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Oli Kerbler is a football enthusiast and has travelled to almost every World Cup since 1988. Together with Oli, we reviewed historic moments, including the World Cup match between East and West Germany in 1974 and the "Schande von Gijón" 1982. And of course, we analysed the chances for Germany, Austria and Switzerland at this year's FIFA World Cup. - Oli Kerbler ist Fußballenthusiast und seit 1988 bei fast jeder Weltmeisterschaft dabei. Wir haben gemeinsam mit Oli historische Fußballmomente Revue passieren lassen, darunter das WM-Duell zwischen Ost- und Westdeutschland in 1974 und die Schande von Gijón 1982. Wir haben auch über die FIFA World Cup 26 gesprochen und die diesjährigen Chancen für Deutschland, Österreich und die Schweiz analysiert.
Am 15. Dezember 1961 reist Siegfried Kath ohne Visum mit einem Interzonenzug in die DDR, um seine Großeltern in der Nähe von Erfurt zu besuchen. Er landet schließlich in einem Aufnahmelager und erhält DDR-Papiere. Seine Ausreiseanträge werden abgelehnt. Kath findet sich schließlich mit seinem Schicksal ab und wird vom Tellerwäscher zum Millionär – bis er wieder alles verliert. Wir sprechen in der Folge über das Leben von Siegfried Kath und wie der Bereich Kommerzielle Koordinierung mit Hilfe von Antiquitäten Devisen beschaffte, um die Zahlungsfähigkeit der DDR zu sichern. // Erwähnte Folgen - GAG553: Das erste private Raumfahrtunternehmen der Welt – https://gadg.fm/553 // Literatur - Christopher Nehring: Millionär in der DDR: die deutsch-deutsche Geschichte des Kunstmillionärs Siegfried Kath, 2018. Unser neues Buch „Mehr Geschichten aus der Geschichte“ erscheint am 4. September. Es kann hier signiert vorbestellt werden: https://shop.autorenwelt.de/products/mehr-geschichten-aus-der-geschichte-von-richard-hemmer-und-daniel-messner //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die DDR legte viel Wert auf Plätze für Aufmärsche und Raum für Neubauten: Stand dieser Vision der modernen sozialistischen Großstadt etwas im Weg, wurde es rasch entfernt. So wie die Universitätskirche.
Der US-Amerikaner Paul Robeson war in den 1920er und 30er Jahren einer der berühmtesten schwarzen Sänger und Schauspieler weltweit. In den 50er Jahren geriet der Sozialist ins Visier der US-Behörden, Reise- und Auftrittsverbote beschädigten seine Karriere nachhaltig. In der DDR jedoch wurde er gefeiert. Das Feature von Kirsten Reese verwendet ausschließlich Tonmaterialien aus ostdeutschen Archiven. Wer war Robeson für die DDR? Und was war die DDR für Robeson?
Michael Gartenschläger beweist die Existenz der DDR‑Selbstschussanlagen. Doch bei seiner letzten Aktion am 30.4.1976 wird er von einem Stasi-Kommando erwartet und erschossen. Von Ulli Schäfer.
Michael Gartenschläger entlarvte die Lügen des SED-Regimes. Er demontierte SM-70-Selbstschussanlagen am Grenzzaun. Vor 50 Jahren zahlte der ehemalige politische Häftling seinen Mut mit dem Leben, als er von einem Stasi-Kommando erschossen wurde. Bernhard, Henry www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Als nach Tschernobyl die Erklärungen der SED nur spärlich fließen, kippt die Stimmung. Die Stasi registriert eine Katalysator-Wirkung für die DDR-Umweltbewegung unter dem Dach der Kirche. Die Anti-AKW-Bewegung setzt letztlich der Diktatur ein Ende. Richter, Christoph www.deutschlandfunk.de, Dlf-Magazin
Wie war die DDR wirklich? Etliche Autoren berichten von Widerständen, wenn sie ein kritisches Bild der DDR zeigen. So etwa Charlotte Gneuß, an deren Roman „Gittersee“ sich eine Debatte entfachte. Sie spricht von einem gestörten Gedächtnis. Drees, Jan www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Gabriele Gysi kommt aus einer „redenden Familie“, in ihrem Buch „Die Nacht, als Soldaten Verkehrspolizisten wurden“ mit dem Untertitel „Gibt es noch eine deutsche Frage?“ will sie eine Art Grabrede auf die DDR halten, um zu einem „stillen Grab“ zu kommen, um den Bürgern der DDR ihre Würde zurückzugeben. Sie betont den „Aufbauwillen“ und den aufrichtigen Wunsch, eine „gerechte Welt“ zu schaffen, stellt aber auch viele Fragen: Wie kam es zu einem Kulturkampf und zur Abschaffung der deutschen Kultur? Welche Rolle spielte Sergei Tjulpanow? Welche Elvis Presley? Welche Funktion hat das Gendern? Worin besteht der Vorteil, dass die Entwicklung in der DDR nicht profitorientiert war? Worin lagen der besondere Witz und der Humor der Ossis? Woher kommt das Verlangen nach Opfergaben? Ist „unsere“ Demokratie überhaupt noch eine Demokratie? Kann sich die „Ohnmacht des Zuschauers am Weltgeschehen“ in Macht umwandelt, wenn man jemanden denunziert? Kann man die neuen Repressionen durch die EU-Sanktionslisten mit dem Überwachungsapparat der Stasi vergleichen? Fragen über Fragen.
Budde, Vanja www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen
Jochens, Birgit www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
„Man sollte sich davon lösen, in jedem DEFA-Film nach versteckter Kritik am Staat oder der Partei zu suchen. Film hatte in der DDR auch die Funktion, zu unterhalten – und war nicht nur politisches Statement“, Prof. Dr. Michael Grisko. 80 Jahre Deutsche Film AG, kurz DEFA – ein Jubiläum und zugleich eine Einladung, ein filmisches Universum neu zu entdecken, das lange unterschätzt wurde. Ein abgeschlossener Korpus mit über 700 Spiel- und über 2.000 Dokumentarfilmen, in knapp 50 Jahren von der DEFA in der DDR produziert, der dazu einlädt, erforscht zu werden. Und doch ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung bis heute recht übersichtlich. Einer, der sich dagegen intensiv mit der Geschichte der DEFA beschäftigt hat, ist unser Gast dieser Podcastfolge – Prof. Dr. Michael Grisko, Honorarprofessor am Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft, der betont, dass die DDR wie jede Filmkultur Verflechtungen im Ausland hatte: „Die DDR war kein ‚closed shop', sondern pflegte auch bei Filmproduktionen Kontakte ins westliche und östliche Ausland. (…) DDR-Geschichte ist auch immer eine Geschichte der kommunizierenden Röhren zwischen West- und Ostdeutschland. In einigen DEFA-Filmen zeigt sich deutlich die Auseinandersetzung mit westlichen Ästhetiken, Ideologien und Narrativen.“ Im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Grisko wird schnell klar: Die DEFA war weit mehr als ein staatliches Filmstudio oder gar Propagandainstrument. Sie war ein komplexes kulturelles System – mit einem starken Fokus auf der Produktion von Kinderfilmen und Literaturverfilmungen, mit überraschend internationalen Verflechtungen. Wie war es Regisseur*innen der DDR möglich, zwischen ideologischen Vorgaben und kreativen Freiräumen, ihre Geschichten zu erzählen, wenn sie sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengeben wollten und mehr sagen wollten, als sie durften? Außerdem werfen wir einen Blick auf die Bedeutung von Drehorten, Archiven und dem kulturellen Gedächtnis: Wie wird aus einem Film Kulturerbe? Und warum entscheidet manchmal auch der Zufall darüber, welche Filme bleiben? Prof. Dr. Michael Grisko ist Literatur- und Medienwissenschaftler mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Geschichte der DEFA. Als Honorarprofessor an der Universität Erfurt forscht und lehrt er zu Filmgeschichte und Erinnerungskultur. In seinen Publikationen, Ausstellungen und Projekten widmet er sich insbesondere den kulturellen und historischen Kontexten des DDR-Kinos.
Kunst und Literatur waren für das SED-Regime "Waffen für den Sozialismus". Das Zentralkomitee entschied vor 75 Jahren, wie gemalt, geschrieben und worüber gelacht werden durfte. So schlug auch in der DDR die Stunde des Sozialistischen Realismus. Oelze, Sabine www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Rio Reiser, der legendäre Sänger der Band „Ton Steine Scherben“, gab 1988 zwei denkwürdige Konzerte in der DDR. Auf Einladung der Freien Deutschen Jugend (FDJ) spielte er in der Ostberliner Werner-Seelenbinder-Halle, das DDR-Fernsehen sendete damals sogar einen Mitschnitt. Gespielt wurden unter anderem seine Songs „Alles Lüge“, „König von Deutschland“, „Junimond“ und „Zauberland“. Wie Reisers BruderWeiterlesen
Erich Loest gehörte zu jenen DDR-Autoren, die Missstände offen benannten. Das brachte ihm Haft und Publikationsverbote ein. 1981 ging er in den Westen, nach dem Mauerfall schrieb er den Bestseller „Nikolaikirche“. Vor hundert Jahren wurde er geboren. Gerstenberg, Ralph www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Der Deutschland-Monitor beleuchtet die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Die DDR werde reduziert auf Mauer, SED und Stasi, sagt Gregor Gysi (Die Linke). Die gesellschaftlichen Errungenschaften des Ostens würden dagegen vergessen. Von WDR 5.
Anfang der 60er-Jahre wird Bernd Athner vom Geheimdienst der US-Navy angeworben. Der Westberliner, der als Bootsmann die Welt bereist, soll Fotos von sowjetischen Kriegsschiffen machen. Doch für sein Spionage-Abenteuer zahlt er einen hohen Preis. Hildebrandt, Paul www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Lettenbauer, Susanne www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Hudemann, Steffen www.deutschlandfunkkultur.de, Nachspiel
Heute vor 70 Jahren gewann der Skispringer Harry Glaß Bronze im Skispringen bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo. Es war die erste olympische Medaille für die DDR.
Zwei deutsche Staaten, zwei Migrationsmodelle und doch erstaunlich ähnliche Fragen: Wer durfte bleiben, wer nicht?
Helga Schubert wurde von der Stasi überwacht, ihre Texte wurden zensiert, ihre Manuskripte von den Verlagen abgelehnt. Publizieren durfte sie ihre Bücher aber in der Bundesrepublik. Die DDR kassierte einen Großteil der Honorare ein. Nach der Wende verfiel Helga Schubert in ein langes literarisches Schweigen. Bis sie 2020 mit 80 Jahren überraschend den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann und für ihr Buch "Vom Aufstehen" für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde. Heute erscheint unter dem Titel "Luft zum Leben" ein neuer Band mit Erzählungen von Helga Schubert. Für radio3 hat es Frank Dietschreit gelesen.
Heute sprechen wir über die DDR (Deutsche Demokratische Republik) damals und wie es heute in der damaligen DDR so ist.
Christoph Hein hat die DDR in Gänze erlebt und nach ihrem Ende intensiv über die vier Jahrzehnte ihres Bestehens recherchiert. Die Wiedervereinigung wäre schon 1951 möglich gewesen, sagt er bei Anke Jahns im Literaturcafé von NDR 1 Radio MV.
Wie steht es um die Rechtsstaatlichkeit in Polen nach zwei Jahren der Regierungskoalition und der Film „The Spies Among Us“, der von der DDR-Zeit handelt, hat gerade seine Europapremiere beim Warschauer Filmfestival gefeiert.
Goldstein, Andreas www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Die Potsdamer Historikerin Annette Schumann hat über ostdeutsche Frauen verschiedener Generationen und Regionen geforscht. Ihr Buch "Wir sind anders! Wie die DDR Frauen bis heute prägt" ist gerade erschienen. Von Ulrike Bieritz
Am 3. Oktober 1990 vereinigten sich Ost- und Westdeutschland. Die DDR trat offiziell der Bundesrepublik bei – nur ein Jahr nach dem Fall der Berliner Mauer. Aus einem geteilten Land wurde über Nacht ein vereintes Deutschland. Was viele nicht vergessen: Der Weg zur Einheit begann nicht in Berlin, sondern in Gdańsk, Danzig. Die Solidarność-Bewegung in Polen löste eine Welle demokratischer Veränderungen in ganz Mittel- und Osteuropa aus.
Die Debatte mit Ilko-Sascha Kowalczuk und Bodo Ramelow, moderiert von Natascha Freundel Mitschnitt vom 13. September 2025. In Kooperation mit Literatur Live Berlin, dem C.H.Beck Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Renaissance Theater. Bodo Ramelow ist einer der prominentesten Politiker der Partei Die Linke. Ilko-Sascha Kowalczuk ist einer der besten Kenner der DDR-Geschichte und ein scharfer Kritiker von Ramelows Partei. Gemeinsam haben sie ein Buch geschrieben, dass die Mauern, ja den Hass in unseren deutsch-deutschen Köpfen zu überwinden helfen soll: "Die neue Mauer". Bei der Buchpremiere im Renaissance Theater Berlin debattierten sie schlagkräftig, mit Humor und Esprit über die komplexen Transformationen im Osten, über abgehängte Regionen im Westen, Probleme durch Überalterung und Glück bei Dorffesten. Kowalczuk und Ramelow plädieren vehement für mehr Debatten in der Öffentlichkeit, über Parteigrenzen hinweg; für mehr Räume und Engagement der Zivilgesellschaft. Ramelow zitiert Seneca: "Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es so schwer." Ilko-Sascha Kowalczuk/Bodo Ramelow: "Die neue Mauer. Ein Gespräch über den Osten", C.H. Beck 2025, 239 S., 24 Euro. Mehr Infos und Bildergalerie s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de Podcast-Tipp: Fragen an den Autor https://www.ardaudiothek.de/sendung/fragen-an-den-autor/1122/ Kapitel 00:00:00 Intro 00:02:43 Ramelow über Buch mit Kowalczuk 00:04:33 Kowalczuk über Buch mit Ramelow 00:08:42 Die DDR ad acta legen? Kowalczuk: qualmende Geschichte; Ramelow: Bischofferode und Arbeit in der DDR 00:14:57 PDS, SED-Erbe, „richtiger Kommunismus“ und die Stasi 00:24:26 Ramelow: Mauer-Sehnsüchte, Staatshymne, Erfolge im Osten, Neid im Westen, Tax The Rich 00:27:58 Kowalczuk: Hass, Autoritarismus, Selbstermächtigung der Demokraten, Verfassung 00:33:29 Ramelow: Volksbegehren, Bürgerräte, Einigungsvertrag, Schwester Agnes, Bildungsmisere 00:40:58 Kowalczuk: Osten als Laboratorium der Globalisierung, Zivilgesellschaft Ost/ West, Staatsverständnis, Entvölkerung 00:48:10 Ramelow: Kohl, Späth, Wiedervereinigung, Räume für Selbstermächtigung: Stiftung Landleben, KuH Stiftung, Stelzenfestspiele bei Reuth 00:57:02 Kowlaczuk: repräsentative Demokratie, Revolution, geschenkte Freiheit, Wohlstand, Widerstand gegen Irrationalismus 01:04:48 Publikum und Ramelow: Weggang aus dem Osten und Zuwanderung 01:09:00 Publikum und Kowalczuk: Hass und Zivilcourage 01:13:03 Marianna Birthler, Ramelow und Kowalczuk: Desinteresse an Kriegsgefahr, Verteidigung, Pazifismus und Kriegsdienstverweigerung 01:25:40 Outro: Der zweite Gedanke
Kück, Michael www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Karolin ist im Osten geboren, ein sogenanntes Nachwendekind. Die DDR hat sie nicht mehr bewusst erlebt, doch der untergegangene Staat prägt sie bis heute. Nur in ihrer Familie will darüber keiner sprechen. Warum nur?
Warum Menschen für die Stasi arbeiteten – Die DDR überwachte ihre Bevölkerung systematisch – angeblich, um sie vor dem Westen zu schützen. Für die Stasi arbeiteten aber nicht nur professionelle Agenten, sondern auch normale Bürger. Welche Gründe gab es dafür?
Juni 1950: DDR-Protest gegen "imperialistische" US-Kartoffelkäfer. Staatliche Propaganda - oder steckt eine kuriose Sabotage hinter dem Käferbefall auf DDR-Feldern? Von Christian Gerdener.
Zwischen 1961 und 1989 wurden in der DDR tausende junge Frauen in geschlossene Stationen eingewiesen – unter dem Vorwand sexuell übertragbarer Krankheiten. Tatsächlich reichte oft der bloße Verdacht, um in einer sogenannten “Tripperburg” zu landen: tägliche gynäkologische Untersuchungen, Isolation und Demütigung. Martina Blankenfeld war eine von ihnen. Sie war 15 Jahre alt, als sie ins Ostberliner Klinikum Buch eingewiesen wurde. Jahrzehnte später will sie ihre Geschichte aufarbeiten, doch erstaunt stellt sie fest, dass ihre Patientinnenakte nicht mehr existiert. Alle Akten ihrer Mitinsassinnen sind verschwunden. Dennoch: Martina kämpft um Anerkennung – und um Erinnerung. Am ehemaligen Klinikum soll eine Gedenktafel entstehen, die an das Schicksal der Mädchen und Frauen erinnert. Autorin: Sabine Seifert Regie: Roman Ruthardt Produktion: Martin Seelig und Kathrin Witt Redaktion: Gabriela Hermer Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: Liebe erzählt https://1.ard.de/liebe-erzaehlt-wie-geht-beziehung
Krampitz, Karsten www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Die DDR verstand sich als antifaschistischer Staat, bevölkert von kommunistischen Widerstandskämpfern. Die Geschichte des Nationalsozialismus schob man der Bundesrepublik zu. An jüdische Opfer wurde in der DDR so gut wie gar nicht erinnert. Tran, Anh
Isolation und Misshandlungen: Dafür wird das Stasi-Gefängnis Bautzen in der DDR bekannt. Seine Geschichte beginnt 1904 als Vorzeigeinstitution. Prominentester Insasse ist der Schriftsteller Walter Kempowski – in einer Zwischenphase der Anstalt.**********Ihr hört in dieser "Eine Stunde History":00:11:02 - Silke Klewin, Leiterin der Gedenkstätte Bautzen00:19:52 - Tobias Wunschik, Historiker, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stasi-Unterlagen-Archivs im Bundesarchiv00:29:21 - Jochen Stern, Schauspieler, Synchronsprecher, Autor und ehemaliger Häftling**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:DDR: Kirche, Kiez und Kalter KriegDDR-Erinnerungen: Die dritte Generation Ostdeutschlands erzähltDDR-Bürgerrechtler: Heimliche Hilfe aus Kalifornien**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Steffi Orbach Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte
Bernhard, Henry www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
What happened when civil rights activist, one-time FBI's most wanted, scourge of J Edgar Hoover, Angela Davis met the GDR? A lot actually. Want to find out? Join us as we dive into Angela's early years and into her eventful 20s, growing up surrounded by threats of death and violence in the southern US to studying in Paris, Frankfurt and Berlin. And discover why she holds cult statues for an entire generation of children and youngsters who grew up under the leadership of the GDR. Oh… and there's a Mitford sister in there, just for laughs! (Pip mispronounces Marcuse, but she's only just met him and she knows now, ok?!)++++++ToursWant to book Pip & Jonny for tours? You can get in touch via the Whitlam's Berlin Tours website.You can follow Jonny online on Instagram, Threads, BlueSky, TikTok, and more!++++++Donations keep us running. If you like the show and want to support it, you can use the following links:Donate €50 •• Donate €20 •• Donate €10 •• Donate €5++++++Sources The LRB Podcast States of Shock Pankaj Mishra and Adam ShatzMaria Schubert Solidarity! Angela Davis and the GDR https://www.goethe.de/ins/us/en/kul/art/one/22172301.htmlBlack History for White People- podcast April 6 2022Autobiography: https://decolonisesociology.com/wp-content/uploads/2019/03/angela-davis-autobiography.pdfGDR Solidarity Goethe article https://www.goethe.de/ins/us/en/kul/art/one/22172301.html#drittensSov Union and Angela- “You Are Not Alone”: Angela Davis and the Soviet Dreams of Freedom Maxim Matusevich"Schwarze Schwester Angela" – Die DDR und Angela Davis. Kalter Krieg, Rassismus und Black Power, 1965–1975, Lorenz, Sophie- Review by David Spreen.Time Magazine article April 3, 1972 12:00 AM EST: https://time.com/archive/6639469/east-germany-st-angela/ 'Comrade Angela Davis': An icon in East Germany, Rayna Breuer -DW„Free Angela Davis!“ – Black Power und dieJugend der DDR - Maria Schuberthttps://www.theguardian.com/us-news/2022/mar/05/angela-davis-on-the-power-of-protest-we-cant-do-anything-without-optimism Color–blind and Color–coded Racism: Angela Davis, the New Left in Hungary, and “Acting Images” by Kata KrasznahorkaiWho's Afraid of Angela Davis?: An American Icon and the Political Uses of Youth Literature in the GDR, Ada BieberSarah E James, The Friendship between East Germany and Angela Davis, Frieze, https://www.frieze.com/article/friendship-between-east-germany-and-angela-davis2 Walls Turned Sideways are Bridges: Angela Davi
Die Literaturzeitschrift "Neue Rundschau" fragt, wie die DDR heute verstanden und über sie erzählt werden kann. Herausgeberin Charlotte Gneuß lässt darin viele und auch widersprüchliche Stimmen von Autoren zu Wort kommen, die von der DDR berichten. Porombka, Wiebke www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Thiede, Rocco www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
35 Jahre nach dem Mauerfall spielt die Frage nach kultureller Einheit weiterhin eine zentrale Rolle. Der Autor und Regisseur Thomas Wendrich fragt, was noch unerzählt ist.
Wenn von der einstigen DDR die Rede ist, und gerade ist dank des bemerkenswerten Jubiläums 35. Jahrestag des Mauerfalls wieder des Öfteren die Rede von diesem verschwundenen Land, dann vermisse ich mitunter Erzählungen, die eine bestimmte Phase dieser historischen Tage, Wochen und Monate 1989/1990 zum Inhalt haben. Es war die Phase eines einzigartigen gesellschaftlichen Frühlings,Weiterlesen
Im Wettbewerb um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 hat sich Chemnitz gegen Nürnberg, Hannover, Magdeburg und einige andere durchgesetzt. Dresden hatte zuvor selbst aufgegeben. Sachsens drittgrößte Stadt ist weder schön noch eine Kultur-Metropole. In seiner Bewerbung hatte Chemnitz versprochen, im Kulturhauptstadtprogramm auch die Ausschreitungen vom August 2018 aufzuarbeiten. Damals jagten Neonazis und andere Rechtsextremisten Ausländer und andere, die nicht in ihr Weltbild passen, durch die Straßen der Stadt. Im 19. Jahrhundert galt Chemnitz als das „sächsische Manchester“. Damals war sie eine der reichsten Industriestädte Deutschlands. Spuren des Aufbruchs finden sich im größten zusammenhängenden Jugendstilviertel Deutschlands auf dem Kassberg und im sächsischen Industriemuseum, einem der größten des Landes. Die DDR wollte aus den Trümmern der Industriemetropole nach dem Zweiten Weltkrieg eine sozialistische Musterstadt bauen. Sie hieß nun Karl Marx Stadt und erhielt die weltgrößte Büste der Welt, den Karl Marx Kopf, sächsisch Nischel genannt. Nach der Wende verschwanden die Industrie, die Arbeitsplätze und viele Menschen. Fast ein Drittel der einst 360.000 Einwohner zog weg. Die Brüche und Widersprüche finden sich überall im Stadtbild: DDR-Plattenbauten, prächtige Bauwerke aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, Brachflächen und Freiräume. Die immer noch günstigen Mieten locken Kreative nach Chemnitz, aber auch Neonazis aus ganz Deutschland, die sich hier ihre eigenen Netzwerke geschaffen haben. Eine bunte Zivilgesellschaft hält mutig dagegen. In kaum einer Stadt dieser Größe gibt es eine so bunte, lebendige Kunst- und Kulturszene. Junge Leute bauen einen alten Bahnhof zum Club um, andere organisieren Festivals in leerstehenden Fabriken aus dem 19. Jahrhundert. Ein Mäzen kauft und renoviert leerstehende Bauten, um sie günstig an Künstlerinnen und Künstler zu vermieten. Alternative Wohnprojekte begegnen dem Rechtstrend mit positiven Visionen der Zukunft. Eine Reportage von Robert B. Fishman aus Europas Kulturhauptstadt 2025
Vor 75 Jahren wurde die DDR gegründet – Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es über 40 Jahre lang zwei deutsche Staaten. Der ostdeutsche Staat, die DDR, war eine sozialistische Diktatur. Die Folgen der deutschen Teilung sind bis heute zu spüren.
The GDR would have been 75 years old on October 7. How should we remember the GDR? Should we talk about the injustice and the many border deaths or should we talk about it with a good dose of Ostalgia? We spoke to Günter Wetzel. He fled the GDR in 1979 in a self-built hot air balloon and is now traveling all over Germany as a contemporary witness. - Die DDR wäre am 7. Oktober 75 Jahre alt geworden. Wie man an die DDR ernnern soll, ist keine einfache Frage. Soll man über das Unrecht und die vielen Grenztoten oder doch mit einer guten Portion Ostalgie darüber reden? Wir haben mit Günter Wetzel gesprochen. Er ist 1979 mit einem selbst gebauten Heißluftballon aus der DDR geflohen und ist heute als Zeitzeuge in ganz Deutschland unterwegs.
In seinem Roman „Maifliegenzeit“ erzählt der Schriftsteller Matthias Jügler von geraubten Kindern in der DDR. Im Osten der Republik verübeln ihm das nicht wenige. Heise, Katrin www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Die DDR befindet sich Anfang 1950 in einem katastrophalen Zustand. 25 Prozent aller Wohnungen sind zerstört. Auch nach Kriegsende gibt es vielerorts keinen Strom oder sauberes Wasser. Vier Millionen Flüchtlinge und Vertriebene müssen versorgt werden. Wie sah der Alltag der Menschen in der frühen DDR aus? Was prägte die 50er-Jahre und wie übte die SED ihr Macht aus? Von Bastian Wierzioch
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Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing