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Ich habe heute einen Fall aus meiner Recherche mitgebracht, der zeigt, wie schwierig und wie spannend die rechtliche Bewertung von sexueller Belästigung auf Betriebsfeiern sein kann. Es geht um ein aktuelles Urteil des Arbeitsgerichts Heilbronn vom 18. Juni 2026, Aktenzeichen 8 Ca 57/26. Auf der Jahresauftaktveranstaltung eines Unternehmens mit rund 200 Mitarbeitern kam es beim abendlichen Teil der Feier zu mehreren Vorfällen, bei denen eine Mitarbeiterin mehrere männliche Kollegen sexuell belästigt haben soll – von unerwünschten Umarmungen bis hin zu eindeutigen Berührungen. Der Arbeitgeber sprach daraufhin eine fristlose, hilfsweise ordentliche Kündigung aus. Die Mitarbeiterin, die fast zehn Jahre beanstandungsfrei beschäftigt war, wehrte sich dagegen vor Gericht – und was die Beweisaufnahme dort zutage gefördert hat, ist wirklich bemerkenswert. Am Ende musste das Gericht nicht nur klären, was tatsächlich passiert ist, sondern auch die grundsätzliche Frage beantworten: Rechtfertigt sexuelle Belästigung auf einer Betriebsfeier automatisch die fristlose Kündigung – oder kommt es doch auf den Einzelfall an?"Artikel: 1. Kündigungsmöglichkeiten bei sexueller Belästigung2. Kündigung bei sexueller Belästigung am ArbeitsplatzHomepage:Rechtsanwalt Andreas Martin - Arbeitsrecht in MarzahnAnwalt Arbeitsrecht in Berlin
In dieser Folge erwähnter Link: Kostenloser Online-Workshop: Emotionale Selbstregulierung für Führungskräfte Head of Accounting, enorm viel geleistet und trotzdem das Gefühl, unsichtbar zu sein. Katrins Story ist kein Einzelfall. Was dahintersteckt, überrascht. In dieser Folge erfährst du: ✔︎ was die Dankbarkeitsfalle ist und warum sie so viele Frauen in ihrer Karriere ausbremst ✔︎ warum emotionale Formulierungen wie "ich will respektiert werden" dich nie ans Ziel bringen ✔︎ wie du Sichtbarkeit konkret definierst und dir gezielt holst ✔︎ was passiert, wenn andere merken, dass du Optionen hast Herzlich, Verena P.S.: Demnächst findet mein kostenloser 90-minütiger Online Vortrag zum Thema emotionale Selbstregulierung statt. Sichere dir jetzt deinen Platz.
Sie wollen sich von einem Mitarbeiter trennen. Statt sofort zu kündigen, laden Sie ihn zum Gespräch und legen einen vorbereiteten Aufhebungsvertrag auf den Tisch. Und dann beginnen die Fragen.Wie weit darf ich gehen? Darf ich sagen, dass wir sonst kündigen? Darf ich eine sofortige Entscheidung verlangen? Oder muss ich drei Tage Bedenkzeit einräumen?Die Antwort überrascht viele Arbeitgeber. Denn Sie dürfen deutlich mehr, als die meisten annehmen.In diesem ersten Teil der Serie zum Beendigungsgespräch kläre ich, warum ein Aufhebungsvertrag für Arbeitgeber häufig die wirtschaftlich vernünftigere Lösung ist, was Sie vor dem Gespräch zwingend geklärt haben müssen, warum ein fertig vorbereiteter Vertrag kein Beweis für eine Überrumpelung ist und weshalb Überraschung nicht dasselbe ist wie Überrumpelung. Außerdem geht es um den krankgeschriebenen Mitarbeiter, um die Frage, wie viele Personen auf Arbeitgeberseite dabei sein sollten, und darum, was Sie tun, wenn der Mitarbeiter im Gespräch zu weinen beginnt.Grundlage sind die Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts vom 07.02.2019 (6 AZR 75/18) zum Gebot fairen Verhandelns und vom 24.02.2022 (6 AZR 333/21) zur Zulässigkeit eines Angebots, das nur zur sofortigen Annahme unterbreitet wird.Im zweiten Teil geht es dann um die Frage, wann die Unterschrift wackelt: Anfechtung, widerrechtliche Drohung, Täuschung und das Gebot fairen Verhandelns.Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie einen Kommentar oder eine Nachricht an mein Team Arbeitsrecht: info@kanzlei-wulf.deMehr zu rechtlichen Themen im Blog: www.kanzlei-wulf.deFolgen Sie uns auch hier:Instagram: https://www.instagram.com/kanzleiwulf/Facebook: https://www.facebook.com/einfachrecht/YouTube: https://www.youtube.com/@rechtsanwalteundfachanwalt1379LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kanzleiwulfmd/⚖️ Besprochene Entscheidungen:BAG, Urteil vom 07.02.2019 – 6 AZR 75/18BAG, Urteil vom 24.02.2022 – 6 AZR 333/21Sandro Wulf, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, zertifizierter MediatorRechtsanwälte Wulf & Collegen, Magdeburg und StendalHinweis: Diese Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Sende uns deine Meinung! :)Seit 1. September 2026 gilt in Österreich ein Kopftuchverbot an Schulen: Schülerinnen unter 14 Jahren dürfen in der Schule kein Kopftuch tragen, das den Kopf nach islamischer Tradition verhüllt. Bei wiederholten Verstößen drohen den Eltern nach mehreren Gesprächen Geldstrafen von 150 bis 800 Euro. Außerdem kann die Kinder- und Jugendhilfe verständigt werden.Doch ist das neue Kopftuchverbot überhaupt verfassungsgemäß? Ein ähnliches Gesetz wurde 2020 vom österreichischen Verfassungsgerichtshof aufgehoben. Die ersten Anträge gegen das neue Verbot wurden 2026 zwar zurückgewiesen, aber nur, weil das Gesetz damals noch nicht in Kraft war. Eine inhaltliche Entscheidung über Religionsfreiheit, Gleichheitsgrundsatz und staatliche Neutralität gibt es bislang nicht.In dieser Podcast-Folge erfährst du:für wen das Kopftuchverbot giltwo das Kopftuch weiterhin getragen werden darfwie das mehrstufige Verfahren bei Verstößen abläuftwann Eltern 150 bis 800 Euro Strafe drohenwarum der VfGH das frühere Verbot aufgehoben hatwelche Argumente für und gegen das neue Gesetz sprechenwarum die eigentliche Entscheidung des VfGH noch ausstehtDiese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.#Kopftuchverbot #Österreich #Schule #VfGH #ReligionsfreiheitViel Vergnügen bei dieser JusProfi Podcast-FolgeDISCLAIMER:Bitte beachtet: Diese Podcast-Folge dient ausschließlich Infotainment-Zwecken und stellt keine anwaltliche Beratung dar. Ich bin kein Anwalt und die Informationen und Meinungen, die in dieser Podcast-Folge geäußert werden, sind kein Ersatz für professionelle rechtliche Beratung und sollen es auch nicht sein. Bitte wendet euch immer an einen qualifizierten Anwalt, wenn ihr rechtliche Fragen habt.Übrigens, dieses Equipment verwende ich für die Podcasts:Kamera: https://amzn.to/3iq4McjMikrofon: https://amzn.to/3XcbFgoStativ: https://amzn.to/3ZnHwwjSchnitt: https://amzn.to/3QvnnQI(Disclaimer: Es handelt sich um Affiliate Links)Besucht uns auf:https://www.jusprofi.athttps://www.facebook.com/jusprofi.athttps://www.instagram.com/jusprofi/?hl=dehttps://www.linkedin.com/company/jusprofiHört euch alle unsere Podcasts an, überall wo es Podcasts gibt :)Support the show
Sende uns deine Meinung! :)Österreich plant vollständig automatisierte Behördenbescheide. Nach der Regierungsvorlage 539 d.B. sollen Behörden bestimmte schriftliche Entscheidungen künftig ohne menschliche Prüfung und Genehmigung erlassen können. Möglich wären nicht nur regelbasierte Programme. Laut den offiziellen Erläuterungen kann auch maschinell lernende KI eingesetzt werden.In dieser Podcast-Folge erkläre ich, was der geplante § 18a AVG bedeutet, bei welchen Verfahren automatisierte Entscheidungen möglich wären und welche Rechte Betroffene haben sollen. Besonders wichtig: Gegen einen automatisierten Bescheid wäre grundsätzlich binnen zwei Wochen eine Vorstellung möglich, damit anschließend ein Mensch entscheidet. Die Vorlage ist derzeit noch nicht geltendes Recht und befindet sich im parlamentarischen Verfahren.In dieser Podcast-Folge erfährst du:• was ein vollständig automatisierter Bescheid ist• warum Automatisierung nicht immer KI bedeutet• welche Behördenverfahren betroffen sein könnten• wie du einen automatisierten Bescheid erkennst• warum die Zwei-Wochen-Frist entscheidend wäre• was DSGVO und EU AI Act dazu sagen• warum die Behörde einen Bescheid auch zu deinem Nachteil ändern könnteDiese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind die konkrete Rechtsmittelbelehrung und die bei Zustellung geltende Rechtslage.#JusProfi #KIRecht #BehördenbescheidViel Vergnügen bei dieser JusProfi Podcast-FolgeDISCLAIMER:Bitte beachtet: Diese Podcast-Folge dient ausschließlich Infotainment-Zwecken und stellt keine anwaltliche Beratung dar. Ich bin kein Anwalt und die Informationen und Meinungen, die in dieser Podcast-Folge geäußert werden, sind kein Ersatz für professionelle rechtliche Beratung und sollen es auch nicht sein. Bitte wendet euch immer an einen qualifizierten Anwalt, wenn ihr rechtliche Fragen habt.Übrigens, dieses Equipment verwende ich für die Podcasts:Kamera: https://amzn.to/3iq4McjMikrofon: https://amzn.to/3XcbFgoStativ: https://amzn.to/3ZnHwwjSchnitt: https://amzn.to/3QvnnQI(Disclaimer: Es handelt sich um Affiliate Links)Besucht uns auf:https://www.jusprofi.athttps://www.facebook.com/jusprofi.athttps://www.instagram.com/jusprofi/?hl=dehttps://www.linkedin.com/company/jusprofiHört euch alle unsere Podcasts an, überall wo es Podcasts gibt :)Support the show
Ist dir das auch schon mal passiert? In den letzten Wochen haben mich viele solcher Nachrichten erreicht: "Wir sind gut angekommen und es ist traumhaft. Nur leider liege ich flach mit Fieber." Das ist kein Einzelfall. Das ist ein Symtom und es trägt den Namen Leisure Sickness. Genau das schauen wir uns heute an: Was ist Leisure Sickness genau? Wann/wieso erwischt es dich? Was kannst du tun, dass das ab sofort nicht mehr passiert? Viel Freude beim Zuhören! ► Bist du bereit, in 6 Minuten spürbar runterzukommen? Tu das: https://www.kopfsache.help/6-min-meditation/ ► Hier bekommst du alle Infos gesammelt für weniger Stress (auch mein Buch):www.kopfsache.help ► Hier findest du mein Workshop-Angebot:www.kopfsache.help/workshops/ Im Podcast angesprochene Studien: https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/psychologie/was-ist-leisure-sickness-und-was-kann-man-gezielt-dagegen-tun/ https://karger.com/pps/article-abstract/71/6/311/282019/Leisure-Sickness-A-Pilot-Study-on-Its-Prevalence?redirectedFrom=fulltext https://buk34mbz.myrdbx.io/wp-content/uploads/2025/06/IU-Studie-Leisure-Sickness-2025-DE.pdf Disclaimer: In meinen Angeboten stelle ich dir nach bestem Wissen und Gewissen persönliche Erkenntnisse und Erfahrungen im Bereich Burnoutprävention und Stressmanagement zur Verfügung. Bitte beachte jedoch, dass alle Hinweise zu Gesundheit, Psychologie, Physiologie, Fitness und Wohlbefinden keinesfalls eine persönliche medizinische oder psychologische Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt/Ärztin ersetzen. Wende dich bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer an den Arzt/die Ärztin deines Vertrauens. Insbesondere psychischen Leidenszustände, die stark ausgeprägt sind, sollten immer psychotherapeutisch (oder psychiatrisch) behandelt werden.
Sie radikalisieren sich über Social Media und sind zum Teil fast noch Kinder: eine neue Generation gewaltbereiter Neonazis. Anfang August fällt am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg ein bedeutendes Urteil: In einem Terrorprozess werden acht Jugendliche als Mitglieder und Unterstützer der rechtsextremistischen Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle" verurteilt. Sie waren angeklagt unter anderem wegen Brandstiftung, Körperverletzung und versuchten Mordes. Zur Tatzeit waren die Angeklagten zwischen 14 und 21 Jahre alt. In dieser 11KM-Folge erzählt NDR-Journalist Reiko Pinkert, dass die "Letzte Verteidigungswelle" womöglich kein Einzelfall ist. Immer mehr Jugendliche, einige sind nicht älter als 12 Jahre, radikalisieren und vernetzen sich in rechtsextremen Gruppen und organisieren Gewalttaten - vor allem in Ostdeutschland. Reiko ist zusammen mit Kolleginnen und Kolleginnen auf Spurensuche gegangen und hat mit jungen Neonazis, Aussteigern und besorgten Lehrerinnen gesprochen und stellt fest: Hier entsteht eine neue rechte Szene, die Terroristen hervorbringen kann. In dieser 11KM-Folge könnt ihr tiefer eintauchen: “Jung und rechtsextrem – die “Letzte Verteidigungswelle” https://1.ard.de/11KM_jung_rechtsextrem Hier geht's zur neuen Staffel “Hateland” von Louis Klamroth. „Die Schill-Show“ erzählt die Geschichte von Ronald Schill: Richter, Reality-Star und Rechtspopulist: https://1.ard.de/hateland2_tipp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jonas Helm Mitarbeit: Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Regina Staerke und Christine Dreyer Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Gekündigt vom eigenen Versicherer: Warum jetzt schnelles Handeln zählt Die meisten wissen: Eine Versicherung kann man natürlich selbst kündigen. Weniger bekannt ist, dass nach einem regulierten Schadenfall auch der Versicherer den Vertrag beenden kann. Das gilt in vielen Sparten – von der Hausrat- und Haftpflicht- bis zur Kfz-Versicherung. „Eine Kündigung des Versicherers sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen, sondern zum Anlass, rasch selbst aktiv zu werden“, sagt man beim Bund der Versicherten e. V. (BdV). Denn andere Anbieter werten eine Kündigung häufig als Zeichen für ein erhöhtes Risiko. Sie halten sich mit neuen Angeboten zurück oder gewähren nur noch stark eingeschränkte Leistungen. Im schlimmsten Fall findet sich gar kein neuer Versicherer. „Eine Kündigung muss jedoch nicht immer das Ende des Vertrags bedeuten. In manchen Fällen sind Versicherer bereit, einen bestehenden Vertrag fortzuführen, wenn bestimmte Anpassungen vorgenommen werden“, so der BdV. Mithilfe einer Vertragssanierung lässt sich zum Beispiel eine Selbstbeteiligung einführen oder eine bereits vereinbarte Selbstbeteiligung für eine gewisse Zeit erhöhen. Auch der Ausschluss einzelner Leistungen kann im Einzelfall eine Lösung sein – sofern der übrige Schutz bestehen bleibt und das ausgeschlossene Risiko tragbar ist. Notfalls lässt sich auf den Schutz für ein mitversichertes Fahrrad in der Hausratversicherung verzichten. Ganz anders liegt der Fall, wenn ein Versicherer anbietet, künftig Leitungswasserschäden aus der Wohngebäudeversicherung auszuklammern. Ein solches Angebot sollten Versicherte ausschlagen. Bleibt der Versicherer hart und ist zu keiner Anpassung bereit, führt oft ein anderer Weg zum Ziel: die sogenannte Kündigungsumkehr. Der Gedanke dahinter ist, dem Versicherer zuvorzukommen. Die versicherte Person kündigt selbst, noch ehe die Kündigung des Versicherers greift. Wer als Kündigender auftritt statt als Gekündigter, hat in der Regel bessere Karten bei der Suche nach dem nächsten Anbieter. Ob das gelingt, hängt allerdings von der Art der Kündigung ab. Bei einer ordentlichen Kündigung durch den Versicherer sind Versicherte auf das Entgegenkommen ihres Versicherers angewiesen und sollten aktiv das Gespräch suchen. Günstiger liegt der Fall bei einer außerordentlichen Kündigung, etwa infolge eines Schadenfalls: „Dann können Versicherte selbst kündigen und den Zeitpunkt so wählen, dass ihre Kündigung vor der des Versicherers wirksam wird. Denn bei wechselseitigen Kündigungen gilt stets die, die zuerst wirksam wird. Wer anschließend einen neuen Vertrag abschließen möchte, sollte frühere Schäden oder Kündigungen korrekt im Antrag angebe. Falsche Angaben können später den gesamten Versicherungsschutz gefährden. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Folgentitel: Beendigungsgespräch! So gelingt es! Wieso jeder Arbeitgeber vor der Zustellung einer Kündigung dieses Gespräch führen muss!Beschreibung:Die Kündigung liegt unterschriftsreif auf dem Tisch. Und trotzdem ist der wichtigste Schritt noch nicht getan. Denn wer als Arbeitgeber kündigt, ohne vorher das Gespräch zu suchen, verschenkt Chancen und riskiert einen teuren Rechtsstreit.In dieser Folge erkläre ich, warum das Beendigungsgespräch vor Ausspruch einer Kündigung aus meiner Sicht der klügere Weg ist. Sie erfahren, welche Vorteile ein gut vorbereitetes Gespräch für beide Seiten bringt, warum ich solche Gespräche in drei Phasen führe und worauf es ankommt, damit ein Beendigungsgespräch erfolgreich verläuft und nicht im Konflikt endet.Diese Folge ist der Auftakt zu einer Serie. In den drei nachfolgenden Folgen gehe ich mit Ihnen in die Tiefe:Teil 1: Was Arbeitgeber im Beendigungsgespräch dürfen. Vorbereitung, der fertige Aufhebungsvertrag auf dem Tisch und die Frage, ob Sie den Mitarbeiter vorwarnen oder ihm Bedenkzeit geben müssen.Teil 2: Wenn die Unterschrift wackelt. Anfechtung, Drohung mit Kündigung oder Strafanzeige, Täuschung und das Gebot fairen Verhandelns. Mit einem aktuellen Fall, der zeigt, wie schnell ein Aufhebungsvertrag kippt.Teil 3: Vom Nein bis zur Unterschrift. Was Sie tun, wenn der Mitarbeiter ablehnt, warum ein PDF nicht reicht, was in den Vertrag gehört und meine fünf Regeln für das Beendigungsgespräch.Als Fachanwalt für Arbeitsrecht und zertifizierter Mediator begleite und coache ich Personalabteilungen, HR-Verantwortliche und Inhaber geführter Unternehmen bei Beendigungsgesprächen und führe diese auf Wunsch auch für sie. Sprechen Sie mich gern an.Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie einen Kommentar oder eine Nachricht an mein Team Arbeitsrecht: info@kanzlei-wulf.deMehr zu rechtlichen Themen im Blog: www.kanzlei-wulf.deFolgen Sie uns auch hier: Instagram: https://www.instagram.com/kanzleiwulf/ Facebook: https://www.facebook.com/einfachrecht/ YouTube: https://www.youtube.com/@rechtsanwalteundfachanwalt1379 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kanzleiwulfmdSandro Wulf, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, zertifizierter Mediator Rechtsanwälte Wulf & Collegen, Magdeburg und StendalHinweis: Diese Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Aus Sicht von Stefan Sell sind Missstände, wie mutmaßlich im aktuellen Fall in einer Rehaklinik in Bayern, kein Einzelfall. Der Grund: ein zersplittertes Kontrollsystem. Immer sind ältere Patienten betroffen, so der Gesundheitsökonom. Zerback, Sarah www.deutschlandfunk.de, Interviews
Kündigung richtig aussprechen – Kündigung richtig angreifenWarum nicht nur der Kündigungsgrund entscheidet und weshalb Form, Verfahren, Zugang und drei Wochen über den Ausgang bestimmen können.Eine Kündigung kann inhaltlich gut begründet und trotzdem unwirksam sein. Denn im Kündigungsrecht entscheidet nicht nur das „Warum“. Ebenso wichtig sind Vorbereitung, Dokumentation, Beteiligungsrechte, Schriftform und der nachweisbare Zugang des Kündigungsschreibens.In dieser Folge von „Einfach Recht“ zeige ich, wie Arbeitgeber eine Kündigung rechtssicher vorbereiten und aussprechen und an welchen Stellen Arbeitnehmer eine Kündigung prüfen und angreifen können.Sie erfahren unter anderem:✅ Wann das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet✅ Welche Anforderungen bei verhaltens-, personen- und betriebsbedingten Kündigungen gelten✅ Warum eine Abmahnung häufig unverzichtbar ist✅ Welche Rolle das betriebliche Eingliederungsmanagement bei krankheitsbedingten Kündigungen spielt✅ Wann besonderer Kündigungsschutz beachtet werden muss✅ Warum Fehler bei der Anhörung des Betriebsrats zur Unwirksamkeit führen können✅ Weshalb Kündigungen weiterhin schriftlich und eigenhändig unterschrieben werden müssen✅ Warum E-Mail, Scan oder Messenger-Nachricht nicht ausreichen✅ Welche Risiken beim Zugang durch Einwurf-Einschreiben bestehen✅ Wann die dreiwöchige Frist für eine Kündigungsschutzklage beginnt✅ Was Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei Aufhebungs- und Beendigungsvereinbarungen beachten solltenDie Folge richtet sich insbesondere an Arbeitgeber, Geschäftsführer, Führungskräfte, Personalverantwortliche und HR-Abteilungen – aber auch an Arbeitnehmer, die eine erhaltene Kündigung rechtzeitig und strukturiert prüfen möchten.⚖️ Rechtliche Fundstellen§ 623 BGB – Schriftform der Kündigung und des Auflösungsvertragshttps://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__623.html§ 4 KSchG – Dreiwochenfrist für die Kündigungsschutzklagehttps://www.gesetze-im-internet.de/kschg/__4.html§ 102 BetrVG – Anhörung des Betriebsratshttps://www.gesetze-im-internet.de/betrvg/__102.htmlBAG, Urteil vom 7. Mai 2026 – 2 AZR 184/25Kein Anscheinsbeweis für den Zugang beim Scan-Verfahren des Einwurf-Einschreibenshttps://www.bundesarbeitsgericht.de/entscheidung/2-azr-184-25/BAG, Urteil vom 30. Januar 2025 – 2 AZR 68/24Darlegungs- und Beweislast für den Zugang einer Kündigunghttps://www.bundesarbeitsgericht.de/entscheidung/2-azr-68-24/BAG, Urteil vom 20. Juni 2024 – 2 AZR 213/23Zugang eines Schreibens und postübliche Zustellzeitenhttps://www.bundesarbeitsgericht.de/entscheidung/2-azr-213-23/BAG, Urteil vom 23. Oktober 2014 – 2 AZR 736/13Anforderungen an die Anhörung des Betriebsratshttps://www.bundesarbeitsgericht.de/entscheidung/2-azr-736-13/
#DTalk #DNEWS24 #MosheZuckermann #GewaltgegenChristen #NikodemusSchnabel #itamarbengvir Eine 48-jährige französische Ordensfrau und Forscherin an der École biblique et archéologique française wurde im Frühjahr im Bereich des Zionsbergs auf der Straße von einem 36-jährigen Mann verfolgt, zu Boden gestoßen und anschließend mit Tritten attackiert. Ein von der Polizei veröffentlichtes Video zeigt auch die Blutergüsse auf der rechten Gesichtshälfte der Schwester. Offenbar kein Einzelfall. So klagte der katholische Abt Nikodemus Schnabel von der deutschsprachigen Dormitio-Abtei in Jerusalem im Deutschlandfunk, er erlebe eine „Enttabuisierung von Christenhass“. Leute, die ihn als Mönch früher angespuckt hätten, seien heute in der Regierung. "Wenn man als Christ erkennbar in Jerusalem auf die Straße geht, ist nicht die Frage ob ich angepöbelt werde, ob Leute vor mir ausspucken, sondern wie häufig." so Schnabel im BR.Fragen an den Historiker Moshe Zuckermann.
OpenAIs ausgebrochene Hacking-KI schien vor einigen Wochen noch ein spektakulärer Einzelfall zu sein. Doch seitdem haben Anthropic und Meta ähnliche Vorfälle gemeldet.
Und wie du im entscheidenden Moment sicher auftreten kannst Meine Klientin Anna hatte sich wochenlang vorbereitet auf ihren Pitch als Projektleiterin. Aber als sie im Vorstandsmeeting anfängt zu sprechen, hat die Aufregung sie überrollt. Damit dir das nicht passiert: Sichere dir jetzt das kostenfreie Audiotraining „Sicher auftreten in 3 Minuten“ – damit du in Nervosität sofort stoppst: https://seidirselbstbewusst.com/gratis-training Denn Anna war bestens vorbereitet: Jede Zahl kannte sie auswendig, jeden möglichen Einwand hatte sie durchgespielt. Und trotzdem – in dem Moment, als sie im Vorstandsmeeting anfängt zu sprechen, war kaum etwas davon da, weil der Druck zu groß war. Nach dem Meeting war sie frustriert und sagte sie zu mir: „Ich war nicht ich selbst – und konnte vielleicht die Hälfte von dem zeigen, was ich gekonnt hätte.“ Das ist kein Einzelfall, sondern das Muster, das ich bei Führungskräften immer wieder erlebe – egal wie erfahren, egal wie kompetent. 5 Fehler, die dein sicheres Auftreten jetzt verhindern Du verlierst unter Druck nicht deine Kompetenz. Du verlierst den Zugriff darauf – und diese 5 Fehler sorgen dafür. Wenn du das kennst – und weißt, dass entscheidende Momente über deine Wirkung, deine Karriere und dein Standing entscheiden – dann solltest du diese 5 Fehler kennen und weiterlesen. Das kostet dich fünf Minuten und zeigt dir, wo deine echten Hebel liegen. Die 5 größten Fehler – und was du stattdessen tust Fehler 1: „Ich muss mich noch besser vorbereiten.“ Ab einem bestimmten Punkt erhöht mehr Vorbereitung nicht deine Sicherheit – sie erhöht deinen Druck. Du willst plötzlich alles unterbringen. Und verlierst dabei den Raum. Was stattdessen hilft: Reserviere die letzte halbe Stunde vor dem Meeting nicht für Folien. Sondern für dich. Ankommen. Atmen. Präsent werden. Das ist keine Schwäche – das ist Strategie. Fehler 2: „Ich brauche bessere Rhetorik-Techniken.“ Unter Druck fallen Techniken als erstes weg. Das Gehirn greift im Stress auf alte Muster zurück – nicht auf neu Gelerntes. Wer nur Technik trainiert, wirkt vorbereitet. Aber nicht echt. Und genau das spürt dein Gegenüber. Was stattdessen hilft: Schau auf deinen inneren Zustand, bevor du an deiner Sprache arbeitest. Was passiert in dir, kurz bevor du anfängst zu sprechen? Dort liegt der eigentliche Hebel. Fehler 3: Den eigenen Stress bekämpfen wollen. „Ich darf jetzt nicht nervös sein.“ Dieser Satz kostet dich mehr Energie als der Stress selbst. Wer gegen den eigenen Druck ankämpft, verbraucht genau die Ressourcen, die er im Raum braucht. Was stattdessen wirkt: Erkenne den Stress mit der Methode in diesem Audiotraining kurz an, statt ihn zu bekämpfen. Ein inneres „Ja, das ist gerade da – und ich spreche trotzdem“ nimmt dem Druck die Spitze. Deine Stimme stabilisiert sich. Sofort. Erst, als Anna das gelernt hat, konnte sie in ihrem Präsentationen souverän bleiben – und auch ihre Stimme wirkte dann weniger unsicher, als es hier am Anfang war: Fehler 4: Zu schnell sprechen, um nicht zu viel Zeit wegzunehmen. Schnelles Sprechen wirkt nicht kompakt – es wirkt unsicher. Sprechtempo ist eines der stärksten Wirkungssignale überhaupt. Eine Stimme, die sich Zeit nimmt, signalisiert: Ich weiß, was ich sage. Ich bin hier richtig. Was stattdessen hilft: Erlaube dir eine bewusste Pause nach deinem ersten Satz. Nicht weil du nichts zu sagen hast – sondern weil das, was kommt, Gewicht hat. Diese eine Pause verändert die Wahrnehmung im Raum sofort. Fehler 5: Glauben, dass sicher auftreten Charaktersache ist. „Die ist einfach so.“ Dieser Irrglaube ist teuer und sorgt dafür, dass Führungskräfte aufhören, daran zu arbeiten – oder gar nicht erst anfangen. Souveränität unter Druck ist keine Persönlichkeitseigenschaft. Sie ist eine Fähigkeit. Selenskyj, Reagan – Menschen, die in Extremsituationen souveräne Wirkung gezeigt haben, hatten kein besseres Nervensystem als du. Sie hatten ein trainiertes Instrument. Was stattdessen hilft: Frag dich nicht „Bin ich der Typ dafür?“ Frag dich: Was passiert in mir, wenn es drauf ankommt? Genau da setzen wir an. Was sich verändert, wenn du diese Fehler kennst Stell dir vor, du gehst in dein nächstes Vorstandsmeeting – und du bist nicht damit beschäftigt, dich selbst zu managen. Du bist einfach da. Klar. Ruhig. Präsent. Nicht weil der Druck weg ist. Sondern weil er dich nicht mehr aus dem Zugriff bringt. Genau das ist möglich. Und es beginnt nicht mit mehr Vorbereitung oder besseren Folien – also hör auf, dieselben 5 Fehler immer wieder zu machen, sondern arbeite an dem, was wirklich zählt: Dir selbst. Viel Erfolg dabei, deine Laura P.S. Starte jetzt und sichere dir das kostenfreie Audiotraining – damit du in wichtigen Situationen Nervosität sofort stoppst und sicher auftrittst: var onloadSibCallback = function () { jQuery('.g-recaptcha').each(function (index, el) { grecaptcha.render(el, { 'sitekey': jQuery(el).attr('data-sitekey') }); }); }; Email Addresse* VORNAME form#sib_signup_form_1 p.sib-alert-message { padding: 6px 12px; margin-bottom: 20px; border: 1px solid transparent; border-radius: 4px; -webkit-box-sizing: border-box; -moz-box-sizing: border-box; box-sizing: border-box; } form#sib_signup_form_1 p.sib-alert-message-error { background-color: #f2dede; border-color: #ebccd1; color: #a94442; } form#sib_signup_form_1 p.sib-alert-message-success { background-color: #dff0d8; border-color: #d6e9c6; color: #3c763d; } form#sib_signup_form_1 p.sib-alert-message-warning { background-color: #fcf8e3; border-color: #faebcc; color: #8a6d3b; } Der Beitrag Sicher auftreten: Die 5 größten Fehler, die Führungskräfte Wirkung kosten erschien zuerst auf Seidirselbstbewusst.
Ein Leben lang auf Diät? Kennst du das? Du bist kein Einzelfall, wenn sich das bei dir so anfühlt! Dieser ständige Kampf mit der Waage! Doch woran liegt es genau, dass sich beim Gewicht nichts tut? Vielleicht liegt das gar nicht an fehlender Disziplin, sondern daran, dass viele Mythen rund ums Abnehmen bis heute hartnäckig bestehen bleiben. In dieser Folge erkläre ich, was eine Diät eigentlich ist und warum der Begriff oft völlig falsch verstanden wird.
Let's connect - Daktronics Drama - Ballmer, Kawhi & Uncle Dennis - Wie sehe die Konsequenzen aus? - Einzelfall? - Demba offiziell kein Lakers fan mehr - Ben Simmons comeback?Support the showFollow our journey
Es begann mit dem grossen KI-Anbieter Open AI im Juli: Als Test in einem isolierten, digitalen Raum sollte ihr neustes KI-Modell seine Hacking-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die KI hackte dafür ihre eigene Testumgebung und verschaffte sich Zugang zum Internet, Der Fall bei Open AI ist längst kein Einzelfall mehr. Ob beim Konkurrenten Anthropic, Meta oder beim britischen Institut für KI-Sicherheit: Immer häufiger hebeln KI-Systeme bei Tests Sicherheitsbarrieren aus, verschicken eigenständig Schadsoftware oder dringen unbemerkt in fremde Netzwerke ein. Gast: Technologie-Redaktorin Ruth Fulterer Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner Ruths Artikel findet ihr hier https://www.nzz.ch/technologie/ki-system-von-open-ai-bricht-aus-seinem-kaefig-und-hackt-ein-unternehmen-ld.10016529) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Schreiben Sie mir!Ein Film über Bürgerinitiativen gegen Windkraft ist nichts Verwerfliches. Im Gegenteil. Wenn dieser Film aber ohne Faktencheck, Recherche und gespickt mit Halbwahrheiten und gezielten Falschaussagen glänzt, dann darf dies so nicht stehen bleiben. Die Doku "Wenn sich der Wind dreht", die gerade verschiedenen Kleinkinos deutschlandweit angeboten wird tut das, was Sie der Gegenseite vorwirft. Sie sagt an vielen Stellen schlicht nur die halbe Wahrheit oder behauptet schlicht Unwahres. Politik ist korrupt, die Bürger:innen werden ignoriert. Der Klimawandel ist irgendwie da, aber hat wohl nichts mit uns zu tun. Und die Erneuerbaren machen krank, sind unwirtschaftlich und ineffizient. Damit erweist der Film denen, die vor der Kamera vielleicht berechtigt ihre Sorgen formulieren einen Bärendienst. Denn er lässt offen, ob diese Sorgen tatsächlich berechtigt sind, oder nicht. Denn Recherche im konkreten Einzelfall gibt es keine. Und so benutzt der Film Bürgerengagement, um Propaganda zu machen. Mit viel Gefühl, Heimatbildern und Betroffenheit. Was leider auf der Strecke bleibt, ist der Diskurs, den wir wirklich brauchen. Eine Kritik zu einem Film, den es besser so nicht gegeben hätte. Der Faktencheck dazu unter dorf.energy/blog Support the show
Diese Folge ist schon vor Monaten in der Podimo App veröffentlicht worden. In der Podimo App findet ihr schon jetzt 60 kostenlose Folgen, die ihr ganz ohne Anmeldung oder Abo hören könnt – Einfach nur die App öffnen und ‘12 Leben' finden: https://podimo.de/12leben Zusätzlich zu den 60 kostenlosen Folgen findet ihr dort auch die neueste Staffel im Premium-Bereich. _ Die 14-jährige Merel lernt den 26-jährigen Mike P. kennen. Sie glaubt, dass sie eine echte Beziehung mit ihm anfängt – ihre erste romantische Partnerschaft. Mike P. ist aufmerksam und liebevoll und sie verbringen so oft Zeit miteinander, wie es geht. Aber dann ändert sich Mike P.s Verhalten. Er fängt an, Merel mit Abweisung und Ignoranz zu bestrafen, lässt sie hungern und wird gewalttätig. Dann zwingt er Merel sich zu prostituieren. Warum Merel sich nicht aus der Beziehung lösen konnte, erzählt sie uns in der Folge selbst. Dass Mike P.s Vorgehen kein Einzelfall war, sondern methodisch ist, erklärt uns Anika Schönhoff. Sie arbeitet bei dem Verein ‘Blickfeld Menschenhandel e. V.' und klärt gemeinsam mit dem Team seit 15 Jahren z. B. an Schulen oder bei der Polizei über das Thema Menschenhandel, und speziell Loverboys, auf. Triggerwarnung: Diese Folge behandelt explizite Schilderungen von psychischer und körperlicher Gewalt. Bei Gewalterfahrungen findet ihr anonym und kostenfrei Unterstützung unter folgenden Nummern: Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”: 08000 116 016 (rund um die Uhr) Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (rund um die Uhr) Opfer-Telefon vom Weißen Ring: 116 006 (7-22h Uhr) Mehr Infos bekommt Ihr auf der Homepage der Online Datenbank für Betroffene von Straftaten: www.odabs.org Habt ihr Feedback? Dann könnt ihr uns eine E-Mail schreiben: 12leben.podimo@gmail.com "12 Leben – Verbrechen an Frauen" ist ein Podcast von Podimo. Hosts: Helen Schulte und Massimo Maio Autorin dieser Folge: Katharina Fräbel Schnitt und Sound: Frieder Maurer & Luca Sartori (hipitch) Ausführende Produzentin: Madeleine Petry
Ein Mitarbeiter erscheint nicht mehr zur Arbeit. Keine Krankmeldung, kein Urlaub. Er sitzt im Gefängnis, verurteilt zu mehr als drei Jahren Freiheitsstrafe. Die Tat hat mitseiner Arbeit nichts zu tun, und worum es ging, verrät er nicht. Darf der Arbeitgeber kündigen?In dieser Folgebespreche ich eine aktuelle Entscheidung des Arbeitsgerichts Stuttgart und die dahinterstehende gefestigte Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts: Warum die Haft ein personenbedingter und kein verhaltensbedingter Kündigungsgrund ist. Warum bei einer Reststrafe von mehr als zwei Jahren die Kündigung grundsätzlich gerechtfertigt ist, ohne dass konkrete Betriebsablaufstörungen dargelegt werden müssen. Warum die Hoffnung auf vorzeitige Entlassung bei der Prognose nicht zählt. Und warum die Hürden niedriger liegen als bei der krankheitsbedingten Kündigung. Dazu die wichtigsten Abgrenzungen für die Praxis: Untersuchungshaft, kürzere Freiheitsstrafen, tariflich unkündbare Arbeitnehmer und Straftaten mitBezug zum Arbeitsverhältnis.⚖️ ArbG Stuttgart, Az. 28 Ca 887/25 (Kündigung bei Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten wirksam;keine Darlegung weiterer Betriebsablaufstörungen erforderlich, wenn die Freiheitsstrafe 24 Monate übersteigt und eine Entlassung vor Ablauf von zwei Jahren nicht sicher zu erwarten steht)⚖️ BAG, Urteil vom 22.10.2015, 2 AZR 381/14 (langjährige Strafhaft als wichtiger Grund für eine außerordentlicheKündigung mit notwendiger Auslauffrist; Bestätigung der Zwei-Jahres-Grenze)⚖️ BAG, Urteil vom 23.05.2013, 2 AZR 120/12 (personenbedingte Kündigung bei Untersuchungshaft; Prognose im Kündigungszeitpunkt)⚖️ BAG, Urteil vom 24.03.2011, 2 AZR 790/09 (Leitentscheidung: Reststrafe von mehr als zwei Jahren; keinePflicht zu Überbrückungsmaßnahmen; vorzeitige Entlassung bei der Prognose grundsätzlich unbeachtlich)⚖️ BAG, Urteil vom 25.11.2010, 2 AZR 984/08 (personenbedingte Kündigung bei mehrjähriger Freiheitsstrafe)⚖️ BAG, Urteil vom 22.09.1994, 2 AZR 719/93 und BAG, Urteil vom 15.11.1984, 2 AZR 613/83 (Grundlagen: nicht jedeFreiheitsstrafe führt zum Verlust des Arbeitsplatzes; umfassende Interessenabwägung) Haben Sie Fragen zu dieser Folge oder Anregungen für weitere Themen? Schreiben Sie gern unserem Team Arbeitsrecht. Weitere Beiträge finden Sie in unserem Blog.
IM GESPRÄCH - Verleger, Autoren und Freunde des Westend Verlags im Podcast
Zweiter Teil: Diskussion mit Markus J. Karsten, Gunther Schoß, Ulrike Guérot, Carlos A. Gebauer und Angela Richter. Aufzeichnung der Veranstaltung vom 07.07.2026 – Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt veranstaltet gemeinsam mit dem Westend Verlag und dem Freidenker-Verband Hessen e.V. einen besonderen Abend mit Prof. Dr. Ulrike Guérot. Die "Akte Guérot" ist weit mehr als ein arbeitsrechtlicher Einzelfall. Die vorliegende Dokumentation zeichnet anhand von Schriftsätzen und Urteilen den vollständigen Verlauf einer Kündigungsschutzklage nach - vom Arbeitsgericht Bonn über das LAG Köln und das Bundesarbeitsgericht bis hin zur anhängigen Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf: Wie verändern sich Rechtsstaatlichkeit, Verfahrensfairness und richterliche Praxis in Deutschland seit der "Zeitenwende" ab 2020? Welche Folgen hat es, wenn aus Sachfragen Rechtsfragen werden und Gerichte zunehmend ohne Sachverständige entscheiden? Damit wird die "Akte Guérot" zu einer Fallstudie von allgemeiner Bedeutung - für Juristen, Studierende und alle, die sich für die Zukunft des Rechtsstaats und die Entwicklung des Arbeitsrechts interessieren.
Ein polizeibekannter IS-Anhänger verübt einen tödlichen Anschlag auf den Berliner CSD. Doch er ist kein Einzelfall. Experten sagen: Es leben bereits tausende gewaltbereite Islamisten unter uns. Doch Bundeskanzler Friedrich Merz sorgt sich stattdessen um, wie er sagt, „schlechte Witze“. + Die Mutärztin Dr. Bianca Witzschel ist endlich wieder in Freiheit + Und: Im Interview des Tages erklärt der Politikwissenschaftler Michael Schäfer: So wollen linke NGOs Wahlsiege der AfD verhindern
Umziehen in eine kleinere Wohnung, um Geld zu sparen – eigentlich klingt das logisch. Doch wer das in einer Großstadt wie Leipzig oder Dresden vorhat, merkt schnell: Günstiger wird es in der Regel nicht. Was an Nebenkosten gespart werden kann, zahlt man bei der Kaltmiete in einem neuen Mietvertrag oft drauf. Das stellt auch Romina Stawowy fest. Die Dresdnerin möchte mit ihren drei Kindern und dem Hund von einer Fünfzimmerwohnung in eine mit vier Zimmern wechseln. Seit mehr als einem halben Jahr dauert die Suche inzwischen. „Je mehr ich mich damit beschäftige, desto frustrierender wird es“, sagt sie im Podcast „Thema in Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung. Sie berichtet von zahlreichen Wohnungsbesichtigungen, ungewollten Dating-Anfragen, und davon, wie es sich anfühlt, nach mehrstufigen Bewerbungsprozessen immer wieder mit leeren Händen dazustehen – oder nur die Wahl zu haben, in eine vollkommen überteuerte Wohnung zu ziehen. Derzeit zahle sie rund neun Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. Bei ihrer Suche sei sie regelmäßig auf Angebote für „14, 15 oder 19 Euro – in einem Fall sogar auf 26 Euro pro Quadratmeter“ gestoßen. Für deutlich weniger Wohnfläche hätte sie damit nahezu die gleiche oder sogar eine höhere Miete zahlen müssen. Irgendwann, so schildert sie es, habe sie gemerkt, dass sie immer wieder auf die gleichen Probleme gestoßen sei: dass es nicht genug geeignete Wohnungen für Familien gibt und der Markt vor allem Alleinerziehende benachteiligt. Wieso Stawowy mit ihrer Erfahrung kein Einzelfall ist, erklärt Jens Rometsch. Der Reporter berichtet seit vielen Jahren für die Leipziger Volkszeitung über den immer angespannter werdenden Wohnungsmarkt in Großstädten und die Entwicklung von Mieten. Zuletzt im Fokus seiner Berichterstattung: der sogenannte Lock-in-Effekt. „Zu Deutsch bedeutet das zwar ‚eingesperrt sein‘. Es wird aber niemand eingesperrt in seiner Wohnung. Der Effekt beschreibt, warum sich ein Umzug oft nicht mehr lohnt, weil die Mieten so stark gestiegen sind.“ Seit wann besteht dieses Problem – und welche Lösungen gibt es? Könnte die Vereinfachung von Regeln beim Wohnungstausch helfen? Oder muss einfach mehr gebaut werden? Rometsch analysiert im Podcast minutiös die Lage am Wohnungsmarkt. Außerdem erklärt der Experte, wie die Instrumente Mietspiegel und Mietpreisbremse wirken und wie man sich konkret in Leipzig gegen zu hohe Mieten über eine Beschwerdestelle wehren kann. Romina Stawowy berichtet unterdessen auch davon, wie sie ihre Erfahrungen mit dem Lock-in-Effekt und ihrer teils abenteuerlichen Wohnungssuche inzwischen zur Aufgabe gemacht hat. „Ich sitze an einer App. Den Prototyp gibt es schon.“ Sie soll es Menschen mit besonderen Merkmalen – etwa Alleinerziehenden, Hundehaltern oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen – erleichtern, passende Wohnungsangebote zu finden. Außerdem im Podcast zu hören: Alexander Müller, Direktor des Verbands der Wohnungswirtschaft Sachsen. Er erklärt, wieso es seit Jahren beim Neubau klemmt und zum Beispiel mehr serielles Bauen sowie einfachere Planungsverfahren erheblichen Nutzen bringen würden. Zudem richtet sich der Blick auf die sächsische Landespolitik: Welche Maßnahmen sollen den Wohnungsmangel in den Großstädten lindern? Und wie viel Geld fließt aus dem Sondervermögen des Bundes tatsächlich in den Wohnungsbau in Sachsen?
Was plant die Regierung?Am vergangenen Freitagnachmittag, dem 17. Juli 2026, bekommt ein AfD-Mitglied, welches anonym bleiben möchte, Besuch von zwei Männern. Diese zwei Männer gehören dem Verfassungsschutz an. Was sie wollen? Offenbar einen Informanten, der ihnen aus dem Inneren der Partei Bericht erstattet. (1)Ein Kommentar von Claudia Töpper.Die BegegnungDas AfD-Mitglied schildert der Tageszeitung Junge Freiheit folgende Situation:Beide Männer zeigen dem Mitglied aus Mecklenburg-Vorpommern ihre amtlichen Lichtbildausweise, die identisch aussehen. Darauf steht: „Bundesverfassungsschutz.“ Der kleinere von beiden fragt höflich:Das Parteimitglied stellt gegenüber den beiden Männern klar, dass es nicht reden wird. Sie überreichen ihm eine kleine Karte nur mit einer Telefonnummer versehen, und verabschieden sich mit dem Satz:Reaktion der AfDDie Geschehnisse wurden offenbar sofort an die Partei weitergeleitet, denn am selben Tag noch, am Donnerstag, den 16. Juli 2026 versendet der Generalsekretär des Landesverbandes, Dario Seifert einen Brief an sämtliche Parteimitglieder und klärt über die Geschehnisse auf. Laut der Jungen Freiheit, der der Brief vorliegt, wird klar, dass der Besuch bei dem AfD-Mitglied kein Einzelfall ist, denn Seifert schreibt darin wörtlich:„Neben Gedächtnisprotokollen liegen uns von einem der Vorfälle zudem Video- und Tonaufnahmen vor. Die Häufung dieser Vorfälle in den vergangenen Tagen ist in jedem Fall besorgniserregend“ und fügt hinzu, dass dies „die Nervosität unserer politischen Gegner angesichts eines möglichen Wahlerfolgs der AfD in Mecklenburg-Vorpommern“ deutlich mache. (4) Zudem erklärte er, dass der Landesverband„Es war nachmittags, um 13.10 Uhr. Ich kam vom Schuhe kaufen für den Urlaub. Da sehe ich auf der Straße zwei Männer. Sie sehen ordentlich aus. […] Ich ahnte schon, dass die beiden Männer etwas von mir wollen, weil sie hinter meinem Auto her gingen, als ich in die Einfahrt fuhr. Deshalb ließ ich auch meinen Haustürschlüssel im Schloss stecken und schloss die Tür nicht auf. Ich vermute mal, dass die die Kamera in der Garage sahen.“„Haben Sie Redebedarf über gewisse Geschehnisse?“ (2)„Denken Sie nochmal nach.“ (3)„diese Einschüchterungsversuche durch den Verfassungsschutz auf das Schärfste [verurteile] und erwartet, dass diese aus unserer Sicht gezielten Zersetzungsmethoden gegen die größte Oppositionspartei unverzüglich eingestellt werden.“(5)...https://apolut.net/verfassungsschutz-sucht-afd-informanten-von-claudia-topper/
IM GESPRÄCH - Verleger, Autoren und Freunde des Westend Verlags im Podcast
Aufzeichnung derVeranstaltung vom 07.07.2026 – Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt veranstaltet gemeinsam mit dem Westend Verlag und dem Freidenker-Verband Hessen e.V. einen besonderen Abend mit Prof. Dr. Ulrike Guérot. Erster Teil: Die Buchvorstellung. Carlos A. Gebauer liest zusammen mit Gunther Schoß aus "Die Akte Guérot". – Die "Akte Guérot" ist weit mehr als ein arbeitsrechtlicher Einzelfall. Die vorliegende Dokumentation zeichnet anhand von Schriftsätzen und Urteilen den vollständigen Verlauf einer Kündigungsschutzklage nach - vom Arbeitsgericht Bonn über das LAG Köln und das Bundesarbeitsgericht bis hin zur anhängigen Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf: Wie verändern sich Rechtsstaatlichkeit, Verfahrensfairness und richterliche Praxis in Deutschland seit der "Zeitenwende" ab 2020? Welche Folgen hat es, wenn aus Sachfragen Rechtsfragen werden und Gerichte zunehmend ohne Sachverständige entscheiden? Damit wird die "Akte Guérot" zu einer Fallstudie von allgemeiner Bedeutung - für Juristen, Studierende und alle, die sich für die Zukunft des Rechtsstaats und die Entwicklung des Arbeitsrechts interessieren.
Im Februar 2026 verschwindet der 68-jährige Neil McCasland aus seinem Zuhause in Albuquerque, New Mexico. Handy, Brille und Smartwatch lässt er zurück.Seinen Revolver hat er dabei. Er macht sich zu Fuß auf den Weg und verschwindet.Bald erregt das Verschwinden von McCasland große Aufmerksamkeit- und in den Nischen des Internets macht sich ein Verdacht breit. Was, wenn McCaslands Verschwinden kein Einzelfall ist?Die Verschwörungserzählung der Missing-Scientists ist geboren.Bald schafft die Erzählung den Sprung aus dem Internet ins Weiße Haus und zum FBI.Doch was bleibt, wenn man sich die Fälle genauer anguckt? Was sagen die Angehörigen? Was sagt die Statistik?Und was genau ist die Missing-Scientist-Verschwörungserzählung überhaupt?Inhaltswarnung: (Psychische) Gesundheit, Suizid, Autounfall,Ob der Fall gelöst oder ungelöst ist seht ihr ganz unten in der Folgenbeschreibung: N= nicht gelöst, G = Gelöst.SHOWNOTES:Danke an unsere Werbepartner:Saily:Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily Datenpakete! Nutzt den Code puppies beimCheckout vor eurer Reise. Downloadet jetzt die Saily App oder geht zu https://saily.com/puppiesLassie:Lassie schützt bereits hunderttausende Pfoten - willst du auch vorsorgen? Schau vorbei auf www.lassie.de und sichere dir 15€ Rabatt mit unserem Code PUPPIES15Holy: Mit unserem Code PUPPIES spart ihr 10 Prozent bei Holy und als Neukund:innen bekommt ihr bis zum 19.7 einen Thermoshaker zu eurem Starter Set Deluxe dazu. Hier entlang!Hier findet ihr alle Links zu all unseren aktuellen Werbepartnern, Rabatten und Codes:https://linktr.ee/puppiesandcrimeSOCIAL MEDIAInstagram: @Puppiesandcrime - https://www.instagram.com/puppiesandcrime/?hl=deTiktok: @puppiesandcrime.podcast - https://www.tiktok.com/@puppiesandcrime.podcastFacebook: https://www.facebook.com/PuppiesandCrimeEmail: puppiesandcrime@gmail.com------- N/G --------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge, die am 20. Juli 2026 erscheint, geht Dennis Hillemann der Frage nach, ob Geschäftsführer und Gesellschafter für Rückforderungen der Corona-Überbrückungshilfen persönlich haften. Er erklärt, wann die Haftung tatsächlich greift und warum er eine allgemeine Geschäftsführerhaftung für nachträgliche Rückforderungen nicht sieht.Bei GbR und OHG haften die Gesellschafter persönlich für die Verbindlichkeiten ihrer Gesellschaft, also auch für eine Rückforderung. Ist ein Gesellschafter ausgeschieden, ist im Einzelfall zu prüfen, ob seine Haftung fortbesteht.Bei GmbH, AG und KG ist der Zuwendungsempfänger die juristische Person oder die Kommanditgesellschaft. Für Rückforderungen haftet grundsätzlich nur sie, nicht der Geschäftsführer oder Gesellschafter. In der Praxis versuchen die Bewilligungsstellen seit einigen Wochen zunehmend, Geschäftsführer persönlich in Anspruch zu nehmen.Klar ist die persönliche Haftung, wenn der Geschäftsführer bei der Antragstellung vorsätzlich falsche Angaben gemacht hat, etwa über § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 264 StGB. Die Bewilligungsstellen wollen sich davon lösen. Schon wenn sich Angaben zum coronabedingten Umsatzeinbruch oder zum Unternehmensverbund im Nachhinein als unzutreffend erweisen, sollen Geschäftsführer auch unterhalb der Strafbarkeitsschwelle haften. Die Rechtsgrundlage dieser fahrlässigen Haftung bleibt unklar.Dennis Hillemann sieht keine allgemeine Geschäftsführerhaftung für Rückforderungen, gerade nicht in den Fällen, in denen die Rückforderung allein auf einer nachträglich geänderten Auslegung der Bewilligungsstelle beruht. Auch die teils herangezogene Haftung der Gesellschafter analog zum Aktienrecht, bis hin zum Minderheitsgesellschafter, hält er für nicht tragfähig. Rechtsprechung dazu ist nicht ersichtlich.Sein Rat: Nehmen Sie einen Bescheid, der sich persönlich gegen Sie richtet, ernst. Wird er bestandskräftig, kann aus ihm gegen Sie persönlich vollstreckt werden. Wehren Sie sich früh und holen Sie anwaltlichen Rat.Dennis Hillemann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dennis-hillemanMehr Informationen & Fachlicher Austausch: www.überbrückungshilfe-netzwerk.deMehr Beiträge finden Sie hier: https://www.advant-beiten.com/kompetenzen/spotlight/corona-ueberbrueckungshilfenKontaktdaten Dennis Hillemann:Rechtsanwalt Dennis Hillemannc/o Rechtsanwälte Advant BeitenNeuer Wall 7220354 HamburgE-Mail: dennis.hillemann@advant-beiten.comwww.advant-beiten.comTelefon +49.(0)40.68 87 45 - 132
Bürokratie sorgt für klare Regeln und Rechtssicherheit, verursacht aber oft auch hohen Verwaltungsaufwand. Verwaltungswissenschaftler Wolfgang Drechsler wirbt für einen differenzierten Blick und erläutert Vor- und Nachteile. Von WDR 5.
"Die Angst ist ein Stück weit realer geworden", sagt Sozialarbeiter Markus Herzog und ergänzt: Die Tat von Stade habe seine Berufsgruppe tief erschüttert. Warum Gewalt für viele Fachkräfte kein Einzelfall ist – und was jetzt passieren muss.**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartner: Markus Herzog, Sozialarbeiter und auf Social Media aktiv Gesprächspartner: Nikolaus Meyer, Professor für Profession und Professionalisierung Sozialer Arbeit an der Hochschule Fulda Gesprächspartner: Johannes Döbbelt, Deutschlandfunk-Nova-Reporter**********Unsere Quellen:Studie: Gewalt und verletzendes Verhalten in der Sozialen Arbeit**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Der jüngste Skandal rund um den gefallenen ORF-Intendanten Roland Weißmann ist kein Einzelfall. Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren im ORF zu Fällen rund um Machtmissbrauch. In dieser Folge sprechen wir mit einer Mitarbeiterin, die selbst Belästigung im Sender erlebt hat. Und mit einer Redakteurin, die die Missstände nicht länger hinnehmen will. Außerdem schauen wir auf den neuen Mann an der Spitze des ORF. Weht mit Clemens Pig zukünftig ein neuer Wind in Österreichs größtem Medienunternehmen? Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ein afghanischer Vater sticht seine 15-jährige Tochter nieder, weil sie nach ihren eigenen Vorstellungen leben möchte. Ist das ein Einzelfall oder Symptom einer schwelenden Entwicklung? Im Podcast spricht Magdalena Mangl vom Verein Wiener Jugendzentren mit Falter-Politikchefin Eva Konzett über Lebensrealitäten von Jugendlichen in Wien und welche Unterstützung Heranwachsende brauchen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie du im Selfpublishing erfolgreich mit Dienstleistern und Dienstleisterinnen zusammenarbeitest In dieser Folge spreche ich über ein zentrales Thema im Selfpublishing: die Zusammenarbeit mit Dienstleister:innen. Ob große Konzerne wie Amazon und BOD oder individuelle Profis wie Coverdesignerinnen, Lektoren und Buchsetzerinnen – die Art der Kommunikation und die Qualität der Zusammenarbeit sind entscheidend für den Erfolg deines Buchprojekts. Ich teile meine Erfahrungen aus über 15 Jahren in der Buchbranche und zeige dir, worauf du achten solltest, wie du Missverständnisse vermeidest und mit welchen Strategien du das Beste aus der Zusammenarbeit herausholst. Außerdem erfährst du, warum klare Abmachungen, Vertragsdetails und Respekt im Umgang miteinander so wichtig sind – und wie du langfristige, vertrauensvolle Beziehungen aufbauen kannst. Ob du gerade erst startest oder schon mehrere Bücher veröffentlicht hast: ‚Auch diese Folge bietet dir wertvolle Tipps und Impulse für deinen eigenen Weg im Selfpublishing! Hier die wichtigsten Aspekte, die ich in dieser Folge anspreche: # Die 10 wichtigsten Erkenntnisse aus der Folge 1. Zwei Hauptgruppen von Dienstleistern Die Zusammenarbeit im Selfpublishing unterscheidet sich stark zwischen großen Firmen (wie Amazon, BOD, Tolino) und Einzeldienstleister:innen (z.B. Coverdesigner:innen, Lektor:innen). Diese beiden Gruppen erfordern jeweils unterschiedliche Kommunikationsstrategien. 2. Großunternehmen sind nicht für Autor:innen da, sondern für den eigenen Profit Eine zentrale Erkenntnis ist, dass große Unternehmen wie Amazon & Co. primär auf Gewinn ausgerichtet sind und nicht existieren, um Autor:innen zu helfen, ihre Bücher zu veröffentlichen. 3. Kommunikation verläuft oft über Filter und Automatisierungen Der Kontakt mit Großunternehmen verläuft meist unpersönlich und automatisiert. Persönlicher Kontakt findet nur selten statt – und selbst dann sind die Mitarbeitenden an Vorgaben gebunden. 4. Respekt und Freundlichkeit sind grundlegend Ich kann es nicht oft genug wiederholen, sowohl im Umgang mit Großunternehmen als auch Einzeldienstleister:innen lohnt es sich stets respektvoll und freundlich zu bleiben, aber dabei auch bestimmte Anliegen klar und bestimmt zu äußern. 5. Kommunikation und Austausch mit Kolleg:innen ist wertvoll Der Austausch mit anderen Selfpublisher:innen hilft, gemeinsame Probleme zu erkennen und Lösungsansätze zu finden. Oft treten dieselben Schwierigkeiten bei mehreren gleichzeitig auf. 6. Geduld und Vorbereitung sind wichtig Gerade bei großen Firmen muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Es ist hilfreich, sich vor Anfragen bereits in den Hilfetexten und Angeboten zu informieren, um gezielt nachfragen zu können. 7. Vertragsprüfung ist unerlässlich Du musst die Vertragsbedingungen und AGBs der Dienstleister:innen unbedingt genau lesen, insbesondere was Rechte, Exklusivität und nicht beabsichtigte Klauseln (z.B. Hörbuchrechte) betrifft. 8. Schriftliche Abmachungen mit Einzeldienstleister:innen sind essenziell Für alle Leistungen – vom Coverdesign bis zum Lektorat – brauchst du klare, schriftliche Abmachungen darüber, was geleistet wird und wie die Bezahlung geregelt ist, um Missverständnisse zu vermeiden. 9. Präzises Briefing ist erfolgsentscheidend Je genauer und spezifischer die eigenen Vorstellungen an Dienstleister:innen kommuniziert werden, desto besser werden die Ergebnisse. Unklare Angaben führen zu schlechten Resultaten und langwierigen Prozessen. 10. Klare Absprachen zu Kommunikation und Bezahlung schaffen Sicherheit Vereinbarungen über Kommunikationswege und Zahlungsmodalitäten sollen von Anfang an geklärt werden. Auch Authentizität, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit sind Schlüssel für langfristig erfolgreiche Beziehungen. Zusammenarbeit mit Dienstleister:innen im Selfpublishing – Warum, wie und worauf du achten solltest Wenn du dein Buch im Selfpublishing veröffentlichen willst, kommst du nicht drum herum: Du musst mit Dienstleister:innen zusammenarbeiten. Das klingt erstmal stressig, kann aber richtig Spaß machen – wenn du ein paar Dinge beachtest. In Folge 334 vom Mission Bestseller Podcast dreht sich alles um das Thema: Wie läuft die Zusammenarbeit mit Dienstleister:innen ab? Welche Fettnäpfchen kannst du vermeiden? Und wie sorgst du dafür, dass dein Buch-Projekt nicht zur Katastrophe wird? Hier bekommst du den Überblick – locker-flockig und mit einem Augenzwinkern. Zwei Sorten Dienstleister:innen – und warum das wichtig ist In der Selfpublishing-Welt unterscheiden sich grob zwischen zwei Arten von Dienstleister:innen: die großen Konzerne (Amazon, BOD, Tolino, Nova MD etc.) und die Einzeldienstleister:innen wie Cover-Designer:innen, Lektor:innen oder Buchsetzer:innen. Und ganz ehrlich: Der Unterschied könnte größer nicht sein! Die großen Firmen sind deine Eintrittskarte in den Buchmarkt. Ohne sie läuft nichts - sie drucken, distribuierten, listen und liefern deine Buchbabys aus. Aber Achtung: Die machen das nicht für dein Wohl, sondern für den Profit. Liebe Autor:in, falls du dachtest, Amazon und Co. existieren nur, um deinen Traum vom Bestseller zu realisieren – sorry, da muss ich die Seifenblase platzen lassen. Sie wollen Geld verdienen, und zwar so viel wie möglich. Respekt und Professionalität – auch bei den Großen Was heißt das für die Zusammenarbeit? Erstmal: Bleib freundlich! Die Menschen (und Bots), die dir bei den großen Dienstleister:innen begegnen, hängen auch nur in ihrem Arbeitskorsett und können nicht zaubern. Aufregen bringt nix, Respekt hingegen kommt immer gut an. Kommunikation ist das A und O – und manchmal leider auch ein Geduldsspiel. Mach dir klar: Die Wartezeiten können lang werden, gerade bei BOD oder Nova MD. Amazon antwortet zwar schnell, aber meistens bekommst du erstmal Standardantworten à la FAQ-Bot 3000. Da hilft: Sich mit anderen Autor:innen austauschen, nachfragen, ob dein Problem ein Einzelfall ist oder ob gleich eine ganze Meute betroffen ist. So fühlst du dich weniger allein und kommst eventuell schneller voran. Ganz, ganz wichtig: Lies dir die Vertragsbedingungen durch! Und ja, ich weiß, das ist so spannend wie Steuererklärung, aber du willst nicht plötzlich alle Hörbuchrechte bei einem Dienstleister eingebucht wissen, nur weil du aus Versehen ein Häkchen falsch gesetzt hast. Die Einzeldienstleister:innen – Lektorat, Cover, und Co. Kommen wir zum zweiten Team in deinem Autor:innen-Leben: die Einzelkämpfer:innen, die sich liebevoll um deinen Text, dein Cover oder das Korrektorat kümmern. Hier ist der Umgang oft persönlicher – aber gerade deshalb sollte alles Schwarz auf Weiß geregelt sein. Verträge schützen beide Seiten. Das klingt nach Anwalt und Stress, ist aber oft das, was am Ende Freundschaften rettet. Wer übernimmt was, zu welchem Preis und in welcher Frist? Das klärst du unbedingt schriftlich. Und wenn dir jemand für ein Komplett-Korrektorat 50 Euro anbietet, dann investiere das Geld lieber in einen Espresso und nutze eine Textmaschine – Ernsthaftigkeit sieht anders aus. Gute Arbeit hat ihren Preis, und das ist auch sinnvoll, schließlich möchtest du, dass die Leute von ihrer Arbeit leben können. Sei ehrlich zu dir selbst: Was ist dir dein Buch wert? Ein gutes Cover ist kein Fiverr-Schnäppchen und ein ordentliches Lektorat kostet Zeit und Geld. Klar kommunizieren – macht alles leichter Egal, ob Cover-Design oder Buchsatz: Je klarer du beschreibst, was du willst, desto glücklicher sind am Ende alle. Vage Angaben führen nur zu Frust und endlosen Korrekturrunden. Rot und Gelb sind für dich vielleicht Farben, für Grafiker:innen aber ein ganzes Universum. Je genauer dein Briefing, desto besser das Ergebnis! Und wenn mal etwas nicht passt – sei ehrlich. Freundlich, aber ehrlich. Nur so kommt ihr gemeinsam ans Ziel. Sprich auch Kommunikationskanäle ab. Wenn du nur E-Mail magst, sag es. Wenn du WhatsApp nicht ausstehen kannst, dann sag's auch. Das erspart vielen Beteiligten das große: „Wie war nochmal der letzte Stand?" Und zu guter Letzt: Bleib flexibel. Nicht jedes Dienstleister:innen-Abenteuer wird ein Match made in Heaven. Jede:r hat schon die eine oder andere Enttäuschung erlebt – das gehört dazu. Offenheit, Respekt und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, bringen dich immer weiter. Das Miteinander macht den Unterschied Selfpublishing ist Teamarbeit. Du hast die Kontrolle, klar – aber ohne gute Zusammenarbeit mit Dienstleister:innen wird's schnell ein einsames, frustiges Unterfangen. Also: Verträge machen, respektvoll (und mit einer Prise Humor) kommunizieren, Budgets realistisch kalkulieren – und immer wieder mit anderen austauschen. So wird dein Buchprojekt nicht nur erfolgreich, sondern auch angenehm für alle, die an ihm mitarbeiten. Und falls du doch mal mit eine:r Dienstleister:in streitest – denk daran: Jede Anekdote ist potenzieller Stoff für dein nächstes Kapitel.
Antisemitische Parolen in der Popmusik – leider kein Einzelfall. Ein Beispiel ist Xavier Naidoo, der mehrfach antijüdische Verschwörungstheorien verbreitet hat, oder auch Roger Waters, Mitbegründer der Gruppe Pink Floyd, der auf Konzerten offen israelfeindliche Parolen verkündet hat. Und es gibt noch mehr Beispiele. Das Festival About Pop, an dem auch SWR Kultur beteiligt ist, beginnt heute in Stuttgart und untersucht dieses Phänomen. Mit Konzerten, aber auch mit Diskussionen und Vorträgen. Die Politikwissenschaftlerin Maria Kanitz hat zusammen mit dem Sozialwissenschaftler Lukas Geck bereits zwei Bücher zu dem Thema geschrieben. Antisemitismus in der Popkultur ist kein Randphänomen Kanitz sagt. „Spätestens seit dem 7. Oktober hat sich eine Radikalisierung bei bestimmten Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Die Boykotte sind stärker und massiver geworden.“ Auch Drohungen seien stärker geworden und einige jüdische Künstlerinnen und Künstler hätten die Branche sogar verlassen. Sensibilisierung durch Workshops Kanitz fordert, die Aufmerksamkeit stärker auf die verschiedenen Formen von Antisemitismus zu richten, zum Beispiel durch Schulungen und Workshops für Festival und Konzertveranstalter. „Viele sind im Moment einfach hilflos und in einer Art Schockstarre, weil sie diese Narrative nicht verbreiten wollen, aber wie geht man damit um?“, sagt Kanitz. Man dürfe nicht alles unter Kunstfreiheit subsumieren, sondern es müssten klare Grenzen definiert werden.
Oft sind es nicht die offensichtlich politischen Entscheidungen, die unabhängige Medien vor Herausforderungen stellen, sondern scheinbar „technische“ Vorgänge im Hintergrund. Nachdem die als „De-Banking“ bekannte Praxis, kritischen Stimmen Bankkonten zu kündigen, bereits traurige Bekanntheit erlangt hat, geraten inzwischen auch technische Dienstleister zunehmend in den Fokus. Kündigungen von Verträgen können im Einzelfall existenzbedrohende Folgen haben.Weiterlesen
Über System-Fehler berichten, das geschieht oft anhand von Einzelfällen. Wo der Fokus auf den Einzelfall nützt und wo er schadet, das diskutieren Anna Mayr (Zeit) und Martin Schmidt (RTL). Beuting, Stephan; Mayr, Anna; Schmidt, Martin
Der nun folgende Bericht sollte der einer Überlebenden sein. Bedauerlicherweise ist er das nicht. Virginia Roberts Giuffre überlebte den sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit. Sie überlebte eine Entführung. Und sie überlebte Jeffrey Epstein, der sie über Jahre hinweg manipulierte, kontrollierte und dazu zwang, ihm und anderen Männern sexuell zu dienen. Sie überlebte ein System, das wegsah. Erwachsene, die sie nicht schützten und Ermittlungsbehörden, die versagten. Eine Justiz, die mächtigen Tätern zu oft mehr Glauben schenkte als ihren Opfern. Virginia schwieg lange. Nicht, weil ihr die Worte fehlten, sondern weil sie hoffte, jemand anderes würde endlich tun, was längst hätte geschehen müssen: hinschauen, handeln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Doch das geschah nicht. Irgendwann wurde ihr klar, dass dieses Schweigen nur den Tätern half. Also wurde sie laut. Sie stellte sich ihren Peinigern entgegen und kämpfte öffentlich, obwohl sie wusste, was es sie kosten würde, denn die Gewalt endet für Betroffene selten mit der Flucht. Sie verändert ihr Leben weit darüber hinaus. Auch Jahre nachdem Virginia sich von Epstein und seinem Netzwerk losgesagt hat, lebt sie weiter mit Angst, Schuldgefühlen und Scham – und sieht sich mit einem System konfrontiert, das Opfer immer wieder dazu zwingt, ihre eigene Wahrheit beweisen zu müssen. Virginia Roberts Giuffre ist kein Einzelfall. Sie war eine von vielen – von Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Mädchen und jungen Frauen, die in Jeffrey Epsteins Netzwerk aus Manipulation, Abhängigkeit und sexualisierter Gewalt gerieten. Ihre Geschichte steht deshalb nicht nur für ihr eigenes Leid, sondern stellvertretend für unzählige Stimmen, die nie gehört wurden. Virginia kämpfte jahrelang. Für sich. Für andere Betroffene. Für ihre Kinder. Und für die Hoffnung, dass niemand dasselbe durchleben muss. Dies hier ist ihre Geschichte. Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 15.06.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Rezept Mango-Lassi: Mango-Püree 2 EL Zitronensaft 250g Naturjoghurt 150ml Milch // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // "Nobody's Girl" by Virginia Roberts Giuffre https://vault.fbi.gov/ronald-eppinger/Ronald%20Eppinger%20Part%2001%20%28Final%29/view https://web.archive.org/web/20060221073421/http://www.unmarriedamerica.org/emancipation/stories/suffering_together.htm https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Roberts_Giuffre // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Kostenloses Beratungsgespräch bei Beauty Business Consulting: https://www.beauty-business-consulting.de/ In Folge dreihundertvierundsiebzig von “Die Beauty Experten” spricht Anna Franziska Müller-Hoffmann über einen Fall einer Kosmetikerin der tatsächlich kein Einzelfall ist und feststellt das weniger in der Kasse übrig bleibt der Zeit. Was kann man jetzt tun! Du hast gute Kosmetik Behandlungen, Fachwissen ohne Ende und trotzdem kaufen deine Kundinnen keine Konzepte? Dann liegt es nicht an deinem Können, sondern an diesen drei klassischen Fehlern, die fast jede Kosmetikerin macht. Wie erstellt man richtige Behandlungskonzepte, die ohne Druck, ohne Rabatte und ohne schlechtes Gewissen verkauft werden ? Wenn du keine Lust mehr hast auf endlose Beratungsgespräche, Preisrechtfertigung und „Ich überlege es mir nochmal“ – dann musst du diese Folge hören.
Der nun folgende Bericht sollte der einer Überlebenden sein. Bedauerlicherweise ist er das nicht. Virginia Roberts Giuffre überlebte den sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit. Sie überlebte eine Entführung. Und sie überlebte Jeffrey Epstein, der sie über Jahre hinweg manipulierte, kontrollierte und dazu zwang, ihm und anderen Männern sexuell zu dienen. Sie überlebte ein System, das wegsah. Erwachsene, die sie nicht schützten und Ermittlungsbehörden, die versagten. Eine Justiz, die mächtigen Tätern zu oft mehr Glauben schenkte als ihren Opfern. Virginia schwieg lange. Nicht, weil ihr die Worte fehlten, sondern weil sie hoffte, jemand anderes würde endlich tun, was längst hätte geschehen müssen: hinschauen, handeln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Doch das geschah nicht. Irgendwann wurde ihr klar, dass dieses Schweigen nur den Tätern half. Also wurde sie laut. Sie stellte sich ihren Peinigern entgegen und kämpfte öffentlich, obwohl sie wusste, was es sie kosten würde, denn die Gewalt endet für Betroffene selten mit der Flucht. Sie verändert ihr Leben weit darüber hinaus. Auch Jahre nachdem Virginia sich von Epstein und seinem Netzwerk losgesagt hat, lebt sie weiter mit Angst, Schuldgefühlen und Scham – und sieht sich mit einem System konfrontiert, das Opfer immer wieder dazu zwingt, ihre eigene Wahrheit beweisen zu müssen. Virginia Roberts Giuffre ist kein Einzelfall. Sie war eine von vielen – von Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Mädchen und jungen Frauen, die in Jeffrey Epsteins Netzwerk aus Manipulation, Abhängigkeit und sexualisierter Gewalt gerieten. Ihre Geschichte steht deshalb nicht nur für ihr eigenes Leid, sondern stellvertretend für unzählige Stimmen, die nie gehört wurden. Virginia kämpfte jahrelang. Für sich. Für andere Betroffene. Für ihre Kinder. Und für die Hoffnung, dass niemand dasselbe durchleben muss. Dies hier ist ihre Geschichte. Part 3 erscheint am nächsten Sonntag, den 31. Mai 2026. Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 15.06.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Rezept Mango-Lassi: Mango-Püree 2 EL Zitronensaft 250g Naturjoghurt 150ml Milch // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // "Nobody's Girl" by Virginia Roberts Giuffre https://vault.fbi.gov/ronald-eppinger/Ronald%20Eppinger%20Part%2001%20%28Final%29/view https://web.archive.org/web/20060221073421/http://www.unmarriedamerica.org/emancipation/stories/suffering_together.htm https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Roberts_Giuffre // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Gerade sind zwei mutmaßliche Wissenschaftsspione festgenommen worden. Und das ist kein Einzelfall in Deutschland. Wie schützen sich Hochschulen vor Spionage und wie sehr ist Deutschland eigentlich gefährdet?**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartner: Luca Manns, Geschäftsführer der Forschungsstelle Nachrichtendienste, Universität Köln Gesprächspartner: Kai-Uwe Schröder, lehrt Strukturmechanik und Leichtbau, Rektoratsbeauftragter für das Land China, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Der Letzte Podcast versteht Geld nicht mehr - denn manchmal verschwindet es einfach und wir können nichts dagegen tun. Wie eine Insolvenz Loorie Wutz den Inhalt mehrerer Sparschweine gekostet hat und weshalb wir Männern mit Ferngläsern skeptisch gegenüberstehen, erzählt Loorie mit Daniel in dieser neuen Folge.Kapitel dieses Podcasts:(00:00:00) Intro(00:00:54) Ärger über Anwaltskanzlei immer noch groß(00:02:24) Loorie Wutz von Insolvenz betroffen(00:31:31) Loories Hail Mary(00:38:46) Rabenattacke kein Einzelfall(00:42:01) Altersfrage bei Ferngläsern(00:50:52) Japanische Schnürtechnik(00:51:57) Fernglas im Stadtgetümmel(00:52:22) Kindheitsvoyeurismus(00:53:12) Fernglas per Wunschkraft gewonnen(00:54:39) Voyeurismus per Feldstecher(00:56:22) Outro & Link auf unsere Letzte Website: https://www.DieLetzte.website
Ob Racial Profiling oder tödliche Schüsse: Polizeigewalt ist kein Einzelfall, sondern Ergebnis eines repressiven Sicherheitsstaates, rassistischer Debatten um Kriminalität und eines unzureichend kontrollierten Polizeiapparats. Mit den Strukturen hinter der Polizeigewalt befasst sich der Journalist Mohamed Amjahid seit vielen Jahren, in "Alles nur Einzelfälle?" hat er darüber geschrieben. Ein Gespräch über die Verharmlosung des Polizeiproblems, die weit verbreitete Copaganda und abolitionistische Alternativen zur Polizei.
Das Baselbieter Strafgericht hat einen heute 44-jährigen Mann zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt. Er hatte im Februar 2024 seine Ehefrau zuhause in Binningen getötet. Dieser Femizid ist kein Einzelfall. Unternimmt die Schweiz genug in der Prävention? Der Fall schockiert, auch wegen des besonders kaltblütigen Vorgehens des Täters. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann seine Frau erdrosselt hat. Die Verteidigung des Mannes wollte zunächst Notwehr geltend machen, hatte damit vor Gericht aber keine Chance. So schockierend die Tat ist: Sie ist kein Einzelfall. Immer wieder werden Frauen in der Schweiz von ihren Partnern getötet, weil sie Frauen sind. Eine offizielle Statistik gibt es allerdings nicht. Was muss passieren, damit Frauen besser vor Femiziden geschützt werden? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Pia Allemann, Geschäftsführerin Beratungsstelle für Frauen, Zürich - Henning Hachtel, Direktor Klinik für Forensik an den UPK Basel ____________________ Links - Beratungsstelle für Frauen: https://www.bif-frauenberatung.ch/ueber-uns/beratungsstelle/ - Opferhilfe Schweiz (Telefon-Hotline: 142) https://www.opferhilfe-schweiz.ch/de/ ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Marc Allemann - Mitarbeit: Reena Thelly ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Woop! Woop! Kettensäge, DOGE, Mars: Wie wurde Elon Musk zur einflussreichsten politischen Figur der Gegenwart – und was genau ist der Muskismus? Quinn Slobodian und Ben Tarnoff zeigen: Musk ist kein Einzelfall, sondern Symptom. Der Muskismus ist ein frankensteinsches Monster des zeitgenössischen Kapitalismus – ein Programm, das den Staat für sich vereinnahmt statt ihn abzulehnen, und das technische Überlegenheit zur neuen Herrschaftsform erklärt. Enjoy!^^
Der nun folgende Bericht sollte der einer Überlebenden sein. Bedauerlicherweise ist er das nicht. Virginia Roberts Giuffre überlebte den sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit. Sie überlebte eine Entführung. Und sie überlebte Jeffrey Epstein, der sie über Jahre hinweg manipulierte, kontrollierte und dazu zwang, ihm und anderen Männern sexuell zu dienen. Sie überlebte ein System, das wegsah. Erwachsene, die sie nicht schützten und Ermittlungsbehörden, die versagten. Eine Justiz, die mächtigen Tätern zu oft mehr Glauben schenkte als ihren Opfern. Virginia schwieg lange. Nicht, weil ihr die Worte fehlten, sondern weil sie hoffte, jemand anderes würde endlich tun, was längst hätte geschehen müssen: hinschauen, handeln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Doch das geschah nicht. Irgendwann wurde ihr klar, dass dieses Schweigen nur den Tätern half. Also wurde sie laut. Sie stellte sich ihren Peinigern entgegen und kämpfte öffentlich, obwohl sie wusste, was es sie kosten würde, denn die Gewalt endet für Betroffene selten mit der Flucht. Sie verändert ihr Leben weit darüber hinaus. Auch Jahre nachdem Virginia sich von Epstein und seinem Netzwerk losgesagt hat, lebt sie weiter mit Angst, Schuldgefühlen und Scham – und sieht sich mit einem System konfrontiert, das Opfer immer wieder dazu zwingt, ihre eigene Wahrheit beweisen zu müssen. Virginia Roberts Giuffre ist kein Einzelfall. Sie war eine von vielen – von Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Mädchen und jungen Frauen, die in Jeffrey Epsteins Netzwerk aus Manipulation, Abhängigkeit und sexualisierter Gewalt gerieten. Ihre Geschichte steht deshalb nicht nur für ihr eigenes Leid, sondern stellvertretend für unzählige Stimmen, die nie gehört wurden. Virginia kämpfte jahrelang. Für sich. Für andere Betroffene. Für ihre Kinder. Und für die Hoffnung, dass niemand dasselbe durchleben muss. Dies hier ist ihre Geschichte. Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 20.05.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Rezept Kichererbsensalat: TBA // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // "Nobody's Girl" by Virginia Roberts Giuffre https://vault.fbi.gov/ronald-eppinger/Ronald%20Eppinger%20Part%2001%20%28Final%29/view https://web.archive.org/web/20060221073421/http://www.unmarriedamerica.org/emancipation/stories/suffering_together.htm https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Roberts_Giuffre // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Fünf Uhr morgens, Ende November. Während die Melkmaschine im Takt arbeitet, beginnt für Bauer Björn Scherhorn ein weiterer Tag, der selten unter zwölf Stunden endet. Was nach ländlicher Idylle klingt, ist für viele Landwirt:innen in Deutschland ein Leben am Limit. Björn Scherhorn ist Bio-Landwirt, Familienvater – und Überlebender. Über Jahre hinweg führten ihn wirtschaftlicher Druck, fallende Preise und die Logik der industriellen Landwirtschaft in eine tiefe persönliche Krise. Schulden, Existenzängste, körperliche Überlastung und schließlich Suizidgedanken: "Ich wusste nicht mehr weiter. Gar nicht mehr", sagt er. Sein Schicksal ist kein Einzelfall. Studien zeigen: Landwirt:innen sind deutlich häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen als der Durchschnitt. Hinter gepflegten Höfen und weiten Feldern verbirgt sich oft ein Alltag aus Dauerstress, finanzieller Unsicherheit und gesellschaftlicher Unsichtbarkeit. Björn Scherhorn hat seinen Weg aus der Krise gefunden und macht deutlich, dass es nicht nur individuelle Stärke braucht, sondern auch ein Umdenken im System. Autor: Tim Schleinitz Ton und Technik: Martin Seelig und Maike Squinobal Regie: Oliver Martin Redaktion: Gabriela Hermer Produktion: rbb 2026 Krisenhotline für Landwirt:innen: https://www.svlfg.de/krisenhotline Für Angehörige von Suizidgefährdeten: https://www.suizidprophylaxe.de/betroffene-und-angehoerige/ Telefonseelsorge: 0800 1110111 oder 0800 1110222 Und noch ein Podcast-Tipp: Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:61818006cdf7b3b0/
_„Ich bin nach der letzten Preiserhöhung weg von Tchibo.“ „Und dann wundern sich alle, wenn die Kundschaft ausbleibt.“_ Solche Kommentare sind kein Einzelfall – und genau hier setzt diese besondere Folge von „5 Tassen täglich“ an. LIVE aufgenommen beim KLARTEXT-Dialog in Berlin: Gibt es morgen noch Kaffee? Die Antwort: komplex, unbequem – jedoch nicht hoffnungslos. Denn Kaffee und Kakao stehen unter Druck. Ernteausfälle, Klimawandel, steigende Kosten und volatile Märkte verändern gerade ein System, das lange als selbstverständlich galt. Und: Die Veränderungen passieren nicht irgendwann, sondern jetzt. „Der Klimawandel ist im Supermarkt angekommen“, bringt es Ritter-Sport-CEO Andreas Ronken auf den Punkt. Gleichzeitig wird klar: Zukunft wächst langsam. Neue, resilientere Pflanzen brauchen Jahre. Farmen müssen umgebaut werden. Einkommen stabilisiert werden. Wer heute nicht investiert, wird morgen keinen Kaffee mehr ernten. Tchibo setzt genau hier an – mit dem Programm Coffee2Stay. Ziel: Bis 2027 soll der gesamte Rohkaffee verantwortungsvoll eingekauft werden. Statt sich auf Siegel zu verlassen, geht das Unternehmen direkt in die Lieferketten, arbeitet mit inzwischen rund 22.000 Farmen und setzt auf konkrete Wirkung vor Ort. Doch die Folge zeigt auch die Reibungspunkte: Höhere Preise sind notwendig – aber schwer vermittelbar. Teuer heißt nicht automatisch fair. Siegel geben Orientierung – sind aber nicht die ganze Lösung. Und: Verantwortung lässt sich nicht einfach an Konsumentinnen und Konsumenten delegieren. Verbraucherschützer Markus Kamrad bringt es nüchtern auf den Punkt: Vertrauen entsteht nicht durch Preise allein, sondern durch Transparenz. Gleichzeitig fordert er klare Regeln und Orientierung im Siegel-Dschungel. Auch die Politik steht in der Pflicht: Ohne verlässliche Rahmenbedingungen bleibt nachhaltiger Wandel Stückwerk. Und ohne wirtschaftliche Perspektiven im Ursprung wird keine Farmerin und kein Farmer langfristig Kaffee oder Kakao anbauen. Am Ende bleibt eine unbequeme Erkenntnis: Jeder Einkauf ist eine Entscheidung – und Teil der Lösung oder eben das Problem.
Das VW-Werk in Osnabrück ist innerhalb des gesamten Volkswagen-Konzerns ein relativ unbedeutender Standort. Von den fast 300.000 Konzern-Mitarbeitern in Deutschland arbeiten dort lediglich 2.300. Geblieben ist diesen auch nur noch die Produktion des T-Roc Cabrio, laut VW-Eigenwerbung ein „Unikat“, das dem Kunden sowohl SUV-Komfort als auch Cabrio-Feeling vermittelt. Doch selbst damit soll 2027 Schluss sein.Weiterlesen
Halloween 1991. Eine junge Frau fährt nachts über eine einsame Landstraße in Wisconsin. Im Nebel sieht sie plötzlich eine Gestalt - groß, haarig und sie bewegt sich viel zu schnell. Was die Frau in dieser Nacht erlebt, ist kein Einzelfall. Rund um die Bray Road berichten immer mehr Menschen von einer seltsamen Kreatur: wolfsähnlich, aufrecht gehend, mit langen Krallen und glühenden Augen. Eine Journalistin beginnt zu recherchieren - und stößt auf Geschichten, die Jahrzehnte zurückreichen. Was lauert dort draußen wirklich? --- Links --- Lindas Zeichnung vom Biest https://t1p.de/6dt6g *** Lindas Zeitungsartikel https://t1p.de/p57qf *** Bild von Marks Sichtung 1936 https://t1p.de/jurxq *** Bär mit Räude: https://ogy.de/nfug *** Fotos von 2018 https://t1p.de/z9pz0 https://t1p.de/i30ye *** --- Werbepartner [Werbung] --- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/schwarzeakte --- Social Media & Kontakt --- Instagram: @schwarzeakte YouTube: @SchwarzeAkte TikTok: @schwarzeakte Mail: schwarzeakte@julep.de Website: www.schwarzeakte.de --- Credits --- Hosts: Anne Luckmann & Patrick Strobusch Redaktion: Johanna Müssiger Schnitt: Anne Luckmann Intro und Trenner gesprochen von: Pia-Rhona Saxe Producer: Nadine Lentfer-Unterweger, Lea Backes Eine Produktion der Julep Studios Du möchtest Werbung in der Schwarzen Akte schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.]
In Deutschland demonstrieren Tausende gegen digitale Gewalt. Verbrauchern droht der Gaspreisschock durch Trumps Irankrieg – besonders beim Heizen. Und: Wieso schlechtes WLAN unsympathisch wirken kann. Das ist die Lage am Montagabend. Hier geht´s zu den Artikeln: Demo gegen digitale Gewalt: »Das, was Collien erlebt hat, ist kein Einzelfall« Folgen des Irankriegs: Fernwärmekunden müssen wegen Gaspreisschocks mit höheren Kosten rechnen Probleme bei Videoanrufen: Du bist schon wieder eingefroren! +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Anfang Dezember starb in der Justizanstalt Hirtenberg ein psychisch kranker Häftling, der eigentlich ins Spital gebracht werden sollte – mutmaßlich durch die Gewalt, die bei seinem Abtransport angewendet wurde, wie Recherchen des FALTER vergangene Woche zeigten. Frottier beleuchtet in dieser Folge im Interview mit FALTER-Chefredakteur Florian Klenk die Fehlentscheidungen, die zu den schweren Verletzungen des Mannes führten. Er warnt vor einer fatalen Verlagerung psychisch kranker Menschen aus dem Gesundheitssystem in den Strafvollzug und fordert bessere Schulungen für Beamte sowie eine grundlegende Reform der Betreuungsstrukturen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.