Podcasts about intellektuellen

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Best podcasts about intellektuellen

Latest podcast episodes about intellektuellen

Alles Geschichte - History von radioWissen
BABYLON DEUTSCHLAND - Die Intellektuellen und Hitlers Machtübernahme

Alles Geschichte - History von radioWissen

Play Episode Listen Later Sep 11, 2026 23:35


Das deutsche Bildungsbürgertum und seine konservativen Eliten - ein Großteil von ihnen begrüßte Hitlers Machtübernahme als Absage an die ungeliebte Weimarer Republik. Die Weimarer Intellektuellen, die für das Kulturhoch der wilden 20er Jahre gesorgt hatten, standen auf verlorenem Posten. Ein Podcast von Renate Eichmeier (BR 2023)

Buchkritik - Deutschlandfunk Kultur
Geist und Macht - Die Kanzler und die klugen Köpfe

Buchkritik - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Sep 4, 2026 13:10


In „Die Kanzler und die Intellektuellen“ erzählt der Germanist Peter-André Alt die Geschichte von Geist und Macht seit 1949. Besonders Willy Brandt wurde zur Sehnsuchtsfigur vieler Künstler und Schriftsteller. Das war aber nicht immer so. Alt, Peter-André www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

Lesart - das Literaturmagazin - Deutschlandfunk Kultur
Geist und Macht - Die Kanzler und die klugen Köpfe

Lesart - das Literaturmagazin - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Sep 4, 2026 13:10


In „Die Kanzler und die Intellektuellen“ erzählt der Germanist Peter-André Alt die Geschichte von Geist und Macht seit 1949. Besonders Willy Brandt wurde zur Sehnsuchtsfigur vieler Künstler und Schriftsteller. Das war aber nicht immer so. Alt, Peter-André www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Geist und Macht - Die Kanzler und die klugen Köpfe

Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Sep 4, 2026 13:10


In „Die Kanzler und die Intellektuellen“ erzählt der Germanist Peter-André Alt die Geschichte von Geist und Macht seit 1949. Besonders Willy Brandt wurde zur Sehnsuchtsfigur vieler Künstler und Schriftsteller. Das war aber nicht immer so. Alt, Peter-André www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
82. Jahrestag des Slowakischen Nationalaufstands: Der General Ján Golian und der Komponist Ján Cikker. (3.9.2026 15:30)

Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache

Play Episode Listen Later Sep 3, 2026 27:14


Nachrichten, Tagesthema, Magazin - 82. Jahrestag des Slowakischen Nationalaufstands: Wir stellen den General Ján Golian vor, der vor 120 Jahren geboren wurde, einer der Anführer des SNP war und über den nun ein Film in die Kinos kommt. Und danach geht es um den Komponisten Ján Cikker, der zu den Intellektuellen und Künstlern im Umfeld des Aufstands gehörte.

SWR2 Kultur Info
Buch „Die Kanzler und die Intellektuellen. Geschichte einer unbequemen Beziehung“ Wie Intellektuelle deutsche Kanzler und ihre Politik prägten

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Aug 25, 2026 7:51


Grass bei der SPD, Böll bei den Grünen, Augstein bei der FDP: Über Jahrzehnte suchten Kanzler und Parteien den Austausch mit Intellektuellen. Peter André Alt erzählt die Geschichte einer ebenso engen wie unbequemen Beziehung.

Buchkritik - Deutschlandfunk Kultur
Samuel P. Huntington - Ein Intellektueller, der ein Schlagwort prägte

Buchkritik - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Jul 11, 2026 11:40


Samuel P. Huntington wurde durch das umstrittene Pamphlet "Kampf der Kulturen" berühmt. In ihrer ideengeschichtlichen Biografie zeichnet Cora Schmidt-Ott ein differenziertes Bild eines Intellektuellen, dessen Hypothesen die politische Rechte aufgriff. Weyh, Florian Felix www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

Lesart - das Literaturmagazin - Deutschlandfunk Kultur
Samuel P. Huntington - Ein Intellektueller, der ein Schlagwort prägte

Lesart - das Literaturmagazin - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Jul 11, 2026 11:40


Samuel P. Huntington wurde durch das umstrittene Pamphlet "Kampf der Kulturen" berühmt. In ihrer ideengeschichtlichen Biografie zeichnet Cora Schmidt-Ott ein differenziertes Bild eines Intellektuellen, dessen Hypothesen die politische Rechte aufgriff. Weyh, Florian Felix www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Samuel P. Huntington - Ein Intellektueller, der ein Schlagwort prägte

Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Jul 11, 2026 11:40


Samuel P. Huntington wurde durch das umstrittene Pamphlet "Kampf der Kulturen" berühmt. In ihrer ideengeschichtlichen Biografie zeichnet Cora Schmidt-Ott ein differenziertes Bild eines Intellektuellen, dessen Hypothesen die politische Rechte aufgriff. Weyh, Florian Felix www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

Kreisky Forum Talks
IN GEDENKEN AN THOMAS NOWOTNY: DAS PROJEKT SOZIALDEMOKRATIE

Kreisky Forum Talks

Play Episode Listen Later Jun 29, 2026 88:26


Veranstaltung mit Heinz Fischer, Muna Duzdar, Eric Frey, Isabel Frey, Wolfgang Petritsch, Mati Randow, Markus WagnerIN GEDENKEN AN THOMAS NOWOTNY: DAS PROJEKT SOZIALDEMOKRATIEDer österreichische Politikwissenschafter, Diplomat und Autor Thomas Nowotny konnte auf eine beeindruckende und vielseitige Lebensleistung zurückblicken: Als Sekretär im Büro von Bundeskanzler Bruno Kreisky stand er an der Seite einer prägenden Persönlichkeit der Zweiten Republik. Sein weiterer Weg führte ihn in den diplomatischen Dienst, wo er unter anderem als österreichischer Generalkonsul in New York wirkte und sich als ausgewiesener außenpolitischer Experte etablierte. Über viele Jahre hinweg vermittelte er sein Wissen und seine Erfahrung als Dozent an der Universität Wien an nachfolgende Generationen.Auch über seine berufliche Laufbahn hinaus blieb Thomas Nowotny ein zutiefst politischer Mensch. Im Ruhestand widmete er sich mit ungebrochener Energie der Parteiarbeit. Als aktives Mitglied der Sektion 8 brachte er sich mit großem Engagement ein: Er verfasste Anträge, entwickelte fundierte Konzepte und lieferte regelmäßig kluge und pointierte Diskussionsbeiträge.2017 erschien im Studienverlag sein Buch „Projekt Sozialdemokratie. Gescheitert? Überholt? Zukunftsweisend?“ In diesem Plädoyer zeigte er Wege auf, wie die Sozialdemokratie in einer veränderten Welt unterschiedliche gesellschaftliche Gruppierungen um ein optimistisches und realistisches Zukunftsprojekt scharen und mit neuen Werkzeugen ihre großen Erfolge zwischen 1950 und 1980 fortsetzen könnte.Im März 2026 ist Thomas Nowotny im 88. Lebensjahr verstorben. Politische und berufliche Wegbegleiter erinnern sich an den herausragenden Intellektuellen und engagierten Sozialdemokraten und sprechen über die Zukunft der Sozialdemokratie.Über Thomas Nowotny:Heinz Fischer, Bundespräsident der Republik Österreich a.D.Erinnerungen und Perspektiven:Muna Duzdar, Rechtsanwältin, SPÖ-Abgeordnete zum Nationalrat und Bereichssprecherin für VerfassungWolfgang Petritsch, Diplomat, ehem. Sekretär von Bruno KreiskyMati Randow, Vorsitzender der Sektion 8 (SPÖ Alsergrund)Markus Wagner, Institut für Staatswissenschaften der Univ. WienModeration:Eric Frey, Der StandardMusikalische Umrahmung:Isabel Frey, Sängerin und Musikwissenschafterin, Enkelin von Thomas Nowotny

Zukunft Denken – Podcast
155 — Freiheit oder Sicherheit? Ein Gespräch mit Prof. Konrad Paul Liessmann

Zukunft Denken – Podcast

Play Episode Listen Later Jun 29, 2026 71:05


Zum Beginn der Ferien freue ich mich, Ihnen eine ganz besondere Episode mit dem Titel »Freiheit oder Sicherheit« präsentieren zu dürfen. Eine besondere Episode deshalb, weil mein Gast Prof. Konrad Paul Liessmann ist. Konrad Paul Liessmann ist emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Wien. Aber er ist nicht nur wissenschaftlich äußerst erfolgreich. Er steht auch seit Jahrzehnten als herausragender Beobachter und wichtiger Kritiker der kulturellen und politischen Landschaft in der Öffentlichkeit. Öffentlichkeit meint damit dutzende Bücher, unzählige Artikel in Zeitungen und Magazinen sowie Auftritte in Fernsehen, Radio und Veranstaltungen aller Art. Für die Hörer dieser Episode möchte ich besonders die folgenden Bücher hervorheben: Theorie der Unbildung Lauter Lügen Was nun? Eine Philosophie der Krise . Prof. Liessmann ist auch Intendant des Philosophicums Lech, das im September unter dem Titel »Betreutes Denken« stattfindet. Ein Thema, das perfekt zu diesem Podcast passt; ich hoffe, Ihnen dazu im Herbst noch mehr Informationen bieten zu können. Für mich persönlich war es eine ganz besondere Freude, dass Prof. Liessmann sich Zeit für ein Zukunft-Denken-Gespräch genommen hat, da ich seine Artikel und Bücher seit mindestens 30 Jahren mit großer Bereicherung lese. Hinzu kommt, dass er seine fundierte Kritik etwa am Bildungssystem oder an der Universität schon als aktiver Wissenschafter deutlich vorgetragen hat, im Gegensatz zu vielen anderen, die dies nur hinter vorgehaltener Hand tun. Viele Themen die wir in diesem Gespräch ansprechen, diskutiere ich auch in meinem neuen Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise. Ich beginne das Gespräch mit der grundlegenden Frage: Was ist der Mensch? Ist der Mensch von Natur aus gut und wird verführt oder von der Natur her schlecht und muss eingehegt werden? »In der Antike wird der Mensch als Wesen betrachtet, das zwischen Extremen hin und her pendeln kann. Aber gleichzeitig durch seine Vernunftbegabung die Möglichkeit hat, das Bessere zu wählen und das Schlechtere zu vermeiden.« Was hat sich in der Betrachtung des Menschen von der klassischen Tugendlehre bis heute verändert? »Wenn wir ein Naturwesen sind — was ist die Natur?« Einer der häufig genannten Denker in diesem Themenfeld ist Thomas Hobbes: »Im Naturzustand ist der Mensch dem Menschen ein Wolf.« Liegt der Ursprung der Konflikte darin, dass wir gleich sind? Ist der Mensch gar von Natur aus gut, wie Jean-Jacques Rousseau annimmt? Gibt es folglich keinen zivilisatorischen Fortschritt oder wird gar das Bild eines vermeintlich »edlen Wilden« verherrlicht? Behindern also, konsequent weitergedacht, Wissenschaft und Kunst die Humanität und führen zu Rückschritt statt Fortschritt? Oder sollten wir uns eher an Immanuel Kant orientieren? »Der Mensch ist nicht von Natur aus böse, er ist aber auch nicht von Natur aus gut. Er ist ein Wesen, das verschiedene Motivlagen in sich hat.« Aber all diese Fragen scheinen nur Sinn zu ergeben, wenn wir handlungsfähige Wesen sind. Verfügen wir nun über Handlungs- und Willensfreiheit? Unterliege ich also meinen Neigungen oder bin ich in der Lage, mich zu entscheiden, diese zu verändern? Folgen wir wieder Immanuel Kant? »Man kann natürlich darüber diskutieren, ob der Mensch ein freies Wesen ist. Tatsache ist, wir müssen uns das wechselseitig unterstellen und tun es auch.« Gilt die kühne These der politischen Geschichte: »Das Problem war nie, ob Menschen frei sind, sondern das Problem war immer, wie kann ich ihnen diese Freiheit nehmen.« Ist also der Mensch von Natur aus frei? Damit sind wir im Gespräch beim Begriff der Freiheit angelangt. Wie hat sich dieser Begriff auch über die vergangenen Jahrhunderte verändert? »By liberty, was meant protection against the tyranny of the political rulers.« John Stuart Mill (1859) Was war die programmatische Rolle der Französischen Revolution? Kann die Romantik und damit die Idee der romantischen Liebe als frühes Emanzipationsmodell gesehen werden? Was sind die Ideen der Freiheit des 19. Jahrhunderts von John Stuart Mill über Karl Marx bis Hegel? »Freiheit ist [nach Mill] etwas, das sich gegen jetzt nicht mehr legitimierbare Herrschaftsansprüche richtet. Das muss man wieder in Erinnerung rufen, weil wir das vergessen haben. Die Erklärung der Menschenrechte war eine Erklärung von Abwehrrechten. Man hat versucht, die Zugriffe des Staates auf den einzelnen Bürger abzuwehren. Menschenrechte waren immer Individualrechte, nie Kollektivrechte.« Freiheit bezieht sich also unter anderem auf Eigentum, freie Religionsausübung, freies Denken, Bewegungsfreiheit, wirtschaftliche Freiheit. Heute sprechen viele hingegen, als ginge es um Anspruchsrechte. Wie hat sich das verändert? Wie ist dieser unglaubliche Paradigmenwechsel, der die Idee der Menschenrechte neu definiert, in den letzten Jahrzehnten zustande gekommen? »Wir waren die ersten, die erklärt haben, daß die Freiheit des Individuums um so mehr beschränkt werden muß, je komplizierter die Zivilisation wird.« Benito Mussolini Hat diese Idee des Faschismus bis in die heutige Zeit Wirkmacht? So manche Äußerung von Intellektuellen scheint in diese Richtung zu deuten? »Ich bin extrem vorsichtig und skeptisch gegenüber allen Konzeptionen, die mit der angeblichen Komplexität der Welt versuchen, die Freiheit des Menschen einzuschränken, beziehungsweise Strategien argumentieren, dass der Mensch geleitet, gelenkt und in ein Kollektiv eingebunden werden muss. […] Das hat immer schon den Keim des Totalitären in sich.« Auch hier stellt sich wieder die alte Kantische Frage: woher wissen diejenigen, die leiten wollen, die uns bevormunden wollen, was »das Richtige« ist? Wie lässt sich diese Problematik auf die aktuelle Diskussion um die Nutzung sozialer Netzwerke, sowohl von Jugendlichen wie auch von Erwachsenen, anwenden? Welche besonderen Fähigkeiten besitzen diejenigen, die im Gegensatz zu uns Normalsterblichen so genau wissen, was richtig und falsch ist, und damit unseren Zugang zu Information — zu unserem Wohle — beschneiden wollen? »Offensichtlich ist die Welt nur für eine bestimmte Art von Menschen komplex, andere haben den Durchblick.« Wenn nun aber möglicherweise der »Normalbürger« von der Komplexität der Welt überfordert ist und bei jedem Schritt von »Experten« an die Hand genommen werden muss, welchen Sinn ergibt dann überhaupt Demokratie? Wer entscheidet, wer als Experte gilt? Geht es da nur um »unsere Demokratie« oder hat diese Problematik eine längere Geschichte? Wie verändert sich das Verhalten von Menschen in Gruppen? »Demokratie steht immer vor diesem paradoxen Problem, auf der einen Seite den Bürgern tatsächlich alle Rechte zu geben und sie zum Souverän zu machen, und auf der anderen Seite nach Verfahren und Regeln zu suchen, wo man die Abgründe dieses Souveräns, seine Irrtumsanfälligkeit, auch seine Gehässigkeit in geregelte Bahnen lenkt.« Die Rolle von Verfassungen und rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen? Was ist dann etwa davon zu halten, wenn nach Wahlen ein Teil des Volkes das Wahlergebnis nicht akzeptieren möchte? Betrachtet man die Gruppe der »Experten«, der Akademiker, der Unis — sind dort keine Gruppenphänomene zu betrachten? Handelt es sich nur um rein rationale Denker auf der Suche nach Wahrheit oder kommt es auch dort zu opportunistischen Irrwegen? Was folgt daraus? »Die Expertokratie ist kein Gegenmodell […] man muss in den sauren Apfel beißen.« Ab wann wäre also man gebildet und erwachsen genug, um an der Demokratie teilnehmen zu können, und noch wichtiger: wer beurteilt das. “The most basic question is not what is best but who shall decide what is best.”, Thomas Sowell Damit wird eine der schwierigsten Fragen aufgeworfen: Was ist der Zusammenhang zwischen Expertise und Entscheidungsfindung in einer Demokratie? »Auch die kommunistischen Staaten haben sich auf dem Boden einer materialistischen Wissenschaft gewähnt. Sie haben auch geglaubt, sie bauen ihre zukünftige Gesellschaft auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse auf.« Zu welchen totalitären Exzessen hat dies geführt?! »Die Rassentheoretiker und Anthropologen der Nazis haben sich als Wissenschaftler gefühlt, nicht als Ideologen.« Neue Erkenntnisse und die Veränderung des Wissens scheinen die Konstante zu sein und nicht »die Wissenschaft« als Begründung für vermeintlich alternativlose Entscheidungen...? »Das Spannende an der Wissenschaft ist ja genau das Prinzip der Vorläufigkeit.« Was ist von Popper und dem Prinzip der Asymmetrie zu halten, und zwar sowohl in Politik wie Wissenschaftstheorie? »Der friedliche Regierungswechsel gehört zum Wesen der Demokratie.« Macht tendiert immer dazu, sich selbst über alle Maßen bestätigen zu wollen. Was sind die grundlegenden Prinzipien und Ideen, ja das Wesen der Demokratie? »Demokratie läuft auch immer Gefahr, sich selbst aufzuheben.« Kommen wir nun zum Begriff der Sicherheit — wie steht Sicherheit im Wechselspiel oder gar im Gegensatz zu Freiheit? Leben wir in Zeiten radikaler Unsicherheit — was bedeutet das überhaupt und was sind die Folgen davon? Wie hat sich das Gefühl der Sicherheit und die Sicherheit, was der nächste Tag bringt, über die Zeit verändert? Der Wunsch nach dem Blick in die Zukunft hat die Menschen immer angetrieben, wir erinnern uns an das Orakel von Delphi und die zahlreichen (teuren) Institute, die sich um Wirtschaftsprognosen bemühen. »Die Unsicherheit der Zukunft gegenüber zu beklagen, hieße genauso darüber zu klagen, dass wir keine determinierten Maschinen sind.« Wie hängt der mögliche oder unmögliche Blick in die Zukunft mit unserem Gefühl der Sicherheit im Hier und Jetzt zusammen? »Wir sind eine zukunftsversessene Gesellschaft. Wir fragen immer 'Was kommt?', nie 'Was ist?'« Sind Sicherheit und Freiheit nun Gegensätze oder vielmehr einander bedingende Prinzipien? Kann ein Leben in Sicherheit gerade durch die Bedingungen dieser Sicherheit ein nicht-lebenswertes Leben sein? Was ist die Rolle des Staates in diesem Wechselspiel oder Gegensatz? Hat sich der Staat um das Glück seiner Bürger zu kümmern? Welche philosophischen Ideen stehen sich hier gegenüber? Welche Rolle spielen Meinungsfreiheit und individuelle Werte in dieser Diskussion? »Das Problem ist nicht, dass es das Unverfügbare oder das Neue gibt, sondern das Problem ist, mit welcher Ausstattung und welcher Einstellung, mit welchen Möglichkeiten und Fähigkeiten treten wir dem gegenüber.« Was bedeutet dies für Bildung, Schule und Universität? »Wir müssen lernen, wieder mit dem Problem der Offenheit umzugehen, aber gleichzeitig Geschichtsfatalismus vermeiden. […] Wir trauen uns sowohl als Individuum als auch als Gesellschaft nicht mehr zu, tatsächliche Entscheidungen zu treffen.« Was können wir aus früheren Krisen lernen? »I am more concerned by what the Bomb is doing already.«, C. S. Lewis (1958) »Human life has always been lived on the edge of a precipice. Human culture has always had to exist under the shadow of something infinitely more important than itself. If man had postponed the search for knowledge and beauty until they were secure, the search would never had begun. […] Life has never been normal.«, C. S. Lewis (1939!) Gehen wir auf der einen Seite in vielen politischen und gesellschaftlichen Bereichen große Risiken ein, aber dort, wo es wirklich zählt — etwa beim Denken — wird es immer eindimensionaler? Kann der Staat zugleich schwach und übermächtig sein? Kann der Staat somit einerseits ohnmächtig sein, andererseits versuchen, seine Macht in den verbleibenden Bereichen übermäßig auszuspielen, und wer ist eigentlich »der Staat«? »Müssen mündige Bürger wirklich ständig darauf hingewiesen werden, was sie zu essen haben, vor was sie sich in Acht nehmen sollen...?« Gilt nicht der Satz von Wilhelm von Humboldt immer noch: »Was nicht von dem Menschen selbst gewählt, worin er auch nur eingeschränkt und geleitet wird, das geht nicht in sein Wesen über, das bleibt ihm ewig fremd, das verrichtet er nicht eigentlich mit menschlicher Kraft, sondern mit mechanischer Fertigkeit.« Wer entscheidet folglich in komplexen Fragen, deren Ausgang höchst unklar ist? »In diesem Wechselspiel von Risiko, Sicherheit und Freiheit taucht selten das Problem der Verantwortlichkeit auf.« Diese Frage muss, wie so manche anderen, offen bleiben oder vertagt werden... »Man muss ja nicht auf alle Fragen gleich eine Antwort finden!« Andere Episoden Episode 153: Potent Stuff, A Conversation with Prof. Jacob Howland Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 133: Desinformiere Dich! Ein Gespräch mit Jakob Schirrmacher Episode 126: Schwarz gekleidet im dunklen Kohlekeller. Ein Gespräch mit Axel Bojanowski Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 122: Komplexitätsillusion oder Heuristik, ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 106: Wissenschaft als Ersatzreligion? Ein Gespräch mit  Manfred Glauninger Episode 103: Schwarze Schwäne in Extremistan; die Welt des Nassim Taleb, ein Gespräch mit Ralph Zlabinger Episode 91: Die Heidi-Klum-Universität, ein Gespräch mit Prof. Ehrmann und Prof. Sommer Episode 88: Liberalismus und Freiheitsgrade, ein Gespräch mit Prof. Christoph Möllers Episode 72: Scheitern an komplexen Problemen? Wissenschaft, Sprache und Gesellschaft — Ein Gespräch mit Jan David Zimmermann Episode 44: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Philipp Blom Episode 28: Jochen Hörisch: Für eine (denk)anstössige Universität! Referenzen Konrad Paul Liessmann: Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissensgesellschaft, Paul Zsolnay Verlag (2006) Lauter Lügen. Und andere Versuche, die Wahrheit zu sagen, Paul Zsolnay Verlag (2015) Was nun? Über die Zukunft. Eine Philosophie der Krise, Paul Zsolnay Verlag (2021) Immanuel Kant, Die Metaphysik der Sitten (1797) Platon, Politeia John Stuart Mill, On Liberty, John W. Parker and Son (1859) Benito Mussolini, Rede vor dem Gran Consiglio del Fascismo (1929), zitiert in Friedrich von Hayek, Der Weg zur Knechtschaft, Eugen Rentsch Verlag (1945) [engl. Original: The Road to Serfdom, Routledge (1944)] Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784) Elias Canetti, Masse und Macht, Claassen Verlag (1960) Alexis de Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika (De la démocratie en Amérique, 1835/1840) Thomas Sowell, Knowledge and Decisions, Basic Books (1980) Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (The Open Society and Its Enemies, Routledge (1945)) Orakel von Delphi C. S. Lewis, Is Progress Possible? Willing Slaves of the Welfare State (1958), in: God in the Dock, Eerdmans (1970) C. S. Lewis, Learning in War-Time (1939), in: The Weight of Glory and Other Addresses, Macmillan (1949) Wilhelm von Humboldt, Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen (verfasst 1792, posthum erstveröffentlicht 1851 bei Eduard Trewendt, Breslau). Philosophicum Lech Philosophicum Lech — Abenteuer (2025)

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apolut: Tagesdosis
Höcke-Podcast treibt Regierung in Panik | Von Janine Beicht

apolut: Tagesdosis

Play Episode Listen Later May 7, 2026 19:17


Nicht Björn Höcke macht ihnen Angst, sondern der mündige BürgerEin langes Gespräch ohne inquisitorisches Dauerfeuer reicht heute bereits aus, um öffentliche Alarmstimmung auszulösen. Genau darin zeigt sich die Angst vieler Meinungsmacher vor echter Diskursfreiheit.Ein Kommentar von Janine Beicht.Es brauchte keine Enthüllung, keinen Skandal und keine investigativen Leaks, um die politische und mediale Klasse in Deutschland in kollektive Hysterie zu versetzen. Es genügte nur ein normales Gespräch. Ohne Tribunal, ohne hysterisches Unterbrechen, ohne die ritualisierte Empörungsfolklore des deutschen Haltungsjournalismus. Björn Höcke saß bei „Ben {ungeskriptet}“ (1) und sprach. Genau das war der eigentliche Tabubruch.Nachdem Benjamin Berndt vor wenigen Tagen das viereinhalbstündige Gespräch mit Björn Höcke veröffentlichte, explodierte das Video regelrecht. Innerhalb kürzester Zeit knackte es die Drei-Millionen-Marke, stieg bis heute auf über 3,7 Millionen und überschreitet bald die Vier-Millionen-Grenze, Tendenz weiter steigend. Es ist ein echter, unzensierter Austausch, in dem Höcke von seiner Zeit als Lehrer erzählt, von seinem Weg in die AfD, von parteiinternen Kämpfen und seiner Vision für ein Deutschland, das seine ethnokulturelle Identität bewahren will. Die Zuschauer bekamen genau das, was der Kanal verspricht: Authentizität ohne Filter, ohne ständiges Framing durch die Hauptstadtmedien. Und genau das brachte die politische Linke zum Überkochen.Die heuchlerische Schnappatmung der Mainstream-JournailleDass ausgerechnet ein langes Gespräch plötzlich als demokratische Gefahrenlage behandelt wird, sagt inzwischen mehr über den Zustand des deutschen Medienbetriebs aus als über den Gesprächspartner selbst. Denn dieselben Redaktionen, die bei Gästen wie Jan van Aken, dem Salafisten Pierre Vogel oder diversen anderen „marxistischen Intellektuellen“ nie ein Problem mit „problematischen Positionen“ erkannten, verfielen kollektiv in Schnappatmung, sobald Björn Höcke bei „Ben {ungeskriptet}“ auftauchte.Der SPIEGEL widmete dem Podcaster umgehend ein umfangreiches Porträt und stellte in der Headline besorgt die Frage (2):„Wer ist der Podcaster, der Björn Höcke viereinhalb Stunden lang eine Bühne bietet?“Die Welt titelt vom „gefährlichsten Gespräch“ Höckes und warnte vor der erreichten Millionenreichweite (3). Auch STERN, FOCUS und die üblichen Haltungsverwalter beschäftigten sich auffallend selten mit den eigentlichen Inhalten des Gesprächs. Stattdessen kreiste die Empörung fast ausschließlich um die Tatsache, dass dieser Diskursraum überhaupt existiert.Genau darin liegt die eigentliche Brisanz. Der enorme Erfolg von „Ben {ungeskriptet}“ offenbart etwas, das für den etablierten Medienapparat zunehmend existenziell wird: Das Publikum hat die ritualisierten Empörungsinterviews, betreuten Skandalrunden und moralischen Tribunale schlicht satt. Millionen Zuschauer wollen keine permanenten Unterbrechungen mehr, keine künstlich erzeugten Eskalationen und kein journalistisches Haltungsmanagement, das im Sekundentakt erklärt, was man moralisch denken soll.Das Format selbst ist dabei beinahe banal. Ein Gast spricht, der Host fragt nach, hakt ein, widerspricht gelegentlich, lässt aber Gedanken ausformulieren. Ein Gespräch unter Menschen also. Genau diese Normalität wirkt im deutschen Medienmilieu inzwischen fast revolutionär. Benjamin Berndt orientiert sich sichtbar an amerikanischen Formaten wie Joe Rogan (4) oder Tucker Carlson (5): Lange Gespräche, offene Nachfragen, Raum für Argumente statt Dauerpanik und Alarmjournalismus. Dabei war das Gespräch keineswegs unkritisch, wie der SPIEGEL dennoch behauptet (2)....https://apolut.net/hocke-podcast-treibt-regierung-in-panik-von-janine-beicht/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Diskothek
Franz Liszt: Faust-Sinfonie für Tenor, Männerchor und Orchester

Diskothek

Play Episode Listen Later Apr 20, 2026 119:58


Goethes «Faust» inspirierte viele Komponierende, so auch den Starpianisten Franz Liszt. Er schrieb eine gut einstündige Programmsinfonie inklusive Schlusschor über die drei Hauptfiguren der Tragödie. Nach dem Vorbild von Hector Berlioz «Symphonie fantastique», dem Flagschiff der Programmmusik, malte er mit opulenter musikalischer Sprache drei Charakterbilder: Faust als rastlos verzweifelnden Intellektuellen, dem er unter anderem ein 12-Ton-Thema zuteilt; Gretchen als personifizierte Unschuld, mit inniger Melodie und reduziertem Orchestersatz, und schliesslich der diabolische Mephisto, welcher die Faust-Themen fratzenhaft verzerrt widerspiegelt. Liszt schuf damit ein gewaltiges, raffiniert orchestriertes Klanggemälde, das jedem Klangkörper Virtuosität abverlangt. Er brachte es im Jahr 1857 in Weimar zur Uraufführung anlässlich der Einweihung des Goethe- und Schiller-Denkmals. Gäste von Moritz Weber sind der Musikwissenschaftler Felix Michel und die Geigerin Friederike Starkloff.

L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG
Geht mit Habermas und Kluge die „Ära Adorno“ zu Ende, Jörg Später?

L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG

Play Episode Listen Later Apr 15, 2026 49:34


Mit Jürgen Habermas und Alexander Kluge sind zwei der prägendsten Intellektuellen der Bundesrepublik innerhalb weniger Tage verstorben. Beide galten als Erben Theodor Adornos – und standen doch für sehr unterschiedliche Wege kritischer Theorie: hier der Systemdenker, dort der Filmemacher. Im Gespräch mit dem Historiker Jörg Später fragen wir, wie Habermas und Kluge die Nachkriegsgeschichte geprägt haben und was von ihrem Denken und Wirken bleiben wird. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/lisa_am_telefon_spaeter_juergen_habermas_alexander_kluge

Lange Nacht
Alexander Kluge - Der Chronist der Gefühle

Lange Nacht

Play Episode Listen Later Apr 10, 2026 159:33


Der Filmemacher Alexander Kluge war nicht nur einer der produktivsten, sondern auch gelehrtesten und engagiertesten Intellektuellen in Deutschland. Aus Anlass seines Todes am 25. März 2026 erinnern wir an ihn und sein umfangreiches Schaffen. (Erstsendung am 2./3. Januar 2010) Rack, Jochen www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht

SBS German - SBS Deutsch
Mit Alexander Kluge verabschiedet sich eine Ära

SBS German - SBS Deutsch

Play Episode Listen Later Apr 3, 2026 9:06


Der deutsche Filmemacher, Philosoph und Autor Alexander Kluge ist tot. Er starb im Alter von 94 Jahren in München, Mit Filmen, Büchern und TV-Formaten galt Kluge als einer der vielseitigsten Intellektuellen in Deutschland. Christoph Mücher, Leiter des Goethe-Institut in Sydney, würdigt das Schaffen Kluges, der prägend auf die Nachkriegskultur Deutschlands wirkte.

WDR Feature-Depot
Alexander der Kluge: Portrait des Intellektuellen als staunendes Kind

WDR Feature-Depot

Play Episode Listen Later Mar 27, 2026 53:41


Schreiben hieß für ihn: Alternativen denken. Alexander Kluge erforschte Phänomene des Alltags - mit politischer Verantwortung, Neugier und der Spielfreude eines Kindes. Mit 94 Jahren ist der große Kreative unter den Intellektuellen gestorben. Von Cornelia Zetzsche.

WDR 3 Kulturfeature
Alexander der Kluge: Portrait des Intellektuellen als staunendes Kind

WDR 3 Kulturfeature

Play Episode Listen Later Mar 27, 2026 53:41


Schreiben hieß für ihn: Alternativen denken. Alexander Kluge erforschte Phänomene des Alltags - mit politischer Verantwortung, Neugier und der Spielfreude eines Kindes. Mit 94 Jahren ist der große Kreative unter den Intellektuellen gestorben. Von Cornelia Zetzsche.

LANZ & PRECHT
#237 (Habermas: Was bleibt?)

LANZ & PRECHT

Play Episode Listen Later Mar 20, 2026 54:57 Transcription Available


Er galt als einer der wichtigsten Philosophen unserer Zeit: Jürgen Habermas. Der „letzte große Aufklärer“, ist nun im Alter von 96 Jahren gestorben. Was zeichnete diesen berühmten Intellektuellen aus? Es war sein unbedingter Glaube an das bessere Argument und die menschliche Vernunft. „Immanuel Habermas“ nennt ihn daher Richard David Precht in Anlehnung an Immanuel Kant. Jürgen Habermas hat die bundesdeutschen Debatten über Jahrzehnte wie ein „Bundestrainer der Vernunft“ begleitet. Markus Lanz beeindruckt an der Generation Habermas der Idealismus, mit dem sie die Deutschland in den Nachkriegsjahren zu einem besseren Ort gemacht haben. Was wird von ihm bleiben? Vielleicht sein Credo: Das Wahrheit im Gespräch entsteht.

WDR aktuell - Der Tag
Philosoph von Weltruhm: Jürgen Habermas ist tot

WDR aktuell - Der Tag

Play Episode Listen Later Mar 14, 2026 7:08


Er war einer der wichtigsten Intellektuellen der Bundesrepublik Deutschland: Jürgen Habermas ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Außerdem Thema: Maue Klimabilanz für die Bundesregierung - wie soll es jetzt weitergehen? Von Lucas Kreling.

Predigten der FeG Hittfeld
01.03.26 A. Hastedt - Brauchen wir noch Vergebung von Schuld?

Predigten der FeG Hittfeld

Play Episode Listen Later Mar 1, 2026 34:18


Lesung https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm30Predigt: Andreas HastedtBrauchen wir noch Vergebung von Schuld? Aus dem Gemeinde Profil der FeG Hittfeld : "Wir glauben, dass der Mensch getrennt von Gott lebt. Als Folge davon erleben wir die ganze Not auf der Erde. Die Gemeinschaft mit Gott, Gnade, Vergebung und ewiges Leben erlangt man nur durch Jesus Christus."https://hittfeld.feg.de/dokuwiki/doku.php?id=ueber_uns:gemeindeprofil#was_wir_glaubenBrauchen wir noch Vergebung von Schuld?Luke 7:36-50 | Neue Genfer Übersetzung :: ERF BibleserverDer Pharisäer und die Sünderin vor JesusVier Perspektiven :1. Die FrauStellvertretend für die vermeidlich tief Gesunken, unmoralischen LebenswandelSie hat den festen Willen, Jesus zu treffen! Sie wollte in ihrem Leben etwas ändern. Und setzt die ganze Hoffnung auf Jesus Christus.Sie nähert sich demütig Jesus Christus, opfert, dient ihm.2. Der Pharisäer (Simon)Stellvertretend für die vermeidlich gut Aufgestellten, gut Situierten, Intellektuellen.Er sieht die offensichtlich unübliche Handlung der Frau3. JesusEr lässt die Handlung über sich ergehen, lässt alles zu. Kein Widerspruch oder Eingreifen.Er durchschaut Beide und macht keinen Unterschied.Gleichnis als Verdeutlichung der Vergebung (von Gott für uns Menschen).Luke 7:47 | Neue Genfer Übersetzung :: ERF BibleserverIhre vielen Sünden sind ihr vergeben worden, darum hat sie mir viel Liebe erwiesen4. Ich / WirHaben unsere eigene Sicht auf beide Personen und machen Unterschiede. Haben vielleicht größere Sympathien für die Frau?Stehen wir außen vor? Nein! Vergebung betrifft auch uns.ErgebnisDie Gemeinde besteht aus Sündern und Pharisäern und muss damit umgehen. Alle sind ohne Jesus verloren und brauchen seine Vergebung zur Rettung!

SWR2 Zeitwort
10.02.1910: Die "Bloomsberries" veräppeln die Royal Navy

SWR2 Zeitwort

Play Episode Listen Later Feb 10, 2026 4:06


Die „Bloomsbury Group“ – eine Gruppe von Intellektuellen aus London – besichtigte als abessinische Delegation verkleidet das Kriegsschiff „Dreadnought“. Eine der Beteiligten sollte später sehr berühmt werden.

Krieg und Frieden
Chronik des Krieges: Waffenlieferungen und Wirtschaftssanktionen (1/4)

Krieg und Frieden

Play Episode Listen Later Feb 4, 2026 24:52


Schwere Waffen an die Ukraine, Wirtschaftssanktionen als Druckmittel, eine Fehde zwischen Intellektuellen sind die Themen dieser Folge. Sie wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.

Starke Frauen
Eva Illouz - Theoretikerin von Liebe und Kapitalismus I Re-Listen vom August 2020

Starke Frauen

Play Episode Listen Later Feb 4, 2026 38:01 Transcription Available


Eva Illouz ist Soziologin, Autorin und eine der einflussreichsten Denkerinnen unserer Gegenwart, wenn es um Liebe, Gefühle und moderne Beziehungen geht. Ihre Arbeiten zeigen, wie sehr intime Erfahrungen von gesellschaftlichen, ökonomischen und medialen Strukturen geprägt sind. Eine Perspektive, die romantische Selbstverständlichkeiten radikal infrage stellt. Geboren in Marokko und aufgewachsen zwischen Frankreich, Israel und den USA, untersucht Eva Illouz seit Jahrzehnten die Rolle von Massenmedien, Konsumkultur und Sprache bei der Formung von Gefühlen. Zentrales Thema ihrer Forschung ist die Liebe – nicht als privates Schicksal, sondern als soziales Phänomen. Illouz interessiert sich weniger für Zukunftsvisionen als für die Frage, warum Beziehungen heute so konflikthaft, fragil und widersprüchlich erlebt werden. 2009 wurde sie von der Die Zeit als eine von zwölf Intellektuellen benannt, die das Denken der Zukunft prägen könnten. Ihre Analysen sind dabei oft ernüchternd – und gerade deshalb erkenntnisreich. In dieser Folge sprechen Kim und Cathrin über Illouz' Thesen zur modernen Liebe und setzen sie in Beziehung zu eigenen Erfahrungen und gesellschaftlichen Beobachtungen. Eine Episode über Gefühle im Spannungsfeld von Freiheit, Marktlogik und Erwartungsdruck. Eva Illouz' Arbeiten werden international rezipiert und kontrovers diskutiert. Sie verbinden Soziologie, Kulturkritik und eine präzise Analyse moderner Intimität. ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob Schnitt: Kim Seidler Foto Credit: Eva Illouz, 2008

Porzellanfuhre
POFU67: Bertha Eckstein- Diener: Ein Leben zwischen Emanzipation und Abhängigkeit

Porzellanfuhre

Play Episode Listen Later Feb 3, 2026 60:15


(TW: Suizid) Schon früh zeigte sich bei Bertha Diener ein wacher Verstand, der mit dem vorbestimmten Schicksal einer Tochter aus gutem Hause nicht vereinbar schien. Kaum volljährig, heiratete sie gegen den Willen des Vaters einen Intellektuellen und führte ihren eigenen Salon. Doch die Welt hielt mehr für sie bereit. Als Schriftstellerin gefeiert, drohte privat der Untergang. Nicht nur zwischen zwei Männern hatte sie sich zu entscheiden, auch den Kampf um ihre beiden Söhne musste sie führen. Höre hier die Geschichte der Bertha Eckstein-Diener - ein Frauenschicksal in der Wiener Moderne.

Feel The News
Internetintellektuelle – Denken in Echtzeit

Feel The News

Play Episode Listen Later Jan 1, 2026 61:56 Transcription Available


Wer sind die neuen Intellektuellen unserer Zeit? Jule und Sascha sprechen über kluge Gedanken aus dem Internet, über Reichweite, Haltung und warum gesellschaftliche Debatten heute oft in Reels, Podcasts und Kommentaren entstehen – und nicht mehr nur in Büchern oder Talkshows. Eine Folge über Denken in Echtzeit, neue Autoritäten und die Frage, wem wir eigentlich zuhören.

Notizen aus aller Welt
Auswirkungen der Roten Khmer - Notizen aus Kambodscha

Notizen aus aller Welt

Play Episode Listen Later Dec 24, 2025 23:54


Zwischen 1975 und 1979 haben die Roten Khmer unter Pol Pot Kambodscha terrorisiert. Sie wollten ein radikal-kommunistisches System und schikanierten vor allem die Intellektuellen. Mindestens 1,7 Millionen Menschen starben.

Stalingrad Podcast
Folge 288: Günter Grass – Leben, Werk und politisches Engagement eines deutschen Intellektuellen

Stalingrad Podcast

Play Episode Listen Later Nov 7, 2025 22:52


Günter Grass war ein deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker, der sich zeitlebens durch seine persönliche Biografie verpflichtet sah, einen Beitrag zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands zu leisten. In seinen frühen Werken schildert er eindringlich das Heranwachsen seiner Protagonisten im Umfeld des NS-Regimes, während seine späteren Romane den allmählichen Verlust historischer Erinnerung im Zuge des Generationswechsels thematisieren. Auch der Verlust seiner Heimat Danzig bildet ein wiederkehrendes und prägendes Motiv seines Schaffens. Grass' Sprache zeichnet sich durch eine außergewöhnliche stilistische Dichte und den bewussten Einsatz rhetorischer Mittel aus, die seine Leserinnen und Leser zum Nachdenken und kritischen Hinterfragen anregen sollen. Seine öffentliche Präsenz, die ihm nicht nur nationale, sondern auch internationale Anerkennung und schließlich den Nobelpreis für Literatur einbrachte, nutzte er zugleich als Plattform für politisches Engagement. Als langjähriger Wahlkampfhelfer der SPD pflegte er enge Beziehungen zu den ehemaligen Bundeskanzlern Willy Brandt und Gerhard Schröder, die er sowohl beratend als auch begleitend unterstützte. Grass gilt als herausragendes Beispiel für das fruchtbare Zusammenspiel von Literatur, Kunst und Politik. Mit seiner Stimme als Intellektueller verstand er es, gesellschaftliche Missstände zu benennen, Diskurse anzustoßen und das politische Geschehen aktiv mitzugestalten.

radioWissen
Voltaire - Dichter, Philosoph, Freigeist

radioWissen

Play Episode Listen Later Oct 14, 2025 23:58


In Frankreich wird das gesamte 18. Jahrhundert nach ihm benannt: "Le Siècle de Voltaire". Der Mann, der als die Stimme der Aufklärung und als einer der ersten modernen Intellektuellen gilt, war ein scharfer Geist und ein brillanter Spötter. Seine Schriften zu lesen, ist bis heute ein Vergnügen.

SWR2 Kultur Info
Historiker Karl Schlögel erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Jul 29, 2025 5:27


Der Osteuropa-Historiker Karl Schlögel ist Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 2025. Eine gute Entscheidung, findet SWR Literatur-Redakteur Frank Hertweck. Schlögels Kritik an Russland seit der Annexion der Krim sei auch radikale Selbstkritik eines Intellektuellen gewesen.

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Interview mit Pankaj Mishra: „Die Welt nach Gaza“ und der globale Kampf der Narrative zu Israel und Palästina

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Jul 13, 2025 86:33


Pankaj Mishra zählt zu Indiens wichtigsten kosmopolitischen Intellektuellen. Der Romanautor, Essayist und Sachbuchautor schreibt regelmäßig für The Guardian, The New Yorker und die New York Review of Books. Bekannt wurde er durch Werke wie „Aus den Ruinen des Empires“ und „Zeitalter des Zorns“. Im Gespräch erklärt Mishra, warum der Konflikt um Israel und Palästina weltweitWeiterlesen

Sternstunde Philosophie
Douglas Rushkoff – Das Mindset der Tech-Milliardäre

Sternstunde Philosophie

Play Episode Listen Later Jun 28, 2025 58:29


Douglas Rushkoff zählt zu den einflussreichsten Intellektuellen der Welt und hat Begriffe wie «Digital Natives» oder «virale Medien» geprägt. Im Gespräch zeigt er auf, wie das Internet von einer Vision digitaler Basisdemokratie zu einem von Tech-Milliardären dominierten Markt werden konnte. In den frühen 1990er-Jahren erträumten sich digitale Pioniere wie Douglas Rushkoff das Internet als machtfreien Ort, der allen Zugang zu Informationen bieten würde und wo man sich untereinander frei austauschen könnte. Doch statt globaler Vernetzung und barrierefreier Bildung machten Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook oder Apple aus dem offenen Netzwerk immer mehr einen von wenigen Akteurinnen und Akteuren dominierten Markt. Für Douglas Rushkoff, der heute an der New York Public University Medientheorie lehrt und vom Massachusetts Institute of Technology zu den zehn einflussreichsten Intellektuellen weltweit gekürt wurde, steckt hinter diesem Umschlagen ins Gegenteil eine spezifische Ideologie: Leitfiguren des Silicon Valley wie Mark Zuckerberg, Elon Musk oder Peter Thiel kennzeichneten sich durch ein spezifisches «Mindset», einer Art Doktrin des genial begabten Übermenschen, der Normalsterbliche hinter sich lässt und sich blind auf das Lösen von Problemen durch Technologie verlässt. In seinem Buch «Survival of the Richest» beschreibt Douglas Rushkoff zudem, wie Tech-Oligarchen sich luxuriöse Bunker bauen, in die sie im Falle des mitverursachten Systemkollapses fliehen können. Wolfram Eilenberger fragt den Digital-Vordenker, wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte, und er blickt mit ihm auf die aktuelle Entwicklung und nähere Zukunft, wo sich durch die Allianz von Donald Trump mit Elon Musk politische Macht und Technik noch mehr verbanden und sich eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft ankündigt. Wiederholung vom 23. März 2025

Sternstunde Philosophie HD
Douglas Rushkoff – Das Mindset der Tech-Milliardäre

Sternstunde Philosophie HD

Play Episode Listen Later Jun 28, 2025 58:29


Douglas Rushkoff zählt zu den einflussreichsten Intellektuellen der Welt und hat Begriffe wie «Digital Natives» oder «virale Medien» geprägt. Im Gespräch zeigt er auf, wie das Internet von einer Vision digitaler Basisdemokratie zu einem von Tech-Milliardären dominierten Markt werden konnte. In den frühen 1990er-Jahren erträumten sich digitale Pioniere wie Douglas Rushkoff das Internet als machtfreien Ort, der allen Zugang zu Informationen bieten würde und wo man sich untereinander frei austauschen könnte. Doch statt globaler Vernetzung und barrierefreier Bildung machten Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook oder Apple aus dem offenen Netzwerk immer mehr einen von wenigen Akteurinnen und Akteuren dominierten Markt. Für Douglas Rushkoff, der heute an der New York Public University Medientheorie lehrt und vom Massachusetts Institute of Technology zu den zehn einflussreichsten Intellektuellen weltweit gekürt wurde, steckt hinter diesem Umschlagen ins Gegenteil eine spezifische Ideologie: Leitfiguren des Silicon Valley wie Mark Zuckerberg, Elon Musk oder Peter Thiel kennzeichneten sich durch ein spezifisches «Mindset», einer Art Doktrin des genial begabten Übermenschen, der Normalsterbliche hinter sich lässt und sich blind auf das Lösen von Problemen durch Technologie verlässt. In seinem Buch «Survival of the Richest» beschreibt Douglas Rushkoff zudem, wie Tech-Oligarchen sich luxuriöse Bunker bauen, in die sie im Falle des mitverursachten Systemkollapses fliehen können. Wolfram Eilenberger fragt den Digital-Vordenker, wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte, und er blickt mit ihm auf die aktuelle Entwicklung und nähere Zukunft, wo sich durch die Allianz von Donald Trump mit Elon Musk politische Macht und Technik noch mehr verbanden und sich eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft ankündigt. Wiederholung vom 23. März 2025

Sternstunde Philosophie
Rebecca Solnit – Feministin, Umweltaktivistin, Schriftstellerin

Sternstunde Philosophie

Play Episode Listen Later Jun 15, 2025 60:37


Sie kämpft für Rechtsstaat und Klimaschutz und schreibt gegen Männer an, die ihr die Welt erklären. Rebecca Solnit ist eine der führenden Intellektuellen der USA. Ihre Bücher und Essays werden weltweit ausgezeichnet. Und das nicht erst seit Beyoncé ihr Kind nach einem Text von ihr benannte. Als Rebecca Solnit 1980 nach San Francisco kam, empfand sie die Stadt als derart inspirierend, dass sie beschloss zu bleiben. Inzwischen sei ihre Wahlheimat von den Exponenten des Silicon Valley gekapert worden. Die Stadt sei bevölkert von Körpern, deren Geist woanders sei, meist in der virtuellen Welt. Und das mache die Stadt nicht nur weniger lebenswert, sondern auch gefährlich. Es sind solche Beobachtungen, festgehalten in packenden Essays und Zeitungsartikeln, die Rebecca Solnit zu einer der führenden Intellektuellen der USA gemacht haben. Sie schreibt für die britische Tageszeitung «The Guardian», war Herausgeberin des US-amerikanischen Magazins «Harper's» und setzt sich auch als Aktivistin für Umwelt-, Gender- und Menschenrechtsfragen ein. Mit Barbara Bleisch spricht Rebecca Solnit über Umweltschutz und Feminismus, warum gesellschaftliche Veränderung wie ein Pilz funktioniert und weshalb sie sich oft fühlt wie eine Schildkröte auf einer Party von Eintagsfliegen.

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Rebecca Solnit – Feministin, Umweltaktivistin, Schriftstellerin

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Play Episode Listen Later Jun 15, 2025 60:37


Sie kämpft für Rechtsstaat und Klimaschutz und schreibt gegen Männer an, die ihr die Welt erklären. Rebecca Solnit ist eine der führenden Intellektuellen der USA. Ihre Bücher und Essays werden weltweit ausgezeichnet. Und das nicht erst seit Beyoncé ihr Kind nach einem Text von ihr benannte. Als Rebecca Solnit 1980 nach San Francisco kam, empfand sie die Stadt als derart inspirierend, dass sie beschloss zu bleiben. Inzwischen sei ihre Wahlheimat von den Exponenten des Silicon Valley gekapert worden. Die Stadt sei bevölkert von Körpern, deren Geist woanders sei, meist in der virtuellen Welt. Und das mache die Stadt nicht nur weniger lebenswert, sondern auch gefährlich. Es sind solche Beobachtungen, festgehalten in packenden Essays und Zeitungsartikeln, die Rebecca Solnit zu einer der führenden Intellektuellen der USA gemacht haben. Sie schreibt für die britische Tageszeitung «The Guardian», war Herausgeberin des US-amerikanischen Magazins «Harper's» und setzt sich auch als Aktivistin für Umwelt-, Gender- und Menschenrechtsfragen ein. Mit Barbara Bleisch spricht Rebecca Solnit über Umweltschutz und Feminismus, warum gesellschaftliche Veränderung wie ein Pilz funktioniert und weshalb sie sich oft fühlt wie eine Schildkröte auf einer Party von Eintagsfliegen.

Stalingrad Podcast
Folge 267: Léon Degrelle – Der Aufstieg des Rexisten zu „Hitlers Sohn“

Stalingrad Podcast

Play Episode Listen Later Jun 7, 2025 46:51


Das nationalsozialistische Regime war geprägt von politischen Aufsteigern – eine soziale Dynamik, die sich auch jenseits Deutschlands beobachten ließ. In Belgien steht Léon Degrelle exemplarisch für diesen Typus: Vom katholischen Publizisten und Jugendführer entwickelte er sich zum überzeugten Nationalsozialisten und aktiven Kollaborateur. Als Gründer der rexistischen Bewegung trat er zunächst als Reformer auf. Doch mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion radikalisierte sich sein Kurs. Mit der Gründung der Wallonischen Legion und dem Beitritt zur Waffen-SS wurde Degrelle zum Symbol ideologisch motivierter Kollaboration. Hitler ehrte ihn angeblich als seinen „idealen Sohn“. Seine enge Verbindung zur NS-Führung, sein Einsatz an der Ostfront und seine medienwirksame Selbststilisierung machten ihn zu einer der bekanntesten Figuren der faschistischen Zusammenarbeit in Europa. Doch sein Lebensweg wirft grundlegende Fragen auf: Welche Kräfte führten zur Radikalisierung eines katholischen Intellektuellen? Und warum konnte ein nationalsozialistischer Kriegsverbrecher nach 1945 unbehelligt im Exil weiterwirken – als Unternehmer, Publizist und Apologet des Dritten Reiches?

Die Wochendämmerung
Wie kann Frieden in Nahost gelingen, Tom Khaled Würdemann?

Die Wochendämmerung

Play Episode Listen Later May 23, 2025 67:08


Tom Khaled Würdemann ist Nahost-Wissenschaftler und schreibt eine Dissertation über den Blick von palästinensischen Intellektuellen auf Israel & den Zionismus. Außerdem klärt er als Redner & Journalist über Rassismus, Antisemitismus und Extremismus auf. Mit einem Faktencheck von Katharina Alexander.

Human Elevation
#372 - So fängt jede Diktatur an - was wir aus der Geschichte nicht lernen // Dr. Dr. Zitelmann

Human Elevation

Play Episode Listen Later May 16, 2025 101:29


Was, wenn Schönheit zur Bedrohung wird?In dieser provokanten Folge spricht Patrick Reiser mit dem Historiker, Soziologen und Unternehmer Dr. Dr. Rainer Zitelmann über sein dystopisches Buch 2075 – Wenn Schönheit zum Verbrechen wird.Ein Gespräch über Cancel Culture, Gleichheitswahn, Kapitalismus, Freiheit, Social Engineering – und warum uns die Geschichte lehren sollte, aufmerksamer zu sein.Zitelmann zeigt auf, wie Ideologien entstehen, warum radikale Ideen oft von Intellektuellen kommen – und was wir heute tun können, um unsere Freiheit zu bewahren.Eine Folge, die herausfordert. Und dich zum Nachdenken bringt._____► Jetzt Patricks neues Buch versandkostenfrei bestellen

Der Achte Tag - Deutschland neu denken
„Schmerz braucht Humor” (Express)

Der Achte Tag - Deutschland neu denken

Play Episode Listen Later May 3, 2025 3:46


Wir leben in einer Zeit, in der die Welt aus den Fugen zu geraten scheint. Schlagzeilen bringen uns täglich neue Tragödien, Kriege toben, Demokratien wanken, und überall, wohin wir auch schauen: Weltschmerz. Dürfen wir da noch lachen? Müssen wir vielleicht sogar?Wir glauben, ja, wir müssen. Denn Humor ist nicht nur Flucht, sondern ein Akt der Gegenwehr. Eine Waffe, gezündet mit Feingefühl, Zorn und Zärtlichkeit. Wir leben in einer Zeit, in der die Welt aus den Fugen zu geraten scheint. Schlagzeilen bringen uns täglich neue Tragödien, Kriege toben, Demokratien wanken, und überall, wohin wir auch schauen: Weltschmerz. Dürfen wir da noch lachen? Müssen wir vielleicht sogar?Wir glauben, ja, wir müssen. Denn Humor ist nicht nur Flucht, sondern ein Akt der Gegenwehr. Eine Waffe, gezündet mit Feingefühl, Zorn und Zärtlichkeit. Unser heutiger Gast ist Comedian, Aktivistin, Künstlerin – und sie weiß, wie aus Schmerz Pointen entstehen.Aufgewachsen zwischen hungerstreikenden Oppositionellen, rauchenden Intellektuellen und dem Echo politischer Flucht, erzählt sie Geschichten, die schmerzen – und zum Lachen bringen.In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit der Künstlerin Enissa Amani über Humor, Schmerz und politischen Ungehorsam. ID:{7yTtoO0PDjgfrkFVUvTdSp}

Sternstunde Philosophie
Douglas Rushkoff – Das Mindset der Tech-Milliardäre

Sternstunde Philosophie

Play Episode Listen Later Mar 23, 2025 59:12


Douglas Rushkoff zählt zu den einflussreichsten Intellektuellen der Welt und hat Begriffe wie «Digital Natives» oder «virale Medien» geprägt. Im Gespräch zeigt er auf, wie das Internet von einer Vision digitaler Basisdemokratie zu einem von Tech-Milliardären dominierten Markt werden konnte. In den frühen 1990er-Jahren erträumten sich digitale Pioniere wie Douglas Rushkoff das Internet als machtfreien Ort, der allen Zugang zu Informationen bieten würde und wo man sich untereinander frei austauschen könnte. Doch statt globaler Vernetzung und barrierefreier Bildung machten Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook oder Apple aus dem offenen Netzwerk immer mehr einen von wenigen Akteurinnen und Akteuren dominierten Markt. Für Douglas Rushkoff, der heute an der New York Public University Medientheorie lehrt und vom Massachusetts Institute of Technology zu den zehn einflussreichsten Intellektuellen weltweit gekürt wurde, steckt hinter diesem Umschlagen ins Gegenteil eine spezifische Ideologie: Leitfiguren des Silicon Valley wie Mark Zuckerberg, Elon Musk oder Peter Thiel kennzeichneten sich durch ein spezifisches «Mindset», einer Art Doktrin des genial begabten Übermenschen, der Normalsterbliche hinter sich lässt und sich blind auf das Lösen von Problemen durch Technologie verlässt. In seinem Buch «Survival of the Richest» beschreibt Douglas Rushkoff zudem, wie Tech-Oligarchen sich luxuriöse Bunker bauen, in die sie im Falle des mitverursachten Systemkollapses fliehen können. Wolfram Eilenberger fragt den Digital-Vordenker, wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte, und er blickt mit ihm auf die aktuelle Entwicklung und nähere Zukunft, wo sich durch die Allianz von Donald Trump mit Elon Musk politische Macht und Technik noch mehr verbinden und sich eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft ankündigt.

Sternstunde Philosophie HD
Douglas Rushkoff – Das Mindset der Tech-Milliardäre

Sternstunde Philosophie HD

Play Episode Listen Later Mar 23, 2025 59:12


Douglas Rushkoff zählt zu den einflussreichsten Intellektuellen der Welt und hat Begriffe wie «Digital Natives» oder «virale Medien» geprägt. Im Gespräch zeigt er auf, wie das Internet von einer Vision digitaler Basisdemokratie zu einem von Tech-Milliardären dominierten Markt werden konnte. In den frühen 1990er-Jahren erträumten sich digitale Pioniere wie Douglas Rushkoff das Internet als machtfreien Ort, der allen Zugang zu Informationen bieten würde und wo man sich untereinander frei austauschen könnte. Doch statt globaler Vernetzung und barrierefreier Bildung machten Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook oder Apple aus dem offenen Netzwerk immer mehr einen von wenigen Akteurinnen und Akteuren dominierten Markt. Für Douglas Rushkoff, der heute an der New York Public University Medientheorie lehrt und vom Massachusetts Institute of Technology zu den zehn einflussreichsten Intellektuellen weltweit gekürt wurde, steckt hinter diesem Umschlagen ins Gegenteil eine spezifische Ideologie: Leitfiguren des Silicon Valley wie Mark Zuckerberg, Elon Musk oder Peter Thiel kennzeichneten sich durch ein spezifisches «Mindset», einer Art Doktrin des genial begabten Übermenschen, der Normalsterbliche hinter sich lässt und sich blind auf das Lösen von Problemen durch Technologie verlässt. In seinem Buch «Survival of the Richest» beschreibt Douglas Rushkoff zudem, wie Tech-Oligarchen sich luxuriöse Bunker bauen, in die sie im Falle des mitverursachten Systemkollapses fliehen können. Wolfram Eilenberger fragt den Digital-Vordenker, wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte, und er blickt mit ihm auf die aktuelle Entwicklung und nähere Zukunft, wo sich durch die Allianz von Donald Trump mit Elon Musk politische Macht und Technik noch mehr verbinden und sich eine radikale Neugestaltung der Gesellschaft ankündigt.

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Erich Vad: „Teile einer politischen, intellektuellen und medialen Klasse scheinen zum Krieg bereit“

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Mar 17, 2025 19:21


„In Europa verschärft die Politik eine Situation, die nicht von Fakten abgedeckt ist“ – das sagt Erich Vad im Interview mit den NachDenkSeiten. Der Brigadegeneral a. D. warnt vor Gefahren einer europäischen Politik, die von Ideologie und Wunschdenken getrieben ist und sich von der Wirklichkeit verabschiedet. Vad, der in seinem Buch „Ernstfall für Deutschland:Weiterlesen

Musik für einen Gast
Roger de Weck über Medien, Macht und Moral

Musik für einen Gast

Play Episode Listen Later Mar 2, 2025 65:12


Mit dem Medienpionier Roger Schawinski lief er 2001 den New York Marathon. Mit Joschka Fischer, dem ehemaligen deutschen Aussenminister, verbindet ihn eine enge Freundschaft. Er war Chefredaktor des Tages Anzeigers, der ZEIT und Generaldirektor der SRG. Heute ist der 72-jährige Roger de Weck freier Publizist. Kritiker sehen in ihm einen abgehobenen Intellektuellen, andere loben de Wecks Scharfsinn. Als Spross einer einflussreichen freiburgischen Patrizierfamilie wuchs de Weck in Freiburg, Genf und später in Zürich auf. Er studierte an der HSG und stieg dann in den Journalismus ein, wo er bald Karriere machte. De Weck ist Verfechter eines starken, fundierten und unabhängigen Journalismus und überzeugter Befürworter einer engen Verbindung zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Die Musiktitel: 1. Joe Cocker - N'oubliez jamais 2. Dave Brubeck Quartet - Take Five 3. Angèle - Bruxelles je t‘aime 4. Charles Aznavour - Les enfants de la guerre 5. Max Raabe & Palast Orchester & LEA - Guten Tag, liebes Glück

SWR2 Forum
Visionslose Geistesarbeiter – Wer vermisst die Intellektuellen?

SWR2 Forum

Play Episode Listen Later Jan 7, 2025 44:28


Sie klagen, sind chronisch unzufrieden und für das gute Gewissen zuständig, haben aber selten Sachkenntnis, etwa bei Klimaschutz oder Gaza-Krieg. Ihre Expertise ist moralischer Natur. Die öffentlichen Intellektuellen kritisieren, was ist, und sagen, was sein soll: eine bessere Welt. Meist sind es Schriftsteller. Doch sie sind nicht frei davon, sich zu blamieren, wenn sie öffentlich sprechen, von Peter Handke, über Günter Grass bis Martin Walser. Hat sich die klagende Klasse überlebt, ist sie historisch? Wann war ihre große Stunde? Ist es heute nur noch „peinlich, Visionen zu haben“ (Nora Bossong)? Michael Köhler diskutiert mit Nora Bossong – Schriftstellerin, Berlin; PD Dr. Felix Heidenreich – Philosoph und Politikwissenschaftler, Universität Stuttgart; Prof. Dr. Stephan Lessenich – Soziologe, Direktor am Institut für Sozialforschung, Frankfurt/Main

Ö1 Betrifft: Geschichte
Zur Geschichte der Intellektuellen (5)

Ö1 Betrifft: Geschichte

Play Episode Listen Later Aug 30, 2024 5:11


Mit kritischem Auge(5) Die Intellektuellen un die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg - Mit: Peter Melichar, Historiker und Kurator für Geschichte am Vorarlberg Museum Bregenz - Sendung vom 30.8.2024

Ö1 Betrifft: Geschichte
Zur Geschichte der Intellektuellen (4)

Ö1 Betrifft: Geschichte

Play Episode Listen Later Aug 29, 2024 5:02


Mit kritischem Auge(4) Der Intellektuelle und der Nationalsozialismus - Mit: Peter Melichar, Historiker und Kurator für Geschichte am Vorarlberg Museum Bregenz - Sendung vom 29.8.2024

Ö1 Betrifft: Geschichte
Zur Geschichte der Intellektuellen (3)

Ö1 Betrifft: Geschichte

Play Episode Listen Later Aug 28, 2024 5:08


Mit kritischem Auge(3) Die Zeit von 1933/34 und der Intellektuelle - Mit: Peter Melichar, Historiker und Kurator für Geschichte am Vorarlberg Museum Bregenz - Sendung vom 28.8.2024

Ö1 Betrifft: Geschichte
Zur Geschichte der Intellektuellen (2)

Ö1 Betrifft: Geschichte

Play Episode Listen Later Aug 27, 2024 4:58


Mit kritischem Auge(2) Der Intellektuelle in Krisenzeiten - Mit: Peter Melichar, Historiker und Kurator für Geschichte am Vorarlberg Museum Bregenz - Sendung vom 27.8.2024

Ö1 Betrifft: Geschichte
Zur Geschichte der Intellektuellen (1)

Ö1 Betrifft: Geschichte

Play Episode Listen Later Aug 26, 2024 4:56


Mit kritischem Auge(1) Wie es zur Bezeichung des Intellektuellen kam - Mit: Peter Melichar, Historiker und Kurator für Geschichte am Vorarlberg Museum Bregenz - Sendung vom 26.8.2024