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Mit dem Wehrdienstgesetz will Verteidigungsminister Pistorius freiwillige Bewerber für die Bundeswehr gewinnen. 15.000 neue Soldaten sollen noch in diesem Jahr damit angeworben werden. Der verpflichtende Wehrdienst bleibt somit weiterhin ausgesetzt. Worum es im Einzelnen geht.
Kommentiert wird der gemeinsame Besuch von Bundeskanzler Merz, Frankreichs Präsident Macron und dem polnischen Regierungschef Tusk in Moldau. Zunächst geht es aber um den Gesetzentwurf für einen neuen Wehrdienst in Deutschland. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Politik und Wirtschaft machen ernst bei der Aufrüstung. Während sich der Rheinmetall-Chef begeistert zeigt, fürchtet Deutschlands Jugend die Rückkehr der Wehrpflicht.
Das Bundeskabinett berät über einen neuen freiwilligen Wehrdienst, der ab 2026 Zehntausende Rekruten jährlich zur Bundeswehr bringen soll, mit Option auf verpflichtende eine Wehrpflicht bei Bedarf. Bei heutige Sitzung wird auch der Oberbefehlshaber der Nato-Truppen zu Gast sein.
Das Bundeskabinett beschließt ein neues Wehrdienstgesetz. Die erste Afroamerikanerin in der US-Zentralbank wehrt sich gegen ihre Entlassung. Und die Massenproteste in Serbien werden immer gewalttätiger. Das ist die Lage am Mittwochabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Trumps Kampf gegen die US-Zentralbank: Was Sie über den Fall Lisa Cook wissen müssen +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zum neuen Wehrdienst, Auslandseinsätze werden für Bundeswehrsoldaten und ihren Familien zu einer Herausforderung, Bundeskabinett beschließt die Einrichtung eines Nationalen Sicherheitsrates unter dem Vorsitz des Bundeskanzlers, Rheinmetall-Konzern eröffnet Werk am Standort Unterlüß für Artilleriemunition, Merz sowie Macron und Tusk besuchen Republik Moldau, Nach ausgefallenen Sicherheitssystem bei Paypal stoppen Banken offenbar milliardenschwere Lastschriften, Fünftklässler sollen vorerst ohne Social Media auskommen, Eröffnung der Filmsfestspiele in Venedig, Basketball-EM der Männer, Das Wetter Hinweis: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet Der Beitrag zum Basketball-EM der Männer darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet: In der Erklärgrafik zum Nationalen Sicherheitsrat gab es einen technischen Fehler. Wir haben diese neu aufgezeichnet
Mit der Reform des Wehrdienstes bleiben die großen gesellschaftlichen Fragen ungeklärt – die Bundesregierung scheint sie regelrecht zu meiden. Vor der Frage nach einer neuen Wehrpflicht muss die Frage der Generationengerechtigkeit stehen. Ann-Kathrin Büüsker www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Kommentiert wird der Gesetzentwurf für einen neuen Wehrdienst in Deutschland. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Noch ist der Militärdienst in Deutschland freiwillig. Aber wie attraktiv ist der Soldatenberuf für junge Menschen?
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Bis 2032 soll das Bundesheer verteidigungsfähig werden. Dabei geht es nicht nur um neues Gerät, bis Herbst sollen auch Vorschläge zur Wehrdienstreform vorliegen. Wie Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) das alles in Sparzeiten umsetzen will, darüber sprechen profil-Innenpolitikchef Gernot Bauer und Iris Bonavida.Moderation: Julian Kern
Ein Kommentar von Uwe Froschauer.Ein Land, das auf Kriegswirtschaft setzt, wird soziale Leistungen reduzieren. Deutschland ist ein solches Land. Die Aufrüstung Deutschlands wird mit der zunehmenden Aggression Russlands begründet, das in absehbarer Zeit in Richtung europäischer NATO-Mitglieder marschieren könnte.KriegsszenarienVerteidigungsminister Boris Pistorius warnte in einer Pressekonferenz am 12. Juni 2024, bei der er sein neues Konzept für den Wehrdienst vorstellte, vor einem möglichen russischen Angriff auf einen NATO-Staat:„Man muss davon ausgehen, dass Russland 2029 in der Lage sein wird, einen NATO‑Staat anzugreifen.“Blödsinn, Herr Pistorius!In der Regierungsbefragung im Bundestag am 5. Juni 2024 meinte Pistorius:„Wir müssen bis 2029 kriegstüchtig sein.“Der Bundesverteidigungsminister unterstrich mit diesen aus der Luft gegriffenen Aussagen die Notwendigkeit, die Abschreckungsfähigkeit der Bundeswehr zu stärken. Hierzu bräuchte es selbstverständlich zusätzliches Material und Personal, um das Szenario eines russischen Angriffs durch Abschreckung zu verhindern.Lesen sie sich mal Artikel 26 Grundgesetz und die UN-Charta durch, Herr Pistorius, dann wird Ihnen auffallen, dass es um Friedenstüchtigkeit und nicht um „Kriegstüchtigkeit“ geht.Auch der Reichspropagandaminister Joseph Goebbels gebrauchte den Begriff mehrfach in seinen Tagebucheinträgen, zum Beispiel:„… die Kriegstüchtigkeit des deutschen Volkes vermindern …“ (28. November 1942), oder„Die moralische Kriegstüchtigkeit unseres Volkes … ist vollkommen unantastbar.“ (16. Mai 1943)Ich wäre an Ihrer Stelle vorsichtig mit dem Gebrauch eines solchen Vokabulars, Herr Pistorius, weil es doch sehr an dunkle Zeiten erinnert, in die Menschen wie Sie uns eventuell wieder stürzen könnten.Und woher bekommen Sie die notwendigen finanziellen Mittel für Ihre Hirngespinste? Auf Kosten des Sozialstaats durch Erhöhung der Steuern und Reduzierung der Staatsausgaben im sozialen Bereich? Und dann hätten wir ja noch die Neuverschuldung des Staates, für die künftige Generationen geradestehen müssen. Bundeskanzler Friedrich Merz machte bisher zwar keine konkrete Jahresangabe, betonte jedoch mehrmals, Russland teste die NATO, und niemand dürfe wagen, die NATO anzugreifen. Konkret sagte Merz:„Es soll bitte niemand wagen, die Nato anzugreifen, und zwar an keiner Stelle“ (…) „Wir wissen eben nicht, ob sie unsere Verteidigungsbereitschaft nicht eines Tages testen werden.“ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Verteidigungsminister Boris Pistorius will seinen neuen Wehrdienst, doch in der Koalition gibt es massiven Streit. Während Pistorius auf Freiwilligkeit setzt, um seine SPD nicht zu verprellen, hält die Union das für nicht ausreichend, um die NATO-Zusagen zu erfüllen. Im 200-Sekunden-Interview: Thomas Röwekamp. Der CDU-Verteidigungsexperte und Ausschussvorsitzende fordert Nachbesserungen am Gesetzentwurf und will die Wehrpflicht schneller reaktivieren können, als es der Minister plant. Außerdem: Außenminister Johann Wadephul reist nach Israel – und das ohne seine Kollegen aus Paris und London. Daniel Dylan-Böhmer von der WELT begleitet ihn und analysiert, mit welcher Mission er in der angespannten Lage im Nahen Osten unterwegs ist. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es morgens um 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team bringen euch jeden Morgen auf den neuesten Stand in Sachen Politik — kompakt, europäisch, hintergründig. Und für alle Hauptstadt-Profis: Unser Berlin Playbook-Newsletter liefert jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Hier gibt es alle Informationen und das kostenlose Playbook-Abo. Mehr von Berlin Playbook-Host und Executive Editor von POLITICO in Deutschland, Gordon Repinski, gibt es auch hier: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Die Diskussion über die von Verteidigungsminister Pistorius angekündigte Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland wird auch in Russland aufmerksam beobachtet.Ein Standpunkt von Thomas Röper.Wie sehr Deutschland derzeit im Blickpunkt des russischen Interesses steht, zeigt die Tatsache, dass ich erst gestern einen Artikel des TASS-Korrespondenten in Deutschland über die Militarisierung übersetzt habe. Nun hat der Korrespondent dem russischen Publikum in einem weiteren Artikel auch die in Deutschland laufende Diskussion über die Wiedereinführung der Wehrpflicht erklärt. Dass er innerhalb so kurzer Zeit zwei Artikel zu praktisch demselben Thema geschrieben hat, zeigt das in Russland vorherrschende Interesse an der Ereignissen in Deutschland.Um zu zeigen, wie russische Medien ihr Publikum darüber informieren, habe ich auch diesen Artikel des TASS-Korrespondenten übersetzt.BEGINN DER ÜBERSETZUNG:Deutsche Regierung will Wehrdienst wieder einführen: Probleme und RisikenWjatscheslaw Filippow, TASS-Korrespondent in Deutschland, erklärt, warum der Pistorius-Gesetzentwurf höchstwahrscheinlich nur ein Zwischenschritt istDeutschland führt nach 15 Jahren wieder den Wehrdienst ein. Laut dem Gesetzentwurf von Verteidigungsminister Boris Pistorius soll bis Anfang 2026 ein Dienst nach schwedischem Vorbild eingeführt werden: Alle Schulabgänger unterliegen der Musterung, aber nur ein Teil von ihnen leistet letztlich wirklich Dienst.Die allgemeine Wehrpflicht wurde in Deutschland am 1. Juli 2011 abgeschafft, woraufhin die Umwandlung der Bundeswehr in eine Berufsarmee begann. Zuvor basierte die Bundeswehr 56 Jahre lang auf der Wehrpflicht. 2011 waren sich viele Experten und Politikwissenschaftler einig, dass die Wehrpflicht ein Relikt der Vergangenheit sei, die nach dem Mauerfall und aufgrund der nicht mehr bestehenden Bedrohung aus dem Osten nicht mehr notwendig sei.Enorme Kosten und soziale GerechtigkeitWährend des Kalten Krieges zählte die Bundeswehr fast 500.000 aktive Soldaten. Im Falle eines militärischen Konflikts konnte die Armee durch die Mobilisierung von Reservisten auf 1,3 Millionen Mann aufgestockt werden. Allmählich sank die Zahl der aktiven Soldaten in Deutschland auf etwa 181.000. Mit der Abschaffung der Wehrpflicht wurde die gesamte Infrastruktur abgebaut.Grob gesagt: Es gibt derzeit – zumindest vorerst – keinen Platz, um neue Rekruten schnell unterzubringen, denn es fehlen einfach Kasernen. Zudem fehlen Fachkräfte für Auswahl und Ausbildung, sowie Ausrüstung. Gleichzeitig rechnet das deutsche Verteidigungsministerium damit, bis 2025 rund 10.000 junge Männer und Frauen zu rekrutieren.„Die Vergrößerung der Armee, der Ausbau der Infrastruktur, die Modernisierung militärischer Einrichtungen und die Anschaffung neuer Ausrüstung werden Milliarden Euro kosten. Trotz der Abschaffung der Schuldenbremse wird das ein zusätzlicher Schlag für die deutsche Wirtschaft sein, die bereits das dritte Jahr in Folge nicht aus der Rezession herauskommen kann“, erklärte mir ein deutscher Politikwissenschaftler, der anonym bleiben möchte. „Militäreinheiten sind nicht nur Kasernen, sondern eine Vielzahl von Unternehmen, die sich auf die Versorgung von Soldaten spezialisieren. Der Aufbau des gesamten Systems erfordert eine enorme Summe, die im Bildungs- und Gesundheitswesen fehlen wird. Dabei ist das finanzielle Argument gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht sehr wichtig, aber nicht das einzige“, fuhr er fort. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Richterwahl bleibt Koalitionsqual. Der Verteidigungsminister lässt vorführen. Und was ist wichtiger als die Rente mit 40? Das ist die Lage am Dienstagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehrheit der Deutschen will, dass Brosius-Gersdorf noch mal antritt Was Sie zum neuen Wehrdienst wissen müssen Ist das Konzept des Frugalismus gescheitert? +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Der neue Wehrdienst hat begonnen. Melden sich in der nächsten Zeit nicht genügend freiwillige junge Soldaten und Soldatinnen, könnte die Wehrpflicht zurückkehren – Und damit würde dann auch wieder der Zivildienst eingeführt. Steht die Generation Alpha kurz vor der Musterung? Klaus Freundl aus Ingolstadt hat die volle Packung Wehrersatzdienst geleistet und war 20 Monate Zivi. Dabei meistert er alle Intimbereich-Aufgaben – und wundert sich über Grabsteine, die töten wollen, Hulk, der alle vermöbeln möchte und ganz genau geröntgte Playmates… WERBUNG Hier gibt es viele Rabatte und alle Infos zu den Werbepartnern und „NotAufnahme“: https://linktr.ee/notaufnahme Ihr möchtet Werbung in diesem Podcast schalten? Schickt gerne eine E-Mail an: hallo@podever.de
Nach den blutigen Kämpfen der vergangenen Tagen im Süden Syriens hat die Armee nach Angaben der Regierung mit ihrem Abzug aus der Stadt Suwaida begonnen. Der Abzug sei Teil einer Waffenruhe-Vereinbarung, hieß es. │ Wegen der geplanten Einberufung ultraorthodoxer Juden in die israelische Armee hat eine weitere religiöse Partei die Regierung von Ministerpräsident Netanjahu verlassen, ohne jedoch einen vollständigen Bruch der Koalition zu vollziehen. │ Es gibt wieder Tote und Verletzte bei Angriffen in Ukraine und Russland. │ In der Europäischen Union sind laut Diplomatenkreisen abermals neue Sanktionen gegen Russland am Widerstand der Slowakei gescheitert.
In Israel gibt es schon länger Streit darüber, ob Ultraorthodoxe zum Wehrdienst müssen. Deshalb will nun auch die Schas-Partei aus der Regierungskoalition austreten. Was das für Auswirkungen auf den Krieg in Israel und Gaza haben könnte. **********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Brauchen wir eine Wehrpflicht? Prof. Dr. Sönke Neitzel mit einem eindringlichen Plädoyer für eine Bundeswehr, die uns verteidigen kann und für etwas mehr Konrad Adenauer.
Vier junge Männer aus Österreich hatten keine Lust auf Wehrdienst und kamen mit dem Österreichischen Auslandsdienst nach Melbourne ans Holocaust Museum. Wir haben sie dort getroffen und mit ihnen darüber gesprochen, warum sie ihren Zivildienst Down Under verbringen wollten und wie die Erfahrungen und Begegnungen im Museum sie verändert haben.
Verteidigungsminister Pistorius will junge Deutsche künftig stärker mit der Bundeswehr konfrontieren – und die Truppe attraktiver machen. SPIEGEL-Redakteur Paul-Anton Krüger erklärt die Unterschiede zur alten Wehrpflicht. Sagt uns, wie euch Shortcut gefällt. Hier geht's zur Umfrage. »SPIEGEL Shortcut« – Schneller mehr verstehen. Wir erklären euch jeden Tag ein wichtiges Thema – kurz und verständlich. Für alle, die informiert mitreden wollen. Neue Folgen von Shortcut gibt es von Montag bis Freitag auf Spiegel.de, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Links zur Folge: Das steht in Pistorius’ Gesetzentwurf für den neuen Wehrdienst https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-boris-pistorius-das-steht-im-gesetzentwurf-fuer-den-neuen-wehrdienst-a-7758adec-65e3-47e4-b9e8-ec8e8fb175a5 Nato-Anforderungen an die Bundeswehr: Ein Kraftakt für Boris Pistorius https://www.spiegel.de/politik/deutschland/nato-was-die-bundeswehr-braucht-um-die-neuen-anforderungen-zu-erfuellen-a-7352fd1c-bae4-495c-81cb-4cedf73f0aae Was aus historischer Sicht für die Wehrpflicht spricht und was dagegen https://www.spiegel.de/geschichte/bundeswehr-wehrpflicht-debatte-was-sie-ueber-die-geschichte-der-wehrpflicht-wissen-sollten-a-5c5a3bbf-214f-43fb-8e31-151ac68bef7b ►►► ► Host: Regina Steffens ► Redaktion: Marco Kasang, Philipp Kübert ► Redaktionelle Leitung: Marius Mestermann ► Produktion: Kim Höbel ► Postproduktion: Ilyass Alaoui, Christian Weber ► Social Media: Philipp Kübert, Maira Mellinghausen ► Musik: Above Zero ►►► Lob, Kritik, Themenvorschläge? Schreibt uns: hallo.shortcut@spiegel.de +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
... demnächst auch Nein zum Aufrüstungswahnsinn?Ein Kommentar von Uwe Froschauer.Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wollte auf dem Parteitag vom 27. bis 29. Juni 2025 mit einem Gesetz die Reaktivierung der Wehrpflicht für einen Teil der Männer über 18 zumindest als Option zu ermöglichen — für den Fall, dass das weitgehend freiwillige Modell nicht die nötige Anzahl an Rekruten erbringt. Laut dem Plan des Verteidigungsministers wäre die Musterung verpflichtend gemacht worden, und in einem zweiten Schritt die Reaktivierung der Wehrpflicht, vorausgesetzt das Kabinett und das Parlament hätten zugestimmt.Pistorius hat seinen Plan, den er bereits vor dem SPD-Parteitag einflussreichen SPD-Mitgliedern schmackhaft machen wollte, nicht durchgebracht. Er wurde von seiner Partei zum zweiten Mal beim Thema Wehrdienst eingebremst. Gut so!Vor allem die Jusos sahen in Pistorius' Plan für den neuen Wehrdienst einen Automatismus hin zur Reaktivierung der Wehrpflicht. Sie brachten einen Antrag ein, der die Wehrpflicht kategorisch ablehnte. Parteichef Lars Klingbeil und Pistorius fanden schließlich einen Kompromiss mit folgendem Wortlaut im Parteitagsbeschluss.„Wir wollen keine aktivierbare gesetzliche Möglichkeit zur Heranziehung Wehrpflichtiger, bevor nicht alle Maßnahmen zur freiwilligen Steigerung ausgeschöpft sind.“Die Sozialdemokraten haben in ihrem Beschluss das Ziel akzeptiert, die Bundeswehr personell deutlich zu verstärken:„Die Bundeswehr muss eine Personalstärke von mindestens 60.000 zusätzlichen Soldatinnen und Soldaten sowie 200.000 Reservistinnen und Reservisten erreichen.“Nun gut – dieser Meinung bin ich als Pazifist nicht. Nationen, die verhandeln und miteinander reden, benötigen kein starkes Militär. Friedrich Merz lehnt momentan noch ab, mit Putin zu reden. Warum wohl?Der Pistorius-Plan folgt in seinen Grundzügen dem „schwedischen Modell“. Das Modell gründet auf einem webbasierten Fragebogen, der von allen Männern und Frauen eines Jahrgangs im Alter von 18 Jahren Motivation, Fähigkeiten, Gesundheit und Interessen abfragt. Auf dieser Basis wird ein Teil der Personen zur Musterung geladen. Die Armee spricht dann nach der Musterung gezielt Männer und Frauen an, die für den Wehrdienst geeignet erscheinen.Die Männer müssen die Fragen beantworten, für Frauen bleibt dies freiwillig.Die Maßnahme soll sichern, dass die Bundeswehr für einen Krisenfall zumindest die aktuellen Daten der wehrfähigen Männer sammelt.Pistorius und seine Mannen wollen den neuen Wehrdienst deutlich attraktiver gestalten als den bisherigen Freiwilligen Wehrdienst (FWDL). Neben einer besseren Besoldung soll der Dienst viele Anreize für junge Menschen bieten.Sollte das Modell von Pistorius vom Bundestag beschlossen werden, könnte es 2026 in Kraft treten....https://apolut.net/spd-sagt-nein-zur-wehrpflicht-von-uwe-froschauer/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Pläne für einen neuen Wehrdienst werden konkreter. Wie denken Sie über einen verpflichtenden Dienst an der Waffe oder der Gesellschaft? Diskutieren Sie mit Kathrin Groh von der Universität der Bundeswehr und Tobi Schäfer im WDR 5 Tagesgespräch. Von WDR 5.
Die Bundeswehr braucht für die Landes- und Bündnisverteidigung mehr Soldaten. Verteidiungsminister Boris Pistorius will daher den Wehrdienst reformieren. Nun sind erste Details aus dem Gesetzentwurf bekannt geworden.
Pindur, Marcus www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Der US-Präsident hat die ersten Briefe seiner avisierten Welle von Zoll-Ankündigungen veröffentlicht. Die EU werde in dieser Runde keinen Zoll-Brief erhalten, erfuhr das Handelsblatt.
Im Interview mit Kai Küstner kritisiert Militärhistoriker Sönke Neitzel die sehr schwerfällige Bundeswehr, in der „jede Innovation totbürokratisiert” werde. In gewohnt drastischer Form plädiert Neitzel für ein radikales Abschmelzen der Verwaltung: „Denn jeden Reformschritt, den wir jetzt nicht gehen, werden wir in einem Ernstfall mit dem Blut unserer Soldaten bezahlen“, so der Historiker. Gleichzeitig tritt Neitzel vehement für eine sofortige Wiedereinführung der Wehrpflicht ein: „Jedem auf diesem Erdenrund ist klar, es wird mit einer Freiwilligkeit nicht funktionieren.” Mit der Wehrpflicht zu warten, sende das völlig falsche Signal – auch an die Bündnispartner. Aus den immer konkreter werdenden Plänen von Verteidigungsminister Pistorius für einen neuen Wehrdienst geht hervor, dass dieser zunächst auf Freiwilligkeit setzt. Aber sein Gesetzesentwurf ermöglicht auch eine Reaktivierung der Wehrpflicht innerhalb kurzer Zeit. Außerdem geht es in dieser Podcast-Folge um die zentrale Rolle der USA. Diese könnten „mit Waffenlieferungen, diplomatischem und ökonomischem Druck wahrscheinlich Russland in Friedensverhandlungen zwingen“, meint Neitzel. Dass Trump tatsächlich einen Frieden erreicht, sei jedoch unwahrscheinlich. Aber das Land besitze Schlüsseltechnologien wie Patriot-Raketen. Co-Host Stefan Niemann schildert die anhaltenden Luftangriffe auf die Zivilbevölkerung ukrainischer Städte, beschreibt die Lage an der Front und analysiert Drohnenschläge der Ukraine auf militärische Ziele und Infrastruktur in Russland. Alarmierend seien jüngste Berichte westlicher Geheimdienste über den systematischen Einsatz von Chemiewaffen durch die russischen Angreifer in der Ukraine. Lob und Kritik bitte an: streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Das Interview mit Professor Sönke Neitzel: https://www.ndr.de/nachrichten/info/militaerhistoriker-neitzel-wir-sollten-die-wehrpflicht-jetzt-einfuehren,audio-234830.html Wehrdienst-Pläne konkretisieren sich: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/wehrdienst-gesetz-entwurf-100.html ARD Deutschlandtrend zur Wiedereinführung der Wehrpflicht: https://presse.wdr.de/plounge/tv/das_erste/2025/07/20250703_ard_deutschlandtrend_wehrpflicht.html Bericht des Generalstabs der Ukraine zum Verlust auf russischer Seite: https://korrespondent.net/ukraine/4796458-henshtab-obnovyl-dannye-o-poteriakh-rf-na-fronte Christian Freuding bei “Streitkräfte und Strategien” im November 2024: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:90678c504c9dff8a/ Christian Freuding bei “Streitkräfte und Strategien” im März 2023: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:publication:a9574d23817edf4c/ Podcast-Tipp: „Amerika, wir müssen reden!“ https://www.ardaudiothek.de/sendung/amerika-wir-muessen-reden/urn:ard:show:4bc59488d0e4c9bb/
Die Bundesregierung plant, den freiwilligen Wehrdienst durch bessere Bezahlung attraktiver zu machen. Doch wenn das nicht reicht, könnte eine neue Wehrpflicht bevorstehen. Was sagt das Netz dazu? Hört rein!
Jetzt wird es konkret: Alle Personen ab Jahrgang 2008 sollen angeschrieben werden, die Musterung soll ab 2027 starten. Das und mehr sind die Pläne zum neuen Wehrdienst. Es bleibt bei Freiwilligkeit, solange sich genügend Soldat*innen finden.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Capellan, Frank www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Das Verteidigungsministerium arbeitet an einem Gesetzentwurf, der eine Rückkehr zur alten Wehrpflicht vorsieht, sollten die personellen Ziele der Bundeswehr nicht ohne Pflicht erreichbar sein. │ Der Militärexperte Sönke Neitzel hält die Wehrpflicht für ein Muss. │ Bei seinem Besuch in Lettland hat Bundespräsident Steinmeier noch einmal die Solidarität Deutschlands mit den Ländern des Baltikums bekräftigt. │ Donald Trump will sie: eine Waffenruhe im Gazastreifen. Die indirekten Gespräche zwischen Israel und der Hamas in Katar wurden heute fortgesetzt. Wie stehen die Chancen auf eine Einigung?
Müssen bald alle 18-jährigen Männer zur Bundeswehr? Darüber diskutieren in der 51. Folge von „Bratwurst mit Chili“ NN-Chefredakteur Michael Husarek und Audio-Redakteur Lukas G. Schlapp. Ein Jahr alt ist der Diskussionspodcast inzwischen geworden. Ein guter Anlass, um auf die erste Folge zurückzublicken, in der es ebenfalls um die Frage ging: Gibt es bald ein verpflichtetes Deutschlandjahr für 18-Jährige oder doch die alte Wehrpflicht nur für Männer? Was hat sich in dem Jahr verändert und welche Meinung haben die beiden inzwischen?
Der Bundesparteitag am Wochenende sollte der SPD den Weg aus dem Umfragetief weisen. Kann es gelingen, Wähler zurückzuholen? Darüber sprechen wir mit dem Vorsitzenden der Jungsozialisten, Philipp Türmer.
Die Themen von Caro und Robert am 24.06.2025: (00:00:00) Proteste in Venedig: Wie Jeff Bezos viele in der Stadt mit seiner Mega-Hochzeit nervt. (00:01:41) Erst Bomben, jetzt Waffenruhe? Der Iran hat Stützpunkte des US-Militärs im Irak und in Katar angegriffen. Warum es trotzdem eine Waffenruhe geben könnte. (00:09:40) Nato-Gipfel in Den Haag: Warum die Bundeswehr für die Nato-Pläne mehr Soldatinnen und Soldaten braucht und was junge Leute vom Wehrdienst halten. (00:15:50) Needle-Spiking: Wie mehr als 140 Frauen bei einem Festival in Südfrankreich mit Spritzen angegriffen wurden. (00:19:44) Dating-Apps: Nutzt ihr Filter, wie den neuen Körpergröße-Filter bei Tinder, und wenn ja welche? Oder findet ihr das schwierig? Erzählt uns davon! Gerne in einer Sprachnachricht an 0151 15071635 oder per Mail an 0630@wdr.de. Kennt ihr schon unseren WhatsApp Channel? Den findet ihr hier: https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Oder einfach diesen QR-Code abscannen: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Deutschland rüstet auf: mehr Waffen, mehr Soldaten, mehr Geld für die Bundeswehr. So will die Regierung das Land verteidigungsfähiger machen. Aber braucht es wirklich Aufrüstung, um Frieden zu sichern? Wie soll das finanziert werden? Und was hat es mit den Plänen für einen neuen Wehrdienst auf sich? Jana und Robert fragen nach – bei Fachleuten und bei Jugendlichen. Was sie herausgefunden haben, zeigt diese Folge von neuneinhalb.
Die Themen von Lisa und Flo am 12.06.2025: (00:00:00) Real Verfilmungen: Muss das? Flo und Lisa haben starke Meinungen. (00:02:07) Proteste in den USA: Welche Updates es aus LA gibt und warum auch im restlichen Land mit Protesten zu rechnen ist. (00:07:52) Elektronische Fußfessel: Wie man Frauen damit schützen will, wie gut das klappt und wo es das bei uns schon gibt. (00:12:56) Bürgerkrieg im Sudan: Warum es den Menschen dort so schlecht geht und wie der Krieg überhaupt entstanden ist. (00:19:02) Wehrpflicht für Frauen in Dänemark: Wie der Wehrdienst für alle dort anläuft. Wenn ihr als Frau selbst von Gewalt betroffen seid, bekommt ihr zum Beispiel hier Hilfe: https://www.hilfetelefon.de/ Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de – und kommt gern in unseren WhatsApp-Channel: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Sie würden nicht für Europa sterben? Der Ex-Offizier Dominik Wullers weiß, warum. Ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:Die eine Voraussetzung, auf die es für die Wehrfähigkeit eines Landes wirklich ankommt, sei Patriotismus, sagt Dominik Wullers, der als NATO-Referent die deutsche Bundeswehr in Brüssel vertritt. Wullers stellt sich dabei keinen nationalistischen Patriotismus vor, sondern etwas neues. Einen liberalen Patriotismus, der alle einschließen kann. Was das ist, ist das Thema in diesem Podcast über Aufrüstung, Wehrhaftigkeit, und wie man ein Land (Staat, Staatenbund) wird, für das Menschen ihr Leben geben würden.Unser Gast in dieser Folge: Dominik Wullers ist Referent bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO in Brüssel und Beamter der deutschen Bundeswehr, wo er dreizehn Jahre Offizier war. Während dieser Zeit gründete er 2011 mit anderen Bundeswehrangehörigen mit (post-)migrantischem Hintergrund den Verein Deutscher.Soldat., um zu zeigen, dass „Integration gelingt“, wie es in der noch existierenden Facebook-Präsenz heißt. Wullers war ebenso Mitbegründer der Neuen Deutschen Organisationen, einem Dachverband postmigrantischer Vereine. Sein Buch Ich bin Deutschland erschien Anfang 2025 im Bonifazius Verlag und ist ein Plädoyer für einen liberalen Patriotismus.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Streit um die Wehrdienstbefreiung der ultraorthodoxen Juden in Israel ++ Der Moskauer Patriarch Kyrill konstatiert eine innerorthodoxe Krise, und er schlägt deshalb ein gesamtorthodoxes Konzil vor ++ Papst Leo XIV. hat erstmals mit dem russischen Präsidenten Putin telefoniertModeration: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 05.06.2025
In Deutschland wird über die Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert. Sollen Frau dann auch verpflichtend Wehrdienst leisten? Selbstverständlich, sagt die Autorin Mirna Funk. Das sei weder sinnvoll noch fair, meint die Publizistin Nele Pollatschek. Reckers, Ute www.deutschlandfunk.de, Streitkultur
Die israelische Armee (IDF) hat für das Land Israel eine Bedeutung, die man aus deutscher Perspektive nicht sofort begreift: Ein jahrelanger Wehrdienst, oft mit anschließender Reserve, ist für die allermeisten jungen Israelis selbstverständlich - geht es doch um die Verteidigung ihres bedrohten Landes. Seit Jahrzehnten schon ist die Armee eine Art "Schule der Nation", prägend für fast alle Schichten und wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Bedeutung der Streitkräfte bei der Gründung und dem Aufbau des Staates Israels kann gar nicht überschätzt werden, und noch immer kommen Politiker in hohe Ämter, die früher Kommandeure im Militär waren. Doch der Krieg in Gaza hat die Armee verändert. Gleichzeitig werden, schon vor dem 7. Oktober und infolge des gesellschaftlichen Wandels in Israel, radikalere Kräfte auch in der Armee immer wichtiger. Einerseits beschreibt sich die IDF als "most moral army in the world", die vorgibt, auf Basis hoher ethischer Standards zu handeln. Andererseits ist sie dem Vorwurf ausgesetzt, in Gaza Kriegsverbrechen zu begehen. Als Beleg dafür gelten unter anderem unter anderem zehntausende Tote und die flächendeckende Zerstörung, die die Grenze zur Selbstverteidigung gegen die Terroristen der Hamas in den Augen vieler Beobachter längst hinter sich gelassen hat. ARD-Korrespondent Jan Christoph Kitzler berichtet.
Die Armee hat für das Land Israel eine Bedeutung, die man aus deutscher Perspektive nicht sofort begreift: Ein jahrelanger Wehrdienst, oft mit anschließender Reserve, ist für die allermeisten jungen Israelis selbstverständlich.
Vor allem an Ostern senden die katholische und evangelische Kirche Friedensbotschaften. Aber: Sind die noch zeitgemäß?
Wehrdienst bleibt in Deutschland freiwillig – In vielen europäischen Ländern gibt es sie wieder: die Wehrpflicht. In Deutschland sieht das anders aus. Obwohl der Bundeswehr Personal fehlt, soll der Wehrdienst freiwillig bleiben – zumindest erstmal.
Kommentiert werden die Pläne der künftigen Koalitionäre von Union und SPD für einen Wehrdienst auf freiwilliger Basis. Zudem geht es um Berichte, wonach viele der von Deutschland in die Ukraine gelieferten Waffensysteme nur bedingt einsetzbar sind. Doch zunächst zum Handelsstreit zwischen den USA und China. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Ausnahme von der Schuldenbremse, Grundsatzeinigung auf einen neuen Wehrdienst: Der alte und wohl auch neue Verteidigungsminister sagt, worauf es ihm nun ankommt.
Boris Pistorius spricht im SPIEGEL-Interview über das neue Wehrdienstmodell nach schwedischem Vorbild. Eine Recherche zeigt, wie Deutsche sich in Kenia illegal Nieren transplantieren lassen. Und Europa sucht heimische Apps. Das ist die Lage am Freitagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Neues Wehrdienstmodell: »Männer ab 18 Jahren müssen einen Fragebogen ausfüllen« Organhandel: Wie sich Deutsche in Afrika neue Nieren kaufen »Go European«-Gründerin Laura Catz: »Mir ging es nie darum, die USA zu boykottieren«+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Union und SPD wollen einen neuen, freiwilligen und "attraktiven" Wehrdienst einführen.
Wladimir Putin wird Europa und die Nato zeitnah testen, davon sind Historiker Sönke Neitzel und Politologe Carlo Masala überzeugt. Auch das Wo und das Wie ist für die beiden Militärexperten bereits geklärt: Russische Soldaten könnten problemlos in die estnische Grenzstadt Narwa einmarschieren und sie besetzen. Und dann? Wie reagiert Deutschland? Europa? Die Nato? Wie überzeugt man Portugal, für eine kleine estnische Stadt in den Krieg zu ziehen?Die Stimmung im neuesten "ntv Salon" ist gedrückt, das Thema umso so wichtiger: Wie wahrscheinlich ist ein Angriff von Russland auf einen Nato-Staat? Wäre Deutschland darauf vorbereitet?Masala und Neitzel sind skeptisch. "Wir haben die Bundeswehr zum bewaffneten THW gemacht", sagen sie über die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Sie hinterfragen auch, ob die Regierungsparteien den Ernst der Lage verstanden haben: "Als ich gesehen habe, dass die SPD im Koalitionsvertrag einen freiwilligen Wehrdienst durchgesetzt hat, musste ich mich erst einmal ärztlich versorgen lassen", sagt Neitzel.Die Diagnose der Militärexperten ist eindeutig: Die deutsche Politik und die deutsche Gesellschaft drücken sich auch nach drei Jahren Krieg in der Ukraine vor der dringend notwendigen Debatte über die Absichten von Wladimir Putin und was es bedeutet, die Bundeswehr zu ertüchtigen: "Beim Soldatenberuf geht es letztlich ums Kämpfen, Töten und Sterben", sagen sie. Denn allen Unkenrufen zum Trotz enden Kriege eben nicht am Verhandlungstisch.Weitere Themen? Wie groß und gefährlich sind die Personalprobleme der Ukraine? Und warum stellt man manche Fragen besser einem Schimpansen?Der neue "ntv Salon" mit Carlo Masala, Politikwissenschaftler der Bundeswehr-Universität in München und Sönke Neitzel, Militärhistoriker der Universität Potsdam.Moderation? Frauke Niemeyer und Tilman AretzSie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die Themen: Hund soll GEZ zahlen; Signal-Chat treibt Trump in die Defensive; SPIEGEL deckt Mails, Nummern und Passwörter von Trumps Team auf; Dänemark zieht junge Frauen zum Wehrdienst ein – auch Union und SPD streiten darüber; Koalitionsvertrag nimmt Form an; Palästinenser protestieren gegen Hamas; Oscar-Regisseur wurde gezielt von Siedlern attackt; Meta hat Millionen Bücher illegal für KI geklaut; Fake-KI-Text von älterem Mann gewinnt Essay-Wettbewerb in Estland und Früherer DSDS-Kandidat sitzt jetzt für AfD im Bundestag Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee