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Eigentlich gilt seit dem 8. April eine Waffenruhe zwischen den USA, Iran und Israel. Doch nach iranischen Raketenangriffen auf Israel, israelischen Gegenschlägen und neuen US-Luftangriffen auf iranische Militärziele steht die Vereinbarung so stark unter Druck wie noch nie. Aus einer ohnehin brüchigen Waffenruhe ist innerhalb weniger Tage wieder ein militärischer Schlagabtausch geworden. Auslöser der jüngsten Eskalation waren israelische Angriffe im Libanon, auf die Iran mit Raketenbeschuss auf Israel reagierte. Israel schlug zurück. Wenig später griffen die USA nach dem Abschuss eines Militärhubschraubers iranische Ziele an, Iran wiederum attackierte US-Stützpunkte in der Golfregion. Die entscheidende Frage lautet jetzt: Was ist diese Waffenruhe überhaupt noch wert – oder rutscht die Region Schritt für Schritt zurück in einen offenen Krieg? Darüber sprechen wir im Weltspiegel Podcast mit der ARD-Korrespondentin Katharina Willinger, zuständig für den Iran, und ARD-Korrespondent Jan-Christoph Kitzler in Tel Aviv. Gemeinsam ordnen sie die jüngsten Entwicklungen ein und bewerten die Chancen auf eine diplomatische Lösung des Konflikts. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Stefan Jäntsch, Nils Kopp Mitarbeit: Sophia-Maria Kohn Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp Redaktionsschluss: 10.06.2026 ------ Podcast-Tipp: 0630 – der News-Podcast https://1.ard.de/0630_News-Podcast?pt=wsp Weltspiegel Extra: Iran: Auf der Suche nach der Wahrheit https://1.ard.de/Weltspiegel_Extra_Iran?p=wsp Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Eigentlich gilt seit dem 8. April eine Waffenruhe zwischen den USA, Iran und Israel. Doch nach iranischen Raketenangriffen auf Israel, israelischen Gegenschlägen und neuen US-Luftangriffen auf iranische Militärziele steht die Vereinbarung so stark unter Druck wie noch nie. Aus einer ohnehin brüchigen Waffenruhe ist innerhalb weniger Tage wieder ein militärischer Schlagabtausch geworden. Auslöser der jüngsten Eskalation waren israelische Angriffe im Libanon, auf die Iran mit Raketenbeschuss auf Israel reagierte. Israel schlug zurück. Wenig später griffen die USA nach dem Abschuss eines Militärhubschraubers iranische Ziele an, Iran wiederum attackierte US-Stützpunkte in der Golfregion. Die entscheidende Frage lautet jetzt: Was ist diese Waffenruhe überhaupt noch wert – oder rutscht die Region Schritt für Schritt zurück in einen offenen Krieg? Darüber sprechen wir im Weltspiegel Podcast mit der ARD-Korrespondentin Katharina Willinger, zuständig für den Iran, und ARD-Korrespondent Jan-Christoph Kitzler in Tel Aviv. Gemeinsam ordnen sie die jüngsten Entwicklungen ein und bewerten die Chancen auf eine diplomatische Lösung des Konflikts. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Stefan Jäntsch, Nils Kopp Mitarbeit: Sophia-Maria Kohn Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp Redaktionsschluss: 10.06.2026 ------ Podcast-Tipp: 0630 – der News-Podcast https://1.ard.de/0630_News-Podcast?pt=wsp Weltspiegel Extra: Iran: Auf der Suche nach der Wahrheit https://1.ard.de/Weltspiegel_Extra_Iran?p=wsp Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah eskaliert erneut. Nach iranischen Raketenangriffen auf Israel und israelischen Gegenschlägen wächst die Sorge vor einem Flächenbrand im Nahen Osten. Gleichzeitig versucht US-Präsident Donald Trump weiter, einen Deal mit dem Iran durchzusetzen - gegen den Widerstand vieler in Israel.
Die Situation in der Ukraine ist brenzlig. Russische Politiker sprechen öffentlich über die Bedingungen, unter denen Russland Atomwaffen einsetzen wird. Das russische Außenministerium gab bekannt, dass Kiew jetzt „systematisch“ bombardiert wird. Nach zwei schweren russischen Raketenangriffen auf Kiew am 24. Mai und am 2. Juni – laut Wladimir Putin eine „Strafe“ für den ukrainischen DrohnenangriffWeiterlesen
Was würde passieren, wenn es in den Jahren nach einem ukrainischen Waffenstillstand zu einem Krieg zwischen Russland und der NATO käme – und wie wäre Österreich davon betroffen? Der Militäranalyst Franz-Stefan Gady hat genau dieses Szenario in seinem neuen Buch „Überfall. Wenn der Krieg zu uns kommt" durchgespielt: mit Raketenangriffen auf österreichische Verkehrsknoten, russischen Saboteuren am Boden und einer Neutralität, die im Ernstfall mehr Probleme schafft als löst. Georg Renner spricht mit ihm darüber, warum gerade Österreich als „Transversale" für NATO-Nachschub ins Baltikum ein militärisch logisches Ziel wäre, woher seine Annahmen kommen – und was Politik und Bundesheer jetzt tun müssten. Transparenzhinweis: Georg Renner hat das Buch verlagsseitig als Lektor begleitet.Weiterhören: Empfohlen sei die GOG-Folge mit Außenministerin Beate Meinl-Reisinger zur EU-Verteidigungsarchitektur und Österreichs Rolle darin: https://podcastradio.at/c-dialoge/wie-sich-die-eu-aendern-muss-und-wo-oesterreich-dabei-bleibt-mit-beate-meinl-reisinger_a1384 Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Die Kämpfe in der Ukraine dauern an – doch an der Front bewegt sich kaum etwas. Gleichzeitig eskaliert der Krieg in der Luft weiter. In dieser Folge von „Was tun, Herr General?“ analysieren Tim Deisinger und Ex-NATO-General Erhard Bühler die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg, der zunehmend von Drohnen- und Raketenangriffen geprägt ist. Schauplätze sind Luhansk und Kiew. Im Fokus steht die neue russische Mittelstreckenrakete „Oreschnik“. Ex-General Bühler ordnet ihre Stärken und Schwächen ein. Sie sei wegen der sechs Gefechtsköpfe und schwerer Abfangbarkeit eine gefährliche, aber technisch nicht außergewöhnliche Waffe mit begrenzter Präzision. Den jüngsten Einsatz bewertet Bühler als politisches Signal, das mehr der Abschreckung denn der militärischen Wirkung gedient habe. Ein Podcast-Tipp: "Sieben Tage wach" https://www.ardsounds.de/sendung/7-tage-wach/urn:ard:show:f9c5f6d4e3e528db/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. Mai 2026 geplant.
Krieg ist ein Actionspiel. Diesen Eindruck könnte man gewinnen, wenn man derzeit die Social-Media-Kanäle des Weißen Hauses besucht. Denn dort tummeln sich verschiedene Videoclips, die den Krieg im Iran in ein ganz eigenes Licht rücken. Aufnahmen von Raketenangriffen wechseln sich dort mit Clips aus Hollywood-Actionfilmen ab. Unterlegt ist das Ganze mit martialischer Musik und Sprüchen. Diese Gamification des Krieges, die offenbar eine junge MAGA-Generation für den Krieg begeistern soll, sorgt bei Gegnern des Präsidenten für viel Kritik. Fabian Sommavilla aus der STANDARD-Außenpolitikredaktion, hat sich diese Strategie genauer angesehen
Segador, Julio www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Segador, Julio www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
In einem Ultimatum gibt US-Präsident 48 Stunden Zeit die Straße von Hormus vollständig zu öffnen. Andernfalls droht er mit einer vollständigen Zerstörung der Infrastruktur │Bei iranischen Raketenangriffen im Süden Israels kam es zu mehr als 100 Verletzten. Iranische Angriffe gab es auch im Großraum Tel Aviv │ Heute findet der von der UNESCO ins Leben gerufene Weltwassertag statt. Wie sieht die Wasserversorgung im vom Krieg gebeutelten Libanon aus?
Mindestens 5 Tote nach Raketenangriffen auf das Westjordanland und Israel. Darunter sind vier Palästinenserinnen. │ Die humanitäre Lage im Libanon spitzt sich zu. │ Israel attackiert das wichtigste Gasfeld des Iran. Der Iran antwortet mit Raketen- und Drohnenangriffen auf die Gas-Industrie in Katar und auf Saudi-Arabien. │ Saudi-Arabien schließt Angriffe auf den Iran nicht mehr aus. │ Der EU-Gipfel startet mit Beratungen unter anderem zum Iran-Krieg │ Im Iran-Krieg eingesetzter US-Flugzeugträger muss zur Reparatur ins Mittelmeer. │ Die Fußballerinnen des iranischen Nationalteams sind aus Australien in ihre Heimat zurückgekehrt.
Nicht alle Häuser in Tel Aviv haben Schutzräume. In vielen Tiefgaragen entstehen deshalb zurzeit richtige Zeltstädte. Die Menschen suchen dort Zuflucht vor Raketenangriffen. Doch selbst diejenigen, die Schutzräume haben, zieht es in die Tiefgaragen.**********In dieser Folge mit: Moderation: Anke van de Weyer Gesprächspartner: Jörg Poppendieck, für Deutschlandfunk Nova in Tel-Aviv**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Diese Folge wird dir von der Urlaubsregion "Wilder Kaiser" in Österreich präsentiert!Wir sind wieder am Kaiser und dieses Mal wird es sportlich! Wir teilen unsere Erfahrungen vom Skifahren am Wilden Kaiser und verraten dir, warum Yoga und Pferde die perfekte Erdung zum stressigen Alltag bieten.Diese Folge ist voller Urlaubs-Anekdoten!Außerdem: Zwischen glitzernden Skylines und Raketen: In dieser Folge der Dachboden Revue blicken wir hinter die Fassade der Influencer-Hotspots in Dubai und diskutieren die Schattenseiten der digitalen Selbstinszenierung, die gerade durch den Krieg im Iran und den Raketenangriffen auf die Vereinigten Arabischen Emirate sichtbar werden.
Seit einer Woche führen die USA und Israel Krieg gegen Iran. Vorerst waren die Bomben und Raketen erfolgreich. Ali Khamenei, der 37 Jahre an der Spitze der Islamischen Republik stand, ist tot. Und mit ihm knapp die Hälfte des inneren Führungskreises. Doch kampflos will das iranische Regime nicht untergehen. Seit einer Woche überzieht es Israel und US-Basen im Nahen-Osten mit Drohnen und Raketenangriffen. Eines ihrer wohl größten Druckmittel: der Öl-Preis. Ein Drittel des weltweiten Öls wird am persischen Golf produziert – in Reichweite iranischer Raketen. Was das bedeutet, merken wir auch in Deutschland: Die Benzinpreise steigen rasant, teilweise lagen sie diese Woche bei über 2 Euro pro Liter. Wie geht es jetzt weiter in Iran? Welche Ziele verfolgen Trump und Netanyahu mit dem Angriff? Kann die Bevölkerung das Regime stürzen? Oder verzettelt sich die USA im nächsten großen Nahostkrieg? Der Apofika-Presseklub mit Susanne Koelbl (Spiegel), Katrin Eigendorf (ZDF), Isabel Schayani (WDR) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die USA und Israel greifen iranische Militär- und Führungsstrukturen an, während der Iran mit Raketenangriffen auf Ziele in der Region reagiert. Präsident Donald Trump begründet die Operation mit einer akuten Bedrohung durch Irans Raketen- und Atomprogramm – eine Einschätzung, die Geheimdienste bislang nicht eindeutig bestätigen. Entscheidend war offenbar ein seltenes "Window of Opportunity": Geheimdienste konnten mehrere Spitzenvertreter des Regimes gleichzeitig lokalisieren und zuschlagen. Strategisch setzt Trump auf ein Modell, das er bereits anderswo favorisiert hat: ein schneller Schlag gegen die Führungsspitze, ohne langfristige Besatzung oder Nation-Building. Doch der Iran ist kein System, das allein von einer Person abhängt. Die Macht stützt sich auf Revolutionsgarden, religiöse Institutionen und ein regionales Netzwerk verbündeter Milizen. Zugleich wächst der politische Druck in den USA: Der Angriff erfolgte ohne Zustimmung des Kongresses, und Umfragen zeigen wenig Rückhalt in der Bevölkerung. Je länger der Konflikt dauert – und je höher die Kosten werden –, desto größer könnte auch der innenpolitische Preis für Trump werden. Wie geht es jetzt weiter? Wird das iranische Regime trotz der Schläge stabil bleiben – oder beginnt ein innerer Machtkampf um die Kontrolle des Staates? Und wie weit droht der Konflikt in der Region noch zu eskalieren? Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit Sascha Bruchmann, Militäranalyst beim International Institute for Strategic Studies (IISS), in der 130. Folge von "Was jetzt? – Die Woche" auf zeit.de und YouTube.
Alle wissen, dass die Abwehrraketen der USA und ihrer Verbündeter für höchstens 3-4 Wochen intensiven Luftkrieg ausreichen. Was passiert danach? Die befürchtete Nuklear-Eskalation? Wie ist das Kriegsszenario der USA? Oder geht's nur ums "Geschäft"?Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Der Konflikt begann mit koordinierten US-amerikanisch-israelischen Angriffen auf iranische Ziele im Bereich Nuklearwaffen, Raketen und Führung. Der Angriff startete (1) am 28. Februar 2026 mit gemeinsamen US-israelischen Luftangriffen auf iranische Militär- und Führungsziele, einschließlich nuklearer Einrichtungen, Raketenbasen und Kommandostrukturen. Der US-Präsident Donald Trump kündigte (2) "große Kampfoperationen" an, und Israel bestätigte den Einsatz von über 200 Kampfflugzeugen gegen 500 Ziele – den größten Angriff in der Geschichte der israelischen Luftwaffe. Der iranische Supreme Leader Ali Khamenei wurde in den ersten Stunden ermordet (3). Die Operationen zielten explizit auf die Zerstörung von Irans Nuklear- und Raketenfähigkeiten ab, um einen Regimewechsel zu erzwingen.Erwartungsgemäß reagierte der Iran mit Raketenangriffen und regionalen Stellvertreterangriffen gegen Israel und US-Stützpunkte, darunter auch in den Golfstaaten mit US-Militärstützpunkten wie dem Luftwaffenstützpunkt Al Udeid in Katar, Ali Al Salem in Kuwait, Al Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Fünften US-Flotte in Bahrain. Über 400 Raketen und 800 Drohnen wurden in den ersten zwei Tagen abgefeuert (4), was zu Schäden an Flughäfen und Infrastruktur führte (z.B. in Dubai, Abu Dhabi und Manama). Die Hisbollah (als iranischer Proxy) feuerte Raketen auf Israel ab, was nach vorherigen ca. 10.000 Waffenstillstandsverletzungen durch Israel zu "Gegenangriffen" (5) Israels in Libanon führte.Außerdem forderte Israel die Bevölkerung auf, den Süden des Libanons zu verlassen, offensichtlich versucht Israel nun im Schatten des Irankrieges, endlich den Süden bis zum Fluss Litani zu besetzen, wie schon 1967 geplant. Die Angriffe des Irans haben den Angriffskrieg der USA und Israels auf die gesamte Region ausgeweitet.Berichten zufolge waren die US-amerikanisch-israelischen Operationen auf mehrere Wochen angelegt (6). Laut israelischen Streitkräften umfasste der gemeinsame Angriff über 200 Kampfflugzeuge, die 500 Ziele attackierten – der größte Angriff in der Geschichte der israelischen Luftwaffe. Insgesamt seien von der angreifenden Koalition 2.000 Ziele bombardiert (7) worden. Laut Trump sollte der Angriffskrieg lediglich vier Wochen dauern (8). Am Freitag wurden in der Anfangsphase über 200 Tote und Hunderte Verletzte im Iran gemeldet, am 2. März stiegen die Zahlen (9) auf über 550 mit steigender Tendenz. Entgegen den Zusicherungen der USA und Israels wurden bereits zivile Zwischenfälle gemeldet (z. B. Opfer bei Angriffen auf Schulen (10)). Iranische Medien beschreiben drastische Kollateralschäden (11). Diese Angriffe werden die globalen Wirtschaftsaussichten beeinträchtigen, die bereits durch geoökonomische Fragmentierung (Sanktionsblöcke, Aufspaltung der Lieferketten) und die extrem hohe Sensibilität des Ölmarktes (Hormus-Risikoprämie) eingeschränkt sind.Der Konflikt hat zu einem sprunghaften Anstieg (12) der Ölpreise geführt (Brent-Crude um 7–13% auf bis zu 82 USD/Barrel). Worüber sich Russland freuen dürfte, was zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits überholt sein dürfte. Analysten warnen (13) vor Preisen von 115–140 USD bei anhaltender Eskalation, mit Verdopplung von Versicherungskosten für Schiffe im Golf und Roten Meer. Die globale Inflation könnte um 1–1,5% steigen, das BIP im Nahen Osten um 5–8% sinken, und das globale Wachstum (14) um 0,7%. Der Konflikt verstärkt (15) die geoökonomische Fragmentierung (Sanktionen, Lieferketten) und erzeugt Unsicherheiten, welche Investitionen verzögern oder verhindern....https://apolut.net/trumps-vier-wochen-szenario-von-jochen-mitschka/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wegen des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran ziehen die Ölpreise an. Die Ökonomin und Energieexpertin Cornelia Meyer schätzt ein, welche Entwicklung zu erwarten ist. Und unser Wirtschaftsredaktor sagt, was das für die Schweiz bedeutet. Weitere Themen: · Iran schlägt im Krieg gegen Israel und die USA zurück – mit Raketenangriffen auch auf die Golfstaaten. Wir haben den Nahost-Experten und Ex-Diplomaten Andreas Reinicke gefragt, welche Ziele Iran damit verfolgt und welche Interessen die Golfstaaten haben. · Ein Konflikt zwischen dem US-Verteidigungsministerium und der Firma Anthropic wirft ein Licht auf das Thema KI und Waffen. Thomas Küchenmeister von der NGO «Stopp Killer Robots» sagt, wo er die grösste Gefahr sieht beim Einsatz von KI-Waffen. · Ein Konflikt direkt neben dem Iran ist auch wieder aufgeflammt: zwischen Afghanistan und Pakistan. Es ist ein Konflikt zwischen zwei ungleichen Kräften: Pakistan ist eine Atommacht und hat über 600.000 aktive Soldaten. Afghanistan ist ein Land ohne gefestigte Institutionen. Der Journalist Julian Busch über die Lage und die militärischen Kräfte in Afghanistan.
Die USA haben im Iran über 1.000 Ziele angegriffen, Teheran reagiert mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Ziele in der Region – auch Dubai ist betroffen. Korrespondentin Anna Osius berichtet von einer unruhigen Nacht.
Nach einem koordinierten „Präventivschlag“ Israels und der USA gegen Ziele im Iran ist die Lage im Nahen Osten weiter eskaliert. Teheran reagierte mit Raketenangriffen auf Israel und Golfstaaten. US-Präsident Donald Trump kündigte eine Ausweitung der Operationen an, während Israels Premier Benjamin Netanjahu von einem entscheidenden Moment sprach.
Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen im grossen Stil militärische Ziele im Iran an. Dieser reagiert mit Raketenangriffen gegen Israel und gegen Militärstützpunkte der USA in der Region. Die Angriffe erfolgten nur zwei Tage nach einer Verhandlungsrunde über das Atomprogramm des Iran. US-Präsident Donald Trump wandte sich in einem Statement direkt an den Iran. Er forderte sämtliche bewaffneten Kräfte dazu auf, ihre Waffen niederzulegen, ansonsten würden sie sterben. Wie weit wird Trump gehen? Die Eskalation im Nahen Osten hat zahlreiche Reaktionen ausgelöst und für Kritik gesorgt. Hoffnung keimt derweil bei Exil-Iranerinnen und Iranern in der Schweiz auf. Sie hoffen auf einen Sturz des iranischen Regimes, machen sich aber auch Sorgen um die Angehörigen in der Heimat. Dass kurz nach den Verhandlungen in Genf über das iranische Atomprogramm nun nicht mehr diskutiert sondern bombardiert wird, sei ein Zeichen dafür, dass die Gespräche bloss eine Farce waren, sagt unser Experte. Der Militärschlag werde kaum helfen, den Nahen Osten zu befrieden.
Vor neuen Gesprächsrunden: Russland überzieht die Ukraine wiedermit Drohnen- und Raketenangriffen. Schutz vor sexueller Belästigung magelhaft: Antidiskriminierungsbeauftragte beklagt rechtliche Lücken. Zukunftstechnologie Drohnen: Die Landesregierung will NRW zu einem zentralen Standort ausbauen. Moderation: Lucas Kreling Von WDR 5.
Es soll eines der größten militärischen Infrastrukturprojekte der US-Militärgeschichte werden. Der sogenannte Golden Dome soll die gesamten USA vor möglichen Raketenangriffen aus dem Ausland schützen. Warum es de facto unmöglich ist, das gesamte Staatsgebiet der Vereinigten Staaten vollständig abzuschirmen, was das alles kosten würde und wer von dem Vorhaben profitieren könnte, erklärt Markus Schiller. Er ist Forscher am schwedischen Friedensforschungsinstitut Sipri und Geschäftsführer einer Beratungsfirma für Raketen und Raumfahrt in München.
Am 24. Dezember 2023 kam die Meldung, dass die traditionelle Christmette in der Geburtskirche in Betlehem in diesem Jahr wohl nur sehr spärlich besetzt sein würde. Vor allem ausländische Gäste würden der sonst so beliebten Veranstaltung fernbleiben. Dies war vor dem Hintergrund, dass die Kämpfe im Gazastreifen zu dieser Zeit in vollem Gange waren, nur zu gut verständlich. Das Auswärtige Amt hatte deshalb eine ausdrückliche Reisewarnung für den Nahen Osten ausgesprochen. Niemand sollte so leichtfertig sein, in eine Gegend zu reisen, in der Tag und Nacht mit Raketenangriffen oder Bombenanschlägen zu rechnen war. Wer gleichwohl dorthin reiste, musste befürchten, dass er sich in Lebensgefahr begibt. Wer nimmt das schon in Kauf?Hätte Gott auch so gedacht, dann hätte er es nie zulassen dürfen, dass sein Sohn Jesus Christus vor rund 2000 Jahren gerade in Betlehem geboren würde. Bereits kurz nach seiner Geburt trachteten die Mächtigen dieser Welt ihm nach dem Leben, wie der Tagesvers zeigt. Die Anschlagspläne der Menschen zogen sich anschließend wie ein roter Faden durch das irdische Leben Jesu, bis seine Feinde ihn tatsächlich am Kreuz umbrachten.Der allwissende Gott hat all dies gewusst. Jesus Christus selbst wusste, worauf er sich einließ, als er in diese Welt kam. Doch warum ignorierte er jede Reisewarnung? Die Lösung ist: Ohne die Menschwerdung Jesu und den damit notwendig verbundenen grausamen Tod wären wir Menschen rettungslos verloren. Ohne dass der Sohn Gottes für unsere Schuld sühnt, indem er am Kreuz stirbt, wäre Frieden mit Gott unmöglich gewesen. Es musste unser Retter geboren werden – und sterben. Jesu Motivation dazu: Die Liebe zu einer ohne ihn hoffnungslosen Menschheit!Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Der ukrainische Präsident Selenskyj will heute in Paris eine Vereinbarung über die Lieferung von Luftabwehrsystemen besiegeln. │ In der ostukrainischen Stadt Balaklija sind Behördenangaben zufolge drei Menschen nach russischen Raketenangriffen getötet worden. │ Angesichts einer neuen Welle an Gewalt radikaler israelischer Siedler gegen Palästinenser im besetzten Westjordanland will Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu entschlossen dagegen vorgehen.
Letzte Woche hat US-Präsident Donald Trump ein baldiges Treffen mit dem russischen Machthaber Wladimir Putin in Ungarn angekündigt. Dieses soll laut einer Quelle im Weissen Haus nun vorerst doch nicht stattfinden. Und: · KI-Assistenten wie ChatGPT oder Perplexity liefern nach wie vor viele falsche Informationen. Das belegt eine neue Studie. · Die Dekarbonisierung der Schifffahrt verzögert sich. Dies, weil die USA massiv Druck auf Pläne der UNO ausgeübt haben. · Das ukrainische Militär berichtet von schweren Raketenangriffen in der Nacht auf die Hauptstadt Kiew.
Im aktuellen Update des Beijing Briefing behandele ich diesmal gleich zwei aktuelle Themen: Der ukrainische Geheimdienst behauptet, dass Peking Satellitendaten mit Moskau teilt, um die russische Armee bei Raketenangriffen zu unterstützen. Ebenso hat China seine Exportkontrollen für Seltene Erden weiter verschärft. Was das bedeutet, erkläre ich dir pointiert auf den Punkt gebracht. Viel Spaß beim Hören!Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Peking soll mit Moskau zusammenarbeiten, um strategische Ziele für Angriffe zu identifizieren. Präsident Selenskyj kritisierte zudem, dass russische Drohnen über 100.000 ausländische Komponenten benötigen würden – unter anderem aus den USA, China, Großbritannien, Deutschland und weiteren Ländern.
US-Präsident Donald Trump hat die Entsendung von zwei Atom-U-Booten in Richtung Russland angekündigt. Er begründet das mit "hoch provokativen Äußerungen" des früheren russischen Präsidenten Dmitri Medwedew. │ Nach den massiven russischen Raketenangriffen auf Kiew fordert ARD-Korrespondent Florian Kellermann mehr Anteilnahme. Er sagt, wir dürfen uns an den Krieg und seine Opfer nicht gewöhnen. │ Außenminister Johann Wadephul hatte das Sicherheitskabinett über seine Reise nach Israel und ins Westjordanland informiert. │ Wende in der Nahost-Politik? Politiker und Politikerinnen aus Opposition und Regierung fordern Sanktionen gegen Israel.
Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen in der Ukraine wird oft auch die Energie-Infrastruktur getroffen. Unsere Korrespondentin hat einen jungen Ingenieur begleitet, der die Kraftwerke wieder in Stand setzt.
Die Ukraine ist weiterhin massiven Drohnen- und Raketenangriffen ausgesetzt. Die russischen Luftschläge sind konzentrierter als zu Beginn des Krieges. Generalmajor Dr. Christian Freuding erklärt im Gespräch mit „Nachgefragt“-Moderatorin Major Caroline Grosse die Veränderungen in der Ausführung der Luftangriffe. Aufzeichnung: 18.7.2025 Hier geht es zur Playlist auf YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLRoiDADf6lieRZ1mMjZBwMMmFSCrSE5h8
Nach fast zwei Wochen des Raketenbeschusses zwischen Israel und Iran sollte heute eigentlich eine Waffenruhe in Kraft treten. Doch kurz nach der Verkündung ebendieser kommt es erneut zu Raketenangriffen. Wie es jetzt im Nahen Osten weitergehen könnte, ob man jemals wieder zur Normalität zurückkehren kann und welche Rolle die USA in all dem spielen, das besprechen wir mit Eric Frey, Leitender Redakteur beim Standard
Die USA greifen Irans Atomanlagen an – und Europa? Wird weder gefragt noch gehört. In dieser sicherheitspolitischen Analyse vor dem NATO-Gipfel erklärt Gordon Repinski, warum Deutschland und die EU im Nahen Osten nur noch Zaungäste sind – und was das für die transatlantische Ordnung bedeutet.Im 200-Sekunden-Interview warnt Sicherheitsexpertin Claudia Major (German Marshall Fund): Militärische Macht entscheidet über Relevanz – und Europa fehlen dafür Mittel und Mentalität. Der Gipfel in Den Haag? Vor allem eine Bühne, um Donald Trump außenpolitisch ins Spiel zu bringen.Vor Ort in Tel Aviv berichtet Paul Ronzheimer über die Folgen der amerikanischen Schläge: Verletzte, Ausnahmezustand – und eine Bevölkerung, die trotz Raketenangriffen hinter dem Angriff auf den Iran steht. Auch Netanjahu profitiert: Kritik an seiner Gaza-Politik verstummt, die Opposition steht hinter ihm. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es morgens um 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team bringen euch jeden Morgen auf den neuesten Stand in Sachen Politik — kompakt, europäisch, hintergründig. Und für alle Hauptstadt-Profis: Unser Berlin Playbook-Newsletter liefert jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Hier gibt es alle Informationen und das kostenlose Playbook-Abo. Mehr von Berlin Playbook-Host und Executive Editor von POLITICO in Deutschland, Gordon Repinski, gibt es auch hier: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Israel und Iran haben sich diese Woche weiter mit Raketenangriffen überzogen. Das israelische Militär scheint aber mehr und mehr die Oberhand zu gewinnen: Mittlerweile hat Israel laut eigenen Angaben die Lufthoheit über Teheran. Was bedeutet dies für das Mullah-Regime? Sitzt es noch fest im Sattel oder erodiert die Macht der Diktatur? Warum ist die Gruppe der Exil-Iraner so zerstritten und wer könnte den heutigen Machthabern einst folgen? Wir versuchen einen Blick auf die Lage im Land selbst zu werfen – so gut das dieser Tage eben geht. Für den weiteren Verlauf des Krieges könnte das Verhalten von Donald Trump entscheidend werden. Ein militärisches Eingreifen der USA wäre eine neue dramatische Eskalation. Was wird Trump tun? Und welche Folgen hätte das für die Region – und andere Konflikte auf der Welt? Der Apofika-Presseklub mit Isabel Schayani (WDR), Katrin Eigendorf (ZDF), Bernhard Zand (Spiegel) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Israels Verteidigungsminister Katz hat dem obersten iranischen Führer Chamenei offen gedroht. Ein Diktator wie Chamenei, der sich die Zerstörung Israels auf die Fahnen geschrieben habe, könne nicht weiter existieren, sagte Katz. Chamenei sei der moderne Hitler. Die gegenseitigen Angriffe der beiden Länder gehen währenddessen weiter. Die Internationale Atomenergiebehörde hat jetzt bestätigt, dass Israel einen iranischen Schwerwasserreaktor getroffen hat. Es sei aber keine Strahlung ausgetreten. In Israel wurden laut Behördenangaben insgesamt 89 Menschen bei iranischen Raketenangriffen verletzt. Besonders große Schäden gab es an einem Krankenhaus in Beerscheva. Allein hier registrierten die Behörden mehr als 30 Verletzte.
Freiburg hat nun fünf Sternelokale. In Freiburgs Partnerstädte Tel Aviv und Isfahan fliehen Menschen vor Raketenangriffen. Auto-Kabel in Hausen wird zum Jahresende geschlossen.
In Teheran herrscht Panik. Seit Beginn der israelischen Luftangriffe versuchen Hunderttausende, die Stadt zu verlassen. Staus und lange Schlangen an Tankstellen prägen das Bild. Die Operation „Rising Lion“ zielt laut Israel auf Atom- und Militäreinrichtungen, trifft aber auch Wohngebiete in Teheran und Isfahan. Menschenrechtsorganisationen berichten von über 400 Toten und Hunderten Verletzten. Videos zeigen zerstörte Viertel und verzweifelte Menschen. Hinzu kommen instabile Internetverbindungen, Stromausfälle und Angst vor weiteren Angriffen.Das Regime geht gleichzeitig hart gegen Opposition vor: Verhaftungen von Aktivisten, die Hinrichtung des mutmaßlichen Mossad-Spions Majid Kavousifar. Außenpolitisch reagiert der Iran mit Raketenangriffen auf Tel Aviv, Haifa und Ashdod, bei denen Zivilisten sterben. Die israelische Raketenabwehr ist stark beansprucht. Präsident Masoud Peseschkian nennt das eine „notwendige Antwort auf zionistische Aggression“, Revolutionsführer Khamenei kündigt weitere Vergeltung an.In Israel hofft man, das Regime in Teheran zu schwächen. Doch viele Experten bezweifeln das. Die Unzufriedenheit im Iran ist groß, besonders seit der „Frauen, Leben, Freiheit“-Bewegung, doch ein Sturz von außen gilt als unwahrscheinlich und könnte das Regime sogar stärken. Aktivisten wie Daniela Sepehri betonen: Freiheit entsteht durch inneren Widerstand, nicht durch Bomben. Westliche Regierungen unterstützen Israel politisch, betonen aber, dass Wandel im Iran von innen kommen muss.Wie erleben die Menschen im Iran die Angriffe? Und was bedeutet das für das Regime?Moderatorin Hannah Grünewald diskutiert mit Lea Frehse, Nahost-Redakteurin der ZEIT, in Folge 96 von „Was jetzt? – Die Woche“. Die Sendung läuft donnerstags um 21 Uhr auf zeit.de und YouTube. Redaktionsleitung & Moderation: Hannah Grünewald Postproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias Giordano, René Wiesenthal Redaktion & Produktion: Matthias Giordano, Lucie Liu, Alba Schmidt, Fish & Clips Technische Unterstützung: Alba Schmidt Sprecher: Poliana Baumgarten, Elise Landschek und Matthias Giordano Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin
Israel und Iran überziehen sich mit gegenseitigen Raketenangriffen. Davon betroffen sind auch deutsche Staatsbürger. Wie gehen sie mit der Gefahr um? Zwei Deutsche schildern ihre Erlebnisse aus Tel Aviv und Jerusalem.
Seit Tagen greift Israel Ziele im Iran an, der Iran reagiert mit Raketenangriffen. Wie geht es dem angeschlagenen Regime im Iran? Könnte der Konflikt beigelegt werden? Oder steht der Nahe Osten vor einer weiteren Eskalation? Im Interview ist der Politologe Tobias Debiel. Von WDR 5.
Kitzler, Jan-Christoph; Masurczak, Pia www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Am Anfang hat man noch die Tage dieses Krieges gezählt: Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen - das ist lange her, inzwischen sind es 1.177 Tage. Zehntausende Menschen sind seitdem gestorben - viele Zivilisten durch russischen Drohnen und Raketenangriffen - aber vor allem Soldaten an der Front auf beiden Seiten. Heute will der ukrainische Präsident Selenskyj in Istanbul mit Russland über eine Waffenruhe verhandlen - oder wenigstens über einen Weg dorthin - auch wenn, wie am Abend bekannt wurde, der russische Präsident Putin nicht an dem Treffen teilnehmen wird. Wir wollen im Thema des Tages auf die Lage im Krieg schauen. Mit unserer Korrespondentin Rebecca Barth in Kiew. Sie hat in diesem Frühjahr - an der Front in der Ostukraine - mit Soldaten gesprochen. Unsere Kollegin Daniela Stahl hat mit ihr gesprochen und sie gefragt, wie das überhaupt funktioniert. Direkt an der Front zu sein, um sich da ein Bild zu machen. // Moderation: Daniela Stahl
Die Spannungen zwischen den beiden Atommächten haben sich in den vergangenen Tagen immer weiter hochgeschaukelt. Indien greift jetzt Teile des Nachbarlandes an. Pakistans Militär spricht von Raketenangriffen. Pakistanische Geheimdienstkreise meldeten daraufhin den Abschuss von fünf indischen Kampfflugzeugen.
Nach den iranischen Raketenangriffen auf Israel am Dienstag kündigte die israelische Führung umgehend Vergeltung an. Wie diese aussehen wird, ist offen. Derzeit finden dazu Gespräche zwischen Israel und den USA statt. Dass Präsident Biden derzeit kaum Druck auf Israel ausübt, sei nichts Aussergewöhnliches, sagt der langjährige US-Regierungsberater Aaron David Miller. Weitere Themen: (04:55) Kaum Druck auf Israel von den USA (12:14) US-Hafenstreik wohl international spürbar (19:50) US-Wahlen: Was sagen die Umfragen? (25:22) Sudan: «Die Menschen sind im Überlebensmodus» (31:53) Die Schweiz, die Hisbollah und ein dubioser Fall (39:29) Gewaltlos gegen die israelische Siedlungspolitik
In der heutigen Sonderfolge spricht Thilo mit Theresa Breuer über die aktuelle Lage in Israel und den Konflikt im Nahen Osten - hierzu hören wir auch aktuelle Stimmen von Menschen aus Israel. Theresa Breuer ist deutsche Journalistin, Filmemacherin und Kriegsberichterstatterin und erst vor zwei Tagen wieder aus Tel Aviv zurück. Theresa berichtet von der allgemeinen Verzweiflung und Resignation ihrer Freunde in Tel Aviv, die unter dem anhaltenden Kriegszustand leiden. Sie erklären die schnelle Rückkehr zur Normalität nach Raketenangriffen und sprechen über die jüngsten Angriffe des Irans. Thilo und Theresa thematisieren die politische Verantwortung der israelischen Regierung, die laut Theresa von vielen als faschistisch wahrgenommen wird. Sie diskutieren die komplexe soziale und emotionale Lage der Menschen in Israel, insbesondere in Bezug auf Sicherheit und den Wunsch, im Land zu bleiben oder auszuwandern. Sie reflektieren auch über die potenziellen Motive der iranischen Raketenangriffe und die Strategie Israels im Kontext der aktuellen Eskalation. Abschließend äußern sie Besorgnis über die Zukunft des Landes und die Auswirkungen des anhaltenden Konflikts auf die Gesellschaft. Hast du Fragen oder Feedback? Schreibe uns eine Nachricht an amr@pqpp2.de oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/allesmussrauspodcast „Alles Muss Raus“ wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Schwierige Regierungsbildung nach Neuwahlen in Frankreich, Viele Tote und Verletzte nach russischen Raketenangriffen auf fünf ukrainische Städte, EU-Ratspräsident Orban trifft sich in China mit Staats- und Parteichef Xi, Neue Rechtsaußen-Fraktion "Patrioten für Europa" im EU-Parlament gebildet, Verteidigungsminister Pistorius kritisiert Wehretat für 2025, Steigende Zahl von sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige, Diskussion über Preis des Deutschlandtickets für 2025, Ein Toter und 20 Verletzte durch Brand in Flüchtlingsunterkuft in Buchholz/Heide, Ausrangiertes U-Boot auf dem Weg von der Nordsee ins Technikmuseum Sinsheim, Das Wetter
Für reformiert. schrieb die freie Journalistin Karin A. Wenger zuletzt eine Reportage über eine drusische Familie, die in einem Dorf im Norden von Israel mit der Angst vor Raketenangriffen der Hisbollah-Miliz lebt. Ihre Kollegin Stella Männer besuchte ein christliches Dorf in Libanon, in dem die Raketen der israelischen Armee einschlagen. Beide Dörfer liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Und auf beiden Seiten der Grenze sind die Menschen mit den Folgen eines Konflikts konfrontiert, dem sich im Schatten des Gazakriegs abspielt. Im Gespräch mit Felix Reich erzählt Karin A. Wenger von ihren Recherchen und sie sagt, weshalb es sie immer wieder in die Konfliktgebiete im Nahen Osten zieht und warum Mossul zu ihren liebsten Städten gehört. In der irakischen Stadt herrschte einst die Terrormiliz Islamischer Staat, heute ist der historische Kern der Stadt, in der einst zahlreiche Christinnen und Christen lebten, weitgehend zerstört.
Neben den jüngsten Raketenangriffen des Irans auf Ziele im Irak und in Syrien ist der Sieg von Donald Trump bei den Vorwahlen der Republikaner im Bundesstaat Iowa das beherrschende Thema auf den Kommentarseiten. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Online-Netzwerk für Kindesmissbrauch in Australien aufgedeckt/ Regierung Western Australias hebt neues Gesetze zum Kulturerbe der Ureinwohner wieder auf/ russische Raketenangriffen in der ostukrainischen Region Donezk/ britische Regierung bringt Asylsuchende auf einem Lastkahn am Ärmelkanal unter
Tagsüber gehen sie zur Arbeit, schlendern perfekt gekleidet durch die Stadt und tanzen auf Musikfestivals. Nachts werden sie von Luftalarm und Raketenangriffen des russischen Militärs geweckt. So sieht der Alltag vieler Menschen in Kiew derzeit aus, schreibt Ukraine-Korrespondentin Olivia Kortas in der aktuellen Ausgabe der ZEIT. Der Krieg ist in die Hauptstadt zurückgekehrt, seit drei Wochen steht sie wieder fast jede Nacht unter Beschuss. Wie funktioniert der Alltag in Kiew angesichts der ständigen Bedrohung? Ablenken und weiterleben – kann das funktionieren? Im Podcast erzählt Kortas vom Leben der Stadtbewohner und -bewohnerinnen zwischen Angst und Kastanienblüten. Als Luiz Inácio Lula da Silva Anfang des Jahres erneut zum Präsidenten Brasiliens ernannt wurde, war die Hoffnung der Umweltaktivisten groß. Noch am Wahlabend hatte er angekündigt, dass nach vier verlorenen Jahren unter Jair Bolsonaro der Kampf gegen die Klimakrise und der Schutz des Amazonasgebietes in seiner Regierung wieder großgeschrieben würden. Doch in der vergangenen Woche musste Brasiliens Umweltbewegung gleich mehrere Niederlagen einstecken. Was es damit auf sich hat und warum solche Rückschläge ausgerechnet unter Lula passieren, erklärt Victor Lacombe von der brasilianischen Tageszeitung "Folha de São Paulo". Und sonst so? Wissenschaftler setzen auf Geräusche aus der Natur, um genau diese wiederherzustellen. (https://www.bbc.com/future/article/20230519-the-sound-recordings-used-to-coax-back-species) Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger (https://www.zeit.de/autoren/R/Pia_Rauschenberger/index) Redaktion: Moses Fendel (https://www.zeit.de/autoren/F/Moses_Fendel/index) Mitarbeit: Clara Löffler (https://www.zeit.de/autoren/L/Clara_Loeffler/index) und Anne Schwedt (https://www.zeit.de/autoren/S/Anne_Schwedt/index) Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Thema: Luiz Inácio Lula da Silva (https://www.zeit.de/thema/luiz-inacio-lula-da-silva) Menschen in der Ukraine: "Ich würde diesem Krieg auf Tripadvisor eine 4,7 geben" (https://www.zeit.de/2023/22/ukraine-krieg-menschen-angstbewaeltigung-humor)
Viele von uns können sich noch genau erinnern, wo sie vor einem Jahr waren, als sie erfahren haben, dass Russland einen umfangreichen Angriff gegen die Ukraine gestartet hat. Direkt betroffen von der Invasion Russlands ist der ukrainische Journalist Denis Trubetskoy. Im Gespräch mit Azadê Peşmen berichtet er aus Kiew, ob der Angriff für ihn am 24. Februar überraschend kam, wie er seinen Alltag verändert hat und wie die Menschen in der Ukraine den heutigen Tag begehen. Eigentlich stünde einem Nato-Beitritt Schwedens nichts im Wege, wenn nicht weiterhin die Türkei ihr Veto einlegen würde. Diese wirft Schweden vor, nicht gegen Menschen vorzugehen, die laut der Türkei angeblich terroristisch agieren. Einer von ihnen ist der – eigentlich anders heißende – Kurde Selim Çelik, der nun in die Türkei abgeschoben wurde. ZEIT-Politikredakteur Simon Langemann hat über ihn recherchiert und erklärt, warum er ihn als Bauernopfer sieht. Und sonst so? Ein Krisenteam soll dafür sorgen, dass bei der Oscar-Verleihung nicht wieder Ohrfeigen verteilt werden. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Johann Stephanowitz und Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Mail aus der Ukraine / Kriegsjournalismus: Nur bei Raketenangriffen kommen alle ins Büro (https://www.zeit.de/gesellschaft/2023-02/ukraine-krieg-journalismus-flucht) Krieg in der Ukraine: Heldinnen (https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-02/ukraine-krieg-bevoelkerung-widerstand) Illustrator Sergiy Maidukov: "Ich bin innerlich gewachsen" (https://www.zeit.de/zeit-magazin/2023/09/sergiy-maidukov-illustrator-ukraine-kiew-alltag) Kurden in Schweden: Bauernopfer (https://www.zeit.de/2023/09/schweden-kurden-abschiebung-nato-tuerkei) Koran-Verbrennung in Stockholm: Ein Brandstifter, viele Hintermänner (https://www.zeit.de/2023/06/koran-verbrennung-stockholm-schweden-nato-rechtsextremismus) Nato-Beitritt von Schweden: Der unendliche Nato-Streit (https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-01/nato-beitritt-schweden-tuerkei-blockade) Melden Sie sich für das ZEIT ONLINE-Podcastfestival am 30. April in Berlin an. (https://www.zeit.de/gesellschaft/2023-02/podcast-festival-2023)
Seit einem Jahr überzieht Russland die Ukraine mit dem größten Angriffskrieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Mehr als 100.000 Gebäude wurden zerstört, Zehntausende Menschen getötet – und auch der Alltag der meisten Ukrainerinnen und Ukrainer ist ganz anders als noch vor einem Jahr. In dieser Sonderfolge unseres Nachrichtenpodcasts "Was jetzt?" kommen drei Menschen aus der Ukraine zu Wort, deren Leben seit einem Jahr vom Krieg bestimmt wird. Sie erzählen vom Nachhausekommen, vom Helfen und Kämpfen, davon, wie müde sie manchmal sind und warum es trotz Raketenangriffen und Sirenenheulen Momente gibt, in denen sie glücklich sind. Walerij Tschornyj ist Mitte 50. Sein ganzes Leben hat er in Possad-Pokrowske, 30 Autominuten nördlich von Cherson, verbracht. Vor einem Jahr lag sein Bauernhof plötzlich an der Front. Er und seine Frau mussten fliehen. Jetzt wollen sie den Hof wiederaufbauen. Tania und Anna Pashynska haben vor knapp einem Jahr das Projekt Co-Haty gestartet. Mit anderen Freiwilligen haben sie ein leer stehendes Wohnheim in Iwano-Frankiwsk renoviert, in diesem Jahr wollen sie Wohnungen für rund 900 geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer schaffen. Timur ist Mitte 20. Früher hat er unter dem Künstlernamen John Object elektronische Musik gemacht. Kurz nach dem ersten Luftalarm hat er sich freiwillig beim ukrainischen Militär gemeldet. Im Podcast erzählt er, wie sehr der Krieg sein Leben verändert hat. Timur kennen Sie möglicherweise schon aus unseren ersten beiden Sonderfolgen "Stimmen aus der Ukraine". Im März haben er und andere Menschen aus der Ukraine uns mit ihren Geschichten einen Einblick in die ersten Wochen des Krieges gegeben. Nach einem halben Jahr haben wir noch mal mit ihnen gesprochen. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Elisabeth Bauer, Andrea Backhaus, Anastasia Tikhomirova und Isolde Ruhdorfer Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.