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Meta Connections! Versteckte Gesichtserkennung in 50 Millionen AppsStell dir vor, jemand kommt dir auf der Strasse entgegen, trägt eine ganz normale Brille – und kennt sofort deinen Namen, deine Adresse, dein Facebook-Profil. Klingt nach Science-Fiction? Ist es nicht. WIRED hat im Code der Meta-AI-App Funktionen für ein nicht freigeschaltetes Gesichtserkennungssystem gefunden – auf über 50 Millionen Geräten bereits installiert. Sascha Pallenberg trägt die Meta Ray-Ban Brille selbst seit über einem Jahr und macht in dieser MeTacheles-Ausgabe Klartext: Drei KI-Modelle, biometrische Signaturen, Face-Prints und ein internes Projekt namens "Nametag" – später hübsch umverpackt als "Connections". Sascha analysiert die WIRED-Recherche, die internen New-York-Times-Dokumente vom Februar 2026, das I-XRAY-Experiment der Harvard-Studenten und die schmutzige Geschichte hinter den Meta-Milliardenstrafen von 2021 und 2024. Sein Fazit: Meta verwandelt seine Kunden in eine verteilte globale Überwachungsmaschine – und macht aus seiner Arroganz gar keinen Hehl mehr.In diesem Podcast erfahrt ihr: ✅ Was WIRED im Code der Meta-AI-App wirklich gefunden hat ✅ Wie das interne Projekt "Nametag" zu "Connections" wurde ✅ Welche drei KI-Modelle auf 50+ Millionen Geräten bereits installiert sind ✅ Was die internen New-York-Times-Dokumente von Februar 2026 belegen ✅ Wie Saschas eigene Erfahrungen mit der Brille von Taipei bis Deutschland aussehen ✅ Was Harvard-Studenten 2024 mit dem I-XRAY-Experiment gezeigt haben ✅ EFF, Sicherheitsforscher und Ex-Meta-Insider ✅ Wieso die Geschichte mit dem Foto-Tagging von 2010 längst zeigt, wie Meta tickt ✅ Was Meta-Sprecher Ryan Daniels sagt – und warum es eine perfide Wortakrobatik ist
François hat eine Stadtbahn gegen den Widerstand von zwei Dritteln der Bevölkerung gebaut. Er hat Fahrspuren für Autos in Fahrradinfrastruktur umgewandelt. Und er hat 2020 kostenlosen Nahverkehr eingeführt - nicht als politisches Gadget, sondern als Kirsche auf einem Kuchen, den er vorher gebacken hat. Über diesen Kuchen sprechen wir heute. Aber zuerst ein kurzes Wort in eigener Sache. Dieser Podcast existiert, weil ich glaube, dass die richtigen Gespräche geführt werden müssen - auch wenn sie unbequem sind, auch wenn sie keine schnellen Lösungen liefern, auch wenn sie länger brauchen als ein Nachrichtenformat - und auch, weil leider nicht sehr viele intersektional in diesem Bereich arbeiten, also menschenzentriert für Jene, die immer wieder vergessen werden. Ich investiere in die Recherche, die Organisation, die Aufnahmen und Nachbereitung Zeit, die bekanntermaßen Geld ist. Das mache ich alles ohne Zahlschranke, weil ich möchte, dass alle an dem Wissen teilhaben können. Zur Finanzierung meines Podcasts suche ich deshalb Partner*innen, die zu meiner Arbeit und meiner großartigen Community passen. Unternehmen, Organisationen oder Initiativen, die Mobilität, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Wandel nicht als Kulisse nutzen, sondern selbst daran arbeiten. Wenn ihr Teil davon sein wollt – als Förderer, als Kooperationspartner, als Sponsor einer Folge oder auch eines ganzen Monats, dann meldet euch! In dieser Folge sprechen wir über einen Weg, der nicht mit einer großen Vision begann, sondern mit einer nüchternen Bestandsaufnahme: eine Hauptstadt, komplett aufs Auto ausgerichtet. Kaum Fahrradinfrastruktur. Eine Stadtbahn, die seit 30 Jahren diskutiert wurde, ohne dass etwas passierte. Und Investitionsrückstände in der Bahn, die sich über Jahrzehnte aufgestaut hatten. François hat das systematisch abgearbeitet. Erst als Beigeordneter Bürgermeister der Stadt Luxemburg, wo er einer zentralen Brücke eine Autospur wegnahm - und damit einen Sturm der Entrüstung auslöste. Dann als Minister, mit einem Investitionsprogramm, das Prioritäten setzte, einem nationalen Mobilitätsplan bis 2035 und dem Leitprinzip, das alles zusammenhält: Wir müssen Menschen bewegen, nicht Fahrzeuge. Schön, dass du reinschaltest! Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich – vom wöchentlichen Newsletter bis hin zu einzelnen Zahlungen – alles hilft. Eine Übersicht findest du hier. Anfragen als Speakerin oder Moderatorin gern an backoffice@katja-diehl.de! Die Stadtbahn ist dabei das eindrücklichste Beispiel. Als Bausch das Projekt 2013 anschob, waren nur 38 Prozent der Bevölkerung dafür. Er baute trotzdem - ließ vorher einen maßstabsgetreuen Holzprototyp mitten in der Innenstadt aufstellen, sammelte sechs Wochen lang Feedback aus der Bevölkerung, integrierte Vorschläge sichtbar und öffentlich, veranstaltete Tage der offenen Tür in der Werkstatt. Als die erste Strecke eröffnet wurde, kippte die Stimmung: 80 Prozent Zustimmung. Heute nutzen 140.000 Menschen täglich diese eine Linie. Und niemand stellt das Projekt mehr in Frage. Der kostenlose Nahverkehr, für den Luxemburg weltweit bekannt wurde, ist in diesem Gespräch fast eine Randnotiz - und das mit Absicht. François erklärt, warum er ihn selbst zunächst für „zu früh" hielt, unter welcher Bedingung er zugestimmt hat, und warum er bei jedem Interview zum Gratisticket die Journalist*innen bat, kurz zuzuhören: Dieser sei "nur" die Kirsche auf dem Kuchen. Den Kuchen muss man erst backen. Das kostet Investitionen, Qualität, Verlässlichkeit. Wer nur die Kirsche hinsetzt, schafft Frustration. Deutschland bekommt von François einen klaren Spiegel vorgehalten. Das Deutschlandticket ohne Investitionsstrategie, der Tankrabatt als Reflex, das fehlende Gesamtkonzept - er spart nicht mit Analyse und macht keinen Hehl daraus, dass er das strukturelle Problem in Deutschland in fehlenden Plänen sieht.
Dr. Krall über deutsche Immobilien, AfD, Lügenfritz und Russland Die Umfragewerte sind im Keller. Die Wirtschaft bricht ein. Und trotzdem redet die Regierung von Krieg. Was steckt wirklich dahinter? Dr. Markus Krall macht im heutigen Interview keinen Hehl daraus, was er von der aktuellen Regierung hält – und warum er glaubt, dass dieser Kurs kein Versagen ist, sondern System. - Warum ist Merz laut Krall der inkompetenteste Kanzler seit 1945? - Warum wollen Teile der politischen Elite wirklich einen Krieg mit Russland? - Warum wächst die AfD unaufhörlich – und was passiert, wenn sie verboten wird? - Warum empfiehlt Krall deutsche Immobilien abzustoßen? - Was ist sein konkreter Schutzplan für Vermögen in dieser Zeit? Klartext, ohne Rücksicht auf Verluste. Mehr in der heutigen Tippausgabe von Faszination Freiheit.
EINMAL VOLLTANKEN, BITTE!Der Biker Noddy ersteht günstig ein gebrauchtes Motorrad und ahnt nicht, daß es seit einem missglückten satanischen Ritual einer Bikerbande von einem blutgierigen Dämon besessen ist. Tagsüber läßt sich die Maschine nicht aus der Garage ins Sonnenlicht bewegen und nachts begibt sie sich führerlos auf die Jagd nach Blut. Als sein Kumpel Buzzer, nachdem er sich am Tankverschluß des Motorrads zu schaffen gemacht hat, zerfetzt aufgefunden wird, beginnt Noddy mit seiner Freundin Verdacht zu schöpfen. Sie ziehen einen Priester zu Rate dessen Exorzismus den untoten Dämon ein für allemal in den Höllenschlund zurückbefördern soll. (Laser Paradise DVD-Cover)Wer britische Video Nasties liebt, kommt an I BOUGHT A VAMPIRE MOTORCYCLE nicht vorbei. Die britische Horrorkomödie rund um ein bike-verrücktes Pärchen, die es mit einem Blutsauger auf zwei Rädern zu tun bekommen, macht keinen Hehl aus seinem fehlenden Budget. Dafür drehen die bekloppten Briten maximal an der absurden Kreativitätsschraube!Hat Queen Elisabeth I BOUGHT A VAMPIRE MOTORCYCLE nachweislich gesehen? Wahrscheinlich nicht. Aber ausschließen, dass sie sich im stillen Kämmerlein im Buckingham Palace über Noddy, Kim und das Vampirbike beäumelt hat, können wir auch nicht. Anschnallen, wir machen eine blutige Ausfahrt!- - -Feedback, Verbesserungen, Wünsche? Gerne hier zurückmelden!Unterstützen: Join the Trash-Gang | Kaffeekasse (Ko-Fi) |Plaion Pictures Shop (Affiliate)|Auphonic-Credits spendenAbonnieren: iTunes | Spotify | Amazon Music | Google Podcasts| RSSFolgen: Youtube | InstagramIntro-/Outro: Aidan Finnegan (https://soundcloud.com/triadaudioofficial)
Er will immer alles ganz genau von seinem Publikum wissen – Herkunft, Arbeit, Beziehungstand. Nur über sich selbst verrät Stand-Up Comedian Daniel Luis – fast – nichts und macht daraus bewusst ein Mysterium. Bei Social Media geht Luis längst durch die Decke, dank eines besonderen Kunstgriffs, der ihm ein Alleinstellungsmerkmal in der Comedy-Szene einbrachte. Sein Spezialgebiet ist die spontane Interaktion & gnadenlose Crowdwork mit seinen legendären Autotune-Einlagen, die inzwischen Kultstatus erreicht haben. Mit seinem Publikum kommuniziert er überwiegend in einer Art Gesang, verstärkt mit dem sogenannten Autotune-Effekt in seinem Mikrofon, was für Lacher auf beiden Seiten sorgt und die Gäste als Teil seines Programms integriert – freiwillig oder unfreiwillig. Geboren und aufgewachsen in Berlin-Wedding, verarbeitet Luis Themen wie Herkunft, Multikulti-Alltag in Berlin und persönliche Lebenserfahrungen in seinem Solo-Programm "HYPERAKTIV", wo er auch aus seinem ADHS keinen Hehl macht, ganz im Gegenteil, die Kraft reicht für vier Shows wöchentlich in den angesagtesten Comedy Clubs Berlins und auch noch für den 030 Comedy Podcast, den er zusammen mit Philipp Uckel moderiert. Playlist: Will.I.AM Taboo - East L.A. Bud Spencer - Banana Joe Notorious B.I.G - Juicy AK Ausser Kontrolle - Berlin Wailing Souls - Jah Jah give us Life Bob Marley - Three Little Birds PhD - I won’t let you down Eddy Murphy - Party all the time Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Volker Schilling macht keinen Hehl daraus: Er kopiert. Aber er tut es mit System, mit Datenbasis und mit einer Outperformance, die für sich spricht. Sein Human Intelligence Fonds scannt jährlich 10.000 Fondsmanager auf ihre Aktivität, destilliert daraus die überzeugungsstärksten Positionen der Besten – und bündelt sie in einem konzentrierten Portfolio aus 30 bis 40 Aktien. Das Ergebnis: 100 Prozent Rendite in drei Jahren, während der MSCI World auf 50 Prozent kam. Im Gespräch mit Christoph Fröhlich und Malte Dreher erklärt der Freiburger Manager, warum chinesische Aktien, Goldminen und Tech-Werte nacheinander im Portfolio auftauchten, was hinter dem Scoring-Modell steckt, warum er keinen ETF daraus machen will – und wo Greiff Capital Management in zehn Jahren stehen soll. Ein Pflicht-Podcast für alle, die wissen wollen, ob aktives Management wirklich schlagen kann, was die meisten für unschlagbar halten.
Mit dem Neustart von Smart ist aus dem einstigen Zweisitzer-Pionier längst eine vollelektrische Lifestyle-Marke geworden. Doch jetzt schließt sich ein Kreis: Unter der Leitung von Wolfgang Ufer kehrt smart mit dem neuen #2 zurück zu seinen Wurzeln – und denkt sie gleichzeitig radikal neu. In dieser Episode von „eMobility Insights“ spricht Ufer erstmals ausführlich in seiner neuen Rolle als Europa-Chef über Strategie, Wachstum und die Zukunft der Marke. Es geht um die Balance zwischen ikonischer Vergangenheit und skalierbarem Portfolio, um klare Elektro-Positionierung – und um die Frage, wie viel ForTwo im neuen Smart #2 steckt. Dabei macht Wolfgang Ufer keinen Hehl daraus, dass der kommende Zweisitzer für ihn weit mehr ist als nur ein weiteres Modell. „Da kommt eine Legende zurück – und es wird das Beste, was es je als Zweisitzer gab“, sagt er selbstbewusst. Der #2 soll die ikonische DNA des ForTwo aufnehmen, sie gleichzeitig aber technologisch und konzeptionell auf ein neues Niveau heben. Es gehe nicht um Nostalgie, sondern um eine Neuinterpretation eines Stadtautos, das heute andere Anforderungen erfüllen muss als noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Gleichzeitig positioniert sich smart klar als rein elektrische Marke – und will genau darüber Profil gewinnen: „Wir stehen für vollelektrische, kompakte Premium-Lifestyle-Fahrzeuge – mit starkem Design und klarer Technologie“, beschreibt Ufer den Anspruch. Plug-in-Hybriden oder Range Extender-Lösungen erteilt er im Gespräch mit electrive-Chefredakteur Peter Schwierz eine klare Absage. Stattdessen setzt die Marke als Joint Venture von Mercedes und Geely konsequent auf Batterie-elektrische Antriebe und verweist auf die Fortschritte bei Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Alltagstauglichkeit. Diese klare Haltung soll sich auch im Wachstum niederschlagen. Nach Jahren des Aufbaus sieht Wolfgang Ufer smart nun am Beginn einer neuen Zeit: „Jetzt ist die Phase des wirklichen Wachsens – wir werden in jedem Markt eine positive Entwicklung zeigen.“ Europa spielt dabei eine zentrale Rolle, mit Deutschland, den nordischen Ländern und ausgewählten Märkten in Südeuropa als Treibern. Entscheidend sei, dass die Fahrzeuge zunehmend im Straßenbild sichtbar werden – und damit auch die Marke selbst wieder stärker wahrgenommen wird. Innerhalb dieses Wachstums kommt dem neuen #2 eine besondere Rolle zu. Er ist nicht nur emotionaler Anker, sondern soll auch wirtschaftlich liefern. „Der Hashtag 2 wird ein Volumenmodell – mit ganz klaren Absatzchancen“, so Ufer. Anders als die bisherigen Modelle dürfte er eine deutlich breitere Zielgruppe ansprechen – vom urbanen Individualverkehr bis hin zu Carsharing- und Flottenlösungen. Zwischen SUV-Offensive und urbanem Comeback zeichnet das Gespräch das Bild einer Marke im Übergang – und eines Managers, der diesen Wandel aktiv gestalten will. Für Ufer selbst ist das mehr als nur ein Karriereschritt. Es sei, sagt er, ein „Once in a lifetime“-Moment.
Syrer feiern einen Islamisten – und machen kein Hehl daraus, dass sie in Deutschland bleiben wollen. Genau das spielte sich gestern auf den Straßen von Berlin ab – direkt vor dem Kanzleramt. AUF1 war mit der Kamera dabei. + Außerdem in dieser Sendung: Schon vor dem Iran-Krieg stieg der Gaspreis um 80 Prozent + Und im Interview des Tages: Der Rapper B-Lash spricht Klartext.
In dieser Folge ist Selina Hehl zu Gast – Speakerin, Psychologin, HR-Influencerin und leidenschaftliche Forscherin.Gemeinsam sprechen wir über Ambidextrous Leadership, den Führungsstil der Zukunft. Es geht darum, wie Führungskräfte den Spagat zwischen Stabilität und Veränderung meistern – und wie sie Mitarbeitenden Orientierung geben, ohne sie einzuengen. Selina erklärt, warum Kommunikation dabei enorm wichtig ist – und weshalb es nicht stressiger, sondern sogar entlastender sein kann, wenn Führung widersprüchlich wirkt.Wir diskutieren, wie „Beidhändigkeit“ funktioniert, was Führungskräfte oft daran hindert – und warum Ambiguitätstoleranz zur Schlüsselkompetenz unserer Zeit wird. Wer führen will, muss heute nicht nur entscheiden – sondern auch dosieren, erklären, aushalten.Eine Folge für alle, die Führung neu denken – und wirklich leben wollen.Profilingvalues Mediathek: https://podcast.profilingvalues.comLinkedIn-Profil von Selena Hehl: https://www.linkedin.com/in/selina-hehl-psychologin/Linkedin Profil Dr. Ulrich Vogel: https://de.linkedin.com/in/ulrich-vogel-profilingvaluesprofilingvalues Website: https://www.profilingvalues.comAutorenseite Dr. Uli Vogel: https://uli-vogel.com/Linkedin Profil profilingvalues: https://de.linkedin.com/company/profiling-values?trk=public_profile_topcard-current-companyprofilingvalues Blog: https://profilingvalues.com/ueber-uns/pv-blog/Keywords: Ambidextrous Leadership, Führung, Veränderung, Stabilität, Psychologie, Ambiguitätstoleranz, Selina Hehl
Paris: Monsieur Martand hat den Verdacht, dass seine Frau Gisèle ihn mit Zinkphosphat vergiften will. Kommissar Maigret gegenüber macht Martand keinen Hehl aus seiner Absicht, Gisèle zu erschießen, falls er rechtzeitig bemerkt, dass sie ihm das Rattengift verabreicht. Pikanterweise hat das Ehepaar eine Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit abgeschlossen... | Von Georges Simenon | Mit Paul Dahlke, Traute Rose, Reinhard Glemnitz, Rolf Boysen u.a. | Bearbeitung: Gert Westphal | Komposition: Herbert Jarczyk | Regie: Heinz-Günter Stamm | BR 1961 | Podcast-Tipp: Große Geschichten - ARD Literatur-Hörspiele: https://1.ard.de/grossegeschichten
Der Ökonom und Bestsellerautor Dr. Markus Krall spricht in der neuen Folge von „Thomas Eglinski AUF1“ einmal mehr Klartext. Seine Äußerungen zu Trump und Merz sind purer Zündstoff. Zudem macht er keinen Hehl daraus, dass Deutschland kein Rechtstaat mehr ist.
Fürst Hans-Adam II. macht keinen Hehl aus seinen Vorbehalten gegen die Demokratie. Doch das geht nicht nur das kleine Liechtenstein etwas an. Denn seine Mischung aus Feudalismus und Finanzkapitalismus ist ein Vorbild für Libertäre in aller Welt geworden. Artikel vom 14. Dezember 2025: https://jacobin.de/artikel/liechtenstein-hans-adam-libertarismus Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es unter anderem um Rassismus Minerva Mirabal wächst in der Dominikanischen Republik auf, zu einer Zeit, in der Machthaber Trujillo keine Widerworte duldet und absolute Loyalität einfordert. Doch die junge Frau macht aus ihren Gedanken zu Politik und Gerechtigkeit keinen Hehl. Als die Mirabals 1949 zu einem Ball des Diktators eingeladen werden, bei dem er ihr Avancen macht, wird dieser Abend ihr Leben ein für alle Mal verändern. In ihr wächst ein Widerstand gegen das Regime, der sich nicht mehr aufhalten lässt und bald weit über ihre eigene Familie hinausgeht. In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ sprechen wir darüber, was es bedeutet, Mut zu beweisen in einem System, das jede Abweichung bestraft. Es geht um weiblichen Widerstand, die Mechanismen einer Diktatur, Macht, Machismo und darum, wie drei Frauen zu Symbolfiguren eines ganzen Landes wurden und wie ihr Vermächtnis bis heute international nachhallt. Denn der Fall der Schmetterlinge ist der Grund, warum der 25. November heute als Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen gilt. Expert:innen in dieser Folge: Politikwissenschaftler Prof. Dr. Nikolaus Werz, ehemaliger Lehrstuhlinhaber für Vergleichende Regierungslehre an der Universität Rostock mit Forschungsschwerpunkt Politik in Lateinamerika, Prof. Dr. Barbara Potthast, Professorin für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte an der Universität zu Köln mit Schwerpunkt Genderbeziehungen, und Dr. Carolin Weyand, Rechtsanwältin und Vorständin der UN Women Deutschland Besonderer Dank an Minou Tavárez Mirabal, die Tochter von Minerva, mit der wir eng an dieser Folge zusammengearbeitet haben **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Marysol Mercado Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Buch: “Alive in Their Garden: The True Story of the Mirabal Sisters and Their Fight for Freedom” von Dedé Mirabal Rede von Minou zum 60. Todestag der Mirabal Schwestern und die Grabrede an ihre Tante Dedé taz.blogs: https://t1p.de/zvm2s Publikation von Nikolaus Werz über Rafael Leónidas Trujillo: https://t1p.de/fo4pe BKA - Lagebilder: https://t1p.de/mf9nx Weiterführende Infos zu UN Women Deutschland: UN Women Deutschland www.unwomen.de Kampagnenseite www.gewalt-stoppen.org
Alle NATO-Staaten befänden sich derzeit im Krieg mit Russland „und machen daraus auch keinen Hehl mehr“, erklärte Putin auf der Plenarsitzung des internationalen Waldai-Diskussionsforums in Sotchi, Russland. Was noch wichtig war.
Schau mir in die Augen Apple hat sie endlich gezeigt, seine lange erwartete AR Brille Apple Vision Pro. 3.500$ ohne Steuern, eine überlegene Hard- und Software und (angeblich) revolutionäre Usability. Wir haben uns die Keynote angesehen und diskutieren „Musst Have“, „Rohrkrepierer“ oder „Mittelding“. (Lieferprobleme bei den Displays) Und die Alternative… Peppi hat sich eine Meta Quest Pro geholt. Weil die Erste Version der Vision Pro einfach zu teuer ist. Hier gibt es die bisherigen Erfahrungen. Kaninchenbau Paramount+ mausert sich zum wirklich guten Streaming Services: Rabbit Hole ist eine tolle Agenten-Verwöhrungsgeschichte für Fans von Kiefer Sutherland. Matze hat die erste Staffel geschaut und war begeistert. Die wohl teuerste gelöschte Szene in einem Film World War Z sollte eigentlich ganz anders enden. Zählt das als Spoiler, wenn man verrät, wie der Film nicht ausgeht? Ihr werdet es auf jeden Fall erfahren. Der Kiffer ist wieder da Samy Deluxe hat nie einen Hehl aus seiner Kifferei gemacht. Das neue Album Daddy's Home ist ein gutes Boom Bap Album geworden. Matze hat es sich auf Empfehlung mal angehört. Neue Akku Regelung für Mobiltelefone Das micro-USB und nun USB-C Standard für Mobiltelefone sein soll hat die EU schon beschlossen. Das ist toll, auch wenn Apple sich deshalb kindischer anstellt als jedes Baby. Nun der nächste Hammer. Die überarbeitete Batterierichtlinie sieht vor, dass Akkus nicht mehr fest verklebt sein dürfen. Dads heißt für den Kunden: Austausch ohne Spezialwerkzeug oder Lösungsmittel. Ausgenommen sind medizinische Geräte und solche, die vorwiegend in Nassen Bereichen eingesetzt werden. Die Richtlinie soll ab Anfang 2027 greifen. Baller, Bumm, Bumm! Ein neues, wirklich feines Shoot'em Up liefert Drainus ab. Für Nintendo Switch bekommt Ihr eine coole Mischung aus R-Type und Ikaruga mit tollem Auflevel System und ausgewogenem Schwierigkeitsgrad. Macht Netflix etwa nicht nur Handygames? Wir hatten ja schon darüber gesprochen, dass es durchaus Spiele in den AppStores gibt, die von Netflix entwickelt wurden. Nun scheint es aber nicht dabei zu bleiben. Offenbar wollen sie auch auf anderen Plattformen mitmischen. Mit ins Boot ist jetzt Joseph Staten gekommen. Seines Zeichens Miterfinder der Halo Reihe und Co-Creator bei Destiny.
Deutschland im Herbst 2025. Vielleicht geht er in die Geschichte ein: Als Zeitpunkt, an dem die Bundesrepublik aufhörte, Sozialstaat zu sein. Zumindest einer, der diesen Namen verdient. Linken-Politikerin Heidi Reichinnek warnt vor einem „Herbst der Grausamkeit“. Friedrich Merz, BlackRock-Millionär und Bundeskanzler, setzt seine Spielart von Upper Class-Politik in die Tat um. Ein Kommentar von Paul Clemente.Wie sang die Punkband Schleimkeim so schön:„Ich säß so gern im Bundeskanzleramt / Als erster Mann im deutschen Land / Den Reichen würd ich noch mehr geben / Der Pöbel hat genug zum Leben.“Und wer glaubt, nur Arbeitslose und Bürgergeldempfänger seien betroffen, der liegt falsch: Auch Rente und Krankenversicherung werden gerupft. Mitten in Inflation und Miethorror schubst man einen Teil der Bevölkerung in den sozialen Abgrund.So wie Ex-Bundeskanzler Gerhardt Schröder die damalige Krise vorschob, um Solidarsysteme zu schreddern, nutzt Merz die gegenwärtige zur Entsorgung verbliebener Sozial-Ruinen.Nachdem die Ampel mittels Energie-Wende die Wirtschaft massakriert und durch Aufrüstungs-Pläne ein neues Massengrab für Steuergelder geschaufelt hat, verkündet Nachfolger Friedrich Merz:„Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar.“Merz suggeriert, aus einem Sachzwang heraus zu handeln. Nichts als Vorwand. Der Autor des Buches „Mehr Kapitalismus wagen“ hat aus seinem marktradikalen Politikverständnis nie einen Hehl gemacht. Gegenüber Solidaritäts-Appellen hat er sich immunisiert:„Ich werde mich durch Worte wie Sozialabbau und Kahlschlag und was da alles kommt, nicht irritieren lassen.“Und die Mainstream-Medien? Gehen wieder brav mit. Was sonst? So weiß der „Merkur“: „Diese Reformen sind notwendig, um die steigenden Kosten und Sparzwänge im Bundeshaushalt zu bewältigen.“ Und das NRW-Blatt „Der Westen“ hetzt regelmäßig gegen Hilfsbedürftige. Aktuelle Schlagzeile: „Arbeitslose lacht: ,Mit Bürgergeld lebt man besser, als wenn man arbeitet'“.Friedrich Merz spielt den Empörten, wenn er ausruft: „Was ist eigentlich mit diesem System los?“ Was ihn wurmt: „5,6 Millionen Menschen leben im Bürgergeld, davon Millionen Aufstocker.“ - Ja, aber weshalb müssen so viele Bürger „aufstocken“? Antwort: Weil das Gehalt nicht reicht. Weil man die Bundesrepublik in ein Billiglohnland verwandelt hat. Weil Menschen keine drei Jobs parallel bewältigt kriegen, wenn sie nebenbei noch Kinder großziehen. Klar, mit solchen Problemchen würden Blackrock-Millionäre sich nie belasten. Wie bei Neoliberalen üblich, sind die Leidtragenden auch für Merz selber schuld. Viele Sozialleistungsempfänger könnten arbeiten, täten es aber nicht. - Seltsam nur: Wenn es so viel Arbeit gibt, warum tun sich die JobCenter bei der Vermittlung so schwer?Jedenfalls steht für Merz fest: „Es kann so nicht bleiben.“ Mit dem bisher Erreichten sei er nicht zufrieden. Verbale Unterstützung ertönt aus dem politischen Off: FDP-Chef Christian Dürr feuert den Kanzler an, nicht länger zu zögern, endlich „mutige Reformen“ durchzuziehen. Einer von Dürrs genialen Vorschlägen: Die Bürger sollten private Altersvorsorge betreiben. Durch ein „kapitalgedecktes System wie die Aktienrente.“ Auch das von Merz geplante Rentensystem läuft auf erhöhte Eigenbeteiligung hinaus. Beispiel: Wer eine Monatsrente von 2500 Euro erhalten will, braucht ein Depot von 378.813,28 Euro. Dazu muss er 49 Jahre lang 137,12 Euro pro Monat einzahlen. Kein Problem. Man gönnt sich ja sonst nichts....https://apolut.net/der-herbst-der-grausamkeiten-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser inspirierenden Episode begrüßen wir die beeindruckende Psychologin, Speakerin und Autorin Selina Hehl. Mit nur 25 Jahren hat Selina nicht nur zwei Buchverträge in Aussicht, sondern begeistert täglich tausende Menschen auf LinkedIn mit ihrer Expertise zur Zukunft der Arbeit, moderner Führung und psychologischer Selbstwirksamkeit. Gemeinsam sprechen wir über: • Selinas persönlichen Weg von der Bühnenliebe in der Kindheit bis zur selbständigen Unternehmerin • Warum sie ein Angebot eines Big Four-Unternehmens ausgeschlagen hat – trotz doppeltem Gehalt! • Die Kraft von Klarheit, Disziplin und emotionaler Ansprache auf LinkedIn • Wie Sichtbarkeit zur Selbstverwirklichung werden kann – und warum Frauen öfter „der Löwin“ in sich trauen sollten Diese Folge ist ein Mutmacher für alle Frauen, die mit Leidenschaft und psychologischem Tiefgang ihr Business gestalten wollen – ganz besonders in der digitalen Welt. Erfahre mehr über Selina: https://www.linkedin.com/in/selina-hehl-3a0955217/ Hier kannst Du Dir eine Business-Potentialanalyse buchen: https://workshop.up-lift.de/business-potential-analyse/ Abonniere auch gleich unseren YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/c/erfolgreichimherzbusiness
Psychische Gesundheit, Genderdysphorie und Fan-Trolling: Lorde wählt den Weg der totalen Offenheit, um ihre Dämonen zu vertreiben. Auf dem 4. Album «Virgin» stellt sie sich körperlich und seelisch aus - und gewinnt auf der ganzen Linie. Vier Jahre nach der minimalistischen Sommerbrise «Solar Power» serviert Lorde wieder elektronischen Pop. Musikalisch eine Rückkehr zu den ersten zwei Alben, welche sie zu Beginn noch als Teenager kometenhaft berühmt machten, ist «Virgin» inhaltlich eine Aufarbeitung der Folgen des Heranwachsens im ständigen Fokus von Medien und Fans. Und diese Folgen haben es - daraus macht Lorde schon länger keinen Hehl mehr - in sich: Essstörungen, Panikattacken, Selbstzweifel und Belästigung durch Fans. Die schonungslose Offenheit macht «Virgin», das btw sehr gemütlich anzuhören ist und durchaus grosse Festival- oder vereinzelt sogar Clubmomente bereithält, so verletzlich und so komplex, dass ich behaupte: Niemand kann dieses Album ignorieren.
Eine Wucht, wie Matt Berninger mit übervollem Weinglas an der Front der Stadion-Indie-Band The National über die Bühne tigert. Ein Typ, der sein Innerstes nach aussen kehrt und keinen Hehl daraus macht, dass er keinesfalls alles richtig macht. Jetzt kehrt er den Spiess um: Wir dürfen mit ins Innere.
Das Bild der fröhlich anpackenden Trümmerfau prägt bis heute unsere Wahrnehmung vom Wiederaufbau der zerbombten deutschen Städte nach dem Zweiten Weltkrieg. Schon während des Krieges hatte Goebbels Propagandaministerium Schauspielerinnen in den Trümmern fotografieren lassen, um nach alliierten Luftangriffen Zuversicht in der Bevölkerung zu verbreiten. Nach dem Krieg prägen wieder Frauen die Aufräumarbeiten, vor allem auch, weil viele Männer umgekommen oder in Kriegsgefangenschaft sind. Sie machen aber im Gegensatz zur Nazi-Propaganda keinen Hehl daraus, wie hart diese Arbeit ist. Gut zu hören hier im Beitrag aus Berlin vom 21. Juni 1947.
Ungewissheit auszuhalten ist anstrengend, daraus machen auch die biblischen Geschichten keinen Hehl. Doch wer sich darauf einlässt, geht verändert daraus hervor. Und Gott geht dabei mit.
Als Sohn eines Fabrikarbeiters kommt Eddy Bellegueule in der minderheitenfeindlichen französischen Provinz zur Welt. Nachdem ihn seine Mutter mit einem anderen Jungen erwischt hat, setzt es Prügel vom Vater, der aus seiner Ablehnung der Homosexualität keinen Hehl macht. Schließlich bekommt er ein Stipendium am Lycée in Amiens und damit die Gelegenheit, seinem homophoben Umfeld und dem ewigen Außenseiterdasein zu entfliehen.
Servaaas, ihr Madeln und Buabn - airport‘zapft is! So oder ähnlich geschmacklos und deplatziert wird der Schankwirt das Fass damals am Münchner Flughafen angestochen haben. Bald darauf brach dann die Katastrophe aus und es kam zu einem beispiellosen Karmageddon. Aufmerksamen Kurvis ist es längst aufgefallen: diese Folge ist zeitlos wie ein Investmentbanker, dem man die Rolex vom Ärmchen stibitzt hat und eure beiden Lieblingsklorollenhalter machen keinerlei Hehl daraus, dass sie hier ausschließlich „Strecke machen“ wollen. Es kommt zum großen Stadtteilduell München vs Berlin und wir erfahren, dass die Natascha zum Fasching blank erscheint. Ist aber okay, ihr komisches Arnold Schwarzenegger-Kostüm hat sowieso keiner erkannt. Kurvis, haltet zusammen und drängt euch um die Bluetooth Box eures Vertrauens für diese brandneue Dosis Schwachsinn. ❤️ Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
Anfänglich sieht alles so gut aus: Erst stürzt sich Pepe begeistert in seine neue Ausbildung zum Erzieher und macht wahrlich keinen Hehl daraus, wie unentbehrlich er für den Schulbetrieb ist, dann jedoch scheinen seine Berichte aus dem Schulalltag immer kurzsilbiger zu werden und wirken bisweilen wie auswendig gelernt. Anton ist skeptisch und spioniert ihm nach. Notorisches Misstrauen ist gewiss keine Heldentat, doch oft birgt auch der kleinste Verdacht etwas Wahres. Und tatsächlich: Die nächste Bombe platzt. Hörspielserie von Axel Ranisch und Paul Zacher Folge 4: I'll Be Fine Regie: Axel Ranisch Produktion: NDR 2021 Mehr Information und alle Mitwirkenden: https://www.ndr.de/antonundpepe Podcast-Tipp: "Sockenpuppenzoo" l Wie Rechtsextreme Wikipedia für Desinformation missbrauchten https://1.ard.de/sockenpuppe
In der 20. Episode des GZ-Podcasts "Chefsache" haben wir Peter Schmitz am Mikrofon. Der langjährige Leiter des internationalen Auftragsgeschäfts der Messe Düsseldorf hat seit Februar 2023 die Funktion des Directors inne und ist somit für das gesamte, weltweite ProWein-Portfolio verantwortlich. Schmitz hat das Thema "Das nächste Level Wein" zur absoluten Chefsache erklärt. Der 61-Jährige macht gar keinen Hehl daraus, dass die weltweit bedeutendste Leitmesse für Wein und Spirituosen neue Wege gehen muss, um den neuen Anforderungen und Kundenwünschen noch mehr gerecht zu werden, als dies ohnehin der Fall war. Nicht umsonst hat die ProWein 2025 sich unter Schmitz' Führung kein geringeres Motto als „Discover the Taste of Tomorrow“ auf die Fahnen geschrieben. Die ProWein soll sowohl national wie auch international zum absoluten Trendsetter im Wein- und Spirituosenbereich werden. Dafür hat der erfahrene Messe-Manager einiges vor: Die ProWein präsentiert sich in einem frischen, modernen Look und einem neuen Hallenlayout. Ein exklusives Rahmenprogramm soll laut Schmitz "durch ein geschärftes ProWein Forum" mit aktuellen Business-Themen noch attraktiver werden und den Austausch innerhalb der Branche weiter fördern. Nach dem Motto "Wir haben verstanden" hat Peter Schmitz auf den wachsenden Kostendruck für Aussteller und Besucher reagiert. Das gilt vor allem in Bezug auf die Hotelpreise. So soll in Zusammenarbeit mit einem Dienstleister eine neue Hotel-Buchungsplattform für die ProWein dafür sorgen, Zugriff auf zahlreiche Zimmerkontingente in Messenähe zu attraktiven Preisen zu erhalten. Bereits jetzt zeigt sich im Vorfeld laut Schmitz, dass die ProWein auf dem allerbesten Wege ist, auch 2025 zum Gipfeltreffen der internationalen Wein- und Spirituosenbranche zu werden. Auf Austellerseite haben mehr als 60 Nationen mit Weinen und Spirituosen ihr Kommen nach Düsseldorf angemeldet. Welche Ideen der ProWein-Director und sein Messeteam sich außerdem haben einfallen lassen, um mit der Leitmesse zum absoluten Trendsetter für Wein und Spirituosen zu werden, verrät Peter Schmitz hier exklusiv im Gespräch. Viel Spaß bei der Weinreise!
Albin Kurti, Kosovos Premierminister, steht vor einer ungewissen Zukunft. Zwar ist seine Partei Vetëvendosje mit Abstand stärkste Kraft geworden, aber die absolute Mehrheit ist weg und die Suche nach Koalitionspartnern gestaltet sich schwierig. Insbesondere Donald Trumps ehemaliger Balkanbeauftragter Richard Grenell macht keinen Hehl daraus, dass die USA sich eine Regierung ohne Kurti wünschen. Wir reden über Albin Kurtis Biografie, seine Politik und darüber, warum er es sich mit den Nachbarn und wichtigen westlichen Partnern verscherzt hat. Als Expertin ordnet die N1-Journlaisitn Zana Cimiili die Lage für uns ein und wir hören auch von Kurtis ehemaligen Weggefährten und jetzigen Kritiker Visar Ymeri und dem Vorsitzenden des möglichen Koalitionspartners LDK, Lumir Abdixhiku. Außerdem erfahrt ihr warum Milorad Dodik bald verurteilt werden könnte, Faschorocker Thompson für Musikpreise nominiert ist, in Zenica demonstriert wird und in Albanien erstmal keine Asylsuchenden aus Italien unterkommen.
Die Reichstagswahlen am 7. Dezember 1924 hatten zwar, verglichen mit den Wahlen vom Mai desselben Jahres, zu einer Stärkung der politischen Mitte bei gleichzeitiger Schwächung des kommunistischen und des deutsch-völkischen Randes geführt, eine Mehrheitsfindung blieb aber weiterhin problematisch. In ihrer Parteizeitung, dem Hamburger Echo, vom 8. Dezember feierte sich die SPD als eindeutige Wahlsiegerin. Dabei zeigt sich aber auch, wie zerstritten das gesamte politische Spektrum war, denn der Artikel macht nicnt nur aus der diebischen Freude über die Niederlage der politischen Ränder, insbesondere die Kommunisten, keinen Hehl, sondern attackiert auch polemisch die Deutsche Volkspartei, die eigentlich als eine potentielle Koalitionspartei innerhalb des prorepublikanischen Spektrums zu betrachten wäre – eine Polemik, die in der Titulierung des Außenministers als „Stresemännchen“ einen klaren Ausdruck findet. Rosa Leu stellt also heute die Wahlergebnisse aus der Sicht der SPD vor, bevor wir morgen aus einer anderen Perspektive darauf blicken.
Wir sind zurück im Studio in Berlin und sprechen über Zeitzonen und Jetlag. Manuel erklärt gegen seinen Willen, was ein Popel ist — und warum man dieses Wort einfach so vor andere Worte setzen kann. Dann nehmen wir uns endlich einmal etwas mehr Zeit für eure Fragen: Neben der Bedeutung des freien Sonntags in Deutschland geht es dabei vor allem um die AfD und die aktuelle politische Lage in Deutschland. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Intro Timeshifter App Ausdruck der Woche: Popel Popel (Wiktionary) Eure Fragen Jack aus Irland fragt: Was machen Deutsche am Sonntag? What do Germans Do on a Sunday? (Easy German 574) Kulturschock Deutschland (Easy German Podcast 515 live in Berlin) Habib aus Tunesien fragt: Wird sich die Einwanderungspolitik Deutschlands bald ändern? Fernando fragt: Warum gibt es so viel Zustimmung zur AfD in Grenzstädten? Aleksandr aus Russland fragt: Warum kann man die AfD nicht einfach verbieten? Rechtsextremismus: Was spricht für und was gegen ein AfD-Verbotsverfahren? (Deutschlandfunk) Hast du eine Frage an uns? Auf easygerman.fm kannst du uns eine Sprachnachricht schicken. Wichtige Vokabeln in dieser Episode der Popel: getrocknetes Nasensekret etwas aneinanderreihen: Dinge in einer Reihenfolge oder Serie ordnen die Zeitzone: geografisches Gebiet mit derselben Uhrzeit die Einwanderungspolitik: Regelungen und Gesetze zur Steuerung von Migration in ein Land etwas verramschen: etwas zu einem sehr niedrigen Preis verkaufen die Grenzregion: Gebiet in der Nähe einer Landesgrenze keinen Hehl aus etwas machen: etwas offen zugeben oder zeigen Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Hinter Kings Elliot steht die schweizerisch-britische Musikerin Anja Gmür. Sie ist einer der Geheimtipps zurzeit. Die Themen ihrer Songs drehen sich häufig um mentale Gesundheit. Sie macht keinen Hehl daraus, dass sie seit langer Zeit mit psychischen Problemen kämpft. Das schafft eine ganz besondere Verbindung zu vielen ihrer Fans, den sogenannten „Sick Puppies“. Wie sie Probleme in Poesie verwandelt und wann ihre Haare blau wurden, erzählt sie hier in einem wunderbar offenen, erfrischend ehrlichen und sehr lustigen Talk.
Er ist ein «Urning», ein Homosexueller. Und wird deswegen schikaniert, verhaftet, weggesperrt, er gilt als kriminell und geisteskrank. Doch Jakob Rudolf Forster wehrt sich, laut, ideenreich und selbstbewusst – ein Vorkämpfer für die Rechte der Schwulen in der Schweiz. Jakob Rudolf Forster ist kein Kind von Traurigkeit. Er steht auf Männer, hat viele Liebhaber und macht keinen Hehl aus seiner Homosexualität. So weit, so gut. Nur: Forster lebt im ausgehenden 19. Jahrhundert, zu einer Zeit also, in der einer, der offen schwul ist, viel zu befürchten hat. Forster wird denunziert, gedemütigt, ins Gefängnis geworfen, in die Psychiatrie gesteckt – er gilt als «gefährliches Subjekt» und als «lästiges Individuum». Für die Behörden ist er eine Provokation; und sogar der Bundesrat muss sich mit ihm beschäftigen. Doch Jakob Rudolf Forster bleibt sich treu. Und kämpft zeitlebens gegen die Ungerechtigkeiten, die homosexuellen Männern Ende des 19. Jahrhunderts widerfahren. Zu Gast in dieser Zeitblende: Philipp Hofstetter, Historiker. René Hornung, Journalist. Literatur: Forster, Jakob Rudolf: Justizmorde im 19. Jahrhundert. Wahrheitsgetreue Darstellung des fast unglaublich Verfolgten Schweizers J.R. Forster, Heiratsvermittler von Brunnadern (St. Gallen). Ein Notschrei an das Volk. Zürich: Selbstverlag, 1898. Hofstetter, Philipp / Hornung, René: Der Urning. Selbstbewusst schwul vor 1900. Zürich: Hier und Jetzt Verlag, 2024. Walser, Erasmus: Homosexualität. In: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Online-Version vom 4.12.2013.
Italien ist Gastland an der Frankfurter Buchmesse. Italienische Autorinnen und Autoren warnen indessen vor Einmischungen der Politik ins kulturelle Leben. Kulturkampf in Italien? Felix Münger spricht mit Tatiana Crivelli, Professorin für italienische Literatur an der Universität Zürich. In einem offenen Brief kritisieren italienische Schriftstellerinnen und Schriftsteller, ihre Rechtsregierung unter Giorgia Meloni mische sich «erstickend» in die Kultur und den Literaturbetrieb ein. Zum Eklat kam es, weil der regierungskritische Weltautor Roberto Saviano nicht Teil der offiziellen italienischen Delegation in Frankfurt sein sollte. Tatsächlich hat Giorgia Meloni nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie sich der «linken Hegemonie» im Kulturbetrieb «entgegenstellen» wolle. Was bedeutet die Auseinandersetzung für Italien und seine Literatur? Mehr zum Thema: Nicoletta Cosentino – mit Sugo und Pesto gegen häusliche Gewalt
Ihr Lachen ist definitiv ansteckend. Bianca Rech, von allen nur „Jay“ genannt, hat bei der Aufzeichnung des FC Bayern Podcast hervorragende Laune. Doch nicht nur der leicht selbstironische Humor begeistert, sondern auch ihr großes Engagement für die FC Bayern Frauen. Als Direktorin bestimmt sie die Richtung, setzt Ziele und plant die nächsten Schritte in der Entwicklung. Grundsätzlich macht sie keinen Hehl daraus, dass ihre Ambitionen hoch sind. Die FC Bayern Frauen sind auf einer spannenden Reise. Viel Spaß beim Hören!
Für viele Frauen ist er der perfekte Mann. Oder zumindest die perfekte Projektionsfläche: Michael Nast. Sein Buch "Generation Beziehungsunfähig" haben viele Menschen verschlungen und er macht bei Lesungen die großen Räume voll. Michael scheint den Durchblick zu haben, bei unseren Beziehungen, unserer Gesellschaft, der Liebe und der Bindung. Doch dabei macht er gar keinen Hehl daraus, dass er selbst auch immer wieder scheitert. Darüber spricht er in der neuen Folge 1LIVE Intimbereich mit Catrin. Ein 1LIVE-Podcast, © WDR 2024 Von Catrin Altzschner.
Italian American Public Speaker and the author of An Immigrant's Dilemma, Mark Hehl. Recorded: May 17, 2024 Running Time: 22 minutes 8 seconds
Italian American Public Speaker and the author of An Immigrant's Dilemma, Mark Hehl. Recorded: May 17, 2024 Running Time: 22 minutes 8 seconds
In dieser Samstagsfolge von “Alles auf Aktien” reden wir mit einem, der zu Gold machte, was er anfasste. Er schoss goldene Tore, gewann goldene Trophäen und vergoldete als CEO die Erfolge des größten Sportverbandes der Welt. Unser Gast machte nie einen Hehl daraus, dass Fußball viel mehr als nur Sport ist – nämlich jede Menge Business. Erst wurde er dafür gefeiert und später dann von den meisten Fans verflucht. Mit uns spricht er darüber, wie er den Fußball investierbar machen will, verrät, wie eine Bundesliga nach seinem Geschmack aussähe – und wer wirklich für die Marke “Die Mannschaft” verantwortlich ist. Ein Gespräch mit Oliver Bierhoff. Wir freuen uns an Feedback über aaa@welt.de. Ab sofort gibt es noch mehr "Alles auf Aktien" bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts und AAA-Newsletter. Hier bei WELT: https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html. Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. Außerdem bei WELT: Im werktäglichen Podcast „Das bringt der Tag“ geben wir Ihnen im Gespräch mit WELT-Experten die wichtigsten Hintergrundinformationen zu einem politischen Top-Thema des Tages. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! https://linktr.ee/alles_auf_aktien Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Isabel und Lukas kommen gerade von der Verleihung der Ö3 Podcast Awards und trotz Isabels Vision Board haben sie es leider nicht unter die Top 3 geschafft und machen aus ihrer Enttäuschung keinen Hehl, freuen sich aber natürlich für alle anderen nominierten Podcasts und über die tolle Organisation von Ö3. Das Format lebt!
He is legend. Erst Weltstar des Fußballs. Dann 20 Jahre lang als CEO des FC Bayern München. Jetzt ist Karl-Heinz Rummenigge als Aufsichtsrat zurück und spricht in TOMorrow über echte Verantwortung und Leadership. „Ich habe ein Problem mit Ego-Shootern. Da mache ich keinen Hehl draus“, sagt er. Es sind turbulente Zeiten gerade beim FC Bayern. Umso mehr freue ich mich, dass er heute hier ist und uns mitnimmt in seine Welt. Der legendäre Karl-Heinz Rummenigge. Er ist zurück bei TOMorrow und back im Business. Was für viele schon eine Überraschung ist. Denn vor zwei Jahren hatte er beeindruckend erklärt, warum er sich aus dem Milliarden-Business Fußball komplett zurückzieht. Als Spieler und Boss des FC Bayern hat er alles erreicht, was es zu erreichen gibt. Im Jahr 2020 der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, als neben Meisterschaft, DFB-Pokal, den beiden Super-Cups und der Champions League auch noch die Klub-WM gewonnen wurde. Sechs Titel in einer Saison. Das gab es noch nie. Während viele Persönlichkeiten den Zeitpunkt für den richtigen Absprung verpassen, hatte er das perfekte Timing für das Ende seiner Jahrhundert-Karriere. In TOMorrow sagte er damals: „Wichtig ist, dass man auch loslassen kann. Ich glaube, es gibt ganz wenige Menschen leider, die auch bereit sind, dann loszulassen in aller Konsequenz. Einfach loslassen. Nicht den Fuß noch ein Stück weit in der Tür zu haben, um irgendwie weiter eine wichtige Rolle zu spielen.“ Aber so ganz hat es mit dem Loslassen nun doch nicht geklappt, wie sich jetzt zeigt. Als sein Nachfolger als CEO Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic entlassen wurden, ließ er sich überreden, als Aufsichtsrat zurückzukehren und Verantwortung zu übernehmen. Ich habe Karl-Heinz Rummenigge jetzt im berühmten Hotel Kempinski Vier Jahreszeiten auf der Münchener Maximilianstraße getroffen und mit ihm über seinen Rücktritt vom Rücktritt gesprochen, seine Strategie als Aufsichtsrat, seine Learnings – das alles jetzt hier in TOMorrow. Wenn Du mitdiskutieren möchtest: Schreib mir in die Kommentare oder hier auf Social Media: http://lnk.to/TOMorrow-Podcast und abonniere den Channel. Jetzt aber Anpfiff. Time for a legend. Welcome back Karl-Heinz Rummenigge!
In dieser Episode verlese und kontextualisiere ich eine Serie von E-Mails, die mir die Vizepräsidentin des Obersten Gerichtshofs von ihrem Justiz-Account geschickt hat. Sie waren allesamt Antworten auf eine offizielle Medienanfrage, die ich an Sie gerichtet hatte. Die Mails gibt es hier zum Nachlesen.Die Geschichte beginnt mit einer Medienanfrage an Eva Marek am Vormittag des 31. Jänner, geschrieben in meinem und Fabian Schmids Namen. "Sehr geehrte Frau Vizepräsidentin Marek,ich wende mich an Sie iZ mit einer Recherche zur Causa Stadterweiterungsfonds. Die gegenständliche Anfrage erfolgt im Namen meines Podcasts Die Dunkelkammer und des Standard, Fabian Schmid ist in cc.Wir ersuchen höflichst um Beantwortung bis morgen, Donnerstag, 10.00 Uhr.Uns liegt eine justizinterne Dokumentation vor, die Vorgänge im Vorfeld der Anklageerhebung 2019 behandelt. Wie Ihnen sicher erinnerlich ist, gab es 2020 eine Prüfung zu möglichen Dienstpflichtverletzungen im Bereich der OStA rund um die Behandlung und Erledigung des Verfahrenskomplexes Stadterweiterungsfonds. Im Ergebnis brachte die dienstaufsichtsbehördliche Befundaufnahme keine Anhaltspunkte für weiter zu verfolgende Dienstpflichtverletzungen. Im Zuge der Prüfung wurde ua festgestellt, dass Sie sich als OStA-Leiterin "jeglicher Handlung" in diesem Verfahren enthalten hatten.Laut einem vorliegenden Amtsvermerk vom 7. Mai 2020 hatte Mag .… (Anm: in der Anfrage steht hier der Name einer damaligen OStA-Sachbearbeiterin) bei ihrer Befragung durch LOStA Fuchs auch bestätigt, von Ihnen 2015 keine Anweisung zur Verfahrenserledigung erhalten zu haben.Sie schränkte dies allerdings mit einem „aber“ ein: Demnach hätten Sie sich "aus fachlichen Gründen skeptisch zu den Grundlagen der Anklage gezeigt (Wörtlich laut Amtsvermerk: "Sie zeigte sich aber aus fachlichen Gründen skeptisch zu den Grundlagen der Anklage“). Können Sie diese Aussage gegenüber Mag.a … getätigte Aussage bestätigen? Und wollen Sie uns mitteilen, wie Sie damals zu dieser Einschätzung gelangt waren, nachdem Sie sich zugleich für befangen erklärt hatten?Dank für Ihre Bemühungen! Hochachtungsvoll, Michael Nikbakhsh"Die Vizepräsidentin antwortet am 31. Jänner, 22.26 Uhr"Sehr geehrter Herr Nikbakhsh,wie sie völlig richtig festhalten, habe ich mich „jeglicher Handlung“ in diesemVerfahren enthalten. Das Verfahren selbst wurde mit Freispruch rechtskräftig beendet.Eine konkrete Erinnerung an eine angebliche Skepsis, die bereits Jahre zurückliegen soll, habe ich nicht. Es ist aber durchaus möglich, dass in diesem Verfahren aufgetretene Rechtsfragen- wie auch sonst - im Kollegenkreis der OStA Wien abstrakt erörtert wurden, wobeisolche rechtlichen Diskussionen stets ergebnisoffen geführt wurden.Beste Grüße Eva Marek"Ich antworte am 1.Februar. 20.18 Uhr"Sehr geehrte Frau Vizepräsidentin,wollte mich auf diesem Weg noch für die Beantwortung bedanken. Mit freundlichen Grüßen Michael Nikbakhsh"Am 2. Februar, 5.30 Uhr, erscheint mein Podcast, in welchem ich über die Recherchen zur Causa Stadterweiterungsfonds berichte. Ab dem 3. Februar liegt der gemeinsam mit Fabian Schmid verfasste Standard-Text (Printausgabe) vor, ab dem 4. Februar die OnlinefassungAm 3. Februar, 14.27 Uhr, erreicht mich Mareks erste Reaktion auf die Berichterstattung. Sie kommt wieder über den Justiz-Account und ist eine Replik auf meine Anfrage vom 31. Jänner. "… Sie wissen genau, dass das alles nicht stimmt,von Ihnen bin ich wirklich enttäuscht, von IhremMitstreiter habe ich nichts anderes erwartet!"Um 15.13 Uhr folgt ein zweites Mail der Vizepräsidentin:"… wie Sie auch ganz genau wissen, gab es keine Erledigungvon Frau Mag … (Anm.: die damalige OStA-Sachbearbeiterin), ich habe über Jahre über diese Unwahrheitengeschwiegen, aber das war jetzt wirklich zu viel... dass Ihr Mitstreiter als politischerAktivist bezeichnet werden darf, sollte Ihnen mit diesen unglaublichenUnwahrheiten zu denken geben!Mir persönlich tut es leid, weil ich Sie ja eigentlich sehr geschätzt habe!"Um 15.15 Uhr ein drittes E-Mail: "… und Ihren Zynismus, dass Sie sich für meineAntwort bedanken, brauche ich auch gar nicht!"Um 15.28 Uhr dann das vierte: "... im Übrigen werden Sie mich nicht in den Tod treiben..."Um 15.30 Uhr das fünfte:"... und wenn doch, wird Ihnen Ihr Mitstreiter herzlich gratulieren!"Um 18.41 das sechste, hier bin ich aber nur in cc – es richtet sich an die frühere OStA-Sachbearbeiterin im Fall Stadterweiterungsfonds, die heute Richterin am Oberlandesgericht Wien ist: "Sie werden Verständnis dafür haben. dass ich dieseLüge, Sie hätten einen aktenkundigen Entscheidungsentwurfin der Causa Stadterweiterungsfond erstellt, nicht weiternicht kommentieren werde. Ich wünsche Ihnen ein schönes WochenendeEva Marek"Ich antworte am 4.2. 20.46 Uhr"Sehr geehrte Frau Vizepräsidentin Marek, wäre es dabei geblieben, dass Sie sich im Rahmen der Beantwortung einer offiziellen (!) Medienanfrage derart im Ton vergreifen - soll sein, ich bin milieubedingte Unmutsäußerungen gewöhnt.Was Sie sich hier herausnehmen, geht allerdings weit über das Maß des Verzeihlichen hinaus. Sie haben einen nicht rechtskräftigen Beschluss des OLG Wien vom 19.1. 2024 argumentativ benutzt, um Fabian Schmid übelst in Diskredit zu bringen. Dies zu einem Zeitpunkt, da der Standard und Koll. Schmid noch prüfen, ob sie in dieser Sache ao Revisionsrekurs beim OGH erheben - bei jenem OGH, dessen Vizepräsidentin gar kein Hehl aus Ihrer Voreingenommenheit macht – und Ihr persönliches Urteil längst gefällt hat.Ist Ihnen eigentlich bewusst, was Sie dadurch auslôsen?Sie haben in einem noch offenen Verfahren, das in einem nächsten Schritt den OGH involvieren könnte, unmissverständlich Partei ergriffen.Im Ergebnis bedeutet das, dass der Standard und Fabian Schmid unter keinen Umständen mehr ein faires Verfahren vor dem OGH mehr erwarten können. Und zwar unabhängig davon, ob Sie sich wieder – offiziell – für befangen erklären.Als ob das nicht schon ungeheuerlich genug wäre, bezichtigen Sie mich implizit, Christian Pilnacek in den Tod getrieben zu haben – und explizit, es nunmehr auch bei Ihnen zu versuchen. Und als ob das nicht ungeheuerlich genug wäre, bezichtigen Sie Fabian Schmid, mir „herzlich zu gratulieren“ - für den Fall, dass ich mit meinem Vorhaben Erfolg hätte. Weil das alles immer noch nicht genug ist, unterstellen Sie mir, absichtlich Unwahrheiten zu verbreiten. Angeblich wüsste ich, dass "das alles“ nicht stimme. Was genau soll „das alles“ sein?Und wo genau haben Sie gelesen, dass es eine „Erledigung“ vonseiten Mag.a … (Anm. die damalige Sachbearbeiterin der OStA) gegeben habe? In dem Text steht, dass der Akt damals unerledigt an Ihren Stv gewandert ist. Wir hatten Sie gefragt, wie Sie die von Mag.a … beschriebene „Skepsis“ erklären, wo Sie sich doch zugleich für befangen erklärt hatten. So ausweichend und unschlüssig Ihre Antwort darauf auch gewesen sein mag – wir haben diese veröffentlicht. Hätten Sie Mag.a … im Rahmen Ihrer Beantwortung der Lüge bezichtigt (wie Sie es jetzt tun), hätten wir auch das veröffentlicht. Für den Fall, dass Sie mir weitere Ungeheuerlichkeiten unterstellen wollen, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass wir hier keine private Kommunikation führen. All das geschieht im Kontext meiner ursächlichen offiziellen Medienanfrage. Wir veröffentlichen das. Michael Nikbakhsh"Darauf kam zunächst keine Antwort, weshalb ich am Nachmittag des 5. Februar das Justizministerium und den OGH-Präsidenten Georg Kodek informierte. Kodek teilte mir umgehend mit, dass er mit der Vizepräsidentin "ein ausführliches, sehr konstruktives Gespräch geführt" habe: "Darin habe ich sie ersucht, auch in privater Kommunikation mit Medienvertretern auch in Bezug auf Vorgänge, die nicht ihre Funktion am Obersten Gerichtshof betreffen, das Sachlichkeitsgebot zu wahren und von der Äußerung persönlicher bzw. emotionaler Befindlichkeiten Abstand zu nehmen."Und Kodek avisierte auch eine Nachricht Mareks. Sie werde in einem E-Mail ihr Bedauern zum Ausdruck bringen. Das hat die Vizepräsidentin dann auch am 5. Februar, 17.23 Uhr, getan. "Sehr geehrter Herr Nikbakhsh!Ich möchte festhalten, dass meine emotionalen Mails keine Reaktion auf Ihre offizielle Anfrage waren. Sie warenvielmehr Ausdruck meiner rein persönlichen Enttäuschungüber die Berichterstattung, die ich nur Ihnen gegenüber nichtvorenthalten wollte.Ich bedaure es sehr, wenn bei Ihnen der Eindruck entstanden ist,ich hätte Sie mit dem tragischen Ableben von Christian Pilnacek in Zusammenhang gebracht. Das war keineswegs beabsichtigt.Dass es in der Causa Stadterweiterungsfonds einen Erledigungsentwurf der Sachbearbeiterin gegeben haben soll, der angeblich aus dem Akt "verschwunden" sein soll, war einerder Kernvorwürfe der seinerzeitigen anonymen Strafanzeige(Punkt 2.2.) unter anderem gegen mich - darauf bezog sichmein höchst missverständliches Mail.Vielleicht haben Sie Verständnis, dass mich diese fortlaufendeBerichterstattung über Jahre zurückliegende Vorgänge betreffendmeine seinerzeitige - bereits mehr als sechs Jahre zurückliegende - Funktion als Leiterin der Oberstaatsanwaltschaft Wien, bei denen ich mir nichts vorzuwerfen habe, an meine emotionalen Grenzen stoßen lässt. Dennoch bedauere ich meine emotionale Reaktion und werdeeine solche in Zukunft mit Sicherheit unterlassen. Beste Grüße Eva Marek"Was von diesem vorerst letzten Mail bleibt, ist, dass die Vizepräsidentin des OGH die Kommunikation mit einem Journalisten ins Private zu ziehen versucht, wo sie nicht hingehört. Und sie rückt auch nicht von ihren zentralen Vorwürfen gegen Fabian Schmid und mich ab. Sie hat diese nicht zurückgenommen und sich dafür auch nicht entschuldigt.
Manchmal spurt Klein-Zivadinovic erst bei Bestechung, Maja macht da keinen Hehl daraus. Sie versteht auch Yvonne, wenn sie lügt, um ihrem Neffen die Angst vor Mammuts zu nehmen. Gülsha wäre eine pragmatische Mama und kommt erst ins Strugglen, wenn der Begriff «Playdate» ins Spiel kommt. _ (00:00) Intro (04:44) Ist es ok, wenn man Euch auf der Strasse anquatscht? (11:05) Wir sind in der Familienplanung. Darf ich Job wechseln? (13:55) Wie finde ich heraus, ob ich wirklich ein Kind möchte oder nicht? (17:53) Was machen, wenn nicht beide einen Kinderwunsch haben? (23:12) Welchen Vorteil hat es, spät ein Kind zu bekommen? (25:55) Maja, wie hast Du mit Deinem Putzfimmel die Breiphase überstanden? (28:18) Ich bin eine introvertierte Mutter die sich auch mal alleine fühlt. Wie lerne ich andere Leute auf dem Spielplatz kennen? (37:51) Würfelfrage: Was kommt nach dem Tod? _ Hosts: Yvonne Eisenring: instagram.com/yvonne.eisenring Gülsha Adilji: instagram.com/guelsha Maja Zivadinovic: instagram.com/mmemaja _ Produzentin: Beatrice Gmünder Angebotsverantwortlich: Anita Richner Sounddesign: Veronika Klaus
Mochte der Hitler-Ludendorff-Putsch vom 9. November 1923 auch innerhalb weniger Stunden relativ kläglich in sich zusammengebrochen sein, so waren die zahlreichen Unterstützer dieses Unterfangens naturgemäß nicht über Nacht verschwunden oder gar bekehrt. Manche von ihnen trauten sich sogar schon sehr bald wieder mit lauten Parolen auf die Straße, und das nicht nur in der bajuwarischen „Hauptstadt der Bewegung“, sondern auch im preußischen Nordosten des Reiches wie dem gediegenen Charlottenburg. Ca. 1000 Personen zählte das Friedenauer Tageblatt vom 14. November bei einer Kundgebung auf dem Wilhelmplatz, dem heutigen Richard-Wagner-Platz, die sich anlässlich einer Ansprache des völkisch-antisemitischen Publizisten und Reichstagsabgeordneten Reinhold Wulle gebildet hatte und die aus ihrer Sympathie für die nationalsozialistischen Ziele keinen Hehl machte. 20 Milliarden Mark kostete eine Ausgabe des Friedenauer Tageblatts seinerzeit, heute kann man sie kostenlos in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin einsehen, was für uns Paula Rosa Leu getan hat.
Der russische Weltstar Anna Netrebko tritt in der Staatsoper Berlin auf. Die Sopranistin hat in ihrer Vergangenheit keinen Hehl aus ihrer Nähe zum russischen Präsidenten Putin gemacht. Den Angriffskrieg gegen die Ukraine verurteilte sie zwar, doch viele vermissen ein unmissverständliches Statement gegen das russische Regime. Gegen den Aufritt hegt sich Protest. Doch die Staatsoper ist ausverkauft, der Intendant verteidigt die Einladung. Sollte Netrebko auftreten dürfen? Wie gehen wir mit russischer Kunst um? Darüber diskutieren Martin Spiller und Ann Kristin Schenten. Die "Newsjunkies" - ein Tag, ein großes Nachrichtenthema, immer Montag bis Freitag am Nachmittag. Kostenlos folgen und abonnieren in der ARD-Audiothek. Alle Abo-Möglichkeiten findet Ihr hier: https://www.rbb24inforadio.de/newsjunkies. Fragen und Feedback: newsjunkies@inforadio.de.
Führende AfD-Leute werben offen für rechtsradikales Gedankengut und machen keinen Hehl aus ihren extremistischen Netzwerken. Das hat die Europawahlversammlung in Magdeburg gezeigt. Der Bundestagsabgeordnete Petr Bystron bediente das antisemitische Verschwörungsnarrativ finsterer »Globalisten« und sprach von einem »Angriff auf alles, was uns lieb ist«. Die Kandidatin Irmhild Boßdorf forderte »millionenfache Remigration« und illegale Pushbacks an den Außengrenzen der EU. »Keine Einwanderung, sondern Volk«, propagierte Spitzenkandidat Maximilian Krah. Die schamlosen Auftritte in Magdeburg ergeben das Bild einer AfD, in der Björn Höcke und Gleichgesinnte den Ton angeben. In der sich ein neues Netzwerk bildet, das die Partei lenken will. »Ich war noch nie bei einem AfD-Parteitag, wo so offen rechtsextreme Reden geschwungen wurden«, sagt SPIEGEL-Redakteurin Ann-Katrin Müller in dieser Folge. Den hohen Umfragewerten schadet das radikale Auftreten bisher nicht. Gleichzeitig liefert die Partei dem Verfassungsschutz weiteres Material, die gesamte AfD gilt dort bereits als rechtsextremer Verdachtsfall. Präsident Thomas Haldenwang meldet sich auffällig oft zu Wort und wird zum Feindbild der AfD. »Offenkundig sehen er und seine Behörde tatsächlich eine Bedrohung für die Demokratie«, sagt SPIEGEL-Redakteur Wolf Wiedmann-Schmidt. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren. Quellen dieser Folge: SPIEGEL-Bericht: Zoff zwischen AfD und Verfassungsschutzchef SPIEGEL-Recherche: Moskaus Mann im Bundestag SPIEGEL-Report über Radikalisierung und Popularitätsgewinn der AfD: Extrem verharmlost SPIEGEL-Bericht zum AfD-Programm zur Europawahl: Rechts draußen Stimmenfang: Nehmen wir Terrorgefahr von rechts ernst genug? +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– im ersten Monat testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung
By the rivers of babylon herrscht nicht immer nur Eintracht. Auch die Zärtlichen Cousinen Atze Schröder und Till Hoheneder sind empfindliche Künstlerseelen. Der eine macht kein Hehl daraus, der andere auch nicht. Aber Authentizität und Wahrhaftigkeit sind Cousinen-Tugenden. Punkt. Da kann es schon mal passieren, dass Rubriken und Routinen geopfert werden müssen. Einigkeit gibt es aber bei einem Thema: Asis mit Geld! Diskutiert mit: mail@zärtliche-cousinen.de Alles Infos zu den Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/zaertlichecousinen
In seinem Mundartroman erzählt Hans Jürg Zingg eine Geschichte des Erwachsenwerdens in einer Schweizer Kleinstadt in den 1960er-Jahren. Besonders die Liebesgeschichte zwischen zwei Jugendlichen zieht die Leserin und den Leser in ihren Bann. Mit knapp 80 Jahren hat der pensionierte Berner Gymnasiallehrer, Liedermacher, Kabarettist und Poetry-Slammer Hans Jürg Zingg seinen ersten Mundartroman veröffentlicht. In «tüet nid z wüescht» erzählt er die Geschichte des Gymnasiasten Schwander Schül. Der «spouken wöörd roman» spielt Anfang der 1960er-Jahre «z gäbige am thunersee». Es geht ums Erwachsenwerden mit allem, was dazugehört: Schule, Liebe, Sexualität, Berufswünsche, Beziehung zu den Eltern und so weiter. Eine «gymerliebi» mit Hochs und Tiefs Viel Platz im Roman nimmt die Liebesgeschichte zwischen dem unsicheren Schül und Änni, einer aufgeschlossenen und selbstbestimmten Bergbauerntochter aus dem Frutigtal, ein. Sehr authentisch erzählt Hans Jürg Zingg die «gymerliebi» zwischen den beiden, mit guten und weniger guten Zeiten. Der Autor macht keinen Hehl daraus, dass es sich bei «gäbige am thunersee» um seine Heimatstadt Thun handelt und dass sein Roman viele autobiografische Züge aufweist. Dennoch sei die Geschichte zu 50 Prozent erfunden. Mundartredaktor André Perler hat sich mit Hans Jürg Zingg an drei Schauplätze des Romans in Thun begeben, sich Ausschnitte aus dem Roman vorlesen lassen und mit dem Autor über das Buch und seine Jugend gesprochen. Woher kommt das Wort «chääre»? Ausserdem in der Sendung: Warum sagt man eigentlich «chääre» für 'streiten'? Was hat es mit dem Flurnamen Hutzle auf sich? Und was bedeutet der Familiennamen Brunner? Die Antworten gibt es im Schnabelweid-Briefkasten im zweiten Teil der Sendung. Buch-Tipp: Hans Jürg Zingg: tüet nid z wüescht. e gymerliebei vo synerzyt z gäbige am thunersee. spouken wöörd roman. Neptun-Verlag 2023.
Wenn am Sonntag in Österreichs südlichstem Bundesland Kärnten ein neuer Landtag gewählt wird, dann wird es vermutlich keine großen Überraschungen geben. Die Wiederwahl von Peter Kaiser, dem amtierenden Landeshauptmann von der sozialdemokratischen SPÖ, scheint so gut wie gesichert. In Umfragen vor der Wahl kommt die SPÖ auf über 40 Prozent. Ein Ergebnis das überrascht, wenn man auf die Lage der SPÖ im Bund schaut. Dort verlieren die Sozialdemokraten seit Monaten an Zustimmung, liegen mit rund 24 Prozent deutlich hinter der rechtspopulistischen FPÖ, die mit 28 Prozent derzeit bundesweit den ersten Platz belegt. Die Krise der SPÖ hängt mit dem andauernden Streit um die Parteichefin, Pamela Rendi-Wagner, zusammen. Einige Genossen, etwa der rote Landeshauptmann aus dem Burgenland, Hans-Peter Doskozil, machen keinen Hehl daraus, dass sie Rendi-Wagner als Spitzenkandidatin für ungeeignet halten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Was machen die Genossen in Kärnten richtig? Wie schafft es die SPÖ dort, wenn auch mit Einbußen weiterhin stärkste Kraft zu bleiben, obwohl gerade in Kärnten auch die FPÖ traditionell erfolgreich ist? Die Schuld werden viele bei den Streitigkeiten der Bundes-SPÖ suchen. In dieser Folge von Inside Austria erklären wir, was den roten Landeshauptmann Peter Kaiser in Kärnten so erfolgreich macht und warum ihm anscheinend keine andere Partei gefährlich wird. Wir sprechen über die Krise der SPÖ auf Bundesebene und den Streit um ihre Parteispitze: Was können die Sozialdemokraten aus Kärnten lernen, und wird die Wahl für sie richtungsweisend? In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, folgen Sie uns doch und lassen Sie uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at. Einen Überblick über Themen und Entwicklungen in Österreich finden Sie auf derstandard.at und auf spiegel.de. Mit dem Rabattcode Standard können unsere Hörer*innen jetzt drei Monate lang für 30 Euro das Angebot von SPIEGEL Plus testen und 50 Prozent sparen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandardInformationen zu unserer Datenschutzerklärung
In Italien kommt mit Georgia Meloni eine Postfaschistin an die Macht. Was bedeutet das für Europas drittgrößtes Land - und für die Europäische Union? Georgia Meloni von der “Fratelli d'Italia” hat die Parlamentswahlen in Italien mit rund 26 Prozent gewonnen. Mit Matteo Salvini von der Lega und Silvio Berlusconi von Forza Italia wird sie wohl künftig eine Regierung bilden. Sie wolle das Land einen, “auf das, was verbindet, nicht das, was trennt”, hat sie in der Wahlnacht versprochen. Und eine “Politik für alle Italiener” machen. Obwohl sie Hass gegen Minderheiten schürt. Die niedrige Wahlbeteiligung von nur 64 Prozent habe “den Rechten genützt und der Mitte-Links-Gruppe geschadet”, sagt die ehemalige SZ-Italien-Korrespondentin Andrea Bachstein. “Die Leute sind einfach frustriert gewesen.” Außerdem habe Meloni in den vergangenen zehn Jahren “konsequent Opposition gemacht”. Als einzige nennenswerte Parlamentspartei habe die "Fratelli d'Italia" nicht die große Koalition von Maria Draghi unterstützt - und sich nicht die “Hände schmutzig” gemacht. Zunächst dürfte sich die Postfaschistin den hohen Energiepreisen zuwenden – möglicherweise werde es mehr Staatszuschüsse geben. Zudem werde sie “ziemlich schnell härtere Maßnahmen beim Thema Migration einbringen”. Und eventuell werde sie sich auch schnell dem von der Sterne-Bewegung eingeführten Bürgergeld widmen, meint Bachstein. Auf die EU werde mit der neuen Regierung in Rom vor allem Ärger zukommen, ist sich die Politik-Redakteurin sicher. “ Sie hat ja nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie Viktor Orban in Ungarn für ein großes Vorbild hält.” Weitere Nachrichten: Gasumlage vom Tisch, Neue Demonstrationen in Iran. Den Link zu Geschichte Daily, den Geschichtspodcast, der durch die Zeit reist, finden Sie hier: https://www.sueddeutsche.de/politik/sz-podcast-geschichte-daily-1.5545923 Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Tami Holderried Produktion: Benjamin Markthaler Zusätzliches Audiomaterial über Bloomberg
Wenn Christoph Gerber von etwas überzeugt ist, macht er aus seiner Meinung auch keinen Hehl. Frank Thelen hat er eine Wette über 100.000 Euro angeboten, dass das Flugtaxi-Startup Lilium Aviation seine Ziele krachend verpasst. Im OMR Podcast analysiert der Lieferando-Gründer und CEO von Talon One die aktuelle Lage in der Startup-Szene – und verrät, welche Unicorns aus seiner Sicht den Status bald wieder verlieren könnten.
2020 waren sie eines der grössten Versprechen der Indie-Musik: «Every Bad» von Porridge Radio avancierte gleichermassen zum Liebling von Musikerinnen, Fans und Kritikern. Doch die Pandemie liess sie ein Versprechen bleiben - bis jetzt. Und das Sitzen und Warten hat nicht nur die Spannung, sondern auch alle Stärken dieser Band aufs Maximum verstärkt. «Paranoia», «Depression», «gesellschaftliche Isolation», «aggressiv» und «ungemütlich» - das sind Worte, die Dana Margolin im Sounds! Interview braucht, um das 3. Album «Waterslide, Diving Board, Ladder To The Sky» zu beschreiben. Es ist ein ruhiger und grösstenteils zugänglicher Höllenritt. Wie der Titel sagt, stehen drei eigentlich sommerliche Dinge im Zentrum: Die Wasserrutsche, das Sprungbrett und die Leiter in den Himmel - für Margolin drei Symbole für die überwältigenden Gefühle von «Freude», «Angst» und «Unendlichkeit». «Das Schreiben dieser Songs erlaubt mir, meine eigenen Emotionen kennenzulernen. Durch den Prozess kann ich versuchen, mit meinen Gefühlen umzugehen,» erklärt Dana. Entsprungen aus der fruchtbaren DIY-Szene in Brighton an der Englischen Südküste sind Porridge Radio heute in London zu Hause und machen keinen Hehl aus ihren Ambitionen: «Ich mag Coldplay in der Weise, in der ich Bands mag, die den Schritt bewältigen, von einer kleinen Band zu einer Stadionband zu werden.» Verwoben mit weiteren Einflüssen wie Big Thief oder den Deftones entsteht ein majestätischer und durchaus stadiontauglicher Mix aus Indie, Folk und Post-Punk, der wie ein perfekter Sommertag mit Sonnenbrand oder ein Badibesuch mit Bienenstich im Fuss - wie mit dem Titel angetönt - Freude, Angst und unsere Ohnmacht gegenüber dem Lauf der Dinge verwebt. Wie immer verlosen wir das Sounds! Album der Woche auf CD täglich live im Radio.