POPULARITY
Das Militär gilt historisch oft als reine Männerdomäne, doch die Geschichte ist voller Ausnahmen, die dieses Bild ins Wanken bringen. Eine der wohl beeindruckendsten Ausnahmen ist Ljudmila Pawlitschenko, die die Welt als „Lady Death“ kennenlernte. Als eine der erfolgreichsten Scharfschützinnen der Militärgeschichte prägte sie das Bild der Frau im Krieg grundlegend. Ihr Weg führte sie aus dem zivilen Leben in der Ukraine, wo sie sich in einem lokalen Schützenverein ausbilden ließ, direkt an die Ostfront. Obwohl man versuchte, sie anfangs als Krankenschwester einzusetzen, bewies sie schnell ihre außergewöhnliche Treffsicherheit. In den blutigen Schlachten um Odessa und Sewastopol erzielte sie eine unvorstellbare Bilanz von 309 nachweislich tödlichen Treffern und überlebte nervenaufreibende, tagelange Duelle beim sogenannten Countersniping gegen gegnerische Scharfschützen. Ihre enorme Symbolkraft für die Rote Armee führte schließlich dazu, dass sie nach einer schweren Verwundung aus dem aktiven Dienst genommen wurde, um als Ausbilderin zu arbeiten und eine diplomatische Mission anzutreten. Auf Stalins Befehl reiste sie mitten im Zweiten Weltkrieg in die USA, nach Kanada und Großbritannien, um für die lebensnotwendige Unterstützung einer zweiten Front im Westen zu werben. Als erste Sowjetbürgerin überhaupt wurde sie im Weißen Haus empfangen und reiste an der Seite von Eleanor Roosevelt durch Nordamerika. Dabei trotzte sie der oberflächlichen und herablassenden US-Presse, die sie zunächst nur als „Girl Sniper“ betitelte, mit scharfsinnigen Antworten und erlangte nach einer provokanten Rede in Chicago endgültig Weltruhm. Nach 1945 schloss sie ihr Geschichtsstudium ab, arbeitete als Historikerin für die sowjetische Marine und wurde mit dem Titel „Held der Sowjetunion“ geehrt. In dieser Folge beleuchten wir ihr facettenreiches Leben, ihr bleibendes Vermächtnis als Pionierin für Frauen im Militär und die spätere Verfilmung ihrer packenden Lebensgeschichte.
In dieser Folge beleuchten wir eines der bewegendsten und wichtigsten Kapitel der Zeitgeschichte: Das Schicksal von Wilhelm Brasse, dem Fotografen von Auschwitz. Als polnischer Soldat und gelernter Porträtfotograf weigerte er sich nach dem deutschen Überfall auf Polen, ein Dokument zu unterschreiben, das ihn zum Deutschen gemacht hätte, und wurde als Häftling mit der Nummer 3444 in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt. Seine Deutschkenntnisse und sein fotografisches Talent retteten ihm dort das Leben: Er wurde gezwungen, für den Lagererkennungsdienst in Block 26 zu arbeiten. In jeweils nur drei Minuten pro Person fertigte er mehr als 50.000 Häftlingsfotos an und hielt dabei die nackte Angst, das Leid und die Würde der zum Tode Verurteilten fest – darunter das unvergessliche Gesicht der 14-jährigen Czeslawa Kwoka. Brasse wurde unfreiwillig zum Zeugen des unvorstellbaren sadistischen Systems und musste sogar die grausamen Menschenexperimente von SS-Lagerarzt Josef Mengele fotografisch dokumentieren. Doch kurz vor der Befreiung durch die Rote Armee wagte er den stillen, lebensgefährlichen Protest: Er widersetzte sich dem SS-Befehl, alle Aufnahmen zu vernichten, löschte die brennenden Negative und rettete rund 38.000 Bilder für die Nachwelt. Erfahre in dieser Episode, wie diese Dokumente den Opfern des Holocaust bis heute ein Gesicht geben und warum Wilhelm Brasse nach dem Krieg aus tiefem traumatischem Schmerz nie wieder durch einen Kamerasucher blicken konnte. Ein tief berührendes Porträt über den schmalen Grat des Überlebens im Zentrum des Grauens und die bleibende Verpflichtung des Erinnerns.
Wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Fronten brechen zusammen, Berlin steht kurz vor der Einnahme durch die Rote Armee ... das Ende des Nationalsozialismus ist längst absehbar. Und dennoch werden in diesen letzten Kriegstagen noch viele Menschen ermordet. Unter ihnen: Dietrich und Klaus Bonhoeffer, Rüdiger Schleicher und Hans von Dohnanyi. Sie waren Widerstandskämpfer & Humanisten. Doch mit deren Tod endet die Geschichte nicht. Denn Geschichte verschwindet nicht einfach. … sie sitzt mit am Familientisch. Sie lebt weiter in Erinnerungen, in Erzählungen, im Schweigen, manchmal auch in Musik. Mein heutiger Gast ist Dr. Tobias Korenke, der Großneffe von Dietrich Bonhoeffer. Seine Großmutter Ursula Schleicher, geborene Bonhoeffer, verlor durch die Nationalsozialisten ihren Mann, ihre Brüder und ihren Schwager. Dr. Tobias Korenke studierte Politik und Geschichte in Freiburg, Oxford und Berlin und publiziert zu historischen und politischen Themen. Bis 2025 war er Leiter Corporate & Public Affairs der FUNKE Mediengruppe, begleitet die gemeinnützige yeswecan!cer GmbH von Beginn an und ist seit Februar 2025 deren Geschäftsführer. Im Podcast-Gespräch sprechen wir darüber, wie seine Familiengeschichte sein Leben prägte und wie wichtig Widerstand war und immer noch ist … Hinweis: Im Podcast passierte mir (Claudia Lutschewitz) ein Namensfehler. Die von mir genannte Sekretärin Hitlers hieß nicht Trude Junge, sondern Gertraud (genannt „Traudl“) Junge. Sie war von 1942 bis 1945 neben Christa Schroeder, Johanna Wolf und Gerda Christian eine der vier Sekretärinnen Adolf Hitlers. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Wichtige und interessante Links zu Dr. Tobias Korenke: https://raufeld.de/en/corporate-public-affairs https://www.funkemedien.de/de/presse/nach-zwoelf-jahren-tobias-korenke-verlaesst-funke-und-konzentriert-sich-auf-ehrenamtliches-engagement-bei-krebs-selbsthilfe-movement-yeswecan-cer https://www.linkedin.com/in/tobias-korenke-780a0a73/
Anmeldung zur kostenfreien Online-Lesung mit Christoph Fromm am 11. Juni um 19 Uhr Der Zweite Weltkrieg neigt sich im Frühjahr 1945 dem Ende zu, doch inmitten des Untergangs des Dritten Reiches spielt sich im Geheimen eine der faszinierendsten und außergewöhnlichsten Rettungsaktionen der Geschichte ab. Im tschechoslowakischen Gestüt Hostau bangen Pferdeliebhaber um das Überleben von Hunderten der weltweit wertvollsten Lipizzaner-Pferde, die dort zuvor für nationalsozialistische Zuchtexperimente zusammengetrieben wurden. Da sich von Osten unaufhaltsam die Rote Armee nähert und Berichte über geschlachtete Tiere die Runde machen, treffen deutsche Soldaten eine folgenschwere Entscheidung : Sie riskieren ihr Leben als Überläufer, überwinden die tödliche Angst vor der SS und suchen den Kontakt zum Feind aus dem Westen. Es folgt ein historisches Novum, bei dem die amerikanische Armee und die deutsche Wehrmacht die Waffen niederlegen, um auf derselben Seite für das Leben der edlen weißen Hengste zu kämpfen. Unter dem legendären Befehl von US-General George Patton – „Holen Sie sie! Machen Sie es schnell!“ – formiert sich die Task Force Andrews zu einer dramatischen Evakuierung im echten „Cowboy“-Stil. Diese Folge nimmt dich mit auf eine hochemotionale Reise über blockierte Grenzen, durch gefährliche SS-Linien und hinein in ein filmreifes Abenteuer voller Mut, Menschlichkeit und Empathie, dessen Erbe bis heute tief in der europäischen Kultur verwurzelt ist
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
"Im Frühjahr 1945 wird Demmin, eine kleine Stadt in Mecklenburg- Vorpommern, zum Ort einer schrecklichen Tragödie: Während die Rote Armee heranrückt, nehmen sich hunderte Einwohner das Leben. Sie schneiden sich die Pulsadern auf, vergiften oder erschießen sich; Eltern töten erst ihre Kinder und dann sich selbst, ganze Familien gehen mit Steinen beschwert ins Wasser – aus Angst vor der Gewalt der sowjetischen Soldaten." - Der Filmemacher Martin Farkas hat angesichts der Instrumentalisierung dieser historischen Ereignisse durch Neonazis einen Dokumentarfilm gedreht. Wir haben mit ihm über "Überleben in Demmin" gesprochen.
Im Juli 1943 neigt sich der Zweite Weltkrieg langsam dem Ende zu, während der Status der Unbesiegbarkeit der Nationalsozialisten nach der Niederlage in Stalingrad massiv schwindet. Mit dem „Unternehmen Zitadelle“ wollen die deutschen Machthaber im Kursker Bogen noch einmal einen großen Sieg gegen die Rote Armee erzwingen und die strategische Initiative im Osten zurückgewinnen. Es entwickelt sich zur größten Landschlacht des Zweiten Weltkrieges, in der rund drei Millionen Soldaten und etwa 7.500 Panzer aufeinanderprallen. Trotz einer technischen Überlegenheit der neuen deutschen Modelle wie dem Panther und dem Tiger, die den sowjetischen Standardpanzern in Bewaffnung und Panzerung deutlich überlegen sind, kämpft die Wehrmacht mit massiven Problemen. Während der Panther oft durch technische Defekte und Getriebeschäden schon vor dem ersten Schuss ausfällt, kann der schwere Tiger seine psychologische Wirkung nur entfalten, solange er nicht von der eigenen Truppe isoliert wird. Die Rote Armee hält mit einer gewaltigen Überzahl an T-34 Panzern und spezialisierten „Bestiendreschern“ wie dem SU-152 dagegen, unterstützt durch tief gestaffelte Verteidigungssysteme und eine überlegene Luftstreitmacht. Den Höhepunkt erreicht das Ringen am 12. Juli 1943 bei Prochorowka, wo hunderte Panzer aus nächster Nähe aufeinanderfeuern und sich teils gegenseitig rammen. Obwohl die Kämpfe verlustreich für beide Seiten sind, bricht Hitler die Offensive schließlich ab, woraufhin das Gesetz des Handelns endgültig auf die Sowjetunion übergeht. Die Schlacht wird so zum „Schwanengesang der deutschen Panzerwaffe“: Die Offensivkraft des Heeres ist endgültig gebrochen, und es beginnt eine Ära der deutschen Rückzüge, die das Ende des Krieges einläutet.
Der 27. Januar ist der Tag, an dem 1945 die Rote Armee die wenigen Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz befreite. Seit 2005 wird er als „Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ begangen. Auch in diesem Jahr wieder - 81 Jahre danach. Doch was verbindet junge Leute heute mit dieser Geschichte? Welche Fragen haben Jugendliche zum Nationalsozialismus und zum späteren Umgang der Nachkriegsgesellschaft mit dem Thema. Darum geht es in der Ausstellung „Die Nazis waren ja nicht einfach weg“ im Frankfurter Museum für Kommunikation, die vom Schulmuseum Nürnberg zusammen mit Schülerinnen und Schülern erarbeitet wurde. Moderation: Christoph Scheffer / Foto: imago
Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das deutsche KZ- und Vernichtungslager Auschwitz – Birkenau. An diesem Datum wird international der Opfer des Holocaust gedacht Abseits dieses Gedenktagtags erinnern Gedenkstätten an die Vergangenheit und leisten zudem Demokratie- und Bildungsarbeit. Drohungen und Anfeindungen von rechts nehmen zu. Gleichzeitig wissen laut Umfragen viele junge Menschen in Deutschland nicht, was während des Holocaust passiert ist. Muss sich das gesellschaftliche Erinnern verändern? Wie sollte Gedenken künftig aussehen? Andrea Beer diskutiert mit Susanne Siegert –Journalistin mit Schwerpunkt digitale Erinnerungskultur; Alexander Estis –Schriftsteller; Elke Gryglewsky – Geschäftsführerin Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und Leiterin Gedenkstätte Bergen-Belsen
Spektakuläre Siege, Mythos und Macht der Roten Armee... Mach's dir bequem und kuschel dich ein! Dieser Podcast wird durch Werbung finanziert. Infos und Angebote unserer Werbepartner: https://linktr.ee/EinschlafenMitPodcast Hier geht's zum Wikipedia-Artikel. Der Artikel wurde redaktionell überarbeitet: https://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee CC BY-SA 4.0
Zu Beginn der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts kämpften finnische und deutsche Soldaten gemeinsam gegen die Rote Armee. Ab September 1944 wurden Finnen und Deutsche zu Feinden.
Am 13.8.1920 beginnt die Schlacht um Warschau. Polen schlägt überraschend die sowjetische Rote Armee zurück. Wurde so die bolschewistische Weltrevolution verhindert? Von Martin Herzog.
Vergewaltigungen, Totschlag, Mord. Das waren die schlimmsten Verbrechen an den vertriebenen Deutschen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, schildert der Autor und Zeitzeuge Dr. Wolfgang Bittner. Er wurde 1941 in der oberschlesischen Stadt Gleiwitz (heute Polen) geboren und schildert die Schrecken der Vertreibung seiner eigenen Familie durch die Rote Armee. Als vierjähriges Kind erlebte er, wie seine wohlhabende Familie ausgeplündert und vertrieben wurde.
Als Johanna Herzog in der Nacht des 8. Mai 1945 von lautem Geklapper geweckt wird, sieht sie auf den Straßen nicht die erhofften britischen Soldaten, sondern die Rote Armee. Die Historikerin Barbara Stelzl-Marx entführt in ihrem neuen Buch – ausgehend von der Figur der Frau – in die Zeit der sowjetischen Besatzung in Graz. 75 Tage sollte sie dauern.In der vierten Folge der History-Podcast-Reihe „Erklär mir 1945“ sprechen die beiden Hosts Barbara Haas und Julian Melichar mit Stelzl-Marx über den Tag, an dem der „Rote Stern“ über Graz erschien.Kleines Erratum: Barbara spricht erst von Johanna Holzer, natürlich heißt sie aber Johanna Herzog. Wir haben den kleinen Lapsus nicht geschnitten, sondern Barbara sagt "sorry".
Siegesfeier Anno 1945: Schostakowitsch schreibt seine Neunte Symphonie. Deren Vorgänger handelten vom Krieg, Musik für das belagerte Leningrad, eine Tondichtung über die brutale Schlacht um Stalingrad. Wer dann eine Zelebration für die triumphierende Rote Armee erwartet hatte, bekam einen kleinen, feinen Klangzirkus. Statt Pathos und Bombast gab es lustige Flötentöne: Schostakowitsch hat regelrecht auf Stalin „gepfiffen“, damit viel riskiert, vor den Augen und Ohren der Nachwelt aber alles gewonnen.
Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Zwölf Jahre Naziherrschaft waren zu Ende. Adolf Hitler hatte sich in seinem Bunker das Leben genommen, sowjetische Rotarmisten eroberten Berlin, die Alliierten befreiten die Konzentrationslager. Einer, der diese Szenen hautnah miterlebt hat, ist Axel Gebhard. Er war damals 13 Jahre alt und wohnte mit seiner Familie in Zehlendorf im Südwesten Berlins. Im Gespräch mit t-online-Chefredakteur Florian Harms berichtet er von seinen Erfahrungen sowie den Kriegsverbrechen der sowjetischen Soldaten und spricht als Lehre für heute eine Mahnung aus. Anmerkungen, Meinungen oder Fragen gern per Sprachnachricht an: podcasts@t-online.de Transkript: https://tagesanbruch.podigee.io/2208-zeitzeuge/transcript Alle Folgen der Diskussion am Wochenende finden Sie in einer Playlist auf Spotify hier: https://open.spotify.com/playlist/1d0dXXtJNcYAF7jQ3oRPg9?si=0f24794f3fe14a27 Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag – am Wochenende in einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Der berühmte Kriegsfotograf Robert Capa begleitet die amerikanischen Truppen auf ihrem Vormarsch durch Deutschland. In Leipzig gelingt ihm eine erschütternde Bildserie vom Tod eines jungen Soldaten – Aufnahmen, die weltweit bekannt werden. Gleichzeitig spielt sich im Führerbunker das letzte Kapitel des NS-Regimes ab. Hitler, Goebbels und ihre Gefolgsleute verschanzen sich unter der Erde, während über ihnen die Rote Armee die Hauptstadt erobert. Wie verbringen Hitler und seine engsten Vertrauten ihre letzten Tage im Bunker? Was dokumentiert Capa mit seiner Kamera in den finalen Kriegswochen? Und wie reagieren beide Männer auf den unaufhaltsamen Zusammenbruch des "Dritten Reiches"?Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:The Second World War von Antony BeevorGerda Taro: Photography, War, and IdentityEyes of the world: robert capa, gerda taro, and the invention of modern photojournalism von Marc Aronson & Marina BudhosBlood&Champagne: The Life and times of Robert Capa von Alex KershawUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Als die Rote Armee 1945 in die Stadt Demmin im heutigen Mecklenburg-Vorpommern einrückte, nahmen sich viele Hundert Einwohner und Einwohnerinnen das Leben: Aus ideologischer Verblendung, aus Verzweiflung oder aus Angst vor den Soldaten? Von Mirko Heinemann Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/das-trauma-von-demmin-die-aufarbeitung-des-massensuizids-von-100.html / Bitte abonniert den Original-Podcastfeed: https://www.deutschlandfunkkultur.de/zeitfragen-feature-130.xml
Als die Rote Armee 1945 in die Stadt Demmin im heutigen Mecklenburg-Vorpommern einrückte, nahmen sich viele Hundert Einwohner und Einwohnerinnen das Leben: Aus ideologischer Verblendung, aus Verzweiflung oder aus Angst vor den Soldaten? Heinemann, Mirko www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Sie verbrachten Bombennächte im Keller, sahen das Grauen des Krieges. Sie mussten mit ihren Familien fliehen, erlebten, wie sich die Brutalität auch gegen Zivilisten richtet. Jahrzehnte später sprechen sie darüber.
Kurz vor Kriegsende ist US-Soldaten und Rotarmisten der Kontakt verboten. Trotzdem reichen sie sich am 25.4.1945 die Hand. Doch das ikonische Foto der Szene ist gestellt. Von Markus Harmann ;Joachim Heinz.
Der Leiter der Brandenburger Gedenkstätten, Axel Drecoll, hat gegenüber dem Springer-Blatt BILD angekündigt, den russischen Botschafter „mit Sicherheitskräften“ vom Gelände des KZ Sachsenhausen zu schmeißen. Dort sind für den 4. Mai offizielle Gedenkveranstaltungen anlässlich der Befreiung (durch die Rote Armee) geplant. Hintergrund ist eine Handreichung des Auswärtigen Amtes (AA), die ein entsprechendes Vorgehen gegen russischeWeiterlesen
Am 8./9. Mai endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa. Anlässlich des 80. Jahrestages sprechen Dr. Peter Lieb und Major der Reserve Timon Radicke in der aktuellen Folge von „Zugehört“ über das Kriegsende. Dabei nehmen sie vier Ereignisse in den Blick, die die letzten Kriegswochen unterschiedlich prägten. DIE BRÜCKE VON REMAGEN Die Einnahme der Ludendorff-Brücke bei Remagen am 7. März 1945 durch die Amerikaner markiert einen wichtigen strategischen Punkt beim Einmarsch der Westalliierten ins Reichsgebiet. Dr. Lieb und Major Radicke thematisieren dabei vor allem die zeitlichen Faktoren und welche Auswirkungen Remagen für die auf dem Rückzug befindliche Wehrmacht hatte. DIE BEFREIUNG DES KONZENTRATIONSLAGERS DACHAUWenige Wochen später befreit im Süden Deutschlands die 7. Armee der US-Streitkräfte das Konzentrationslager Dachau. Schon Tage zuvor wurden die ersten Außenlager durch die Alliierten befreit. In Dachau selbst werden die US-Soldaten mit den grauenvollen Bildern des Holocausts konfrontiert. Dr. Lieb erklärt, warum die Befreiung von Dachau zu einem Paradigmenwechsel geführt hat, wie die Alliierten auf den Kriegsgegner Deutschland und die Wehrmacht blickten und welche Auswirkungen das auch auf die Nachkriegszeit hatte. Zwar hat die Rote Armee bereits Auschwitz befreit, die Briten Bergen-Belsen, aber die Befreiung von Dachau kann durchaus als moralischer Wendepunkt betrachtet werden, an dem die Welt erstmals das ganze Ausmaß der Nazi-Verbrechen sah. DIE KAPITULATION DER WEHRMACHT IN ITALIENWährend die US-Streitkräfte Dachau befreien, unterzeichnet die Wehrmacht in Italien die Kapitulation der verbliebenen Truppenteile. Ab 1943 kämpfen deutsche Truppen in Italien gegen die Alliierten. Ab Februar 1945 führt SS-Obergruppenführer Karl Wolff mit dem Direktor des Auslandsgeheimdienstes OSS, Allen Dulles, geheime Gespräche, um einen Separatfrieden auszuhandeln. Unter dem Titel „Operation Sunrise“ kommt die Teilkapitulation einige Tage vor dem allgemeinen Ende des Krieges zustande. Doch die Entscheidungen bleiben nicht ohne Folgen – und sie haben sogar später Auswirkungen auf die junge Bundeswehr der Bundesrepublik Deutschland. EINE BEFÖRDERUNG – WÄHREND DER SCHLACHT UM BERLINIn diesen Tagen landet General Ritter von Greim im inzwischen eingekesselten Berlin, um von Adolf Hitler zum Oberbefehlshaber einer Luftwaffe befördert zu werden, die de facto nicht mehr existiert. Es sind diese Geschichten, die die Absurdität der letzten Kriegstage veranschaulichen. Dr. Lieb und Major Radicke sprechen über die Schlacht um Berlin, die militärischen Entscheidungen der Roten Armee und die letzte deutsche Abwehrschlacht um die Seelower Höhen. Dabei geht es auch um die Bedeutung gestellter Bilder im Krieg – wie das Hissen der roten Fahne auf dem Reichstagsgebäude – dem zumindest symbolischen Schlusspunkt des Zweiten Weltkrieges.
Im zweiten Teil unserer siebenteiligen Serie richten wir den Blick auf eines der erschütterndsten Kapitel des Zweiten Weltkriegs: die Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager. Am 27. Januar 1945 stößt die Rote Armee auf Auschwitz – und damit auf Beweise für ein industrielles Mordsystem, das Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Das Sonderkommando von Auschwitz, gezwungen, bei der Ermordung seiner Mitmenschen zu helfen, wagt einen mutigen Aufstand gegen die SS. Wie reagieren amerikanische und sowjetische Soldaten auf die Schrecken, die sie in den befreiten Lagern vorfinden? Warum blieb die Welt so lange untätig angesichts des Völkermords? Und was bedeutet die Befreiung für die wenigen Überlebenden, deren Heimat und Familien längst ausgelöscht sind?Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:Guns at Last Light · The War in Western Europe, 1944-1945 von Rick AtkinsonThe Second World War von Antony BeevorThe Third Reich at War von Richard J. EvansEin Ende und ein Anfang - Wie der Sommer 45 die Welt veränderte von Oliver HilmesDer Holocaust von Wolfgang Benz: KL – Die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager von Nikolaus WachsmannSonderbehandlung – Meine Jahre in den Gaskammern und Krematorien von Auschwitz von Filip MüllerVersuche, dein Leben zu machen' – Als Jüdin versteckt in Berlin von Margot FriedländerUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Ende 1944 erreicht der Zweite Weltkrieg die Grenzen des Deutschen Reichs. Hunderttausende fliehen aus Ostpreußen vor der nahenden Roten Armee. Eine von ihnen: die Bäuerin Helene Krause. Mit ihrer leidvollen Geschichte beginnt unsere Reise durch „Deutschland 1945“.Die ganze Serie gibt es exklusiv auf GEO+. Unter www.geo.de/1945 finden Sie alle acht Folgen sowie ein vergünstigtes Digitalabo für das gesamte Angebot von GEO+.Hosts und Redaktion: Insa Bethke und Joachim Telgenbüscher, GEO EPOCHEErzähler: Peter Kaempfe und Gabriele BlumHistorische Reportage: Nikolas BüchseSchnitt & Audio-Produktion: Lia Wittfeld, RTL+Projektleitung: Insa Bethke, GEO EPOCHESie möchten uns schreiben? Wir freuen uns über Feedback per Mail anverbrechendervergangenheit@geo.deUnd folgen Sie uns gern auf Social Media, bei Instagram (@geo_epoche) und Facebook (@geoepoche) +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-allUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Mon, 10 Feb 2025 03:00:00 +0000 https://geschichteeuropas.podigee.io/466-466 455f67a6d986f17346defbfe77c4d2de S: Zweiter Weltkrieg Kooperation YouTube-Kanal "Militär.Technik.Geschichte" von Dr. Jens Wehner Verknüpfte Folgen Die Operation Barbarossa (1941), mit Dr. Dmitri Stratievski (14.06.2021) Die Ukraine im 2. Weltkrieg (1941-1944), mit Dr. Johannes Spohr (16.10.2023) Die Belagerung Leningrads (1941-1944), mit Dr. Olga Sturkin (29.01.2024) Das Massaker von Katyn (1940), mit Prof. Dr. Claudia Weber (04.03.2024) D-Day: Die allierte Landung in der Normandie (1944), mit Dr. Peter Lieb (03.06.2024) Operation Walküre - Das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944, mit Dr. Christopher Dowe (15.07.2024) Die Panzerschlacht von Kursk und der dt.-sowj. Krieg 1943, mit Dr. Jens Wehner (19.08.2024) Den Podcast unterstützen UNTERSTÜTZE DEN PODCAST BEI STEADY! Marlon unterstützt den Podcast seit März 2023 mit einem Betrag, der den monatlichen Hosting-Kosten entspricht. Seit Januar 2025 macht das Patrick auch. Dafür möchte ich den beiden hier ganz besonders danken! SCHENK MIR EINEN KAFFEE - DEN SAFT, DER WISSEN SCHAFFT EINZELSPENDE ÜBER PAYPAL SENDEN Ab dem 10. September 2024 nenne ich regelmäßig in der Anmoderation die Vornamen von neuen, den Podcast unterstützenden Personen. Widerspruch dagegen bitte ich im Zusammenhang mit dem Zusenden der Unterstützung anzuzeigen. Feedback und Kommentare! Podcast-Blog mit Kommentarfunktion #historytelling - Netzwerk unabhängiger Geschichtspodcasts Schick mir Kommentare und Feedback als Email! Der Podcast bei Fyyd Folge mir bei Mastodon! Frag mich nach deiner persönlichen Einladung ins schwarze0-Discord! Die Episoden werden thematisch und nicht nach Erscheinungsdatum nummeriert. Für einen chronologischen Durchgang zur europäischen Geschichte sollten die Episoden nach Namen sortiert werden. schwarze0fm hatte als Hobbyprojekt begonnen - inzwischen habe ich aber durch Auftragsproduktionen und Crowdfunding die Möglichkeit gewonnen, mehr und bessere Folgen für Geschichte Europas zu produzieren. Das Prinzip "schwarze Null" bleibt - die Einnahmen werden verwendet, für mich Rahmenbedingungen zu schaffen, den Podcast zu betreiben und weiterzuentwickeln. In dieser Folge habe ich das ausführlich erklärt. This episode of "Geschichte Europas" by schwarze0fm (Tobias Jakobi) first published 2025-02-10. CC-BY 4.0: You are free to share and adapt this work even for commercial use as long as you attribute the original creator and indicate changes to the original. Der Podcast ist Teil des Netzwerks #historytelling und von Wissenschaftspodcasts.de. 466 full S: Zweiter Weltkrieg no Deutschland,Sowjetunion,Osteuropa,Neuere und neueste Geschichte,Ostfront,Wehrmacht,Rote Armee Tobias Jakobi
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Als Erstes werden wir über die Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee sprechen. Mehr als 1,1 Millionen Menschen, vor allem Juden, wurden während des Holocausts im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Danach diskutieren wir über die Bedeutung der Rede von US-Tech-Milliardär Elon Musk auf einer Kundgebung der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Anschließend wird es darum gehen, was der Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation für die EU bedeutet. Und zum Schluss sprechen wir über die Entscheidung des renommierten französischen Spitzenkochs Marc Veyrat, Michelin-Inspektoren aus seinem Restaurant zu verbannen. Der zweite Teil des Programms ist wie immer der deutschen Kultur und Grammatik gewidmet. Unser Grammatikdialog wird viele Beispiele für unser heutiges Thema enthalten – Prepositions in the Accusative. Und unser letzter Dialog wird viele Beispiele für den Gebrauch der deutschen Redewendung dieser Woche veranschaulichen – Sich ins Zeug legen. Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Befreiung von Auschwitz Elon Musk spricht auf AfD-Kundgebung Was bedeutet der Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation für die EU? Berühmter französischer Spitzenkoch verbannt Michelin-Inspektoren aus seinem Restaurant Birkenstocks Trümmerfrauen
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Als Erstes werden wir über die Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee sprechen. Mehr als 1,1 Millionen Menschen, vor allem Juden, wurden während des Holocausts im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Danach diskutieren wir über die Bedeutung der Rede von US-Tech-Milliardär Elon Musk auf einer Kundgebung der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Anschließend wird es darum gehen, was der Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation für die EU bedeutet. Und zum Schluss sprechen wir über die Entscheidung des renommierten französischen Spitzenkochs Marc Veyrat, Michelin-Inspektoren aus seinem Restaurant zu verbannen. Der zweite Teil des Programms ist wie immer der deutschen Kultur und Grammatik gewidmet. Unser Grammatikdialog wird viele Beispiele für unser heutiges Thema enthalten – Prepositions in the Accusative. Und unser letzter Dialog wird viele Beispiele für den Gebrauch der deutschen Redewendung dieser Woche veranschaulichen – Sich ins Zeug legen. Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Befreiung von Auschwitz Elon Musk spricht auf AfD-Kundgebung Was bedeutet der Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation für die EU? Berühmter französischer Spitzenkoch verbannt Michelin-Inspektoren aus seinem Restaurant Birkenstocks Trümmerfrauen
Sie waren frisch Verliebte, Eltern, Kinder. Die Geschichten von mehr als einer Million Menschen enden mit ihrer Deportation ins KZ Auschwitz, das am 27.1.1945 befreit wird. Von Wolfgang Meyer.
Elon Musk findet, die Deutschen seien zu fixiert auf historische Schuld. Heute vor 80 Jahren befreite die Rote Armee das deutsche Vernichtungslager Auschwitz. Friedrich Merz macht im Wahlkampf eine Gratwanderung. Das ist die Lage am Montagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Empörte internationale Reaktionen auf Elon Musks AfD-Auftritt Die ganze Geschichte hier: »Skelette von Menschen kamen mir entgegen« Mehr Hintergründe: Wie Merz plötzlich Habecks Wahlkampf beflügelt +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Am 27. Januar 2025 ist es 80 Jahre her, dass die Rote Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit hat. Auschwitz, Ort des millionenfachen Massenmords, Inbegriff der nationalsozialistischen Tötungsmaschinerie. Wie war ein Leben nach dem Holocaust möglich? Erst recht in Deutschland, im Land der Täter. Rachel Salamander musste sich dieser Herausforderung stellen. Als Literaturwissenschaftlerin und leidenschaftliche Leserin hat sie vor vielen Jahren, Anfang der 1980er Jahre, in München die „Literaturhandlung“ eröffnet und damit einen ganz besonderen Ort geschaffen, der über München hinaus schnell für seine Einzigartigkeit bekannt wurde. Über ihre Kindheit, ihr Leben in Deutschland, ihre Arbeit spricht Rachel Salamander mit Claudia Christophersen in „NDR Kultur à la carte“.
Es ist eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte: Vor 80 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Dort wurden über eine Million Menschen, überwiegend Juden, von den Nationalsozialisten ermordet. Was bleibt von der Erinnerung? Wie sieht die Gedenkkultur heute aus - in einer Zeit, in der immer weniger Zeitzeugen leben?
Es ist eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte: Vor 80 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Dort wurden über eine Million Menschen, überwiegend Juden, von den Nationalsozialisten ermordet. Was bleibt von der Erinnerung? Wie sieht die Gedenkkultur heute aus - in einer Zeit, in der immer weniger Zeitzeugen leben?
Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das KZ Auschwitz. Während es immer weniger Zeitzeugen gibt, ist die Vergangenheit noch nicht vollständig aufgearbeitet. Schoah-Überlebende halten die Erinnerung wach und warnen vor einer Rückkehr der Gewalt. Adam, Martin www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Fri, 20 Dec 2024 03:00:00 +0000 https://geschichteeuropas.podigee.io/t438-438 2f30847e917443eb9313bcd40337075f Y: Quellen Verknüpfte Folgen Sowjetische Kriegsgefangene im 2. Weltkrieg, mit Dr. Dmitri Stratievski (06.06.2022) Erfahrungsberichte ehemalig kriegsgefangener Rotarmistinnen, mit Muriel Nägler (21.12.2024) Den Podcast unterstützen UNTERSTÜTZE DEN PODCAST BEI STEADY! Marlon unterstützt den Podcast seit März 2023 mit einem Betrag, der den monatlichen Hosting-Kosten entspricht. Dafür möchte ich ihm hier ganz besonders danken! EINZELSPENDE ÜBER PAYPAL SENDEN Ab dem 10. September 2024 nenne ich regelmäßig in der Anmoderation die Vornamen von neuen, den Podcast unterstützenden Personen. Widerspruch dagegen bitte ich im Zusammenhang mit dem Zusenden der Unterstützung anzuzeigen. Feedback und Kommentare! Podcast-Blog mit Kommentarfunktion #historytelling - Netzwerk unabhängiger Geschichtspodcasts Schick mir Kommentare und Feedback als Email! Der Podcast bei Fyyd Folge mir bei Mastodon! Frag mich nach deiner persönlichen Einladung ins schwarze0-Discord! Die Episoden werden thematisch und nicht nach Erscheinungsdatum nummeriert. Für einen chronologischen Durchgang zur europäischen Geschichte sollten die Episoden nach Namen sortiert werden. schwarze0fm hatte als Hobbyprojekt begonnen - inzwischen habe ich aber durch Auftragsproduktionen und Crowdfunding die Möglichkeit gewonnen, mehr und bessere Folgen für Geschichte Europas zu produzieren. Das Prinzip "schwarze Null" bleibt - die Einnahmen werden verwendet, für mich Rahmenbedingungen zu schaffen, den Podcast zu betreiben und weiterzuentwickeln. In dieser Folge habe ich das ausführlich erklärt. This episode of "Geschichte Europas" by schwarze0fm (Tobias Jakobi) first published 2024-12-20. CC-BY 4.0: You are free to share and adapt this work even for commercial use as long as you attribute the original creator and indicate changes to the original. Der Podcast ist Teil des Netzwerks #historytelling und von Wissenschaftspodcasts.de. 438 trailer Y: Quellen no Quelle,Zeitgeschichte,Neuere und neueste Geschichte,Rote Armee,Kriegsgefangenschaft,Erinnerung,Russland,Ukraine Tobias Jakobi
Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer wird entführt, seine Begleiter erschossen. Wochenlang ist Schleyer in ihren Händen, wird von einer konspirativen Wohnung in die nächste verlegt. Die Regierung gibt nicht nach. Um den Druck zu erhöhen, organisiert die RAF eine perfide Aktion: Am 13. Oktober 1977 hebt die Lufthansamaschine „Landshut” vom Flughafen Palma de Mallorca ab. An Bord: Männer, Frauen, Kinder und vier palästinensische Terroristen, mit Handgranaten, Sprengstoff und dem Auftrag die Ziele der RAF durchzusetzen. Ein FYEO Original. Nach einer Idee von Sebastian Nuss Gesprochen von Sylvester Groth & Jule Ronstedt In den Hauptrollen: Pit Bukowski, Annette Strasser & Caroline Ebner Entwickelt & geschrieben von Sebastian Nuss Regie: Memo Jeftic Sounddesign: Christoph Lofi In weiteren Rollen: Rüdiger Hauffe, Martin Herrmann, Gesa Geue, Hanna von Peinen, Chris Betz, Kruna Savic, Henner Momann, Boris Motzki, Simon Braunboeck, Moritz Pliqet, Lisa Eder, Klaus Köhler, Patrick Braun, Christiane Prätorius und viele weitere Produziert von Memo Jeftic und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann Burn, Germany, Burn ist ein FYEO Original von Memofilm Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die RAF-Gefangenen sind über Westdeutschland verteilt. Die Haftbedingungen entwickeln sich in der deutschen Öffentlichkeit zu einem Symbol der staatlichen Unterdrückung. Hungerstreiks sollen den Druck auf die Behörden zusätzlich erhöhen. Holger Meins überlebt sie nicht. Die Gefangenen werden schließlich in ein Hochsicherheitsgefängnis nach Stuttgart-Stammheim verlegt. Gleichzeitig ist eine Gruppe aus willigen Nachfolgern dabei, ihr blutiges Werk fortzusetzen: Die zweite Generation der RAF stürmt die deutsche Botschaft in Stockholm und ermordet zwei Geiseln. Ein FYEO Original. Nach einer Idee von Sebastian Nuss Gesprochen von Sylvester Groth & Jule Ronstedt In den Hauptrollen: Pit Bukowski, Annette Strasser & Caroline Ebner Entwickelt & geschrieben von Sebastian Nuss Regie: Memo Jeftic Sounddesign: Christoph Lofi In weiteren Rollen: Rüdiger Hauffe, Martin Herrmann, Gesa Geue, Hanna von Peinen, Chris Betz, Kruna Savic, Henner Momann, Boris Motzki, Simon Braunboeck, Moritz Pliqet, Lisa Eder, Klaus Köhler, Patrick Braun, Christiane Prätorius und viele weitere Produziert von Memo Jeftic und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann Burn, Germany, Burn ist ein FYEO Original von Memofilm Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Franz Paul Hans Fritz Prüß ist in Karrentin aufgewachsen - nun, da der emeritierte Greifswalder Professor den Ruhestand genießt, ist sein Elternhaus einer seiner Lebensmittelpunkte. Und von ihm erfahren wir, warum die Rote Armee in der Nähe Fichten pflanzte, warum Mecklenburger nicht bis drei zählen können, warum in Sibirien Plattdeutsch gesprochen wird und warum er in einer Kutsche seine runden Hochzeitstage feiert. Mit dabei ist Harald Elgeti - ehemaliger Bürgermeister von Greven und Organisator eines hochkarätigen Bluesfestivals in der Gemeinde. Im kommenden Jahr findet dieses Festival bereits zum 25. Mal statt.
Der bewaffnete Kampf gegen das System ist voll entbrannt. Die RAF stellt mittlerweile Sprengstoff her. Fast täglich gehen Bomben hoch: in US-Kasernen, bei Polizeibehörden, auch beim Springer-Verlag. Alleine im Mai 1972 sterben vier Menschen, 74 werden verletzt. Doch lange sollten die Terroristen nicht die Oberhand haben. In Frankfurt am Main gehen Andreas Baader und Holger Meins der Polizei in die Falle. Auch Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof werden festgenommen. Deutschland kann aufatmen: Der Kopf der RAF sitzt in Haft. Was sollte da wohl noch schief gehen? Ein FYEO Original. Nach einer Idee von Sebastian Nuss Gesprochen von Sylvester Groth & Jule Ronstedt In den Hauptrollen: Pit Bukowski, Annette Strasser & Caroline Ebner Entwickelt & geschrieben von Sebastian Nuss Regie: Memo Jeftic Sounddesign: Christoph Lofi In weiteren Rollen: Rüdiger Hauffe, Martin Herrmann, Gesa Geue, Hanna von Peinen, Chris Betz, Kruna Savic, Henner Momann, Boris Motzki, Simon Braunboeck, Moritz Pliqet, Lisa Eder, Klaus Köhler, Patrick Braun, Christiane Prätorius und viele weitere Produziert von Memo Jeftic und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann Burn, Germany, Burn ist ein FYEO Original von Memofilm Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Durch den Tipp des V-Manns Peter Urbach wird Baader verhaftet. Bei der brutalen Befreiungsaktion wird ein Mann schwer verletzt. Es ist das Ende der „Gewalt gegen Sachen”, es ist das Ende der individuellen Fahndungen. Sie sind jetzt eine kriminelle Vereinigung und jeder der sich mit ihnen einlässt gehört dazu. Bei der Flucht trifft Ulrike Meinhof eine Entscheidung, die ihr Leben verändern soll. Ein FYEO Original. Nach einer Idee von Sebastian Nuss Gesprochen von Sylvester Groth & Jule Ronstedt In den Hauptrollen: Pit Bukowski, Annette Strasser & Caroline Ebner Entwickelt & geschrieben von Sebastian Nuss Regie: Memo Jeftic Sounddesign: Christoph Lofi In weiteren Rollen: Rüdiger Hauffe, Martin Herrmann, Gesa Geue, Hanna von Peinen, Chris Betz, Kruna Savic, Henner Momann, Boris Motzki, Simon Braunboeck, Moritz Pliqet, Lisa Eder, Klaus Köhler, Patrick Braun, Christiane Prätorius und viele weitere Produziert von Memo Jeftic und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann Burn, Germany, Burn ist ein FYEO Original von Memofilm Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Der Prozessbeginn gegen die Brandstifter von Frankfurt sorgt für Aufsehen. War es ein politischer Akt oder eine gewöhnliche Brandstiftung? Bis über eine Revision entschieden ist, kommen sie auf freien Fuß und flüchten prompt nach Paris. Im Gepäck die Idee, eine bewaffnete Guerilla nach südamerikanischem Vorbild zu gründen. Bald kehren Baader und Ensslin nach Berlin zurück, um diese Idee Realität werden zu lassen. Ein FYEO Original. Nach einer Idee von Sebastian Nuss Gesprochen von Sylvester Groth & Jule Ronstedt In den Hauptrollen: Pit Bukowski, Annette Strasser & Caroline Ebner Entwickelt & geschrieben von Sebastian Nuss Regie: Memo Jeftic Sounddesign: Christoph Lofi In weiteren Rollen: Rüdiger Hauffe, Martin Herrmann, Gesa Geue, Hanna von Peinen, Chris Betz, Kruna Savic, Henner Momann, Boris Motzki, Simon Braunboeck, Moritz Pliqet, Lisa Eder, Klaus Köhler, Patrick Braun, Christiane Prätorius und viele weitere Produziert von Memo Jeftic und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann Burn, Germany, Burn ist ein FYEO Original von Memofilm Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Es ist ein Schlag ins Gesicht für die Studentenbewegung: Freispruch für Karl-Heinz Kurras, für den Polizisten, der Ohnesorg erschossen hatte. Einige Studenten wollen einen radikaleren Protest. Am 2. April 1968 legen drei junge Männer und eine Frau Brandbomben in zwei Frankfurter Kaufhäusern. Die Frau ist Gudrun Ensslin, Pastorentochter und Mutter eines kleinen Sohnes, einer der Männer, Andreas Baader, ein Kleinkrimineller. Die Pudding und Eier werfende „Spaßguerilla” der Studentenbewegung soll bald eine grausame Schwester bekommen. Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Der Terror der RAF versetzt die Bundesrepublik jahrzehntelang in Angst und Schrecken. Entführungen, Morde, Sprengstoffanschläge: Die Rote Armee Fraktion führt seit den Sechziger Jahren einen blutigen Kampf gegen das System. Immer mehr verstricken sich die Terrorist:innen in einen Strudel aus Abhängigkeit, Angst und Hass. Eine von ihnen, die Skrupelloseste, soll als Rote Armee Fraktion - kurz RAF - in die Geschichte eingehen. Schnell sind für ihre Mitglieder die Grenzen der Gewalt überschritten, schnell gibt es kein Zurück mehr. Ein Drama entspinnt sich, das Deutschland über Jahrzehnte hinweg in Angst und Schrecken versetzen und schließlich 89 Menschen das Leben kosten wird. Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die prekäre Nähe zur imperialen Großmacht Russland prägt die Situation Georgiens seit Jahrhunderten. Die sich den Wirren der Februar- und der Oktoberrevolution verdankende Unabhängigkeit einer Demokratischen Republik Georgien war nur von kurzer, nicht einmalxdreijähriger Dauer. Bereits im Februar 1921 hatte die Rote Armee die ehemalige Provinz am Schwarzen Meer wieder annektiert, womit der Widerstand der Georgier jedoch keineswegs gebrochen war. Im Sommer 1924 kam es zu einem wochenlangen Aufstand gegen die sowjetische Besatzung, die der als Statthalter installierte Georgier Josef Stalin jedoch blutig niederschlagen sollte. Das Hamburger Echo hat in seinem Bericht vom 10. September bereits eine Ahnung von dieser Entwicklung und schließt mit einer noch allgemeineren, denkwürdigen Prognose: „ Die Stunde der Befreiung Georgiens wird schlagen, wenn die Demokratie in Rußland siegen wird. Bis dahin aber wird das verzweifelte georgische Volk im Kampfe noch viele Opfer bringen müssen.“ Es liest Frank Riede.
Der er forskel på om du får godkendt en abort efter 12. uge, afhængigt af om du bor i Nordjylland eller København. Flere regioner vil nu kigge på Alles Lægehus, som er blevet politianmeldt på grund af mistanke om, at de snyder med statens midler. I Tyskland er den tidligere terrorgruppe Rote Armee centrum for en historisk menneskejagt. Men der er også sympati for de eftersøgte. Vært: Annika Wetterling. Medvirkende: Annika Frida Petersen forsker i sundhedsret ved Institut på Menneskerettigheder og ekstern lektor på KU. Steen Nørskov, DR's Tysklandskorrespondent.
Es war der folgenschwerste Militäreinsatz im Westjordanland seit Jahren: Am gestrigen Donnerstag wurden bei einem Einsatz israelischer Soldaten in Dschenin nach palästinensischen Angaben neun Menschen getötet und 20 verletzt. Steht eine erneute Eskalation des Nahostkonflikts bevor? Darüber spricht Azadê Peşmen mit Steffi Hentschke, die aus Israel für ZEIT ONLINE berichtet. Nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz am Mittwoch die Lieferung von 14 Leopard-2-Panzern an die Ukraine verkündet hat, wird nun über die Lieferung von Kampfjets diskutiert. Frankreich und die USA schließen diese Option nicht aus – Scholz hingegen schon. Hätte die Tat verhindert werden können? Diese Frage stellt sich nach der Messerattacke in einem Regionalzug in Schleswig-Holstein am Mittwoch. Denn der Angreifer war bereits vorher straffällig geworden und erst wenige Tage zuvor aus der Justizvollzugsanstalt Billwerder entlassen worden. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Seit 1996 wird deshalb an diesem Tag in Deutschland der Opfer des Holocaust gedacht. Bei der Gedenkstunde im Bundestag heute standen erstmals die queeren Opfer des Nationalsozialismus im Vordergrund. Was noch? Wann Katzen wirklich kämpfen. (https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/katzenvideos-erkennen-wann-katzen-wirklich-kaempfen) Moderation und Produktion: Azadê Peşmen (https://www.zeit.de/autoren/P/Azade_Pesmen/index) Redaktion: Pia Rauschenberger (https://www.zeit.de/autoren/R/Pia_Rauschenberger/index) Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nahostkonflikt: Israel fängt Raketen aus Gazastreifen ab – und feuert selbst zurück (https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-01/westjordanland-israel-gazastreifen-luftangriffe-raketen-palaestinenser) Westjordanland: Palästinenser wollen Sicherheitskooperation mit Israel beenden (https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-01/israel-palaestina-sicherheitskoordination-stopp) Ukraine-Überblick: Ukraine will mehr Hilfe, Frankreich und USA schließen Jets nicht aus (https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-01/ukraine-uberblick-wolodymyr-selenskyj-militaerhilfe-kampfjets-usa-frankreich) Olaf Scholz: "Vertrauen Sie mir" (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-01/olaf-scholz-leopard-2-panzer-lieferung-ukraine-regierungsbefragung) Messerattacke in Regionalzug: Was über den Angriff auf der Fahrt von Kiel nach Hamburg bekannt ist (https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2023-01/messerattacke-zug-brokstedt-schleswig-holstein-haeufigste-fragenfaq) Holocaust-Gedenktag: "Es ist gefährlich zu glauben, wir hätten ausgelernt" (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-01/gedenktag-holocaust-bundestag-queere-opfer) Holocaustüberlebender: "Überlebt zu haben ist meine Rache an Hitler" (https://www.zeit.de/2023/05/holocaust-ueberlebender-auschwitz-freundschaft-angst)
Er ist einer der wichtigsten deutschen Kunstsammler, er ist Werber, Verleger und Experte für die Bösewichte in James Bond: Christian Boros ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast. Mehr als sechs Stunden spricht er über die Fremdenfeindlichkeit im Deutschland seiner Jugend, über notwendige Regelbrüche, seine Karriere in der Werbung, über die Inszenierung von Politik – und warum er sich mittlerweile vorstellen kann, selbst in die Politik zu gehen. In Berlin besitzt er einen heute international bekannten Bunker, der viel von deutscher Geschichte erzählen kann: von den nationalsozialistischen Bauherren über die Rote Armee der Sowjetunion, dann den Jahrzehnten in der DDR, als dort Südfrüchte gelagert wurden und das Gebäude Bananenbunker hieß. Nach dem Fall der Mauer zog die Technoszene ein. 2003 kaufte Boros den Bunker, 2008 wurde eröffnet, seitdem zeigen seine Frau und er dort ihre Sammlung mit mittlerweile 1.100 Kunstwerken. Christian Boros kam mit seiner Familie 1972 aus Polen nach Deutschland, "in den goldenen Westen". "In Polen war ich der Scheißdeutsche, in Deutschland wurde ich sofort zum Scheißpolen", sagt er. Boros wurde 1964 in der polnischen Bergbaustadt Zabrze in Schlesien geboren, in den Achtzigerjahren studiert er bei Bazon Brock in Wuppertal, damals forschte er zwei Jahre lang über das Böse bei James Bond. Im vierten Semester gründet er parallel eine Werbeagentur, in den 1990ern schreibt er Werbegeschichte mit der Kampagne für den neuen Musiksender Viva, inspiriert von den frühen Bildern des Fotografen Wolfgang Tillmans, dessen Arbeiten er früh zu sammeln beginnt. Heute hat Christian Boros 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach sechs Stunden und 25 Minuten beendet Christian Boros das Gespräch. Denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.