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Litteratur på Blå fikk besøk av poet, essayist og illustratør ariel rosé og den serbiske poeten, litteraturkritikeren og oversetteren Alen Bešić til en samtale om den urolige postjugoslaviske virkeligheten, hvordan Bosniakrigen påvirket livene til Bešics generasjon og, så klart, om poesi. Dette var en kveld der man blant annet hørte, for første gang på norsk, dikt av Bešić, oversatt av ariel rosé og Aina Villanger. Diktene vil senere være en del av antologien “Sammenvevde stemmer”, som skal gis ut av forlaget H//O//F i 2026. Alen Bešić (f. 1975, han/ham) er en prisvinnende serbisk poet, litteraturkritiker og oversetter. Forfatter av fire diktsamlinger, blant annet “Golo Srce” [på norsk: “Et nakent hjerte”] fra 2012. Han er siden 2007 redaksjonssjef for det litterære magasinet Polja. Han har oversatt verk av Jean Rhys, Jamaica Kincaid, Edna Annie Proulx, Joyce Carol Oates, John Robert Fowles, Tony Hoagland, John Ralston Saul og Bruce Chatwin til serbisk. ariel rosé (f. 1982, han/hen) poet, essayist og illustratør, forfatter av bøkene “morze nocą jest mięśniem serca” (PIW, 2022; “havet om natten er en hjertemuskel”) og “Północ Przypowieści” (Znak, 2019; Nord: “Lignelser”). Kommende utgivelser inkluderer: “Ukraine–A Polyphony” og “Ways of Swimming”. Han er også medredaktør for “Both Sides Face East. Durable Words” (Academic Studies Press, 2025) og “Borders De Todos Lados” / “Fronteras From All Directions” (ibidem, 2026). ariel er medlem av PEN Berlin. To ganger i året har han invitert poeter fra underrepresenterte land til opplesninger på Litteratur på Blå – et arbeid som har resultert i antologien “Sammenvevde stemmer”, som skal gis ut av forlaget H//O//F i Norge i 2026. Nylig skrev han en opera om Paula Rego ved Watermill Center, USA. Fotokreditering: Dirk Skiba og Ciprian Hord
Im Sudan herrscht Bürgerkrieg - und das schon seit drei Jahren. Die Vereinten Nationen sprechen von der größten humanitären Krise der Welt. Und doch fehlen uns hier in Europa Geschichten von den Menschen im Sudan. Die in Khartum aufgewachsene Schriftstellerin Stella Gaitano mit südsudanesischen Wurzeln ist vor vier Jahren mithilfe des Writers-in-Exile-Programms des PEN Berlin nach Deutschland geflohen und hat Geschichten aus dem Sudan und dem Südsudan mitgebracht. In Form eines Romans: „Eddos goldenes Lächeln“ heißt der frisch von Larissa Bender übersetzte Roman, der auch auf der Shortlist des Internationalen Literaturpreises steht. Sarah Murrenhoff erzählt uns von ihrer Lektüre.
Die Debatte mit Natascha Freundel, Christoph Möllers und Thea Dorn "Dass der Verfassungsschutz Buchhandlungen beurteilt, ist wahrscheinlich rechtswidrig." (Christoph Möllers) Vom Antisemitismus-Skandal bei der documenta fifteen über Förderklauseln und die Fördergeldaffäre in Berlin zu „verfassungsschutzrelevanten Erkenntnissen“ beim Buchhandlungspreis – im deutschen Kulturbetrieb wachsen Misstrauen, Verunsicherung, Vorwürfe. Kunst und Kultur sind aktivistisch-politischer geworden, die Kulturpolitik in Bund und Ländern restriktiver, wem sie Kulturförderung zukommen lässt. Der Verfassungsschutz kontrolliert, der Kulturstaatsminister kolportiert Extremismusverdacht, ohne dass Details an die Öffentlichkeit gelangen. Wir frei ist unsere grundgesetzlich garantierte Kunstfreiheit? Thea Dorn und Christoph Möllers debattieren an vielen konkreten Beispielen über Kunst, die polarisiert und Kulturpolitik, die offenbar die Kunst- und Meinungsfreiheit scheut. Christoph Möllers ist Verfassungsrechtler an der HU Berlin und ab Herbst 2026 Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Seine jüngsten Bücher zum Thema sind „Unverbindlicher Eigensinn“ und mit Nils Weinberg: „Öffentliche Kunstfreiheit“ (Suhrkamp, 2026) – hervorgegangen aus zwei Rechtsgutachten für das BKM nach der documenta 15. Thea Dorn ist Schriftstellerin, Sachbuchautorin und Sprecherin des PEN Berlin (mit Deniz Yücel). Von 2017 bis 2019 war sie festes Mitglied beim »Literarischen Quartett« im ZDF, seit 2020 ist sie die Gastgeberin der Sendung. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:05:20 Kunstfreiheit im Grundgesetz und wehrhafte Demokratie 00:13:16 Kulturförderung in Deutschland 00:23:42 documenta fifteen 2022 und Fassbinder "Der Müll, die Stadt und der Tod" 1985 00:29:24 Überforderung und Angst in Kulturinstitutionen? 00:34:10 Förderrichtlinien in Bund und Ländern und Fördergeldaffäre Berlin 00:41:33 Haber-Verfahren: Verfassungsschutz-Kontrolle der Kulturförderung? 00:48:22 Kunstfreiheit wie Wissenschaftsfreiheit verteidigen 00:52:35 Resilienz und freiwillige Selbstbeschränkung? 00:57:29 Outro / Der zweite Gedanke Mehr Infos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Boualem Sansal im Gespräch mit Katajun Amirpur, Thea Dorn und Irina Scherbakowa. Moderation: Natascha Freundel Mitschnitt vom 19.03.2026 aus dem Paulinum Leipzig Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Inhaftierung erklärte der Friedenspreisträger Boualem Sansal, wie er die Haft in Algerien erlebte und warum er nach seiner Begnadigung einen gerechten Prozess fordert. Im anschließenden Gespräch mit Sansal, Katajun Amirpur, Thea Dorn und Irina Scherbakowa ging es um die Bedeutung und den Missbrauch des Wahrheitsbegriffs heute und vor allem um die Frage: Was können Intellektuelle im Ausland für die Meinungsfreiheit in Diktaturen tun? Eine Veranstaltung im Rahmen des Friedenspreises in Kooperation mit der Stiftung Freedom of Expression, radio3 vom rbb, PEN Berlin e.V., Merlin Verlag und der Leipziger Initiative des Literaturhauses, die sich 2025 gemeinsam für die Freilassung von Boualem Sansal eingesetzt haben. Simultan-Dolmetscher waren Daniel Bintener und Elisabeth Körner-Székelyhidi. Sprecher der Übersetzung von Boualem Sansal für radio3: Matthias Scherwenikas. Boualem Sansal ist algerisch-französischer Schriftsteller, promovierter Ökonom und Ingenieur. Als Kritiker der algerischen Politik und des Islam wurde er im November 2024 in Algerien verhaftet und ein Jahr später nach europaweiten Protesten und diplomatischen Interventionen Deutschlands begnadigt. 2011 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Seine Werke erscheinen auf Deutsch im Merlin Verlag. Katajun Amirpur ist Professorin für Islamwissenschaft und Iranexpertin an der Universität zu Köln. Zuletzt erschien von ihr mit Dina El Omari und Ingrid Overbeck (Hrsg.): "Frau, Leben, Freiheit. Emanzipatorische Potenziale" (2025). Thea Dorn ist Schriftstellerin, Sprecherin des PEN Berlin und Moderatorin des Literarischen Quartetts im ZDF. Zuletzt erschienen von ihr u.a. "Deutsch, nicht dumpf" (2018) und "Trost. Briefe an Max" (2021) Irina Scherbakowa ist Historikerin, Germanistin und Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation "Memorial", die 2022 in Russland verboten wurde. In Berlin ist sie Vorständin von "Zukunft Memorial". Sie ist Mitherausgeberin des Bandes "Memorial. Erinnern ist Widerstand" (C.H. Beck 2025). 2022 erhielt "Memorial" den Friedensnobelpreis. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:03:37 Sansal über Deutschland und den Friedenspreis 00:06:22 Sansal: Ich war eine Geisel Algeriens 00:11:00 Sansal über Exil und Begnadigung: "inakzeptabel" 00:15:33 Sansal über Haftsituation 00:23:13 Sansal über Verlagswechsel 00:32:05 Scherbakowa über Memorial und Wahrheit 00:34:40 Dorn über Instrumentalisierung von Wahrheit heute 00:38:40 Amirpur über Informationsgewalt des iranischen Regimes 00:42:41 Sansal über Isolation von Diktaturen und Schwächung der Demokratie 00:50:08 Dorn über den "zwanglosen Zwang des besseren Arguments" (Habermas) 00:55:07 Amirpur und Scherbakowa über Rolle Intellektueller im Ausland 01:06:25 Amirpur über gespaltene Exiliraner 01:10:33 Was gibt Ihnen Hoffnung? 01:17:55 Sansal über Demokratie und islamische Länder 01:22:55 Kooperationspartner Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Boualem Sansal im Gespräch mit Katajun Amirpur, Thea Dorn und Irina Scherbakowa. Moderation: Natascha Freundel Mitschnitt vom 19.03.2026 aus dem Paulinum Leipzig Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Inhaftierung erklärte der Friedenspreisträger Boualem Sansal, wie er die Haft in Algerien erlebte und warum er nach seiner Begnadigung einen gerechten Prozess fordert. Im anschließenden Gespräch mit Sansal, Katajun Amirpur, Thea Dorn und Irina Scherbakowa ging es um die Bedeutung und den Missbrauch des Wahrheitsbegriffs heute und vor allem um die Frage: Was können Intellektuelle im Ausland für die Meinungsfreiheit in Diktaturen tun? Eine Veranstaltung im Rahmen des Friedenspreises in Kooperation mit der Stiftung Freedom of Expression, radio3 vom rbb, PEN Berlin e.V., Merlin Verlag und der Leipziger Initiative des Literaturhauses, die sich 2025 gemeinsam für die Freilassung von Boualem Sansal eingesetzt haben. Simultan-Dolmetscher waren Daniel Bintener und Elisabeth Körner-Székelyhidi. Im Podcast finden Sie auch die deutsche Version, mit Matthias Scherwenikas als Sprecher der Übersetzung von Boualem Sansal für radio3. Boualem Sansal ist algerisch-französischer Schriftsteller, promovierter Ökonom und Ingenieur. Als Kritiker der algerischen Politik und des Islam wurde er im November 2024 in Algerien verhaftet und ein Jahr später nach europaweiten Protesten und diplomatischen Interventionen Deutschlands begnadigt. 2011 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Seine Werke erscheinen auf Deutsch im Merlin Verlag. Katajun Amirpur ist Professorin für Islamwissenschaft und Iranexpertin an der Universität zu Köln. Zuletzt erschien von ihr mit Dina El Omari und Ingrid Overbeck (Hrsg.): "Frau, Leben, Freiheit. Emanzipatorische Potenziale" (2025). Thea Dorn ist Schriftstellerin, Sprecherin des PEN Berlin und Moderatorin des Literarischen Quartetts im ZDF. Zuletzt erschienen von ihr u.a. "Deutsch, nicht dumpf" (2018) und "Trost. Briefe an Max" (2021) Irina Scherbakowa ist Historikerin, Germanistin und Mitbegründerin der russischen Menschenrechtsorganisation "Memorial", die 2022 in Russland verboten wurde. In Berlin ist sie Vorständin von "Zukunft Memorial". Sie ist Mitherausgeberin des Bandes "Memorial. Erinnern ist Widerstand" (C.H. Beck 2025). 2022 erhielt "Memorial" den Friedensnobelpreis. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:03:37 Sansal über Deutschland und den Friedenspreis 00:06:22 Sansal: Ich war eine Geisel Algeriens 00:11:00 Sansal über Exil und Begnadigung: "inakzeptabel" 00:15:33 Sansal über Haftsituation 00:23:13 Sansal über Verlagswechsel 00:32:05 Scherbakowa über Memorial und Wahrheit 00:34:40 Dorn über Instrumentalisierung von Wahrheit heute 00:38:40 Amirpur über Informationsgewalt des iranischen Regimes 00:42:41 Sansal über Isolation von Diktaturen und Schwächung der Demokratie 00:50:08 Dorn über den "zwanglosen Zwang des besseren Arguments" (Habermas) 00:55:07 Amirpur und Scherbakowa über Rolle Intellektueller im Ausland 01:06:25 Amirpur über gespaltene Exiliraner 01:10:33 Was gibt Ihnen Hoffnung? 01:17:55 Sansal über Demokratie und islamische Länder 01:22:55 Kooperationspartner Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Gampert, Christian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
In Freiburg findet heute der Rosenmontagsumzug statt. Innenminister Strobl fordert einen lebenslangen Führerscheinentzug für Raser in Baden-Württemberg. Und die PEN Berlin diskutiert in Freiburg über Heimat.
Unter dem Titel „Ist das noch|schon mein Land?“ lädt der PEN Berlin zu einer umfangreichen Gesprächsreihe in ganz Baden-Württemberg ein. Kristine Harthauer im Gespräch mit Deniz Yücel
Wüllenkemper, Cornelius www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Yücel, Deniz www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Aus Solidarität mit dem Publizisten Michel Friedmann rief die Schriftstellervereinigung PEN Berlin zu einer Kundgebung in Klütz auf. Der Schriftsteller Gregor Sander erzählt von seinen Eindrücken bei der regen Debatte über Friedmans Ausladung. Sander, Gregor www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Hasselmann, Silke www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Aus Solidarität mit dem Publizisten Michel Friedmann rief die Schriftstellervereinigung PEN Berlin zu einer Kundgebung in Klütz auf. Der Schriftsteller Gregor Sander erzählt von seinen Eindrücken bei der regen Debatte über Friedmans Ausladung. Sander, Gregor www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Aus Solidarität mit dem Publizisten Michel Friedmann rief die Schriftstellervereinigung PEN Berlin zu einer Kundgebung in Klütz auf. Der Schriftsteller Gregor Sander erzählt von seinen Eindrücken bei der regen Debatte über Friedmans Ausladung. Sander, Gregor www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Yücel, Denz www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Dorn, Thea www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Dorn, Thea www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Dorn, Thea www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der Philosoph Wolodymyr Jermolenko gehört zu den wichtigsten Intellektuellen der Ukraine. Beim Internationalen Literaturfestival Berlin (ilb) sprach er über die Kultur seines Landes, die gerade eine Blüte erlebe – trotz des Krieges. Hier hören Sie Jermolenkos Rede in voller Länge. Sie bildete den Abschluss des Solidaritätsabends für die Ukraine im Haus der Berliner Festspiele am 19. September 2025, einer Kooperation des ilb mit dem PEN Berlin und dem Ukrainischen Institut. Nach einer kurzen Einleitung auf Englisch sprach Jermolenko auf Deutsch.
Der Philosoph Omri Boehm sollte auf der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald als Redner sprechen, dann lud man ihn wieder aus. Thea Dorn, Sprecherin des PEN Berlin, sieht darin eine neue Qualität von Cancel Culture. Dorn, Thea www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der Philosoph Omri Boehm sollte auf der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald als Redner sprechen, dann lud man ihn wieder aus. Thea Dorn, Sprecherin des PEN Berlin, sieht darin eine neue Qualität von Cancel Culture. Dorn, Thea www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Nuernberger, Dieter www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Der Lektor und Verleger Wolfgang Ferchl wurde 1955 in Lindau geboren - schon während dem Studium in Konstanz arbeitete er als Lektor bei einem kleinen Verlag. Später leitete er Verlage wie Eichborn, Piper, Knaus und hat den Penguin Verlag mit aufgebaut. 2022 war er Mitgründer des PEN Berlin. (Wdh. vom 28.10.2024)
Der Lektor und Verleger Wolfgang Ferchl wurde 1955 in Lindau geboren - schon während dem Studium in Konstanz arbeitete er als Lektor bei einem kleinen Verlag. Später leitete er Verlage wie Eichborn, Piper, Knaus und hat den Penguin Verlag mit aufgebaut. 2022 war er Mitgründer des PEN Berlin. (Wdh. vom 28.10.2024)
Karches, Nora www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Zwei Jahre nach der Gründung des PEN Berlin kriselt es wieder. Nach einem Streit um eine Resolution zum Nahostkonflikt sind erneut Mitglieder ausgetreten. Eine vertane Chance für den vielbeschworenen Dialog. Ein Kommentar von Carsten Hueck www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Hueck, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Im PEN-Berlin gibt es Streit über die Resolution zum Nahostkonflikt, über die zuvor in der Schriftstellervereinigung abgestimmt wurde. PEN-Vorstandsmitglied Thea Dorn bedauert die Austritte, bittet aber darum, die demokratische Entscheidung für die Resolution zu akzeptieren. Dorn, Thea www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Hueck, Carsten www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Der PEN-Berlin hat eine Resolution zum Nahostkonflikt veröffentlicht. Trotz Abstimmung darüber sind nicht alle Schriftsteller und Schriftstellerinnen der Vereinigung zufrieden damit. Mitglieder wie Per Leo und Susan Neiman sind ausgetreten. Leo, Per www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Im PEN-Berlin gibt es Streit über die Resolution zum Nahostkonflikt, über die zuvor in der Schriftstellervereinigung abgestimmt wurde. PEN-Vorstandsmitglied Thea Dorn bedauert die Austritte, bittet aber darum, die demokratische Entscheidung für die Resolution zu akzeptieren. Dorn, Thea www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
von Oppen, Stephanie www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
von Oppen, Stephanie www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Kühlberg, Jonas www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Kühlberg, Jonas www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Der Lektor und Verleger Wolfgang Ferchl wurde 1955 in Lindau geboren - schon während dem Studium in Konstanz arbeitete er als Lektor bei einem kleinen Verlag. Später leitete er Verlage wie Eichborn, Piper, Knaus und hat den Penguin Verlag mit aufgebaut. 2022 war er Mitgründer des PEN Berlin.
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Die Gesprächsreihe "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" des PEN Berlin war in Gera zu Gast. Satiriker Florian Schröder diskutierte mit über Meinungsfreiheit. Er sieht das Problem eher in eigener Enge und einer verbreiteten "Unverzeihlichkeit". Schröder, Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Baumgärtner, Philipp www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
PEN Berlin lädt Menschen ein, mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern über Ost-West, Meinungsfreiheit und Demokratie zu diskutieren. Anne Raabe, Sabine Renner und Ingo Schulze berichten von teils hitzigem, aber gewinnbringendem Meinungsaustausch. Rabe, Anne;Rennefanz, Sabine;Schulze, Ingo www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
PEN Berlin lädt Menschen ein, mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern über Ost-West, Meinungsfreiheit und Demokratie zu diskutieren. Anne Raabe, Sabine Renner und Ingo Schulze berichten von teils hitzigem, aber gewinnbringendem Meinungsaustausch. Rabe, Anne;Rennefanz, Sabine;Schulze, Ingo www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse ist besorgt: Im Kontext der Debatte um den Gazakrieg sage man lieber nichts mehr über Israel, statt sich den Mund zu verbrennen. Diese Duckmäuserei führe aber nicht zu politischem Fortschritt, sondern zum Zerfall der Öffentlichkeit. Die Klage über das vergiftete Diskursklima gehört mittlerweile zum Grundbestand der Gegenwartsdiagnosen. Auch die vielfach preisgekrönte Bestsellerautorin Eva Menasse zeigt sich besorgt und warnt vor der Fragmentierung des öffentlichen Raums in einer Digitalmoderne, die von «Brachialvereinfachung» und «Hetzmeuten» dominiert sei. Als eine der Sprecherinnen des PEN Berlin ist sie insbesondere um die Kunst- und Meinungsfreiheit besorgt. Aberkannte Preise, abgesagte Ausstellungen und ausgeladene Gäste würden auf den ersten Blick das beruhigende Gefühl vermitteln, etwas gegen Antisemitismus, Rassismus oder Transfeindlichkeit getan zu haben. Gegen die Polarisierung bringe das jedoch nichts – im Gegenteil. Vielmehr sieht sie darin einen Bekenntniszwang am Werk, der Ausdruck sei des «würgenden Wunsches, auf der garantiert richtigen Seite zu stehen». Das Resultat: Symbol- statt Sachpolitik. Aber wo verlaufen die Grenzen der Redefreiheit? Und was lässt Menschen einander so missverstehen? Barbara Bleisch hakt nach. Wiederholung vom 31. März 2024
Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse ist besorgt: Im Kontext der Debatte um den Gazakrieg sage man lieber nichts mehr über Israel, statt sich den Mund zu verbrennen. Diese Duckmäuserei führe aber nicht zu politischem Fortschritt, sondern zum Zerfall der Öffentlichkeit. Die Klage über das vergiftete Diskursklima gehört mittlerweile zum Grundbestand der Gegenwartsdiagnosen. Auch die vielfach preisgekrönte Bestsellerautorin Eva Menasse zeigt sich besorgt und warnt vor der Fragmentierung des öffentlichen Raums in einer Digitalmoderne, die von «Brachialvereinfachung» und «Hetzmeuten» dominiert sei. Als eine der Sprecherinnen des PEN Berlin ist sie insbesondere um die Kunst- und Meinungsfreiheit besorgt. Aberkannte Preise, abgesagte Ausstellungen und ausgeladene Gäste würden auf den ersten Blick das beruhigende Gefühl vermitteln, etwas gegen Antisemitismus, Rassismus oder Transfeindlichkeit getan zu haben. Gegen die Polarisierung bringe das jedoch nichts – im Gegenteil. Vielmehr sieht sie darin einen Bekenntniszwang am Werk, der Ausdruck sei des «würgenden Wunsches, auf der garantiert richtigen Seite zu stehen». Das Resultat: Symbol- statt Sachpolitik. Aber wo verlaufen die Grenzen der Redefreiheit? Und was lässt Menschen einander so missverstehen? Barbara Bleisch hakt nach. Wiederholung vom 31. März 2024
(00:00:49) Die Kunstsammlung von Hedy und Arthur Hahnloser gilt als eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Schweiz. Ihre Urenkelin, Bettina Hahnloser, erzählt wie es war, so eng mit Kunst aufzuwachsen und wie sie dazu kam, Journalistin und Mediatorin zu werden. (00:15:36) 77. Locarno Filmfestival startet mit vielen Schweizer Produktionen im Programm. (00:19:24) «Das wird man ja wohl noch sagen dürfen» - PEN Berlin beleuchtet Demokratie und Meinungsfreiheit in einer Gesprächsreihe. (00:24:15) Neben Rembrandt und Vermeer ist auch Frans Hals ein grosser niederländischer Maler des 17. Jahrhunderts und war seiner Zeit voraus. (00:28:45) Katzen-Sprache übersetzen mit Übersetzungs-App?
Arnold, Ronny www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Der PEN Berlin veranstaltet in Brandenburg, Sachsen und Thüringen eine Gesprächsreihe über Meinungsfreiheit und Demokratie. Viele Menschen hätten das Gefühl, nicht mehr alles sagen zu dürfen, sagt Deniz Yücel und fragt sich, woher der Eindruck kommt. Yücel, Deniz www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der PEN Berlin veranstaltet in Brandenburg, Sachsen und Thüringen eine Gesprächsreihe über Meinungsfreiheit und Demokratie. Viele Menschen hätten das Gefühl, nicht mehr alles sagen zu dürfen, sagt Deniz Yücel und fragt sich, woher der Eindruck kommt. Yücel, Deniz www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse ist besorgt: Im Kontext der Debatte um den Gazakrieg sage man lieber nichts mehr über Israel, statt sich den Mund zu verbrennen. Diese Duckmäuserei führe aber nicht zu politischem Fortschritt, sondern zum Zerfall der Öffentlichkeit. Die Klage über das vergiftete Diskursklima gehört mittlerweile zum Grundbestand der Gegenwartsdiagnosen. Auch die vielfach preisgekrönte Bestsellerautorin Eva Menasse zeigt sich besorgt und warnt vor der Fragmentierung des öffentlichen Raums in einer Digitalmoderne, die von «Brachialvereinfachung» und «Hetzmeuten» dominiert sei. Als eine der Sprecherinnen des PEN Berlin ist sie insbesondere um die Kunst- und Meinungsfreiheit besorgt. Aberkannte Preise, abgesagte Ausstellungen und ausgeladene Gäste würden auf den ersten Blick das beruhigende Gefühl vermitteln, etwas gegen Antisemitismus, Rassismus oder Transfeindlichkeit getan zu haben. Gegen die Polarisierung bringe das jedoch nichts – im Gegenteil. Vielmehr sieht sie darin einen Bekenntniszwang am Werk, der Ausdruck sei des «würgenden Wunsches, auf der garantiert richtigen Seite zu stehen». Das Resultat: Symbol- statt Sachpolitik. Aber wo verlaufen die Grenzen der Redefreiheit? Und was lässt Menschen einander so missverstehen? Barbara Bleisch hakt nach.
Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse ist besorgt: Im Kontext der Debatte um den Gazakrieg sage man lieber nichts mehr über Israel, statt sich den Mund zu verbrennen. Diese Duckmäuserei führe aber nicht zu politischem Fortschritt, sondern zum Zerfall der Öffentlichkeit. Die Klage über das vergiftete Diskursklima gehört mittlerweile zum Grundbestand der Gegenwartsdiagnosen. Auch die vielfach preisgekrönte Bestsellerautorin Eva Menasse zeigt sich besorgt und warnt vor der Fragmentierung des öffentlichen Raums in einer Digitalmoderne, die von «Brachialvereinfachung» und «Hetzmeuten» dominiert sei. Als eine der Sprecherinnen des PEN Berlin ist sie insbesondere um die Kunst- und Meinungsfreiheit besorgt. Aberkannte Preise, abgesagte Ausstellungen und ausgeladene Gäste würden auf den ersten Blick das beruhigende Gefühl vermitteln, etwas gegen Antisemitismus, Rassismus oder Transfeindlichkeit getan zu haben. Gegen die Polarisierung bringe das jedoch nichts – im Gegenteil. Vielmehr sieht sie darin einen Bekenntniszwang am Werk, der Ausdruck sei des «würgenden Wunsches, auf der garantiert richtigen Seite zu stehen». Das Resultat: Symbol- statt Sachpolitik. Aber wo verlaufen die Grenzen der Redefreiheit? Und was lässt Menschen einander so missverstehen? Barbara Bleisch hakt nach.