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Ein Standpunkt von Michael Hollister.Während Millionen Autofahrer den Preis an der Zapfsäule für eine Art Naturgewalt halten - mal teurer, mal billiger, scheinbar dem Weltmarkt ausgeliefert -, hat sich in Düsseldorf ein Vorgang abgespielt, der die eigentliche Frage freilegt: Wer setzt diesen Preis, und warum darf ausgerechnet die Behörde, die ihn prüfen soll, nicht hinsehen? Am 30. April 2026 teilte das Bundeskartellamt mit, dass ein Gericht seine bislang ehrgeizigste Untersuchung des Kraftstoffgroßhandels vorläufig gestoppt hat. Ausgebremst wurde das Amt nicht von einem Ölkonzern, sondern von zwei Unternehmen, die mit Kraftstoff nicht einmal handeln: den Preisinformationsdiensten Argus Media und S&P Global. Sie melden, bewerten und veröffentlichen die Notierungen, an denen sich der gesamte Markt orientiert. Und sie haben vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf durchgesetzt, dass sie dem Kartellamt nicht offenlegen müssen, wer ihnen diese Preise zuspielt.Damit steht eine Frage im Raum, die weit über Deutschland hinausreicht: Wer kontrolliert die privaten Institutionen, die den Ölpreis faktisch herstellen - und was geschieht, wenn der Staat versucht, ihnen auf die Finger zu schauen? Die Antwort, die Düsseldorf zumindest vorläufig gibt, ist ernüchternd. Die entscheidende Stufe der Preisbildung liegt im Halbschatten zwischen privatem Geschäft und öffentlicher Funktion - und sie verteidigt diesen Halbschatten mit einem Argument, das man dort am wenigsten erwartet hätte: der Pressefreiheit. Es ist die stille Macht hinter der Zapfsäule, und sie hat in der ersten Runde gewonnen.Es lohnt sich, diesen Fall ernst zu nehmen, gerade weil er auf den ersten Blick technisch wirkt. Hinter den Paragrafen verbirgt sich eine Machtfrage, die jeden betrifft, der tankt, heizt oder Waren kauft, deren Transport am Dieselpreis hängt. Und sie verbirgt sich gut: kein spektakulärer Skandal, keine geständigen Konzernchefs, sondern ein Eilbeschluss, eine Handvoll Aktenzeichen und ein Begriff - Quellenschutz -, der hier eine Bedeutung annimmt, die seine Erfinder kaum vorgesehen haben.Vom Bohrloch zum GerichtsbeschlussDer Vorgang beginnt nicht mit dem Gericht, sondern mit einer Bestandsaufnahme. Am 19. Februar 2025 schloss das Bundeskartellamt seine Sektoruntersuchung zu Raffinerien und Kraftstoffgroßhandel ab. Das Ergebnis lieferte erste Anhaltspunkte dafür, dass die im Großhandel genutzten Preisinformationsdienste ein wettbewerbliches Risiko bergen: Sie versorgen die Marktteilnehmer mit sehr detaillierten und tagesaktuellen Informationen über das Verhalten der jeweils anderen. Wo alle in nahezu Echtzeit wissen, zu welchen Konditionen die Konkurrenz abschließt, kann der Wettbewerb erlahmen - und die Gefahr wächst, dass einzelne Akteure die Notierungen gezielt in ihre Richtung schieben.Die Logik dahinter ist subtiler als ein klassisches Kartell. Es braucht keine Absprache am Telefon, keine geheime Vereinbarung. Es genügt, dass alle Beteiligten dieselben, sehr genauen Informationen über die Abschlüsse der anderen besitzen. In einem solchen Umfeld richtet sich jeder am beobachtbaren Verhalten der Konkurrenz aus, ohne den Preiskampf zu suchen, der einen funktionierenden Wettbewerb auszeichnet. Genau diese stillschweigende Parallelität - Ökonomen sprechen von kollusivem Gleichlauf - ist mit den Mitteln des klassischen Kartellrechts kaum zu fassen. Sie war der Grund, warum der Gesetzgeber überhaupt ein strukturelles Instrument schuf. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Usability und Security funktionieren nicht immer gut zusammen. Die beste Usability - Touch and go - eignet sich perfekt für unkritische Vorgänge, aber nicht zum Ausweisen und Signieren. Hier steht eine bewusste und zu bestätigende Absicht hinter. Ausdrucken, unterschreiben und einscannen hingegen ist natürlich auch keine Lösung - es braucht einen medienbruchfreien Vorgang mit PIN o.ä. auf dem Smartphone. Die EUDI-Wallet, eine zertifizierte App, soll ab Ende 2026 Bürger*innen ermöglichen, sich digital auszuweisen, Dokumente wie Personalausweis, Führerschein oder Zeugnisse zu verwalten und grenzüberschreitende digitale Dienste zu nutzen. Wie der Status quo der EUDI-Wallet ist, welche Anwendungsszenarien sie in der ersten Version und welche sie zukünftig abdecken kann und wer die Verantwortlichen sind - darüber sprechen Janina Buchholz und Kim Nguyen von der Bundesdruckerei mit Markus Linnemann in der „Sprechstunde IT-Sicherheit. Fokus Gesundheitswesen.“ Dabei zeigen die beiden Experten, dass in der Wallet die Kombination aus Usability und Security nicht - wie sonst oft leider üblich - ein Widerspruch in sich ist und erklären, wie Convenience trotz Datenschutz und Datensicherheit funktioniert. Anhand einer Patientenjourney von der Terminvereinbarung, über den Praxis- oder Krankenhausbesuch, den Einkauf in der Apotheke, bis zur Nachsorge wird beispielhaft dargelegt, wie viel einfacher Alltagsprozesse mit der EUDI-Wallet trotz dem Zugriff auf sensible Daten im In- und im europäischen Ausland werden. Eine Brieftasche mit Geld und zig Karten braucht in Zukunft wohl keiner mehr. Viel Spaß beim Hören! Verlinkungen: - LinkedIn Janina Buchholz: https://de.linkedin.com/in/janina-buchholz-a31b505b - LinkedIn Kim Nguyen: https://de.linkedin.com/in/kim-nguyen-5b0a081 - LinkedIn Bundesdruckerei: https://www.linkedin.com/company/bundesdruckerei/posts/?feedView=all - YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=fO-pZzsAuNA - EUDI Wallet: https://www.bundesdruckerei.de/de/innovation-hub/eudi-wallet-sicher-digital-identifizieren-europa - Markus Linnemann LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/markus-linnemann-901a73214 - secunet Gesundheitswesen: https://www.secunet.com/branchen/gesundheitswesen
Send us Fan MailJohnny stellt sehr viele Fragen, dreht die Rollen fast um und wird quasi Co-Host in dieser Folge, in der es um das Beschweren auf philosophischer Ebene und Rants auf praktischer Ebene geht. Von Hodenhaut, die an Beinen klebt über die unterschiedlichen Arten von Orangensaft beim Frühstücksbuffet – je nach Anzahl der Sterne des Hotels – spannen wir ein weites Feld. Wir streifen seine Kindheit, wie er und sein Zwilling mit 14 zurückbleiben als die Eltern nach Hong Kong gehen, Kino, Essgeräusche, das Einhalten von Gepflogenheiten, das Nicht-Antworten und vieles mehr, irgendwo zwischen sehr erwachsen und sehr dem Kind zugewandt. Auch rührend. Mitunter lustig. Quasi für jede und jeden etwas dabei. Bin gespannt, ob die Folge eher gefällt oder eher polarisiert. Eine schöne Stimme hat der Johnny mal fix.#rantsville #podcast #petpeeves #rantDu willst mit-ranten? Schreib uns: Schick deine eigenen pet peeves (kleine Dinge, die dich riesig nerven), Fragen, Meinungen und Kommentare an Helmut unter 0699-1-237 50 83Begriffsdefinitionen RANT Engl. für: Schimpfkanonade · Schimpftirade · Wutgeheul · WutredeGoogle: „Die Person, die sich das Geschimpfe anhört, wird nicht beachtet, und oft ist der Vorgang für den Zuhörer nicht einvernehmlich. Es wird extrem toxisch, da die Person, die emotional ablädt, oft nicht in der Lage ist, eine konstruktive Bemerkung oder einen Ratschlag zu geben. Der ganze Prozess lässt keinen Raum für eine Lösung.“Etymologie: Rant kommt aus dem Niederländischen ranten, „Unsinn reden“.Der erste dokumentierte Gebrauch von rant stammt aus dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts, aus Shakespeares Die lustigen Weiber von Windsor.VILLE Urban dictionary: „Populäres Suffix, das häufig als Verstärker an ein beliebiges Wort angehängt wird, etwa: ‚hoe ville‘: eine Stadt voller Schlampen“PET PEEVE „Das Lieblingsärgernis“; ein kleines Ärgernis, das einen immer wieder aufs neue auf die Palme bringt.Danke fürs Zuhören und fürs Teilen!Cover Art: Cat AsenguaMusik: Helmut Stekl und Michael „Mitch“ Dörfler, www.tripbox.com#rant #ranting #rantsville #complaining #petpeeves #jammern #beschweren #negativ
Harry Potter und die Methoden des Rationalismus - Der Podcast
In der Not versucht die Schulleitung von Hogwarts, Harry wieder zurück zu holen, indem seine Eltern in die Schule gebracht werden – ein äußerst seltener Vorgang an der Zauberschule.
Das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja wurde vor einigen Tagen beschossen – ein hochgefährlicher Vorgang. Die Atomanlage ist seit Kriegsbeginn von Russland besetzt und darum immer wieder Ziel von militärischen Angriffen. Und immer wieder verweigern es so manche deutsche Leitmedien, die wahrscheinlichen Urheber der Angriffe auszusprechen. Ein Kommentar von Tobias Riegel.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.Weiterlesen
"[...] ich habe eher gemischte Gefühle bei dem ganzen Vorgang", sagt Historiker Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Er begrüßt zwar die Stärkung der Holocaust-Bildung, kritisiert aber die mangelnde Transparenz und fehlende Einbindung bestehender Gedenkstätten bei der Planung der neuen Yad-Vashem-Außenstelle in München.
Diese Woche mit Verena Kern und Tabea Kirchner Der Expertenrat für Klimafragen hat in dieser Woche seinen Prüfbericht vorgelegt. Ergebnis: Nach heutigem Stand wird Deutschland alle gesetzlichen Klimavorgaben von 2030 bis 2045 reißen. Das Gremium fordert eine Überarbeitung des gerade beschlossenen Klimaschutzprogramms 2026. "Der Klima-Horror ist vorbei, alles war übertrieben." Mit solchen Falschbehauptungen haben Klimaleugner von Trump bis AfD Stimmung gegen Klimaforschung und Klimapolitik gemacht. Der Anlass: Fachleute des "World Climate Research Programme" haben die 15 Jahre alten Szenarien in Klimamodellen aktualisiert. Das Worst-Case-Szenario wurde gestrichen, aber auch das Best-Case-Szenario. Ein normaler Vorgang. Doch die AfD zog das Thema sogar in den Bundestag. Wir machen den Faktencheck. Die Bundesregierung sucht nach Einsparungen im Haushalt, etwa im Klimafonds. Auch Förderprogramme für Haushalte mit wenig Einkommen geraten in Gefahr. Die Einsparungen wären gering, der Schaden nicht. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Was ist zuerst: die Idee oder der Text? Was für eine Frage, sagen Sie jetzt vielleicht, man kann doch nicht schreiben, bevor man eine Idee hat. Erst kommt das Denken, dann das Schreiben. Mag sein, dass das oft so ist. Ich erlebe es anders. Es kommt immer wieder vor, dass ich einen Gedanken erst beim Schreiben oder vielleicht sogar erst durch das Schreiben entwickle. Wenn ich nach den Ideen für meinen nächsten Kommentar gefragt werde, hab ich auch schon etwas flapsig geantwortet: Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich lese, was ich schreibe? Spannend daran ist: Die Forschung bestätigt das. Schreiben ist kein nachgelagerter Prozess, bei dem nur «ausgedruckt» wird, was im Kopf bereitliegt. Schreiben und Denken sind eng miteinander verbunden. Diese Art des allmählichen Denkens ist allerdings in Gefahr: Die Künstliche Intelligenz bietet uns immer mehr Abkürzungen. «Cognitive Offloading» nennt die Forschung diesen Vorgang. Kurzfristig ist das attraktiv, langfristig hat es zur Folge, dass die eigenen Denkfähigkeiten verkümmern. Dabei wusste schon Heinrich Kleist: «l'idée vient en parlant». Welche Folgen hat das für die Nutzung der KI? Müssen die Programme bald wie Zigarettenpackungen vor den Konsequenzen warnen? Oder kann KI uns auch klug machen, wenn wir sie richtig einsetzen? Um Sie ohne KI zum Denken zu bringen, habe ich Ihnen auch diese Woche ein Denkwerkzeug gebaut, das Sie beim Denken unterstützt: Mein Denk-O-Skop. Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Wenn der Online-Check-in zum Abo wird - Europäisches Verbraucherzentrum (EVZ) geht von hoher Dunkelziffer aus Online einchecken, Sitzplatz wählen, Bordkarte erhalten – diese Schritte gehören für viele Reisende heute selbstverständlich zur Flugvorbereitung. Zunehmend werden sie jedoch nicht mehr direkt über die Airline erledigt, sondern über externe Dienstleister. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland beobachtet: Für Nutzer ist dabei häufig nicht klar erkennbar, mit wem sie es tatsächlich zu tun haben – und ob sie gerade lediglich einen Einzelservice nutzen oder ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Der günstige Einstieg – und was daraus werden kann Dass Drittanbieter den Online-Check-in übernehmen, Sitzplätze reservieren oder Bordkarten bereitstellen, kommt immer häufiger vor. Beworben werden diese Angebote oft als einfache Zusatzleistungen für gerade einmal einen Euro. Doch die vermeintliche Einzelleistung entpuppt sich nicht selten als „Türöffner“: Denn wer zustimmt, schließt damit möglicherweise zusätzliche Leistungen oder ein Abonnement ab. In einigen Fällen werden wenige Tage später deutlich höhere Beträge – etwa rund 79 Euro – abgebucht. Gleichzeitig berichten Verbraucher, dass die Dienstleistung trotz dieser Zusatzkosten oft nicht wie erwartet erbracht wird oder sogar ganz ausbleibt. Warum viele Fälle gar nicht beim EVZ landen Dem Europäischen Verbraucherzentrum liegen zahlreiche Beschwerden zu solchen Konstellationen vor. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen dürfte jedoch deutlich höher liegen. Denn viele Verbraucher versuchen zunächst, das Problem selbst zu klären – und schließen den Vorgang dann frühzeitig ab. Wenn Zuständigkeiten unklar werden Neben den finanziellen Folgen ergeben sich auch praktische Probleme. Viele Verbraucher gehen davon aus, den Online-Check-in direkt über die Airline vorgenommen zu haben. Dass ein externer Dienstleister zwischengeschaltet ist, wird oft erst dann deutlich, wenn zusätzliche Beträge abgebucht werden. Besonders bei der Nutzung über das Smartphone sind Hinweise zum tatsächlichen Vertragspartner, zu Kosten oder zur Laufzeit häufig nur schwer auffindbar oder nicht vollständig dargestellt. Praktische Nachteile im Reisealltag Unabhängig von dieser rechtlichen Frage zeigen sich für Verbraucher aber auch ganz praktische Nachteile – etwa bei verschobenen Flugzeiten, neu vergebenen Sitzplätzen oder einem später öffnenden Check-in. Wer direkt mit der Airline verbunden ist, erhält solche Informationen in der Regel unmittelbar, etwa über die App oder per Mail. Wer den Vorgang über einen Drittanbieter abgewickelt hat, muss Informationen oft selbstständig und über Umwege suchen. Wer den Online-Check-in nutzt, sollte sich einen Moment Zeit nehmen, vor allem wenn der Vorgang nicht direkt über die Airline läuft. Vor dem Klick prüfen, wer den Service anbietet. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Send us Fan MailEine Sonderfolge: was mit dem Chant „Rants-ville!“ beginnt (Chantsville), ist von Ausnahmen geprägt. Erstmals in einem anderen Raum aufgenommen, erstmals Flip-Peeves, erstmals KFC live bestellt, u.s.w.. Mit verstopfter Nase und vollem Mund ranten wir über antike Möbel, die eingeschränkte Filmauswahl auf Netflix, Kartoffelpürre mit Sauce, Gurken, Zwiebeln, Knoblauch, große Ohrlöcher, Number Two gehen im Filmmuseum und entdecken en passant das vielleicht größte Pet Peeve in meinem gesamten Leben: den App Namen „Bergfex“. Widerlich. Dafür gibts Tequila. Und Rantsville.#rantsville #podcast #petpeeves #rantDu willst mit-ranten? Schreib uns: Schick deine eigenen pet peeves (kleine Dinge, die dich riesig nerven), Fragen, Meinungen und Kommentare an Helmut unter 0699-1-237 50 83Begriffsdefinitionen RANT Engl. für: Schimpfkanonade · Schimpftirade · Wutgeheul · WutredeGoogle: „Die Person, die sich das Geschimpfe anhört, wird nicht beachtet, und oft ist der Vorgang für den Zuhörer nicht einvernehmlich. Es wird extrem toxisch, da die Person, die emotional ablädt, oft nicht in der Lage ist, eine konstruktive Bemerkung oder einen Ratschlag zu geben. Der ganze Prozess lässt keinen Raum für eine Lösung.“Etymologie: Rant kommt aus dem Niederländischen ranten, „Unsinn reden“.Der erste dokumentierte Gebrauch von rant stammt aus dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts, aus Shakespeares Die lustigen Weiber von Windsor.VILLE Urban dictionary: „Populäres Suffix, das häufig als Verstärker an ein beliebiges Wort angehängt wird, etwa: ‚hoe ville‘: eine Stadt voller Schlampen“PET PEEVE „Das Lieblingsärgernis“; ein kleines Ärgernis, das einen immer wieder aufs neue auf die Palme bringt.Danke fürs Zuhören und fürs Teilen!Cover Art: Cat AsenguaMusik: Helmut Stekl und Michael „Mitch“ Dörfler, www.tripbox.com#rant #ranting #rantsville #complaining #petpeeves #jammern #beschweren #negativ
Drei Hebel, vier Konter - die unsichtbare Eskalation zwischen Washington und PekingEin Standpunkt von Michael Hollister.Was Washington gegen einen chinesischen Fortune-Global-500-Konzern verhängte, war keine Sanktion im üblichen Sinne. Es war Verhandlungsmasse.Am 24. April 2026 setzte das Office of Foreign Assets Control des US-Finanzministeriums die Hengli Petrochemical (Dalian) Refinery Co., Ltd. auf die Specially Designated Nationals List. Die Notiz war kurz, der Vorgang nicht. Hengli ist nicht irgendeine chinesische Schattenfirma in einem Hongkonger Postfach. Hengli ist Teil eines Konzerns mit rund 35 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr 2024, börsennotiert in Shanghai, Mitglied der Fortune Global 500, betrieben von einem 400.000-Barrel-pro-Tag-Komplex auf der Halbinsel Changxing in Dalian. Die Vorsitzende des börsennotierten Konzernteils, Fan Hongwei, gilt 2026 nach Bloomberg-Aufstellung als achtreichste Selfmade-Frau der Welt. Damit ist die Designierung der größte direkte Treffer, den Washington seit Wiederaufnahme der Iran-Maximaldruckkampagne 2019 gegen einen chinesischen Ölverarbeiter gelandet hat.Die offizielle Begründung lautete: Hengli kaufe seit mindestens 2023 iranisches Rohöl in Milliardenhöhe und habe dadurch Hunderte Millionen Dollar Einnahmen für die iranischen Streitkräfte generiert. Verkäufer auf iranischer Seite sei die Sepehr Energy Jahan Nama Pars Company gewesen - der Ölverkaufsarm des iranischen Generalstabs. Über einen Treuhand-Mechanismus, dokumentiert in der OFAC-Pressemitteilung „Economic Fury Targets Global Network Fueling Iran's Oil Trade", flossen die Mittel direkt in die militärische Versorgungskette der Streitkräfte.Das war der lautere Teil. Der leisere ist: Die Sanktion fiel auf einen Zeitpunkt, an dem in Peking und Washington ein direktes Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping vorbereitet wurde - laut Berichten der South China Morning Post „nur wenige Wochen" nach der Designierung. Hengli ist in diesem Zusammenhang weder Zufall noch Routine. Hengli ist Verhandlungsmasse.Die zentrale Frage hinter dem Iran-KriegIm Vordergrund der internationalen Aufmerksamkeit stehen seit dem 28. Februar 2026 die militärischen Schlagzeilen: US- und israelische Luftangriffe auf iranische Anlagen, iranische Gegenschläge, beschlagnahmte Tanker, Raketenangriffe auf staatenlose Frachtschiffe in der Straße von Hormus. Die Berichterstattung folgt der Bühne. Doch unter der Bühne läuft eine zweite Eskalation, die nicht Iran adressiert, sondern China.Vor Kriegsbeginn lag Chinas Anteil an Irans Rohölexporten nach Treasury-Angaben zwischen 80 und 90 Prozent. Die iranische Ölwirtschaft war faktisch eine chinesische Versorgungsroute mit iranischer Förderlizenz. Was Washington seit 24. April vollzieht, ist nicht die Schwächung des iranischen Regimes - die ist aus Sicht der US-Strategen ohnehin bereits weit fortgeschritten. Es ist die Beseitigung einer chinesischen Energie-Hintertür über drei sich verstärkende Hebel: physisch über die Marineblockade, finanziell über OFAC, operativ über den Hormus-Schiffsverkehr.Peking antwortet darauf nicht mit den Mitteln, die der westliche Beobachter erwartet. Keine eskalierenden Pressekonferenzen. Keine martialischen Drohungen. Stattdessen vier Konter auf vier verschiedenen Ebenen: diplomatisch, operativ, juristisch, kollateral. Asiatische Eskalationskunst funktioniert nicht über Lautstärke, sondern über strukturelle Inanspruchnahme eigener Hebel. Wer die Eskalation nur an den Pressekonferenzen liest, verpasst sie.Der Artikel beschreibt, wie diese sechs Bewegungen auf zwei Spielebenen ineinandergreifen - und warum die eigentliche Entscheidungsebene weder in Tehran noch in Hormus liegt, sondern auf dem nicht stattgefundenen Gipfeltisch zwischen Trump und Xi....https://apolut.net/usa-und-china-der-geheime-krieg-um-irans-ol-von-michael-hollister/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
„Ih! Gentechnik!“ Wer würde schon freiwillig etwas essen, das gentechnisch verändert wurde? Also schnell den Aufkleber auf die Butter in der Auslage kleben. Das Problem: Jede Nutzpflanze in der Landwirtschaft heute ist das Ergebnis von Zucht. Das heißt: Ihre Gene wurden massiv verändert. Die Reflexe scheinen zu sitzen, wenn „Gentechnik-frei“ im Supermarkt als Gütesiegel auf Lebensmitteln prangt. Ein Paradox, sagt Robert Hoffie. Er forscht am Leibniz-Institut in Gatersleben an Methoden, die Gene von Nutzpflanzen sehr gezielt zu verändern. Das, so Robert, ist auch der entscheidende Unterschied zwischen heutiger Gentechnik und klassischen Zuchtmethoden: Die Zielgenauigkeit. Letzere arbeiten mit ungesteuertem Zufall, die Genschere hingegen erlaubt Eingriffe an der Stelle, wo eine gewünschte Veränderung sitzt.Von einer Generation einer Pflanze auf die nächste gibt es immer wieder Fehler beim Kopieren des genetischen Codes, manchmal schlicht Schäden, jedenfalls Veränderungen. Ein Züchter macht nicht viel mehr, als die Pflanzen mit den passendsten Veränderungen zu identifizieren, um diese wiederum zu vermehren. Ein eher langwieriger Prozess. In den 1920er Jahren haben Züchter diesen Vorgang beschleunigt, indem sie die Pflanzen mit Röntgenstrahlung beschossen haben. Ergebnis: Mehr Mutationen, das freut das Züchterherz. In den 1950ern dann dasselbe mit radioaktiver Strahlung. Lecker. Das Ergebnis wurde „Atomic Gardening“ angepriesen. Aus heutiger Sicht kaum vorstellbar – allerdings gehen nahezu alle Sorten Braugerste, die heute weltweit im Einsatz sind, auf genau dieses „Atomic gardening“ zurück. Prost!Robert weist auf den Faktor Zeit hin. Neben allem anderen braucht klassische Zucht viel Zeit, um eine Generation Pflanze nach der nächsten hervorzubringen. Leider zuviel Zeit, gemessen an unserem knappen Zeitfenster. Die klimatischen Veränderungen, die Böden, neue Schädlinge und Krankheiten, viele Rahmenbedingungen verlangen schon in sehr naher Zukunft Pflanzen, die es so heute noch nicht gibt – und die mit herkömmlicher Zucht auch nicht rechtzeitig entstehen werden. Wenn wir also in zehn Jahren in Mitteleuropa noch Landwirtschaft betreiben wollen ...Da fruchtbares Land unsere knappste Ressource ist, bedeutet wahre Nachhaltigkeit heute: Ertragssicherung auf minimaler Fläche, um der Natur unberührten Raum zu geben. Ein Blick in den Werkzeugkasten der Zukunft – behutsamer, schneller und natürlicher, als es das Etikett im Supermarkt vermuten lässt.Zu Gast:Dr. Robert Hoffie, Biotechnologe am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in GaterslebenCreate your podcast today! #madeonzencastr
In dieser Episode zeigen Gunter Dueck und Oliver Ratajczal, warum die deutsche Wirtschaft bei KI hinterherhinkt und wie interdisziplinäre Teams den Wandel beschleunigen können – praxisnahe Ansätze ohne leere Theorie. Du spürst, dass dein Unternehmen im KI‑Rennen zurückliegt, weil die Umsetzung in Deutschland viel zu schleppend vorangeht und du nicht weißt, wo du ansetzen sollst. Viele Mittelständler teilen dieses Gefühl: Die Technologie ist da, doch das nötige Handeln fehlt. Dabei steckt ein entscheidender Irrglaube dahinter: KI sei ausschließlich das Thema von reinen Tech‑Firmen. Genau hier scheitern die meisten deutschen Unternehmen – sie übersehen, wie wichtig interdisziplinäre Teams sind, um KI wirklich nutzbringend zu integrieren und die eigene Trägheit zu überwinden. Hör jetzt rein, um zu erfahren, welche Denk‑ und Handlungsfehler du vermeiden musst und wie du mit den richtigen Kollegen den KI‑Umbruch für dein Unternehmen aktiv gestaltest. Im Gespräch erläutert Gunter Dueck, warum die deutsche Forschungslandschaft zu stark in enge Fachdisziplinen verankert ist und wie das System Habilitations‑ und Doktorpunkte nur für eng fokussierte Themen vergibt . Er zeigt auf, dass echte Interdisziplinarität erst entsteht, wenn Wissenssilos bewusst aufgehoben werden – ein Vorgang, den Oliver selbst erlebt hat, als er als frisch gebackener Chemiker und Unternehmensberater neben einem BWL‑Kollegen arbeitete. Du erfährst, welche strukturellen Barrieren die Zusammenarbeit in deutschen Unternehmen behindern, welche konkreten Schritte nötig sind, um die eigene Firmenkultur zu öffnen und warum Neugier in Kombination mit fächerübergreifender Zusammenarbeit der Schlüssel zur erfolgreichen KI‑Implementierung ist . Lass dir nicht entgehen, welche praxisnahen Tipps und überraschenden Erkenntnisse Gunter Dueck und Oliver Ratajczak für dich bereithalten – klicke jetzt und starte deine KI‑Transformation!
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Das Immunsystem eines Menschen ist nicht statisch – es lebt, reagiert, passt sich an. Doch mit der Zeit verändert es sich. Dieser Prozess wird Immunseneszenz genannt: das „Altern“ des Immunsystems. Ein natürlicher Vorgang, und doch einer, der heute aktueller ist als je zuvor.
Seit 13 Jahren bereits beschäftigt der PFAS-Skandal in Rastatt und Baden-Baden Behörden und Gerichte, beunruhigt die Menschen in Mittelbaden. 2013 nahm der Skandal seinen Anfang. Da wurde festgestellt, dass knapp 500 Hektar ehemaliger Ackerfläche mit der Chemikalie verseucht sind - vermutlich, weil dort Kompost verteilt wurde, der mit Schlämmen aus der Papierindustrie vermischt war. In der Folge stellte man PFAS dann auch im Grundwasser fest. Seit 2019 klagen die Stadtwerke Rastatt gegen den Verursacher der PFAS-Belastung, sie verlangen Schadenersatz, weil sie - nach eigenen Angaben - mehrere Millionen Euro in die Trinkwasseraufbereitung stecken mussten. Heute hat das Landgericht Baden-Baden in dem Fall geurteilt. Eine Kompost-Firma soll demnach Schadenersatz zahlen. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Constance Schirra erklärt die Diplom-Biologin und Wissenschaftsjournalistin Patricia Klatt, welche weiteren Folgen der Vorgang haben könnte.
Send us Fan MailFast fashion, die als Vintage verauft wird, Leute, die Beziehungsmodelle anderer judgen, Bekannten in den Öffis begegnen, schlecht gemachte fake Sommersprossen, viele Klos für Männer und wenige für Frauen, die dann noch am Ende des Ganges liegen – es gibt wieder viel zu ranten. Marie führt aber auch eine neue Kategorie ein: Anti-Rants, und erzählt über Dinge, die sie toll findet. Weiters geht es um Ehe, strukturellen Sexismus und ob auch die Männer unter ihrem eigenen Unterdrücken von Frauen leiden, Madrid, die Unterstützung durch Eltern, lustige Männer und all das bei ziemlich schlechten Drinks. Come back for more any time!#rantsville #podcast #petpeeves #rantDu willst mit-ranten? Schreib uns: Schick deine eigenen pet peeves (kleine Dinge, die dich riesig nerven), Fragen, Meinungen und Kommentare an Helmut unter 0699-1-237 50 83Begriffsdefinitionen RANT Engl. für: Schimpfkanonade · Schimpftirade · Wutgeheul · WutredeGoogle: „Die Person, die sich das Geschimpfe anhört, wird nicht beachtet, und oft ist der Vorgang für den Zuhörer nicht einvernehmlich. Es wird extrem toxisch, da die Person, die emotional ablädt, oft nicht in der Lage ist, eine konstruktive Bemerkung oder einen Ratschlag zu geben. Der ganze Prozess lässt keinen Raum für eine Lösung.“Etymologie: Rant kommt aus dem Niederländischen ranten, „Unsinn reden“.Der erste dokumentierte Gebrauch von rant stammt aus dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts, aus Shakespeares Die lustigen Weiber von Windsor.VILLE Urban dictionary: „Populäres Suffix, das häufig als Verstärker an ein beliebiges Wort angehängt wird, etwa: ‚hoe ville‘: eine Stadt voller Schlampen“PET PEEVE „Das Lieblingsärgernis“; ein kleines Ärgernis, das einen immer wieder aufs neue auf die Palme bringt.Danke fürs Zuhören und fürs Teilen!Cover Art: Cat AsenguaMusik: Helmut Stekl und Michael „Mitch“ Dörfler, www.tripbox.com#rant #ranting #rantsville #complaining #petpeeves #jammern #beschweren #negativ
Send us Fan MailLivi ist neu in Rantsville und kommt aus Schladming. Das bringt Rants rund ums Schifahren mit sich sowie sprachliche Präferenzen („arschling“ – gut; „ditto“ – schlecht). Die Jungs waren schon da, sind entsprechend abgebrüht, aber bei Eristoff Alkopops und schließlich sogar Tequila – Helmut fastet noch – geben alle drei schließlich einiges Persönliches von sich preis. Livi erzählt von Menschen, die ihre Haare nach der Chemo angreifen, von hunderten Stammzellenspendern sowie der Bewältigung von Angst, Schram über mangelnden Glauben an sich selbst und Luis … über die Farbe Orange. Plus positive Affirmationen, Mia und Christina und Pizzabote. Pflicht.#rantsville #podcast #petpeeves #rantDu willst mit-ranten? Schreib uns: Schick deine eigenen pet peeves (kleine Dinge, die dich riesig nerven), Fragen, Meinungen und Kommentare an Helmut unter 0699-1-237 50 83Begriffsdefinitionen RANT Engl. für: Schimpfkanonade · Schimpftirade · Wutgeheul · WutredeGoogle: „Die Person, die sich das Geschimpfe anhört, wird nicht beachtet, und oft ist der Vorgang für den Zuhörer nicht einvernehmlich. Es wird extrem toxisch, da die Person, die emotional ablädt, oft nicht in der Lage ist, eine konstruktive Bemerkung oder einen Ratschlag zu geben. Der ganze Prozess lässt keinen Raum für eine Lösung.“Etymologie: Rant kommt aus dem Niederländischen ranten, „Unsinn reden“.Der erste dokumentierte Gebrauch von rant stammt aus dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts, aus Shakespeares Die lustigen Weiber von Windsor.VILLE Urban dictionary: „Populäres Suffix, das häufig als Verstärker an ein beliebiges Wort angehängt wird, etwa: ‚hoe ville‘: eine Stadt voller Schlampen“PET PEEVE „Das Lieblingsärgernis“; ein kleines Ärgernis, das einen immer wieder aufs neue auf die Palme bringt.Danke fürs Zuhören und fürs Teilen!Cover Art: Cat AsenguaMusik: Helmut Stekl und Michael „Mitch“ Dörfler, www.tripbox.com#rant #ranting #rantsville #complaining #petpeeves #jammern #beschweren #negativ
Alle Seiten des Irankriegs stoßen mit ihren aktuellen Propagandavideos zu immer neuen Tiefpunkten vor: Die Reduzierung des Kriegsterrors auf eine kindliche Videospiel-Ästhetik ist abzulehnen und Zeichen einer (nochmals) zunehmenden Verrohung. Gleichzeitig zeigt ein Vorgang um Videos, die belegen sollen, dass Israels Premier Benjamin Netanjahu noch am Leben ist, wie stark die Beweiskraft von Bildern durchWeiterlesen
Send a textSophie und Zoe ranten zu Margarita Shots über Influencer:innen in Dubai, Männer natürlich, Vorurteile gegen Frauen, das Zurückgeben von Sexismus, mangelnde Intelligenz bei Männern, das Erziehen-Müssen von Männern, aber auch Hate-Rants, also Dinge, die zuerst alle cool finden und dann alle hassen (Ed Sheeran, zum Beispiel), Trend-Rants wie Spotify Wraps („Es interessiert mich nicht, wie alt du bist laut deiner Musik“) oder Langzeitstudierende … während Mia am Handy spielend in der Ecke liegt. Ach ja, brasilianischer Techno kommt auch vor. Also hören. Weil gut. #rantsville #podcast #petpeeves #rantDu willst mit-ranten? Schreib uns: Schick deine eigenen pet peeves (kleine Dinge, die dich riesig nerven), Fragen, Meinungen und Kommentare an Helmut unter 0699-1-237 50 83Begriffsdefinitionen RANT Engl. für: Schimpfkanonade · Schimpftirade · Wutgeheul · WutredeGoogle: „Die Person, die sich das Geschimpfe anhört, wird nicht beachtet, und oft ist der Vorgang für den Zuhörer nicht einvernehmlich. Es wird extrem toxisch, da die Person, die emotional ablädt, oft nicht in der Lage ist, eine konstruktive Bemerkung oder einen Ratschlag zu geben. Der ganze Prozess lässt keinen Raum für eine Lösung.“Etymologie: Rant kommt aus dem Niederländischen ranten, „Unsinn reden“.Der erste dokumentierte Gebrauch von rant stammt aus dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts, aus Shakespeares Die lustigen Weiber von Windsor.VILLE Urban dictionary: „Populäres Suffix, das häufig als Verstärker an ein beliebiges Wort angehängt wird, etwa: ‚hoe ville‘: eine Stadt voller Schlampen“PET PEEVE „Das Lieblingsärgernis“; ein kleines Ärgernis, das einen immer wieder aufs neue auf die Palme bringt.Danke fürs Zuhören und fürs Teilen!Cover Art: Cat AsenguaMusik: Helmut Stekl und Michael „Mitch“ Dörfler, www.tripbox.com#rant #ranting #rantsville #complaining #petpeeves #jammern #beschweren #negativ
Aromatherapie für die Ohren mit Eliane Zimmermann & Sabrina Herber
Es ist mal an der Zeit, den chemischen Unterschied zwischen Zitronenöl und Zitronensaft (mit saurem pH-Wert) anzuschauen und damit zusammenhängende Märchen zu erläutern, welche Menschen verführen sollen, allzu große Mengen an Zitronenöl zu schlucken. Viele Menschen aromatisieren inzwischen nicht ihre Speisen, sondern „nehmen es als Nahrungsergänzungsmittel“ hoch dosiert ein, denn sie glauben die Marketing-Fabeln, dass dieses ätherische Öl Mikroplastik im Körper auflösen soll. Auch soll es das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper (irgendwie) reparieren. Klingt alles ganz erstrebenswert, oder?Ihnen ist jedoch vermutlich nicht bewusst, dass ca. 65 % eines Tropfens Zitronenöl aus d-Limonen besteht, dazu sind noch 25 % weitere Terpene enthalten, diese sind organische Lösungsmittel, welche unverdünnt nicht gut zu unseren Schleimhäuten sind.Wir zitieren aus einem Artikel der us-amerikanischen Kollegin Lora Cantele, sie kritisiert die zunehmende Verbreitung von Halbwissen und schnellen „Abkürzungen“ in der Aromatherapie und betont, dass eine fundierte Ausbildung entscheidend ist, damit in Zukunft nicht nur „Sessel-Aromatherapeuten“ auftreten. Denn „nicht jeder, der eine Glühbirne wechseln kann, ist dann ein Elektriker“. Jedoch leider geht es derzeit genau so in unserer Branche zu.Wie wir beobachtet auch Lora, dass in „sozialen“ Medien viele unwissenschaftliche oder extrem vereinfachte (bis unwahre) Aussagen über ätherische Öle verbreitet werden. Auch die meisten Hydrolate weisen einen pH-Wert im sauren Bereich auf, denn durch den Vorgang der Destillation werden die Ester aufgespalten (Hydrolyse), wodurch ein kleiner Anteil an freien Säuren enthalten ist, diese sind sehr hautfreundlich, insbesondere, wenn die Haut etwas „nervös“ ist.Versprecher-Alarm: bei Thema ‚Pflegedreiecke von Doris Ilg‘: sie „benutzt“ nicht diese Grafik, sondern hat diese Grafik designt (Seite 98 im Fachbuch Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe)Kategorie Mythen und Fakten bei Sabrina, Fabeln bei Eliane Schaden-Datenbank von Robert Tisserand SprossengerätKonnten dich unsere Tipps bereits unterstützen?! Magst du uns zu mehr REICHWEITE verhelfen und empfiehlst unseren Podcast weiter? Danke für deine/Ihre Unterstützung durch den Kauf in unserem Shop oder über unsere Empfehlungs-Links, auch über eine kleine Spende "für einen Kaffee" freuen wir uns: Eliane und/oder Sabrina. Feedback (bitte keine Anfragen zu Beschwerden!): feedback@aromatherapie-fuer-die-ohren.deSchnäppchen im Shop: dufte Produkte zum SonderpreisSabrinas "Rezeptewelt" (kostenfrei)Quickfinder: Rezepte, Artikel, Seminare und Informationen aus (bislang) fünf großen Aromatherapie-Themenbereichen: (Resistente) Krankheitskeime reduzieren, Schmerzen lindern, Frauen-Beschwerden, Tumorerkrankungen begleiten, Bronchitis & CoHunger auf seriöses und firmenunabhängiges Wissen? Regelmäßige Informations-Häppchen – ohne Extra-Kosten – im neuen WhatsApp-Kanal oder in unserem Telegram-Kanal Aufzeichnungen unserer über 40 webSeminareÜber 800 Blog-Artikel von Eliane Zimmermann, insbesondere rund um Studien: AromapraxisÜber 400 Blog-Artikel von Sabrina Herber, ergänzt mit hunderten von Rezepturen: Vivere-Aromapflege:: HAFTUNGSAUSSCHLUSS :: Alle Informationen in unserem Podcast beruhen auf unserer langjährigen Erfahrung, auf traditionellen Anwendungen, sowie – sofern bereits durchgeführt – auf wissenschaftlichen Arbeiten. Unsere Tipps dienen ausschließlich Ihrer Information und ersetzen niemals eine gründliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose bei einer gut ausgebildeten Heilpraktikerin oder beim qualifizierten Arzt. Ganzheitlich verstandene Aromatherapie berücksichtigt vorrangig individuellen Besonderheiten, dies ist nur in einem persönliche Gespräch möglich. Unsere zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden. Das vollständige Impressum befindet sich jeweils auf den beiden Websites der Autorinnen, jede Haftung wird ausgeschlossen.
Der Hirnforscher Professor Emrah Düzel hat das Ratgeber-Buch "Geistig fit bis ins hohe Alter" geschrieben. Im Vis-a-vis mit Anke Burmeister spricht er über den komplexen Vorgang des Kopfdrehens, neugierige Affenarten und die Lust aufs Tanzen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Pentagon trifft Prompt: Anthropic im KI-Clinch mit der US-Regierung – Anthropic-CEO Dario Amodei bezeichnet die Einstufung seines Unternehmens als Sicherheitsrisiko durch das US-Verteidigungsministerium als beispiellosen Vorgang. Streitpunkt sind zwei rote Linien: Massenüberwachung im Inland und vollständig autonome Waffensysteme, für die das Pentagon Anthropics KI nutzen wollte. Inzwischen springt OpenAI in die Lücke und schnappt sich den Pentagon-Deal. Wie weit darf KI im militärischen Einsatz gehen? Wo verlaufen die ethischen Grenzen für KI-Unternehmen gegenüber staatlichen Auftraggebern? Und was bedeutet es, wenn OpenAI diese Grenzen offenbar anders zieht als Anthropic? - Mobile World Congress 2026: Viel KI, wenig Wow? Auf dem MWC in Barcelona drehte sich in diesem Jahr vieles um künstliche Intelligenz – in Smartphones, Netzwerken und Geräten aller Art. Doch echte Überraschungen bleiben offenbar aus. Ist KI auf Messen schon so selbstverständlich geworden, dass sie keinen Wow-Effekt mehr auslöst? Welche Ankündigungen vom MWC 2026 könnten im Alltag wirklich relevant werden? Und braucht die Mobilfunkbranche dringend ein neues Narrativ jenseits von KI? - Sehr durchschaubar: Was Clickworker durch Metas Ray-Ban-Brillen zu sehen bekommen – Videos, die mit den smarten Brillen von Meta aufgenommen werden, landen zur Daten-Annotation bei Clickworkern – unter anderem in Kenia. Laut einem Bericht der schwedischen Zeitung Svenska Dagbladet sollen dabei auch intime Aufnahmen aufgetaucht sein und die Anonymisierung der Gesichter soll nicht zuverlässig funktionieren. Wissen Nutzer wirklich, was mit ihren Brillenaufnahmen passiert? Wer trägt die Verantwortung – Meta, die Nutzer oder die Gesetzgeber? Und wie lässt sich das grundlegende Datenschutzproblem bei Kameras in smarten Brillen lösen? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Pentagon trifft Prompt: Anthropic im KI-Clinch mit der US-Regierung – Anthropic-CEO Dario Amodei bezeichnet die Einstufung seines Unternehmens als Sicherheitsrisiko durch das US-Verteidigungsministerium als beispiellosen Vorgang. Streitpunkt sind zwei rote Linien: Massenüberwachung im Inland und vollständig autonome Waffensysteme, für die das Pentagon Anthropics KI nutzen wollte. Inzwischen springt OpenAI in die Lücke und schnappt sich den Pentagon-Deal. Wie weit darf KI im militärischen Einsatz gehen? Wo verlaufen die ethischen Grenzen für KI-Unternehmen gegenüber staatlichen Auftraggebern? Und was bedeutet es, wenn OpenAI diese Grenzen offenbar anders zieht als Anthropic? - Mobile World Congress 2026: Viel KI, wenig Wow? Auf dem MWC in Barcelona drehte sich in diesem Jahr vieles um künstliche Intelligenz – in Smartphones, Netzwerken und Geräten aller Art. Doch echte Überraschungen bleiben offenbar aus. Ist KI auf Messen schon so selbstverständlich geworden, dass sie keinen Wow-Effekt mehr auslöst? Welche Ankündigungen vom MWC 2026 könnten im Alltag wirklich relevant werden? Und braucht die Mobilfunkbranche dringend ein neues Narrativ jenseits von KI? - Sehr durchschaubar: Was Clickworker durch Metas Ray-Ban-Brillen zu sehen bekommen – Videos, die mit den smarten Brillen von Meta aufgenommen werden, landen zur Daten-Annotation bei Clickworkern – unter anderem in Kenia. Laut einem Bericht der schwedischen Zeitung Svenska Dagbladet sollen dabei auch intime Aufnahmen aufgetaucht sein und die Anonymisierung der Gesichter soll nicht zuverlässig funktionieren. Wissen Nutzer wirklich, was mit ihren Brillenaufnahmen passiert? Wer trägt die Verantwortung – Meta, die Nutzer oder die Gesetzgeber? Und wie lässt sich das grundlegende Datenschutzproblem bei Kameras in smarten Brillen lösen? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Pentagon trifft Prompt: Anthropic im KI-Clinch mit der US-Regierung – Anthropic-CEO Dario Amodei bezeichnet die Einstufung seines Unternehmens als Sicherheitsrisiko durch das US-Verteidigungsministerium als beispiellosen Vorgang. Streitpunkt sind zwei rote Linien: Massenüberwachung im Inland und vollständig autonome Waffensysteme, für die das Pentagon Anthropics KI nutzen wollte. Inzwischen springt OpenAI in die Lücke und schnappt sich den Pentagon-Deal. Wie weit darf KI im militärischen Einsatz gehen? Wo verlaufen die ethischen Grenzen für KI-Unternehmen gegenüber staatlichen Auftraggebern? Und was bedeutet es, wenn OpenAI diese Grenzen offenbar anders zieht als Anthropic? - Mobile World Congress 2026: Viel KI, wenig Wow? Auf dem MWC in Barcelona drehte sich in diesem Jahr vieles um künstliche Intelligenz – in Smartphones, Netzwerken und Geräten aller Art. Doch echte Überraschungen bleiben offenbar aus. Ist KI auf Messen schon so selbstverständlich geworden, dass sie keinen Wow-Effekt mehr auslöst? Welche Ankündigungen vom MWC 2026 könnten im Alltag wirklich relevant werden? Und braucht die Mobilfunkbranche dringend ein neues Narrativ jenseits von KI? - Sehr durchschaubar: Was Clickworker durch Metas Ray-Ban-Brillen zu sehen bekommen – Videos, die mit den smarten Brillen von Meta aufgenommen werden, landen zur Daten-Annotation bei Clickworkern – unter anderem in Kenia. Laut einem Bericht der schwedischen Zeitung Svenska Dagbladet sollen dabei auch intime Aufnahmen aufgetaucht sein und die Anonymisierung der Gesichter soll nicht zuverlässig funktionieren. Wissen Nutzer wirklich, was mit ihren Brillenaufnahmen passiert? Wer trägt die Verantwortung – Meta, die Nutzer oder die Gesetzgeber? Und wie lässt sich das grundlegende Datenschutzproblem bei Kameras in smarten Brillen lösen? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Send a textDiesmal wieder ohne Gast, leider. Eine traurige Folge mit ChatGPT statt Menschen. Die Antworten sind langweilig und dröge, die Erkenntnis minimal, der Spaßfaktor bei null. Zusätzlich gibt Helmut noch an, wie oft er letztes Jahr im Gym war – DAS ist cringe. Hätte man sich diese Folge ersparen können? Absolut. Sollte man sie trotzdem anhören? Wahrscheinlich nicht. Aber ihr macht ja sowieso, was ihr wollt. Ihr wilden Dinger, ihr! Viel Freue. Rantsville hat euch lieb.#rantsville #podcast #petpeeves #rantDu willst mit-ranten? Schreib uns: Schick deine eigenen pet peeves (kleine Dinge, die dich riesig nerven), Fragen, Meinungen und Kommentare an Helmut unter 0699-1-237 50 83Begriffsdefinitionen RANT Engl. für: Schimpfkanonade · Schimpftirade · Wutgeheul · WutredeGoogle: „Die Person, die sich das Geschimpfe anhört, wird nicht beachtet, und oft ist der Vorgang für den Zuhörer nicht einvernehmlich. Es wird extrem toxisch, da die Person, die emotional ablädt, oft nicht in der Lage ist, eine konstruktive Bemerkung oder einen Ratschlag zu geben. Der ganze Prozess lässt keinen Raum für eine Lösung.“Etymologie: Rant kommt aus dem Niederländischen ranten, „Unsinn reden“.Der erste dokumentierte Gebrauch von rant stammt aus dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts, aus Shakespeares Die lustigen Weiber von Windsor.VILLE Urban dictionary: „Populäres Suffix, das häufig als Verstärker an ein beliebiges Wort angehängt wird, etwa: ‚hoe ville‘: eine Stadt voller Schlampen“PET PEEVE „Das Lieblingsärgernis“; ein kleines Ärgernis, das einen immer wieder aufs neue auf die Palme bringt.Danke fürs Zuhören und fürs Teilen!Cover Art: Cat AsenguaMusik: Helmut Stekl und Michael „Mitch“ Dörfler, www.tripbox.com#rant #ranting #rantsville #complaining #petpeeves #jammern #beschweren #negativ
Send a text✨✈️ 600 Passagiere im Flugzeug über Nacht festgehalten – mitten in München!Was wirklich passiert ist, warum weder Flughafen noch Lufthansa reagieren konnten, und wieso selbst die Bundespolizei über die Lage informiert war, aber nichts unternahm.Ein unglaublicher Vorgang – und jetzt wird sogar die Staatsanwaltschaft aktiv.Ich breche das komplette Chaos für euch auf.
Die Sitzung des Sächsischen Landtages am 4. Februar hatte mit einem außergewöhnlichen Vorgang begonnen. Die Immunität des AfD-Abgeordneten Jörg Dornau wurde aufgehoben. Ermittler standen bereit, der Sicherheitsdienst führte den Politiker aus dem Saal in einen separaten Raum. Der Grund: Dornau steht im Verdacht gegen EU-Sanktionen verstoßen zu haben – konkret geht es um die Ausfuhr eines Teleskopladers, also einer Baumaschine, über Kasachstan nach Belarus. „So etwas hat es noch nie gegeben“, sagen die beiden Reporter Andreas Debski und Thilo Alexe rückblickend über die Abfolge der Ereignisse in dieser Folge „Thema in Sachsen“. Der Vorgang war außergewöhnlich. Allerdings wäre Jörg Dornau, sollte sich der Verdacht gegen ihn erhärten, kein Einzelfall. Für den Podcast ist das Anlass, um einmal grundsätzlich zu fragen: Wie wirksam sind die Sanktionen gegen Russland und Belarus – vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine? Und wie gut funktioniert die Durchsetzung von Embargobestimmungen in Deutschland? Frank Buckenhofer, Vorsitzender der Bezirksgruppe Zoll bei der Gewerkschaft der Polizei und seit vier Jahrzehnten Zollfahnder, kennt sich in diesem Bereich bestens aus. Im ausführlichen Interview erklärt er, warum Sanktionen ein Mittel sind, um Kriege zu vermeiden und Wege zu diplomatischen Lösungen zu ermöglichen. Außerdem schildert Buckenhofer, wie Ermittler des Zolls Kriminellen auf die Schliche kommen und mit welchen Taktiken dubiose Unternehmer versuchen, Lieferketten zu verschleiern. Schließlich führt der Podcast auch zu ganz generellen Fragen über den Zoll als Behörde. Ist der Zoll für die Überwachung des Außenhandels ausreichend ausgestattet? Und müsste der Zoll in der Strafverfolgung eigentlich mehr wie die Landespolizeien arbeiten und weniger wie eine Finanzbehörde? Auch dazu findet Buckenhofer deutliche Worte. Der Zoll sei eine sehr bedeutende und wichtige Einrichtung im Kampf gegen Schmuggel, Finanzkriminalität und Wirtschaftskriminalität, sagt er. Allerdings müsse der Zoll aber aus seinem „Schattendasein“ befreit werden. Warum sich dafür ein Blick nach Italien lohnen würde, das erzählt Buckenhofer im Podcast.
Die Themen: Mann schmeißt versehentlich Gold in den Müll; US-Präsident macht Druck aber Selenskyj kritisiert Trump; Merz und die Bundespräsidenten-Wahl; Politischer Aschermittwoch; Wolfram Weimer sieht in KI-Vorfall beim ZDF "unangenehmen Vorgang"; Xavier Naidoo und die Kinderfresser; "Karnevalsmaus"-Song verdrängt Bad Bunny. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Mach doch keinen Zinnober – heißt es in Bayern oder im Schwäbischen, wenn kein Ärger, kein Unsinn, aber auch keine unnötige Mühe aufgebracht werden soll. Es war nämlich ein aufwändiger und mit frühem Tod einhergehender Vorgang gewesen, das Färbemittel Zinnoberrot aus dem quecksilber- und schwefelhaltigen Cinnabrit zu gewinnen. In Rom soll es sogar in Lippenstiften verarbeitet worden sein … Weil Quecksilber so hoch giftig ist, wird es für den Farbstoff durch ein unschädliches, stabiles Pigment ersetzt. Auch Quecksilber im Fieberthermomenter beispielsweise ist seit 2017 verboten. Wo Quecksilber vorkommt, wie es uns weiter belastet oder vielleicht sogar nützt? Das darf ich den Bioverfahrenstechniker Dr. Stefan Hügel fragen, der sich für eine Mineralienwende einsetzt. www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Send a textZum zweiten Mal in Rantsville, hat Luca viele neue Themen mitgebracht: Wenn Sportler Englisch reden und immer zwischendurch “you know” sagen; Die Tristesse in Fastfood Restaurants; Einen fast leeren Müllsack entsorgen müssen, nur weil der Inhalt schon stinkt; Und vieles mehr. Hör's dir halt an. Dann weißt du's. Viel Spass in Rantsville!#rantsville #podcast #petpeeves #rantDu willst mit-ranten? Schreib uns: Schick deine eigenen pet peeves (kleine Dinge, die dich riesig nerven), Fragen, Meinungen und Kommentare an Helmut unter 0699-1-237 50 83Begriffsdefinitionen RANT Engl. für: Schimpfkanonade · Schimpftirade · Wutgeheul · WutredeGoogle: „Die Person, die sich das Geschimpfe anhört, wird nicht beachtet, und oft ist der Vorgang für den Zuhörer nicht einvernehmlich. Es wird extrem toxisch, da die Person, die emotional ablädt, oft nicht in der Lage ist, eine konstruktive Bemerkung oder einen Ratschlag zu geben. Der ganze Prozess lässt keinen Raum für eine Lösung.“Etymologie: Rant kommt aus dem Niederländischen ranten, „Unsinn reden“.Der erste dokumentierte Gebrauch von rant stammt aus dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts, aus Shakespeares Die lustigen Weiber von Windsor.VILLE Urban dictionary: „Populäres Suffix, das häufig als Verstärker an ein beliebiges Wort angehängt wird, etwa: ‚hoe ville‘: eine Stadt voller Schlampen“PET PEEVE „Das Lieblingsärgernis“; ein kleines Ärgernis, das einen immer wieder aufs neue auf die Palme bringt.Danke fürs Zuhören und fürs Teilen!Cover Art: Cat AsenguaMusik: Helmut Stekl und Michael „Mitch“ Dörfler, www.tripbox.com#rant #ranting #rantsville #complaining #petpeeves #jammern #beschweren #negativ
Ins neue Jahr starten wir mit einer ganz besonderen Folge. Wir öffnen den Vorgang und lassen euch hinein in unsere Welt: Wie suchen wir unsere Stars aus? Wie entstehen die Folgen? Dazu besprechen wir Hörer-Feedback – inklusiver brutaler (aber gerechtfertigter) Kritik. Grüße nach Hagen!Zur "Mensch!" UmfrageExecutive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph FalkeRedaktion: Heiko Behr, Mira DöngesHost: Mira Dönges, Heiko BehrSounddesign: Felix StäbleinProduktionsleitung: Josephine AleytBei „Mensch!“ erzählen Mira und Heiko die spannendsten, bewegendsten und überraschendsten Geschichten aus dem echten Leben unserer Lieblingspromis – authentisch, nahbar und voller Emotionen. Von Taylor Swift und Kanye West über Hape Kerkeling und Dieter Bohlen bis hin zu Heidi Klum und Madonna.Mit seiner Mischung aus packendem Storytelling und knackigen Meinungen fesselt er Woche für Woche eine treue, aufmerksame Hörerschaft und engagierte Community in einem glaubwürdigen, persönlichen Umfeld. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die EU-Sanktionen gegen den Schweizer Ex-Militär und Buchautor Jacques Baud sind ebenso skandalös wie die Reaktionen der Bundesregierung darauf. Und beides kann einen starken Effekt der Einschüchterung auf Andersdenkende entfalten. Eine kleine Hoffnung bleibt: Hat die EU im Fall Jacques Baud ihr Blatt überreizt, entwickelt sich der Vorgang also zum politischen Bumerang? Ein Kommentar vonWeiterlesen
In einem skandalösen Schritt hat die EU den Schweizer Ex-Militär und Autor Jacques Baud mit Sanktionen belegt, weil er „pro-russische Propaganda“ und „Verschwörungstheorien“ zum Ukrainekrieg verbreiten würde. Der inakzeptable Vorgang zeigt: Um im Meinungskampf ein paar Punkte zu machen, werden von den EU-Verantwortlichen die eigenen Phrasen von „Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit“ weiterhin der Lächerlichkeit preisgegeben. EinWeiterlesen
Jahresringe gegen Alarmismus – 3000 Jahre Klima, wie es wirklich war Es gibt sie, die seit Jahrtausenden unbestechlichen Protokolle über die Erdgeschichte: die Jahresringe der Bäume. Jeder einzelne Jahrring, den ein Baum im Laufe seines Lebens bildet, ist eine Momentaufnahme der Umweltsituation. Breite Ringe signalisieren optimale Wachstumsbedingungen – feucht, warm und nährstoffreich. Schmale Ringe hingegen sind stumme Zeugen von Stressjahren, die durch extreme Trockenheit, Kälte oder Staunässe geprägt waren. Durch die genaue Messung und Überlappung dieser Ringmuster können Klimaberichte von 9.000 Jahren und mehr rekonstruiert werden. Die Forschungsergebnisse, die auf diesen langen Zeitreihen basieren, stellen das vorherrschende Narrativ über die ausschließliche menschliche Verursachung des Klimawandels in Frage. Bedeutsam vor allem jetzt, da gerade eine weltweit zitierte Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) spektakulär zusammengebrochen ist. Nature hat die Arbeit – nach anderthalb Jahren Streit – jetzt zurückgezogen. Ein ungewöhnlicher Vorgang bei einem der strengsten Wissenschaftsjournale der Welt. https://live.tichyseinblick.shop/produkt/schmidt-douglas-3000-jahre-klima-achterbahn-co2-ist-nur-ein-suendenbock/ Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Wegen eines manipulierend geschnittenen Berichts über US-Präsident Donald Trump müssen jetzt hohe Funktionäre der britischen Rundfunkanstalt BBC ihren Stuhl räumen. Ist das eine Folge transatlantischer Übergriffigkeit oder zwingendes Nachspiel aus unseriösem Journalismus? Und was sagt der Vorgang über den deutschen Rundfunk aus? Wann folgen hier die personellen Konsequenzen aus den Kampagnen zu Corona, Aufrüstung, Wirtschaftsordnung,Weiterlesen
Ein Jahr nach Donald Trumps Wahlsieg geht der Election Day 2025 komplett an die Demokraten: Das Gouverneursamt in New Jersey können sie halten, das in Virginia neu gewinnen - und in New York City gewinnt mit dem linken Zohran Mamdani ein junger Mann die Wahl, der sich ganz offen als Gegenpol zum Präsidenten positioniert. In Kalifornien stimmt außerdem eine Mehrheit für das Gesetz, mit dem Gouverneur Gavin Newsom die Wahlkreise zugunsten der Partei zuschneiden will - um so einen ähnlichen Vorgang in Texas auszugleichen. Über den Wahltag und seine Konsequenzen sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen. Und es geht um den Supreme Court, der über die Rechtmäßigkeit von Trumps globalen Zöllen entscheiden muss. US-Korrespondentin Stefanie Bolzen ordnet jede Woche im Gespräch mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth die aktuellen Nachrichten aus den USA ein – mal aus Washington, mal aus Florida oder den Flyover-States. "This is America" ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Heuer, Christine www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Der Bundesrat prüft, ob er bis zu 10 Milliarden Franken mehr als bisher geplant für den Ausbau der Bahn bis ins Jahr 2045 einsetzen soll. Doch selbst mit diesem massiven Ausbau würden sich viele Bahnvorhaben, die in der Pipeline sind, nicht realisieren lassen. Das zeigt ein Gutachten der ETH. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:20) ETH-Gutachten zum Bahnausbau 2045: das Budget reicht nicht (09:29) Nachrichtenübersicht (13:52) Erleichterung und verhaltener Optimismus im Gazastreifen (19:34) F-35 Kampfjets: Endmontage in der Schweiz (23:55) Ein einzigartiger Vorgang im Kanton Waadt (27:07) Ist das französische Politsystem der fünften Republik am Ende? (34:02) László Krasznahorkai erhält den Literaturnobelpreis
Gestern hat sich der französische Präsident in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über den angeblichen russischen Einfluss auf die Meinungsbildung in den westlichen Demokratien aufgeregt. Leider ist das FAZ-Interview nicht öffentlich zugänglich. Wir zitieren deshalb einen Bericht des österreichischen ORF über den Beitrag der FAZ. Gleichzeitig bleibt festzustellen, dass dieser Vorgang einen TiefpunktWeiterlesen
In dieser besonderen Folge spricht Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf – Juristin, Professorin für Öffentliches Recht mit Anne Will über ihre geplatzte Wahl zur Verfassungsrichterin. Denn obwohl sie sich bereits in der Jurist:innenwelt einen exzellenten Ruf erarbeitet hat, scheiterte ihre Wahl zur Verfassungsrichterin überraschend. Im Interview spricht Frauke Brosius-Gersdorf ausführlich über die Hintergründe der geplatzten Wahl – über parteipolitische Machtspiele, fehlende Transparenz und den Umgang mit einer bewusst platzierten Kampagne gegen sie. Wie geht sie persönlich mit all dem um? Was sagt der Vorgang über den Zustand der politischen Kultur in Deutschland aus? Und wie politisch darf die Wahl für das höchste deutsche Gericht überhaupt sein? Ein offenes, reflektiertes und stellenweise auch kritisches Gespräch über Macht, Recht und den Preis von Haltung. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Montag, der 29. September 2025 um 15 Uhr.
Donald Trump macht schon länger Druck auf die US-Notenbank Fed, weil diese sich weigert, den Leitzins zu senken. Nun entlässt der US-Präsident eine ranghohe Fed-Beamtin, deren Amtszeit eigentlich bis 2038 läuft. Ein beispielloser Vorgang, der weitreichende Folgen haben könnte. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:26) Trumps Attacke auf die US-Notenbank und die Folgen (07:01) Nachrichtenübersicht (11:41) Bauernverband wünscht Nachbesserungen im Vertragswerk Schweiz-EU (16:31) Wut, Angst und offene Fragen nach Ausschreitungen in Lausanne (23:54) Humanitäre Arbeit der Schweiz in Afghanistan ist schwierig (28:18) Frankreichs Premier pokert um seine politische Zukunft (34:22) Moldau und der russische Einfluss vor der Richtungswahl
Die designierte Verfassungsrichterin hat den Rückzug von ihrer Kandidatur erklärt. Menschlich war der Vorgang um ihre Person nicht schön, der Ton war teils schrill und unseriös. Politisch liegt die Sache aber keineswegs so einfach, wie es nun SPD und Grüne darstellen: Es spricht inhaltlich viel gegen Brosius-Gersdorf – unter anderem ihre angepassten und gleichzeitig radikalenWeiterlesen
Columbia, bald wohl auch Harvard: Immer mehr Top-Universitäten in den USA sind bereit, Strafen in dreifacher Millionenhöhe zu zahlen, um selber weiter Fördergelder zu bekommen. Wir sprechen mit F.A.Z.-Herausgeber Jürgen Kaube über diesen Kulturkampf.
Aus Frauke Brosius-Gersdorf, einer anerkannten Rechtswissenschaftlerin, wurde in kürzester Zeit eine linksradikale Aktivistin. Zumindest in einigen Medien. Ihre geplante Richterwahl im Bundestag fand daher nicht statt – ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik. In der Sendung „Markus Lanz“ versuchte Brosius-Gersdorf, sich die eigene Deutungshoheit zurückzuholen. Markus Lanz berichtet in dieser Folge, wie er die Rechtsprofessorin persönlich erlebt hat und fragt sich, was passiert, wenn wir als Gesellschaft derart mit „exzellenten Köpfen“ umgeht? Richard David Precht wirft die Frage auf, ob die Wahl der Richter am BVerfG nicht generell anders organisiert werden könnte? Welchen Sinn macht es Richter von der Politik zu ernennen, die später die Entscheidungen der Politik beurteilen müssen?
Ein halbes Jahr nach dem Ampel-Aus sind die Chaos-Wochen zurück in der deutschen Spitzenpolitik. Die Wahl der Verfassungsrichterin Frauke Brosius-Gersdorf bringt die neue Koalition gehörig ins Wanken. Jens Spahn musste am Freitagmorgen vor den eigenen Abgeordneten kapitulieren und die lange geplante Wahl komplett absagen. Ein hochnotpeinlicher Vorgang. Wie angeschlagen ist die Koalition nach dieser turbulenten letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause im Deutschen Bundestag? Wie geht es weiter für den bisherigen Außenpolitik-Kanzler Merz? Und was wird aus Jens Spahn und seinen Masken? Der Apofika-Presseklub mit Jonas Schaible (Spiegel), Ulrike Herrmann (taz), Michael Bröcker (Table Media) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Weil die Unionsfraktion wider der Absprachen für keine 2/3-Mehrheit sorgen wollte, wurde im Bundestag die Wahl zweier Richter und einer Richterin fürs Bundesverfassungsgericht abgesagt. Was sagt der Vorgang über die Zukunft der Koalition, der Demokratie? Hamberger, Katharina; Geuther, Gudula; Detjen, Stephan
Die niederländische Regierung hat die Existenz eines geheimen NATO-Dokuments eingeräumt, wie verschiedene Alternativmedien berichten. Dort festgeschriebene „verpflichtende Ziele“ betreffen demnach auch den zivilen Bereich von Gesundheit bis „Desinformation“. Dieser laut Medienberichten „geheime“ Vorgang ist hochproblematisch für demokratische Prozesse. Ein Kommentar von Tobias Riegel. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Die niederländischeWeiterlesen
In seinem aktuellen Film "Requiem in Weiß" trägt Harry Putz die Gletscher der Alpen zu Grabe. Denn ihr Rückgang ist unumkehrbar. Der österreichische Naturschützer kämpft dafür, dass sich dieser Vorgang zumindest verlangsamt. Timm, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch