POPULARITY
Categories
Eizelle sucht Spermium! Wir tauchen ein in die faszinierende Welt der künstlichen Befruchtung, wo die Eizelle ihren «Perfect Match» nicht dank Tinder findet, sondern via Embryologen. Vom ersten «Retortenbaby» Louise Joy Brown bis zum Embryo im Tiefkühler: Diese Episode ist akustische Fertilitätsaufklärung in all ihren Facetten. Wir sprechen über IVF, ICSI, genetische Lotterien, eingefrorene Chancen und die vielleicht grösste Liebesgeschichte der modernen Medizin. Warum sind das Alter der Eizelle, gute Spermien und starke Nerven oft wichtiger als romantische Sonnenuntergänge? Und welche Chancen bietet die moderne Reproduktionsmedizin heute wirklich? Natürlich verraten wir auch, ob sich Laurenzias grösster Wunsch am Ende erfüllt. Villa Margarita: Früher hiess es Storch. Heute heisst es ICSI.
Francis Kéré ist in Afrika aufgewachsen. In seinem Heimatdorf gab es weder elektrisches Licht noch fließendes Wasser. Heute zählt er zu den weltweit führenden Architekten. Er hat 2022 den Pritzker Preis erhalten, der als Nobelpreis der Architektur gilt und ein Jahr später den Praemium Imperiale. Nun erscheint im Taschen-Verlag sein Buch "Building Stories". Es stellt seine wichtigsten Werke vor: den Serpentine Pavillon in London, die Entwürfe für die Nationalversammlungen von Burkina Faso und Benin und das Las Vegas Museum of Art. Nikolaus Bernau hat es gelesen und für radio3 die Buchpremiere besucht.
Schwarze Löcher verschlucken alles, sogar Licht. Was hinter ihrer unsichtbaren Grenze verschwindet, kommt nicht wieder heraus — zumindest nicht nach den Regeln der klassischen Physik. Doch wie erforscht man etwas, das man nicht direkt sehen kann? Und was passiert in einem Schwarzen Loch? (00:00:00) Einführung und Begrüßung (00:04:02) Schwarze Löcher und die Relativitätstheorie (00:11:27) Was ist der Ereignishorizont? (00:13:14) Was ist eine Singularität? (00:17:51) Nachweise von Schwarzen Löchern (00:23:27) Wie sind Schwarze Löcher entstanden? (00:31:25) Little Red Dots (00:33:24) Genzels Forschungsgeschichte (00:35:21) Sagittarius A* (00:37:42) Meilensteine bis zum Nobelpreis (00:44:07) Was ist die Hawking-Strahlung? (00:47:02) Was ist das Informationsparadoxon? (00:51:47) Gravitationswellen und Schwarze Löcher (01:01:00) Das Assoziationsspiel (01:10:29) Kindheit und Schule (01:18:24) Der Begriff „Schwarzes Loch“ (01:25:42) Glaube und Gott (01:28:40) Die Spektrum-Zukunftsmaschine (01:35:31) Verabschiedung und Eindrücke LINKS »Hartnäckige Unendlichkeiten im Gefüge der Raumzeit« Schwarze Löcher als Schlüssel zur Weltformel Spektrum Kompakt »Schwarze Löcher« Was steckt hinter den Little Red Dots? ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/die-grossen-fragen-der-wissenschaft-reinhard-genzel-schwarzes-loch
Schwarze Löcher verschlucken alles, sogar Licht. Was hinter ihrer unsichtbaren Grenze verschwindet, kommt nicht wieder heraus — zumindest nicht nach den Regeln der klassischen Physik. Doch wie erforscht man etwas, das man nicht direkt sehen kann? Und was passiert in einem Schwarzen Loch? (00:00:00) Einführung und Begrüßung (00:04:02) Schwarze Löcher und die Relativitätstheorie (00:11:27) Was ist der Ereignishorizont? (00:13:14) Was ist eine Singularität? (00:17:51) Nachweise von Schwarzen Löchern (00:23:27) Wie sind Schwarze Löcher entstanden? (00:31:25) Little Red Dots (00:33:24) Genzels Forschungsgeschichte (00:35:21) Sagittarius A* (00:37:42) Meilensteine bis zum Nobelpreis (00:44:07) Was ist die Hawking-Strahlung? (00:47:02) Was ist das Informationsparadoxon? (00:51:47) Gravitationswellen und Schwarze Löcher (01:01:00) Das Assoziationsspiel (01:10:29) Kindheit und Schule (01:18:24) Der Begriff „Schwarzes Loch“ (01:25:42) Glaube und Gott (01:28:40) Die Spektrum-Zukunftsmaschine (01:35:31) Verabschiedung und Eindrücke LINKS »Hartnäckige Unendlichkeiten im Gefüge der Raumzeit« Schwarze Löcher als Schlüssel zur Weltformel Spektrum Kompakt »Schwarze Löcher« Was steckt hinter den Little Red Dots? ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/die-grossen-fragen-der-wissenschaft-reinhard-genzel-schwarzes-loch
In dieser Folge 177 des Heinefunks interviewen Emma und Isabelle (mit Franzi an der Technik) unsere neue Lehrerin Frau Knack vor, die seit Anfang Mai am Heine Mathematik und Chemie unterrichtet und direkt die Klassenleitung der 5a übernommen hat.Sie erzählt von ihrem Weg zum Lehramt, von sozialen Projekten, Nachhilfe, ihrer Entscheidung zwischen sozialer Arbeit und Schule und davon, warum Mathe für sie schon früh nahelag. Außerdem geht es um ihre ersten Eindrücke am Heine, ihren chaotisch-perfektionistischen Schreibtisch, Kaffee, Tennis, Brettspiele, Dungeons & Dragons und Urlaube zwischen Bergen und Meer. Auch Bücher, Hörspiele, Taylor Swift, Soundtracks und die Frage, was am Lehrerberuf besonders schön und besonders schwierig ist, kommen zur Sprache. Am Ende beantworten wir wie immer unsere „Psycho-Fragen“ – mit Zeitreisen, Wunsch-Schulfächern und einem Nobelpreis für die eigene Oma.Eine Heinefunk-Folge über neue Anfänge, gute Fragen, Mathe, Chemie und jede Menge persönliche Einblicke.
Naturwissenschaften faszinieren Donna Strickland bereits in der Schule. Sie promoviert im Bereich Optik und widmet sich anschliessend der Forschung. 2018 erhält die Kanadierin den Nobelpreis für Physik. Sie ist eine der wenigen Frauen, die diese Auszeichnung bekommt.
Sir Demis Hassabis (geboren am 27. Juli 1976 in London) ist ein britischer KI-Forscher, Neurowissenschaftler und Unternehmer. Er ist Mitbegründer und CEO von Google DeepMind sowie Gründer von Isomorphic Labs. Im Jahr 2024 wurde ihm gemeinsam mit John Jumper der Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung von AlphaFold verliehen, einem System zur Vorhersage von Proteinstrukturen.Hassabis gilt als vielseitiges Genie mit Hintergründen in den Bereichen Spiele, Informatik und Neurowissenschaften.Schach und Spiele: Er war ein Wunderkind im Schach, erreichte im Alter von 13 Jahren das Master-Niveau und führte mehrere englische Jugendteams an. Mit 17 Jahren war er federführend an der Programmierung und dem Design des millionenfach verkauften Simulationsspiels Theme Park beteiligt.Akademische Ausbildung: Er schloss sein Informatikstudium an der University of Cambridge 1997 mit Auszeichnung ab und promovierte 2009 in kognitiven Neurowissenschaften am University College London (UCL). Seine Forschung über den Zusammenhang zwischen Gedächtnis und Vorstellungskraft wurde vom Fachjournal Science als einer der zehn wichtigsten wissenschaftlichen Durchbrüche des Jahres 2007 gewürdigt.Hassabis gründete DeepMind im Jahr 2010 mit der Mission, „Intelligenz zu lösen“ und dieses Wissen zur Lösung globaler wissenschaftlicher Probleme einzusetzen.AlphaGo: Unter seiner Leitung besiegte das Programm AlphaGo 2016 den Weltmeister Lee Sedol im komplexen Spiel Go, was als Meilenstein der KI-Geschichte gilt.AlphaFold: Das Team um Hassabis und Jumper löste mit AlphaFold ein seit 50 Jahren bestehendes Problem der Biologie: die präzise Vorhersage der 3D-Struktur eines Proteins allein anhand seiner Aminosäuresequenz. Diese Technologie wurde der Fachwelt kostenlos in einer Datenbank mit über 200 Millionen Strukturen zur Verfügung gestellt.Wissenschaftliche Vision: Hassabis betrachtet die Biologie als ein Informationsverarbeitungssystem und sieht KI als ultimatives Werkzeug, um wissenschaftliche Entdeckungen in Bereichen wie der Arzneimittelforschung und Materialwissenschaft massiv zu beschleunigen.Hassabis ist ein prominenter Mahner für eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung. Er plädiert für intensive Sicherheitsforschung und unterzeichnete eine Erklärung, die das Risiko eines KI-bedingten Aussterbens auf eine Stufe mit Pandemien oder einem Atomkrieg stellt. Gleichzeitig lehnt er eine Pause der KI-Entwicklung ab, da die potenziellen Vorteile für Gesundheit und Klima zu bedeutend seien.Neben dem Nobelpreis erhielt er zahlreiche weitere Ehrungen:Er wurde 2024 für seine Verdienste um die künstliche Intelligenz zum Ritter geschlagen.Er erhielt den Albert Lasker Award (2023) und den Breakthrough Prize in Life Sciences (2023).Das Time Magazine listete ihn mehrfach unter den 100 einflussreichsten Personen der Welt.Werdegang und frühe LeistungenDeepMind und AlphaFoldSicherheit und EthikAuszeichnungen
Sir Demis Hassabis (geboren am 27. Juli 1976 in London) ist ein britischer KI-Forscher, Neurowissenschaftler und Unternehmer. Er ist Mitbegründer und CEO von Google DeepMind sowie Gründer von Isomorphic Labs. Im Jahr 2024 wurde ihm gemeinsam mit John Jumper der Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung von AlphaFold verliehen, einem System zur Vorhersage von Proteinstrukturen.Hassabis gilt als vielseitiges Genie mit Hintergründen in den Bereichen Spiele, Informatik und Neurowissenschaften.Schach und Spiele: Er war ein Wunderkind im Schach, erreichte im Alter von 13 Jahren das Master-Niveau und führte mehrere englische Jugendteams an. Mit 17 Jahren war er federführend an der Programmierung und dem Design des millionenfach verkauften Simulationsspiels Theme Park beteiligt.Akademische Ausbildung: Er schloss sein Informatikstudium an der University of Cambridge 1997 mit Auszeichnung ab und promovierte 2009 in kognitiven Neurowissenschaften am University College London (UCL). Seine Forschung über den Zusammenhang zwischen Gedächtnis und Vorstellungskraft wurde vom Fachjournal Science als einer der zehn wichtigsten wissenschaftlichen Durchbrüche des Jahres 2007 gewürdigt.Hassabis gründete DeepMind im Jahr 2010 mit der Mission, „Intelligenz zu lösen“ und dieses Wissen zur Lösung globaler wissenschaftlicher Probleme einzusetzen.AlphaGo: Unter seiner Leitung besiegte das Programm AlphaGo 2016 den Weltmeister Lee Sedol im komplexen Spiel Go, was als Meilenstein der KI-Geschichte gilt.AlphaFold: Das Team um Hassabis und Jumper löste mit AlphaFold ein seit 50 Jahren bestehendes Problem der Biologie: die präzise Vorhersage der 3D-Struktur eines Proteins allein anhand seiner Aminosäuresequenz. Diese Technologie wurde der Fachwelt kostenlos in einer Datenbank mit über 200 Millionen Strukturen zur Verfügung gestellt.Wissenschaftliche Vision: Hassabis betrachtet die Biologie als ein Informationsverarbeitungssystem und sieht KI als ultimatives Werkzeug, um wissenschaftliche Entdeckungen in Bereichen wie der Arzneimittelforschung und Materialwissenschaft massiv zu beschleunigen.Hassabis ist ein prominenter Mahner für eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung. Er plädiert für intensive Sicherheitsforschung und unterzeichnete eine Erklärung, die das Risiko eines KI-bedingten Aussterbens auf eine Stufe mit Pandemien oder einem Atomkrieg stellt. Gleichzeitig lehnt er eine Pause der KI-Entwicklung ab, da die potenziellen Vorteile für Gesundheit und Klima zu bedeutend seien.Neben dem Nobelpreis erhielt er zahlreiche weitere Ehrungen:Er wurde 2024 für seine Verdienste um die künstliche Intelligenz zum Ritter geschlagen.Er erhielt den Albert Lasker Award (2023) und den Breakthrough Prize in Life Sciences (2023).Das Time Magazine listete ihn mehrfach unter den 100 einflussreichsten Personen der Welt.Werdegang und frühe LeistungenDeepMind und AlphaFoldSicherheit und EthikAuszeichnungen
In Ausgabe 130 des Science Busters Podcasts spricht Kabarettist Martin Puntigam mit Sandi Toksvig, Autorin, Aktivistin, Comedian, Moderatorin, Schauspielerin und Trägerin des Heinz Oberhummer Awards 2026 darüber, wie man Felsen doch nicht los wird, woher die Venus von Willendorf ihre Mineralien hat, wie frühe Samenbanken auch ausgesehen haben könnten, welchen Einfluss das Essen der Kindheit hat, warum „weißichnicht“ eine gute Antwort sein kann, wie man Neil Amstrong auch unterstützen konnte, warum der nächste Burger wichtiger sein kann als netzwerken, wann die Nachrichten noch durch die Pfeife geraucht wurden, dass Grönland viel kleiner ist, wie man wie Darwin wohnt, was man unter Mappa Mundi versteht, warum Wikipedia für die Hälfte der Menschen nicht so gut brauchbar ist, ob die Grand Library of Baghdad wirklich nur Hausmeister hatte, warum das Ignorieren von weiblicher Geschichte auch Einfluss auf die Gegenwart hat, wieso das Astrolabium vielleicht nicht zufällig so heißt, warum manche Frauen erst mit Nobelpreis auf Wikipedia dürfen, weshalb man Wikipedia in mancher Hinsicht nicht mehr reparieren kann, wer am öftesten zur Löschung vorgeschlagen wird, wer am meisten Reifen herstellt, warum Wissen meistens besser ist als Ignoranz, weshalb Ungleichheit weltweit wieder zunimmt, wieso eine Reichensteuer daran was ändern könnte und wie man Alpakakot durch den Zoll bringt.
Der Gambist Jordi Savall bekommt 2026 den renommierten Ernst von Siemens Musikpreis – den «Nobelpreis der Musik». Auf seinen über 230 CDs hat er viele Werke der Alten Musik zum ersten Mal eingespielt. Wir vergleichen einige seiner Interpretationen mit denen nachfolgender Generationen. Dabei hören wir Musik für Viola da Gamba, Ensemblestücke aus der Renaissance und auch Jordi Savall als Dirigent einer Sinfonie. Wir sprechen über seine Bedeutung als Gamben-Professor in Basel, als Ensemblegründer in Katalonien, und als Brückenbauer zwischen den Kulturen. Wo hat Jordi Savall Massstäbe gesetzt, wie haben andere MusikerInnen auf seine Ersteinspielungen reagiert, und gibt es einen typischen Jordi-Savall-Sound, auch wenn er als Dirigent vor einem Sinfonieorchester steht? Darüber diskutiert Musikredakteurin Jenny Berg mit ihren beiden Gästen, der Gambistin Jane Achtman und dem Musikwissenschaftler Martin Kirnbauer.
Grazia Deledda: ein Porträt zum 100. Nobelpreis Jubiläum Vor 100 Jahren wurde zum ersten Mal eine Italienerin mit dem Nobelpreis gekrönt. Ihr Leben und Lebenswerk stellten die Landschaften der Insel Sardinien und ihre BewohnerInnen stets in den Mittelpunkt, aber nicht nur. Heute Abend versuchen wir euch die Atmosphären und den Charakter von Grazia Deledda ein wenig näher zu bringen. Dabei stellen unsere Freundinnen Elisabetta Officio und Marta Veltri zusammen mit unserer Fabiana literarische Kostproben vor. Kommt mit uns auf diese Entdeckungsreise, wir freuen uns auf Euch!
Brüsseler Doppel-Standards gegenüber China nur noch übertroffen von Inkompetenz der Eurokraten.Ein Kommentar von Rainer Rupp.Kirill Dmitriew, Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, kommentierte die Entscheidung Brüssels, chinesische Unternehmen in das 20. Sanktionspaket gegen Russland einzubeziehen, mit beißendem Spott:„Die EU hat China den Sanktionskrieg erklärt – den sie bereits verloren hat.“Diese Feststellung wirkt vor dem Hintergrund der jüngsten EU-Industrial Acceleration Directive geradezu prophetisch. Mit diesem Gesetz vom März 2026 der demokratisch nicht gewählten Eurokraten der EU-Kommission, das für alle EU-Mitgliedsstaaten bindend ist (selbst der Deutsche Bundestag kann nichts dagegen tun, weil Deutschland Entscheidungen über den Außenhandel an die EU ausgelagert hat), also mit dieser IA-Direktive, errichtet Brüssel strenge Restriktionen für ausländische Investitionen in vier strategischen Schlüsselbranchen: Batterien, Elektrofahrzeuge, Photovoltaik und kritische Rohstoffe. Zusätzlich werden „EU-Ursprungs“-Klauseln in der öffentlichen Auftragsvergabe und bei Wirtschaftsförderprogrammen eingeführt – ein Paradebeispiel für ganz unverhüllte, institutionelle Diskriminierung ausländischer, vor allem chinesischer Konzerne.Mit der Einbeziehung namhafter chinesischer Unternehmen in das 20. Sanktionspaket gegen Russland und mit dem Aufbau einer protektionistischen Mauer, um die chinesische Präsenz in entscheidenden Technologie- und Industriezweigen in Europa zu marginalisieren, begehen die Intelligenzbolzen in Brüssel einen doppelten Fehler. Diese Kombination aus feindseligen Maßnahmen dürfte Peking kaum ignorieren und sie fordern asymmetrische Reaktionen geradezu heraus.Während Europa weiterhin massiv von China abhängig ist – bei essenziellen Komponenten, kritischen Rohstoffen und Lieferketten –, kann sich Peking leisten, seine Einkäufe europäischer Waren schrittweise zu drosseln und mit gezielten Gegenmaßnahmen zu antworten. Indem man chinesische Unternehmen ins Visier nimmt, riskiert man einen mächtigen Bumerang-Effekt, der der bereits auf dem Zahnfleisch kriechenden europäischen Industrie weitere empfindliche Verluste bescheren wird. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die intellektuellen Überflieger in Brüssel müssen jedoch ein ganz anderes Bild von der globalen geo-politische Lage und Europas Rolle darin haben.Wenn die Führung einer Wirtschaftsregion wie der EU sich entschließt, aus einer nachweislichen Position der Schwäche gegen die stärkste Industriemacht der Welt protektionistische Mauern aufzubauen und Sanktionen gegen deren Firmen zu verhängen, dann dürfte man doch davon ausgehen, dass diesem Entschluss eine sorgfältige Analyse vorausgegangen ist, die vor allem die Auswirkungen auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung, vor allem der Arbeitsmärkte im Inneren der EU im Fokus gehabt hätte.Man muss jedoch keinen Nobelpreis in Ökonomie haben, um zu erkennen, dass diese anti-chinesischen Maßnahmen und Sanktionen der EU-Kommission nicht weniger fatale Folgen für die Menschen in Europa haben werden als die katastrophalen Energie-Sanktionen gegen Russland. Wieso sind dann die Brüsseler Eurokraten zu dem Schluss gekommen, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um auch noch mit China in einen Wirtschaftskrieg einzutreten. Für wen machen die diktatorischen Eurokraten in Brüssel diese Politik, die unsere Wirtschaften und unsere Sozialsysteme in Europa zerstört?Im Grunde wiederholt die EU mit China exakt denselben Fehler wie zuvor mit Russland: Sie macht sich vor, sie könnte einem viel größeren und resilienteren Wirtschaftsriesen mit Beschränkungen und Sanktionen beikommen, der zu effektiven asymmetrischen Antworten fähig ist. Einmal mehr stürmt die EU an die vorderste Front eines Krieges, den Washington entfesselt hat, um dann die direkten wirtschaftlichen und sozialen Kosten auf die eigene Bevölkerung abzuwälzen....https://apolut.net/brussels-fataler-china-kurs-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
V dnešní epizodě se vydáme po stopách ženy, která se nenechala zastavit hranicemi ani předsudky. Bertha von Suttner se narodila v Praze do rodiny generála, ale místo válečné slávy si vybrala cestu míru.Wie wird man zur Friedensaktivistin? Jak se z dcery vojáka stane ikona pacifismu?Die Waffen nieder! Probereme její slavný bestseller, který šokoval tehdejší Evropu.Eine schicksalhafte Freundschaft: Jak moc ovlivnila Alfreda Nobela a proč mu "vnukla" myšlenku na nejslavnější ocenění světa?
Han Kang: Die VegetarierinLiebe Leserinnen und Leser,in meiner letzten Rezension “Heaven” von Mieko Kawakami hatte ich formuliert: Das heute hier vorgestellte Werk ist zwar zunächst leicht und ruhig, dann aber grausamer als vieles, was ich in den letzten Jahren gelesen habe.Anstatt das in zunehmendem Alter die Ausschläge immer weiter abnehmen, die Highs nicht mehr so hoch sind, die Tiefen nicht mehr so verschlingend - wenn man sich ab und zu die Zeit zum Innehalten und Nachdenken nähme, würde man doch drauf kommen, dass die generellen Erzählungen, die uns Richtlinie, Beispiel und Vorbild sein sollen einfach nicht stimmen: Ideologien der Kindheit, Anforderungen der Gesellschaft, die zurichtet bis alles passt, der verächtliche Blick aufs Alter, in dem außer Krankheiten nichts mehr passiert: geschenkt.Und so ist die Einführung der letzten Rezension schon wieder angesagt, denn die heute vorgestellte Novelle ist - surprise - grausamer als vieles, was ich in den letzten Jahren gelesen habe. Das ist eigentlich schon mehr Spoiler, als dieses Werk verdient: Lest es, seid überrascht, und lest dann gerne hier weiter.Na gut, das haben vermutlich nicht alle Leser*innen geschafft. Es ist aber wirklich anempfohlen, den schmalen Band, eher eine Novelle denn ein Roman zu lesen, ohne vorher etwas darüber zu wissen. Auch wenn dann wieder jemand sagt, ich würde mir einen schmalen Fuß machen. Also, wir sind hier bei Lob und Verriss, “Die Vegetarierin” von Han Kang fällt eindeutig in die 1. Kategorie, auch wenn die ausgelösten Gefühle, die Wucht der Beschreibungen, die beschriebene psychische und physische Gewalt nicht so positiv sind, starke negativ konnotierte Gefühle hervorrufen.Wir gehen rein: eine Frau, Yeong-hye, entschließt sich eines Tages, kein Fleisch mehr zu essen. Auslöser dafür sind grausame Albträume voller Gewalt, Kadaver und Blut.Nun hat man vielleicht vergessen, dass es vor 20 Jahren hierzulande das Nicht-Fleisch-Essen in gewissen Landstrichen und einigen heute noch ein gesellschaftlicher Affront war und ist. Die Gründe sind vielfältig, aber eigentlich wissen auch alle, unter welch grausamen Bedingungen Fleisch hergestellt wird und lassen einen Fleischkonsum guten Gewissens eigentlich schlicht nicht zu. Eine doch hohe Ignoranz ist dafür also unabdingbar. Inwieweit die Novelle durch die Gesellschaft ihres Herkunftslandes Südkorea geprägt ist, wird in der Studio B-Diskussion besprochen werden.“Die Vegetarierin” ist in einer Sprache erzählt, die knapp, kühl und präzise beschreibt, welche Grausamkeiten Patriarchat, eine rigide Gesellschaft anrichten.Im Verlauf lesen wir über verschiedene Sichtweisen auf die Ausgangslage: Eine Frau hört auf, Fleisch zu essen und alle drehen durch. Ihre Entscheidung stürzt ihr konkretes Umfeld, also ihren Ehemann und ihre Ursprungsfamilie, hier: die Eltern, Bruder und Schwester in große Konflikte und hat so weitreichende Konsequenzen, dass man sich den Kopf (und später das Herz) halten muss. Dabei führt die erste Entscheidung (kein Fleisch mehr zu essen) zu weiteren - sie entledigt sich zunächst ihres BHs, später auch ihrer anderen Kleidungsstücke und stellt radikal das Mensch-Sein in Frage.Empathie, Zugewandtheit, Akzeptanz, Respekt gar: im Roman eine große Leerstelle. Die ersten Beschreibungen der neuen Situation liefert der Ehemann von Yeong-hye, der ihre Durchschnittlichkeit preist, ihren Mangel an hervorstechenden Eigenschaften. Er betrachtet sie als verfügbar und seinen Besitz. Ihre Familie empfindet den unbedingten Fleischverzicht ebenfalls als Kontrollverlust und versucht mit allen Mitteln (ja wirklich), sie zum Fleischessen zu zwingen. “Die Vegetarierin” beschreibt den weitreichenden Verfall dieser Familie als geradezu zwangsläufig, der immer höhere Wellen schlägt und den Einflusskreis nach außen vergrößert. Dabei scheint der größte Konflikt die riesige Diskrepanz zwischen inneren Verwerfungen, Begierden, Sehnsucht und der äußeren Gleichgültigkeit, Stille, Abstand, der geradezu eskalieren muss. Der Abstand zwischen den eigenen Wünschen und den Konventionen belastet Yeong-hye zwar mit den weitreichendsten Folgen, zeigt sich aber auch in anderen Figuren, wie dem Schwager. Für den sind die handelnden Frauen aber auch nur Objekte, Verständnis hat er nur für seine eigene - zunehmend prekäre - Situation.Die Abwesenheit von Empathie ist eines der vorherrschenden Motive und nur ihre Schwester zeigt sie, hier sind aber auch Schuldgefühle stark, denn sie ist diejenige, die Yeong-hye in eine Klinik einweisen lässt. Größerer Zwang durch Familie, Gesellschaft und Institutionen führt aber - so das Kalkül und in der Vergangenheit wohl auch öfter zumindest dem äußeren Schein nach erfolgreich - nicht zur Wiedereingliederung der Protagonistin, sondern zu einer immer größer werdenden Entfernung von gesellschaftlichen Konventionen. Der Tod als ultimativer Bruch mit der Gesellschaft - von Yeong-hye als Umwandlung in einen Baum (und damit des Sterbens als Mensch) angestrebt: Ist er erstrebenswert? Nachvollziehbar? Die Leser*in wird mit vielen Fragen und viel Gewalt konfrontiert.Die Protagonist*innen in “Die Vegetarierin” verweigern dabei jede Identifikation des Lesenden mit einer der Personen.Der Abstand ist so groß, dass immer wieder die Frage neu gestellt wird: ist es besser zu sterben als so zu leben? Muss man Menschen zwingen zu leben? Ist dies eine nachvollziehbare Reaktion auf die Gewalt und Zwänge? Vieles ist schockierend, dann aber auch eigentlich gar nicht, ein Blick in die Welt und die aktuellen Debatten reicht.“Die Vegetarierin” von Han Kang erschien 2007 - also vor knapp 20 Jahren - in Südkorea. 2016 gewann sie gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Deborah Smith den renommierten Man Booker International Prize. Dies half natürlich mit der Verbreitung des Werks, entfachte aber auch eine Debatte, inwieweit die englische Übersetzung korrekt oder treffend sei, war es doch eine der ersten Übersetzungen von Deborah Smith, die erst wenige Jahre zuvor mit dem Studium der koreanischen Sprache begonnen hatte. Dass ihr Han Kang beim gesamten Übersetzungsprozess zur Seite gestanden hatte, geriet während dieser Aufregung schnell in den Hintergrund.Die deutsche Fassung “Die Vegetarierin” wurde aus dem Koreanischen von Ki-Hyang Lee geschaffen, also nicht über den Umweg des Englischen, wie öfter bei asiatischen Werken und stammt aus dem Jahre 2016. Vor 2 Jahren wurde Han Kang dann als erster koreanischer Schriftstellerin der Nobelpreis für Literatur zugesprochen.Ein hartes Werk, trotzdem eine Empfehlung, vielleicht ist jetzt der Frühling mit seinem hellen Licht eine gute Zeit für diese Lektüre. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Was wäre, wenn man Gelerntes einfach übertragen könnte? Nicht durch Üben, sondern mit einer Injektion. Was nach Science-Fiction klingt, beginnt bei einer Meeresschnecke. In dieser Folge geht es um den kalifornischen Seehasen – ein Tier mit erstaunlich wenigen, aber dafür riesigen Neuronen. Wir sprechen darüber, wie man an ihm die Grundlagen von Lernen und Gedächtnis entschlüsselt hat und warum genau diese Einfachheit ihn so wertvoll für die Forschung macht. Es geht um den Kiemenrückzugsreflex, einen Nobelpreis und die Idee, Wissen zu übertragen. 00:39 Der kalifornische Seehase 01:20 20.000 Neuronen 05:40 Kiemenrückzugsreflex 08:05 Der Nobelpreis 11:16 Gedächtnis übertragen
Als Jugendlicher überlebte Imre Kertész den Holocaust. Diese Erfahrung prägte das Schreiben des ungarisch-jüdischen Autors ein Leben lang. 2002 erhielt er für seine Romane und Erzählungen den Nobelpreis. Vor zehn Jahren ist er gestorben. Kaindlstorfer, Günter www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Al Shomer, Tobias www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
In 1996, Swiss Prof. Rolf M. Zinkernagel, together with Australian Peter C. Doherty, received the Nobel Prize for the discovery of so-called MHC restriction — a key mechanism by which T cells recognize virus-infected cells. 30 years after this achievement Zinkernagel talks about scientific curiosity, responsibility in polarized times and the future of immunology. - 1996 erhielt der Schweizer Prof. Rolf M. Zinkernagel gemeinsam mit dem Australier Peter C. Doherty den Nobelpreis für die Entdeckung der sogenannten MHC-Restriktion – ein Schlüsselmechanismus, mit dem T-Zellen virusinfizierte Zellen erkennen. Ein Gespräch zu wissenschaftlicher Neugier, Verantwortung in polarisierten Zeiten und die Zukunft der Immunologie.
Die ukrainische Friedensnobelpreisträgerin Olexandra Matwijtschuk hat uns im F.A.Z.-Tower besucht und spricht Klartext über Friedensverhandlungen, die westliche Unterstützung und ihre tägliche Arbeit.
Benjamin List zählt zu den besten Chemikern der Welt. Im Jahr 2021 erhielt er den Nobelpreis für seine Forschungen zu organischen Katalysatoren. Sein Interesse für die Naturwissenschaften wurde durch Laborexperimente im Keller eines Freundes geweckt. Paulus Müller www.deutschlandfunk.de, Zwischentöne
Wenn keine Chemotherapie mehr anschlägt, hilft manchmal eine individuelle Gentherapie. Wie funktioniert das - und für wen?Zwölf Mal hat der Krebspatient Torben Lorenz Chemotherapie bekommen, doch der Tumor wuchs weiter. Dann brachte eine CAR-T-Zell-Therapie die Wende – ein innovatives Verfahren, bei dem Immunzellen des Patienten gentechnisch zur spezialisierten Eingreiftruppe umprogrammiert werden.Die Personalisierte Medizin gilt als Gamechanger in der Onkologie und in weiteren Bereichen der Medizin. Unsere Autorin Daniela Remus hat Torben Lorenz in Heide besucht und Genforscher, Neurologen und Onkologen zu den Perspektiven von CAR-T-Zellen, Checkpoint-Inhibitoren und therapeutischer mRNA-Impfung befragt. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig erklärt sie, wie man Krebszellen daran hindern kann, das Immunsystem auszutricksen. Sie berichtet über große Chancen, aber auch ökonomische Grenzen der Personalisierten Medizin. Es geht um verblüffende Durchbrüche, strukturelle Ungerechtigkeiten und offene Fragen - und am Ende um den Knackpunkt: Wie kann das für alle ermöglicht werden? HINTERGRUNDINFORMATIONENAktuelle Zahlen des RKI zur Überlebensrate bei Krebs: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2026/05_26.pdf?__blob=publicationFile&v=4 CAR-T-Zell Therapie am UKE in HH https://www.uke.de/landingpage/zukunftsplan-2050/medizin-der-zukunft/02-lebende-medikamente-car-t-zell-immuntherapie.html Nobelpreis 2018 für Entdeckung der Checkpoint Inhibitoren https://www.aerzteblatt.de/archiv/nobelpreis-fuer-medizin-lahme-abwehr-scharf-machen-4650bfd8-f683-48df-aa52-3543bf18ae09 Übersicht über Immuntherapien vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg: https://www.krebsinformationsdienst.de/immuntherapie Übersicht über Biontech-Studien zur mRNA-Impfung gegen Krebs: https://investors.biontech.de/de/news-releases/news-release-details/biontech-praesentiert-auf-der-44-jp-morgan-healthcare-konferenz UKE-Beteiligung an Zulassungsstudie zur Impfung gegen Hautkrebs: https://www.uke.de/landingpage/zukunftsplan-2050/medizin-der-zukunft/32-die-spritze-gegen-den-killer.html Ergebnisse der Phase 2-Studie zur Impfung gegen Hautkrebs: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38246194/ Personalisierte Medizin - Der Fall Mila: https://www.doccheck.com/de/detail/articles/23611-mila-die-auserwaehlte Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) - Berechnung der Kosten einer typischen Medikamentenentwicklung: https://www.dkfz.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/was-kostet-die-entwicklung-eines-arzneimittels-wirklich Hörtipp: Podcast “Die Ernährungsdocs”: https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-ernaehrungs-docs-essen-als-medizin/urn:ard:show:c9684369f9824d59/Habt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.de.Hier geht's zur Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Wenn keine Chemotherapie mehr anschlägt, hilft manchmal eine individuelle Gentherapie. Wie funktioniert das - und für wen?Zwölf Mal hat der Krebspatient Torben Lorenz Chemotherapie bekommen, doch der Tumor wuchs weiter. Dann brachte eine CAR-T-Zell-Therapie die Wende – ein innovatives Verfahren, bei dem Immunzellen des Patienten gentechnisch zur spezialisierten Eingreiftruppe umprogrammiert werden.Die Personalisierte Medizin gilt als Gamechanger in der Onkologie und in weiteren Bereichen der Medizin. Unsere Autorin Daniela Remus hat Torben Lorenz in Heide besucht und Genforscher, Neurologen und Onkologen zu den Perspektiven von CAR-T-Zellen, Checkpoint-Inhibitoren und therapeutischer mRNA-Impfung befragt. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig erklärt sie, wie man Krebszellen daran hindern kann, das Immunsystem auszutricksen. Sie berichtet über große Chancen, aber auch ökonomische Grenzen der Personalisierten Medizin. Es geht um verblüffende Durchbrüche, strukturelle Ungerechtigkeiten und offene Fragen - und am Ende um den Knackpunkt: Wie kann das für alle ermöglicht werden? HINTERGRUNDINFORMATIONENAktuelle Zahlen des RKI zur Überlebensrate bei Krebs: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2026/05_26.pdf?__blob=publicationFile&v=4 CAR-T-Zell Therapie am UKE in HH https://www.uke.de/landingpage/zukunftsplan-2050/medizin-der-zukunft/02-lebende-medikamente-car-t-zell-immuntherapie.html Nobelpreis 2018 für Entdeckung der Checkpoint Inhibitoren https://www.aerzteblatt.de/archiv/nobelpreis-fuer-medizin-lahme-abwehr-scharf-machen-4650bfd8-f683-48df-aa52-3543bf18ae09 Übersicht über Immuntherapien vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg: https://www.krebsinformationsdienst.de/immuntherapie Übersicht über Biontech-Studien zur mRNA-Impfung gegen Krebs: https://investors.biontech.de/de/news-releases/news-release-details/biontech-praesentiert-auf-der-44-jp-morgan-healthcare-konferenz UKE-Beteiligung an Zulassungsstudie zur Impfung gegen Hautkrebs: https://www.uke.de/landingpage/zukunftsplan-2050/medizin-der-zukunft/32-die-spritze-gegen-den-killer.html Ergebnisse der Phase 2-Studie zur Impfung gegen Hautkrebs: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38246194/ Personalisierte Medizin - Der Fall Mila: https://www.doccheck.com/de/detail/articles/23611-mila-die-auserwaehlte Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) - Berechnung der Kosten einer typischen Medikamentenentwicklung: https://www.dkfz.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/was-kostet-die-entwicklung-eines-arzneimittels-wirklich Hörtipp: Podcast “Die Ernährungsdocs”: https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-ernaehrungs-docs-essen-als-medizin/urn:ard:show:c9684369f9824d59/Habt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.de.Hier geht's zur Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Messe Grüne Woche in Berlin, Anschlag mit Auto: Prozess in München, Nobelpreis für Frieden: Geschenk für Trump, Handball-Europameisterschaft: Deutsches Team gewinnt Spiel, Das Wetter
Niemand hat ihm geglaubt. Aber Robin Warren hat nicht aufgegeben und dadurch unzähligen Menschen das Leben gerettet. Der Pathologe hat das Bakterium entdeckt, das Magengeschwüre verursacht und Jahre später den Nobelpreis für Medizin bekommen.
Folge vom 16.12.2025, diesmal mit dem Ig-Nobelpreis und der letzten Folge 2025! Bis nächstes Jahr! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/methodischinkorrekt
Neue Regel von der EU zum Klimaschutz, Ukrainischer Präsident Selenskyj zeigt sich offen für Wahlen in der Ukraine, Politikerin aus Venezuela Maria Machado bekommt den Nobelpreis für Frieden, In Australien gibt Soziale Medien erst ab 16, Das Wetter
Meyer, Clemens www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Marie Curie bekam als erste Frau einen Nobelpreis - zunächst den für Physik, später erhielt sie noch einen zweiten, für Chemie. Doch ihr Erfolg war nicht vorgezeichnet. Als Maria Sklodowska wurde sie in Warschau geboren, doch in Polen durfte sie als Frau nicht studieren. Das Studium an der Sobonne in Paris musste sie sich hart erarbeiten. Gemeinsam mit ihrem Mann entdeckte sie dort die Elemente Radium und Polonium, und als erste nannte sie deren Strahlung "radioaktiv". Von Susanne Merkle (BR 2011)
Der Teilchenphysiker Emmerich Kneringer spricht im ersten Teil der Serie über die Entdeckung durch den Steirer Victor Franz Hess und dessen Nobelpreis 1936. Gestaltung: Lothar Bodingbauer- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 1.12.2025.
Am 8.11.1895 entdeckt Wilhelm Röntgen Strahlen, die alles durchdringen. Erst gefährliches Jahrmarkt-Spektakel, retten sie bald Leben und bringen Röntgen den ersten Nobelpreis ein. Von Erik Hlacer.
Wo immer es Innovation gibt, werden gut vernetzte Widerständler versuchen, sie zu verhindern. Je beser die staatlichen, statistischen Daten, desto entspannter das Wirtschaften, und Bauen lohnt sich immer noch. Jedenfalls in den USA.
Ein Google-Modell schlägt plötzlich die richtige Behandlung für eine Augenkrankheit vor. OpenAI und DeepMind holen Gold bei der Mathe-Olympiade. Und ein Professor ist schockiert, weil eine KI auf seine noch unveröffentlichte Forschungshypothese kommt. Fritz und Gregor betrachten die spannendsten Entwicklungen an der Schnittstelle von KI und Forschung.
Niemand hat ihm geglaubt. Aber Robin Warren hat nicht aufgegeben und dadurch unzähligen Menschen das Leben gerettet. Der Pathologe hat das Bakterium entdeckt, das Magengeschwüre verursacht - das Helicobacter Pylori. Jahre nach seinem Kampf um die Anerkennug seiner Entdeckung haben er und sein Kollege Barry Marshall den Nobelpreis für Medizin bekommen. Von Justin Patchett (BR 2025)
Stabilität über alles: Mit dieser Mentalität bremst die Bundesrepublik die schöpferische Zerstörung im Land. Drei Forscher zeigen, welche Folgen das für Wachstum und Wohlstand hat.
Erleichterung in Israel nach Freilassung der letzten 20 lebenden Geiseln der Hamas, Rede von US-Präsident Trump im israelischen Parlament, Friedenserklärung zwischen Israel und Hamas in Ägypten unterzeichnet, Frankreichs wiederernannter Premier Lecornu benennt sein neues Kabinett, Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, Dorothee Elmiger gewinnt Deutschen Buchpreis,Tropische Korallenriffe erreichen Kipppunkt, Das Wetter
Frieden im Nahen Osten – ein unerreichbares Ziel? Donald Trump hat es geschafft, den Gaza-Krieg, einen der schlimmsten Krisen der Gegenwart, zu stoppen. Dazu war niemand anderes in der Lage. Doch der Friedensnobelpreis blieb ihm versagt. Hat das Nobelpreiskomitee versagt? Am Sonntag will Trump nach Israel und Ägypten reisen und bei der Geiselübergabe am Montag oder Dienstag dabei sein.
Erleichterung in Israel nach Freilassung der letzten 20 lebenden Geiseln der Hamas, Rede von US-Präsident Trump im israelischen Parlament, Friedenserklärung zwischen Israel und Hamas in Ägypten unterzeichnet, Frankreichs wiederernannter Premier Lecornu benennt sein neues Kabinett, Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, Dorothee Elmiger gewinnt Deutschen Buchpreis,Tropische Korallenriffe erreichen Kipppunkt, Das Wetter
Darin: Ehrfurcht (Liminski: “Als Partei der Mitte führen wir keine Kulturkämpfe” (€), Sternengeschichte: Noctcaelador), Nobelpreis für Physik, Komet C/2025 A6, Venuswolken, Enceladus, Wurmloch, Wissenschaftskommunikation am Land, Nützliche Erinnerungen, Optische Täuschungen, Ameisenjoghurt, Lichtbleiche, Wärmespeicher Resonator-Podcast zur Zukunftsbeleuchtung Sciencebusters-Buch: Aus!* Florian (und andere) live sehen: Sternengeschichten, Sciencebusters Hier Florian direkt unterstützen! *Affiliate-Link: Wer über diesen Link Amazon […]
Die Wissenschaftsredaktion diskutiert die Nobelpreise in Medizin, Physik und Chemie. Wir schauen hinter die Kulissen, besuchen Forschende im Labor und fragen, was diese Auszeichnungen mit uns und unserem Alltag zu tun haben. (00:42) Was T regs alles können. Wir besuchen an der Universität Zürich das Labor von Nicole Joller, die zu den regulatorischen T-Zellen unseres Immunsystems forscht. Dabei blicken wir auch in die USA: Dort sollen die smarten Moleküle bald gegen Diabetes I, Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden. Felicitas Erzinger (08:17) Der Quanten sind viele. Nach der Bekanntgabe des Physiknobelpreises haben sich die Schweinwerfer ganz auf den Quantencomputer gerichtet. Doch links und rechts dieses Prestigeprojekts der Zukunft gibt es viele andere Quantengeschichten. Zum Beispiel die der Tunnel-Transistoren, zu denen Mathieu Luisier an der ETH Zürich geforscht hat. Daniel Theis (14:30) Vom Flüchtlingskind zum Nobelpreis. Omar Yaghi wuchs in Jordanien in ärmlichen Verhältnissen auf. Seit zwölf Jahren ist er Professor an der University of California in Berkeley, seinem «Nirwana». Und nun Nobelpreisträger. Ausgezeichnet für die Entdeckung neuer Materialien, sogenannten MOFs, um die grossen Probleme der Menschheit anzugehen: Wasserknappheit und Klimakrise. Katharina Bochsler (22:28) Hinter den Kulissen. Warum war Fred Ramsdell – einer der drei Laureaten des Medizin-Nobelpreises – für Stockholm nicht erreichbar? Wer hat John Martinis schlafen lassen, als das Nobelkomitee für Physik anrief? Die Nebenschauplätze des Nobelpreises sind fast so aufregend wie die Auszeichnung selbst. Irène Dietschi Links: nobelprize.org/prizes/medicine/ Nobelpreis Medizin nobelprize.org/prizes/physics/ Nobelpreis Physik nobelprize.org/prizes/chemistry/ Nobelpreis Chemie
9.10. in 2 Minuten – heute mit Noah Schmitt.
Der Nobelpreis ist der weltweit wichtigste Preis der Literatur. Was bedeutet es für einen Verlag und für einen Autoren oder eine Autorin, diesen zu gewinnen? Jo Lendle leitet den deutschen Hanser Verlag, ist Schriftsteller und zu Gast im Tagesgespräch. 17 Hanser-Autoren und Autorinnen haben bereits einen Nobelpreis gewonnen. Der Verleger Jo Lendle weiss, was es bedeutet, im Fokus der Literaturwelt zu stehen. Auch in diesem Jahr hat er mit Ljudmila Ulitzkaja eine Autorin unter Vertrag, die als mögliche Gewinnerin gehandelt wurde. Wann ist Literatur nobelpreis-würdig? Und was macht der Preis mit einem Autor, einer Autorin? Lendle schreibt selbst Romane. Ihm ist der Austausch mit «seinen» Autorinnen und Autoren wichtig. Büchermachen sei ein Menschengeschäft, sagt er. Seit 2014 leitet er den Hanser Verlag.
Kabinett beschließt Gesetzentwurf für bessere Drohnenabwehr durch die Polizei, Für Gutverdienende sollen die Sozialbeiträge angehoben werden, "Turbo-Einbürgerung" soll wieder abgeschafft werden, Regierung sieht für 2026 Wirtschaftswachstum vorher, Ausschuss soll Einigungen bei strittigen Themen in der Koalition finden, EU-Parlament beschließt Sprachnormen für Etikettierung veganer Lebensmittel, Zu viel Gülle auf deutschen Feldern: Nitratwerte in Grundwasser vielerorts überschritten, Nobelpreis für Chemie ehrt drei Wissenschaftler für ihre Forschung zu "metallorganischen Gerüstverbindungen", Messerangriff auf designierte Bürgermeisterin in Herdecke hat wohl familiären Hintergrund, Rettung von eingeschneiten Bergwandernden im tibetischen Teil des Mount Everest beendet, Das Wetter
Kabinett beschließt Gesetzentwurf für bessere Drohnenabwehr durch die Polizei, Für Gutverdienende sollen die Sozialbeiträge angehoben werden, "Turbo-Einbürgerung" soll wieder abgeschafft werden, Regierung sieht für 2026 Wirtschaftswachstum vorher, Ausschuss soll Einigungen bei strittigen Themen in der Koalition finden, EU-Parlament beschließt Sprachnormen für Etikettierung veganer Lebensmittel, Zu viel Gülle auf deutschen Feldern: Nitratwerte in Grundwasser vielerorts überschritten, Nobelpreis für Chemie ehrt drei Wissenschaftler für ihre Forschung zu "metallorganischen Gerüstverbindungen", Messerangriff auf designierte Bürgermeisterin in Herdecke hat wohl familiären Hintergrund, Rettung von eingeschneiten Bergwandernden im tibetischen Teil des Mount Everest beendet, Das Wetter
In dieser Woche hagelt es täglich Nobelpreise. Zum Beispiel geht es um die begehrte Auszeichnung in der Sparte Literatur. Und da gibt es eigentlich nur einen würdigen Preisträger, findet WDR 2 Satiriker Fritz Eckenga. Von Fritz Eckenga.
Mit tieferen Importquoten und doppelt so hohen Zöllen will die EU ihre eigene Stahlindustrie schützen. In erster Linie vor Billigimporten aus China, der Türkei oder Indien. Nicht zuletzt wegen der hohen US-Importzölle übersteigt das Angebot an Stahl weltweit die Nachfrage um ein Vielfaches. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:40) Die EU will den heimischen Markt gegen billigen Stahl abschirmen (05:11) Nachrichtenübersicht (10:02) Frankreichs politische Krise und der Kampf ums Budget (17:54) Nobelpreis für Physik geht an drei Quantenphysiker (22:48) Warum rechtsextreme Gruppierungen in Russland sichtbarer werden (32:15) Höchste Schweizer Frauenfussballliga will sich neu ausrichten (36:29) Kamerun: Kein Weg führt an Präsident Paul Biya vorbei
Krauter, Ralf www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
John Clarke, Michael H. Devoret und John M. Martinis bewiesen erstmals, dass sich quantenmechanische Effekte auch in sichtbaren Größenordnungen beobachten lassen. Eine Entdeckung, die den Weg für Technologien wie Quantencomputer ebnet. Von Anneke Meyer
Die Themen: Das große Bundesländer-Sympathie-Ranking; So reagiert die Welt auf das neue Taylor-Swift-Album; Überfall der Hamas auf Israel jährt sich zum zweiten Mal; Donald Trump bangt um den Nobelpreis und sieht die Ehre der USA in Gefahr; in Frankreich verschärft sich die politische Krise – Macron unter Druck, Ex-Premier Lecornu teilt aus; CDU-Chef Merz denkt offenbar über ein Comeback von Annegret Kramp-Karrenbauer nach und ein Rubbellos-Millionär feiert sich ins Krankenhaus Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Seine Rücktrittsankündigung überrascht: Nur Stunden, nachdem der französische Premierminister Sébastien Lecornu seine Regierung vorgestellt hatte, gibt er seinen Rücktritt bekannt. Lecornu war bereits der fünfte Premier seit der Wiederwahl von Präsident Emmanuel Macron 2022. Wie weiter? (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:38) Überraschender Rücktritt des französischen Premiers Lecornu (10:24) Nachrichtenübersicht (14:46) Immunforschende erhalten Nobelpreis für Medizin (19:34) Über die Politisierung des Friedensnobelpreises (24:23) Lisa Mazzone: die Grünen-Chefin, die nicht im Parlament sitzt (29:07) Marokko: Warum sich die Jugend gegen die WM 2030 wehrt (34:38) Wo und wie KI täuscht und lügt
06.10. in 2 Minuten – heute mit Ani Asvazadurian.