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„Technische Perfektion schafft den besten Klang, aber die innere Haltung prägt das Gespräch.“ In dieser Folge von Behind the C begrüßt Franz Kubbillum Dr. Eckart Pech, der im Vorstand der init AG die strategisch wichtigen Bereiche Gesundheit, Informationssicherheit und IT-Services leitet. Die init AG hat sich mit rund 1.500 Mitarbeitenden und 250 Millionen Euro Umsatz als führender Akteur für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung etabliert. Im Gespräch räumt Eckart mit dem überholten Bild auf, IT sei lediglich ein unterstützendes Werkzeug. In der heutigen Wirtschaft ist Software das integrale Herzstück jedes erfolgreichen Geschäftsmodells. Er zeigt auf, wie wichtig Agilität und technologische Offenheit sind, um den tiefgreifenden Wandel im öffentlichen Sektor und im Gesundheitswesen aktiv zu gestalten. Eckart blickt auf eine außergewöhnliche internationale Karriere zurück: von den Anfängen in der Technologieberatung über eine sechsjährige Führungsrolle in den USA bis hin zu DAX-Vorstandspositionen bei O2 Telefónica und der Allianz. Er berichtet, wie ein abstraktes Karriereziel auf Metaebene mit taktischer Flexibilität harmoniert und warum ihn eine gesunde innere Unruhe immer wieder antreibt. Auch persönlich gibt er Einblicke in seine Routinen: Der passionierte Hobby-Triathlet erklärt, warum der tägliche Arbeitsweg auf dem Fahrrad für ihn mehr als nur Bewegung ist und wie bewusste Auszeiten im Sport oder mit der Familie ihm die nötige mentale Stärke schenken, um als Top-Manager langfristig resilient zu bleiben. Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden: - Wie gelingt das Zusammenspiel aus langfristigen Karrierezielen und der nötigen Flexibilität, um disruptive Marktchancen im richtigen Moment zu ergreifen? - Warum ist das Erreichen einer echten Work-Life-Balance kein Widerspruch zu Spitzenleistungen im Management und wie setzt man sich dafür realistische Grenzen? - Welche Kernkompetenzen müssen zukünftige Führungskräfte mitbringen, um Organisationen durch die gewaltige Disruption von KI-Agenten und neuen Technologien zu steuern? Themen: - IT-Governance - Public Sector - E-Health - Resilience & Grit ----- Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Dr. Eckart Peck: https://www.linkedin.com/in/dr-eckart-pech-231665/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/
Marion Heigl bietet mit Solo&Co ein buntes Netzwerk für Gemeinschaftssucher.
Marion Heigl bietet mit Solo&Co ein buntes Netzwerk für Gemeinschaftssucher.
Ich spreche mit der Journalistin Nora Beyer über Frauen in Spielen, weibliche Perspektiven sowie die Care-Ethik, der sie in ihrer Doktorarbeit nachspürt. Die Mutter von zwei Kindern war u.a. Chefredakteurin beim Spielemagazin GAIN und hat in den letzten Jahren zahlreiche Artikel über Games geschrieben, u.a. für den Tagesspiegel, GameStar, der Freitag, das International Games Magazine oder in der GEE. Wir sprechen u.a. über ihre dort veröffentlichten Essays über Indiana Jones und der Große Kreis, wo sie auf das Netzwerk der Frauen im Hintergrund aufmerksam macht, sowie über Mütter als Monster, wenn Zerrbilder von Frauen dargestellt werden. Außerdem geht es natürlich um ihre Lieblingsspiele.
In dieser Podcastfolge führt uns der deutsche Fotograf Mika Störkel durch seine Fotoausstellung „Ipsan“, eine Schwarz-Weiß-Arbeit über die koreanischen Berge um Seoul, deren kulturelle Bedeutung und das Wandern in Korea. Seine persönlichen Erfahrungen in Korea haben Mika stark in seiner Fotografie geprägt und stehen beispielhaft dafür, was für Möglichkeiten sich eröffnen, wenn man seine Interessen und Korea vereint.Kennt ihr koreanische Fotografen wie Lee Gab-chul? Wenn nicht, hört auf jeden Fall zu, denn Mika gibt uns eine kleine Einführung in die Welt der koreanischen Fotografie und stellt einige Künstler vor, die besonders prägend sind.Falls ihr Mika nicht nur hören, sondern seine Werke auch sehen wollt, dann schaut gerne bei ihm vorbei:Instagram: @mikastoerkelYouTube: @mikastWebsite: www.mikastoerkel.com *CREDITS:Konzept: Svenja WölleckeModeration: Svenja WölleckeSchnitt: Svenja Wöllecke_______________Wir freuen uns immer über Fragen und Anregungen, die ihr uns gerne per Mail an podcasts@netzwerk-junge-generation.de senden könnt.Spannende Infos und noch mehr interessante Themen rund um das Netzwerk und Korea findet ihr auch auf unseren weiteren Kanälen und unserer Website:https://www.instagram.com/dkjnetwork/www.youtube.com/@jungegenerationDEKRhttps://netzwerk-junge-generation.de/
Der Immobilien Marketing Podcast | Wissen zur Vermarktung deiner Immobilie sowie deines Unternehmens
Wie schafft man es, sich über 20 Jahre erfolgreich am Markt zu behaupten, ein starkes Netzwerk aufzubauen und gleichzeitig einen eigenen Immobilienbestand aufzubauen?Genau darüber spreche ich in dieser Podcast-Folge mit Emanuel Trif.Emanuel ist Gründer von Kredit-Angebot.at, Finanzierungsexperte, Immobilieninvestor und jemand, dessen Name immer wieder fällt, wenn es um Immobilienfinanzierungen geht.Besonders spannend fand ich seinen Weg: Vom Metalldesigner über den Vertrieb bis hin zum Spezialisten für Immobilienfinanzierungen. Heute begleitet er Privatpersonen, Investoren und Unternehmer bei Finanzierungen in ganz Österreich und darüber hinaus.Wir sprechen darüber, warum Vertrauen in seinem Geschäft wichtiger ist als jede Werbekampagne, wie er neue Kunden gewinnt, weshalb er auf Netzwerken, Empfehlungen und Sichtbarkeit setzt und warum viele Unternehmer beim Marketing viel zu früh aufgeben.Außerdem verrät Emanuel, wie er selbst mittlerweile einen Bestand von 10 Immobilien aufgebaut hat und worauf Investoren bei Finanzierungen besonders achten sollten.Dir hat die Folge gefallen? Dann abonniere den Podcast, lass uns eine Bewertung da und teile die Folge mit jemandem, der endlich seinen ersten Immobilien-Deal machen will!
Bitcoin funktioniert. Die Regeln sind klar, das Netzwerk läuft und seine fundamentalen Eigenschaften haben sich über Jahre bewährt. Doch warum bleibt die breite gesellschaftliche Akzeptanz trotzdem aus?In dieser Folge sprechen wir mit Dennis über den aktuellen Stand der Bitcoin-Adoption, die Herausforderungen unserer Gesellschaft im Umgang mit Eigenverantwortung und die Frage, ob Bitcoin seiner Zeit vielleicht einfach voraus ist.Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre, die Auswirkungen von ETFs und Finanzialisierung, die Rolle von Krisen als Katalysator und die Frage, woran wir erkennen werden, dass die Gesellschaft wirklich bereit für Bitcoin geworden ist. Am Ende ziehen Dennis und Chris ein recht persönliches Resümee. Themen dieser Folge:Warum Bitcoin technisch bereits bereit istDie gesellschaftlichen Hürden der AdoptionEigenverantwortung versus BequemlichkeitVertrauen in Institutionen oder Vertrauen in offene NetzwerkeBitcoin im Bärenmarkt: Was wirklich zähltDie Auswirkungen von ETFs und FinanzialisierungWelche Rolle Krisen für die Bitcoin-Adoption spielenEin Ausblick auf die nächsten zehn Jahre BitcoinVon und mit:- Dennis (d11n)- Chris⚡SHA256 (Cutting)- Chris⚡SHA256Hier könnt ihr uns eine Spende über Lightning da lassen: ⚡️nodesignal@getalby.comZusätzlich haben wir auch einen Silent Payment Link: sp1qq0a2rles9y32ffmj0eawvjglgqsgj7hq99ers580l98k42a7rh9szq3sa50fh2e5lwf22fxcjy0qw88u72vlj328qr39da245sq4nrskuqvvv5l4Neben dem Podcast findet ihr uns auch auf YouTubeFür Feedback und weitergehenden Diskussionen kommt gerne in die Telegramgruppe von Nodesignal und bewertet uns bei Spotify und Apple Podcasts, das hilft uns sehr. Folgt uns auch gerne bei Nostr:npub1n0devk3h2l3rx6vmt24a3lz4hsxp7j8rn3x44jkx6daj7j8jzc0q2u02cy und Twitter.Blockzeit: 952874Bitcoin als Tool im Werkzeugkasten der Freiheit - einundzwanzig Bitcoin Fixes this am Arsch - MünzwegHey Bitcoin!Einundzwanzig, der Bitcoin PodcastTimestamps:00:00:00 Intro und Moin Moin Dennis00:05:59 Bitcoin ist bereit. Die Gesellschaft nicht. Was meinst du damit?00:16:00 Was ist das Wertverspechen von Bitcoin?00:21:03 Warum fehlt vielen die Motivation, sich mit Bitcoin zu beschäftigen?00:25:54 Sind wir noch nicht an dem Punkt, an welchem wir Bitcoin als Lösung brauchen?00:35:58 Zwei Wege zu Bitcoin zu kommen - Neugierde oder Schmerz00:41:59 "Bitcoin ist die Antwort auf der Suche nach einer Frage"00:47:37 Gibt es mein Bewusstsein darüber das die Fiatentwertung weiter gehen wird?00:49:32 Wie wird Bitcoin in 10 Jahren adoptiert sein?00:53:06 Bitcoin als Tool im Werkzeugkasten der Freiheit00:58:56 Wie hast du dir den Fortgang der Entwicklung der Bitcoin Adoption vorstellt?01:04:06 Wann wird man rückblickend erkennen können, dass die Gesellschaft irgendwann bereit für Bitcoin war?01:08:54 Werden wir weniger von Dennis hören?01:12:04 Wie sieht Chris die Situation um die Bitcoin Adoption?01:16:12 Dennis fragt sich, wofür er dass alles macht.01:21:41 Bitcoin ist ein Teil von unserem Leben geworden.01:23:56 Danke und Tschüss, Dennis!01:24:55 Boosts mit Zetti und Calso
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Ein großer Teil des globalen Öl‑ und Warenverkehrs passiert täglich diese Meerenge zwischen Persischem Golf und Golf von Oman. Doch die aktuelle Krise zwingt die Logistikbranche zum schnellen Umdenken: Schiffe werden umgeleitet, Luftfrachtrouten angepasst und neue Landkorridore aktiviert. In dieser Folge von VerkehrsRundschau Funk sprechen Tabea Schaaf und Christian Bonk mit Tobias Maier, CEO DHL Global Forwarding Middle East & Africa, über die Auswirkungen der Krise auf globale Lieferketten. Im Fokus stehen alternative Häfen und Air Gateways, multimodale Lösungen über Saudi‑Arabien und Oman, neue Lkw‑Korridore sowie die Frage, wie ein weltweites Netzwerk auch unter extremem Druck stabil gehalten werden kann.
Seit fünf Jahren gibt es nun das Netzwerk „Women in Arts and Media“ übersetzt „Frauen in Künsten und Medien“. Es bietet einen Ort zum Austausch, die Bandbreite der Mitgliederinnen reicht von freischaffenden Künstlerinnen bis zu Leiterinnen großer Einrichtungen. Cornelia Lanz ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende und erzählt, wie das Netzwerk im Arbeitsalltag unterstützen kann. In München trifft sich das Netzwerk vom 12. – 14. Juni zur Jahrestagung, dort erwarten Besucher*innen Workshops, Panels, und lebendige Gespräche.
In dieser Folge spricht Thilo mit Felicitas Kock. Sie ist Investigativjournalistin bei der Süddeutsche Zeitung und hat sich intensiv mit dem internationalen Netzwerk rund um Jeffrey Epstein beschäftigt – mit einem besonderen Fokus darauf, wie europäische Modelagenturen und Scouts in dieses System eingebunden waren.Die beiden haben schon einmal über den Fall Jeffrey Epstein gesprochen – und kommen jetzt wieder zusammen, weil das Gefühl bleibt: Irgendwie ist es ruhiger geworden um eines der größten Missbrauchsnetzwerke der letzten Jahrzehnte! Im Gespräch rekonstruieren die beiden, wie dieses Netzwerk funktioniert haben soll: über Modelscouts, Agenturen und scheinbar seriöse Kontakte wurden junge Frauen in Epsteins Umfeld gebracht. Was nach Karrierechance aussah, war für viele Betroffene der Einstieg in ein System aus Abhängigkeit, Kontrolle und Gewalt. Felicitas Kock beschreibt, wie Vertrauen gezielt aufgebaut wurde – und wie sich daraus ein Kreislauf entwickelte, in dem Grenzen Schritt für Schritt verschoben wurden, bis hin zu schwerem Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt. Gleichzeitig geht es um die größere Frage dahinter: Wie konnte so ein System über Jahre funktionieren – mitten in der Glamourwelt aus Mode, Reichtum und Jetset? Und warum stoßen solche Recherchen zwar kurz Empörung aus, verlieren dann aber schnell wieder an Aufmerksamkeit? Die Folge blickt deshalb nicht nur zurück auf Epstein, sondern auch auf die Strukturen, die sein Netzwerk möglich gemacht haben – und die Frage, ob sie wirklich verschwunden sind. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
260609PC Die Pforten der HölleMensch Mahler am 09.06.2026Ich weiß ja nicht, ob die Welt jemals anders funktioniert hat. Ja, schon immer haben Menschen Menschen unterdrückt, ausgebeutet, mussbraucht. Liegt es vielleicht nur daran, dass wir heute mehr wissen als früher? Das mehr dunkle Machenschaften ans Licht kommen? Jetzt treffen uns die Enthüllungen ins Mark. Vor allem in dem Wissen, dass es nur die Spitze des Eisberges ist. Erst die Epstein-Files. Dann der Fall Dominic Pelicot und jetzt das Netzwerk in Holland. Acht Männer im Alter von 21-51 Jahren sind verhaftet worden. Und es ist inzwischen klar, dass es mindestens ein – vermutlich sehr viel mehr – Vergewaltigungsnetzwerk handelt, in dem sich Männer darüber austauschen, wie man Frauen betäuben und missbrauchen kann. Man kann und muss leider annehmen, dass es sich in diesen Netzwerken nicht nur um erwachsene Frauen handelt, sondern auch um Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts. Bei dieser Vorstellung muss jeder normal empfindende Mensch mit einem Brechreiz kämpfen. In der Bibel heißt es einmal, dass Jesus den Zustand der Menschen so empfand, dass es ihm in die Eingeweide fuhr, was nichts anderes bedeutet, als dass es ihm den Magen umgedreht hat. Da dieses Entsetzen und Grauen aber keinem der Opfer hilft, sind Taten gefragt.Wenn wir nicht ethisch-moralisch völlig entgleisen wollen, als ganze Gesellschaft, muss mit aller Härte des Gesetzes gegen Täter und Drahtzieher vorgegangen werden. Die Internetkriminalität muss dringend massiver bekämpft werden. Der Sumpf der Perversion muss mit allen Mitteln trockengelegt werden. Wir schauen gerade in die Pforten der Hölle. Lasst sie uns gemeinsam schließen – mit allen Mitteln. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
nerdcafe. Der Podcast rund um WordPress, Hosting, CMS und Web.
Die nerdcafe Community: In dieser Episode gebe ich dir einen Blick hinter die Kulissen der neuen nerdcafe-Community – und erzähle dir, warum es am Ende Signal wurde. Ich spreche über die Geburt der nerdcafe-Community: Warum sie entstand, welche Tools ich geprüft habe – und warum ich mich für Signal entschied. Warum aber überhaupt die Community? Seit Jahren veranstaltete ich das nerdcafe Live auf LinkedIn – ein wöchentliches Audio-Format, das eine treue Fangemeinde aufgebaut hat. Doch der Podcast selbst bietet wenig Raum für direkten Austausch. Die Idee: Eine Community, in der Hörer*innen sich vernetzen, Feedback geben und Fragen stellen können – ganz ohne Algorithmen oder kommerzielle Plattformen. Wie funktioniert die Community? - Signal-Gruppe, in der jeder schreiben darf - Fokus auf Podcast-Themen: Neue Episoden werden geteilt, Diskussionen angeregt. - Offen für Fragen – aber kein Support-Channel
Mit dem Buch "Das geheime Leben der Bäume" ist Peter Wohlleben berühmt geworden, wird sogar als "Naturerklärer der Nation" bezeichnet. Es folgten Bücher über das "Seelenleben der Tiere" und "Das geheime Netzwerk der Natur". Mit seinen Büchern und Vorträgen hat er den Blick vieler Menschen auf die Natur erweitert und unbekannte Zusammenhänge ganz neu erklärt. In seinem neuen Buch hat er sich die Bakterien vorgenommen: "Bakterien - Die heimlichen Helden. Wie sie uns Menschen prägen und die Natur". Am 11. Juni wird Peter Wohlleben sein Buch bei der Schönen Lesung im Großen Sendesaal des rbb vorstellen. Im radio3-Klimagespräch spricht Frank Schmid mit Peter Wohlleben über die Bedeutung von Bakterien für unser Leben.
In dieser Episode ist Peter Simon, Jugend- und Stützpunkttrainer, zu Gast. Gemeinsam sprechen wir über einen neuen Blick auf Spielprinzipien und die Frage, wie wir diese für Kinder und Jugendliche verständlicher und praxisnäher vermitteln können. Ausgehend von klassischen Spielprinzipien diskutieren wir, warum viele Modelle für junge Spieler oft zu abstrakt sind. Peter stellt einen Ansatz vor, der den Spieler statt den Trainer in den Mittelpunkt rückt. Dabei werden die Prinzipien aus der Perspektive des Spielers gedacht und in konkrete Handlungsanweisungen übersetzt. Außerdem sprechen wir über Methoden, Key-Events und Codewörter, die Orientierung geben und die Entwicklung der Spieler messbarer machen können. Wie können wir Leistungen unabhängig vom Ergebnis bewerten? Und wie schaffen wir eine Sprache, die Kinder wirklich verstehen? Eine Folge für alle Trainer:innen, die Spielprinzipien einfacher, verständlicher und spielernäher vermitteln möchten.
Künstliche Intelligenz bietet im Recruiting erhebliche Potenziale für mehr Effizienz, Qualität, Konsistenz und Geschwindigkeit. Gleichzeitig werden bestimmte KI-Anwendungen durch die europäische KI-Verordnung (EU AI Act) als Hochrisiko-Systeme eingestuft. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Systeme verboten sind! Es gelten lediglich besondere Anforderungen, um einen rechtskonformen, transparenten und verantwortungsvollen Einsatz sicherzustellen. In dieser Episode richten wir uns an HR-Führungskräfte, Recruiter:innen, Datenschutzverantwortliche und Betriebsräte. Wir übersetzen den Gesetzestext in die Praxis, bauen Berührungsängste ab und zeigen, wie KI im HR-Alltag sicher genutzt werden kann. In dieser Episode erfährst du: 1. Warum dieses Whitepaper wichtig ist Wir beleuchten die enormen Chancen von KI für Talent Acquisition und klären auf, warum die Einstufung als „Hochrisiko“ häufig missverstanden wird. Die zentrale Botschaft: Die KI-Verordnung ist keine Innovationsbremse, sondern ein klarer Handlungsrahmen. 2. Die Risikoklassen der europäischen KI-Verordnung Wir erklären das einfache Ampel-Modell (Grün, Gelb, Rot). Du erfährst, wie Recruiting-Anwendungen praxisnah eingeordnet werden und ab wann ein System Entscheidungen vorbereitet und somit als „Hochrisiko“ gilt. 3. Der praktische 30-Tage-Plan Wie fängt man an, ohne ein Großprojekt auszulösen? Wir stellen die wichtigsten Schritte für eine rechtssichere Einführung vor. Von der Anlage eines einfachen KI-Inventars über Dokumentationspflichten bis hin zur Zusammenarbeit mit IT, Legal und Betriebsrat. 4. Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat Die Mitbestimmung ist kein Showstopper, sondern ein Erfolgsfaktor. Wir diskutieren, wie KI Fairness und Konsistenz im Recruiting sogar unterstützen kann, welche Schutzmechanismen greifen und warum der Mensch weiterhin die finale Entscheidungsverantwortung trägt (Human Oversight). 5. Die fünf wichtigsten Handlungsempfehlungen Zum Abschluss fassen wir die wichtigsten Erkenntnisse in fünf konkreten, sofort umsetzbaren Empfehlungen zusammen, damit dein Unternehmen KI sicher und erfolgreich integrieren kann. Links & Ressourcen zur Episode: • Whitepaper-Quelle: Diese Episode basiert auf dem Praxis-Playbook „KI-VO FÜR TALENT ACQUISITION“ des Queb e. V. Bundesverband • Weitere Informationen und die Vorlagen (Templates) aus dem Toolkit findest du unter: https://www.queb.org/ki-vo-de/ Dieser Podcast ist KI-generiert! Dir hat diese Episode gefallen? Dann abonniere unseren Podcast und teile diese Folge mit deinem Netzwerk aus dem HR- und Recruiting-Bereich!
„Routine ist gefährlich – man muss sich täglich hinterfragen.“ In dieser Folge von Behind the C begrüßt Franz Kubbillum Urs Krämer, der als Chief Sales Officer bei Capgemini Deutschland die Vertriebs- und Marketinggeschicke für den gesamten deutschen Markt steuert. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der IT- und Beratungswelt kennt Urs die Branche wie kaum ein Zweiter. Er erklärt, warum er sich in Zeiten von massivem Kostendruck und dem allgegenwärtigen KI-Hype weniger als klassischer Verkäufer und vielmehr als strategischer Problemlöser für seine Kund:innen versteht. Dabei setzt er konsequent auf das japanische Kaizen-Prinzip: Die Kunst der stetigen, kleinen Schritte, um Organisationen und Menschen auf eine Welt vorzubereiten, in der die Veränderungsgeschwindigkeit nur noch eine Richtung kennt: steil nach oben. Urs blickt im Gespräch auf einen „wilden“ Werdegang zurück – vom Berater an der Front über die CFO-Rolle im Private-Equity-Umfeld bis hin zur CEO-Position bei Sopra Steria und seiner heutigen Rolle im Board. Er erzählt offen, wie er sich vom reinen „Zahlenmenschen“ zum Leader entwickelt hat, der heute vor allem durch eines führt: Kommunikation. Dabei nimmt er bewusst kein Blatt vor den Mund, denn für ihn bedeutet echte Führung auch Mut zur Polarisierung und klare Kante statt weichgespülter Floskeln. Ganz privat erfahren wir, warum der bekennende Morgenmuffel beim Restaurieren von Oldtimern am besten abschaltet und weshalb er im Flugzeug oder Auto lieber schweigend reflektiert, statt sich permanent mit dem nächsten Podcast oder Musik beschallen zu lassen. Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden: - Wie führt man Organisationen durch echte Begeisterung statt durch bloße Anweisungen und welche Rolle spielt dabei die radikale Vereinfachung komplexer Botschaften? - Wie navigiert man als Unternehmen erfolgreich zwischen dem harten Zwang zur Kosteneffizienz und dem gleichzeitigen Investitionsdruck durch Technologien wie AI? - Warum ist die Fähigkeit zur „input-freien Reflexion“ heute eine der wichtigsten Superkräfte für Führungskräfte geworden, um im Informations-Overload nicht den Fokus zu verlieren? Themen: - C-level - IT-Consulting - Digitale Transformation ----- Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Urs Krämer: https://www.linkedin.com/in/ursmkraemer/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/
Milena, wir müssen uns vorstellen: Jemand, der so auf Gesundheit achtet, wie ist dein Tagesablauf? Hast du bestimmte Rituale morgens oder abends? Ja, ich bin ein sehr dankbarer Mensch. Morgens, wenn ich aufwache, mache ich direkt ein paar Übungen. Ich mobilisiere und dehne mich. Das sind einfache Bewegungen, die wichtig für den Bewegungsapparat sind. Machst du das noch im Bett? Ja, natürlich. Man steht dadurch viel besser auf und startet anders in den Tag. Viele stehen morgens auf, trinken ihren Kaffee und gehen direkt los. Dabei ist es wichtig, Bewegungen zu machen, die man im Alltag normalerweise nicht macht. Danach reflektiere ich meinen Tag. Früher habe ich geschrieben, heute spreche ich vieles in die KI ein. Dankbarkeit spielt dabei eine große Rolle. Was war gut? Was war nicht so gut? Was kann ich verbessern? Das hilft mir, meinen Alltag bewusst zu gestalten. Auch mein Essverhalten hat sich verändert. Früher als Physiotherapeut hatte ich viel Stress und einen hohen Energieverbrauch. Seit ich meine Praxis nicht mehr habe und viel unterwegs bin, bin ich öfter an der frischen Luft, tanke Energie und lebe insgesamt anders. Du bist aus dem klassischen Alltag ausgestiegen und hast ein neues Lebensmodell geschaffen. Ja, und deshalb ist es so wichtig, immer wieder in die Veränderung zu gehen. Welche Übungen machst du morgens? Der Rücken ist die Basis. Viele Menschen haben Rückenprobleme. Eine einfache Übung ist, die Beine anzustellen, etwas auseinanderzunehmen und die Knie abwechselnd nach links und rechts fallen zu lassen. Damit mobilisierst du Hüften, Knie und Rücken. Allein diese kleine Bewegung bringt schon sehr viel. Hüfte, Becken und Beckenboden müssen jeden Tag enorme Belastungen ausgleichen. Durch solche Übungen werden sie entlastet und besser durchblutet. Mach lieber wenig, aber regelmäßig. Viele denken, sie müssten riesige Programme absolvieren und hören nach kurzer Zeit wieder auf. Lieber kleine Schritte, die dauerhaft Bestandteil des Lebens werden. Das gilt übrigens auch für Social Media. Viele posten einmal und sagen dann: „Das bringt nichts." Einmal bringt tatsächlich wenig. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit. Was hat sich für dich durch Social Media verändert? Es gehört inzwischen einfach zu meinem Leben. Ich finde es wichtig, Menschen Impulse zu geben. Vielleicht ist ein Thema heute nicht interessant, aber in ein paar Wochen erinnert sich jemand daran und denkt: „Da war doch jemand, der darüber gesprochen hat." Genau darum geht es: Sichtbar sein und Menschen eine Möglichkeit geben, Kontakt aufzunehmen. Durch Social Media kann ich viel mehr Menschen erreichen. Wenn ich durch Orte fahre, wird mir immer wieder bewusst, wie viele Menschen dort leben und wie wenige mich kennen. Warum sollten wir die neuen Medien nicht nutzen? Für mich ist eine der wichtigsten Botschaften: Sprich nur mit Menschen, die Sprechberechtigung haben. Suche dir Menschen, die Erfahrung haben und von denen du lernen kannst. Baue dir frühzeitig ein Netzwerk auf. Nicht erst dann, wenn du ein Problem hast. Ich vergleiche das gerne mit dem ADAC. Normalerweise brauchst du ihn nicht. Aber wenn du ihn brauchst und keinen hast, wird es schwierig. Milena, wie kann man mit dir zusammenarbeiten? Man kann mich buchen. Ich komme auch zu Menschen oder Unternehmen, wenn es sinnvoll ist. Je nach Situation fahre oder fliege ich sogar dorthin. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten über Zoom. Gerade Beratungen funktionieren oft hervorragend online. Natürlich gibt es Themen, bei denen persönlicher Kontakt wichtig ist. Deshalb kann man mich auch in Bietigheim-Bissingen oder im Schwarzwald besuchen. Es gibt also keinen Grund zu sagen: „Das ist zu weit weg." Für Urlaub nehmen Menschen enorme Anstrengungen auf sich. Für Hochzeiten wird jahrelang geplant. Aber der wichtigste Tag im Leben ist jeder Tag, an dem du gesund aufstehst. Deshalb sollte dir für deine Gesundheit kein Weg zu weit sein. Informiere dich, hole verschiedene Meinungen ein und entscheide dann, welcher Weg für dich der richtige ist. Besonders Unternehmen sollten sich stärker mit Prävention beschäftigen. Gesunde, bewegliche und motivierte Mitarbeitende bedeuten weniger Ausfälle und mehr Lebensqualität. Deshalb lohnt es sich, in die Gesundheit des Teams zu investieren. Diese Investition zahlt sich oft vielfach zurück. #Podcast #PodcastInterview #MilenaKostic #Gesundheit #Prävention #Bewegung #Dankbarkeit #Persönlichkeitsentwicklung #Veränderung #GesunderLebensstil #SocialMedia #Netzwerk #ErnstCrameri #Ergebnisorientiert #Mitarbeitergesundheit #Motivation #Weiterbildung #Unternehmertum #GesundLeben #Erfolg #ErnstCrameri Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 4. Expertenbuch in Venedig Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Brandschutz To Go - News, Tipps und Anekdoten aus der Sicherheitstechnik
Wie wird man eigentlich ein wirklich guter Brandschutzplaner?
In dieser Folge spricht Manuel mit Thomas Hoppe über Optimismus, Mut und Unternehmertum in Deutschland. Es geht darum, warum Gründerinnen und Gründer ein klares Ziel, Durchhaltevermögen und ein starkes Netzwerk brauchen. Thomas teilt persönliche Rückschläge, spricht über bessere Fehlerkultur und erklärt, welche Chancen durch KI und Digitalisierung entstehen. Außerdem gibt er Einblicke in sein Buch „Made in Germany“, das Mut machen und Deutschland wieder nach vorne bringen soll. ThemenOptimismus als Unternehmer-Mindset Gründen in Zeiten von KI Rückschläge und Fehlerkultur Mut, Fokus und starkes Netzwerk Deutschlands unternehmerisches Potenzial
Smart Fitness and Food Radio | Ernährung, Training, Lebensmittel, Abnehmen, Muskelaufbau, Gesundheit
In dieser Podcastfolge ist erneut Frank Taeger zu Gast – studierter Psychologe, mehrfacher Buchautor, Coach und Gründer der Deutschen Kraft- und Konditionstrainerakademie. Wir sprechen darüber, was High Performance wirklich bedeutet und warum der Unterschied zwischen "sustained High Performance" und "Peak Performance" entscheidend ist, wenn es darum geht, dauerhaft Leistung zu bringen ohne auszubrennen. Frank teilt seine neuesten Erkenntnisse aus seiner riesigen Wissens-Roadmap zu allem, was Menschen langfristig leistungsfähig, zufrieden und gesund hält. Außerdem: Warum Schlaf ein Hygienefaktor ist, der einfach passen muss und was passiert, wenn du Tiefschlaf und REM-Phasen wirklich optimierst. Wir reden über Atemtraining als unterschätzten Performance-Skill, die Psychologie hinter Zielen (vom Massively Transformative Purpose bis zu Tiny Habits), warum mehr arbeiten oft weniger bringt und wie KI das Arbeiten verändert. Für alle, die verstehen, wie man sie richtig nutzt. Wenn dir die Folge gefällt, teile sie gerne in deiner Instagram-Story oder in deinem Netzwerk. Ich freue mich wie immer über euer Feedback. Viel Spaß beim Zuhören. Enjoy! ► Erster Podcast mit Frank zu KI ► Suchst du einen erfahrenen Coach, der dir dabei hilft, deine gewünschten Ziele effektiv und mit Spaß zu erreichen? Dann schreib mir gerne eine Mail mit deiner Anfrage für ein unverbindliches Erstgespräch über meine Seite www.marcdrossel.de oder auf Instagram an "marc_drossel". Supplements: ► Maximal mögliche Rabatte mit dem Code "SMARTFITNESS" auf alle Supplements von www.esn.com & www.morenutrition.de! ► 10% Rabatt auf die DKKA Ausbildung wenn du über meinen Podcast startest Hier findet ihr alle Links zu Frank: ► Hier gibt's das große Trainingsbuch von Frank ► Hier bekommt ihr das neue Ernährungsbuch von Frank ► Hier gibts das Trainingsprogramm von Frank ► YouTube-Kanal von Frank ► Frank's Facebookseite ► Frank´s Homepage ► Frank´s neue Homepage Direkte Link zu meinen Social Media-Kanälen auf: ► Instagram ► YouTube ► TikTok ► Facebook Wenn dir die Show gefällt, dann schreib mit doch bitte eine Bewertung auf iTunes und abonniere die Show :) Hast du Ideen, Fragen oder Anregungen? Dann schreib mir einfach an info@smartfitnessandfood.de
Fix und Flip ohne Eigenkapital und mit fast null Risiko: David Uhrhan zeigt im zweiten Teil, wie er als Immobilieninvestor ein Modell gebaut hat, bei dem Verkäufer, Käufer und er selbst gewinnen. Statt selbst zu kaufen, bringt er einen Investor direkt mit dem Verkäufer zusammen und saniert die Wohnung vor dem Besitz Nutzen Lasten Übergang.Das sind die Kernpunkte dieser Folge:1. Warum die komplette Sanierung von 60.000 Euro im ersten Jahr voll von der Steuer absetzbar ist und die 15 Prozent Grenze nicht greift. Bei 42 Prozent Steuersatz holt der Investor rund 25.000 Euro zurück.2. Wieso das Modell ohne eigene Finanzierung und ohne Eigenkapital funktioniert. Gebraucht wird nur die gute Bonität des Endkäufers, der Cashflow, Steuern und Bestandsaufbau in einem mitnimmt.3. Drei konkrete Tipps für Investoren mit ersten Wohnungen: in Wissen und Netzwerk investieren, alle steuerlichen Hebel ziehen und früher auf Mehrfamilienhäuser und Under Rent Objekte gehen.Unser Gast David Uhrhan hat 15 Wohnungen aufgebaut, betreibt heute Aufteiler Projekte bundesweit und entwickelt sein risikoarmes Sanierungsmodell seit anderthalb Jahren.Folgt unserem Gast:Insta: @david.uhrhanhttps://www.linkedin.com/in/david-uhrhan/www.daviduhrhan.de---
„In einer digitalen Welt ist die analoge Erinnerung auf Papier wahnsinnig viel wert.“ In dieser Folge von Behind the C spricht Franz Kubbillum mit Philipp Schreiber, CEO und Mitgründer von KRUU, einem der führenden Anbieter für mobile Fotoboxen. KRUU versendet Self-Service-Fotoboxen aus Logistikzentren in Heilbronn und Michigan zu Events in ganz Europa und großen Teilen der USA, kombiniert robuste, transportfähige Hardware mit eigener Software und App-Steuerung und setzt bewusst auf ausgedruckte Fotos als haptische Erinnerungen – inklusive klarer Produktpakete, All-inclusive-Preisen und skalierbaren Logistikprozessen. Schreiber erzählt, wie er gemeinsam mit seinen Mitgründern aus ersten Markttests mit kleinem Ad-Budget ein international aktives, hardwareintensives Geschäft ohne Fremdfinanzierung aufgebaut hat – von den ersten Prototypen und Lieferketten-Herausforderungen über den Aufbau eines eigenen Hardware-Portfolios bis hin zu internen Tools, Teamkultur und persönlichen Routinen als Gründer. Er zeigt, welche Rolle schnelle Experimente, ein pragmatischer Umgang mit Risiko und der enge Austausch mit Kund:innen für Produktentwicklung und Wachstum spielen und wie KRUU heute über neue Medienformate und multimediale Erinnerungsprodukte nachdenkt. Drei Fragen, die in dieser Episode im Fokus stehen: - Wie hat sich KRUU vom Fotobox-Anbieter für Hochzeiten zu einem internationalen Player mit tausenden Events pro Jahr und Standorten in Europa und den USA entwickelt? - Wie testet man Hardware- und Serviceprodukte schnell am Markt, baut belastbare Fertigungs- und Logistikstrukturen auf und wächst in einem kapitalintensiven Geschäftsmodell ohne externe Finanzierung? - Welche Bedeutung haben analoge Fotos in einer digitalen Welt – und wie prägen Produktarchitektur, App, Self-Service-Erlebnis sowie persönliche Führungsroutinen den Alltag von Philipp Schreiber als Gründer? Themen: - C-level - Logistik - Bootstrapping ----- Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Philipp Schreiber: https://www.linkedin.com/in/phschreiber/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/
#Folge 0262 Büro mit Wohnzimmer-Feeling: Warum Gemütlichkeit Produktivität kosten kann Episodenlänge: ca 8 Minuten Thema: Büro mit Wohnzimmer-Feeling ist teuer Auf den ersten Blick wirkt es modern, einladend und sympathisch: offene Flächen, gemütliche Möbel, Lounge-Atmosphäre. Auf den zweiten Blick zeigt sich in vielen Unternehmen jedoch ein anderer Effekt: mehr Ablenkung, mehr Abstimmung, weniger Fokus und spürbarer Reibungsverlust. In dieser Podcastfolge geht es darum, warum Produktivität nicht dort entsteht, wo es nur gemütlich ist, sondern dort, wo Menschen klar arbeiten können. Sie erfahren in dieser Episode: warum Wohnzimmer-Feeling im Business schnell anstrengend werden kann wieso offene und störanfällige Arbeitsumgebungen Fokus und Verbindlichkeit erschweren was Arbeitsumgebung und Führungsqualität miteinander zu tun haben weshalb Leadership nicht dafür da ist, alles nur nett wirken zu lassen wie Führung einen Rahmen schafft, in dem Ergebnisse, Klarheit und Zusammenarbeit überhaupt möglich werden Diese Folge ist für Unternehmer*innen, Geschäftsführer*innen und Führungskräfte die sich fragen, wie Arbeitsumfelder, Strukturen und Führungsverhalten die Teamleistung beeinflussen. Denn ein Raum ohne Struktur macht unruhig. Und eine Führung ohne Struktur auch. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Ist es schön? Sondern: Unterstützt diese Umgebung Fokus, Verantwortung und gute Entscheidungen? Und natürlich darf das auch schön sein. BVMW Workshop: https://www.bvmw.de/de/muensterland-ostwestfalen-lippe/unternehmertum/veranstaltungen/2026-06-23-workshop-wie-fuehrung-entlastet-statt-zusaetzlich-kraft-zu-kosten Online Test: Ein Schritt seine Fähigkeiten zu erweitern ist der kostenlose Stresstypentest. Die persönliche Auswertung, die Sie per E-Mail bekommen, beinhaltet weitere praktische Tipps. https://www.rebecca-soetebier.de/stresstypentest/ Mehr Lösungen für die einzelnen Typen finden Sie in den Folgen 0068 - 0073 in diesem Podcast. Hinterlassen Sie gerne Ihre 5 Sterne-Bewertung bei ProvenExpert: https://www.provenexpert.com/rebecca-soetebier/ Vernetzten Sie sich gerne auch hier mit mir. Mit der Nachricht "Podcast" nehme ich Sie sofort in mein Netzwerk mit auf: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rebecca-soetebier/ Instagram: https://www.instagram.com/rebeccasoetebier/ Bleiben Sie am Ball und ziehen Sie mehr Gewinn aus meiner Expertise. Ihre Rebecca Soetebier Folge direkt herunterladen
Eine Kita-Leiterin aus Dresden wandert durch ganz Neuseeland. Heute im Interview Carola. Carola hat in Deutschland noch nie eine Nacht alleine im Zelt geschlafen, das wird sich in Neuseeland ändern.Interview-Gast Carola auf InstagramAlle Produkte, die Carola in ihrem Rucksack dabei hatte, verlinken wir euch in den nächsten Tagen, coming soon.Kontakt zu uns:Videos, Fotos und viele Hintergrundinformationen gibt es auf unserem Instagram-AccountHier geht es zu unserem Newsletter. Kostenlos.Webseite/ Spotify/ Apple Podcast/InstagramUnbedingte Empfehlung für alle Neuseeland-Reisende:Geld nach Neuseeland überweisen & vor Ort zahlen: WiseFür Reisen, Working Holiday oder Leben zwischen Deutschland und NZ:Mit Wise könnt ihr international überweisen,verschiedene Währungen halten und unterwegs zahlen.Mein Einladungslink. Hier bekommt ihr eine kostenlose Karte.
„Wir wollen Finanzteams aus dem Excel-Terror befreien und ihnen Zeit für echte Steuerung zurückgeben.“ In dieser Folge von Behind the C spricht Franz Kubbillum mit Elias Apel, CEO von Lucanet, einer globalen SaaS-Plattform für das „Office of the CFO“. Lucanet unterstützt über 6.000 Kunden weltweit dabei, zentrale Finance-Workflows wie Konzernabschlüsse, Konsolidierung, Planung, Tax-Compliance, ESG-Reporting und Abschlussprozesse zu automatisieren – agnostisch gegenüber ERP- und Vorsystemen, schnell implementierbar und speziell für Finanz- und Tax-Teams entwickelt. Mit rund 950 Mitarbeitenden, knapp 200 Millionen Euro ARR und einer klaren Plattformstrategie gehört Lucanet zu den relevanten europäischen Software-Playern für datengetriebene Unternehmenssteuerung. Apel zeichnet seinen Weg vom Corporate-Finance- und M&A-Berater über die Selbstständigkeit im Finance Advisory bis zum CEO von Lucanet nach – inklusive der ersten eigenen Lucanet-Implementierung beim Kunden, die ihn von der Wirkung der Software überzeugt hat. Er spricht darüber, wie das Unternehmen sich von einem fokussierten Konsolidierungsanbieter zu einer breiten Plattform entwickelt, welche Bedeutung klare Führungsroutinen (u. a. Timeboxing), Talententscheidungen und organisatorische Agilität für Wachstum und Profitabilität haben und wie er den Einfluss von KI auf Finanzprozesse, Produktentwicklung und die Rolle von CFOs einschätzt. Kernthemen die in dieser Episode besprochen werden: - Welche Pain Points bringen CFOs und Finance-Teams zu Lucanet und wie fügt sich die Plattform in eine heterogene Systemlandschaft jenseits klassischer ERP-Systeme ein? - Wie gelingt die Transformation von einem Kernprodukt (Konsolidierung) hin zu einer umfassenden Plattform für Planung, ESG, Tax und weitere „Jobs to be done“ im Office des CFO? - Mit welchen Tools, Routinen und Haltungen führt Elias Apel ein schnell wachsendes SaaS-Unternehmen – und wie verändert KI die Arbeit im Finance-Bereich in den nächsten Jahren? Themen: - C-level - Finance - SaaS - Prozessoptimierung ----- Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Elias Apel: https://www.linkedin.com/in/eliasapel/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/
Wie gelingt generationenübergreifende Zusammenarbeit wirklich – und warum ist sie für Unternehmen längst mehr als ein HR-Thema? In dieser Folge spricht Muriel mit Hans Rupli, Präsident des Netzwerks Focus50plus, über den demografischen Wandel, den Fachkräftemangel und die Chancen altersdiverser Teams. Im Gespräch geht es um verbreitete Vorurteile gegenüber Mitarbeitenden 50+, den Wert von Erfahrungswissen, die Rolle von Führung und Unternehmenskultur – und darum, weshalb Unternehmen das Thema strategisch angehen sollten. Eine Folge für alle, die die Arbeitswelt nicht in «jung gegen alt», sondern in Potenzialen denken wollen.
367: Am Himmel ist viel in Bewegung – und das werden wir in den kommenden Wochen deutlich spüren. Der Juni lädt dich dazu ein, ehrlich hinzuschauen und zu fühlen, wo du wirklich hingehörst. Das betrifft nicht nur dein Privatleben, sondern auch deine beruflichen Themen, dein Business und die Art, wie du deine Energie einsetzt. ☀️ Mit welchen Menschen fühlst du dich wohl? ☀️ Wo geht es dir wirklich gut? ☀️ Wo fühlst du dich zu Hause? Eine der markantesten Konstellationen des Jahres 2026 ist Jupiter im Löwen. Sie lädt dich dazu ein, aufzuräumen – innerlich und äußerlich. Loszulassen, was nicht mehr passt, damit Raum und Energie für das entstehen können, was dir wirklich Freude bereitet. Gleichzeitig unterstützen die aktuellen Energien Erkenntnisblitze und neue Einsichten. Es können sich Zusammenhänge zeigen, die du bisher nicht erkennen konntest. Oft geht damit ein Gefühl von Befreiung einher. Vielleicht werden in diesem Monat aber auch alte Wunden noch einmal spürbar. Genau hier ist Milde gefragt. Viele Menschen neigen dazu, sich zu verurteilen und zu glauben, sie hätten nicht genug an sich gearbeitet. Doch Heilung geschieht Schicht für Schicht. Der Juni ermöglicht Heilung auf Ebenen, die zuvor vielleicht noch gar nicht zugänglich waren. Deshalb darfst du liebevoll mit dir sein und anerkennen, wie weit du bereits gekommen bist. ❤️ DER JUNI lädt dich dazu ein:
Von wegen Einzelfall Winterthur: Die tunesisch-schweizerische Islamismus-Expertin Saida Keller-Messahli erläutert, warum das Messerattentat aus einem islamistischen Netzwerk entsprungen ist. Der Fall Mario Voigt ist mehr als nur ein Plagiatsfall. Der österreichische Kommunikationsforscher und „Plagiatsjäger“ Stefan Weber berichtet über seine Rechercheergebnisse. E-Voting ist fehler- und manipulationsanfällig. Jorgo Ananiadis, Chef der Piratenpartei Schweiz, begründet seine Ablehnung des E-Voting. Und Cora Stephan kommentiert etwas unernst den tiefen Fall von Bärbel Bas, der einstigen Hoffnungsträgerin der SPD.
In dieser Folge spreche ich mit Brigitte Zelger, Mitinhaberin des Green Luxury Hotel Pfösl im Südtiroler Eggental. Das Pfösl gehört zu den wenigen Hotels in der Region, die nach dem GSTC-Standard zertifiziert sind – einer der anspruchsvollsten Nachhaltigkeitsauditierungen in der gesamten Hospitality-Branche. Ich hatte die Möglichkeit, das Gespräch direkt vor Ort zu führen, was nochmal einen ganz anderen Einblick gibt als jedes Remote-Interview. Wir sprechen darüber, wie das Pfösl seinen CO2-Fußabdruck pro Gast von rund 29 auf etwa 15 Kilogramm gesenkt hat – nicht durch einen einzigen großen Umbau, sondern durch viele kleine Entscheidungen über Jahre. Ein Beispiel, das hängen bleibt: Als das Hotel sein Salatbuffet durch eine frisch servierte Salatbowl ersetzte, sank die Menge an Biomüll innerhalb von drei Wochen auf 30 Prozent des vorherigen Wertes. Kein Invest, keine große Kampagne – nur eine andere Entscheidung in der Küche. Ein weiterer Schwerpunkt im Gespräch ist das Netzwerk aus regionalen Produzent:innen, das das Pfösl in den vergangenen Jahren aufgebaut hat. Gemüse, Fleisch, Wein, Obst – das Hotel weiß bei jedem Produkt, woher es kommt und wie es angebaut wird. Diese Nähe zu den Lieferant:innen ist keine Kommunikationsstrategie, sondern Teil des täglichen Betriebs. Zuletzt waren verschiedene Erzeuger:innen direkt im Hotel zu Gast und haben den Gästen ihre Produkte vorgestellt. Wir reden auch über die Arbeitsbedingungen im Betrieb. Das Pfösl hat die Fünf-Tage-Woche eingeführt, arbeitet mit einem jährlichen "Audit Familie und Beruf" und hat eine Führungsebene unterhalb der Inhaberfamilie aufgebaut. In einer Branche mit traditionell hoher Fluktuation ist das kein Selbstläufer. Und wir sprechen ganz offen über die Kosten: Nachhaltigkeit ist nicht günstig. Brigitte schildert aber auch, wie schnell sich konkrete Einsparungen gezeigt haben – angefangen bei der Mülltrennung bis hin zum Wassermanagement, das monatlich gemessen wird. Was man nicht misst, kann man nicht verändern – das zieht sich als Grundprinzip durch das gesamte Gespräch. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie Nachhaltigkeit im Alltag eines Familienbetriebs wirklich aussieht – jenseits von Labels und Hochglanzbroschüren.
Der Club der Top-Entscheider ist klein und die wirklich spannenden Positionen landen fast nie in der Stellenanzeige einer Tageszeitung. Wer an die Spitze will, muss die Spielregeln des verdeckten Arbeitsmarktes beherrschen und proaktiv die Fäden ziehen, statt auf den Zufall zu hoffen. - Inwiefern dominiert der verdeckte Stellenmarkt im Top-Management? - Wie wichtig ist der Abgleich des eigenen Profils mit den Unternehmensanforderungen? - Welche 4 Bewerbungsmöglichkeiten stehen Ihnen für C-Level-Positionen zur Verfügung? - Was sollten Sie bei einer späteren Bewerbung als Vorstand beachten? (00:00) C-Level Bewerbung Überblick (01:31) Warum Stellen verborgen sind (04:21) Unternehmen richtig prüfen (07:56) Recherche und Netzwerk nutzen (08:27) Vier Bewerbungswege (09:20) Weg 1 Netzwerk aktivieren (10:16) Weg 2 Sichtbar werden online (12:49) Weg 3 Invers Headhunter (15:18) Weg 4 Initiativ bewerben (17:35) C-Level Plus Vorstand (18:24) Fazit und nächste Schritte (19:42) Coaching Buch und Abschluss Aus dieser Folge werden Sie mitnehmen, wie Sie trotz Herausforderungen dennoch Ihren Traumjob im Top-Management ergattern. ___ **Links zur Folge:** Website: https://www.galileo-institut.de/bewerbung-c-level/ Link zur NL-Anmeldung: https://www.galileo-institut.de/newsletter/ ___ Sie sind neu an der Unternehmensspitze oder kämpfen bereits mit scheinbar unlösbaren Herausforderungen? Vielleicht klemmt es gerade in der Transformation? Vielleicht läuft sogar alles gut und Sie sind dennoch unzufrieden? In meinem kostenfreien Onlinecoaching zeige ich Ihnen Lösungen für diese Herausforderungen.
Nikolaus Förster ist Herausgeber und Ideengeber der Impulse Medien GmbH. Er hat eine Zeitschrift und ein Netzwerk geschaffen, das Unternehmerinnen und Unternehmer miteinander verbindet. Sein Herz schlägt gleichermaßen für den Journalismus wie für das Unternehmertum im Mittelstand.
„Den Nordstern immer wieder neu aufzuhängen, ist überlebenswichtig.“ In dieser Episode spricht Franz Kubbillum mit Dr. Anja Kohnhäuser, Co-Founder und Geschäftsführerin von OMMAX, einem führenden europäischen Beratungshaus für Tech, Data und KI. OMMAX unterstützt mittelständische Unternehmen, Konzerne und Investoren dabei, auf Basis von Technologie, Daten und Künstlicher Intelligenz Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit aufzubauen – von Digital-, Daten- und KI-Strategien über konkrete Implementierungen bis hin zu Commercial-, Tech- und AI-Due-Diligences. Mit dem Leitsatz „Building Digital Leaders“ arbeitet das Unternehmen seit zwölf Jahren daran, Kundenteams zu enablen, nachhaltige digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und sich als paneuropäische Plattform für Data, Tech und AI zu etablieren – flankiert durch den Wachstumspartner Eurazeo. Kohnhäuser schildert ihren Weg von der Promotion und ersten Karrierestationen hin zur Mitgründung von OMMAX und dem Aufbau eines mittlerweile rund 300-köpfigen Teams. Sie spricht über die Bedeutung eines klaren gemeinsamen Nordsterns im Gründerteam, den Aufbau eines belastbaren Private-Equity- und Unternehmensnetzwerks, das Zusammenspiel von Strategie- und Umsetzungsprojekten sowie ihre Rolle zwischen Kundengeschäft (u. a. Healthcare, Consumer Health, Digital Health, FMCG, Travel, Automotive), People & Culture und externer Repräsentanz. Zudem gibt sie Einblicke in ihre persönlichen Routinen – vom fokussierten Arbeitsweg auf dem Fahrrad über das „Anja-Audit“ als regelmäßige 360-Grad-Reflexion bis zur Organisation eines anspruchsvollen Alltags als Gründerin und Mutter. Diese Fragen werden in der Episode beantwortet: - Wie hat sich OMMAX von der universitätsnahen Vorfirma zu einem der führenden europäischen Player für Data-, Tech- und KI-Beratung mit klarer Vision und PE-Partner entwickelt? - Wie unterstützt OMMAX Unternehmen und Investoren ganzheitlich – von Digital- und KI-Strategie über konkrete Use Cases (z. B. in der Lebensmittelindustrie) bis zur langfristigen Enablement-Arbeit mit Kundenteams? - Welche Prinzipien, Netzwerktaktiken und persönlichen Routinen helfen Anja Kohnhäuser, in einem hochdynamischen Umfeld wirksam zu führen und zugleich ihren eigenen „Nordstern“ im Blick zu behalten? Themen: - C-level - Digital Transformations - Consulting - KI ----- Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Dr. Anja Konhäuser: https://www.linkedin.com/in/dr-anja-konh%C3%A4user-28282297/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/
Diese Doku enthüllt mit exklusiven Recherchen, den Epstein Files und Interviews mit Betroffenen, wie Jeffrey Epstein offenbar über die internationale Modelbranche auch in Europa junge Frauen rekrutieren ließ. Die Recherche verfolgt sein Netzwerk bis nach Paris, Stockholm und New York. Betroffene schildern, wie aus dem Traum vom Modeln mutmaßlicher Missbrauch wurde. Mehr als 1.000 Frauen sollen weltweit Opfer geworden sein. Doch bis heute wurde kein Mann aus Epsteins Netzwerk verurteilt.
Der nun folgende Bericht sollte der einer Überlebenden sein. Bedauerlicherweise ist er das nicht. Virginia Roberts Giuffre überlebte den sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit. Sie überlebte eine Entführung. Und sie überlebte Jeffrey Epstein, der sie über Jahre hinweg manipulierte, kontrollierte und dazu zwang, ihm und anderen Männern sexuell zu dienen. Sie überlebte ein System, das wegsah. Erwachsene, die sie nicht schützten und Ermittlungsbehörden, die versagten. Eine Justiz, die mächtigen Tätern zu oft mehr Glauben schenkte als ihren Opfern. Virginia schwieg lange. Nicht, weil ihr die Worte fehlten, sondern weil sie hoffte, jemand anderes würde endlich tun, was längst hätte geschehen müssen: hinschauen, handeln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Doch das geschah nicht. Irgendwann wurde ihr klar, dass dieses Schweigen nur den Tätern half. Also wurde sie laut. Sie stellte sich ihren Peinigern entgegen und kämpfte öffentlich, obwohl sie wusste, was es sie kosten würde, denn die Gewalt endet für Betroffene selten mit der Flucht. Sie verändert ihr Leben weit darüber hinaus. Auch Jahre nachdem Virginia sich von Epstein und seinem Netzwerk losgesagt hat, lebt sie weiter mit Angst, Schuldgefühlen und Scham – und sieht sich mit einem System konfrontiert, das Opfer immer wieder dazu zwingt, ihre eigene Wahrheit beweisen zu müssen. Virginia Roberts Giuffre ist kein Einzelfall. Sie war eine von vielen – von Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Mädchen und jungen Frauen, die in Jeffrey Epsteins Netzwerk aus Manipulation, Abhängigkeit und sexualisierter Gewalt gerieten. Ihre Geschichte steht deshalb nicht nur für ihr eigenes Leid, sondern stellvertretend für unzählige Stimmen, die nie gehört wurden. Virginia kämpfte jahrelang. Für sich. Für andere Betroffene. Für ihre Kinder. Und für die Hoffnung, dass niemand dasselbe durchleben muss. Dies hier ist ihre Geschichte. Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 15.06.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Rezept Mango-Lassi: Mango-Püree 2 EL Zitronensaft 250g Naturjoghurt 150ml Milch // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // "Nobody's Girl" by Virginia Roberts Giuffre https://vault.fbi.gov/ronald-eppinger/Ronald%20Eppinger%20Part%2001%20%28Final%29/view https://web.archive.org/web/20060221073421/http://www.unmarriedamerica.org/emancipation/stories/suffering_together.htm https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Roberts_Giuffre // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Blue Alpine Cast - Kryptowährung, News und Analysen (Bitcoin, Ethereum und co)
Themen & Timestamps:00:00 Begrüssung und Themenüberblick01:12 Bitcoin-Dip und Marktanalyse04:42 Bitcoin und Gold als Alternative zum US-Dollar06:10 SUI-Netzwerk Ausfall07:21 VanEck BNB-ETF an der Nasdaq08:15 Sequence Communications löst Bitcoin-Treasury auf09:24 Paxos erhält SEC Clearing Agency Zulassung
Die Mont Pèlerin Society gilt als Geburtshelferin des Neoliberalismus. Politische Größen unterstützten das mächtige Netzwerk und standen ihm nahe: Margaret Thatcher, Ronald Reagan und Ludwig Erhard, Vater der sozialen Marktwirtschaft. Wie gelang es dem Netzwerk, Einfluss zu nehmen? Ein Podcast von Maike Brzoska
Oratorium statt Opernhype: Tenor Julian Prégardien stärkt an der Münchner Musikhochschule die alte Gattung mit Bach, Händel und Neuer Musik - und baut ein Netzwerk für geistliche Klänge von gestern und heute.
Handelsvertreter Heroes - Heldengeschichten aus dem B2B-Vertrieb
Viele Handelsvertreter hängen mit 80 bis 90 Prozent ihres Umsatzes an zwei großen Herstellern. Klingt stabil – ist aber in Wahrheit eine massive Abhängigkeit. In dieser Solofolge spricht André Keeve darüber, warum genau dieses Modell gefährlich werden kann und weshalb Handelsvertreter heute anfangen sollten, eigene Assets, eigene Angebote und eigene Marken aufzubauen. Es geht um neue Spielfelder jenseits der klassischen Vermittlung: zusätzliche Leistungen für Hersteller, direkte Mehrwerte für Kunden und eigene Geschäftsmodelle, die aus Branchenwissen, Vertrauen und Netzwerk entstehen. André zeigt anhand konkreter Beispiele aus der HVH-Community, wie aus Handelsvertretern Medienmacher, Eventunternehmer, KI-Trainer oder strategische Berater werden können
Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Deutschland ist ein Hightech-Land. Aber ist das auch im Vertrieb so? Wenn ich mir die meisten Vertriebsorganisationen anschaue, dann sieht das Organigramm aus wie vor 20 oder 30 Jahren. Im Jahr 2026, wo alle von KI im Vertrieb, Social Media und Digitalisierung sprechen, kann das eigentlich gar nicht sein. Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Markus Milz, einem der profiliertesten Vertriebsexperten Deutschlands. Wir zeigen dir fünf konkrete Hebel, mit denen du deinen Vertrieb fit für die Zukunft machst – ohne dabei dein Unternehmen auf den Kopf zu stellen. Es geht um echte Praxisbeispiele, neue Tools und eine ehrliche Bestandsaufnahme, warum gerade der deutsche Mittelstand beim Thema digitale Transformation oft hinterherhinkt. Du erfährst, was Jeff Bezos mit seinem Projekt Prometheus vorhat, warum Social Listening dein Cold Calling ersetzt und wie ein digitaler Assistent dir den Vertriebsalltag dramatisch erleichtert. Warum Deutschland im Vertrieb (noch) kein Hightech-Land ist Wir reden so gerne über unsere Ingenieurskunst, unsere Maschinen, unseren Hidden Champions. Und ja, in der Produktion und teilweise in der Logistik sind wir wirklich vorne dabei. Aber wenn ich mir den Vertrieb in den meisten Unternehmen anschaue – Software ausgenommen, und auch da gibt es Licht und Schatten – dann müssen wir ehrlich sein: Im Vertrieb sind wir kein Hightech-Land. Und das ist verrückt, denn Vertrieb ist die wichtigste Funktion im Unternehmen. Sales solves everything. Wenn der Umsatz nicht da ist, sind alle anderen Themen meistens auch nicht mehr viel wert. Markus Milz bringt es auf den Punkt: Er fragt in seinen Keynotes regelmäßig sein Publikum, wer der Meinung sei, dass sich die Welt in den letzten sechs Jahren drastischer geändert habe als in den 25 Jahren davor. 95 Prozent heben die Hand. Dann fragt er, wer das super findet. Da heben nur noch zögerlich 10 Prozent die Hand. Die meisten finden das eher doof – aber kannst du nicht ändern. Die entscheidende Frage ist die nächste: Hast du in den letzten sechs Jahren deinen Vertrieb, deine Strategie, dein Geschäftsmodell drastischer geändert als in den 30 Jahren davor? Da gucken die Leute meistens betreten auf den Boden. Nicht so richtig. Und genau das ist das Problem. Die Geschwindigkeit der Veränderung wird massiv unterschätzt Schau dir an, wie lange Technologien historisch gebraucht haben, sich durchzusetzen. Die Elektrizität: Edison erfand 1880 die Glühbirne. Erst 40 Jahre später war die Welt halbwegs elektrisch. Innovationen brauchten in der Regel fünf bis zehn Jahre, um sich durchzusetzen. Und dann kam ChatGPT. Zwei Monate bis zu 100 Millionen Usern. Heute, keine drei Jahre später, sind wir bei 1,2 Milliarden Usern. Das ist eine Geschwindigkeit, die alles, was wir bisher kannten, in den Schatten stellt. Wenn ich dann ins Publikum frage, wer KI auf dem Handy hat, melden sich 90 bis 95 Prozent. Frage ich, wer es richtig beruflich nutzt, sind es nur noch 20 Prozent. Die meisten nutzen es für Kochrezepte oder ihr Fitnessprogramm. Beruflich – oder gar im Sales – herrscht große Zurückhaltung. Vielleicht mal eine E-Mail schreiben lassen, mal etwas zusammenfassen. Aber dann ist meistens Schluss. Und das ist schade. Denn da fängt es ja erst an. Warum der deutsche Mittelstand zögert: Das Klopapier-Phänomen Markus erzählt eine wunderbare Anekdote von seinem Kollegen Professor Clemens Gewittke: Warum haben die Menschen während Corona eigentlich Klopapier gekauft? Weil Menschen aktionistisch getrieben sind. Wenn etwas Neues kommt und ich nicht weiß, was zu tun ist, mache ich irgendwas. In Frankreich kauften die Leute Rotwein und Kondome. In Amerika wahrscheinlich Waffen. In Deutschland eben Klopapier. Genau das beobachten wir aktuell beim Thema KI im Vertrieb: Es wird Klopapier gekauft. Irgendwas wird ohne Sinn und Verstand probiert. Das hat strukturelle Gründe. Deutschland hat in den letzten 80 Jahren enormen Wohlstand aufgebaut. Drei Millionen Unternehmen, viele Hidden Champions. Und wer viel hat, hat auch viel zu verlieren. Hinzu kommen die etablierten Sätze: „Es hat noch immer gut gegangen." Oder: „Das dürfen wir nicht wegen DSGVO." „Wo werden die Daten gespeichert?" „Das halluziniert doch." „Da gibt es Risiken und Nebenwirkungen." Und vor allem: „Ich will keine Fehler machen." Die deutsche Fehlerkultur als Bremse Eine durchschnittliche Buying-Center-Größe hat sich in den letzten 40 Jahren von drei auf 13 Personen erhöht. 10 Menschen mehr, die in eine Entscheidung eingebunden sind. Warum? Weil keiner mehr Risiken übernehmen will. Aus Angst, Fehler zu machen und damit die Karriere zu ruinieren, wird lieber gar nichts entschieden als das Falsche. Ich habe einen Kunden, der hat die Handynummern seiner Kunden aus dem CRM gelöscht, weil er sie ja nicht besitzen darf. Juristisch vielleicht korrekt – aber bringt das wirklich nach vorne? Eine Statistik bringt es auf den Punkt: 65 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben schon einmal eine Investitionsentscheidung wegen DSGVO nicht getroffen. Das läuft möglicherweise nicht ganz in die richtige Richtung. Während wir hier diskutieren, ob Daten auf deutschen oder amerikanischen Servern liegen, baut Jeff Bezos gerade einen 102-Milliarden-Dollar-Fonds auf, um genau diese zögerlichen Unternehmen zu kaufen. Projekt Prometheus: Wenn Bezos vor der Tür steht Jeff Bezos hat einen Fonds aufgelegt, den er Projekt Prometheus genannt hat. 102 Milliarden Dollar. Nicht nur er, ein paar andere sind auch dabei. Der Plan: Gute deutsche und europäische Unternehmen kaufen, bei denen echtes Know-how vorhanden ist – Ingenieurskultur, gute Hardware, tolle Maschinen –, die aber digital und vertrieblich schwach aufgestellt sind. Diese Unternehmen werden gekauft, in die Digitalisierung gebracht und ihr Wert wird auf das 10-, 20-, 50- oder 100-fache skaliert. Deutschland mit dem größten Mittelstand und den meisten Hidden Champions ist für Bezos ein Traumland. Und jetzt hast du als mittelständischer Unternehmer zwei Möglichkeiten: Du wartest, bis Bezos anruft. Oder du nimmst das Thema selbst in die Hand. Stell dir vor, Bezos ruft dich an und sagt: „Ich habe gerade zehn Unternehmen gekauft. Mach die mal fit. Digital, vertrieblich." Wenn du wartest, kauft er deinen Wettbewerber – und dann hast du ein echtes Problem. Das Gute: Du kannst heute mit relativ geringen finanziellen Mitteln sehr viel erreichen. KI ist ein Meister darin, Massendaten zu verarbeiten, zu aggregieren und zu intelligenten Strukturen zusammenzufassen. Was früher Konzernen vorbehalten war, kann heute auch ein 50-Mann-Mittelständler nutzen. Du musst es nur tun. Hebel 1: Inspiration tanken – die Reise nach Aarhaus Wie alles im Leben beginnt auch die Veränderung mit einer Emotion. Mit dem Gefühl: Worüber rede ich eigentlich? Wo will ich hin, wenn ich von Digitalisierung spreche? Wenn du heute zehn Unternehmen fragst, ob sie eine Digitalstrategie haben, sagen alle ja. Bittest du sie zu definieren, was sie meinen, bekommst du zehn komplett unterschiedliche Antworten. Markus empfiehlt einen Besuch in Aarhaus im Münsterland. Eine 40.000-Einwohner-Stadt direkt an der holländischen Grenze, die als digitalste Stadt Deutschlands gilt. Die Idee dort: Alles ist mit allem vernetzt. Du brauchst eine einzige App auf deinem Handy. Damit gehst du in den Supermarkt – ohne Geld, ohne Personal. Du gehst ins Hotel, ins Restaurant, ins Fitnessstudio. Du leihst dir Fahrräder oder Autos aus. Eine App, eine Verbindung. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personaldisposition – alles funktioniert ohne menschlichen Einsatz. KI macht uns wieder menschlicher Jetzt denkst du vielleicht: Total entmenschlicht. Ich sehe das anders. KI ist die Chance, dass wir Menschen wieder menschlicher werden. Wir werden von all dem Mist entlastet, auf den niemand Lust hat – Besuchsberichte schreiben, CRM pflegen, Buchhaltungsbelege sortieren. Stattdessen können wir uns auf das konzentrieren, was nur Menschen können: miteinander reden, Mittagessen gehen, ein Bier trinken, echte Beziehungen aufbauen. Gerade im Vertrieb ist das der eigentliche Wertbeitrag. Hinter Aarhaus steht Tobias Groten, der Chef von Tobit. Das Unternehmen hat in den 80ern und 90ern mit Fax-Software begonnen und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Heute haben sie eine eigene KI namens Sidekick. Immer wenn in Aarhaus ein Supermarkt, ein Kiosk, ein Hotel oder ein Restaurant pleite ging, hat Tobias gesagt: „Dann nehme ich das." Und weil er kein Hotelier oder Gastronom ist, sondern Techie, hat er das Konzept Hotel komplett neu gedacht. Das ist Disruption: nicht kontinuierliche Verbesserung, sondern radikales Neudenken. Hebel 2: Social Listening – Leads auf dem Silbertablett Wenn ich in einen mittelständischen Maschinenbauer komme und frage, was seine fünf Hauptvertriebskanäle für neue Projekte sind, höre ich in 95 Prozent der Fälle: Messen, Anfragen, Ausschreibungen, internationale Handelsvertreter und ein bisschen Cold Calling. Das war vor 20 oder 30 Jahren genauso. Wir sind aber im Jahr 2026. Schau dir das Organigramm an: Hier ist Marketing, das macht ein bisschen Homepage und Social Media. Hier ist Vertrieb, der geht raus oder macht das, was er immer gemacht hat. Das kann doch im Zeitalter von KI im Vertrieb nicht mehr sein. Ein konkretes Beispiel von Markus: Er hat einen Catering-Anbieter betreut. Was macht so ein Unternehmen normalerweise? Cold Calling. 100 Anrufe: „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." – „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." Mit etwas Glück sagen zwei oder drei „Lass uns mal sprechen" und am Ende gewinnst du vielleicht einen Kunden. Streuverlust: 98 Prozent. Demotivierend für jeden Vertriebler. So funktioniert modernes Social Listening Jetzt der neue Weg: Massenhaft Daten sind in Social Media verfügbar. Menschen gehen jeden Tag in Kantinen und schreiben auf Facebook oder Instagram, ob es geschmeckt hat oder nicht. KI aggregiert diese Daten. Du stellst fest: Bei Unternehmen XY haben sich in den letzten 12 Monaten 47 Mitarbeiter negativ über das Essen geäußert. Das ist ein klares Signal. Gleichzeitig schaut die KI in Pressemitteilungen: 2022 wurde ein Vierjahresvertrag mit dem aktuellen Caterer abgeschlossen. Der läuft 2026 aus. Die KI identifiziert das Buying Center und liefert dir den Hauptentscheider Peter Mayer inklusive Persönlichkeitsprofil: faktenbasiert, braucht erst Vertrauen, am besten Testimonials einsetzen. Das ist, als würde ein Freund anrufen und dir den perfekten Lead servieren – nur dass du diesen Freund nicht mehr brauchst. Du bekommst es systematisch jeden Tag, jede Woche geliefert. Statt 100 unqualifizierten Calls hast du fünf bis sieben hochwertige Leads. Du bist deutlich effizienter, weil du dich mit mehr interessierten Kunden beschäftigst. Und dein Team muss mental nur noch fünf statt 97 Absagen verarbeiten. Das Thema Resilienz spielt plötzlich eine ganz andere Rolle. Die Konsequenz: Sales und Marketing wachsen zusammen. Marketing liefert dem Vertrieb vorqualifizierte Leads. Du brauchst neue Strukturen – eine aggregierte Abteilung, die Datenmanagement, Sales, Marketing, KI und Digitalisierung unter einem Hut vereint. Mit alten Strukturen geht das nicht. Hebel 3: Das externe Lab – raus aus der Lähmung Warum wird das alles in deutschen Unternehmen so selten systematisch angegangen? Weil zehn Leute mitzureden haben. Weil der Betriebsrat viele Sachen nicht will. Wegen DSGVO, Compliance, Governance. Wegen der Fehlerkultur: Hier sind 100.000 Euro, berichten Sie in drei Monaten. Wenn dann noch keine richtigen Erfolge da sind – zack, ist die Karriere ruiniert. Aus diesen Gründen passiert intern relativ wenig. Oder es wird Klopapier gekauft. Markus' Lösung: ein externes Lab, analog zum Fraunhofer-Prinzip. Du lagerst die Entwicklung aus. Dort gelten komplett andere Spielregeln als im Mutterunternehmen: So baust du ein externes Innovationslab für deinen Vertrieb auf: 30-Tage-Entscheidungsregel: Innerhalb von 30 Tagen muss eine Entscheidung über jede Idee getroffen sein. Kein endloses Hin und Her. 90-Tage-Pilot: Innerhalb von 90 Tagen ist der Use Case pilotiert. Geschwindigkeit ist alles. Datenschutz extern lösen: Das Lab kümmert sich um DSGVO, Betriebsrat und Compliance – nicht deine interne IT. Use Cases systematisch bewerten: Wie groß ist der Impact? Wie hoch der Aufwand? Was ist das beste Verhältnis? Zurück ins Unternehmen: Wenn die Lösung läuft, holst du sie zurück und skalierst sie. Mit diesem Ansatz externalisierst du das, was du intern nicht hinbekommst. Im Lab sitzen Dienstleister, Kollegen vom Kunden und Experten. Sie definieren Use Cases, erstellen eine Roadmap und bringen die Themen schnell auf die Straße. Nach 90 Tagen hast du mega qualifizierte Leads, mega qualifizierte Tools und mega qualifizierte Prozessoptimierungen. Nicht nur im Vertrieb, sondern auch im Einkauf, in HR, in der Unternehmenskommunikation. Hebel 4: Schnittstellenprobleme mit KI lösen Jeder, dem ich das erzähle, sagt zunächst: „Bei uns ist das aber anders. Unsere Branche ist speziell. Unsere Kunden sind anders." Die grundlegenden Dinge bleiben aber gleich. Was sich in fast allen Branchen findet: eine Branchensoftware als zentrales System, dazu DATEV, Excel-Listen, diverse Spezialtools – und die reden kaum miteinander. Ein Beispiel aus der Sicherheitsbranche: Bei einem Großeinsatz wird zuerst ein Angebot an den Kunden erstellt. Dann folgt die Planung für das konkrete Event. Anschließend kommt die Zeiterfassung mit den Logins der eingesetzten Mitarbeiter. Glaubst du, es gibt einen vernünftigen Abgleich zwischen diesen Systemen? Fehlanzeige. Genau hier kommt KI ins Spiel: Sie führt verschiedene Systeme über Schnittstellen zusammen, die vorher nicht miteinander gesprochen haben. Vom analogen Mist zum optimierten Prozess Wichtig: Wenn du einen schlechten analogen Prozess einfach nur digitalisierst, hast du einen schlechten digitalen Prozess. Das bringt nichts. Die Zeitenwende ist der optimale Zeitpunkt, dein Unternehmen neu zu denken. Erst optimierst du die Prozesse und Strukturen. Dann digitalisierst du sie. Dann bringst du KI ins Spiel. Und wenn du das gemacht hast, hast du im Zweifel ein Tool, das du 1.000 anderen Unternehmen deiner Branche auch verkaufen kannst. Riesige Vertriebschancen. Ein konkretes Beispiel aus meinem Alltag: Früher war meine Kreditkartenabrechnung ein Riesenthema. Belege sammeln, am Ende des Quartals kam der Buchhalter, fragte nach fehlenden Belegen – mit wem warst du wann essen? Riesenaufwand. Heute habe ich eine App. Beim Bezahlen geht sofort ein Fenster auf: Beleg fotografieren, Gesprächspartner eintragen. Das CRM greift zu, ordnet einen Buchungssatz zu und schiebt alles automatisch in DATEV. Digitalisierter Prozess. Schneller, besser und am Ende auch billiger – weil die Buchhaltung hinten raus weniger Arbeit hat. Hebel 5: Dein digitaler Vertriebsassistent – treffe Alfred Die fünfte und letzte Stufe ist die Königsdisziplin: ein agentic AI-System, das wirklich für dich arbeitet. Markus und sein Sohn sind beide Batman-Fans. Bekanntlich heißt Batmans Butler Alfred. Genau so haben sie ihren neuen Kollegen genannt. Alfred basiert auf Open-Source-Architektur und hat alle großen Large Language Models angebunden: Gemini, Claude, Perplexity, ChatGPT, Grok. Alfred entscheidet selbst, welches Modell für welche Aufgabe am besten geeignet ist – oder am kostengünstigsten arbeitet. So sieht ein typischer Arbeitstag aus: Markus ist beim Kunden, auf dem Rückweg spricht er über WhatsApp in sein Handy: „Alfred, ich bin in 20 Minuten im Büro. Bestell beim Inder über Lieferando ein Chicken Tikka Masala. Und ich habe mit dem Kunden gerade ein größeres Projekt besprochen – Bedarfsanalyse, Workshop, Mitarbeiterinterviews, dann Training. Erstell schon mal das Angebot, du hast alle Daten." Wenn Markus im Büro ankommt, ist das Angebot zu 90 Prozent fertig. Die menschliche Verbesserungskompetenz bleibt entscheidend Wir Menschen haben eine sehr überschaubare Erstellungskompetenz. Wenn ich vor einem leeren Blatt Papier sitze und ein Marketingkonzept entwickeln soll, brauche ich Stunden. Eine KI liefert mir mit dem richtigen Befehl in Minuten eine 80-Prozent-Lösung. Was Menschen aber wirklich gut können, ist die Verbesserungskompetenz. Aus der 80-Prozent-Lösung machst du mit deiner Expertise eine 100-Prozent-Lösung. Genau deshalb glaube ich übrigens fest, dass das Thema KI im Vertrieb nicht den Tech-Companies gehört, sondern den Experten, die das Unternehmen, den Mittelstand, den Kunden verstehen. Programmieren musst du heute nicht mehr können. Das macht die KI für dich. Aber du musst das Geschäftsmodell verstehen, Erfahrungswissen mitbringen und die Kunden kennen. Auf dieser Basis bauen wir saubere Strukturen und saubere Prozesse. Mein Tipp aus dem Alltag: Wann immer mir jemand eine Aufgabe stellt, über deren Beantwortung ich länger als fünf Sekunden nachdenken müsste, mache ich das sofort mit meinem KI-Agenten. Die 5-Sekunden-Regel ist Gold wert. Quick Takeaways: Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick Geschwindigkeit als entscheidender Faktor: ChatGPT erreichte in 3 Jahren 1,2 Milliarden Nutzer – Veränderungen geschehen heute exponentiell schneller als früher. Klopapier-Falle vermeiden: Aktionismus ohne Strategie schadet mehr, als er nützt. Erst Vision, dann Struktur, dann Tools. Social Listening schlägt Cold Calling: Hochqualifizierte Leads auf dem Silbertablett statt 98 Prozent Streuverlust. Externes Lab nutzen: Was intern nicht geht, kannst du auslagern – mit 30-Tage-Entscheidungen und 90-Tage-Piloten. Strukturen neu denken: Marketing, Sales, Datenmanagement und KI gehören in eine integrierte Einheit – nicht in Silos. Digitaler Assistent als Game Changer: Ein agentic AI-System wie „Alfred" erledigt 80 Prozent der Vertriebsadministration für dich. Experten schlagen Techies: Wer Unternehmen, Mittelstand und Kunden versteht, schafft mit KI nachhaltigen Mehrwert. Fazit: Jetzt ist die Goldgräberzeit Wir reden viel von Krise, Unsicherheit und schwierigen Zeiten. Ein Historiker hat es kürzlich treffend formuliert: Die letzten 50 bis 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine absolute Ausnahmesituation. Das, was wir jetzt erleben, ist eigentlich die Normalzeit der Menschheitsgeschichte. Und schau dir an, wann die wirklich großen Unternehmen gegründet worden sind: meistens nicht in den guten Zeiten, sondern in Krisenzeiten. Weil ihre Gründer Trends erkannt haben, die andere übersehen haben. Genau deshalb ist jetzt eine Goldgräberzeit. Es gibt überall Chancen, wenn du sie sehen willst. Den Kopf in den Sand zu stecken hilft nicht – die anderen laufen dann an dir vorbei. Stell dir die Bezos-Frage: Wenn Bezos morgen dein Unternehmen kaufen würde, was würde er anders machen? Welche Stärken hat dein Unternehmen, die mit Digitalisierung und KI im Vertrieb auf das Zehnfache skaliert werden könnten? Mein Call to Action: Buche dir ein Strategiegespräch mit Markus und mir. Wir nehmen uns eine Stunde Zeit, schauen uns deine aktuellen Herausforderungen an und zeigen dir aus unserem Erfahrungshintergrund, wie du schnell zum Hightech-Vertrieb wirst. Die ersten drei, die sich anmelden, bekommen außerdem zwei Bestsellerbücher von Markus obendrauf. FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um KI im Vertrieb Was bedeutet Hightech-Vertrieb im Mittelstand konkret? Hightech-Vertrieb bedeutet, dass deine Vertriebsorganisation modern aufgestellt ist – mit aktueller Technologie, intelligenten Prozessen und einer Struktur, die zur heutigen Zeit passt. Es geht darum, KI im Vertrieb, Social Listening, datenbasierte Lead-Qualifizierung und digitale Assistenten so einzusetzen, dass dein Team mehr Umsatz und Marge generiert – und sich gleichzeitig auf das Menschliche konzentrieren kann. Wie kann ich meinen Vertrieb digitalisieren, ohne riesige Budgets zu haben? Das Schöne an aktueller KI-Technologie ist, dass du mit überschaubaren finanziellen Mitteln viel erreichen kannst. Starte mit einem Erkenntnis-Workshop, identifiziere die größten Hebel und beginne mit konkreten Use Cases statt mit Großprojekten. Ein externes Lab kann helfen, schnell Ergebnisse zu liefern, ohne deine interne IT zu blockieren. Was ist Social Listening und wie hilft es im B2B-Vertrieb? Social Listening bedeutet, dass KI öffentlich verfügbare Daten aus Social Media, Pressemitteilungen und Bewertungen analysiert und daraus Verkaufschancen identifiziert. Im B2B kannst du so gezielt Unternehmen finden, die gerade mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind oder deren Verträge auslaufen – inklusive der relevanten Entscheider. Wie überwinde ich interne Widerstände wie DSGVO oder Compliance? Diese Themen sind real, aber lösbar. Ein externes Innovationslab kümmert sich um diese Hürden, weil dort andere Spielregeln gelten als im Mutterunternehmen. So kannst du innerhalb von 90 Tagen pilotieren, was intern jahrelang dauern würde – und holst die fertige Lösung dann zurück ins Unternehmen. Ersetzt KI den Vertriebsmitarbeiter? Nein, im Gegenteil. KI nimmt dir die Routinearbeit ab – CRM-Pflege, Besuchsberichte, Angebotserstellung. Damit kannst du dich auf das konzentrieren, was nur Menschen können: echte Beziehungen aufbauen, Vertrauen schaffen, komplexe Verhandlungen führen. KI macht Vertrieb wieder menschlicher. Sag mir deine Meinung Ich bin echt gespannt: Wo stehst du gerade beim Thema KI im Vertrieb? Bist du schon mitten in der Umsetzung oder noch im Klopapier-Modus? Schreib mir deine Erfahrungen, deine Herausforderungen oder deine Erfolgsgeschichten in die Kommentare. Und wenn dir diese Folge weitergeholfen hat, dann teile sie gerne mit deinem Netzwerk. Welcher der fünf Hebel ist für dich der spannendste?
Jean-Luc Brunel galt jahrzehntelang als einer der mächtigsten Männer im europäischen Modelbusiness. Er entdeckte Supermodels, leitete Agenturen auf zwei Kontinenten – und baute nebenbei eine Lieferkette auf, die Jeffrey Epstein mit jungen Frauen aus aller Welt versorgte. Die Warnzeichen existierten seit 1988. Öffentlich. Im amerikanischen Fernsehen. Es hat 32 Jahre gedauert, bis er verhaftet wurde.
Der nun folgende Bericht sollte der einer Überlebenden sein. Bedauerlicherweise ist er das nicht. Virginia Roberts Giuffre überlebte den sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit. Sie überlebte eine Entführung. Und sie überlebte Jeffrey Epstein, der sie über Jahre hinweg manipulierte, kontrollierte und dazu zwang, ihm und anderen Männern sexuell zu dienen. Sie überlebte ein System, das wegsah. Erwachsene, die sie nicht schützten und Ermittlungsbehörden, die versagten. Eine Justiz, die mächtigen Tätern zu oft mehr Glauben schenkte als ihren Opfern. Virginia schwieg lange. Nicht, weil ihr die Worte fehlten, sondern weil sie hoffte, jemand anderes würde endlich tun, was längst hätte geschehen müssen: hinschauen, handeln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Doch das geschah nicht. Irgendwann wurde ihr klar, dass dieses Schweigen nur den Tätern half. Also wurde sie laut. Sie stellte sich ihren Peinigern entgegen und kämpfte öffentlich, obwohl sie wusste, was es sie kosten würde, denn die Gewalt endet für Betroffene selten mit der Flucht. Sie verändert ihr Leben weit darüber hinaus. Auch Jahre nachdem Virginia sich von Epstein und seinem Netzwerk losgesagt hat, lebt sie weiter mit Angst, Schuldgefühlen und Scham – und sieht sich mit einem System konfrontiert, das Opfer immer wieder dazu zwingt, ihre eigene Wahrheit beweisen zu müssen. Virginia Roberts Giuffre ist kein Einzelfall. Sie war eine von vielen – von Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Mädchen und jungen Frauen, die in Jeffrey Epsteins Netzwerk aus Manipulation, Abhängigkeit und sexualisierter Gewalt gerieten. Ihre Geschichte steht deshalb nicht nur für ihr eigenes Leid, sondern stellvertretend für unzählige Stimmen, die nie gehört wurden. Virginia kämpfte jahrelang. Für sich. Für andere Betroffene. Für ihre Kinder. Und für die Hoffnung, dass niemand dasselbe durchleben muss. Dies hier ist ihre Geschichte. Part 3 erscheint am nächsten Sonntag, den 31. Mai 2026. Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 15.06.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Rezept Mango-Lassi: Mango-Püree 2 EL Zitronensaft 250g Naturjoghurt 150ml Milch // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // "Nobody's Girl" by Virginia Roberts Giuffre https://vault.fbi.gov/ronald-eppinger/Ronald%20Eppinger%20Part%2001%20%28Final%29/view https://web.archive.org/web/20060221073421/http://www.unmarriedamerica.org/emancipation/stories/suffering_together.htm https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Roberts_Giuffre // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Mit dem Netzwerk "Zusammen bewegen" wollen Vereine vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern zeigen, wie breit die demokratische Mehrheit ist. Viele bangen um ihre Fördergelder. Die Folgen der Kürzungen wären gravierend, sagt Sprecherin Ina Gross. Schulz, Josephine www.deutschlandfunk.de, Interviews
Mit mit Bennet Görlitz und Sascha Müller (ToysReloved) Staffel #13 Folge #5 | #Marketing_021 Der Podcast über Marketing, Vertrieb, Entrepreneurship und Startups *** www.toysreloved.de www.linkedin.com/in/bennet-goerlitz-baba7316b/ www.linkedin.com/in/sascha-mueller/ *** Das heutige "Marketing From Zero To One" Podcast Gespräch dreht sich um die Entstehung und Skalierung von ToysReloved, einem Startup für geprüftes Second-Hand-Spielzeug, 2024 gegründet von Bennet Görlitz und Sascha Müller. Die beiden erzählen von ihren gemeinsamen Zeit bei Idealo, wie sie das Problem mit Spielzeug überfüllter Kinderzimmer und fehlender einfacher Verkaufsmöglichkeiten erkannt und ihr Geschäftsmodell zunächst mit einfachen MVPs über WhatsApp und Kleinanzeigen validiert haben. Außerdem geht es um die Rolle von KI und Automatisierung im ToysReloved Geschäftsmodell, etwa bei der Produkterkennung, Preisfindung und Prozessoptimierung, sowie die anfängliche Herausforderung eines zweiseitigen Marktplatzes die Angebots- und Nachfrageseite gekonnt auszubalancieren. Abschließend sprechen sie über ihre kürzlich erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde, ihre Wachstumspläne und die Vision, ToysReloved als nachhaltige Community- und Circular-Economy-Plattform für Familien künftig weiter auszubauen. *** 02:25 - Bennets und Saschas Karriereweg & Idealo 08:58 - Weltreise & erste Startup-Ideen 09:54 - Erste Geschäftsideen & Problemsuche 12:18 - Warum Spielzeug der Zielmarkt wurde 13:25 - Marktgröße & Potenzial von Second-Hand-Spielzeug 14:51 - Erste MVP-Tests & Validierung 17:14 - Verkauf über Kleinanzeigen 18:59 - Aufbau der Supply-Seite & Logistik 20:26 - Qualitätsprüfung, Spenden & Produktauswahl 23:17 - Preisgestaltung & Verkaufsprozess 25:39 - Nachfrageaufbau & Marktplatzstrategie 29:05 - Eigene Plattform & Community-Aufbau 33:01 - Marketing, SEO & Reichweitenaufbau 36:08 - Social Media & KI-generierte Kampagnen 39:24 - Nutzenversprechen für Familien 40:04 - Erfolgreiche Offline-Aktionen & Learnings 41:56 - Wohnzimmer als erstes Lager 43:04 - KI im Geschäftsmodell 43:36 - Produkterkennung & Preisfindung mit KI 46:22 - Menschliche Qualitätskontrolle trotz KI 47:35 - Datenstrategie & eigene Modelle 49:00 - KI für Effizienz & Skalierung 51:26 - Warum KI das Modell heute wirtschaftlich macht 53:13 - KI-Agenten & Automatisierung 57:02 - Effizienzgewinne & Produktentwicklung 58:04 - Learnings aus KI-Experimenten 59:38 - Hardware-Prototyp & Rapid Prototyping 01:02:29 - Finanzierungsrunde & Zukunftspläne 01:03:41 - Skalierung, Operations & Marketing 01:05:40 - Pitch-Events, Netzwerk & Abschluss
Sende uns Deine NachrichtViele Unternehmer arbeiten härter denn je und haben trotzdem das Gefühl, gegen eine Wand zu laufen. In dieser Folge spricht Norman Müller mit Martin Ulbricht, Unternehmer und Gründer von QLero, über Partnerschaften, Ökosysteme und die Frage, warum KI-Transformation nicht im Einzelkämpfermodus gelingt.Es geht um Geschwindigkeit, Vertrauen, Kontrollverlust, neue Ehrlichkeit gegenüber Kunden und darum, warum das größere Risiko heute nicht Zusammenarbeit ist, sondern allein zu bleiben.00:00 Intro und Begrüßung01:37 Warum Martin das Thema Partnerschaften gesetzt hat02:59 Macht KI Unternehmen unabhängiger oder abhängiger?04:11 KI als Rolle im Unternehmen, nicht nur als Tool06:03 Warum der Mensch die Hoheit über KI behalten muss07:20 Warum Wissen und Geschwindigkeit nicht mehr allein aufgebaut werden können09:12 Die neue Ehrlichkeit gegenüber Kunden11:16 Warum 85 Prozent nicht mehr reichen13:52 KI-Transformation braucht Konsortien statt Einzelanbieter15:29 Warum KI-Integration mehr ist als Technologie18:31 Deutschlands digitale Zwischenwelt20:10 Mensch und Maschine als neues Arbeitssystem22:48 Warum alte Prozesse und Denkweisen nicht mehr reichen23:41 Warum LinkedIn noch kein belastbares Netzwerk ist26:24 Ängste des Mittelstands bei KI und Compliance29:51 Warum Martin Partnerschaften selbst lebt32:03 QLero, Partner und das Prinzip gemeinsamer Technologieentwicklung33:41 Code of Contact: Warum Werte wichtiger sind als Verträge36:03 Wie Partnerschaften durch gemeinsame Regeln stabil werden38:23 Unterschied zwischen Netzwerk und Ökosystem40:18 Warum große Tech-Partnerschaften die Richtung zeigen41:13 Warum Einzelkämpfer in fünf bis zehn Jahren gegen die Wand laufen43:46 Ad Astra und die Kraft belastbarer Unternehmernetzwerke45:11 Ökosysteme als Infrastruktur und Überlebenslogik46:03 Ökosysteme als Rückgrat der Skalierungsfähigkeit46:44 Kontrollverlust, Risiko und Vertrauen48:27 Warum Nichtstun das größere Risiko ist50:37 Warum Fehlerkultur zur Partnerschaft dazugehört53:55 Martins Golden Nugget54:11 Outrohttps://www.venture-ai-podcast.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Peter Thiel gibt keine Ruhe. In geheimnisumwitterten „Antichrist-Vorlesungen“ schart er Jünger auf der ganzen Welt um sich. Er investiert verstärkt in Militärtechnik, kämpft gegen die Besteuerung von Superreichen und pflegt sein politisches Netzwerk. Von Fritz Espenlaub, Jasmin Körber, Christian Schiffer und Klaus Uhrig www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
In dieser Folge des HMS-Podcasts begrüßt Moderatorin Mirell Kerwat die Alumna Ramona Jaeckle (MBA 2019). Ihr Weg in die Medienbranche war alles andere als gradlinig: Von einer Ausbildung zur Bankkauffrau und einem klassischen Wirtschaftsstudium katapultierte sie ein zufälliges Seminar mitten hinein in die Welt von TV, Radio und Digital Products. In dieser Folge erfahrt ihr: • Der schleichende Klick-Moment: Wie Ramona durch ein "Rabbit Hole" der Werbewirkungsforschung ihre Leidenschaft für Medien entdeckte. • Praxis-Schock & Highlights: Warum sie das Arbeitspensum an der Hamburg Media School massiv unterschätzt hat, aber heute von den harten Feedback-Runden profitiert. • Netzwerken wie ein Prof: Wie ein zufälliges Dinner-Date eine Tür bei ProSiebenSat.1 öffnete und warum man im Medien-Dschungel einfach mal offen über seine Träume sprechen sollte. Eine Folge voller ehrlicher Einblicke über den Wert von Praxiserfahrung, die Herausforderung von Trimestern und die Chancen, die ein starkes Netzwerk bieten kann. Perfekt für alle, die wissen wollen, wie vielfältig die Wege nach dem MBA im Medienmanagement wirklich aussehen! Viel Spaß beim Zuhören!
Der Hype um Padel hat einen regelrechten Goldrausch im Sportbusiness entfacht. Mittendrin: Padel-City. Das Startup expandiert rasant und will innerhalb weniger Jahre ein Netzwerk von mehreren hundert Standorten aufbauen. Unterstützung bekommt Gründer Jonathan Sierck dabei unter anderem von prominenten Fußballern wie Hansi Flick oder Joshua Kimmich. Im OMR Podcast spricht Jonathan Sierck natürlich auch über das Business von Padel-City (krass, wie hoch die Margen sind!), über seine Kindheit in Südafrika, ein gemeinsames Buch mit Ex-Basketball-Bundestrainer Gordon Herbert - und seine erste Begegnung mit Padel, als ihm der spanische Fußball-Weltmeister Iker Casillas einen Schläger schenkte.
Was sollte jeder über Geld wissen? Das habe ich die Wirtschaftspädagogin Bettina Fuhrmann gefragt. Was man sinnvoll über Kredite finanziert – und was nicht. Die sinnvollsten Investitionen und wo man sich die Finger verbrennt. Von Krypto bis ETFs, Sparen, Ausbildung & Co.