Die Sendung ist vorbei, der Schreibtisch aufgeräumt. Jetzt diskutieren wir mit Ihnen über Ihre Fragen zu Journalismus und Medienthemen. „Nach Redaktionsschluss“ ist der Medienpodcast der Redaktion @mediasres - mit Hörerinnen und Hörern. Jeden Freitag neu.

Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern steht im Schatten von Sachsen-Anhalt. Überregionale Medien berichten kaum, und wenn, dann nur klischeehaft, so die Kritik von Hörern. Wir diskutieren mit Dlf-Korrespondent Heinrich Pfeiffer und Martin Trotz (Nordkurier). Von Mike Herbstreuth

Die Terroranschläge vom 11. September haben die Welt verändert – und wie Medien in solchen Lagen berichten. Über Fehler von damals und Herausforderungen heute sprechen Ulrich Wickert, damals ARD Tagesthemen, Medienforscher Stephan Weichert und Gregor Burkhardt (ZDF). Wandhöfer, Sascha; Wickert, Ulrich; Weichert, Stephan; Burkhardt, Gregor

Hörerin Kathrin Vogelsang wird es im Dlf oft "zu intellektuell". Dann schaltet sie ab. Was der Dlf daraus lernen kann, diskutiert sie gemeinsam mit Katharina Hamberger (Politikpodcast) und Martin Krebbers (@mediasres). von Stephan Beuting

Drei KI-Themen in einer Sendung – dem Dlf-Hörer Sven Lindroth ist das zu viel und er schaltet ab. Darüber spricht er mit dem Moderator Marcus Richter und Svea Eckert, Tech-Journalistin und Mercator-Fellow am Leibniz-Institut für Medienforschung. Behme, Pia; Lindroth, Sven; Richter, Marcus; Eckert, Svea

Algorithmen verändern das Bild, das wir uns von der Welt machen. Wie sie sich auf Journalismus und Gesellschaft auswirken, erklärt Matthias Spielkamp von der NGO Algorithmwatch. Von Brigitte Baetz

Medien würden das Leid in Ceuta mit Begriffen wie „Invasion“, „Ansturm“ oder „Migrationsschock“ entmenschlichen, kritisiert unsere Hörerin Katharina Späth. Darüber diskutiert sie mit Isabel Schayani (WDR) und Marco Bertolaso (Dlf). Tran, Anh; Bertolaso, Marco; Schayani, Isabel; Späth, Katharina

Die deutsche Iran-Berichterstattung blicke zu wenig auf die iranische Perspektive und liefere zu wenig Hintergründe, findet Hörer Felix Hück. Er diskutiert mit Benjamin Weber (ARD-Studio Istanbul) und Medienforscher Florian Zollmann (Uni Newcastle). Wandhöfer, Sascha; Weber, Benjamin; Zollmann, Florian; Hück, Felix

Ein Wal in der Ostsee bewegt die Medienwelt. Für unsere Hörerin war das ein Anlass, sich zu fragen, wie Redaktionen Themen auswählen. Sie findet: Zu oft wird über Irrelevantes berichtet. Darüber diskutiert sie mit Medienforscher Hektor Haarkötter. Wandhöfer, Sascha; Haarkötter, Hektor; Runken, Hannah

Journalisten lassen sich zu schnell von Behörden abwimmeln, sagt Tagesspiegel-Redakteur Jost Müller-Neuhof. Warum das so ist und was Medien von Behörden verlangen können, erzählt er im Gespräch mit Brigitte Baetz. Baetz, Brigitte; Müller-Neuhof, Jost

Verbotsverfahren gegen AfD? Ein Gutachten legt das nahe. DLF-Hörer Alexander Pleschka fordert, der Partei nun keine Bühne mehr zu bieten. Mit Ann-Katrin Müller (Spiegel) und Korbinian Frenzel (DLF Kultur). Beuting, Stephan; Müller, Ann-Katrin; Frenzel, Korbinian; Pleschka, Alexander

Deutschlandfunk-Hörer Costa Rothfuß fällt der „nette Tonfall“ auf, mit dem ein Interview geführt wird. Er diskutiert darüber mit der Moderatorin Josephine Schulz und der Publizistin Mary Abdelaziz-Ditzow. Wie neutral sollten Journalisten auftreten? Borgers, Michael; Schulz, Josephine; Abdelaziz-Ditzow, Mary; Rothfuß, Costa

Als Günter Wallraff undercover in Fabriken und Redaktionen Missständen nachging, gab es noch kein Internet. Wo investigative Recherche in Deutschland heute steht, diskutieren Angelique Geray (RTL) sowie Isabell Beer und Isabel Ströh (beide NDR). Tran, Anh; Geray, Angelique; Beer, Isabell; Ströh, Isabel

Der deutsche Journalismus steckt mitten in einer wichtigen Grundsatzdebatte: Welche Regeln brauchen wir für die Nutzung von KI? Das diskutieren wir mit Christina Elmer (TU Dortmund), Jana Ballweber (KNA) und Jens Becker (Dlf-Onlineredaktion). Herbstreuth, Mike; Ballweber, Jana; Elmer, Christina; Becker, Jens

Das kleine Radioprogramm WDR-Cosmo soll abgewickelt werden. Dagegen regt sich großer Widerstand. Mit Hörer Philipp Seehausen, Elena Kountidou (NdM e.V.) und Schiwa Schlei (WDR). Beuting, Stephan; Kountidou, Elena; Seehausen, Philipp; Schlei, Schiwa

Vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika verspricht die Fifa „das größte Turnier aller Zeiten“. Doch es gibt auch deutliche Kritik. Christina Graf und Tom Bartels, die für die ARD von der WM berichten, blicken voraus. Brinkmann, Sören; Graf, Christina; Bartels, Tom

Über System-Fehler berichten, das geschieht oft anhand von Einzelfällen. Wo der Fokus auf den Einzelfall nützt und wo er schadet, das diskutieren Anna Mayr (Zeit) und Martin Schmidt (RTL). Beuting, Stephan; Mayr, Anna; Schmidt, Martin

Wer kommt in Medien zu Wort? Wie stellt ausgewogener Journalismus Perspektivenvielfalt her? Über Medien und Zusammenhalt sprechen wir mit Dlf-Hörer Michael Lamparter, Joachim Dorfs (Stuttgarter Zeitung) und Sarah Zerback (Dlf). Krebbers, Martin; Lamparter, Michael; Dorfs, Joachim; Zerback, Sarah

Fakten über Comedy und Online Games vermitteln – braucht es mehr Spaß-Formate im Journalismus? Darüber sprechen Sebastian Demuth vom SWR X Lab und Maren Urner, Neurowissenschaftlerin und Teil des Nachrichtenformats "Fun Facts" auf der re:publica 2026. Behme, Pia; Demuth, Sebastian; Urner, Maren

Dlf-Hörer Florian Lipp findet, dass sich Medien zu stark auf Großstadt- oder Landperspektiven konzentrieren. Dabei lebten die meisten Deutschen doch in den so genannten Mittelstädten. Ob die Realität in Deutschland richtig abgebildet wird, darüber diskutiert er mit Kathrin Kühn aus der Dlf-Wissenschaftsredaktion und dem Soziologen Dr. Ansgar Hudde von der Uni Köln. Baetz, Brigitte; Lipp, Florian; Hudde, Ansgar

Tagespolitik, Trump, "Timmy" – über einen meist sehr engen medialen Fokus diskutieren wir mit Anette Dowideit, Chefredakteurin des Rechercheportals "Correctiv" und Hektor Haarkötter von der "Initiative Nachrichtenaufklärung". Von Michael Borgers

Mit der Auflage ging vielerorts auch die Qualität zurück. Über Zustand und Aussichten im Lokaljournalismus diskutieren Dlf-Hörer Tom Schweers, Lokaljournalist Hans Onkelbach (Vier Null) und Dlf-Landeskorrespondent Niklas Ottersbach. Beuting, Stephan; Ottersbach, Niklas; Schweers, Tom; Onkelbach, Hans

Interview mit dem Kanzler, Einordnungen in der Rentendebatte, Enthüllungen um Parteifinanzen. Wenn es um die Geschehnisse in der Hauptstadt geht, spielen Podcasts eine immer größere Rolle. Was sich dadurch verändert in der Hauptstadt-Berichterstattung, darüber diskutieren Helene Bubrowski, Dagmar Rosenfeld und Katharina Hamberger. Sören Brinkmann

Dlf-Hörerin Gaby Westphal ist unzufrieden damit, wie Medien die Klimakrise behandeln. Was die Fallstricke sind und wie es besser gehen könnte, diskutiert sie mit Jürgen Döschner vom Netzwerk Klimajournalismus und Brigitte Baetz von @mediasres. Baetz, Brigitte; Döschner, Jürgen; Westphal, Gaby

Bis zu 30 Millionen Menschen saßen vor dem Fernseher, wenn er die Showbühne betrat. Mit Sendungen wie „Am laufenden Band“ oder der „Rudi Carrell Show“ prägte der Entertainer das deutsche Fernsehen. Vom Publikum verehrt, von Kollegen gefürchtet. Vor 20 Jahren starb Rudi Carrell. Katzer, Herwig

Katzer, Herwig www.deutschlandfunk.de, @mediasres

Social-Media-Plattformen konzentrieren Macht und Gewinne. Dennoch ist auch der Dlf auf TikTok. Wie passt das zum Auftrag? Mit Christian Stein (User), Jenni Repp (Journalistin) und Henning Eichler (Medienforscher). Beuting, Stephan; Eichler, Henning; Repp, Jenni; Stein, Christian

Während viele Medien den Angriff Russlands auf die Ukraine klar als völkerrechtswidrig bezeichnen, fehlt Hörer Wolfram Friedrichs das beim Angriff auf Iran. Er diskutiert mit Dlf-Nachrichtenchef Marco Bertolaso und Medienforscherin Carola Richter (FU Berlin). Wandhöfer, Sascha; Bertolaso, Marco; Richter, Carola; Friedrichs, Wolfram

In mehreren Bundes-Ländern werden am Donnerstag viele Busse, U-Bahnen und Straßen-Bahnen nicht fahren. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem neuen Warn-Streik im Öffentlichen Nah-Verkehr aufgerufen.

Kommt die Perspektive der Betroffenen von sexualisierter Gewalt in der Berichterstattung über den Epstein-Fall zu kurz? Darüber spricht die Kommunikationswissenschaftlerin Christine Meltzer mit Stefan Koldehoff vom Deutschlandfunk. Behme, Pia; Koldehoff, Stefan; Melzer, Christine

Zu laut und zu doll, so lautet die Diagnose von Corinna Dohrn. Sie war mal Fan von Trash-Formaten, jetzt hinterfragt sie ihren Konsum mit Medienprofessorin Joan Bleicher und Journalistin Anja Rützel. Tran, Anh; Bleicher, Joan; Dohrn, Corinna; Rützel, Anja

In der Debatte um ein Social-Media-Verbot für Jugendliche läuft einiges schief, findet Erik Sczygiol. Der 17-jährige Schüler diskutiert mit EU-Politikerin Alexandra Geese und Kinderrechtler Torsten Krause. Herbstreuth, Mike; Geese, Alexandra; Krause, Torsten; Sczygiol, Erik

Die Epstein-Files können Straftaten und Machtstrukturen aufdecken, doch es herrscht das Informationschaos. Lehren aus dem Fall ziehen Annelie Naumann (Journalistin) und Bernhard Pörksen (Medienwissenschaftler). Beuting, Stephan; Naumann, Annelie; Pörksen, Bernhard

Jeden Morgen neue Nachrichten aus den USA. Das nervt viele Hörerinnen und Hörer. Und sie finden: oft sind Berichte zu oberflächlich, geben Lügen des US-Präsidenten zu unkritisch weiter. Darüber diskutieren Rieke Havertz (ZEIT), Elmar Theveßen (ZDF) und Medienjournalist Klaus Raab. Wandhöfer, Sascha; Havertz, Rieke; Theveßen, Elmar; Raab, Klaus

Während die Musikindustrie Rekordzahlen schreibt, werden die Arbeitsbedingungen im Popjournalismus immer prekärer. Welche Zukunft hat der Musikjournalismus? Hörerin Luise Herzog diskutiert mit Ruben Jonas Schnell (ByteFM) und Thomas Venker (Kaput). Herbstreuth, Mike; Venker, Thomas; Schnell, Ruben; Herzog, Luise

Sollten Medienhäuser auf Plattformen wie Mastodon unterwegs sein, um dort ihre Inhalte zu verbreiten und mit ihrem Publikum in Austausch zu kommen? Darüber spricht Dlf-Hörer Nils Schaumburg mit Martin Holland (heise) und Marco Wähner (CAIS). Behme, Pia; Holland, Martin; Wähner, Marco; Schaumburg, Nils

Detjen, Stephan www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag

K.I. steckt längst in vielen journalistischen Produkten. Über Chancen und Risiken diskutieren die K.I.- und Technikjournalisten Marie Kilg und Moritz Metz sowie Medienwissenschaftler Stephan Weichert. Beuting, Stephan; Kilg, Marie; Metz, Moritz

In den Medien sollte mehr Menschen eine Stimme gegeben werden, wünscht sich Deutschlandfunk-Hörer Hans Pfleiderer. Mehr Vielfalt würde Debatten bereichern. Darüber diskutiert Hans Pfleiderer mit Anna Mayr von der ZEIT und Journalismus-Professorin Annika Sehl. Von Sören Brinkmann | Produktion: Michael Borgers | Redaktion: Martin Krebbers

Der US-Militärschlag auf Venezuela zeigt: das Jahr startet anspruchsvoll. Auch für Medien. Wie umgehen mit KI-Videos und dem Wunsch nach vertieftem Hintergrund? Darüber sprechen Shakuntala Banerjee (ZDF), Carsten Knop (FAZ) und Medienforscher Michael Graßl. Sascha Wandhöfer | Produktion: Anh Tran

Wer steckt hinter einer Denkfabrik und wie wird sie gefördert? Das fragt sich Deutschlandfunk-Hörer Philippe Ploch immer wieder, wenn er Interviews mit entsprechenden Experten hört. Er diskutiert mit Kathrin Kühn (Dlf-Wissenschaftsredaktion) und Heribert Hirte (Transparency Deutschland) darüber, wie Medien Interessen und Finanzierung von Denkfabriken transparent machen sollten. Sören Brinkmann

Wer über Proteste berichtet, muss viele Stimmen zu Wort kommen lassen und komplexe Lagen einordnen. In Gießen sei das nicht gelungen, findet Hörerin und Demonstrantin Lara. Sie spricht mit Lisa Bertram (WDR) und Julius Geiler (Tagesspiegel). Von Anh Tran | Produktion: Fridolin Menzel

Wenn Interviewpartner an den Fragen vorbei antworten, sollte das Folgen haben, findet Hörer Klaus Heyne. Ob und wie das gelingen kann, darüber spricht er mit den Journalistinnen Christiane Hoffmann und Sandra Schulz. Von Stephan Beuting