SWR1 Sonntagmorgen - ein Magazin rund um das Thema Religion und Gesellschaft. Drei Stunden lang Musik, Informationen, Hintergründe, Lebenserfahrungen. SWR1 Reporter berichten aus der Welt der Religionen

Feiern muslimische Kinder in Deutschland Weihnachten?

Wie feiern Menschen in Griechenland Weihnachten?

Weihnachten als Trennungskind

Während die Menschen in den letzten Jahren großzügig gespendet haben, sind die Spenden in diesem Jahr rückläufig. Das stellt der Deutsche Spendenrat fest.

Die Uniklinik in Freiburg lockt mit besonders weihnachtlichen Belohnungen für Spender.

Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten etwas Gutes tun, das fühlt sich gerade in der Vorweihnachtszeit für viele schön an. Zum Beispiel Kleider spenden.

Fridays for Future neu aufgelegt. Nur geht es diesmal nicht um die Klima-Zukunft, sondern um das Thema Wehrdienst. Anja Braun aus der SWR-Wissenschaftsredaktion kommentiert.

Wie kommt man stressarm durch die Vorweihnachtszeit? Antworten von Psychologe Dr. Michael Ziegler von der Uni Erlangen-Nürnberg.

Die Adventszeit ist für Kinder oft Magie pur. Gleich morgens aufgeregt ein Türchen im Adventskalender öffnen. Welche Rolle spielen Adventsbräuche für die Kinder?

Ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge: Claudia Orthlauf-Blooß erklärt, wie das Zuhören auch im Alltag gelingt und mein Gegenüber sich öffnet.

Wie verändert sich das Radio und unser Zuhörverhalten? Moderatorin Kleinbrahm und Reporter Lehmann im Austausch über ihre Erfahrungen.

Straßenlärm und laute Nachbarn – Christian Fabris vom Umweltbundesamt berichtet, wie wir Deutschen betroffen sind und wie sich das verändert hat.

2000 Afghanen warten auf das ihnen zugesagte Visum und die Einreise nach Deutschland. Ulrich Pick plädiert dafür, das Versprechen einzuhalten. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen – UNHCR – beherbergt Deutschland derzeit 2,7 Millionen Flüchtlinge. Nur drei Länder haben weltweit mehr Vertriebene aufgenommen. Dass die Bundesregierung deshalb inzwischen auf eine rigidere Flüchtlingspolitik dringt, kann ich gut nachempfinden. Doch dass sie die 2000 Afghanen nicht einreisen lässt, die sich momentan in Pakistan aufhalten und auf ein zugesagtes Visum nach Deutschland warten, ist fatal und besorgniserregend. Diese Menschen haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten der Bundeswehr am Hindukusch unter großem persönlichem Einsatz zur Seite gestanden und geholfen. Wenn sie jetzt nicht nach Deutschland einreisen können, müssen sie zurück Afghanistan, wo derzeit die islamistischen Taliban regieren und ihnen höchstwahrscheinlich schwere Repressionen drohen, weil sie sich damals für westliche Werte eingesetzt haben. Dass ich für die dringende Aufnahme plädiere, liegt einerseits daran, dass ich 2001 selbst in Afghanistan war, als die Taliban zum ersten Mal an der Macht waren und mir deshalb gut vorstellen kann, was den ehemaligen sogenannten Ortskräften bei einer Rückkehr womöglich blüht. Andererseits geht es auch um Verlässlichkeit. Die Bundesrepublik Deutschland hat diesen Menschen – gerade wegen ihres risikoreichen Einsatzes – einen Aufenthalt in Deutschland zusagt. Dieses Versprechen jetzt zu brechen und den Afghanen stattdessen jetzt Geld anzubieten, wäre nicht nur persönlich äußerst schäbig und verletzend, es stünde international auch der Ruf der Verlässlichkeit von Deutschland auf dem Spiel. Die Bundesregierung sollte also ihre ehemaligen Helfer möglichst schnell ins Land holen – ein Freikauf vom eigenen Versprechen ist der falsche Weg.

Wieso fällt es uns so schwer zuzuhören und können wir das ändern? Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen gibt Tipps.

Seit einigen Jahren schon können Angehörige auf Online-Friedhöfen eine Gedenkseite für Verstorbene einrichten. Soziologe Dr. Matthias Meitzler erforscht den gesellschaftlichen Umgang mit dem Tod, der sich in der Vergangenheit verändert hat.

Trauer und Erinnerung - Gespräch mit Seelsorgerin Britta Bosch

Auch für verstorbene Haustiere gibt es Friedhöfe, zum Beispiel im Heilbronner Stadtteil Horkheim.

Vor einem Jahr wurde das Selbstbestimmungsgesetz beschlossen. Es erleichtert Trans-Menschen ihren Namen zu ändern. Immer wieder gibt es auch Kritik an dem Gesetz. Dass die unbegründet sind, meint Markus Pfalzgraf in unserem Standpunkt.

Der Psychologe Ulrich Ott empiehlt im SWR1-Gespräch, Meditationsangebote genau zu prüfen, bevor man sich für den eigenen Weg entcheidet. Er lehrt und forscht an der Universität Gießen und hat mehrere Bücher über Meditation veröffentlicht.

Die Stuttgarter City-Diakonin Doris Beck von der evangelischen Kirche macht auch dieses Jahr gemeinsam mit der katholischen Gemeindereferentin Christine Göttler-Kienzle ein ganz besonderes Meditationsangebot: Die Nacht der Lichter. Beide erzählen im Gespräch mit "SWR1 Sonntagmorgen", was Ihnen in Sachen Stille, Ruhe, Transzendenz finden wichtig ist.

Japan hat eine der niedrigsten Übergewichts-Raten der Welt. Hintergrund sind gesunde Ernährung und auch kulturelle Faktoren, sagt ARD-Korrespondent Thorsten Iffland.

Mehr als jedes fünfte Kind in Großbritannien ist, wenn es in die Schule kommt, übergewichtig. Eine Zuckersteuer auf Softdrinks soll helfen, sagt ARD-Korrespondentin Franziska Hoppen.

Essen ist mit Emotionen verbunden: Viele haben Kindheitserinnerungen an ihr Lieblingsgericht, sagt Wissenschaftlerin Meryem Choukri. Und Essen gehört zur kulturellen Identität.

Viele Menschen versuchen, sich gesund zu ernähren. Die Lebensmittelverpackungen im Supermarkt helfen da meist nicht dabei, sagt SWR-Ernährungsberaterin Sabine Schütze.

Der Führerschein ist in den letzten Jahren immer teurer geworden, bis zu 4500 Euro kostet er heute. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder will ihn günstiger machen. Nicht alle finden das gut. Ein Pro von Sabine Brütting

Das EU-Parlament hat entschieden, dass Veggi-Produkte nicht mehr „Wurst“ oder Burger heißen sollen. Ziemlich Banane, findet Mark Kleber.

Indian Summer gibt es nicht nur in den USA. Auch in Deutschland locken der Bayerische Wald oder Burg Eltz an der Mosel mit bunten Herbstfarben.

Düstere Gedanken und gedrückte Stimmung tauchen häufig im Herbst auf. Das ist ganz nornal und keine medizinische Diagnose.

Der Herbst lädt zum Basteln mit Naturmateralien ein. Bunte Blätter, Eicheln oder Kastanien können vielseitig benutzt werden.

Was ist das Allernötigste, das man zum Leben braucht und auf was kann man mehr oder weniger leicht verzichten? Michael Lehmann hat mit einem Minimalisten gesprochen - einem Mann, der von einem ziemlich reichen Leben zu einem Leben auf nur wenigen Quadratmetern umgestellt hat.

Nur ein winzig kleiner Teil der deutschen Bevölkerung stellt die sogenannte Elite, also Personen, die gesellschaftliche Entwicklungen maßgeblich beeinflussen. Und daran ändert sich nur sehr langsam etwas, sagt der Soziologe und Elite-Forscher Michael Hartmann.

Die Elite in Deutschland, wo wird sie überhaupt ausgebildet? Etwa in Eliteschulen. So wie in der Schule Schloss Salem im Bodenseekreis mit über 600 Schülern aus rund 50 Nationen. SWR1-Reporter Dirk Polzin.

Das Elternhaus, die soziale Herkunft, bestimmen unsere Chancen in Deutschland. Kinder aus armen oder bildungsfernen Familien haben es schwerer, einen höheren Schulabschluss oder gar eine akademische Laufbahn zu schaffen. Wie werden wir eine Gesellschaft mit mehr Chancengleichheit im Bildungswesen? Wie kann es gelingen, diese Gläserne Decke zu durchbrechen? Miriam Staber hat eine junge Frau aus Baden-Württemberg getroffen, die es geschafft hat.

Der ARD-Deutschlandtrend stellt auch heute die Frage: Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären? Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass die AfD weiter im Aufwind ist. Auch wenn es kein Novum ist, dass die Parteien der Bundesregierung nach Amtsantritt in Umfragen verlieren: so schlecht wie diese schwarz-rote Koalition stand bisher keine Regierung da. Darüber kann man lamentieren. Oder etwas dagegen tun.

Stefanie Bremer ist Millionenerbin und setzt sich für eine höhere Besteuerung von Reichen ein.

Nur ein winzig kleiner Teil der deutschen Bevölkerung stellt die sogenannte Elite, also Personen, die gesellschaftliche Entwicklungen maßgeblich beeinflussen. Und daran ändert sich nur sehr langsam etwas, sagt der Soziologe und Elite-Forscher Michael Hartmann.

Durch das Herz, so sagen die Religionen der Welt, bekommt man Zugang zu Gott. Es hat also eine spirituelle Dimension.

Man sagt, dass Herzpatienten nach einem Eingriff emotionaler sind als früher. Was ist da dran? SWR-Redakteurin Leonore Kratz hat mit ihrem Bruder Ludwig darüber gesprochen. Er lebte jahrelang mit einer undichten Herzklappe und wurde mit Anfang 30 am Herzen operiert. Die "große Schwester" wollte von ihrem zwei Jahre jüngeren Bruder wissen, wie er diesen schweren Eingriff erlebt hat und wie es ihm heute, dreieinhalb Jahre später, damit geht.

Herzinfarkt und der plötzliche Herztod sind die häufigste Todesursache in den Industrie-Nationen.

Wenn es um Gefühle geht, dann sprechen wir auch heute noch in vielen Redewendungen in erster Linie von unserem Herzen.