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TIPP | Du willst eine neue Sprache endlich wirklich sprechen können?
Laut Agentur für Arbeit liegt die Arbeitslosenquote in Berlin bei 10,4 Prozent. Schon in den letzten Jahren war die Arbeitslosigkeit in der Hauptstadt höher als im Bundesdurchschnitt. Und die schwächelnde Industrie jetzt verschärft die Situation. Von Sören Hinze
Liebe Freunde, Chemsex, Scham und die Frage: Warum gerade wir? In dieser Episode GAYTROFFEN sitzt Journalist und Dokumentarfilmer Steven auf dem grünen Sofa. Der Algorithmus hat ihn mir auf TikTok in meinen Feed gespielt, wo er offen über Chemsex spricht.Wir reden über seine Kindheit im Saarland und über Mobbing im Schulbus. Er erzählt von seinem Coming-out mit 16, das er nur bei ausgeschaltetem Licht über die Lippen brachte. Dann geht es ans Eingemachte: Chills, G, 3-MMC, Tina und Monkey Dust. Warum sind gerade schwule Männer so anfällig? Und ist es wirklich Befreiung, jede Scham zu verlieren?Außerdem: Nagellack als Abturner, Heteros mit queerer Ästhetik, Body Dysmorphia im Fitnessstudio und Journalismus zwischen Klickzahlen und Haltung.Die nächste Chemsex-Episode kommt bald: Dann spreche ich mit Psychiater Jan Großer über Therapie und Ausstieg.
Paul Ronzheimer spricht mit Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegels und Autorin des Berlin-Newsletters „Checkpoint“, über die Machtfrage nach der Berlin-Wahl. Es geht um den Umgang der Linken mit Antisemitismus-Vorwürfen, den Einfluss des radikalen Parteiflügels und die Frage, ob Spitzenkandidatin Elif Eralp ihre Partei auf Regierungskurs bringen kann.
Sollte die Linke in Berlin künftig eine Regierung führen, wollen die unionsgeführten Bundesländer der Hauptstadt die Mittel kürzen. Wie steht die Thüringer CDU zu dieser Drohung? Fragen an Fraktionschef Andreas Bühl.
Die bayerische Hauptstadt geht ins Rennen um die Sommerspiele. Para-Schwimmer Josia Topf freut sich über diese Chance – auch für den Para-Sport insgesamt. Was bedeutet die Bewerbung für die Stadt, die Region und vielleicht auch für die ganze Nation?**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartner: Josia Topf, Para-Schwimmer, für die CSU im Stadtrat von Erlangen Gesprächspartnerin: Sabine Lerche, Deutschlandfunk Sportredaktion**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Liebe Freunde, Samstag, 10 Uhr morgens. Die Peepshow macht gerade zu, und ich war zum ersten Mal nicht da. Seit über einer Woche habe ich keine Lust auf Party, keine Lust auf Sex. Und ich frage mich: Wann ist die Party eigentlich zu Ende?In diesem TAGEBUCH-Eintrag gehe ich der Frage ehrlich nach. Wann ist eine Partynacht vorbei, und wann kippt Feiern in Flucht? Ab wann ist man „zu alt“? Und warum begleitet uns schwule Männer die Scham oft bis heute, sogar auf dem Weg in die Sauna?Außerdem in dieser Episode:
Berlin is always good for surprises. In the elections to the House of Representatives last weekend, the capital moved politically to the left. 25.7 percent of voters voted in favour of the Left Party. The established parties of the West CDU, SPD and Greens suffered severe losses. What now? Dieter Herrmann, editor-in-chief of WOCHE IN AUSTRALIA, answers this question. He comes from Berlin. - Berlin ist immer für eine Überraschung gut. Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus am vergangenen Wochenende ist die Hauptstadt politisch nach links gerückt. 25,7 Prozent der Wähler sprach sich für die Partei Die Linke aus. Die etablierten Parteien des Westen CDU, SPD und Grüne mussten herbe Verluste hinnehmen. Was nun? Diese Frage beantwortet Dieter Herrmann, Chefredakteur der WOCHE IN AUSTRALIEN. Er stammt aus Berlin.
Anfang des 20. Jahrhunderts war Prag die europäische Hauptstadt der Literatur, ein kultureller Schmelztiegel im Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn. Hier wirkten Rainer Maria Rilke, Franz Werfel, Max Brod - vor allem aber Franz Kafka. Meyer-Blankenburg, Lukas www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/augsteinundblome +++ Nach dem Wahlsieg der Linken in der Hauptstadt rückt besonders der Umgang der Partei mit dem Thema Antisemitismus in den Fokus. Wo endet legitime Kritik an Israel und wo beginnt Antisemitismus? Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Sebastian Bartels und Marcel Fratzscher "Wir können das Wohnungsproblem in Berlin lösen." (Marcel Fratzscher) In Berlin hat die Partei Die Linke die Abgeordnetenhauswahlen am 20. September mit über 25% klar gewonnen. Das zentrale Thema der Landespartei und ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp: Wohnungsnotstand. Ihre Antwort lautet „Vergesellschaftung“ großer Wohnungsbaukonzerne. Damit will Eralp als Regierende Bürgermeisterin die Hauptstadt wieder bezahlbar machen. Kritiker warnen: Viel zu teuer, dadurch entsteht keine einzige neue Wohnung. Der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, Sebastian Bartels, unterstützt die Forderung einer Vergesellschaftung, weiß aber, dass das ein jahrelanger Prozess ist. Er plädiert für Sofortmaßnahmen: Mehr Sozialwohnungen und eine Mietpreisbremse, mehr Regulierungen wie etwa beim Verkehr. DIW-Präsident Marcel Fratzscher lehnt eine Vergesellschaftung prinzipiell ab. Er warnt davor, dass Investoren Berlin zukünftig meiden könnten. Außerdem würde durch Enteignung keine einzige neue Wohnung entsteht. Sebastian Bartels ist selbstständiger Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Berliner Mietervereins. Marcel Fratzscher lehrt als Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität in Berlin und ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:02:54 Pro und Contra Vergesellschaftung 00:09:50 Juristisch möglich 00:13:40 Unterschied Enteignung vs. Vergesellschaftung 00:24:10 Wir können uns Berlin nicht mehr leisten 00:30:20 Alter und neuer Volksentscheid 00:36:00 Bund und Karlsruhe reden mit 00:40:30 Vonovia kaufen 00:45:41 Die Sorge der Investoren 00:47:39 Wie wird Berlin wieder Stadt für alle? 00:54:52 Der Zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Wenn die mächtigsten Männer der Welt aufeinandertreffen, steht die globale Ordnung im Mittelpunkt. In Washington sprechen Donald Trump und Xi Jinping über Zölle, Taiwan und die Vorherrschaft bei Künstlicher Intelligenz. POLITICO-Reporter Hans von der Burchard analysiert, ob bei den verhärteten Fronten diplomatische Lösungen möglich sind und wo Stillstand droht. Auf der UN-Bühne in New York hat SPD-Umweltminister Carsten Schneider den deutschen Ausstieg aus fossilen Energien bis 2045 präsentiert. Doch wie viel Substanz steckt wirklich in der neuen Roadmap? Energie-Expertin Johanna Sahlberg von POLITICO PRO „Energie & Klima am Morgen“ hat das Papier exklusiv ausgewertet und ordnet ein, wie der Plan international aufgenommen wird und wie sich CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche im Kabinett dazu positioniert. Darf man mit einer Partei koalieren, die ein ungelöstes Antisemitismus-Problem hat? Vor dem Landesparteitag der Berliner Linken, wo es um den Beschluss von Sondierungen geht, wachsen die Bedenken bei SPD und Grünen. Im 200-Sekunden-Interview zieht Cem Özdemir, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg, eine kompromisslose Linie und warnt zudem vor den Enteignungsplänen der Linkspartei in der Hauptstadt. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbHAxel-Springer-Straße 65, 10888 BerlinTel: +49 (30) 2591 0information@axelspringer.deSitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 BUSt-IdNr: DE 214 852 390Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Unter dem Deckmantel des Mieterschutzes setzt die erstarkte Linkspartei auf radikale Verdrängung des freien Marktes aus der Hauptstadtwirtschaft. Die Weigerung, echte Anreize für den Neubau zu schaffen, offenbart das reine Streben nach politischer Macht und setzt das Wohl Hunderttausender Wohnungssuchender leichtfertig aufs Spiel.Ein Kommentar von Janine Beicht.Der Wahlsieg der Partei die Linke macht aus einer Eigentumsfrage ein Regierungsprogramm.Die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 hat einer Partei zum Triumph verholfen, die den offenen Angriff auf das Privateigentum zu ihrem zentralen Markenkern erklärt hat (1). Die Linke hat abgeräumt: In den Vorwahlumfragen lag sie mit rund 21 Prozent knapp vor der schwächelnden CDU (20 Prozent), um ihr Ergebnis im Vergleich zu 2023 am Ende schlicht zu verdoppeln (2). Getragen von einer Welle unter 35-Jährigen und erstmals befeuert von 16- und 17-jährigen Erstwählern, hat die Partei die Angst vor dem Mietenwahnsinn knallhart mit dem Slogan „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ instrumentalisiert (3). 37 Prozent der Berliner trauten der Linken bei der Wohnungsfrage die besten Lösungen zu. Selbst bei der allgemeinen Problemlösungskompetenz hängte sie die CDU mit 20 zu 15 Prozent mühelos ab (4).Die Berliner Wahlsiegerin Elif Eralp zögerte nicht, aus diesem Machtgewinn eine Radikalforderung zu zimmern (5):Die Partei kam zu der Einschätzung, dass ein Gesetz zur Vergesellschaftung die im Grundgesetz festgelegten Voraussetzungen erfüllt. Schon im ersten Regierungsjahr soll deswegen ein sogenanntes Vergesellschaftungsgesetz durchgepeitscht werden, flankiert von einem Mietendeckel für Landeseigene, einem strammen Landesamt für Mieterschutz und massiver Verstaatlichung der Bautätigkeit.(6) Das Zielkreuz ist scharf gestellt: Konzerne ab 3.000 Wohnungen (7) stehen auf der Abschussliste. Es geht um rund 220.000 bis 240.000 Wohnungen. Das sind fast ein Fünftel des gesamten Berliner Marktes. Die Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ (8) will diese Bestände dem freien Markt radikal entziehen und der öffentlichen Verwaltung einverleiben. Wie radikal die Initiative ihre Forderung begründet, zeigt bereits die Sprache auf ihrer eigenen Website. Dort heißt es unter der Rubrik „Argumente“dazu (8):Die Grünen bieten sich als willige Vollstrecker an. Werner Graf tönte offen, er habe nie einen Zweifel daran gelassen, dass auch er vergesellschaften wolle (9). Die SPD hingegen bietet das Bild eines gelähmten Haufens: Während Steffen Krach das Bündnis mit Enteignungsteufeln vollmundig ablehnt, hält sich das schwammige SPD-Wahlprogramm jedes Hintertürchen offen (10). Die CDU schlägt Alarm, verweigert sich dem Enteignungswahn und beschwört stattdessen den Neubau (11). Doch Linken-Chefin Ines Schwerdtner diktiert der künftigen Koalition bereits die Bedingungen auf (12):Der Volksentscheid von 2021 wird zum politischen RammbockAls politisches Schutzschild nutzt Die Linke das Votum von 2021: Satte 57,6 bis 59,1 Prozent der Berliner, bei einer Beteiligung von 73,5 Prozent, forderten damals den Entzug privaten Eigentums (13). Die Feindbilder hießen schon damals Vonovia und Deutsche Wohnen, die allein über 115.000 Wohnungen in der Hauptstadt hielten. Die Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ leitete daraus einen weitreichenden politischen Auftrag ab und formulierte es auf ihrer Website so (8):Die Linke versteht sich dabei als politischer Vollstrecker dieses vermeintlichen Auftrags.„Wir werden den Volksentscheid für die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen umsetzen.“.„Berlin ist unser aller Zuhause, droht aber zu einer Stadt der Reichen zu werden. ...https://apolut.net/sozialismus-per-dekret-die-linke-plant-die-grosse-enteignung-von-janine-beicht/
Am vergangenen Donnerstag herrscht in Kiew Luftalarm – wieder einmal. Russische Geschosse und Drohnen gehen auf die ukrainische Hauptstadt nieder, rund zwanzig Menschen werden verletzt, viele Häuser beschädigt. Gleich danach beginnen die Kiewer aufzuräumen: Sie kehren Glasscherben zusammen, ersetzen die zerborstenen Fenster mit Spanplatten. Sie tun das routiniert, jeden Tag aufs Neue. Als ehemaliger Ukraine-Korrespondent war Mijnssen früher oft in der Ukraine unterwegs und ist nun nach eineinhalb Jahren das erste Mal zurückgekehrt und berichtet von seinen Eindrücken. Ständige Luftalarme, Angriffe auf Wohnhäuser, Schulen sowie zivile Infrastruktur bestimmen das Leben in der Hauptstadt. Trotz lückenhafter Luftabwehr versuchen die Menschen, ihren Alltag aufrechtzuerhalten. Zwischen Pragmatismus und spürbarer Erschöpfung wird deutlich, wie die ständige Bedrohung die Bevölkerung zermürbt, während die Fronten im Krieg weitgehend festgefahren bleiben. Heutiger Gast: Ivo Mijnssen, stv. Chefredaktor der NZZ, ehemaliger Ukraine-Korresppondent Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Bild: Dominic Narr Ivos Reportage in schriftlicher Form könnt ihr [bei der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/ukraine-krieg-kiew-kaempft-mit-russlands-staendigen-luftangriffen-ld.10023012). Die komplette NZZ-Berichterstattung rund um den Krieg in der Ukraine [findet ihr hier](https://www.nzz.ch/international/krieg-gegen-die-ukraine).
Der neue Bund-Berlin-Vertrag spült zusätzliche Milliarden in die Kassen der Hauptstadt. Ob das Geld richtig eingesetzt wird, erörtert der AfD-Bundestagsabgeordnete Michael Espendiller. Der Wahlsieg der Linken in Berlin löst Besorgnis aus in der jüdischen Gemeinschaft. Der Rechtsanwalt Nathan Gelbart schildert die aktuelle Stimmung. Bei der Abstimmung über die Neutralitätsinitiative in der Schweiz stellt sich der Politologe Wolf Linder als Befürworter gegen seine Partei, die Sozialdemokraten. Er erklärt seine Kritik an ihrer Haltung. Und Thomas Hartung kommentiert die jüngste Patriotismus-Debatte, die Bundestrainer Jürgen Klopp ausgelöst hat.00:00 Moderation Stefan Millius02:41 Immer mehr Geld für Berlin vom Bund – die Kritik des AfD-Bundestagsabgeordneten Michael Espendiller16:45 Bei der Berliner Gemeinschaft der Juden geht die Angst um – Rechtsanwalt Nathan Gelbart im Gespräch32:17 Vaterlandsliebe soll wieder erlaubt sein, allerdings nicht allen – Ein Kommentar von Thomas Hartung38:28 Kritik aus den eigenen Reihen – Wolf Linder zur Kampagne der SP gegen die Neutralitätsinitiative52:07 Verabschiedung Stefan Millius
Elif Eralp hat die Wahl in der Hauptstadt gewonnen. Doch ihr Sieg wird von Kontroversen um Antisemitismus und Enteignungen überschattet.
Paul Ronzheimer spricht mit dem Extremismus-Experten Ahmad Mansour über den Erfolg der Linken und die Bilder von ihrer Wahlparty. Mansour erklärt, warum er Antisemitismus innerhalb der Partei nicht für ein Problem einzelner Mitglieder, sondern für ein strukturelles Problem hält – und welche Rolle der Gaza-Krieg, soziale Medien und die Ansprache junger und migrantischer Wähler beim Wahlerfolg gespielt haben.
Der Kanzler, der „Nörgler“ und andere unzufriedene Bürger „wegtreten“ lassen wollte, beklagt sich nun über den „rauen und unversöhnlichen“ Ton im Land. Das kann man machen – aber dann muss sich ein Kanzler auch nicht wundern, dass seine Partei in Mecklenburg-Vorpommern abgestraft wird. Erstmalig fällt die CDU bei einer Wahl unter die Fünf-Prozent-Hürde. Und auch in Berlin ist das Ergebnis eine Zäsur. Dass die Linke die Kontrolle in der Hauptstadt übernehmen kann und die AfD ihr Ergebnis massiv ausbaut zeigt, dass die CDU nicht einmal mehr als Anti-Linke_sammelbecken taugt. Es ist die Endphase des Kanzlers – und der CDU, wenn nicht eine sofortige Neuausrichtung folgt, so Frank Lübberding im Gespräch mit Roland und Maximilian Tichy. Und für eine inhaltliche Neuausrichtung fehlt ihm die Kraft.
Die ehemalige Pressesprecherin Selenskis, Julia Mendel, war zu Gast bei der AfD im EU-Parlament. Über die Motivation und Sorgen der Kiew-Kritikerin berichtet der AfD-Abgeordnete Prof. Hans Ludwig Neuhoff, der Mendel mehrere Tage begleitet hat. In Russland wurde ein neues Parlament gewählt, und die Regierungspartei konnte ihr Ergebnis sogar noch verbessern. Warum das so ist, erklärt der Journalist Ulrich Heyden. Italien will mit einem Militäreinsatz Schiffe in der Meerenge Bab al-Mandab vor der Huthi-Miliz schützen. Warum nun auch Deutschland gefragt ist, erläutert Kay-Achim Schönbach, Vizeadmiral a. D. der Deutschen Marine. Und Markus Vahlefeld kommentiert den Sieg der Linken in Berlin und was das für die Hauptstadt und auch ganz Deutschland bedeutet.
Ein Wahlsonntag mit spektakulärem Finish: In Mecklenburg-Vorpommern verpasst die CDU zum ersten Mal den Einzug in ein Landesparlament. Während sich die Christdemokraten nach diesem Debakel neu ordnen müssen, wird für Merz die Luft in Berlin immer dünner: Wird der angeschlagene Bundeskanzler am Ende doch noch aussortiert? Nach den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus könnte erstmals eine linke Bürgermeisterin ins Rote Rathaus einziehen. Fragt sich Wahlsiegerin Eralp inzwischen, wie und mit wem sie die ambitionierten Wahlversprechen ihrer Partei in die Tat umsetzen könnte? Und müssen nach dem Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt nun auch in der Hauptstadt Menschen Angst haben, von einer Partei regiert zu werden, in der auch Radikale und Antisemiten eine politische Heimat finden? Außerdem: Die Parlamentswahlen in Russland, bei denen Putins Partei erwartungsgemäß als Wahlsieger feststeht, begleitet die Ukraine parallel mit einem der größten Drohnenangriffe auf Moskau, bei dem auch eine wichtige Ölraffinerie in Brand gerät. Am Rande der UN-Generalversammlung in New York soll es nun ein Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem ukrainischen Staatschef Selenskyj geben, das nach dessen Aussage „vieles verändern könnte“. Ist erneute Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende angebracht? Gäste: Claudia Kade (WeltN24), Mona Jaeger (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Claudius Seidl (Süddeutsche Zeitung), Hajo Schumacher (Autor und Podcaster)
Mitte der 1960er Jahre entwickelte sich London zum Zentrum einer kulturellen Revolution, die als "Swinging London" bekannt wurde. Die britische Hauptstadt avancierte zum Symbol für Modernität, Kreativität und jugendlichen Aufbruch. Dies geschah als Gegenbewegung zur US-amerikanischen Musikkultur. Bands wie die Beatles oder die Rolling Stones eroberten von London/Großbritannien aus die Internationalen Charts und machten das Land zur führenden Popularmusik-Nation ihrer Zeit.Hinter dieser Entwicklung stand ein wirtschaftlicher Aufschwung, der vielen jungen Menschen mehr Kaufkraft und damit auch mehr Freiheit ermöglichte. Designer, Künstler und Musiker machten London bis zum Ende der 1960er Jahre zu einem Zentrum der Popkultur, das von anderen Metropolen wie New York, Paris oder Berlin nachgeahmt wurde.Mit: Thomas Mießgang, Kulturjournalist. Host: Andreas Wolf. Sendung vom: 21.9.2026.
Nach Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin: Kanzler sieht "tiefe Zäsur" für CDU. Linke Wahlsiegerin in Berlin: Was macht die Linken in der Hauptstadt so erfolgreich - und umstritten? Prozess um Maut-Affäre: Ex-Verkehrsminister Scheuer auf Anklagebank. Moderation: Sascha Wandhöfer Von WDR 5.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig strebt nach der Landtagswahl die Bildung einer rot-rot-grünen Landesregierung an. Am Abend werden die Parteigremien dazu tagen. Das vorläufige Ende eines wahren Wahlkrimis gestern in Schwerin. Denn die AfD hatte die SPD, was die Wählerstimmen angeht, überholt, so dass lange fraglich erschien, ob selbst eine nötige Mehrheit an Sitzen von SPD, Linken und den Grünen zustande kommen würde. Aber auch die AfD hätte sich um Koalitionspartner kümmern müssen, nur hat sich niemand dafür angeboten. Einen Super-Gau gab es für die CDU. Zum ersten Mal sind sie in Mecklenburg-Vorpommern aus einem Landesparlament geflogen. Und in Berlin verlieren die Christdemokraten klar gegen die Linke. Diese geht klar in der Hauptstadt als Wahlsiegerin hervor. Damit deutet dort viel auf Rot-Grün-Rot hin, aber rein rechnerisch wäre auch eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD möglich. Neben allen Farbenspielen bleibt festzuhalten: Die politischen Ränder erstarken und bringen die Parteien der Mitte in Zugzwang. Eine der wichtigsten Hausaufgaben bleibt laut Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach, dass die nötigen Reformen bei Rente, Pflege und Steuer transparent und offen diskutiert und erklärt werden.Weitere Informationen:Alles zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026https://www.tagesschau.de/inland/landtagswahlen/berlin/2026Alles zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026https://www.tagesschau.de/inland/landtagswahlen/mecklenburg-vorpommern/2026Wo die Parteien ihre Hochburgen habenhttps://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/wahlkreiskarte-ltw-mecklenburg-vorpommern-2026-100.htmlNach den Wahlen - Livebloghttps://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-nach-wahlen-berlin-mecklenburg-vorpommern-100.htmlLiveticker Wahl MV: Ergebnisse, Reaktionen und aktuelle Entwicklungenhttps://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/landtagswahl/mvwahl-liveticker-100.htmlWarum Die Linke in Berlin vorne liegthttps://www.tagesschau.de/inland/landtagswahlen/berlin/2026/linkeWarum "Frau" knapp hinter "Blau" liegthttps://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/analyse-landtagswahl-mecklenburg-vorpommern-100.htmlDie AfD erhöht den Druckhttps://www.tagesschau.de/inland/landtagswahlen/afd-landtagswahlen-106.htmlMerz spielt auf Zeithttps://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-cdu-nach-den-wahlen-100.htmlMüller: "Es fehlt eine demokratisch-konservative Kraft im Landtag"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3489428.htmlOldenburg: "Historische Zäsur, die lange nachhallen wird"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3489168.htmlMV-Update: Gewählt und jetzt? CDU und BSW nicht im Landtaghttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:842e452c6c6872d4/Fünf Erkenntnisse aus der Doppelwahlhttps://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/erkenntnisse-landtagswahlen-mecklenburg-vorpommern-berlin-100.htmlModeration: Dirk LeukrothInterviews: Liane KossmannPlanung: Jan Oppel
Die Linke hat die Wahl in Berlin überraschend klar gewonnen, vor allem bei den jungen Leuten. Stefan Evers kommt mit der CDU auf knapp 19 Prozent – nach drei Jahren gibt sie das Regierungsamt in der Hauptstadt wohl an eine linke Regierende Bürgermeisterin ab. Manuela Schwesig hat die AfD trotz Aufholjagd nicht eingeholt und für die SPD dennoch ein starkes Ergebnis geholt. Sie bleibt in Schwerin gebunden und greift vorerst nicht nach der Parteispitze. Lars Klingbeil und Bärbel Bas haben damit Zeit gewonnen, mehr nicht. Für die CDU hat es in Mecklenburg-Vorpommern nicht gereicht. Sie scheitert zum ersten Mal in einem Bundesland an der Fünf-Prozent Hürde. Mariam Lau, politische Korrespondentin der Wochenzeitung Die Zeit, sieht Friedrich Merz nach den Niederlagen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern fester im Sattel, als es aussieht. Ohne einen gemeinsamen Kandidaten der Ministerpräsidenten bleibe er im Amt: „Er ist ein Geduldeter, weil einfach die Alternative fehlt." Die Rückkehr der sozialen Frage hält Lau für die eigentliche Botschaft des Wahlabends. [01:36]Veronika Grimm, Energieökonomin im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, hält die geplante Entlastung beim Sprit für teurer, als sie aussieht. Der kurzen Frist opfere die Politik die strukturellen Reformen: „Insgesamt scheint die Politik also immer noch nicht zu verstehen, was hier auf dem Spiel steht." Genau diese Politik treibe frustrierte Wähler von den etablierten Parteien weg. [11:43]In Bolivien haben Forscher die erste neue Wildkatzenart seit mehr als hundert Jahren beschrieben. Leopardus tilcayo ist kleiner als eine Hauskatze und nachtaktiv. [16:40]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kurzes Politik Statement. Werde harten Zeiten für Deutschland.
Feinsinnige Reime und kluge Tiere von Schauspieler Hannes Hellmann. Perfekt für unterwegs, um zwischen den Zeilen zu reisen.15 SeptemberMOSKAUER STIMMEN - VOM ITALIENISCHEN PIZZABÄCKER ÜBER DEN GEORGISCHEN GASTRONOMEN BIS ZUR LITAUISCHEN WELTENPENDLERINDie Fabelfibel • Reise-Proviant73 Fabeln für eine faszinierende Reise im Kopf.Fabelfibel entdecken →In dieser Radioreise präsentiert Ihnen Alexander Tauscher Moskauer Stimmen aus den verschiedensten Kehlen und verschiedenster Klänge. Freuen Sie sich wieder auf exclusive Geschichten und Momente in der Hauptstadt Russlands, die Ihnen Alex dank seiner familiären Wurzeln und dortigen Verbindungen bieten kann. Soja, die in Vilnius geboren ist und ansich das Putin-Regime vollkommen ablehnt, sieht sich wegen zunehmer Russophie gezwungen, in Russland in die innere Migration zu gehen. Mamuka Pipia, Vorsitzender der georgischen Partei Solidarität für den Frieden erklärt uns, warum Georgien kein Interesse an der EU hat, solang der Krieg in der Ukraine tobt. Und damit lassen wir die Geopolitik weitgehend außen vor, kommen aber an den verschiedensten Stellen natürlich auf den Ost-West-Konflikt zu sprechen. Valera Golovchenko, parteiloser Abgeordneter der Moskauer Duma, erklärt uns das große Interesse der Russen am Park Run auch nach dem Ausschluss Russlands aus dieser Organisation. Der aus Sizilien stammende Pizza-Bäcker Francesco erzählt uns davon, dass er in Russland sein Business viel einfacher starten konnte als in seiner Heimat in Italien. Und die Reise-Journalistin Natalia Panferowa, die Alexander Tauscher im Februar 2026 in Israel traf, zeigt uns ihre Lieblingsplätze in der russischen Hauptstadt. Viel Spaß mit diesen bei so selten bis gar nicht zu hörenden Moskauer Stimmen!
Feinsinnige Reime und kluge Tiere von Schauspieler Hannes Hellmann. Perfekt für unterwegs, um zwischen den Zeilen zu reisen.07 SeptemberEDINBURGH CITYLIGHTS - DIE SCHOTTISCHE HAUPTSTADT VOM GIN BIS ZUM GASTLEDie Fabelfibel • Reise-Proviant73 Fabeln für eine faszinierende Reise im Kopf.Fabelfibel entdecken →In dieser Radioreise präsentiert Alexander Tauscher die Edinburgh Citylights. Freuen Sie sich auf eine Tour vom Gin bis zum Castle, von der Royal Mile bis zur Princess Street, vom Whisky bis zur Rooftop-Aussicht. Linda, Guide bei Mercat Tours, spaziert über die Königliche Meile, die natürlich länger als eine normale Meile im Königreich ist. Sie spricht über die Geschichte des Edinburgh Castle, über den Philosophen David Hume und den Grund für den Linksverkehr auf den Britischen Inseln. Archie Bell-Higgs als Front Office Supervisor im Mount Royal Hotel Edinburgh by The Unlimited Collection beschreibt die unvergesslichen Erlebnisse auf der Royal Yacht Britannia. Freddy Handerson, Guide bei Edinburgh Gin Destillery, erklärt die Herstellung des edlen Wacholdertrunks. Die aus Kiel stammende Hanna Veers schwärmt vom schottischen Whisky und gibt Tipps für das Nachtleben mit Livemusik in den Pubs in Edinburgh. In unserem schottischen Basis-Camp, dem Mount Royal Hotel, beschreibt General Manager James Fraser, was schottische Gastfreundschaft bedeutet. Scot Goldie, Operations Manager, erklärt die Herkunft des Restaurantnamen „Eidyn“. Schließlich gibt Bill Thompson von Hello Scotland einen Tipp für einen unvergesslichen Abend in einem Schloss vor den Toren von Edinburgh. Viel Spaß mit tollen Protagonisten in der Hauptstadt von Schottland!
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/augsteinundblome +++ Zwei Landtagswahlen, zwei schwere Rückschläge für die CDU. In Berlin wird die Linke stärkste Kraft. Was bedeutet der Wahlerfolg für die Hauptstadt und welche Konsequenzen könnte das Ergebnis haben? Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Berlin nach dem Mauerfall. Steffen, Anfang zwanzig, ist aus München an die Spree gezogen. Er lernt den gleichaltrigen Torsten kennen, der ein paar Jahre früher aus Dresden in die Hauptstadt der DDR umgesiedelt ist. Die sexuelle Anziehung zwischen den beiden ist immens.
Ein historisches Debakel erschüttert die CDU: Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik verpasst die Partei den Einzug in einen Landtag. Parteichef und Kanzler Friedrich Merz versucht mit einem schnellen Machtwort, seine Ämter zu sichern. Rasmus Buchsteiner und Rixa Fürsen analysieren, wie tragfähig dieser Befreiungsschlag wirklich ist und ob der Union die Zerreißprobe droht. Auch die SPD steht nach den herben Rückschlägen in Berlin und dem Dämpfer in Mecklenburg-Vorpommern unter massivem Druck. Im 200-Sekunden-Interview fordert die saarländische Ministerpräsidentin und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Anke Rehlinger einen inhaltlichen Kurswechsel der Bundesregierung. Sie macht deutlich, warum es jetzt echte Reformen statt Streichlisten braucht, um das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. In der Hauptstadt zeichnet sich derweil ein neues Machtgefüge ab, nachdem die Linke die Wahl gewonnen hat. Maximilian Stascheit beleuchtet das Dilemma der Grünen, die trotz eines eher schwachen Ergebnisses die Königsacher sein können, und ordnet ein, welche Rolle das ungelöste Antisemitismus-Problem bei den Linken für künftige Koalitionen spielt. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbHAxel-Springer-Straße 65, 10888 BerlinTel: +49 (30) 2591 0information@axelspringer.deSitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 BUSt-IdNr: DE 214 852 390Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Wahlherbst-Finale: Letzte Warnung für die Politik? Der deutsche Wahlherbst geht ins Finale: Nach Sachsen-Anhalt sind am Sonntag Mecklenburg-Vorpommern und Berlin dran. Im Nordosten will mehr als jeder Dritte AfD wählen, in der Hauptstadt greift die Linke nach dem Roten Rathaus. Links wie rechts dasselbe Signal: Die Regierenden rutschen ab. Nicht zuletzt kann dieser Wahltag auch über die Zukunft von Deutschlands Kanzler Friedrich Merz entscheiden. Ist das die Quittung für eine Politik, die ihre Wähler im Stich gelassen hat? Wer kann die vielen Krisen lösen? Und wie fest sitzt das politische Spitzenpersonal in Deutschland wie in Österreich im Sattel? Zinsen, Tanken, Teuerung: Wie viel Krise verträgt Österreich?„2026 wird das Jahr des Aufschwungs“, versprach Kanzler Stocker im Jänner. Jetzt ist Herbst, und statt Aufschwung kommt die Teuerung zurück. Sprit und Heizöl treiben die Inflation wieder über drei Prozent, die EZB hat die Zinsen heuer schon zweimal erhöht.Und der Staat steckt im Defizitverfahren und muss sparen, gerade wenn die Wirtschaft Hilfe bräuchte. Droht Österreich ein Winter der Teuerung? Und ist von der Dreierkoalition noch Entlastung zu erwarten – oder nur noch Machterhalt? Michael Fleischhacker begrüßt im Studio die folgenden Gäste: Franz Schellhorn, Direktor der "Agenda Austria" Elisabeth Hofer, Journalistin bei "Die Presse" Bernhard Heinzlmaier, Kolumnist und Jugendkulturforscher Helmut Brandstätter, Europa-Politiker der Neos Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
In der Hauptstadt übertrifft die Linke alle Erwartungen aus den Umfragen – für die Berliner SPD und die CDU ist das Ergebnis schmerzhaft. Eine Regierung ist nur mit der Linken möglich. Anke Myrrhe und Jessica Gummersbach aus dem Checkpoint-Team des Tagesspiegels ordnen in dieser Sonderfolge ein, wie es jetzt weitergehen kann – und was bei Koalitionsverhandlungen die großen Streitpunkte sein dürften. In dieser Folge hören Sie außerdem Berlins ehemaligen Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD), Tagesspiegel-Chefredakteur Christian Tretbar und Herausgeber Giovanni di Lorenzo. Und in der Tagesspiegel-Wahlrunde diskutieren Tobias Schulze (Linke, Fraktionsvorsitzender im AGH), Annika Klose, MdB (SPD), Dirk Stettner (CDU, Fraktionsvorsitzender im AGH) und Andreas Audretsch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag (Grüne), darüber, wie es jetzt für die Parteien, bei den Koalitionsverhandlungen und für Berlin weitergeht. Sie wollen erfahren, was nach der Wahl passiert? Mit dem Tagesspiegel Abo verpassen Sie nichts. Jetzt unter diesem Link sechs Wochen gratis testen: https://abo.tagesspiegel.de/kampagne/tspd-6f0-stufe?bezuggrd=CHP&werbtraeg=BERLINWAHL&utm_source=checkpoint-podcast&utm_medium=podcast&utm_campaign=CHP-2026-09-TSPD-6f0-Checkpoint-Podcast&utm_source_platform=CHP&utm_id=Berlin-Wahl
Osius, Anna www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
#BerichtausBerlin #DieterHapel #DNEWS24 #LandespolitikBerlin #Ausgehtipp Sonntag ist Wahltag. Fast die Hälfte der Wähler nutzt die Briefwahl. Andere können zum Teil kuriose Wahllokale nutzen. Berlin bekommt mehr Geld vom Bund. Das Geld erhält die Hauptstadt für mehr Sicherheit und die Kultur. Jetzt gibt es einen LoI für den Umzug der ZLB zum Alexanderplatz. Berlin als Chancenstadt. Vermummte Sprayer-Radikale randalieren. Ute Bonde veröffentlicht einen Anti-Poller-Erlass - und bekommt Gegenwind von Bezirken.Der AusgehtippFür den schnellen Hunger hat Berlin zwei gute Adressen: Klemke in der Schlüterstraße und Frau Bünger macht Mittag in der Niebuhrstraße.
Lukas Krieger, Generalsekretär der CDU Berlin, hat den Wahlkampf binnen weniger Wochen auf Stefan Evers umgestellt, nachdem Kai Wegner die Spitzenkandidatur abgegeben hatte. Der Aufstieg der AfD in der Hauptstadt hat ihn überrascht: „Ich hätte niemals gedacht, dass eine Partei wie die AfD auch in Berlin auf Umfragen von irgendwas zwischen 16 und 18 Prozent kommt.“ Als Gegner im Wahlkampf sieht er trotzdem die Linkspartei – der AfD fehle in Berlin jede Machtperspektive. [02:03]Die SPD schätzt die CSU mehr als öffentlich bekannt. Markus Söder und Lars Klingbeil gelten beide als Dealmaker, die sich auch im Stadion des FC Bayern immer wieder treffen. Der Seeheimer Kreis fährt zur Klausur nach München, Söder nimmt sich zwei Stunden Zeit. [08:49]Mona Neubaur (Grüne), Wirtschaftsministerin in Nordrhein-Westfalen, sieht in den Sabotageakten gegen die Energieversorgung keine Einzelfälle mehr. Sie will kritische Infrastruktur grundsätzlich als gefährdet einstufen und wirbt auch in der eigenen Partei für Überwachungskameras jenseits des Betriebsgeländes: „Ich will nicht, dass wir da daneben stehen und sagen, ja gut, das passiert halt, können wir leider nichts gegen machen.“ [14:38]Auf dem Oktoberfest ist es in diesem Jahr verboten, Champagner in die Menge zu sprühen. Videos von Flaschen im Wert mehrerer tausend Euro liefen auf TikTok und Instagram gut – München nennt es Lebensmittelverschwendung. [23:19]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
• Zeitdokument • Nach dem Massaker an der jüdischen Bevölkerung Kiews im September 1941 werden unter deutscher Besatzung weitere Massenerschießungen in der ukrainischen Hauptstadt durchgeführt. Von Fabian von Freier und Andreas von Westphalen www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel
Impressionen aus der Hauptstadt eines großen Landes, das Nachbar und nicht Feind sein willEin Kommentar von Tilo Gräser.Aus den Boxen der Cafés dringt Pop- und Rockmusik, meist englischsprachig, während die Menschen draußen und drinnen Kaffee trinken oder etwas essen, miteinander reden, sich verabreden. Ein Kaffee kostet in der Regel ab 2,50 Euro aufwärts. Manche wirken ganz entspannt, manche sehr beschäftigt, Studenten diskutieren über Gelerntes oder ganz Privates. In den U-Bahnen sind die meisten mit ihren Smartphones beschäftigt. Die Zeitungskioske haben alles Mögliche im Angebot, vor allem Souvenirs und Spielzeug, aber auch Zeitungen und Magazine. Die Stadt, in der ich bin, wirkt so europäisch wie Berlin, Paris oder irgendwo in Italien.Doch es gibt eine Reihe deutlicher Unterschiede: Auf den Straßen fahren vor allem asiatische Automodelle neben wenigen aus Europa, die Informationen auf den Schildern sind in kyrillisch und die Menschen sprechen fast alle russisch miteinander. Und die Stadt ist sauber, keine Graffiti verschandeln die Fassaden der Häuser und kein Müll liegt an den Rändern der Straßen und Wege. Insgesamt ist es eine Stadt, die wie andere europäische Städte wirkt – und eben doch anders: Moskau.Zum dritten Mal bin ich hier, wieder um Gespräche zu führen und Freunde zu treffen. Die Reise mache ich erneut mit meiner Kollegin Éva Péli. Mit dem Zug ging es erst nach Gdansk, dann mit dem Bus nach Kaliningrad. Dort haben wir einiges erledigt, bevor es dann mit dem Flugzeug nach Moskau ging. Dabei habe ich das erste Mal erlebt, was ich bisher nur von anderen hörte: Unser Flug mit Aeroflot war überbucht und für uns gab es nur noch einen der reservierten Plätze.So kamen wir dann getrennt, aber mit Business Class und den damit verbundenen Annehmlichkeiten in die russische Hauptstadt. Die Flüge selbst verliefen ohne jegliche Probleme. Natürlich ging mir die Drohung aus Kiew gegen die zivile Luftfahrt in Russland durch den Kopf. Aber es schien an dem Tag keine direkte Gefahr zu bestehen, wie auch der rege Flugverkehr zeigte. Moskau empfing uns so, wie wir es kannten: quirlig, lebendig, hektisch – und dieses Mal mit Sonnenschein.Alltag trotz GefahrenEs gibt keine direkt sichtbaren Spuren des Krieges in der Ukraine, bis auf einen erkennbar höheren Sicherheitsaufwand an allen öffentlichen Orten. Um den Roten Platz und Gebäuden wie dem des Parlaments, der Staatsduma, oder dem Föderationsrat, gibt es Patrouillen der Sicherheitskräfte, auch mit Maschinenpistolen. Beim Moskauer Herbst-Fahrrad-Festival auf den ehemaligen Lenin-Bergen, heute Sperlingsberge, am Sonntag gab es ebenfalls zahlreiche Absperrungen und waren Angehörige der Nationalgrade, der Rosgwardija, im Sicherungseinsatz. Abends sind im Stadtzentrum Aktivitäten zur möglichen Drohnenabwehr zu sehen. Aber das Ganze geschieht ohne Stress und Nervosität. Die Uniformierten sind freundlich und die Menschen nehmen die Situation mit Gelassenheit.Es gibt eine andere indirekte Spur des Krieges: Das Internet funktioniert nicht so einfach für jene wie uns, die entweder auf westlichen Seiten recherchieren oder Nachrichten über die gängigen Plattformen wie WhatsApp oder Telegram austauschen müssen. Das erschwert die Arbeit etwas, aber bisher gab es immer eine Problemlösung. Für das Telefonieren mit Freunden im Land sind wir inzwischen mit einer russischen SIM-Karte ausgestattet. Für das weit verbreitete digitale Bezahlen können wir eine MIR-Bankkarte benutzen....https://apolut.net/offene-turen-und-herzen-von-tilo-graser/
Überholbedarf in Madrid: Der Große Preis von Spanien wurde zur Geduldsprobe für Fahrer & Fans. Ralf Schumacher und Peter Hardenacke blicken zurück auf das Comeback in der spanischen Hauptstadt, bei dem Kimi Antonelli den nächsten Sieg einfahren konnte. Muss sich der Italiener dafür bei McLaren bedanken? Wird George Russell nun endgültig zur Nummer 2 bei Mercedes und warum gibt es immer wieder Unruhe bei Ferrari? Natürlich geht es auch um den Punktgewinn von Nico Hülkenberg und seinem Audi-Team. Wir kommen live nach München! Meldet Euch jetzt an für den Live Podcast Backstage Boxengasse am 19.10 für nur 39€. Jetzt Platz sichern, noch nichts bezahlen – und uns zeigen, dass Ihr Lust auf diesen Abend habt. → Anmeldung hier: https://doo.net/veranstaltung/231516/buchung
Bei der Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses bestimmen Themen wie Wohnen, Sicherheit und Müllprobleme die Debatten, nicht einzelne Personen. Auch deshalb ist der Wahlkampf in der Hauptstadt anders als die anderen Landtagswahlkämpfe in diesem Herbst. van Laak, Claudia www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wiederwasgelernt +++ Am 20. September wird in der Hauptstadt gewählt. Stefan Evers möchte der nächste Regierende Bürgermeister von Berlin werden. In Umfragen liefert sich der CDU-Spitzenkandidat ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Elif Eralp von der Linken. Eine Zusammenarbeit scheint ausgeschlossen, daran lassen die Aussagen von Evers im ausführlichen Gespräch keinen Zweifel: "Die Berliner Linke ist definitiv der radikalste linke Landesverband. In dessen Reihen gibt es offenen Judenhass", sagt der 46-Jährige im "ntv Salon". Das bestimmende Wahlkampfthema ist ohnehin ein anderes: die Berliner Mieten. Evers verspricht, dass sich die Lage in wenigen Jahren spürbar entspannt. Sein Mittel der Wahl? "Law and Order" im Mietrecht. Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen wie Vonovia, nicht Enteignung. Und Wohnungen für 50.000 Menschen auf dem Tempelhofer Feld. Warum will Evers den Berliner Volksentscheid dazu ignorieren? Warum glaubt er, dass Unternehmen wie Vonovia beim Kampf gegen Wohnungsmangel und Mietmissbrauch eine Hilfe und kein Hindernis sind? Und was hält er eigentlich von Kanzler Friedrich Merz und als schwuler CDU-Politiker von der Leihmutterschaft in der Familie von Jens Spahn? Sie erfahren es im "ntv Salon". Gast: Stefan Evers, Berliner Finanzsenator und CDU-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September. Moderation: Tilman Aretz (Redaktionsleitung ntv.de) und Sebastian Huld (Co-Leitung Politik) Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Dezember 1936. Von Hamburg reist Beckett über Hannover und Braunschweig weiter nach Berlin. Wie hat sich die einstige europäische Hauptstadt der Kunst seit 1933 verändert? Von Samuel Beckett www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel
BastiMasti entdeckt Paris zwischen Mode, Katakomben und KI-Fakten, während anredo im ICE unfreiwillig in ein Datingdrama gerät und überraschende Neuigkeiten von der DKMS erhält. Bonjour Paris! Basti war in der französischen Hauptstadt unterwegs und bringt sehr viel Lebensgefühl und erstaunlich viele History-Fakten mit. Es geht um Mode, Katakomben, den Eiffelturm und fragwürdiges veganes Essen. Außerdem klären wir, ob KI beim Städtetrip hilft oder einfach nur neuen Unsinn produziert. anredo erlebt währenddessen auf dem Weg nach Berlin seine ganz persönliche ICE-Soap. Er hört unfreiwillig ein Datingdrama über einen Mann, seine Ex und mögliche Bindungsprobleme mit. Ausgerechnet am spannendsten Punkt bricht die Verbindung ab. In Berlin warten Englischzwang im Hotel, ein überambitionierter Vegan-Döner mit Himbeeren und penetrante Trinkgeld-Terminals. Zum Schluss wird es persönlicher. anredo wurde vor einigen Wochen als möglicher Stammzellspender von der DKMS kontaktiert. Nun ist klar, ob die Typisierung tatsächlich ein Match ergeben hat. Auch die ersten Diagnosen aus dem Bluttest liegen inzwischen vor. Bevor Klarheit herrscht, stehen in Kürze jedoch noch weitere medizinische Tests und Untersuchungen an… Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
Neue Impulse aus Berlin: Carolin Courts und Uwe Schulz wagen sich im Studio auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch die Hauptstadt und testen aktuelle Food-Trends. Außerdem gibt es zwei köstliche Rezepte mit Tofu. Von WDR5.
Die Links-Partei könnte in Sachsen-Anhalt zum Zünglein an der Waage werden. Ihre Unterstützung bekommt die CDU nicht zum Nulltarif. Die Co-Chefin der Links-Partei, Ines Schwerdtner, ist bekennende Marxistin und F.A.Z. Abonnentin. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland spricht sie über die neue Machstellung in Sachsen-Anhalt, Berlin und die große Frage: Kann die Linke im schicksalhaften Wahlmonat September gleichzeitig eine AfD-Regierung verhindern und die erste linke Bürgermeisterin stellen? Außerdem diskutieren wir über die Pläne der Linken, die Immobilienkonzerne Vonovia & Co zu enteignen, um die Mieten in der Hauptstadt wieder bezahlbar zu machen. Wie soll eine Vergesellschaftung praktisch ablaufen? Wie teuer könnte das den Senat kommen? Und werden die Mieten dann wirklich sinken?
Die Wahl in Sachsen-Anhalt steht bevor und alle Umfragen deuten auf ein starkes Ergebnis der AfD hin. Bei einer absoluten Mehrheit könnte die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei die Regierung übernehmen. Was würde das bedeuten für Sachsen-Anhalt, aber auch für ganz Deutschland? Diese Frage wird heiß diskutiert und die Sorge ist groß, dass die AfD auch bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ein starkes Ergebnis einfahren könnte. Es werden Erklärungen gesucht, die mit unserem Verständnis von Ost- und Westdeutschland zu tun haben. Aber müssen wir immer noch von einer Spaltung des Landes in Ost- und West sprechen? Und wenn ja, wie können wir sie überwinden? Neben der Sorge steht die Hoffnung. Auch in ostdeutschen Ländern gibt es starke Bewegungen gegen die rechtsextreme Partei: Vereine, Gemeinden, Unternehmen, Menschen, die sich politisch engagieren, Kampagnen starten. Wie stark ist die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt und wie kann sie noch gestärkt werden? Darüber spricht Moderatorin Karen Fuhrmann mit Annemarie Rosenstock von „Mehr als uns trennt e.V.“, dem Landesjugendpfarrer Peter Herrfurth, der Journalistin und Buchautorin Marieke Reimann („Zweite Wende“) und Albrecht von Lucke, Blätter für deutsche und internationale Politik. Podcast-Tipp: Wahlkreis Ost - der Politik-Podcast aus Leipzig Was bewegt den Osten und was sagt das über Deutschland aus? Warum tickt er anders, warum wählt er anders? Was bedeutet es wiederum für die Menschen zwischen Rügen und Erzgebirge, was in der Hauptstadt ausgehandelt und beschlossen wird. Dieser Podcast erklärt politische und gesellschaftliche Ereignisse, ordnet Debatten ein und sucht nach den Geschichten hinter den Schlagzeilen. https://www.ardsounds.de/sendung/wahlkreis-ost-der-politik-podcast-aus-leipzig/urn:ard:show:f7b12b052fc9a039/
Glückwunsch, Maike und Ingo! Die 10. gemeinsame Tour der beiden will gebührend gefeiert werden. Dazu geht es ab auf die Insel, und Ingo hat eigens eine Überraschung vorbereitet. Doch erst einmal lässt sich Ingo auf dem Bützower See gemütlich von Maike übers Wasser chauffieren, bevor die beiden als Riesen durch das historische Bützow laufen, die Ziertürme des Rathauses fast auf Augenhöhe. Eigentlich wähnen sie sich bei Tudor-Stil und Temse schon in der britischen Hauptstadt. Doch diese Temse schreibt sich ohne h und statt des Big Ben steht nebenan das Bützower Dschungelcamp... Bevor die beiden noch um die Ecke gebracht werden, setzt Maike den Hammer an und Ingo das Messer. Zum Abschluss winkt nach getaner Arbeit noch eine Belohnung – Maike weiß ja mittlerweile, dass Ingo nicht ohne etwas Süßes nach Hause geht. Hören Sie hier, welche Erinnerungen an frühere Folgen wach werden, wie Ingo sein Hut-Problem gelöst hat und wer von beiden das größere handwerkliche Geschick besitzt… Links zu den Partnern:https://www.buetzow.de/ https://www.buetzow-schwaan.de/ministadt/ https://www.rebus.de/
Uno-Präsidentin Annalena Baerbock wird von den USA und Russland scharf kritisiert. Versteckte Waffen in einem Wald bei Berlin besorgen die Behörden. Und der FC Bayern hat sich zu Musiala geäußert. Das ist die Lage am Freitagabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Annalena Baerbock: USA und Russland kritisieren Einmischung in Auswahl des nächsten Uno-Generalsekretärs Berlin: Mutmaßlich russisches Waffendepot nahe der Hauptstadt entdeckt Jamal Musiala: FC Bayern München erklärt Nebenwirkungen nach geänderter Behandlung +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Nächte für die Menschen in der ukrainischen Hauptstadt sind derzeit besonders zermürbend. Immer wieder greift Russland Kiew mit ballistischen Raketen an, die die Ukraine wegen des Mangels an entsprechenden Waffen nicht abwehren kann. Im Gespräch mit Host Anna Engelke schildert Denis Trubetskoy, wie die Menschen in der Hauptstadt mit der ständigen Bedrohung leben. Auf den schwersten Kriegswinter, sagt der ukrainische Journalist, folgte der schwerste Kriegssommer. Dem kommenden Winter schauen die Menschen mit großer Sorge entgegen, besonders wegen der angeschlagenen Strom- und Wasserversorgung. Doch der Präsident der Ukraine steht nicht nur wegen des russischen Angriffskrieges unter Druck, sondern auch innenpolitisch. Selenskyj befinde sich wegen der Entlassung des Verteidigungsministers Mykhailo Fedorov und der daraus resultierenden Proteste in der größten innenpolitischen Krise, meint Trubetskoy. Mit seiner Forderung nach Neuwahlen habe sich Fedorov aber ins Abseits gestellt. Die Ukrainer blickten mit einer großen Ambivalenz auf die Durchführung von Wahlen mitten im Krieg.Die Lage in verschiedenen Frontabschnitten, wo Russlands Truppen trotz teilweise heftiger Gefechte kaum nennenswerte Geländegewinne machen können, schildert Stefan Niemann. Nahezu wehrlos wirkt die ukrainische Luftverteidigung dagegen bei den massiven Angriffen mit Iskander-Raketen und Marschflugkörpern wie zuletzt auf Kiew. Der chronische Mangel an Patriot PAC-3 Abwehrraketen kostet Tag für Tag Menschenleben. Die von einem rumänischen F-16 Kampfjet abgeschossene schwimmende Sprengstoffdrohne unweit einer Gasförderplattform am Schwarzen Meer zeigt der NATO, wie leicht ihre Verteidigungsfähigkeit zu testen ist. Bukarest macht Moskau für den gefährlichen Zwischenfall verantwortlich. Russlands Außenminister hatte westliche Länder unlängst gewarnt: wer die Ukraine unterstütze, müsse mit schärferen Maßnahmen rechnen. Zuletzt stellte der Kreml Großbritannien an den Pranger, weil dort hergestellte Drohnen bei ukrainischen Angriffen auf Russland zum Einsatz gekommen sein sollen. Auch im Ostseeraum wachsen die Spannungen. Russland entsandte erneut ein Kriegsschiff vor die Küste Fehmarns, mutmaßlich um seine Schattenflotte zu schützen. Ein Blick in den Nahen Osten zeigt, dass auch nach Ablauf der 60-Tage Frist die Beendigung des Iran-Krieges in weiter Ferne liegt. Das Regime in Teheran trotzt allen Drohungen Trumps – der US-Präsident wirkt rat- und planloser denn je.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Denis Trubetskoyhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3431500.htmlDebatte über Neuwahlen in der Ukrainehttps://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-debatte-wahlen-100.htmlAlle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlPodcast-Tipp: Springerstiefel - Alpha oder Täter?https://1.ard.de/springerstiefel_s3?streitkraefte
Ihr autofiktionaler Roman „Menschen wie wir“ handelt von der Zerrissenheit, wenn man zwei Heimatländer hat. Thị Thanh Thảo Trần ist selbst in Vietnam aufgewachsen und mit 13 Jahren mit ihrer Mutter nach Deutschland gekommen. Ihr Vater war noch kurz vorm Zusammenbruch der DDR als Vertragsarbeiter vorausgegangen. In ihrem Buch verarbeitet sie ihre Erlebnisse aus beiden Ländern und entführt die Leserschaft in eine Welt voller berührender und tragischer Begebenheiten zwischen Armut und Fremdsein, Ankommen und neuen Freundschaften. Über allem schwebt eine Sehnsucht zur alten Heimat und dem, was gewesen sein könnte, wenn die Ich-Erzählerin nicht so lange von ihrem Vater getrennt gewesen oder die Familie in Vietnam geblieben wäre. Thảo Trần erzählt im „Berliner Zimmer“-Podcast, moderiert von Judith Gridl und Klaus Rathje, wie es war, die eigene Geschichte aufzuschreiben und wie sie ihre Eltern auf diese kreative Reise mitgenommen hat.
Das Wort zum Sonntag von Jörg Thadeusz