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Fette haben keinen besonders guten Ruf. Viele verbinden damit Gewichtszunahme, ungesunde Ernährung oder schlechtes Cholesterin. Dabei gibt es eine Gruppe von Fettsäuren, ohne die unser Körper gar nicht funktionieren kann: Omega-3. Sie gehören zu den Stoffen, die unser Herz schützen, Entzündungen im Körper bremsen und sogar für Gehirn und Augen wichtig sind. In dieser Folge von DA GEHT NOCH WAS geht es um Omega-3-Fettsäuren - einen Nährstoff, über den gerade viel gesprochen wird. Besonders für Frauen, etwa in der Perimenopause oder den Wechseljahren, kann das Thema eine wichtige Rolle spielen. Omega-3-Fettsäuren gehören zu den sogenannten essentiellen Fettsäuren. Essentiell bedeutet: lebensnotwendig. Unser Körper braucht sie, kann sie aber nicht selbst herstellen. Sie beeinflussen unter anderem Herz-Kreislauf-Prozesse, Blutfettwerte, Entzündungsreaktionen und die Funktion von Nervenzellen. Gleichzeitig spielt auch das Verhältnis zu anderen Fettsäuren eine Rolle. Vor allem das Gleichgewicht zwischen Omega-3 und Omega-6 ist entscheidend – ein Verhältnis, das in unserer modernen Ernährung oft deutlich aus dem Lot geraten ist. Omega-3 steckt klassischerweise in fettem Fisch. Gleichzeitig rücken pflanzliche Quellen immer stärker in den Fokus: Leinsamen, Leinöl, Walnüsse, Chiasamen oder Hanfsamen gehören zu den wichtigsten Lieferanten. Auch Algen sind eine ursprüngliche Quelle dieser Fettsäuren und damit eine interessante Alternative für alle, die wenig oder keinen Fisch essen. Bei Nahrungsergänzungsmittel spielen ist die Qualität entscheidend - Herkunft, Dosierung und mögliche Belastungen durch Schwermetalle oder Mikroplastik. Und: Fettsäuren sollten immer zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden, damit der Körper sie optimal aufnehmen kann. Brauchen wir wirklich jeden Tag Omega-3-Kapseln? Welche Lebensmittel liefern die wertvollen Fettsäuren ganz natürlich? Und wann kann eine Supplementierung tatsächlich sinnvoll sein? Ich verrate es Euch. Eure Anastasia.
Rassismus ist in Deutschland weit verbreitet und ein allgegenwärtiges Problem, sagt das Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Eine Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums offenbart, dass Jobcenter, Polizei und Ausländerbehörden für viele Menschen zu "Angsträumen" geworden sind. Nimmt Rassismus zu? Was heißt das für den Alltag von Menschen anderer Herkunft, Hautfarbe oder Religion? Und was kann dagegen getan werden? Susanne Babila diskutiert mit Florence Borowski-Shekete – Schulamtsdirektorin, Autorin und Podcasterin; Dr. Cihan Sinanoğlu – Leiter der Geschäftsstelle des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitoring am DeZIM; Prof. Dr. Detlef Pollack – Kultur- und Religionssoziologe
Wie wird aus Erz eine Klinge, die Jahrhunderte überdauert? Florian Messner nimmt mit in die Werkstätten des Mittelalters: vom Rennofen über das Verschweißen mehrerer Stahlpartien bis zur gezielten Härtung für den Kampf gegen neue Rüstungen. Werkstattzeichen verraten Handelsnetze quer durch Europa – und moderne Analysen wie Röntgen und CT entschlüsseln Herstellung, Datierung und Herkunft. Technik, Transfer und Forschung greifen ineinander und zeichnen ein überraschend dynamisches Bild mittelalterlicher Innovation.Unterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalDen Blog-Artikel zu Florians Besuch im Badischen Landesmuseum findet ihr unter: www.echo.landesmuseum.deDas Forschungsprojekt "Klang 2" von Florian findet ihr auf: www.projectklang.euLiteratur zum Weiterlesen:MESSNER, Florian: The Highest Art of Smithery: eine kulturhistorische, materialtechnische und experimentalarchäologische Untersuchung von Schwertern und historischen Schwertschmieden in Tirol (9.-16. Jh.). Innsbruck 2023LAIBLE, Thomas: Das Schwert – Mythos und Wirklichkeit. Bruckmühl 2006OAKESHOTT, Ewart: Records of the Medieval Sword. Woodbridge 2009Epochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch#europa #altertum #antike #mittelalterBild: Florian Messner, mit freundlicher Genehmigung des Landesmuseums Kärnten Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
850 Jahre Weinbaugeschichte, Zisterziensermönche und ein Quereinsteiger aus Vorarlberg, der das Kamptal prägt wie kaum ein anderer. Heute wird es historisch und verdammt lecker im studio '26, denn Michael Moosbrugger und sein Sohn Johannes vom Schloss Gobelsburg haben am Mikro Platz genommen. Form follows function, dieser reduzierte, klösterliche Ansatz der Zisterzienser prägt Michis Arbeit bis heute. 1996 übernahm er das Weingut, als die Mönche nach einer zukunftsfähigen Lösung suchten. Sein größter Vorteil damals als Quereinsteiger aus der Gastronomie? Er hatte keinen Vater vor sich, mit dem er über Stilistiken und Ausrichtung streiten musste. Genau das gab ihm den Raum für einen radikalen Wandel im Kamptal: Er treibt massiv das Umdenken weg vom reinen Rebsortendenken und hin zu einem kompromisslosen Fokus auf die Herkunft voran. Und weil Stillstand keine Option ist, steht mit Johannes bereits die nächste Generation in den Startlöchern. Während Michael damals völlig freie Bahn hatte, tritt er in riesige Fußstapfen mit einem Vater vor der Nase, der den österreichischen Weinbau massiv geprägt hat. Eine monumentale Folge über klösterlichen Minimalismus, starke Herkunft und den nächsten Generationswechsel. Zieht es euch rein! Gobelsburg x TundA* Weinpaket: https://shop.gobelsburg.at/produkt/tunda-weinpaket Folgt Schloss Gobelsburg auf Instagram: https://www.instagram.com/winery.schlossgobelsburg/?hl=de Website: https://www.gobelsburg.at/ Folgt Terroir und Adiletten auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Folgt Curly auf Instagram: https://www.instagram.com/thelifeofcurly Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
Ein Schloss im Grünen. Sanfte Hügel südlich von Wien. Kein Prunk, kein Pathos – und doch ein Ort voller Umbruch.In dieser Folge reisen wir nach Schönau an der Triesting in Niederösterreich – und begegnen dort einer der widersprüchlichsten Frauen der Habsburgergeschichte: Elisabeth Marie, Enkelin von Kaiser Franz Joseph I., Tochter des tragischen Kronprinzen Rudolf – und später bekannt als die „rote Erzherzogin“.
Chianti ist mehr als Korbflasche und rot karierte Tischdecke. Tobias und Michael sprechen über die Herzkammer der Toskana zwischen Florenz und Siena und ordnen DOCG, Classico, Riserva und Gran Selezione ein. Es geht um Sangiovese als Pflichtrebsorte, um Galestro und Alberese, um Rebellion und Super-Toskaner, um Gallo Nero und Qualitätsreform seit 1984. Eine Folge über Herkunft, Historie und warum Chianti heute wieder zur Spitze zählt.+++ WEINFREUNDE.DE +++>> WEINE VON DIEVOLI>> WEINE AUS DEM CHIANTI>> ÜBER WEINFREUNDE++++ WEINFREUNDE MAGAZIN +++>> CHIANTI: WELTBERÜHMTE WEINREGION IN DER TOSKANA>> 300 JAHRE CHIANTI UND TOSKANA+++ UMFRAGE +++Bitte nehmt hier an unserer kurzen Umfrage zum Bei Anruf Wein Podcast teil:https://de.surveymonkey.com/r/M7PK2ZL+++ Bitte abonniert den Podcast und gebt eine Bewertung ab. Danke! +++Produktion und Schnitt: Andreas Hagelüken
Rassismus. Häufig nicht nur schmerzvolle Erfahrung, sondern auch ein Weg der Selbstfindung, des Wachsens und der kulturellen Identität. Wie fühlt es sich an, in einer Gesellschaft mit kolonialer Geschichte aufzuwachsen? Was bedeutet es, zwischen verschiedenen kulturellen Welten zu leben? Und wie kann aus Verletzungen auch Kraft entstehen? Im Podcast-Gespräch mit Lolo Mayer geht es um Erfahrungen, die persönlich sind, aber auch universell. Es geht um Mut, Herkunft, Stimme und Hoffnung. Lolo Mayer ist ein aufstrebender Künstler und Forscher aus Südafrika. Derzeit schließt er sein Bachelorstudium der Psychologie ab und widmet sich der Erforschung des menschlichen Geistes, der Identität, und der Selbstwahrnehmung. Und als Schriftsteller bewegt er sich an der Schwelle zwischen "Dazugehören" und "Herausstechen" und thematisiert in seinen Werken Fragen von Trauma, Selbstfindung und emotionaler Ehrlichkeit. Seine Kunst ist geprägt von einer reflektierenden Perspektive auf gelebte Erfahrungen und soziale Themen. Zu seinen Leidenschaften gehören Musik, Kunst und performative Ausdrucksformen, die er nutzt, um Räume der Heilung, Reflexion und Stärkung zu schaffen. Durch seine kreative Arbeit strebt er danach, andere zu ermutigen, sich ihrer eigenen Wahrheit zu nähern und ihre Verletzlichkeit als Kraft zu begreifen. Hören Sie zu, mit offenem Herzen und offenen Ohren … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
Brinkmann, Regina www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
In der neuesten Espresso-Folge von „Mein Lieblingssong“ servieren wir euch die besten Ausschnitte aus den Februar-Episoden. Zwei spannende Gäste teilen die Geschichten hinter ihren Lieblingssongs – von persönlichen Erinnerungen und inspirierenden Botschaften bis zu außergewöhnlichen Erlebnissen. Perfekt für alle, die Musik lieben!„Karn Evil 9“ – Emerson, Lake & PalmerDr. Karl-Ludwig von Wendt (vielen bekannt unter seinem Autorennamen Karl Olsberg) spricht über einen Progressive-Rock-Klassiker, der schon in den 70ern Fragen stellte, die heute aktueller sind denn je: Technik, Macht und künstliche Intelligenz."Unsere Stammbaum" - Bläck FöössAnne Buhl, besser bekannt als Anne Colonia, ist Stadtführerin aus Leidenschaft. Ihr Lieblingssong passt dazu perfekt: „Unsere Stammbaum“ von den Bläck Fööss (2000). Ein Lied über Herkunft, Zusammenhalt und das kölsche Lebensgefühl – und damit nahezu selbsterklärend für Anne. Diese Folge ist für alle, die Köln lieben. Und für alle, die endlich verstehen wollen, warum Köln kein Ort, sondern ein Gefühl ist. „My Way“ – Frank SinatraDer Entertainer und Sänger Alex Alicke berichtet von seiner ersten Begegnung mit diesem Song und warum „My Way“ für ihn weit mehr ist als ein Klassiker: ein Lebensgefühl und persönlicher Kompass. „Hijo de la Luna“ – MecanoDie Unternehmerin, Sängerin und Autorin Annette Meisl spricht über ihre tiefe Verbindung zu diesem spanischen Song – ein Stück voller Magie, Emotionen und Lebensentscheidungen, das für sie zum Soundtrack ihres Lebens wurde.Erlebt, wie Musik Leben prägt und besondere Momente unvergesslich macht. Neue Folgen gibt es jeden Donnerstag. Lasst euch inspirieren. Und genießt euren Espresso von der Martermühle mit „Mein Lieblingssong“.Dein Lieblingskaffee zum Lieblingssong von den AroMagiern aus der Kaffeerösterei Martermühle.Hier geht es zum Lieblingskaffee: MartermühleHöre deinen Lieblings-Podcast und deine Lieblingsmusik doch einfach auf einem sonoro Musiksystem.Das sonoro MEISTERSTÜCK und viele andere Produkte aus der sonoro Klangschmiede findet ihr hier: sonoro.comHinterlasse gerne eine Bewertung und abonniere unseren Podcast bei deinem Streamingportal der Wahl und verpasse keine Folge. Und wenn du alle Neuigkeiten zum Podcast „Mein Lieblingssong“ mitbekommen möchtest, dann melde dich hier für unseren wöchentlichen Newsletter an: Kostenloser NewsletterFolge unserem kostenlosen Podcast dort, wo Du uns hörst - abonniere uns! Teile auch gerne deine Lieblingsfolge in den sozialen Medien. Du hast eine Frage? Schreibe an post@meinlieblingssong.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist stolz: Die neue Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien ist jüdischer Herkunft. Und sie bekennt sich dazu. Sie war nicht immer so offen. Lange hielt sich die CDU-Politikerin an die Mahnung ihrer Mutter, ihr Jüdischsein in der Öffentlichkeit lieber zu verschweigen. Seitdem die ehemalige schleswig-holsteinische Bildungsministerin zum Bundeskabinett gehört, erhält sie aufgrund ihrer Positionen vermehrt Hassnachrichten. Prien vertritt entschieden ihre Standpunkte. Die Ministerin will den Kampf gegen Antisemitismus verstärken. Zudem wirbt sie für eine differenziertere Israel-Debatte. Karin Prien bringt eine neue Note ins Bundeskabinett. Wie stehen die jüdische Community, Weggefährten und Kritiker dazu?
Mit seiner Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit gelingt es dem erfolgreichen Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Thomas Mraz seit 25 Jahren, jede Schubladisierung zu vermeiden. Erste kabarettistische Erfahrungen sammelte er 2008 als Sidekick in Michael Niavaranis Soloprogramm „Encyclopaedia Niavaranica“ und 2015 in der von Klaus Eckel verfassten Einpersonen-Komödie „Après Ski – Ruhe da oben!“. Im Jänner wagte er den gut gereiften Schritt, sein erstes eigenes Kabarettprogramm zu präsentieren: In „Mraz F1rst“ erzählt er u.a. von seiner Herkunft aus Favoriten und seiner Wandlung zum „Kosmoproleten“, von seinen Erlebnissen beim Bundesheer, in der Schauspielschule und als Nebenerwerbs- Würstlstandler. Im Gespräch mit Petere Blau berichtet der sympathische Publikumsliebling auch von seinen Niederlagen und von seinen Plänen. (Auszüge aus diesem Interview und Ausschnitte aus dem Programm „Mraz F1rst“ sind in der Ö1-Sendung Contra vom 28. Februar zu hören.)
Wusstet ihr, dass Peru der weltgrößte Exporteur von Blaubeeren ist? Das südamerikanische Land hat sich in den letzten Jahren zur absoluten Supermacht in der Blaubeerproduktion entwickelt. Mit dem perfekten Klima an der Küste und modernen Anbaumethoden liefert Peru jährlich Millionen Tonnen dieser kleinen blauen Früchte in die ganze Welt – von Europa bis Asien.Was macht Peru so erfolgreich? Zum einen das ideale Klima am Küstenstreifen Perus das Blaubeeren lieben. Zum anderen investieren die Firmen massiv in Technologie und nachhaltige Anbaumethoden. Ein echter Game-Changer für die peruanische Wirtschaft und gleichzeitig ein Grund mehr, beim nächsten Einkauf mal bewusst auf die Herkunft zu achten.
Edward Frenkel ist ein mathematisches Ausnahmetalent, doch seine Chancen, in der Sowjetunion Mathematik zu studieren, stehen bei null. Der Grund: seine jüdische Herkunft. Von einem Mann, der sich trotz systematischer Diskriminierung nicht aufhalten lässt und den „Babelfisch“ der Mathematik sucht. Hier geht’s zum Video-Podcast von Lex Fridman im Gespräch mit Edward Frenkel. Die angesprochenen Buchtipps: Love and Math: The Heart of Hidden Reality, Edward Frenkel, 2013, Basic Books. You Failed Your Math Test, Comrade Einstein: Adventures and Misdventures of Young Mathematicians, or Test Your Skills in Almost Recreational Mathematics, Michail Shifman, 2005, World Scientific Publishing. Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. (00:00:00) Einleitung (00:01:15) Die Geschichte von Edward Frenkel (00:16:27) Das Langlands-Programm (00:26:36) Demians persönliche Geschichte (00:29:19) Ausblick & Verabschiedung ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-edward-frenkel-babelfisch
Edward Frenkel ist ein mathematisches Ausnahmetalent, doch seine Chancen in der Sowjetunion Mathematik zu studieren, stehen bei Null. Der Grund: seine jüdische Herkunft. Von einem Mann, der sich trotz systematischer Diskriminierung nicht aufhalten lässt und den „Babelfisch“ der Mathematik sucht. Hier geht’s zum Video-Podcast von Lex Friedman im Gespräch mit Edward Frenkel. Die angesprochenen Buchtipps: Love and Math: The Heart of Hidden Reality, Edward Frenkel, 2013, Basic Books. You Failed Your Math Test, Comrade Einstein: Adventures And Misdventures of Young Mathematicians, Or Test Your Skills In Almost Recreational Mathematics, Michail Shifman, 2005, World Scientific Publishing. Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. (00:00:00) Einleitung (00:01:15) Die Geschichte von Edward Frenkel (00:16:27) Das Langlands-Programm (00:26:36) Demians persönliche Geschichte (00:29:19) Ausblick & Verabschiedung ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-edward-frenkel-babelfisch
Heute geht es weiter mit dem Einblick in meinen Werdegang im LEBENSLAUF UNZENSIERT. Ich danke der Redaktion von Al Dente Entertainment und Peter Schels sehr für die Einladung in den Podcast. Es hat mich gefreut, so offen über meinen Weg, meine Herkunft und prägende Erfahrungen sprechen zu dürfen.In den beiden Folgen erzähle ich von meiner Kindheit, die stark vom Schicksal meiner Familie geprägt war, von meinem Vater und seiner jüdischen Herkunft – ein Thema, über das lange geschwiegen wurde. Ich spreche über einen entscheidenden Moment in meiner Jugend, der vieles verändert hat, und über meinen Weg von der angepassten Musterschülerin hin zu eigenen, manchmal unbequemen Entscheidungen.Anfang noch nicht gehört? Hier geht es zu Teil 1: https://link.stayoung.de/LebenslaufUnzensiert1Mein beruflicher Weg führte mich vom Klassenzimmer ins Fernsehen – und immer wieder in neue Rollen und Aufgaben. Rückblickend sehe ich, wie sehr Brüche, Zweifel und Neuanfänge dazugehören. Vieles davon steht in keinem offiziellen Lebenslauf – und gerade darüber durfte ich hier sprechen.Ich hoffe, dass diese Einblicke Mut machen: Es gibt nicht den einen geradlinigen Weg. Jeder Lebensweg ist individuell – mit Umwegen, Herausforderungen und überraschenden Wendungen.LEBENSLAUF UNZENSIERT ist ein Podcast von Al Dente Entertainment.Peter Schels spricht mit erfolgreichen Persönlichkeiten darüber, wie sie zu denen wurden, die sie heute sind – über prägende Menschen, Erfolge, Niederlagen und die Geschichten hinter den Kulissen.Mehr über Al Dente Entertainment:Website: https://aldente-entertainment.com/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/al-dente-entertainment/Instagram: https://www.instagram.com/aldenteentertainment/DU SOLLST NICHT LANGWEILEN! – das ist die Mission von Al Dente Entertainment.Die vielfach national und international ausgezeichnete Filmagentur aus München produziert seit 2004 Filme für Marken und Unternehmen – und seit einigen Jahren auch Audiocontent und Podcasts.Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube.https://www.instagram.com/nina.ruge.officialhttps://www.tiktok.com/@nina.ruge.officialhttps://www.facebook.com/NinaRugeOffiziellhttps://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g STY-264
Edward Frenkel ist ein mathematisches Ausnahmetalent, doch seine Chancen, in der Sowjetunion Mathematik zu studieren, stehen bei null. Der Grund: seine jüdische Herkunft. Von einem Mann, der sich trotz systematischer Diskriminierung nicht aufhalten lässt und den „Babelfisch“ der Mathematik sucht. Hier geht’s zum Video-Podcast von Lex Fridman im Gespräch mit Edward Frenkel. Die angesprochenen Buchtipps: Love and Math: The Heart of Hidden Reality, Edward Frenkel, 2013, Basic Books. You Failed Your Math Test, Comrade Einstein: Adventures and Misdventures of Young Mathematicians, or Test Your Skills in Almost Recreational Mathematics, Michail Shifman, 2005, World Scientific Publishing. Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. (00:00:00) Einleitung (00:01:15) Die Geschichte von Edward Frenkel (00:16:27) Das Langlands-Programm (00:26:36) Demians persönliche Geschichte (00:29:19) Ausblick & Verabschiedung ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-edward-frenkel-babelfisch
Die wenigsten Menschen wissen, dass Glück und Erfolg wirklich einfach zu erschaffen sind: sie kosten weder Geld, sind auch unabhängig von irgendwelchen Trophäen oder Ausbildungen, noch hängen sie von deiner Herkunft oder deinen Fähigkeiten ab. Glück und Erfolg folgen einem Gesetz und sind die Wirkung von allem, was du aussendest. Wie du das Richtige aussendest, um das Leben deiner Träume zu erschaffen, verrate ich dir in diesem Podcast. DIE COMMUNITY IST ONLINE - SEI EIN WERTVOLLES MITGLIED VONUNS:
Unsere Sprache bestimmt mit, wie wir uns und andere sehen. Zum Tag der Muttersprache erinnert Autorin Eva Reuter daran: Vielfalt in Sprache und Herkunft ist kein Hindernis, sondern ein Reichtum, der unsere Gesellschaft stärkt.
Egal, wo ein Kind aufwächst, überall lernt es perfekt seine Muttersprache – ohne Akzent und ohne Vokabellernen! Wenn wir im fortgeschrittenen Alter eine Sprache erlernen, erfordert das viel Energie, und nur wenige schaffen es vollkommen akzentfrei. Daher ist es ein Privileg, wenn jemand sogar zweisprachig aufwächst.Als Kind haben wir eine maximale Aufnahme- und Lernfähigkeit. Ich bin dankbar für meine Mutter, die darauf achtete, dass wir Kinder unser Leben aktiv gestalteten. Sie legte auch Wert darauf (manchmal unter unserem Murren), dass wir ein Musikinstrument spielen lernten. Wenn wir als Kind Fahrradfahren oder Schwimmen gelernt haben, verlernen wir es nie mehr, selbst wenn wir es nur noch selten ausüben würden. Denn Fähigkeiten, die wir als Kind entwickelt haben, und Wissensschätze, die wir gesammelt haben, sitzen besonders tief und begleiten uns ein Leben lang.Auch das Urvertrauen und die soziale Kompetenz werden als Kind gelernt und eingeübt. Dieser Bereich ist zugleich sehr sensibel, wie Fälle von Kindermissbrauch oder andere »Abweichungen« zeigen, die sich langfristig auf das Erwachsenenleben auswirken. Doch unabhängig von unserer Herkunft, Erziehung und Prägung können wir uns einer »Herzenssprache« bedienen, die in uns ähnlich angelegt ist wie die Muttersprache: das Gebet zu Gott. Er möchte eine Beziehung zu uns, die die Grundlage eines erfüllten Lebens darstellt, in dem wir dankbar das Gute sehen und es mit Gott genießen. Dadurch bekommt auch das Alltägliche eine Sinnerfüllung, eben weil ich es dann in der Freundschaftsbeziehung zu dem ewigen Gott tue. Denn das ist meine höchste Bestimmung als Mensch: ein Gegenüber für meinen mich liebenden Schöpfer zu sein und mich seiner ewig zu erfreuen.Thomas PommerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Mit «Aura» legt der Bündner Musiker Mattiu ein neues rätoromanisches Album vor – warm, atmosphärisch und mit Wurzeln in der Natur. Mattiu Defuns aus Trun macht seit Jahren rätoromanische Musik, geprägt von seiner Herkunft und einer engen Verbindung zur Natur. Seine Familie und die musikalische Umgebung, in der er aufgewachsen ist, bilden das Fundament seines Schaffens. Mit «Aura» setzt er diesen Weg weiter: Zehn Songs, reduziert, melodisch und ehrlich. Die Stücke bewegen sich zwischen Singer-Songwriter-Pop, Indie-Sound mit sphärischen Elementen, getragen von seiner markanten, warmen Stimme. Auch wer Rätoromanisch nicht versteht, findet Zugang – weil «Aura» stark über Stimmung, Melodie und Atmosphäre wirkt. Die Musik ist geerdet und transportiert ein Gefühl von Ruhe und Nähe. Argyle ist ein 31-jähriger, in Schottland geborener Singer/Songwriter, der heute in Zürich lebt. Er verfügt über eine grossartige Stimme und ein grosses Songwriter-Talent. So hat er unter anderem auch bei Remo Forrers ESC-Song «Watergun» mitkomponiert. Mit seiner neuen Single «Divine» von der EP «Playground In Ruins» zeigt er einmal mehr sein stimmliches Potenzial. Worum es in «Divine» genau geht, erzählt Argyle selbst in der Sendung.
In der letzten Episode hat Hendrik Thoma gesagt: Nicht die Qualität ist das Problem, sondern die Übersetzung – Sprache, Setting, Bilder. Heute drehen wir die Perspektive und gehen eine Ebene tiefer: Was passiert, wenn Wein in der öffentlichen Debatte immer häufiger zuerst als „Alkohol“ verhandelt wird? Wie argumentiert man für Wein, ohne in Abwehr oder Romantik zu flüchten? Und welche Begriffe öffnen Türen – und welche klingen heute wie Insider-Code? Mein Gast ist Caro Maurer, Master of Wine. Wir starten mit einem Gedankenexperiment: Drei Sätze – „Wein ist Kultur“, „Wein ist Genuss“, „Wein ist Wirtschaft“. Caro darf nur einen retten. Von dort aus sprechen wir über Kulturwert, Sprache und die Mechanik, mit der sich Narrative verschieben – und über eine simple Reihenfolge, die vieles leichter macht: Erst muss Genuss andocken, erst danach lohnt sich Herkunft. Neu: In den Shownotes findest du außerdem meine 12-Minuten-Mini-Session „Die Nase ist der Trailer – der Film spielt am Gaumen“ – eine kleine Übung, wie du Wein am Gaumen liest. Wenn dir die Folge gefällt, abonniere Genuss im Bus, teile sie mit einem Weinfreund – und schreib mir: Welche Wörter in der Weinsprache laden dich ein, und welche erzeugen Distanz?
Eine Wohnung zu finden, ist in vielen Großstädten ein Glücksspiel: Die Mieten sind hoch, Besichtigungen überlaufen. Kilian und seine Ex-Freundin haben sich entschieden, weiter zusammenzuleben. Eine Soziologin gibt Tipps für die WG mit der oder dem Ex.**********Ihr hört in dieser "Eine Stunde Liebe":00:01:20 - Kilian aus Berlin erzählt vom weiter Zusammenleben mit seiner Ex-Freundin in einer Drei-Zimmer Wohnung00:03:30 - Kilians Grund mit seiner Ex-Freundin weiter zusammen zu wohnen: Sie sind gut befreundet00:06:00 - Wie Kilian und seine Ex-Freundin die Wohnung neu aufgeteilt haben00:08:00 - Freunde des Ex-Paares reagieren entspannt auf das zusammenwohnen, aber die Eltern haben mehr Probleme damit00:09:00 - Kilian über die neue Art des Dating-Lebens00:15:30 - Was Kilian beim Zusammenziehen mit der nächsten Beziehung anders machen möchte00:18:00 - Soziologin Andrea Newerla über das Zusammenleben mit dem oder der Ex00:22:00 - Der Einfluss des “Romantik-Diktats” auf unsere Beziehungen, dass wir glauben, in einer guten Beziehung auch immer direkt zusammenleben zu müssen und miteinander zu verschmelzen00:22:38 - Nach einer Trennung auseinanderziehen ist oft eine finanzielle Frage, aber auch Herkunft und Geschlecht spielen oft eine Rolle, erklärt Andrea Newerla00:25:30 - Tipp: Schon vor dem Zusammenleben sollten Paare über eine mögliche Trennung sprechen, wie dann die Wohnung aufgeteilt werden würde00:27:00 - Worst-case-Szenarien, was beim Zusammenleben mit dem oder der Ex passieren kann, und wie wir damit umgehen können00:30:00 - Tipp: Schon vor dem Zusammenleben sollten Paare über eine mögliche Trennung sprechen, wie dann die Wohnung aufgeteilt werden würde00:34:00 - Immer mehr Paare leben in getrennten Wohnungen, was man sich finanziell aber auch leisten können muss00:37:30 - Wie könnten Paare ihren Wohnraum in Zukunft neu denken?00:40:30 - Das Ende einer Beziehung nicht als Scheitern ansehen.00:42:00 - Paula erzählt im Liebestagebuch von einem neuen Mann, den sie nach einer Partynacht durch Zufall wieder trifft.**********Hörtipp:"Liebt Euch! Der Dating Podcast" von SR UNSERDING**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Zusammenleben: Kleine Wohnung, Bauernhof oder Haus?Planen oder Spontan: Wenn wir im Beziehungsalltag unterschiedlich tickenWG-Anhang: Wie wir uns die Wohnung zurückerobernBeziehungen: Warum wir uns nicht auf romantische Liebe fokussieren sollten**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Was bedeutet Identität in einer Welt voller Krisen, Machtfragen und kultureller Spannungen? Pastor Waldemar Rausch, Referent im ELM Hermannsburg und Mitinitiator des internationalen Programms #IAm, spricht im Podcast mit Holger Trocha und Dirk Freudenthal darüber, warum genau diese Frage heute entscheidend ist. Es geht um junge Menschen weltweit, um Selbstbilder zwischen Herkunft, Glaube und Zukunft – und darum, warum Kirche sich nicht aus globalen Debatten heraushalten darf. Eine Folge über Verantwortung, Haltung und die Kraft, sich selbst neu zu verstehen.
Ex oder Kellyfan?In der 1 Folge der 5 Staffel von Here To Get Heard trifft Host Senta Delliponti auf Gabriel Kelly, der erfrischend ironisch mit seiner Herkunft aus Europas bekanntester Musikerfamilie umgeht. Aufgezeichnet wurde die Episode in der kleinsten Brauerei Potsdams, Kessel & Kelle, zwischen Sudkesseln, Bierverkostung entsteht ein sehr persönliches Gespräch.Gabriel erzählt von einer Kindheit im Wohnmobil, vom Aufwachsen in einer Großfamilie, vom frühen Leben in der Öffentlichkeit und davon, wie er heute seinen ganz eigenen Weg sucht: musikalisch, privat und mit dem Wunsch nach Sesshaftigkeit. Es geht um Reisen ohne Geld, um Freiheit, Verantwortung und Nachhaltigkeit, Bildung jenseits von Abschlüssen und um die Frage, wie sehr Herkunft prägt.Neben Deep Talk gibts ne Menge Action: Gabriel schreibt spontan einen Werbejingle mit Kinderinstrumenten und spricht offen über Freundschaft, Liebe, Familienbilder und Zukunftspläne.Mehr zu Gabriel Kelly, seine Musik und die kommende Tour findet ihr hier:https://www.aeskimo.eu/gabrielkelly.phphttps://www.instagram.com/gabrielkelly_official/?hl=deWenn dir die Folge gefallen hat, teile sie gern, empfehle uns weiter und abonniere den Podcast.Nächste Woche wartet schon der nächste spannende Gast auf dich!Host: Senta DellipontiRedaktion: Jasmin KrögerVideo und Sound: Sebastian BalzHere to get heard ist ein Podcast von Thomann, supported by ShureLinks:THOMANN: thomann.deYouTube https://www.youtube.com/@ThomannMusic/featuredTikTok https://www.tiktok.com/@thomann.musicInstagram https://www.instagram.com/thomann.music/HERE TO GET HEARD:TikTok https://www.tiktok.com/@heretogetheardInstagram https://www.instagram.com/heretogetheardYouTube https://www.youtube.com/@heretogetheardSHURE:shure.com/de-DEShure MV88+ Stereo Mikrofon:shure.com/de-DE/produkte/mikrofone/mv88plusstereoSenta Delliponti:sentamusic.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im Rahmen des Projekts «Schenk mir eine Geschichte» unterstützt das Schweizer Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) Eltern, deren Kinder mehrsprachig aufwachsen, bei der Sprach- und Leseförderung in der Muttersprache. Ein Besuch zum 20-Jahr-Jubiläum. Seit 20 Jahren bietet das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) unter dem Titel «Schenk mir eine Geschichte» Veranstaltungen für Eltern und Kinder zwischen 2 und 5 Jahren an. Mittlerweile über 70 Orten in Deutschschweiz und Romandie – und in über 20 verschiedenen Sprachen, von Albanisch über Japanisch, Tigrinya und Türkisch bis Chinesisch und Urdu. Gemeinsames Geschichtenhören, Bilderbuch-Anschauen oder Singen in der Muttersprache sollen die kleinen Kinder schon früh in ihrer Alphabetisierung unterstützen – und damit die bestmögliche Basis für den Erwerb weiterer Sprachen bilden, was gerade für Kinder, die in der Schweiz mehrsprachig aufwachsen, zentral ist. In unserer Reportage besuchen wir einen «Schenk mir eine Geschichte»-Nachmittag in Zürich, sprechen mit teilnehmenden Familien über ihre Motivation, hinzugehen, und mit SIKJM-Projektleiterin Gina Domeniconi über die Hintergründe des Projekts und die Frage, warum auch das gezielte Fördern der verschiedenen Muttersprachen einen positiven Effekt auf Integrationsbestrebungen haben kann. Am Ende der Sendung erklären wir ausserdem die sprachliche Herkunft der Familiennamen Galli, Gallusser und Gallmann.
Manchmal ist der Vater gar nicht der Vater. Das betrifft hierzulande grob geschätzt ein Prozent der Kinder. Auch "Kuckucksväter" hängen oft rechtlich in der Luft. Der Bundestag muss das teilweise verfassungswidrige Abstammungsrecht neu regeln. Fiebig, Peggy www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Dieser Podcast ist Teil einer Ausstellung am BBZ Grevenbroich zu dem Attentat in Hanau. Dieses Attentat zeigt, wie wichtig es ist, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie finden wir eigentlich zu einem „Zusammen“. Und zu diesem „Zusammen“ gehört Verschiedenartigkeit dazu. Der Song „Dazwischen“ beschreibt das – Jassin hat Chai und Bier Anteile in seiner Persönlichkeit und das lässt sich nicht ändern. Das gehört eben zusammen und so wie Jassin diese beiden Wirklichkeiten in sich lebt, sollten wir als Gesellschaft diese Herausforderung auch annehmen und nicht ausgrenzen, sondern nach Wegen des Miteinanders suchen.Der rechtsterroristische Anschlag von Hanau hat uns schmerzhaft vor Augen geführt, wie gefährlich es ist, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Identität nicht als Teil der Gemeinschaft angesehen werden. Jassins Zeilen „Ich will von den Schubladen nix mehr wissen“ zeigen, wie wichtig es ist, diese engen Definitionen zu hinterfragen. Die Frage, wer zu Deutschland gehört, wird durch diese Tragödie umso relevanter. Wir müssen diesen Identitäten einen Platz in unserer Gesellschaft anbieten. Heimat sollte nicht nur für eine bestimmte Gruppe definiert werden, sondern als ein Raum verstanden werden, in dem alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, zusammenleben können.In dieser Folge sind die Journalistin Yasemin Kamisli und meine Kollegin Marie Klein mit dabei.Foto © Lindi LeracHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/1TAkbvsYu82u3zVyUvoP2D?si=87f9aad21a58430eSpotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Bewerben ohne Lebenslauf: KI, Skills und die Zukunft der Arbeit mit Cornel MüllerKein Lebenslauf, keine Angaben zu Alter, Geschlecht oder Herkunft. In dieser Episode sprechen wir mit Cornel Müller, Gründer von Work-ID, über die digitale Neuausrichtung des Arbeitsmarkts. Wie verändern KI, Skills-basierte Profile und datengetriebenes Matching den Bewerbungsprozess. Warum klassische Lebensläufe Potenzial übersehen. Und wie eine digitale Skills-Identität fairere Entscheidungen zwischen Talenten und Unternehmen ermöglicht. Themen dieser FolgeKI im Recruiting Skills statt Lebenslauf Future of Work Werte und Wertschätzung datenbasiertes Matching diskriminierungsfreie Bewerbungen digitale Transformation im HR Eine Episode für Unternehmer:innen, Führungskräfte, HR-Verantwortliche und alle, die wissen wollen, wie Technologie und KI die Arbeitswelt neu definieren.
„Spirulina ist kein Wundermittel – aber auch kein reiner Marketing-Hype.“ Zwischen Proteinbombe, Detox-Versprechen und Anti-Aging-Schlagzeilen bleibt die entscheidende Frage: Was kann dieses blau-grüne Pulver wirklich? In diesem HEALTH NERDS Deep Dive sprechen Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum über Spirulina - biologisch kein Algenprodukt, sondern ein Cyanobakterium. Im Zentrum stehen Zusammensetzung, Studienlage und die nüchterne Einordnung zwischen Superfood-Narrativ und wissenschaftlicher Realität. Der hohe Proteingehalt wirkt beeindruckend, das Aminosäureprofil ist breit aufgestellt - aber kein Ersatz für eine ausgewogene Eiweißzufuhr. Einzelne metabolische Marker wie Blutfette oder Blutzucker zeigen in Studien moderate Verbesserungen, ohne dass daraus automatisch klinische Schutzwirkungen abgeleitet werden können. Antioxidative Bestandteile wie Phycocyanin machen Spirulina biochemisch spannend, doch sie ersetzen kein ganzheitliches Ernährungskonzept. Besonders kritisch ist das Detox-Versprechen. Eine mögliche Bindung bestimmter Stoffe im Darm ist theoretisch denkbar, eine umfassende „Entgiftung“ des Körpers wissenschaftlich nicht belegt. Hinzu kommt: Qualität entscheidet. Herkunft, Kultivierung und Reinheitsprüfungen sind bei einem Produkt, das Schwermetalle binden kann, kein Nebenaspekt. Bleibt also die zentrale Frage: Sinnvolle Ergänzung oder überbewertetes Trendprodukt? Für wen kann Spirulina einen Mehrwert bieten – und wo reicht solide Ernährung völlig aus? HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
In einigen Städten entlang des Rheins steppt heute der Bär, die Hexe oder der Pirat im Karnevalsfieber. In anderen Gegenden merkt man davon heute am Rosenmontag gar nichts. Warum ist das nicht überall gleich? Das hört ihr im MausZoom. Von Jana Magdanz.
Die Nibelungensage ist bis heute Bestandteil deutscher Identitäts- und Erinnerungskultur. Der Ausgangspunkt des Vortrages ist die Beobachtung, dass das Nibelungenlied bis in die Gegenwart politische Deutungskonflikte auslöst. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie und unter welchen historischen Bedingungen ein literarischer Untergangsmythos im 19. Jahrhundert zum deutschen Nationalepos werden konnte. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Transformation des Nibelungenliedes von dessen historischem Kern über die mittelalterliche Erzählung bis hin zu seiner nationalen und ideologischen Vereinnahmung im Kaiserreich und im Nationalsozialismus. Dabei werden Konzepte wie die der Kulturnation oder der Herkunft der Deutschen aus dem Germanentum im Verlauf der deutschen Geschichte ab dem späten 18. Jahrhundert betrachtet. Abschließend wird danach gefragt, inwiefern der Untergang der Nibelungen als Deutungsmuster über 1945 hinaus fortwirkt und in veränderter Form das politische und moralische Selbstverständnis im Deutschland der Gegenwart prägt.
Heute teile ich einen Podcast mit euch, bei dem ich selbst zu Gast war. Ich danke der Redaktion von Al Dente Entertainment und Peter Schels sehr für die Einladung zu LEBENSLAUF UNZENSIERT. Es hat mich gefreut, in diesem Podcast so offen über meinen Weg, meine Herkunft undprägende Erfahrungen sprechen zu dürfen.In den beiden Folgen erzähle ich von meiner Kindheit, die stark vom Schicksal meiner Familie geprägt war, von meinem Vater und seiner jüdischen Herkunft – ein Thema, über das lange geschwiegen wurde. Ich spreche über einen entscheidenden Moment in meiner Jugend, der vieles verändert hat, und über meinen Weg von der angepassten Musterschülerin hin zu eigenen, manchmal unbequemen Entscheidungen.Mein beruflicher Weg führte mich vom Klassenzimmer insFernsehen – und immer wieder in neue Rollen und Aufgaben. Rückblickend sehe ich, wie sehr Brüche, Zweifel und Neuanfänge dazugehören. Vieles davon steht in keinem offiziellen Lebenslauf – und gerade darüber durfte ich hier sprechen.Ich hoffe, dass diese Einblicke Mut machen: Es gibt nichtden einen geradlinigen Weg. Jeder Lebensweg ist individuell – mit Umwegen, Herausforderungen und überraschenden Wendungen. LEBENSLAUF UNZENSIERT ist ein Podcast von Al DenteEntertainment. Peter Schels spricht mit erfolgreichen Persönlichkeiten darüber, wie sie zu denen wurden, die sie heute sind – über prägende Menschen, Erfolge, Niederlagenund die Geschichten hinter den Kulissen.Mehr über Al Dente Entertainment:Website: https://aldente-entertainment.com/LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/al-dente-entertainment/Instagram: https://www.instagram.com/aldenteentertainment/DU SOLLST NICHT LANGWEILEN! – das ist die Mission vonAl Dente Entertainment. Die vielfach national und international ausgezeichnete Filmagentur aus Münchenproduziert seit 2004 Filme für Marken und Unternehmen – und seit einigen Jahren auch Audiocontent und Podcasts. Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit(Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mirauch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube.https://www.instagram.com/nina.ruge.officialhttps://www.tiktok.com/@nina.ruge.officialhttps://www.facebook.com/NinaRugeOffiziellhttps://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g STY-263
Keno Bergholz, das ist nicht nur der neue Frühmoderator bei NDR 1 Niedersachsen, sondern das ist vor allem ein waschechter Ostfriese und Plattschnacker! Also hat Yared Dibaba sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und Keno zum Talk gebeten: In "Platt Schnack Mucke" können Sie lauschen, wenn die beiden über Musik und Moderationen, Freizeit und Familie, Herkunft und Heimat sprechen - auch über Kenos Heimatstadt Emden, über die er sagt: "Man kann einen Emder aus Ostfriesland wegbekommen, aber Ostfriesland nicht aus einem Emder."
Kaari Upson war eine kompromisslose, eigenwillige Künstlerin. In nur wenigen Jahren hat sie ein beeindruckendes Werk geschaffen - 2021 starb sie mit nur 51 Jahren an Krebs. Ihre raumgreifenden Installationen und Skulpturen erzählen von Realität und Fiktion, Herkunft und Familie, Geborgenheit und Bedrohung. Internationale Aufmerksamkeit erreichten ihre oft verstörenden Arbeiten 2019 auf der Biennale von Venedig. Jetzt zeigt die Kunsthalle Mannheim eine große Retrospektive ihres Werks mit dem Titel „Dollhouse“ - die erste umfassende, museale Schau der US-amerikanischen Künstlerin in Deutschland.
In dieser letzten Folge vom Schatz im Wörtersee tauchen wir gemeinsam in die faszinierende Welt der deutschen Sprache ein. Wir erforschen, welche Wörter in Deutschland am häufigsten verwendet werden, welche Begriffe weltweit als besonders schön gelten und welche überraschenden Etymologien dahinterstecken. Diese Folge zeigt, wie Sprache unser Denken, Fühlen und Miteinander prägt. Es wird unterhaltsam, überraschend und ein paar Aha-Momente geben. Für alle, die Worte mögen, Kommunikation leben und mehr Wertschätzung für Sprache gewinnen wollen.
Anne Buhl, besser bekannt als Anne Colonia, ist Stadtführerin aus Leidenschaft. Bei ihren kölschen Stadtführungen zeigt sie Köln so, wie es ist – emotional, herzlich und unverwechselbar. Woanders als in Köln zu leben? Für sie schlicht unvorstellbar. Ihr Lieblingssong passt dazu perfekt: „Unsere Stammbaum“ von den Bläck Fööss (2000). Ein Lied über Herkunft, Zusammenhalt und das kölsche Lebensgefühl – und damit nahezu selbsterklärend für Anne. Diese Folge ist für alle, die Köln lieben. Und für alle, die endlich verstehen wollen, warum Köln kein Ort, sondern ein Gefühl ist. Passend dazu auch die Folge 123 mit Bömmel Lückerath (Gründungsmitglied der Bläck Fööss) über seinen Lieblingssong "Morning Has Broken" von Cat Stevens/Yusuf.Höre deinen Lieblings-Podcast und deine Lieblingsmusik doch einfach auf einem sonoro Musiksystem.Das sonoro MEISTERSTÜCK und viele andere Produkte aus der sonoro Klangschmiede findet ihr hier: sonoro.comKonzerte, Lesungen, Theater, Comedy, Kunst und vieles mehr gibt es im beliebten Hinterhofsalon im Herzen Kölns. Alle aktuellen Termine im Hinterhofsalon: TerminkalenderHinterlasse gerne eine Bewertung und abonniere unseren Podcast bei deinem Streamingportal der Wahl und verpasse keine Folge. Und wenn du alle Neuigkeiten zum Podcast „Mein Lieblingssong“ mitbekommen möchtest, dann melde dich hier für unseren wöchentlichen Newsletter an: Kostenloser NewsletterHier findest du uns auf Facebook, Instagram oder YouTube.Du möchtest selbst mal Gast in unserem Podcast sein und von deinem Lieblingssong erzählen? Dann schreibe uns einfach eine E-Mail an: post/at/meinlieblingssong.com und wir melden uns bei dir. Geschichten aus den 70ern: Mein Lieblingssong - Album 1 als Hörbuchversion.Gibt es überall, wo es gute Hörbücher gibt.Geschichten aus den 80ern: Mein Lieblingssong - Album 2 als Hörbuchversion.Gibt es überall, wo es gute Hörbücher gibt.Habt ihr Lust auf eine „Mein Lieblingssong“-Tasse oder T-Shirt? Dann schaut mal in unserem Shop vorbei: Hier klicken!Folge unserem kostenlosen Podcast dort, wo Du uns hörst - abonniere uns! Teile auch gerne deine Lieblingsfolge in den sozialen Medien. Du hast eine Frage? Schreibe an post@meinlieblingssong.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bier, Stimme & Gesundheit Die Episode beginnt charakteristisch mit einer Bierverkostung: Flensburger Winterbock in der 2-Liter-Flasche versus alkoholfreies Hazy IPA von Amundsen. Gordian leidet schon länger unter Heiserkeit. Diese gesundheitliche Unsicherheit wird zum persönlichen Anker für eine größere Diskussion über medizinische Datenerhebung. Die Nationale Kohorte: Wissenschaft trifft Statistik Ein faszinierender Zufall: Beide Moderatoren sind Teilnehmer der Nationalen Kohorte (NAKO) – einer Langzeitstudie mit 30.000 Bürger:innen in Deutschland, die körperliche Werte, kognitive Tests und sozialen Status erfasst. Gordian schildert die Tests anekdotisch: das Merken von zwölf Wörtern (fast wie bei Donald Trump's berüchtigtem Cognitive Exam), das rückwärtige Aufsagen von Zahlenkombinationen. Doch hier liegt das Kernproblem: Die Statistik erfasst zwar Schulabschluss der Eltern, nicht aber Berufsabschluss. Jans Vater war Ingenieur, starb aber früh. Sein Stiefvater hatte keinen akademischen Abschluss – doch die Statistik zählt ihn als Kind aus einem „Akademiker-Haushalt", obwohl er vielmehr in einer Arbeiterfamilie aufwuchs. Eine der Grenze der Statistiken. Handwerk vs. Akademiker: Ein Paradigmenwechsel Dies führt zu einer zentralen These: Handwerksmeister verdienen heute oft mehr als Akademiker. Nicht wegen elitärer Positionen, sondern wegen Knappheit – es gibt Millionen Studienabsolventen, aber zu wenige Meister. Ein Meister kann seinen eigenen Betrieb führen, ausbilden, verhandelt von einer Position der Stärke. Generische Akademiker prügeln sich um wenige Jobs. Die Diskussion deckt auf, wie deutsche Statistik und gesellschaftliche Wahrnehmung nach Herkunft, nicht nach Leistung unterscheiden. Anders als in Frankreich, England oder USA mit ihren Ivy League Schools, wo Dynastien transparent dominieren, fungiert deutsche Bildungsstatistik als unsichtbarer Klassifizierer. Meisterbrief wird gleichgesetzt mit handwerklicher Beschränkung, obwohl ein Meister heute oft mehr verdient und entscheidet als ein studierter Projektmanager. Philosophie & Diskursanalyse: Die Kritik an der Schwachstelle Am Ende der Episode wendet sich die Diskussion zur Diskursanalyse – einer Denkschule, die Jan bedauert. Sie ist „demokratisch" geworden (alle können mitmachen) und dadurch schwach. Jan berichtet von einem Interview des Journalisten Tilo Jung (Jung & Naiv) mit Maximilian Krah (AfD), in dem Krah die „Übernahme durch Diskursanalyse" bedauert. Hier zeigt sich eine Gefahr: Man kann mit Menschen, deren Haltung man ansonsten ablehnt, eine gemeinsame Abneigung oder Vorliebe haben. In dieser Episode erfährst du: - Der statistische Fehler: Warum die Nationale Kohorte Jans Arbeiterkind-Hintergrund als „Akademiker-Haushalt" klassifiziert – und was das über deutsche Statistik aussagt. - Handwerk schlägt Akademiker: Warum ein Meister heute oft bessere Chancen und höhere Einkommen hat als viele Universitätsabsolventen – und warum das deutsche Klassenbewusstsein das nicht sieht. - Bierverkostung mit Tiefgang: Wie der Geschmack eines Winterbocks sich mit Temperatur entwickelt und warum alkoholfreie IPAs unterschätzt sind. - Philosophische Warnung: Wie die Diskursanalyse als denkerische Mode zum Problem werden kann – wenn alles nur noch Konstruktion ist und nichts mehr evident. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder in deiner Podcatcher-App, hinterlass uns gerne einen Like, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von deinen Geschichten vom Handwerk. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören. Folge auf Spotify: https://open.spotify.com/show/7kVdmMboEGhSOrZ5JeIRsj Folge auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/von-zeit-zu-zeit-vzzzpodcast/id1455281628 Folge auf YouTube: https://www.youtube.com/@GordianScheuermann/podcasts Diskutiert mit uns auf YouTube oder auf Bluesky: https://bsky.app/profile/vzzzpodcast.bsky.social
Edinburgh am frühen Morgen. Feuchte Luft liegt über den Straßen von Fountainbridge, der Geruch von Kohle und nassem Stein hängt zwischen den Häusern. Ein Junge trägt Milchflaschen von Tür zu Tür, kennt jede Gasse, jeden Hinterhof des Viertels. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt: Er wird einmal einer der gefeiertsten Filmstars der Welt – Sean Connery. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best sprechen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling über Sean Connery als Spiegel einer schottischen Identität im Wandel. Der Weg führt aus einfachen Verhältnissen auf die Theaterbühnen und schließlich vor die Kameras der BBC. Connery arbeitet hart, formt Körper und Präsenz, spielt Musical, Theater und erste Filmrollen. Als ihm Anfang der 1960er-Jahre die Rolle des James Bond angeboten wird, ist das Projekt ein Wagnis. Autor Ian Fleming zweifelt, Produzenten wollen den schottischen Akzent glätten. Connery bleibt standhaft – und prägt Bond neu: elegant, gefährlich, selbstbewusst. So überzeugend, dass Bond fortan schottische Wurzeln erhält. Doch der Ruhm wird ihm bald zu eng. Connery sucht Distanz zur Ikone und findet sie in Rollen mit Tiefe. Der Name der Rose, The Man Who Would Be King, The Untouchables, Highlander. Figuren, die zweifeln, denken, Verantwortung tragen. Der Oscar folgt, ebenso die Anerkennung als Charakterdarsteller jenseits des Mythos. Parallel wächst sein politisches Engagement. Connery unterstützt die Scottish National Party, investiert Millionen in Bildungsprojekte und setzt sich für kulturelle Selbstbestimmung ein. Schottischsein bedeutet für ihn keine Folklore, sondern Haltung. Ritterwürde, Kilt und Clan-Tartan werden Ausdruck dieser Überzeugung. Der Blick weitet sich auf Schottland selbst. Gemeinsam mit dem jungen Historiker Adam Steele aus Edinburgh geht es um die Frage, was schottische Identität heute ausmacht. Um den Gegensatz zwischen Highlands und Städten, zwischen romantischem Selbstbild und gelebter Realität. Die meisten Schotten leben urban, sprechen Englisch oder Scots, nur wenige Gaelisch. Die Idee vom Highlander prägt das Bild – doch der moderne Schotte ist längst ein anderer. Auch das Wetter gehört dazu. Wind, Regen, kurze Sonnenmomente. Eine Mentalität, die Härte mit Humor nimmt und Stolz daraus zieht, selbst bei zwölf Grad im T-Shirt draußen zu sitzen. Sean Connery passt in dieses Bild. Nicht als Mythos, sondern als Mensch mit Herkunft und Haltung. Was heißt es heute, schottisch zu sein? Wie viel Mythos braucht Identität – und wie viel Wirklichkeit hält sie aus? Und warum wirkt Sean Connerys Haltung bis heute so zeitlos? BRITPOD – England at its best. Quellen: The James Bond Visual Archive Mehr zu Stadführungen in Edinburgh: Adam Steele: adamdavidsteele@hotmail.com WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Warum wünscht man sich mit «toi, toi, toi» Glück? Wie heisst das Löwenweibchen auf Schweizerdeutsch? Und woher kommen eigentlich «Choder» und «Spöiz»? Die Antworten geben wir in dieser Sendung. In dieser Stunde stehen Ihre Mundartfragen im Vordergrund: Wir beginnen mit der Frage, wie man dem Löwenweibchen auf Schweizerdeutsch sagt. «Löwin», «Löiin» oder vielleicht doch «Löiefrau»? Weiter geht es mit den Adjektiven «hübsch» und «schön»: In vielen Dialekten wird «hübsch» nur für Menschen verwendet. Im Prättigau oder in Davos bekommt man aber statt einem schönen Abend «än hübschän Aabed» gewünscht. Woher kommt das? Unter «Tschäppi» verstehen die meisten eine Dächlikappe. Eine Hörerin nennt aber auch das Fangis-Spiel «Tschäppi». Wie kommt dieses Mundartwort zu derart unterschiedlichen Bedeutungen? In der Emmentaler Gemeinde Alchenstorf gibt es einen Weiler mit dem merkwürdigen Namen «Tumli». Wir erklären, woher dieser Ortsname kommen könnte. Woher kommen eigentlich die Wörter «Choder» und «Spöiz»? Und ist «Choder/chodere» mit «Chuder/chudere» verwandt? Wir haben die Antwort. Wer seine Fähigkeiten nicht zeigt und nutzt, «stellt sein Licht unter den Scheffel». Woher kommt diese Redewendung? Und was muss man sich überhaupt unter einem «Scheffel» vorstellen? Eine weitere bekannte Redewendung kommt aus dem Theaterbetrieb: «toi, toi, toi» wünscht man jemandem vor einem Auftritt. Warum eigentlich? Könnte «toi, toi, toi», wie eine Hörerin vermutet, eigentlich «Teufel, Teufel, Teufel» meinen? Auch hier schafft die Mundartredaktion Klarheit. Für 'heiraten' sagte man früher auch «i s läng Jahr dinge». Wir erklären, was diese Redewendung mit Knechten und Mägden zu tun hat. Und zum Schluss der Sendung erklärt This Fetzer die Herkunft der Familiennamen Brühwiler, Ziswiler und Grosswiler.
Mit Anmoderation vom Flughafen Schipol starten wir in die heutige Folge, in der Thilo mit der Journalistin und Lebensborn Expertin Dorothee Schmitz-Köster spricht. Sie hat uns bei der Recherche zu unserer ZDF-Doku-Reihe German Guilt maßgeblich unterstützt. Denn Thilo ist auf der Suche nach der Geschichte seiner Großmutter auf viele Geheimnisse gestoßen. Eines davon ihre Herkunft, die eng mit dem sogenannten Lebensborn e.V. verwoben ist: Einem von Heinrich Himmler gegründeten und von der SS getragenen Verein, der beinahe sozial anmuten könnte, denn er unterhielt Kinder- und Entbindungsheime. Auf den ersten Blick Unterstützung für Mütter in Not, auf den zweiten Blick ein rassistisches, ideologisches Projekt, um die sogenannte “Arische Rasse” zu fördern. Wie genau wurde Lebensborn verwendet, was war die Strategie? Und was die Konsequenzen? Darüber, was passiert, wenn man in der eigenen Biografie gräbt. Über Gleichzeitigkeiten und wie wichtig es ist, genau hinzusehen. Hier geht es zu German Guilt in der ZDF-Mediathek: https://www.zdf.de/reportagen/german-guilt-100 Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Berater Stephen Miller gilt als einer der zentralen Strategen im Weißen Haus. Formal ist er »nur« stellvertretender Stabschef – faktisch jedoch einer der wichtigsten Einflüsterer des US-Präsidenten. Während andere vor der Kamera Trumps Pläne verteidigen, wirkt Miller oft im Stillen: kein Lautsprecher, eher ein Architekt der Macht. In dieser Folge von Trumps Amerika zeichnen Host Juan Moreno und die SPIEGEL-New-York-Korrespondentin Stephen Millers Weg nach – von seiner Herkunft in Kalifornien und seiner frühen, stark rechten politischen Prägung hin zum Schlüsselakteur im Weißen Haus. Welche Überzeugungen treiben ihn an? Woran erkennt man seine Handschrift? Und wie misst man den Einfluss im System Trump? Mehr zum Thema: (S+) Trumps Migrationspolitik: Hassen und herrschen – die brutale Vision des Stephen Miller einhttps://www.spiegel.de/ausland/stephen-miller-trumps-teuflisches-mastermind-a-17ba73c5-4ca5-4c1a-bcea-b56fb0641ae5 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Leïla Slimani ist ein internationaler Literaturstar. Mit ihrem neuen Roman schließt sie ihre autobiografische Trilogie ab. Mia, das Alter Ego, der Autorin, leidet an Brain Fog und reist zurück nach Marokko, in das Land ihrer Herkunft, um sich zu erinnern.
Esther Dischereits aktueller Roman "Ein Haufen Dollarscheine" war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Das Buch erzählt von den Auswirkungen der Schoa auf die Generationen danach. Die Figuren ringen mit ihrer jüdischen Herkunft, ihren persönlichen Erfahrungen und den Erwartungen der Gesellschaft. (Wdh. vom 18.06.2025)
Laure Murats Essay erkundet die eigene Familie mithilfe von Proust, und Proust mithilfe der eigenen Familie. Die persönliche Selbstvergewisserung einer Frau, die mit ihrer Herkunft bricht.
Kriege trennen Menschen. Freunde werden zu Feinden, Familien verlieren den Kontakt zueinander. Aber muss das immer so sein? Was eint Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion?
Expertise und Transparenz: Die Rolle der Normenkommission in der Tierernährung Futtermittel stehen im Zentrum einer hochkomplexen Aufgabe: Aus einer Vielzahl verfügbarer Rohstoffe müssen sichere, wirksame und wirtschaftliche Mischfuttermittel zusammengestellt werden. Dabei geht es um die Optimierung nach Nährstoffgehalten und Kosten ebenso wie um den Aufbau von fundiertem Wissen über die eingesetzten Rohstoffe. In Deutschland und der EU spielt Transparenz dabei eine zentrale Rolle: Einzelfuttermittel benötigen keine eigene Zulassung, dennoch sorgt der Futtermittelkatalog der EU-Kommission für klare Kennzeichnung und Übersicht im Markt. Ein wichtiger Baustein auf nationaler Ebene ist die Normenkommission. In dieser Podcast-Folge spricht Dr. Hermann-Josef Baaken mit Dr. Detlef Kampf, Leiter des Bereichs Tierernährung bei der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) und Leiter der Fachstelle der Normenkommission für Einzelfuttermittel. Er gibt Einblicke in die Arbeit der nicht rechtsbindenden, aber fachlich wichtigen Normenkommission und erklärt, wie Futtermittel seit rund 25 Jahren über die Positivliste bewertet werden. Im Fokus stehen die Prüfung von Herkunft, Verarbeitung, Einsatz und Sicherheit im Tier sowie die Rolle der Positivliste für Transparenz, Sicherheit und Kreislaufwirtschaft in der Tierernährung. Über "Fakten-Futter": Als Teil der Wertschöpfungskette für Lebensmittel spielt die Fütterung von Nutztieren und die Nutzung der Agrarrohstoffe eine entscheidende Rolle. Dr. Hermann-Josef Baaken lädt regelmäßig Gesprächspartnerinnen und -partner ein und berichtet zugleich über Neuigkeiten rund um dieses Arbeitsgebiet.
Manchmal beginnt das neue Jahr nicht am 1. Jänner, sondern genau in dem Moment, in dem die Schule wieder startet und der Alltag mit voller Wucht zurück ist. Für Isabel und Lukas fühlt sich diese Folge genau so an: wie der eigentliche Neustart. Zwischen Stundenplänen, Terminkalendern und dem ganz normalen familiären Wahnsinn nehmen sich die beiden einen Moment, um innezuhalten – und zurückzublicken. Wo kommen sie eigentlich her? Welche beruflichen Umwege, Entscheidungen und Brüche haben sie geprägt? Und warum sitzen sie heute gemeinsam vor dem Podcast-Mikrofon und sprechen über die Welt, das Leben und alles dazwischen? Eine ruhige, persönliche Folge über Herkunft, Entwicklung und die Erkenntnis, dass viele Dinge erst im Rückspiegel Sinn ergeben. Kein großes Fazit, keine Neujahrsvorsätze – sondern ein ehrlicher Blick auf den eigenen Weg und darauf, was ihn zusammenhält.
Die Basler Literaturzeitschrift «Das Narr» hat ihre aktuelle Ausgabe ganz der Mundart verschrieben. Es gibt viele neue Stimmen und besondere Dialekte zu entdecken – auch von ausserhalb der Schweiz. Die Literaturzeitschrift «Das Narr» ist in der Schweiz bereits eine eine kleine Institution. Seit 2011 hat sie sich der Publikation literarischer «Stimmen, die anderswo noch nicht gehört werden» verschrieben, und das rund dreimal jährlich. Die aktuelle Ausgabe des «Narr» geht ungewohnte Wege: Sie ist voll und ganz der Mundart verschrieben. Oder genauer gesagt: den Mundarten, denn die Texte im Heft stammen aus den verschiedensten Dialektregionen der Schweiz und sogar auch unserer deutschsprachigen Nachbarländer. Ein Text ist gar in einer neu erfundenen Mundart verfasst. Das Heft mit seinem kurzen Geschichten, Gedichten und einem Essay ist gleichermassen ein idealer Startpunkt für Leserinnen und Leser mit wenig Mundart-Erfahrung, die Lust auf etwas Neues zum «schnöigge» haben, und für eingefleischte Mundartliteratur-Fans eine inspirierende Versammlung weniger bekannter Mundartautorinnen und -Autoren, die es zu entdecken gilt. Anhand dieser Narr-Ausgabe lassen sich diverse wesentliche Fragen rund ums Mundartschreiben diskutieren: Wer tut das? Mit welcher Motivation? Wo sind die grössten Fallen beim Schreiben im Vergleich zum Hochdeutschen als Standardsprache? Und was ist, wenn die Leserinnen und Leser gar nicht verstehen, was da geschrieben ist? Diesen Fragen gehen wir in der Sendung nach mit Stephan Germann, Tanja Arx und Valérie Hug, die Texte zum Narr beigetragen haben, sowie mit Narr-Redaktor Benjamin Bieri. Natürlich gibt es auch diverse Textbeispiele zu hören. In der zweiten Hälfte der Mundartstunde beantworten wir zwei Fragen aus dem Publikum: Wir erklären den Unterschied zwischen den Zeitangaben «Foif ab ...» und «Füf über ...» und wir gehen der Frage nach, warum es auf Schweizerdeutsch so viele Konstruktionen mit dem Verb «tun» gibt. Erklärt wird ausserdem auch die Herkunft des Familiennamens Brülisauer.
Taizé, ein kleiner Ort im französischen Burgund, steht für Spiritualität und Ökumene. Viele junge Menschen unterschiedlichster Herkunft sind jede Woche zu Gast in der Gemeinschaft der Brüder von Taizé. Ein Höhepunkt jede Woche ist am Samstagabend die Lichterfeier mit meditativen Gesängen und Gebeten. Im DOMRADIO senden wir sie jeden Samstag um 22h und hier finden Sie den Podcast der Lichterfeier zum Hören, wann Sie möchten.
Als die Japaner die Stimme von Kaiser Hirohito 1945 zum ersten Mal im Radio hören, ist er noch von überirdischer Herkunft. Am 1.1.1946 teilt der Herrscher mit, dass er doch kein Gott ist. Von Heiner Wember.