Es gibt eine Reihe von Veranstaltungen in Wien, die das Leben der LGBTIQ-Community zum Gegenstand haben. Lesungen im Löwenherz ist eine davon. Die Radiosendung "Berggasse 8" auf ORANGE 94.0 und der gleichnamige Podcast sollen eine weitere Möglichkeit bieten, unterschiedlichen sozialen Gruppen gegenseitigen Zugang zu ermöglichen und besseres Verständnis für einander aufzubringen.

Thomas Grattans „In Tongues“ ist ein opulenter, mitreißender Roman über Familie und Kunst, Sex und Klasse und die Angst vor der Selbstfindung.

In Sarahs Welt herrscht seit Hunderten von Jahren ein prekärer Friede zwischen Menschen und Drachen. Doch das Misstrauen gegenüber allem Fremden nimmt zu. - Queerer Fantasyroman über eine Welt am Abgrund.

Jens Bisky, Jahrgang 1966, war in seiner Jugend überzeugter FDJ-Agitator - doch nachts traf er immer wieder Klassenfeinde. Später war er Offizier der NVA, was ihn als Schwulen nicht davon abhielt, seine Nächte in den einschlägigen Bars Ostberlins zu verbringen.

Sommerlicher zweiter Soft Crime-Roman der lesbischen Gartenkrimiautorin mit der lesbischen Gärtnereibesitzerin Toni als Hauptfigur, die meistens zu viel zu tun hat als sich ihrem Liebesleben zu widmen.

Ein Junge ertrinkt, verzweifelt und allein in seinen letzten Augenblicken. Er stirbt. Dann erwacht er, nackt, mit blauen Flecken übersät und durstig, aber am Leben. Wie kann das sein? Eine fesselnde Geschichte aus der Matrix-Welt der schwulen Protagonisten.

Ein Junge ertrinkt, verzweifelt und allein in seinen letzten Augenblicken. Er stirbt. Dann erwacht er, nackt, mit blauen Flecken übersät und durstig, aber am Leben. Wie kann das sein? Eine fesselnde Geschichte aus der Matrix-Welt der schwulen Protagonisten.

Der erste Roman, den Jean Genet 1942 im Zuchthaus von Frèsnes beendete und mit dem er in die vorderste Reihe der französischen Dichter des 20. Jahrhunderts trat.

Tassilo, jung und verliebt in Musik und Männer, will raus aus der Rostocker Platte und rein in die Freiheit West-Berlins. - Aus Briefen, Tagebucheinträgen, Kindheitserinnerungen und Stasi-Akten formt Victor Schefé einen Roman, der vor Energie leuchtet.

"The Two Roberts“ ist eine atemberaubend neu interpretierte, zutiefst bewegende Geschichte von Hingabe und Besessenheit, Kunst und Stand.

Auch im ‚Tonio Kröger' erörtert Mann das (eigene) Lebensgefühl als Künstler. Doch ‚Tonio Kröger' ist vor allem eine der zauberhaftesten schwulen Novellen. Die Novelle, so schreibt Thomas Mann 30 Jahre später, stehe ihm näher, als ‚Der Tod in Venedig', denn sie sei stärker in ihrer jugendlichen Authentizität.

Dem 14-jährigen Krabat erscheinen in einer Winternacht elf Raben in seinen Träumen. Er kann ihrem Ruf nicht widerstehen und macht sich auf den Weg zur gefürchteten Mühle am Koselbruch.

Thomas, ein junger schwuler Musiker aus München, liegt Ende der 1980er Jahre im Sterben. Sein Freund, der wenige Jahre ältere, renommierte italienische Autor Leo erträgt den langsamen Tod nicht.

Diese schwule Liebesgeschichte spielt zwischen Juni und August in Adana, dreitausend Kilometer weit weg von Berlin.

Im neuen Roman von Hinrich von Haaren »Wildnis« geht es um das lang verdrängte Trauma eines Überlebenden des Hamburger Feuersturms, der seine Heimat Hamburg verlässt, um in Großbritannien ein neues Leben zu beginnen - frei von Schuld und Vorurteilen. In Großbritannien findet der Protagonist zu sich, dabei spielt auch das Ausleben der eigenen Homosexualität eine entscheidende Rolle.

Cyrus Shams, 29, ist kein Meister des täglichen Lebens. Er schreibt umwerfend gute Gedichte und nimmt zu viele Drogen. Seit er denken kann, ringt er mit den großen Sinnfragen, mit seiner schwulen Identität und seiner Vergangenheit.

Nach dem Selbstmord seines Freundes reißt der 15jährige Blackie aus der Erziehungsanstalt aus und will wieder zuhause leben. Doch seine alten Freunde erscheinen ihm jetzt kindisch.

Übersteigerte Hoffnungen und enttäuschte Erwartungen sind das Thema dieses großen schwulen Romans. Richard ist schwul, aber er wächst zur Zeit der Militäridktatur in Argentinien auf. Für Richard verkehrt sich die vermeintliche Befreihung des mit überspannten Erwartungen befrachteten Coming-outs allzu rasch ins Gegenteil und die Wirklichkeit wird wieder als Gefängnis wahrgenommen.

Es ist 1996, und Jeremy, ein junger Amerikaner, hat den Briten seiner Träume kennengelernt – genau in dem Moment, als der US-Kongress inmitten eines Medienrummels den Defense of Marriage Act vorbereitet, der gleichgeschlechtlichen Paaren Rechte, darunter auch das Einwanderungsrecht, verweigert.

„Totempole“ ist Sanford Friedmans radikaler Coming-of-Age-Roman über Stephen Wolfe, einen jungen jüdischen Jungen, der in New York City und Umgebung während der Weltwirtschaftskrise und des Krieges aufwächst.

Am 2. November 2025 war der 50. Todestag von Pier Paolo Pasolini. Bis heute ist der Mord an dem schwulen Künstler, dessen Werk politisch und visionär bleibt, ungeklärt.

In einem heruntergekommenen Kino in der chinesischen Provinz laufen seit Ewigkeiten nur noch uralte, längst abgefeierte Kriegsschinken. Tatsächlich erfreuen sich diese Filme großer Beliebtheit bei schwulen Männern. Denn dadurch, dass sonst niemand im Kinosaal ist, können sie sich im Dunkel näherkommen und auch heimlich Sex miteinander haben.

Freunde raten dem jungen, jüdischen und schwulen Mann, Richard Plaut, wie er damals noch heißt, Deutschland zu verlassen. Es ist das Jahr 1933. Er geht in die Schweiz und verliebt sich in einen jungen Gärtner. Diese erste Liebe wird durch die Geschehnisse auf eine harte Probe gestellt.

Gottfried Schult lehrt Geschichte in Cambridge. An seinem 60. Geburtstag lernt er den um 30 Jahre jüngeren Ely kennen. Die Beziehung setzt nach und nach ein lang verborgenes Trauma in Schult frei.

Nach mehreren Jahren Haft in einem Berliner Gefängnis kehrt Tianhong zurück in sein taiwanisches Heimatdorf Yongjing, was ewiger Frieden bedeutet, doch für Tianhong alles andere ist als das.

Wie fühlt es sich an, jahrzehntelang in einem Körper zu stecken, der nicht der eigene ist? Geboren als Olaf in Ostberlin, kämpft Etchika Pollex ein Leben lang mit ihrer Identität. Beruflich erfolgreich, aber innerlich zerrissen, wagt sie mit über 60 Jahren die schmerzhafte Geschlechtsangleichung, um endlich die wunderschöne Frau sichtbar zu machen, die sie immer war.

Draußen in der Wüste, an einem Ort namens »Palace«, kümmert sich ein junger Mann um eine sterbende Seele, um jemanden, den er einmal flüchtig kennengelernt hat, der aber immer wieder an den Rändern seines Lebens herumgeistert: Juan Gay.

James steht an einer Schwelle, bald ist er erwachsen. Und er träumt von einem anderen Leben weit weg: das Dorf hinter sich lassen, die Eltern enttäuschen, dem allen endlich irgendwas Lebendiges, Echtes entgegensetzen.

Das Zeitalter der Demokratie geht zu Ende. Drei Diktaturen haben die Welt unter sich aufgeteilt: Das Pan-Arabische Kalifat, die Russische Patriotische Föderation und die Republik Elysium - Erbe der untergegangenen USA.

Im flirrenden Kairo der 1980er Jahre scheint der Weg eines jungen Arztes vorgezeichnet. Unter den strengen Blicken der Familie führt Tarek die prestigeträchtige Praxis seines verstorbenen Vaters weiter. Als er eine Ambulanz in einem Armenviertel eröffnet, fühlt es sich wie ein Befreiungsschlag an. Dort begegnet er Ali, einem jungen Mann aus dem Quartier.

Lukas Röders Gedichte setzen sich radikal mit einer psychischen Krise über den Verlauf eines Jahres auseinander. Abhängig von Psychopharmaka setzt Lukas Röder seine Medikamente eigenmächtig ab und stürzt in der Folge in einen kritischen Zustand. Er beginnt jeden Tag im Austausch mit Rosa von Praunheim ein Gedicht zu schreiben

Ein Hinterhof in Kopenhagen: Hier befindet sich der schwule Saunaclub »Adonis«. Die Männer, die dorthin kommen, suchen erotische Zerstreuung, nackte Tatsachen und unkomplizierten Sex.

Der queere Hai, Sohn einer vietnamesischen Mutter, lebt in East Gladness, einer heruntergekommenen Industriestadt in New England. Bis er Grazina aus Litauen kennenlernt, eine Überlebende des Zweiten Weltkriegs, in deren Kopf noch die Stimmen der Opfer schwirren.

Pristina, 1995: Arsim ist zweiundzwanzig und frisch verheiratet mit einer Frau, die ihm die Welt zu Füßen legt. Eine Welt, die jedoch mit jedem Tag gefährlicher wird, denn der Kosovo steht an der Schwelle zu einem grausamen Krieg. Doch dann trifft er Milos, einen Serben. Und die zwei beginnen ein Leben im Verborgenen.

Es ist das Jahr 1985 - und Greta Wells würde am liebsten in einer vollkommen anderen Zeit leben - nicht in dieser jetzt. Ein anderes Mal erwacht sie im Jahr 1918: diesmal ist Nathan im Krieg, und Greta sucht sich einen gut aussehenden, jungen Liebhaber.

Clarissa, Monika und Ulrich sollen das Vermögen ihres Onkels erben - und das ist so richtig viel. Doch die drei bekommen das Erbe nur, wenn sie die Villa ihres Onkels im Münchner Ortsteil Ludwigshöhe zu einem Hospiz für Selbstmordwillige machen.

Mit »Das Leben ist ernst« hat Michael Meister einen spannend zu lesenden Debütroman verfasst, der auf zwei verschränkten Erzählebenen über Jonathan, Sohn eines bekannten Wiener Schauspielers, und Sebastian, Sohn einer Delikatessendynastie, erzählt und dabei weit in die Familiengeschichte von Jonathans Vater zurück reicht.

Eine ganze Generation von Marokkanern hat nichts Anderes im Kopf, als so schnell wie möglich das Land zu verlassen und nach Europa aufzubrechen, in dem alles besser und schöner sein soll. Doch das erhoffte Paradies entpuppt sich als Hölle, in der ihn Einsamkeit, Prostitution und der Verlust seiner Würde erwartet.

Victor ist ein Kind der Ilocos-Region im Nordwesten der Philippinen. Die Jahre seiner Jugend sind gezeichnet von familiärer Geborgenheit, aber auch von Verunsicherungen aufgrund des niedrigen sozialen Status der Familie und dem frühen Bewusstsein für seine Homosexualität.

1981 haben vier Freunde in der Bretagne endlich das Gymnasium hinter und das richtige Leben vor sich. »Die Summe unseres Glücks« ist auch das spannende Plädoyer gegen den Rückzug des Individuellen ins Private und meint gerade uns Lesben und Schwule.

In nur drei Wochen soll Kip seinen ersten Roman abliefern. Während er sich wie im Rausch in die Arbeit stürzt, beginnen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, Literatur und Leben, Gestern und Heute zu verschwimmen.

Christopher Wurmdobler gelingt ein vielstimmiges Plädoyer für die Überwindung der Scham und den Mut zur Wahrheit in schwierigen Zeiten. Ein ebenso unterhaltsamer wie nachdenklich machender Roman über das Politische der Liebe.

Ein aufwühlender Roman über schwule Liebe, Lebensentscheidungen und moderne Machenschaften auf See.

Eine Katze haben viele von uns als Haustier, anders ist dies in »Meine Katze Jugoslawien«. Hier ist die Katze Beziehungspartner und eine Königsboa das Haustier zum abendlichen Schmusen. Das Buch ist nicht nur so skurril wie der Titel es vermuten lässt, sondern auch ein wunderschön geschriebenes Zeugnis über Herkunft und Identitätssuche.

Der Schweizer Student Sascha Burger weiß zwar, dass er der Urenkel der britischen Königin Elisabeth II. ist, doch wirklich ernst genommen hat er seine Familiengeschichte bisher nicht. Völlig unvorbereitet trifft ihn daher die Nachricht aus Großbritannien, er sei nun doch nicht aus der Thronfolgeliste gestrichen worden.

Johan ist jung, schön und hat alles, was er braucht. Er genießt das noble Leben und studiert die wissenschaftliche Literatur des Vaters. Im Laufe der Pubertät überkommen ihn sexuelle Fantasien mit anderen Jungen, die sich auch auf seinen Vater ausdehnen.

Ein Gespräch über das Lesen und darüber, wie wir lesen.

Zwischen familiären Erwartungen, kulturellen Missverständnissen und seiner schwulen Identität als Almanci, ein Deutschländer, muss Kâmuran sich der Frage stellen: Wer ist er wirklich? Ein Debütroman über Migration, Identität, Flucht und das Gefühl, überall fremd zu sein.

Ein Buch voll sinnlichem Zauber und Lebensdrang, über die Kraft der Kunst und über die schwule Liebe, die nicht selten nur einen Moment dauern kann.

Mit »Felix Austria« gelingt Christopher Wurmdobler ein vielstimmiges Plädoyer für die Überwindung der Scham und den Mut zur Wahrheit in schwierigen Zeiten.

Am 30. November 1900 starb Oscar Wilde 46-jährig in einem billigen Pariser Hotel - verarmt, geschwächt und moralisch heruntergekommen. Noch sechs Jahre zuvor hatte die Londoner Gesellschaft dem Salonlöwen gehuldigt - als brillantem Erzähler, Verfasser des skandalisierten Romans »Das Bildnis des Dorian Gray«. Doch 1895 verurteilte ihn ein Gericht wegen gleichgeschlechtlicher Unzucht zu zwei Jahren Kerker und Zwangsarbeit. Daran zerbrach Wilde.