Am Frühstückstisch oder unterwegs zur Arbeit: Wir bringen Sie auf den aktuellen Stand und bieten Ihnen Interviews mit Spitzenpolitikern zu den aktuellen Topthemen, spannende Berichte aus dem In- und Ausland sowie erstklassige Reportagen aus NRW. Das WDR 5 Morgenecho informiert, analysiert und bewertet - mit interessanten Hintergrundbeiträgen und meinungsstarken Kommentaren.

Vor Niendorf an der Ostsee kämpft ein gestrandeter Buckelwal weiter ums Überleben. Ulrich Karlowski von der Deutschen Stiftung Meeresschutz fordert die Etablierung eines professionellen "Rettungsnetzwerks", das in solchen Fällen schnell helfen kann. Von WDR 5.

Mit enormem Aufwand hat die Polizei den ersten von 152 geplanten Atommülltransporten von Jülich nach Ahaus abgesichert. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) lobt die Arbeit der Polizei, aber auch den friedlichen Gegenprotest: "Darauf kann man doch stolz sein." Von WDR 5.

Bei der Parlamentswahl in Dänemark sind die Sozialdemokraten von Regierungschefin Mette Frederiksen stärkste Kraft geworden. Ex-Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, Dänisches Institut für Internationale Studien, erläutert die Folgen der Wahl. Von WDR 5.

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) legt dem Kabinett den Entwurf für das Klimaschutzprogramm vor. Harald Resch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) kritisiert vor allem die Förderung klimaschädlicher Autos: "Das ist doch das Problem." Von WDR 5.

Nach den Wahlschlappen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ringt die SPD um ihren Kurs. NRW-SPD-Fraktionschef Jochen Ott sieht ein Imageproblem: Die Partei werde zu sehr als Garant für soziale Absicherung statt für sozialen Aufstieg wahrgenommen. Von WDR 5.

Die NRW-Polizei war zum Auftakt der Castor-Transporte mit etwa 2.400 Kräften im Einsatz. Patrick Schlüter, Landeschef der Gewerkschaft der Polizei NRW, warnt angesichts bereits vieler anderer Aufgaben vor einer personellen Überlastung. Von WDR 5.

In vielen Großstädten wird der Weg durch die vollen Straßen zur Geduldsprobe: Fußgänger, Autos, Fahrräder, E-Bikes und E-Roller konkurrieren um jeden Meter Platz. Verkehrsforscherin Petra K. Schäfer plädiert für breitere Radwege. Von WDR 5.

Nach den jüngsten Wahlniederlagen wächst in der SPD der Druck auf die Parteiführung. Fraktionsvize Wiebke Esdar hält nichts von einem Führungswechsel: "Die Krise wird nicht dadurch gelöst, dass wir Personal austauschen und weitermachen wie bisher." Von WDR 5.

Nach den schweren Niederlagen bei den Landtagswahlen rumort es in der FDP. Präsidiumsmitglied und Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann bietet nun an, als Teil einer Doppelspitze zu kandidieren. Alleinige Parteichefin wolle sie nicht werden. Von WDR 5.

Der Politologe Nico Lange bewertet den Verlauf des Iran-Kriegs mit gemischten Ergebnissen. Zwar hätten Israel und die USA mit ihren Militärschlägen bisher viel erreicht, ein Regimewechsel sei jedoch ausgeblieben. Von WDR 5.

Jens Spahn, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sieht nach der Wahl in Rheinland-Pfalz die schwarz-rote Koalition in der Pflicht: "Die Bürgerinnen und Bürger wollen nicht, dass wir den Niedergang verwalten oder uns mit uns selbst beschäftigen." Von WDR 5.

Der Iran-Krieg trifft auch den globalen Markt für Düngemittel, da diese aus Erdöl produziert werden. "Es hat schon im Vorfeld Preissteigerungen gegeben und jetzt kommt die Energiekrise noch oben drauf", sagt Thomas Böcker, Landwirtschaftskammer NRW. Von WDR 5.

Die SPD hat bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zehn Prozentpunkte verloren. Was heißt das für die Koalition auf Bundesebene? "Die Regierungskoalition sollte sich stark auf die konzentrieren, die Abstiegssorgen haben", sagt Politologe Uwe Jun. Von WDR 5.

Der aktuelle Klimabericht der Weltwetterorganisation (WMO) sei eine Warnung, sagt UN-Chef Guterres. "Wir können handeln", sagt Klimaforscher Niklas Höhne, das zeige die Vergangenheit. "Da müssen wir dranbleiben und nicht in Ohnmächtigkeit verfallen." Von WDR 5.

Israels Bodentruppen rücken weiter im Libanon vor. "Die Eskalation hat zur Vertreibung von mehr als einer Million Menschen geführt", sagt Christof Johnen, Deutsches Rotes Kreuz (DRK): "Nur etwa ein Zehntel ist in Notunterkünften untergebracht." Von WDR 5.

In Frankreich geht die Kommunalwahl in die zweite Runde. In der ersten Runde hat das Rassemblement national gut abgeschnitten. Ein Blick auf die Lage kurz vor den Wahlen mit Politikwissenschaftler Stefan Seidendorf, deutsch-französisches Institut. Von WDR 5.

Der Iran-Krieg bedroht auch den deutsch-iranischen Handel. Welche deutschen Unternehmen sind betroffen? Stützt der Handel mit dem Iran das Regime in Teheran? Dazu Michael Tockuss, Geschäftsführer der Deutsch-Iranischen Handelskammer e.V.. Von WDR 5.

Jede fünfte Frau ist laut einer Erhebung von sexualisierter digitaler Gewalt betroffen. Nun soll das Erstellen und Verbreiten sexualisierter Deepfakes unter Strafe gestellt werden. Dazu Carmen Wegge (SPD), Sprecherin für Recht und Verbraucherschutz. Von WDR 5.

Das Problem am Aufzeichnen der eigenen Schlafqualität oder von Bewegungsaktivitäten sei, dass man anschließend direkt optimieren wolle, sagt Coachin Anna Schaffner. So mache man sich Druck. Statt auf Optimierung sollte man auf Verbesserung setzen. Von WDR 5.

Die extrem erfolgreiche K-Pop-Band BTS veröffentlicht ein neues Album. BTS habe es geschafft, ihre Musik für Fans erlebbar zu machen, sagt Kulturwissenschaftler Sung Un Gang. Südkoreanische Kulturexporte seien aber schon länger auch im Westen erfolgreich. Von WDR 5.

Durch das Energieembargo der USA gegen Kuba habe es in den letzten Monaten eine deutliche Verschlechterung der Lebensverhältnisse im Inselstaat gegeben, sagt Soziologe Hans-Jürgen Burchardt. Trumps erneute Übernahmegelüste machten alles noch schwieriger. Von WDR 5.

Weil noch nicht klar sei, wie der Klimawandel das Klima konkret verändere, müssten Wälder vielseitig aufgestellt sein, sagt Michael Hundt, Leiter der Kölner Forstverwaltung. Aktuell versuche man, Wälder mit klimaresilienten Bäumen aufzubauen. Von WDR 5.

Die Bundeswehr erhält mehr Bewerbungen – gleichzeitig wollen immer mehr Menschen verweigern. "Es ist ein Marathon mit stetigen Anfragen", sagt Michael Schulze von Glaßner, Deutsche Friedensgesellschaft: "Viele haben sehr viel Angst und Panik." Von WDR 5.

Eine EU-weit einheitliche Unternehmensform könnte das Gründen von Start-ups erleichtern. "Ein richtig guter erster Schritt", sagt Gründerin Rebecca Göckel. "Ich glaube, das würde auch unser Denken verändern, sodass wir uns mehr als Einheit begreifen." Von WDR 5.

Die Buchmesse Leipzig startet nach dem Streit mit Kulturstaatsminister Weimer ohne Buchhandlungspreis. "Die Buchhandlungen warten noch immer darauf, dass man ihnen sagt, was man ihnen eigentlich vorwirft", sagt Sebastian Guggolz, Vorstand Börsenverein. Von WDR 5.

Die EU-Staaten beraten zum Themenkomplex USA-Irankrieg-Ukrainekrieg. "Das Problem ist, dass die Europäer jetzt zwar harte Haltung zeigen, aber eine Strategie können sie leider auch nicht anbieten", sagt Politologe Klemens Fischer. Von WDR 5.

Vor zehn Jahren starb der ehemalige FDP-Parteichef Guido Westerwelle. "Er hat das Konzept des Spaßpolitikers erfunden", sagt FAZ-Journalist Majid Satar. Sein Nachfolger Christian Lindner sei „entscheidend von der Ära und der Person Westerwelle geprägt“. Von WDR5.

Der Todestag von Ex-FDP-Parteichef Guido Westerwelle jährt sich zum zehnten Mal. "Er war laut, pointiert und scharfkantig", erinnert sich der heutige Vize-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki. "Das fehlt meiner Partei gegenwärtig." Von WDR5.

Die Schufa führt einen neuen Score ein, er soll einfacher und transparenter sein. Unter anderem wirken sich nun aber unter anderem Umzüge negativ auf den Score ein. "Das sehen wir durchaus kritisch", sagt Schuldnerberater Christoph Zerhusen. Von WDR5.

Mobbing, verbotene Symbole, Hetze: In Klassenchats sind Kinder und Jugendliche unter sich. "Es gibt kaum korrektive Kräfte", sagt Cyberkriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger. Der digitale Raum biete zudem eine "massive Verbreitungsmöglichkeit". Von WDR5.

Köln lässt darüber abstimmen, ob sich die Stadt mit der Ruhr-Region um die Olympischen Spiele bewerben soll. Das Beispiel München 1972 habe gezeigt, dass die Spiele positive Effekte auf die Stadtentwicklung haben können, sagt Ansgar Molzberger, DSHS Köln. Von WDR5.

Die NRW-Landesregierung will per Gesetz gegen Schrott-Immobilien vorgehen, bis hin zur Enteignung der Besitzer. "Wir sind auf einem guten Weg, weil wir mehr Handlungsspielraum bekommen", sagt Hagens Oberbürgermeister Dennis Rehbein (CDU). Von WDR5.

Der Iran blockiert weiterhin die Straße von Hormus. Moritz Brake, Experte für maritime Sicherheit, geht davon aus, dass der Iran bereits Seeminen gelegt hat. Ein eventueller Einsatz der deutschen Marine sei mit einem "erheblichen Risiko" verbunden. Von WDR5.

Multitasking gilt vielen als erstrebenswert. Doch der Mensch kann zwei Aufgaben nicht wirklich parallel erledigen, zeigt eine aktuelle Studie. Co-Studienautor Thorsten Schubert empfiehlt daher: lieber Dinge nacheinander machen und priorisieren. Von WDR 5.

In den Tagebauen Hambach, Garzweiler und Inden sollen Seen entstehen. Elsdorfs Bürgermeister Andreas Heller (CDU) begrüßt das. Nun gehe es darum, die Region "lebens- und erlebenswert" zu gestalten, auch für den Tourismus. Von WDR 5.

US-Präsident Trump sieht bei der Sicherung der Straße von Hormus auch die NATO in der Pflicht. Angesichts des Defensivcharakters des Bündnisses sei das undenkbar, sagt Politologe Herfried Münkler – und warnt: "Das wäre das politische Ende der NATO." Von WDR 5.

US-Präsident Donald Trump fordert militärische Unterstützung, um den Öltransport durch die Straße von Hormus zu sichern. SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic lehnt das ab: "Wir werden uns in dieses Manöver nicht hineinziehen lassen." Von WDR 5.

Die italienische Großbank UniCredit will die Commerzbank übernehmen und hat ein offizielles Angebot vorgelegt. Finanzökonom Hans-Peter Burghof erläutert, was sich die UniCredit davon verspricht und warum die Commerzbank erheblichen Widerstand leistet. Von WDR 5.

Paralympics, Ölhandel, Kunstbiennale: Die Isolation Russlands scheint vorbei. In vielen Teilen der Welt war das Land nie so isoliert, wie es im Westen den Anschein hatte, sagt der Politologe Stefan Meister. Nun zeichne sich auch im Westen ein Wandel ab. Von WDR 5.

Eine von der Koalition eingesetzte Taskforce berät über den starken Anstieg der Sprit- und Energiepreise. Michael Kellner, energiepolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, fordert eine Senkung der Stromsteuer: "Das hilft allen Menschen." Von WDR 5.

Nach 20 Jahren Pause war die deutsche Para-Eishockey-Nationalmannschaft wieder bei den Paralympics vertreten und belegte am Ende Platz sechs. Para-Eishockeyspieler Felix Schrader lobt vor allem die Barrierefreiheit und die Organisation vor Ort. Von WDR 5.

Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch kritisiert die mangelnde Kontrolle von Instagram-Inhalten auf Fitness- und Gesundheits-Influencer-Seiten. "Die, die es überwachen sollten, schauen weg", sagt Rebekka Siegmann von Foodwatch. Von WDR 5.