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Ein neuer Bericht über organisierten sexuellen Kindesmissbrauch in Großbritannien hat eine breite politische Debatte ausgelöst. Im Zentrum stehen schwere Vorwürfe über institutionelle Versäumnisse, umstrittene Opferzahlen sowie unterschiedliche Einschätzungen zur Herkunft der Täter.
Putin, 27 I Nach vielen Jahren kehrt er zurück an einen Ort, der ihn geprägt hat.In dieser Folge geht es um Heimat, Erinnerungen und die Frage, was passiert, wenn man an die Orte seiner Vergangenheit zurückkehrt. Was hat sich verändert? Was ist geblieben? Und warum lassen uns manche Orte nie ganz los?Eine persönliche Reise zwischen Kindheit, Herkunft und der Suche nach den eigenen Wurzeln.Russland, Heimat, Herkunft, Kindheit, Erinnerungen, Wurzeln, Identität, Familiengeschichte, Reise, Vergangenheit, persönliche Geschichte, Russlandreise
Daniel Feyler – Unternehmer, InsurTech-Investor und Mitgründer von KV Care Patrick Hamacher ist für diese Folge nach Lautertal bei Coburg gereist und trifft dort auf Daniel Feyler. Daniel ist in der Versicherungsbranche an vielen Stellen aktiv: als Unternehmer, Investor in InsurTechs, Berater von Maklerpools und Mitgründer von KV Care. Im Freundebuch erzählt Daniel von seiner Herkunft aus einer Handwerkerfamilie, seinem ursprünglichen Wunsch, Fußball- oder Fondsmanager zu werden, und seinem Weg vom Strukturvertrieb über ein eigenes Maklerunternehmen bis hin zu Stationen bei eKomi, Trusted Shops und Netfonds. Natürlich geht es auch um die Zukunft der Branche: Welche InsurTechs werden sich durchsetzen? Wird künstliche Intelligenz zur Konkurrenz oder zum wichtigsten Werkzeug für Vermittlerinnen und Vermittler? Daniel erklärt, warum Technologie den Menschen nicht einfach ersetzen wird und weshalb persönliche Beratung besonders in schwierigen Situationen unverzichtbar bleibt. Außerdem sprechen die beiden darüber, wie KV Care die Risikovoranfrage in der privaten Krankenversicherung digitaler und effizienter gestalten möchte, warum Daniel Meetings vor Ort bevorzugt und weshalb er seinen Tag gerne schon um fünf Uhr morgens beginnt. Eine Folge über Unternehmertum, Bauchgefühl, neue Technologien und die Fähigkeit, trotz vieler Projekte den Menschen im Blick zu behalten.
In „Gute Leude – Das Hamburg Gespräch“ mit Lars Meier spricht NDR-Intendant Hendrik Lünenborg über seinen Weg vom westfälischen Dorfkind an die Spitze des Norddeutschen Rundfunks. Er erzählt, wie ihn seine Herkunft, die Nähe zu den Niederlanden und seine Leidenschaft für das Radio geprägt haben. Außerdem spricht er über seine Verbindung zu Hamburg, über Vielfalt, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Verantwortung von Medien in einer sich wandelnden Gesellschaft. Dabei gibt er Einblicke in sein Verständnis von unabhängigem Journalismus, den Wandel der Medienwelt und die Herausforderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Nicht zuletzt verrät er, welche Orte er in Hamburg besonders schätzt und warum die Hansestadt für ihn längst zur Heimat geworden ist.
2026 ist WM-Jahr – und Cheers! macht mit. Aber statt Tore zählen wir heute Aromen. Vier Weinländer treten gegeneinander an: Deutschland, Neuseeland, Kalifornien und Südafrika. Zwei Flights, vier verhüllte Flaschen, kein Etikett – nur das, was im Glas ist. Lou und Jonas verkosten blind, raten, liegen daneben, werden überrascht – und am Ende lösen sie auf. Welches Land holt den Pokal? Und welcher Wein überrascht am meisten? Perfekt zum Nachahmen: alle vier Weine gibt es bei EDEKA – einfach Flaschen in Alufolie wickeln, oder unter einer Socke verstecken, Gläser nummerieren, und die eigene Wein-WM kann beginnen. Weine der Woche Heute vier – je einer für ein WM-Land: White Flight: Wein-Genuss Riesling – Deutschland | 100 % Riesling | Rheinberg Kellerei Deutschlands Aushängeschild. Lebendige Säure, Zitrusfrüchte, grüner Apfel, Pfirsich – und eine Mineralität, die den Boden widerspiegelt. Riesling ist so vielseitig wie kein anderer Weißwein der Welt. Im Flight: der strukturiertere, kühlere der beiden. Sauvignon Blanc – Neuseeland | 100 % Sauvignon Blanc | Marlborough Neuseeland hat die Rebsorte neu definiert. Viel Sonne, kühle Nächte, knackige Säure: Stachelbeere, Passionsfrucht, frisch gemähtes Gras, Limette. Kein Holz, pure Frucht, direkt und erfrischend. Im Flight: der aromatisch expressivere der beiden. Red Flight: Zinfandel – Kalifornien | 100 % Zinfandel | Rheinberg Kellerei Heimvorteil: Kalifornien ist WM-Gastgeber 2026 – und im Glas sowieso eine Bank. Dunkle Beeren, Brombeere, Pflaume, ein Hauch Pfeffer und Würze. Vollmundig, kräftig, mit weichen Tanninen. Im Flight: der schwerere, üppigere der beiden. OverSeas Cabernet Sauvignon Pinotage – Südafrika | Cabernet Sauvignon & Pinotage | Rheinberg Kellerei, Western Cape Am Kap der Guten Hoffnung findet der Cabernet Sauvignon paradiesische Bedingungen – und trifft hier auf Pinotage, Südafrikas eigene Rebsorte. Das Ergebnis: reife Pflaumen, schwarze Johannisbeeren, Cassis und ein Hauch Vanille. Vollmundig, trocken, mit Charakter. Im Flight: der wildere, eigenwilligere der beiden. Erhältlich bei EDEKA und edeka24.de Weinlexikon: B wie Blindverkostung Eine Blindverkostung ist eine Verkostung, bei der die Identität der Weine verborgen ist – entweder komplett oder halbblind, wie heute: Die Kandidaten sind bekannt, aber nicht die Aufstellung. Der Grund: Unser Gehirn wird massiv vom Etikett beeinflusst. Studien zeigen, dass selbst erfahrene Profis Weine besser bewerten, wenn sie wissen, dass es teure Flaschen sind. Ohne Etikett seid ihr ehrlich zu euch selbst. Blindverkostungen sind auch das Herzstück jeder Sommelier-Prüfung: Rebsorte, Herkunft, Jahrgang und Qualität – nur anhand von Farbe, Geruch und Geschmack bestimmen. Probiert es selbst aus! Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska
In der letzten Folge hatten wir Micha und Kalle zu Gast. Wir gehen in die Verlängerung und haben uns noch ein wenig Quality-Time mit Micha gegönnt. Folge zwei wird daher nochmals etwas persönlicher und auf Michas Laufbahn und Herkunft fokussiert. Natürlich mit dem ein oder anderen Kyrö im Glas, auch mal ner hitzigen Diskussion und spannenden Insights. Viel Spaß beim Hören wünschen wie immer Olli & Tim
Eigentlich hätte bereits 2020 in Basel das Eidgenössische Jodlerfest stattfinden sollen. Nun ist es endlich so weit. Nur wenige Tage vor dem Start des 32. Eidgenössischen Jodlerfests Basel steht der SRF Musikwelle Brunch ganz im Zeichen des grössten Volkskultur-Anlasses der Schweiz. Vom 26. bis 28. Juni werden in Basel rund 12'000 Aktive und etwa 200'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Unter dem Motto «Stadt und Land mitenand» verwandelt sich die Basler Innenstadt in ein grosses Festgelände mit Jodlerdorf, Jodlermeile und Jodlerberg. Zu Gast bei Sämi Studer ist Carlo Conti, der OK-Präsident des Eidgenössischen Jodlerfests. Für ihn geht mit dem Fest ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Bereits 2020 und später nochmals 2021 hätte Basel Gastgeber des Eidgenössischen Jodlerfests sein sollen. Nun kann der Grossanlass endlich stattfinden. Carlo Conti spricht über die letzten Vorbereitungen, die Herausforderungen eines Fests dieser Grösse und seine persönlichen Höhepunkte. Ebenfalls zu Gast ist Marianne Leibundgut, Präsidentin des Jodlerklubs Echo Basel. Der Verein gehört zu den sechs Trägervereinen des Eidgenössischen Jodlerfests und steht stellvertretend für die lebendige Jodelszene der Region. Während in Basel in den vergangenen Jahren mehrere Jodlerchöre mangels Nachwuchs verschwunden sind, entwickelt sich der Jodlerklub Echo Basel erfreulich. Zum Verein gehören heute auch Mitglieder mit ausländischen Wurzeln, darunter zwei Ukrainerinnen. Marianne Leibundgut erzählt, wie Tradition und Offenheit zusammenfinden und weshalb das Jodeln Menschen unterschiedlichster Herkunft begeistern kann.
Laut Bildungsbericht 2026 hängen die Bildungschancen in Deutschland immer noch stark von der Herkunft ab. An einer Kölner Gesamtschule gibt es auffällig viele Abitur-Abschlüsse. Das funktioniere über Beziehungsarbeit, sagt Schulleiter Martin Süsterhenn. Von WDR 5.
Wenn es um Afrika geht, hat ein Großteil leider immer noch viele Klischees im Kopf. Eine neue Lesereihe will das jetzt ändern: Die African Book Tour bringt in diesem Sommer fünf Autor*innen afrikanischer Herkunft in Berliner Bibliotheken. Unter dem Motto "5 Länder. 5 Stimmen. 5 Geschichten." nimmt die Reihe die fünf großen Teile des Kontinents in den Blick - Nordafrika, Ostafrika, Westafrika, Zentralafrika und Südafrika - und widmet jeder Region ein eigenes Lese-Event. Katja Weber spricht mit der Journalistin und Moderatorin Georgina Fakunmoju, die die Reihe veranstaltet.
Woran denkst du, wenn du das Wort Frieden hörst? Welches Gefühl löst das Wort in dir aus? Frieden ist nicht das, was wir darunter verstehen, denn er ist nicht die Versöhnung im Außen oder die Floskel "Ich habe damit meinen Frieden gefunden." Frieden ist so viel mehr, es ist das letzte Puzzelteil, dass sich einfügt, das Füße hochlegen, nach einem langen Tag, das wohlige Gefühl im Bauch nach einer heißen Suppe an einem kalten Tag. Heute zeige ich dir, was Frieden systemisch wirklich heißt und warum es eine der stärksten inneren Bewegungen ist, die es gibt. Was du aus dieser Folge mitnimmst Frieden ist Anerkennen, was ist. Nicht gutheißen, nicht wegmachen. Schuld bindet — Frieden befreit. Solange wir gegen etwas ankämpfen, sind wir mit dem Täter oder dem Erlebten innerlich verbunden. Anerkennen löst diese Bindung. Frieden ist ein innerer Vollzug, kein äußerer. Du brauchst die andere Person nicht. Du kannst in Frieden kommen, auch wenn sie nicht mehr lebt, nicht erreichbar ist, oder die Situation lange vorbei ist. Der Satz, der den Druck rausnimmt. Frieden ist kein Ziel — er ist eine Bewegung. Es ist okay, nicht im Frieden zu sein. Was nicht weggehen will, will gesehen werden. Der eine Satz, der diese Folge zusammenhält Frieden heißt nicht: ich finde gut, was passiert ist. Frieden heißt: ich sehe, was war und ich höre auf, dagegen anzukämpfen. Die Orakel-Frage zum Schluss "Welcher Mensch in deiner Herkunft hatte am wenigsten Platz?" Ich beantworte sie ehrlich — mit zwei Opas, die in meinem System lange keinen Platz hatten, und was sich verändert hat, als ich angefangen habe, ihnen einen zu geben. Erwähnt in dieser Folge Vorherige Folge: Systemisch gelesen — "Evil" von Jan Guillou. Eriks Frieden ist nicht Vergeben — es das Nicht-mehr-Mitmachen. Eine ältere Folge, die hier hineinspielt: "Wie du die Vergangenheit verändern kannst" Neuer YouTube-Kanal Wichtig: Ich habe einen neuen YouTube-Kanal. Wenn du dem alten folgst — wechsel bitte zum Neuen, der alte wird bald geschlossen. Hier der Link: https://www.youtube.com/@SophieMulla Wenn dich diese Folge berührt hat Schreib mir, in welchen Bereichen du gerade noch im Unfrieden bist: anfrage@sophiemulla.com Oder auf Instagram: @die_aufstellerin.sophie.mulla Mehr von mir Website: sophiemulla.com Mulla Code — Ausbildung in systemischer Aufstellungsarbeit - www.mullacode.de Präsenz statt Methode. Sonne im Herzen, deine Sophie
Die Themen: Japaner räumen weiter Stadien auf; Iran will Gebühren für die Straße von Hormus erheben; Das seltsame Foto der Fraktionschefs von CDU und AfD in Sachsen-Anhalt; Mathias Döpfners KI-Kommentar; Bildungschancen in Deutschland immer noch stark abhängig von Herkunft; Webseiten für schnelles Dopamin; Der Beruf „Spielerfrau“ und Urlaub in der Umgebung Hosts der heutigen Folge sind Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL) und Yasmine M'Barek (Zeit Online). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Gajer, Yvonne www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Da sind sie wieder. Thee Marloes aus Surabaya in Indonesien. Ein Trio, das klingt, als hätte es eine vergessene Soulplatte aus den späten 60ern ausgegraben und ihr ein neues Leben eingehaucht. Hinter diesem zeitlosen Sound steckt die gemeinsame Leidenschaft von Sängerin und Keyboarderin Natassya Sianturi, Gitarrist und Produzent Sinatrya „Raka“ Dharaka und Schlagzeuger Tommy Satwick. Die Band fand während der Pandemie in gemeinsamen Studiosessions zusammen und verbindet in ihrem eigenen Stil, den sie augenzwinkernd „Soulrabaya“ nennen, klassischen Soul, Jazz und Funk mit ihrer indonesischen Herkunft. (superfly.fm)
Die Gruppenvergewaltigung von Halle hat ganz Deutschland schockiert. Doch auch die Reaktionen sorgen für Fassungslosigkeit. Einen der Tatverdächtigen ließ die Polizei wieder laufen. Und die Vielfaltslobby in Sachsen-Anhalt fordert: Über die Täter und ihre Herkunft soll nicht gesprochen werden. Die Hintergründe erfahren Sie im Schwerpunkt des Tages. + Außerdem in dieser Sendung: Ein brisantes Eingeständnis aus Washington. Die USA betreiben offenbar doch mehr als 100 geheime Biolabore in aller Welt. + Und: Im Prozess gegen die sogenannte Rollator-Gang steht ein ungeheuerlicher Verdacht im Raum. Wurde die Anklageschrift von Palantir geschrieben?
Es beginnt mit einer gewöhnlichen Wolfssichtung. Anwohner melden einen einzelnen Wolf. Experten rücken an. DNA-Proben werden genommen. Schnell steht fest: Es handelt sich um den bekannten Wanderwolf GW3192m. Doch dann nimmt der Fall eine Wendung, die niemand kommen sieht.Bei einer routinemäßigen Auswertung von Trittsiegeln fällt Biologen etwas auf. Ein Abdruck des rechten Vorderfußes zeigt eine minimale Auffälligkeit am zweiten Zeh. Ein internationales Forschungsteam wird hinzugezogen. Hochauflösende 3D-Modelle werden erstellt. Mehrere Universitäten untersuchen die Aufnahmen. Wochenlang herrscht Funkstille.Dann die erste Einschätzung: Der Zeh sei, so heißt es in einem internen Gutachten, „gut genug“.Doch genau diese zwei Worte setzen eine Kettenreaktion in Gang, die Europa an den Rand einer zoologischen Sprachkrise bringt.Denn während deutsche Forscher lediglich nüchtern festhalten wollen, dass der zweite Zeh von GW3192m funktional, stabil und unauffällig genug für weitere Wanderungen sei, greifen ausländische Nachrichtenagenturen die Formulierung falsch auf. In ersten englischsprachigen Eilmeldungen heißt es plötzlich: „Wolf toe classified as Scoot Canoe.“Niemand versteht, was das bedeuten soll. Aber alle berichten darüber.Binnen Stunden kursieren weltweit Grafiken, auf denen der mysteriöse zweite Zeh des Wolfes rot eingekreist ist. Amerikanische Morning-Shows fragen: „Is Scoot Canoe dangerous?“ Ein britischer Experte warnt vor „toe-based misinformation“. In Frankreich wird diskutiert, ob Scoot Canoe ein neuer Unterbegriff der Wolfsmigration sei.Dabei ist alles nur ein Missverständnis. Denn „Scoot Canoe“ ist nichts anderes als die verhörte englische Version von „gut genug“.Doch da ist es längst zu spät.In Deutschland fordern erste Kommunalpolitiker Aufklärung. Warum wurde der Zeh überhaupt bewertet? Wer hat entschieden, dass er gut genug ist? Und gut genug wofür?Ein Sprecher der zuständigen Stelle versucht zu beruhigen: „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Der Zeh ist weder auffällig noch besonders leistungsstark. Er ist schlicht gut genug.“Dann überschlagen sich die Ereignisse.Denn ein Praktikant einer internationalen Nachrichtenagentur versucht, die verwirrende Geschichte endlich aufzuklären. Er recherchiert die Herkunft des Begriffs „Scoot Canoe“, stößt auf den ursprünglichen deutschen Bericht und entdeckt dabei einen entscheidenden Satz:„Der zweite Zeh des Wolfes wurde intern als gut genug bewertet.“Der Praktikant fragt daraufhin zurück: „Moment mal. Der zweite Zeh? Hat der keinen Namen?“Eine Frage, auf die niemand eine Antwort hat. Biologen nicht. Sprachwissenschaftler nicht. Behörden nicht. Plötzlich richtet sich die Aufmerksamkeit der Welt nicht mehr auf den Wolf, sondern auf die Unvollkommenheit der deutschen Sprache.Wie kann eine Industrienation Raketen bauen und Quantencomputer entwickeln, aber ihren mittleren Zehen keine Namen geben?Die Diskussion eskaliert vollständig. Talkshows werden abgesagt. Sondersendungen werden eingeschoben. Der DAX verliert kurzzeitig 3 Prozent. Ein amerikanischer Senator fordert „transparency regarding unnamed European toes“.Nach 72 Stunden Dauerberichterstattung tritt schließlich eine internationale Kommission vor die Presse. Ihr Abschlussbericht umfasst 1.842 Seiten.Die zentrale Empfehlung: „Der zweite Zeh sollte künftig als Zeigezeh bezeichnet werden.“Unter tosenden Reaktionen wird der Vorschlag angenommen. In diesem Moment ergibt plötzlich alles Sinn. Die Wolfsichtung. Die DNA-Analyse. Das Gutachten. Der Übersetzungsfehler. Die globale Verwirrung.Am Ende führt die größte Medienkrise des Jahres zu einer einzigen historischen Erkenntnis. Und sie erscheint am nächsten Morgen weltweit auf den Titelseiten:DER ZEIGEZEH VON GW3192m IST SCOOT CANOE.
Zum Auftakt von WARUM JAZZ? fragt Stephanie Lottermoser nicht nur, warum sie Jazzmusikerin geworden ist, sondern auch, warum Jazz ein spannender Ausgangspunkt sein kann, um über unsere Gesellschaft nachzudenken.Es geht um Unabhängigkeit, Verantwortung, Herkunft, Strukturen und die Frage, wie wir unseren Platz in der Welt finden. Anhand persönlicher Erfahrungen und Beobachtungen aus dem Kulturbetrieb entsteht das Bild eines Podcasts, der Jazz als Linse nutzt, um auf größere gesellschaftliche Themen zu schauen.Denn Jazz ist hier nicht nur Musik. Jazz ist eine Perspektive.LINKS:Playlist WARUM JAZZ auf Apple MusicHomepage STEPHANIE LOTTERMOSERWARUM JAZZ? ist der Podcast von Stephanie Lottermoser über Gesellschaft, Kultur und die Fragen unserer Zeit – mit Jazz als Perspektive. In jeder Folge geht es um Themen wie Freiheit, Herkunft, Macht, Sichtbarkeit und kreative Selbstbestimmung. Denn Jazz ist nicht nur Musik, Jazz ist eine Perspektive.Folgt dem Podcast und abonniert die Playlist zur Sendung. Feedback, Fragen und Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.
Ob Kinder in der Schule gut mitkommen, hängt immer noch von ihrer sozialen Herkunft ab +++ Am Genfersee in Frankreich geht es heute Abend um die große Weltpolitik - da findet der G7-Gipfel statt
Mehr Kitaplätze und Ganztagsbetreuung – und trotzdem bleibt ein altes Problem: In Deutschland hängen Bildungschancen weiterhin stark von der Herkunft ab. Der aktuelle "Nationale Bildungsbericht" zeigt, was sich ändern müsste.**********In dieser Folge mit: Moderation: Diane Hielscher Gesprächspartnerin: Ann-Kathrin Horn, Deutschlandfunk-Nova-Nachrichten**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Österreich im Sommer – das bedeutet: Heuriger, lange Holztische, ein Krug Spritzer und eine Brettljause. Kein Schnörkeln, keine Inszenierung – einfach Weinkultur als Alltagskultur. Lou und Jonas haben sich heute Willi Schlögl ins Studio geholt, der das österreichische Weinsommer-Feeling wie kein anderer kennt. Gemeinsam sprechen sie darüber, was den Spritzer zum perfekten Sommergetränk macht, welche Weine sich am besten dafür eignen – und warum Grüner Veltliner, Welschriesling und Gemischter Satz im Sommer so unverzichtbar sind. Dazu gibt es Reisetipps von Wien bis in die Südsteiermark und natürlich Willi's Überraschungsweine direkt aus Österreich. Wein der Woche Heute bringt Willi seine Favoriten mit – welche das sind, erfahrt ihr in der Folge! Weinlexikon: D wie DAC DAC steht für „Districtus Austriae Controllatus"" – das österreichische Herkunftssystem für Qualitätsweine. Die Idee: Der Wein soll nach seiner Herkunft benannt werden, nicht nur nach der Rebsorte. Statt „Grüner Veltliner aus Österreich"" steht dann zum Beispiel „Weinviertel DAC"" auf der Flasche – und das sagt sofort, woher der Wein kommt und welchem Stil er entspricht. Vergleichbar mit dem französischen AOC-System: Herkunft zuerst, mit klaren Regeln zu Rebsorte, Stil und Qualität. Wenn DAC auf dem Etikett steht, wisst ihr: dieser Wein ist typisch für seine Region. Mehr Informationen zum Thema findet ihr unter: https://www.oesterreichwein.at/unser-wein/strategie-des-herkunftsmarketings/gebietstypischer-qualitaetswein-dac https://www.oesterreichwein.at/der-gspritzte Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska
FOODTALKER - Podcast über die Leidenschaft fürs Kochen und gutes Essen
Christin Siegemund gehört zu den aktivsten Netzwerkerinnen der deutschen Food-Szene. Nach Stationen im Marketing und in der Kommunikationsbranche gründete die Hamburgerin das Foodlab – heute eine der wichtigsten Plattformen für Food-Startups in Deutschland und ein Treffpunkt für Gründer, Produzenten, Gastronomen und kreative Köpfe der Branche. Christin Siegemund erzählt, wie aus einer Idee in der Hamburger HafenCity ein Ort wurde, an dem Produkte entwickelt, Konzepte getestet und Unternehmen aufgebaut werden. Sie spricht über die Herausforderungen der Gründungsjahre, die Bedeutung starker Netzwerke und darüber, warum erfolgreiche Startups weit mehr brauchen als nur eine gute Idee. Natürlich geht es auch um aktuelle Food-Trends und die Frage, welche Entwicklungen die Branche in den kommenden Jahren prägen werden. Fermentation, Plant-Based-Produkte, alkoholfreie Getränkebegleitungen sowie Einflüsse aus Korea, Südamerika und Skandinavien sind dabei ebenso Thema wie Hamburgs Rolle als Testmarkt für neue kulinarische Konzepte. Außerdem gibt Christin persönliche Einblicke in ihren eigenen Geschmack, ihre Begeisterung für Kimchi, Sauerteigbrot und internationale Küchen sowie ihre Überzeugung, dass Neugier und Offenheit zu den wichtigsten Zutaten in der Kulinarik gehören. Eine inspirierende Folge über Gründergeist, Food-Startups, kulinarische Trends und die Menschen, die die Zukunft des Essens gestalten. Links zur Folge • Foodlab: https://foodlab.hamburg • Instagram Foodlab: https://www.instagram.com/we.are.foodlab • Instagram Christin Siegemund: https://www.instagram.com/christinsiegemund/ Werbung - Diese Episode wird unterstützt und präsentiert von: Der Große Restaurant & Hotel Guide: Ein Guide für Gäste - Inspirationen für Menschen mit Stil und Geschmack: https://www.der-grosse-guide.de PANGAEA Olivenöl – extra natives Olivenöl aus eigener Familienproduktion in Nordgriechenland. Das vielfach prämierte Olivenöl steht für maximale Qualität, Frische und Geschmack. www.pangaea-olivenoel.de In FOODTALKER-Folge #202 spricht Julia Lakirdakis-Stefanou über Qualität, Herkunft und Sensorik – und wir verkosten verschiedene Olivenöle vom Supermarktprodukt bis zum prämierten extra nativen Olivenöl.
Nicht alle Kinder starten mit den gleichen Chancen ins Leben. Zu begreifen, dass die eigene Herkunft die eigenen Chancen stark beeinflusst, ist für junge Menschen schwierig. Gerda Raidt macht genau das in ihrem "Klassenbuch". Dr. Stefan und Mr. Ralf fragen nach, wie es zum Projekt kam und wie Schulklassen bei Lesungen reagieren.
In dieser Sendung beantworten wir Ihre Fragen zu Mundart, Sprache und Namen. Vom sprichwörtlichen «Böölimaa» über das Mundartwort «Flüngg» für einen Stein und die Frage, warum es eigentlich zum Landammann kein weibliches Pendant gibt, bis zu den Familiennamen Zurkirchen und Zumbrunnen. Diese Fragen werden in der Sendung beantwortet: · Wo hat der «Böölimaa» seinen Namen her? · Wie ist die Bezeichnung «Hafetatze» für Topflappen entstanden? · Was hat es mit dem Berner Begriff «Flüngg» für einen Stein auf sich? · Manche Menschen sagen «ufd Apothek gaa» statt «id Apothek gaa» – warum? · Warum gibt es zur Amtsbezeichnung «Landammann» nicht das weibliche Pendant «Landamfrau»? · Wie ist die sprachliche Herkunft der Familiennamen Zurkirch(en) und Zumbrunnen zu erklären? Ausserdem haben wir einen Mundart-Musiktipp für Sie bereit: Die Zürcher Musikerin Follia mit ihrem aktuellen Song «verrutscht».
Findelkind Farina wurde direkt nach ihrer Geburt in einer Sporttasche in einem Krankenhaus ausgesetzt. Niemand wusste, wer ihre leiblichen Eltern sind oder warum sie zurückgelassen wurde. Heute ist Farina 23. Adoptiert, behütet aufgewachsen, geliebt. Und trotzdem begleiten sie Fragen, die nie ganz verschwunden sind: Wo komme ich her? Wer sind meine leiblichen Eltern? Warum wurde ich ausgesetzt? Durch einen DNA-Test und einen unglaublichen Zufall tauchen plötzlich neue Hinweise auf. Und schließlich bekommt Farina einen Anruf, der alles verändern könnte. In dieser Folge geht es um die Suche nach den eigenen Wurzeln und darum, wie es sich anfühlt, adoptiert zu sein und mit einem fehlenden Kapitel der eigenen Geschichte aufzuwachsen. Welche Rolle spielt Herkunft für die eigene Identität? Und kann man sich selbst kennen, wenn man nicht weiß, woher man kommt? Darüber sprechen wir auch mit Bindungspsychologin Dr. Ina Bovenschen, die seit Jahren zu Adoption, Herkunft und Identitätsentwicklung forscht. Host: Lisa-Sophie Scheurell Autorin: Samira Strobl Schnitt: Samira Strobl Redaktion: Anne Brier, Teresa Tanriverdi Audioproduktion: Ian Moran Ihr wollt eure Geschichte mit uns teilen? Schreibt uns eine Nachricht an 0174/2745065 Oder per Mail an: diefrage@br.de.
Findelkind Farina wurde direkt nach ihrer Geburt in einer Sporttasche in einem Krankenhaus ausgesetzt. Niemand wusste, wer ihre leiblichen Eltern sind oder warum sie zurückgelassen wurde. Heute ist Farina 23. Adoptiert, behütet aufgewachsen, geliebt. Und trotzdem begleiten sie Fragen, die nie ganz verschwunden sind: Wo komme ich her? Wer sind meine leiblichen Eltern? Warum wurde ich ausgesetzt? Durch einen DNA-Test und einen unglaublichen Zufall tauchen plötzlich neue Hinweise auf. Und schließlich bekommt Farina einen Anruf, der alles verändern könnte. In dieser Folge geht es um die Suche nach den eigenen Wurzeln und darum, wie es sich anfühlt, adoptiert zu sein und mit einem fehlenden Kapitel der eigenen Geschichte aufzuwachsen. Welche Rolle spielt Herkunft für die eigene Identität? Und kann man sich selbst kennen, wenn man nicht weiß, woher man kommt? Darüber sprechen wir auch mit Bindungspsychologin Dr. Ina Bovenschen, die seit Jahren zu Adoption, Herkunft und Identitätsentwicklung forscht. Host: Lisa-Sophie Scheurell Autorin: Samira Strobl Schnitt: Samira Strobl Redaktion: Anne Brier, Teresa Tanriverdi Audioproduktion: Ian Moran Ihr wollt eure Geschichte mit uns teilen? Schreibt uns eine Nachricht an 0174/2745065 Oder per Mail an: diefrage@br.de.
Tina Müller ist die CEO, Susanne Schgaguler die CMO von Weleda.Mit Olli & Martin sprechen sie über Weledas Transformation als Playbook – nicht nur für Traditionsmarken.Weleda ist über 100 Jahre alt und zeigt gerade, wie viel Gegenwart in einer Marke stecken kann, die ihre Herkunft nicht verlässt, sondern neu wirksam macht. Tina und Susanne geben Einblick in einen Wandel, der nicht bei Kommunikation stehenbleibt: von schonungsloser Analyse über neue Produktinnovation, internationale Wachstumsambition, digitale Commerce-Strukturen und Social-Media-Relevanz bis zur Frage, wie viel KI eine Marke verträgt, die im Einklang mit Mensch und Natur stehen will.Diese Folge ist ein Gespräch über große Schritte, klare Führung und die Fähigkeit, Erfolge nicht als Ruhepunkt zu missverstehen.KEY TAKEAWAYS:Digitalisierung muss top down gewollt, geführt und als Wachstumstreiber verstanden werdenTransformation gelingt, wenn Analyse, Strategie, Disziplin und Team zusammenkommenschnelle Erfolge, klare Kommunikation und kreative Unruhe halten Organisationen wandelbarLinkedIn:→ Tina Müller→ Susanne Schgaguler→ Olli Busch→ Martin Boeing-MessingKeywords: FMCG, Beauty, Retail Media, TikTok Shop, Gen Z, D2C, Social Commerce, Consumer Centricity, Stakeholder Alignment, Change Leadership, Plattformstrategie, Organisationdesign, Transformationsgeschwindigkeit, Leadership Team Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Als Baby wird Sophie aus Südkorea nach Deutschland adoptiert. Sie hat eine glückliche Kindheit und trotzdem begleitet sie eine Frage: Warum wurde ich weggegeben? Mit Anfang 20 reist sie nach Korea und will endlich Antworten finden. Sie durchforstet Akten, besucht ein Krankenhaus und wird beim Anblick eines Fotos auf einer Polizeiwache überraschend emotional. Plötzlich scheint ihre leibliche Familie zum Greifen nah. Es geht um Zugehörigkeit, transnationale Adoptionen nach dem Koreakrieg und um die Frage, ob Auslands-Adoptionen überhaupt erlaubt sein sollten. Sophie erzählt von ihrer Suche nach Herkunft, Identität und Familie. Kann sie ihre leibliche Familie wirklich finden? Von Sarah Zaheer und Linh Tran Regie: Oliver Martin Produktion: Peter Avar und Ulli Hieber Redaktion: Kim Neubauer Wenn euch diese Folge von Deep Doku gefallen hat, könnte euch auch diese Folge gefallen: "Vatersuche in Mosambik – Sandras Papa war Vertragsarbeiter in der DDR" https://1.ard.de/vatersuche_mosambik Zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: "Amerika verstehen" https://www.ardsounds.de/sendung/amerika-verstehen-mit-volker-depkat/urn:ard:show:a237d7fcfddcad5f/
Wir knöpfen uns den Mann vor, der laut Produzent Horst Wendlandt „deutscher aussah als die deutschesten Deutschen“. Als Old Shatterhand wurde Lex Barker als größter Filmstar zur moralischen Resozialisierungshilfe für eine Nation, die ihren Kompass im Krieg verloren hatte. Doch hinter dem Zahnpastalächeln steckte eine tragische Figur: Er blieb trotz seiner Erfolge, u.a. mit Tarzan, ein emotionaler Suchender und erlitt mehrere Schicksalsschläge. Neben seinem Leben klären wir zudem endlich die Frage, ob er tatsächlich mit Pierre Brice befreundet war.Am 5. Juli widmen wir uns dem "Winnetou der DDR" in der Filmbesprechung zu "Die Söhne der großen Bärin".➡️ Fragen, Kritik oder Anmerkungen? kontakt@karlmaypodcast.de➡️ Dein Beitrag für unseren Karl-May-Podcast: paypal.me/untergeiernpodcast➡️ YouTube abonnieren: https://www.youtube.com/@karlmaypodcast➡️ Abos und Bewertungen helfen uns, das Karl-May-Erbe lebendig zu halten.--00:00 - Das Geheimnis um den Silbergürtel01:13 - Intro & Begrüßung zur Barker-Folge02:04 - Community-Feedback & Kroatien-Reise03:27 - Warum Lachen im Podcast wichtig ist04:16 - Support: Bücher & Filme für das Team05:27 - Das Ziel: Lex Barkers Innenleben06:03 - Die Typen-Falle: Tarzan & Shatterhand07:30 - Herkunft, Adel und der strenge Vater09:15 - Sport, Studium und Weg zum Theater10:26 - Kriegsdienst: Flucht aus dem Elternhaus11:57 - Jüngster Major & schwere Verwundung15:28 - Erste Theatererfolge & ernste Mimik17:18 - Identitätssuche und Aufbruch nach Hollywood19:11 - Neuer Tarzan: Barker folgt auf Weißmüller21:36 - Kindheitserinnerungen an Abenteuerfilme22:32 - Ehe mit Lana Turner im Rampenlicht24:29 - Hollywood-Alltag & ein Beziehungsdrama26:03 - Set-Drama um Lana Turner26:52 - Die Schattenseiten des Ruhms27:27 - Film-Highlight: „Der Wildtöter“28:51 - Vorläufer von Winnetou30:14 - Barkers Rolle als moralischer Held31:11 - Entdeckung als Old Shatterhand31:34 - Das Geheimnis des Silbergürtels33:12 - Barkers Wechsel nach Italien34:56 - „Dolce Vita“ & Piratenfilme37:11 - Kostüme und körperliche Action39:24 - Exkurs: Musik zu „Fluch der Karibik“42:29 - Atze Brauner & Charakterrollen43:38 - „Im Stahlnetz des Dr. Mabuse“44:13 - Regisseur Harald Reinl45:05 - Die große Liebe & ein tragischer Verlust46:01 - Verlust & Suche nach Halt47:54 - Das Understatement des Helden49:16 - Die Suche nach Shatterhand50:26 - Überzeugung & Karl-May-Gage51:52 - Barkers solider Schauspielstil54:04 - Vergleich mit John Wayne55:02 - Weitere CCC-Filme56:30 - Größter Star Europas57:39 - Leben auf der Yacht59:48 - Verhältnis zu Pierre Brice1:02:53 - Das Ende der Karl-May-Welle1:03:56 - Biografie von Atze Brauner1:06:40 - Wandel des Zeitgeists1:08:40 - Rückkehr nach Amerika1:09:21 - Kino-Boom der 70er Jahre1:13:44 - Rückzug, Hobbys & späte Jahre1:14:30 - Der plötzliche Herztod in New York (1973)1:14:56 - Tragische Identifizierung im Krankenhaus1:15:44 - Letzter Film: „Wenn du bei mir bist“ (1970)1:17:07 - Spanien-Projekt: Die Rolle des gebrochenen Mannes1:18:39 - Das Peter-Pan-Syndrom und die Einsamkeit1:20:55 - Barker vs. Brice: Zwei Wege nach Karl May1:23:41 - Film-Tipp: „Die Küste der Piraten“1:25:02 - Fazit zur Persönlichkeit von Lex Barker1:25:46 - Dank an die treue Community & Hörer-Feedback1:27:20 - Ausblick auf Juli: „Die Söhne der großen Bären“1:28:45 - Buchtipps & Materialaufruf an die Hörer1:29:25 - Karl May of the Month: Die Community1:30:18 - Andalusien-Reise: Auf den Spuren der Italowestern1:31:41 - Abenteuer-Anekdote: Unter freiem Himmel in Spanien1:32:14 - Verabschiedung & Vorschau auf die Juli-Folge
Christoph Dittrich, Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz, hatte 2015 die Idee, dass Chemnitz sich als Kulturhauptstadt 2025 bewerben sollte, saß später in den vorbereitenden Gremien und war zwei Jahre Interimsgeschäftsführer der Kulturhauptstadt GmbH. 2021 übernahm Stefan Schmidtke. Zusammen gebaren sie bereits damals die Idee sich für die Ausrichtung des Festivals „Theater der Welt“ im Jahr 2026 zu bewerben. Vom 18. Juni bis 05. Juli nun findet es statt, ausgerichtet von den Theatern Chemnitz, der Festival Academy Brüssel und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. Deutschlands größtes internationales Festival für zeitgenössische Bühnenkunst wird seit 1981 alle drei Jahre in einer anderen Stadt ausgetragen. An 18 Festivaltagen werden in diesem Jahr in Chemnitz 33 Produktionen von Künstlerinnen und Künstlern aus allen Kontinenten zur Aufführung kommen. Erstmals in der Geschichte des Festivals teilte sich ein neunköpfiges internationales Kuratoren-Team die künstlerische Leitung. Fragen von Identität, Herkunft, Machtverhältnissen und Sichtbarkeit ziehen sich durch zahlreiche Produktionen. Eröffnet wird das Festival am 18. Juni mit „Paper Planet“ des australischen „Polyglot Theatre“ und mit der europäischen Erstaufführung von „Split Tooth: Saputjiji“ von der kanadischen Künstlerin Tanya Tagaq.In Dresden wurde Christoph Dittrich 1966 geboren. Bereits während der Schulzeit erhielt er einen Instrumental-. Gesangs- und Chorleiter-Ausbildung. Von 1986 bis 1991 studierte er an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden Tuba, Gesang und Musikpädagogik. Zudem nahm er Kammermusik-Unterricht in der Meisterklasse von Prof. Ludwig Güttler. 1987 gründete Christoph Dittrich das Blechbläser-Ensemble „Dresden Brass Quintet“, mit dem er zahlreiche Konzert gab, Festivals besuchte und CDs aufnahm. Von 1991 bis 2002 war er Musiker und dramaturgischer Mitarbeiter der Elbland Philharmonie Sachsen und von 2002 bis 2012 deren geschäftsführender Intendant. Ab 2006 gab es eine Zusammenarbeit mit dem Theater Junge Generation Dresden. Christoph Dittrich hielt zudem Gastvorlesungen an der TU Dresden und der Dresden International University und promovierte 2008 im Bereich Musikwissenschaften zu Komponisten der 1960er bis 1980er Jahre. Im gleichen Jahr übernahm er die Leitung der Meissner Burgfestspiele. Mit der Spielzeit 2013/2014 wurde Christoph Dittrich Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz. Er ist über diese Tätigkeit hinaus Vorstandsmitglied des Landesverbandes Sachsen des Deutschen Bühnenvereins, den er von 2010 bis 2019 als Vorsitzender führte. 2020 wurde Christoph Dittrich zum Präsidenten der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gewählt. Moderation: Carsten TeschRedaktion: Angelika Zapf
In dieser ILOVEGRAFFITI.DE Podcast-Episode spreche ich mit Florian Bölike aus Frankfurt (Oder) über sein Buchprojekt AUSREIßEN, das vor einigen Tagen über die Kollegen von DOPPELHAND erschienen ist.Florian, seine Herkunft und sein Werdegang sowie das Buchprojekt selbst sind interessant genug, um endlich einmal über Graffiti und Subkulturen in einer Region zu sprechen, die bei uns bisher selten bis gar nicht thematisiert wurde. Das Buch AUSREIßEN erzählt von zahlreichen Akteuren, die aus der Oderstadt stammen, eine Verbindung dorthin haben, geblieben oder wieder zurückgekehrt sind. Darunter die SDA CREW, HADEZ, ANDY K, SHEW, PRINS137, SKENAR73, HELL, die MNZ CREW, FUJI, PANDA von der VDE, ZEDRIC von der CBS CREW, die DH CREW, EDGE, die BIRDS, FEAR und viele mehr.Neben diesen Akteuren aus der Graffitiszene bietet das Buch auch Beiträge aus weiteren Subkulturen wie BMX, Skateboarding oder Punk. Die Geschichten sind teilweise miteinander verknüpft, teilweise haben sich die Protagonisten inzwischen ganz anderen Genres oder Lebensweisen zugewandt. Darüber und vieles mehr spreche ich mit Autor Florian. Viel Spaß beim Hören! Wer danach Interesse hat, sollte bei Doppelhand vorbeischauen und sich ein Exemplar sichern.Die erwähnte Verlosung läuft auf unserem Instagram-Kanal @ilovegraffiti.de.Shownotes:http://www.ilovegraffiti.de
Rumänien hat die russische Herkunft der nahe der rumänisch-ukrainischen Grenze in ein Wohnhaus eingeschlagenen Drohne bestätigt. Die NATO bestätigt auch, dass die in ein Wohnhaus in Rumänien eingeschlagene Drohne aus Russland stammt. Zwei Menschen wurden verletzt, zudem brach ein Feuer aus. Moskau weist eine eindeutige Zuordnung bislang zurück und fordert weitere Beweise.
In Indien werden noch immer 80 bis 90 Prozent aller Ehen arrangiert – selbst unter jungen, urbanen und bestens ausgebildeten Menschen. Warum setzen erfolgreiche Akademikerinnen, Startup-Gründer und Manager trotz Tinder und Dating-Apps lieber auf traditionelle Heiratsvermittler? Der Südasien-Korrespondent Ulrich von Schwerin besucht in Delhi die exklusive Partneragentur von Sachin Chawla. Dort werden Kandidatinnen und Kandidaten umfassend geprüft: Einkommen, Familienhintergrund, Lebensstil, Religion, Astrologie und sogar mögliche Geheimnisse spielen eine zentrale Rolle. Die Episode zeigt, warum arrangierte Ehen in Indien bis heute gesellschaftlich relevant bleiben – und welche Rolle Familie, Kaste, soziale Herkunft und moderne Erwartungen dabei spielen. Gast: Ulrich von Schwerin, Südasien-Korrespondent Host: Marlen Oehler Redaktion: Dominik Schottner Hier findet ihr Ulrichs [Reportage](https://www.nzz.ch/international/arrangierte-ehen-in-indien-einblicke-in-die-arbeit-eines-heiratsvermittlers-ld.10003551) über Heiratsvermittlung in Indien Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Und [hier ](https://ethz.ch/en/news-and-events/meet-eth/wowhochzwei/vortraege-und-gespraeche.html)könnt Ihr Euch gratis für die Geopolitik Live Veranstaltung an der ETH Zürich anmelden.
Warum findet man heute immer seltener klassischen Mosel-Kabinett — diesen leichten, tänzelnden Riesling mit wenig Alkohol, hoher Säure und spürbarer Restsüße, der trotzdem nicht einfach süß schmeckt? In dieser Fahrgastfrage geht es um einen scheinbar kleinen Wein, an dem sich eine große Geschichte des deutschen Weins erzählen lässt. Früher war Mostgewicht ein plausibler Qualitätsindikator: In einem kühlen Weinland war Reife knapp, und Kabinett, Spätlese und Auslese beschrieben eine Dramaturgie der Reife. Heute hat sich diese Logik verschoben. Hohe Mostgewichte sind in warmen Jahren leichter erreichbar, während klassischer Kabinett immer häufiger präzises Timing, kühle Lagen, vitikulturelle Disziplin und bewusste Unterlassung verlangt. Die Mosel steht dabei im Zentrum: als historischer Grenzraum, in dem Leichtigkeit, Säure, Restzucker und niedriger Alkohol zu einem einzigartigen Balancecode wurden. Doch was passiert, wenn dieser Grenzraum wärmer wird? Welche Rolle spielen Saar und Ruwer? Warum wird Kabinett heute manchmal schwieriger als Auslese? Und weshalb kann ein Wein mit 7,5 Prozent Alkohol größer sein, als er aussieht? Eine Folge über Herkunft als Balance — und über einen Weintyp, der sich weder durch Prädikat noch durch Lage vollständig erklären lässt.
Wie sehr hängt der Bildungsweg von Kindern von der sozialen Herkunft ab? Stark, sagt Professor Marcel Helbig. Von der Kita bis zur Uni. Von WDR 5.
Autorin Daniela Dröscher spricht mit Host Julia Schmidt-Jortzig über das Finden der eigenen Sprechstimme in der Lebensmitte und ihren langen Weg dorthin – über familiären Prägungen, Tabus und den Performance-Druck sozialer Aufsteiger:innen, der sie jahrelang verstummen ließ. Über achtsames Zuhören, das Gute an Missverständnissen – und ihre Erkenntnis, dass Sprechen vor allem dazu da ist Verbindung zu schaffen - auch in der Gesellschaft. Ein Plädoyer sich, seine Herkunft und Klasse zu zeigen und die politische Kraft des Sprechens in der Lebensmitte endlich nutzen.
Was macht ein gutes Leben aus? Eine existentielle Frage, die die Philosophie seit vielen hundert Jahren zu deklinieren versucht. Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss, vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis, ist in seinen Theaterstücken, seinen Romanen und Essays immer auch auf der Suche nach einer vernünftigen, einleuchtenden Antwort auf diese nicht unkomplizierte Frage. Auch deshalb vielleicht gehört dazu die reflektierte Suche nach seinen biografischen Wurzeln. Lukas Bärfuss stellt sich in seinen Texten seiner Herkunft, den Lebensgeschichten seiner Eltern, die natürlich nicht folgenlos für den Sohn sein konnten. "Vaters Kiste" (2022) war das Buch über seinen Vater, 2023 schrieb er den autofiktionalen Roman "Krume Brot". Jetzt ist das Buch über seine Mutter erschienen: "Königin der Nacht". In NDR Kultur à la carte spricht Lukas Bärfuss mit Andrea Schwyzer über das "gute Leben", seine Arbeit, die Provokationen der Literatur und über sich.
«veschpere», «wauele», «ergelschtere», «güllemüggere»: In dieser Sendung gehen wir unter anderem auf diese kreativen Verben ein, eingeschickt von unseren Hörerinnen und Hörern. Und auch Flur- und Familiennamen erklären wir. Sie fragen, wir antworten - in dieser Stunde behandeln wir folgene Mundartfragen: · Kann man «veschpere» nur für 'Zvieri essen' brauchen oder auch für «Znüni essen»? · Warum sagt man «wauele» für 'reklamieren, protestieren'? · Hat das Verb «ergelschtere» für 'sich ereifern' etwas mit Elstern zu tun? · Woher kommt der Ausdruck «güllemüggere» für das Besetztzeichen am Telefon? Und ist es vielleicht nur in der Familie unseres Hörers bekannt? · Warum sagte man dem Schaufenster früher auch «Montere» oder «Muntere»? · Woher kommt das Mundartwort «Höumi» für einen Ort, der vor Wind und Wetter geschützt ist? · Steckt im Hofnamen «Holzschuepisse» eine ungebührliche Handlung? Ausserdem stellen wir das neue «Kleine Flurnamenbuch für Wandernde» vom Namenforscher Roland Hofer vor. Er erklärt darin die Herkunft und Bedeutung vieler Orts-, Flur- und Bergnamen, denen man beim Wandern begegnet. Und wir erklären, wie es zum Familiennamen Stirnimann, bzw. Stirnemann gekommen ist. Buch-Tipp: Roland Hofer: Kleines Flurnamenbuch für Wandernde. Weber-Verlag 2026. 244 Seiten.
Ob wegen eurer Herkunft, eurer Queerness oder eurer Religion: Fast alle fühlen sich irgendwo zugehörig. Kostas und Melissa haben euch gefragt: In welchen Communities fühlt ihr euch wohl - und wo nicht? Unser Podcast-Tipp: Wissen mit Johnny https://www.ardsounds.de/sendung/wissen-mit-johnny/urn:ard:show:5c94752475c8acfc/
Österreichisches Unternehmertum seit mehr als zwei Jahrhunderten (2): unterschiedliche Herkunft. Mit: Wolfgang Meixner, Institut für Geschichtswissenschaften und Empirische Kulturwissenschaft, Universität Innsbruck. Gestaltung: Andreas Wolf. Sendung vom: 19.6.2026.
Er will immer alles ganz genau von seinem Publikum wissen – Herkunft, Arbeit, Beziehungstand. Nur über sich selbst verrät Stand-Up Comedian Daniel Luis – fast – nichts und macht daraus bewusst ein Mysterium. Bei Social Media geht Luis längst durch die Decke, dank eines besonderen Kunstgriffs, der ihm ein Alleinstellungsmerkmal in der Comedy-Szene einbrachte. Sein Spezialgebiet ist die spontane Interaktion & gnadenlose Crowdwork mit seinen legendären Autotune-Einlagen, die inzwischen Kultstatus erreicht haben. Mit seinem Publikum kommuniziert er überwiegend in einer Art Gesang, verstärkt mit dem sogenannten Autotune-Effekt in seinem Mikrofon, was für Lacher auf beiden Seiten sorgt und die Gäste als Teil seines Programms integriert – freiwillig oder unfreiwillig. Geboren und aufgewachsen in Berlin-Wedding, verarbeitet Luis Themen wie Herkunft, Multikulti-Alltag in Berlin und persönliche Lebenserfahrungen in seinem Solo-Programm "HYPERAKTIV", wo er auch aus seinem ADHS keinen Hehl macht, ganz im Gegenteil, die Kraft reicht für vier Shows wöchentlich in den angesagtesten Comedy Clubs Berlins und auch noch für den 030 Comedy Podcast, den er zusammen mit Philipp Uckel moderiert. Playlist: Will.I.AM Taboo - East L.A. Bud Spencer - Banana Joe Notorious B.I.G - Juicy AK Ausser Kontrolle - Berlin Wailing Souls - Jah Jah give us Life Bob Marley - Three Little Birds PhD - I won’t let you down Eddy Murphy - Party all the time Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
In dieser Folge von BierTalk geht's über den Atlantik nach Kanada – genauer gesagt nach Paris, Ontario (ja, wirklich Paris!). Markus trifft dort Christian Riemerschmid von der Heide: Braumeister, Beerjudge, Biersommelier – und ein Mensch, der gefühlt gleich mehrere Leben parallel führt. Vom bayerischen Bauernhof über internationale Stationen bei großen Brauereien bis hin zu seinem heutigen Alltag zwischen Farm, Honig, Cider und eigener Brauerei. Gemeinsam sprechen die beiden darüber, wie man Bier mit Herkunft und Bedeutung füllt: mit Trauben-Hybriden im Holzfass, mit einem ungewöhnlichen glutenfreien Bier aus afrikanisch inspirierten Rohstoffen, mit einem Weißbier, das dank Honig und einem Hauch Minze plötzlich eine ganz neue Dimension bekommt – und natürlich auch mit Rauch, denn ein Smoked Porter darf für Markus nicht fehlen. Eine Folge voller Geschichten, Weltblick und Bierideen, die man so nicht jeden Tag hört...
Eine Hörerin hat eine Flasche Terrasses du Larzac geöffnet — dunkel, kräftig, aber mit einer Kühle, die sie überrascht hat. Diese Folge ist die Antwort. Wolfgang Staudt erklärt, warum das Languedoc als Großraum für ernsthafte Weine zur Falle werden kann, wie eine junge Appellation aus dem Schatten einer zu großen Regionalmarke heraustritt und was Kaltluft vom Larzac-Plateau mit der Qualität im Glas zu tun hat. Mit Besuchseindrücken aus dem Gebiet, Produzentenbegegnungen bei Montcalmès, Pas de l'Escalette und dem deutschen Winzer Florian Busch — und drei Weinen, die zeigen, dass mediterrane Südlichkeit keine Schwere erzwingen muss.
«Rotwelsch» sind verschiedene, miteinander verwandte Sprechweisen von gesellschaftlichen Randgruppen im deutschen Sprachraum, die sich über Jahrhunderte parallel entwickelt haben. Ein neues Wörterbuch gibt Einblicke in diese Sondersprachen und regt zum Nachdenken über Sprache und Gesellschaft an. Das «Wörterbuch deutscher Geheimsprachen» von Klaus Siewert versammelt Tausende Wörter aus rund 70 verschiedenen Rotwelsch-Dialekten. Deren gemeinsamer Vorfahr ist eine mittelalterliche Sondersprache von Bettlern, Fahrenden, Prostituierten und anderen Gruppen, die von der Mehrheitsgesellschaft diskriminiert und an den Rand gedrängt wurden. In der Sendung werfen wir einen vertieften Blick ins Wörterbuch anhand diverser Beispiele, die es auch in die Schweizer Mundarten des Alltags geschafft haben: etwa «Beiz», «Kaff» oder «Tschugger». Neben den Bedeutungen der einzelnen Rotwelsch-Begriffe liefert das Wörterbuch auch Erklärungen zu deren Entstehung, was anschaulich macht, wie viele verschiedene sprachliche Einflüsse im Rotwelschen zusammenkommen – und wie sprachschöpferisch kreativ diese Sprachen verfahren. Man stösst auf ursprüngliche Lehnwörter: Der berndeutsche Ausdruck «Ligu Lehm» für ein Stück Brot geht beispielsweise zurück aufs hebräische Wort «lechem» («Brot»). Es gibt zahlreiche Ableitungen (der Fisch wird zum «Flössling») und Neukombinationen von Wörtern, die zwar den Regeln der deutschsprachigen Wortbildung folgen, aber trotzdem kaum verständlich sind. Der deutsche Linguist und Rotwelsch-Forscher Christian Efing gibt in der Sendung Auskunft über Status und Bedeutung des Rotwelschen für verschiedene Sprechergruppen und den sozialgeschichtlichen Hintergrund, der die Arbeit an solchen Wörterbüchern erschwert. Seit 2025 stehen die Rotwelsch-Dialekte auf der deutschen UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Ausserdem erklären wir gegen Ende der Sendung die Herkunft und Bedeutung der Familiennamen Felder, Imfeld, Fanger und Infanger. Buchhinweis: · Klaus Siewert: Wörterbuch deutscher Geheimsprachen – Rotwelsch-Dialekte. De Gruyter, 2025.
Woop! Woop! Heute habe ich zwei Gäste, die tief in Strukturen graben, die wir viel zu selten benennen. Zuerst spreche ich mit Alicia Baier über ihr Buch „Patriarchat im Uterus". Was passiert, wenn Körperpolitik auf Gynäkologie trifft? Wie tief sitzen patriarchale Strukturen in der Medizin – und warum ist das so schwer zu sehen? Wir schauen genau hin. Danach ist Hanno Sauer zu Gast mit „Klasse". Herkunft. Das Wort, das im deutschen Diskurs fast nicht vorkommt. Warum eigentlich? Was verschweigt eine Gesellschaft, wenn sie über Klasse nicht redet – und was verrät dieses Schweigen? Zwei Bücher, zwei Gespräche, viel zu besprechen. Schön, dass ihr dabei seid. Enjoy!^^
#RahimTaghizadegan https://www.youtube.com/watch?v=wTV1X-CiQoEInterview-Zusammenfassung: Rahim zu Geopolitik, Mobilität und UnternehmertumHintergrund & Perspektive Iranisch-österreichische Herkunft, geprägt durch frühe Migration und Erfahrungen in Konfliktregionen wie dem Libanon. Geopolitik betrachtet er wie eine Naturkatastrophe: weitgehend unkontrollierbar, erfordert Anpassung statt Panik.Legt Wert auf Bildung, Kultur und langfristige Planung für persönliche und familiäre Entscheidungen.Migration & FamilienentscheidungenEs gibt kein universelles „bestes“ Land; Entscheidungen hängen von Familie, Zukunft der Kinder und wirtschaftlicher Stabilität ab.Geburtenraten und gesellschaftlicher Ausblick beeinflussen Familienplanung (z. B. sinkende Fertilität in Österreich durch Pessimismus).Eltern müssen Bildung, soziale Infrastruktur und Familienzusammenhalt berücksichtigen.Unternehmertum & RisikoUnternehmertum bedeutet, unvorhersehbare Unsicherheiten zu akzeptieren; nicht für jeden geeignet.Umzug und Geschäftstätigkeit im Ausland sind risikoreich und erfordern finanzielle Sicherheit und familiäre Unterstützung.Für die meisten Menschen ist Arbeit in strukturierten Systemen sicherer.Mobilität & globale ChancenÖsterreichischer Pass bietet große weltweite Mobilität und wirtschaftliche Vorteile.Standortwahl hängt von Branche, Lebensstil, Lebenshaltungskosten und Lebensqualität ab.„Perpetual Traveler“- oder Multi-Standort-Lebensstrategien können Freiheit und Finanzen optimieren, sind aber komplex.Wirtschaftliche & rechtliche StrategienPrinzipien der Österreichischen Schule der Wirtschaft (Trade-offs, Marginalismus) helfen bei Entscheidungen.Sonderwirtschaftszonen (Dubai, Singapur) bieten regulatorische und steuerliche Vorteile, sind jedoch nicht vollständig souverän.Exterritoriales Leben (Panama, Paraguay) ermöglicht Steuervorteile für global mobile Familien.Folge Rahim auf: https://scholarium.at/https://citadel.garden/Folge K. Davani auf X: /keyvandavani Lerne die Selbstverwahrung von Bitcoin: bitcoinmentor.at Bitte teilen und abonnieren!
In vielen Museen weltweit befinden sich Kunstwerke, die während der NS-Zeit jüdischen Eigentümern geraubt wurden. Zunehmend wird ihre Herkunft erforscht und an die Nachkommen zurückgegeben. Ein aktuelles Beispiel aus der Schweiz ist ein Gemälde von Ferdinand Hodler. Weitere Themen: Im Februar 2024 soll ein Mann seine Ehefrau erwürgt und anschliessend zerstückelt haben. Am Montag startet der Prozess am Baselbieter Kantonsgericht. Es ist ein Fall, der nicht nur durch seine ausserordentliche Brutalität auffällt, sondern auch das Thema «Femizide» weiter in den Fokus rückt. Der Eigenmietwert wird Anfang 2029 abgeschafft, ein Jahr später als geplant. Damit sollen die Kantone mehr Zeit erhalten für die Umsetzung, zu der auch die Einführung einer neuen Sondersteuer auf Zweitliegenschaften gehört. Doch nicht alle Kantone machen da mit.
In dieser Sendung beantworten wir Ihre Fragen zu Mundart, Sprache und Namen. Von Lautlichem wie der die Frage, ob die Steigerungsform «langsamer» oder «langsämer» heisst, über das Wort «Butscheretä» bis zu den Familiennamen Dübi, Düblin und Dübendorfer. Diese Fragen werden in der Sendung beantwortet: · Was steckt hinter dem Mundartwort «Butscheretä» für eine grössere Menge von etwas? · Ist die korrekte, mundartliche Steigerungsform von «langsam» nun «langsamer» oder «langsämer»? · Warum spricht man das Mundartwort für «Sägerei» in manchen Regionen als «Soogi» aus? · «Bratis», «Schimpfis», «Stunggis»: Woher kommt das «-is» am Ende dieser Wörter? · Was hat es mit der Redensart «Lengg und Lämp händ sich gfunde und Hudi isch Bürg gsii» auf sich? · Warum haben die Zeitangaben «Vieri», «Füfi», «Sächsi» etc. ein zusätzliches «-i» hintendran, aber «Eis», «Zwei» und «Drü» nicht? · Wie ist die sprachliche Herkunft der Familiennamen Dübi, Düblin und Dübendorfer zu erklären? · Dabu Fantastic covern den bekannten, berndeutschen Mundartsong «Teddybär» der Band Rumpelstilz auf Zürichdeutsch – wie geht das?
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Bevor Geld für mich wichtig wurde, war mir nur eines wichtig: Freiheit.In dieser Folge gehe ich mit dir in Kapitel 1 meiner Biografie Attacke. Es geht um meine Kindheit, das Sauerland, meine ersten prägenden Erfahrungen mit Geld, Freiheit, Risiko und darum, warum Triathlon mein erstes echtes Persönlichkeitsentwicklungstraining war.Du erfährst, warum ich zweimal an großen Träumen gescheitert bin, was das mit meinem heutigen Mindset zu tun hat und weshalb genau diese Jahre die Grundlage für meinen späteren Erfolg gelegt haben.Die wichtigsten Punkte aus dem Video:• Warum mir Geld früher komplett egal war• Weshalb Triathlon mein Mindset brutal geprägt hat• Wie aus Rückschlägen später mein größtes Warum wurde• Warum Umfeld und Herkunft dein Denken massiv beeinflussenWenn du Unternehmer oder selbstständig bist und verstehen willst, wie Charakter, Disziplin und Entscheidungen wirklich entstehen, dann ist diese Folge Pflicht.
Renate Wagner grows up in an apartment in Vienna, the family fills the rooms with love and happiness. It was only years later that she discovered that the origin of this apartment was closely linked to the fate of two Jewish women during National Socialism. In her book “Auf der Suche nach Friederike/Looking for Friederike”, she embarks on an intensive search for clues and reconstructs a story that might otherwise have been lost. - Renate Wagner wächst in einer Wiener Wohnung auf, die für sie lange ein Ort der Geborgenheit ist. Erst Jahre später entdeckt sie, dass die Herkunft dieser Wohnung eng mit dem Schicksal jüdischer Menschen während des Nationalsozialismus verknüpft ist. In ihrem Buch „Auf der Suche nach Friederike / Looking for Friederike“ begibt sie sich auf eine intensive Spurensuche und rekonstruiert eine Geschichte, die sonst vielleicht verloren gegangen wäre.
Die Kriminalitätsstatistik sagt viel über die Herausforderung der Migration. »Nius« wenig über den Zustand des Journalismus. Und Friedrich Merz alles zum Niedergang Deutschlands. Das ist die Lage am Montagabend. Hier die Artikel zum Nachlesen:Polizeiliche Kriminalstatistik: Warum wir bei Sexualdelikten auch über die Herkunft der Täter sprechen müssen Rechts-außen-Portal: Die neue, alte Welt des Julian Reichelt Kanzler auf der Hannover Messe: Und dann spricht ein Unternehmer Merz mit »Herr Merkel« an +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Achtung: Dies ist Folge 1 von 2, Teil 2 erscheint in einer Woche. Worum geht's? In den frühen 1970er Jahren war ein Computer noch eine Rechenmaschine: hochspezialisiert, raumfüllend und keineswegs dazu gedacht, mit anderen Maschinen zu kommunizieren. Dass aus dieser Ausgangslage ein weltweites Netz entstehen konnte, verdankt sich einer Reihe von klugen Köpfen, glücklichen Zufällen und einer Technik namens Ethernet, die bis heute die Grundlage der meisten lokalen Netzwerke bildet – und damit auch der LAN-Party. Henner und Gunnar erzählen die Entstehungsgeschichte der Computernetzwerke: vom ALOHANet der Universität Hawaii, das Terminals auf mehreren Inseln per Funk verband, bis hin zu den Forschungslabors von Xerox PARC, wo Robert Metcalf Anfang der 1970er Jahre die Idee zu Ethernet entwickelte, inspiriert durch einen nächtlichen Zufallsfund im Bücherregal eines Kollegen. Sie sprechen über die verschiedenen Netzwerktopologien (Bus, Stern, Ring), über Koaxialkabel und den Vampire Tap, über den Namen Ethernet und seine Herkunft aus der griechischen Mythologie und vieles mehr. Der zweite Teil der Folge widmet sich dann dem, womit alles begann: der LAN-Party. Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Henner Thomsen, Gunnar Lott Audioproduktion: Matthias Kuhlmann, Christian Schmidt Titelgrafik: Johannes DuBois