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Papst Franziskus ist verstorben. "Ich befürchte, dass der nächste Papst die Zügel wieder enger schnallen wird", sagt Maria Mesrian von Maria 2.0. Florian Breitmeier kommentiert, Franziskus habe Reformen angeschoben, aber auch die Bremse getreten. Von WDR 5.
Das Netzwerk Maria 2.0 fordert Veränderungen. Was erhoffen sie sich von der Vollversammlung? "Die Hoffnung ist natürlich nicht groß, wenn sich sechzig geweihte Männer treffen, die im Prinzip keinen Willen zur Reform haben", sagt Aktivistin Maria Mesrian. Von WDR 5.
Frauen können zu Diakonen geweiht werden, davon ist die amerikanische Theologin Phyllis Zagano fest überzeugt. Seit Jahrzehnten befasst sie sich wissenschaftlich mit dem Thema. 2016 saß sie sogar in einer Kommission, die im Auftrag des Papstes klären sollte, ob die Kirche Diakoninnen bekommen soll. Heute sagt sie: Es geht nicht mehr um das "Ob", sondern um das "Wann". Forderungen nach der Priesterweihe für Frauen sieht sie allerdings durchaus kritisch.
In Frankfurt am Main geht der Synodale Weg zu Ende. Lisa Kötter, Maria 2.0, kritisiert, dass die Bischöfe jegliche Abstimmung zum Erliegen bringen können. Die katholische Kirche könne losgelöst von Rom wieder Relevanz erhalten. Von WDR 5.
Alle Macht in der Kirche geht vom Bischof aus? Nicht in der Schweiz. Dort haben die Laien die Macht über die Finanzen, was zu einem ganz anderen Miteinander mit den Klerikern führt. Was sagt der Vatikan dazu? Und was kann der Synodale Weg in Deutschland davon lernen?
Manchmal ist es für ihn ätzend, gleichzeitig Kleriker zu sein und als Vertreter der katholischen Jugend für eine progressive Kirche zu kämpfen. Der BDKJ feiert dieses Jahr 75. Geburtstag und steht im Spannungsfeld zwischen der etablierten Kirche und den Wünschen junger Leute.
Oder doch? Pfarrer Schießler befasst sich in dieser Woche mit dem Thema Laien im Gottesdienst. Was er dazu zu sagen hat, hören Sie in der heute in der neuesten Folge von „Schießlers Woche“
Achtung! Sonderfolge vom Podcast! Bei der vierten Synodalversammlung in Frankfurt war so viel los, dass Katharina Geiger und Renardo Schlegelmilch einfach drüber reden müssen.
È dei giorni scorsi la dura reprimenda giunta da Roma al "Synodaler Weg", il cammino sinodale dei cattolici tedeschi che, su temi come il celibato, il ruolo della donna e l'omosessualità, si starebbero spingendo troppo in là rispetto alla dottrina ufficiale vaticana. Ne parliamo con la collega Cristina Giordano, il vaticanista Luigi Sandri e il responsabile della Missione cattolica italiana di Colonia, padre Adam Nyk. Von Filippo Proietti.
Jeder Mensch soll Zugang zu allen Ämtern in der Kirche haben. Das ist ein frommer Wunsch, ein politisches Ziel und wirkt mehr als unrealistisch. Aber die Kirche muss sich bewegen, sagt Maria Mesrian.
Jeder Mensch soll Zugang zu allen Ämtern in der Kirche haben. Das ist ein frommer Wunsch, ein politisches Ziel und wirkt mehr als unrealistisch. Aber die Kirche muss sich bewegen, sagt Maria Mesrian.
Sie ist Priesterin mit Mann und Kindern - und katholisch. Nur nicht römisch-katholisch. Im Podcast stellen wir diese Woche die Alt-Katholische Kirche vor, die sich in fast allen Belangen mit der römisch-katholischen überschneidet, außer Frauenweihe und Zölibat. Anja Goller ist die erste Generalvikarin ihrer Kirche, obwohl sie römisch-katholisch aufgewachsen ist. - Außerdem: Der prominenteste Neu-Alt-Katholik Andreas Sturm spricht selbst über seine Gründe für die Konvertierung.
Wie lebt es sich als Frau im männerlastigsten Staat der Welt? Die Journalistin Gudrun Sailer kennt diesen Alltag seit knapp 20 Jahren. Das der Vatikan in Zukunft Frauen in Führungspositionen zulassen will, rechnet sie hoch an, obwohl Papst Franziskus nach ihr "Frauen auf ein Podest" stellt und keine Weihe für Frauen will..
Eine Frau mit Mitra und Bischofsstab? Für Schweden ganz normal. Als Erzbischöfin von Uppsala ist Antje Jackelén Oberhaupt der schwedischen Kirche. Für Papst Franziskus ist sie sicher eine "Exotin", sagt sie. Wie man im Bischofsamt auch Familie haben kann erzählt die Erzbischöfin im Podcast. Außerdem: Weshalb der Zölibat für sie "problematisch" ist.
Jacqueline Straub ist Theologin, Journalistin und Buchautorin. Eine Berufsbezeichnung fehlt ihr aber noch: Straub möchte katholische Priesterin werden. 2018 wurde die 1990 in Baden-Württemberg geborene Straub vom BBC in die Liste der „100 Women“, also der 100 inspirierendsten und einflussreichsten Frauen, aufgenommen. In ihrem neuen Buch „Wir gehen dann mal vor: Zeit für einen Mutausbruch“ setzt sie sich für eine lebendige, barmherzige und liebevolle katholische Kirche ein. Im Gespräch mit mir erzählt Straub, wie die Idee zu dem Buch entstanden ist und erklärt, wo sie – von Frauen im Priesteramt bis hin zum Zölibat – bei der Kirche Reformbedarf sieht. Foto: Melanie Wetzel
Ab Donnerstag tagt er wieder in Frankfurt, der "Synodale Weg" der deutschen Kirche. Aber was ist das überhaupt? Und warum gibt es so viel Angst und Kritik - auch vom Papst? Renardo Schlegelmilch beobachtet den Prozess von Anfang an, erklärt Hintergründe und schätzt ein, was am Ende dabei rum kommt.
Benediktinermönch Anselm Grün über die Kunst des Zuhörens, Dankbarkeit und die Begegnung mit sich selbst
In den letzten Wochen haben sich die Ereignisse in der katholischen Kirche überschlagen: Nach der apostolischen Visitation im Erzbistum Köln und dem überraschenden Rücktrittsangebot von Kardinal Marx ist eine hitzige Debatte um die Kirche als Institution entstanden. Prof. Dr. Thomas Schüller, der am Institut für Kanonisches Recht der WWU lehrt und forscht, ordnet die Vorfälle nun im Podcast ein. Neben den aktuellen Ereignissen geht es in dem Gespräch auch um die Präventionsmaßnahmen in den Bistümern, strukturelle Probleme der Kirche und Protestbewegungen wie beispielsweise "Maria 2.0".
Kirche und Islam - uns verbindet mehr als man denkt. Die liberale Muslimin Seyran Ates kämpft für Reformen im Islam, und sieht viele Parallelen zu Maria 2.0. Außerdem: Warum der Ramadan für Muslime so wichtig ist.
Mit wem kann man besser zusammenarbeiten, mit Angela Merkel oder Papst Franziskus? Annette Schavan kann das beantworten, sie hat als Bundesministerin und Vatikanbotschafterin gearbeitet. Für die Kirche wünscht sie sich mehr Hoffnung und Zuversicht. Und: Für den Skandal rund um ihre Doktorarbeit 2013 ist sie heute sogar dankbar.
VERBUNDEN MIT… einer Frau die sagt: »Ich bin Christin. Am Tag meiner Geburt getauft von einem Priester der römisch-katholischen Kirche. Seit 60 Jahren lebe ich in ihrem Schoß. Es wird eng. Unerträglich eng. Der Druck steigt. Und ich begreife: Wir müssen jetzt handeln!« Sie gehört zu den Gründerinnen von Maria 2.0, ist freischaffende Künstlerin und lebt in Münster. Als Katholikin setzt sie sich mit ihren Mitstreiterinnen vehement für Reformen in ihrer Kirche ein. Ihr und den anderen „Marias“ geht es um Gleichberechtigung, absolute Transparenz bei der Aufarbeitung der Fälle von sexualisierter Gewalt in der Kirche, Offenheit für diverse Lebensformen und eine Rückbesinnung auf die Botschaft Jesu. Seit der Gründung von Maria 2.0 im Januar 2019 im Kreuzviertel ist das mediale Interesse groß, aber auch in der Kirche rumort es. Die Deutsche Bischofskonferenz beschäftigt sich mit Maria 2.0 und selbst im Vatikan sind die Forderung der Frauen schon Thema, obwohl der initiale offene Brief an den Papst bisher unbeantwortet geblieben ist. Man kann sagen, Luther im Jahr 2021 ist weiblich und eine Bewegung. Unser Gast ist eine von den vielen „Marias“. Wir sind VERBUNDEN MIT… Lisa Kötter. Hier gibt es das neue Buch von Lisa Kötter „Schweigen war gestern. Maria 2.0 – Der Aufstand der Frauen in der katholischen Kirche“: https://www.droemer-knaur.de/buch/lisa-koetter-schweigen-war-gestern-9783963401862 Hier kann man die 7 Thesen von Maria 2.0 nachlesen und sich über die Bewegung informieren: https://www.mariazweipunktnull.de/thesenanschlag-2-0/ Hier kann man den im Podcast angesprochenen Auftritt von Carolin Kebekus nachschauen: https://www.youtube.com/watch?v=z66trb5wYKI Hier kann man den im Podcast angesprochenen Video-Clip von Carolin Kebekus anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=wXV7oiM566I
Maria 2.0 und mehr Frauen in der Kirche: Braucht es das wirklich? Den Frauen gehts doch eh bloß um mehr Macht und Selbstdarstellung in der Kirche! Überhaupt soll der Protest laut vieler Kritiker die Kirche spalten - so wie damals bei Martin Luther. Pfarrer Schießler ist da anderer Meinung.
Nach zwei Monaten sind Essens Schülerinnen und Schüler teils wieder zurück im Präsenzunterricht - wir schauen, wie Tag 1 gelaufen ist. Außerdem schauen wir auf den gelb-milchigen Film am Himmel - durch den Sahara-Staub in der Atmosphäre. Und wir sprechen über Proteste von Essener Katholikinnen.
Die Kirche muss sich ändern nach dem Missbrauchsskandal, deshalb gibt es den Reformprozess "Synodaler Weg". Eine von 230 Synodalen ist Katharina Norpoth, die realistisch einschätzt, was beim Prozess rauskommen kann und muss.
Sexualisierte Gewalt, fehlende Gleichberechtigung, zähe Machtstrukturen – die katholische Kirche steht in der Kritik. Sind Sie trotzdem noch gerne Mitglied oder haben Sie das Vertrauen verloren? Moderation: Achim Schmitz-Forte
Die Männerkirche hat ausgedient - das finden nicht nur die Frauen der Protestbewegung "Maria 2.0", sondern auch viele Verantwortliche in der katholischen Kirche. Die "Frauenfrage" sei für seine Kirche die wichtigste Zukunftsfrage, sagt etwa der Limburger Bischof Georg Bätzing, immerhin Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. In "hr-iNFO Wissenswert" erzählt unter anderem die Frankfurter Rechtsanwältin und Sprecherin von "Maria 2.0", Monika Humpert, vom steinigen Weg zur Gleichberechtigung.
Maria 2.0 heißt die Bewegung, die in den vergangenen anderthalb Jahren mit ungewöhnlichen Protestformen wie einem Kirchenstreik auf sich aufmerksam gemacht hat. Frauen fordern volle Gleichberechtigung in der Katholischen Kirche und finden zunehmend Gehör. Der Vorsitzende der Katholischen Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing sagt, die „Frauenfrage“ sei die wichtigste Zukunftsfrage der Kirche. Es geht um Glaubwürdigkeit, Gerechtigkeit und die Gefahr, dass die Kirche sich aus dem Konsens der westlichen Gesellschaften verabschiedet, wo Frauen selbstverständlicher Teil politischer Machtausübung sind und volle Gleichberechtigung herrscht. Allerdings gibt es in der Katholischen Kirche hohe Hürden gegen eine volle Gleichberechtigung von Frauen. Zuletzt hat Papst Johannes Paul II. 1994 die Frauenweihe ausgeschlossen und die Diskussion für „beendet“ erklärt. Die Kirche habe keine Vollmacht, Frauen zu Priester zu weihen, da es von ihrem Gründer anders festgelegt worden sei. Doch die Argumente verfangen nicht mehr, der öffentliche Druck für Änderungen nimmt zu.
Ihr im Kösel Verlag erschienenes Buch trägt den Titel „Trotzdem! Wie ich versuche, katholisch zu bleiben“. Die römisch katholische Kirche habe derzeit kein gutes Image, sagt die deutsche Journalistin und Autorin Christiane Florin. Das liege unter anderem am Umgang mit sexuellem Missbrauch und der Rolle der Frauen in der Kirche. Dennoch sei sie katholisch sozialisiert und die Kirche könnte auch anders sein. Im Gespräch mit Udo Seelhofer erzählt Florin unter anderem, warum sie in Bezug auf das katholisch sein eine innere Zerrissenheit fühlt, wie die Menschen auf ihre Bücher reagieren und wie sie die Bewegung Maria 2.0 sieht. Foto: Antje Siemon FLORIN, Christiane: "Trotzdem! Wie ich versuche, katholisch zu bleiben", erschienen im Kösel Verlag, März2020, €20.
Maria 2.0 - eine Inititaive aus Münster, die sich für eine stärkere Frauenrolle in der katholischen Kirche einsetzt. Stefanie Hoppe ist eine von den Damen, die das Projekt jetzt auch in Hagen umsetzen wollen. Hier das Gespräch mit Reporterin Lina Engelhardt.
Newman ist nicht nur glaubenstreuer, sondern origineller als viele Reformer von heute, die alte Phrasen aufwärmen, deren Heterodoxie von ihrer intellektuellen Anspruchslosigkeit sogar noch übertroffen wird. Benjamin Leven benennt deshalb zurecht die bleibende Identität des Christentums als dasjenige Kriterium, an dem jede Reformidee sich muss messen lassen.
Nicht erst seit der Aktionswoche rund um „Maria 2.0“ im Mai 2019 erhitzt das Thema „Rolle der Frauen in der katholischen Kirche“ die Gemüter. Mechthild Heil ist Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands. Der größte katholische Frauenverband in der Bundesrepublik setzt sich für die Gleichstellung von Männern und Frauen in der katholischen Kirche ein und damit auch für den freien Zugang von Frauen zu allen Ämtern. Wir sprechen mit der Bundestagsabgeordneten aus Andernach über dieses Anliegen und die aktuellen Entwicklungen in der katholischen Kirche. Die Union Stiftung wurde am 1. August 1959 gegründet und verfolgt den Zweck, demokratische und staatsbürgerliche Bildung, internationale Verständigung, insbesondere die europäische Einigung sowie Wissenschaft, Forschung und Kultur zu fördern. Auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes arbeitend sind wir als gemeinnützig anerkannt und finanzieren unsere Tätigkeit uneingeschränkt aus privaten Mitteln. Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung Instagram: https://www.instagram.com/unionstiftung
Immer lauter fordern Frauen einen gleichberechtigten Platz in der katholischen Kirche. Mit "Maria 2.0" hat die Bewegung einen Namen bekommen. Muss die Kirche umdenken?
Benediktinermönch Anselm Grün über die Kunst des Zuhörens, Dankbarkeit und die Begegnung mit sich selbst
"Die Leitung steht" zwischen Ravensburg und Ulm. Zwischen Hendrik Groth und Ulrich Becker. In ihrer neuen Episode sprechen die beiden Chefredakteure der Südwestpresse und der Schwäbischen Zeitung über den Kirchenstreik der Frauen & die jüngsten Steuerschätzungen des Finanzministeriums. Außerdem hat Hendrik Groth einen interessanten & fast unglaublichen Mail-Wechsel mit einem Reichsbürger mitgebracht. (Redaktionsschluss: 13.05.2019)