Der Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks - ist ein Bestandteil der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt. Der Auslandsdienst bietet objektive Informationen über Polen und den polnischen Standpunkt zum Geschehen in diesem Teil Europas sowie in der Welt. Die Sendungen vermitteln ein Bild der polnischen Nation, ihrer Errungenschaften in Wissenschaft und Kultur.

Russland betrachte Polen und die NATO als Feind in einem „zivilisatorischen Krieg" gegen den Westen, sagt Präsident Nawrocki bei einer Beratung mit Militärkommandeuren. Und positioniert sich auch zum EU-Programm SAFE. Außerdem: Welche Schlüsse sollte Polen daraus, was Trump bei seiner Rede zur Lage NICHT gesagt hat, für seine Sicherheitsstrategie ziehen? Und: Bricht Polens Waffenexport in die Ukraine ein? Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem: Der Oberste Gerichtshof der USA hat Trumps Zölle für rechtswidrig erklärt – doch der Präsident droht mit neuen Abgaben. Über die Folgen für Europa und die Stimmung in den USA sprechen wir mit dem US-Ökonomen Michael Burda von der Humboldt-Universität zu Berlin.

Vor vier Jahren begann mit dem russischen Angriff auf die Ukraine eine neue Phase des Krieges in Europa. Seit dem 24. Februar 2022 erschüttern Gefechte, Raketenangriffe und diplomatische Krisen den Kontinent. Zehntausende Menschen wurden getötet oder verletzt, Millionen sind auf der Flucht. Wie wird heute an den Jahrestag erinnert, wie stellt sich die Lage in der Ukraine dar - und wie beeinflusst der Krieg im Nachbarland die Innenpolitik Polens? Mehr dazu im heutigen Infomagazin. UND: Eine Bahnverbindung kann weit mehr sein als nur Gleise zwischen zwei - mehr oder weniger - weit entfernten Punkten. Besonders dann, wenn sie zwei Großstädte miteinander verbindet. Wie sieht der Alltag eines Passagiers auf der Strecke Berlin-Warschau aus?

Welche Stellung hat das Polnische heute in Deutschland? Wie verändert sich das Bild Polens? Und was bedeutet es, zwischen zwei Sprachen und Kulturen aufzuwachsen? Etwa zwei Millionen Menschen mit biografischen Verbindungen zu Polen leben heute in Deutschland – und rund die Hälfte von ihnen spricht auch zu Hause Polnisch. Eine beeindruckende Zahl. Und doch ist das Prestige der beiden Sprachen, Polnisch und Deutsch, nicht immer gleich verteilt. Die asymmetrische Wahrnehmung ist eines unserer Themen heute.

Im Mittelpunkt unseres ersten Beitrags steht die polnische Sprache und ihre Besonderheiten. Später unternehmen wir einen sporthistorischen Exkurs zu den Erfolgen der polnischen Skispringer UND wir bringen eine Archivsendung aus dem Jahr 1963. Die dort präsentierten Briefe von Frédéric Chopin zeigen eine ganz andere Seite des großen Komponisten. Zwischen den Zeilen spürt man seine Sehnsucht nach der Heimat und seine enge Bindung an Familie und Freunde. Mehr dazu im Infomagazin

Der russische Präsident Wladimir Putin habe kein Interesse an einem Ende des Krieges. Das sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Den russischen Staatschef bezeichnete er als „Sklaven des Krieges“. Zugleich forderte Selenskyj weitere Unterstützung durch Europa – auch im eigenen Interesse des Kontinents. In München rief der ukrainische Präsident die westlichen Partner zu Geschlossenheit und enger Zusammenarbeit auf. Russland versuche, diesen Zusammenhalt zu untergraben, sagte Selenskyj. Putin sei nicht an einem Kriegsende interessiert. Vor diesem Hintergrund erneuerte er seine Forderung nach anhaltender Unterstützung durch Europa und die USA. Über die Münchner Sicherheitskonferenz, die russisch-ukrainischen Gespräche in Genf sowie die Lage in der Ukraine vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs sprechen wir mit Krista-Marija Läbe, Vorstandsmitglied der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft.

Polens Präsident Nawrocki blockiert die Justizreform der Regierung mit einem Doppel-Veto. Die E5-Verteidigungsminister beraten in Krakau über europäische Sicherheit und Ukraine-Unterstützung. Kiews Bürgermeister Klitschko warnt vor den weiterreichenden Zielen des Kremls. Und: Sollte für Gotteslästerung weiterhin Gefängnis drohen? Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem: Ist der Stereotyp, Polnisch sei eine der schwierigsten Sprachen der Welt, tatsächlich gerechtfertigt? Mehr dazu, zur Einstimmung vor dem morgigen Tag der Muttersprachen, im Magazinteil.

Polens Außenminister Radosław Sikorski fordert eine stärkere Rolle Polens in der Europäischen Union. Europa könne seiner Meinung nach nicht allein von Deutschland und Frankreich geführt werden. Mehr zu Sikorskis Interview im Spiegel im Infomagazin. Der europäische Verteidigungsfonds SAFE sorgt weiterhin für politische Kontroversen in Polen. Wie bewerten Wirtschaftsexperten dieses Instrument? Dazu mehr im Infoteil der Sendung. Außerdem berichten wir von einer Veranstaltung in Berlin, bei der der polnische Literaturnobelpreisträger Czesław Miłosz geehrt wurde. UND wir unternehmen einen sporthistorischen Exkurs zu den Erfolgen der polnischen Skispringer.

Die Temperaturen liegen weiterhin unter null, und seit Tagen schneit es ununterbrochen. Heiß hingegen geht es im Parlament zu. Dort ist es zu einer politischen Spaltung gekommen: Der Koalitionspartner Polen 2050 ist auseinandergebrochen, eine neue Partei soll entstehen. Droht nun ein Bruch der Regierungskoalition? Außerdem wird bei uns heute das Tanzbein geschwungen – zu Tangomusik. Doch nicht alle wissen, dass nicht Buenos Aires die Hauptstadt dieses heißen Tanzstils ist, sondern … Chemnitz. Ja, Sie haben richtig gehört. Und wir tauchen ein in die 60er-Jahre – mit einer Sendung, in der aus den Briefen von Frédéric Chopin gelesen wird. Es wird persönlich. Es wird intim.

Der US-Außenminister Marco Rubio beendet seine Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Das Publikum bedankt sich mit stürmischem Applaus. Eine spürbare Erleichterung liegt im Saal – anders als Donald Trump oder J.D. Vance hat Rubio den Europäern harsche oder beleidigende Worte erspart. Doch hat er im Kern wirklich etwas anderes gesagt als seine Vorgesetzten?

In München stand am Wochenende die Zukunft der europäischen Sicherheit im Mittelpunkt. Polens Ministerpräsident Tusk warnte vor einer Politik, die sich nur an Geschäften orientiert. Doch trotz versöhnlicher Töne von US-Außenminister Marco Rubio - im Kern die Kluft zwischen Europa und den USA ist nach der Sicherheitskonferenz nicht kleiner geworden, urteilen nach der Konferenz die polnischen Medien. Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem: Heute vor 107 Jahren endete der Großpolnische Aufstand – die einzige siegreiche Erhebung in der polnischen Geschichte. Inwiefern hat gerade die preußische Prägung der großpolnischen Bevölkerung dazu beigetragen? Unter anderem darüber sprechen wir mit dem Historiker Janusz Tycner.

Am 13. Februar wurde der Welttag des Radios begangen. Aus diesem Anlass erinnern wir an die Anfänge des Radios in Polen und des Polnischen Rundfunks, der im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen gefeiert hat. Außerdem sprechen wir über das neue Buch „Magiczna rana“ von Dorota Masłowska, das unter dem Titel „Im Paradies“ in deutscher Übersetzung im Rowohlt Verlag erschienen ist. Und zum Schluss besuchen wir das Fryderyk-Chopin-Institut in Warschau: Wie wird dort das musikalische Erbe Chopins jenseits des berühmten Wettbewerbs gepflegt – und wie leicht lässt sich Chopin dem deutschen Publikum näherbringen? Mehr dazu im Infomagazin am Sonntag.

Der US-Außenminister hat auf der diesjährigen Sicherheitskonferenz die Freundschaft zwischen den USA und Europa betont. Friedrich Merz setzte in München auf eine neue Rhetorik gegenüber den USA. Er forderte zudem eine stärkere Führungsrolle Deutschlands in Europa. Sollte sich Polen eine stärkere Rolle der Bundesrepublik in der Sicherheitspolitik wünschen? Das Parlament in Warschau hat am Freitag die gesetzliche Grundlage für die Nutzung des EU-Programms SAFE verabschiedet. Polen kann daraus nahezu 44 Milliarden Euro abrufen und ist damit der größte Profiteur. Die Regierung plant, den Großteil der Mittel im heimischen Rüstungssektor einzusetzen. Welche Bedenken äußern die Oppositionsparteien und der Präsident? Über diese Themen sprechen wir mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Marzenna Guz-Vetter, Expertin bei Visegrad Insight und Team Europe Direct.

Der US-Außenminister hat auf der diesjährigen Sicherheitskonferenz die Freundschaft zwischen den USA und Europa betont. Im vergangenen Jahr hatte US-Vizepräsident J. D. Vance Europa noch scharf angegriffen. War der Unterschied diesmal jedoch wirklich so groß? Friedrich Merz setzte in München auf eine neue Rhetorik gegenüber den USA. Zudem forderte er eine stärkere Führungsrolle Deutschlands in Europa. Sollte sich Polen eine stärkere Rolle der Bundesrepublik in der Sicherheitspolitik wünschen? Das Parlament in Warschau hat am Freitag die gesetzliche Grundlage für die Nutzung des EU-Programms SAFE verabschiedet. Polen kann daraus nahezu 44 Milliarden Euro abrufen und ist damit der größte Profiteur. Die Regierung plant, den Großteil der Mittel im heimischen Rüstungssektor einzusetzen. Welche Bedenken äußern die Oppositionsparteien und der Präsident? Unser Gast ist Politikwissenschaftlerin Dr. Marzenna Guz-Vetter, Expertin bei Visegrad Insight und Team Europe Direct.

Heute beginnt die Münchner Sicherheitskonferenz – aus Polen reisen der Regierungschef und Außenminister nach Bayern, US-Außenminister Rubio kündigt indes ein Treffen mit Selenskyj an. Der Sejm ebnet den Weg für Milliarden aus dem EU-Verteidigungsprogramm SAFE. Und: Polnische Unternehmen übernehmen immer häufiger etablierte Marken in Deutschland. Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem: Das Fryderyk-Chopin-Institut in Warschau ist vor allem durch den berühmten Chopin-Wettbewerb bekannt. Doch die Institution leistet weit mehr. Über die Mission des Instituts und darüber, wie sich Chopins Erbe dem deutschen Publikum nahe bringen lässt, sprechen wir mit Dr. Aleksander Laskowski. Und: Mehr zum Programm des Europäischen Filmfestivals im Wiener Stadtkino und zum Film „Brat“, der für Polen ins Rennen geht, verrät Magdalena Bielecka vom Polnischen Institut in Wien.

Heute ist Fettdonnerstag in Polen. An diesem Tag gehören Pączki – also Krapfen – einfach dazu. Worauf geht diese süße Tradition zurück? Wir kommen außerdem auf das gestrige Treffen des Nationalen Sicherheitsrates zurück. Welche Themen wurden dort behandelt – und warum wird das Treffen der polnischen Spitzenpolitiker so breit kommentiert? UND: Nach 1945 spielten Auslandshörfunksendungen für polnische Emigranten eine wichtige Rolle. Sie waren oft die einzige Quelle unverfälschter Informationen. Doch wo gab es sonst noch polnischsprachige Sendungen? Mehr dazu im Infomagazin.

Er war das Gesicht der konservativen PiS-Regierung. Nun wird Zbigniew Ziobro mit einem Europäischen Haftbefehl gesucht. Wo er sich genau aufhält, bleibt ungewiss, doch allem Anschein nach ist es Ungarn. Außerdem erinnern wir an die Hafenstadt Gdynia, die ihren 100. Geburtstag feiert. Literarisch wird es ebenfalls: Wir werfen einen Blick in das neue Buch von Dorota Masłowska – und schauen, was die Autorin diesmal bewegt. Und in unserer Reihe „Aus dem Archiv“ hören Sie neue Aufnahmen rund um den beliebten Kinderbuchautor Kornel Makuszyński.

Wer steckt hinter dem Anschlag auf den Vizechef des russischen Militärgeheimdienstes GRU – und was bedeutet das für Moskaus Machtapparat? Warum ist die gezielte Herabsetzung politischer Gegner längst zur politischen Methode geworden? – wir sprechen darüber, wie politische Auseinandersetzungen zunehmend personalisiert und radikalisiert werden. Und: Wer wusste was über Epsteins Partys – und warum wollte es offenbar niemand so genau wissen? Außerdem: Wie hat sich die Rolle Polens seit dem russischen Überfall auf die Ukraine verändert? Darüber sprechen wir mit Dr. Agnieszka Łada-Konefał, stellvertretende Direktorin des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt.

Nach dem Anschlag auf einen hochrangigen russischen Geheimdienstgeneral in Moskau erhebt Russland Vorwürfe gegen die Ukraine aber auch gegen Polen. Und: In der Debatte über KI geht es oft um Alghorithmen und neuronale Netzwerke. Doch das Nadelöhr für Polen im globalen Wettbewerb könnte ganz woanders, warnen Publizisten. Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem: Am Polnischen Institut in Berlin wird morgen die deutsche Übersetzung von Dorota Masłowskas neuem Roman vorgestellt. Darüber, wieso er nie weiß, wie lange er an einem Buch von Masłowska arbeiten wird und wieso ihm das nichts ausmacht, sprechen wir mit Übersetzer Olaf Kühl.

Im heutigen Magazin blicken wir auf prägende Stimme der deutsch-polnischen Verständigung. Wir erinnern an ein Gespräch mit der ehemaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth aus dem Jahr 2019 – über Erinnerungskultur und Verantwortung in den deutsch-polnischen Beziehungen. Außerdem erzählen wir die Geschichte von Ignacy Matuszewski, der 1939 die polnischen Goldreserven vor den Deutschen rettete. UND wir sind in Masuren unterwegs – dort fragen wir, ob der strenge Winter mit Frost und Schnee wirklich etwas Außergewöhnliches ist und was er für die Wildtiere bedeutet.

Der Sejmmarschall Włodzimierz Czarzasty hat für deutliche Worte gesorgt: Einen Antrag auf Verleihung des Friedensnobelpreises an Donald Trump werde er nicht unterstützen, sagte er – Trump verdiene diese Auszeichnung aus seiner Sicht nicht. Auf diese Stellungnahme folgte eine heftige politische Auseinandersetzung. Die einen sprechen von einer klaren Haltung, die anderen von unnötiger Provokation. Der Ton in der politischen Debatte ist damit erneut schärfer geworden. Seit einem halben Jahr ist Karol Nawrocki im Amt des Staatspräsidenten. Welche politischen Akzente konnte er bislang setzen? Hat er eigene Initiativen eingebracht – oder agiert er vor allem als Korrektiv zur Regierung? Und wie gestalten sich die Beziehungen zwischen dem Präsidentenpalast und dem Kabinett? Über all diese Themen sprechen wir mit der Journalistin Aleksandra Rybińska.

Polens Ministerpräsident Tusk bekräftigt bei einem Besuch in Kiew die Unterstützung für die Ukraine – und verspricht weitere Militärhilfe. In Warschau eskaliert derweil ein diplomatischer Streit mit dem US-Botschafter rund um Kritik an US-Präsident Trump. Und: In Moskau wird ein hochrangiger Geheimdienstoffizier bei einem Anschlag verletzt. Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem: Heute beginnen die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Über polnische Medaillenhoffnungen und die Stimmung im Team sprechen wir mit dem Sportjournalisten Michał Białoński.

„Willkommen in Kiew – ein wichtiger Besuch eines wahren Freundes.“ So wurde Polens Ministerpräsident Donald Tusk heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Polen gehört seit Jahren zu den wichtigsten Unterstützern der Ukraine – militärisch wie humanitär. Der russische Angriffskrieg dauert inzwischen seit vier Jahren an, ein Ende ist trotz zahlreicher Gespräche nicht in Sicht. Außerdem erinnern wir an Ignacy Matuszewski. Im Herbst 1939 rettete er die polnischen Goldreserven vor den Nazis. Dennoch geriet er später in Vergessenheit.

Wir berichten über Missstände in privaten Tierheimen in Polen sowie über die Debatte in Deutschland zur Luftverschmutzung - verbunden mit Vorwürfen, ein Teil des Smogs komme aus Polen. Und: „Russland ist unbesiegbar.“ Doch was steckt wirklich dahinter? Mehr dazu im Magazin.

Viele Gespräche beginnen mit einem Satz über das Wetter. Doch in diesen Tagen ist das Wetter längst mehr als nur Smalltalk – es bestimmt die Schlagzeilen. Seit Jahrzehnten hat Polen keinen Winter wie diesen erlebt. Seit Wochen leidet das ganze Land unter eisigen Temperaturen. In der vergangenen Nacht war es so kalt, dass zahlreiche Schulen heute den Unterricht abgesagt haben – auch in Warschau. Mehr zum Wetter hören Sie gleich. Außerdem erinnern wir an Rita Süssmuth. Die frühere Bundestagspräsidentin und langjährige CDU-Politikerin ist am Wochenende im Alter von 88 Jahren gestorben.

Droht die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust langsam zu verblassen? Darüber sprechen wir mit Andrzej Kacorzyk, dem stellvertretenden Direktor des Museums Auschwitz-Birkenau. Außerdem nehmen wir Sie mit nach Masuren – ins Ernst-Wiechert-Museum, das an einen der meistgelesenen deutschen Autoren der Nachkriegszeit erinnert.

Wir blicken auf die polnische Wirtschaft, auf die Wahrnehmung Polens in der Ukraine und auf neue sicherheitspolitische Entwicklungen. Außerdem nehmen wir Sie mit nach Masuren – ins Ernst-Wiechert-Museum, das an einen der meistgelesenen deutschen Autoren der Nachkriegszeit erinnert.

Was bedeutet im Grunde genommen liberale Demokratie? Worin unterscheidet sie sich von einer Demokratie ohne Adjektiv? Und steckt das demokratische System in einer Krise? Diese Fragen stellen wir dem Politikwissenschaftler Philip Manow.

In der heutigen Sendung blicken wir auf zwei wichtige Persönlichkeiten. Zum einen geht es um den Schriftsteller Hans Fallada. Wussten Sie, dass der große Autor auch eine Zeit lang in Polen lebte? Auch bei uns wurden seine Romane zu Bestsellern. Und wir erinnern an die Dichterin Maria Pawlikowska-Jasnorzewska. Ihre Gedichte wurden nun von Kashia Vega vertont.

Heute finden in Polen die Gedenkfeiern zum 81. Jahrestag der Befreiung des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz statt. Mit dabei sind rund 20 noch lebende ehemalige Häftlinge – Menschen, die die Gräueltaten selbst erlebt und überlebt haben. Doch wenn auch sie eines Tages nicht mehr da sind: Wer wird dann noch aus eigener Erfahrung von diesen schrecklichen Ereignissen erzählen können? Droht die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust langsam zu verblassen? Darüber sprechen wir mit Andrzej Kacorzyk, dem stellvertretenden Direktor des Museums Auschwitz-Birkenau.

Polens Sejmmarschall Włodzimierz Czarzasty hat die Bundesregierung in Berlin dazu aufgerufen, Entschädigungen an die noch lebenden 55.000 polnischen Zwangsarbeiter des nationalsozialistischen Deutschlands zu zahlen. Wird Berlin einen Weg finden, diese die bilateralen Beziehungen belastenden Themen zu regeln?

Der Streit um Grönland steht weiterhin im Mittelpunkt der internationalen Entwicklungen. Zwar ist der Ton von Donald Trump nach dem Treffen in Davos etwas milder geworden, doch die Lage bleibt angespannt. Keine Ruhe und keine Aussicht auf Frieden gibt es in der Ukraine: Dort dauert der russische Angriffskrieg bereits seit vier Jahren an, ein Ende ist nicht in Sicht. Dazu gleich mehr. Außerdem berichten wir über eine neue Ausstellung im ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

Kommt wieder Bewegung in die Verhandlungen zur Ukraine? Trump ruft Friedensrat ins Leben - Polen reagiert zurückhaltend. Und: Eine einst verbotene Comic-Anthologie über Frédéric Chopin ist nach 15 Jahren wieder lieferbar. Mehr dazu im Infoteil.

Kiew bleibt weiterhin ohne Strom und warmes Wasser – und das bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Immer kälter werden auch die Beziehungen zwischen den USA und der Europäischen Union. Grund dafür sind die Forderungen der Vereinigten Staaten nach mehr Kontrolle über Grönland. Polen zeigt sich solidarisch mit Dänemark, muss jedoch mit einer weiteren Verschlechterung der transatlantischen Beziehungen rechnen. Außerdem berichten wir über polnische Kriminalromane, die seit mehr als hundert Jahren zu Bestsellern gehören, und erinnern an Polen zu Zeiten der Volksrepublik – als die Geschäfte oft nicht viel mehr als Konserven und Essig im Angebot hatten.

Trump lädt Staatspräsident Nawrocki zu seinem „Friedensrat" ein – Premierminister Tusk bremst. Warnt Ex-Finanzminister Balcerowicz zu Recht vor einer polnischen Staatspleite? Und: Zum Todestag von Jan Nowak-Jeziorański erinnern wir an den "Kurier aus Warschau" und an einen der brillianten Schriftsteller, die unter seiner Leitung Radio machten. Mehr dazu im aktuellen Infomagazin aus Polen.

Ukraine, Russland, Venezuela, Iran – und nun auch Grönland. Die geopolitische Welt steht unter Hochspannung. Wohin man blickt, sieht man Konflikte: manche sind längst entbrannt, andere drohen jederzeit zu eskalieren. Alte Machtfragen brechen neu auf, internationale Bündnisse geraten unter Druck, und die globale Ordnung wirkt fragiler denn je. Über die aktuelle geopolitische Lage, ihre Ursachen und möglichen Folgen sprechen wir gleich mit Prof. Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr in München.

Mit Cornelius Ochmann sprechen wir über Europas Sicherheit, notwendige Milliardeninvestitionen in die Verteidigung, eine mögliche europäische Armee und neue Impulse in den deutsch-polnischen Beziehungen.

Wir haben uns daran gewöhnt, dass am Ende alles gut ausgeht. Aber was, wenn nicht? Was, wenn Russland gewinnt?

Polen will der Ukraine weitere MiG-29-Kampfjets übergeben. Sejmmarschall Czarzasty will einen Mini-Artikel 5 zwischen Polen und Deutschland. Und: Was passiert, wenn Russland den Krieg in der Ukraine gewinnt? Mehr dazu im aktuellen Infomagazin aus Polen.

Polens Ministerpräsident Donald Tusk widerspricht US-Präsident Donald Trump und betont, nicht die Ukraine, sondern Russland habe den amerikanischen Friedensplan abgelehnt. Außerdem: Warschau hält an seinen Forderungen gegenüber Russland wegen der Verluste aus der Zeit der UdSSR fest.

Über Grönland sollten die USA und Kopenhagen bilateral verhandeln, meint Staatspräsident Nawrocki. Vizepremier Gawkowski und Elon Musk streiten auf X. Was bedeuten die geopolitischen Neujahrsturbulenzen für Europa? Und: Wieso ging die Fähre "Jan Heweliusz" auf den Grund? Mehr dazu im aktuellen Infomagazin aus Polen.

Polens Präsident Nawrocki trifft heute in London den britischen Premierminister Starmer – es geht um Friedenspläne und die NATO-Ostflanke. Polen könnte mittelfristig sowohl Deutschland als auch Großbritannien wirtschaftlich überholen. Und: Die Anfänge der polnischen Staatlichkeit. Mehr dazu im aktuellen Infomagazin aus Polen.

Der Winter hält Polen weiter fest im Griff. Starke Schneefälle haben gestern den Betrieb am Chopin-Flughafen in Warschau beeinträchtigt. Polen rückt der Gas-Hub-Funktion einen Schritt näher. Außerdem bleibt der ehemalige Justizminister Zbigniew Ziobro weiterhin in Ungarn, wo er Asyl bekommen hat. Im Nachrichtenteil bringen wir auch polnische Kommentare zur angespannten Lage im Iran. Und ausserdem? Zum 90. Jahrestag des Auslandsdienstes erfahren Sie mehr zur internationalen Sprache Esperanto und ihrem Begründer. Wir sprechen auch über den deutschen Barockdichter Andreas Gryphius, der Polen im Jahr 1660 ein literarisches Denkmal setzte.