Der Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks - ist ein Bestandteil der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt. Der Auslandsdienst bietet objektive Informationen über Polen und den polnischen Standpunkt zum Geschehen in diesem Teil Europas sowie in der Welt. Die Sendungen vermitteln ein Bild der polnischen Nation, ihrer Errungenschaften in Wissenschaft und Kultur.

Die größte Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) steht vor einer Krise, wie es sie in ihrer Geschichte noch nie gegeben hat. Der Partei droht der Zerfall. Bis zu 40 PiS-Abgeordnete könnten die Partei von Jarosław Kaczyński verlassen und gemeinsam mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki eine neue politische Formation gründen. Die Krise auf der rechten Seite des politischen Spektrums ist eines unserer heutigen Themen.

Vor 35 Jahren wurde das Deutsch-Polnische Jugendwerk gegründet. Seitdem haben mehr als 3,3 Millionen junge Menschen an Austauschprojekten teilgenommen. Wie hat sich der Jugendaustausch in dieser Zeit verändert und wie lässt sich auch künftig das Interesse junger Menschen am Nachbarland wecken? Das ist heute unser Thema. Außerdem erinnern wir an Jan Karski. In dieser Woche jährte sich sein Tod zum 26. Mal. Aus diesem Anlass senden wir ein Porträt des legendären Kuriers des polnischen Untergrundstaates, der als einer der ersten Augenzeugen den Holocaust dokumentierte.

„Putin ist verzweifelt und verliert.“ Außenminister Radosław Sikorski warnt erneut vor einer möglichen russischen False-Flag-Operation. Seiner Meinung nach könnte Moskau eine Provokation mit einer Desinformationskampagne verbinden, um eine Reaktion gegen ein NATO-Land oder gegen die Ukraine zu rechtfertigen. Mehr dazu gleich. Außerdem berichten wir über die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und die Haltung Polens dazu. Wir besuchen auch das Festival Forum Musicum in Wrocław und sprechen mit dem Organisator des Festivals für Alte Musik. Später hören Sie einen Ausschnitt aus einer Archivsendung aus dem Jahr 1965. Damals wurden Texte aus dem Essayband des polnischen Schriftstellers Kazimierz Brandys gelesen – Gedanken, die auch heute noch erstaunlich aktuell wirken.

Im heutigen Infomagazin berichten wir über die neue Raketenabwehrkoalition für Europa und internationale Militärübungen. Laut Premierminister Donald Tusk sollen die ersten gemeinsamen Übungen der Koalition der Willigen bereits im Herbst in Polen stattfinden. Daran sollen vor allem französische und britische Truppen teilnehmen. Außerdem berichten wir über eine aktuelle Umfrage zum Wiederaufbau der Ukraine. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob polnische Unternehmen dabei bevorzugt berücksichtigt werden sollten. Und noch ein Thema: Vor 35 Jahren wurde das Deutsch-Polnische Jugendwerk gegründet. Seitdem haben mehr als 3,3 Millionen junge Menschen an Austauschprojekten teilgenommen. Wie hat sich der Jugendaustausch in diesen 35 Jahren verändert? Vor welchen Herausforderungen steht er heute? Und wie kann es gelingen, auch künftig junge Menschen für Begegnungen mit dem Nachbarland zu begeistern? Darüber sprechen wir heute mit den beiden Geschäftsführern des Deutsch-Polnischen Jugendwerks.

Polen will in den kommenden Tagen ein Verhandlungsteam für Gespräche mit den USA über eine mögliche dauerhafte Stationierung amerikanischer Truppen bilden. Außerdem richtet die Europäische Weltraumorganisation ESA in Warschau einen neuen Sitz ihres polnischen Zentrums ein. Mehr zu diesen Themen erfahren Sie gleich im heutigen Infoteil. Außerdem erinnern wir an Jan Karski. Heute vor 26 Jahren starb der legendäre Kurier und Emissär des polnischen Untergrundstaates. Während des Zweiten Weltkriegs versuchte er, die Welt über den Holocaust zu informieren. Warum scheiterte seine Mission? Mehr dazu später im Infomagazin. Und zum Abschluss haben wir noch einen Reisetipp für Sie. Wir nehmen Sie mit in die Masurische Hütte, ein privates ethnografisches Museum im masurischen Dorf Sądry. Es beherbergt vermutlich eine der umfangreichsten volkskundlichen Sammlungen der Region. Die ältesten Exponate stammen aus dem frühen Mittelalter. Zu sehen sind historische Möbel, Haushaltsgeräte, Trachten, Spielzeug und Bücher. Wir sprachen mit dem Besitzer des Museums.

Wie bleibt gute Nachbarschaft lebendig? Welche Rolle spielt dabei die Kultur? Darüber sprechen wir heute mit dem deutschen Generalkonsul in Wrocław, Martin Kremer. Außerdem besuchen wir das Nationalmuseum in Warschau und erinnern an den berühmten polnischen Maler Józef Mehoffer. Zum Abschluss öffnen wir wieder unser Archiv der Deutschen Redaktion. Diesmal hören Sie einen Beitrag aus dem Jahr 1964 über Mieczysław Karłowicz, einen der bedeutendsten Symphoniker der polnischen Musik an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Erinnerung, Verantwortung und deutsch-polnische Beziehungen stehen heute im Mittelpunkt unseres Infomagazins. Wir berichten vom Gedenken an die Opfer des Pogroms von Jedwabne und blicken auf die Debatte um die Wolhynien-Massaker. Anschließend werfen wir einen Blick in die polnische Presse. Dort äußert sich der frühere Staatspräsident Aleksander Kwaśniewski zum 85. Jahrestag von Jedwabne. UND wir sprechen mit dem deutschen Generalkonsul in Wrocław, Martin Kremer, über die Rolle von Kultur und persönlichen Begegnungen für die deutsch-polnischen Beziehungen – 35 Jahre nach dem deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag.

Wir berichten über Polens Erwartungen an das Bündnistreffen, besuchen das Nationalmuseum in Warschau und erinnern an den Maler Józef Mehoffer. Außerdem hören Sie einen Archivbeitrag über den Komponisten Mieczysław Karłowicz, der unter anderem in Berlin studierte.

Heute stehen zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten im Mittelpunkt unserer Sendung: die Physikerin und Chemikerin Maria Skłodowska-Curie und der Komponist Fryderyk Chopin. Beide verbrachten einen großen Teil ihres Lebens im Ausland. Und doch sind sie bis heute untrennbar mit Polen verbunden und prägen das Bild unseres Landes in der Welt. Mehr dazu im Infomagazin.

Die USA signalisieren Offenheit für einen möglichen Beitritt Polens zur nuklearen Teilhabe der NATO, während Donald Trump den Nutzen des Bündnisses erneut infrage stellt. In der Presseschau geht es um Forderungen deutscher Medien nach Entschädigungen für die noch lebenden Opfer deutscher NS-Verbrechen in Polen sowie um eine neue Umfrage zur Einstellung der Polen gegenüber den Ukrainern. Außerdem hören Sie die letzte Folge unserer Reihe „Chopin in Warschau“. Gemeinsam mit Dr. Aleksander Laskowski vom Chopin-Institut sprechen wir darüber, warum Fryderyk Chopin bis heute so präsent ist und weshalb er als wichtigstes kulturelles Symbol Polens gilt.

Der Streit zwischen Polen und der Ukraine über den Umgang mit der gemeinsamen Geschichte verschärft sich weiter. Auslöser ist die Entscheidung des ukrainischen Präsidenten, Mitglieder der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) in ein nationales Heldenpantheon aufzunehmen. In Polen stößt das auf scharfe Kritik. Auch in Tschechien regt sich Widerstand: Dort fordert eine der Regierungsparteien, Präsident Selenskyj den Orden des Weißen Löwen abzuerkennen. Mehr dazu gleich.

Der Streit zwischen Polen und der Ukraine über historische Fragen hat in den vergangenen Wochen deutlich an Schärfe gewonnen. Im Mittelpunkt steht die Aberkennung des Ordens des Weißen Adlers für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Inzwischen geht es um weit mehr als nur einen diplomatischen Konflikt. Mehr dazu gleich.

Ist es bei Ihnen auch so heiß wie derzeit bei uns in Polen? Am Wochenende wurde hier sogar ein neuer Hitzerekord gemessen – fast 41 Grad Celsius! Auch heute werden in Warschau Temperaturen zwischen 34 und 38 Grad erwartet. Die Klimaanlage läuft bei uns in der Redaktion auf Hochtouren. Im Studio selbst gibt es allerdings keine – das Geräusch würde auf der Aufnahme zu hören sein, und das möchten wir natürlich vermeiden. Deshalb kommen wir heute ganz schön ins Schwitzen, damit Sie eine klare Tonqualität ohne Rauschen und Brummen genießen können. Es könnte allerdings sein, dass Sie im Hintergrund heute den einen oder anderen Donnerschlag hören. Für große Teile Polens werden am Nachmittag schwere Gewitter mit Hagel und Sturmböen vorhergesagt.

Im heutigen Infomagazin diskutieren wir über die deutsch-polnischen Beziehungen, hören einen Archivbeitrag über private Geschäfte in der Volksrepublik Polen und besuchen gemeinsam mit Dr. Aleksander Laskowski den Alten Powązki-Friedhof in Warschau – auf den Spuren von Fryderyk Chopin.

Für die heutige Sendung besuchen wir Katarzyna Niewiedział in ihrem Büro – die Polonia- und die Beauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und Migration. In Berliner Kreisen ist sie bekannt, aber wissen die im Rest Deutschlands lebenden Polen, wer sie ist? Arkadiusz Łuba sprach mit ihr über die Partizipation, Integration und Migration, auch der Polonia, im Land und in der Stadt Berlin.

Die vergangenen Tage und Wochen standen ganz im Zeichen des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags. Am 17. Juni 1991 unterzeichneten die damaligen Außenminister Krzysztof Skubiszewski und Hans-Dietrich Genscher in Bonn den Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. Welche Rolle die deutsch-polnische Erinnerungskultur heute spielt und wie sie die Beziehungen zwischen beiden Ländern beeinflusst, darüber sprechen wir in unserer heutigen Sendung.

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges trifft sich die internationale Gemeinschaft jedes Jahr zur Ukraine-Wiederaufbaukonferenz. In diesem Jahr ist Polen Gastgeber. In der Hafenstadt Gdańsk beraten Vertreter aus mehr als 50 Ländern über den Wiederaufbau des Landes, milliardenschwere Hilfen und neue Investitionen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bleibt der Konferenz jedoch fern. Die Wiecderaufbaukonferzn und der jüngste Streit zwischen Warschau und Kiew ist DAS Thema heute.

Morgen beginnt in Gdańsk die Ukraine-Wiederaufbaukonferenz. Die meisten europäischen Spitzenpolitiker haben ihre Teilnahme bestätigt. Doch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seinen Besuch abgesagt. Hintergrund sind die jüngsten politischen Spannungen zwischen Polen und seinem östlichen Nachbarn. Mehr dazu gleich. Außerdem sprechen wir heute mit dem Historiker Basil Kerski. Warum braucht Europa gerade jetzt neue Visionen und mehr Mut zur Zusammenarbeit?

Wir blicken anlässlich des 35. Jahrestags des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags auf die Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Ländern im Kulturbereich zurück. Wir sprechen mit der ehemaligen Generalkonsulin in Köln und München, Elżbieta Sobótka. Sie erinnert sich an eine Kampagne in Deutschland, die Polen kurz vor dem EU-Beitritt dem deutschen Publikum näherbringen sollte. Außerdem hören Sie einen Archivbeitrag über die Tradition des Wroclawer Trompetenspiels.

Die aktuellen Spannungen zwischen Warschau und Kiew, die Zukunft der amerikanischen Militärpräsenz in Polen sowie die Frage nach Polens Rolle in Mittel- und Osteuropa – das sind die Themen im heutigen Infoteil.

Zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit werden die Beziehungen zwischen beiden Ländern weiterhin von offenen Streitpunkten begleitet. Was haben Deutschland und Polen in den vergangenen 35 Jahren gemeinsam erreicht? Und in welchen Bereichen besteht weiterhin Nachholbedarf?

In den letzten Tagen steht das deutsch-polnische Verhältnis besonders im Fokus. Der Grund liegt auf der Hand: Vor 35 Jahren wurde der Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen unterzeichnet. Gestern fand in Berlin ein Forum statt, an dem die Außenminister beider Länder teilnahmen. Bei dieser Gelegenheit wurden Polen auch Kunstwerke zurückgegeben, die während des Zweiten Weltkriegs geraubt worden waren.

Heute vor 35 Jahren wurde der Deutsch-Polnische Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit unterzeichnet. Dieses Jubiläum steht im Mittelpunkt unseres heutigen Magazins. Wir bringen Stimmen und Einschätzungen zum Jahrestag und erinnern daran, was genau dieses Abkommen regelte und warum es für die deutsch-polnischen Beziehungen bis heute von Bedeutung ist.

Am 17. Juni 1991 unterzeichneten Deutschland und Polen den Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. Die Oder-Neiße-Grenze wurde anerkannt, beide Länder versprachen sich eine enge und friedliche Zusammenarbeit. Wie steht es heute um die deutsch-polnischen Beziehungen? Welche Erwartungen gibt es an den neuen Vertrag? Und welche Herausforderungen bleiben bestehen? Darüber sprechen wir heute mit Jan Tombiński, dem Geschäftsträger der Republik Polen in Deutschland.

Heute sprechen wir über Literatur und Musik. Zunächst berichten wir über den Besuch des Schriftstellers Radek Knapp in Warschau. Anschließend setzen wir unsere Sendereihe „Chopin in Warschau“ fort und besuchen den Zamoyski-Palast, einen Ort, der mit einer der symbolträchtigsten Episoden der polnischen Kulturgeschichte verbunden ist.

Heute sprechen wir über Literatur und Musik. Zunächst berichten wir über den Besuch des Schriftstellers Radek Knapp in Warschau. Anschließend setzen wir unsere Sendereihe „Chopin in Warschau“ fort und besuchen den Zamoyski-Palast, einen Ort, der mit einer der symbolträchtigsten Episoden der polnischen Kulturgeschichte verbunden ist.

35 Jahre nach dem Abschluss des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags stellt sich die Frage: Brauchen Polen und Deutschland einen neuen Vertrag?

Die USA wollen ihre Streitkräfte für die NATO in Europa offenbar deutlich verkleinern; Polen hofft kurz vor der Washington-Reise von Präsident Nawrocki auf eine Ausnahme. Ein neues Buch über den ukrainischen Präsidenten Selenskyj sorgt unterdessen für Diskussionen – die Wochenzeitung „Do Rzeczy" nimmt zwei brisante Passagen unter die Lupe. Und Polen wird für deutsche Auswanderer immer attraktiver: Fast 5.000 Deutsche zogen im vergangenen Jahr ins Land. Im Magazin spüren wir mit Arkadiusz Łuba den Emotionen rund um die gestern gestartete 23. Fußball-Weltmeisterschaft nach – von der Liebe zu den eigenen Helden bis zur Rivalität mit dem Gegner. Und in der siebten Folge unserer Chopin-Reihe besuchen Kamila Lutostańska und Dr. Aleksander Laskowski den Warschauer Zamoyski-Palast, in dem ein zerstörter Flügel zum Symbol für das Schicksal Polens wurde.

Polens Präsident Karol Nawrocki reist zu Donald Trumps Geburtstagsgala nach Washington; im Hintergrund geht es um US-Truppen und eine mögliche dauerhafte Basis in Polen. Im Bundestag wird derweil über das Verhältnis zu Polen debattiert – mehrere Redner fordern, Warschau als gleichwertigen Partner zu behandeln. Und in der Presseschau die Frage: Hat Polen im Streit mit der Ukraine zuerst geblinzelt? Im Magazin erinnern wir an Alfred Jesionowski – Literaturkritiker, Übersetzer und wichtiger Vermittler zwischen polnischer und deutscher Kultur seiner Zeit. Seine Kultursendungen bei Polskie Radio Katowice wurden weit über Schlesien hinaus gehört. Ermordet von den Deutschen, deren Kultur er liebte, starb er 1945 auf einem der „Todesmärsche" und geriet danach in Vergessenheit. Erst die Arbeit seiner Enkelin Olga Płaszczewska holt ihn heute zurück ans Licht. Ein Beitrag von Wojciech Osiński. Mehr dazu im Infomagazin.

Zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags wird es vorerst keinen neuen Grundlagenvertrag geben – stattdessen ein Abkommen über militärische Zusammenarbeit und die Rückgabe im Zweiten Weltkrieg geraubter Kulturgüter. Polen wirbt zugleich in Washington um eine dauerhafte Stationierung amerikanischer Soldaten und pocht auf Mitsprache bei den europäischen Gesprächen über die Zukunft der Ukraine. Und trotz des verpassten WM-Tickets spricht Ex-Nationaltorhüter Jan Tomaszewski von der talentiertesten polnischen Fußballergeneration seit Jahren. Im Magazin: eine neue Studie zum 35. Geburtstag des Weimarer Dreiecks – wie eng arbeiten Deutschland, Frankreich und Polen in der EU wirklich zusammen? Und zum Abschluss erinnern wir mit einer Archivaufnahme aus dem Jahr 1964 an Stefan Żeromskis Romanepos „Popioły", auf Deutsch „Zu Schutt und Asche". Mehr dazu im Infomagazin.

Polens Präsident Karol Nawrocki will in Kürze über die Verleihung des Ordens des Weißen Adlers an Wolodymyr Selenskyj entscheiden. Auslöser der Kontroverse ist die Entscheidung des ukrainischen Präsidenten, einer ukrainischen Militäreinheit den Ehrennamen „Helden der UPA“ zu verleihen. Mehr dazu gleich im Infoteil „Armenien hat auf Kontinuität gesetzt“, schrieb Premierminister Donald Tusk auf der Plattform X. Die Zukunft der Region werde weitergeschrieben. Die Partei des armenischen Regierungschefs Nikol Paschinjan gewann die Parlamentswahl mit nahezu 50 Prozent der Stimmen. Das Wahlergebnis wird als Unterstützung für die Fortsetzung seines prowestlichen Kurses gewertet, zeigt zugleich aber auch die tiefe Polarisierung der armenischen Gesellschaft zwischen unterschiedlichen Vorstellungen über die Zukunft des Landes. Polnische Kommentare zu den Wahlen in Armenien bringen wir im heutigen Infomagazin. Und wir sprechen über einen bemerkenswerten Erfolg im polnischen Tennis. Maja Chwalińska sorgt derzeit für Schlagzeilen. Die Polin spielte ein außergewöhnliches Turnier

Polens Präsident Karol Nawrocki will in Kürze über die Verleihung des Ordens des Weißen Adlers an Wolodymyr Selenskyj entscheiden. Auslöser der Kontroverse ist die Entscheidung des ukrainischen Präsidenten, einer ukrainischen Militäreinheit den Ehrennamen „Helden der UPA“ zu verleihen. „Armenien hat auf Kontinuität gesetzt“, schrieb Premierminister Donald Tusk auf der Plattform X. Die Zukunft der Region werde weitergeschrieben. Die Partei des armenischen Regierungschefs Nikol Paschinjan gewann die Parlamentswahl mit nahezu 50 Prozent der Stimmen. Das Wahlergebnis wird als Unterstützung für die Fortsetzung seines prowestlichen Kurses gewertet, zeigt zugleich aber auch die tiefe Polarisierung der armenischen Gesellschaft zwischen unterschiedlichen Vorstellungen über die Zukunft des Landes. Polnische Kommentare zu den Wahlen in Armenien bringen wir im heutigen Infomagazin. Und wir sprechen über einen bemerkenswerten Erfolg im polnischen Tennis - Maja Chwalińska.

Zwei Themen bestimmen derzeit die Schlagzeilen. Zum einen geht es um den diplomatischen Streit zwischen Polen und der Ukraine. Zum anderen richtet sich der Blick nach Armenien. Nach ersten Hochrechnungen hat dort die prowestliche Regierungspartei von Ministerpräsident Nikol Paschinjan die Parlamentswahl klar gewonnen. Verliert Moskau damit einen weiteren Verbündeten?

Zwei Themen bestimmen derzeit die Schlagzeilen. Zum einen geht es um den diplomatischen Streit zwischen Polen und der Ukraine. Diskutiert wird darüber, dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj den Orden des Weißen Adlers abzuerkennen. Hintergrund ist seine Entscheidung, einer ukrainischen Spezialeinheit den Ehrennamen „Helden der UPA“ zu verleihen. In Polen wird die UPA mit den Massakern an rund 100.000 Polen während des Zweiten Weltkriegs in Verbindung gebracht. Zum anderen richtet sich der Blick nach Armenien. Nach ersten Hochrechnungen hat dort die prowestliche Regierungspartei von Ministerpräsident Nikol Paschinjan die Parlamentswahl klar gewonnen. Verliert Moskau damit einen weiteren Verbündeten? UND: Der Schriftsteller Radek Knapp wurde in Warschau geboren, wanderte aber 1974 mit seiner Mutter nach Wien aus, wo er dann später auch Philosophie studierte. Mit "Franio" gelang ihm 1994 der Durchbruch. Ein Gespräch.

Heute bringen wir die sechste Folge unserer Sendereihe „Chopin in Warschau“. Diesmal besuchen wir die Heilig-Kreuz-Basilika, wo seit dem 19. Jahrhundert das Herz des Komponisten aufbewahrt wird. Doch zunächst blicken wir nach Berlin.

Ein Video aus Southampton sorgt für Empörung. Es zeigt, wie Polizisten dem durch Messerstiche schwer verletzten polnischen Studenten Henry Nowak Handschellen anlegen. Profitiert die politische Rechte von dem Fall?

Heute bringen wir die sechste Folge unserer Sendereihe „Chopin in Warschau“. Diesmal besuchen wir die Heilig-Kreuz-Basilika, wo seit dem 19. Jahrhundert das Herz des Komponisten aufbewahrt wird. Warum sich Chopins Herz heute in Warschau befindet, erzählen wir Ihnen in wenigen Minuten. Doch zunächst blicken wir nach Berlin. Artur Rubinstein, Olga Tokarczuk, Witold Gombrowicz, Marian Brandys, Konstanty Ildefons Gałczyński und viele andere bedeutende polnische Künstler waren auf die eine oder andere Weise mit der deutschen Hauptstadt verbunden. Doch die polnischen Spuren in Berlin beschränken sich nicht nur auf Literatur und Kunst. Mehr dazu im Infomagazin.

Ein Video aus Southampton sorgt für Empörung. Es zeigt, wie Polizisten dem durch Messerstiche schwer verletzten polnischen Studenten Henry Nowak Handschellen anlegen. Profitiert die politische Rechte von dem Fall? In Polen hat zuletzt die Entscheidung von Präsident Wolodymyr Selenskyj Kritik ausgelöst, einer ukrainischen Militäreinheit den Ehrennamen „Helden der UPA“ zu verleihen. Die UPA wird in Polen für Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs verantwortlich gemacht. Hat die polnische Seite überreagiert? Oder hätte Selenskyj mehr Sensibilität zeigen sollen? Ab dem kommenden Schuljahr sollen Handys an Grundschulen verboten werden. Ziel ist es, die Konzentration der Schülerinnen und Schüler zu verbessern und sie besser vor den Folgen exzessiver Smartphone-Nutzung zu schützen. Kann ein Verbot dieses Problem tatsächlich lösen? Unter anderem diese Themen kommentiert unser Gast - Patryk Szostak, Pressesprecher und Kommunikationsleiter am Pilecki-Institu

Sein Buch hat die Emotionen der deutschen Leser hochkochen lassen. Seine Befürworter meinen, der Literaturforscher Prof. Dirk Oschmann habe das ausgesprochen, was viele seit langem gespürt hätten, es aber nicht in Worte fassen konnten oder wollten. Seine Kritiker behaupten, er sei schlicht ein undankbarer Nestbeschmutzer aus dem Osten.

Sein Buch hat die Emotionen der deutschen Leser hochkochen lassen. Seine Befürworter meinen, der Literaturforscher Prof. Dirk Oschmann habe das ausgesprochen, was viele seit langem gespürt hätten, es aber nicht in Worte fassen konnten oder wollten. Seine Kritiker behaupten, er sei schlicht ein undankbarer Nestbeschmutzer aus dem Osten. Das Buch "Der Osten, eine westdeutsche Erfindung" wurde zum Bestseller. Es scheut vor Vereinfachungen nicht, sagt dennoch viel über das deutsch-deutsche Verhältnis, aber auch über die Beziehungen zwischen dem westlichen und östlichen Teil Europas. Jakub Kukla hat sich mit dem Literaturwissenschaftler getroffen.

In Polen ist heute Fronleichnam – ein freier Tag, den wir zum Anlass nehmen, die Tagespolitik ruhen zu lassen und uns ganz der Kultur zu widmen. Zunächst reisen wir nach Warschau, auf eine Spurensuche zum berühmtesten Sohn der Stadt: Fryderyk Chopin verließ seine Heimat als junger Mann und kehrte nie wieder zurück – und doch ruht ein Teil von ihm bis heute im Herzen der polnischen Hauptstadt. In der sechsten Folge unserer Chopin-Reihe besuchen wir die Heilig-Kreuz-Basilika, in der seit dem 19. Jahrhundert das Herz des Komponisten aufbewahrt wird – eine Geschichte über Krankheit, Abschied und Erinnerung. Anschließend reisen wir nach Zielona Góra, wo eines der ältesten Kinos Polens seit Jahren auf neues Leben wartet. Vor 105 Jahren als „Kammer-Lichtspiele" eröffnet, erlebte das Haus gefeierte Premieren – und hofft heute auf seine Wiederbelebung. Mehr dazu im Infomagazin.

Wir werfen einen Blick auf die Beziehungen zwischen der Ukraine und der belarussischen Opposition. Wir gehen der Frage nach, warum Kiew seine bisherige Zurückhaltung aufgegeben hat und welche Folgen das für die Region haben könnte. Und schließlich werfen wir einen Blick in unser Archiv. Wir hören eine Aufnahme aus dem Jahr 1951 mit dem ersten DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck. Heute gilt die europäische Integration vielen als Friedensprojekt. Zu Beginn des Kalten Krieges wurde sie im Ostblock jedoch ganz anders gesehen.