POPULARITY
Categories
Die Argumente für und gegen den assistierten Suizid sind ausgetauscht und bekannt. Autonomie, Selbstbestimmung, Recht auf Sterben auf der einen Seite - Lebensschutz, Menschenwürde, Recht auf angemessene palliative Versorgung auf der anderen. Es ist leicht, darüber zu reden, wenn niemand betroffen ist. Was aber erzählen die Betroffenen selbst? Was sind ihre Geschichten? Wie gehen Ärzte, Angehörige, Geistliche damit um? In dieser Podcastfolge stellt uns Priv.Doz. Dr.Dr. Kai Witzel drei Fälle vor von Menschen, für die die Frage "Soll ich sterben?" sehr konkret geworden ist, und disktuiert mit den Zuhörern darüber.Moderation: Eva DemmerleMusik: Terry Jacks, Seasons in the Sun
Allein in Deutschland sollen etwa 650.000 Menschen an ME/CFS erkrankt sein. Wir schauen darauf, was das mit Betroffenen macht und wie der Stand der Forschung ist. Und: Deutschland will enger mit Algerien zusammenarbeiten, vor allem beim Thema Energie. Ismael Berrazouane
Bei „Mensch, Meike!“ gibt's jede Woche besondere Gäste, spannende Geschichten und jede Menge zu lachen. Dieses Mal wird es etwas ernster – denn es geht um ein Thema, über das wir nicht gerne sprechen: den Tod. Und trotzdem gehört er zum Leben dazu und damit auch die Frage, wie wir mit ihm umgehen. Genau darüber spricht Meike Buschening-Kaffenberger in dieser Episode mit der Kinder- und Jugendhospizbegleiterin Tamara Heldner. Tamara arbeitet ehrenamtlich als Sterbebegleiterin und Trauerbegleiterin im Kinder- und Jugendhospiz für die Malteser Aschaffenburg und Malteser Würzburg. Sie erzählt von den zutiefst emotionalen Momenten, die sie bei dieser wichtigen Arbeit erlebt, und warum sie sich gerade für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen entschieden hat. Ein unbeschönigt ehrliches, berührendes und am Ende erstaunlich lebensbejahendes Gespräch über Abschied, Trost und die Frage, was wir vom Tod über das Leben lernen können.
Demenz ist für die Betroffenen und deren Angehörige eine niederschmetternde Diagnose. Das stetige Vergessen verändert den Alltag und stellt alle Beziehungen vor Herausforderungen. Wie gelingt es trotzdem, Nähe und Verbundenheit zu bewahren? Buthut, Maria; Teich, Silvia www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Isabella wächst in einer der reichsten Familien Europas auf, der Familie Heineken. Doch sie hat eine schwierige Kindheit. Schon als Jugendliche leidet Isabella unter einer Essstörung. Mit 15 ist sie schwer magersüchtig und kommt in eine Klinik.Obwohl viele Menschen an dieser komplexen Krankheit leiden, weiss die Medizin bis heute erstaunlich wenig über ihre Ursachen. Dabei zählt Anorexie zu den tödlichsten psychiatrischen Diagnosen.In den Neunzigerjahren setzten Familien von Betroffenen grosse Hoffnung in die damalige Star-Heilerin Peggy Claude-Pierre, kurz Peggy. Die Therapeutin hat Wurzeln in der Schweiz und wurde weltweit für ihre Methoden gefeiert. Sie behauptete, Magersüchtige allein mit bedingungsloser Liebe heilen zu können.Doch mit den Jahren wurden kritische Stimmen lauter. Ehemalige Patientinnen machten öffentlich, wie sie in den Kliniken isoliert und kontrolliert wurden – und teilweise mit Gewalt zum Essen gezwungen wurden. Auch Isabella litt jahrelang unter der Zeit bei Peggy.Was hat Isabella damals erlebt? Warum war das Vertrauen in Peggy so gross? Und weshalb ist die Medizin im Kampf gegen Magersucht noch immer so ohnmächtig?Sylvain Besson, Reporter vom Recherchedesk, hat gemeinsam mit Barbara Achermann, stellvertretende Chefredaktorin von «Das Magazin», Isabellas Leidensweg recherchiert und aufgeschrieben. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Besson ihre Geschichte und wie sie sich von Peggy Claude-Pierre lösen konnte.Host: Alexandra AreggerProduktion: Sybille Hartmann und Sara SpreiterDie Geschichte von Isabella aufgeschrieben von Sylvain Besson und Barbara Achermann: Die Heineken-Erbin in den Fängen einer Promi-Heilerin: «Ich musste sie Mama nennen»Hilfe bei Anorexie:Bei Magersucht, Bulimie und anderen Essstörungen wenden Sie sich an:die Dargebotene Hand (Telefon 143);Pro Juventute (Telefon 147);das Zentrum für Essstörungen der Universität Zürich (Telefon +41 44 255 52 80, E-Mail: psy.info@usz.ch). Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Sende uns deine Meinung! :)An der österreichischen Botschaft in London wurden 79 Reisedokumente für 39 Personen rechtswidrig ausgestellt. Laut Außenministerium fehlte die Voraussetzung der österreichischen Staatsbürgerschaft. Die Dokumente wurden für ungültig erklärt und entzogen.In dieser Podcastfolge erkläre ich § 4 des Passgesetzes, den Unterschied zwischen einem gefälschten und einem rechtswidrig ausgestellten Dokument, mögliche Folgen für Inhaber und Behörden sowie die bislang offenen Ermittlungsfragen.Für alle Betroffenen gilt die Unschuldsvermutung.#Reisepass #Österreich #London #Passaffäre #JusProfiViel Vergnügen bei dieser JusProfi-Podcastfolge!--DISCLAIMER:Bitte beachtet: Diese Podcastfolge dient ausschließlich Infotainment-Zwecken und stellt keine anwaltliche Beratung dar. Ich bin kein Anwalt und die Informationen und Meinungen, die in dieser Folge geäußert werden, sind kein Ersatz für professionelle rechtliche Beratung und sollen es auch nicht sein. Bitte wendet euch immer an einen qualifizierten Anwalt, wenn ihr rechtliche Fragen habt.Übrigens, dieses Equipment verwende ich für meine Aufnahmen:Kamera: https://amzn.to/3iq4McjMikrofon: https://amzn.to/3XcbFgoStativ: https://amzn.to/3ZnHwwjSchnitt: https://amzn.to/3QvnnQI(Disclaimer: Es handelt sich um Affiliate Links)--Besucht uns auf:https://www.jusprofi.athttps://www.facebook.com/jusprofi.athttps://www.instagram.com/jusprofi/?hl=dehttps://www.linkedin.com/company/jusprofiHört euch alle unsere Podcasts an, überall, wo es Podcasts gibt :)Support the show
Unsere Themen der Woche 00:26 Mehr als die Hälfte der Betroffenen kämpft sich nach einem Suizidversuch alleine aus der Krise. Neu soll eine Toolbox mit niederschwelligen Angeboten die Prävention voranbringen. (Ylva Mona Sauder) 05:04 Der Sommer 2026 ist der heisseste Sommer seit Messbeginn. Die Temperaturen des bisherigen Rekordsommers 2003 wurden im Juni, Juli und August im Schnitt um 0,4 Grad Celsius übertroffen. (Felicitas Erzinger) 09:48 Am letzten Freitag im August wütete quer über die Schweiz ein heftiges Hagelgewitter und hinterliess eine Spur der Verwüstung, vom Bielersee bis zum Bodensee. Ein aussergewöhnliches Ereignis, doch eines, das Forschende in Zukunft häufiger erwarten. (Felicitas Erzinger) 17:58 Die psychoaktive Substanz Psilocybin könnte künftig in der Krebsmedizin eine Rolle spielen: Sie beugt möglicherweise Schäden an den Nervenenden vor, die als Nebenwirkung einer Chemotherapie häufig sind. (Ylva Mona Sauder, Daniel Theis) 22:27 Paracetamol soll die Fruchtbarkeit von Mädchen schädigen, deren Mütter das Medikament in der Schwangerschaft nehmen: Das behauptet eine neue Studie. Die wissenschaftliche Evidenz ist dürftig. (Katrin Zöfel)
In vielen Unternehmen kann man erleben, dass Menschen sich Product Owner nennen, obwohl ihr Team längst kein Scrum mehr lebt. Aber verdient ein Product Owner ohne Scrum überhaupt noch diesen Namen? Oder verliert der Titel dann seine Grundlage? In Trainings und Organisationen tauchen diese Fragen immer wieder auf. Die Rolle heißt dort dann oft weiterhin Product Owner, im Alltag bestimmt aber längst Kanban oder ein eigenes, vielleicht sogar informelles Vorgehen das Bild. Historisch wurde der Begriff Product Owner durch Scrum verbreitet und bekannt. Zusätzlich taucht er im Scaled Agile Framework auf, dort allerdings mit einer anderen Bedeutung als im ursprünglichen Scrum Guide. Verschwindet Scrum aus einer Organisation, bleibt die Bezeichnung trotzdem oft bestehen. Sie hat sich auch im deutschsprachigen Recruiting fest etabliert. Menschen suchen nach wie vor deutlich häufiger nach Product Owner als nach Product Manager. Der Rollenname überlebt also das Framework, aus dem er stammt. Wechselt ein Team beispielsweise zu Kanban, lässt sich die Rolle Product Owner meist einfach weiterführen. Kanban selbst lässt offen, wer Prioritäten setzt und Entscheidungen trifft. Schwieriger wird es, wenn mit Scrum auch die Rituale verschwinden. Dabei geben diese Rituale einer Person erst die Möglichkeit, Produktverantwortung wirklich wahrzunehmen. Ohne Sprint Review fehlt der regelmäßige Moment für Feedback und Kurskorrektur. Ohne Retrospektive fehlt der Raum für die Weiterentwicklung der eigenen Zusammenarbeit. Und ohne ein sauber priorisiertes Product Backlog tauchen schnell wieder Listen auf, in denen fast alles gleich wichtig erscheint. An genau diesen fehlenden Kadenzen zeigt sich, wie viel von der ursprünglichen Rollenidee verloren geht, sobald ein Product Owner ohne Scrum arbeiten muss und nichts Vergleichbares an dessen Stelle tritt. Zwischen Product Owner als Rollenbezeichnung und Product Ownership als eigentlicher Produktverantwortung liegt ein wichtiger Unterschied. Product Ownership beschreibt, wie viel Entscheidungsgewalt, Kundennähe und Gestaltungsspielraum ein Mensch oder ein ganzes Team für den Erfolg eines Produkts übernimmt. Das gilt unabhängig vom Framework und unabhängig vom Titel auf der Visitenkarte. Werkzeuge wie das Product Ownership Evolution Model oder eine klassische RACI Matrix machen diese Verantwortung sichtbar, statt sie stillschweigend vorauszusetzen. Wer offen mit Führungskräften und Stakeholdern klärt, wie viel Ownership das Unternehmen tatsächlich überträgt, gewinnt echte Klarheit. Das gilt ganz gleich, ob am Ende Scrum, Kanban oder gar kein Framework im Hintergrund steht. Fehlt diese Klarheit, ziehen sich viele Menschen in vertraute Muster zurück und aus ihnen werden reine Verwalter des Backlogs, obwohl der Titel eigentlich Gestaltung verspricht. Diese Lücke zwischen Erwartung und gelebter Rolle erzeugt bei Betroffenen häufig eine stille Unsicherheit. Besonders dann, wenn eine Organisation den Rollenwechsel nie bewusst und offen kommuniziert hat. Manche Unternehmen begegnen dieser Unschärfe mit einem neuen Namen, etwa Product Lead oder Head of Product. Ein neues Etikett allein schafft dabei aber noch keine Rollenklarheit. Solange niemand Entscheidungsbefugnisse, Erwartungen und den Zugang zu Kundinnen und Kunden ausdrücklich benennt, verändert sich wenig. Dominique und Tim geben eine Empfehlung an alle, die sich in genau dieser Situation wiederfinden: Die Frage nach dem passenden Titel tritt in den Hintergrund, sobald echte Klarheit über Entscheidungsrechte, Erwartungen und Handlungsspielräume entsteht. Wer als Product Owner ohne Scrum arbeitet, sollte diese Klarheit aktiv im eigenen Umfeld einfordern. Sonst bleibt oft nur die stille Anpassung an einen unpassenden Titel. Ob am Ende der Titel Product Owner bleibt oder eine andere Bezeichnung ihn ablöst, verliert dadurch spürbar an Bedeutung.
Während ich kürzlich an die Westküste der Vereinigten Staaten reiste und dies auch zum Anlass nahm, in meiner aktuellen Rezension einen Roman zu besprechen, der in den USA spielt, ist der Schauplatz eben jenes Werkes, um das es gleich gehen soll, aber auf der anderen Seite des Landes gelegen. Die Rede ist von Philadelphia, eine der bedeutendsten Städte Amerikas und nicht ohne Grund Schauplatz für Liz Moores Roman Long Bright River, denn in dieser schönen und geschichtsträchtigen Stadt, befindet sich eines der schlimmsten Drogenviertel des Landes – Kensington. Vor allem im 19. und frühen 20. Jahrhundert ein industrielles Zentrum für Textilfabriken, Schiffbau und Fabriken erlebt Kensington durch die Deindustrialisierung der 1960er Jahre einen stetig voranschreitenden Verfall durch Arbeitslosigkeit, Armut, Leerstand und wirtschaftlichen Niedergang, der den Nährboden für die später negative Entwicklung des Viertels, vor allem seines Drogenmarktes, bereitet. Dieser wird seit circa zwei Jahrzehnten von der Droge Fentanyl überschwemmt, der später noch ein Pferde-Beruhigungsmittel, oft Tranq genannt, beigemischt wurde, um das High zu verlängern. Was dabei herauskommt, wenn Menschen dies konsumieren, sind Zombies. Ich habe selbst schon Großstädte in Amerika bereist, in denen ich viel Obdachlosigkeit und auch Drogenmissbrauch auf offener Straße gesehen habe. Die Dokumentationen, die ich mir im Zuge dieser Rezension über Kensington angesehen habe, haben aber ein Ausmaß an Schrecken offenbart, das man sich nicht vorstellen kann, ohne es mit eigenen Augen gesehen zu haben.Liz Moores Roman, veröffentlicht 2020 in Deutschland im Verlag C.H.Beck und ein Jahr davor im amerikanischen Original, spielt hauptsächlich in der Gegenwart. Diese beschreibt das Leben der beiden Geschwister Michaela, meist Mickey genannt und gleichzeitig die Ich-Erzählerin, und ihrer Schwester Kacey. Während Mickey, die Ältere von beiden, als Streifenpolizistin im besagten Bezirk Kensington patrouilliert, ist ihre Schwester Kacey, selbst Opfer der Opioidkrise geworden, und finanziert sich ihre Sucht durch Prostitution. Die beiden Frauen haben damit einen sehr gegensätzlichen Bezug zum Handlungsort, wobei Mickey ihren Beruf nutzt, um ein Auge auf ihre Schwester zu haben, obwohl sie bereits seit fünf Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr hat. Die Gründe für deren Funkstille offenbaren sich der Leserin nur langsam und erst spät im Fortgang der Geschichte erklärt sich der wahre Bruch der Schwestern miteinander in Gänze. Kaceys plötzliches Verschwinden und der Beginn einer Reihe ungeklärter Morde an jungen Frauen und Sexarbeiterinnen markieren schließlich den Ausgangspunkt der Geschichte. Diese erzählt Moore abwechselnd unter den Rubriken jetzt und damals.Drogen spielen dabei schon früh im Leben der Mädchen eine Rolle. Mickey ist erst vier Jahre alt, ihre Schwester noch ein Kleinkind, als ihre Mutter im jungen Alter an einer Überdosis Drogen stirbt und die Mädchen fortan bei ihrer Großmutter Gee leben. Diese wird als eher hart und auch die Atmosphäre im Haus als kalt beschrieben. Die Mädchen entwickeln sich sehr unterschiedlich in diesem Umfeld. Während Mickey eher zurückhaltend ist und gern lernt, ist Kacey lebhaft, laut, gern Anführerin, aber auch Verteidigerin gegen Ungerechtigkeiten. Die unterschiedliche Entwicklung der beiden und das gemeinsame Aufwachsen in einem Haushalt, der vor allem von Entbehrung und Lieblosigkeit geprägt beschrieben wird, schafft aber eine Verbindung zwischen den Schwestern, die auch durch die fatalen Ereignisse in der Gegenwart, die sich der Leserin erst nach und nach eröffnen, nicht gänzlich aufgelöst werden kann.Mit Kaceys Verschwinden und Mickeys Suche sowohl nach ihr als auch nach dem Frauenmörder – was nicht ihr Zuständigkeitsbereich ist – eröffnet Moore noch ein weiteres Themenfeld, in dem es um Korruption am Arbeitsplatz und Misstrauen geht. Mickey, die auch privat eher eine Einzelgängerin ist und allein ihren fünfjährigen Sohn Thomas großzieht, erlebt dies am eigenen Leib. Außer ihres ehemaligen Partners bei der Polizei, Truman Dawes, hat sie kaum Verbündete und wird von ihren Kollegen als Bedrohung wahrgenommen, da sie versucht, deren Korruption aufzudecken. Gleichzeitig ist sie, wie alle, auf ihren Job angewiesen, um nicht selbst durch das soziale Netz zu rutschen und so, wie so viele vor ihr, in eine Abwärtsspirale zu geraten.Was Liz Moore zunächst als Thriller oder Detektivgeschichte erscheinen lässt, entpuppt sich als weitverzweigtes thematisches Netz, das sich der Leserin nur langsam in seinen Einzelheiten erschließt. Es ist eine Spurensuche, bei der man auch als Leserin vorsichtig sein muss, wem man traut, denn „sie sind böse und gleichzeitig gut, alle Figuren […] je nachdem.“ (S.311) So heißt es im Roman; es ist wie beim Schach. Alles was Moore beschreibt, habe ich auch in realen Berichten über Kensington wiedergefunden und so mag ihre Geschichte, in deren Zentrum die beiden Schwestern stehen, vielleicht fiktiv sein, was sie beschreibt ist jedoch keine Fiktion. Es ist der Alltag in einer amerikanischen Großstadt, ein Gesellschaftsportrait, welches die massiven Auswirkungen der Opioidkrise zeigt, deren Konsequenz jährlich mehr als 100.000 Drogentote sind und auch die Fragen nach moralischer Verantwortung, Integrität, Hilfe und Moral stellt.Der Long Bright River ist in diesem Fall in mehrerlei Hinsicht symbolhaft. Er ist der leuchtende Fluss auf dem die Betroffenen, die Abhängigen nach dem nächsten Schuss dahingleiten und für eine Weile nichts mehr spüren, genauso wie er den unaufhaltsamen Nachschub an Drogen markiert, die nicht nur diese Stadt, sondern das Land überschwemmen und er ist, so sagt es die Autorin selbst, eine Metapher für all die geliebten Verstorbenen „[...] in einer Reihe, in einem Fluss, ohne Quelle, ohne Mündung, ein langer, leuchtender Fluss verstorbener Seelen.“ This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Welche Bewegung ist bei Lipödem wirklich geeignet? Gemeinsam mit Sportpädagogin Ute Hänschke spreche ich über Krafttraining, Kompression und darüber, was uns Betroffenen wirklich hilft und zu uns passt.
Hat jemand schwere Schuld auf sich geladen, bekommt er - zumindest vom Gesetzgeber - nach der Strafe eine zweite Chance. Die Gesellschaft hingegen tut sich damit deutlich schwerer. Wohl am schwersten fällt diese 180-Grad-Wende den Betroffenen selbst. Doch der Kraftakt kann gelingen. Ein Podcast von Karin Lamsfuß (BR 2026)
In dieser Folge erklären wir, was hinter dem Phänomen der Parentifizierung steckt. Prof. Kristina Hennig-Fast erklärt, welche Auswirkungen zu viel Verantwortung im Kindesalter hat und was Betroffenen helfen kann. Von WDR 5.
Es gibt ein Thema, das viele Menschen tief bewegt und gleichzeitig mit unzähligen Mythen behaftet ist. Sobald das Wort Hochbegabung fällt, entstehen Bilder von Wunderkindern, Schachgenies oder Nobelpreisträgern. Und genau diese Klischees führen dazu, dass so viele Menschen jahrzehntelang nicht erkennen, was mit ihnen eigentlich los ist.In dieser Folge räume ich mit diesen Mythen auf. Ich habe im letzten Jahr rund 40 bis 50 Prozent hochsensible Hochbegabte im Coaching gehabt, nebst den hochsensiblen Scannerpersönlichkeiten. Und eines vorweg: Scannerpersönlichkeit ist eine Teilform der Hochbegabung. Offiziell gilt man ab einem IQ von etwa 130 als hochbegabt, das betrifft ungefähr zwei Prozent der Bevölkerung. Aber ein hoher IQ allein sagt noch nichts darüber aus, wie jemand lebt, arbeitet oder sich fühlt. Intelligenz ist Potenzial, keine Garantie für Erfolg oder Zufriedenheit.Warum wird Hochbegabung so oft übersehen? Weil viele glauben, Hochbegabte seien automatisch die Klassenbesten. Dabei langweilen sich gerade Kinder im Unterricht, träumen vor sich hin oder verstecken ihre Fähigkeiten bewusst, um nicht aufzufallen. Besonders Mädchen und Frauen lernen früh, ihre Begabungen sozial anzupassen. Das Ergebnis: Niemand vermutet eine Hochbegabung, die Betroffenen selbst am allerwenigsten. Fast alle spät diagnostizierten Hochbegabten berichten vom selben Gefühl. Ich war immer irgendwie anders. Ich fühlte mich falsch. Ich war das schwarze Schaf.Spätestens im Beruf wird dieses Anderssein zum Thema. Wer dauerhaft geistig unterfordert ist, bekommt Probleme. Denn chronische Unterforderung macht krank, ähnlich wie chronische Überforderung. Über Burnout wird viel gesprochen, über Boreout deutlich weniger. Dabei fühlt sich die innere Leere, die Antriebslosigkeit und die Gereiztheit für Betroffene genauso belastend an. Nicht, weil man zu wenig arbeitet, sondern weil man zu wenig denken kann.Wir schauen uns an, warum hochbegabte Menschen so häufig anecken, obwohl selten etwas Böses dahintersteckt. Warum sie trotz Professur, Promotion oder Führungsposition bei mir im Coaching sitzen und sagen: Bettina, ich kann nichts. Warum die Suche nach Sinn ihr ständiger Begleiter ist. Und warum gerade die Selbstständigkeit für viele die Spielwiese ist, auf der sie sich endlich zum Ausdruck bringen können, trotz oder gerade wegen ihres ausgeprägten Sicherheitsbedürfnisses.Am Ende geht es um den wichtigsten Schritt: das Selbstverständnis. Erkennen, verstehen, integrieren. Denn dein Erfolg beginnt da, wo du aufhörst, gegen deine Persönlichkeit zu arbeiten. Hochbegabung ist keine Überlegenheit und auch kein Garant für Erfolg. Aber sie kann ein fehlendes Puzzleteil sein, das dir hilft, deinen Lebensweg besser zu verstehen und bewusster zu gestalten.
Moritz Przybilla hat mit 30 einen Doktortitel aus Cambridge, forscht am Wellcome Sanger Institute daran, was in Zellen passiert, Jahrzehnte bevor jemand eine Diagnose bekommt, und wohnt in London in einer WG. Angefangen hat er auf Instagram mit Lessons auf Englisch, die niemand sehen wollte. Heute folgen ihm 55.000 Menschen für ein Thema, das eigentlich jeder wegwischt.Wir reden darüber, wie man Reichweite auf ein Thema bekommt, das niemand freiwillig anklickt, ohne Angst zu verkaufen und ohne Leuten ihr Leben abzusprechen. Warum er auf schnelles Wachstum verzichtet und lieber seriös bleibt, weil er in ein paar Jahren mit diesem Account Studienteilnehmer rekrutieren will. Was passiert, wenn jemand ChatGPT benutzt, um ihn zu widerlegen. Und wo für ihn die Grenze liegt, seit er wissenschaftliche Inhalte für den Social Media Auftritt eine Marke produziert.Der Teil, der mich am meisten umgehauen hat, ist das Geld. Im ersten Promotionsjahr hat er 21.000 Pfund bekommen, während Freunde aus Stanford nach dem Bachelor 300.000 verdient haben. In Deutschland bekommen Promovierende oft nur 65 Prozent einer vollen Stelle ausgezahlt, weil sie auf dem Papier noch studieren. Consulting und Private Equity stehen in Cambridge auf der Matte und bieten 150.000 aufwärts. Wer bleibt da noch?⚠️ In dieser Folge geht es an mehreren Stellen um Krebserkrankungen und um Nachrichten von Betroffenen. Wenn dich das gerade selbst betrifft, hör da bitte mit Bedacht rein.Ich bin Josh, Co-Founder von Creator Class und Teil von Jax Vita, einem der größten Accounts Deutschlands, außerdem Content-Berater. Bei Dropouts spreche ich mit Menschen, die in dieser Branche wirklich etwas aufgebaut haben.Abonniere Dropouts für mehr Geschichten hinter den Kulissen.DropoutsInstagram: https://www.instagram.com/dropoutsderpodcastTikTok: https://www.tiktok.com/@dropoutsderpodcastJoshInstagram: https://www.instagram.com/pic_joshTikTok: https://www.tiktok.com/@pic_joshMoritz PrzybillaInstagram: https://www.instagram.com/dr.moritzprzyTikTok: https://www.tiktok.com/@dr.moritzprzy
Die gamescom hat ein eckiges Problem: Die Tüten werden immer größer. Erst waren es Jutebeutel. Dann wurden es Tragetaschen. Inzwischen treffen sich auf der Messe Menschen, die vermutlich in ihren Tüten wohnen. Wie es so weit kommen konnte und wie es den Betroffenen auf der Messe geht, hört ihr hier. Text: Lukas Wilkens Produktion: Sara Cristina Domínguez Talavera
Blankziehen fürs System: Unsichtbares Leid, Krankengeld und die Rolle der AngehörigenMit Sven Krawitz & Gast Lisa Julien Es ist an der Zeit, die Dinge beim Namen zu nennen, auch wenn es wehtut. Das System zwingt dich in die Knie – und verlangt genau in diesem verletzlichen Moment von dir, dass du ablieferst und dich komplett nackt machst. Willkommen in der Realität von Menschen mit chronischen Erkrankungen. In meiner 183. Episode von SemiCoolon Podcast ist Lisa Julien zu Gast. Gemeinsam gehen wir den ungeschönten und oft zermürbenden Weg vom ersten psychischen Leiden über das Krankengeld bis hin zur potenziellen Rente. Wir sprechen über das Unsichtbare. Über das, was man nicht auf einem Röntgenbild sehen oder greifen kann. Warum müssen sich Betroffene und selbst ihre Angehörigen eigentlich permanent rechtfertigen? Wir werfen einen harten Blick auf das oft fehlende Verständnis im Umfeld und sind uns in einem Punkt absolut einig: Ohne radikal ehrliche – und manchmal auch schmerzhafte – Kommunikation zwischen Betroffenen und Angehörigen funktioniert es nicht. Es wird fragwürdig. Es wird unbequem. Willkommen in einem System, das dir eiskalt ins Gesicht sagt: Du bist hier nicht richtig. Wir werden gezwungen, in Momenten völliger Erschöpfung bürokratisch blankzuziehen. Das ist zutiefst erniedrigend – besonders, wenn man bedenkt, dass sich niemand von uns diese Erkrankung ausgesucht hat. Diese Episode liefert schonungslose Klarheit, holt dich aus der Komfortzone und gibt dir handfeste Tipps mit auf deinen eigenen Weg. Was dich in dieser Episode erwartet:Der bürokratische Hürdenlauf: Was wirklich passiert, wenn der Weg ins Krankengeld, Bürgergeld oder in die Rente führt. Der ständige Rechtfertigungsdruck: Warum unsichtbares Leid in unserer Gesellschaft immer noch infrage gestellt wird. Angehörige im Zwiespalt: Die Gratwanderung zwischen fehlendem Verständnis und der absoluten Notwendigkeit, unermüdlich miteinander zu reden. Die Systemfalle: Warum die Forderung, "blankzuziehen", wenn man absolut nicht funktionsfähig ist, die reinste Demütigung darstellt.
Strassen weggerissen, Brücken zerstört, ganze Ortschaften von der Aussenwelt abgeschnitten: Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal ist der Zugang zu den Betroffenen das grösste Problem. Jürg Merz von Helvetas berichtet direkt aus dem Katastrophengebiet. Jürg Merz hat 20 Jahre lang in Nepal gelebt und ist Koordinator für Asien bei der Hilfsorganisation Helvetas. Seit heute Morgen ist er im Katastrophengebiet in Nepal. Die Katastrophe trifft eine der ärmsten Regionen Asiens schwer. Wichtige Wirtschaftszweige wie Wasserkraftproduktion und Tourismus sind massiv beeinträchtigt. Frühwarnsysteme haben versagt, die Dimension der Katastrophe übersteigt alle bisherigen Annahmen. Jürg Merz ist zu Gast bei David Karasek.
Eine extreme Sturzflut mutmaßlich ausgelöst durch einen Gletscher reißt in Nepal ganze Dörfer mit sich, Häuser werden zerstört, Menschen kommen ums Leben. Die Bilder wirken wie aus einem Katastrophenfilm, doch für die Betroffenen sind sie bittere Realität. Nach vermissten Einheimischen und Touristen aus aller Welt wird weiterhin gesucht. Wie ist die Lage vor Ort im Himalaja-Gebirge und der Grenzregion zwischen China und Nepal? Darüber spricht Janina Werner mit ARD-Korrespondentin Lena Bodewein im ARD-Studio Neu-Delhi. Mit dem Südasien-Experten Prof. Marcus Nüsser von der Universität Heidelberg besprechen wir unter anderem die Frage, warum solche Naturkatastrophen immer häufiger vorkommen können. ------ Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 28.08.2026
Eine extreme Sturzflut mutmaßlich ausgelöst durch einen Gletscher reißt in Nepal ganze Dörfer mit sich, Häuser werden zerstört, Menschen kommen ums Leben. Die Bilder wirken wie aus einem Katastrophenfilm, doch für die Betroffenen sind sie bittere Realität. Nach vermissten Einheimischen und Touristen aus aller Welt wird weiterhin gesucht. Wie ist die Lage vor Ort im Himalaja-Gebirge und der Grenzregion zwischen China und Nepal? Darüber spricht Janina Werner mit ARD-Korrespondentin Lena Bodewein im ARD-Studio Neu-Delhi. Mit dem Südasien-Experten Prof. Marcus Nüsser von der Universität Heidelberg besprechen wir unter anderem die Frage, warum solche Naturkatastrophen immer häufiger vorkommen können. ------ Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 28.08.2026
Die Schufa steht wegen ihrer "Schattendatenbank" in der Kritik. Matthias Spielkamp von AlgorithmWatch kritisiert die Speicherung alter Daten ohne Wissen der Betroffenen und sieht Datenschutzverstöße. Von WDR 5.
Millionär werden Shownotes In dieser Episode geht es ums Millionär werden – und zwar auf Basis von rund 500 Interviews, die ich seit 2012 hier im Podcast geführt habe. Ein guter Teil dieser Gäste war nicht nur erfolgreich, sondern richtig vermögend: Millionäre, Multimillionäre, Unternehmer mit zweistelligen Millionenexits. Wenn man so viele Gespräche führt, fangen irgendwann Muster an, sichtbar zu werden. Dinge, die immer wieder auftauchen, völlig unabhängig von Branche, Alter oder Herkunft. Die drei stärksten dieser Muster habe ich für diese Folge herausgesucht. Das dritte davon kannst Du in keinem Buch nachlesen – es lässt sich nur von jemandem beobachten, der hinter den Kulissen sitzt. Vorab eine Einordnung: Millionär werden ist in Interviews ein heikles Thema, weil kaum jemand offen über Zahlen spricht. Genau deshalb ist die Innensicht aus 500 Gesprächen so wertvoll – sie zeigt, was Menschen sagen, wenn das Mikrofon läuft, und was sie vorher sagen, wenn es noch aus ist. Zusammenfassung und Stichpunkte zum Millionär werden Das ist die Zusammenfassung dieser Episode in Kurzform: Muster 1 – Das Entscheidende wird außerhalb der Schule gelernt. Dr. Dr. Rainer Zitelmann (#546) hat die Vermögenselite psychologisch untersucht. Zwei seiner Befunde gehören zusammen: Seine Befragten haben früh im Sport gelernt, mit Zielen und mit Niederlagen umzugehen und Frustrationstoleranz zu entwickeln – ausdrücklich nicht in Schule oder Universität. Und: Alles ist letztlich Verkauf. Wer eine negative Einstellung zum Verkaufen hat, für den wird es beim Millionär werden schwierig. Muster 2 – Der Absturz gehört oft dazu. Rolf Kipp (#586) war mit Mitte zwanzig finanziell frei, mit einem privaten Vermögen im zweistelligen Millionenbereich. Ein ungelesener Immobilienvertrag kostete ihn alles – plus eine halbe Million D-Mark Schulden. Er ging nicht in die Privatinsolvenz, sondern tilgte fünf Jahre lang. Heute lebt er in Monaco. Sein bester Ratschlag in fünf Worten: Ich steh immer wieder auf. Muster 3 – Die Vermögendsten sind fast nie die Lautesten. Meine eigene Beobachtung aus dem Gäste-Screening: Ein erheblicher Teil der wirklich vermögenden Gäste bittet ausdrücklich darum, die Zahlen nicht zu nennen. In den Shownotes steht deshalb nie, wer steinreich ist. Wer viel hat, hat es meistens nicht nötig, es nach außen zu tragen. Der rote Faden: Beim Millionär werden geht es weniger um Wissen als um Prägung, Ausdauer und Haltung. Zwei der drei Muster haben mit dem Umgang mit Rückschlägen zu tun – und keines mit dem, was in der Schule vermittelt wird. Auffällig ist außerdem, was in den Antworten praktisch nie vorkommt: eine geniale Geschäftsidee, der richtige Zeitpunkt oder ein glücklicher Zufall. Millionär werden wird von den Betroffenen selbst deutlich unspektakulärer beschrieben, als es von außen aussieht. Shownotes und Episodendetails Warum lohnt sich der Blick auf Muster statt auf Einzelgeschichten? Weil eine einzelne Erfolgsgeschichte immer auch Zufall sein kann. Erst die Wiederholung über hunderte Gespräche hinweg macht daraus eine belastbare Beobachtung. Zum Thema Millionär werden gibt es unzählige Ratgeber. Das Besondere an dieser Folge ist die Datenbasis: keine Theorie, sondern Aussagen von Menschen, die es tatsächlich geschafft haben – und die mir das im Gespräch persönlich erzählt haben. Was Zitelmanns Forschung zeigt. Rainer Zitelmann (#546) ist Historiker, Soziologe und selbst Multimillionär. Er hat die Superreichen nicht nur befragt, sondern systematisch psychologisch untersucht. Sein Befund zum Sport ist der überraschendste: Nahezu durchgängig berichteten seine Befragten, dass sie den Umgang mit Zielen und mit Niederlagen früh im Sport gelernt haben. Auf gezielte Nachfrage nach Schule und Universität kam ein klares Nein. Sein Befund zum Verkaufen ist der praktischste. Verkauf ist für ihn nicht auf Kunden beschränkt: Gute Mitarbeiter gewinnen ist Verkauf. Eine Genehmigung bekommen ist Verkauf. Wer sich damit innerlich schwertut, blockiert sich selbst. Was Rolf Kipps Geschichte zeigt. Kipps Absturz ist kein Pech, und er stellt ihn selbst auch nicht so dar. Er beschreibt sich rückblickend als jung, unerfahren, erfolgsverwöhnt und überheblich – jemand, der einen Vertrag unterschrieb, ohne ihn zu lesen, weil ohnehin alles lief. Die fünf Jahre danach sind der eigentliche Kern: morgens im Anzug ins Büro, aber kein Geld, den Firmenwagen zu tanken. Essen aus dem Kühlschrank im Aufenthaltsraum. Am Wochenende per Anhalter zur Familie – und wenn es nicht klappte, über die Leitplanke und zurück ins Büro. Wer über das Millionär werden spricht, sollte diesen Teil mit erzählen. Der gerade Weg nach oben ist die Ausnahme, nicht die Regel. Bemerkenswert ist auch seine Entscheidung gegen die Privatinsolvenz. Er hätte die halbe Million abschütteln können und hat es nicht getan. Diese Haltung taucht bei vielen Gästen auf, die es zweimal geschafft haben: Sie übernehmen die Verantwortung für den eigenen Fehler, statt ihn zu delegieren. Und was mir die Kulissen verraten. Vor jedem Interview screenen wir unsere Gäste. Ich kenne die Zahlen, bevor das Mikrofon läuft. Auffällig ist, wie viele der wirklich Vermögenden ausdrücklich darum bitten, dass ihr Vermögen nicht zur Sprache kommt. Sie möchten als normale erfolgreiche Unternehmer vorgestellt werden. Daraus folgen zwei praktische Konsequenzen. Erstens: Vergleiche Dich nicht mit den Lautesten – Du weißt nicht, was hinter der Fassade steckt. Zweitens: Wähle Deine Vorbilder danach aus, wer nachweislich etwas aufgebaut hat, nicht danach, wer am besten inszeniert ist. Was Du konkret mitnehmen kannst. Prüfe, wo Du gelernt hast, mit einem Nein umzugehen – und ob Du diese Fähigkeit heute noch trainierst. Schau Dir Deine Einstellung zum Verkaufen ehrlich an. Wenn sich Verkaufen für Dich unangenehm anfühlt, ist das kein Charakterzug, sondern eine lösbare Baustelle. Und wenn Du gerade in einer Phase steckst, in der alles zusammengebrochen ist: Kipp hat fünf Jahre gebraucht, um wieder bei null zu sein. Nicht um reich zu werden – um wieder bei null zu sein. Zusammengefasst: Millionär werden ist nach allem, was mir meine Gäste erzählt haben, weniger eine Frage der Gelegenheit als eine Frage der Wiederaufstehfähigkeit. Und der Bereitschaft, Dinge zu lernen, die einem niemand beibringt. Erwähnte und passende Episoden zum Nachhören: #546 – Dr. Dr. Rainer Zitelmann – Psychologie der Superreichen #586 – Rolf Kipp – Millionär werden: sein Coaching brachte über 40 Millionäre hervor #800 – Selfmade-Millionäre packen aus – Eigenschaften zum Erfolg #959 – Unternehmer-Fehler – die 5 teuersten aus 950 Folgen #960 – Durchhalten – 5 Lektionen aus Militär und Business Welches der drei Muster trifft am ehesten auf Dich zu? Schreib es mir gerne – ich freue mich auf Dein Feedback. Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. Jetzt hier zum kostenlosen Podcast-Workshop anmelden: https://Podcastkurs.com +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ So fing alles an. Hier geht´s zur allerersten Episode von TomsTalkTime.com – DER Erfolgspodcast. Und ja, der Qualitätsunterschied sollte zu hören sein. Aber hey, das war 2012…
„Wenn du den Kontakt abbrichst, bringe ich mich um.“ - Wenn die eigene Mutter mit Suizid droht, zieht das Betroffenen von einer Sekunde auf die andere den Boden unter den Füßen weg. Aber ist es wirklich eine echte Gefahr oder einfach nur die ultimative Form der emotionalen Erpressung?In dieser Folge sprechen wir darüber, warum toxische Mütter zu dieser „nuklearen Waffe“ der Manipulation greifen, warum pauschalisierende Stammtisch-Weisheiten wie „Wer damit droht, macht es eh nicht“ trotzdem super gefährlich sind und wie du mit einer Suiziddrohung deiner Mutter am besten umgehst, ohne dich in Schuldgefühlen zu verlieren oder in Panik zu verfallen.RESSOURCEN AUS DER FOLGEKostenloser Parentifizierungs-Test: Finde heraus, ob du als Kind die Rolle der Eltern für deine Mutter übernehmen musstest und wie dieses Muster dich heute noch beeinflusst:>> Zum kostenlosen Parentifizierungs-TestDiese Folge als Blogpost:Du möchtest die wichtigsten Hintergründe und konkreten Handlungsschritte noch einmal in Ruhe nachlesen? Im ausführlichen Blogpost findest du alle Infos und Schritte nochmal verschriftlicht:>> Zum Blogpost „Mutter droht sich umzubringen: Emotionale Erpressung oder echte Gefahr?“Wichtiger Hinweis: Wenn du oder jemand, den du kennst, sich in einer akuten psychischen Krise befindet oder Suizidgedanken äußert, wende dich bitte sofort an den Notruf (112 oder 110) oder kostenfrei an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222.____________NARZISSTISCHE MUTTER ODER NICHT?!Du bist dir unsicher, ob deine Mutter narzisstisch ist?Mach meinen kostenlosen Test und in unter 4 min weißt du mehr!>> Zum Narzisstische-Mutter-TestHEILUNG JA, ABER WO STARTEN?Du willst deine Mutterwunde angehen, aber du weißt gar nicht wo du starten sollst?Meine kostenlose Standort-Analyse sagt es dir!>> Zur Standort-Analyse____________
Über eine Million Margin Calls in einem Sommer, und die Betroffenen waren mehrheitlich unter 30. Was der Crash in Südkorea über dein Depot sagt. Jetzt anhören.
Verschiedene Beratungsstellen berichten seit dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt von einer Zunahme rassistischer und antisemitischer Gewalt. Sie fordern eine stabile Finanzierung der Arbeit mit Betroffenen.
Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit: Laut der österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) sind hierzulande rund 1,9 Millionen Menschen von chronischen Kreuzschmerzen oder anderen Rückenleiden betroffen. Frauen leiden häufiger darunter – laut einer ÖSG-Umfrage jede zweite Frau über 65 Jahren. Bei Männern sie die Schmerzen erst ab dem 80. Lebensjahr so weit verbreitet. Doch Rückenweh ist nicht gleich Rückenweh: Einerseits können ernstere Erkrankungen wie Krebs, ein Bandscheibenvorfall oder Rheuma dahinterliegen, andererseits leiden die meisten Betroffenen unter unspezifischen Rückenschmerzen, bei denen keine einzelne Ursache diagnostiziert werden kann. Oft haben die Schmerzen dann mehrere Ursachen wie Bewegungsmangel, eine Überanstrengung bestimmter Muskeln, eine falsche Haltung oder auch Stress. Kleine Veränderungen im Lebensstil können in vielen Fällen einiges bewirken. Was man im Alltag beachten sollte, welche Übungen helfen und warum bestimmte Sportarten kontraproduktiv sein können, besprechen wir in der neuen Folge "Besser leben".
Die Betreiber der luschen Swiss-Nova-Seiten erhöhen den Druck. Sie setzen ein Schweizer Inkassobüro auf die Betroffenen an. +++ Weiteres Thema: Darf ein Anwalt das Erstgespräch verrechnen?
Rund 155 Millionen Franken zahlt der Bund jährlich an Behindertenorganisationen. Menschen mit psychischen Behinderungen erhalten derzeit im Verhältnis weniger Geld als solche mit einer Sinnes- oder körperlichen Behinderung. Muriel Langenberger von Pro Mente Sana zeigt die Folgen auf. Weitere Themen: · Noch immer harren in Ceuta, in der spanischen Exklave auf dem afrikanischen Kontinent, mehrere Hundert unbegleitete Kinder und Minderjährige aus. Wie es ihnen geht, beschreibt «Spiegel»-Reporterin Zoé Kammermann. Sie war vor Ort und steht mit einigen der Betroffenen in Kontakt. · Das Memorandum of Understanding zwischen den USA und Iran ist offiziell Geschichte. Anfang der Woche ist die Frist von 60 Tagen verstrichen, in der es hätte Verhandlungen geben sollen. Roland Popp, Nahost-Experte an der Militärakademie der ETH Zürich, zieht Bilanz. · Auch die neuesten Gespräche bringen keinen Durchbruch in der Gazafrage. Israel und die Hamas halten nach den Gesprächen mit dem US-Gesandten Jared Kushner an ihren Forderungen fest. Nahost-Kennerin Gudrun Harrer schätzt die aktuelle Situation ein.
Beim Umsiedlungsprojekt im Bündner Bergsturz-Dorf Brienz gibt es einen Rückschlag. Der Standort Vazerol West, der Wunschstandort der meisten Betroffenen, fällt vorerst weg. Einzelne Berechtigte wollen ihre Baulandrechte nicht verkaufen. Weitere Themen: · Passagier-Katamaran rammt Hafenmauer in Konstanz - 12 Verletzte. · Stadtfeste in St.Gallen und Chur trotzen der Hitze. · Thurgauer SVP-Ständerat Jakob Stark verzichtet auf weitere Amtszeit. · St. Galler Stadtrat Peter Jans tritt per Mitte 2027 zurück. · Fenster, die einem Hurrikan standhalten aus Frauenfeld: Was bringt das der Branche?
Tausende junge Menschen haben heute Papst Leo XIV. beim Jugendtreffen in Assisi empfangen ++ 170.000 Menschen leben in Österreich mit einer Form von Demenz. Hilfe brauchen nicht nur die Betroffenen sondern auch die Angehörigen ++ Vor einer neuen atomaren Eskalation und einer zunehmenden Geringschätzung des Völkerrechts hat der Wiener evangelische Superintendent Matthias Geist gewarnt ++Moderation: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 06.08.2026
Menschen mit ADHS empfinden vieles intensiver: Xenia weiß, dass Dating kräftezehrend sein kann. Eine psychologische Psychotherapeutin empfiehlt Betroffenen daher, in der ersten Datingphase zurückhaltender zu sein und sich selbst zu regulieren.**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Xenia, hat ADHS und erzählt von ihren Dating-Erfahrungen Gesprächspartnerin: Dr. Rosalie Weigand, psychologische Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie Gesprächspartner: Dr. Martin Winkler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt der Falkenried Caduceus Klinik in Bad Bevensen Autorin und Host: Caro Nieder Redaktion: Friederike Seeger, Anne Bohlmann, Christian Schmitt Produktion: Dorothee Lohse, Philipp Adelmann, Choukri Gustmann**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:ADHS in Beziehungen: Wie finden wir einen gemeinsamen Rhythmus?Selbstdiagnose-Trend: Haben wir alle ADHS?Liebe und Psyche: Wie sich ADHS auf unser Liebesleben auswirken kann**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Das Frühjahr gilt als schwere Zeit für Allergiker. Aber Hitzesommer und der Klimawandel machen es Betroffenen zunehmend schwer. Wenn es warm und trocken ist, können sich Pollen und Allergene ideal verbreiten. Durch den Klimawandel verlängert sich zudem die Pollen-Saison. Ein höheres Pollen-Vorkommen kann zu schweren allergischen Reaktionen führen. Ein Facharzt gibt Tipps, wie Allergiker gut durch den Sommer kommen und was wir alle gegen Hitzestress tun können.
Bundesfamilienministerin Karin Prien will beim Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende kürzen. Welche Auswirkungen das für die Betroffenen hätte, erklärt Aktivistin Delia Keller. Von WDR 5.
Die Kindheit von Dennis Stratmann war geprägt von der Schizophrenie des Vaters. Später erlebte auch er mehrere Psychosen. Heute hat er einen Weg gefunden, mit der Krankheit umzugehen – und hilft als Genesungshelfer anderen Betroffenen. Schreyl, Marco www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Was bedeutet es, wenn ein Mensch emotional nicht verfügbar ist? Zugegeben, die Erklärung fällt uns zunächst gar nicht so leicht, obwohl Ann-Marlene und Caro schon des Öfteren Menschen begegnet sind, die ihre Emotionen fest unter Verschluss halten. Oft lösen emotional nicht verfügbare Menschen beim Gegenüber zunächst mal eine Irritation aus. Etwas ist anders. Es entsteht keine echte Verbindung, die großen Emotionen, gemeinsames ausgelassenes Herumalbern etwa bleibt genauso aus, wie intensive Auseinandersetzungen. All das hat viel mit Schutz zu tun - und, wie so oft, auch mit Scham. Wie entsteht emotionale Nicht-Verfügbarkeit? Wie geht es Betroffenen und ihren nahen Personen? Und wie sieht der Weg zurück ins Spüren aus? Fragen über Fragen, denen wir uns heute annähern.
Sehstörungen, Übelkeit und vor allem: entsetzliche Kopfschmerzen... Migräne setzt die Betroffenen oft für mehrere Tage Schachmatt. PD Dr. Stephanie Förderreuther vom oberbayerischen Kopfschmerzzentrum erklärt, was hilft.
Die nächste Hitzwelle steht kur bevor: In der Schweiz und in Deutschland soll es aufs Wochenende wieder tagelang zu Temperaturen über 30 Grad kommen. Auch die Spitäler dürften sich bereits wieder darauf vorbereiten. Denn während der letzten Hitzewelle starben in Deutschland allein in der letzten Juniwoche 4300 Menschen an den Folgen der Hitze - vier von fünf Betroffenen waren über 75 Jahre alt. Warum die Hitze besonders Senioren körperlich zusetzt, erklärt der NZZ-Wissenschaftsredaktor Michael Brendler. Einerseits lasse die Funktion der Schweissdrüsen im Alter nach: Älteren Menschen fällt es schwerer, zu schwitzen und damit ihren Körper zu kühlen. Gleichzeitig erweitern sich die Hautgefässe nicht mehr so gut wie früher: Die Hautdurchblutung wird schlechter, und der Kreislauf kann innere Wärme schlechter nach aussen abtransportieren. Welche einfachen Massnahmen dagegen helfen und warum ein Medikamentencheck vor jeder Hitzewelle Sinn macht, erklärt Michael Brendler in dieser Folge von NZZ Akzent. Heutiger Gast: Michael Brendler, Wissenschaftsredaktor Host: Alice Grosjean Produktion: Benjamin Gysler Hier findet ihr die Medikamentenliste von der Universität Köln: https://allgemeinmedizin.uk-koeln.de/?pbid=354346%20Calor-Liste Zu Michaels Analyse über Hitzeverträglichkeit im Alter geht es [hier entlang.](https://www.nzz.ch/wissenschaft/hitze-und-alter-wann-werden-hohe-temperaturen-gefaehrlich-ld.10014822) Weitere Artikel von Michael bei der NZZ [findet ihr hier. ](https://www.nzz.ch/impressum/michael-brendler-ld.1881606) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wie kommt die Forschung voran - und was hilft den Betroffenen, während sie auf Heilung warten? Weil schon geringste Reize für Menschen mit ME/CFS eine Herausforderung sein können, bieten wir für dieses Feature eine reizreduzierte Fassung an. Weingart, Christopher www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Ein ehemaliger Grossrat aus dem Kanton Aargau soll sich immer wieder an bewusstlosen Opfern vergangen und diese dabei gefilmt haben. Unter den drei Betroffenen waren seine damalige Partnerin Iwona L. und deren damals minderjährige Tochter Paula L. Gegenüber dem Recherchedesk von Tamedia schilderten sie ihr Martyrium. Sie wollen anderen Opfern Mut machen. Der Beschuldigte sitzt seit bald drei Jahren in Untersuchungshaft. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Aargau Anklage erhoben. Sie wirft ihm unter anderem mehrfache Vergewaltigung und sexuelle Handlungen mit Kindern vor. Der ehemalige Politiker bestreitet, jemanden mit K.o.-Tropfen sediert zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung. Es ist eine Geschichte, wie sie die Schweiz in dieser Form wohl noch nie erlebt hat. Und sie wirft Fragen auf, die über den konkreten Fall hinausgehen: Warum betäuben Täter ihre Opfer? Wie kommen solche Übergriffe ans Licht? Und was machen Opfer dabei durch? Roland Gamp vom Tamedia Recherchedesk war an der Recherche beteiligt und hat mit Iwona und Paula L. gesprochen. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erklärt die Tragweite des Falls aus dem Aargau. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Martyrium von Paula und Iwona L. Teil 1 der Recherche: Paula und Iwona L. erzählen, was sie unter Patrick Frei erleben mussten Teil 2 der Recherche: Statt zu helfen, leiteten die Behörden die Ausschaffung der Opfer ein Politikerinnen über Missbrauchsfall: Der Umgang der Behörden spaltet die Parteien K.-o.-Tropfen: Verdachtsfälle steigen, Nachweis ist schwierig Psychiater im Interview: Warum Täter ihre Übergriffe filmen Hilfe bei sexualisierter und häuslicher Gewalt Hier finden Betroffene und Drittpersonen Unterstützung: Im Notfall: die Polizei alarmieren (Tel. 117), medizinische Hilfe anfordern (Tel. 144). Unter der nationalen Opferhilfe-Nummer 142 erhalten Gewaltbetroffene sowie deren Angehörige rund um die Uhr eine kostenlose und vertrauliche Beratung. Die Opferhilfe Schweiz bietet für Betroffene und deren Umfeld auch in jedem Kanton kostenlose, vertrauliche und anonyme Beratung. Weibliche Betroffene finden in den Frauenhäusern Zuflucht, für Männer bietet der Verein Zwüschehalt entsprechende Plätze an. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung und bisher kaum erforscht. Es gibt noch keine Behandlung, die ME/CFS heilt. Neben schwerem Leid für die Betroffenen verursacht die Krankheit auch immense gesellschaftliche Kosten für Deutschland. Mehr Infos gibt es auf der Webseite der ME/CFS Research Foundation. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-mecfs
Tim hat seit Jahren starke Flugangst. Doch dieses Jahr will er die Familie seiner Freundin in Brasilien besuchen. Daher sitzt er in einem Flugangst-Seminar mit rund 100 anderen Betroffenen. Das Ziel: Gleich gemeinsam in den Flieger zu steigen, die Angst nicht wegzudrücken, sondern zuzulassen und sie so langfristig zu überwinden. Wir sind dabei, wenn Psychologe und Angst-Experte Prof. André Wannemüller erklärt, wie Flugangst entsteht, warum das Gehirn sie hochschaukelt und welche Übungen im Seminar auf den Ernstfall im Flieger vorbereiten. Wird das Tim helfen? Und ist es wirklich eine gute Idee, mit 100 anderen Flugängstlichen gemeinsam in den Flieger zu steigen?
ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung und bisher kaum erforscht. Es gibt noch keine Behandlung, die ME/CFS heilt. Neben schwerem Leid für die Betroffenen verursacht die Krankheit auch immense gesellschaftliche Kosten für Deutschland. Mehr Infos gibt es auf der Webseite der ME/CFS Research Foundation. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-mecfs
Die meisten Menschen wünschen sich eine gerechte Welt. Doch genau dieser Wunsch kann dazu führen, dass wir Ungerechtigkeiten übersehen oder Betroffenen unbewusst eine Mitschuld geben. Der Sozialpsychologe Andreas Zick erklärt, warum der sogenannte Glaube an die gerechte Welt so tief in uns verankert ist und welche Folgen er für unser Denken hat. Außerdem geht es um die Frage: Wie funktioniert eigentlich ein Kühlschrank? Zum Podcast „WELTMeister“ geht es hier: Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/weltmeister/id1852960967 Spotify: https://open.spotify.com/show/7CX3rSNRL11YEnW7IzkWIS Produktion: Sermet Agartan Redaktion: Fiona Wink "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Wie redet man über bekannte Verbrechen? Welchen Platz räumt man Opfern und Betroffenen ein, und wie viel den Täter:innen? Wir haben eine kleine Extrafolge aufgenommen: Es geht um das Buch Bright Young Women von Jessica Knoll. Wir haben uns mit Alex von Wahre Verbrechen zusammen gesetzt und über das Buch und über True Crime geredet. Das Buch war unser Pupkins Buchclub Pick für den Juni. Thema: Gerechtigkeit.Inhaltswarnung: Explizite Gewalt,SHOWNOTES:Alex' Podcast "Wahre Verbrechen" findet ihr überall, wo es Podcasts gibt und bei Instagram @wahre_verbrechen_podcastDanke an unsere Werbepartner:Lassie:Lassie schützt bereits hunderttausende Pfoten - willst du auch vorsorgen? Schau vorbei auf www.lassie.de und sichere dir 15€ Rabatt mit unserem Code PUPPIES15Holy: Mit unserem Code PUPPIES spart ihr 10 Prozent bei Holy und als Neukund:innen bekommt ihr bis zum 19.7 einen Thermoshaker zu eurem Starter Set Deluxe dazu. Hier entlang!Hier findet ihr alle Links zu all unseren aktuellen Werbepartnern, Rabatten und Codes:https://linktr.ee/puppiesandcrimeSOCIAL MEDIAInstagram: @Puppiesandcrime - https://www.instagram.com/puppiesandcrime/?hl=deTiktok: @puppiesandcrime.podcast - https://www.tiktok.com/@puppiesandcrime.podcastFacebook: https://www.facebook.com/PuppiesandCrimeEmail: puppiesandcrime@gmail.com------- Happy Summer :) --------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Guten Morgen! Gestern, am französischen Nationalfeiertag, lud Frankreichs Präsident Emmanuel Macron 24 Staats- und Regierungschefs auf die Champs-Élysées zur bislang größten Militärparade des Landes. Unter den Gästen waren auch Bundeskanzler Friedrich Merz, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nebst seiner Frau Olena Selenska als auch der noch amtierende britische Premierminister Keir Starmer. Das Elysée kommentierte, Frankreich wolle damit „seine strategische Autonomie und das strategische Erwachen Europas“ würdigen. Um Würdigung ging es auch im Ahrtal. Bei einer Gedenkveranstaltung wurde der Opfer der Flutkatastrophe vor fünf Jahren gedacht. Aber auch der vielen Helfer und Einsatzkräfte, die vielfach freiwillig aus ganz Deutschland kamen und den Betroffenen tätig zur Seite standen. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder bat in diesem Zusammenhang um Entschuldigung für das Versagen des Staates.
Im März 2026 hat die Schufa ein neues System eingeführt, das digitaler, für Verbraucherinnen und Verbraucher verständlicher und vor allem transparenter sein soll. Jetzt zeigt eine gemeinsame Recherche von NDR und Süddeutscher Zeitung: Die größte deutsche Auskunftei speichert die Daten von Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern viel länger als bisher bekannt – ohne, dass die Betroffenen davon wissen. In dieser 11KM-Folge erzählt NDR-Journalist Peter Hornung, wie er und seine Kolleginnen und Kollegen der bislang unbekannten Datenbank auf die Spur gekommen sind und welche Folgen die Recherche für die Schufa haben könnte. Hier geht's zur Berichterstattung auf tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/schufa-verbraucher-daten-100.html Hier kommt ihr zu unserer früheren 11KM-Folge „Blackbox Schufa: Ein umstrittenes System”: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a87b992fe0917d6a/ Hier geht's zu "Deutsch. Jüdisch. Sicher? – Maccabiah. Sportfest im Krieg” unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/maccabiah?audio=11km Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jonas Helm Mitarbeit: Niklas Münch, Lukas Waschbüsch Host: Kevin Ebert Produktion: Viktor Fölsner-Veress, Fabian Zweck, Lorenz Kersten, Jürgen Kopp Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Finnland gilt laut Weltglücksbericht als das glücklichste Land der Welt. Doch eigentlich steckt das Land in einer wirtschaftlichen Krise, es hat die höchste Arbeitslosenquote in ganz Europa. Besonders der Einbruch der Handelsbeziehungen zu Russland nach dem Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die heimische Holz- und Baubranche schwer getroffen. Die sozialen Folgen dieser Entwicklung sind gravierend, die Jugendarbeitslosigkeit hat mittlerweile die 20-Prozent-Marke überschritten. Ein extrem ausgebautes Sozialsystem fängt die Betroffenen zwar finanziell auf, nimmt vielen jedoch auch den Anreiz zur aktiven Arbeitssuche. Inmitten von Lethargie und zunehmenden psychischen Problemen der jüngeren Generation droht die traditionelle finnische Eigenschaft «Sisu» – der unbändige Wille, niemals aufzugeben – verloren zu gehen. Doch es gibt auch noch Erfolgsgeschichten. Gast: Linda Koponen, Nordeuropa-Korrespondentin Host: Antonia Moser Redaktion: Marlen Oehler Hier findet ihr Lindas [Finland-Reportage zum Nachlesen in der NZZ: https://www.nzz.ch/international/finnland-gluecklichstes-land-hoechste-arbeitsloslosigkeit-ld.10006889 Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen: https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast
UN ruft USA und Iran zum Einstellen der Angriffe auf / Tote durch Angriff Israels in Gaza-Stadt / Israel wählt im Oktober neues Parlament / Australien sucht nach Betroffenen von Brand in Bangkok / Neue Standards gegen Rassismus für Universitäten / Österreich: Feuerwehr liefert Wasser in die Steiermark / Tennis: Zverev verliert Wimbledon-Finale gegen Sinner
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um sexualisierte Gewalt. Als kleines Kind sieht Maria in der Oper, wie sich Daphne in einen Baum verwandelt, um dem Zugriff des Gottes Apollo zu entkommen. Jahrzehnte später erkennt sie sich plötzlich selbst in dieser Geschichte wieder. Denn auch Maria gerät in das Umfeld eines Mannes, der mächtig, angesehen und für viele nahezu unantastbar wirkt. Nachdem Maria sich mehrfach auf einer renommierten Musikhochschule beworben hat, aber nie eingeladen wurde, spricht sie bei dem Präsidenten vor. Ihrer Meinung nach gehe das Verfahren nicht mit rechten Dingen zu. Doch Friedrich Dornfeld interessiert sich offenbar nicht nur für ihre Bewerbungsunterlagen. Hinter den schweren Türen seines Präsidentenzimmers beginnt für Maria etwas, das sie noch Jahrzehnte später verfolgen wird. In dieser Folge “Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” geht es um einen der ersten großen deutschen MeToo-Prozesse. Es geht darum, wieso vermeintliche Täter von vielen als Opfer eine Kampagne gesehen werden und von Systemen, die Machtmissbrauch begünstigen. Außerdem geht es um das Phänomen, dass man seinem Idol vorgeworfene Taten nicht zutraut und wir sprechen über und mit Betroffenen, die oft erst dann den Mut finden, ihre Stimme zu erheben, wenn sie merken, dass sie nicht allein sind. Expert:innen dieser Folge: Psychotherapeutin, Podcasterin und Autorin Franca Cerutti → Ihren Podcast “Psychologie to go” findet ihr hier: https://psychologie-to-go.podigee.io/ Opern- und Konzertsängerin, Gesangspädagogin und Lehrbeauftragte an der Hochschule Würzburg Julia Küßwetter **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Viviane Jehlenz Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: „Abel und Kollegen“; Benedikt Müller **Quellen (Auswahl)** Urteile des Amtsgerichts und des Landgerichts liegen uns vor Aus Resozialisierungsgründen haben wir uns diesmal dazu entschieden, keine Quellen zu verlinken, die Rückschlüsse auf beteiligte Personen zulassen oder weiterführende Hinweise liefern, die über die Informationen in unserer Folge hinausgehen. **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio