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Journalismus oder Influencer? Für viele Jugendliche verschwimmen die Grenzen längst. Klassische Medien konkurrieren mit TikTok, Instagram und YouTube um Aufmerksamkeit und oft auch um Vertrauen. Was erwarten junge Menschen heute überhaupt noch von Journalismus? Und wie erreicht man eine Generation, die mit Social Media aufwächst? Darüber spricht Christian Jakubetz mit der Journalistin Eva Heidenfelder, die sich ehrenamtlich bei "Journalismus macht Schule" engagiert. Die Initiative bringt Journalistinnen und Journalisten in Schulen, erklärt, wie Medienarbeit funktioniert, und möchte junge Menschen für Journalismus und Medienkompetenz sensibilisieren. Weiterführende Links: Hier geht es zu "Journalismus macht Schule" https://journalismus-macht-schule.org/ Host Christian Jakubetz verweist auf diese Musiktitel: Georg Ringsgwandl: https://www.youtube.com/watch?v=hFUMGJBW4Cg Boney M.: https://www.youtube.com/watch?v=NlEo2QzqU4&list=RDNlEo2QzqU4&start_radio=1
In einer Woche beginnt einer der grössten Sportveranstaltung der Welt. Zum ersten Mal findet eine Fussball-WM in drei Ländern statt. Sind die USA, Kanada und Mexiko bereit? SRF-USA-Korrespondentin Barbara Colpi und die freie Journalistin Anne Demmer sind zu Gast bei Simone Hulliger. Als die USA, Kanada und Mexiko die Spiele zugesprochen bekommen haben, war das Motto: «Nordamerika vereint». Heute ist die Stimmung eine andere. Gerade in dieser Woche hat Trump erneut mit Zöllen auch gegen Kanada und Mexiko gedroht. Im «Tagesgespräch» erzählen die beiden Journalistinnen und von der komplizierten Beziehung zwischen den Ländern, von dem unterschiedlichen Stellenwert des Fussballs, von der Bedeutung der WM für die mexikanischen Drogenkartelle und von der Angst vor der Einwanderungsbehörde ICE, welche bei vielen Fans in den USA die Vorfreude trübt. Barbara Colpi ist USA-Korrespondentin von Radio SRF, Anne Demmer arbeitet als freie Journalistin in Mexiko-Stadt.
Am neunten Verhandlungstag hat das Gericht die Ergebnisse der Obduktion gezeigt. Die Bilder waren für das Publikum teilweise kaum zu ertragen. Der Bericht hat genau aufgezeigt, woran der achtjährige Fabian aus Güstrow starb. Außerdem ging es um abgehörte Telefonate der Angeklagten.Host: Annette Ewen Reporter: Denis Mollenhauer, Andreas Frost Redaktion: Melanie Jaster, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith Greitsch Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. Alle Infos zum neunten Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-gina-h-fuerchtete-ihr-solle-etwas-angehaengt-werden,fabian-182.html Unser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: "11 km: der tagesschau-Podcast" berichtet über ein Thema in aller Tiefe, mit Recherchen von Journalistinnen und Journalisten der ARD.https://1.ard.de/11KM_Podcast
Justitias Töchter. Der Podcast zu feministischer Rechtspolitik
In dieser Folge von „Justitias Töchter“ sprechen Dana und Selma mit Julia Bellan und Franziska Pröll über Femizide. Julia und Franziska sind Journalistinnen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Für ihren Artikel „Du gehörst mir, also töte ich dich“ wurden sie mit dem Marlies-Hesse-Nachwuchspreis 2025 sowie dem Axel-Springer-Preis für jungen Journalismus 2025 ausgezeichnet. In Deutschland gibt es bislang keinen eigenständigen Straftatbestand für Femizide. Tötungen von Frauen werden überwiegend unter allgemeinen Delikten wie Mord oder Totschlag erfasst. Warum viele eine rechtliche Anerkennung von Femiziden fordern und welche gesellschaftlichen Folgen damit verbunden sind, diskutieren sie in dieser Folge.
Sophie von der Tann gehört zu den bekanntesten deutschen Journalistinnen im Ausland. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre ARD-Berichterstattung aus Israel und Gaza seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023. Millionen Zuschauer kennen sie aus Live-Schalten für die Tagesschau, die tagesthemen oder Phoenix – oft direkt aus Krisengebieten, unter Raketenalarm oder in hoch emotionalisierten Situationen. Viele FernsehzuschauerInnen hat sie mit ihrer Gelassenheit und ihrer Fähigkeit beeindruckt, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären. Wir sprechen über kritische Momente und Bilder, die sie noch lange begleiten werden: Wie sieht ihr Alltag in Tel Aviv aus? Wie lebt es sich zwischen den Extremen der Region? Wie schafft sie es, zu entspannen? Podcasttipp: „Zeitzeichen“ https://www.ardsounds.de/sendung/wdr-zeitzeichen/urn:ard:show:3cb325e2d310d798/
Zwei Menschen im Wandel: Daniela Brunner-Gmür trifft an ihrem letzten Tag als Gemeindspräsidentin von Kaltbrunn/SG auf Hanspeter Krüsi, der nach der Pension seiner Passion nachgeht und als Komiker auf der Bühne steht. Daniela Brunner-Gmür Am Tag ihres Besuches im «Persönlich» endet auch die Amtszeit von Daniela Brunner. Während gut 6 Jahren präsidierte sie die Gemeindeexekutive, als erste Frau in der Gemeinde Kaltbrunn. Aufgewachsen ist Daniela Brunner im Oberstufen-Schulhaus von Kaltbrunn, ihre Eltern waren als Hauswart-Ehepaar bei der Schule in Kaltbrunn tätig. Der enge Familienzusammenhalt hat sie geprägt, Skifahren und wandern standen ebenso auf dem Programm, wie die aktiven Teilnahmen in Dorfvereinen. Die gelernte Zahnarztgehilfin fand in jungen Jahren zum Journalismus, zuerst als Redaktionsassistentin einer Lokalzeitung, dann als Lokaljournalistin. Nach ihrer Ausbildung zum Presse- und Informationsoffizier diente sie für die Schweizer Armee im Kosovo. Dort begleitete sie Journalistinnen und Journalisten bei ihren Recherchen und Berichterstattungen. Danach arbeitete sie 8 Jahre in der Kommunikation bei der Schweizer Armee. Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Mollis 2025 unterstütze sie das Medienteam. Ausserdem liess sie sich in Gerontologie aus- und weiterbilden. Nach ihrer Zeit als Gemeindepräsidentin wird Daniela Brunner eine regionale Informations- und Beratungsstelle für die Region Zürichsee-Linth bei der Spitex aufbauen. ________________________________________ Hanspeter Krüsi Hanspeter Krüsi ist überzeugt: «Humor hilft über vieles hinweg». Seit vergangenem Herbst ist der gebürtige Appenzell Ausserrhoder pensioniert. Insgesamt verbrachte er über 43 Jahre bei der Polizei. Nach der Ausbildung zum Konditor besuchte er 1983 die Polizeischule in Zürich und arbeite dort während acht Jahren. Anschliessend war er in Appenzell Ausserrhoden als Kantonspolizist tätig, bevor er 2009 in den Kanton St. Gallen wechselte und dort die Funktion des Polizeisprechers und Kommunikationschef übernahm. In dieser Funktion stand er rund um die Uhr als Dienstleister für Medien und Bevölkerung im Dienst. Mit dem Wechsel zur Kantonspolizei St. Gallen musste Hanspeter Krüsi sich von seinem grossen Hobby verabschieden – die Polizeisprecherarbeit war aus Sicht des Arbeitgebers nicht mit seinem Hobby als Komiker vereinbar. Nach seiner Pension kehrte Hanspeter Krüsi wieder zurück auf die Bühne und unterhält an Privatanlässen, Seniorennachmittagen, Firmenfeiern und Konzerten. Auf seinen Reisen nach Thailand, Sumatra, Burma und weiteren asiatischen Ländern, hat er die fernöstlichen Traditionen kennen- und schätzen gelernt. Hanspeter Krüsi wurde für seine Medienarbeit mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 2023 belegte er den zweiten Platz im Gesamtranking der Mediensprechenden des Landes und wurde als bester Polizeisprecher ausgezeichnet. Im letzten Jahr erreichte er den dritten Platz im Ranking des Fachmagazins «Schweizer Journalist:in». _________________ Moderation: Michèle Schönbächler ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Männergewalt wird oft als Problem „der anderen“ erzählt. Doch Natalia Widla und Miriam Suter zeigen: Dahinter steckt ein System aus Macht, Wegschauen und politischem Stillstand. Katrin spricht mit den beiden Journalistinnen über ihr Buch Niemals aus Liebe und darüber, warum Gewalt gegen Frauen in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich viel zu oft zu kleinteilig, zu langsam und zu wenig konsequent bekämpft wird.Es geht um Föderalismus, fehlende Daten, die Istanbul-Konvention, Bedrohungsmanagement, elektronische Fußfesseln, Restorative Justice und die Frage, was Betroffene wirklich schützt. Eine Folge über patriarchale Strukturen, rechte Instrumentalisierung und die dringend nötige Frage: Was muss sich wirklich ändern?Danke an jede*n von Euch, der den Lila-Podcast bereits unterstützt und uns damit über Wasser hältSeit 2026 zahlen wir höhere Gehälter, um die Zeit und den Aufwand, den unsere Hosts in die Folgen investieren, auch gebührend bezahlt bekommen. Du findest das unterstützenswert? Dann freuen wir uns über deinen Support!Aktuelle Werbepartner und weitere Infos zum Podcast findet ihr hier.Links und HintergründeMiriam SuterIstanbul-KonventionZunahme Gewalt gegen Frauen in Deutschland und in der SchweizNatalia WidlaWikipedia: Frauenstimmrecht in der SchweizSpiegel: Merz würde beim Thema Vergewaltigung in der Ehe »heute anders abstimmen«T-online: In diesen Ländern lebt es sich weltweit am bestenOpferhilfe SchweizHilfetelefon in DeutschlandCorrectiv: Häusliche Gewalt – Durchs Raster gefallen?SRF: Im Studiogespräch Pia Allemann, Beratungsstelle für Frauen BifSeehaus e.V.DuxumentaleWeitere Lila Folgen zum ThemaWenn Zuhause nicht sicher ist – Was tun bei häuslicher Gewalt?Warum Männer Böses tunMerz‘ Stadtbild, Hebammen, Gewaltprävention, „Ja heißt ja“, anti-trans-Kampagnen und Alternativen zu Harry PotterGewalt und Morddrohungen trotz fünf Jahre Istanbul-Konvention? – mit Sonja HowardTranskriptWir freuen uns, euch ein Transkript zur Sendung zur Verfügung stellen zu können. Es wurde automatisch erstellt. Ihr findet es auf unserer Website. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kriege und Konflikte erschweren weltweit die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten. Hinzu kommen Hürden, die weit weniger offensichtlich sind. Staaten, die Reporterinnen und Reportern gezielt den Zugang zu Informationen verwehren. Regierungen, die Journalisten als Feinde betrachten und nicht nur sie, sondern auch die Menschen unter Druck setzen, die mit der Presse oder Fernsehteams sprechen. Wie bewahrt man in solchen Zeiten die journalistische Unabhängigkeit? Wie filtert man verlässliche Fakten aus der Propaganda? Und wie geht man persönlich mit dieser täglichen Belastung um? Für diese ganz besondere Live-Folge des Weltspiegel Podcasts haben wir das Panel des Europaforums von der re:publica 2026 für euch als Podcast aufbereitet. Weltspiegel-Moderatorin Isabel Schayani spricht mit vier ARD-Auslandskorrespondentinnen über ihren Arbeitsalltag im weltpolitischen Stresstest. Mit dabei Gudrun Engel, Leiterin des ARD Studios in Washington, Marie-Kristin Boese, Korrespondentin im ARD Studio Mexiko, Sophie von der Tann, Korrespondentin im ARD Studio Tel Aviv und Tamara Anthony, ehemalige Leiterin des ARD Studios in Peking. ----- Moderation: Isabel Schayani / Joana Jäschke Redaktion: Philipp Weber Mitarbeit: Caroline Mennerich, Theo Weiß Redaktionsschluss: 22.5.2026 ----- Alle Folgen von Weltspiegel Podcast findet ihr in der ARD Audiothek (https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/). Abonniert uns am besten jetzt und verpasst keine neue Folge mehr! ----- Unser Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen: https://1.ard.de/15Minuten
Kriege und Konflikte erschweren weltweit die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten. Hinzu kommen Hürden, die weit weniger offensichtlich sind. Staaten, die Reporterinnen und Reportern gezielt den Zugang zu Informationen verwehren. Regierungen, die Journalisten als Feinde betrachten und nicht nur sie, sondern auch die Menschen unter Druck setzen, die mit der Presse oder Fernsehteams sprechen. Wie bewahrt man in solchen Zeiten die journalistische Unabhängigkeit? Wie filtert man verlässliche Fakten aus der Propaganda? Und wie geht man persönlich mit dieser täglichen Belastung um? Für diese ganz besondere Live-Folge des Weltspiegel Podcasts haben wir das Panel des Europaforums von der re:publica 2026 für euch als Podcast aufbereitet. Weltspiegel-Moderatorin Isabel Schayani spricht mit vier ARD-Auslandskorrespondentinnen über ihren Arbeitsalltag im weltpolitischen Stresstest. Mit dabei Gudrun Engel, Leiterin des ARD Studios in Washington, Marie-Kristin Boese, Korrespondentin im ARD Studio Mexiko, Sophie von der Tann, Korrespondentin im ARD Studio Tel Aviv und Tamara Anthony, ehemalige Leiterin des ARD Studios in Peking. ----- Moderation: Isabel Schayani / Joana Jäschke Redaktion: Philipp Weber Mitarbeit: Caroline Mennerich, Theo Weiß Redaktionsschluss: 22.5.2026 ----- Alle Folgen von Weltspiegel Podcast findet ihr in der ARD Audiothek (https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/). Abonniert uns am besten jetzt und verpasst keine neue Folge mehr! ----- Unser Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen: https://1.ard.de/15Minuten
In dieser Episode vertreten Sylvester Tremmel aus der c't-Redaktion und der freie Journalist Falk Steiner Joerg Heidrich an der Seite von Holger Bleich. Zum Auftakt berichtet Steiner aus Berlin von der Vorstellung des Tätigkeitsberichts der Bundesdatenschutzbeauftragten – und davon, wie wenige Journalistinnen und Journalisten überhaupt noch zu diesem Termin erschienen sind; für ihn ein bedenkliches Signal in Zeiten, in denen Vorhaben wie Vorratsdatenspeicherung oder Gesichtserkennung beim BKA auf der politischen Agenda stünden, der Datenschutz aber kaum noch Beachtung finde. Beim Bußgeld der Woche geht es um eine spanische Fondsgesellschaft, die einen mit Microsoft Teams aufgezeichneten internen Call später als offizielles Protokoll an externe Investoren weitergegeben hatte. Die spanische Datenschutzbehörde AEPD wertete die pauschale Einwilligung zur Aufzeichnung der Teilnehmenden als unzureichend und verhängte 3000 Euro Bußgeld. Die Diskutanten loben die Praxis der spanischen Behörde, auch kleinere Fälle konsequent zu verfolgen und damit Klarheit über die Auslegung der DSGVO zu schaffen. Breiten Raum nimmt der sogenannte Signal-"Hack" ein, bei dem hochrangige Politikerinnen und Politiker, darunter Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Ziel einer Phishing-Kampagne wurden. Tremmel stellt klar, dass es sich nicht um einen technischen Angriff auf den Messenger handelte: Die mutmaßlich aus Russland gesteuerten Angreifer gaben sich als Signal-Support aus und brachten ihre Opfer dazu, ihre PIN preiszugeben oder ein fremdes Gerät zu verknüpfen. Steiner schildert anschaulich, wie schwierig sichere Kommunikation in der politischen Realität ist, wo eine einzelne Person wie die Bundestagspräsidentin in zahlreichen Rollen unterwegs ist und über verschiedenste IT-Umgebungen hinweg kommunizieren muss. Die nun empfohlene Nutzung der Messenger-Plattform Wire löse das Grundproblem nicht, solange offene Messenger nötig blieben. Zuguterletzt stellt Tremmel eine Recherche von Correctiv, Computer Weekly und Solomon zum sogenannten "Pressure Cooker" bei Europol vor. In diesem Datensystem soll die EU-Polizeibehörde über Jahre hinweg mehr als zwei Petabyte an Daten angehäuft haben - ohne saubere Rechtsgrundlage, ohne funktionierendes Rechtemanagement und am europäischen Datenschutzbeauftragten vorbei. Steiner ordnet ein, warum gerade jetzt, da die EU-Kommission Europol mit mehr Personal und Befugnissen ausstatten will, ein genauer Blick auf diese Praxis besonders wichtig ist.
Im Medienmagazin geht es um die schwierige Lage freier Journalistinnen und Journalisten. Ausgehend von einem Artikel von Mareice Kaiser sprechen wir über sinkende Honorare, unsichere Auftragslagen und die Frage, wie lange sich freier Journalismus noch tragen lässt. Außerdem ordnet Elisa Kautzky vom Berufsverband Freischreiber die strukturellen Probleme der Branche ein. Außerdem zu Gast: Sonja Gillert. Sie spricht über den neuen Podcast "104h Blackout", der den Berliner Stromausfall vom Januar 2026 rekonstruiert – und über die Audio-Strategie des Tagesspiegel. Zum Schluss schauen wir darauf, warum öffentlich-rechtliche Sender verstärkt auf Publikumsformate setzen. Zum Schluss schauen wir mit Medienmagazin-Reporter Michael Meyer darauf, warum öffentlich-rechtliche Sender verstärkt auf Publikumsformate und Bürgersprechstunden setzen – und was sich Programmverantwortliche davon versprechen.
Im Medienmagazin geht es um die schwierige Lage freier Journalistinnen und Journalisten. Ausgehend von einem Artikel von Mareice Kaiser sprechen wir über sinkende Honorare, unsichere Auftragslagen und die Frage, wie lange sich freier Journalismus noch tragen lässt. Außerdem ordnet Elisa Kautzky vom Berufsverband Freischreiber die strukturellen Probleme der Branche ein. Außerdem zu Gast: Sonja Gillert. Sie spricht über den neuen Podcast "104h Blackout", der den Berliner Stromausfall vom Januar 2026 rekonstruiert – und über die Audio-Strategie des Tagesspiegel. Zum Schluss schauen wir darauf, warum öffentlich-rechtliche Sender verstärkt auf Publikumsformate setzen. Zum Schluss schauen wir mit Medienmagazin-Reporter Michael Meyer darauf, warum öffentlich-rechtliche Sender verstärkt auf Publikumsformate und Bürgersprechstunden setzen – und was sich Programmverantwortliche davon versprechen.
Das Mikrofon wird weggeschlagen, die Kamera verdeckt, Journalistinnen und Journalisten werden beleidigt und bedrängt. Das Sicherheitsgefühl im Journalismus hat in den vergangenen Jahren spürbar gelitten, auf der Straße und im Netz. Es ist eine Entwicklung, die auch eine Bedrohung für die Demokratie insgesamt darstellt. In der neuen Folge von This is Media NOW spricht Lukas Schöne mit Patrick Peltz, dem Leiter der Studie „Feindbild Journalist:in“ vom European Center for Press and Media Freedom. Sie blicken auf zehn Jahre Dokumentationspraxis zurück, in denen seit 2015 insgesamt 522 Fälle physischer Gewalt gegen Medienvertreter in Deutschland erfasst wurden. Neben körperlichen Angriffen beleuchtet die Teilstudie „Strapazierter Journalismus“ auch die nicht-physischen Anfeindungen. Über 60 Prozent der befragten Journalistinnen und Journalisten gaben an, in den letzten zwölf Monaten Anfeindungen ausgesetzt gewesen zu sein. Das führt zur Gefahr einer „schleichenden Angst“ in den Redaktionen, die zur Folge haben kann, dass bestimmte polarisierende Themen gar nicht mehr aufgegriffen oder anders formuliert werden. Verstärkt wird dieses Problem zusätzlich durch das strukturelle Prekariat, schrumpfende Ressourcen und die hohe Arbeitsbelastung in der Branche. Wie können Medienhäuser dieser Entwicklung begegnen? Und welche konkreten Schutzmaßnahmen sind notwendig?
Die «Washington Post» hat einen Pulitzerpreis gewonnen. Sie wurde ausgezeichnet für ihre Berichterstattung über den drastischen Kahlschlag in US-Bundesbehörden unter Präsident Donald Trump. In den USA gilt der Pulitzerpreis als höchste Auszeichnung für journalistische Arbeiten. Die Medien stehen in den USA Donald Trumps politisch unter Druck. Trump hat die Medien bereits in seiner ersten Amtszeit als «Feinde des Volkes» bezeichnet. Bei der Rhetorik belässt er es nicht. So hat die Regierung zum Beispiel die staatlichen Gelder für die öffentlichen Rundfunksender NPR und PBS gekürzt. Ausserdem haben Journalistinnen und Journalisten zum Pentagon nur begrenzten Zugang. Das schlägt sich im neuen Ranking der Pressefreiheit der «Reporter ohne Grenzen» nieder. Die USA liegen noch auf Platz 64, sie sind im Vergleich zum Vorjahr um sieben Ränge zurückgefallen. Vor den USA liegen Länder wie Botswana und Liberia. Wie wichtig sind die Pulitzerpreise angesichts von Trumps Medienpolitik? Ist dessen Strategie der Diffamierung der Medien erfolgreich? Und wie ist es eigentlich, als Korrespondentin aus der Schweiz in Trumps Amerika zu arbeiten? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser in Washington, D.C. Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zur Rangliste der Pressefreiheit 2026 (Reporter ohne Grenzen) Mehr zum Thema: Nach Hausdurchsuchung durch FBI – Jury setzt ein Zeichen für die Pressefreiheit Jeff Bezos macht sich der Feigheit vor dem Präsidenten schuldig Superreiche kaufen Medien «An Pressekonferenzen werden Lügen verbreitet, die Journalisten einfach weitergeben» Kimmel, Colbert, «New York Times»: Trumps Feldzug gegen die Medien Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Journalistinnen und Journalisten geraten weltweit immer stärker unter Druck und in Gefahr. Zum heutigen Tag der Pressefreiheit rufen deshalb viele Organisationen zum Schutz von Medienschaffenden auf.
Ständig kreisen die Gedanken ums Essen: Habe ich zu viel gegessen, das Richtige gewählt? Dieser »Food Noise« belastet viele. Wie wir ihn reduzieren und wieder mehr Gelassenheit finden, erklären die Journalistinnen und Autorinnen Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp. Wir freuen uns über Kritik, Anregungen und Vorschläge! Per Mail an smarterleben@spiegel.de oder auch per WhatsApp an +49 151 728 29 182. Mehr Infos: Buch: Essen und essen lassen Smarter leben: Wie wir lernen, wieder zu essen, was wir wollen Wie Emotionen unser Essverhalten beeinflussen Wie lerne ich, meinen Körper zu akzeptieren Wie Gerichte auch ohne Rezept gelingen +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Claude, ChatGPT, Gemini – sie alle schreiben viel, viel schneller als jeder Mensch. Sie beherrschen jede erdenkliche Sprache, jede Textsorte und natürlich jedes Thema. Sie erklären jeden Datenhaufen und komprimieren jedes Dokumentenkonvolut in eine lesbare Form. Noch sind die Texte oft erkennbar KI generiert. Staccato-Stil, Gedankenstriche statt Doppelpunkte oder Komma und diese seltsam fluffig-geföhnten Inhalte. Doch die KI wird sehr schnell besser. Es stellt sich deshalb die Frage, warum Menschen künftig noch schreiben sollen. Wozu sollen wir uns noch mit Tastatur und Rotstift abmühen? Was bringt es noch, wenn ich Ihnen eine Idee erkläre, wo Sie sich doch eine KI aufrufen können, die das individueller macht? Warum sollen Menschen künftig noch schreiben? Das ist eine Frage, die nicht nur mich umtreibt. Ich diskutiere regelmässig mit Journalistinnen und Journalisten darüber, mit Autoren und Wissenschaftlern. Siri Hustvedt hat mich auf die Antwort gebracht: Schreiben muss wieder subjektiv werden. Ich sage Ihnen deshalb, warum das Schreiben aus der Ich-Perspektive unsere Chance, ja: unsere Aufgabe ist. Auch diese Woche habe ich Ihnen dafür ein kleines Denkwerkzeug gebaut, ein Schreibimpuls für das Schreiben aus der Ich-Perspektive.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Zwischenbericht der Royal Commission zu Antisemitismus und sozialem Zusammenhalt an Generalgouverneurin Mostyn übergeben / Premierminister Anthony Albanese begrüßt Zwischenbericht / Laut Bericht verschlechtert sich Lage für Journalistinnen und Journalisten weltweit / Laut syrischem Informationsministerium wird Gruppe von Familien mit mutmaßlichen Verbindungen zur Terrororganisation Islamic State Aufnahme in Australien verweigert / Mitglieder der jüdischen Gemeinde versammeln sich im Norden Londons Messerangriff / Kritik an Trumps Regierung bei einer Anhörung vor dem Kongress / Anwalt des Unternehmens OpenAI zeigt sich zufrieden mit bisherigen Aussage von Elon Musk in wegweisendem Prozess
260429PC Pressefreiheit in Gefahr?Mensch Mahler am 29.4.2026Im aktuellen Ranking für Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen rutscht Deutschland das dritte Jahr in Folge weiter nach unten auf den nunmehr 21. Platz von 180 Ländern. Es steht damit nicht nur wie seit jeher hinter skandinavischen Staaten, sondern auch ein südeuropäisches Land wie Portugal oder mittelamerikanische Länder wie Costa Rica oder Jamaika gelten als freiheitlicher. Ist unsere Medienfreiheit in Deutschland in Gefahr? Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Staat und Gesellschaft und wie lässt sich die Platzierung im internationalen Vergleich einordnen? Generell darf man hier Entwarnung geben. Hauptursache für die Einschränkungen der Pressefreiheit in Deutschland ist die steigende Zahl von Übergriffen auf JournalistInnen vor allem in Ostdeutschland. Diese Tendenz ist besorgniserregend und weist darauf hin, dass Polizei und Behörden gegen rechtsextremistische Gewalttaten zum Teil nicht konsequent genug vorgehen.Die Medien in Deutschland genießen aber noch immer ein hohes Maß an Vertrauen und gelten zwei Dritteln der Deutschen als eine wichtige demokratische Institution.Gleichwohl gilt es, die rechtsextremen Angriffe auf die Medien in etablierten Demokratien genau im Auge zu behalten. Gerade diese Kräfte, die sich stets auf radikale Meinungsfreiheit berufen, sind es, die durch Angriffe auf Medien die Medien- und Pressefreiheit gefährden. Die USA, das Ursprungsland der modernen Medien und Öffentlichkeit, stehen Ranking nur auf Rang 42 und damit weit hinter Deutschland. Angriffe auf JournalistInnen durch rechte Kreise wurden in diesem Land in der Ära des Präsidenten Donald Trump durch seinen autoritären Feldzug gegen die sogenannten „Fake-News-Medien“ sogar von ganz oben geadelt. Eine weitere wesentliche Ursache der Abwertung der USA liegt in der enormen ökonomischen Krise der US-Medien, die, anders als hierzulande, unter einem massenhaften Vertrauensverlust leiden, was nicht zuletzt der völlig entsicherten und tendenziösen Berichterstattung von Nachrichtensendern wie Fox-News (in den Händen des Milliardärs Rupert Murdoch) zu verdanken ist. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Emran FerozWIR WOLLEN LEBEN!Seit über hundert Jahren, spätestens seit den ersten Öl-Funden in der 1910-er Jahren, kommt der sogenannte „Nahe Osten“ nicht mehr zur Ruhe. Der jüngste unprovozierte Angriffskrieg Israels und der USA gegen Iran ist ein bitterer Beleg dafür. Bereits 2017 beschrieb der 1991 in Innsbruck geborene Politologe, Journalist und Autor Emran Feroz den ersten Dronen-Krieg der Welt, der in Afghanistan stattfand. Feroz, dessen Eltern zur Zeit der russischen Intervention in Afghanistan nach Österreich geflüchtet waren, war mehrfach im Heimatland seiner Eltern und hat 2021 seine Erlebnisse und Kenntnisse in dem Bestseller „Der längste Krieg. 20 Jahre War in Terror“ festgehalten. Nun ist sein jüngstes Buch erschienen:Wir wollen leben!Von Afghanistan bis Gaza - ein Aufschrei gegen Entmenschlichung und Krieg. Feroz entlarvt darin die Doppelmoral des Westens und entwirft die Vision eines haltbaren Friedens, der die Menschen des „Orients“ an eine Zukunft glauben lassen könnte.Feroz ist einer der interessantesten jungen Journalisten, der sich mit der Region beschäftigt und mit seiner aufrichtigen Berichterstattung vielen anderen Journalisten Mut macht. Sein neues Buch hat er den getöteten Journalistinnen und Journalisten aus Gaza gewidmet. Emran Feroz, Autor und Journalist mit Fokus auf Nahost und Zentralasien. Er berichtet regelmäßig aus Afghanistan und ist für zahlreiche deutsch- und englischsprachige Medien. Feroz ist Gründer von "Drone Memorial" einer virtuellen Gedenkstätte für zivile Drohnenopfer. 2021 wurde Feroz für seine Arbeit mit dem österreichischen Concordia-Preis in der Kategorie Menschenrechte ausgezeichnet.Renata Schmidtkunz, Journalistin, Moderatorin und Dokumentarfilmerin und arbeitete viele Jahre beim ORF, u. a. für den Radiosender Ö1 und die Sendung „Im Gespräch“. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet: 2012 Publizistikpreis der Stadt Wien, 2014 Axel-Corti-Preis, 2020 und 2026 Radiopreis der Erwachsenenbildung, 2025 Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich.
Beim White House Correspondents' Dinner, einem der traditionsreichsten Abende der US-Hauptstadt, fallen plötzlich Schüsse. Donald Trump wird evakuiert, Kabinettsmitglieder werden aus dem Saal gebracht, Journalistinnen und Journalisten werfen sich unter die Tische. Was als symbolträchtiger Auftritt des Präsidenten vor der versammelten Hauptstadtpresse beginnen sollte, endet in Chaos, Angst und neuen Fragen zur Sicherheit im Herzen Washingtons.
Tiri, Südlibanon. Am frühen Mittwochnachmittag waren zwei Fahrzeuge in Al Tiri unterwegs. Im zweiten Fahrzeug saßen zwei Journalistinnen, die über israelische Angriffe im Gebiet um Al Tiri berichten wollten. Im ersten Fahrzeug waren zwei ortskundige Begleiter. Al Tiri liegt nördlich der Kleinstadt Tibnin. Ein Bericht von Karin Leukefeld (Beirut).Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.Weiterlesen
In dieser Folge von EduFunk sprechen wir mit Philipp Maschl, Fernsehjournalist und Moderator beim ORF, über ein Thema, das Schule heute mehr denn je bewegt: Medienbildung. Philipp engagiert sich außerdem bei Lie Detectors, einer europaweit aktiven Initiative, bei der Journalistinnen und Journalisten in Schulen gehen, um mit Kindern und Jugendlichen über Desinformation, Quellenkritik, Journalismus und den bewussten Umgang mit Informationen zu sprechen.Gemeinsam schauen wir darauf, warum Medienkompetenz schon früh beginnen muss, welche Rolle Lehrkräfte dabei spielen und weshalb es so wichtig ist, Informationen nicht einfach zu glauben, sondern unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und Quellen zu vergleichen. Außerdem geht es um den Einfluss von Smartphones, Social Media, Echokammern und künstlicher Intelligenz auf den Alltag junger Menschen – und um die Frage, wie Schule darauf reagieren kann.Eine spannende Folge über kritisches Denken, digitale Verantwortung und die Herausforderung, junge Menschen fit für eine komplexe Medienwelt zu machen. Hör rein!weiterführende Links:Lie-detectors.orgPhilipp Maschl auf LinkdInPhilipp Maschl auf InstagramSocial Media:
Frauen mit Behinderungen werden in Österreich und Deutschland häufiger sterilisiert als Frauen ohne Behinderungen. Das inklusive Magazin andererseits hat monatelang recherchiert und zeigt, warum es noch immer vorkommt, dass Menschen mit Behinderungen sterilisiert werden, ohne selbst darüber entschieden zu haben. Für die Reportage haben die Journalistinnen mit über 100 Menschen gesprochen und Einblicke in ein System mit einer Vielzahl an Barrieren, fehlender Aufklärung und strukturellem Druck gewonnen. Im Gespräch erzählen die Journalistinnen Luise Jäger und Ramona Arzberger, warum Entscheidungen über den Körper von Betroffenen oft über ihre Köpfe hinweg getroffen werden und welche Rolle Angehörige, Ärzt*innen und Einrichtungen dabei spielen. Sie sprechen auch über fehlendes Wissen in der Medizin, komplizierte Sprache und Fachbegriffe und darüber, wie wenig über Sexualität von Menschen mit Behinderungen gesprochen wird. Außerdem geht es um Gewalt, Verhütung und die Frage, warum Selbstbestimmung in der Praxis oft nicht umgesetzt wird – obwohl sie im Gesetz verankert ist. Weiterführende Links: Hier geht es zu der besprochenen Reportage von andererseits: Hauptsache, du kriegst kein Kind! Weitere Informationen über andererseits und Unterstützungsmöglichkeiten Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
In Deutschland haben viele wenig, aber nur wenige sehr viel – das Vermögen ist extrem ungleich verteilt. Vermögende sowie Unternehmen können mit ihrem Geld und ihrer Macht ganz legal politischen Einfluss ausüben. Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählen die Journalistinnen Gilda Sahebi und Kristin Langen, welche Folgen die Ungleichheit für die Demokratie hat – und welche Wege es gibt, Ungleichheit abzubauen und das Vertrauen in Politik wieder zu stärken. Podcast-Empfehlung: Werner Herzog – zu groß für Deutschland https://1.ard.de/podcast_werner_herzog Von Johannes Döbbelt.
In Deutschland haben viele wenig, aber nur wenige sehr viel – das Vermögen ist extrem ungleich verteilt. Vermögende sowie Unternehmen können mit ihrem Geld und ihrer Macht ganz legal politischen Einfluss ausüben. Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählen die Journalistinnen Gilda Sahebi und Kristin Langen, welche Folgen die Ungleichheit für die Demokratie hat – und welche Wege es gibt, Ungleichheit abzubauen und das Vertrauen in Politik wieder zu stärken. Podcast-Empfehlung: Werner Herzog – zu groß für Deutschland https://1.ard.de/podcast_werner_herzog Von Johannes Döbbelt.
Das ZDF verpflichtet Talkshow-Gäste künftig, nicht mit Personen oder Organisationen auf Sanktions- oder Terrorlisten zusammenzuarbeiten – darunter auch Listen der US-Behörde Office of Foreign Assets Control. Mit Christian Mihr von "Reporter Ohne Grenzen" geht es um die Frage: Ist das ein eine notwendige rechtliche Absicherung oder potenzieller Eingriff in die Pressefreiheit? Anlässlich der Wahl in Ungarn sprechen wir mit ARD-Korrespondent Oliver Soos über die eingeschränkte Medienlandschaft im Land. Klassische Medien stehen unter Druck, unabhängige Stimmen weichen ins Digitale aus. Gleichzeitig gewinnen Social Media an Bedeutung – auch als Raum für Desinformation und Deepfakes. Mit ARD-Faktenchecker Pascal Siggelkow geht es um Desinformation: Welche Fake News kursieren rund um die Wahl? Welche Rolle spielen Plattformen – Verstärker oder Korrektiv? Medienreporter Michael Meyer informiert uns über Kolumnen in Deutschland: Warum sie polarisieren, warum Männer dominieren – und welche Rolle Anfeindungen gegen Journalistinnen spielen. Eine Sendung über Medienmacht, Verantwortung – und die Frage, wer überhaupt noch zu Wort kommt.
Das ZDF verpflichtet Talkshow-Gäste künftig, nicht mit Personen oder Organisationen auf Sanktions- oder Terrorlisten zusammenzuarbeiten – darunter auch Listen der US-Behörde Office of Foreign Assets Control. Mit Christian Mihr von "Reporter Ohne Grenzen" geht es um die Frage: Ist das ein eine notwendige rechtliche Absicherung oder potenzieller Eingriff in die Pressefreiheit? Anlässlich der Wahl in Ungarn sprechen wir mit ARD-Korrespondent Oliver Soos über die eingeschränkte Medienlandschaft im Land. Klassische Medien stehen unter Druck, unabhängige Stimmen weichen ins Digitale aus. Gleichzeitig gewinnen Social Media an Bedeutung – auch als Raum für Desinformation und Deepfakes. Mit ARD-Faktenchecker Pascal Siggelkow geht es um Desinformation: Welche Fake News kursieren rund um die Wahl? Welche Rolle spielen Plattformen – Verstärker oder Korrektiv? Medienreporter Michael Meyer informiert uns über Kolumnen in Deutschland: Warum sie polarisieren, warum Männer dominieren – und welche Rolle Anfeindungen gegen Journalistinnen spielen. Eine Sendung über Medienmacht, Verantwortung – und die Frage, wer überhaupt noch zu Wort kommt.
Die Abwahl der Orbán-Partei „Fidesz“ würde den Einfluss der autoritären Nationalisten in Europa schlagartig reduzieren. Zu hören sind in dieser Folge die Journalistinnen und Journalisten Márton Gergely (HVG, Budapest), Cathrin Kahlweit (München), Nina Horaczek, Lina Paulitsch und Raimund Löw vom Falter.Ein großes Interview mit dem ungarischen Investigativjournalisten Szabolcs Panyi von Lina Paulitsch aus dem aktuellen FALTER finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im August 2024 kommen beim größten Gefangenenaustausch zwischen Ost und West seit Ende des Kalten Krieges 16 Menschen für den Westen frei. Deutschland schickt dafür unter anderem den sogenannten "Tiergartenmörder", Wadim Krassikow, zurück nach Russland. Wie kam dieser Deal mit Putin zustande? Journalistinnen und Journalisten des Bayerischen Rundfunks haben monatelang recherchiert und mit Menschen gesprochen, die bei den geheimen Verhandlungen dabei waren. Host Franka Hennes trifft drei Deutsch-Russen, die ihre Geschichte erzählen: von ihrer Verhaftung durch den russischen Geheimdienst, ihrer Zeit in Haft und teilweiser völliger Isolation. Waren ihre Verhaftungen willkürlich? Wurden sie als "Verhandlungsmasse" in Russland gesammelt? Die Host stellt all diese Fragen auch dem russischen Regime. Franka Hennes trifft Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz. Sie will wissen: War der Deal mit Putin ein Fehler? Und was sagt er uns über Putins Agenda und sein Handeln heute? Alle fünf Folgen von "Schattendeals: Putins Geiseln" gibt es ab dem 13. April 2026 in ARD Sounds. Jetzt abonnieren und den Start nicht verpassen
Zum Internationalen Tag des Faktenchecks am 2. April rückt die Bedeutung von Wachsamkeit im Internet und der Kampf gegen Fehlinformationen sowie extremistische Einflussnahme in den Fokus. Ziel des Aktionstags ist es, auf die wachsenden Gefahren durch Desinformation aufmerksam zu machen. Pascal Siggelkow, Leiter des ARD-Faktenfinders, beschreibt die Arbeit seines Teams im Interview bei SWR Kultur am Morgen als ein „Katz-und-Maus-Spiel“. Besonders in aktuellen Krisen- und Breaking-News-Lagen – etwa derzeit im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran – sei die Herausforderung groß. Häufig könnten nur wenige Journalistinnen und Journalisten direkt vor Ort berichten. Stattdessen verbreiten sich Bilder und Videos rasch über soziale Netzwerke. Siggelkow erklärt: „Viele Inhalte, die dort kursieren, stammen in Wirklichkeit aus anderen Kontexten, etwa aus Syrien oder dem Gaza-Krieg.“ Die Aufgabe der Faktenchecker bestehe darin, verlässliche von irreführenden Informationen zu trennen und einen Überblick über die tatsächliche Lage zu schaffen. KI als besondere Herausforderung Eine zunehmende Schwierigkeit stellt der starke Anstieg KI-generierter Inhalte dar. „Wir sehen, dass viele Inhalte in sozialen Netzwerken in Wahrheit künstlich erzeugt sind, ohne dass dies klar gekennzeichnet ist“, so Siggelkow. Zwar teste das Team bereits Programme zur schnelleren Erkennung solcher Inhalte, doch diese Technologien befänden sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Sensibilität für Desinformation stärken Angesichts der enormen Datenmenge im Netz ist eine vollständige Überprüfung aller Inhalte nicht möglich. Das Team könne daher nur einen Teil der kursierenden Falschinformationen aufdecken. Umso wichtiger sei es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und aufzuklären. Siggelkow betont: „Es ist entscheidend, dass Nutzerinnen und Nutzer selbst aktiv werden, sich informieren und sich der Existenz von Desinformation bewusst sind. Gerade in sozialen Netzwerken sollte man Inhalte stets kritisch hinterfragen.“
Die Kritik an der Presse hat in Deutschland eine zuvor ungekannte Heftigkeit erreicht. Zum Bestseller wurde das Buch „Links-grüne Meinungsmacht: Die Spaltung unseres Landes“ der jungen und konservativen ARD-Journalistin Julia Ruhs. Für den Podcast „Debatte in Sachsen“ diskutiert sie in der Dresdner Frauenkirche mit der MDR-Journalistin und Sachsen-Vorsitzenden des Deutschen Journalistenverbandes Ine Dippmann sowie Professor Lutz Hagen, Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden. Julia Ruhs kritisiert im Podcast, der Anfang März aufgezeichnet wurde, dass man ihrer eigenen Sendung „Klar“ unterstelle, sie habe eine konservative politische Tendenz, was im Öffentlich-Rechtlichen aber nicht sein solle. „Da muss ich sagen: Ihr habt offenbar nicht verstanden, dass es im Universum des Öffentlich-Rechtlichen auch andere Sendungen gibt, die eben auf der linken Seite eine gewisse Überlast haben.“ Den Vorwurf mancher Kritiker, man habe Julia Ruhs durch die Halbierung der Zahl ihrer Sendungen gecancelt, will Ine Dippmann nicht stehenlassen: „Frau Ruhs hat ein sehr erfolgreiches Buch geschrieben. Sie moderiert im Bayerischen Rundfunk weiter. Sie hat eine Debatte angestoßen und deutschlandweit für Diskussionen gesorgt. Und das macht für mich Journalismus aus, dass wir streiten und kämpfen, auch um den richtigen Weg.“ Aus medienwissenschaftlicher Sicht merkt Lutz Hagen an: „Das politische Meinungsbild der Journalistinnen und Journalisten in Deutschland ist im Vergleich zur Bevölkerung nach links verschoben. Das ist in fast allen westlichen Demokratien so.“ Die entscheidende Frage aber sei eine andere, nämlich: Spiegelt sich das auch in den Inhalten wider? Die Antwort darauf gibt es in dieser Folge "Debatte in Sachsen".
„Wir lernen nicht nur Handwerk, sondern kritisches Hinterfragen.“ Mit diesem Anspruch beschreibt Julia Walker die Herausforderungen der Journalistenausbildung im KI-Zeitalter. Die Studienleiterin an der Katholischen Journalistenschule ifp spricht mit Christian Jakubetz darüber, wie sich Ausbildung und Beruf gerade grundlegend verändern. Es geht um den Umgang mit neuen Technologien, um Chancen und Grenzen von KI im journalistischen Alltag und um die Frage, was angehende Journalistinnen und Journalisten heute lernen müssen. Walker erklärt, warum KI längst Teil des Handwerks ist, weshalb Anpassungsfähigkeit entscheidend wird und warum kritisches Denken wichtiger bleibt denn je. Das Institut für publizistische Ausbildung e. V. (ifp) in München ist eine Journalistenschule der römisch-katholischen Kirche in Deutschland. Mehr dazu: https://journalistenschule-ifp.de/
Am 23.03.2026 um 20:15 Uhr erscheint auf ProSieben unsere TV-Doku über die Welt des Lifecoachings – und über den Fall Markus Streinz. In dieser Podcastfolge sprechen wir bereits vorab über die Recherche hinter dem Film. Thilo spricht dafür mit Nina Eichenmüller und Nina Kammleiter von den Nürnberger Nachrichten. Die beiden Journalistinnen haben selbst intensiv zu dem Fall recherchiert und waren die ersten, die öffentlich über Markus Streinz berichtet haben. Aus ihrer Recherche ist auch eine eigene vierteilige Podcastreihe entstanden, in der sie den Fall detailliert aufarbeiten. Die könnt ihr hier anhören: https://pruegel-fuers-karma.podigee.io/ Im diesem Gespräch geht es um die Frage, warum Coaching-Angebote immer mehr Menschen anziehen – und wie aus vermeintlicher Lebenshilfe sektenartige Strukturen entstehen können. Wir sprechen über Gewalt, Manipulation, finanzielle Ausbeutung und darüber, warum solche Systeme gerade in unsicheren Zeiten besonders gut funktionieren. Außerdem geht es um die journalistische Recherche: Wie wird man auf einen solchen Fall aufmerksam? Was findet man, wenn man tiefer gräbt? Und warum ist es so schwer, gegen solche Strukturen vorzugehen? Zum Schluss geht es auch um Warnsignale: Woran erkennt man problematische Coaching-Angebote – und warum Aufklärung so wichtig ist, auch wenn sie nicht sofort Konsequenzen nach sich zieht. Hinweis: In dieser Folge sprechen wir auch über Vorwürfe gegen den Lifecoach Markus Streinz. Dabei handelt es sich um Verdachtsberichterstattung auf Grundlage journalistischer Recherchen und öffentlich dokumentierter Aussagen. Markus Streinz wurde von uns mit den Vorwürfen konfrontiert und um eine Stellungnahme gebeten. Bis zum Redaktionsschluss unseres Films hat er sich uns gegenüber zu den Vorwürfen nicht geäußert. --- Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Journalistisch zu arbeiten ist im jungen griechischen Staat nie leicht gewesen. Vor allem wenn es um politische Einflussnahme geht. Regelmäßig bleiben Skandale aus Wirtschaft, Gesundheitswesen und Politik unaufgeklärt, beklagen griechische Journalistinnen und Journalisten. Wer ernsthaft recherchiert wird zensiert, oft sogar heimlich abgehört. Die rechtskonservative Regierung dementiert regelmäßig die Vorwürfe und beschwichtigt. Gibt es Zensur im griechischen Journalismus? Ein dramatisches Stimmungsbild zur Lage der Pressearbeit im Jahr 2023 aus einem Staat mitten in Europa. Von Marianthi Milona
Seit sechs Jahren lebt die Kriegsreporterin Daniel Prugger, die für den Standard berichtet, in der ukrainischen Hauptstadt. Ihre Arbeit ist lebensgefährlich. Früher fuhr sie an die Front, heute macht der Drohnenkrieg diese Feldarbeit unmöglich. Laut Reporter ohne Grenzen sind seit 2022 bereits 16 Journalistinnen und Journalisten in der Ukraine getötet worden. Warum Daniela Prugger trotzdem bleibt und wie sie die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland unter Vermittlung der USA einschätzt, erzählt sie Tessa Szyszkowitz im Falter-Interview. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Yasmine M‘Barek ist eine der einflussreichsten jungen Journalistinnen in Deutschland. Die 26-Jährige sagt: Empathie ist kein Kuschelkurs, sondern harte Arbeit. Moderation: Elif Senel Von WDR 5.
„Is‘ scho‘ wieder Silvester? – Ja fast. Deshalb schauen wir nochmal akustisch zurück: Der Rück-Hör-Blick aufs zu Ende gehende Jahr.. Das ist der letzte Podcast und die letzte Ausgabe im Jahr 2025. Auch in diesem Jahr gab es Höhen und Tiefen, individuell wie im ganz Großen. Rückblick, Draufsicht, letzte Kommentierung. Freud, Leid und Ärgernis. Friede, Finanzen, Eierkuchen, wobei gegen alle drei Dinge per se nichts einzuwenden wäre. Perspektiven zur Jahres-Wende 25/26 – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD März 25 Das Jubiläum (c) Deutsches-Reiseradio / ttb-media TON-TEXT-BILD Klingt irgendwie etwas abgehoben, wenn man irgendwie grade angefangen hat. Schwups, sind zehn Jahre rum. Freude, weil es eigentlich ganz gut gelaufen ist. Leid, weil just zum Jubiläum das Finanzamt an meiner „Gewinnerzielungsabsicht“ zu zweifeln beginnt. Nur, was kann ich dafür, dass partout kein Zielgebiet, kein Veranstalter und die wenigsten Anbieter wenigstens eine klitzekleine Werbung schalten wollen. Dabei ist das doch erschwinglich. Reiseradio-Macher on Tour – Foto: ttb-media TON-TEXT-BILD Teilweise bin ich selber schuld. Bisher gab es keinerlei Auftragsproduktionen, oder Kooperationen, wie das im Podcaster- und Bloggerdeutsch heißt. Vielleicht bin ich deshalb selber schuld und gleichzeitig ein wenig stolz, sauberen Reisejournalismus anzubieten. Das Klima Die Klimakrise führt zum ersten inhaltlichen Highlight und zum Podcast-Talk, den ich auf der Tourismusbörse in Berlin mit Harald Zeiss führen konnte. Er ist Professor für Tourismus an der Hochschule Harz und – vermutlich hört er das nicht so gern – der „Umweltpapst“ in Sachen Tourismus. Harald Zeiss – Foto: Jan Konitzki Das war gut, wenn auch mit viel „Ende offen“ versehen. Schließlich waren die Ergebnisse der Bundestagswahl gerade ein paar Tage alt. Wir haben im März ausgemacht, dieses Gespräch jetzt jährlich zu führen. Gründe dafür gibt es schließlich genug. Die Tatsachen holten einen dann schon selbst auf den Boden der Klimakrise zurück. Inhalte, die es zu beleuchten gilt, werden uns also erhalten bleiben. Bye-Bye USA Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer aufmerksam die Reiseradio-Podcasts hört, wird festgestellt haben, dass eines meiner Zentralthemen „USA“, mal abgesehen von Newsmeldungen, nicht mehr stattfindet. Schaut man auf die Zahlen, ist der Niedergang des Reisens in die Vereinigten Staaten nicht mehr abzustreiten. Perspektivisch wird es eher schlimmer, als besser: Besucher müssen sich im nächsten Jahr darauf einstellen, dass auf dem ESTA-Einreiseantrag die „Social Media Accounts“ abgefragt werden. Ein Schelm, wer das Zutreffende denkt, denn ESTA ist ja keine Einreisegenehmigung, sondern nur ein Einreiseantrag. Ganz nebenbei: Der Urlaub in den Vereinigten Staaten ist sauteuer geworden. Europa und Deutschland Also hab ich mich auf Deutschland konzentriert und auf Europa. Da gibt's reichlich Entdeckungspotential. Das habe ich auf meinen Recherchetouren genutzt. Damit kommen wir dann zu den Inhalten. Mai 25 Richtig, da war eine Inselerfahrung Thema. Texel – Niederlande Windmühle bei Oudeschild / Texel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Texel (die Einheimischen sagen Tessel), Eiland im Norden der niederländischen Provinz Noord-Holland ist ein sehr entspanntes Reiseziel. Diese Eigenschaft soll ja wichtig sein soll für jede Art von Urlaub. Zwei Podcasts bieten das komplette Erlebnis, wie „Lammetjes knuffelen“ oder auch Menschen, Kultur, Natur und Genuss erleben. Podcaster im Woolness-Bett – Foto (c): ttb-media TON-TEXT-BILD Juni 25 Suomi Das war eine Premiere. Zum ersten Mal gings für mich nach Finnland. Zielort war Tampere, die drittgrößte Stadt des Landes. Zu feiern gab es da den 80. Geburtstag der Mumins. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Immer gefeiert wird bei den Finnen die Natur und die Sauna. Außerdem war mir nach dem Besuch im Norden ein wenig mehr klar, warum die Finnen als glücklichste Menschen auf dem Globus gelten. Drei Podcasts habe ich von dort mitgebracht. Rajaportti Sauna – Foto: Laura Vanzo / Visit Tampere September 25 Salzburg Da gings nach Salzburg, denn in diesem Jahr feierte man den 60. Geburtstag eines Musicals, das jährlich mindestens 350 Tausend Besucher anlockt. Nachzuhören in den beiden Podcasts über „Sound of Music“. Es ist die Geschichte eines touristischen Erfolgs, den Deutschsprachige einfach mal ignoriert haben. Mirabellgarten Salzburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mozartspuren drängen sich in Salzburg immer auf, weil das Wolferl ja im Januar, genau am 27.01. seinen 270. Geburtstag feiert und Salzburg feiert mit. Kommt Ende Januar. Rheinland-Pfalz Natürlich habe ich nicht das ganze Bundesland „beackert“. Die Jahrestagung der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten fand in diesem Jahr auf einem Flusskreuzfahrtschiff statt. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Von Basel bis Koblenz und zurück waren wir auf dem Rhein unterwegs. Erlebnisse in Speyer und im dortigen Technischen Museum und Koblenz kamen dabei rum. Überhaupt, ich gebe mir ziemlich viel Mühe mit den Produktionen. Dom zu Speyer – Foto: Pfalz Touristik / Dominik Ketz Technik Museum Speyer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Koblenz-Stolzenfels und sein Schloss – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Oktober 25 Main-Spessart Bei Schneewittchen war ich in Lohr am Main und bei den Brüdern Grimm in Steinau an der Straße. Der Märchenstar mit dem vergifteten Apfel und die Grimm-Brothers stehen podcast-technisch noch aus. Aschaffenburg: Schloss Johannisburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Podcasts über Deutschlanderfahrungen gab es im mainfränkischen Aschaffenburg und Erlangen (bereits im Frühjahr). Schlossplatz Erlangen im Februar – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD November 25 Da war ich, der Anreise-Einfachheit halber gleich zwei Wochen unterwegs Rheinsberg Schloss Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Anfang November wartete, bei fast Sommerwetter, ein Ausflug ins Brandenburgische. Den Talk über die Sommerfrische von Rheinsberg gibt es schon, die Storys um Claire, Wölfchen und ihren Schöpfer Kurt Tucholsky, sowie über dem Preußenprinzen Heinrich kommen im Frühjahr. Schöne Grüße von Claire und Wölfchen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Usedom Nebensaison-Strand – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gleich im Anschluss war ich dann eher zum Jahresende noch auf Deutschlands östlichster Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern. Da hat man im Sommer Probleme mit zu vielen Besuchern, oder sagen wir mal, mit der An- und Abreise, dank überlasteter Straßen. Die Lehre daraus: Der Wunsch nach Besucherlenkung und die Bewerbung der Nebensaison. Passt das? Geht das? – Hörbare Ergebnisse gabs im Usedom-Podcast kurz vor Weihnachten. Ahlbecker Seebrücke am Morgen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD „soziale“ Medienwelten Wenn es neue Podcasts oder Nachrichten gibt, erfahrt Ihr das auch bei Social Media (Facebook, Insta, LinkedIn, Xing). Hier stieß ich aktuell gerade an meine Grenzen. Ja, ich war auf Usedom. Ja, ich weiß, wie hoch der AfD-Stimmenanteil dort bei der letzten Bundestagswahl war und wie hoch er schlimmstenfalls bei der Landtagswahl im Nordosten werden könnte. Hört die Story im Podcast. Leider ist es ja so, dass diese Stimmenanteile überall wachsen. Deshalb möchte ich aber nicht die halbe Republik aus der Berichterstattung ausschließen, so schlimm wie gefährlich ich diese Entwicklung einschätze. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wünsche für 26 Ist es müßig, Frieden und Demokratie an die erste Stelle zu rücken? Vielleicht. Ich tu es trotzdem. Bessere Arbeitsbedingungen für Journalistinnen und Journalisten, nicht nur, aber insbesondere im Reisebereich. Auf dass nicht Alles den laufenden KI-Bach runtergeht. Gesundheit und weiter Spaß an dem, was ich da mache. 2026 wird das Jahr sein, wo ich zum 40. Mal auf die Internationale Tourismus Börse (ITB) in Berlin fahren werde. Hoffentlich ist sie so produktiv wie immer. Und dann wünsche ich allen Reiseradio Hörer:innen und Website-Lesenden ein ähnlich gesundes, schönes und erfolgreiches Jahr. Vergesst nicht zu reisen. Das ist gut in Sachen Erfahrungen, Toleranz und (auch) politischer Erkenntnis und hilft gegen Rassismus, Hass und politischen Rechtsruck (hatten wir, war Scheiße und hat Millionen von Menschen das Leben gekostet!). Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post D-RR303 – Deutsches Reiseradio: „RückHörBlick 2025“ first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Putins große Propagandashow soll Stärke ausstrahlen - und zeigt vor allem, wie gezielt er die Russen bei Laune hält und den Krieg zur Normalität erklärt.In dieser Folge nimmt Filipp Paul mit in 4,5 Stunden „Direkte Linie“ aus Moskau: gecastete Fragen, kalkulierte Emotionalität, der Präsident als allwissender „Kümmerer“ - von Fischpreisen über Steuerlast bis zur Soldatenwitwe, die auf Geld wartet. Dazwischen die großen Lügen über den Krieg, die Attacken auf den Westen und das Spiel mit kritischen Fragen westlicher Journalistinnen und Journalisten.Warum lässt Putin überhaupt Widerspruch zu - und warum funktioniert seine Inszenierung trotzdem? Wie stabil ist die Zustimmung in Russland wirklich, was sagt das über die Gesellschaft - und was bedeutet Putins demonstrative Siegesgewissheit für Ukraine und Europa?Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XUnd ganz neu: Paul jetzt auch auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Kampf gegen die Organisierte Kriminalität soll in der Schweiz verstärkt werden: Bund und Kantone haben gemeinsam eine Strategie verabschiedet. Es geht um Drogenschmuggel, Menschenhandel oder illegales Glücksspiel. Weitere Themen: In Russland hat es Tradition, dass Präsident Wladimir Putin zum Jahresende in einer Art Pressekonferenz Fragen von Journalistinnen und Bürgern beantwortet. Von Kritikern wird der Anlass auch als Putins jährliche Propaganda-Show bezeichnet. Wie muss man sich diese Jahresmedienkonferenz vorstellen? Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat einen neuen Chef: Iraks Ex-Präsidenten Barham Salih. In weniger als zwei Wochen tritt er die Nachfolge von Filippo Grandi an. Und übernimmt damit eines der schwierigsten Uno-Ämter.
70 Millionen Franken zusätzlich soll die Schweiz für Rüstungsgüter ausgeben. So will es der Nationalrat. Auch das Bundesamt für Cybersicherheit und das Fedpol sollen mehr Geld erhalten. Die Budgetberatungen gehen heute weiter. Weitere Themen: · Wie weiter mit den UKW-Antennen? Darüber diskutiert heute der Ständerat. Geplant war, dass alle Schweizer Radiosender Ende nächsten Jahres die Verbreitung ihrer Programme über UKW einstellen. Diesen Entscheid könnte das Parlament jetzt nochmal kippen. · 67 Journalistinnen und Journalisten sind in den vergangenen 12 Monaten getötet worden, weltweit. Das seien etwa gleich viele wie im Jahr zuvor, schreibt die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen in ihrer Jahresbilanz. Am meisten Medienschaffende sind im Gazastreifen getötet worden. · US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass das Unternehmen Nvidia wieder leistungsstärkere Mikrochips an ausgewählte Firmen in China verkaufen darf. Bisher durfte Nvidia nur deutlich schwächere Chips an Kunden in China verkaufen. Ob China diese Chips überhaupt will, sei aber unklar, sagt unser Korrespondent.
Die eidgenössische Kinder- und Jugendkommission hat sich in einem Positionspapier gegen generelle Social Media-Verbote für Kinder ausgesprochen. Letztere würden die Handlungsfähigkeit von Kindern wie auch von Eltern unnötig einschränken. Weitere Themen: Eine Studie im Auftrag des Bundes hat die Sicherheit von Journalistinnen und Journalisten in der Schweiz untersucht und kommt zum Schluss: Bedrohungen und Beleidigungen gehören für viele Medienschaffende inzwischen zum Berufsalltag. Ein Problem, das nicht nur den Journalismus betrifft. Immer mehr Unternehmen in der Schweiz experimentieren mit der Viertagewoche. Wollen die Angestellten ihren vollen Lohn behalten, müssen sie dabei an weniger Tagen länger arbeiten. Die Lausanner Werbeagentur «23bis» geht sogar noch einen Schritt weiter.
In dieser Folge stellen wir euch den Podcast „Ist das wichtig?“ vor. Der Host dürfte euch bekannt vorkommen: Ganz Offen Gesagt-Host Georg Renner! In seinem Podcast erklärt Georg aktuelle politische Themen leicht verständlich und ordnet sie ein. Perfekt für alle, die den Überblick behalten wollen. In dieser Episode geht es um den Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer (ÖVP) der vor dem Rücktritt - oder zumindest inmitten der schwersten politischen Krise seiner Karriere - steht. Georg Renner erklärt, wie es dazu gekommen ist, warum die Kammer ein wichtiger Player der österreichischen Politiklandschaft ist und was Journalistinnen und Journalisten damit zu tun haben.Hier könnt ihr weitere Folgen von "Ist Das Wichtig?" hören! Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
In Folge 3 des Podcasts „Rape Tapes“ treffen Isabell Beer und Isabel Ströh die Ehefrau von „Nils“. Sie möchte „Marlene” genannt werden. Durch eine Hausdurchsuchung erfährt sie, dass ihr Mann sie jahrelang heimlich betäubt, vergewaltigt und die Taten online veröffentlicht hat. Erst die Recherchen der Journalistinnen führen zu Ermittlungen. Im Interview erzählt „Marlene“ von dem Verrat und den Folgen. Und es geht um eine Gesetzeslücke: Der Besitz solcher Vergewaltigungsvideos Erwachsener ist derzeit nicht strafbar. Hinweis: Diese Folge enthält Schilderungen sexualisierter Gewalt an bewusstlosen Frauen sowie frauenverachtende Texte. Die Kommentare und Chat-Nachrichten von Usern werden teilweise von KI-Stimmen wiedergegeben. Hilfsangebote und Anlaufstellen: Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 08000 116 016 (kostenfrei, anonym, 24/7), https://www.hilfetelefon.de/ , Beratung in mehreren Sprachen, auch für Angehörige und Fachkräfte Weißer Ring e.V.: 116006 (kostenfrei, täglich von 7-22 Uhr), https://www.weisser-ring.de , Opferhilfe, rechtliche Erstberatung und Begleitung Lara e.V.: 030 216 88 88 https://lara-berlin.de/home Liste von Hilfsorganisationen in Deutschland: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/hilfe-beratung.html Anlaufstellen für vertrauliche Spurensicherung (Terres des Femmes): https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/haeusliche-und-sexualiserte-gewalt/unterstuetzung-fuer-betroffene/vertrauliche-spurensicherung Tipps des Vereins M'endors pas: https://mendorspas.org/?page_id=1159 Opferhilfe Niedersachsen: https://www.opferhilfe.niedersachsen.de/ „Rape Tapes“ ist ein Podcast von Isabell Beer und Isabel Ströh. Redaktion: Christiane Glas, Jasmin Klofta, Anna Orth Dramaturgie: Klaus Uhrig Distribution: Kerstin Ammermann, Nils Kinkel Regie: Lisa Krumme, Leo Schenkel Musik: Frank Merfort Produktion: Marvin Leesch, Philipp Neumann, Teelke Uffen Sprecher: Achim Buch, Markus John, Nils Kahnwald Juristische Beratung: Klaus Siekmann Kontakt & Feedback: 11KMstories@ndr.de "Rape Tapes" ist eine Produktion von NDR Info für 11KM Stories. 11KM Stories liegt in der redaktionellen Verantwortung des NDR. Diese Recherche von STRG_F und des ARD Politikmagazins Panorama findet ihr in der ARD Audiothek und überall, wo ihr gerne Podcasts hört. Noch ein weiterer spannender Podcast: Das wahre Leben https://1.ard.de/DaswahreLeben_Ayda
ZDF-Intendant Norbert Himmler verteidigt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Mit knapp neun Milliarden Euro Beitragseinnahmen pro Jahr ist der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk der teuerste weltweit. Und möglicherweise werden nicht alle Sichtweisen ausreichend berücksichtigt. Das legt eine Studie nahe, bei der 10.000 Nachrichtenbeiträgen von ARD und ZDF untersucht worden sind.Himmler erklärt im Gespräch mit Michael Bröcker, warum er den ÖR nach wie vor für wichtig hält. Die Vorwürfe der Einseitigkeit weist Himmler zurück: „Ich verlange von meinen Journalistinnen und Journalisten unvoreingenommen, an die Dinge ranzugehen. Ich werde niemanden dazu zwingen, seine eigene private politische Meinung zur Seite zu legen. Darum geht es nicht, sondern ich will, dass meine Kolleginnen und Kollegen ihr Handwerk machen." Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Folge 1 des True Crime Podcasts „Rape Tapes“ entdecken die Journalistinnen Isabell Beer und Isabel Ströh im Internet Nutzer, die sich über das heimliche Betäuben und Vergewaltigen von Frauen austauschen – und Videos ihrer mutmaßlichen Taten veröffentlichen. Die Opfer stammen offenbar aus dem eigenen Umfeld: Ehefrauen, Partnerinnen, Mütter. In einer jahrelangen Undercover-Recherche gewinnen die Journalistinnen das Vertrauen der Nutzer und decken ein internationales Netzwerk von Vergewaltigern auf, das ungestört wachsen und agieren konnte – bis jetzt. Hinweis: Diese Folge enthält Schilderungen sexualisierter Gewalt an bewusstlosen Frauen sowie frauenverachtende Texte. Die Kommentare und Chat-Nachrichten von Usern werden teilweise von KI-Stimmen wiedergegeben. Hilfsangebote und Anlaufstellen: Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 08000 116 016 (kostenfrei, anonym, 24/7), https://www.hilfetelefon.de/ , Beratung in mehreren Sprachen, auch für Angehörige und Fachkräfte Weißer Ring e.V.: 116006 (kostenfrei, täglich von 7-22 Uhr), https://www.weisser-ring.de , Opferhilfe, rechtliche Erstberatung und Begleitung Lara e.V.: 030 216 88 88 https://lara-berlin.de/home Liste von Hilfsorganisationen in Deutschland: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/hilfe-beratung.html Anlaufstellen für vertrauliche Spurensicherung (Terres des Femmes): https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/haeusliche-und-sexualiserte-gewalt/unterstuetzung-fuer-betroffene/vertrauliche-spurensicherung Tipps des Vereins M'endors pas: https://mendorspas.org/?page_id=1159 Opferhilfe Niedersachsen: https://www.opferhilfe.niedersachsen.de/ „Rape Tapes“ ist ein Podcast von Isabell Beer und Isabel Ströh. Redaktion: Christiane Glas, Jasmin Klofta, Anna Orth Dramaturgie: Klaus Uhrig Distribution: Kerstin Ammermann, Nils Kinkel Regie: Lisa Krumme, Leo Schenkel Musik: Frank Merfort Produktion: Marvin Leesch, Philipp Neumann, Teelke Uffen Sprecher: Achim Buch, Markus John, Nils Kahnwald Juristische Beratung: Klaus Siekmann Kontakt & Feedback: 11KMstories@ndr.de "Rape Tapes" ist eine Produktion von NDR Info für 11KM Stories. 11KM Stories liegt in der redaktionellen Verantwortung des NDR. Diese Recherche von STRG_F und des ARD Politikmagazins Panorama findet ihr in der ARD Audiothek und überall, wo ihr gerne Podcasts hört. Noch ein weiterer spannender Podcast: 11KM: der tagesschau-Podcast https://1.ard.de/11KM_Podcast
Russland schützt seine Atom-U-Boot-Flotte mit einem Unterwasser-Spähsystem. Das internationale Rechercheprojekt “Russian Secrets” zeigt, wie für dieses geheime Militärprojekt westliche Spitzentechnologie zum Einsatz kommt - trotz internationaler Sanktionen. Florian Flade ist Teil des internationalen Journalistenteams, aus Deutschland sind NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung mit dabei. Florian erzählt in dieser 11KM-Folge, wie Unterwasserroboter, Spezialschiffe und Sensoren auf Umwegen nach Russland geraten und wie das Unterwasser-Spähsystem “Harmonie” genau funktioniert. Am Rechercheprojekt “Russian Secrets” waren Journalistinnen und Journalisten von Le Monde (Frankreich), L´Espresso (Italien), ICIJ (USA), Kyodo (Japan), NRK (Norwegen), Pointer (Niederlande), SVT (Schweden), The Times (Großbritannien), Washington Post (USA), NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung (Deutschland) beteiligt. Hier geht's zum Panorama-Film zur “Russian Secrets”-Recherche: https://www.ardmediathek.de/film/russian-secrets-oder-investigative-recherche/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IDJmZTY2ZDkzLWE4NzAtNDdjMS04YTNhLTkxOWUzYTU3Y2FjYQ Hier geht's zur “Russian Secrets”-Recherche bei tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/russland-harmonie-unterwasser-spaehsystem-atomwaffen-100.html Hier geht's zu früheren 11KM-Folgen zum Komplex “Russland und Spionage”: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Russland Hier geht's zum MDR-Podcast “Was tun, Herr General?”, unserem Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/was-tun-herr-general-der-podcast-zum-ukraine-krieg/urn:ard:show:79c63b8ea9460080/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Sebastian Schwarzenböck Mitarbeit: Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Viktor Fölsner-Veress, Christine Frey, Laura Picerno Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Langlebigkeit ist zum Trendbegriff geworden. Doch die Wissenschaft versteht etwas völlig anderes unter dem Begriff "Longevity": Den Forschenden geht es nicht um Faltenfreiheit, einen schönen Körper und feste Zähne, sondern darum die gesunde Lebenszeit zu verlängern. Wie realistisch ist das? Ein Podcast von Caro Matzko. Credits: Autorin/Sprecherin: Caro Matzko Technik: Seed Redaktion: Yvonne Maier Unsere GesprächspartnerInnen: Prof. Christian Haass, German Center for Neurodegenerative Diseases (DZNE) Bzw. Biomedical Center Munich (BMC), Biochemistry an der Ludwig-Maximilians University Munich Prof. Dr. Magdalena Götz , Head of Stem Cell Center Department am Helmholtz Munich Prof. Dr. Annette Peters, Direktorin des Instituts für Epidemiologie des Helmholtz Zentrums München und Leiterin der NAKO Gesundheitsstudie Zum Weiterlesen und Quellen: Peter Attia: Outlive - The Science and Art of Longevity Die neuen Alzheimer Präparate https://www.pharmazeutische-zeitung.de/zweiter-alzheimer-antikoerper-kommt-im-zweiten-anlauf-157764/ WIRED-Interview: Bryan Johnson is going to die https://www.youtube.com/watch?v=CSFxtMviVqU&list=PLibNZv5Zd0dwEYACYgy9JjOgRxAwl-aHd&index=1 Zum Weiterhören: Ersatzteile für den Körper: Wie sicher sind Medizinprodukte? Hüftgelenk, Schrittmacher, Herzklappe: hier macht die Forschung große Fortschritte. Allerdings werden diese Produkte nicht immer so gut überwacht, wie es nötig wäre. Eine neue "Medizinprodukte-Verordnung" der EU soll das ändern. Aber ob sie die Situation verbessert, darüber wird zur Zeit heftig diskutiert. Ein Podcast von Hellmuth Nordwig. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a92b7cdc7d85ed29/ Wir empfehlen: In dem Podcast Synapsen sprechen Korinna Hennig und Beke Schulmann mit Journalistinnen und Journalisten, die aktuelle Fragen aus der Gesundheitsforschung recherchiert haben. In der Folge "Koffein, Gesundheit, Klima: Die Zukunft des Kaffees" geht es zum Beispiel darum, ob Kaffee tatsächlich ungesund ist - oder ob er sogar vor Bluthochdruck, Herzkrankheiten und Krebs schützen kann. Außerdem erfahrt ihr, weshalb Kaffee manchen den Schlaf raubt, während andere völlig ungestört weiterschlummern. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:02b3cd7e9b0925cd/ "Synapsen - Gesundheit und Wissenschaft" - den Podcast findet ihr in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:02b3cd7e9b0925cd/ Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp https://wa.me/491746744240 oder iq@br.de Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Pressefreiheit gilt als Grundpfeiler der Demokratie, aber wie stabil ist sie? In den USA tobt gerade eine hitzige Debatte über Angriffe auf die Medien, staatliche Einflussnahme und den möglichen Weg in ein autoritäres System. Dabei zeigt der Fall um den angedrohten Visaentzug für ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen, wie sehr selbst etablierte Medienschaffende unter Druck geraten können. Aber auch in Deutschland verschärft sich der Ton. Journalistinnen wie Dunja Hayali berichten von Hass, Drohungen und gezielter Diffamierung. Wo also endet Meinungsfreiheit, wo beginnt die Pressefreiheit - und wie hängen beide zusammen? Es geht in dieser Auseinandersetzung um rechtliche und journalistische Grundlagen, aber auch um den wachsenden Druck in der Medienlandschaft, um einen so genannten Kulturkampf, der auch hierzulande die Diskussion um Pressefreiheit prägt. Darum fragen wir: Wie frei ist unsere Presse - und wie wehrhaft ist damit die Demokratie? Darüber sprechen wir mit dem Medienwissenschaftler und Journalisten Frank Überall, Alena Struzh von Reporter ohne Grenzen, Matthias C. Kettemann vom Leibniz-Institut für Medienforschung und dem Medienjournalisten Stefan Niggemeier. Podcast-Tipp: BR24 Medien Medien entscheiden mit, wie wir die Welt sehen. Deshalb drehen wir es um und sehen uns Medien und deren Rahmenbedingungen genauer an. Jede Woche nehmen wir uns in BR24 Medien ein Thema intensiv vor: Welche Herausforderungen gibt es bei der Pressefreiheit - auch in Deutschland? Wie steht es um das Vertrauen in Medien? Ist Künstliche Intelligenz ein Risiko oder die ersehnte Lösung? Welche Ideen, Veränderungen und Fehlentwicklungen gibt es in der Medienbranche? Natürlich berichten wir dabei auch kritisch über uns selbst: Über das öffentlich-rechtliche System und den Rundfunkbeitrag. https://www.ardaudiothek.de/sendung/br24-medien/urn:ard:show:450dd33b072d68ec/
Göring-Eckardt, Katrin www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit