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Im DOMRADIO.DE-Podcast „Blick in die Bibel“ spricht der Theologe, Religions- und Lateinlehrer Tobias Schrörs über seinen Weg zum Diakon mit Zivilberuf befindet und erzählt er die Geschichte eines Kirchenliedes, das er als Student zur Seligsprechung von Kardinal Clemens August Graf von Galen geschrieben hatte. Das Lied wurde zunächst bei Feierlichkeiten in Rom aufgeführt und später sogar im Petersdom bei der Seligsprechung gesungen. Zu seiner großen Überraschung fand es schließlich ohne vorherige Rücksprache Eingang in den Münsteraner Regionalteil des Gotteslobs.Anschließend wenden sich die Gesprächspartner dem Tagesevangelium aus Markus 6,17–29 zu, das von der Enthauptung Johannes des Täufers berichtet. Schrörs hebt hervor, wie wichtig Menschen sind, die unbequeme Wahrheiten aussprechen und Missstände benennen, selbst wenn sie dadurch Nachteile erfahren. Er verweist auf Kardinal von Galen, der während der Zeit des Nationalsozialismus öffentlich gegen die Euthanasiepolitik Stellung bezog. Auch heute brauche es Menschen, die sich gegen Unrecht, Menschenfeindlichkeit und die Verletzung der Menschenwürde aussprechen.Auf die Frage, was Menschen den Mut gibt, gegen Widerstände Haltung zu zeigen, betont Schrörs die Bedeutung gegenseitiger Unterstützung und des Vertrauens darauf, dass Gott an der Seite der Menschen steht. Das Christentum sei selten ein einfacher Weg gewesen; immer wieder habe es Zeiten der Verfolgung und des Widerstands gegeben. Gerade deshalb sei es wichtig, sich auf die Botschaft des Evangeliums zu besinnen. Alle Menschen seien von Gott geliebt und besäßen dieselbe Würde, unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status. Daraus erwachse die Verantwortung, für Menschlichkeit einzutreten und sich nicht aus Angst oder Bequemlichkeit zurückzuhalten. EvangeliumHerodes hatte Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen. Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte ihren Plan aber nicht durchsetzen, denn Herodes fürchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schützte er ihn. Sooft er mit ihm sprach, wurde er unruhig und ratlos, und doch hörte er ihm gern zu. Eines Tages ergab sich für Herodias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein. Da kam die Tochter der Herodias und tanzte, und sie gefiel dem Herodes und seinen Gästen so sehr, dass der König zu ihr sagte: Wünsch dir, was du willst; ich werde es dir geben. Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre. Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir wünschen? Herodias antwortete: Den Kopf des Täufers Johannes. Da lief das Mädchen zum König hinein und sagte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf des Täufers Johannes bringen lässt. Da wurde der König sehr traurig, aber weil er vor allen Gästen einen Schwur geleistet hatte, wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen. Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen, und das Mädchen gab ihn seiner Mutter. Als die Jünger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab. (Mk 6,17-29)
Ref.: Pfr. Jörg Fleischer, Leiter des Pfarrverbands Rotthalmünsters, Leiter des Fatima-Weltapostolats im Bistum Passau, Rotthalmünster
Ref.: Sr. Elisabeth Burdak, Augsburg
Ref.: Bischof Philippe Jean-Charles Jourdan, Bischof von Estland, Tallinn Ref.: Dr. Marge-Marie Paas, Postulatorin des Seligsprechungsprozesses, Ref.: Isabelle Velandia, Künstlerin, Köln
Nowak, Markus www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
"Heute wissen wir, (...) dass Pius XII. ohne Übertreibung fast täglich mit der Verfolgung von Juden konfrontiert war. Er bekam alle Berichte vorgelegt, und er hatte ein eigenes Büro innerhalb der zweiten Sektion im Staatssekretariat eingerichtet" (Historiker Michael Feldkamp).Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Kanäle von K-TV: Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Android App: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ktv.app&hl=de iOS App: https://apps.apple.com/de/app/k-tv-katholisches-fernsehen/id1289140993
"Sobald ich nach Rom zurückkehre, werde ich den Prozess zur Seligsprechung von König Baudouin eröffnen" (Papst Franziskus).Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Kanäle von K-TV: Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Android App: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ktv.app&hl=de iOS App: https://apps.apple.com/de/app/k-tv-katholisches-fernsehen/id1289140993
Die internationale Gemeinschaft erinnert heute in der Normandie an den D-Day vor 80 Jahren. Und: Eine Festnahme von Soldaten, die an der Grenze zu Belarus Warnschüsse abgegeben haben, schlägt hohe Wellen in Polen. Einzelheiten im aktuellen Infomagazin.
Ref.: Father Dr. Joseph Peter Mosha, Postulator
Am 24. März war nicht nur Palmsonntag, sondern auch der 50. Jahrestag der Seligsprechung von Liborius Wagner. Wenn ihr ihn noch nicht kennt, ist das kein Problem. Anna-Lena Ils hat sich auf Spurensuche nach dem Seligen aus dem Bistum Würzburg gemacht und einen seiner Nachfolger im Pfarramt getroffen. Eugen Daigeler ist Pfarrer in Stadtlauringen und im pastoralen Raum „Schweinfurter Oberland – Seliger Liborius Wagner“. In Würzburg findet am Dienstag, 16. April, in der Liborius-Wagner-Bücherei ein Vortrag über den Namenspatron statt. Los geht es um 17:30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Anmeldung unter generationen-zentrum.com.
"Bewegt erinnern wir uns an seine so edle, so freundliche Gestalt. Und wir fühlen im Herzen große Dankbarkeit: Dankbarkeit gegenüber Gott, dass er ihn der Kirche und der Welt geschenkt hat, und Dankbarkeit ihm gegenüber für alles Gute, das er getan hat" (Papst Franziskus).Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Kanäle von K-TV: Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ Mediathek: https://kathtv.org/Android App: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ktv.app&hl=de iOS App: https://apps.apple.com/de/app/k-tv-katholisches-fernsehen/id1289140993
Genau vor zehn Jahren sind wir Schwestern aus allen Provinzen und viele Menschen aus Olpe und dem Rheinland nach Paderborn gefahren zur ersten Seligsprechung im Paderborner Dom. Unsere Gründerin, Maria Theresia Bonzel, hatte 1859 mit zwei Mitstreiterinnen begonnen gemeinsam zu leben, die Anbetung Gottes zu üben und sich um Waisenkinder zu kümmern. Daraus ist in nunmehr 160 Jahren ein großes Werk in vier Ländern auf vier Kontinenten geworden und Schwestern und MitstreiterInnen kümmern sich weiterhin um alle, die Hilfe brauchen: Kinder, Arme, Obdachlose, Kranke, alte Menschen und der Wahlspruch "Anbeten und Anpacken" sagt genau das aus, was sie leben. Aus den Quellen der eucharistischen Anbetung Kraft zu tanken, die täglichen Dienste tun in dem Wissen, dass Gott immer der Größere ist und wir uns nicht absolut setzen dürfen und müssen. Aber muss dafür eine Seligsprechung sein? Wir nüchternen Deutschen sind da sehr zurückhaltend aber unsere Schwestern aus den anderen Kontinenten sehen das anders. Ihnen ist klarer, dass wir heutigen Menschen Vorbilder brauchen, an denen wir ablesen können, wie Christsein gehen kann und wie es andere geschafft haben, sich selbst und ihre Begabungen und Fähigkeiten einzusetzen für Gott und seine Menschen. Und deshalb feiern wir morgen und übermorgen ein Festwochenende mit einem Konzertabend in der Martinuskirche und einem Festgottesdienst am Sonntag mit anschließendem Feiern im Gemeindezentrum. "10 Jahre Selig" heißt das Festtagsmotto und selig heißt dann auch: in großer Freude gemeinsam daran denken, dass Gott zu allen Zeiten, bis heute, Frauen und Männer aussendet, um seine tolle Botschaft vom liebenden Gott zu den Menschen zu bringen. Selig seid ihr – die ihr einfach lebt, selig seid ihr – die ihr Lasten tragt. Selig seid ihr, die ihr lieben lernt – selig seid ihr – die ihr Güte wagt. Selig seid ihr – die ihr Leiden merkt – selig seid ihr – die ihr ehrlich bleibt. Selig seid ihr – die ihr Frieden macht – selig seid ihr – die ihr Unrecht spürt.
Ref.: Dr. Witold Burda, Postulator im Seligsprechungsprozess
(Der ehemalige französische Ministerpräsident Robert Schuman wäre gern Priester geworden, aber er wurde Politiker - und berühmt: Er gilt als Gründervater der Europäischen Union und als Wegbereiter eines friedlichen Europas nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit seinem Tod 1963 strebt seine Heimatdiözese Metz seine Seligsprechung an. 2021 erkannte Papst Franziskus ihm den heroischen Tugendgrad zu - eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Seligsprechung. Was fehlt, ist ein Wunder. Ist die deutsch-französische Freundschaft vielleicht ein Wunder? - fragt Barbara Weiß
In meinen Noviziatsjahren in Oschersleben in Sachsen-Anhalt habe ich eine sehr witzige Allerheiligenszene erlebt, die mir jedes Jahr wieder einfällt. Ich hatte Dienst in der Sakristei und habe auf den Vikar gewartet. Dann ist er gekommen und hat mir kurz erzählt, dass in der Morgenandacht im Radio, ausgerechnet ein evangelischer Pfarrer sich redlich aber sehr kompliziert gemüht hat, etwas zum Fest Allerheiligen zu sagen. "Dabei ist es so einfach, meinte, der Vikar und begann lauthals zu singen: "Ein Glück, das wir katholisch sind, Halleluja!" Ich musste mir während der Heiligen Messe immer wieder das Lachen verkneifen und hatte den ganzen Tag einen Ohrwurm. Wir feiern alle Heiligen, also alle, die in den letzten 2000 Jahren ihr Christsein in besonderer Weise gelebt haben und Vorbild für andere geworden sind. Die einen, weil sie ihr Leben für Jesus gegeben haben in den Jahrhunderten der Verfolgung, die Anderen weil sie als Missionare an die Ränder der Erde gegangen sind, um das Evangelium allen Geschöpfen zu predigen und wieder andere, die ihr ganzes Leben den Armen, den Benachteiligten, den Kindern, den Kranken gewidmet haben. Wenn ich Kindern oder Jugendlichen das mit den Seligen und Heiligen zu erklären versuche, nehme ich gerne den Vergleich, dass die Seligsprechung wie der Oskar fürs Lebenswerk und die Heiligsprechung der Nobelpreis ist. Andererseits gibt es so viele heilige Menschen, deren Geschichten und Wege nur Gott kennt. Spannend für uns Ältere finde ich, dass wir Menschen kennen, also zumindest aus Presse und Fernsehen, die mittlerweile Heilige genannt werden, wie Papst Johannes Paul der Zweite oder Mutter Teresa und so für uns die Heiligen nicht die auf den hohen Sockeln in den Kirchen sind sondern Menschen wie wir, die mit ihrem Christsein ernst gemacht haben. Wie ich und wie Sie zuhause auch.
Anja und Benni werfen einen letzten Blick zurück in Richtung Sommer - oder vielmehr lassen sie den Blick werfen. Am Wellenbrecher-Festival haben wir einen Podcast-Workshop angeboten und das Ergebnis hört ihr jetzt als "Folge in der Folge" als kleines Sommer-Recap. Alex - und auch der in der Folge nicht namentlich erwähnte Tobias - war in Fatima in Portugal. Wem das nichts sagt, kein Problem! Unsere beiden Speaker erzählen euch was in Fatima ist und warum Alex und Tobias dort waren. Dafür haben uns die beiden auch einen kleinen Reisebericht zukommen lassen. Anfang September wurde Papst Johannes Paul I. selig gesprochen. Der lächelnde Papst darf nun offiziell öffentlich verehrt werden. Das nehmen Anja und Benni als Anlass, um über die Seligsprechung an sich zu sprechen. Wir freuen uns natürlich auch immer über euer Feedback über die verschiedenen Kanäle: https://www.schallundweihrauch.de kontakt@schallundweihrauch.de Instagram: @schallundweihrauch
Radio Horeb, Besonderes und Aktuelles von Papst Franziskus und Papst em. Benedikt XVI.
Übertr: Petersplatz, Rom, Italien, im Rahmen der Seligsprechung von Johannes Paul I. durch Papst Franziskus
Ref.: Wallfahrtsrektor Norbert Traub, Wemding
Übertr.: St. Vitus, Ellwangen (Bistum Rottenburg-Stuttgart), Zelebrant: Kardinal Jean-Claude Hollerich, Luxemburg
Heute u.a mit diesen Themen: Stimme der Kirche gegenüber der Politik - Katholisches Büro Saarland feiert 50-jähriges Bestehen und Späte Konsequenz aus Missbrauchsvorwürfen - Verfahren zur Seligsprechung von Pater Josef Kentenich wird ausgesetzt
"Liebe verdoppelt die Kräfte. Sie macht erfinderisch, macht innerlich frei und froh". Das schrieb Pater Engelmar Unzeitig an seine Schwester. Er gehörte zu den Missionaren von Mariannhill in Würzburg und war von den Nazis wegen "heimtückischer Äußerungen" sowie "Verteidigung der Juden" verhaftet worden. Im Sommer 1941 wurde er ins KZ Dachau gebracht. Autorin: Martina Meißner
Autor: Fritz, Susanne Sendung: Tag für Tag Hören bis: 19.01.2038 04:14 Aus Religion und Gesellschaft Warum Antifaschisten die Shoah übersahen: Die DDR sah sich als Staat, der mit den Verbrechen der Nazis gründlich aufgeräumt hatte und die Opfer der NS-Gewaltherrschaft ehrte. Antisemitismus schien durch den Sozialismus überwunden. Eine Tagung der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung hat sich mit der Frage befasst, wie überlebende, zurückgekehrte und zugewanderte Juden gesehen wurden. Jetzt erst recht: Christlich-muslimische Zusammenarbeit in der Gemeinde von Père Hamel: Vor fünf Jahren wurde der katholische Priester Jacques Hamel Opfer eines Terroranschlags des IS. Zwei junge Männer erstachen den Geistlichen beim Gottesdienst direkt am Altar in seiner Kirche in Saint-Etienne-du-Rouvray, einem Vorort von Rouen. Während im Vatikan ein Verfahren zur Seligsprechung angelaufen ist, setzt die katholische Gemeinde ihren engen Kontakt mit den Muslimen in der Moschee fort, um Hass keine Chance zu geben. Das Ende des Koscher-Monopols? Ob in Israel ein Restaurant koscher ist oder nicht, entscheiden Inspekteure im Auftrag des Oberrabbinats. Die Prüfung ist für die Lokale kostspielig. Die neue israelische Regierung plant nun, auch private Inspekteure zuzulassen - eine Provokation aus Sicht der ultra-orthodoxen Parteien. Am Mikrofon: Susanne Fritz
Übertr: Radio Vatikan, Rom, Italien.
Ref.: P. Prof. Dr. Stephan Horn SDS, ehemaliger Vizepostulator des Seligsprechungsprozesses, Bad Wurzach
Am 15. Mai wird in Rom P. Franziskus Jordan (1848-1918), der Gründer der Salvatorianerinnen und der Salvatorianer, seliggesprochen. P. Josef Wonisch, Provinzial der Salvatorianer in Österreich, spricht im Podcast über das besondere Charisma P. Jordans. Worin könnte dieser für jeden von uns ein Vorbild sein? Was machen überhaupt Salvatorianer und Salvatorianerinnen? Und warum man auch als schlechter Mathematiker ein Seliger in der Katholischen Kirche werden kann … P. Josef Wonisch weiß Bescheid. Foto: Manu Nitsch
Übertr. aus Assisi (ITALIEN)
Erzbistum Rom bietet tägliche Online-Messe / Papst Franziskus ruft zum Gebet für Regierende auf / Coronavirus schränkt religiöses Leben in Deutschland ein / Kirche leitet Seligsprechung für Eltern von Johannes Paul II. ein / Bischofsweihe in Augsburg wird wohl kleiner
Seligsprechung von sieben Bischöfen / Präsident des Zentralrats der Juden warnt vor Rechtsruck / Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor "Euro Fatwa App" / Bischof Gerber feiert erstmals das Bonifatiusfest / Aachener Studenten zeigen Bilder zum Misereor-Hungertuch
Herzlich Willkommen zu einer Sonderausgabe von "Hörpunkt Lateinamerika". Wir beschäftigen uns in dieser Ausgabe mit der Seligsprechung von Bischof Enrique Angelelli. Unsere Kollegin Victoria Eglau war in Angelellis Heimatland Argentinien unterwegs. Moderation: André Wielebski
P. Hubert Lenz SAC (Pallottiner) und die WeG-Initiative "Glaube hat Zukunft", Vallendar (bei Koblenz) https://glaube-hat-zukunft.de/henkes
Abschied von Rudi Assauer / Neuer Camerlengo des Heiligen Stuhls ernannt / Fortschritte bei Seligsprechung für Rutilio Grande / Schülerdemos für Klimaschutz
Die katholische Kirche kennt heute etwa 20.000 Heilige und Selige, und diese Zahl erhöht sich ständig. Doch wer kann denn überhaupt in den Kreis der Auserwählten gelangen? Hätte womöglich auch unser Autor Thomas Grasberger eine Chance?
Seit 122 Jahren ist das Bad Godesberger Gymnasium nach der jetzt „seligen“ Clara Fey benannt. Die Namensgeberin kommt ursprünglich aus Aachen und war die Gründerin der „Schwestern vom armen Kinde Jesu“. Johanna Risse hat in Erfahrung gebracht, was die gerade erfolgte Seligsprechung bedeutet und wie sie an der Schule in Bad Godesberg aufgenommen wird.
U.a. mit folgenden Themen: Ein kritischer Blick hinter die Kulissen von Olympia - Aktionsbündnis "Rio bewegt. Uns" / Größere Spendenbereitschaft - Der Jahresbericht des Evangelischen Hilfswerks "Brot für die Welt" /
24.5.2015 Voraussetzungen für die Gestaltung einer mitfühlenden Welt Anlässlich der Seligsprechung Óscar Romeros (1917-1980), des ehemalige Erzbischofs von San Salvador, erzählt Christoph Rei Ho Hatlapa in diesem Zen-Vortrag von der Geschichte seines eigenen sozialen Engagements. Ein Engagement, das in den Studentenunruhen der 68er Zeit begann, ihn dann nach Südamerika führte und weiter in die Arbeit als engagierter Rechtsanwalt in Bremen. Im Laufe der Geschichte seines Engagements ist er aber dann, wie er sagt, aus verschiedenen Welterklärungsmodellen ausgestiegen. Das Zen, so sagt er, zertrümmerte dann auch noch jedes seiner übrig gebliebenen Konzepte. Er fand sich zurückgeworfen auf das reine sozial engagierte Mitgefühl. Und dann bleibt uns als Perspektive, so schließt er, dass wir rechtzeitig bei uns selber die Voraussetzungen schaffen, um eine mitfühlende Welt zu gestalten.
Folge 105 (21.05.2015): In dieser Folge - Oscar Romero war nicht nur der Erzbischof von San Salvador, er war auch jemand, der mutig die Stimme erhoben hat für die Armen und Entrechteten seines Landes. Deshalb wurde er am 24. März 1980 ermordet. Wir begeben uns auf Spurensuche in El Salvador. Was ist von seinem Erbe 35 Jahre später übrig? Was bedeutet er den Menschen heute? Und wie ist die gesellschaftliche Situation in dem einstigen Bürgerkriegsland? - Adveniat-Hauptgeschäftsführer Prälat Bernd Klaschka hatte das Glück, Oscar Romero persönlich zu treffen. Im Interview erzählt er auch, was die Seligsprechung für das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat bedeutet. Moderation: Christina Weise
Für den Dankgottesdienst im Bonner Münster am 1. Mai war extra der apostolische Nuntius aus Berlin angereist. Er weihte anschließend ein Keramikrelief Johannes Pauls II in der Krypta, das an den Besuch des Pontifex am 15. November 1980 in Bonn erinnert. Bernd Rößle berichtet, Stefan Leske moderiert.