser Test beginnt, wird zur größten nuklearen Katastrophe der Geschichte. Während Feuerwehrleute in ein unsichtbares Inferno geschickt werden und die Stadt Pripjat ahnungslos weiterlebt, breitet sich tödliche Strahlung aus. Wir sprechen heute über die fatalen Entscheidungen, die dramatischen Stunden nach der Explosion und die Menschen hinter der Katastrophe. Und warum Tschernobyl oft ganz anders erzählt wird, als es wirklich war. Viel Spaß mit der Folge!Illustrationen zu allen Folgen auf: https://www.instagram.com/zeit.fuer.history/Erwähnte Folgen:- Mondlandung 1969: Der Wettlauf ins All: Zeit für History #58 - https://open.spotify.com/episode/6gsDfAbO0agKX6Y5k33W5r?si=f485947401f3417bMeine Website: https://geschichte-podcast.de/Simon Kellner auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simon-kellner-3791162b3/Du willst das dein Buch, dein Produkt oder Projekt in meinem Podcast vorgestellt wird? Dann melde dich gerne bei mir. Alle Kooperations- und Werbeanfragen bitte an: historymakingof@gmail.comLiteratur: Grigori Medwedew: Verbrannte Seelen: Die Katastrophe von TschernobylDas Folgenbild: KI generiet Musik: Carlos Ebelhaeuser (blackmail, The Damned don´t Cry) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sie denken, sie haben einen Schatz gefunden, dabei ist es eine der gefährlichsten Substanzen, die sie hätten finden können. Wann werden die zwei Schrotthändler bemerken, dass sie eine gesamte brasilianische Region in Gefahr bringen? Nie. Nur eine bemerkt es... und das, obwohl sie gar keine Ahnung von Wissenschaft hat. Macht euch gefasst auf eine gruselige und leider reale Geschichte. “Behind Science” gibt's jeden Samstag – am Science-Samstag. Zwischendurch erreicht ihr uns per Mail und Instagram, und hier gibt's unsere Links, die gerade wichtig sind.
Stellt euch vor, eine Dame von der ukrainischen Strahlenschutz-Behörde in Tschernobyl klärt euch über ein besonderes Risiko auf – NACHDEM ihr vor Ort gewesen seid. Da wird einem wahrscheinlich etwas unwohl … So ging es Journalist und Autor Adrian Geiges. Was genau ihm am Ort des Supergau widerfuhr, erzählt er in dieser Folge der Reiseflops.----------------------------------Über das Format "Weltwach Reiseflops":Niemand scheitert gern – auch nicht auf Reisen. Aber im Nachhinein betrachtet ergeben die kleinen (und etwas größeren) Pleiten und Pannen unterwegs oft die schönsten Erinnerungen – und amüsantesten Geschichten.Genau die gibt es in dieser Show: Weltwach-Moderator Erik Lorenz zelebriert mit seinen Gästen genüsslich Stories von großen Rückschlägen und kleinen Fettnäpfchen, von Zumutungen und schmerzhaft erlangten Einsichten, fernab von Instagramability und aalglatten Abenteuergeschichten. Warum? Weil ein bisschen Schadenfreude glücklich macht. Und weil sich immer wieder zeigt: Hinter der Niederlage lauern wertvolle Lektionen. So mündet auch das hingebungsvollste Jammern für gewöhnlich unweigerlich: in einer Liebeserklärung an das Reisen. Du hast einen wahnsinnig witzigen oder lehrreichen Reiseflop erlebt und möchtest uns davon erzählen? Großartig! Melde dich bei uns über https://weltwach.de/reiseflops/.----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kellermann, Florian www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
Chelsea Spieker präsentiert das Pioneer Briefing.
Die Themen: Julia Fox erntet Shitstorm für ihr Halloween-Kostüm; Merz' Antrittsbesuch in Schleswig-Holstein; Was ist der Grund für die „Migrationswende“?; Syrien bestätigt geplante Reise von Al-Scharaa nach Washington; Die neuesten News von Trump; Sarah Wagenknecht fehlt bei BSW-Klausurtagung; Das steckt hinter den blauen Hunden von Tschernobyl; Schülerrat fordert Haftbefehl im Lehrplan und das giftige Frühstücksei Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Wird der Rapper Young Kardamom New Yorks neuer Bürgermeister? Hinterlist, Hass, Hitler - ein AfD-Insider packt aus. Autos ohne Hirn: Wo sind all die Halbleiter geblieben? Restkarten: Die Mutmacher am 26.11. live in Berlin zur 1000. Folge. Bestens gelaunt präsentieren Paul und Hajo Schumacher aus dem Schöneberger Hinterhofstudio die frische Wochenschau. Unsere Themen: Kommt ein Podcaster zur Agentur für Arbeit. Buxe voll beim Live-Podcast. Koksschwemme von Belgien bis in Haftbefehls Studio. Dampfloks und Hundebabies - der Reiz von Slow-TV. Winzerdorf Istanbul. Die lieben Nachbarn: Wer war Motor der Hexenverbrennung? SUV erreichen Panzergröße. Traumjob Hundesterilisator in Tschernobyl. Warum sich Rechtsextremismus finanziell lohnt. Hämisch, aber herzlich. Wenn Hippie-Eis im Mainstream absäuft. Woher kommt der Lärmstress im Restaurant? Paul testet Verwaltung. Plus: Verkehr in Helsinki? Finnen wir gut. Folge 993.Folgt dem MuMaPoCa auf InstagramAchtung, hier gibt's ab sofort Tickets. Zur 1000. Folge geht der MutMachPodCast live, am 26.11. 2025 im Café Zart a.k.a. House of Podcasts in Berlin-Kreuzberg.Hajo am Dienstag in TrierPodcast mit AfD-Aussteiger Erik AhrensKai Lehmann über HexenverfolgungSWR-Petition Eisenbahn-RomantikUnsere Live-Folge von der PLAY-Konferenz über ErfolgPaul und Hajo über SelbstständigkeitPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band: Udo Butter und das TeamBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Berlin- und Läufer-Krimi von Michael Meisheit + Hajo SchumacherLügen haben schnelle Beine – Laufende Ermittlungen, Band 2, Droemer, 2025 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es wird eng bei Baumsen: Keine Lasagne und kein Strom. Zetbo wurde unterdessen dreist belogen, rettet aber mit Hamburg trotzdem den Weltfrieden. Am Ende des Tages ist es also wie immer, und es hilft nur noch Goonen im Clubhouse und taz darf doch wohl nun wirklich nicht wahr sein. Währenddessen werden die Menschen immer dümmer, Donald Trump hat weder Nobelpreis noch Beamer und Schuld ist Deine Mudda, weil sie high am Straßenschild baumelt. Wer nach dem Ausparken übrigens noch 50 Cent übrig hat, kann duschen oder kacken gehen. Aber bevor Ihr jetzt aber alle mit Eurem Baby an das Redepult rennt, bitte noch eben die Altpapiertonnen rausstellen. Ja, beide!
Ukrainekorrespondentin Judith Huber ist in eines der stärksten radioaktiv verseuchten Gebiete der Welt gereist: Zum havarierten Atomkraftwerk von Tschernobyl. Im Talk erzählt sie, wie die Sperrzone heute aussieht und wie gefährlich es dort ist.
Ukrainekorrespondentin Judith Huber ist in eines der stärksten radioaktiv verseuchten Gebiete der Welt gereist: Zum havarierten Atomkraftwerk von Tschernobyl. Im Talk erzählt sie, wie die Sperrzone heute aussieht und wie gefährlich es dort ist.
Nach dem deutsch-französischen Spitzentreffen an der Côte d'Azur sprechen Frankreichs Präsident Macron und Bundeskanzler Merz von «exzellenten Beziehungen». Zwischen Macron und Merz' Vorgänger Scholz war das Verhältnis noch eher unterkühlt. Steht nun also alles wieder zum Besten? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:20) Merz und Macron zelebrieren deutsch-französische «Achse» (06:13) Nachrichtenübersicht (10:55) Nach Telefon-Leak: Thailands Premierministerin abgesetzt (14:18) Was sich westliche Verbünde bei anderen abschauen könnten (19:12) Kompass-Initiative: Welche Rolle spielen die US-Zölle? (23:20) Eigenmietwert: Kantone und Städte warnen vor Steuerausfällen (27:43) US-Zölle: Vorschlag sieht Aussetzung der OECD-Mindeststeuer vor (32:40) Das Nullsummenspiel mit syrischen Flüchtlingen im Libanon (38:22) Der Krieg geht auch an Tschernobyl nicht spurlos vorbei
Drei aktive Atomkraftwerke, ein abgeschaltetes unter russischer Kontrolle und die Überreste des Unfallreaktors von Tschernobyl in einem Land, in dem Krieg herrscht. Eine gefährliche Ausgangslage mit grossem Gefahrenpotenzial. Als Russland im Februar 2022 die Ukraine überfällt, besetzen russische Truppen das Areal des ehemaligen Atomkraftwerks von Tschernobyl. Auch fast vierzig Jahre nach dem bislang grössten Atomunfall der Geschichte ist das Gebiet lebensgefährlich verstrahlt. Die russischen Truppen benutzen es dennoch als Rückzugsgebiet in ihrem Angriffskrieg. Nur dank dem Einsatz der ukrainischen Spezialisten, die trotz Besatzung weiterarbeiteten, konnte eine weitere Katastrophe verhindert werden. Mittlerweile ist Tschernobyl wieder unter ukrainischer Kontrolle. Doch die atomare Bedrohung ist weiterhin real. Erst Anfang Jahr wurde die Schutzhülle über dem Unfallreaktor von einer Drohne getroffen. Doch auch das Atomkraftwerk Zaporischschja bleibt ein Risiko. Es steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle und befindet sich in umkämpftem Gebiet. Das Atomkraftwerk ist derzeit zwar ausgeschaltet, doch eine Beschädigung durch Kampfhandlungen hätte trotzdem verheerende Folgen. Hinzukommen drei weiterhin aktive AKWs unter Kontrolle der Ukraine. Eigentlich müssten diese aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden. Doch die Ukraine ist auf den Atomstrom angewiesen, da die meisten nicht nuklearen Kraftwerke des Landes mittlerweile von Russland zerstört wurden. Viele in der Ukraine gehen davon aus, dass Russland bewusst mit der Angst vor dem Atomunfall spielt. Sie ist Teil einer Kriegsstrategie, die auf Terror und Zermürbung der Bevölkerung ausgelegt ist. Die möglichen, verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt, weit über die Ukraine hinaus, werden dafür in Kauf genommen.
Drei aktive Atomkraftwerke, ein abgeschaltetes unter russischer Kontrolle und die Überreste des Unfallreaktors von Tschernobyl in einem Land, in dem Krieg herrscht. Eine gefährliche Ausgangslage mit grossem Gefahrenpotenzial. Als Russland im Februar 2022 die Ukraine überfällt, besetzen russische Truppen das Areal des ehemaligen Atomkraftwerks von Tschernobyl. Auch fast vierzig Jahre nach dem bislang grössten Atomunfall der Geschichte ist das Gebiet lebensgefährlich verstrahlt. Die russischen Truppen benutzen es dennoch als Rückzugsgebiet in ihrem Angriffskrieg. Nur dank dem Einsatz der ukrainischen Spezialisten, die trotz Besatzung weiterarbeiteten, konnte eine weitere Katastrophe verhindert werden. Mittlerweile ist Tschernobyl wieder unter ukrainischer Kontrolle. Doch die atomare Bedrohung ist weiterhin real. Erst Anfang Jahr wurde die Schutzhülle über dem Unfallreaktor von einer Drohne getroffen. Doch auch das Atomkraftwerk Zaporischschja bleibt ein Risiko. Es steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle und befindet sich in umkämpftem Gebiet. Das Atomkraftwerk ist derzeit zwar ausgeschaltet, doch eine Beschädigung durch Kampfhandlungen hätte trotzdem verheerende Folgen. Hinzukommen drei weiterhin aktive AKWs unter Kontrolle der Ukraine. Eigentlich müssten diese aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden. Doch die Ukraine ist auf den Atomstrom angewiesen, da die meisten nicht nuklearen Kraftwerke des Landes mittlerweile von Russland zerstört wurden. Viele in der Ukraine gehen davon aus, dass Russland bewusst mit der Angst vor dem Atomunfall spielt. Sie ist Teil einer Kriegsstrategie, die auf Terror und Zermürbung der Bevölkerung ausgelegt ist. Die möglichen, verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt, weit über die Ukraine hinaus, werden dafür in Kauf genommen.
Drei aktive Atomkraftwerke, ein abgeschaltetes unter russischer Kontrolle und die Überreste des Unfallreaktors von Tschernobyl in einem Land, in dem Krieg herrscht. Eine gefährliche Ausgangslage mit grossem Gefahrenpotenzial. Als Russland im Februar 2022 die Ukraine überfällt, besetzen russische Truppen das Areal des ehemaligen Atomkraftwerks von Tschernobyl. Auch fast vierzig Jahre nach dem bislang grössten Atomunfall der Geschichte ist das Gebiet lebensgefährlich verstrahlt. Die russischen Truppen benutzen es dennoch als Rückzugsgebiet in ihrem Angriffskrieg. Nur dank dem Einsatz der ukrainischen Spezialisten, die trotz Besatzung weiterarbeiteten, konnte eine weitere Katastrophe verhindert werden. Mittlerweile ist Tschernobyl wieder unter ukrainischer Kontrolle. Doch die atomare Bedrohung ist weiterhin real. Erst Anfang Jahr wurde die Schutzhülle über dem Unfallreaktor von einer Drohne getroffen. Doch auch das Atomkraftwerk Zaporischschja bleibt ein Risiko. Es steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle und befindet sich in umkämpftem Gebiet. Das Atomkraftwerk ist derzeit zwar ausgeschaltet, doch eine Beschädigung durch Kampfhandlungen hätte trotzdem verheerende Folgen. Hinzukommen drei weiterhin aktive AKWs unter Kontrolle der Ukraine. Eigentlich müssten diese aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden. Doch die Ukraine ist auf den Atomstrom angewiesen, da die meisten nicht nuklearen Kraftwerke des Landes mittlerweile von Russland zerstört wurden. Viele in der Ukraine gehen davon aus, dass Russland bewusst mit der Angst vor dem Atomunfall spielt. Sie ist Teil einer Kriegsstrategie, die auf Terror und Zermürbung der Bevölkerung ausgelegt ist. Die möglichen, verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt, weit über die Ukraine hinaus, werden dafür in Kauf genommen.
Im Februar schlug eine russische Kampfdrohne in die Schutzhülle des AKW Tschernobyl ein. Lange war unklar, wie schwer die Schäden sind. Jetzt gibt es erste Ergebnisse und einen Reparaturplan.
Im Winter beschädigte eine russische Drohne die Schutzhülle am stillgelegten AKW Tschernobyl. Experten haben ein Konzept erarbeitet, wie das hochkomplexe System teilweise wiederhergestellt werden kann. Florian Kellermann berichtet
Kellermann, Florian www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Kellermann, Florian www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Kellermann, Florian www.deutschlandfunk.de, Europa heute
In dieser Folge interviewe ich Christian Ziegenfuß. Er ist Unternehmer mit Ideen, die überraschen: Er ist Gründer und Inhaber des Reisebüros Goat Trip im thüringischen Worbis, Veranstalter außergewöhnlicher Reisen (u.a. nach Tschernobyl) und Mitgründer des regionalen Modelabels Eichsfeld. Im Interview sprechen wir über seinen innovativen Ansatz, scheinbar gegensätzliche Geschäftsmodelle zu kombinieren – Reisen und Mode – und wie er damit gezielt junge Menschen anspricht. Wir diskutieren das Reiseverhalten der Generation Z, was Vertrauen und Individualität heute bedeuten, warum klassische Öffnungszeiten überholt sind und wie kreative Marketingaktionen wie eine „Gehackte-Flatrate“ viral gehen können. Christian gibt Einblicke in seine Unternehmenskultur, verrät, warum seine Mitarbeitenden besonders jung sind – und was andere Reisebüros davon lernen können. Mehr Infos über Christian: https://eichsheld.de/ https://www.baer.de/component/spsimpleportfolio/item/54-goat-trip?Itemid=0 Zum Podcast-Host: Felix Behm ist Buchautor, Vortragsredner und Experte zum Thema Generation Z und Alpha. Er unterstützt Unternehmen dabei junge Menschen als zukünftige Fachkräfte zu finden und setzt sich dafür ein, Vorurteile in der Gesellschaft zwischen den Generationen abzubauen. Mehr Informationen zu seiner Arbeit gibt es unter: http://www.felixbehm.de Folge direkt herunterladen
Die Themen in den Wissensnachrichten: +++ Global Flourishing Study +++ weniger Eichenprozessionsspinner +++ Ackerbau in Tschernobyl +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:The Global Flourishing Study: Study Profile and Initial Results on Flourishing, Nature Mental Health, 30.04.2025Weitere Infos von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bundesverband e. V., Zugriff: 02.05.2025A protocol for the radiological assessment for agricultural use of land in Ukraine abandoned after the Chornobyl accident, Journal of Environmental Radioactivity, 28.04.2025Sensorimotor synchronization to rhythm in an experienced sea lion rivals that of humans, Scientific Reports, 01.05.2025Domestic laundering of healthcare textiles: Disinfection efficacy and risks of antibiotic resistance transmission, Plos One, 30.04.2025.Alle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Eine innovative Lösung aus dem Berner Seeland sorgt für reineres Trinkwasser. Und: Dunkle Energie könnte unser Verständnis vom Universums verändern. (00:00) Schlagzeilen (00:45) Lösung für Wasserversorger: An vielen Orten im Mittelland ist das Trinkwasser so stark mit Pestiziden verschmutzt, dass es nicht mehr unbehandelt getrunken werden kann. Ein neu entwickeltes Verfahren macht die Reinigung mit Aktivkohlefilter nun bezahlbar und umweltfreundlicher als bisher. Doch es bleibt ein Haken an der Sache. (Christian von Burg) (08:05) Drohnenangriff auf Tschernobyl mit Folgen: Am 14.Februar beschädigte eine wohl von Russland eingesetzte Drohne den Schutzbau des Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine. Die Schäden sind gravierend; ihr Ausmass wird erst allmählich klar. (Dagmar Röhrlich) (12:35) Meldungen: Wie Bonoboweibchen sich gegen die stärkeren Männchen behaupten - Nur schon eine Viertelstunde mehr Schlaf verbessert die Gesundheit von Teenagern; erstaunlich viele Spontanmutationen im menschlichen Erbgut. (Angela Kren) (19:48) Dunkle Energie könnte schwächer werden: Dunkle Energie ist die mysteriöse Kraft, die unser Universum immer schneller auseinanderfliegen lässt. Die gängige Annahme ist: Sie ist eine konstante Energiedichte. Nun zeigen neue Daten: Es ist gut möglich, dass sich die Dunkle Energie abschwächt. Damit könnte unserem Universum ein anderes Schicksal blühen als bisher gedacht. (Sandro Della Torre) Links: Drohnenangriff auf Tschernobyl - Bericht IAEA: iaea.org/newscenter/pressreleases/update-278-iaea-director-general-statement-on-situation-in-ukraine Drohnenangriff auf Tschernobyl - Artikel EU Neighbours East: euneighbourseast.eu/news/latest-news/ebrd-approves-extra-budget-over-reports-of-damage-to-chornobyl-new-safe-confinement/ ---------- Meldungen - durchsetzungsfähige Bonoboweibchen: dx.doi.org/10.1038/s42003-025-07900-8 Meldungen - Schlaf bei Jugendlichen: cell.com/cell-reports/fulltext/S2211-1247(25)00336-5?_returnURL=https%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS2211124725003365%3Fshowall%3Dtrue#fig4 Meldungen - Spontanmutationen in unserem Erbgut: nature.com/articles/s41586-025-08922-2 --------- Dunkle Energie nimmt ab - Forschungsergebnisse der DESI-Kollaboration: arxiv.org/abs/2503.14738 Dunkle Energie nimmt ab - Forschungsergebnisse der DES-Kollaboration: arxiv.org/abs/2503.06712
35 Jahre nach Tschernobyl sind die Erinnerungen an den Reaktorunfall bei den Freeses noch sehr lebendig.
Guten Morgen! Heute berichten wir über die für Ärzte verpflichtende Einführung der elektronischen Patientenakte, die ab dem 29.4. zur Verfügung steht. Danach geht es um die Sicherheitsbedenken zur Atomkraft, anhand interessanter Fakten zum Reaktorunglück in Tschernobyl vor 39 Jahren. Und schließlich geht es um das Urteil für Reiner Fuellmich, der als ehemaliger Mitstreiter des Corona-Ausschusses dessen Stiftung um erhebliche Geldsummen betrogen hat.
Röhrlich, Dagmar www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Ein Feature über die Nuklearkatastrophe in Tschernobyl. Erzählt von denen, die es direkt betraf: Arbeiter, Anwohner, Soldaten. Dies ist ein sehr untypisches Feature der Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch, weil es ohne Originaltöne auskommt. Stattdessen: Schauspieler, der Erinnerungen lesen. Ist das ein Hörspiel? Ein akustischer Essay? Vielleicht etwas dazwischen. Der Regisseur Ulrich Gerhardt setzt gegen die erschreckenden Fakten die Neutralität der Sprechweisen. Und lässt die Hörenden atemlos zurück. Von Swetlana Alexijewitsch SR/NDR/SFB-ORB/WDR 1998
Röhrlich, Dagmar www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Laack, Stephan www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Neben der Anti-AKW-Bewegung in der BRD gab es eine in der DDR. Der Physiker Sebastian Pflugbeil war einer ihrer Köpfe. Der Bürgerrechtler besuchte den Havarie-Reaktor von Tschernobyl. Als Minister sorgte er für die Stilllegung der DDR-Atommeiler. Ulrike Timm www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Diesmal geht es um Statistiken...wenn ihr uns noch nicht auf Spotify abonniert habt, dann macht das jetzt, Krabben, Kolumbien, die DomRep, Alltagskorruption, Höhentraining, Operationen, Neujahr, Tschernobyl, die Wahlen, Astrobot und PoE. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/AlliterationAmArsch Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
2017 hat die Schweiz der Energiestrategie 2050 zugestimmt. Sie setzte voll auf erneuerbare Energien und verbot den Bau neuer AKW. Nun hat der Bundesrat dieses Neubauverbot gekippt – auf Antrag von Energieminister Albert Rösti. 2024 wurde zu einem energiepolitischen Schicksalsjahr für die Schweiz: Atomkraft soll keine Technologie der Vergangenheit sein, von der wir uns endgültig verabschieden, sondern wieder eine Option für die Zukunft darstellen. So will es Albert Rösti – und mit ihm die Mehrheit des Bundesrates. «DOK» hat Rösti durch dieses Jahr begleitet und fragt: Welche Chancen haben seine Pläne für die Energiezukunft der Schweiz? Politikwissenschaftler Michael Hermann sagt, Rösti könne damit durchaus eine Mehrheit finden. Die vergangenen Jahrzehnte hätten nämlich gezeigt, dass die Einstellung der Bevölkerung zu Atomkraft massgeblich von äusseren Ereignissen abhänge: Ein Ereignis wie Tschernobyl oder Fukushima führe zu Skepsis und Ablehnung, diese gerate aber schnell wieder in den Hintergrund, wenn es längere Zeit kein solches Unglück mehr gebe. DOK über die Neuausrichtung der Schweizer Energiepolitik.
2017 hat die Schweiz der Energiestrategie 2050 zugestimmt. Sie setzte voll auf erneuerbare Energien und verbot den Bau neuer AKW. Nun hat der Bundesrat dieses Neubauverbot gekippt – auf Antrag von Energieminister Albert Rösti. 2024 wurde zu einem energiepolitischen Schicksalsjahr für die Schweiz: Atomkraft soll keine Technologie der Vergangenheit sein, von der wir uns endgültig verabschieden, sondern wieder eine Option für die Zukunft darstellen. So will es Albert Rösti – und mit ihm die Mehrheit des Bundesrates. «DOK» hat Rösti durch dieses Jahr begleitet und fragt: Welche Chancen haben seine Pläne für die Energiezukunft der Schweiz? Politikwissenschaftler Michael Hermann sagt, Rösti könne damit durchaus eine Mehrheit finden. Die vergangenen Jahrzehnte hätten nämlich gezeigt, dass die Einstellung der Bevölkerung zu Atomkraft massgeblich von äusseren Ereignissen abhänge: Ein Ereignis wie Tschernobyl oder Fukushima führe zu Skepsis und Ablehnung, diese gerate aber schnell wieder in den Hintergrund, wenn es längere Zeit kein solches Unglück mehr gebe. DOK über die Neuausrichtung der Schweizer Energiepolitik.
Im Jahr 1986 beherrschte die Nachricht über die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl in der Ukraine die Weltöffentlichkeit. Als sich das Ausmaß der Katastrophe abzeichnete, versuchten die Behörden krampfhaft, die Strahlung einzudämmen – die wichtigste Aufgabe in diesem Moment. Die tödliche Gammastrahlung der hochradioaktiven Trümmer zerstörte immer wieder die Roboter, die zur Beseitigung des Chaos eingesetzt wurden.
137 Mit dem neuen „S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl“ bekommt das bekannte ukrainische Spiel rund um die Ruine des Atomreaktors in Tschernobyl nach vielen Jahren endlich einen Nachfolger. Rainer Sigl und David Riegler sprechen über die jahrelange Entwicklung des neuen Teils der Stalker-Reihe, der wegen dem Angriffskrieg auf die Ukraine verzögert und im Exil fertiggestellt wurde. Wir empfehlen diese sehenswerte Doku über die Entstehung , wie auch die Doku von Ephemera und die Doku zum Jubiläum von Half-Life 2. Außerdem die cozy Spiele „Trash Goblin“ und „Tiny House Simulator“ (Folge #137) Sendungshinweis: FM4 Game Podcast 21. November 2024, 0-1 Uhr.
Im September 2024 stellen wir Euch einige Best-of-Folgen des Resonator-Podcasts vor: Christoph Pistner vom Öko-Institut sagt, Tschernobyl sei ein ähnlicher physikalischer Effekt gewesen, wie eine Kernwaffe, und erklärt, was genau dort vor 30 Jahren passiert ist.
Tanja Valérien spricht in ihrer 71.Podcastfolge mit der Fotojournalistin PAMELA SPITZ, Jahrgang 1975, in ihrem heutigen Zuhause auf Formentera, wo sie sie auch fotografiert hat, über ihr Leben mit der unheilbaren Krankheit Parkinson...den Moment der Diagnose mit nur knapp 40… den Umgang mit dem körperlichen Verfall und dem Sterben...ihren Blog „Wanderlust with P.“ und Buch „Wanderung mit Mr.Parkinson“, in dem sie von ihren Wanderungen durch die Welt mit ihrem Handicap erzählt…ihre ersten Lebensjahre in Ecuador, wohin ihr Vater vor einer Haftstrafe in München wegen Missspekulationen floh bis er seine Familie völlig mittellos vor die Türe setzte…die unendliche Kraft ihrer Mutter, die früher Model-Muse des italienischen Designers VALENTINO und Jet Set-Girl war…warum die auf Ecuador folgende Heimat München nicht wirklich zu ihr passt…das Jahr im Internat Marquartstein...ihre Liebe zu ihren zwei Schwestern, die alle einen jeweils anderen Vater haben…die innere Rastlosigkeit alles zu tun, was jetzt noch möglich ist…ihre Arbeit als Fotojournalistin u.a. für ZEIT MAGAZIN, VANITY FAIR, EL PAIS, WELT AM SONNTAG... Kinderlosigkeit, das Innehalten, Meditation, Herausforderungen, Wandlung, Zuversicht, Hingabe, Enttäuschung, Sinn und Sinnlosigkeit...Surfen, Ayurveda…ihre zerbrochene Ehe…die viele Ortswechseln und warum die atomare Katastrophe in Tschernobyl 1986 sie erstmals nach Formentera führte. In dieser Zeit hat Tanja Valérien Pamela übrigens dort einmal kurz kennengelernt. Sie war damals 11 Jahre alt und Tanja 24. Seitdem hatten sich ihre Wege bis zu dem Gespräch für ihren Podcast im Sommer 2024 nie mehr gekreuzt, obwohl Tanja jedes Jahr auf Formentera Urlaub macht. Erst als sie eine Reportage im ARD über Pamela mit dem Titel „ PARKINSON UND DER WEG ZU MIR“ gesehen hat, erinnerte sie sich wieder und hat sie gleich kontaktiert. Welch wunderbare Frau Pamela Spitz ist. Sie hat Tanja im Umgang mit ihrem Schicksal tief berührt.
Die Diskussion um neue AKW ist in der Schweiz lanciert. Ein Revival der Nukleartechnologie erlebt auch die ETH Zürich. Nach jahrelanger Flaute steigt die Anzahl Studierender rasant. Für die Professorin Annalisa Manera ist klar: Kernkraft ist die optimale Ergänzung zu erneuerbaren Energien. Annalisa Manera studierte in Pisa Kerntechnik, als Italien längst aus der Atomenergie ausgestiegen war. Nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl fällte Italien 1987 diesen Entscheid. Manera setzte trotzdem auf dieses Fach. Nach den Niederlanden, Deutschland und den USA hat die Arbeit die Professorin nun in die Schweiz an die ETH in Zürich gebracht. Sie ist eine vehemente Befürworterin der Kernenergie. Der aktuelle Strommix der Schweiz sei sehr klimafreundlich – dank der Kernkraft. Nun gebe es die Option, entweder mehr CO2- Emissionen zu erzeugen, beispielsweise durch neue Gaskraftwerke, oder die Option der Kernenergie. Die erneuerbaren Energien könnten nie den ganzen Bedarf an Strom abdecken, ist Manera überzeugt. «Es ist heuchlerisch, die alten AKW weiterzubetreiben, aber neue zu verbieten.» Die neuen Generationen von KKW seien sicher und umweltschonender.
In Europa und den USA endet mittlerweile jedes neue Atomkraftwerk im Desaster. China dagegen baut problemlos ein neues nach dem anderen. Wie kann das sein? China hat ein Atomprogramm ohne Stop-and-Go-Historie und plant neue AKW offenbar mit realistischen Annahmen, nicht wie bei einem "Schönheitswettbewerb".Mit? Bent Flyvbjerg. Der dänische Ökonom untersucht und lehrt an den Universitäten Kopenhagen und Oxford "Major Program Management", also den Bau großer und teurer Vorhaben wie Flughäfen, Staudämmen oder Kernkraftwerken. In seiner Datenbank befinden sich inzwischen 22.000 Projekte. In seinem Buch "How Big Things Get Done" präsentiert er die wichtigsten Erkenntnisse.Text und Moderation? Christian HerrmannSie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten uns unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Landtagswahlen in Ostdeutschland rücken unaufhaltsam näher. Am 1. September wird in Sachsen und Thüringen gewählt. Wie der Wahlkampf läuft, wie die Plakate gelungen sind und wer sich welche Wahlchancen ausrechnet, darüber berichtet der deutsche Journalist Olaf Opitz. Im Gespräch mit der österreichischen Physikerin Dr. Eileen Langegger geht es um die Kernkraft. Deren Ruf wurde durch Katastrophen wie in Tschernobyl oder Fukushima ruiniert. Doch Forscher in China haben jetzt demonstriert, dass so ein Kernreaktor auch völlig sicher sein kann. Der deutsche Schriftsteller, Historiker und Publizist Klaus-Rüdiger Mai erklärt die neuesten Wendungen und die Zahlenverwirrung im Streit der Ampel um den Bundeshaushalt. Und in seinem Kommentar beleuchtet Roger Letsch den nachsichtigen Umgang der Medien mit der frisch gekürten Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten, Kamala Harris.
Die Neugier auf die Welt schlug bei Journalist Adrian Geiges schon im Kindesalter durch, als er nicht ein weiteres Mal in den Sandkasten wollte, weil er dort ja schon gewesen sei. Seither führte er sein Leben in immer wieder wechselnden Welten. Er besichtigte den Atomreaktor von Tschernobyl, reiste durch Nordkorea, war als Kriegsreporter in Tschetschenien und Jugoslawien, berichtete aus Vietnam, Nicaragua und Kuba, und lebte jahrelang als Auslandskorrespondent in Peking, Moskau, Hongkong, New York und Rio de Janeiro. Er spricht fließend Chinesisch, Russisch, Englisch und Portugiesisch. Seine Bücher brachten es immer wieder auf die Bestsellerlisten und er veröffentlichte zahlreiche Beiträge in stern, Focus, Die Zeit, Welt, Spiegel TV und ARD.Ein Mann, viele Lebenswirklichkeiten, unterschiedliche Welten. Wie fühlt es sich also an, das Wechseln zwischen den Welten? Was hat er für sich aus all diesen Realitäten mitgenommen? Darum geht es in Adrians Buch “Öfter mal die Welt wechseln – Wie ich in die Ferne zog und immer wieder ein neues Leben fand” (Piper Verlag) und in unserem Gespräch mit ihm. (Es ist übrigens unser zweites – Adrian war bereits in Weltwach Episode 4 zu Gast!)Redaktion und Postproduktion: Janna OlsonUnterstütze unsere Show mit einer Mitgliedschaft im Supporters Club und erhalte Zugriff auf werbefreie und – je nach Paket – exklusive Bonusfolgen. Alle Informationen findest du hier: https://weltwach.de/supporters-club/ Spotify-Nutzer können direkt in Spotify nach “Weltwach Plus” suchen. WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Literatur • Eine Kleinstadt Mitte der 80er-Jahre. Eine heile Familie in ihrer kleinen Welt. Tschernobyl, Aufrüstung und Umweltzerstörung haben da keinen Platz. Dann verschwindet die Tochter in sich selbst. Ein Störfall. Der Körper als Seismograf. | Mit: Carolin Haupt, Ilse Ritter, Frieder Venus, Mia Sperling, Hedi Kriegeskotte, Linda Blümchen, Franziskus Claus, Nadja Schulz-Berlinghoff, Paul Hentze, Manuel Bittorf | Komposition: Dietrich Eichmann | Musik (Fagott, Tuba u.a. Blasinstrumente): Johannes Schwarz | Regie: Christine Nagel | Deutschlandfunk/BR 2024
Heinz Bude, mit Jahrgang 1954 ein sogenannter Frühboomer, gehört zu den boomer-typischen Bildungsaufsteigern. Als Sohn eines Schreiners und einer Hausfrau in Wuppertal aufgewachsen, studierte er als erstes Familienmitglied. Und er schaffte den Aufstieg vom Berliner Hausbesetzer zum renommierten Soziologen und Berater des Bundesinnenministeriums.
Die Themen: Wölfe um Tschernobyl entwickeln Krebsresistenz; Spatenstich für ein neues Werk von Rheinmetall; Trump will säumige NATO-Länder nicht schützen; Die Wahlwiederholung in Berlin; Ägypten droht Israel; Der Fußballfan Karl Lauterbach; PETA fordert Ende von Karusseltieren; Ein Sexofant ohne Zähne und Raufbolde im Bundestag Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee