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Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Der beste Sonnenuntergang, der leckerste Nachtmarkt, ein indigenes Dorf hoch in den Bergen und dazwischen die Geschichte einer jungen Demokratie. Taiwan ist eine hochspannende Insel und genau JETZT ist die Zeit, um sie zu entdecken. Die Stadt Kenting im Süden riecht nach Meer und Streetfood. Oolong Tee dampft in kleinen Holzhäusern, Eis schmeckt plötzlich nicht süß, sondern geröstet und frisch. Nur eine Stunde weiter ändert sich die Welt komplett. Die Straße windet sich durch grünes Bergland, Steinhäuser stehen zwischen Bananenstauden und Familien bewahren ihre indigene Tradition. Man sitzt zusammen, probiert Wildschwein und Hirse, hört alte Mythen und spricht am Ende plötzlich über Popmusik. Vergangenheit und Gegenwart liegen in Taiwan oft nur ein paar Meter auseinander. Außerdem bekommt ihr in dieser Folge die bewegte Geschichte eine der freiesten Gesellschaften im chinesischen Sprachraum. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Gelassenheit, Widerstandskraft und Lebensfreude, die diese Reise so besonders macht. Kommt mit in den Süden Taiwans. Es lohnt sich.—Unsere Werbepartner findet ihr hier.Kommt zu unserer LIVE-Show:11.4.2026 Mannheim (SWR Podcastfestival)Tickets gibt es HIER.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram und in unserem Newsletter-Magazin.–Süden & KentingKentingEntspannter Küstenort im Süden Taiwans mit tropischem Flair, Surferszene und warmem Meer. Perfekter Ausgangspunkt für Strandtage und Nationalpark-Erkundungen.https://www.instagram.com/kenting.tw/Kenting National ParkTaiwans einziger tropischer Nationalpark mit Klippen, Regenwald, Palmenstränden und spektakulären Sonnenuntergängen. Ideal für Küstenwanderungen und Wassersport.https://www.instagram.com/kentingnationalpark/Baishawan BeachFeiner Sand, türkisfarbenes Wasser und entspannte Atmosphäre. Einer der schönsten Strände im Süden der Insel.https://www.instagram.com/baishawan_beach/Longpan ParkWindumtoste Klippenlandschaft mit weitem Blick aufs Meer. Perfekt für Sonnenuntergänge und Panoramaaufnahmen.https://www.instagram.com/longpanpark/Kenting Night MarketLebendiger Nachtmarkt mit Streetfood, kleinen Spielständen und Bars. Bunt, laut, gesellig – besonders am Wochenende ein Treffpunkt für Einheimische.https://www.instagram.com/kenting_nightmarket/Hido HostelUnkomplizierte Unterkunft mit Meerblick in Kenting. Ideal für Backpacker, die entspannt wohnen möchten.https://www.instagram.com/hidohostel/TeekulturLu Shui TangKleiner, atmosphärischer Teeladen mit traditioneller Oolong-Zubereitung und überraschend modern interpretierten Teekreationen wie Tee-Eis.https://www.instagram.com/lushuittang/AlishanBerühmte Hochlandregion für Oolong-Tee und spektakuläre Sonnenaufgänge über Nebelwäldern.https://www.instagram.com/alishan_nsa/Indigene KulturPaiwanEines der 16 anerkannten indigenen Völker Taiwans mit eigener Sprache, Symbolik und Hierarchiestruktur. Ihre Traditionen prägen bis heute Teile des Südens der Insel.Taiwan ToursAnbieter geführter Touren, unter anderem zu indigenen Dörfern und in die Bergregionen im Süden.https://www.instagram.com/taiwantours/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Poptrends kommen und gehen. In Zeiten von TikTok und Co. immer schneller. War noch vor einem Jahr ein Revival des sogenannten „Recession Pop“ angesagt, hat man vor ein paar Wochen mit „2026 is the new 2016“ der Popkultur von 2016 nachgetrauert. Und seit Donald Trump erneut das Ruder in den USA übernommen hat, spricht man von einer Rückbesinnung der Popmusik auf konservative Werte – das nennt man dann „Tradpop“. Was kann man von diesen Zeitgeistphänomenen halten? Der Psychologe Markus Foramitti forscht an der Uni Wien zum Thema „gesellschaftliche Stimmung und Pop“. Christian Lehner hat für FM4 mit ihm gesprochen. Sendungshinweis: FM4, Homebase 24.02.2026, 20 Uhr
Fortuna Ehrenfeld ist eine der interessantesten Indie-Pop-Bands aus Deutschland. Dahinter steckt Martin Bechler, der mit Schlafanzug und Federboa auf der Bühne steht. Er ist der Kopf, der Texter, der Komponist. Erst mit Ende 40 hat er sich mit eigenen Songs in die Öffentlichkeit gewagt. Martin lässt sich gern von Emotionen überwältigen. Auf der Bühne, aber auch im echten Leben. Er ist ein Poet – nicht nur in seinen Songs, sondern auch im Alltag. Er besitzt Haltung und möchte andere mitreißen. Die Texte sind poetisch, skurril, witzig und wachrüttelnd. Die Songtitel heißen etwa „Grazie de la Kotze“, „Das letzte Kommando“ oder „Helm ab zum Gebet“. Wie die Worte in ihm kommen, erzählt Martin hier. Außerdem erfahrt ihr, wie das mit dem Schlafanzug angefangen hat. Humor ist eben ein ständiger Begleiter. So ist auch das 2026er Album „Live at the Hollywood Bowl“ natürlich kein Live-Album. Eine mitreißende, humorvolle, intelligente Begegnung. Podcasttipp: extra 3 – Bosettis Woche https://www.ardaudiothek.de/sendung/extra-3-bosettis-woche/urn:ard:show:94650c8cd3514e0d/
Folk & Welt mit vielen Konzert-Tips: La Brass Banda, der Brasilianer Sessa, die türkischen Popbands Altin Gün und Asay. Von der bayrischen Blasmusik Band La Brass Banda gibt es heute auch ein Live Set zu hören.
Gibt es gelungene Beispiele von Humor im Pop? Oder reden wir nur von Einzelfällen von Zappa bis Trios "Da da da"?
«Wir werden uns an die Namen jener erinnern, die in den Strassen ovn Minneapolis starben», singt Bruce Springsteen in seinem Protestsong, den er Ende Januar als Antwort auf die ICE-Einsätze in Minneapolis veröffentlicht hat. Eine gute Woche später wurden in Los Angeles die Grammys verliehen. Moderator Trevor Noah spottete über Trump, mehrere Künstlerinnen und Künstler nutzten die Bühne bei ihrer Dankesrede für politische Statements. «Niemand ist illegal auf gestohlenem Land», sagt zum Beispiel Billy Eilish.In der Nacht auf Montag folgte schliesslich die mit politischer Symbolik gespickte Superbowl-Halbzeitshow des puerto-ricanischen Superstars Bad Bunny. Und irgendwo dazwischen hielten Donald Trump und Rapperin Nicky Minaj Händchen und drückten ihre gegenseitige Unterstützung und Bewunderung aus.Gerade hält die Politik Einzug auf den grossen Bühnen der US-Popkultur. Was bedeutet das? Welche Wirkung hat die Popmusik (haben die Popmusikerinnen und -musiker) noch? Und ist das der Anfang von etwas Grösserem?Tina Kempin Reuter, Politikwissenschaftlerin an der University of Alabama at Birmingham, hostet jedes Jahr eine kleine Superbowl-Party bei sich zu Hause. Jetzt spricht sie darüber, was die Halbzeitshow von Bad Bunny über den aktuellen Zustand der US-Politik aussagt – in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».Host: Noah FendProduzentin: Jacky Wechsler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Herbstreuth, Mike www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Während die Musikindustrie Rekordzahlen schreibt, werden die Arbeitsbedingungen im Popjournalismus immer prekärer. Welche Zukunft hat der Musikjournalismus? Hörerin Luise Herzog diskutiert mit Ruben Jonas Schnell (ByteFM) und Thomas Venker (Kaput). Herbstreuth, Mike; Venker, Thomas; Schnell, Ruben; Herzog, Luise
In dieser Folge von Music Made in Germany begrüßt Julian Eckhartt eine der spannendsten Künstlerinnen der deutschen Poplandschaft: LINA. Kurz vor dem Release ihres vierten Studioalbums „Melodrama“ spricht sie offen über den Entstehungsprozess der Platte, das Loslassen von Musik nach zweieinhalb Jahren Arbeit und die Emotionen rund um einen Album-Release. LINA gibt persönliche Einblicke in ihre letzten Jahre voller Umbrüche – Trennungen, Neuanfänge, Therapie und das Wiederfinden zu sich selbst. Es geht um Kunst aus Schmerz, um Liebe, Selbstzweifel und Hoffnung, aber auch um den Druck der heutigen Musikindustrie, TikTok-Trends und den Spagat zwischen Kreativität und Content-Maschinerie. Außerdem erzählt LINA von ihrer anstehenden „Melodrama“-Tour, ihrer Leidenschaft für Vinyl, ihrem Schauspiel-Background und wie ihr dieser auf der Bühne hilft. Ein besonderes Highlight: der sehr persönliche letzte Song des Albums, aufgenommen ganz roh mit Ukulele und Handy – „Morgen ist auch noch ein Tag“. Eine ehrliche, reflektierte und zugleich leichte Folge über Popmusik, Mental Health, Bühne, Performance und das Erwachsenwerden als Künstlerin.
Reimann, Christoph www.deutschlandfunk.de, Corso
Der Zeitmaschine geht der Saft aus Wir machen ja immer große Zeitsprünge in die Vergangenheit. Diesmal ist es nur ein kleiner Hopser. Zum ersten Mal beschäftigen wir uns mit der Musik aus dem Jahr 2024. Man möchte meinen, dass das dem Marcel gar nicht passt. Jedoch hat er viel Spaß an der Folge. Musikalisch bewegen wir uns im Happy-Hippo-Dance-Techno-Beat, Popmusik und sowas in der Art Mallorca-Mugge. Ausführlich wird außerdem ein alljährliches, weihnachtliches Phänomen beleuchtet. Und beide Hosts halten nicht hinter dem Berg, was sie davon halten. Begleitet uns auf dem kurzen Zeitsprung ins Jahr 2024.Es gibt (fast) alle Songs des Podcasts als Playlist bei Spotify (Link: https://open.spotify.com/playlist/4m3l3Xvt1EdFp2LxkooNmJ?si=7fa49d851b9440dd).Drückt den "Follow"-Button bei Eurem Streaminganbieter, um keine Folge mehr zu verpassen und wer es gut meint mit uns, bewertet unseren Podcast mit mindestens 5 Sternen bei seinem Streamingportal ;-). Jegliche Kritik und Euer Feedback könnt Ihr per Mail an podcast.musikgeschichte@gmail.com senden. Unseren Blog mit allen Neuigkeiten findet Ihr hier. (https://musikgeschichte.com/category/news/) Zusätzlich bieten wir ab Oktober 2023 einen eigenen WhatsApp-Channel an, der Euch alle News und Episoden-Releases direkt aufs Handy bringt (Link: https://whatsapp.com/channel/0029VaE59eoGehEO4N14xm2S) Abonnieren! Ebenso sind wie auf TikTok zu finden. Folgt uns, freundet Euch mit uns an und liked unsere Videos (https://www.tiktok.com/@podcast.musikgeschichte).Vielen Dank fürs Zuhören.LinksKI-Song zu dieser FolgeCredits Podcastintro/-outro by Suno Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Er erfand sich immer wieder neu: Stil, Identität, Klang. Mal irritierend, mal brillant – David Bowie war seiner Zeit stets voraus. So entstanden Songs, die bis heute zu den prägendsten Klassikern der Popmusik gehören. Vor zehn Jahren ist er gestorben. Dibbern, Simonetta www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Vor zehn Jahren starb der Musiker David Bowie. Er prägte Musik, Mode und die Identität des 20. Jahrhunderts. Warum ist Bowie heute aktueller denn je? Ein Interview mit Michael Custodis vom Institut für Musikwissenschaft an der Universität Münster. Von WDR 5.
Wie bei der Popmusik üblich, gibt es auch im Klassik-Genre Hitlisten der Top-Titel. Erhoben werden sie vom Baden-Badener Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment, und entscheidend ist dabei die Zahl an CD-Verkäufen, Download und Streaming. Im Dezember werden dann die Top Ten des zu Ende gehenden Jahres veröffentlicht. Und 2025 fällt an dieser Liste einmal mehr auf: Die zeitgenössische Musik dominiert deutlich! Statt Bach, Mozart und Brahms belegen Komponisten der Gegenwart die Spitzenränge. Hat die Avantgarde endlich den Durchbruch geschafft? Michael Rebhahn, Redakteur für Neue Musik bei SWR Kultur, hat sich die Klassik-Top Ten genauer angesehen.
Reimann, Christoph www.deutschlandfunk.de, Corso
Dies ist der zweite Teil des Gesprächs. Wenn ihr den ersten Teil noch nicht gehört habt, fangt am besten dort an! ++++ Hier könnt ihr Mitglied im Klub Reflektor werden, Jans Reflektor-Mitgliederbereich mit vielen Extras ++++ In dieser Doppelfolge zu Gast: Der Sänger, Gitarrist und Entertainer Bernd Begemann. Bernd Begemann wurde im Jahr 1962 geboren. Er wuchs in Bad Salzuflen, der bundesdeutschen Petrischale für intelligente Popmusik, auf. Bernd begann bereits Ende der 70er Jahre Musik zu machen und zog 1982 nach Hamburg, wo er die Band „Die Antwort“ gründete mit der er drei Alben bei Major-Labels veröffentlichte. Im Jahr 1993 veröffentlichte Bernd auf seinem eigenen Label „Rothenburgsort Records“ sein vielbeachtetes Solo-Album „Rezession, Baby“ und wurde einer der Mitbegründer der Hamburger Schule. Bernd hat Mittlerweile 21 Alben veröffentlicht. Das aktuelle Werk aus dem Jahr 2024 trägt den Titel „Milieu“. Er spielte es gemeinsam mit seiner im Jahr 2004 gegründeten Band „Die Befreiung“ ein. Der erste Teil des Gesprächs mit Bernd weckte in Jan viele Erinnerungen an die frühen Tage von Tocotronic. (Das Trio Tocotronic traf das erste Mal komplett bei einem Bernd-Begemann-Konzert zusammen auf!). Jan und Bernd sprachen über Bernds lange Karriere, den Bedeutungswandel von Musik, über Bernds Wahlheimat Hamburg, politische Verantwortung, Humor, einen selbstbestimmten Lebenswandel, Erfolg und vieles, vieles mehr. Seit langer Zeit war die Folge bereits geplant, und ihr habt hier den Beweis, warum es eine gute Idee war, den Plan endlich in die Tat umzusetzen. Viel Spaß beim Hören! Die in dieser Folge angesprochenen Musiktitel findet ihr in der Reflektor-Streaming-Playlist. Hier findet ihr die Tourdaten von Bernd Begemann. Hier könnt ihr euch den Film-Podcast „Flimmerfreunde“ von Bernd Begemann, Kay Otto und Ben Schadow anhören. Hier könnt ihr euch einen Ausschnitt aus der Show „Bernd im Bademandel“ mit Tocotronic anschauen. Hier könnt ihr euch den Song „Die Russen kommen“ von Bernds erster Band „Vatikan“ anhören. Hier könnt ihr das Buch „Fast weltweit - Wie die Hamburger Schule in Ostwestfalen erfunden wurde“ von Christof Dörr bestellen. Hier könnt ihr das Feature „Bad Salzuflen Weltweit“ von Christian Möller hören. Hier findet ihr Reflektor bei Instagram. Und hier findet ihr Jan bei Instagram. Schreibt uns gerne unter reflektor@cloudshill.com. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Weil er ein stabiles Umfeld hat, schreibt Kamrad im Bochumer Nieselregen Hits, die für andere der ultimative Sommersong sind. Im Sonntagstalk mit Bärbel Schäfer betont er, was ihm Stabilität und Rückzugsräume bedeuten: Nach Wochen und Monaten auf Tour in eine Kleinstadt zurückzukommen, in der er jede Ecke kennt. Zu Menschen, die ihn seit dem Abitur begleiten. Zu einem Auto, das mehr an Studenten erinnert als an Popstars. Im Sonntagstalk mit Bärbel Schäfer erleben wir Kamrad als bodenständigen, bescheidenen und positiven Menschen, der mit viel Einsatz und Leidenschaft seinen Traum verwirklicht.
++++ Hier könnt ihr Mitglied im Klub Reflektor werden, Jans Reflektor-Mitgliederbereich mit vielen Extras ++++ In dieser Doppelfolge zu Gast: Der Sänger, Gitarrist und Entertainer Bernd Begemann. Bernd Begemann wurde im Jahr 1962 geboren. Er wuchs in Bad Salzuflen, der bundesdeutschen Petrischale für intelligente Popmusik, auf. Bernd begann bereits Ende der 70er Jahre Musik zu machen und zog 1982 nach Hamburg, wo er die Band „Die Antwort“ gründete mit der er drei Alben bei Major-Labels veröffentlichte. Im Jahr 1993 veröffentlichte Bernd auf seinem eigenen Label „Rothenburgsort Records“ sein vielbeachtetes Solo-Album „Rezession, Baby“ und wurde einer der Mitbegründer der Hamburger Schule. Bernd hat Mittlerweile 21 Alben veröffentlicht. Das aktuelle Werk aus dem Jahr 2024 trägt den Titel „Milieu“. Er spielte es gemeinsam mit seiner im Jahr 2004 gegründeten Band „Die Befreiung“ ein. Der erste Teil des Gesprächs mit Bernd weckte in Jan viele Erinnerungen an die frühen Tage von Tocotronic. (Das Trio Tocotronic traf das erste Mal komplett bei einem Bernd-Begemann-Konzert zusammen auf!). Jan und Bernd sprachen über Bernds lange Karriere, den Bedeutungswandel von Musik, über Bernds Wahlheimat Hamburg, politische Verantwortung, Humor, einen selbstbestimmten Lebenswandel, Erfolg und vieles, vieles mehr. Seit langer Zeit war die Folge bereits geplant, und ihr habt hier den Beweis, warum es eine gute Idee war, den Plan endlich in die Tat umzusetzen. Viel Spaß beim Hören! Die in dieser Folge angesprochenen Musiktitel findet ihr in der Reflektor-Streaming-Playlist. Hier findet ihr die Tourdaten von Bernd Begemann. Hier könnt ihr euch den Film-Podcast „Flimmerfreunde“ von Bernd Begemann, Kay Otto und Ben Schadow anhören. Hier könnt ihr euch einen Ausschnitt aus der Show „Bernd im Bademandel“ mit Tocotronic anschauen. Hier könnt ihr euch den Song „Die Russen kommen“ von Bernds erster Band „Vatikan“ anhören. Hier könnt ihr das Buch „Fast weltweit - Wie die Hamburger Schule in Ostwestfalen erfunden wurde“ von Christof Dörr bestellen. Hier könnt ihr das Feature „Bad Salzuflen Weltweit“ von Christian Möller hören. Hier findet ihr Reflektor bei Instagram. Und hier findet ihr Jan bei Instagram. Schreibt uns gerne unter reflektor@cloudshill.com. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es gibt unzählige Pop- und Rocksongs, deren Lyrics völlig anders verstanden werden, als sie eigentlich gemeint sind. Das reicht vom simplen Verhören oder einer selektiven Wahrnehmung bis hin zur Vereinnahmung und zum Missbrauch eines Songs, etwa zu politischen Zwecken. Der Musikjournalist und Autor Michael Behrendt ist seit jeher fasziniert von der Auseinandersetzung mit Lyrics der Pop- und Rockmusik und spürt in seinem jüngsten Buch „VERHÖRT, VERKANNT, VEREINNAHMT" dem Phänomen des Songmissverständnisses nach. Mit großer Sachkenntnis und einer gehörigen Portion Humor beschert sein informatives Buch Popliebhaber*innen so manches Aha-Erlebnis und sorgt zugleich für eine unterhaltsame Lektüre. Eine absolute Entdeckung für Popenthusiasten, bei der so mancher Lieblingssong in einem ganz neuen Licht erscheint. Musikalische Missverständnisse gab es nicht erst im 20. Jahrhundert und nicht erst in der Popmusik – sondern bereits viel früher. Im Minnesang des Mittelalters – und später in der Klassik und Romantik. Oftmals sind versteckte Codes der Komponisten nicht leicht zu entschlüsseln. Oder verschiedene Bedeutungsebenen, wie sie etwa Schubert in seiner „Winterreise“ angelegt hat. Die Geschichte des musikalischen Missverständnisses hat also eine längere Tradition, mit den modernen Medien aber sind die Möglichkeiten seiner Verbreitung enorm gewachsen und damit ist es auch komplizierter und unberechenbarer geworden.
Seit 17 Jahren stehen Anna Rossinelli, Manuel Meisel und Georg Dillier zusammen auf der Bühne. 2011 wurde das Trio, das sich in den Anfängen vor allem als Strassenmusik-Band einen Namen machte, direkt auf die «ESC»-Bühne und somit vor ein Millionenpublikum katapultiert. «Wenn dir alle ständig sagen, wie wichtig diese drei ‘ESC'-Minuten sind, dann willst du eigentlich nur noch auf die Bühne kotzen», erinnert sich Rossinelli an die damalige Gefühlslage. Der Druck war hoch, die Enttäuschung riesig – als man im Finale auf dem letzten Platz landete. 14 Jahre nach ihrer «ESC»-Teilnahme erscheint das siebte Album von Rossinelli, Meisel und Dillier. Der grosse Durchbruch blieb bis heute aus. 2000 Franken zahlen sie sich pro Kopf im Monat aus. Dass man davon nicht leben kann, ist selbsterklärend. «Anna Rossinelli – Die Musikerin hinter den Schlagzeilen» erzählt die Geschichte von drei Musikschaffenden, die heute vieles anders machen würden. Es ist aber auch die Geschichte von drei Menschen, die angekommen sind. Einem Trio, dass sich treu bleibt und gleichzeitig immer wieder und immer mehr damit kämpft, dass es im Pop-Zirkus immer weniger ums Musikmachen geht. «Social Media finde ich grauenhaft», gesteht Bassist Georg Dillier in der «SRF DOK». Eine schwierige Ausgangslage, wenn man 2025 mit Popmusik erfolgreich sein will.
Seit 17 Jahren stehen Anna Rossinelli, Manuel Meisel und Georg Dillier zusammen auf der Bühne. 2011 wurde das Trio, das sich in den Anfängen vor allem als Strassenmusik-Band einen Namen machte, direkt auf die «ESC»-Bühne und somit vor ein Millionenpublikum katapultiert. «Wenn dir alle ständig sagen, wie wichtig diese drei ‘ESC'-Minuten sind, dann willst du eigentlich nur noch auf die Bühne kotzen», erinnert sich Rossinelli an die damalige Gefühlslage. Der Druck war hoch, die Enttäuschung riesig – als man im Finale auf dem letzten Platz landete. 14 Jahre nach ihrer «ESC»-Teilnahme erscheint das siebte Album von Rossinelli, Meisel und Dillier. Der grosse Durchbruch blieb bis heute aus. 2000 Franken zahlen sie sich pro Kopf im Monat aus. Dass man davon nicht leben kann, ist selbsterklärend. «Anna Rossinelli – Die Musikerin hinter den Schlagzeilen» erzählt die Geschichte von drei Musikschaffenden, die heute vieles anders machen würden. Es ist aber auch die Geschichte von drei Menschen, die angekommen sind. Einem Trio, dass sich treu bleibt und gleichzeitig immer wieder und immer mehr damit kämpft, dass es im Pop-Zirkus immer weniger ums Musikmachen geht. «Social Media finde ich grauenhaft», gesteht Bassist Georg Dillier in der «SRF DOK». Eine schwierige Ausgangslage, wenn man 2025 mit Popmusik erfolgreich sein will.
In dieser besonderen STEMtisch-Ausgabe taucht unsere Moderatorin Charlotte gemeinsam mit dem Chemiker und Musikkenner Gerhard Karger in die kleine Schnittmenge zwischen Chemie und Popmusik ein. Warum greifen Künstler*innen zu chemischen Metaphern? Welche Rolle spielen chemische Industrie, Elemente, Moleküle oder Reaktionen als Stilmittel in Songtexten und wie verändern sie unsere Wahrnehmung der Musik? Gerhard, der seit Jahren leidenschaftlich chemische Motive in der Musikwelt sammelt und dabei ständig auf der Jagd nach einem mysteriösen, noch unentdeckten Song ist, bringt Bekannte aber auch überraschende Beispiele mit. Gemeinsam entdecken wir Songs und haben euch aus allen genannten Liedern eine einmalige Alles Chlor! Playlist zusammengestellt.
Der Milliardär mag zehn Schlafzimmer haben, kann aber immer nur in einem Bett schlafen, von zehn Badezimmern benutzt er selbst bei stärkstem Harndrang nur ein einziges. Am Abend können Milliardäre keine besseren Serien streamen als die 99% da draußen. Sie haben keine besseren Kinofilme, keine besseren Bücher, keine bessere Popmusik. Wenn Sie Lust auf Bier haben, trinken sie eins der großen Marken, und wenn sie Cola wollen, trinken sie dieselbe wie das breite Volk. Arme Milliardäre! Kein Wunder, dass sie nach Orientierung suchen. Und sie finden in der Tiefsee, wo sie manchmal ertrinken, oder im Weltall, wo die Luft dünn ist. Von Leander Steinkopf SWR 2025
In seinem neuen Buch zeigt Christoph Wagner, wie Böblingen und Sindelfingen in den 70ern und 80ern zum Zentrum der internationalen Rock- und Popmusik wurden.
Nick Drake ist eine der großen Schattengestalten der Popmusik. Seine traumschönen Lieder bezaubern heute noch die Welt, zu Lebzeiten jedoch waren sie nur wenigen bekannt. Drei Alben nahm der britische Singer/Songwriter ab Ende der 60er Jahre auf, melancholische Folkmelodien, die gut zu seiner Stimme und seinem markanten Gitarrenspiel passten. Nick Drake war zeitlebens ein Grübler und Außenseiter, er wurde durch den Misserfolg seines ersten Albums schwer erschüttert. Drogenexperimente und eine Neigung zu Depressionen belasteten ihn schwer. Dennoch nahm er zwei weitere Alben auf, bevor ein Suizid sein Leben beendete. Die leuchtenden Lieder dieser tragischen Figur der Musikgeschichte wirken aber noch heute, nicht zuletzt eine Fernsehwerbung brachte sie Millionen Menschen auch im neuen Jahrtausend näher und verschafften ihm schließlich die Anerkennung, die ihm zu Lebzeiten versagt geblieben ist. Musikliste: Five Leaves Left (1969): Time has told me, River Man, Three hours, Way to blue, Day is done, Cello song, The thoughts of Mary Jane, Man in a shed, Fruit tree, Saturday sun Bryter Layter (1971): At the chime of a city clock, One of these things first, Hazey Jane I, Fly, Poor boy, Northern sky Pink Moon (1972): Pink moon, Place to be, Which will, Things behind the sun, Know, Free ride, From the morning Time Of No Reply (aufgenommen 1967-68 & 1974, erschienen 1987): Time of no reply, I was made to love magic, Joey, Clothes of sand, Man in a shed, The thoughts of Mary Jane, Strange meeting II, Rider on the wheel, Hanging on a star Unser Podcast-Tipp in dieser Folge: Was für Zeiten – Richling plus 1 / https://1.ard.de/Richlingplus1
Dies ist der zweite Teil des Gesprächs. Wenn ihr den ersten Teil noch nicht gehört habt, fangt am besten dort an! In dieser Doppelfolge zu Gast: Drangsal. Anlässlich der Veröffentlichung seines vierten Albums lud Jan Max Gruber a. k. a. Drangsal zu einem großen Gespräch über seine Musik und seine gesamte Biografie ein. Das 17-Song-Doppel-Album „Aus keiner meiner Brücken, die in Asche liegen, ist je ein Phönix emporgestiegen“ erschien im Juli 2025. Max und Jan sprechen ausführlich über dieses neue Werk. Max berichtet in Reflektor von künstlerischen und gesundheitlichen Krisen, die sich in seinem Leben nach der Veröffentlichung seines erfolgreichen Albums „Exit Strategy“ ereignet hatten. Max entschloss sich daraufhin, sein Soloprojekt Drangsal in eine dreiköpfige Band zu transferieren. Mit seinen neuen Mitstreitern und dem Produzenten Max Rieger begab sich Max Gruber aufs Land und schuf dort das nächste Drangsal-Kapitel. Im zweiten Teil des Gesprächs geht der Blick zurück. Max schildert, wie früh sich seine Begeisterung für Popmusik manifestierte und berichtet Jan von seinem Weg in die Musik und seine Popmusiker-Werdung. Viel Spaß mit Reflektor und Drangsal!
In dieser Doppelfolge zu Gast: Drangsal. Anlässlich der Veröffentlichung seines vierten Albums lud Jan Max Gruber a. k. a. Drangsal zu einem großen Gespräch über seine Musik und seine gesamte Biografie ein. Das 17-Song-Doppel-Album „Aus keiner meiner Brücken, die in Asche liegen, ist je ein Phönix emporgestiegen“ erschien im Juli 2025. Max und Jan sprechen ausführlich über dieses neue Werk. Max berichtet in Reflektor von künstlerischen und gesundheitlichen Krisen, die sich in seinem Leben nach der Veröffentlichung seines erfolgreichen Albums „Exit Strategy“ ereignet hatten. Max entschloss sich daraufhin, sein Soloprojekt Drangsal in eine dreiköpfige Band zu transferieren. Mit seinen neuen Mitstreitern und dem Produzenten Max Rieger begab sich Max Gruber aufs Land und schuf dort das nächste Drangsal-Kapitel. Im zweiten Teil des Gesprächs geht der Blick zurück. Max schildert, wie früh sich seine Begeisterung für Popmusik manifestierte und berichtet Jan von seinem Weg in die Musik und seine Popmusiker-Werdung. Viel Spaß mit Reflektor und Drangsal!
Als hätte sie schon vorher von unserem Sommersonntag der "Ein-Wort-Songs" gewusst! Marie Bothmer liebt offenbar derartige Titel, besteht doch ihr aktuelles Album fast ausschließlich aus Songs benannt mit eben nur einem Wort. Lediglich der "Taxi Driver" bildet die Ausnahme zwischen Liedern wie "Ego", "Sweetspot" oder "Luftmatratze". Mit "Swimmingpool" hat Marie Bothmer 2021 ihren bislang größten Hit gelandet und perfektioniert seither immer weiter ihren eigenen Sound: deutschsprachige Popmusik mit akustischen Instrumenten wie elektronischen Sounds, bei denen sich die Beats zwischen treibend und sanft hin- und her bewegen. Während sie seit mehr als zehn Jahren Musik macht, ist in diesem Jahr nun der Zeitpunkt für ihr Debütalbum gekommen: "Geb dir alles, stimmt so". Im weitesten Sinn verhandelt Bothmer darauf das Leben aus ihrer Sicht in der Großstadt – und bringt in einer generationen-gefilterten Momentaufnahme Themen wie Selbstfindung, Liebe, Einsamkeit, Feiern und Heartbreak zusammen. In fast allen Liedern herrscht textlich ein leicht melancholischer Unterton. Marie Bothmer reflektiert mit besonderer Offenheit schwierige Beziehungen und Vereinbarungen im Musikbusiness, das eigene Selbstwertgefühl sowie ihr eigenes schwieriges Verhältnis zu ihrem Vater. Musikalisch überwiegt letztlich das Aufbauende: energetischer Dance-Pop und Club-Vibes treffen auf Bothmers Singer-Songwriter-Skills und manchmal klingt ein Hauch 90er-Jahre-Hip-Hop durch.
Schmerzhafte Gefühle zulassen. Diese Ambition verpackt borlinghaus in einen soften Dark Pop, um ihr gerecht zu werden. Das Resultat: eine erste EP mit fünf Liedern, die neben der sanften Stimme von Charlotte Borlinghaus und ebenso sanften Gitarrenklängen mit verzerrten Drums und Bässen spielt. Die britische Musikerin Birdy sei für sie eine ihrer größten Inspirationen, denn durch Birdy habe borlinghaus ihre Liebe für sanfte, eindringliche Popmusik entdeckt. Seit sie selbst 14 Jahre alt ist, widmet sie sich dem Texten ihrer eigenen Songs. Ihre vielleicht größte eigene Angst ist das Gefühl einer inneren Leere. Mit ihrer Musik will sie diesen dunklen Gedanken daher etwas entgegensetzen. Ihre Songs drehen sich also vorrangig um das eigene Gefühlsleben, die Beziehungen, die vielleicht schon längst vergangen sind oder man sich bereit macht für eine neue Liebe. So singt borlinghaus zum Beispiel davon, wie man in der Nacht aufwacht, weil man Schuldgefühle hat und wie erleichternd es sein kann, diese abzulegen ("Alles Lügen"); oder von dem Gefrierpunkt der Liebe im Song "Antarktis": "Du bist perfekt – nur das Eis bleibt da – wir sind in der Antarktis – wo unsere Hände niemals warm sind – können wir uns nicht mehr spüren."
Popstar über Nacht? Der Algorithmus von TikTok lässt vor allem junge Künstler:innen diesen Traum träumen, da sie keine große Followerschaft brauchen, um viral gehen zu können. Benedikt Wiehle, Musikredakteur beim SWR, erzählt in dieser 11KM Folge von Lil Nas X, der mit „Old Town Road“ einer der ersten großen TikTok-Hits landete und zum Star wurde. Benedikt zeigt, wie die Plattform die Art und Weise verändert hat, wie Musik produziert und vermarktet wird. TikTok bietet eine riesige Bühne, birgt aber auch Risiken. Wie wird die Zukunft der Musikindustrie aussehen? Hier geht's zum "SWR3-Report: Wie Tiktok die Popmusik verändert” von Benedikt Wiehle und Rebecca Rodrian: https://www.swr3.de/podcasts/swr3-report/wie-tiktok-die-popmusik-veraendert-104.html Hier geht's zu „Parallel dazu – Wenn Migras Business machen“, unserem Podcast-Tipp: http://www.wdr.de/k/parallel Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Sebastian Schwarzenböck Mitarbeit: Jasmin Brock, Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Ruth-Maria Ostermann, Christiane Gerheuser-Kamp, Adele Meßmer, Hanna Brünjes Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Dies ist der zweite Teil des Gesprächs. Wenn ihr den ersten Teil noch nicht gehört habt, fangt am besten dort an! In dieser Doppelfolge zu Gast: Andreas Dorau. Andreas wurde 1964 in Hamburg geboren. Bereits 1980 veröffentlichte er seine erste Schallplatte. Die Musik war für ihn dabei zunächst nur notwendiges Übel. Trotzdem landete er bereits im Jahr 1981 mit „Fred von Jupiter“ seinen größten Hit. In Reflektor berichtet Andreas, warum Fred von Jupiter für ihn noch immer problematisch ist. Aber natürlich geht es in dieser Reflektor-Doppelfolge auch um sein Gesamtwerk: Bis heute hat Andreas Dorau 14 Alben veröffentlicht und jedes dieser Alben geht auf eine bestimmte Idee zurück. Seine Ansätze sind eigensinnig und allein schon deswegen immer interessant. Aber außerdem hat er ein sehr feines Gespür für Pop und Kunst. Andreas berichtet in Reflektor von den Gedanken, die ihn bewegen und von seiner Idee, einer neuen Popmusik. Sein Ansatz erklärt auch, warum er so empfindlich auf die Kommerzialisierung der neuen Deutschen Welle und Musikrichtungen wie Funpunk reagierte. Andreas wollte, „dass die andere Musik wirklich auch noch anders klingt“. Das ist ihm für sein eigenes Werk mit Bravour nun bereits seit vier Jahrzehnten gelungen. Und Reflektor verneigt sich in dieser Doppelfolge vor Andreas Doraus Gesamtwerk!
In dieser Doppelfolge zu Gast: Andreas Dorau. Andreas wurde 1964 in Hamburg geboren. Bereits 1980 veröffentlichte er seine erste Schallplatte. Die Musik war für ihn dabei zunächst nur notwendiges Übel. Trotzdem landete er bereits im Jahr 1981 mit „Fred von Jupiter“ seinen größten Hit. In Reflektor berichtet Andreas, warum Fred von Jupiter für ihn noch immer problematisch ist. Aber natürlich geht es in dieser Reflektor-Doppelfolge auch um sein Gesamtwerk: Bis heute hat Andreas Dorau 14 Alben veröffentlicht und jedes dieser Alben geht auf eine bestimmte Idee zurück. Seine Ansätze sind eigensinnig und allein schon deswegen immer interessant. Aber außerdem hat er ein sehr feines Gespür für Pop und Kunst. Andreas berichtet in Reflektor von den Gedanken, die ihn bewegen und von seiner Idee, einer neuen Popmusik. Sein Ansatz erklärt auch, warum er so empfindlich auf die Kommerzialisierung der neuen Deutschen Welle und Musikrichtungen wie Funpunk reagierte. Andreas wollte, „dass die andere Musik wirklich auch noch anders klingt“. Das ist ihm für sein eigenes Werk mit Bravour nun bereits seit vier Jahrzehnten gelungen. Und Reflektor verneigt sich in dieser Doppelfolge vor Andreas Doraus Gesamtwerk!
In dieser Ausgabe widmet sich Philipp dem Saxofon. Durch seine relativ späte Erfindung hat es gerade in der Pop-Musik seinen festen Platz. Goldene und traumhafte Melodien - vor allem von Branford Marsalis. Claude Debussy – "Arabesque Nr. 1" // Kurt Elling – "Blue Gardenia" // James Horner – "And the Blind shall see" // Sting – "Moon over Bourbon Street" // Erik Satie – "Gymnopedie 3" // Buckshot LeFonque – "Another Day" // Den Podcast "Berlin Sounds Inside" vom RBB findest Du hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/berlin-sounds-inside-der-musiktalk-mit-anja-caspary/14663795/ Wenn Du eine Idee oder einen Wunsch zu einem musikalischen Thema hast, dann schreib ihm eine Mail: playlist@ndr.de
Wenn der Fuß im Takt wippt, das Schlagzeugsolo in die Beine fährt, dann packt uns der Groove. Aber was genau ist das? Und kann diese subjektive Musikerfahrung wissenschaftlich erfasst werden? Autor: Sebastian Wellendorf Von Sebastian Wellendorf.
DIY ist für Jenny Thiele kein Zwang, sondern eine Überzeugung: Sie gestaltet, organisiert und verantwortet ihr Projekt mit einem kleinen, eingespielten Team, legt Wert auf Fairness und kollektive Kreativität. So entsteht Popmusik, die Intimität, Melancholie, Style und Ekstase neu verbindet. Deutscher Dream-Pop, der melodisch an die Musik von Beach House, die Chill-Wave Sounds der 10er Jahre erinnert, oder die 80er Jahre Shoegaze-Beats. Durch die abstrakt-absurden Texte von Jenny Thiele endet dieser allerdings in einem ganz eigenen Konstrukt. Schafe, die tief fliegen und nicht nur Thiele auf eine Reise mitnehmen. "Platz" ist das nun erschienene dritte Album der Musikerin aus Köln. Das erste ist bereits 2012 rausgekommen – in der Zwischenzeit ist Jenny Thiele allerdings in diversen Formationen unterwegs gewesen; u. a. als Teil des experimentellen Elektro-Duos AnnaOtta (gemeinsam mit der spanischen Sängerin Irene Novoa) oder fünf Jahre lang als Keyboarderin bei Fortuna Ehrenfeld. Jenny Thiele vertraut bei der Entstehung ihrer Musik auf ihre Intuition und zelebriert die künstlerische Freiheit, die letztlich zu ihrer eigenwilligen Ästhetik führen und für die eigentlich eine Person gar nicht ausreicht. Ihre Range reicht von bittersüßer Sehnsucht bis zu ekstatischem New Wave – und die erleben folglich heute auch die Zuschauenden im studioeins!
Pop kann den Zusammenhalt stärken, Menschen mobilisieren, gegen Unterdrückung aufzustehen. Von "Where have all the flowers gone" von Pete Seeger, "Macht kaputt, was euch kaputt macht" von Ton Steine Scherben bis hin zu "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt" von Danger Dan – jede Generation hat ihre eigenen Protestsongs. Aktuell sorgt ein Auftritt der Rapformation Bob Vylan, bei dem sie den Tod israelischer Soldaten fordert, für Debatten: Wie weit darf musikalischer Widerstand gehen? Und kann Protest im Pop heute noch wirklich glaubwürdig sein, wenn Vermarktung ein so entscheidender Teil der DNA des Pop ist? Eva Röder diskutiert mit Jakob Biazza – Süddeutsche Zeitung; Prof. Dr. Marcus S. Kleiner – Medien- und Kommunikationswissenschaftler; Jenni Zylka – Journalistin und Autorin
In der dritten Nacht in Folge ist es in Nordirland zu Ausschreitungen gekommen. In der Stadt Ballymena haben Randalierende die Polizei mit Rauchbomben und Backsteinen angegriffen. Die Behörden sprechen von rassistischen Motiven. Weitere Themen: · Über die Ausschreitungen in Nordirland berichten auch die internationalen Medien: die Presseschau. · Seit Jahrzehnten beschallen sich Nord- und Südkorea gegenseitig mit Lärm, Propaganda und Popmusik, mit grossen Lautsprechern, die man bis über die Grenze hört. Jetzt will Südkorea damit aufhören. · Die Hollywood Giganten Disney und Universal verklagen den KI-Konzern Midjourney. Der Grund: Disney und Universal vermuten Urheberrechtsverletzungen, wenn Bilder mit künstlicher Intelligenz generiert werden. · Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX will eine neue Bodenstation für sein Internet-Netzwerk Starlink einrichten - in der Gemeinde Leuk im Wallis. Warum ausgerechnet dort?
"Ich komme aus der Klassik, aber ich hab' Pop-Musik schon immer geliebt", erzählte Catharina Schorling alias CATT unlängst bei ihrem Besuch in Potsdam-Babelsberg – und das merkt man. Nicht umsonst wählen die radioeins-Hörer*innen ihre Lieder zwischen Folk und Pop regelmäßig unter die "100 besten Songs des Jahres" (2022 "Wild Heart", 2023 "Change") und war ihr letzter Langspieler "Change" 2023 ein "Album der Woche" bei uns. Logisch also, dass wir sehr gespannt waren, als CATT dessen Nachfolger ankündigte. Nun ist "A Different Life" erschienen und es enttäuscht natürlich nicht: Von einem "Knaller" sprach radioeins-Moderator Max Spallek, als er die ersten Songs daraus vorstellte, denen er "internationale Superklasse" bescheinigte. Umso erstaunlicher, dass CATT erst vor wenigen Jahren – so ab 2019, wie sie sagt – mit dem Schreiben und Aufnehmen eigener Lieder angefangen hat. Andererseits war sie ab ihrer frühen Kindheit von Musik umgeben, spielte als Siebenjährige schon die Posaune in der Gemeindekirche des "Drei-Häuser-Dorfes" im niedersächsischen Wendland, wo sie aufwuchs. Später brachte sie sich selbst das Trompete- und Hornspielen bei, erlernte weitere Instrumente und stellte als junge Erwachsene ihre breitgefächerten musikalischen Fähigkeiten in die Dienste befreundeter Künstler*innen. Nun aber ist sie ganz in eigener Sache unterwegs und mit "A Different Life" bereits bei ihrem dritten Album angelangt. Zur Ideensammlung dafür reiste sie nach Kalifornien und fand sich "umgeben von wunderschönen Bergen, alten Mammutbäumen und inspirierenden Begegnungen. Zurück in Deutschland fühlte sich plötzlich das Leben ganz poetisch an. Jeden Tag saß ich in meinem Wohnzimmer, das auch als kreatives Studio dient. Die Lieder kamen von selbst, als hätten sie nur darauf gewartet, gespielt, geschrieben und aufgenommen zu werden." Das sind sie inzwischen, nun ist der nächste logische Schritt, sie live zu spielen. Gerade hat sie eine ausgiebige Tour mit 24 Konzerten in fünf Ländern absolviert, wovon es sicherlich einiges zu erzählen gibt. Das tut CATT heute im Interview im studioeins, und natürlich wird sie anschließend noch den ein oder anderen Song für uns performen.
Mysteriös lächelnde K-Pop-Stars flimmern auf riesigen digitalen Werbetafeln, der mitreißende Sound schallt durch Metrogänge und Einkaufszentren: die südkoreanischen Großstädte wie Busan und Seoul sind von der Popmusik der Boy und Girl-Groups geprägt. Christine Siebert ist mit ihrer 23-jährigen Tochter Magdalena, einem K-Pop-Fan, in der südkoreanischen Pop-Szene unterwegs. Die beiden shoppen in den zahlreichen K-Pop-Läden und geraten sogar auf die Geburtstagsparty des K-Pop-Idols Yuna, einem Star von Magdalenas Lieblingsgruppe Itzy! Yuna ist auf dem Event zwar nicht persönlich anwesend, aber ihre Fans verteilen jede Menge Fotokarten, Sticker und andere Goodies: überall Yuna wie sie ein Victory-Zeichen macht, sich die Haare aus dem Gesicht streicht oder eine Brille aufprobiert. Auf dieser Reise durch die K-Pop-Welt erfahren die beiden: K-Pop ist Gute-Laune-Musik, kann aber auch gesellschaftskritisch daherkommen. Und so cool sich die Stars auch in Videoclips und auf Postern geben, ihr Alltag ist alles andere als lässig: die Konkurrenz zwischen den Gruppen ist knallhart, und die Idols müssen perfekt in enge Moral- und Schönheitsvorstellungen passen. Die koreanische Jugend liebt aber nicht nur Pop, sondern auch uralte Traditionen: Junge Männer mit hohen antiken Hüten, junge Frauen in Reifröcken und Spitzenstolas wandeln durch die Gärten der alten Königspaläste. Der Kostümverleih boomt rund um die ehrwürdigen Gemäuer. Traditionen und Jahrtausende alte Geschichte sind in diesem supermodernen Land allgegenwärtig.
Achtung, Achtung das ist eine Bonusfolge! Euch wird durch diese Folge keine Film-Folge genommen! Dass Christian ein absoluter ESC-Megafan ist, dürfte hier und da schonmal durchgesickert sein, jetzt hat er im CUTS-Discord eine Person gefunden, die *noch* tiefer drinsteckt: Charlie Mio Marlin! Zusammen sprechen die beiden über ihre ESC-Liebe, das seltsame Regelwerk, die diesjährige Show und vieles mehr. Charlie macht selbst auch Popmusik, ihr findet die Songs z.B. auf YouTube oder Spotify.
Der «Eurovision Song Contest» sei «eines der letzten Rituale der Massenkultur», findet der Kulturjournalist Jens Balzer. Was aber verrät der «ESC» über den Zeitgeist? Über Politik, Queerness und die Idee von Europa? Im Gespräch wagt Balzer eine Gegenwartsdiagnose durch die Linse der Popmusik. Über 160 Millionen Menschen verfolgten den Sieg von Nemo in Malmö 2024. Nun findet der «ESC» in Basel statt. Ein Liederwettbewerb, der 1956 zum ersten Mal in der Schweiz stattfand. Es ging um europäische Verständigung nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Kalten Krieg dann feierte man demonstrativ die liberale Toleranz. Später wurde der «ESC» gar zu einem «Safe Space für Queerness», wie der Musik- und Kulturjournalist Jens Balzer behauptet. Und immer wieder spielten politische Botschaften und Kontroversen eine Rolle, obwohl der «ESC» doch unpolitisch sein möchte. Wie viel Politik und wie viel Gegenwart steckt also im «ESC»? Und welche Vision von Europa spiegelt sich in dem Megaevent?
Der «Eurovision Song Contest» sei «eines der letzten Rituale der Massenkultur», findet der Kulturjournalist Jens Balzer. Was aber verrät der «ESC» über den Zeitgeist? Über Politik, Queerness und die Idee von Europa? Im Gespräch wagt Balzer eine Gegenwartsdiagnose durch die Linse der Popmusik. Über 160 Millionen Menschen verfolgten den Sieg von Nemo in Malmö 2024. Nun findet der «ESC» in Basel statt. Ein Liederwettbewerb, der 1956 zum ersten Mal in der Schweiz stattfand. Es ging um europäische Verständigung nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Kalten Krieg dann feierte man demonstrativ die liberale Toleranz. Später wurde der «ESC» gar zu einem «Safe Space für Queerness», wie der Musik- und Kulturjournalist Jens Balzer behauptet. Und immer wieder spielten politische Botschaften und Kontroversen eine Rolle, obwohl der «ESC» doch unpolitisch sein möchte. Wie viel Politik und wie viel Gegenwart steckt also im «ESC»? Und welche Vision von Europa spiegelt sich in dem Megaevent?
Lisa Harres kann sich einiges auf ihre Visitenkarte schreiben; vermutlich sogar mehr, als wofür eine solche normalerweise Platz bietet: Schriftstellerin, Filmemacherin, Produzentin und Theatermusikerin sind nur einige der Tätigkeiten, die sie bereits ausgeübt hat beziehungsweise immer noch ausübt. Als wäre dies nicht genug und hätten die Tage der in Berlin lebenden gebürtigen Darmstädterin mehr als die üblichen 24 Stunden, kann sie seit dem 28. März auch noch "Time As A Frame", ihr Debütalbum als Solo-Künstlerin, mit berechtigtem Stolz unter den vollbrachten Leistungen aufführen. Zwei Jahre lang arbeitete sie gemeinsam mit ihrem engen Freund, dem Komponisten, Multiinstrumentalisten und Produzenten Ralph Heidel im Funkhaus Berlin an dem neun Lieder und drei Zwischenspiele umfassenden Werk. Als "Chamber Pop" bezeichnet die Musikerin selbst das Ergebnis, und das trifft es recht gut: Zu sparsam aber wirkungsvoll arrangierten Klavier- und Holzbläserklängen singt Harres von "Märchenhaftem und Mystischem, von Freundschaft und Selbstreflexion, vom Alleinsein und der Fähigkeit, sich selbst zu halten, sowie dem Bedürfnis, gehalten zu werden." Heute Abend verwandelt Lisa Harres das studioeins in eine ganz besondere, stimmungsvolle "Kammer der Popmusik", denn sie besucht uns für ein Interview und stellt anschließend selbstverständlich noch einige Songs live vor.
Hey guys, ich sage goodbye for now
Hey guuuys!! Das ist ganz weird, aber es ist vorerst die letzte "normale" Folge
Neues Album und neue Tour von Lady Gaga begeistert uns - und wir sprechen über Bambus.
Hiii guys, today I had such a nice chat with Daniel Seavey ✨ We talked about his passionate fans, the music that inspires him, and how he grew up under a rock musically
Unser heutiger Gast im studioeins, der "knöchrige König von Nirgendwo", heißt eigentlich Bram Vanparys. Dass der Belgier sich bei der Wahl seines Künstlernamens vom Untertitel eines Radiohead-Songs ("There There") inspirieren ließ und der Titel seines aktuellen Albums "Everybody Knows" in Verbindung mit dem von ihm reklamierten "Reich" an eine 1969er LP von Neil Young erinnert, ist kein Zufall: Sind doch die einen wie der andere dafür bekannt, das weite Feld der Popmusik nach eigenen Regeln zu durchschreiten und somit nicht nur klanglich Vorbilder für Vanparys. Zwischen 2009 und 2018 veröffentlichte seine Majestät fünf Alben, von denen nicht wenige ihren Weg in die heimatlichen (gemeint ist Belgien, nicht Nirgendwo) Charts fanden, und steuerte Songs zu Film-Soundtracks bei. Dass anschließend der sechste Langspieler "Everybody Knows" gut fünf Jahre auf sich warten ließ, sei des Königs "persönlichem Anspruch, sich nie wiederholen und seine kreativen Fähigkeiten ständig übertreffen zu wollen" geschuldet, wie zu lesen war. Im Februar 2024 war es dann endlich so weit und die Geduld wurde belohnt. Songs wie "Are You Still Alive", das sich so kritisch wie pointiert mit dem Einfluss Sozialer Medien auf zwischenmenschliche Beziehungen auseinandersetzt, demonstrieren gekonnt den zugleich traditionsbewussten wie Neues suchenden musikalischen Ansatz von The Bony King Of Nowhere.