Die Sendung ist vorbei, der Schreibtisch aufgeräumt. Jetzt diskutieren wir mit Ihnen über Ihre Fragen zu Journalismus und Medienthemen. „Nach Redaktionsschluss“ ist der Medienpodcast der Redaktion @mediasres - mit Hörerinnen und Hörern. Jeden Freitag neu.

Die Epstein-Files können Straftaten und Machtstrukturen aufdecken, doch es herrscht das Informationschaos. Lehren aus dem Fall ziehen Annelie Naumann (Journalistin) und Bernhard Pörksen (Medienwissenschaftler). Beuting, Stephan; Naumann, Annelie; Pörksen, Bernhard

Jeden Morgen neue Nachrichten aus den USA. Das nervt viele Hörerinnen und Hörer. Und sie finden: oft sind Berichte zu oberflächlich, geben Lügen des US-Präsidenten zu unkritisch weiter. Darüber diskutieren Rieke Havertz (ZEIT), Elmar Theveßen (ZDF) und Medienjournalist Klaus Raab. Wandhöfer, Sascha; Havertz, Rieke; Theveßen, Elmar; Raab, Klaus

Während die Musikindustrie Rekordzahlen schreibt, werden die Arbeitsbedingungen im Popjournalismus immer prekärer. Welche Zukunft hat der Musikjournalismus? Hörerin Luise Herzog diskutiert mit Ruben Jonas Schnell (ByteFM) und Thomas Venker (Kaput). Herbstreuth, Mike; Venker, Thomas; Schnell, Ruben; Herzog, Luise

Sollten Medienhäuser auf Plattformen wie Mastodon unterwegs sein, um dort ihre Inhalte zu verbreiten und mit ihrem Publikum in Austausch zu kommen? Darüber spricht Dlf-Hörer Nils Schaumburg mit Martin Holland (heise) und Marco Wähner (CAIS). Behme, Pia; Holland, Martin; Wähner, Marco; Schaumburg, Nils

Detjen, Stephan www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag

K.I. steckt längst in vielen journalistischen Produkten. Über Chancen und Risiken diskutieren die K.I.- und Technikjournalisten Marie Kilg und Moritz Metz sowie Medienwissenschaftler Stephan Weichert. Beuting, Stephan; Kilg, Marie; Metz, Moritz

In den Medien sollte mehr Menschen eine Stimme gegeben werden, wünscht sich Deutschlandfunk-Hörer Hans Pfleiderer. Mehr Vielfalt würde Debatten bereichern. Darüber diskutiert Hans Pfleiderer mit Anna Mayr von der ZEIT und Journalismus-Professorin Annika Sehl. Von Sören Brinkmann | Produktion: Michael Borgers | Redaktion: Martin Krebbers

Der US-Militärschlag auf Venezuela zeigt: das Jahr startet anspruchsvoll. Auch für Medien. Wie umgehen mit KI-Videos und dem Wunsch nach vertieftem Hintergrund? Darüber sprechen Shakuntala Banerjee (ZDF), Carsten Knop (FAZ) und Medienforscher Michael Graßl. Sascha Wandhöfer | Produktion: Anh Tran

Wer steckt hinter einer Denkfabrik und wie wird sie gefördert? Das fragt sich Deutschlandfunk-Hörer Philippe Ploch immer wieder, wenn er Interviews mit entsprechenden Experten hört. Er diskutiert mit Kathrin Kühn (Dlf-Wissenschaftsredaktion) und Heribert Hirte (Transparency Deutschland) darüber, wie Medien Interessen und Finanzierung von Denkfabriken transparent machen sollten. Sören Brinkmann

Wer über Proteste berichtet, muss viele Stimmen zu Wort kommen lassen und komplexe Lagen einordnen. In Gießen sei das nicht gelungen, findet Hörerin und Demonstrantin Lara. Sie spricht mit Lisa Bertram (WDR) und Julius Geiler (Tagesspiegel). Von Anh Tran | Produktion: Fridolin Menzel

Wenn Interviewpartner an den Fragen vorbei antworten, sollte das Folgen haben, findet Hörer Klaus Heyne. Ob und wie das gelingen kann, darüber spricht er mit den Journalistinnen Christiane Hoffmann und Sandra Schulz. Von Stephan Beuting

Wie sinnvoll oder problematisch es ist, wenn Medienschaffende ihre private Meinung äußern, darüber diskutieren Dlf-Hörer Paul Stoop, Medienjournalist Steffen Grimberg und Elena Gorgis (Dlf - Meinung & Diskurs). Von Sören Brinkmann

Eine neue Studie nennt sie "Pfeiler der Demokratie" – doch Lokalmedien stehen finanziell unter Druck. Wie geht es dem Lokaljournalismus in Deutschland? Darüber diskutieren Claus Liesegang (Chefredakteur MOZ), Ralf Heimann (RUMS) und Medienforscherin Leyla Dogruel. Von Sascha Wandhöfer

Hörer Julian Staiger erlebt im Beratungsstellenalltag die Folgen rechter Gewalt. Seine Perspektive: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat hier Defizite. Mit Kommunikationswissenschaftler Marcus Maurer. Beuting, Stephan; Staiger, Julian; Maurer, Marcus

Die Weltklimakonferenz in Belém bringt das Thema Klimaschutz zurück auf Titelseiten. Aber welche Rolle spielt das Klima im Alltag in deutschen Medien? Alexandra Endres (table.media) und Torsten Schäfer (FH Darmstadt) diskutieren. Von Sascha Wandhöfer

Kultur-, Sport- oder Bildungsthemen. In vielen Ressorts befassen sich Fachjournalisten mit der Berichterstattung. Allerdings wurde in einigen Redaktionen gerade in diesem Bereich seit Jahren immer wieder eingespart. Steckt der Fachjournalismus in der Krise? Und werden so bestimmte Themen übersehen? Darüber diskutieren in „Nach Redaktionsschluss“ Markus Bickel (table.media) und Steffen Wurzel Deutschlandfunk-Hauptstadtstudio. Brinkmann, Sören; Bickel, Markus; Wurzel, Steffen

Medien berichten zu negativ über Auseinandersetzungen in der Politik, findet Hörerin Gabriele Schmitz. Denn die gehörten zu einer Demokratie dazu. Darüber diskutiert sie mit Medienforscher Tanjev Schultz und Martin Schmidt (RTL/ntv/stern). Sascha Wandhöfer | Produktion: Stephan Beuting

Medien berichten zu negativ über Auseinandersetzungen in der Politik, findet Hörerin Gabriele Schmitz. Denn die gehörten zu einer Demokratie dazu. Darüber diskutiert sie mit Medienforscher Tanjev Schultz und Martin Schmidt (RTL/ntv/stern). Wandhöfer, Sascha; Schmitz, Gabriele; Schmidt, Martin; Schultz, Tanjev www.deutschlandfunk.de, @mediasres

Welche Chancen und Risiken die KI-Anwendung Sora2 für Medien und Gesellschaft bereithält, das diskutiert Hörer Quirin Padberg mit DLF-Journalist Maximilian Brose und Informatikprofessorin Mascha Kurpicz-Briki. Beuting, Stephan; Padberg, Quirin; Brose, Maximilian; Kurpicz-Briki, Mascha

Bilder von Verletzten und Toten? Und wie über Suizid auf der Autobahn berichten? Über diese Fragen von Marcel von Fehrn diskutiert der „Blaulichtreporter“ mit Medienethikerin Marlis Prinzing und Jakob Gokl, Chefredakteur der Schaumburger Zeitung. Borgers, Michael | Produktion: Anh Tran

Populisten stilisieren sich als Gegner der Medien – und profitieren davon. Wie sollten Journalisten damit umgehen? Das diskutieren der Politologe Philipp Adorf (Uni Bonn), Brigitte Baetz (Mediasres) und das Publikum des bfuture-Festivals Bonn. Baetz, Brigitte

NATO-Treffen, EU-Außenminister, x trifft y. Warum stürzen sich Journalisten so sehr auf die Vorberichterstattung? Das fragt sich Hörer Detlef Siegel. Er diskutiert mit Friedbert Meurer (Dlf) und Medienforscherin Alexandra Borchardt. Sascha Wandhöfer | Produktion: Fridolin Menzel

Übernehmen Medien zu schnell die Darstellung der Polizei? Dieser Vorwurf steht immer häufiger im Raum, wenn die Polizei selbst zum Akteur wird. Ob er gerechtfertigt ist, darüber diskutieren Mohamed Amjahid und Tanjev Schultz. Von Brigitte Baetz

Unbelegte Vorwürfe, bewusste Falschinformationen - versteckt in Nebensätzen. Wie können Journalisten damit umgehen, wenn Fakten gedreht und Narrative gesetzt werden? Hörer Benjamin Bock diskutiert mit Julia Reuschenbach (FU Berlin) und Dirk-Oliver Heckmann (DLF). Sascha Wandhöfer | Produktion: Fridolin Menzel

Themen des globalen Südens, sagt Ladislaus Ludescher, werden medial vernachlässigt. Ursachen und praktische Lösungen diskutiert er mit der Journalistin Sham Jaff und DLF-Nachrichtenchef Marco Bertolaso. Von Stephan Beuting

Begleiten Medien die Unionsparteien kritisch genug? Das fragt sich unser Hörer Matthias – und diskutiert darüber mit Katharina Hamberger vom Dlf-Hauptstadtstudio, Prof. Paula Diehl von der Uni Kiel und Michael Borgers von @mediasres. Borgers, Michael; Diehl, Paula; Hamberger, Katharina www.deutschlandfunk.de, @mediasres

Die Öffentlich-Rechtlichen zeigen zu selten Randsportarten und geben zu viel Geld für den Fußball aus. Und das gehe nicht mehr lange gut, sagt Medienforscher Michael Schaffrath (TU München). Darüber diskutiert er mit ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky und Sascha Wandhöfer von @mediasres. Sascha Wandhöfer | Produktion: Anh Tran

Christoph Plate, Leiter des Medienprogramms Südosteuropa bei der Konrad Adenauer Stiftung, wünscht sich mehr Abgrenzung des Journalismus vom Aktivismus. Mit ihm diskutieren Anna Biselli, Co-Chefredakteurin bei netzpolitik.org und Brigitte Baetz. Brigitte Baetz | Produktion: Sascha Wandhöfer www.deutschlandfunk.de, @mediasres

Es wird mehr über sie geredet als mit ihnen: In deutschen Medien kommen Migranten kaum vor. Warum das so ist und wie man es ändern könnte, darüber diskutieren Margreth Lünenborg von der FU Berlin und die Journalistin Sheila Mysorkar mit Brigitte Baetz. Brigitte Baetz | Produktion: Sascha Wandhöfer

Die Nominierung von Frauke Brosius-Gersdorf zum Bundesverfassungsgericht hat etliche Debatten ausgelöst – begleitet von Desinformationen und Lügen. Über die medialen Aspekte diskutieren die Autorin Ingrid Brodnig und der FAZ-Journalist Patrick Bahners. Von Sören Brinkmann

Das ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel zeigt: Schlagzeilen machen können sie. Aber sind die Gespräche auch noch zeitgemäß? Und muss man die AfD einladen? Darüber diskutieren Diana Zimmermann (Leiterin ZDF-Hauptstadtstudio) und Marlis Prinzing (macromedia Köln). Wandhöfer, Sascha; Zimmermann, Diana; Prinzing, Marlis www.deutschlandfunk.de, @mediasres

In der Berichterstattung über Gaza beklagt Hörer Maximilian Hampel Parteilichkeit und befürchtet einen Glaubwürdigkeitsverlust. Das diskutiert er mit Meron Mendel (Bildungsstätte Anne Frank) und Luise Sammann (DLF). Beuting, Stephan; Sammann, Luise, Mendel, Meronm; Hampel, Maximilian

Wenn wir über Iran berichten, blicken Medien aufs Atomprogramm und das Regime – aber zu selten auf die Iranerinnen und Iraner, findet Hörerin Andrea Uecker. Sie diskutiert mit Aktivistin Daniela Sepheri und Parniean Soufiani vom WDR-Podcast „Iran im Herzen“. Von Sascha Wandhöfer | Produktion: Michael Borgers

In der Berichterstattung werde nicht ausreichend unterschieden zwischen der Bevölkerung eines Landes und den Mächtigen, meint Norbert Abromeit. Mit ihm diskutieren Sabine Adler (Dlf-Osteuropaexpertin) und China-Korrespondent Benjamin Eyssel. Brinkmann, Sören; Abromeit, Norbert; Adler, Sabine; Eyssel, Benjamin

Hörerin Britta Bonten findet, dass die Klima-Krise prominenter in den Nachrichten vorkommen muss. Sie sei langfristig wichtiger als alle anderen Themen. Mit ihr diskutieren Ann-Kathrin Büüsker (Dlf-Umwelt) und Brigitte Baetz von @mediasres. Baetz, Brigitte; Büssker, Ann-Kathrin; Bonten, Britta www.deutschlandfunk.de, @mediasres

US-Präsident Trump sorgt verlässlich für Aufreger und Reichweite. Hörer Maximilian Höfert glaubt daher: Journalisten lieben Trump. Er diskutiert mit Medienforscher Klaus Kamps (HdM Stuttgart) und Gudrun Engel (ARD Washington). Von Sascha Wandhöfer

Die Migrationsdebatte dreht sich häufig um Kriminalität und innere Sicherheit. Hörerin Lonni Holzner, Lehrerin aus Wismar, kritisiert das. Mit dabei: Die Medienwissenschaftlerin Liane Rothenberger. Beuting, Stephan www.deutschlandfunk.de, @mediasres

Deutschlandfunk-Hörer Johann Banzhaf hat den Eindruck, dass die Priorität von Interviews oft darin besteht, Aussagen zuzuspitzen und zu verkürzen. Darüber diskutiert er mit Dlf-Redakteur Dirk Müller. Brinkmann, Sören; Banzhaf, Johann; Müller, Dirk

Generationen-Narrative werden von vielen Medien reproduziert. Darüber sprechen Constanze Grießler vom ORF, Christoph Daldrop von der Universität Kiel und Tobias Westphal von Jugendpresse e.V. auf der Digitalkonferenz re:publica. Pia Behme | Produktion: Sascha Wandhöfer www.deutschlandfunk.de, @mediasres

Die AfD ist stärkste Oppositionspartei und gilt gleichzeitig als gesichert rechtsextrem. Wie gehen diejenigen damit um, die tagtäglich über sie berichten? Wir diskutieren mit Nicole Diekmann (ZDF), Nadine Lindner (DLF) und Martin Schmidt (RTL). Von Stephan Beuting

Journalisten senden oft an ihren Rezipienten vorbei, findet Hörer Benedikt Herudek. Woher kommt dieser Eindruck? Und wie lässt sich das ändern? Darüber diskutiert Herudek mit Holger Stark (ZEIT) und Medienforscherin Wiebke Loosen. Sascha Wandhöfer | Produktion: Anh Tran

„Frontverläufe“, „Waffengattungen“. Berichterstattung über die Sicherheit Europas kann verängstigen. Wie gelingt Medien kritische und objektive Berichterstattung in Krisenzeiten? Stephan Beuting spricht mit Gesine Dornblüth und Prof. Klaus Schlichte. Moderation: Stephan Beuting | Producer: Michael Borgers | Redaktion: Martin Krebbers