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In dieser Folge aus der Serie "SPEZIAL Was lernen wir durch Trump?" widmet sich Gast-Host Michel Reimon dem Milliardär Peter Thiel, der Strömung der „dunklen Aufklärung“ und ihrer Rolle im politischen Projekt von Donald Trump – mit Blick auf Auswirkungen auf Europa und Österreich. Der Theologe Wolfgang Palaver schildert seine dreißigjährige Gesprächsbeziehung zu Thiel und verteidigt die Idee, Thiel öffentlich kritisch zu befragen, um Widersprüche und Gefahren seiner antidemokratischen Positionen sichtbar zu machen, statt ihn symbolisch „auszuladen“. Claudia Zettel hält dem entgegen, dass Thiels Ablehnung von Demokratie, Frauenwahlrecht und Gleichberechtigung längst offen dokumentiert sei und öffentliche Bühnen ihn eher normalisieren als entlarven. Im Zentrum steht die Ideologie der „dunklen Aufklärung“, die Gleichwertigkeit und Demokratie verwirft, technokratische CEO-Herrschaft und radikale technologische Beschleunigung propagiert und in libertären wie rechtsautoritären Netzwerken verankert ist. Die Runde diskutiert, wie Tech-Eliten wie Thiel, Elon Musk und andere Silicon-Valley-Akteure rechtspopulistische Bewegungen in den USA und Europa fnanzieren oder instrumentalisieren und damit Regulierungen, insbesondere der EU, zu unterlaufen versuchen. Aus europäischer Perspektive werden Versäumnisse bei Digitalisierung, KI, Plattformregulierung und strategischer Souveränität thematisiert, von der Abhängigkeit von US-Techkonzernen über Rüstungspolitik bis hin zur verschleppten Energiewende. Palaver und Zettel sprechen darüber, wie sich Europas Demokratien zwischen Effzienzversprechen des Marktes und dem politischen Anspruch auf Gleichheit und Solidarität behaupten können, ohne in nationalstaatlichem Kleinklein stecken zu bleiben. Am Ende verweist Palaver auf sein Buch „Medienmassen“ im Karl-Auer-Verlag zur technologisch-medialen Revolution und der Dunkelaufklärung und die Notwendigkeit, dem ideologischen Projekt der Tech-Eliten eine selbstbewusste, europäische demokratische Antwort entgegenzusetzen. Links zur Folge: Buch "Survival of the Richest" von Douglas Rushkoff (Morawa) Buch "Magnifica Humanitas" von Papst Leo XVI (Morawa) Buch "Medienmassen" von Michel Reimon (Carl-Auer-Verlag) Ganz offen gesagt #70 2025 „Trump, wie ein König – mit Ralph Janík" Ganz offen gesagt #2 2026 „Über Trump, Venezuela und die Folgen – mit Martin Weiss“ Ganz offen gesagt #19 2026 „Was lernen wir durch Trump? – Teil 1“ Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
„Mütter sind kein Diversity-Thema, sondern ein Business-Case, den wir seit Jahren ignorieren.“ In der Podcast-Folge #163 von Klartext HR spricht Stefan Scheller mit Melissa Sündram zum Thema „Mütter in Führung“. Die Arbeitswelt ist derzeit kaum eingerichtet auf Menschen, die über das Berufliche hinaus auch privat (Care)Verantwortung tragen. Dabei gäbe es eine Vielzahl von Ansätzen, wie HR das Potenzial von Müttern im Unternehmen deutlich besser wirksam werden lassen könnte. Mit Melissa diskutiere ich unter anderem darüber, * weshalb die aktuelle Arbeitswelt für Menschen mit großer Verantwortung außerhalb des Jobs nicht geeignet ist * inwiefern wir Führung und Karriere neu denken sollten * welche Rollen Mütter im Leadership dabei spielen können * was sich in der Personalstrategie und im Recruiting ändern muss, damit mehr Mütter Führungsrollen übernehmen * wie sich das Thema „Karriere mit Familie“ entwickeln wird * welchen Tipp sie für HR-Verantwortliche hat, um schon morgen mit der Veränderung zu beginnen Ein spannender Talk als 15-Minuten-Impuls. Klartext HR - Informieren. Inspirieren. Lernen. Viel Spaß damit! Melissa Sündram ist Führungskraft im Bereich Talent Acquisition, Mutter und Autorin des Buches „Mom goes Business“. Sie beschäftigt sich intensiv damit, wie wir Recruiting, Führung und Karriere neu denken müssen – insbesondere aus der Perspektive von Müttern in Führungsrollen. Ihre klare These: Wir verlieren nicht Talente, weil sie sich gegen Karriere entscheiden, sondern weil unsere Arbeitswelt oft nicht zu ihrem Leben passt. Melissa zeigt, warum Mutterschaft und Führung kein Widerspruch sind, sondern ein echter Mehrwert für Unternehmen und was sich dafür konkret ändern muss. >> LinkedIn-Profil von Melissa Sündram: https://www.linkedin.com/in/melissa-s%C3%BCndram-1912a1138 >> weitere Folgen Klartext HR: https://persoblogger.de/klartext-hr >> Lernen Sie auch das Podcast-Format YOUR HR STAGE von Stefan Scheller kennen: https://persoblogger.de/your-hr-stage
Nicht immer ist mit einer Schwangerschaft nur Freude verbunden. Gerade wenn das Geld knapp ist oder eine Beziehung kriselt, wachsen mit dem Babybauch auch die Sorgen. Caritas und katholische Fachverbände wie der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) können helfen mit ihren Angeboten der Schwangerschaftsberatung. Die Beratung ist kostenfrei und steht allen offen. „Oft geht es bei uns darum, sich in der neuen Situation erstmal zu ordnen“, sagt Daniela Vogel, Schwangerschaftsberaterin beim SkF Dülmen-Coesfeld. Die Sozialarbeiterin hilft werdenden Eltern beispielsweise dabei, Anträge für finanzielle Unterstützung zu stellen, klärt über Elternzeit und Elterngeld auf und berät auch bei Beziehungsproblemen. Ein besonderes Angebot der Schwangerschaftsberatung in Dülmen-Coesfeld ist der Schwerpunkt der Sexuellen Bildung. Die Mitarbeiterinnen besuchen Schulen und bieten Jugendlichen Raum, um über Sexualität zu sprechen: Menstruation, Verhütung, Selbstbestimmung im Internet. Dass diese besonderen Beratungsangebote, zu denen beispielweise auch die Beratung im Kontext von Pränataldiagnostik gehört, aufrechterhalten und auch ausgeweitet werden, ist für Elena Monin, Referentin für Schwangerschaftsberatung im Caritasverband für die Diözese Münster, eine wichtige Perspektive. Was viele nicht wissen: Auch wenn das Kind da ist, stehen die Beraterinnen den Familien noch bis zum dritten Lebensjahr des Kindes zur Seite. Zum Angebot der Schwangerschaftsberatung Dülmen-Coesfeld gehören Gruppen, bei denen sich regelmäßig Mütter mit Neugeborenen treffen, um Kontakte zu knüpfen und um den Beraterinnen Fragen zum richtigen Umgang mit dem Baby zu stellen. „Werdende Mütter und insbesondere die Kinder benötigen Unterstützung für einen guten Start ins Leben“, betont Elena Monin. Daniela Vogel, Schwangerschaftsberaterin beim SkF Dülmen-Coesfeld, und Elena Monin, Referentin für Schwangerschaftsberatung im Caritasverband für die Diözese Münster im Gespräch mit caritalks Moderatorin Juliane Büker. Mehr zum Thema: Die Schwangerschaftsberatung des SkF Dülmen-Coesfeld: https://www.skf-duelmen.org/dienste/schwangerschaftsberatung Infos „Schwangerschaft und Familie“ des Caritasverbandes für die Diözese Münster: https://www.caritas-bistum-muenster.de/aktuelles/themen/schwangerschaft-und-familie/schwangerschaft-und-familie
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Nico und Ann-Kathrin mit Isabelle Ewald, Manager Information Security Awareness bei der BDO Germany, ISACA-Aktive und Co-Autorin des Buchs „Kommunikation in der Cyberkrise", über ein Thema, das die drei selbst „digitale Entwicklungshilfe" getauft haben: Was müssen wir der nächsten Generation im Umgang mit KI, Daten und Medien mitgeben, damit wir nicht dieselben Fehler wiederholen wie bei der Medienkompetenz? Nicos provokante These zieht sich durch die ganze Folge: „Bei der Medienkompetenz haben wir es verpasst, bei der KI haben wir jetzt die Chance, es besser zu machen."Isabelle bringt dafür eine ungewöhnliche Perspektive mit. Vom Studium der systematischen Musikwissenschaft über den Online-Journalismus und die Strategieberatung ist sie in der Cybersecurity gelandet, ist Mutter, Dozentin am Zentrum für Schule, Jugend und Information der Schulbehörde Hamburg und steht regelmäßig auf Elternabenden. Genau dort beginnt für sie die „digitale Entwicklungshilfe": nicht bei großer Digitalkompetenz, sondern bei emotionaler Kompetenz und der Bereitschaft, sich der Welt der Kinder überhaupt zu öffnen. Verbote, sind sich die drei einig, laufen ins Leere, weil Kinder längst in einer digitalen Welt aufwachsen und KI ohnehin nicht mehr verschwindet. Wichtiger sei eine „Daten-Liebe": Jugendliche müssen verstehen, dass ihre Daten einen Wert haben und ein Stück weit sie selbst sind.Im zweiten Teil geht es ehrlich zur Sache: KI in der Arbeitswelt, Schatten-KI und Resilienz. Isabelle ordnet ein, warum KI als Werkzeug gehört, nicht als Allheilmittel, und warum guter KI-Einsatz vor allem intellektuelle Arbeit ist, ein echter Dialog statt blindes Bestätigen-Lassen. Beim Reizthema Schatten-KI plädieren alle drei dafür, Verbote durch Use Cases, klare Spielregeln und Schulung zu ersetzen, weil Menschen kreativ werden, sobald man ihnen etwas verbietet. Und sie diskutieren, warum eine gute Meldekultur und Eigenmacht der Beschäftigten mehr bringen als Panik und „geistige Brandstiftung", gerade in einer Welt, in der sich auch Angriffstechnik wie Deepfakes und Desinformation rasant demokratisiert.Im Gespräch geht es außerdem um:Warum „digitale Entwicklungshilfe" mehr ist als ein Schlagwort, und was wir der nächsten Generation wirklich mitgeben müssenWarum Verbote bei Kindern und KI ins Leere laufen, und warum emotionale Kompetenz mehr zählt als reine „Digitalkompetenz"Wieso Eltern und alle Bezugspersonen Ansprechpartner Nummer eins bleiben, statt Verantwortung an „die Schule" oder „die anderen" abzugebenWas „Daten-Liebe", Datenhygiene und Datenwertschätzung bedeuten, und warum Jugendliche den Wert ihrer Daten verstehen müssenWie KI die Arbeitswelt in drei Zonen teilt, und wo der „symbiotische" Mittelteil entsteht, den wir aktiv gestalten könnenWas Schatten-KI und Schatten-IT wirklich sind, und warum sie zugleich Zeichen von Innovation und ein Führungsthema sein könnenWarum „jeder seine eigene Firewall" ist und eine gute Meldekultur mehr bringt als PanikWie KI die Resilienz von Unternehmen verändert, zwischen demokratisierter Angriffstechnik und neuen SchutzmöglichkeitenWarum wir den Innovationsbegriff nicht verwässern sollten, Stichwort Buzzword-Falle wie schon bei Zero Trust und DigitalisierungDie zentrale Abschlussfrage: Was sollten wir ab morgen anders machen, um besser mit KI umzugehen?Eine Folge für alle, die mit Kindern, Teams oder ganzen Organisationen vor derselben Frage stehen: Wie bringen wir Menschen sicher, selbstbewusst und ohne Angst in eine Welt, in der KI nicht mehr wegzudenken ist? Oder, wie Nico es zum Schluss zusammenfasst: Am Ende brauchen wir starke Mauern, und die kann keine KI der Welt bauen.____________________________________________
Wir sind Weltmeister im Verdrängen – vor allem was die immer sichtbarer werdende Klimakatastrophe betrifft. Im bewegenden Film HOW DARE YOU entdecken drei Kinder das Thema und entscheiden sich zu handeln. Interessant ist dabei nicht nur das Engagement und der Einfallsreichtum der Kinder sondern auch auch die Reaktionen der Eltern: Sie sind schnell überfordert und wollen den „Elefant im Raum“ lieber weiter ignorieren, statt gegen die Klimakatastrophe aktiv zu werden. Der ebenso komische wie ernste Film von Regisseurin Mipo O tritt uns untätigen Erwachsenen gewaltig in den Hintern und wirkt besonders intensiv, weil weitgehend die Perspektive der Kinder eingenommen wird – auch dadurch, dass die Kamera auf Augenhöhe der Kinder ist. Im Podcast diskutieren wir auch darüber, was wir selbst tun können und Helena erklärt den „ökologischen Handabdruck“. Den Podcast haben wir direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2026 aufgenommen. Am Mikrofon: Malte und Helena von Sneaky Monday, Markus von translate or die, Karoline, Andras, André und Thomas.
Willkommen zu Utopia Good News: mehr Perspektive, weniger Krise. In dieser Folge geht es um Pläne für einen berühmten Wald, eine Studie, die uns zeigt, dass wir andere unterschätzen, ein wichtiges Verbot von Einwegprodukten und neue Forschungsergebnisse zu Korallen, die Hoffnung machen.
In dieser Folge der A&O-Hotline starten wir mit einem kleinen persönlichen Update: Anahita erzählt vom fünften Geburtstag ihres Sohnes – inklusive Kinderchaos, Organisation, Emotionen und allem, was so dazugehört, wenn plötzlich ein Haufen Fünfjähriger das eigene Zuhause übernimmt.Außerdem sprechen wir darüber, wie es uns gerade ganz allgemein geht, bevor wir uns einem Thema widmen, das nach der letzten Folge für viele Reaktionen gesorgt hat: Homeoffice. Wir haben viel Kritik zu unseren Aussagen bekommen und nehmen uns die Zeit, einige Punkte noch einmal einzuordnen, zu ergänzen und aus einer anderen Perspektive zu betrachten.Generell sprechen wir über Kritik im Netz: Wann ist sie berechtigt? Wann haben wir uns vielleicht unglücklich ausgedrückt? Und wann werden Aussagen bewusst oder unbewusst anders verstanden, als sie eigentlich gemeint waren? Zwischen Selbstkritik, Klarstellungen und ehrlichen Gedanken geht es darum, Verantwortung für die eigenen Worte zu übernehmen, ohne sich für jede Interpretation rechtfertigen zu müssen.Eine Folge über Alltag, Missverständnisse, unterschiedliche Blickwinkel – und darüber, warum Zuhören manchmal genauso wichtig ist wie Sprechen.
In dieser Podcastfolge spricht die psychologische Beraterin Lilli Heinze darüber, wie stark unsere persönliche Biografie und unbewusste Glaubenssätze den eigenen Umgang mit Geld prägen. Sie zeigt auf, wie man durch die Verbindung von traumasensibler Psychologie und christlichen Werten emotionale Blockaden löst, um echten inneren Frieden und Struktur auf dem Konto zu finden.
Andreas und Werner sprechen zum dritten Mal mit Jens Jüttner – und das aus gutem Grund: Seine beiden bisherigen Folgen (39 und 41) gehören zu den meistgehörten des Podcasts. Nach Krankheitsbeginn, akuten Phasen und Genesung geht es diesmal um eine entscheidende Frage: Wie übernimmt man nach einer schweren psychischen Erkrankung wieder selbst das Steuer? Jens ist bei diesem Thema Fachmann in mehrfacher Hinsicht: Er ist selbst betroffen gewesen und kennt die Erkrankung aus eigener Erfahrung. Gleichzeitig ist er Jurist, Betriebswirt, Autor und heute als EX-IN-Genesungsbegleiter – als Experte aus Erfahrung – in der Psychiatrie tätig. So erlebt er Empowerment aus einer doppelten Perspektive: in der Begleitung von Klientinnen und Klienten und immer wieder bei sich selbst. Gemeinsam füllen die drei den oft abstrakten Begriff „Empowerment“ mit konkretem Leben: vom Weg aus dem Kontrollverlust zurück zur Selbstbestimmung, über das Verstehen der eigenen Frühwarnzeichen und das Mitentscheiden bei der Behandlung bis hin zum Umgang mit Stigma und Selbststigma. Es geht um Selbstwirksamkeit, Hoffnung und Sinn – aber auch ehrlich um die Grenzen von Empowerment, das niemals zum neuen Druck werden darf. Und um einen befreienden Gedanken von Jens: dass Recovery ein nie abgeschlossener Prozess sein darf – und das vollkommen in Ordnung ist. Eine Mut machende Folge für Betroffene, Angehörige und Fachleute. Unser Gast Jens Jüttner (Autor & Referent): https://www.jensjuettner.com/ Buch: „Als ich aus der Zeit fiel – Mein Weg durch die paranoide Schizophrenie“ (pinguletta Verlag, ISBN 978-3-948063-11-5). pinguletta Verlag: https://www.pinguletta-verlag.de/ Empowerment, Recovery & Peer-Arbeit EX-IN Deutschland (Genesungsbegleitung / Experten aus Erfahrung): https://ex-in.de/ Andreas Knuf: „Empowerment und Recovery“ (Psychiatrie Verlag): https://psychiatrie-verlag.de/product/recovery-und-empowerment/ Hintergrund zum Krankheitsbild psychenet.de – Was ist eine Psychose?: https://www.psychenet.de/de/entscheidungshilfen/entscheidungshilfe-psychose/was-ist-eine-psychose/was-ist-eine-psychose-2.html Unsere früheren Folgen mit Jens Jüttner Folge 39 – Schizophrenie Teil 1: Krankheitsbeginn und akute Phasen Folge 41 – Schizophrenie Teil 2: Krankheitsbewältigung, Genesung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft
Ein Trader meldet sich nach langer Zeit wieder. Er hat unsere Inhalte verfolgt, verstanden – und trotzdem lange nicht umgesetzt. Kein neues Setup hat den Unterschied gemacht. Kein besserer Indikator. Kein „Geheimwissen“. Sondern ein einfacher, aber unbequemer Punkt: Die meisten Probleme im Trading entstehen nicht im Markt – sondern im eigenen Verhalten. In dieser Folge geht es genau darum: Warum zu viel Screen-Time, zu viel Kontrolle und zu viel Nachdenken oft das eigentliche Problem sind. Und warum viele Trader sich unbewusst in genau das Gegenteil von dem bewegen, was sie eigentlich suchen – Freiheit, Klarheit und Struktur. Wir sprechen darüber, warum weniger Eingreifen oft bessere Ergebnisse bringt, warum Regeln wichtiger sind als Emotionen und wie ein klarer, regelbasierter Ansatz Trading wieder einfach machen kann. Kein Hype. Kein Overthinking. Nur die ehrliche Perspektive auf das, was Trader wirklich blockiert. Trading lernen - Unsere Strategie einfach erklärt Persönliche Trading Ausbildung ⮕ https://4rex-impulse.com Broker mit niedrigen Spreads ⮕ https://broker.4rex-impulse.com Telegram Kanal ⮕ https://t.me/FourRex
Meditation, Coaching & Life / Der Podcast mit Michael "Curse" Kurth
Was, wenn wir unser Leben damit verbringen, Halt zu suchen? In Coaching, Meditation oder Selbstoptimierung, obwohl es diesen festen Halt gar nicht gibt? In dieser Episode von Meditation, Coaching & Life spricht Curse über eine radikale buddhistische Perspektive: das Leben als freier Fall ohne Fallschirm und ohne Boden. Du erfährst: - warum unser Drang nach Kontrolle und Glück oft genau das Gegenteil erzeugt - was die Metapher vom „freien Fall ohne Aufprall“ wirklich bedeutet - wie ein Perspektivwechsel von Kontrolle hin zu Akzeptanz mehr Leichtigkeit ermöglichen kann Eine Folge über Loslassen, Realitätssinn und den Umgang mit dem Unkontrollierbaren im Leben. Viel Freude damit. Das neue Buch „Bad Meditators Club“ jetzt vorbestellen: https://wonderl.ink/@bmcbuch Wir haben einen neuen YouTube Kanal!!!! Gerne folgen, liken, teilen, Liebe da lassen: https://www.youtube.com/@MeditationCoachingLife www.curse.de Curse auf Instagram: www.instagram.com/cursezeit Curse auf Facebook: www.facebook.com/curseofficial Curse auf TikTok: https://www.tiktok.com/@curseofficial Curse auf YouTube: https://www.youtube.com/@Curseofficial
In dieser besonderen Solo-Ausgabe vom CULTiTALK begrüßt Georg Wolfgang die Hörer:innen zu einer kompakten Folge, in der er das große Thema Fußball-WM und dessen Verbindung zu Leadership und Unternehmenskultur beleuchtet. Passend zum Start der Weltmeisterschaft in Amerika, Mexiko und Kanada nimmt Georg das Veröffentlichungsdatum der Episode als Anlass, den aktuellen WM-Hype – oder vielmehr das Ausbleiben der Euphorie – sowohl aus der Perspektive eines leidenschaftlichen Fußballfans als auch im Hinblick auf sein Fachbuch „Leadership League“ zu reflektieren. Georg Wolfgang spricht offen über seine eigenen Erwartungen an die Weltmeisterschaft, den noch fehlenden Vibe in Deutschland und zieht Parallelen zu Team- und Unternehmenskulturen. Er thematisiert die Wechselwirkung zwischen Leistung und Begeisterung, sowohl im Fußball als auch im Business, und stellt die zentrale Frage: Was kommt zuerst – die starke Teamleistung oder die Euphorie der Fans bzw. Mitarbeitenden? Im Verlauf der Folge berichtet Georg von der Entstehung seines gemeinsamen Buchprojekts mit Marcus Bingenheimer-Zimmermann, der spannende Einblicke aus dem Profifußball liefert. Die beiden Autoren setzen sich damit auseinander, was Unternehmen aus dem Fußball in Bezug auf Führung, Motivation und Teamzusammenhalt lernen können. Das Buch „Leadership League“ bildet den roten Faden der Solo-Folge. Georg gibt einen Ausblick auf geplante weitere Episoden mit Impulsen aus verschiedenen Buchkapiteln – ohne dabei in einen reinen Sport-Podcast abzudriften. Die Metapher „Die Kabine schlägt den Konferenzraum“ steht dabei im Mittelpunkt: Wie kann der Spirit und die Dynamik eines Fußballteams auf Geschäfts- und Unternehmensebene übertragen werden? Abschließend lädt Georg die Hörer:innen ein, ihre eigene Meinung zur aktuellen WM-Stimmung zu teilen und empfiehlt das Buch für alle, die sich für moderne Führung und Kulturentwicklung interessieren. Alle Links zu Georg und dem Culturizer: Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang Culturizer: https://culturizer.app CULTiTALK: https://cultitalk.de Buch: https://shop.haufe.de/prod/leadership-league?srsltid=AfmBOoqETIX_m5OF4ZJHUloqGv2i1CnImESabMnB7f_ErS8UMrTBby5w
"Bei Dajles" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina MagritzTeil 10„Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“Sprecherin Cassiel Metris Redaktion und Realisation Uwe Kullnick (Hördauer 4 Minuten)
Der Krieg im Gazastreifen ist einer brüchigen Waffenruhe gewichen. Auf Demonstrationen in Westeuropa und in den USA sind zumeist einseitige Parolen pro Israel oder pro Palästina zu hören. Ausgleichende Stimmen gehen in dieser Lage fast völlig unter. Vor kurzem ist in Deutschland ein Buch erschienen, das eine vollkommen neue Perspektive bietet: Der aus Gaza stammende 29-jährige Hamza Abu Howidy hat seine Erinnerungen aufgeschrieben. Es ist die Geschichte eines Hamas-Gegners, der sich Frieden mit Israel wünscht.
Stell Dir vor, es gibt eine Instanz in Dir, die tiefere Antworten kennt als Dein Verstand. Ein Ort, an dem alles Grübeln und Zerdenken sich beruhigt und Deine innere Stimme die Führung übernimmt. Genau an diesen Ort gehen wir heute. Denn oft wird unsere innere Stimme immer leiser in unseren lauten Gedanken und allem, was von außen auf uns einwirkt. In dieser Podcast-Episode begleite ich Dich in eine kreative Schreibübung, mit der Du wieder wahrnehmen kannst, was tief in Dir gesehen und gehört werden will. Wähle dafür gerne eine Frage oder ein Thema, das Dich gerade bewegt, bei dem du feststeckst und Dir Klarheit, Antworten oder eine neue Perspektive wünschst. Wie Du Deine innere Stimme wiederfinden kannst Wir gehen in dieser Schreibübung raus aus dem Kopf und lassen den Stift von unserer Schreibstimme führen. Das Besondere daran ist, dass Du Dich vorher intuitiv mit einem Deiner inneren Anteile verbindest, der Dich heute tragen und leiten darf. Es ist ein innerer Dialog mit der Qualität in Dir, die heute sprechen und Dir einen neuen Blickwinkel schenken will. Diese Stimme öffnet einen Raum, in dem Du Dir selbst auf einer tieferen Ebene zuhören und begegnen kannst. Ich lade Dich von Herzen ein, Dich auf dieses kleine Schreibritual einzulassen und ganz offen und wertfrei zu erkunden, was Deine innere Stimme Dir sagen möchte. Alles Liebe, Deine Nina In dieser Episode erfährst Du: Wie Schreiben unsere innere Stimme hörbar macht Warum Schreibübungen im Coaching so kraftvoll sind Wie Du unterschiedliche Schreibstimmen nutzen kannst Wie Du Deinen inneren Anteilen liebevoll Raum schenkst Shownotes: Mutterleicht® Summer School 2026 Creation Labs – neue Themen und Termine Gefühlsfülle Kartenset & Kurs Newsletter-Anmeldung Mehr über mich Instagram
Manche Menschen trifft man immer wieder. Auf LinkedIn. Auf Veranstaltungen. Über gemeinsame Kontakte. In Netzwerken.Zum Käffchen oder zum Essen. Und irgendwann sitzt man sich endlich im LEKKER ANDERS Podcast gegenüber. So ist es mit Chérine de Bruijn. Und genau deshalb freue ich mich besonders über diese Episode. Nicht nur, weil wir beide Niederländerinnen sind, die in Deutschland leben und arbeiten, sondern auch weil Chérine in diesem Monat, in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum feiert:
Sarah Rojewski ist KI-Beraterin, Keynote-Speakerin und Co-Hostin von „Reboot Society". Ihre Mission: KI menschlicher machen. Aber was heißt das konkret – im Jahr 2026?Wir sprechen über ihren ungewöhnlichen Weg von der geisteswissenschaftlichen Perspektive in die KI-Welt, über ihr erstes Chatbot-Projekt 2016 bei Telefónica und darüber, warum Unternehmen heute nicht an Modellen scheitern, sondern an Emotionen, Statusverlust und Ängsten, die nie ausgesprochen werden.Außerdem: Wie eine gute Shadow-AI-Policy aussieht, wo Sarah ihre persönliche ethische rote Linie zieht, warum Europa KI-Vordenker an die USA verliert – und welches Narrativ über KI sie in Deutschland am liebsten sofort beenden würde.Mehr zu Sarah: https://sarahrojewski.com | Instagram: @sarah_rojewski | Podcast: Reboot SocietyAnd finally all about me: https://danieljung.io
Vom Finanzvertrieb zur Haustür-Kaltakquise – und wieder zum Unternehmertum.In dieser Folge haben wir mit Florian Sommer einen Gast, der einen ungewöhnlichen Weg gegangen ist.Gestartet im Finanzvertrieb, heute verantwortlich für ein Team von rund 30 Personen und tausende Neukunden pro Monat – über einen der härtesten Vertriebswege überhaupt: die Haustür.Wir sprechen über Vertrieb, Unternehmertum, Kaltakquise, Führung und die Learnings, die branchenübergreifend funktionieren.Diese Folge ist für alle, die verstehen wollen, warum manche Prinzipien im Vertrieb immer gelten – egal ob Finanzberatung, Strom, Gas oder Glasfaser.Hast du heute wertvolle Infos mitgenommen, die du noch nicht wusstest oder die dich weiterbringen?Vielleicht hat sich ja auch eine neue Perspektive bei dir aufgetan.Wenn du bereit bist, deinen Status quo zu hinterfragen und aufs nächste Level zu bringen, dann sichere dir dein kostenloses Kennenlerngespräch auf: stornofabrik.deSchreib' uns auf Instagram.Wenn du mindestens einmal lachen, weinen oder fluchen musstest, hinterlasse uns bitte eine 5-Sterne-Bewertung und ein Feedback auf iTunes, abonniere diesen Podcast und teile ihn mit anderen Kollegen.Das kostet dich maximal zwei Minuten und hilft uns dabei, den Podcast weiter zu verbessern und die Inhalte noch besser zuschneiden zu können.Vielen Dank vorab für dein Engagement!Natürlich darfst du uns auch konstruktives Feedback hinterlassen oder uns auf Instagram anschreiben, wenn du dich angesprochen oder provoziert fühlst und mit uns sprechen willst.Wir suchen immer den Austausch und entwickeln uns weiter durch neue Perspektiven!
Die Angst greift um sich. Sie scheint unser Handeln zu lähmen und Misstrauen in unserer Gesellschaft zu säen. An die Stelle nüchterner politischer Analyse tritt zunehmend eine Emotionalisierung, die sich in Hass und Hetze entlädt. Unsere Hoffnungen weichen düsteren Zukunftsbildern, und anstelle von Eigenverantwortung tritt das Gefühl persönlicher Ohnmacht. Es ist höchste Zeit, dieses vielschichtige Gefühl differenziert zu beleuchten – aus sozialpsychologischer, soziologischer und rechtsphilosophischer Perspektive. Wir möchten die Funktion der Angst in unserer Gesellschaft kritisch hinterfragen und ihre Wirkungen genauer in den Blick nehmen. ANGST ALS GESELLSCHAFTLICHE STIMMUNG Prof. em. Dr. Heinz Bude, Professor em. für Makrosoziologie an der Universität Kassel PROF. EM. DR. HEINZ BUDE Heinz Bude, Jahrgang 1954, leitete von 2000 bis 2023 das Lehrgebiet Makrosoziologie an der Universität Kassel. Von 1992 bis 2014 war er zudem am Hamburger Institut für Sozialforschung tätig und war dort Leiter des Arbeitsbereichs Die Gesellschaft der Bundesrepublik. Im Jahre 2016 erhielt er von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie den Preis für Hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie. Seit 2020 ist er Gründungsdirektor des documenta Instituts in Kassel. Unter seinen Veröffentlichungen Deutsche Karrieren (1987), Die Ausgeschlossenen (2008), Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee (2019) und zuletzt Abschied von den Boxern (2024) sowie der Roman mit Zeichnungen von Bude, Munk, Wieland Transit 64 (2025). Cover: Evgeni Tcherkasski auf Unsplash
Heute wurde im Thurgauer Parlament, dem Grossen Rat, erstmals über das Energiegesetz diskutiert. Die Diskussion war so hitzig, dass sie nicht abgeschlossen werden konnte. Dabei hat die SVP die anderen Fraktionen ziemlich verärgert. Weitere Themen: · Nach einer langen Diskussion hat das St. Galler Kantonsparlament am Vormittag entschieden, das Kopftuch für Lehrpersonen zu verbieten. Dabei zeigte sich, dass mehrere Fraktionen gespalten waren. Auch andere religiöse Symbole sind von dem Verbot betroffen. · Eine neue Online-Sammlung des Landesarchivs bietet die Möglichkeit, mehr über die Geschichte des Kantons Glarus vom 19. Jahrhundert bis heute zu erfahren. Darin wurden Fotografien, Filme und Tonaufnahmen aus dem ganzen Kanton zusammengetragen und zugänglich gemacht. · Auf dem I+D-Campus in Kreuzlingen sollen Forschung und Wirtschaft zusammenkommen und sich austauschen. Die Idee dahinter: Unternehmer sollen ihr eigenes Unternehmen einmal aus einer anderen Perspektive betrachten. Ein Besuch vor Ort.
Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
1.500 Kommentare und zwei Welten; Der Tod von Social Media und der „Du hast recht“-Button. Chris bringt ein Thema mit, das harmlos beginnt und dann nicht mehr loslässt: Die Late Show mit Stephen Colbert wurde abgesetzt und Chris hat getan, was er sich sonst verbietet: Kommentare gelesen. Unter einem Artikel der New York Times, 1.500 Stück. 90 Prozent Dankbarkeit, 10 Prozent reines Vitriol, dazwischen nichts. Zwei Lager, die nicht bloß anderer Meinung sind, sondern auf völlig verschiedenen Realitätsgrundlagen zu stehen scheinen. Wie kann man so eindeutig gegen jemanden sein, den man selbst als zugewandt erlebt? Und warum begünstigt das Medium diese Schere? Wir landen schnell bei der These: Kommentarspalten sind gar kein Dialog. Sie sind Kabinen nebeneinander, in die jeder seine isolierte Ansicht kritzelt – „hier bin ich, friss oder stirb". Chris hat ein „Dopamin-Brain": LinkedIn, ein Feed, der ihn depressiv zurücklässt, ein Doomscrolling, dem er kaum entkommt. Alex bringt die Perspektive der Systeme dazu: Diese Spalten existieren nicht aus Versehen, sie verlängern die Verweildauer und füttern die Ads. Algorithmen sind wie eine unaufgeräumte Ecke. Nur, dass jemand ununterbrochen Müll hineinwirft. Uns beschäftigt Chris‘ Favorit, Jason Kottkes Blog, als einer der letzten Safe Spaces im Netz, die Frage, ob die Tagesschau überhaupt Kommentare braucht und die Rücksichtslosigkeit bei Meta und Co. Warum gute Regeln nicht das Gegenteil von Freiheit sind, sondern ihr Schutz. Denn im rechtsfreien Raum gewinnen die, die sich am wenigsten erlauben zu fragen, wem sie schaden. Am Ende bleibt ein leiser Verlust: Vielleicht haben wir ein Medium verloren. Die Möglichkeit ehrlicher, leiser, auch mal mondäner Kommunikation im Netz. Vielleicht finden wir es ja wieder. Schön wäre es. Bis dahin: Klebt eure Kommentare gern auf einen Zettel an den Bildschirm, wir lesen mit. In der Folge erwähnt: Last week tonight mit John Oliver: https://de.wikipedia.org/wiki/Last_Week_Tonight_with_John_Oliver Stephen Colbert: https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Colbert New York Times Artikel: https://www.nytimes.com/2026/04/28/business/media/stephen-colbert-late-night-show.html Jason Kottke Blog: https://kottke.org/ --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
In dieser Woche begegnet die Zuhörer und Zuhörerinnen der Podcast «Thunerts Thema» in einer erweiterten Form: Statt einer einzelnen Ausgabe wird es im Laufe der Woche zwei Beiträge geben. Dabei handelt es sich um eine Ausnahme, die sich aus dem aktuellen Thema ergibt und unterschiedliche Blickwinkel sichtbar machen soll. Anliegen ist es beide Argumentationslinien aufzuzeigen und einen ausweitenden Eindruck von der Komplexität des Zusammenhangs zu bekommen. Im Mittelpunkt steht nämlich erneut der anhaltende Konflikt um die KI-Klausel bei Netflix. Zahlreiche Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler arbeiten derzeit weiterhin nicht für den Streaming-Anbieter, weil sie eine Vertragsregelung ablehnen, die Netflix die Nutzung ihrer Stimmen für KI-Trainingszwecke erlaubt. Besonders aus den Reihen des Verbands Deutscher Sprecher*innen (VDS) kommt Kritik an einer Vereinbarung, die zwischen Netflix und dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) ausgehandelt wurde. Nach dieser Regelung darf vorhandenes Sprachmaterial für Zwecke der Qualitätskontrolle und Optimierung von KI-Systemen verwendet werden. Die Erzeugung künstlicher Stimmen ist davon laut BFFS ausgenommen und würde theoretisch eine zusätzliche, freiwillige Zustimmung erfordern. Der heutige Gesprächspartner, Till Voelger vom BFFS, bewertet diese Vereinbarung als Fortschritt. Aus seiner Sicht schafft sie erstmals einen rechtlichen Rahmen in einem Bereich, in dem KI-Trainingsprozesse bislang weitgehend ohne verbindliche Regeln stattgefunden haben. Die Vereinbarung könne Betroffenen künftig bessere Möglichkeiten geben, Verstöße nachzuweisen und zu verfolgen. Am Donnerstag werden wir zusätzlich nochmal auf eine andere Perspektive zurückkommen, der diese Regelung nicht ausreicht und zu unsicher erscheint.
Wie verändert es den eigenen Blick auf die Welt, wenn wir uns Nervensystem- und Traumawissen aneignen? Und wie könnte das Prinzip "Regulation first!" die Welt und unser gesellschaftliches Zusammenleben beeinflussen? Darüber sprechen wir heute zu dritt mit unserer Interviewgästin Verena König. Es geht um Sicherheit und Scheinsicherheiten, um Kapitalismus und darum, wie sehr unser Nervensystemszustand unsere Perspektive und unsere Handlungsmöglichkeiten beeinflusst. Verena erzählt eine Geschichte aus ihrem Leben, die zeigt, wie Regulation vor Manipulation schützen kann. Außerdem teilen Verena und Kati ihre Motivation und Vision für ihre Arbeit und erzählen, warum sie sich dafür einsetzen, mehr Nervensystemwissen und Regulation in die Welt zu bringen. Eine wirklich reichhaltige Folge! Wir wünschen dir eine inspirierende Zeit beim Lauschen :) Links: Bisherige Podcast-Gespräche von Verena und Kati: https://helperscircle.de/2023/09/48-gespraech-unter-expertinnen-mit-verena-koenig/ https://www.verenakoenig.de/blog/157-akuttrauma-und-die-flutkatastrophe-mit-kati-bohnet/ Homepage von Verena König: https://www.verenakoenig.de/ Buch “Nervenstark Verbunden - Selbstregulation von Kindern stärken”: https://shop.autorenwelt.de/products/nervenstark-verbunden-von-kati-bohnet?variant=54542319386949&utm_source=podcast&utm_medium=organic Homepage von Kati Bohnet: http://katibohnet.de?utm_source=podcast&utm_medium=organic Homepage von Martha Pany: https://marthapany.com?utm_source=podcast&utm_medium=organic
In dieser Episode ist Peter Simon, Jugend- und Stützpunkttrainer, zu Gast. Gemeinsam sprechen wir über einen neuen Blick auf Spielprinzipien und die Frage, wie wir diese für Kinder und Jugendliche verständlicher und praxisnäher vermitteln können. Ausgehend von klassischen Spielprinzipien diskutieren wir, warum viele Modelle für junge Spieler oft zu abstrakt sind. Peter stellt einen Ansatz vor, der den Spieler statt den Trainer in den Mittelpunkt rückt. Dabei werden die Prinzipien aus der Perspektive des Spielers gedacht und in konkrete Handlungsanweisungen übersetzt. Außerdem sprechen wir über Methoden, Key-Events und Codewörter, die Orientierung geben und die Entwicklung der Spieler messbarer machen können. Wie können wir Leistungen unabhängig vom Ergebnis bewerten? Und wie schaffen wir eine Sprache, die Kinder wirklich verstehen? Eine Folge für alle Trainer:innen, die Spielprinzipien einfacher, verständlicher und spielernäher vermitteln möchten.
Immer wieder erschüttern Skandale Kirchen und christliche Organisationen. Fehlverhalten von Leitern, geistlicher Missbrauch, Machtmissbrauch oder andere Formen von Schuld kommen ans Licht – oft erst nach vielen Jahren. Doch warum werden Warnsignale so häufig übersehen? Warum fällt es Menschen und Organisationen manchmal schwer, unangenehme Wahrheiten anzusprechen? Und wie können wir verhindern, dass eine Kultur des Vertuschens entsteht? In dieser Folge spricht Tobias Teichen über die Dynamiken hinter sogenannter Cover-up Culture – einer Kultur, in der Probleme verdeckt, relativiert oder zu lange intern gehalten werden. Dabei geht es nicht darum, auf andere zu zeigen, sondern die Frage zu stellen: Was können wir daraus lernen? Was bedeutet das für unsere Gemeinden, unsere Familien und unser eigenes Leben? Außerdem werfen wir einen Blick auf eine biblische Sicht von Buße, Verantwortung und Wahrheit. Denn Gottes Ziel ist nicht Vertuschung, sondern Heilung. Nicht Verdrängung, sondern Freiheit. Und diese beginnt dort, wo Schuld ans Licht kommt. Themen dieser Folge:• Warum Fehlverhalten oft lange verborgen bleibt• Die Gefahren von Cover-up Culture• Der Umgang mit Vorwürfen in Kirchen• Typische Schwachstellen geistlicher Organisationen• Warum Wahrheit und Transparenz unverzichtbar sind• Eine biblische Perspektive auf Buße und Verantwortung• Was wir persönlich aus Krisen und Skandalen lernen können
Wir freuen uns über deine Fragen und danke dir für deinen Kommentar!
Seit Jahrzehnten wird in der Human Design Welt über das Jahr 2027 gesprochen - doch was bedeutet dieser Wandel eigentlich wirklich? Und warum haben so viele Menschen das Gefühl, dass sich die Welt bereits jetzt grundlegend verändert? In dieser Podcastfolge nehme ich dich mit in eines der faszinierendsten und gleichzeitig meistdiskutierten Themen im Human Design. Wir sprechen darüber, warum alte Systeme ins Wanken geraten, weshalb immer mehr Menschen nach ihrer eigenen Wahrheit suchen und was Individualität, Selbstverantwortung und innere Autorität mit dem globalen Shift zu tun haben. Du erfährst: ✨ Was Human Design über 2027 sagt ✨ Was das Kreuz des Schlafenden Phönix bedeutet ✨ Warum sich Arbeit, Beziehungen und Gemeinschaft aktuell so stark verändern ✨ Weshalb immer mehr Menschen bestehende Lebensmodelle hinterfragen ✨ Warum innere Autorität in den kommenden Jahren wichtiger werden könnte als je zuvor ✨ Wie du den Wandel bewusst für dich nutzen kannst Diese Folge ist keine Weltuntergangs-Prognose, sondern eine Einladung, die aktuellen Veränderungen aus einer neuen Perspektive zu betrachten und zu verstehen, warum so viele Menschen gerade spüren, dass ein neues Kapitel beginnt.
Knut und Girisha Fernando sprechen über ein Thema, das Augsburg auf besondere Weise verbindet:Wasser ist nicht nur Ressource – sondern Klang, Geschichte, Begegnung und Zukunft.Diese Episode geht dahin, wo Wasser plötzlich mehr wird als Infrastruktur:Zwischen UNESCO-Welterbe, globaler Musik, kolonialen Handelsrouten und Fachkräftemangel entsteht ein Gespräch über die Frage, warum Kultur für eine Stadt mehr ist als Freizeitprogramm.
Wann fällt es dir leichter, Gott zu loben – wenn in deinem Leben alles glänzt oder gerade dann, wenn nicht alles ganz perfekt läuft? Und was wäre, wenn genau dieser Lobpreis eine Kraft freisetzt, die du nie für möglich gehalten hättest? Gott zu loben, wenn es uns gut geht, ist leicht. Doch gerade dann, wenn nicht alles ganz perfekt läuft – im Job, in einer Beziehung oder mit einer Enttäuschung, die wir nicht loswerden – ist es etwas Außergewöhnliches, und genau dann hören Menschen zu. Sorgen und Streit ändern deine Umstände nicht – aber dein Lobpreis kann es. Er sprengt Ketten, nicht nur deine eigenen, und verändert deine Perspektive hin zu Gottes Herz. In dieser Predigt nimmt uns Pastor Silas mit in Apostelgeschichte 16, wo Paulus und Silas geschlagen, blutend und in Ketten gegen Mitternacht im Gefängnis sitzen – und anfangen, Gott zu loben. Sie kennen das Ende ihrer Geschichte nicht. Doch ihr Lobpreis bleibt nicht ohne Wirkung. Wo wartest du gerade darauf, dass sich erst alles ändert, bevor du singst? Was würde geschehen, wenn du heute anfängst – mitten in der Nacht? Weitere Informationen zu unsere Kirche findest Du hier: https://www.amen.berlin Dich hat die Predigt gesegnet? Hilf uns das noch mehr Menschen diesen Segen auch erleben und unterstütze uns finanziell unter: https://www.amen.berlin/geben
In dieser Folge teile ich meine aktuelle Perspektive auf soziale Medien und die darin liegende Ambivalenz. Mein Umgang mit digitalen Plattformen bewegt sich nämlich in einem wiederkehrenden Kreislauf aus intensiver Nutzung und radikalem Verzicht - dieses Muster führt mich zu der Frage, ob ich es jemals schaffen werde, mich langfristig von diesen Apps zu distanzieren. Auf der bewussten Ebene ist mir klar, dass mein Leben qualitativ besser wäre, wenn soziale Medien nicht länger ein Teil davon wären. Gleichzeitig ziehen mich Bedürfnisse nach Unterhaltung, Anschluss und Geltung immer wieder zurück in die Sucht. Genau darin liegt für mich die zentrale Herausforderung: die Kraft aufzubringen, mein Wohlbefinden zu priorisieren, auch wenn ich dafür alte Gewohnheiten loslassen muss. Trotz der vorherigen gescheiterten Versuche möchte ich einen neuen Anlauf wagen und soziale Medien aus meinem Alltag eliminieren - in der Hoffnung, mich von permanenter Reizüberflutung zu befreien und mein Nervensystem zu beruhigen. Denn je mehr Aufmerksamkeit ich nach außen richte, desto schwerer fällt es mir, mein Inneres in Ordnung zu halten. Ich denke nicht, wir sollten alle als Kollektiv auf soziale Medien verzichten - vielmehr möchte ich dich dazu möchte dich ermutigen, deinen eigenen Impulsen nachzugehen, wenn du bestimmte Dinge oder Herangehensweisen immer wieder hinterfragst. Denn häufig wissen wir intuitiv, was für uns richtig ist, stoßen jedoch auf mentale Blockaden und externe Einflüsse, die uns davon abhalten, entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Vielleicht beginnt echte Veränderung in dem Moment, wenn wir aufhören, unsere Gedanken durch endlosen Konsum zu unterdrücken - und anfangen, uns selbst aktiv zuzuhören. Viel Spaß beim Anhören!Hier kannst du mich abonnieren & exklusive Inhalte anhören: https://podcasters.spotify.com/pod/show/banusjournal/subscribeMein WhatsApp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029VacCNG9DeONFf8H8n70yMein Pinterest: https://pin.it/2jPEKUrUqDie Folgen über Social Media:https://open.spotify.com/episode/7IkHLyNIAr1Xft3k13yBMe?si=57d233938f634d9chttps://open.spotify.com/episode/5NZGorURa2HBmxXf3dCvhU?si=2b209c76854345eahttps://open.spotify.com/episode/39BVbv3lKknFtzMp3no0aA?si=e33bfcb698ce442dhttps://open.spotify.com/episode/2F1xSHtkjgDXK1RxvCJk0W?si=d321b4b2d2814794Die Folgen über meine Accounts:https://open.spotify.com/episode/2Nmna3YnjW5Gf4h41g6ery?si=30cec0263e174b25 https://open.spotify.com/episode/5uhKw0LwQAeodia68BWptL?si=03669bf4799f4396Die Folgen über Stress:https://open.spotify.com/episode/3Slk9Li9oeYDCkrI2zYCCS?si=9dcd12497ecc405ehttps://open.spotify.com/episode/4xP3b2wLbJNgKdGCa9LmaF?si=939988d2983a4d78
Dänemark hat in den vergangenen Jahren ein Tempo bei der Elektromobilität vorgelegt, das aus deutscher Perspektive fast unwirklich wirkt. Vor acht Jahren waren weniger als 10.000 E-Autos auf dänischen Straßen unterwegs, heute sind es mehr als 600.000. Jedes fünfte Auto im Land fährt vollelektrisch, es gibt inzwischen mehr Stromer als Diesel-Pkw, und der Branchenverband Mobility Denmark rechnet damit, dass Dänemark die Marke von einer Million E-Autos bereits in den kommenden Jahren überschreitet. Wie konnte das gelingen? Genau dieser Frage gehe ich in der aktuellen Folge des Elektroauto-News-Podcasts gemeinsam mit Ilyas Dogru nach. Ilyas ist Chefberater und Verbraucherökonom beim FDM, dem dänischen Pendant zum ADAC. Seit acht Jahren beobachtet und kommentiert er den dänischen Markt rund um Elektromobilität, Steuerpolitik und Ladeinfrastruktur. Wir treffen uns für das Gespräch in Kopenhagen und fahren anschließend gemeinsam zu mehreren Ladepunkten, um nicht nur über den dänischen Markt zu reden, sondern ihn direkt zu sehen. Im Gespräch arbeiten wir die Bausteine des dänischen Erfolgs heraus. Wir sprechen über die Zulassungssteuer, die fossile Pkw mit bis zu 150 Prozent belegt und Stromer im Gegenzug spürbar entlastet. Wir schauen auf die Stromsteuer-Erstattung beim Heimladen, die das Fahren zusätzlich verbilligt. Wir diskutieren den dänischen Lademarkt mit über 60.000 öffentlichen Ladepunkten, mehr als 7000 Schnellladern und Marktpreisen von rund 47 Cent ad hoc – und werfen einen Blick zurück auf eine Zeit, die Ilyas selbst als Wilden Westen bezeichnet, bevor klare Regulierung Ordnung in den Markt brachte. Zentral ist unser Gespräch über die digitale Infrastruktur. Jeder dänische Haushalt verfügt über einen Smart Meter, dynamische Tarife sind Standard, und das Heimladen lässt sich automatisiert in günstige Zeitfenster verschieben. Genau hier sieht Ilyas die größte deutsche Schwäche – und er sagt es offen. Zum Schluss schauen wir auf die Baustellen, die auch Dänemark noch bewältigen muss: das Recht auf Laden in Mehrfamilienhäusern, die anstehende politische Entscheidung zur künftigen E-Auto-Besteuerung und den Sprung zum bidirektionalen Laden, mit dem das E-Auto zur mobilen Batterie für das Stromnetz wird. Eine Folge mit vielen konkreten Zahlen, klaren Einordnungen und einem ehrlichen Blick darauf, was Deutschland aus dem dänischen Vorgehen mitnehmen kann. Viel Spaß beim Hören.
Kannst du wirklich Zeit managen? Sadhguru erklärt, warum das unmöglich ist – und was du stattdessen tun kannst.
Die Sicherstellung der Stromversorgung im Winter gehört derzeit zu den zentralen energiepolitischen Herausforderungen der Schweiz. Passend dazu ist jetzt das zweite Buch von Martin Schlumpf erschienen. In «Stromloch im Winter – Scheitert unsere Energiewende?» analysiert Schlumpf die zukünftige Stromversorgung der Schweiz aus einer physikalisch-technischen Perspektive. Im Hinblick auf die kommende Winterversorgung und die laufende energiepolitische Diskussion ist das Buch ein wertvoller, sachlicher Diskussionsbeitrag von hoher Relevanz.
Bobby Schuller predigt über das Thema „Warum Entscheidungen die Zukunft bestimmen“. Viele Menschen wünschen sich Veränderung, Frieden oder neue Hoffnung, fühlen sich aber innerlich festgefahren. In dieser Predigt zeigt Bobby Schuller, dass unser Leben oft stärker von unseren täglichen Entscheidungen geprägt wird, als wir denken. Es geht darum, Gott neu zu vertrauen, alte Verletzungen loszulassen und bewusst Schritte des Glaubens zu gehen. Die Bibel macht deutlich, dass Leben und Segen nicht zufällig entstehen, sondern dort wachsen, wo Menschen sich für Gottes Wege öffnen. Diese Predigt spricht ehrlich über Themen wie Vergebung, Demut, Umkehr und die Kraft des Heiligen Geistes. Sie macht Mut, Sorgen loszulassen, Angst zu überwinden und Jesus neu in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei geht es nicht um Druck oder religiöse Regeln, sondern um Freiheit, Frieden und echte Ermutigung für den Alltag. Wer Gott vertraut, erlebt oft nicht sofort perfekte Umstände, aber neue Hoffnung und eine andere Perspektive auf das Leben. Wenn du nach einer christlichen Predigt suchst, die dir hilft, im Glauben zu wachsen, neu zu beten und Gottes Nähe zu erleben, dann lädt dich diese Botschaft ein, einen neuen Schritt zu wagen. Diese Predigt erinnert daran, dass selbst kleine Entscheidungen große Auswirkungen haben können, nicht nur für dich, sondern auch für andere Menschen um dich herum. Erlebe Hour of Power mit Bobby Schuller – der Gottesdienst, der ermutigt, verbindet und berührt! Hier kannst du das Thema vertiefen und die Predigt von Bobby Schuller mit einem kostenlosen Arbeitsblatt weiter durchdenken. Mit Fragen, Bibelstellen und Impulsen für deinen Alltag im Glauben: https://hourofpower.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-06-07-Entscheidungen.pdf
Der Handel mit Secondhand-Ware wächst unaufhaltsam, steht aber vor ganz eigenen logistischen und strategischen Herausforderungen. In dieser Folge spricht Karo mit Claudia Frese, CEO von Momox, über das einzigartige "Circular Economy"-Geschäftsmodell. Wie löst Momox das Problem des „Supply-Engpasses“ beim Ankauf von Privatpersonen, der aktuell die größte Wachstumsbremse darstellt? Warum ist algorithmisches Pricing überlebenswichtig, wenn das Inventar aus Millionen von Einzelstücken besteht? Und wie verändert Agentic Commerce den Markt? Claudia erklärt, warum reine Marktplätze im Zeitalter der KI deutlich angreifbarer werden und weshalb echte physische Logistik für Momox zum Vorteil gegenüber Plattformen wie Vinted wird. Außerdem: Claudia teilt ihre Perspektive auf Profitabilität bei knapp 400 Millionen Euro Umsatz, die Herausforderung unstrukturierter Daten bei Kleidung und ihre ehrgeizigen Ziele für ein zweistelliges Wachstum und die weitere Internationalisierung. (03:20) Das Momox-Geschäftsmodell: C2B2C vs. Marktplätze (09:45) Recommerce-Marktwachstum & die Konkurrenz durch Fast Fashion (22:30) Algorithmisches Pricing & strukturierte vs. unstrukturierte Daten (31:40) KI-Bilderkennung und Automatisierung in der Logistik (43:15) Wachstums und- Expansionspläne bei Momox Podcast-Host – Karo Junker de Neui: https://www.linkedin.com/in/karojunker https://etribes.de/ Newsletter: https://www.kassenzone.de/newsletter/ Community: https://kassenzone.de/discord Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone
Wie führt man Unternehmen erfolgreich in die Zukunft, ohne ihre Identität zu verlieren? In dieser Folge des LEITWOLF® Podcasts spricht Stefan mit Stefan Leitz – einer international erfahrenen Führungskraft, die sowohl globale Corporate-Welten als auch traditionsreiche Familienunternehmen von innen kennt. Nach vielen Jahren in Unternehmen wie Procter & Gamble, Gillette, Wella und Unilever führte ihn sein Weg unter anderem zu Kühne und Faber-Castell. Genau diese Erfahrung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Unternehmenswelten macht dieses Gespräch besonders. Gemeinsam sprechen die beiden darüber, was gute Führung in globalen Konzernen und in Familienunternehmen unterscheidet – und was beide Welten voneinander lernen können. Es geht um Tradition und Transformation, um Marke und Verantwortung, um langfristiges Denken, Geschwindigkeit und die Frage, wie Führungskräfte ihre eigene Haltung weiterentwickeln müssen, wenn sich Umfeld, Kultur und Erwartungen verändern. Stefan Leitz teilt seine Perspektive darauf, woran er Führungstalent erkennt, was ihn selbst als Leader geprägt hat und warum gute Führung immer auch bedeutet, die Balance zwischen Zukunftsfähigkeit und Identität zu halten. ––– Nimm gerne an dieser anonymen Umfrage teil, damit wir diesen Podcast für Dich optimieren können: https://forms.gle/WTqCeutVXV2PsjBH9 Gefällt Dir dieser LEITWOLF® Leadership Podcast? Dann abonniere den Podcast und beurteile ihn bitte mit einer Sternebewertung und Rezension bei iTunes und/oder Spotify. Das hilft uns, diesen LEITWOLF® Podcast weiter zu verbessern und sichtbarer zu machen. ––– // Stefan Leitz LINKEDIN**](https://www.linkedin.com/in/stefan-leitz-69255b24/) Buche Dir JETZT Deinen Zugang zur LEITWOLF® Academy: https://stefan-homeister-leadership.com/link/leitwolf-academy Möchtest Du konkrete Tipps oder Unterstützung, wie gutes Führen in Deinem Unternehmen definiert und umgesetzt werden kann, dann schreibe Stefan eine Mail an: homeister@stefan-homeister-leadership.com ODER Vereinbare hier direkt ein kostenloses Beratungsgespräch mit Stefan: https://stefan-homeister-leadership.com/link/calendly // LINKEDIN: https://stefan-homeister-leadership.com/link/linkedin // WEBSITE: https://stefan-homeister-leadership.com ® 2017 STEFAN HOMEISTER LEITWOLF® ALL RIGHTS RESERVED ____ LEITWOLF Podcast, Leadership, Führung, Management, Stefan Homeister, Podcast, Business Leadership, Erfolgreich führen, Unternehmensführung, Führungskompetenz, Leadership Development, Teammanagement, Leadership Skills, Selbstführung, Leadership Coaching, Leadership Training, Karriereentwicklung, Führungspersönlichkeit, Erfolgsstrategien, Unternehmenskultur, Motivation und Leadership, Leadership-Tipps, Leadership Insights, Change Management, Visionäre Führung, Leadership Interviews, Erfolgreiche Manager, Unternehmer-Tipps, Leadership-Best Practices, Leadership-Perspektiven, Business-Coaching
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Mit Mitte 20 verliert Judith Williams das, was ihr ganzer Lebenssinn war: Ein Tumor und die Hormontherapie zerstören ihre Opernstimme. Es folgen Monate auf der Couch – bis das leere Konto sie zwingt, neu anzufangen. Heute ist Judith Williams Beauty-Unternehmerin mit eigener Marke in jeder Drogerie und Investorin aus „Die Höhle der Löwen“. In dieser „5 Dinge mit 20“-Folge erzählt sie offen von Scheitern, Selbstzweifeln und der Kraft, Träume zu begraben und mit Würde neu zu beginnen. Wir sprechen darüber, wie aus einem Job am Empfang eines Fitnessstudios ihr Verkaufstalent wurde, warum „Life happens for you, not to you“ ihr Leben verändert hat, wie sie über Macht und Dienen denkt – und was der Abschied von ihrem Vater sie übers Leben gelehrt hat. Du erfährst... ...wie Judith Williams den Druck als Superkraft nutzt und Herausforderungen meistert. ...warum Liebe und Selbstakzeptanz zentrale Bausteine für persönliches Wachstum sind. ...wie man sein Leben als großes Projekt betrachtet und mit Freude gestaltet. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Vor dem Gesetz sind wir alle gleich und frei. Aber sind wir es wirklich? Nein. Wer hat Macht über uns und über wen haben wir Macht? Und ab wann wird soziale Macht zu Beherrschung und zu einem Problem? Ein Vortrag der Philosophin Tamara Jugov.Tamara Jugov ist Professorin für Praktische Philosophie an der TU Dresden. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der analytischen politischen Philosophie und der Sozialphilosophie.Ihren Vortrag "Macht, interpersonale und strukturelle Beherrschung. Eine philosophische Perspektive" hat sie am 20. April 2026 im Rahmen des Studium Generale der Universität Mainz innerhalb der Reihe "Wie wir miteinander umgehen. Macht, Fairness und soziale Beziehungen" gehalten.**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragende: Tamara Jugov, Professorin für Praktische Philosophie an der TU Dresden**********HörtippDer Tag, ein Podcast des Deutschlandfunks**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:21 - Vortragsbeginn2:42 - Fall 1: Professor und Mitarbeiterin4:27 - Fall 2: Sexistisches Eherecht6:11 - Struktur des Vortrags8:18 - Die philosophische Diskussion um den Machtbegriff26:24 - Interpersonale Beherrschung44:48 - Beispiel Elon Musk, Politik und Überreichtum48:47 - Strukturelle Beherrschung57:34 - Fazit: Worin besteht das normative Problem?1:00:33 - Hörtipp**********Quellen aus der Folge:Dahl, Robert A. 1957: The Concept of Power, in: Behavioral Science, 2(3), 201-215. Haslanger, Sally 2012: Resisting Reality. Social Construction and Social Critique, New York, NY: Oxford University Press. Jugov, Tamara: Geltungsgründe globaler Gerechtigkeit. Campus Verlag, 2024. Jugov, Tamara: Soziale Macht als Potentialität. In: Barbara Vetter/Christof Rapp: Potentialität, Philosophische Symposien der DFG, Vol. 2 (2023), 1-32, Fachinformationsdienst Philosophie. Petti, Philip 1997: Republicanism. A Theory of Freedom and Government, Oxford University Press **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Klassismus: Der Stempel der sozialen HerkunftSoziale Ungleichheit: Warum unsere Körper politisch sindLeistung: Kein Maßstab für eine gerechte Gesellschaft**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Ref.: Bernd Hock, Kabarettist, Heilpraktiker für Psychotherapie und hilfebedürftiger Vollblut-Mutmacher Viele Menschen haben Angst, eines Tages hilfsbedürftig zu sein. In der Lebenshilfe sprechen wir mit dem Kabarettisten Bernd Hock, der mit verkürzten Armen auf die Welt kam und daher früh lernen musste, um Hilfe zu bitten. Das ist nicht immer leicht, aber er hat dabei auch viele gute Erfahrungen gemacht. Heute engagiert sich Hock als Therapeut auch dafür, dass wir die Chancen von Hilfsbedürftigkeit wieder neu entdecken - und zwar sowohl aus der Perspektive des Helfers, als auch aus der von Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.
Fahrrad-Boom, Überbestände, loyale Bestandskunden und KI: Der Fahrradmarkt durchläuft nach den Pandemie-Jahren eine herausfordernde Konsolidierungsphase. In dieser Folge spricht Karo Junker de Neui mit Andres Martin-Birner, Mitgründer und CEO von Bike24, über die beeindruckende Entwicklung des E-Commerce-Unternehmens. Sie beleuchten, wie Bike24 durch konsequenten Fokus auf das Kernsortiment, hervorragenden Kundenservice und schnelle Lieferungen weiterhin profitables, zweistelliges Wachstum erzielt. Wie profitiert Bike24 davon, dass 80 Prozent des Umsatzes durch Teile, Zubehör und Bekleidung generiert werden und nicht durch Kompletträder? Warum liegt der Paid-Marketing-Anteil bei unter zwei Prozent und wie gewinnt das Unternehmen stattdessen seine Kunden? Wie behauptet sich der Bike-Spezialist gegen mächtige Marktplätze wie Amazon? Außerdem: Andres teilt seine Perspektive auf anhaltende Branchen-Trends wie Bike-Leasing und das E-Bike, die symbiotische Beziehung zum stationären Handel und wie Bike24 erste KI-Tools für Datenanalyse, Content und Kundenservice nutzt. Das Gespräch im Überblick: (0:12) Marktkonsolidierung: Wie Bike24 die Krisenjahre profitabel meistert (18:39) Das Kerngeschäft von Bike24 (22:21) Wettbewerb mit Amazon (29:11) Markttrends wie E-Bikes & Leasing (42:17) KI in der Praxis: Reale Use-Cases in Datenanalyse, Content & Kundenservice Podcast-Host – Karo Junker de Neui: https://www.linkedin.com/in/karojunker https://etribes.de/ Newsletter: https://www.kassenzone.de/newsletter/ Community: https://kassenzone.de/discord Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone
Dranbleiben gewinnt Shownotes In dieser Episode von TomsTalkTime geht es um einen Erfolgsfaktor, den viele unterschätzen: Dranbleiben gewinnt. Denn die meisten Menschen suchen nach dem großen Moment, nach dem perfekten Start oder nach einem extra Schub Motivation. Aber in der Praxis entsteht Erfolg oft ganz anders. Nicht laut, nicht spektakulär, sondern durch Konstanz, Wiederholung und sauberes Dranbleiben. Tom zeigt Dir in dieser Folge, warum Dranbleiben gewinnt für Unternehmer und Selbstständige so entscheidend ist. Viele starten stark, haben gute Ideen und echte Motivation. Aber genau das reicht nicht, wenn sie zu früh aufgeben, zu oft wechseln oder zu schnell an sich zweifeln. Wer langfristig wachsen will, braucht nicht nur Energie am Anfang, sondern Stabilität über Zeit. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Frage, warum Konstanz oft stärker wirkt als Talent oder Motivation. Denn Talent hilft nur dann, wenn es regelmäßig sichtbar wird. Motivation ist nur dann wertvoll, wenn sie auch in Handlung übersetzt wird. Genau deshalb ist Dranbleiben gewinnt nicht nur ein schöner Satz, sondern ein praktischer Erfolgshebel. Wer verlässlich dranbleibt, baut Schritt für Schritt Fortschritt auf, während andere immer wieder neu anfangen. Außerdem spricht Tom darüber, warum viele zu früh aufhören, obwohl der Durchbruch oft später kommt, wie Du Dir ein System baust, das Dranbleiben leichter macht, und weshalb Erfolg meistens viel unspektakulärer entsteht, als es von außen aussieht. Genau darin liegt die Kraft von Dranbleiben gewinnt: Nicht das Feuerwerk entscheidet, sondern die Wiederholung. Zusammenfassung und Stichpunkte In dieser Episode erfährst Du, warum Konstanz oft stärker ist als Talent oder Motivation und weshalb viele Menschen nicht am Potenzial scheitern, sondern daran, dass sie nicht lange genug dranbleiben. Tom macht klar, dass Dranbleiben gewinnt vor allem dann sichtbar wird, wenn andere schon aufgegeben haben. Du lernst, warum viele zu früh stoppen, obwohl Erfolg oft mehr Zeit braucht, wie ein gutes System Dir das Dranbleiben erleichtert und weshalb Wiederholung nicht langweilig, sondern extrem wirksam ist. Genau dadurch wird Dranbleiben gewinnt zu einer unternehmerischen Stärke statt nur zu einer netten Motivation. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Selbstvertrauen und echter innerer Stabilität. Denn wenn Du Dir selbst immer wieder beweist, dass Du weitermachst, wächst nicht nur Dein Ergebnis im Außen, sondern auch Deine Sicherheit im Inneren. Genau das macht Konstanz so kraftvoll. Am Ende bleibt eine klare Botschaft: Dranbleiben gewinnt, weil Erfolg in den seltensten Fällen durch einen einzigen großen Moment entsteht. Er entsteht meistens durch viele kleine, verlässliche Schritte, die sich mit der Zeit aufbauen. Shownotes und Episodendetails Warum schaffen es manche Menschen, langfristig erfolgreich zu werden, obwohl sie gar nicht immer die Talentiertesten sind? Genau um diese Frage geht es in Episode 948 von TomsTalkTime. Das Thema dieser Folge lautet Dranbleiben gewinnt. Und genau darin steckt eine Wahrheit, die im Business oft unterschätzt wird. Viele Menschen starten stark. Sie sind motiviert. Sie haben Ideen. Sie geben anfangs richtig Gas. Aber dann verlieren sie den Rhythmus. Sie werden ungeduldig. Oder sie springen schon zur nächsten Idee. Tom zeigt in dieser Episode sehr klar, warum Dranbleiben gewinnt oft der eigentliche Unterschied zwischen kurzfristigem Hype und echtem Erfolg ist. Denn Talent allein reicht nicht. Motivation allein auch nicht. Was zählt, ist die Fähigkeit, regelmäßig weiterzumachen. Gerade dann, wenn es noch nicht spektakulär aussieht. Ein zentraler Punkt der Folge ist, dass viele Menschen zu früh aufhören. Nicht, weil der Weg falsch wäre. Sondern weil noch nicht schnell genug etwas Sichtbares zurückkommt. Genau da geben viele auf, obwohl der Durchbruch oft später kommt. Und genau deshalb ist Dranbleiben gewinnt so ein starker Perspektivwechsel. Außerdem geht es um Systeme. Denn nur auf Willenskraft zu setzen, ist im Alltag oft zu wenig. Wer Konstanz will, braucht einen Rahmen. Feste Zeiten. Klare Abläufe. Weniger Reibung. Mehr Wiederholung. Genau dadurch wird Dranbleiben leichter und normaler. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Thema Selbstvertrauen. Viele denken, Selbstvertrauen müsse zuerst da sein. Tom zeigt das Gegenteil. Selbstvertrauen wächst oft gerade dadurch, dass Du Dir selbst beweist, dass Du weitermachst. Dass Du wieder auftauchst. Dass Du auch nach Rückschlägen nicht sofort alles wegwirfst. Genau darin liegt ein großer Teil der Kraft von Dranbleiben gewinnt. Spannend ist auch die Perspektive auf Erfolg selbst. Denn Erfolg wirkt von außen oft groß, schnell und spektakulär. Im Alltag wurde er aber meistens ganz anders aufgebaut. Durch viele kleine Wiederholungen. Durch Routine. Durch stille Tage, an denen einfach weitergemacht wurde. Und genau deshalb ist Dranbleiben gewinnt nicht langweilig, sondern strategisch stark. Wenn Du lernen willst, wie Du langfristig dranbleibst, Rückschläge besser einordnest und echte Stabilität in Dein Business bringst, dann liefert Dir diese Episode starke Impulse und direkt umsetzbare Denkanstöße. Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. Jetzt hier zum kostenlosen Podcast-Workshop anmelden: https://Podcastkurs.com +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ So fing alles an. Hier geht´s zur allerersten Episode von TomsTalkTime.com – DER Erfolgspodcast. Und ja, der Qualitätsunterschied sollte zu hören sein. Aber hey, das war 2012…
// Gerade hat Alex Weitgruber seinem Kompagnon die Unternehmensanteile abgekauft, da stirbt der an einem Herzinfarkt. Für Alex ist das ein harter Schlag und gleichzeitig ein Weckruf: Wenn du so weitermachst, wirst du deine Träume auch nie verwirklichen können. Der Südtiroler trifft daraufhin eine außergewöhnliche Entscheidung: Das Unternehmen, das 15 Mitarbeiter:innen beschäftigt und Millionen umsetzt, verschlankt er so radikal, dass es zwar weniger Gewinne einfährt, aber ihm möglich wird, fortan auch vom Fahrrad aus zu arbeiten. Denn sein Wunsch (der eigentlich für die Rentenzeit gedacht war) ist folgender: alle europäischen Hauptstädte von Südtirol aus mit dem Rennrad zu erreichen. „Ich stand vor der Wahl, das komplette Leben mit ins Büro zu nehmen oder eben das Büro mit ins Leben. Ich habe mich für das zweite entschieden.” In dieser Folge spreche ich mit Alex darüber, was das wirklich bedeutet. Ich will wissen, wie es funktionieren kann, ein Unternehmen von der Straße aus zu führen. Und ich staune nicht schlecht über seine Perspektive auf das Leben ... // Alle Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen findest du unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner // Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus // Ich freue mich, wenn du den Podcast mit einem kleinen Beitrag unterstützt! Alle Infos dazu ebenfalls auf https://www.christofoerster.com/freiraus // Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Tischgespräche - Die Botschaft der Reformation für Christen von heute
Wenn Theologen über das Predigen nachdenken, dann oft aus der Perspektive dessen, der sie hält. Heute wechseln wir die Perspektive und überlegen: Was kann ich tun, um eine Predigt möglichst gut zu hören? Und wie kann ich als Hörer gute von schlechten Predigten unterscheiden? Das besprechen wir in dieser Folge Tischgespräche mit Professor Michael Herbst.
Reinhardt, Anja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Können kleine Bioreaktoren zur Produktion von "richtigem" Fleisch eine Zukunftsperspektive sein? Neuere Forschung hält das für nachhaltig.Nur jeder achte Mensch in Deutschland verzichtet ganz oder weitgehend auf Fleisch. Und gerade das Methan, das Rinder ausstoßen, gilt als Treiber des Klimawandels - vom Tierleid ganz abgesehen. Doch Kochen mit Fleisch ist auch ein kultureller Faktor. Wissenschaftsjournalistin Sigrid März stellt einen ungewöhnlichen Lösungsansatz jenseits pflanzlicher Alternativen vor: Auf einem Bauernhof in den Niederlanden steht ein kleiner Bioreaktor, mit dem "echtes" Fleisch aus tierischen Zellen kultiviert werden soll. Kann das tatsächlich eine Zukunftsperspektive sein? Im Gespräch mit Host Korinna Hennig erklärt Sigrid, wie das Verfahren funktioniert und welche Vorteile es hat, wenn Zellkulturfleisch vom Hof und nicht aus dem Labor kommt. Sie hat mit Expertinnen aus der Soziologie und der Agrarwissenschaft gesprochen, berichtet über Akzeptanzstudien, Nachhaltigkeitsmodellierungen und komplizierte Zulassungsverfahren. Und: Am Ende gibt es womöglich sogar eine Perspektive für Käseliebhaber: "echte" Kuhmilch aus der Zellkultur. HINTERGRUNDINFORMATIONENAnalyse aus Kalifornien zur Nachhaltigkeit von Fleisch aus Zellkulturen: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acsfoodscitech.4c00281Niederländische Studie zur Nachhaltigkeit von Fleisch aus Zellkulturen: https://link.springer.com/article/10.1007/s11367-022-02128-8Studie zur Akzeptanz von Zellkulturfleisch: https://www.mdpi.com/2071-1050/17/4/1633Studie zu Nährstoffgehalt und Potenzialen von kultiviertem Fleisch: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0924224424005144Multidimensionales Review zu kultiviertem Fleisch: https://ift.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1750-3841.70915Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Unser heutiger Gast hat Betriebswirtschaftslehre an der Bergischen Universität Wuppertal studiert und anschließend einen MBA mit Schwerpunkt Human Resources Management an der Management Akademie Heidelberg, der FH Ludwigshafen und dem Dublin Institute of Technology absolviert. Ihre Karriere begann im HR-Bereich als Management-Trainee am Flughafen Düsseldorf. Danach wechselte sie zur Deutschen Apotheker- und Ärztebank, bevor sie mehrere Jahre bei Heraeus tätig war, zuletzt als Global Head of HR im Bereich Precious Metals. Es folgten Stationen bei Saint-Gobain Sekurit sowie bei Vantage Towers, wo sie als Head of HR Germany und für europäische Cluster-Märkte verantwortlich war. Zuletzt war sie Chief Human Resources Officer bei Kandelium und hat dort die strategische Personalarbeit gestaltet. Heute arbeitet sie als freiberufliche Autorin, Speakerin und Sparringspartnerin für Führungskräfte und Organisationen. In ihrer Arbeit geht es um Führung, Kultur und die Frage, wie Menschen in Organisationen wirksam werden können. Sie hat selbst erlebt, wie stark Strukturen, Erwartungen und Rollenbilder Karrieren beeinflussen. Diese Erfahrungen prägen ihre Perspektive bis heute. Ein wichtiger Teil ihres Weges waren Lernräume und Netzwerke. Unter anderem war sie Teilnehmerin im New Work Masterskills Executive Programm und hat sich dort intensiv mit ihrer eigenen Rolle als Führungskraft auseinandergesetzt. Mit ihrem Buch „Fuckup & Forward“ beschreibt sie Führung aus einer persönlichen Perspektive und greift Themen wie Fehler, Zweifel und Entwicklung auf. Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in mehr als 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich noch verändern muss. Warum fällt es uns so schwer, offen über Fehler zu sprechen und was würde sich verändern, wenn wir es wirklich tun? Was hält viele Frauen heute noch davon ab, sichtbar zu werden und Führung zu übernehmen? Und was können wir konkret von neuen Modellen wie geteilter Führung darüber lernen, wie Zusammenarbeit in Zukunft funktioniert? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Marinka Zeiss. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Wie spielt man auf der Bühne ein Theaterstück zum Thema „Krieg“? Vor allem aber auch: Wie lässt sich so ein Theaterstück mit einem kritischen Blick umsetzen? Zwei Theaterschauspielerinnen haben einen Weg gefunden. Das Stück „Krieg oder Frieden“ richtet die Perspektive auf die aktuell von Politikern angestrebte Kriegstüchtigkeit und geht den Fragen nach: „Was istWeiterlesen
In this exclusive episode of Perspektives with Bank, Big Bank sits down with controversial rapper 6ix9ine for an unfiltered conversation about the rap industry, public perception, loyalty, and accountability. Tekashi reflects on personal growth, navigating criticism from peers, and the lasting impact of being labeled a “rat” within hip-hop culture. The discussion also explores the complexities of the legal system, touching on RICO cases and conversations surrounding artists like 21 Savage and Young Thug, while unpacking how street codes collide with fame, internet culture, and modern-day realities. The conversation expands into the ideas of betrayal, truth, and self-awareness, examining how loyalty and reputation are tested in both street life and the entertainment industry. Tekashi and Bank discuss the influence of social media on public narratives, the pressures of living under constant scrutiny, and the importance of honesty while navigating controversy and content creation. Blending raw perspective with reflection on consequences and personal evolution, this episode offers a candid look into the realities of hip-hop culture, accountability, and surviving public life in the digital era. Tune in and join the conversation in the socials below. Rate, subscribe, comment and share. Follow Perspektives With Bank on IG @perspektiveswithbank @6ix9ineSee omnystudio.com/listener for privacy information.