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Vera & Cordelia im Februar-Check-out: über Netzwerke als Schutzräume, Machtstrukturen, den Umgang mit schweren Nachrichten – und wie wir handlungsfähig bleiben, auch wenn die Welt gerade viel abverlangt.Der Februar war für viele von uns kein leichter Monat. Neben allem Schönen hat er auch Themen mitgebracht, die beschäftigen, erschüttern und wütend machen.In dieser Folge #440 des monatlichen Check-Outs sprechen Vera Strauch und Cordelia Röders-Arnold ehrlich über ihren Februar: über Ausritte und Karnevalsnächte, über einen Theaterabend zum Thema Macht und #MeToo, über den Umgang mit einer Nachrichtenlage (Triggerwarnung: Epstein Files), die überwältigen kann – und darüber, was uns trotzdem oder gerade deshalb in Bewegung hält.Ein zentrales Thema dieser Folge: Wie können wir angesichts von Machtmissbrauch in Netzwerken handlungsfähig bleiben? Was passiert, wenn Reichtum, Status und Abhängigkeiten ein System bilden, das sich selbst schützt? Und was bedeutet das für uns – in unserer Arbeit, in unseren Netzwerken, in unserem Alltag?Vera und Cordelia sprechen über:Die psychologischen Mechanismen hinter Informationsüberflutung – und warum das kein Zufall istWut als legitime Reaktion – und wie wir sie als Energie für Veränderung nutzen, ohne uns selbst zu verlierenFrauen-Netzwerke als Schutzräume und Gegengewicht zu toxischer MachtkonzentrationWas Systemveränderung wirklich bedeutet – und warum sie im Kleinen beginntWie wir mit belastenden Nachrichten umgehen, ohne uns abzustumpfen oder uns selbst zu überfordernWas ein Reit-Wochenende, ein Theaterstuck und ein viraler Instagram-Post mit Feminismus zu tun habenDiese Folge hat eine Triggerwarnung: Es wird über Machtmissbrauch und strukturelle Gewalt gesprochen. Keine Details, keine voyeuristischen Schilderungen – sondern ein ehrliches Gespräch über Strukturen, Muster und Handlungsmöglichkeiten. Pause jederzeit erlaubt und willkommen.Für alle, die sich nach einem Raum sehnen, in dem diese Dinge benannt werden – und in dem klar wird: Du bist nicht allein, und deine Gefühle sind berechtigt.+++Alle Links und Details findest du hier.Du willst 2026 deine Karriere selbst erzählen? Dann melde dich jetzt bei der Female Leadership Academy 2026 an und gestalte deine Leadership Karriere mit uns.Du brauchst mehr Infos? Melde dich hier zum Newsletter an.+++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Luxushotel Interalpen steht seit unserer Veröffentlichung am 17. Februar 2026 über schwere Vorwürfe gegen vier Führungskräfte im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. DOSSIER-Journalist Markus Hagspiel hat mit ehemaligen Lehrlingen gesprochen, interne Dokumente und Chatverläufe ausgewertet und so ein Arbeitsumfeld aus Demütigungen, Belästigungen und Machtmissbrauch in der Küche des Luxushotels aufgedeckt. Im Podcast sprechen die DOSSIER-Redakteur·innen Andjela Alexa und Markus Hagspiel über die Hintergründe der Recherche, über Machtstrukturen in der Gastronomie – und darüber, welche Konsequenzen bisher gezogen wurden. Mehr Informationen auf dossier.at.
Hast du schon mal erlebt, wie jemand die Macht im Job missbraucht — nur weil er kann?Viele denken Machtmissbrauch passiert nur sexuell oder krass – aber oft ist es subtiler und viel alltäglicher, als wir denken.Ein Chef, der dich terrorisiert, nur weil er denkt, er darf – das sind Geschichten, die viel zu wenig öffentlich diskutiert werden.Dabei ist es genau das, was so viele Menschen täglich erleben und oft nicht wissen, wie sie sich dagegen wehren sollen.Es braucht Mut, sich dagegen zu stellen. Und genau darüber sollten wir sprechen, weil jede Erfahrung zählt.Wie hast du Machtmissbrauch im Job erlebt? Oder kennst du jemanden, der damit kämpft?Kommentiere unten oder schreib uns eine Mail (info@espresso-champagne.de), damit wir solche Geschichten sichtbar machen.
Wie konnte die Jesus-Nachfolge im Lauf der Kirchengeschichte aus dem Blick geraten?War die Entwicklung von Bewegung zu Institution, von Tradition zu Event unvermeidlich – oder haben wir unterwegs etwas Entscheidendes verloren?In Folge 2 des Podcasts Mit Jesus unterwegs spricht Markus Wenz ehrlich über die vier Akte der Kirchengeschichte: die leidenschaftliche Bewegung der ersten Christen, die konstantinische Wende, Tradition, Reformation – und unsere moderne Event-Kultur. Es geht nicht um Anklage, sondern um eine ehrliche Bestandsaufnahme: Wo wurde Nachfolge durch Zugehörigkeit ersetzt? Wo wurde Glaube zur Tradition statt zur Lebenspraxis?Diese Episode ist für dich, wenn du verstehen willst, warum Kirche heute ist, wie sie ist – und wenn du dich nach echter, alltagsnaher Jesus-Nachfolge sehnst. Auch dunkle Kapitel wie Kreuzzüge und Machtmissbrauch werden nicht ausgeblendet, sondern reflektiert – mit der Frage: Wie leben wir heute anders?Vielleicht ruft Jesus dich nicht zurück in die Vergangenheit, sondern hinein in eine neue Reformation – weg vom Konsum, hin zur gelebten Nachfolge.► Weitere Infos & Links► Unsere Predigten & Podcasts:https://www.gospel-forum.de/medien#Podcast► Neu hier oder auf der Suche nach Anschluss?https://www.gospel-forum.de/connect/► Keine Gemeinde vor Ort? Online Campus:https://www.gospel-forum.de/bereich/online-campus/► Mehr über uns:Website: https://gospel-forum.deInstagram: https://www.instagram.com/gospelforumFacebook: https://www.facebook.com/GOSPELFORUMStuttgart/YouTube abonnieren:https://www.youtube.com/c/GOSPELFORUMStuttgart1?sub_confirmation=1► Spenden:https://www.gospel-forum.de/spenden/
Immer am Wochenende: Die beiden meist gehörten Folgen des F.A.Z. Podcast für Deutschland vom Wochenende. Heute: Jeffrey Epstein, ein Name der kontroverse Diskussionen über Sexverbrechen, Machtmissbrauch und Verschwörungstheorien entfacht. Welche Rolle spielten Geheimdienste und Eliten in seinem Netzwerk? Die Hintergründe und offenen Fragen besprechen wir ausführlich.
Die Katholische Kirche Stadt Luzern schickt alle ihre rund 200 festangestellten Mitarbeitenden an eine Schulung zur Prävention von Übergriffen. Diese Massnahme ist Teile ihrer Strategie gegen Grenzverletzungen und Machtmissbrauch. Weiter in der Sendung: · Im Kanton Schwyz läuft die Präventionskampagne Alkoholfreizeit. · Im Handball gewinnt Spono Nottwil gegen Herzogenbuchsee.
260217PC Die Gedanken sind freiMensch Mahler am 17.02.2026Er war der »freieste aller Freidenker«, schreibt der Historiker Volker Reinhardt in seiner 2024 erschienenen Bruno-Biografie, ein »intellektueller Anarchist und Albtraum aller Orthodoxiewächter«. Heute vor 425 Jahren, am 17. Februar 1600, wurde Giordano Bruno, der das Universum für »unendlich« und religiöse Dogmen für »Eseleien« hielt, als »halsstarriger Ketzer« auf dem Scheiterhaufen verbrannt.»Mit größerer Furcht verkündet ihr vielleicht das Urteil gegen mich, als ich es entgegennehme!«: Mit diesen Worten soll Giordano Bruno auf das für ihn verhängnisvolle Urteil der »Heiligen Inquisition« am 8. Februar 1600 geantwortet haben. Neun Tage später wurde der vielgereiste, vielgerühmte, aber noch mehr gehasste Gelehrte, der durch seine fast achtjähriger Haft in den Kerken der katholischen Kirche körperlich gebrochen war, zum Campo de' Fiori in Rom geführt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das Bild des Gekreuzigten, das ihm kurz vor dem Tod hingehalten wurde, wies er mit Verachtung zurück.Was die römischen Inquisitoren damals nur erahnen konnten, hat Volker Reinhard in seiner detektivischen Arbeit zu Brunos Leben und Werk klar herausgestellt. Dabei wird deutlich, dass Brunos »kühne Parcours durch unbekannte Gedanken-Galaxien« immer mit konkreten Schlussfolgerungen verbunden waren, die darauf hinausliefen, »dass jede Art der Herrschaft gleichbedeutend ist mit der Ausbeutung des Volkes und dass die Kirche diesen Machtmissbrauch durch ihre pervertierte Lehre tatkräftig unterstützt.« Reinhards Fazit: »So tritt hinter dem kosmischen Visionär der politische Denker Giordano Bruno hervor, der sich mit den Missständen seiner Zeit kritisch auseinandersetzt und zu revolutionären Schlussfolgerungen für eine humanere Gesellschaft und einen gerechteren Staat gelangt.« Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kriege, Krisen, Klimakatastrophen, soziale Spaltung – ein Blick aufs Handy reicht, und viele fühlen sich von den Nachrichten überfordert. Das Leid der Welt scheint plötzlich auf den eigenen Schultern zu liegen. Dieses Gefühl hat einen Namen: Weltschmerz. In dieser Folge von Betreutes Fühlen sprechen Leon und Atze darüber, warum uns das aktuelle Weltgeschehen emotional so stark belastet, was Dauerkrisen mit unserer psychischen Gesundheit machen und warum Abstumpfen keine Lösung ist. Es geht um Empathie, emotionale Überforderung und den Unterschied zwischen Mitfühlen und Wegschauen – aber auch darum, warum Empathie allein nicht reicht. Wozu ist dieser Schmerz da? Und wie können wir mit Weltschmerz umgehen, ohne uns ohnmächtig oder leer zu fühlen? Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ Vorverkauf 2026: https://betreutes-fuehlen.ticket.io/ Quellen: U.S. Department of Justice (SDNY) United States v. Jeffrey Epstein – Indictment & Press Release. → Grundlage für die Einordnung sexualisierter Gewalt, Machtmissbrauch und struktureller Wegschau-Dynamiken zu Beginn der Folge. https://www.justice.gov/usao-sdny/press-release/file/1180481/dl The Examined Life – Stephen Grosz → Warum Schmerz eine wichtige psychische Funktion hat und was passiert, wenn wir ihn nicht mehr fühlen Pei, R., Grayson, S. J., Appel, R. E. et al. (2025). Bridging the empathy perception gap fosters social connection. Nature Human Behaviour. → Zentrale Studie zur „Empathy Perception Gap“ https://doi.org/10.1038/s41562-025-02307-1 Moralische Ambition – Rutger Bregman (2024) → Die Idee, Weltschmerz nicht nur zu fühlen, sondern ihn in sinnvolles, wirksames Handeln zu übersetzen. Altruistic Personality – Samuel P. Oliner (1992) → Frühe psychologische Forschung zu Menschen, die im Nationalsozialismus Juden retteten – und warum „der gute Charakter“ allein keine Erklärung ist. Conscience and Courage – Eva Fogelman (1995) → Ergänzende Interviews mit Helfer:innen, die zeigen, wie gewöhnlich Widerstand leistende Menschen oft waren. Varese, F., & Yaish, M. (2000). The importance of being asked. Rationality and Society. → Schlüsselbefund der Folge: Der wichtigste Faktor für Helfen ist, gefragt zu werden. https://doi.org/10.1177/104346300012003003 Arts and Minds – Anton Howes (2020) → Wie Fortschritt, Innovation und Hoffnung sozial „ansteckend“ werden können – Parallele zur moralischen Ambition. Building a Life Worth Living – Marsha Linehan → Das Karten-Beispiel und das Konzept radikaler Akzeptanz: Die Realität annehmen, um sie verändern zu können. Abundance – Ezra Klein & Derek Thompson (2025) → Gegen den Fatalismus: Warum Zukunftsvisionen von Überfluss Hoffnung zurückbringen können. CNBC (2023). Nobel Prize winner Katalin Karikó on being demoted and perseverance. → Grundlage für das „Karikó-Problem“: Wie Institutionen mutige, riskante Ideen systematisch ausbremsen. https://www.cnbc.com/2023/10/06/nobel-prize-winner-katalin-karik-on-being-demoted-perseverance-.html Empfehlungen YouTube-Interview mit Katalin Karikó & Drew Weissman über wissenschaftliche Beharrlichkeit, Zweifel und den langen Weg zum Durchbruch. https://www.youtube.com/watch?v=-3x4IMdeFdI Rki: Walther L, Vogelgesang F. Schaffrath Rosario A, Kersjes C, Thom J. Peitz D, et al. Depressive und Angstsymptomatik bei Erwachsenen in Deutschland: Ergebnisse aus dem Panel Gesundheit in Deutschland" 2024. J Health Monit. 2025. Angst und Depressionssymptome: Mauz, E., Walther, L., Junker, S., Kersjes, C., Damerow, S., Eicher, S.,... & Thom, J. (2023). Time trends in mental health indicators in Germany's adult population before and during the COVID-19 pandemic. Frontiers in public health Redaktion: Julia Ditzer, Dr. Leon Windscheid
Sexualisierte Gewalt in Kirchen ist kein Randthema. Sie erschüttert Vertrauen, schadet Körpern und Seelen und stellt Glauben, Gemeinschaft und Gottesbilder radikal infrage. In dieser Folge spricht Tobias Künkler mit Ille Ochs und Brigit Mattausch über das, worüber Kirchen lange geschwiegen haben: sexualisierte Gewalt im kirchlichen Kontext. Gemeinsam diskutieren sie kritisch die Ergebnisse der empirica Sexualitätsstudie. Es ist ein Gespräch über Schmerz und Scham, über Ohnmacht und Machtmissbrauch – und zugleich über Verantwortung, Aufarbeitung und die Frage, wie Heilung möglich werden kann.Ille Ochs, Jahrgang 1954, lebt mit ihrem Mann in Iserlohn. Mit62 Jahren schrieb sie ihre Geschichte von sexualisierter Gewalt durch ihren Vater nieder, von deren Auswirkungen auf ihr Leben, dem Weg ihrer Aufarbeitung und der Heilung ihres Gottesbildes. Birgit Mattausch. Die Pastorin und Autorin beschäftigt sichseit dem Erscheinen der großen ForuM-Studie zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche mit der Frage nach Aufarbeitung und Machtsensibilität. Gemeinsam mit Betroffenen erarbeitet sie Möglichkeiten, Sprache undGottesdienste machtsensibler zu gestalten. Außerdem gibt sie auf ihrem Instagramkanal @frauauge und in ihren Texten immer wieder dem Thema Aufmerksamkeit, Reichweite und Stimme. Shownotes:Mehr Informationen zur empirica Sexualitätsstudie unter www.sexualitätsstudie.deBirgit MattauschInstagram: @frauaugeBuchempfehlungen:Annette Buschmann und Andreas Stahl: Unsagbare Worte. Trauma, Poesie und die Suche nach Gott, Herder VerlagJosef Haslinger: Mein Fall, S. Fischer VerlagSr. Marie-Pasquale Reuver: Missbrauchsbetroffenen in Kircheund Gemeinde sensibel begegnen, Patmos VerlagChristiane Lange, Andreas Stahl, Erika Kerstner (Hrsg):Entstellter Himmel. Berichte über sexualisierte Gewalt in der evangelischenKirche, Herder VerlagChristiane Florin: Keinzelfall. Wie Heinz ein katholisches Heim überlebte, Patmos Verlag Ille Ochs: www.illeochs.de"Ich bin so frei - abgeschminkt, vernarbt und wunderschön", SCM Verlag"Im Käfig der Angst. Missbrauch in der heilen Welt", SCM Verlag
Streit ums Heizungsgesetz eskaliert | Hebammen in Not: Bürokratie statt Baby | Epstein-Files: Was weiß Trump? | Fußball-WM boykottieren? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Streit ums Heizungsgesetz eskaliert | Hebammen in Not: Bürokratie statt Baby | Epstein-Files: Was weiß Trump? | Fußball-WM boykottieren? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Im Presseclub begrüßen Ali und Björn dieses Mal Heike Schwerdtfeger. Heike ist Finanzkorrespondentin bei der „WirtschaftsWoche“ und beschäftigt sich bereits seit über 20 Jahren mit Fonds und ETFs. Ihre beachtliche Historie als Fondsexpertin wird allerdings von ihrem Arbeitgeber regelrecht gezwergt: Die „WirtschaftsWoche“ feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Zur Gründung 1926 in Berlin firmierte die Zeitschrift noch unter dem Namen „Der deutsche Volkswirt“. Im Gepäck hatte Heike zwei Themen. Zum einen beschäftigt sie sich seit Langem mit der komplexen Welt der Fondstranchen, über die sie sich häufig ärgert. Viele Fonds haben nicht selten zehn, zwanzig oder mehr unterschiedliche Tranchen, die verschiedene Gebührenstrukturen, Währungen und Mindestanlagebeträge aufweisen. Heike fordert hier mehr Einfachheit und Transparenz im Sinne einer besseren Handhabbarkeit für Anleger. Der zweite Themenblock beschäftigt sich mit dem Altersvorsorgedepot. Die entsprechende Gesetzesinitiative hat das Bundeskabinett verlassen und wird nun im Bundestag diskutiert. Unsere drei Diskutantinnen und Diskutanten haben sich mit der Komplexität, der Handelbarkeit sowie der Frage auseinandergesetzt, wer am Ende das Rennen macht. Fest steht, dass das Standardprodukt, das immer im Repertoire sein muss, für kleinere und mittlere Anbieter eine Herausforderung darstellen wird. Zum Schluss gab es natürlich auch Literaturtipps. Heike empfiehlt das Buch „Die Jahre“ von Annie Ernaux. In der unkonventionellen Autobiografie der späteren Nobelpreisträgerin verschränkt Ernaux ihr eigenes Leben von der Nachkriegszeit bis ins frühe 21. Jahrhundert mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Frankreichs. Außerdem hat sie beim Ausmisten ein älteres Buch des Investigativjournalisten Hans Leyendecker wiederentdeckt: „Die Lügen des Weißen Hauses“, eine Reportage über Täuschungen und Machtmissbrauch in der US-Politik, die zeigt, wie sehr politische PR und Realität bereits lange vor der Trump-Administration auseinanderklafften. Björn empfiehlt „Die nächste Stufe der Evolution“ von Ray Kurzweil. Der Zukunftsforscher und Tech-Visionär beschreibt darin, wie technologische Innovationen in Sprüngen verlaufen und welche gesellschaftlichen Umwälzungen sich aus Künstlicher Intelligenz, Biotechnologie und Digitalisierung ergeben. Ali hat sich das Buch „1929: Die große Spekulation“ von Andrew Ross Sorkin neben das Bett gelegt – eine historische Abhandlung über die große Finanzkrise und die Mechanismen der Spekulation, die bis heute nachwirken.
Julian Reichelt, geboren 1980 in Hamburg, ist einer der polarisierendsten Journalisten Deutschlands. Aufgewachsen in einem Journalistenhaushalt und mit dem Wunsch irgendwann mal Bild-Chefredakteur zu werden, absolvierte er die Axel-Springer-Akademie und machte sich zunächst als Kriegsreporter einen Namen, unter anderem in Afghanistan, dem Irak, Sudan und Syrien. 2014 übernahm er die Leitung von Bild.de, 2017 wurde er als Nachfolger von Kai Diekmann Vorsitzender der Bild-Chefredaktionen. Im Oktober 2021 wurde er von Axel Springer abberufen – ein Bruch, der bis heute unterschiedlich gedeutet wird. Seit 2022 betreibt Reichelt den YouTube-Kanal „Achtung, Reichelt!", seit 2023 ist er Chefredakteur und geschäftsführender Direktor von Nius, einem der reichweitenstärksten "alternativen" Nachrichtenportale im deutschsprachigen Raum. Sein Selbstverständnis: furchtloser Journalismus gegen Scheinheiligkeit und Machtmissbrauch – seine Kritiker sehen darin rechtspopulistische Meinungsmache.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Reichelt über die Epstein-Akten und den drohenden Vertrauenskollaps gegenüber den globalen Eliten, über seine Zeit als Bild-Chefredakteur und die Mechanismen von Macht und Nähe zwischen Medien und Politik. Er schildert, wie eine schriftliche Anweisung von Friede Springer ihn während der Pandemie erreichte, warum er die Corona-Zeit als „Blick in die Mechanismen des Totalitarismus" beschreibt und weshalb er seine eigene Impfempfehlung heute als Fehler bezeichnet. Ein intensives Interview über Vertrauen, Fehler und die Frage, ob der Journalismus Deutschland verraten hat.
Anhand der Epstein-Enthüllungen sowie aktueller Skandale um pfingstlich-charismatische Persönlichkeiten diskutieren Manuel und Stephan die Frage, ob Macht dem Menschen einfach nicht gut tut – oder ob sie nur an die Oberfläche bringt, was in ihm schon immer schlummert… Gemeinsam unterscheiden die beiden zwischen einer psychologisierenden Perspektive, die auf Charakter, individuelle Entscheidungen und persönliches Begehren fokussiert, und einer systemischen Sicht, die Macht als Geflecht aus Abhängigkeiten, Loyalitäten und stillschweigenden Übereinkünften versteht. Geht es um unterdrückte Wünsche, die durch Macht durchgesetzt werden können – oder ist sexualisierte Gewalt eher Symptom und Eintrittskarte in verschworene Kreise, in denen Schuld, Schweigen und gegenseitige Erpressbarkeit Macht stabilisieren? Neben diesen schweren Fragen erfahrt ihr in dieser Folge auch Erstaunliches und eher Unerwartetes: Neues über Manuel als Handwerker, und warum er aktuell aussieht, als hätte er eine kleine, aber sehr böse Katze adoptiert – und was es mit den gemeinsamen Fitnessplänen von Manuel und Stephan auf sich hat…
In dieser Folge spricht Lilith mit der Investigativjournalistin Christiane Hawranek (BR Recherche) über ihre langjährigen Recherchen zu spirituellem Machtmissbrauch, toxischen Gruppierungen und den psychologischen Mechanismen hinter Manipulation. Ausgehend vom erfolgreichen Seelenfänger-Podcast ("Toxic Tantra", "Dark Dhamma") und dem gleichnamigen Buch erzählt Christiane, wie Menschen schrittweise in Abhängigkeiten geraten können, warum es jeden treffen kann – und woran man erkennt, wann spirituelle Angebote gefährlich werden. Es geht um Lovebombing, Red Flags, Verantwortung im Journalismus, mentale Gesundheit, Wahrheit(en) – und darum, warum Bauchgefühl oft der wichtigste Kompass ist. Eine Folge über Macht, Vertrauen, Grenzverschiebung – und darüber, wie wichtig Aufklärung in digitalen und analogen Räumen ist. Social Media für Glaube und Kirche - das ist der yeet-Podcast: [yeet](https://www.yeet.de)-Redakteur* innen befragen Expert* innen und Influencer* innen und begeben sich auf die Suche nach den großen und kleinen Perspektiven auf die digitalen Kirchen-Räume und Welten in den Sozialen Medien.
Nachhaltige Führung - Der Leadership Podcast mit Niels Brabandt / NB Networks
Toxische Führung ist eine der größten, aber oft unterschätzten Belastungen in Organisationen. In dieser Folge des Leadership Podcasts analysiert Niels Brabandt, woran toxische Führung eindeutig zu erkennen ist, wie sie sich von direkter, legitimer Führung unterscheidet und welche konkreten Handlungsoptionen Entscheidungstragende im Business haben. Die Episode beleuchtet typische Eskalationsstufen toxischer Führung, von Verantwortungslosigkeit und Mikromanagement über Willkür und Favoritismus bis hin zu offenem Machtmissbrauch, Gaslighting und emotionaler Volatilität. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz der professionellen Identität, dem richtigen Einsatz von Gesprächen, externen Realitätschecks und der Frage, wann formale Schritte oder ein bewusster Ausstieg sinnvoll sind. Diese Folge richtet sich an Führungskräfte, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Entscheidungstragende, die toxische Führung professionell einordnen und wirksam damit umgehen möchten. Keywords: Niels Brabandt, toxische Führung, Toxic Leadership, Leadership Podcast, Führung im Business, Machtmissbrauch, Gaslighting, Mikromanagement, Führungskultur, Entscheidungsfindung, Organisationsentwicklung Host: Niels Brabandt / NB@NB-Networks.com Kontakt zu Niels Brabandt: https://www.linkedin.com/in/nielsbrabandt/ Niels Brabandts Leadership Letter: https://expert.nb-networks.com/ Niels Brabandts Webseite: https://www.nb-networks.biz/
Der Tag in NRW: Land bekommt eine Kinderrechtsbeauftragte; Interview mit der neuen Ministerin Verena Schäffer; Wisente aus Siegen kommen nach Aserbaidschan; Teilerfolg für Arzt im Kampf um Abtreibungen in Lippstadt; Interview mit Eishockeyspieler Moritz Müller vor Olympia-Start; Auch Zugbegleiter in NRW werden häufig attackiert; Machtmissbrauch bei katholischen Pfadfindern Moderation: Wolfgang Meyer Von WDR 5.
Als “America's Dad” brachte er Millionen zum Lachen – während Dutzende Frauen seinen Namen mit Albträumen verbinden. In dieser Folge erzählen wir, wie aus der Comedy-Ikone Bill Cosby ein Symbol für Machtmissbrauch wurde, welche Rolle Drogen und Schweigen spielten und warum seine Geschichte juristisch bis heute nicht abgeschlossen ist.
Die Epstein-Files legen ein erschütterndes Bild von Machtmissbrauch und Systemversagen offen. Ulf Röller, Elmar Theveßen und Katrin Eigendorf sprechen darüber, wie sehr dieser Skandal Vertrauen in Eliten, Justiz und Demokratie beschädigt – und welche gesellschaftlichen Folgen das haben kann. Dazu der Blick auf die großen Krisen: den festgefahrenen Ukraine-Krieg, Donald Trumps Rolle und die Frage, ob die USA noch ein verlässlicher Partner sind. Im Nahen Osten spitzt sich die Lage mit dem Iran weiter zu, während Europa zwischen Grönland, Arktis und Sicherheitsfragen nach einer eigenen strategischen Position sucht. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Dienstag, 03.02.2026, um 15:15 Uhr. --- Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan Schnitt und Sound: Sebastian Schäfer Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Semm Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Vom Kampf nach Anerkennung – ob von der eigenen Mutter oder dem narzisstischen Verlagsboss: zwei Erfolgsromane über Abgrenzung und Machtmissbrauch. Zur Kulturhauptstadt ist die Buch-Lounge zu Gast im Theater Chemnitz.
Was tun, wenn Teammitglieder, Kolleg:innen oder Vorgesetzte dich emotional triggern – ständig kritisieren, Termine sprengen oder dich „auf die Palme bringen“? In dieser Solo-Folge stellt Julia Peters das provokante, aber wirkmächtige „Arschengel“-Konzept von Robert Betz vor: ein Reframing, das schwierige Menschen als Botschafter für ungelöste Themen in uns selbst begreift. Doch Vorsicht: Nicht jeder Konflikt ist ein „Geschenk“ – manchmal stecken toxische Strukturen, Machtmissbrauch oder systemische Probleme dahinter. Julia zeigt, wie du das Prinzip konstruktiv nutzt, ohne dich zu überfordern: „Nicht jeder Konflikt oder jede schwierige Person ist ein „Geschenk“ – manchmal ist es schlicht Alltagsrassismus oder ein Systemproblem, das Veränderung braucht.“ (Julia Peters) Wichtigste Impulse für die Führungspraxis – kurz & knackig: Wofür das Arschengel-Konzept gut ist: - Der „Arschengel“ ist ein Reframing: „Schwierige“ Menschen können als Spiegel für eigene Unsicherheiten, Ängste oder ungelöste Konflikte gesehen werden. Beispiel: Ein kritischer Mitarbeiter könnte deine Angst vor Fehlern spiegeln – eine Chance, Fehlertoleranz zu üben. - Führung beginnt mit Selbstführung: Nur was du in dir löst, kannst du nach außen tragen. - Neugier statt Widerstand: Trigger als Hinweis auf unerfüllte Bedürfnisse oder Entwicklungsfelder nutzen; Übung macht souverän: Rollenspiele im Coaching oder Teamentwicklung, um konstruktive Reaktionen zu trainieren. - Psychologische Sicherheit gelingt leichter mit weniger Impulsivität = mehr Raum für offene Kommunikation. WICHTIG: Grenzen des Konzepts – wann es nicht reicht: - Toxizität erkennen: Mobbing, Diskriminierung oder Machtmissbrauch sind keine Lernchancen, sondern erfordern Intervention (HR, Betriebsrat, Mediation). Das gilt auch im Umgang mit marginalisierten Gruppen. - Systemische Probleme: Überlastung oder unklare Rollen lassen sich nicht durch Selbstreflexion allein lösen. - Sprache: Der Begriff „Arschengel“ und das Konzept des Triggers als „Geschenk“ versucht, mit esoterisch nahen Bildern und vereinfachten Konzepten ein vermeintliches Allheilmittel zu plazieren – die Wahrheit ist komplexer. „Es gibt einen Bereich, da bist du als Führungskraft relevant persönlich verantwortlich – und dann gibt es einen anderen Bereich, da muss ein System verändert werden. Und es ist wichtig, das zu kombinieren.“ (Julia Peters) Call-to-Action für Hörer:innen: Experiment: „Wo war dein letzter ‚Arschengel‘-Moment? War es ein Geschenk, ein Systemproblem – oder beides?“ Feedback: Schreib Julia, wie du den Ansatz für dich nutzt (kontakt@juliapeters.info). Teilen: Kennst du Führungskräfte, die sich weiterentwickeln wollen? Teile die Folge mit dem Hashtag #NextLevelLeadership! Shownotes: Das erwähnte Video von Robert Betz bei YouTube: https://youtu.be/r-4iD1twa40?si=Sagz_2yg0PJU3-V3 Buch-Tipp: „Psychological Safety“ von Amy Edmondson ✍️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter
Purim ist ein Fest zwischen Verkleidungen und ernsten Fragen: Was passiert, wenn eine Minderheit zur politischen Projektionsfläche wird? Warum ist das Buch Esther bis heute relevant? Und wie kann ein historischer Feiertag etwas über moderne Sichtbarkeit, Antisemitismus und Gemeinschaft erzählen?In dieser MazelCast-Folge nehmen wir Purim von einer anderen Seite in den Blick: historisch, politisch und kulturell. Wir sprechen über das Achämenidenreich, über Esther, Mordechai und Haman, über die Mechanismen von Machtmissbrauch und über jüdisches Leben in Israel und der Diaspora heute. Gleichzeitig geht es um das, was Purim stark macht: Humor, Solidarität und Freude.Eine Folge für alle, die Purim besser verstehen möchten – und für alle, die wissen wollen, was dieser Feiertag bis heute über die Welt erzählt.
Katrin Schumacher empfiehlt Jan Mohnhaupts Sachbuch über den ostdeutschen Fußball "Der geteilte Rasen", Aldous Huxleys "Zeit der Oligarchen" und Volker Sielaffs "Fragen an den Yeti".
Ali Hackalife trifft erneut MdL Julia Eisentraut. Dieses mal geht es um Ma
London, Anfang des 19. Jahrhunderts. Enge Gassen, Armut und ein Rechtssystem, das keine Gnade kennt. In den Gefängnissen herrschen Zustände, die kaum vorstellbar sind: überfüllte Zellen, Schmutz, Gewalt, Frauen und Kinder eingesperrt ohne Schutz, ohne Würde. Ein Ort der Willkür, den kaum jemand betreten will und der doch eine Frau nicht mehr loslässt. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best erzählen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling die Geschichte von Elizabeth Fry. Einer Frau aus gutem Hause, die sich entschloss, nicht wegzusehen. Als Quäkerin, Mutter von elf Kindern und Teil der englischen Oberschicht betritt sie Orte, die damals als Hölle auf Erden galten, und stellt sich offen gegen ein System aus Gewalt, Gleichgültigkeit und Machtmissbrauch. Es geht um das berüchtigte Gefängnis Newgate, um Frauen, die dort schutzlos männlicher Willkür ausgeliefert sind, und um eine Reformbewegung, die aus Mitgefühl und Mut entsteht. Elizabeth Fry kämpft für getrennte Zellen, für Bildung statt Verwahrlosung, für weibliches Wachpersonal und für die Anerkennung von Menschlichkeit selbst hinter Gittern. Ihr Einfluss reicht bis ins britische Parlament, zu Queen Victoria und weit über England hinaus. Katastrophale Situationen gab es auch über England hinaus - in den britischen Strafkolonien in Australien und Tasmanien. Tausende Frauen werden dorthin deportiert, auf monatelangen Schiffsreisen, die viele nicht überleben. In den sogenannten Female Factories erwartet sie ein Leben aus Zwangsarbeit, Gewalt und völliger Entrechtung. Der Staat behandelt sie als austauschbare Arbeitskräfte und als Mittel zur Besiedlung der Kolonien. Auch hier bleibt Elizabeth Fry nicht stumm. Sie begleitet verurteilte Frauen bis zu den Schiffen, schützt sie vor öffentlicher Demütigung und erhebt ihre Stimme gegen eine Praxis, die menschliche Würde systematisch verletzt. Wer war diese Frau, die man den Engel der Gefangenen nannte? Wie konnte eine Einzelne ein ganzes System ins Wanken bringen? Und warum wirkt ihr Kampf für Gerechtigkeit, Bildung und Menschlichkeit bis heute nach? BRITPOD – England at its best. Quellen: - A little bit of History - Penal Colonies WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Im November 2023 gelingt Ermittlern in Frankreich ein entscheidender Schlag: Gregorian Bivolaru, Gründer der Atman-Bewegung, wird festgenommen. Doch was haben sie konkret gegen ihn in der Hand?
Zu Beginn ihrer Yoga-Reise war Marie auf Sinnsuche. Am Ende wird sie ein sogenanntes tantrisches Ritual mit ihrem Guru vollzogen haben – und sich missbraucht fühlen. Wie konnte es so weit kommen?
Sexualisierte Gewalt, Belästigung und weitere Übergriffe: Warum das auch den Profi- und Breitensport betrifft.
In dieser Woche gibt es mal wieder eine Teamfolge. Luca spricht mit Katharina Weiß über die aktuelle Lage der weltweiten Pressefreiheit. Katharina ist Referentin bei der deutschen Sektion von Reporter ohne Grenzen, einer Menschenrechtsorganisation, die sich weltweit für Presse- und Informationsfreiheit einsetzt. Ausgangspunkt des Gesprächs ist die jüngste Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen und die Frage, unter welchen Bedingungen Journalistinnen und Journalisten weltweit arbeiten. Im Gespräch geht es um die konkrete Arbeit der Organisation: die Dokumentation von Übergriffen auf Medienschaffende, Nothilfe für bedrohte Journalist:innen, Sicherheitstrainings sowie internationale Kampagnen gegen Zensur und Straflosigkeit. Gemeinsam tauchen Luca und Katharina in die Schicksale von Journalist:innen ein, die in Regionen wie Gaza, Russland, China, Myanmar oder Aserbaidschan über Korruption, Kriegsverbrechen und Machtmissbrauch berichten – oft unter erheblichen Risiken für ihre Freiheit und ihr Leben. Die Folge erzählt von Mut, Verantwortung und persönlichen Geschichten und macht deutlich, warum Pressefreiheit kein fernes oder abstraktes Thema ist, sondern ein Grundrecht, das uns alle betrifft. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Warum Christen wieder Ziel von Verfolgung werden – auch in Europa Weihnachten endet nicht mit Kerzen und Liedern. Kaum ist Weihnachten gefeiert, erinnert der heutige Stephanustag an eine unbequeme Wahrheit: Glaube ist keine Folklore. Stephanus sprach offen über Schuld, Heuchelei und Machtmissbrauch – und bezahlte dafür mit seinem Leben. Was wie ferne Kirchengeschichte klingt, ist aktuell: Weltweit erleben Millionen Christen Verfolgung: von Repression über Berufsverbote bis zu Mord und Terror. Und auch in Europa wächst der Druck – durch Brandanschläge auf Kirchen, Vandalismus, Schauprozesse, Gebetsverbote und zunehmende Selbstzensur. Doch Christenverfolgung passt nicht ins gängige Weltbild. Sie stört Narrative, sie widerspricht ideologischen Erzählungen – und wird deshalb oft relativiert oder verschwiegen. Ein Gespräch mit Anna Diouf von Tichys Einblick. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Machtmissbrauch erkennen: Wo Macht zu Zwang wirdWas ist Machtmissbrauch wirklich?In dieser Folge des Female Leadership Podcasts spricht Vera Strauch mit Autorin Lena Marbacher darüber, wann Macht in Zwang kippt, warum Mobbing immer Gewalt ist, und weshalb Machtmissbrauch oft viel subtiler beginnt, als wir denken.Was ist Machtmissbrauch? Machtmissbrauch beginnt dort, wo Zwang entsteht – nicht nur körperlich, sondern psychisch (Mobbing, Gaslighting). Er ist selten ein spontaner Knall, sondern ein subtiler Prozess der Isolation, Destabilisierung und Delegitimierung des Opfers. Machtmissbrauch passiert nicht nur in extremen Fällen, die Schlagzeilen machen. Er beginnt oft viel früher, viel leiser – und genau deshalb bleibt er so häufig unsichtbar. In dieser Folge sprechen wir darüber, wann Macht in Zwang umschlägt, warum Mobbing psychische Gewalt ist, und weshalb viele Übergriffe unterhalb der Strafbarkeitsgrenze stattfinden – aber trotzdem krank machen. Gerade Mobbing verläuft selten offen. Es beginnt subtil: mit Kritik, Ausgrenzung, Abwertung, Bloßstellung oder dem systematischen Entzug von Arbeit und Anerkennung. Oft merken Betroffene erst spät – manchmal erst durch andere –, dass das, was sie erleben, kein normaler Konflikt, sondern Mobbing ist.Lena Marbacher bringt eine klare Arbeitsdefinition mit:Machtmissbrauch beginnt dort, wo Macht zu Zwang wird – und Zwang zu Gewalt.Du erfährst:Wie Machtmissbrauch entstehtWarum auch Kundinnen & Kolleginnen Macht missbrauchenWoran du subtile Grenzverletzungen erkennstWelche Verantwortung Organisationen habenWas dir hilft, wenn du betroffen bist oder zusiehstEine wichtige Folge über Macht, Verantwortung, Führung und Schutz – für alle, die Arbeit menschlicher gestalten wollen.+++Alle Links und Details der Episode findest du hier.Du willst noch mehr? Dann melde dich jetzt bei der Female Leadership Academy 2026 an und gestalte deine Leadership Karriere mit uns.Du brauchst mehr Infos? Melde dich hier zum Newsletter an.Du willst uns kennenlernen? Im Januar hast du die Chance bei der Neujahrschallenge dabei zu sein. Melde dich jetzt an und bring 5 Freund*innen oder Kolleg*innen mit!+++Keywords: Machtmissbrauch Definition, Mobbing, Gaslighting, psychische Gewalt, Isolation, Organisationssoziologie, Hierarchie, Mobbing Tagebuch, AGG. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge tauchen wir ein in ein gewagtes Experiment:1887 lässt sich die jungen Journalistin Nellie Bly unter falschem Namen in eine psychiatrische Anstalt einweisen – freiwillig, allein, ohne Schutz. Was sie dort erlebt, wird die USA erschüttern. Wir erzählen, wie aus Elizabeth Jane Cochran eine der mutigsten Reporterinnen ihrer Zeit wurde, warum ausgerechnet sie den Schritt in die „Irrenanstalt“ wagte und wie ihr Bericht Ten Days in a Mad-House ein ganzes System ins Wanken brachte. Es geht um Missstände, Machtmissbrauch und die dünne Linie zwischen „krank“ und „unerwünscht“. Aber auch um die Frauen, die mit ihr litten, um Momente heimlicher Solidarität – und um die Frage, wie sehr diese Stimme, die sich nicht zum Schweigen bringen ließ, die Welt veränderte. // Quellen & Shownotes // - Aboodi, L., Blackwell's Island: A Microcosm of Class Dynamics Among Women in Nineteenth Century New York“, Bachelorarbeit, 2019- Lauren Aboodi.pdf - Blackwell's Almanac, Roosevelt Island Historical Society, Vol II, No 3, 2016, 2016-August-Blackwells-Almanac.pdf - Bly, Nellie, Zehn Tage im Irrenhaus, Berlin 2022 - Boardman, S. & Makari, G.J., The Lunatic Asylum on Blackwell's Island and the New York Press, American Journal of Psychiatry, Volume 164, Number 4, The Lunatic Asylum on Blackwell's Island and the New York Press | American Journal of Psychiatry - Maack, B., Undercover ins Irrenhaus, Spiegel Online, 27.09.2011, Legendäre Reportage - DER SPIEGEL - National Park Service - zu Balckwell's Island, Blackwell's Island (Roosevelt Island), New York City (U.S. National Park Service) - zu Nellie Bly, Nellie Bly (U.S. National Park Service) - Roosevelt Island Operating Corporation, Roosevelt Island History | Roosevelt Island Operating Corporation of the State of New York // Folgt uns auf Instagram // https://www.instagram.com/frueher.war.mehr.verbrechen/?hl=de // Karte mit allen „Früher war mehr Verbrechen“-Tatorten // https://bit.ly/2FFyWF6 // Mail //: https://linktr.ee/fwmv // Kaffeekasse //: https://ko-fi.com/fwmvpodcast GEMAfreie Musik von https://audiohub.de
Macht nutzen – warum echte Power wächst, wenn wir sie teilenIn diesem Highlight-Clip des Female Leadership Podcasts spricht Vera Strauch mit Cloudy Zakrocki, die sich in wenigen Jahren von der Praktikantin bis zur Vice President eines internationalen Medienunternehmens hochgearbeitet hat. Cloudy erklärt: Vor Macht sollten wir uns nicht ängstigen, sondern sie als Werkzeug für Freiheit, Gestaltung und Veränderung nutzen.Du erfährst in dieser Folge:✨ Wie du Einfluss aufbauen kannst – ohne deine Werte zu verraten✨ Wie Cloudy bewusst Macht eingesetzt hat, um Strukturen zu verändern✨ Warum Erfolg größer wird, wenn wir andere mit hochziehen✨ Weshalb Macht, Privilegien und persönliches Wachstum zusammengehören✨ Wie du deine berufliche Freiheit stärkst, indem du Verantwortung annimmstDieser Short ist für dich, wenn du spürst:Du willst Wirkung – ohne Machtmissbrauch.Du willst Entscheidungen treffen und Macht für deine Ziele nutzen.Du willst gestalten, nicht nur verwalten.Die lange Version der Episode findest du hier. Viel Freude beim Hören! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ref.: Prof. Dr. Katharina Anna Fuchs, Psychologin und Dozentin an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, Italien Sonntags in die Kirche, Beten vor dem Essen, regelmäßig Beichten... Was früher in christlichen Familien und kirchlicher Jugendarbeit selbstverständlich war, gerät heute zunehmend in den Verdacht des spirituellen Missbrauchs. Selbst auf die Kindertaufe verzichten immer mehr Eltern, um ihren Kindern den Glauben nicht einfach "überzustülpen". Die neue Sensibilität für missbräuchliches Verhalten ruft aber auch Verunsicherung hervor: Wo ist Führung gesund und wichtig - und wann wird es tatsächlich übergriffig? Über die manchmal schwierige Abgrenzung sprechen wir mit der Psychologie-Dozentin Prof. Katharina A. Fuchs von der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, die seit über zehn Jahren mit der Prävention von Missbrauch befasst ist. Katharina Anna Fuchs, gebürtige Deutsche, ist promovierte Diplom-Psychologin und arbeitet als Außerordentliche Professorin an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Darüber hinaus unterrichtet sie am Institut für Psychologie und wirkt an der Ausbildung von künftigen Ausbildern für das Priester- und Ordensleben mit. Sie verfügt über mehr als zwölf Jahre Erfahrung im Bereich der Prävention von sexuellem Missbrauch, ein Thema, das sie seit Ihrem Promotionsprojekt begleitet. Seit rund sechs Jahren beschäftigt sie sich auch mit den Dynamiken und der Prävention anderer Missbrauchsformen - insbesondere geistlicher Missbrauch, Machtmissbrauch und Missbrauch des Gewissens.
Margaret Courtney-Clarke ist in Namibia geboren, hat aber anglo-irische Wurzeln. Die international renommierte Fotografin zeigt seit vielen Jahren Menschen in ihrer Heimat, die durch Dürre, Korruption und Machtmissbrauch gezeichnet ist. Die Ausstellung „Geographies of Drought“ zeigt ihre Bilder.
Washington verschärft seine Abschiebepolitik und setzt auf neue digitale Rückführungsprogramme. Während die Regierung von „historischen Erfolgen“ spricht, warnen die Demokraten vor Machtmissbrauch.
Im US-Repräsentantenhaus sorgt ein Bericht der Republikaner über die sogenannte Autopen-Affäre für Kontroversen. Während die Republikaner Anzeichen für Intransparenz und möglichen Machtmissbrauch im Umfeld von Ex-Präsident Joe Biden sehen, sprechen die Demokraten vom Verbreiten von Verschwörungstheorien.
Eine neue Umfrage zeigt, wie Studierende und Doktorierende an Schweizer Hochschulen von Vorgesetzten belästigt und blossgestellt werden. Zudem: Unterschiede zwischen Frau und Mann in der Medizin. Und: Die Mär von der Untergrundmücke. 00:00 Schlagzeilen 00:44 Ausgenutzt für die Forschung: Forscher und Forscherinnen arbeiten in einem Umfeld, das geprägt ist von grossem Wettbewerb um feste Anstellungen, von hohen Ansprüchen an die wissenschaftliche Leistung, von grosser Abhängigkeit. Diese Arbeitsbedingungen machen Universitäten anfällig für Machtmissbrauch: Vorgesetzte sind im besten Fall beratende Lehrmeister und Lehrmeisterinnen - im schlimmsten Fall unberechenbare Personen, die ihre Position ausnutzen und ihre Angestellten demütigen, ausnutzen oder übergriffig werden. Wie gross ist dieses Problem an Schweizer Universitäten? Was sind die Gründe dafür, dass ausgerechnet Universitäten anfällig sind für Machtmissbrauch? Und was hat sich getan in den letzten Jahren? (Cathrin Caprez, gemeinsame Recherche mit REFLEKT) 14:06 Meldungen: Ei und Spermium in starker Bindung - Die Mär von der Untergrundmücke - das Potential von Off-Shore-Strom. (Anita Vonmont) 19:17 Gendermedizin ist auch ein Männerthema. Der kleine Unterschied ist in der Medizin bisweilen ein grosser: Ein akuter Herzinfarkt äussert sich bei Frauen anders als bei Männern – und wird weniger oft erkannt. Umgekehrt werden bei Männern etwa psychische öfter übersehen. Lange wurden diese Unterschiede ignoriert, doch nun hat das Thema Fahrt aufgenommen. (Irène Dietschi) Links: Umfrage des Schweizerischen Nationalfonds zu den Arbeitsbedingungen von Forschenden (2022): snf.ch/de/sIWEhKbS95Jnjciy/news/wissenschaftlicher-nachwuchs-erfuellende-taetigkeit-mit-verbesserungswuerdigen-arbeitsbedingungen Europäische Studie zu geschlechtsbasierter Gewalt an Universitäten: unisafe-toolkit.eu/facts-and-figures/ SRF-Artikel zu der aktuellen Umfrage: srf.ch/wissen/mensch/schikane-durch-vorgesetzte-gemobbt-belaestigt-angebruellt-machtmissbrauch-an-schweizer-unis Spermium-Eizellen-Verbindung: nature.com/articles/s41467-025-62427-0 U-Bahn-Mücke: science.org/doi/10.1126/science.ady4515 U-Bahn-Mücke mit Bildern: science.org/doi/10.1126/science.aec1986 Link Offshore-Wind- und -Solarparks: science.org/doi/10.1126/sciadv.adx5580
Weitere Sanktionen gegen Russland – was bringen sie?, Machtmissbrauch an Schweizer Unis, Stadt Luzern testet vollelektrische Baustelle, «Springsteen: Deliver Me From Nowhere» im Kino
Die Staatschefinnen und Regierungschefs der EU-Länder treffen sich am Donnerstag zum jährlichen Oktobergipfel in Brüssel. Bereits jetzt beschlossen sind weitere Sanktionen gegen Russland, unter anderem beim Import von Flüssiggas und im Finanzsektor. Wie stark treffen diese neuen Sanktionen Russland? Weitere Themen: Rund 850'000 Menschen im erwerbsfähigen Alter haben in der Schweiz Mühe mit Lesen, Schreiben und Rechnen. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Einer der Betroffenen ist der Berner Bielo Vasquez. Er hat es geschafft, seine Probleme zu überwinden. Er galt als Star-Forscher: Der Klimaforscher Thomas Crowther lehrte sieben Jahre an der ETH Zürich, dann musste er wegen Missbrauchsvorwürfen die Institution verlassen. Der Fall ist abgeschlossen - aber er erzählt Grundsätzliches über das Problem von Machtmissbrauch an Schweizer Hochschulen.
Mit mehreren Kulturen zu leben, bedeutet Reichtum und Bürde zugleich, sagt Waseem Hussain. Sein Geburtsland Pakistan war in seiner Kindheit in Kilchberg für ihn ein Sehnsuchtsort. Später berichtete er als Journalist aus Südasien. Heute ist er interkultureller Vermittler und schreibt Prosa und Songs. Seine erste musikalische Offenbarung erlebte Waseem Hussain, als er in den Schulferien seine Tante in Pakistan besuchte und auf ihrem Kassettengerät «The Sound of Silence» hörte. Schon als Kind begann er, selbst Songs zu schreiben. Als Jugendlicher jobbte er in der Schokoladenfabrik in Kilchberg, um sich eine gute Gitarre kaufen zu können. Bis heute ist Musik für Waseem Hussain ein wichtiges Ausdrucksmittel, auch wenn er beruflich andere Wege einschlagen hat: Zunächst berichtete er als investigativer Journalist aus Südasien und recherchierte zu Korruption und Machtmissbrauch. Später machte er seine Biografie zum Beruf und wurde Berater und Dozent für interkulturelle Kommunikation. Nach einem Burnout fand Waseem Hussain wieder Zugang zu seinem künstlerischen Ausdruck und begann zu schreiben. Kürzlich ist seine Erzählung «Habitus» erschienen – eine Auseinandersetzung mit kultureller Identität, Zuschreibungen und Zugehörigkeit. Die Musiktitel: 1. Simon & Garfunkel - The Sound of Silence 2. Khoosat Films (Saakin / Nimra Gilani) - Zindagi Tamasha Bani 3. Small People – Song von Waseem Hussain (Demoaufnahmen: waseemhussain.com) 4. DogOn - Rotten Rainbow Rollercoaster 5. Mark Knopfler - Oklahoma Ponies Das besprochene Buch: Habitus – von Waseem Hussain und Sascha Reichstein mit einem Essay von Silvia Henke. editionR
Caroline Wahl hat mit „Die Assistentin“ ihren dritten Bestseller in Folge vorgelegt. Der Roman über Machtmissbrauch in der Verlagsbranche polarisiert. Kritik an ihren Büchern nehme sie ernst, sagt Wahl. Kritik an ihrer Person dagegen nicht. Führer, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Die Tinte auf dem Vertrag von Sharm El-Sheikh ist trocken - für Donald Trump bricht eine neue Zeit an: „Gott segne den Nahen Osten“ sagte der US-Präsident während seiner Reise nach Israel und Ägypten. Dass die israelischen Geiseln endlich freigekommen sind, hat auch Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourgouignon tief bewegt: „Ich glaube, man konnte das nicht anschauen, ohne Tränen in den Augen zu haben“, erzählt Jiffer über ihre Reaktionen während der Live-Übertragung der Freilassung. Am Tag nach den großen Emotionen analysieren die beiden Trumps Auftritte vor der Knesset und bei der Zeremonie am Roten Meer und was wohl von Trumps 20-Punkte-Friedensplan übrig bleiben wird, wenn nun die nächsten Schritte anstehen. Und blicken anschließend auch wieder über den Atlantik rüber - denn während sich Trump auf der Weltbühne als Friedensstifter präsentiert, handelt er innenpolitisch zunehmend alles andere als friedlich. Mit dramatischen Worten prangert er eine angeblich bürgerkriegsähnliche Lage in US-Großstädten an, die von Bürgermeistern der Demokratischen Partei regiert werden. So will er den Einsatz der Nationalgarde im Land rechtfertigen. Das sei Machtmissbrauch, kritisieren vor allem die Betroffenen und haben vor Gerichten erfolgreich geklagt. Die Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ICE suchen derweil weiterhin mit teils brutalen Mitteln nach illegalen Einwanderern. „Diese ICE-Raids durch den Einsatz der Nationalgarde zu flankieren, das ist nichts, wo man sagen würde, das ist Peace-Talk“, schätzt Ingo Trumps Innenpolitik ein. Erleben Sie den Podcast "Amerika, wir müssen reden!" live: Im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit sind Ingo Zameroni und Jiffer Bourguignon am 4. November in der Zentralbibliothek Hamburg zu Gast. Der Eintritt ist frei, Teilnahme nur über Anmeldung: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcastlive-100.html Feedback und Fragen bitte an podcast@ndr.de Wie geht es weiter im Gazastreifen? https://www.tagesschau.de/ausland/asien/faq-gaza-nach-freilassungen-100.html Gericht verbietet Nationalgarde-Einsatz in Chicago https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/nationalgarde-chicage-gericht-100.html Podcast-Tipp: 11KM der tageschau-Podcast über das Leben in Afghanistan https://1.ard.de/11KM_Afghanistan
Vor einem Jahr prangerten Mitarbeitende des Film Festival Cologne Machtmissbrauch und Intransparenz an. Das Feature fragt: Was ist seitdem passiert – und warum schweigt ausgerechnet die Kulturbranche? Von Jule Hoffmann www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Am Mittwochmorgen um 6 Uhr Schweizer Zeit geht der US-Bundesverwaltung das Geld aus. Republikaner und Demokraten konnten sich nicht auf ein Budget einigen. Es ist der erste Shutdown seit sieben Jahren. Weitere Themen in dieser Sendung: · Bei einem starken Erdbeben auf den Philippinen sind laut Behörden mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen. · Im Kanton Waadt wird ein Strafverfahren gegen Regierungsrätin Valérie Dittli eröffnet. Ihr wird Machtmissbrauch vorgeworfen. · In Brasilien wird unter anderem mit Geld von der UBS Öl und Gas gefördert. Wie geht das mit dem Klimaziel der Bank überein?
Geschlossene Grenzen, Wehrpflicht, Bunker für Millionen. Finnland kennt die Bedrohung aus Russland seit Generationen und hat reagiert. Was wir davon lernen können. Außerdem: Machtmissbrauch im deutschen Fußball – wie groß ist der Skandal? (14:39) Zerback, Sarah
Schültke, Andrea www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
In dieser Episode nimmt uns Melina Lörrach mit in das Thema „Macht und Machtmissbrauch“. Anhand der Geschichte von Mordechai und Haman werden die unterschiedlichen Wege aufgezeigt, wie Menschen mit Macht umgehen – sei es bescheiden und verantwortungsbewusst wie Mordechai oder selbstsüchtig und zerstörerisch wie Haman. Melina reflektiert, warum Macht so schnell kippen kann, welche Verantwortung […]