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Es sind 14 Punkte, die den Frieden bringen sollen - die Absichtserklärung, die US-Präsident Donald Trump im Schloss von Versailles unterzeichnet hat. Doch besiegelt dieses Papier, das Trump als Erfolg verkaufen will, nicht in Wirklichkeit seine Niederlage und Teherans Triumph? Darüber spricht Stefan Niemann mit der deutsch-iranischen Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Daniela Sepehri. Sie ist der Ansicht, die US-Regierung habe mit dem 14-Punkte-Papier das Mullah-Regime gestärkt, nicht geschwächt. "Der größten Verlierer sind die Menschen im Iran, die zurückbleiben mit einem Regime, das nach wie vor exakt dasselbe ist wie vorher, nur noch mehr radikalisiert", so Sepehri. Wenn Trump von "milden Mullahs" spreche, sei das falsch. Der Repressionsapparat im Iran sei weiterhin intakt, die zentralen Schlüsselfiguren nach wie vor dieselben.Auch die Rolle Deutschlands und Europas in einem Friedensprozess ist Thema in dieser Ausgabe von "Streitkräfte und Strategien". Am Donnerstag haben der Tender Mosel und das Minenjagdboot Fulda den Suez-Kanal passiert - auf dem Weg zu einem möglichen Minenräumeinsatz in der Straße von Hormus. Darüber spricht Kai Küstner mit dem Chef der Marine-Schifffahrtleitung der Bundeswehr in Hamburg. Fregattenkapitän Steffen Lange weist aber auch darauf hin, dass der Einsatz zu großer Anteile der deutschen Marine eine Lücke in Nord- und Ostsee reißen könnte, wo es NATO-Verpflichtungen gibt.Ohnehin stehen Deutsche und Europäer auch an anderer Stelle unter Druck. Denn US-Verteidigungsminister Pete Hegseth griff die europäischen Partner in Brüssel in scharfen Worten an und warf einigen von ihnen vor, die USA beim Krieg mit dem Iran im Stich gelassen zu haben. Hegseth kündigte an, in den nächsten sechs Monaten die US-Truppenpräsenz in Europa zu überprüfen - mit dem Ziel, womöglich noch mehr Einheiten abzuziehen.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deweitere Informationen:Wichtige Rolle - das Marineschifffahrtkommando und die Straße von Hormushttps://www.tagesschau.de/inland/deutsche-marine-ostsee-hormus-100.htmlHegseth kündigt Überprüfung US-Präsenz in Europa anhttps://www.cnbc.com/2026/06/18/hegseth-nato-defense-review-fail-europe.htmlNeuestes Buch über den Iran von Daniela Sepehrihttps://www.penguin.de/buecher/daniela-sepehri-wenn-ihr-wegseht-werden-wir-getoetet/paperback/9783328605317Podcast-Tipp: NS-Cliquen: von Menschen und Mördernhttps://1.ard.de/ns-cliquen-S3?pc=ndriAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Trump hat mit dem Iran-Deal ein Problem gelöst, das er selbst mit ausgelöst hat: Die Straße von Hormus soll wieder geöffnet werden, künftig möglicherweise jedoch mit Gebühren. Beim Atomprogramm kehren beide Seiten erst an den Verhandlungstisch zurück. Von Armin Schmitt
Fast 40-mal hat Donald Trump den Frieden im Iran ankündigt. Jetzt soll ein Abkommen stehen: Nur mit welchem Inhalt? Während der US-Präsident verspricht, die Straße von Hormus werde bald wieder für alle Schiffe zollfrei passierbar sein, ist aus dem Iran Gegenteiliges zu hören. Und Israel, die dritte Kriegspartei, saß nicht mit am Verhandlungstisch. Ralf Borchard ist BR-Auslandsexperte und ordnet in dieser 11KM-Folge für uns ein, was wir bisher wissen – und was nicht. Er erzählt von einer brüchigen Vereinbarung und der offenen Frage, ob Benjamin Netanjahu sie zum Platzen bringen könnte. Alle aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg findet ihr jederzeit hier: https://www.tagesschau.de/thema/iran Die bisherigen 11KM-Folgen zum Krieg im Iran findet ihr hier: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Iran Hier geht's zu „Amerika, wir müssen reden!”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/Amerika_wir_muessen_reden Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Max Stockinger Mitarbeit: Lukas Waschbüsch Host: Elena Kuch Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Lorenz Kersten, Hanna Brünjes und Marie-Noelle Svihla Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Immer häufiger sitzt die künstliche Intelligenz auf Kundenseite mit am Verhandlungstisch. Wie Sie damit umgehen, hören Sie in der neue Ausgabe Ihres INtem® Podcasts.
Sie hat die Organisation «PeaceWomen Across the Globe» vor zwanzig Jahren gegründet und bis vor kurzem präsidiert. Die frühere National- und Europarätin Ruth-Gaby Vermot spricht über ihr Leben und Wirken und erklärt, wo die Friedensarbeit der Frauen in den gegenwärtigen Kriegen geblieben ist. Weitere Themen:Was kann «PeaceWomen Across the Globe» konkret bewirken?Weshalb braucht es Friedensorganisationen, die ausschliesslich aus Frauen bestehen?Lehnt Ruth-Gaby Vermot (85) Waffen grundsätzlich ab?Sie stammt aus einer Taglöhnerfamilie und wollte aufs Gymnasium: Wie ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen?Sie doktorierte in Ethnologie, gründete mit einem katholischen Priester eine Familie und lebte zehn Jahre in Afrika: Was war prägend?1986 stieg sie in die Politik ein: Warum?Als Migrationspolitikerin hat sie viele Flüchtlingslager besucht: Was hat sie dort gesehen?Die Idee, 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis zu nominieren, stammt von Vermot: Was war der Auslöser?Die Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahr 2000 verlangt, dass Frauen mitverhandeln. Warum sieht die Realität anders aus?Friedensprozesse sind langwierige Prozesse. Was ist anders, wenn Frauen am Verhandlungstisch mitreden?Friede ist Papst Leo XIV. ein grosses Anliegen: Was erwartet Ruth-Gaby Vermot von ihm?
Hier geht's zum Online-Training: https://verhandlungs-bootcamp.com/Hier geht's zum Livetraining: www.maevo.ch/eventsDie Bühne und der Verhandlungstisch haben mehr gemeinsam als du denkst. In dieser Folge teilt Frédéric, was er vor 1'000 Zuhörern über Druck, Präsenz und Überzeugung gelernt hat — und wie du es sofort in deinen nächsten Gesprächen anwendest.In dieser Folge erfährst du:Warum der erste Satz alles entscheidet — auf der Bühne und im DealWie Stille zur stärksten Verhandlungstaktik wirdWas dein Körper verrät — bevor du ein Wort sagstWarum Preis-Überzeugung von innen kommtWeshalb Echtheit mehr überzeugt als das perfekte Argument
Themen u.a.: Niemand sollte hoffen, dass Russland in naher Zukunft aufgrund wirtschaftlicher Schwäche an den Verhandlungstisch kommt, meint Ökonom Janis Kluge. Und: Warum eine Ansage der EU-Kommission zu Kontrollen an Binnengrenzen Hoffnung macht. Von WDR 5.
„Anklageschrift“ gegen deutsche und europäische Bellizisten im UkrainekriegEin Standpunkt von Uwe Froschauer.Bevor ich mit dem Artikel beginne, möchte ich meine tiefe Verachtung gegenüber allen Kriegstreibern dieser Welt ausdrücken. Nicht, wer den ersten Schritt zu einem Krieg unternimmt, ist zwangsläufig der wahre Aggressor, sondern der, der zu diesem Schritt zwingt. Dennoch ist auch dieser erste Schritt nicht zu verzeihen.Am Ende wird dieser Krieg nicht mit einem Triumph enden, sondern mit Verhandlungen. Er wird enden, wie Kriege fast immer enden: nicht durch moralische Posen, nicht durch Fernsehparolen, nicht durch Orden für Scharfmacher und „Leidverlängerer“ wie Anton Hofreiter, Marie-Agnes Strack-Zimmermann oder Annalena Baerbock, sondern durch eine politische Lösung am Verhandlungstisch. Die Tragödie besteht darin, dass ein solcher Tisch bereits Ende März/Anfang April 2022 – lediglich fünf Wochen nach Ausbruch des Krieges – in Istanbul bereitstand.Fünf Wochen nach Beginn der russischen Invasion lagen Entwürfe vor, die zumindest die Chance auf ein Ende des Sterbens boten: Neutralität der Ukraine, Sicherheitsgarantien, ein politischer Rahmen. Doch diese Chance wurde nicht genutzt. Sie wurde politisch erstickt — von jenen dunklen Kräften im Westen, die nicht Frieden wollten, sondern den Abnutzungskrieg.Boris Johnson erschien in Kiew als Bote dieser Linie: Mit Putin solle nicht verhandelt, sondern er solle unter Druck gesetzt werden. Hinter dem britischen Bellizisten stand die damalige US-Regierung unter Joe Biden, flankiert von europäischen Politikern, die seither jede weitere Eskalation als Solidarität mit der Ukraine verkauften. Annalena Baerbock sprach davon, „einen Krieg gegen Russland“ zu führen. Ursula von der Leyen versprach den Sieg der Ukraine. Keir Starmer erklärte die ukrainische Front faktisch zur eigenen europäischen Frontlinie.Als Ende März 2022 in Istanbul über ein mögliches Kriegsende verhandelt wurde, hatte die UN-Menschenrechtsbehörde OHCHR bereits 3.257 zivile Opfer in der Ukraine dokumentiert – darunter 1.276 getötete und 1.981 verletzte Zivilisten. Verlässliche Gesamtzahlen zu getöteten und verletzten Soldaten auf beiden Seiten gab es damals noch nicht. Schätzungen gingen jedoch bereits in die Zehntausende.Heute, vier Jahre später, reichen Schätzungen der militärischen Verluste – getötet, verwundet oder vermisst – auf 1,7 bis fast 2 Millionen russische und ukrainische Soldaten zusammen. Allein CSIS schätzt rund 1,2 Millionen russische und 500.000 bis 600.000 ukrainische Verluste. Wie viele dieser Opfer wären vermeidbar gewesen? Diese Frage richtet sich weniger an Moskau, sondern insbesondere an jene politischen Akteure, die auf weitere Eskalation, Waffenlieferungen und einen langen Abnutzungskrieg setzten. Schande über euch Kriegstreiber! Das Leid jeder einzelnen Mutter, die ein Kind in diesem sinnbefreiten Krieg verloren hat, möge euch euren Schlaf rauben! Aber dazu bräuchte man ja so etwas wie ein Gewissen. Ich denke, die Protagonisten dieses Krieges schlafen recht gut.Das Ergebnis dieser Kriegsverlängerungs-Politik liegt in Leichenhallen, Schützengräben und zerstörten Städten. Hunderttausende Soldaten sind tot, verwundet oder vermisst. Zehntausende Zivilisten wurden getötet oder verletzt. Und dennoch werden jene, die den Krieg durch immer neue Waffenlieferungen verlängern, als Freunde der Ukraine gefeiert.Das ist die Perversion unserer Zeit: Wer Frieden verhindert, nennt sich Freund. Wer Verhandlungen diffamiert, nennt sich Verteidiger der Freiheit und Demokratie. Wer andere Menschen in einem aussichtslosen Abnutzungskrieg sterben lässt, erhält Orden.Diese Anklage richtet sich gegen die politischen Kriegstreiber Europas und der USA, gegen jene, die Russland allein zum Täter erklären, aber ihre eigene Mitverantwortung am verlängerten Sterben verschweigen. Russland hat diesen Krieg begonnen. ...https://apolut.net/wer-verlangert-den-ukrainekrieg-von-uwe-froschauer/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Er glaubt er sei der ultimative Dealmaker. Seine Strategie: maximaler Druck, unvorhersehbare Wendungen und das absolute Vertrauen in die eigene Verhandlungskunst. Doch auf der internationalen Bühne funktioniert dieses Modell immer weniger. Donald Trump will den Iran am Verhandlungstisch in die Knie zwingen – nachdem dies militärisch nicht möglich scheint. Das erklärte Ziel: Ein neues, härteres Abkommen als das seines Vorgängers Barack Obama aus dem Jahre 2015, das Trump gekündigt hat und als den "schlechtesten Deal aller Zeiten" bezeichnet. Doch Teheran will nicht einlenken, die Verbündeten in Europa reagieren skeptisch, und die Region bleibt damit instabil wie eh und je. Kann man mit einem Regime verhandeln, das die USA als Erzfeind sieht - erst recht jetzt nach den Militärschlägen und der Eliminierung großer Teile seiner Spitze? Und droht der Welt statt eines historischen Deals ein noch schlechterer, als der "schlechteste Deal aller Zeiten", um - wie viele sagen -, einen Krieg ohne Plan zu beenden? USA-Experte Josef Braml ("Trilaterale Kommission") und Iran-Kenner Guido Steinberg (Islamwissenschaftler SWP) analysieren die Lage bei Michaela Kolster.
Drei Monate nach Beginn der Angriffe auf den Iran - wo stehen wir? Der Iran gibt sich trotzig und hält die Straße von Hormus weiter als Faustpfand. Donald Trump sucht einen Mini-Deal │ Die EU-Außenminister debattieren darüber, wer mit Putin am Verhandlungstisch sitzen könnte. │ München war für Hitler die "Hauptstadt der Bewegung", in der NSDAP-Zentrale in der bayerischen Landeshauptstadt war Judenhass Parteiprogramm. Jetzt kommt das deutsche Bildungszentrum der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem an die Isar.
Die Machtbasis scheint zu bröckeln, sowohl bei Donald Trump als auch bei Wladimir Putin. Beide Machthaber führen Kriege, der eine in Iran, der andere in der Ukraine, die ihnen militärisch und innenpolitisch zusetzen. Während Putin aktuell auf maximale Eskalation setzt, regt sich in der russischen Bevölkerung spürbare Kritik am zähen Kriegsverlauf und an der wirtschaftlichen Situation. Trump wiederum steht im Iran-Krieg unter massivem Druck, weil er trotz großer Versprechen langwierig verhandeln muss. Gleichzeitig revolutioniert eine kostengünstige Drohnentechnologie die moderne Kriegsführung: Kleine, bedrohte Länder schaffen es damit, Großmächte technologisch vorzuführen und alt aussehen zu lassen. Katrin Eigendorf, Elmar Theveßen und Ulf Röller analysieren, wie viel Show hinter der Fassade der beiden Herrscher steckt und wie in Europa hinter den Kulissen die Debatte über einen Weg an den Verhandlungstisch entbrannt ist. Eine Folge über bröckelnde Heimatfronten, die scheinbare Ausweglosigkeit und die Kriegsführung der Zukunft. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Dienstag, den 26.05.2026 um 19:30 Uhr. _____________ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF auslandsjournal – der Podcast ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan und Jelena Berner Schnitt und Sound: Sebastian Schäfer Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Narîn Şevîn Doğan Leiter ZDF auslandsjournal: Matthias Pupat ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Ein Kommentar von Claudia Töpper.Laut der iranischen Nachrichtenagentur, IRNA (Islamic Republic News Agency; zu Deutsch: Nachrichtenagentur der Islamischen Republik) gab der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai am Montag, den 18. Mai 2026 in seinem wöchentlichen Briefing bekannt, dass der Iran den USA am vergangenen Sonntag einen neuen Vorschlag unterbreitet habe.(1) Wörtlich sagte Baghai:„Letzte Woche erhielten wir, obwohl die amerikanische Seite öffentlich verkündet hatte, dass [unser Vorschlag] abgelehnt worden sei, über den pakistanischen Vermittler eine Reihe überarbeiteter Punkte und Überlegungen, die ihre Ansichten widerspiegelten.“ (2)Nachdem die politische Führung des Irans diese jüngsten Vorschläge "in den vergangenen Tagen geprüft" habe, übermittelte sie nun ihre Antwort am Sonntag "bereits über denselben [pakistanischen] Kanal an Washington […].“ Zusätzlich erklärte Baghai:„Der Prozess wird also über Pakistan fortgesetzt." (3)Details zum VorschlagGenaue Details zu dem unterbreiteten Vorschlag sind nicht bekannt. Es scheint jedoch so, dass der Hauptstreitpunkt nach wie vor das iranische Atomprogramm ist. (4) Ismail Baghai wies in der Pressekonferenz am Montag darauf hin, dass das Recht des Irans, Uran anzureichern, nach dem Nichtverbreitungsvertrag (NVV) weiterhin bestehe und nicht verhandelbar sei. (5) Des Weiteren fügte er laut der Nachrichtenagentur Mehr hinzu, dass der derzeitige Fokus des Irans darauf liege, den Krieg zu beenden und Teheran keine Kompromisse bei seinen nuklearen Rechten eingehen werde. Zudem hätten keine detaillierten Diskussionen über Atomfragen stattgefunden. Der Iran beobachte die Entwicklungen sehr genau und konzentriere sich nach wie vor auf die nationalen Interessen am Verhandlungstisch – unabhängig von Drohungen. Teheran lasse sich nicht von widersprüchlichem Verhalten der gegnerischen Parteien beeinflussen. Baghai betonte,„dass sich der Iran auf jedes Szenario vorbereitet habe und sich mit voller Kraft gegen jede rücksichtslose Aktion verteidigen werde.“Zum Schluss fügte er noch hinzu, dass„die iranischen Streitkräfte Überraschungen haben werden“. (6)Das VerhandlungsdilemmaWährend der Iran erklärt, dass die Einstellungen der Kampfhandlungen – insbesondere Israels Angriffe auf den Libanon als Vorbedingung für Verhandlungen gelten, teilte die USA mit, dass sie erst jegliche Bombardierungen langfristig einstellen werden, wenn es „bestimmte“ Verhandlungsergebnisse gibt. (7)Da die USA nicht darauf eingehen, welche „bestimmten“ Verhandlungsergebnisse sie fordern, kann hier nur spekuliert werden. Laut Tagesschau.de hat die USA einen Fünf-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges vorgelegt, der besagt, dass der Iran nur noch eine Atomanlage betreiben dürfe und seinen Bestand an hochangereichertem Uran an die USA aushändigen müsse. (8) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn ihr diese Folge hört, ist Trump gerade in Peking gelandet. Dort wird er von dem chinesischen Präsidenten Xi empfangen – und schon der Ort des Treffens erzählt viel über die Machtverhältnisse zwischen China und den USA. Beide Machthaber haben ihre eigenen Prioritäten: Trump einen Krieg in Nahost, aus dem er nicht mehr rauskommt. Xi die Taiwanfrage, in der er hofft, Trump Zugeständnisse zu entlocken. Wie stehen seine Chancen? Vielleicht gar nicht so schlecht. Was das bedeutet, ordnet SPIEGEL-Korrespondent Cornelius Dieckmann für uns ein. Er schaltet sich aus dem regnerischen Taiwan zu uns, von wo das Treffen genau beobachtet wird, und beantwortet die große Frage hinter dem Gipfel: Warum Taiwan eventuell auf der Speisekarte steht. Zu Cornelius aktuellem SPIEGEL-Artikel kommt ihr hier: https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-bei-xi-jinping-unsere-groesste-furcht-ist-dass-taiwan-auf-der-speisekarte-landet-a-3bf2494c-f021-4e69-9e15-57cb90f96184
Als politische Beraterin führt Chloe ein Leben auf der Überholspur. Sie jettet um die Welt, trifft wichtige Leute und sitzt bei internationalen Krisen mit am Verhandlungstisch. Bis Corona alles auf den Kopf stellt und Chloe sich in ein kleines Haus auf dem Land zurückzieht. Dort begegnet sie einem winzigen Hasen. Unerfahren, aber entschlossen nimmt sie das Tier bei sich auf, mit dem Ziel, ihn großzuziehen und eines Tages wieder in die Wildnis zu entlassen. Doch was als Rettungsversuch beginnt, wird zu etwas viel Größerem: eine leise, ungewöhnliche Beziehung zwischen Mensch und Tier. Und während Chloe glaubt, den Hasen auf das Leben vorzubereiten, ist es vielleicht der Hase, der ihr zeigt, wie man wirklich lebt. Quellen (Auswahl) Buch „Hase und ich" von Chloe Dalton Interview mit Chloe Dalton Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch & Linn Schütze Recherche: Antonia Faltermaier Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze Hintergrundinformationen, Bilder und Videos findet ihr auf unserem Instagram- oder TikTok-Kanal @true.lovepodcast. Oder auf unseren privaten Profilen @leonie_bartsch und @linnschuetze. Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr den Podcast bewertet und teilt. Haben euch lieb & bis in zwei Wochen! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/truelove_podcast) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio)
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Donald Trumps Blockade der Straße von Hormus sorgt für weltweite Schockwellen – und wirft gleichzeitig die Frage auf, ob sie den Iran an den Verhandlungstisch zwingt oder die Lage weiter eskaliert. Während in Washington Chaos, Druck und neue Gespräche parallel laufen, bleibt unklar, ob hinter der Strategie überhaupt ein Plan steckt. Paul Ronzheimer spricht mit der Transatlantik-Expertin Constanze Stelzenmüller über eine zunehmend unübersichtliche Lage: eine rechtlich fragwürdige Blockade, wachsende Spannungen mit China, nervöse Golfstaaten – und eine US-Regierung, der es an Struktur und Expertise mangelt. Eine intensive, kluge und streitbare Diskussion über Macht, Risiko und die Grenzen westlicher Politik. Kann wirtschaftlicher Druck wirklich Frieden erzwingen – oder führt er tiefer ins Chaos? Und warum wirkt Europa in einer der gefährlichsten Krisen der Welt so auffällig abwesend?
US-Präsident Trump scheint gefangen in einem Krieg, den er begonnen hat. Mit einem Ultimatum will er den Iran an den Verhandlungstisch bringen. In Teheran gibt man sich unbeeindruckt. Und: Das Raketenarsenal des Iran.
Steuerlich genial, aber unverkaufbar? Was in der Wachstumsphase nach einem klugen Schachzug klang – verschachtelte Holdings, IP-Gesellschaften und komplexe Intercompany-Leistungsbeziehungen – wird beim geplanten Firmenverkauf oft zum größten Stolperstein.In dieser Folge räumen wir mit dem Mythos auf, dass "komplex" auch "professionell" bedeutet. Wir beleuchten, warum potenzielle Käufer bei "Spaghetti-Strukturen" sofort einen Rückzieher machen oder massive Preisabschläge fordern.Was du in dieser Folge lernst:Die Psychologie des Käufers: Warum Intransparenz sofort zu Misstrauen und dem Gefühl von "Skeletten im Keller" führt.Due Diligence als Endgegner: Wie komplexe Konstrukte die Prüfung in die Länge ziehen und die Beraterkosten explodieren lassen.Der "Complexity Discount": Warum du für ein undurchsichtiges Firmengeflecht am Ende bares Geld auf dem Verhandlungstisch liegen lässt.Operative Verflechtungen: Wenn Markenrechte, Mitarbeiter und Kundenverträge in verschiedenen Töpfen liegen und den Deal blockieren.Exit-Ready werden: Praktische Tipps, wie du deine Struktur rechtzeitig "sauber" bekommst, um attraktiv für Investoren zu sein.Egal, ob du kurz vor dem Exit stehst oder dein Unternehmen zukunftssicher aufstellen willst: Diese Folge ist ein Weckruf für mehr Klarheit und Struktur in deinem Business.Jetzt reinhören und den Grundstein für einen erfolgreichen Verkauf legen!
Vielleicht wird Donald Trump ja im nächsten Jahr den Friedensnobelpreis bekommen, weil er – für Amerikaner vollkommen unüblich – den selbst angezettelten Streit mit dem Iran am Verhandlungstisch und nicht auf dem Schlachtfeld geführt hat. Doch aufmerksame Zeitgenossen wissen es besser. Nicht Trumps Bedenken, sondern die verstopften Toiletten auf dem amerikanischen Super-Flugzeugträger USS GeraldWeiterlesen
Zwei Tage lang sassen Vertreter Russlands, der Ukraine und der USA in Genf am Verhandlungstisch, um über ein Ende des Kriegs in der Ukraine zu diskutieren. Die Gespräche brachten wenig Fortschritte, was auch an der Vermittlerrolle der USA liegt. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:16) Ukraine-Gespräche in Genf ohne konkretes Ergebnis (04:00) Nachrichtenübersicht (09:03) Trumps Friedensrat: Schweiz ist Beobachterin, Italien möchte gern (18:34) Perus Präsident José Jeri nach vier Monaten im Amt abgesetzt (21:34) Bundesrat will mehr Handlungsspielraum für Landwirtschaft (25:05) Bund vermeldet für 2025 einen Überschuss (29:11) Wo steht Indien im weltweiten KI-Wettlauf? (35:25) Rutscht Zürich bei der Parlamentswahl weiter nach links?
Nach dem Skandal um verunreinigtes Babymilchpulver hat der Bund diverse Sorten, die noch auf dem Markt sind, testen lassen und gibt Entwarnung. Es wurden keine Verunreinigungen mit dem Giftstoff Cereluid gefunden. Weitere Themen: Der Bundesrat will die Ernährungssicherheit für die Schweiz erhöhen und dafür alle in die Pflicht nehmen: die Bauernbetriebe, die Verarbeiter, den Detailhandel und die Konsumentinnen und Konsumenten. Zwei Tage lang sassen Vertreter Russlands, der Ukraine und der USA in Genf am Verhandlungstisch, um über ein Ende des Kriegs in der Ukraine zu diskutieren. Die Gespräche brachten wenig Fortschritte, was auch daran liegen könnte, dass die Vermittlerrolle der USA Fragen aufwirft.
Die EU-Außenbeauftragte Kallas betont, Russland sei keine Supermacht und fordert, Europa müsse mit am Verhandlungstisch sitzen, wenn es um die Zukunft der Ukraine gehe.
Gold & Silber | Podcast für Investoren, Krisenvorsorger und Sammler | Kettner-Edelmetalle
Die Iran-Krise eskaliert – aber was die Medien verschweigen: US-Finanzminister Scott Bessent gesteht vor dem Kongress, die USA hätten bewusst einen Dollarmangel im Iran geschaffen, um das Regime zu stürzen. Während ein Admiral am Verhandlungstisch sitzt und Netanyahu morgen zu Trump fliegt, steigt Gold über $5.000. China, Russland und Iran haben einen Militärpakt geschlossen. Das ist kein regionaler Konflikt mehr – das ist ein globaler Machtkampf, der dein Vermögen direkt betrifft.
Der FC Bayern München kämpft um Souveränität: Die Verhandlungen mit Verteidiger Dayot Upamecano stocken, ein Ultimatum verstrich. Im schlimmsten Fall droht ein ablösefreier Wechsel. Gleichzeitig brachte der HSV die Bayern beim 2:2 im DFB-Pokal aus dem Rhythmus.n n ▶️ Warum das wichtig ist:n Der FC Bayern München befindet sich in einer ungewohnten Situation. Das 1:2 gegen den FC Augsburg und das 2:2 beim HSV zeigen: Der Rekordmeister ist derzeit angreifbar. In den letzten zwei Bundesliga-Spielen haben die Bayern fünf Punkte ihres Vorsprungs auf den BVB eingebüßt. Abseits des Platzes stocken die Vertragsverhandlungen mit Verteidiger Dayot Upamecano. Die Berater des Abwehrspielers ließen ein erstes Ultimatum der Bayern verstreichen. Nun soll sich Upamecano bis Ende der Woche erklären – im schlimmsten Fall droht ein ablösefreier Wechsel zum Saisonende. Malte Asmus analysiert im Fever Pit'ch Podcast gemeinsam mit Luise Kropff vom WDR die aktuelle Lage beim FC Bayern. Der HSV hat mit seiner Spielweise gezeigt, wie man die Bayern aus dem Tritt bringen kann. Die Hamburger nervten durch Fouls und brachten den Rekordmeister aus dem Rhythmus.n n ⚽️ TAKEAWAYSn n - Der FC Bayern München hat in den letzten zwei Bundesliga-Spielen fünf Punkte Vorsprung auf den BVB eingebüßt. - Die Vertragsverhandlungen zwischen dem FC Bayern und Dayot Upamecano stocken. - Die Berater von Upamecano ließen ein erstes Ultimatum des Rekordmeisters verstreichen. - Im schlimmsten Fall droht ein ablösefreier Wechsel Upamecanos zum Saisonende. - Der HSV brachte den FC Bayern beim 2:2 mit Fouls und Laufbereitschaft aus dem Rhythmus. - Der FC Bayern wirkt derzeit sowohl am Verhandlungstisch als auch auf dem Platz angreifbar.n n KAPITELn n 00:00 Die Situation bei Werder Bremen 07:03 Trainerwechsel und seine Auswirkungen 14:04 Die Herausforderungen bei Werder Bremen 20:58 Zukunftsausblick und mögliche Lösungen 21:28 Abstiegskampf und Moral der Mannschaften 22:41 Vertragsverhandlungen und Upamecano 24:10 Finanzielle Aspekte im Fußball 26:57 Souveränität der Bayern im Transfermarkt 33:20 Leistungsdelle der Bayern und deren Ursachen 38:51 Ausblick auf die kommenden Spiele und Meisterschaftsrennenn n ▶️ Mehr Analysen & Talks auf https://www.feverpitch.den #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga
Die Europäer haben sich einen Platz am Verhandlungstisch erkämpft, in Berlin wurde mit den US-Amerikanern über ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges und die Zukunft des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Zunächst analysieren die Hosts Kai Küstner und Stefan Niemann die Gespräche. Stefan schaut auch auf die EU, die Wege sucht, um die finanzielle Unterstützung der Ukraine durch Nutzung der eingefrorenen russischen Staatsvermögen aufrecht zu erhalten. Die militärische Lage an der Front verschlechtert sich für die Ukraine weiter, vor allem in der Region Donetsk. Ausführlich spricht Kai dann mit Sönke Neitzel über die Rolle der Europäer in den Verhandlungen, über das neue Verhältnis zu den USA und über die Frage, was Europa eigentlich tun müsste, um überhaupt als machtpolitischer Akteur wahrgenommen zu werden. Der Militärhistoriker betont: "Die alte Welt ist vorbei". Dass Putin auf den Pfad des Friedens zurückkehrt, hält Neitzel für unwahrscheinlich. Und er sagt: Europa müsse militärisch stärker werden und im Bereich der Rüstungsintegration einen wesentlichen Schritt nach vorne gehen. Neitzel plädiert im Podcast Streitkräfte und Strategien erneut für die Einführung der Teil-Wehrpflicht und eine umfassende Reform der Bundeswehr. Mit Blick auf ein Ende des Krieges und einen möglichen Waffenstillstand zeigt sich Neitzel skeptisch. Der Wissenschaftler von der Universität Potsdam sieht nicht, dass Russland überhaupt bereit ist, Kompromisse zu machen. Vielmehr "wähnt sich Putin am Drücker". Aus Neitzels Sicht steht die Ukraine vor einem "bitteren Weihnachten". Und selbst wenn es einen Waffenstillstand gäbe, sei dieser Konflikt nicht zu Ende. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Sönke Neitzel: https://preview.prod.ndr.de/nachrichten/info/audio-360290.html Analyse nach den Verhandlungen in Berlin: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ukraine-gespraeche-berlin-116.html Sicherheitsgarantien für Ukraine? https://www.theguardian.com/world/2025/dec/15/ukraine-talks-european-leaders-meet-berlin-starmer-macron-zelenskyy-merz-us-witkoff Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Legion - War on Scam https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:2e03fce3739ab514/
Bundeskanzler Merz betonte die Notwendigkeit, Russland möglichst schnell wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Bei den Genfer Gesprächen drängten die Ukraine und ihre europäischen Partner auf die Überarbeitung des US-28-Punkte-Plans, der ursprünglich harte Zugeständnisse von Kiew verlangte.
Es ist ein absolut symbolischer Ort, an dem die 30. UN-Klimakonferenz stattfindet: Die Stadt Belém in Brasilien, am „Tor zum Regenwald“, wie viele sagen. Der Amazonas gilt als Lunge der Welt und gleichzeitig ist er durch Abholzung und den Klimawandel stark gezeichnet. Doch die Organisation der COP ist chaotisch. Es fehlen Hotels, Delegierte sollen in Stundenhotels oder auf Kreuzfahrtschiffen untergebracht werden. Dabei hat sich Brasiliens Präsident Lula da Silva sich viel vorgenommen: Er will einen Waldschutzfonds einrichten. Wie der funktioniert und welche Hoffnungen Brasilien mit der Konferenz verbindet – darüber berichtet ARD-Brasilien-Korrespondentin Anne Herrberg. Was kann so eine Konferenz ausrichten, wenn die USA, als zweitgrößter Verursacher von klimaschädlichen Treibhausgasen, nicht mit am Verhandlungstisch sitzen? „Resignation muss man sich leisten können“, sagt Janina Schreiber aus der ARD-Klimaredaktion. Sie erklärt, warum es wichtig ist, die Klimaerhitzung weiter zu reduzieren, auch wenn das 1,5-Grad ziel längst nicht mehr zu halten ist. ----- Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Klara Hofmann, Steffi Fetz Mitarbeit: Caroline Mennerich, Wiebke Neelsen Redaktionsschluss: 7.11.25 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768 ----- Podcast-Tipp: Hört jetzt das „ARD Klima Update“: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?cp=weltspiegel
Es ist ein absolut symbolischer Ort, an dem die 30. UN-Klimakonferenz stattfindet: Die Stadt Belém in Brasilien, am „Tor zum Regenwald“, wie viele sagen. Der Amazonas gilt als Lunge der Welt und gleichzeitig ist er durch Abholzung und den Klimawandel stark gezeichnet. Doch die Organisation der COP ist chaotisch. Es fehlen Hotels, Delegierte sollen in Stundenhotels oder auf Kreuzfahrtschiffen untergebracht werden. Dabei hat sich Brasiliens Präsident Lula da Silva sich viel vorgenommen: Er will einen Waldschutzfonds einrichten. Wie der funktioniert und welche Hoffnungen Brasilien mit der Konferenz verbindet – darüber berichtet ARD-Brasilien-Korrespondentin Anne Herrberg. Was kann so eine Konferenz ausrichten, wenn die USA, als zweitgrößter Verursacher von klimaschädlichen Treibhausgasen, nicht mit am Verhandlungstisch sitzen? „Resignation muss man sich leisten können“, sagt Janina Schreiber aus der ARD-Klimaredaktion. Sie erklärt, warum es wichtig ist, die Klimaerhitzung weiter zu reduzieren, auch wenn das 1,5-Grad ziel längst nicht mehr zu halten ist. ----- Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Klara Hofmann, Steffi Fetz Mitarbeit: Caroline Mennerich, Wiebke Neelsen Redaktionsschluss: 7.11.25 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768 ----- Podcast-Tipp: Hört jetzt das „ARD Klima Update“: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?cp=weltspiegel
Geld stresst dich? Nicht nur im Kopf. Neurowissenschaftliche Studien zeigen: Verlust fühlt sich im Gehirn wie echter Schmerz an. Prof. Dr. Christian Elger – Neurologe, Neuroökonom und Mitbegründer des Center for Economics and Neuroscience der Universität Bonn – nimmt uns mit ins Belohnungssystem: Dopamin, Angst, Motivation – und wie Sprache, Umfeld und Timing unsere Entscheidungen heimlich steuern. In dieser Folge erfährst du: - Warum Verlustangst körperlich weh tut – und wie du sie beruhigst. - Wieso Gehaltseingang ≠ Glück ist – außer du nutzt den richtigen Frame. - Wie Priming (ja, sogar Schokolade am Verhandlungstisch!) Entscheidungen lenkt. - Genetik vs. Gewohnheit: Was fest verdrahtet ist – und was du trainieren kannst. - Drei einfache Strategien, um Geldstress zu entschärfen: Abstand, Sprache, Ehrlichkeit. Hör rein, wenn du verstehen willst, was in deinem Kopf passiert, wenn's ums Geld geht und wie du es für dich nutzen kannst.
Warum immer mehr Unternehmen Bitcoin als strategisches Reserve-Asset halten. Außerdem: Neue Strafmaßnahmen sollen Kremlchef Wladimir Putin an den Verhandlungstisch zwingen.
Wie könnte die Ukraine nach einem Friedensabkommen geschützt werden? Was würden „Sicherheitsgarantien" ganz konkret bedeuten? Noch allerdings ist nicht klar, dass es überhaupt zu konkreten Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine kommen wird. Der Sicherheitsexperte Nico Lange warnt im Interview mit Michael Bröcker vor verfrühten Hoffnungen: „Man könnte ja auf die Idee kommen, dass Putin gar keinen Frieden will, weil er ja einen Krieg angefangen hat."[01:16]Russland-Experte Viktor Funk vom Security.Table ist ebenfalls skeptisch, was die Verhandlungsbereitschaft Wladimir Putins angeht: „Ernst meint Russland nur die Forderungen, die es seit drei Jahren nicht verändert", sagt er im Gespräch mit Helene Bubrowski. Zu diesen Forderungen gehören Gebietsabtretungen und eine militärische Schwächung der Ukraine.[12:30]Die Hamas hat einem 60-Tage-Waffenstillstand zugestimmt. Zehn lebende israelische Geiseln sollen zurückgebracht werden. Es ist das erste Zeichen seit langem, dass eine Lösung im Gaza-Krieg am Verhandlungstisch gefunden werden könnte.[21:28]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Drohung, Gaza-City komplett einzunehmen, hat die Hamas wieder an den Verhandlungstisch gebracht. Merz hat dies nicht verstanden, sagt Grisha Alroi-Arloser, Ex-Geschäftsführer der Israelisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Dabei spielt die Türkei eine Rolle. Die hat versucht, die Hamas an den Verhandlungstisch zu bringen. Wie gross ist der Einfluss der Türkei auf die Hamas? Weitere Themen: · Deutschland: Die AfD sucht neue Wege, an die Macht zu kommen und will nun mit dem Bündnis Sarah Wagenknecht zusammenspannen. Wie das zusammen passt. · Äthiopien: Ein riesengrosser Staudamm ist nach 10 Jahren Bauzeit fertiggestellt. So kann der Damm mehr Wasser als der Genfersee stauen. Warum der Damm bei einigen Nachbarländern keine Freude auslöst. · Syrien: Heftige Brände wüten in einer Küstenregion nahe der türkischen Grenze. Welche Folgen die Brände haben könnten.
In der Nacht auf Sonntag haben die USA Luftangriffe gegen iranische Atomanlagen verübt. Was bedeutet der amerikanische Kriegseintritt für die Welt? In einer Spezialausgabe der «Arena» ordnen Expertinnen und Experten die aktuelle Lage ein. Der Konflikt zwischen Israel und Iran weitet sich aus. In der Nacht auf Sonntag haben die USA drei iranische Atomanlagen angegriffen. Gemäss Angaben von US-Präsident Donald Trump seien die Anlagen vollständig zerstört worden. Warum greifen die USA in den Konflikt ein? Was bedeuten die US-Angriffe für den Nahen Osten? Und wie reagiert der Iran? Die Eskalation des Konflikts zwischen Israel und Iran und der Kriegseintritt der USA besorgt Regierungen weltweit. So rief etwa die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas alle Beteiligten dazu auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Auch das Schweizer Aussendepartement zeigte sich am Sonntag «zutiefst alarmiert über die gefährliche Eskalation». Alle Parteien sollten unverzüglich zur Diplomatie zurückkehren. Hat die Schweiz angemessen reagiert? Und welche Rolle kommt ihr im Nahostkonflikt zu? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz in einer Spezialausgabe der «Arena»: – Reinhard Schulze, Islamwissenschaftler – Claudia Franziska Brühwiler, Professorin für amerikanische Kultur und Politik, Universität St. Gallen – Marcel Berni, Strategieexperte Militärakademie ETH Zürich – Saghi Gholipour, Politologin und Mitgründerin der Organisation «Free Iran Switzerland»
Israel hat einen überraschenden Angriff auf den Iran durchgeführt, bei dem hochrangige Militärs und Atomwissenschaftler getötet wurden. Im Interview mit der Epoch Times spricht der Terrorismusexperte Shams Ul Haq von einem „schwarzen Tag“ für den Iran. Er warnt vor einer Eskalation zu einem regionalen Krieg und betont, dass die USA und Europa schnell vermitteln müssen, um den Iran und Israel an den Verhandlungstisch zu bringen.
Die Ukraine hat mit Kommandounternehmen auf russische Luftwaffenstützpunkte und die Krim-Brücke wichtige Russische Infrastruktur getroffen. Das Land zeigt, wie mit billigen Drohnen millionenteure Kriegswaffen binnen Sekunden ausgelöscht werden können. Wird Putin jetzt an den Verhandlungstisch kommen? Zur Lage im Ukraine-Krieg.
Die Geschichte verzeihe weder Zaudern noch Zögern, hat Ursula von der Leyen gerade bei der Verleihung des Karlspreises gesagt. Host Kai Küstner beleuchtet die Frage, ob die neue Bundesregierung sowohl bei der militärischen Stärkung Europas als auch bei der Unterstützung der Ukraine nun eine Führungsrolle zu übernehmen bereit ist. Der Berlin-Besuch des ukrainischen Präsidenten Selenskyj lieferte erste Hinweise, wie gemeinsame Rüstungsprojekte für weitreichende Waffen aussehen könnten. Stefan Niemann schildert die Lage an der Front, berichtet von einer möglichen russischen Offensive im Raum Sumy und beschreibt, warum ein neuer Drohnentyp mit Glasfaseranbindung für die ukrainische Landesverteidigung besonders bedrohlich ist. Eher gering sind die Erwartungen in Kiew vor den für Montag geplanten erneuten russisch-ukrainischen Gesprächen in Istanbul – zumal Moskau sich weigert, sein Memorandum vorab vorzulegen. Der Militärökonom an der Militärakademie ETH Zürich, Marcus Keupp, nennt die Gespräche "Scheinverhandlungen". Russland werde erst dann mit ernsthaften Absichten an den Verhandlungstisch treten, wenn es vor der Perspektive stehe, den Krieg zu verlieren. Nötig sei militärischer Druck. Das Einzige, was Russland respektiere, seien Mut und Stärke. Wenn Europa dies anerkennen würde, müsste es "politisch völlig anders auftreten". Im Interview mit Anna Engelke erklärt Keupp, wie realistisch es ist, dass Russland in wenigen Jahren einen NATO-Staat angreift, warum man keine Angst vor russischen Atomwaffen haben sollte und wie es um Russlands Wirtschaftskraft steht. Der Militärökonom wirft auch einen Blick auf die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Das Interview mit Militärökonom Marcus Matthias Keupp https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio1883786.html Zum Besuch des ukrainischen Präsidenten bei Merz: https://www.tagesschau.de/inland/selenskyj-merz-berlin-100.html „Spurwechsel - die neue Weltordnung nach Russlands Krieg“ - Marcus Keupp https://bastei-luebbe.de/Buecher/Sachbuecher/Spurwechsel/9783869951539 Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast "Migration in Dänemark: Härte statt Hygge" https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp=sus
Sollte der Krieg in der Ukraine am Verhandlungstisch zugunsten Russlands enden, wäre auch ein unzureichendes Sanktionsregime dafür verantwortlich. Das Ultimatum der Europäer an Putin war richtig, nun müssen sie liefern, schnell und eindrucksvoll. Remme, Klaus www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Der US-Präsident hat Russland zur Unterzeichnung eines Friedensabkommens aufgefordert. Auch der Außenminister fordert schnellste Lösungen am Verhandlungstisch – sonst könnte sich die USA zurückziehen und beschließen, sich wichtigeren Themen zu widmen. Ein Streitfall sind Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland.
Ein bisschen Frieden durch ein bisschen Kapitulation am Verhandlungstisch. War's das für die Ukraine, fragen wir am Küchentisch. Bürokratie finden alle doof. Unser Gast sagt, Bürokratie kann die (Um)welt besser machen. Von WDR 5.
Der Zollstreit zwischen China und den USA eskaliert, während für die EU eine potenzielle Vermittlerin im eigenen Handelsstreit nach Washington reist. Lässt Trump sich von der italienischen Ministerpräsidentin Georgia Meloni an den Verhandlungstisch bringen? Innenpolitisch ignoriert er ein Gerichtsurteil und wird unbeabsichtigten Wahlkampfhelfer für Kanadas liberale Partei. „This is America“ über eine Woche voller Konflikte – außen- wie innenpolitisch. Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Antonia Beckermann, Stefanie Bolzen, Sonja Gillert, Wim Orth, Gregor Schwung US-Korrespondentin Stefanie Bolzen ordnet jede Woche im Gespräch mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann, Wim Orth und Sonja Gillert die aktuellen Nachrichten aus den USA ein – mal aus Washington, mal aus Florida oder den Flyover-States. "This is America" ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Feedback gern an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Wladimir Putin wird Europa und die Nato zeitnah testen, davon sind Historiker Sönke Neitzel und Politologe Carlo Masala überzeugt. Auch das Wo und das Wie ist für die beiden Militärexperten bereits geklärt: Russische Soldaten könnten problemlos in die estnische Grenzstadt Narwa einmarschieren und sie besetzen. Und dann? Wie reagiert Deutschland? Europa? Die Nato? Wie überzeugt man Portugal, für eine kleine estnische Stadt in den Krieg zu ziehen?Die Stimmung im neuesten "ntv Salon" ist gedrückt, das Thema umso so wichtiger: Wie wahrscheinlich ist ein Angriff von Russland auf einen Nato-Staat? Wäre Deutschland darauf vorbereitet?Masala und Neitzel sind skeptisch. "Wir haben die Bundeswehr zum bewaffneten THW gemacht", sagen sie über die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Sie hinterfragen auch, ob die Regierungsparteien den Ernst der Lage verstanden haben: "Als ich gesehen habe, dass die SPD im Koalitionsvertrag einen freiwilligen Wehrdienst durchgesetzt hat, musste ich mich erst einmal ärztlich versorgen lassen", sagt Neitzel.Die Diagnose der Militärexperten ist eindeutig: Die deutsche Politik und die deutsche Gesellschaft drücken sich auch nach drei Jahren Krieg in der Ukraine vor der dringend notwendigen Debatte über die Absichten von Wladimir Putin und was es bedeutet, die Bundeswehr zu ertüchtigen: "Beim Soldatenberuf geht es letztlich ums Kämpfen, Töten und Sterben", sagen sie. Denn allen Unkenrufen zum Trotz enden Kriege eben nicht am Verhandlungstisch.Weitere Themen? Wie groß und gefährlich sind die Personalprobleme der Ukraine? Und warum stellt man manche Fragen besser einem Schimpansen?Der neue "ntv Salon" mit Carlo Masala, Politikwissenschaftler der Bundeswehr-Universität in München und Sönke Neitzel, Militärhistoriker der Universität Potsdam.Moderation? Frauke Niemeyer und Tilman AretzSie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Selenskyj erklärte sich am Dienstag – vier Tage nach dem Eklat im weißen Haus – bereit, unter der „starken Führung“ von US-Präsident Donald Trump auf einen dauerhaften Frieden hinzuarbeiten. In der vergangenen Nacht war bekanntgeworden, dass die USA ihre Militärhilfe für die Ukraine einstellen.
Ob spektakuläre Kampfszenen oder riskante Stunts – es sind selten die Hollywoodstars selbst, die für gefährliche Szenen herhalten müssen. Stattdessen kommt Marie Mouroum zum Einsatz - eine der gefragtesten Stuntfrauen weltweit. Doch ihr Weg in die Spitzenliga der Filmbranche war alles andere als einfach. Sie verrät, warum mentale Stärke in ihrem Beruf genauso wichtig ist wie körperliche Fitness, welche Strategie sie entwickelt hat, um sich am Verhandlungstisch nicht unter Wert zu verkaufen und was sie sich von ihrer aktuellen Teilnahme bei Let's Dance verspricht. Ein Gespräch über Mut, Durchhaltevermögen und die Kunst, immer wieder aufzustehen – egal, wie hart der Sturz war.Hier geht es zu ihrer Website: https://www.mariemouroum.com/Marie Mouroum auf Instagram: https://www.instagram.com/marie.mouroum/?hl=de+++ 5-Minuten-Talk – wir haben ja nicht ewig Zeit - Podcast | RTL+ +++"Die Boss" ist ein Podcast von RTL+.Gastgeberin: Simone Menne.Redaktion: Verena Carl, Kirsten Frintrop, Isa von Heyl, Sarah Klößer und Sarah Stendel.Mitarbeit: Schirin Wolski.Projektmanagement RTL+ & Schnitt: Kirsten Frintrop.Postproduktion & Sounddesign: Aleksandra Zebisch.+++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Nach dem Eklat im Weißen Haus fordert US-Außenminister Marco Rubio eine Entschuldigung von Selenskyj. Gleichzeitig betont er, dass Frieden die Beziehungen zwischen Trump und der Ukraine retten könnte. Die USA wollen Russland an den Verhandlungstisch bringen.
Donald Trump sieht sich selbst gerne als Dealmaker. Der US-Präsident hat sich vorgenommen, den Ukraine-Krieg so schnell wie möglich zu beenden. Kurz vor dem dritten Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine hat er zwar geschafft, dass sich etwas bewegt. Doch bei seinem Deal mit Russland bleibt eines außen vor: Es war Putin, der die Ukraine angegriffen hat. Noch diesen Monat will sich Trump persönlich mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin treffen. Wie einen Aggressor behandelt er ihn aber nicht. Die Ukraine selbst und auch Europa bleiben in den Gesprächen bislang außen vor. Ulrich Schneckener, Vorstandschef der Deutschen Stiftung Friedensforschung, beobachtet die aktuelle Situation mit großer Sorge. Im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit" erklärt Schneckener, warum Trumps Vorgehen seiner Ansicht nach die Welt nicht friedlicher, sondern nur gefährlicher mache. "Trump macht Putin im Moment stark", sagt der Friedensforscher. Der US-Präsident habe "eine ganze Reihe von Positionen, die man eigentlich erst am Verhandlungstisch klären würde, gleich vom Tisch genommen".Schon jetzt ist klar, dass die USA einen Waffenstillstand nicht mit eigenen Truppen überwachen würden. Auch einem möglichen NATO-Beitritt der Ukraine haben die USA bereits eine Absage erteilt, genau wie einer Rückkehr zu den Grenzen vor 2014, als Russland die Krim annektiert hat. "Das spielt Moskau extrem in die Karten", sagt Schneckener. Druck könne Trump auf diesem Weg nicht auf Putin ausüben. Die aktuelle Situation sei "extrem gefährlich" für Europa analysiert der Professor für Internationale Beziehungen und Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Osnabrück. Es würden derzeit "die falschen Signale nach Moskau gesendet". Schneckener sieht die große Gefahr, dass Putin sich in seinem Kurs bestätigt fühlt und seinen Kurs fortsetzt. "Wenn Trump das nicht sieht oder nicht sehen will oder es ihm schlicht egal ist, dann wird das für Europa extreme Folgen haben", mahnt der Friedensforscher. "Und wir werden in Europa einen hohen Preis dafür zahlen, dass wir in den letzten drei Jahren die Ukraine nicht ausreichend unterstützt haben."Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Laut den USA gibt es für Europäer keinen Platz am Verhandlungstisch über Frieden in der Ukraine. Und: Die USA wollen nur die Rolle des neutralen Vermittlers zwischen Putin und Selenskyj einnehmen. Der französische Präsident Macron hat daraufhin einige EU-Staatschefs für Montag zu einem Dringlichkeitstreffen nach Paris geladen. Wesentliches von der Münchner Sicherheitskonferenz und deren unmittelbaren Auswirkungen.
Am Mittwoch hat US-Präsident Trump mit dem russischen Machthaber Putin über die Ukraine gesprochen und damit für viel Wirbel gesorgt. Im Interview mit Host Anna Engelke ordnet der Militärexperte Nico Lange von der Münchner Sicherheitskonferenz das Telefonat ein. Er kritisiert, dass die Europäer nach dem Anruf „einen weinerlichen Eindruck“ gemacht hätten. Damit zeige man seine Schwäche noch öffentlicher. Dabei hätten die Europäer alle Möglichkeiten, sich in Verhandlungen zwischen Russland und den USA einzubringen. Problematisch hält Nico Lange vor allem die Kommunikation von Donald Trump und seinem Umfeld – auch gegenüber der Ukraine. Gleichzeitig rät der Sicherheitsexperte der Bundesregierung und den Europäern, Wege zu finden, direkt mit den USA zu sprechen. Dafür sei die Münchner Sicherheitskonferenz eine gute Gelegenheit. Auch der US-Sonderbeauftragte für Russland und die Ukraine, Keith Kellogg, äußert sich im Exklusiv-Interview mit Anna Engelke zu dem Thema. Seine Botschaft an alle europäischen Staats- und Regierungschefs: Sie sollten sich bei Trump melden. Kai Küstner berichtet, wie viele Milliarden Europa 2024 für Verteidigung ausgegeben hat (weniger als Russland) und über die andauernde Diskussion über Verteidigungsausgaben in der NATO. Die Situation der Ukraine fasst er so zusammen: Sie ist militärisch bei weitem in keiner starken Lage – genau das aber müsste sie für eine starke Position am Verhandlungstisch sein. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview von Anna Engelke mit Keith Kellogg in den ARD tagesthemen https://www.tagesschau.de/multimedia/video/schnell_informiert/video-1433618.html Interview mit Nico Lange auf tagesschau.de über Verhandlungen mit Putin https://www.tagesschau.de/ausland/europa/trump-ukraine-russland-lange-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Video-Tipp: Brauchen wir wieder eine Wehrpflicht? https://www.youtube.com/watch?v=Eah4zzsWBls
Bei ersten Presseterminen gibt sich FPÖ-Chef Herbert Kickl staatsmännisch und spricht von »konstruktiven Gesprächen« mit dem möglichen Koalitionspartner ÖVP. Doch ein heimliches Video, das dem Standard zugespielt wurde, zeigt worüber in der Partei hinter den Kulissen nachgedacht wird. Zwei Abgeordnete der FPÖ bezeichnen darin Geflüchtete als »Gesindel«, die ÖVP als »jämmerlich«. Aus der EU müsse man »eigentlich austreten«. Als Reaktion auf die Veröffentlichung des Videos drohte der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp dem Standard damit, der Zeitung die staatliche Presseförderung zu entziehen. Dabei ist das, was seine Parteikollegen am Stammtisch besprochen haben, gar kein Geheimnis, sondern passt ins Wahlprogramm der FPÖ. Und auch zu Aussagen von Herbert Kickl aus der Vergangenheit, in denen er immer wieder über seine Pläne für Österreich gesprochen hat. In dieser Folge von »Inside Austria« sprechen wir darüber, wie die freiheitliche Partei das Land verändern will. Wer die Leute sind, die mit Kickl am Verhandlungstisch sitzen. Und welche Schritte die Partei einleiten könnte, wenn sie die entscheidenden Ministerien besetzt.In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, folgen Sie uns doch und lassen Sie uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Donald Trumps Amtsantritt am 20. Januar schürt Hoffnung auf eine rasche Beilegung des Ukraine-Konflikts, nachdem sein Sondergesandter Keith Kellogg ein Ende des Krieges „binnen Monaten“ in Aussicht gestellt hat. Russlands Präsident Wladimir Putin zeigt sich offen für Verhandlungen, doch entscheidend ist, ob die Ukraine gestärkt und mit internationaler Unterstützung an den Verhandlungstisch tritt.