Es gibt eine Reihe von Veranstaltungen in Wien, die das Leben der LGBTIQ-Community zum Gegenstand haben. Lesungen im Löwenherz ist eine davon. Die Radiosendung "Berggasse 8" auf ORANGE 94.0 und der gleichnamige Podcast sollen eine weitere Möglichkeit bieten, unterschiedlichen sozialen Gruppen gegenseitigen Zugang zu ermöglichen und besseres Verständnis für einander aufzubringen.

Die Ereignisse 1969 in der New Yorker Christopher Street markieren die Geburtsstunde der LGBT-Bewegung.

Paulina Kolm: Scherenschnitte - Die Leiden der jungen Lesbe.

Berlin nach dem Mauerfall. Steffen, Anfang zwanzig, ist aus München an die Spree gezogen. Er lernt den gleichaltrigen Torsten kennen, der ein paar Jahre früher aus Dresden in die Hauptstadt der DDR umgesiedelt ist. Die sexuelle Anziehung zwischen den beiden ist immens.

Von zarter Freundschaft bis zu Verrat, von politischem Chaos bis zu stiller Hoffnung: »Where Nomads Dare to Dream« ist eine bewegende, mutige Coming-of-Age-Geschichte über Trauer, Widerstandskraft und den Mut, zu sich selbst zu stehen.

Die bisexuelle österreichische Autorin erzählt in ihrem Debütroman von einer Welt zwischen archaischem Tun und fortschrittlicher Vision. Sie eröffnet Leser:innen feministische Perspektiven, ökologische Fragen und solidarische Lebensentwürfe. Ihre utopisch-dystopische Welt beherbergt auch non-binäre, asexuelle Personen. Lesbische und schwule Beziehungen samt Liebe, Sex und Kinderkriegen gelten als selbstverständlich in dieser Welt.

Das Leben eines Lyrikers kommt durch einen plötzlichen körperlichen Schmerz zum Halt: Der Schmerz zwingt ihn in die Notaufnahme ins Krankenhaus, dann auf die Intensivstation.

Ein literarisches Zeitdokument über Liebe, Kunst und Selbstfindung in einem Land, das gerade zu zerbrechen beginnt. Ein Spiegel der schwulen Szene in der DDR.

Ein Roman über die Gerichtsmedizinerin Susanne Knecht, die in ihrer Heimatstadt Neuwien ein jahrzehntaltes, koloniales Verbrechen aufdeckt.

Der Insiderbericht (die Figur Max Aue ist fiktiv, die Begebenheiten des Romans jedoch historisch) des Beauftragten zur »Rationalisierung« des Hollocaust ist ein echtes Novum in der Verarbeitung der Nazi-Verbrechen: Indem Littell die Motivation der Täter darstellt, die vordergründig ihre Aufgaben gewissenhaft erledigten, zeigt er, wie eine hoch arbeitsteilige Organisation von schuldhafter Verantwortung ablenken kann.

Julya Rabinowich erzählt in »Mo und Moritz« eine schwule Liebesgeschichte von heute, ganz nah dran an den Träumen und Hoffnungen junger Schwuler.

Mit 19 Jahren verliebt sich John, der vor seinem gewalttätigen Vater geflogehn ist, in Martin, der jedoch bald an AIDS erkrankt.

Eine Coming-of-age-Geschichte, die uns durch die besondere Art, wie sie erzählt wird, zeigt, wie die erste große Liebe das schwule Leben bestimmen wird.

Eine wunderschöne Coming-of-Age-Geschichte über einen schwulen Mann.

Ohne Pathos und Zurückhaltung lässt der Erzähler die Lesenden an seinem prekären Dasein in der digitalen Gegenwart teilhaben. Nebenbei skizziert er, ausgehend vom Hujar-Foto, die Chelsea-Hotel-Bohème im New York der 1970er und 1980er Jahre.

Der Roman, der stark an Edmund Whites Paris-Romane erinnert, ist Pleschinskis Lebensgefährten gewidmet. Pleschinski erzählt von 23 Jahren bewegter Liebe und künstlerischem Austausch, von der Trauer und der Angst in den 1980er Jahren angesichts der ringsum Sterbenden.

Western Europe, shortly after the fall of the Berlin Wall: Two queer teens from Eastern Europe journey to Vienna, then Zurich, in search of a better life as sex workers.

»The Spell« ist eine Komödie über sexuelle Umgangsformen, die die miteinander verwobenen Beziehungen von vier Männern verfolgt. Lyrisch, skeptisch und romantisch zugleich, bestätigt »The Spell« Alan Hollinghurst als einen der bedeutendsten britischen Romanciers.

Ein Anruf in der Nacht und die Vergangenheit kehrt zurück. Melancholisch, fragil, vor allem aber hoffnungsvoll beschreibt Torcik die Identitätssuche eines jungen Mannes mit dem Mut, zu sich selbst zu stehen.

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 wehrten sich queere Menschen im New Yorker Stonewall Inn gegen eine Polizeirazzia — ein Moment des Widerstands, der zur Geburtsstunde der weltweiten LGBTIQ+-Bewegung wurde. Thomas Sparr erzählt, wie dieser Aufstand Mythos und Wirklichkeit zugleich ist und bis heute nachwirkt.

Als zwei stille Männer eine zaghafte Verbindung eingehen, ahnt keiner von ihnen, wohin diese führen wird. Während die beiden im Laden Seite an Seite arbeiten, beginnt auch ihr gemeinsames Leben in dem Zimmer darüber.

Ein großer Roman über Verpflichtung und Verblendung, Liebe und Scham und die verwandelnde Kraft der Wahrheit.

Diese »klassischen« Memoiren eines schwulen österreichischen KZ-Häftlings sind endlich wieder aufgelegt worden.

Amir hat es gerade nicht leicht. Seine Großmutter Fatima ist gerade zu ihm gezogen, sie ist gläubige und traditionsbewusste Muslima - und Amir ist schwul.

Declan hat AIDS und will in dem Haus sterben, in dem er als Kind bei seiner Großmutter aufgewachsen ist, mit dem Blick auf den nahen Leuchtturm, das »Feuerschiff von Blackwater«.

Die Geschichte queerer Figuren in TV-Sitcoms — von den 1960ern bis heute, von »The Golden Girls« über »Friends« bis »Modern Family« und viele weitere.

Nach dem Tod seiner Mutter kehrt Youssef, ein schwuler Lehrer, der seit über einem Vierteljahrhundert im französischen Exil lebt, auf Wunsch seiner Schwestern nach Marokko zurück, um sein Erbe zu regeln.

Donald Windhams Erinnerungen an seine Freundschaften mit Truman Capote und Tennessee Williams sind ein intimer Blick auf zwei der berühmtesten schwulen Schriftsteller der USA.

Ein nackter Justizwachebeamter mit Kopfschuss und ein flüchtiger Häftling erschüttern Anfang der 1980er Jahre den behaglichen Frieden einer kleinen niederösterreichischen Provinzstadt.

Lukas und Johannes leben seit einigen Jahren zusammen. Wie jede Beziehung hat auch die ihre einen ganz eigentümlichen Kitt, der das gemeinsame Leben zu etwas Besonderem macht. Für Lukas und Johannes sind es die Geschichten, die Lukas dem angekuschelten Johannes erzählt. Gibt es eine Wahrheit hinter allen Geschichten und wenn ja, welche mag das sein?

Markus Jägers dritter Roman erzählt die Geschichte einer unwahrscheinlichen schwulen Liebe.

Was, wenn man nicht einer der Auserwählten ist, wie sie immer in den Büchern beschrieben werden? Denn manchmal gibt es stinknormale Probleme. Zum Beispiel, dass sein bester Freund schwul ist und sie mal etwas miteinander hatten - hat Mikey nicht vielleicht auch eine schwule Ader?

David Wojnarowicz gibt den Misfits Amerikas eine Stimme. - Es sind die späten 1970er, der schwule Autor und Aktivist Wojnarowicz lebt auf der Straße, zieht kreuz und quer durch ein riesiges, verkommenes Amerika.

Ein nackter Justizwachebeamter mit Kopfschuss und ein flüchtiger Häftling erschüttern Anfang der 1980er Jahre den behaglichen Frieden einer kleinen niederösterreichischen Provinzstadt.

Diese Biografie gewährt zahlreiche neue Einblicke in Thomas Manns Leben durch unveröffentlichte Partien aus den Tagebüchern, unveröffentlichte Briefe an Manns besten Jugendfreund sowie dessen Erinnerungen.

Zweifellos eines der tiefgründigsten und zugleich erfrischendsten Bücher, die es zum Thema Schwulsein, schwules Leben, schwules Selbstbewusstsein gibt.

Ein ungeschönter, zärtlicher Roman über das urbane Leben Anfang dreißig - über Kreativität, Prekarität und die Frage, wie man authentisch bleibt, wenn unsere Träume von der Realität eingeholt werden.

Ina Rosenthal schreibt über das, was zwischen Menschen passiert, wenn es ernst wird: Nähe, Liebe, Streit und Drama — und wie man trotzdem gemeinsam lacht.

In einer winzigen Wohnung in Beirut leben der 63-jährige Radscha und seine über 80-jährige Mutter Seite an Seite. Mit Witz, Wärme und schonungsloser Offenheit tanzt Rabih Alameddine förmlich durch sechs Jahrzehnte und ein einzigartiges Leben voller Absurditäten.

Thomas Grattans „In Tongues“ ist ein opulenter, mitreißender Roman über Familie und Kunst, Sex und Klasse und die Angst vor der Selbstfindung.

In Sarahs Welt herrscht seit Hunderten von Jahren ein prekärer Friede zwischen Menschen und Drachen. Doch das Misstrauen gegenüber allem Fremden nimmt zu. - Queerer Fantasyroman über eine Welt am Abgrund.

Jens Bisky, Jahrgang 1966, war in seiner Jugend überzeugter FDJ-Agitator - doch nachts traf er immer wieder Klassenfeinde. Später war er Offizier der NVA, was ihn als Schwulen nicht davon abhielt, seine Nächte in den einschlägigen Bars Ostberlins zu verbringen.

Sommerlicher zweiter Soft Crime-Roman der lesbischen Gartenkrimiautorin mit der lesbischen Gärtnereibesitzerin Toni als Hauptfigur, die meistens zu viel zu tun hat als sich ihrem Liebesleben zu widmen.

Ein Junge ertrinkt, verzweifelt und allein in seinen letzten Augenblicken. Er stirbt. Dann erwacht er, nackt, mit blauen Flecken übersät und durstig, aber am Leben. Wie kann das sein? Eine fesselnde Geschichte aus der Matrix-Welt der schwulen Protagonisten.

Ein Junge ertrinkt, verzweifelt und allein in seinen letzten Augenblicken. Er stirbt. Dann erwacht er, nackt, mit blauen Flecken übersät und durstig, aber am Leben. Wie kann das sein? Eine fesselnde Geschichte aus der Matrix-Welt der schwulen Protagonisten.

Der erste Roman, den Jean Genet 1942 im Zuchthaus von Frèsnes beendete und mit dem er in die vorderste Reihe der französischen Dichter des 20. Jahrhunderts trat.

Tassilo, jung und verliebt in Musik und Männer, will raus aus der Rostocker Platte und rein in die Freiheit West-Berlins. - Aus Briefen, Tagebucheinträgen, Kindheitserinnerungen und Stasi-Akten formt Victor Schefé einen Roman, der vor Energie leuchtet.

"The Two Roberts“ ist eine atemberaubend neu interpretierte, zutiefst bewegende Geschichte von Hingabe und Besessenheit, Kunst und Stand.

Auch im ‚Tonio Kröger' erörtert Mann das (eigene) Lebensgefühl als Künstler. Doch ‚Tonio Kröger' ist vor allem eine der zauberhaftesten schwulen Novellen. Die Novelle, so schreibt Thomas Mann 30 Jahre später, stehe ihm näher, als ‚Der Tod in Venedig', denn sie sei stärker in ihrer jugendlichen Authentizität.

Dem 14-jährigen Krabat erscheinen in einer Winternacht elf Raben in seinen Träumen. Er kann ihrem Ruf nicht widerstehen und macht sich auf den Weg zur gefürchteten Mühle am Koselbruch.

Thomas, ein junger schwuler Musiker aus München, liegt Ende der 1980er Jahre im Sterben. Sein Freund, der wenige Jahre ältere, renommierte italienische Autor Leo erträgt den langsamen Tod nicht.

Diese schwule Liebesgeschichte spielt zwischen Juni und August in Adana, dreitausend Kilometer weit weg von Berlin.