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Am 29. Februar, dem seltensten Tag im Kalender, ist der offizielle Rare Disease Day. In Nicht-Schaltjahren - wie 2026 - findet er am 28. Februar statt. Rund um den Globus finden dann Aktionen statt, die die Sichtbarkeit von seltenen Erkrankungen erhöhen und Solidarität mit den Betroffenen zeigen. Auch Martin und Daniel feiern den besonderen Tag in dieser Episode, die vollgepackt ist mit Updates aus Forschung, Neuigkeiten aus Medizin und handfesten Tipps, wie auch ihr eine Beitrag zum diesjährigen Rare Disease Day leisten könnt
Viele bekannte Synchron-Sprecherinnen und Sprecher, die normalerweise auch in Netflix-Produktionen zu hören sind, stehen derzeit nicht im Tonstudio, so die Einschätzung von Anna-Sophia Lumpe vom Verband Deutscher Sprecher:innen (VDS). Die Sprecherinnen und Sprecher nutzen diese Verweigerung vor allem auch als Protestsymbol, das sich gegen eine neue Klausel zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz richtet. Netflix fordert darin die Zustimmung, Sprachaufnahmen für das Training entsprechender Systeme nutzen zu dürfen – ohne dafür zu zahlen und ohne den Betroffenen eine Wahl zu lassen. Denn wer die neuen Vertragsmodalitäten nicht unterzeichnen will, bekommt keine Alternativ-Option und kann folglich auch nicht für den Streamer arbeiten. Aus Sicht der Synchron-Schauspieler und Schauspielerinnen bergen die neuen KI-Kontrakte nicht nur aufgrund der Vergütung Brisanz, sondern auch, weil sie nicht genau wissen, was mit ihrem Stimm-Material zukünftig genau im KI-System gemacht wird, sprich wozu es verwendet, wohin es entwickelt wird. Wehren können sich die fraglichen Protagonisten bei einmal gegebener Zustimmung nur schwer, weil sie gleich eine Rechteabtretung an der eigenen Stimme für 50 Jahre beinhaltet. Bei vielen im Verband klingt daher die Befürchtung mit durch, ob kurz oder lang unkalkulierbarer Weise an der Abschaffung des eigenen Arbeitsplatzes mitzuwirken, perspektivisch mit dem eigenen Material also synthetisch generierte KI-Stimmen und Deepfakes auszubilden, die sie irgendwann ersetzen könnten - Sie sehen die gesamte Synchronisationskultur in Gefahr. Zwar betont Netflix aktuell, dies nicht tun zu wollen, klar geregelt sind die fraglichen Aspekte in den neuen KI-Klauseln allerdings nicht – die Sprecherinnen und Sprecher hätten nach jetzigem Stand aufgrund der fehlenden dezidierten Leitplanken folglich wenig Handhabe, wenn dies dennoch passieren sollte.
Tupper war gestern – heute heißt das Versprechen „Frische“ und kostet schnell mehrere hundert Euro. Das österreichische Unternehmen Ringana verkauft „Frischekosmetik“, Beauty-Drinks und Nahrungsergänzung – über ein Multi-Level-Marketing-System mit rund 30.000 Vertriebspartner:innen. Doch wie fair ist dieses Geschäftsmodell wirklich? Wer verdient – und wer bleibt auf den Kosten sitzen? Unsere Kollegin Susan Penack war undercover bei einem „Fresh Date“, hat Produkte für 180 Euro im Monat getestet – und mit Expertinnen, Aussteigerinnen und Betroffenen gesprochen. Alles, was ihr zu Ringana wissen müsst, erfahrt ihr in dieser Folge 10 Minuten Wirtschaft. Susans fyi-Reportage: Das System Ringana: Undercover beim „Fresh Date“ https://www.youtube.com/watch?v=II1BPkdAr8o
Obszöne Sprüche, anzügliche Blicke, Anhupen: “Catcalling” ist eine Form von sexualisierter Gewalt. Häufig beginnt sie schon im Kindesalter. Katharina Krawiec hat mit Betroffenen gesprochen. Von Katharina Krawiec.
Wissenschaftlich ist offenbar nichts dran an den Klischees über Boomer, Gen Z oder Millennials. Die einen hätten geradezu preußische Arbeitsmoral, die anderen vor allem Freizeit oder Selbstverwirklichung im Kopf. Alles nur Pauschalaussagen? Aber warum halten sich die Generationenklischees dennoch hartnäckig? Wir haben nachgefragt: bei Experten und Betroffenen. Von Marlis Schaum.
Die Lage am österreichischen Arbeitsmarkt ist durchaus angespannt – Anfang Februar wurde Julia Kröll zur neuen AMS-Chefin in Salzburg ernannt. Die Expertin erklärt in einer neuen Folge „Die gefragte Frau“, warum der Salzburger Arbeitsmarkt besonders dynamisch ist, welche Personengruppen häufiger arbeitslos sind, wie es Betroffenen geht, wenn sie über lange Zeit hinweg keine Stelle finden und welche Initiativen geplant sind, um vor allem Frauen und ältere Personen vor Langzeitarbeitslosigkeit zu bewahren.
Trauer gehört zum Leben – aber sie fühlt sich für jeden Menschen anders an. Diana Michel ist Trauer- und Lebensbegleiterin. Sie unterstützt Einzelpersonen, Familien und Unternehmen in Phasen tiefen Schmerzes und schweren Abschieds. Dabei geht es nicht nur um den Verlust durch den Tod eines geliebten Menschen – auch andere Brüche im Leben, wie ungewollte Kinderlosigkeit, Trennung, der Verlust von Gesundheit, Arbeit oder Lebensplanung, bringen uns in Berührung mit Trauer und Fragen, von denen wir oft nicht wissen, wie wir sie stellen sollen.In unserem Gespräch öffnen wir einen Raum für diese Themen. Was bringt Trauer mit sich? Warum ist Kommunikation in diesen Phasen so kompliziert? Was kann man als trauernder Mensch tun? Und wie geht man als Außenstehender mit Betroffenen um?Diese Folge bietet einen ehrlichen Blick auf Trauer in unterschiedlichen Facetten und lädt dazu ein, Verlust als Teil des Lebens wahrzunehmen – ohne zu verdrängen, ohne zu vereinfachen.https://www.lebenswege-michel.de/
Auch lange nach der Corona-Infektion leiden Betroffene von Long Covid noch unter den Folgen. Über das Leiden der Betroffenen und den Stand der Forschung sprechen wir mit Immunologin Carmen Scheibenbogen und mit Sarah Müller, Deutsche Gesellschaft für ME/CFS e.V. Von WDR 5.
Sartori, Christina www.deutschlandfunk.de, Sprechstunde
Gefälschte Videoaufnahmen, sogenannte Deepfakes, sind keine Seltenheit mehr: Sie zeigen zum Beispiel Donald Trump in der Papstrobe oder Mona Vetsch, die für zweifelhafte Finanzseiten wirbt. Doch jetzt erreichen sie eine neue Dimension.Deepfakes sehen immer echter aus und die Maschen der Betrüger werden immer perfider. So auch im Fall von Markus. Kurz nachdem er einen unbekannten Facetime-Anruf annimmt, erhält er ein Video zugeschickt. Es zeigt ihn beim Masturbieren. Die Betrüger hatten das Video mit KI so manipuliert, dass die Szene echt wirkte. Dann drohen sie ihm, es zu verschicken, wenn er nicht zahlt.Auch an einer Schweizer Schule wurde kürzlich ein Fall bekannt, in dem Oberstufenschüler KI-generierte Nacktbilder von Mitschülerinnen über Snapchat verbreiteten.Wie funktionieren Deepfakes? Was bedeuten solche Aufnahmen für die Betroffenen? Und was können Behörden dagegen tun? Das erklärt Oliver Zihlmann, Leiter des Tamedia Recherchedesks in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Alexandra AreggerProduzentin: Valeria MazzeoMehr zu DeepfakesDie Recherche von Oliver Zihlmann zum Fall von MarkusDer KI-Nacktbild-Skandal an einer Schweizer SchuleSo ist die Rechtslage in der Schweiz bei Deepfakes Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Sie sind aggressiv, nehmen offen Drogen oder sitzen wie Zombies in der Ecke: Cracksüchtige haben das Stadtbild stark verändert. Suchthilfezentren versuchen, Betroffenen zu helfen. Doch die Droge stellt sie dabei immer wieder vor Herausforderungen. Drescher, Frank www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Eva (36) erkrankt 2021 schwer an Long Covid, wird zeitweise bettlägerig und schirmt sich komplett von Reizen ab. Ein Mind-Body-Therapieansatz bringt die Wende. Heute ist sie weitgehend genesen und gibt Betroffenen wie Angehörigen Hoffnung.
Vera ist 37 Jahre alt, Mama, Ergotherapeutin – und sie hat dreimal erlebt, wie Krebs ihr Leben anhält. 2022 die erste Diagnose. 2024 ein Rezidiv. 2025 ein triple-negatives Rezidiv im Lymphknoten – kurz bevor sie ihren Kinderwunsch verwirklichen wollte. In diesem tiefen Gespräch spricht Vera über: •
So hart gesellschaftliche Umbrüche für die direkt Betroffenen sind: Kämpfer, Bürger, Mitläufer, Täter, gibt es zusätzlich Kollateralgeschädigte, die wir nicht vergessen wollen: die Connaisseure der im Umbruch unvermeidlich untergehenden Kulturprodukte, der originären Kunst der überwundenen Verhältnisse. Hechelte man als Zoni Prä-89 noch jedem Hauch subversiven Kunstwerks hinterher: das nur im Westen erschienene Buch, der Film, der es gerade so durch die Zensur geschafft hatte und als kompromittiertes und meist ziemlich langweiliges Stück Zelluloid mit den immer gleichen Schauspielern deutlich braver war als erwartet, interessierte all das 1990 niemanden mehr. Dreißig Jahre später bekommt mich selbst ein guter Kundera kaum hinter dem Ofen hervor, sorry, Radim, zu viel Neues, Interessantes ist zu lesen, zu verstehen.Das gleiche Phänomen könnten wir nun, fünfunddreißig Jahre nach dem Mauerfall in den USA beobachten, wo aus einer fehlerhaften Demokratie ein waschechter Polizeistaat gemacht werden soll und keinen Redneck, keine Bluestate-Intellektuelle oder gar oppositionelle Politiker scheint es groß zu interessieren und wenn sie mal den Anschein erwecken, bleiben sie ratlos im Angesicht der Faschisten, als ob es keine Erfahrungen gäbe, wie mit solcherlei Vandalismus umzugehen sei.Das ist furchtbar für alle, die nicht weiß genug sind und von frisch angeheuerten Schergen der Ausländerbehörde ICE auf offener Straße entführt werden, furchtbar für die Angehörigen der Engagierten, die beim Versuch, das zu verhindern, erschossen oder schwer verletzt werden.Wie bekomme ich jetzt bloß die Kurve zur Kunst?Fangen wir noch mal an: War es das mit der liberalen Demokratie in den USA? Kommt jetzt der Polizeistaat von New Hampshire über Minnesota bis San Francisco? Und: war der nicht schon immer? Fing es nicht mit dem Sheriff an, damals, vor zweihundert Jahren, der den Bandenführer eigenhändig aufknüpfte, statt auf den Friedensrichter zu warten, der den Schänder am Ende freispricht? Und ließ zur selben Zeit nicht sein Kollege in den Südstaaten die Rollos runter, weil vor seinem Fenster der Plantagenbesitzer einen Sklaven teeren und federn ließ, weil sich seine Tochter in ihn verknallt hatte und die beiden abhaun wollten? “Was ist neu an Polizeiwillkür?”, kann man fragen.Neu ist die Haltung, vertreten von der amtierenden Regierung, dass das alles genau so in Ordnung war und gerne wieder so sein soll. Selbst im grimmigsten Western der die Geschehnisse verarbeitet, kommt am Ende der Friedensrichter und tadelt den Sheriff, damit der Zuschauer weiß, wo law her- und order hinkommt. Und 1861 wurde vom Norden ein ganzer Bürgerkrieg losgetreten, damit die Lynchjustiz im Süden ein Ende habe. Heute korrumpiert die Regierung die Justiz und erklärt zur Legende, dass es im Amerikanischen Bürgerkrieg um die Abschaffung der Sklaverei ging, erklärt stattdessen in Republikanischen Bundesstaaten eine Mindeheitenmeinung zum Curriculum, die versucht den Bürgerkrieg zum Kampf um die Rechte von Bundesstaaten zu machen.“Ok,” so die Frage, “wir sehen den Umbruch, aber was hat das mit der amerikanischen Kultur zu tun?”Die Antwort: “Rambo I - First Blood.”Der Vietnamrückkehrer Sylvester Stallone wird dort von einer Horde selbstgerechter Dorfbullen mit viel Munition und wenig Skill in Grund und Boden geschossen und es ist von Anfang an klar, auf wessen Seite man steht, wer der Gute ist, wer die Bösen sind. Und das wäre heute anders! Denn da bezeichnen Trump & Co. den auf offener Straße hingerichteten Krankenpfleger im Veteranenkrankenhaus, Alex Pretti, als Aufständigen, als Unruhestifter, als “would-be assassin“ gar. Nichts davon ist wahr. Die dummen Bullen aus Rambo I sind an der Macht. Das versaut den Filmgenuss, zu krass ist das Umkippen der Realität und kein Happy End in Sicht.Nun ist der Spin des ersten Rambo-Films - Hero: gut, Bullen: böse - ja eher ungewöhnlich. Normalerweise sind die FBI-Beamten clever, der Sheriff gutmütig mit Schmerbauch und großem Herz, und der Anwalt gewieft, wie er das Justizopfer raushaut. Aber, leider, auch so herum funktioniert die Kulturverlusttheorie: der ganze s**t ist vor dem Hintergrund von ICE-Konzentrationslagern und dem sinnlosen Erschießen von Bürgern einfach nicht mehr konsumierbar. Zumindest geht mir das so. Denn selbst wenn sich Kunstschaffende nicht dem Diktat der gesellschaftlichen Stimmung beugen (wie sie es im Allgemeinen wenigstens versuchen) und weiterhin die Heldenepen von Law und Order singen, die nötige kognitive Dissonanz, um das vergnügt zu konsumieren, kann ich nicht aufbringen.Ein paar Beispiele:Der letzte Reacher war nicht nur schlecht geschrieben, auch inhaltlich ist er nicht mehr haltbar. Wie kann man dem Buch die Story abnehmen, dass die Korruption im militärisch-industriellen Komplex durch den heldenhaften Einsatz moralisch aufrecht gehender Muskelpakete gestoppt werden kann, im Angesicht von Oracle, einem Privatunternehmen, das über die Jahre fast eine halbe Milliarde Dollar an die aktuelle Regierung spendete und im Gegenzug der US Air Force ihre Cloud verkauft? (Wer denkt, das sei ein Verlustgeschäft, hat das mit dem Technofeudalismus noch nicht verstanden.)Und selbst der letzte Michael Connelly, ein Lincoln Lawyer Thriller, der sich um die Verantwortlichkeit von AI Firmen für ihre Produkte und deren Konsequenzen kümmert und bei dem natürlich der gute Anwalt gewinnt, wirkt unglaubhaft, wenn sich die vorbildgebenden Firmen mit Millionenspenden an ihren Tanzbär passende Gesetze kaufen, die genau das im richtigen Leben verhindern. (Immerhin ist das Buch gut geschrieben und für ein solches Thema exzellent recherchiert).Gefühlt rutschen hier zwei Drittel der amerikanischen Popkultur in die Spalte “unlesbar”. Was bleibt da noch zu konsumieren? Vielleicht sowas:Oberflächlich nicht ganz so Fun wie ein brainless thriller von Lee Child wäre da zum Beispiel dieser Klassiker von Joseph Wambaugh: “Hollywood Station“. Erschienen in 2006, erzählt er als Episodenroman aus dem Alltag im titelgebenden Revier stationierter Streifenpolizisten. Das Ganze spielt Anfang der 2000er und die LAPD steht immer noch unter Beobachtung, nach den Misshandlungen Rodney Kings und den anschließenden Unruhen im Jahr 1992. Wir sagen zunächst “richtig so” und lernen sofort, dass nichts im Leben so eindeutig ist, wie man es auf dem Plenum, respektive am Tresen, postuliert, selbst hier in Germany. Die Lebensrealität so manchen Fußballfans jeglicher Vereinsaffilität ist das zustimmende Hochhalten der A.C.A.B.-Tapete samt obligatorischem Unvergessensgesang, um auf dem Weg vom Auswärtsspiel zum Bahnhof dann doch ganz froh zu sein, dass zwischen ihr und den Hansa-Idioten eine Hundertschaft steht. In dieser Hundertschaft steht dann so mancher gewaltbereite Neonazi, ein einzelnes schwarzes Schaf, keine Frage, absolut, das sagt ja auch die Polizeigewerkschaft, und neben dem faulen Apfel so mancher Idealist, der einfach der Fußballoma den unversehrten Nachhauseweg garantieren will. Dieses Spektrum, in letaler, erlebt die Los Angeleser Streifenpolizistin mit ihrem Partner in den seedy Hinterhöfen des Hollywood Boulevard und wir aufgeklärten Linksversifften müssen ein bisschen hart im Nehmen sein, wenn wir die Meinung der “boots on the ground” so ganz ungefilter zu lesen bekommen: Meinungen, nein: Urteile, man könnte fast sagen: Vorurteile, zu Minderheiten, zu Politikern, zu politischen Aktivistinnen, die wir glattweg als “rassistisch” abtun können, aber wenn die Meinungshabende dann vom schwarzen Pimp ein Auge ausgeschlagen bekommt und wir das alle haben kommen sehen, hinterfragen wir uns dann doch ein bisschen ergebnisoffener und exakt das ist es doch, was Literatur leisten soll. Ich als erklärter Todfeind der Kurzgeschichte bin natürlich gehandicapt ob der Struktur des Buches, aber da sich die Ministories am Ende zusammenfinden, ist das annehmbar. Es war die Zeit von “Smoke” und “Coffee and Cigarettes”, da konnte Joseph Wambaugh gar nicht anders.Deutlich neuer ist das (fast) Erstlingswerk des in den USA lebenden Tschechoslowaken Alexander Boldizar: “The man who saw seconds...”. Es ist noch nicht ins Deutsche übersetzt (er schreibt auf Englisch), aber das wird kommen, das Ding hat Preise gewonnen, es ist prädestiniert dafür, in einen erstklassigen Hollywoodthriller portiert zu werden und es ist frappierend aktuell, beginnt es doch mit einer klassischen Episode von Polizeiwillkür und endet in… man darf nicht spoilern, man darf nie spoilern, aber hier bei diesem Buch ist es noch verbotener als sonst. Nie wurde ein Buch geschrieben, welches von einem unrechtmäßigen Polizeistop in der New Yorker U-Bahn so exponentiell eskaliert. Man fragt sich alle Absätze, wie weit der S**t noch gehen soll, was denkt sich Boldizar als nächste Eskalationsstufe aus und man liegt immer daneben. Es ist ein “blast” in allen Wortsinnen und es ist, wie gesagt, hochaktuell.Hoffen wir, dass diese beiden Beispiele nicht die letzten einer untergegangenen Kultur sein werden. Ja, die, nennen wir sie: “Polizeikultur” in beiden Wortsinnen, als gelebte Handlung und als geschriebene Verarbeitung derselben, war nie frei von Dingen, die man kritisieren konnte, musste und vielleicht haben wir, und, wichtiger, die Amerikaner das nicht getan, was zweifellos zum heutigen Klima in den USA führt. Aber, sie war fun, sie war spannend, sie war interessant und man hatte als Europäer immer den bequemen Platz im Ohrensessel, von dem man aus sagen konnte “Ne... diese Amis, das könnte hier nie passieren!” und vielleicht nehmen wir die Ereignisse im beschriebenen und realen “Dort” zum Anlass, dass das “hier” auch so bleibt. Wenn der Preis dafür ist, dass man mal wieder ein anderes Genre lesen muss, bezahle ich den traurig grummelnd. This is a public episode. 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20 Millionen Erwachsene in Deutschland leben mit Adipositas — dazu kommt inzwischen jedes 6. Kind. Moni & Gert Bischoff leiten eines der größten ernährungsmedizinischen Zentren des Landes und behandeln täglich eine Krankheit, die oft als persönliches Versagen missverstanden wird. Sie zeigen, warum klassische Tipps wie „weniger essen, mehr bewegen“ zu kurz greifen, weshalb emotionales Essen bei rund 80 % der Betroffenen eine Rolle spielt und warum Deutschland tausende Euro für Behandlung, aber nur wenige Euro für Prävention ausgibt. „Adipositas ist eine chronische Erkrankung — kein kosmetisches Problem“, sagen sie und erklären, warum Genetik, Psyche und Lebensumstände stärker wirken als Disziplin oder Diäten.► Zum ZEP: https://www.barmherzige-muenchen.de/zentren/zep-zentrum-fuer-ernaehrungsmedizin-und-praevention/das-zep.html► TOP-Dog Podcast auf Youtube: https://www.youtube.com/@basti.pfaffi► TOP-Dog Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/4EYT0zHpmx4Udew3qNhRzr► TOP-Dog Podcast auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/top-dog-podcast/id1529007507► LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sebastian-pfaffenzeller/ ► Instagram: https://www.instagram.com/basti.pfaffi/► TikTok: https://www.tiktok.com/@basti.pfaffi► Zur Promo Event GmbH: https://promo-event.de► Falls du ein offenes Ohr brauchst: https://calendly.com/sebastian-pfaffenzeller/meeting► Falls du uns unterstützen möchtest: https://www.paypal.com/ncp/payment/JSJB9PEWA6YC6
Sexualisierte Gewalt in Kirchen ist kein Randthema. Sie erschüttert Vertrauen, schadet Körpern und Seelen und stellt Glauben, Gemeinschaft und Gottesbilder radikal infrage. In dieser Folge spricht Tobias Künkler mit Ille Ochs und Brigit Mattausch über das, worüber Kirchen lange geschwiegen haben: sexualisierte Gewalt im kirchlichen Kontext. Gemeinsam diskutieren sie kritisch die Ergebnisse der empirica Sexualitätsstudie. Es ist ein Gespräch über Schmerz und Scham, über Ohnmacht und Machtmissbrauch – und zugleich über Verantwortung, Aufarbeitung und die Frage, wie Heilung möglich werden kann.Ille Ochs, Jahrgang 1954, lebt mit ihrem Mann in Iserlohn. Mit62 Jahren schrieb sie ihre Geschichte von sexualisierter Gewalt durch ihren Vater nieder, von deren Auswirkungen auf ihr Leben, dem Weg ihrer Aufarbeitung und der Heilung ihres Gottesbildes. Birgit Mattausch. Die Pastorin und Autorin beschäftigt sichseit dem Erscheinen der großen ForuM-Studie zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche mit der Frage nach Aufarbeitung und Machtsensibilität. Gemeinsam mit Betroffenen erarbeitet sie Möglichkeiten, Sprache undGottesdienste machtsensibler zu gestalten. Außerdem gibt sie auf ihrem Instagramkanal @frauauge und in ihren Texten immer wieder dem Thema Aufmerksamkeit, Reichweite und Stimme. Shownotes:Mehr Informationen zur empirica Sexualitätsstudie unter www.sexualitätsstudie.deBirgit MattauschInstagram: @frauaugeBuchempfehlungen:Annette Buschmann und Andreas Stahl: Unsagbare Worte. Trauma, Poesie und die Suche nach Gott, Herder VerlagJosef Haslinger: Mein Fall, S. Fischer VerlagSr. Marie-Pasquale Reuver: Missbrauchsbetroffenen in Kircheund Gemeinde sensibel begegnen, Patmos VerlagChristiane Lange, Andreas Stahl, Erika Kerstner (Hrsg):Entstellter Himmel. Berichte über sexualisierte Gewalt in der evangelischenKirche, Herder VerlagChristiane Florin: Keinzelfall. Wie Heinz ein katholisches Heim überlebte, Patmos Verlag Ille Ochs: www.illeochs.de"Ich bin so frei - abgeschminkt, vernarbt und wunderschön", SCM Verlag"Im Käfig der Angst. Missbrauch in der heilen Welt", SCM Verlag
Das chronische Handekzem zählt zu den häufigsten berufsbedingten Hauterkrankungen und kann Betroffene selbst bei einfachen Tätigkeiten wie schreiben oder Schuhe binden stark beeinträchtigen. Welche Auswirkungen dies auf den privaten und beruflichen Alltag der Betroffenen hat, erfahren Sie im Podcast.
Syliva Wagner veröffentlicht 2016 ihre Recherchen zu Medikamententests. Vielerorts beginnt die Aufarbeitung. Doch für die einzelnen Betroffenen ändert sich kaum etwas. Viele haben keine Beweise mehr, vieles ist verjährt. Von Ilona Toller www.deutschlandfunk.de, Mikrokosmos
2 Plattformen, 4 Klagen: Ist TikTok ein rechtswidriges Geschäftsmodell? Verfolgt TikTok seine Nutzer nicht nur innerhalb der eigenen Plattform, sondern auch darüber hinaus, um umfassende Verhaltens- und Persönlichkeitsprofile für Werbe- und andere kommerzielle Zwecke zu erstellen? Geschieht das im Verborgenen, ohne dass sich die Betroffenen der Tragweite dieser Datenverarbeitung bewusst sind? Gefährdet TikTok bewusst und systematisch Kinder und Jugendliche? Ist die App bewusst so gestaltet, dass sie süchtig macht? Klares "ja" aus einer Kanzlei, die gerade TikTok - und X - verklagt. Diesmal geht es also nicht um Klagen eines Einzelnen auf Löschung diffamierender Beiträge, Löschung von Fake-Accounts oder auf Freischaltung zu Unrecht gesperrter Accounts. Das hier, Leute, ist größer. Richtig groß. Und natürlich lasse ich mir für Euch aus erster Hand erklären, was es mit den Klagen auf sich hat. Und niemand könnte das besser, als Peter Hense, Partner einer Kanzlei mit digitaler DNA, Spirit Legal. Peter erläutert nicht nur die Klagen, sondern gibt auch einen Überblick über die Regulierung im Rest der Welt. Wusstet Ihr, dass die "Schwester-App" in China ziemlich krassen Jugendschutz implementiert hat? Dort sind Kinder schützenswert. Und in Europa?
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Bettina Seiberlich über eines der größten Missverständnisse rund um die Schilddrüse: die einfache Einteilung in Unter- oder Überfunktion. Warum diese Sichtweise vielen Betroffenen nicht weiterhilft – und was stattdessen wirklich wichtig ist – erfährst du in diesem Gespräch.
Das Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren soll ab September 2026 in Kraft treten. Sie dürfen dann in der Schule kein Kopftuch mehr tragen. Schon jetzt nach den Semesterferien aber, beginnt die “Aufklärungsphase”, da werden Gespräche mit den Kindern geführt. Befürworter:innen des Verbots sagen, es geht um Selbstbestimmung und Freiheit vor patriarchalen und religiösen Zwängen. Gegner:innen sehen darin Ausgrenzung und Stigmatisierung muslimischer Mädchen. Ein Verbot würde keine Probleme im Bildungssystem lösen. Was will die Regierung mit einem Kopftuchverbot? Wem nützt oder schadet es? Was macht es mit Betroffenen? Ali Cem Deniz diskutiert mit seinen Gästen und mit Anrufer:innen.Sendungshinweis: FM4 Auf Laut, Radio FM4, 11.2.2026, 19 Uhr.
Bis zu zehn Freier am Tag, Sexualpraktiken gegen ihren Willen und eine strenge Überwachung. Das erlebt Abby* (Name geändert) seit Tag eins ihrer Ankunft in einer Mietwohnung in Bern. Heute weiss man: Sie ist nicht das einzige Opfer des Zuhälterpaars.Herr L.* und Frau Z.* (Namen geändert) haben über 70 weitere Frauen aus China angeworben. Neben Abby sind 9 davon ebenfalls in die Schweiz gereist. Die Rekrutierung der Frauen hatte System.Wie funktioniert der chinesische Menschenhandel? Wie unterscheidet er sich von anderen Ländern? Was bedeutet die Verschiebung der Sexarbeit von Bordellen in Airbnb-Wohnungen für die Betroffenen? Und gibt es einen Ausweg aus ihrer Situation?Darum geht es in der zweiten Folge vom Fall « Menschenhandel im Stadtquartier». Michael Bucher, Redaktor im Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung», erzählt, wie es mit Abby weitergeht. Zudem ordnen Alexander Ott, ehemaliger Chef der Fremdenpolizei Bern, und die forensische Psychologin May Beyli die psychologischen und strukturellen Mechanismen des Menschenhandels ein.Gast: Michael BucherHost: Sara SpreiterSkript: Jacky Wechsler, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Jacky WechslerExpertin: Forensische Psychologin May BeyliArtikel zum Fall: Deine Nachbarn – die MenschenhändlerSie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie nur die Hälfte«Er behandelte die Frauen wie eine Ware»Der Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren aufFachstellen in der Schweiz:SOLVA – Gemeinsam gegen Menschenhandel & MissbrauchOpferhilfe SchweizLimita – Fachstelle zur Prävention sexueller AusbeutungFachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZHotline: ACT212Platforme traiteRahab – Fachstelle für Menschen im Rotlichtmilieu Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers» hören Sie alle Folgen vorab. Ein Spezialangebot (29.90 für die ersten 6 Monate) findet ihr unter tagiabo.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen? Den Newsletter «Unter Verdacht» bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crimeSo könnt ihr den Podcast «Unter Verdacht» mit einem Abo am Stück in der Podcast-App eurer Wahl durchhören: zur Anleitung. Bei Fragen, mit Lob oder Kritik erreicht ihr uns per Mail: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Top beim Lebenslauf, Flop bei den Bewerbungen: Die Zahl der jungen Akademiker auf Jobsuche ist so hoch wie nie. Alte Gewissheiten gelten nicht mehr. Doch es gibt Hoffnung auf dem Arbeitsmarkt. SPIEGEL-Redakteur Florian Diekmann hat mit Betroffenen gesprochen und analysiert die Gründe. ►►► Lob, Kritik, Themenvorschläge? Schreibt uns: hallo.shortcut@spiegel.de »SPIEGEL Shortcut« – Schneller mehr verstehen. Wir erklären euch jeden Tag ein wichtiges Thema – kurz und verständlich. Für alle, die informiert mitreden wollen. Neue Folgen von Shortcut gibt es von Montag bis Freitag auf Spiegel.de, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Links zur Folge: Starrer Arbeitsmarkt: Jung, top ausgebildet – und nicht mehr begehrt Das sind die vier zentralen Faktoren für den Arbeitsmarkt 2026 ►►► ► Host: Maximilian Sepp ► Gast: Florian Diekmann ► Redaktion & Regie: Florian Hofmann ► Redaktionelle Leitung: Marius Mestermann ► Produktion: Christian Weber ► Postproduktion: Florian Hofmann, Christian Weber ► Social Media: Christina Koppenhöfer ► Musik: Above Zero +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Epstein Files werfen ein grelles Licht auf eine globale Elite, für die offenbar andere Regeln gelten: systematischer sexueller Missbrauch, Menschenhandel und jahrzehntelange Straffreiheit – mitten in den höchsten Macht- und Finanzkreisen. Wir sprechen darüber, warum diese Enthüllungen wichtig sind, dass den Betroffenen zum Teil bis heute nicht geglaubt wird und was der Fall Epstein über Macht, Doppelmoral und den Vertrauensverlust in Institutionen aussagt – auch mit Blick auf die Rolle der Schweiz.Zudem sprechen wir über die Individualbesteuerung: weshalb das heutige Steuersystem Frauen benachteiligt, finanzielle Abhängigkeit zementiert und warum die Reform zentral für Gleichstellung & Schutz vor Gewalt an Frauen ist.Zum Schluss geht es um die geplante MWST-Erhöhung für die Armee und die Frage, ob Milliarden ohne klare Strategie wirklich mehr Sicherheit bringen.((02:46)) Epstein-Files((12:47)) Individualbesteuerung((22:12)) MWST-Erhöhung für Armee((31:04)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Olympische Winterspiele, Rojava, Bad Bunny, Rechtsextreme)
Aussenminister Ignazio Cassis weilt am Freitag in seiner Funktion als Vorsitzender der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, für Gespräche in Moskau. Die OSZE will der Diplomatie eine Chance geben, ohne sich von der russischen Propaganda benutzen zu lassen. Weitere Themen: Am Sonntag entscheidet sich in Portugal, ob ein Sozialist oder ein Rechtsaussenpolitiker neuer Staatspräsident wird. Zentrales Wahlkampfthema war für beide Kandidaten die Lage auf dem Arbeitsmarkt und die steigenden Lebenskosten. In der Schweiz gibt es rund 300'000 Menschen, die an Long-Covid leiden, also an den Langzeitfolgen einer Corona-Infektion. Lange wurden nur die Symptome behandelt, nun wecken neue Erkenntnisse bei Forschenden und Betroffenen die Hoffnung auf neue Therapien.
Wie beginnt Gewalt – und warum bleibt sie oft unsichtbar? In dieser Folge spricht Özge mit Miriam Peters, die sich mit dem Projekt Land Grazien darauf spezialisiert hat, Betroffenen von partnerschaftlicher Gewalt in ländlichen Regionen zu helfen.Content Warnung: Es geht in dieser Folge um häusliche, psychische & sexualisierte Gewalt, Femizide und traumatische Erfahrungen. Bitte hör diese Folge nicht allein, wenn dich die Themen stark belasten. Du bist selbst von häuslicher Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe. Gemeinsam mit Miriam Peters spricht Özge über toxische Beziehungsmuster, emotionale Manipulation, Gaslighting, Macht & Kontrolle — und darüber, was Betroffenen wirklich hilft, sich zu befreien.Außerdem nimmt Özge euch ein wenig mit hinter die Kulissen der neuen Doku „Fassaden“, die ab Mitte Februar im Kino erscheint: Vier echte Geschichten, erzählt mit der Stimme von Sandra Hüller, zeigen eindrücklich, wie schnell Liebe in Gefahr und Angst kippen kann.Hier könnt ihr den Newsletter abonnieren und nächste Woche zwei Kinotickets für “Fassaden” von Alina Cyranek gewinnen.Danke an jeden von Euch, der den Lila-Podcast bereits unterstützt hat und uns damit über Wasser hältSeit 2026 zahlen wir höhere Gehälter, um die Zeit und den Aufwand, den unsere Hosts in die Folgen investieren, auch gebührend bezahlt bekommen. Du findest das unterstützenswert? Dann freuen wir uns über deinen Support!Aktuelle Werbepartner und weitere Infos zum Podcast findet ihr hier.Links und Hintergründe„Fassaden” Trailer Selbsttests „Was ist Gewalt?” und „Meine Beziehung ist keine Gewaltbeziehung” Land Grazien auf Instagram Land Grazien Webseite „Im Zweifel gegen das Kind“ von Sonya Howard BKA Häusliche Gewalt - Statistische Auswertung BKA Bundeslagebild Häusliche Gewalt (2024) Weitere Lila-Folgen zum ThemaWie noch mit Männern leben? Gedanken zum Pelicot-Prozess – mit Manon Garcia und Christina Clemm Die Stille Gewalt - mit Asha Hedayati Toxische Beziehung und häusliche Gewalt – mit Nicole JägerTranskriptWir freuen uns sehr, euch ein Transkript zur Sendung zur Verfügung stellen zu können. Ihr findet es auf unserer Website. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
ADHS in der Beziehung und Familie: Das kann schnell zu einer hochexplosiven Angelegenheit werden, vor allem wenn die Diagnose (noch) nicht bekannt ist und/oder Begleit- und Folgeerkrankungen wie Depressionen oder Süchte hinzukommen. Die studierte Psychologin, Paar- und Sexualtherapeutin Julia Kugler arbeitet in eigener Praxis mit Menschen auf dem Spektrum, darunter auch viele Betroffene von ADHS. Sie weiß um die besonderen Herausforderungen einer Neurodivergenz und was das für Beziehungen jeglicher Art bedeutet. Heute spricht sie darüber, wie sich ADHS im Zusammenleben bemerkbar macht, wann sich die Störung vor allem zeigt und was Betroffenen hilft. In "ihrer Zauberkiste" hat sie zudem allerlei kleine "Tricks", die das Zusammenleben erleichtern, wenn ADHS im Spiel ist.
Zelltherapie, Immuntherapie oder Impfung - die Krebsmedizin entwickelt sich stetig weiter. Es gibt keine Erkrankung, in die mehr Forschungsmittel gesteckt wird, als der Krebs. Und doch steigen die Zahlen der Betroffenen. Im vergangenen Jahr waren es über eine halbe Million Menschen, bei einem Zuwachs von zehn Prozent gegenüber 2024. Auch für das Jahr 2026 zeichnet sich diese Entwicklung weiter ab. In vielen Fällen kann der Krebs gestoppt oder gar überwunden werden, doch es bleiben die Menschen, die trotz intensiver Behandlung nach kurzer Zeit sterben. In Deutschland ist Krebs die zweithäufigste Todesursache nach dem Herzinfarkt. Wie weit hat sich die Behandlung entwickelt und wie weit die Prävention? Was kann man selbst tun, um eine Erkrankung zu vermeiden? Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Dirk Jäger, Onkologe am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg, mit Dr. Susanne Weg-Remers vom Deutschen Krebsforschungszentrum, mit Peter Clausing vom Pestizid Aktions Netzwerk und mit der Sportwissenschaftlerin und Yogatrainerin Miriam Wessels. Podcast-Tipp: NDR1 / Visite - Das Gesundheitsmagazin + Visite: Darmkrebs Diese Diagnose wird bei knapp 60.000 Menschen pro Jahr in Deutschland gestellt. Damit zählt Darmkrebs mit zu den häufigsten Krebsarten. Ein Facharzt erklärt die Vorsorgeuntersuchungen und neue Behandlungsmöglichkeiten. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6eac21ecc6a7e7aa/
Die Zahlen sind eindrücklich: Mehr als jede dritte Frau und jeder zweite Mann in der Schweiz sind im Lauf ihres Lebens von einer Krebserkrankung betroffen. Klingt nach viel. Gleichzeitig heisst es: Weltweit könnten vier von zehn Krebs-Erkrankungen verhindert werden. Wir ordnen das ein. Wie steht es um Prävention, Behandlung und Krebsforschung? So viel vorweg: In einigen Bereichen ist die Schweiz Spitze, in anderen hat sie enorm aufzuholen. Der Spezialist erklärt das und sagt auch, weshalb es wichtig ist zu verstehen, dass unser Körper funktioniert wie ein Kopiergerät. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Anna Baptista, Pflegeassistentin und Begleiterin von Betroffenen bei der Krebsliga - Roger von Moos, Direktor des Tumor- und Forschungszentrums im Kantonsspital Graubünden ____________________ Link: - SRF-Sendung "Puls": https://www.srf.ch/play/tv/puls/video/diagnose-krebs---was-nun?urn=urn:srf:video:69107237-c2cd-4495-b32d-0def4e53f399 ____________________ Team: - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Marisa Eggli - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Borderline ist behandelbar. Leonie-Rachel Soyel erzählt, wie sie durch Therapie und Arbeit an sich selbst die Symptome unter die Nachweisgrenze brachte. Der Schlüssel: Den »A-B-Moment« erkennen und zwischen destruktivem Impuls und gesunder Wahl entscheiden. Ein Gespräch, das Hoffnung macht und Stigma abbaut.
In dieser Episode steht ein derzeit viel diskutiertes Vorhaben der EU im Mittelpunkt, der sogenannte „digitale Omnibus“. Das, zumindest erklärte, Ziel der so benannten Gesetzesinitiative der EU-Kommission ist es, zentrale Regelungen des digitalen Rechts, insbesondere die DSGVO und den AI Act, zu vereinfachen und Unternehmen zu entlasten. Anders formuliert: Der Datenschutz soll dereguliert, also zulasten der Verbraucher aufgeweicht werden. Was nach Bürokratieabbau klingt, erweist sich bei näherer Betrachtung als tiefgreifender Eingriff mit erheblichen Folgen für den Datenschutz. Gemeinsam mit unserer Gästin, Rechtsanwältin Elisabeth Niekrenz, ordnen wir daher ein, was unter dem digitalen Omnibus zu verstehen ist und welche Bereiche des digitalen Rechts konkret verändert werden sollen. Elisabeth Niekrenz (LinkedIn, Bluesky) ist Rechtsanwältin bei Spirit Legal in Leipzig und auf Datenschutzrecht spezialisiert. Seit 2021 setzt sie sich insbesondere gerichtlich für Schadenersatz bei Datenschutzverletzungen ein und engagiert sich gegen exzessives Onlinetracking sowie biometrische Prüfungsüberwachung. Sie berät Unternehmen und öffentliche Stellen zur datenschutzkonformen Gestaltung von Prozessen. Zuvor war sie politische Referentin bei der Digitale Gesellschaft e. V., der sie weiterhin als Mitglied verbunden ist. Elisabeth Niekrenz studierte Rechtswissenschaft in Leipzig mit interdisziplinären Schwerpunkten und ist Jurymitglied der BigBrotherAwards. Lockerung der Dokumentationspflichten Zunächst geht es um die Einführung der neuen Unternehmensgröße „Small & Midcaps“ und die Frage, für welche Unternehmen Pflichten wie die Führung von Verzeichnissen von Verarbeitungstätigkeiten künftig entfallen sollen und ob diese Entlastung nicht sogar zum Nachteil kleinerer Unternehmen werden könnte. Einschränkung der Definition personenbezogener Daten Ein weiterer Vorschlag ist pseudonyme Daten künftig häufiger als anonyme Daten einzustufen. Dies könnte datengetriebenen Geschäftsmodellen entgegenkommen, zugleich aber den Schutz der Betroffenen deutlich schwächen. KI-Training mit personenbezogenen Daten Zentral ist außerdem die geplante Erleichterung beim Training Künstlicher Intelligenz. Künftig soll die Verarbeitung personenbezogener Daten, einschließlich besonderer Kategorien wie Gesundheits-, Religions- oder Sexualdaten, auch ohne Einwilligung der betroffenen Personen auf Grundlage berechtigter Interessen möglich sein. Cookies, Banner und Transparenz Auch die vorgesehenen Änderungen bei der Cookie-Regulierung werden eingeordnet. Die entscheidende Frage lautet, führt der digitale Omnibus tatsächlich zu weniger Cookie-Bannern oder lediglich zu Vorteilen für die Marketingbranche?? Fazit und Ausblick Das Fazit der Folge fällt deutlich aus: Der digitale Omnibus verspricht Vereinfachung, bringt aber erhebliche Rechtsunsicherheit mit sich. Statt klarer und konsistenter Regeln drohen neue Abgrenzungsfragen, Verschiebungen zulasten des Datenschutzes und eine spürbare Schwächung bewährter Schutzmechanismen zugunsten von Tech-Konzernen. Zeitmarken 00:00:00 – Vorstellung des Themas und Begrüßung der Gästin 00:02:30 – Was ist der digitale Omnibus und welche Bereiche des digitalen Rechts sollen verändert werden? 00:08:30 – Wer fällt unter die neue Unternehmensgröße „Small & Midcaps“ und für wen soll die Pflicht zur Führung von Verzeichnissen von Verarbeitungstätigkeiten entfallen? 00:15:30 – Was ist ein „hohes Risiko“ im Sinne der DSGVO und des AI Acts? 00:27:00 – Übergang und Einordnung der geplanten Reformansätze 00:28:00 – Änderungen bei der Definition personenbezogener Daten: Kein Personenbezug mehr bei pseudonymen Daten? 00:41:00 – Nachteile für Verbraucher, Vorteile für die Marketingbranche? Auswirkungen einer Einschränkung des Personenbezugs 00:49:00 – KI-Training mit personenbezogenen Daten: Verarbeitung auch ohne Einwilligung auf Grundlage berechtigter Interessen – einschließlich besonderer Kategorien 01:01:00 – Neue Regeln für die Cookie-Setzung: Gibt es künftig weniger Cookie-Banner? 01:07:00 – Fazit: Der digitale Omnibus als „Verkehrsunfall mit einem betrunkenen Fahrer“ 01:17:00 – Aktueller Stand des digitalen Omnibus: Wann ist mit den Änderungen zu rechnen? Links und Urteile zum Thema Throwing your rights under the Omnibus – How the EU’s reform agenda threatens to erase a decade of digital rights – Vortrag von Thomas Lohninger and Ralf Bendrath beim 39C3. EuGH, 04.09.2025 - C-413/23 P – Zum Personenbezug pseudonymer Daten. Meta darf Nutzerdaten für das KI-Training verwenden – Artikel ´von David Wasilewski zu OLG Köln (Besch. v. 23.05.2025, Az. 15 UKl. 2/25)) bei LTO. Der Beitrag EU-Pläne: KI statt Datenschutz? – Rechtsbelehrung 144 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
Stundenlang am Handy oder vor dem Computer sitzen: Mediensucht ist ein Problem für viele Kinder und Jugendliche. Im Sarganserland kümmern sich die Sozialen Dienste mit einem Angebot um Betroffenen und Angehörige. So ein Angebot gebe es bisher in der Ostschweiz nicht, heisst es von der Fachstelle. Weiter in der Sendung: · Aussergewöhnlicher Nachwuchs im Walter Zoo: In Gossau ist ein Schimpansenbaby auf die Welt gekommen, das die Gruppendynamik ziemlich durcheinanderwirbelt. · Stadt St. Gallen: In einem Appartement an der Rorschacher Strasse wurde am Freitagmorgen eine Frau tot aufgefunden. Ein Mann wurde festgenommen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln. · Pontresina: Am Samstagabend wurde ein Teil einer Skitourengruppe am Piz Alv von einer Lawine erfasst. Dabei kam ein Mann ums Leben, eine weitere Person wurde verletzt.
Die Themen von Lisa und Jan am 30.01.2026: (00:00:00) Viraler Cheesecake: Wie schmeckt‘s? (00:01:23) Revolutionsgarde im Iran: Wer die sind und warum die EU sie auf die Terrorliste setzt. (00:05:39) Fußball-WM: Warum Fans im Senegal und auch einige in Deutschland einen Boykott des Turniers in den USA fordern - und wie wahrscheinlich das ist. (00:10:21) ADHS: Wie Medikamente bei Betroffenen wirken und warum in Deutschland relativ viele die Tabletten schnell wieder absetzen. (00:16:14) Handball-EM: Warum der kroatische Trainer sich wie ein gefrorenes Hühnchen fühlt. Hat euch unsere Folge gefallen? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder ne Mail an 0630@wdr.de. Kennt ihr schon unseren WhatsApp Channel? Den findet ihr hier: https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Oder einfach diesen QR-Code abscannen: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Niesen, husten, schnäuzen - die Grippewelle hat Deutschland fest im Griff: Begonnen hat sie in diesem Winter bereits Ende November - und damit ungewöhnlich früh. Seit Jahresbeginn ist die Zahl der Grippefälle sogar noch einmal deutlich angestiegen: Was heißt das für die Betroffenen, für Arztpraxen und Betriebe? Was hilft - zur Vorbeugung, aber auch dann, wenn es einen tatsächlich „erwischt“ hat? Antworten in SWR Aktuell Kontext mit Pascal Fournier.
Auch wenn es noch keine Medikamente gegen Post-Covid gibt, kann die Medizin helfen. Entscheidend ist, das vorhandene Wissen passgenau zu den Betroffenen zu bringen, so das Fazit des Long-Care-Kongresses in Berlin. Wildermuth, Volkart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Millionen arbeitende Frauen leiden unter den Folgen der Menopause. Die Wirtschaft schaut oft weg, obwohl sie dadurch zum Teil wichtige Fachkräfte verliert. Dabei gibt es einiges, was Unternehmen tun könnten, um Betroffenen zu helfen.
Der Moderator und Podcaster Pascal Hillgruber leidet am Chronischen Fatigue Syndrom, kurz CFS oder ME / CFS. Mit seinem Podcast "Hör mal, wer da liegt" kämpft er um mehr Sichtbarkeit für die Betroffenen. Moderation: Julia Schöning Von WDR 5.
Nach über einem Jahr endet die Evakuierung von Brienz/Brinzauls. Ab Freitag dürfen die Bewohner wieder in ihren Häusern übernachten, am Montag fällt das Betretungsverbot ganz. Die Lage am Berg hat sich beruhigt, die Geologen beurteilen das Risiko nun als gering. Weitere Themen: · Das Spital Oberengadin entlässt im Zuge einer Umstrukturierung 50 Mitarbeitende. Gleichzeitig entstehen 40 neue Stellen in Alterszentren und bei der Spitex, die Betroffenen offenstehen könnten. · Bis zu 6000 Gipfeli pro Tag: Hochbetrieb beim Bäcker in Davos während des WEF. Eine Reportage.
In Bern stand letzte Woche ein international und national bekannter Orthopäde und Professor vor Gericht. Er soll mehreren Patientinnen und Patienten unausgereifte und fehlerhafte Rückenimplantate eingesetzt haben, die später bei den Betroffenen zu teils schweren Komplikationen führten.Das Implantat wurde von der Herstellerfirma deshalb 2014 vom Markt genommen. Das Unternehmen verlangte, dass Patientinnen und Patienten, die es erhalten haben, entsprechend informiert und betreut werden. Der Berner Arzt tat das nicht. Er war selbst an der Entwicklung des Implantat beteiligt gewesen. Dies machte der Recherchedesk von Tamedia 2018 im Rahmen einer internationalen Recherche publik.Jetzt muss er sich wegen schwerer Körperverletzung vor der Justiz verantworten. Die Anwältin des Arztes sagte in der Vergangenheit, ihr Klient habe sich «sowohl rechtlich als auch berufsethisch korrekt verhalten».Es ist einer der grössten Prozesse, die es in den letzten Jahren in der Schweiz gegen einen Arzt gegeben hat. Dabei geht es auch um Fragen, die über den konkreten Fall hinausgehen: Wann kann man seinem Arzt oder seiner Ärztin trauen? Und wann nicht?Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia-Recherchedesk haben in diesem Fall seit Jahren recherchiert und waren jetzt am Prozess gegen den beschuldigten Chirurgen. Wie exemplarisch dieser Fall ist, wie es den betroffenen Patientinnen und Patienten heute geht und was dem Arzt bei einem allfälligen Schuldspruch droht, erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduzentin: Jacky WechslerDie Berichterstattung vom Prozess:«Ich mache keine Aussagen»: Berner Chirurg schweigt vor GerichtMuss mich mein Arzt vor Komplikationen warnen?Patienten im Implantate-Prozess: «Sie sagten, ich sei bei dem Beschuldigten in guten Händen»Die Recherche von Catherine Boss und Roland Gamp:Berner Starchirurg weigerte sich, seine Patienten zu warnenDer Schweizer Starchirurg und die zersplitterten ImplantateDie beiden Apropos-Folgen zum Fall:Teil 1: Das Geschäft mit zweifelhaften ImplantatenTeil 2: «Ich konnte kaum mehr gehen ohne Schmerzen» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Ein Arzt behandelt Patientinnen und Patienten jahrelang falsch. Für die Betroffenen hat das traumatische Folgen. Der Ruf nach einer Meldestelle wird laut. +++ Weiteres Thema: Gentech in der Schweinezucht statt Kastration? Ein umstrittenes Thema.
Was bedeutet es für Eltern, wenn sie als Kind oder im Jugendalter Opfer sexualisierter Gewalt geworden sind? Beate Hinrichs hat mit Betroffenen gesprochen. Von Beate Hinrichs.
Ein Arzt behandelt Patientinnen und Patienten falsch. Für die Betroffenen hat das traumatische Folgen. Auch weil eine griffige Meldestelle in der Schweiz fehlt. Weitere Themen in «Kassensturz»: Aufbackgipfeli im Degustations-Test und die Rubrik «Darf man das?». Arzt behandelt Patienten falsch – griffige Meldestelle gefordert Ein Arzt behandelt Patientinnen und Patienten falsch. Für die Betroffenen hat das traumatische Folgen. Auch weil sie sich allein gelassen fühlen: Denn es fehlt eine griffige Meldestelle, wie sie in «Kassensturz» beklagen. Fachleute fordern seit Jahren eine niederschwellige Beschwerdestelle – nicht nur für Patientinnen und Patienten, sondern auch für Mitarbeitende des Gesundheitswesens. Aufbackgipfeli im Degustationstest: Die Hälfte fällt durch «Kassensturz» lässt zwölf Aufbackgipfeli der Grossverteiler von geschulten Gaumen testen. Die Jury beurteilt Aussehen, Duft, Aroma und Konsistenz. Das Fazit ist ernüchternd: Die Hälfte der degustierten Produkte fällt durch. «Darf man das?»: Mit 2. Klasse-Billet im Gang zur 1. Klasse stehen In der Serie «Darf man das?» beantwortet «Kassensturz» Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können ihr Rechtsempfinden testen. Heute: Darf ich mit einem 2. Klasse-Billet im Gang zum 1. Klasse-Abteil stehen? Mit «Kassensturz»-Juristin Gabriela Baumgartner.
Am 18. Januar 1996 starben sieben Kinder und drei Erwachsene bei einem Brandanschlag auf eine Unterkunft für Geflüchtete in Lübeck. Für die Tat wurde nie jemand verurteilt. Was bedeutet das 30 Jahre später für die Betroffenen und für die Stadt? Von Steffi Wassermann und Erika Harzer www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Andreas Maercker ist einer der renommiertesten Traumaforscher der Welt – und hat als politischer Häftling selbst Traumatisches erlebt. Wie lassen sich traumatische Erlebnisse bewältigen, persönlich und als Gesellschaft? Andreas Maercker weiss, wovon er spricht: Als Professor an der Universität Zürich hat der Psychologe und Arzt während vieler Jahre erforscht, wie Menschen traumatische Erfahrungen verarbeiten und unter welchen Umständen sie Folgeerkrankungen ausbilden. Seine viel beachteten Studien – unter anderem mit Kriegsopfern, politischen Gefangenen und ehemaligen Verdingkindern – zeigten, dass die Anerkennung des Geschehenen für eine erfolgreiche Bewältigung zentral ist. Im Gespräch mit Barbara Bleisch erklärt der renommierte Wissenschaftler, was die Betroffenen der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS jetzt brauchen und weshalb Gesten wie der nationale Gedenktag ebenso wichtig sind wie die Klärung der Schuldfrage. Und er erzählt von seiner persönlichen traumatischen Geschichte, wie er als junger Mann von der Stasi in einem Gefängnis in der DDR festgehalten wurde.
Andreas Maercker ist einer der renommiertesten Traumaforscher der Welt – und hat als politischer Häftling selbst Traumatisches erlebt. Wie lassen sich traumatische Erlebnisse bewältigen, persönlich und als Gesellschaft? Andreas Maercker weiss, wovon er spricht: Als Professor an der Universität Zürich hat der Psychologe und Arzt während vieler Jahre erforscht, wie Menschen traumatische Erfahrungen verarbeiten und unter welchen Umständen sie Folgeerkrankungen ausbilden. Seine viel beachteten Studien – unter anderem mit Kriegsopfern, politischen Gefangenen und ehemaligen Verdingkindern – zeigten, dass die Anerkennung des Geschehenen für eine erfolgreiche Bewältigung zentral ist. Im Gespräch mit Barbara Bleisch erklärt der renommierte Wissenschaftler, was die Betroffenen der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS jetzt brauchen und weshalb Gesten wie der nationale Gedenktag ebenso wichtig sind wie die Klärung der Schuldfrage. Und er erzählt von seiner persönlichen traumatischen Geschichte, wie er als junger Mann von der Stasi in einem Gefängnis in der DDR festgehalten wurde.
In Deutschland beziehen Millionen Menschen trotz bestehender Ansprüche keine Sozialleistungen – ein verstecktes Phänomen mit weitreichenden Folgen. Viele dieser Fälle bleiben unsichtbar, da die Betroffenen aus verschiedenen Gründen auf zustehende Hilfe verzichten. Dieses Problem der Nichtinanspruchnahme (oder der „verdeckten Armut“) ist weit verbreitet – deutlich weiter als etwa bekannt gewordene Missbrauchsfälle von Sozialleistungen. Von DetlefWeiterlesen
In Paris sind am Ukraine-Gipfel die Sicherheitsgarantien konkreter geworden: Es geht etwa um europäische Truppen in der Ukraine. Vieles bleibt aber vage. Wir schätzen das Ergebnis ein. Weitere Themen: · Die USA bekräftigen erneut ihr Interesse an Grönland, auch ein Einsatz des Militärs sei eine Option. Der Erwerb Grönlands habe für die nationale Sicherheit der USA Priorität, teilte das Weisse Haus mit. Die Insel gehört völkerrechtlich zu Dänemark. · Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana hat sich das Betreiber-Ehepaar der betroffenen Bar ausführlich geäussert. In einer Mitteilung sprechen sie den Betroffenen ihr Mitgefühl aus. Sie seien am Boden zerstört und von Trauer überwältigt. Sie kündigten zudem an, bei den Ermittlungen uneingeschränkt zu kooperieren. · Die Katastrophe von Crans-Montana mit 40 Toten und über 100 zum Teil Schwerstverletzten könnte Konsequenzen haben für den Staat. Das erklärt Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch. Die Gemeinde hätte die Bar jährlich in Sachen Brandschutz kontrollieren müssen, zuletzt erfolgt ist die Kontrolle allerdings 2019.
Bei der Brandkatastophe in Crans Montana sind viele junge Menschen unter den Opfern. Nun beginnt im Wallis wieder die Schule. Der Walliser Bildungsdirektor Christophe Darbellay erklärt, wie die Kinder und Lehrpersonen wieder zurück in den Alltag finden sollen. Weitere Themen: · 40 Todesopfer hat die Brandkatastrophe von Crans Montana gefordert. Die Familien der Opfer werden von einem Care-Team des Kantons Bern betreut. Leiterin Irmela Moser spricht darüber, wie das Personal diese schwierige Arbeit vor Ort erlebt. · Am Wochenende haben die USA den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro gefangengenommen, einen Regimewechsel gab es in Venezuela bisher aber nicht. In der Vergangenheit war das mitunter anders: Die USA haben immer wieder ausländische Regierungen gestürzt und Regimewechsel erzwungen. Wo die Parallelen zur Gegenwart liegen, erklärt Gerlinde Groitl, Professorin für internationale Politik an der Universität Regensburg. · Seit dem 1. Januar ist Stalking in der Schweiz explizit verboten und kann mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden. Bundesrat und Parlament wollen so den Schutz der Betroffenen verbessern. Was bringt das neue Gesetz tatsächlich - und wie oft kommt Stalking in der Schweiz überhaupt vor? Korina Stolenberg von der Opferberatung Aargau mit einer Einschätzung.
Werkstätten für behinderte Menschen sollen den Sprung in ein geregeltes Berufsleben ermöglichen. In einem Bruchteil der Fälle klappt das. Die allermeisten Betroffenen bleiben dagegen als billige Arbeitskräfte auf ihrer Stelle kleben – mit Hungerlohn und ohne Perspektive. Das nutzen ausgerechnet solche Firmen schamlos aus, die auf die Integration Benachteiligter pfeifen. Von Ralf Wurzbacher. Dieser BeitragWeiterlesen
Die vierfache Mutter Sylvie wagt einen mutigen Neuanfang: Gemeinsam mit ihrer neuen Liebe Eckhard zieht sie in ein Haus in Nürnberg. Ein Schritt voller Vertrauen, Zuversicht und der Hoffnung auf ein schöneres Leben. Doch als sie einer Freundin in einer akuten Notsituation hilft und sie als Mitbewohnerin aufnimmt, beginnt sich der zunächst harmonische Alltag zu verdunkeln. Aus einer Geste der Solidarität entsteht schleichend ein Klima aus Misstrauen, unterschwelliger Anspannung und wachsender Bedrohung, das schließlich in einer Tragödie endet. In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ geht es um eine Geschichte, die eindringlich daran erinnert, wie wichtig es ist, der eigenen Intuition zu vertrauen und wie psychische Erkrankungen sowohl die Betroffenen selbst als auch ihr unmittelbares Umfeld aus dem Gleichgewicht bringen können. Expertin dieser Folge ist Dr. Nahlah Saimeh, forensische Psychiaterin, Gutachterin und Professorin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Simon Garschhammer Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Landgericht Nürnberg-Fürth: Urteil vom 07. Oktober 2022, 5 Ks 104 Js 2462-21 SWR: https://t1p.de/o22dv **Hinweise für Betroffene und Angehörige von Betroffenen** Sozialpsychiatrische Dienste (bundesweit, gibt es in jeder größeren Stadt beim Gesundheitsamt): https://www.bapk.de/sozialpsychiatrischer-dienst.html Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK) mit "SeeleFon"-Beratung für Angehörige: https://www.bapk.de Caritas Beratungsstellen für psychische Gesundheit und Krisenintervention: https://www.caritas.de/hilfeundberatung Selbsthilfegruppen Schizophrenie: https://www.gesundheitsinformation.de/selbsthilfe-bei-schizophrenie.html **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio