POPULARITY
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Stephan Baur von DOMRADIO.DE am Samstag mit Kaplan Sebastian Appolt über dessen Priesterweihe, seine Zeit in München und darüber, was ihm heute besonders wichtig ist. Sie beschäftigen sich auch mit dem Tagesevangelium: Jesus sagt, dass die Menschen sich nicht von den Sorgen beherrschen lassen sollten. BDKJ-Präses Appolt erklärt, dass es nicht darum gehe, naiv zu sein oder nicht an morgen zu denken. Doch die persönlichen Sorgen dürfen nicht den Blick verstellen. Wichtiger sei, schon heute nach Gottes Reich und Gerechtigkeit zu suchen – also konkret etwas für Frieden, Gerechtigkeit und ein gutes Miteinander zu tun. Besonders bei Jugendlichen sieht Appolt kleine prophetische Ansätze, die zeigen, dass Veränderung schon im Hier und Jetzt beginnen kann. Eine Folge, die zeigt, warum die Bibel mitten ins Leben spricht.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen oder trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Spanne verlängern? Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien des Feldes, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Sálomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. Wenn aber Gott schon das Gras so kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen in den Ofen geworfen wird, wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen! Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn nach alldem streben die Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. Sucht aber zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben. Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug an seiner eigenen Plage. (Mt 6,24-34)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Sie sind unterdessen ein seltenes Ereignis: Priesterweihen in der katholischen Kirche. In der Kathedrale in St. Gallen wurde am Wochenende der 31-jährige Sandro Koch zum Priester geweiht. Wir haben mit der SRF-Religionsexpertin Judith Wipfler über das Thema Priestermangel gesprochen. Ausserdem in dieser Sendung: · Die Verantwortlichen des CSIO St. Gallen ziehen eine positive Bilanz der diesjährigen Ausgabe. · Im Kanton St. Gallen ist ein 47-jähriger Deutscher bei einem Wingsuit-Sprung ums Leben gekommen. · Im bündnerischen Trimmis hat es in einer Asylunterkunft gebrannt. Diese ist aktuell nicht mehr bewohnbar.
Sie sind unterdessen ein seltenes Ereignis: Priesterweihen in der katholischen Kirche. In der Kathedrale in St. Gallen wurde am Wochenende der 31-jährige Sandro Koch zum Priester geweiht. Wir haben mit der SRF-Religionsexpertin Judith Wipfler über das Thema Priestermangel gesprochen. Ausserdem in dieser Sendung: · Die Verantwortlichen des CSIO St. Gallen ziehen eine positive Bilanz der diesjährigen Ausgabe. · Im Kanton St. Gallen ist ein 47-jähriger Deutscher bei einem Wingsuit-Sprung ums Leben gekommen. · Im bündnerischen Trimmis hat es in einer Asylunterkunft gebrannt. Diese ist aktuell nicht mehr bewohnbar.
Predigt von C.H.SpurgeonPriesterweihe15. November 1874 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Aufgewachsen auf einem Bauernhof im Emsland, nach dem Abitur Eintritt in den Orden der Herz-Jesu-Priester, Studium der Theologie in Freiburg und Romanistik in Paris, 1987 Priesterweihe, weiteres Studium der Französischen Philosophie in Rom, Promotion mit einer Arbeit zur Mystik. Dann Lehramtsstudium für Geschichte und anschließend Staatsexamen, einige Monate Seelsorger in einer Einrichtung für behinderte Menschen in Toronto, zwei Jahre Schulseelsorger und Lehrer an einem Gymnasium, dann ein Jahr lang in den USA Lehrer an einer Highschol in der Bronx in New York und dann Schulleiter am ordenseigenen Gymnasium in Landrup im Emsland, 2007 Provinzial der deutschen Ordensprovinz seiner Gemeinschaft und 2015 zum Generaloberen der weltweiten Gemeinschaft gewählt, seit 2018 Bischof von Hildesheim, seit 24. Februar neugewählter Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Er spricht mehrere Sprachen fließend und ist als Ordensmann weltweit vernetzt.Wenn ich das so kurz erzähle, dann merke ich, wieviel Leben in diesem Leben ist und wie viele unterschiedliche Lebens- und Erfahrungsräume dieser neue Vorsitzende Dr. Heiner Wilmer gelebt und durchschritten hat. Und dann sagt er in einem ersten kurzen Statement, die Katholiken in Deutschland wollten ihre Kirche selbstbewusst und demütig in eine neue Zeit führen. Es gebe dabei unterschiedliche Wege, um aus dem Evangelium zu leben, aber man folge Jesus Christus gemeinsam nach.Die Katholiken im Land bezeichnete er als "das lebendige Gesicht der Kirche". Gemeinden, Verbände, Caritas, Schulen und Familien trügen den Glauben. Dieser sei eine Quelle von Kraft und Weite, verbinde Generationen und öffne Räume der Hoffnung, so Heiner Wilmer. Er wird in diesen neuen Räumen moderieren und Brücken bauen, Themen bearbeiten und Konferenzen leiten, Kompromisse suchen und auch anecken. Und am Ende wird er daran gemessen, ob er verbindend war und klar und dabei katholisch – also alles umfassend. Und da steht er nicht allein, das ist Aufgabe und Auftrag für jeden von uns.
Für Thomas von Aquin, dessen Tag wir heute feiern, war die Stadt Köln Ursprungsort seines späteren Wirkens. Von 1248 bis 1252 lebte und studierte er hier. In Köln war er mit seinem Lehrer Albertus Magnus (um 1200-1280) an der Gründung des Studienhauses der Dominikaner beteiligt, das zum Vorläufer der Universität wurde. In Köln erhielt er als Assistent Alberts die wesentlichen Prägungen seines Denkens. Dort entstanden seine ersten Werke. Und in Köln empfing er die Priesterweihe.Ich habe meine Mitschwester, die begeisterte Theologin ist, gefragt, was ihr zu Thomas von Aquin so ganz spontan einfallen würde. Und sie hat gelacht und mir zwei Dinge erzählt: zum einen, dass es seinen Schreibtisch wohl noch gibt, der an der Seite, an dem Thomas zu sitzen pflegte, halbrund ausgesägt war, weil Thomas eine solche Körperfülle hatte, dass es sonst zu unbequem gewesen wäre. Und sie hat von einer Führung in der Kölner Diözesan- und Dombibliothek erzählt, wo man ihnen frühe theologische Werke zeigen konnte, die Thomas zu seinem Studium benutzt hat und wo Thomas als Student reingeschrieben, Randbemerkungen und neuere Erkenntnisse drübergeschrieben hatte. Man konnte das genau nachweisen, weil man die Handschrift erkannt hat. Was mir und uns zu diesem großen Theologen – glaub ich – eher bekannt ist, ist eine seiner großen Hymnen aus seinen Dichtungen und Gebeten zur damals neu aufgekommenen Fronleichnamsprozession und grundsätzlich zur Anbetung der hl. Eucharistie. "Gottheit tief verborgen", wobei die ursprüngliche Übersetzung, wenn man seinem Werk und Denken folgen würde, eigentlich heißen müsste "Wahrheit tief verborgen, betend nah ich Dir". Mich beeindruckt sehr, dass ein so großer Universalgelehrter seiner Zeit solche tiefgründigen Hymnen und Gebete geschrieben hat, die der einzigen Wahrheit seines Lebens huldigen, dem Herrn Jesus Christus.
Seit 2018 gibt es im Regionalspital Menziken keine Geburtenabteilung mehr. Neu erhalten werdende Mütter dort aber wieder eine Beratung und Betreuung. Dafür arbeitet das Spital im oberen Wynental neu mit dem Kantonsspital Luzern zusammen. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Der Kanton Aargau gibt sich eine neue Strategie im Umgang mit invasiven Pflanzen · Edmond Egethoe ist kein typischer katholischer Gesitlicher. Nach Stationen im Thal im Kanton Solothurn und in Hitzkirch/LU soll der junge Mann nun im Pastoralraum Brugg-Windisch auf seine Priesterweihe vorbereitet werden. · Die Stadt Rheinfelden wird ihr Gasnetz ab 2030 schrittweise ausser Betrieb setzen. Hausbesitzerinnen und -besitzer müssen sich nun langsam Gedanken machen, wie sie künftig heizen.
Kreuzestod und Auferstehung Jesu bilden das Fundament des christlichen Glaubens. Insofern der Kreuzestod aber als Zeichen der Gottverlassenheit verstanden wurde (vgl. Dtn 21,23), die Auferstehung aber nur gottgewirkt sein kann, stellt die gottgewirkte Auferstehung des Gottverlassenen ein Paradox dar. Dies führt zur Frage danach, wer Jesus von Nazareth ist. Diese sogenannte "christologische Frage" wurde in der frühene Kirche streitbar diskutiert und führte im Jahr 325 n.d.Z. - vor 1.700 Jahren - zum Konzil von Nicäa, dessen Glaubensbekenntnis bis heute die Christenheit über alle Konfessionen hinweg verbindet. Gleichwohl war die Diskussion nicht beendet. Interpretationen einzelner Glaubensartikel führten zur Konfesssionalisierung des Christentums. Auch die christologische Diskussion wurde fortgeführt und stellt heute nicht zuletzt im interreligiösen Diskurs - etwa mit dem Islam - eine bedeutende Thematik dar. Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 3. September 2025 als Webinar stattfand. Weiterführende Links: Werner Kleine, Das Credo - Was Christen glauben (Glaubensinformation), Youtube, 17.8.2022 Werner Kleine, Nikolaus von Myra - Bischof, Konzilsvater von Nicäa und Legende (Glaubensinformation), Youtube, 4.12.2024 Die 20 Kanones von Nicäa: Kanon 1: Eunuchen können – außer wenn sie sich selbst kastriert haben – Priester werden. Hingegen kann niemand, der sich selbst kastriert hat, Kleriker werden oder bleiben. Kanon 2: Leute, die nach kurzem Katechumenat entgegen 1 Tim 3,6–7 EU gleichzeitig mit der Taufe zum Priester oder Bischof geweiht wurden, können ihren Status behalten, aber in Zukunft soll das nicht mehr vorkommen. Wenn ein so geweihter Geistlicher von zwei oder drei Zeugen einer Sünde überführt wird, soll er aus dem Klerus entfernt werden. Kanon 3: Das Konzil verbietet absolut, dass Bischöfe, Priester und Diakone mit einer Frau (als Syneisakte) zusammenleben, ausgenommen ihre Mutter, Schwester oder Tante oder eine andere über jeden Verdacht erhabene Frau. Kanon 4: Ein Bischof soll von allen Bischöfen der Provinz geweiht werden. Wenn dies nicht praktikabel ist, sollen mindestens drei Bischöfe die Ordination vornehmen, nachdem die übrigen schriftlich ihr Einverständnis gegeben haben. In jedem Fall steht dem Metropolitan das Recht zu, das Vorgehen zu bestätigen. Kanon 5: Die Exkommunikation eines Priesters oder Laien muss durch die Bischöfe aller Provinzen respektiert werden. Es soll jedoch eine Untersuchung durch die übrigen Bischöfe der Provinz geben, um sicherzustellen, dass niemand aus persönlichen Gründen von einem Bischof exkommuniziert wurde. Um diese Untersuchungen geordnet durchzuführen, sollen die Bischöfe jeder Provinz zweimal jährlich zu einer Synode zusammentreten. Kanon 6: Die althergebrachte Autorität der Bischöfe von Alexandria, Antiochia und Rom über ihre Provinzen wird bestätigt. Eine Bischofswahl ohne Zustimmung des Metropolitans ist ungültig. Wenn es jedoch unter den wählenden Bischöfen zwei oder drei Gegenstimmen gibt, entscheidet die Mehrheit. Kanon 7: Der Bischof von Aelia (Jerusalem) soll nach altem Brauch geehrt werden, ohne jedoch die Rechte des Metropolitans einzuschränken. Kanon 8: Geistliche der Novatianer, die öffentlich in die Kirche eintreten, dürfen ihren geistlichen Rang behalten, wenn sie sich schriftlich dazu verpflichten, die Dekrete der Kirche zu akzeptieren und zu befolgen. Sie sind jedoch im Rang allfälligen örtlichen Geistlichen der Kirche untergeordnet. Kanon 9: Wenn Leute ohne Prüfung zum Priester geweiht wurden und nachträglich eine Sünde bekennen, die sie dafür disqualifiziert, ist die Priesterweihe ungültig. Kanon 10: Wenn entdeckt wird, dass ein Priester seinerzeit unter der Verfolgung abgefallen ist und nachträglich zum Priester geweiht wurde, ist die Priesterweihe ungültig. Kanon 11: Wenn Leute ohne Gefahr vom Glauben abgefallen sind, sollen sie milde behandelt werden, obwohl sie keine solche Milde verdienen: Sie sollen nach einer Buße von zwölf Jahren wieder zur Kommunion zugelassen werden. Kanon 12: Wenn Christen, die erst auf den Militärdienst verzichtet haben, zur Armee zurückgekehrt sind, sollen sie nach dreizehn Jahren Buße wieder zur Kommunion zugelassen werden. Diese Bußzeit kann jedoch im Fall von echter Reue durch den Bischof verkürzt werden. Kanon 13: Einem Sterbenden darf die Eucharistie gegeben werden, wenn er danach verlangt, auch wenn er nicht zur Kommunion zugelassen war. Kanon 14: Katechumen, die abgefallen sind, dürfen nach einer Bußzeit von drei Jahren wieder mit den Katechumenen beten. Kanon 15: Bischöfe, Priester und Diakone dürfen nicht von Stadt zu Stadt wandern, sondern sollen, wenn sie das versuchen, zu der Kirche zurückgeschickt werden, wo sie ordiniert wurden. Kanon 16: Priester und Diakone, die ihre Kirche verlassen, dürfen nicht von einer anderen Kirche aufgenommen werden. Bischöfe dürfen niemanden ordinieren, der zu einer andern Diözese gehört. Kanon 17: Wer Wucherzinsen verlangt, soll abgesetzt werden. Kanon 18: Diakone dürfen die Eucharistie nicht Priestern geben, sondern sollen die Eucharistie von Bischof oder Priester empfangen. Kanon 19: Anhänger von Paul von Samosata, die bei der Kirche Zuflucht suchen, sollen in jedem Fall neu getauft werden. Geistliche können nach Prüfung neu ordiniert werden. Diakoninnen sollen nicht zum Klerus, sondern zu den Laien gezählt werden. Kanon 20: Am Sonntag und in der Pfingstzeit soll nicht kniend, sondern stehend gebetet werden.
Der heutige Tag, der 27. Juni hat einige Besonderheiten zu bieten. Zum einen ist es der Tag der Siebenschläfer. Nach einer alten Legende haben sieben junge Leute im dritten Jahrhundert nach Christus dem Kaiser und seinen Anbetungsritualen widerstanden, weil sie Christen waren, wurden verfolgt, in einer Höhle eingemauert und haben dort Jahrhunderte verschlafen.Dann ist heute das Herz-Jesu-Fest. In der Herz-Jesu-Verehrung wird Jesus Christus unter dem Symbol seines Herzens als die personifizierte Liebe verehrt. "Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche. Das Herz des Erlösers steht offen für alle, damit sie freudig schöpfen aus den Quellen des Heiles", heißt es in der Präfation zur heiligen Messe. Weiterhin feiert heute Papst Leo in Rom den Festgottesdienst mit allen Priestern, die zu ihrem Wallfahrtstag im Heiligen Jahr der Hoffnung nach Rom gekommen sind. Und im Kölner Dom wird traditionell an diesem Tag die Priesterweihe gefeiert. In diesem großen Bistum wird ein einziger Mann zum Priester geweiht.In der Lesung des heutigen Morgenlobes aus dem Buch Jeremia gibt es einen wunderbaren Satz, der über die Jahrhunderte für alle Israeliten und über zwei Jahrtausende für alle Menschen gilt, die an Gott glauben und Christus nachfolgen wollen. Da heißt es, dass Gott sagt: "Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz." Gott gibt uns nicht eine ausformulierte schriftliche Handlungsanweisung, die genau sagt, was zu tun ist. Er macht es viel eindringlicher und schreibt es uns Menschen auf unser Herz.Vor ein paar Tagen in der Heiligen Messe hat der Priester einen wunderbaren Satz gesagt: "Glauben heißt nicht, im Nachhinein Dinge für wahr halten, sondern Glauben heißt: für die Zukunft und ein gelingendes Leben mein ganzes Herz auf Gott setzen!" Es ist ein guter Tipp für uns heute.
Radio Horeb, Besonderes und Aktuelles von Papst Franziskus und Papst em. Benedikt XVI.
Übertr: Radio Vatikan, Priesterweihe von elf Männern durch Papst Leo XIV. im Petersdom
Ist der Vatikan frauenfeindlich? Dann: Ein Nachtclub in London: Wer hier feiern will, muss zuerst sein Gesicht scannen lassen – bald auch Alltag in der Schweiz? Recherche zur Gesichtserkennung. Und: mehr Frauen auf dem Bau. Papst-Wahl im Vatikan: Wann werden Priesterinnen geweiht? Mit dem Konklave beginnt im Vatikan der Machtkampf um den Chefsessel. Wird der neue Papst auch Frauen zum Priesteramt zulassen? Die «Rundschau» besucht engagierte Katholikinnen, die die Lehre der Kirche ändern wollen. Die Schweizer Theologin Jacqueline Straub kämpft seit Jahren um die Erlaubnis zur Priesterweihe. Bisher erfolglos. Totale Überwachung: Jetzt kommt die Gesichtserkennung Gesichtsdaten scannen und verarbeiten: eine Technologie, die auch in der Schweiz auf dem Vormarsch ist. Doch die Anwendung ist umstritten, wie das Scheitern eines Polizeigesetzes in Luzern belegt. Die «Rundschau» zeigt, wo Gesichtserkennung in der Schweiz bereits angewendet wird, und reist nach London, wo Big Brother bereits Alltag ist. Bedroht die biometrische Gesichtserkennung die Freiheit von Bürgerinnen und Bürgern? Oder ist sie unentbehrlich für die Terror- und Verbrechensbekämpfung? Im «Rundschau»-Interview stellt sich die grüne Luzerner Politikerin und Datenschutz-Aktivistin Rahel Estermann den Fragen. Männerbastion geknackt: Drei Bauarbeiterinnen erzählen Metallbauerin Jael, Maurerin Alischa und Zimmerin Lara haben es geschafft: Sie packen jeden Tag auf dem Bau an – in einer von Männern dominierten Branche. Die «Rundschau» begleitet die drei Frauen im harten Arbeitsalltag und fragt, warum Frauen in handwerklichen Berufen noch immer eine Seltenheit sind.
Ist der Vatikan frauenfeindlich? Dann: Ein Nachtclub in London: Wer hier feiern will, muss zuerst sein Gesicht scannen lassen – bald auch Alltag in der Schweiz? Recherche zur Gesichtserkennung. Und: mehr Frauen auf dem Bau. Papst-Wahl im Vatikan: Wann werden Priesterinnen geweiht? Mit dem Konklave beginnt im Vatikan der Machtkampf um den Chefsessel. Wird der neue Papst auch Frauen zum Priesteramt zulassen? Die «Rundschau» besucht engagierte Katholikinnen, die die Lehre der Kirche ändern wollen. Die Schweizer Theologin Jacqueline Straub kämpft seit Jahren um die Erlaubnis zur Priesterweihe. Bisher erfolglos. Totale Überwachung: Jetzt kommt die Gesichtserkennung Gesichtsdaten scannen und verarbeiten: eine Technologie, die auch in der Schweiz auf dem Vormarsch ist. Doch die Anwendung ist umstritten, wie das Scheitern eines Polizeigesetzes in Luzern belegt. Die «Rundschau» zeigt, wo Gesichtserkennung in der Schweiz bereits angewendet wird, und reist nach London, wo Big Brother bereits Alltag ist. Bedroht die biometrische Gesichtserkennung die Freiheit von Bürgerinnen und Bürgern? Oder ist sie unentbehrlich für die Terror- und Verbrechensbekämpfung? Im «Rundschau»-Interview stellt sich die grüne Luzerner Politikerin und Datenschutz-Aktivistin Rahel Estermann den Fragen. Männerbastion geknackt: Drei Bauarbeiterinnen erzählen Metallbauerin Jael, Maurerin Alischa und Zimmerin Lara haben es geschafft: Sie packen jeden Tag auf dem Bau an – in einer von Männern dominierten Branche. Die «Rundschau» begleitet die drei Frauen im harten Arbeitsalltag und fragt, warum Frauen in handwerklichen Berufen noch immer eine Seltenheit sind.
Mit Monika Kaiser-Haas, Vize-Präsidentin des Internationalen Karl-Leisner-Kreises (IKLK) und Nichte Karl Leisners Vor 80 Jahren wurde das Konzentrationslager Dachau befreit ein Ort, der vor allem für unermessliches Leid tausender Juden bekannt ist. Weniger bekannt ist das Schicksal der vielen katholischen Priester, die dort inhaftiert waren. Einer von ihnen war der selige Karl Leisner. Sein Glaube, seine heimliche Priesterweihe im KZ und sein Lebenszeugnis sind bis heute bewegend. Darüber sprechen wir mit Monika-Haas, der Nichte des seligen Karl Leisner, und Vize-Präsidentin des Internationalen Karl-Leisner-Kreises.
Am Ostersonntag traf er noch den US-Vizepräsidenten und sprach den Segen vom Balkon mit Blick über den Petersplatz aus. Am Ostermontag, um kurz vor 10 Uhr morgens, dann die Eilmeldung: Der Papst ist gestorben.Franziskus war ein Kirchenoberhaupt, in das viele große Hoffnungen setzten. Ein Papst, der Reformprozesse anstoßen sollte. In einer Kirche, die das Vertrauen vieler Gläubigen verlor. Ob wegen der zahlreichen Missbrauchsfälle oder der alten, patriarchalen Strukturen. Frauen sollten endlich die Priesterweihe erhalten, das Zölibat abgeschafft, die konservative Einstellung gegenüber Homosexuellen überdacht werden. Das wünschten sich zumindest viele Katholiken in Deutschland und Europa. Nicht alle, aber viele.Doch während hierzulande Jahr für Jahr Hunderttausende aus der Kirche austreten, nimmt die Zahl der Katholiken weltweit zu. Inzwischen sind es gut 1,4 Milliarden. Viel Zuwachs gibt es vor allem in Afrika und Asien. Über 40 Prozent der Katholiken auf der ganzen Welt leben jedoch in Lateinamerika. Der Kontinent, aus dem der verstorbene Papst kam. Was erhofft man sich hier vom Nachfolger von Franziskus?Außerdem: Wie Trump der Ukraine die Schuld in die Schuhe schiebt, die Aufholjagd der Liberalen in Kanada und der alte Traum einer neuen Weltordnung.
Bis vor kurzem arbeitete Matthias Wenk als Cityseelsorger für die katholische Kirche in St. Gallen. Ab April macht er dasselbe für die reformierte Kirche. Über seine Gründe spricht der 48-Jährige, der bis zu seinem Entscheid auch Radioprediger von SRF gewesen ist, im Podcast «Laut + Leis». Themen dieser Folge:Wechsel zu den Reformierten: die theologischen GründeHierarchische Strukturen: weshalb er sie heute nicht mehr unterstützen willChristkatholische Kirche: warum sie keine Option gewesen istPriesterweihe: Matthias Wenk hält sie für mystisch überhöht.Frauenfrage: eine Ungerechtigkeit, die er nicht länger mittragen willEucharistie: weshalb er sie nicht mehr mitfeiern kannPilotstudie zum Missbrauch in der katholischen Kirche: Welche Rolle sie für den Entscheid gespielt hatReaktionen von Arbeitskollegen und Familie: Die evangelisch-lutherische Mutter hat sich anfangs schwergetan.Zweijähriges Probeverfahren: was es braucht, bis Matthias Wenk zum evangelisch-reformierten Pfarrer gewählt werden kannDie Reformierten stellen in St. Gallen eine eigene Cityseelsorge auf die Beine: weshalb es mit der Ökumene nicht klappt
Ref.: Prof. Dr. Manfred Hauke, Professor für Dogmatik, Mitglied der päpstlichen Studienkommission zum weiblichen Diakonat, Lugano, Schweiz Dass die Rolle von Frauen in der Kirche gestärkt werden soll - darüber war man sich bei der vergangenen Weltsynode in Rom weitgehend einig. Gestritten wird hingegen über den Zugang von Frauen zu den Weiheämtern, allen voran dem Diakonat. Während in puncto Priesterweihe von Frauen das Nein der Päpste eindeutig ist, gibt es bei der Diakoninnen-Weihe offenbar noch Fragezeichen. Papst Franziskus jedenfalls hat die theologische Diskussion darüber in ein Expertengremium verlagert, wo das pro und contra unter Fachleuten erörtert wird. Mitglied dieser Kommission ist auch Prof. Dr. Manfred Hauke, der sich als Dogmatiker immer wieder gegen die Frauenweihe ausgesprochen hat. Wir legen ihm in dieser Sendung die wichtigsten Streitpunkte vor und fragen ihn, warum er an einer Position festhält, die so gar nicht zeitgemäß erscheint.
Diakon, Priester, Bischof – in diesen drei Weihestufen entfaltet sich das Sakrament der Weihe (Ordo). Der priesterliche Dienst ist untrennbar mit dem Glauben der Kirche und den Sakramenten verbunden. Doch nicht der Priester selbst handelt aus eigener Macht, sondern als Vertreter Christi. Es ist Jesus, der in den Sakramenten wirkt. Das Priestertum hat seinen Ursprung in der Heiligen Schrift. Im Alten Bund waren die Söhne Aarons und der Stamm der Leviten zum priesterlichen Dienst im Tempel berufen. Der Hohepriester trat einmal im Jahr ins Allerheiligste ein, um für das Volk Sühne zu erwirken und Gottes Vergebung zu erbitten. Mit Jesus Christus und seiner Selbsthingabe wurde ein neuer Bund geschlossen: Er ist der Bräutigam, der sein Volk an sich zieht und es als seine Braut mit sich versöhnt. Sein Opfer am Kreuz ist das endgültige Opfer. Beim letzten Abendmahl vor seinem Tod reichte Jesus seinen Jüngern Brot und Wein und gab ihnen den Auftrag, dies zu seinem Gedächtnis immer wieder zu vergegenwärtigen. Dafür versammelte er die Zwölf um sich und nannte sie Apostel. Er bestimmte sie zu Priestern, die in seinem Namen handeln sollten. Er nahm sie in seine Nähe und gab ihnen Anteil an seinem priesterlichen Dienst, sodass sie fortan seine Gegenwart in der Eucharistie vergegenwärtigen konnten. Sie werden von dort an geweiht durch Handauflegung und Gebet von den Nachfolgern der Apostel – bis heute. Dass meint die „apostolischen Sukzession“: Der priesterliche Dienst wird durch eine ununterbrochene Kette von Handauflegungen der Apostel bis heute weitergegeben. Nur ein Priester, der diese Weihe empfangen hat, kann die Eucharistie feiern und andere Sakramente spenden. Dies unterscheidet das "Priestertum des Dienstes" vom "gemeinsamen Priestertum" aller Gläubigen, die durch Taufe und Firmung Anteil am Priestertum Christi haben, aber nicht die gleichen Funktionen wie der geweihte Priester übernehmen können. Der Priester feiert die Eucharistie und spendet die weiteren Sakramente wie das Sakrament der Versöhnung. Im gemeinsamen Priestertum übernehmen alle die Rolle der Vermittler: Sie bringen Menschen mit Gott in Verbindung, sodass jeder Mensch den Weg zu Gott durch irdische Wirklichkeit vermittelt findet. Jeder getaufte und gefirmte Mensch hat Anteil an dieser Vermittlungsfunktion. Denn auch deine Berufung als Getaufter ist es, anderen zu helfen, in die Verbindung mit Gott zu finden. Handeln Priester immer in persona Christi? Und wie steht es mit der Weihe für Frauen? Antworten auf diese Fragen findet ihr im neuen Podcast über die Priesterweihe!
Für Thomas von Aquin, dessen Tag wir heute feiern, war die Stadt Köln Ursprungsort seines späteren Wirkens. Von 1248 bis 1252 lebte und studierte er hier.In Köln war er mit seinem Lehrer Albertus Magnus (1200-1280) an der Gründung des Studienhauses der Dominikaner beteiligt, das zum Vorläufer der Universität wurde. In Köln erhielt er als Assistent Alberts die wesentlichen Prägungen seines Denkens. Dort entstanden seine ersten Werke. Und in Köln empfing er die Priesterweihe. Ich habe meine Mitschwester, die begeisterte Theologin ist gefragt, was ihr zu Thomas von Aquin so ganz spontan einfallen würde. Und sie hat gelacht und mir zwei Dinge erzählt: zum einen, dass es seinen Schreibtisch wohl noch gibt, der an der Seite, an dem Thomas zu sitzen pflegte, halbrund ausgesägt war, weil Thomas eine solche Körperfülle hatte, dass es sonst zu unbequem gewesen wäre. Und sie hat von einer Führung in der Kölner Diözesan- und Dombibliothek erzählt, wo man ihnen frühe theologische Werke zeigen konnte, die Thomas zu seinem Studium benutzt hat und wo Thomas als Student reingeschrieben, Randbemerkungen und neuere Erkenntnisse drübergeschrieben hatte. Man konnte das genau nachweisen, weil man die Handschrift erkannt hat. Was mir und uns zu diesem großen Theologen, glaub ich, eher bekannt ist, ist eine seine großen Hymnen, aus seinen Dichtungen und Gebeten zur damals neu aufgekommenen Fronleichnamsprozession und grundsätzlich zur Anbetung der hl. Eucharistie. "Gottheit tief verborgen" wobei die ursprüngliche Übersetzung, wenn man seinem Werk und Denken folgen würde eigentlich heißen müsste: "Wahrheit tief verborgen, betend nah ich Dir" Mich beeindruckt sehr, dass ein so großer Universalgelehrter seiner Zeit, solche tiefgründigen Hymnen und Gebete geschrieben hat, die der einzigen Wahrheit seines Lebens huldigt, dem Herrn Jesus Christus.
Ref.: Prof. Dr. Manfred Hauke, Professor für Dogmatik, Mitglied der päpstlichen Studienkommission zum weiblichen Diakonat, Lugano, Schweiz Dass die Rolle von Frauen in der Kirche gestärkt werden soll - darüber war man sich bei der vergangenen Weltsynode in Rom weitgehend einig. Gestritten wird hingegen über den Zugang von Frauen zu den Weiheämtern, allen voran dem Diakonat. Während in puncto Priesterweihe von Frauen das Nein der Päpste eindeutig ist, gibt es bei der Diakoninnen-Weihe offenbar noch Fragezeichen. Papst Franziskus jedenfalls hat die theologische Diskussion darüber in ein Expertengremium verlagert, wo das pro und contra unter Fachleuten erörtert wird. Mitglied dieser Kommission ist auch Prof. Dr. Manfred Hauke, der sich als Dogmatiker immer wieder gegen die Frauenweihe ausgesprochen hat. Wir legen ihm in der Lebenshilfe die wichtigsten Streitpunkte vor und fragen ihn, warum er an einer Position festhält, die so gar nicht zeitgemäß erscheint.
There is still no priestly ordination for women in the Catholic and Orthodox Church. In the Protestant Church, however, the spiritual office is open to both women and men - at least in Germany. However, this has not been the case in Australia so far and this has led to tensions with the German Evangelical Lutheran church in that country. Hopefully this dispute has now been resolved, says Christian Hohl, pastor of the German Evangelical Lutheran Church Sydney. - Nach wie vor gibt es in der katholischen und orthodoxen Kirche keine Priesterweihe für Frauen. In der evangelischen Kirche steht das geistliche Amt aber Frauen wie Männern offen - jedenfalls in Deutschland. In Australien war das aber bisher nicht so und das hat zu Spannungen mit der Deutschen Evangelischen Kirche in diesem Land geführt. Jetzt ist dieser Zwist hoffentlich überwunden, sagt Christian Hohl, Pastor der Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche Sydney.
Im Sommer 2024 hat die Katholische Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) in Kooperation mit der Fachhochschule Münster und der Stadt Münster eine dreiwöchige Reise nach Ghana durchgeführt. Im Interview mit Ludger Hiepel berichtet Arne Feldmann, einer der Reisebegleiter, von den vielfältigen Eindrücken und Erlebnissen. Neben intensiven Begegnungen und dem kulturellen Austausch mit den ghanaischen Studierenden bot das Programm tiefe Einblicke in die Kultur und Geschichte Ghanas. Auf dem Programm standen sowohl gemeinsame Studientage als auch ein Besuch im Nationalpark. Ein prägendes Ereignis war beispielsweise eine vierstündige Priesterweihe. Die Reise war eine besondere Möglichkeit, Teile des Landes und die Menschen kennenzulernen und internationale Kontakte zu knüpfen. Folge direkt herunterladen
Laien-Mitbestimmung? - Gespräch zur bald endenden Weltsynode über Synodalität / Frauen mit Priesterweihe? - Reportage von einer Zeremonie auf dem Tiber / Mann mit Eigenschaften? - Studien und Tagung zu Männer-Religiosität
Papst Johannes Paul II. erklärt1994, „dass die Kirche keine Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden“ (Apostolisches Schreiben ‚Ordinatio sacerdotalis‘). Bezieht sich dieses Verbot auch auf die Diakonenweihe?
Übertr: Stiftskirche Heiligenkreuz, Wienerwald, Österreich, Zelebrant: Erzbischof Dr. Georg Gänswein Priesterweihe in der Stiftskirche Heiligenkreuz im Wienerwald in Österreich.
Prälat Markus Graulich erläutert die Wirkung der Priesterweihe.
Was ist die Priesterweihe? Das erklärt Theologin Margarete Strauss.
Um die Bitte unseres Neupriesters Christoph Mader um "ein neues Herz" ging es zentral in der Predigt von Bischof Stefan Oster SDB zu dessen Priesterweihe am 29. Juni 2024 im Passauer Stephansdom. Hier der Podcast zum Nachhören.
Das Bistum Passau kann sich über seinen neuen Priester Christoph Mader freuen. Am Samstag, 29. Juni, hat ihm Bischof Stefan Oster im Passauer Stephansdom feierlich das Weihesakrament gespendet. Für den jungen Mann aus der Pfarrei St. Magdalena in Langdorf beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Und auf den, so hat Stefanie Hintermayr von ihm nach der Weihe erfahren, freut er sich schon sehr.
Pontifikalamt aus dem Kölner Dom zur Feier der Priesterweihe am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki. In seiner Predigt betonte Woelki die göttliche Berufung und Verantwortung der neuen Priester, hob die Bedeutung des Herzens Jesu hervor und ermutigte die Weihekandidaten, ihren Weg mit Zuversicht und Freude zu gehen.
Frauen können zu Diakonen geweiht werden, davon ist die amerikanische Theologin Phyllis Zagano fest überzeugt. Seit Jahrzehnten befasst sie sich wissenschaftlich mit dem Thema. 2016 saß sie sogar in einer Kommission, die im Auftrag des Papstes klären sollte, ob die Kirche Diakoninnen bekommen soll. Heute sagt sie: Es geht nicht mehr um das "Ob", sondern um das "Wann". Forderungen nach der Priesterweihe für Frauen sieht sie allerdings durchaus kritisch.
Pfr. Andreas M. Fuchs, Schweiz
Ref.: Christoph Kreitmeir, Klinikseelsorger und Priester Inne halten und stille werden, dazu ruft jetzt die Zeit zwischen dem Faschingstrubel und Ostern auf. Jeder tut dies auf seine ganz eigenen Weise: Tagträume, Entspannungsmusik, kreatives Malen, Gebet, Meditation und viele andere Hilfen sind gleichsam Schlüssel, die Türen zu unseren inneren Räumen aufschließen. Der Klinikseelsorger und Priester Christoph Kreitmeir lädt uns heute Morgen ein, den inneren Raum zu entdecken und darin zu leben, denn er sagt: "Das A und O auf dem Weg nach Innen ist immer wieder das Aufsuchen der Stille. Dabei helfen Gedanken der spanischen Mystikerin Teresa von Avila, denn nach ihren Aussagen wohnt Jesus Christus als Seelenbräutigam im innersten der sieben Wohnungen unserer Seelenburg, denn seine Sehnsucht ist es mit uns innerlich verbunden zu sein und uns die Gewissheit zu geben, dass er uns liebt." Mit 12 griffigen Tipps wird Christoph Kreitmeir aufzeigen, wie es im Trubel des Alltags gelingen kann, die Stille immer wieder zu suchen und zu finden. Christoph Kreitmeir wurde 1962 geboren und empfing 1995 die Diakonen-, und 1996 die Priesterweihe. Neben der vielfältigen Arbeit als Pfarrer in St. Ludwig in Nürnberg konzentrierte er sich vor allem auf die logotherapeutische Begleitung von Ratsuchenden und auf die Begleitung von Trauernden. Nach vielen Jahren als Wallfahrtsseelsorger ist er Klinikgeistlicher in Ingolstadt. Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Referent zu Sinn- und Lebensfragen und als Mitglied der "Deutschen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse" ist er erfolgreicher Buchautor. Eine Auswahl der Bücher unseres heutigen Referenten finden Sie auf der Homepage des Randomhouse-Verlags. WIEDERHOLUNG vom 18.02.2021
Fasten ist mehr als Verzicht. Es verschafft dem Körper eine Verschnaufpause, die ihn stärkt und seine Abwehr kräftigt. Kräuterpfarrer Benedikt im Servus-Podcast über die innere und äußere Wirkung des Fastens.Wer fastet, begibt sich auf eine Reise und öffnet Tore zu seiner inneren Welt. Von Hippokrates bis Hildegard von Bingen, von Paracelsus bis Pfarrer Kneipp: Die Großen der Naturheilkunde kannten eine uralte Methode, die bei vielerlei half; mit der sie Schmerzen linderten, Krankheiten heilten und trübe Gedanken vertrieben. Eine Methode, die die moderne Wissenschaft seit Jahrzehnten erforscht und dabei immer wieder auf erstaunliche Ergebnisse stößt: das Fasten. Die Erklärung, warum der Verzicht auf Nahrung so gut für den menschlichen Körper ist, reicht weit in seine Geschichte zurück. Fasten ist so alt wie das Leben selbst. Ohne die Fähigkeit zu hungern wäre die Menschheit wahrscheinlich schon ausgestorben. Denn im Laufe unserer Entwicklung mussten wir lange unfreiwillige Fastenperioden Überdauern. Wir haben mit Kräuterpfarrer Benedikt über die heilsame Wirkung des Fastens gesprochen – und darüber, welche Kräuter und auch Bäume uns dabei unterstützen können. Sie hören: Servus-Kolumnist Harald Nachförg, der in seiner monatlichen Kolumne in Servus in Stadt & Land von den nicht ganz so kleinen und nicht allzu großen Dingen des Alltags in den 1960er- und 1970er-Jahren erzählt. Wir schätzen aber nicht nur die edle Feder des Wieners. Wir lauschen auch zu gerne seiner edlen Stimme.Margret Handler, Chefredakteurin des Servus in Stadt & Land-Magazins. Wenn es ums Wohlbefinden und um Gesundheit geht, sind wir bei der gebürtigen Niederösterreicherin, die im Burgenland ihre Wahlheimat gefunden hat, gut aufgehoben.Reinhold Felsinger hat schon früh die Liebe zu den Kräutern entdeckt. Der Waldviertler trat nach seiner Matura 1984 in das Stift Geras ein und nahm den Ordensnamen Benedikt an. Nach seiner Priesterweihe wurde er 1993 zum Kaplan für die Pfarre Harth ernannt und Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger an die Seite gestellt, der sofort diese Begeisterung erkannte und ihn weiter in seiner Leidenschaft förderte. Heute ist er selbst als Kräuterpfarrer tätig und versucht den Menschen die heilsame Wirkung von allem, was uns die Natur schenkt, näher zu bringen. Neben dieser Haupttätigkeit ist er aktiver Feuerwehrmann und Seelsorger bei der Feuerwehr, betreut als Kustos des Stiftes die Kunstgegenstände und Ausstellungen vor Ort und hat früher auch gerne ernsthaftes und schwankhaftes Theater gespielt. Der Podcast hat euch gefallen? Jetzt „Servus Gute Küche“ abonnieren und keine Folge mehr verpassen – auf Spotify, Apple Podcasts und Google Podcasts. Ihr habt ein Wunschthema? Schreibt uns auf team@servus.com.Zum Artikel: https://www.servus.com/a/pc/podcast-fasten-innehalten-kraeuterpfarrer-benediktDie Episode hat euch gefallen? Dann folgt Servus Gute Küche, um keine Folge mehr zu verpassen, schreibt einen Kommentar und schenkt uns eine 5-Sterne-Bewertung. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen: team@servus.comHier geht es zum Online-Shop Servus am Marktplatz: https://www.servusmarktplatz.com/ Jetzt mit dem Code „podcast“ 5 Euro sparen – ab einem Einkaufswert von 40 Euro.Werft hier einen Blick in das aktuelle Servus-Magazin: https://www.servus.com/aktuelles-servus-magazinDie aktuelle Ausgabe von Servus in Stadt & Land findet ihr überall, wo es Zeitschriften gibt. Oder lasst es euch als Einzelheft bequem nach Hause senden: https://www.magazinabo.com/at_servusstadtland/sonderhefte/Alle Abo-Angebote mit tollen Prämien gibt's hier: https://www.magazinabo.com/at/servusstadtland3.500 Rezepte aus dem Alpenraum: servus.com/rezepteDiese Episode erschien erstmals 2021 im Servus-Podcast.Illustration: Florian Solly/Andres PosseltProduktion & Stimme: Beatrix HammerschmiedTonmischung: Tonstudio Soundfeiler
Eine Frau fällt vor Jesus auf die Füße, sozusagen in der Nähe der Herrlichkeit Gottes. An diese Bibelstelle hat Bruder Paulus auch bei seiner Priesterweihe gedacht.
Stell Dir vor, Deine Taufe war ungültig und Du erfährst es erst 30 Jahre später. Was machst Du nun? Firmung, Ehe und alles andere steht jetzt auch zur Disposition ... nicht verzweifeln! Wir liefern die Antwort und klären gleichzeitig, wo wir die Sakramente in der Hl. Schrift finden können und wieso Jesus Christus nicht mit einem Koffer voller Chrisamöl herumgewandert ist, um die Firmung, Krankensalbung und Priesterweihe zu spenden.- - - Follow / Folgen: Telegram: https://t.me/FSSP_PodcastSpotify: https://spoti.fi/3u0f7kQYouTube: https://bit.ly/3pQojGvApple Podcast: https://apple.co/3PNzCdkAmazon Music: https://amzn.to/3JU8KV8
Ambrosius, an den wir heute in der Kirche denken, ist ein unglaublich spannender Mensch gewesen. Er gilt als ältester der vier großen lateinischen Kirchenväter. Nach dem Tod des Vaters zieht die Familie nach Rom, wo Ambrosius eine umfassende Bildung erhält und bald eine steile Karriere als Politiker machte, die in Sirmium - dem heutigen Sremska Mitrovica - beginnt. Von Kaiser Valentinian wird er 370 zum Statthalter für Ligurien und die Emilia in Oberitalien ernannt mit Sitz in Mailand.Das Volk liebt und achtet ihn, weil er Milde und Gerechtigkeit walten lässt. Beim Tod des Bischofs von Mailand gibt es schwere Unruhen in der Stadt. Die Anhänger der arianischen Irrlehre, die besagt, dass Jesus nicht Gott ist, und der orthodox-katholischen Mehrheit, streiten sehr aufgebracht über die Nachfolge, die dann ja auch eine Richtungsänderung in grundsätzlichen Glaubensfragen bedeuten könnte. Ambrosius versucht zwischen beiden Parteien zu schlichten und weil er sehr beliebt, aber auch sachlich und fachlich anerkannt ist, kann er den Streit beenden und einen Bürgerkrieg verhindern. Und daraufhin wird er von den Leuten der Stadt für das Bischofsamt vorgeschlagen und beide Parteien sind damit einverstanden. Da er noch im Katechumenat, also in der Vorbereitungsphase auf die Taufe ist, muss es jetzt schnell gehen: Taufe, Firmung, Kommunion und Priesterweihe wird er empfangen und dann wird er am 7. Dezember zum Bischof geweiht.Mir gefallen einige Sätze aus seiner Lebensbeschreibung besonders gut. Da heißt es: Er verkaufte zunächst seinen Besitz und verteilte alles an die Armen. Ambrosius studierte Theologie und lernte Bischof zu sein. Er war eifrig als Seelsorger und kümmerte sich intensiv um Arme, die ihn belagerten, so dass man oft nicht bis zu ihm vordringen konnte; er war ein großer Beter und galt bald schon als begnadeter Prediger. Energisch verteidigte er die Rechte und die Unabhängigkeit der Kirche gegenüber staatlichen Übergriffen: "Der Kaiser steht innerhalb der Kirche, nicht über ihr." So wird über ihn berichtet. Vom Verwaltungsbeamten und römischen Statthalter zum Bischof für die Armen und später zum großen Kirchenlehrer.Schon eine eher ungewöhnliche Lebenskurve, die deutlich macht, dass ein Mensch, der sich einbringt, der seine Fähigkeiten entwickelt und für andere einsetzt, ungewöhnliche Wege gehen kann. Und eines unserer wundervollen Adventslieder stammt auch aus seiner Feder: "Komm Du Heiland aller Welt, Sohn der Jungfrau mach Dich kund, darob staune was da lebt, also will Gott werden Mensch."
In dieser Episode wird die Einsetzung der Priester Aaron und seiner Söhne beschrieben. Es werden verschiedene Opfer dargebracht, darunter das Sündopfer und das Brandopfer, um Reinigung von Schuld und vollkommene Hingabe an Gott zu symbolisieren. Die Priester werden in ihre geweihten Kleider gekleidet und mit Salböl und Blut gesegnet. Sie erhalten Anweisungen, wie sie sich […]
Martin Föhn ist Jesuiten-Pater und in der Spezialseelsorge der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt im Bereich Bildung und Spiritualität tätig. Geboren und aufgewachsen im Muotathal, hat er nach einer Ausbildung zum Landwirt und einem Studium der Religionspädagogik sechs Jahre lang Religion unterrichtet und in der Jugendarbeit gearbeitet. 2010 trat er in den Jesuitenorden ein. Er ist auch einer der Köpfe hinter dem Podcast 'einfach beten'. Martin erzählte, wie er zum Priester wurde und was den Jesuitenorden auszeichnet. Faszinierend waren seine persönlichen Erfahrungen während des Noviziats, insbesondere während des sogenannten «Armutsexperiments», bei dem er einen Monat lang ohne Geld pilgerte. Er sprach über die Rolle der Gelübde von Armut, Keuschheit und Gehorsam in seinem Leben. Einen Schwerpunkt des Gesprächs bildeten ignatianischen Exerzitien, eine Form von geistigen Übungen, die von Ignatius von Loyola entwickelt wurden. Sie vereinen Gebet, Kontemplation und Meditation. Martin gab einen Einblick, wie solche Exerzitien ablaufen, welche unterschiedlichen «Techniken» zur Anwendung kommen und was sie mit den Teilnehmenden machen. Auch in seinem Leben hatten und haben die Exerzitien einen wichtigen Stellenwert. Wir sprachen auch über die Verbindung von Spiritualität und Aktivismus, insbesondere im Kontext der Klimakrise. Martin bietet in Basel eine Klimameditation an und wir diskutierten, ob Jesus heute ein «Klimakleber» wäre, vor allem aber, wie man mit solch grossen Problemen umgehen kann und welche Hilfe dabei der Glaube und die Meditation sein können. Kapitel 00:00:00 Intro 00:01:24 Biographie 00:02:42 Martins Weg zum Priester 00:08:20 Charakterisierung des Jesuitenordens 00:11:12 Leben nach dem Ordenseintritt 00:15:06 Praktika während des Noviziats 00:18:02 Grosse Exerzitien zur Entscheidung fürs Ordensleben 00:23:17 Alltag als Jesuit 00:24:30 Was sind die Ignatianischen Exerzitien? 00:30:02 Tagesablauf der Exerzitien 00:34:53 Meditation, Kontemplation, Gebet 00:42:39 Tagesgestaltung in den Exerzitien 00:44:08 Wie die Exerzitien Martin verändert haben 00:46:26 Welches Ziel verfolge Ignatius mit den Exerzitien? 00:49:32 Exerzitien im Alltag 00:50:41 Schwierige Momente in den Exerzitien 00:52:12 Wäre Jesus heute ein Klimakleber? 00:55:27 Walk to reconnect und Klimameditation 00:59:29 Macht Spiritualität weltabgewandt? 01:03:51 Umgang mit Wut 01:08:40 Bedeutung der Priesterweihe für Martin 01:09:44 Zukunftspläne von Martin 01:10:23 Eco-Summercamp im Lasalle-Haus 01:15:16 Angebote von Martin
Mit der Weihe sind in der Kirche einige Privilegien verbunden. Wie läuft eine Weihe ab und was sind die Voraussetzungen? Darüber spricht Host Christoph Paul Hartmann mit dem Praktischen Theologen Jan Loffeld.
Die Bilder der derzeit in Rom tagenden Synode zeigen runde Tische und Männer und Frauen, die einander zuhören. Das kann man im Widerspruch zur zentralistischen Verfasstheit der katholischen Kirche sehen. Das Schlagwort des neuen Miteinanders lautet "Synodalität". Doch so neu ist es nicht. In den Kirchen des Osten wurde "Synodalität" von Zeit der Apostel an bewahrt. Die große Fülle an Macht und Juristiktion, die dem römischen Papst zukommt, gibt es dort nicht. In welchen Lebensbereichen sich Synodalität auswirken kann, zeigt eindrucksvoll der Dokumentarfilm "Listening to the East" des österreichischen Regisseurs Robert Neumüller. Der Theologe Bernd Mussinghoff, Generalsekretär der Stiftung Pro Oriente, hat die Entstehung des Films begleitet. Im Gespräch mit radio klassik berichtet er von Beispielen gelebter Synodalität in den östlichen Schwesterkirchen, von denen die katholische Kirche lernen kann. So ist etwa der Diakonat der Frau im Osten nie abgeschafft worden. Gegen eine mögliche Priesterweihe von Frauen gibt es im Osten zumindest keine theologischen Argumente. In den Prozess der Wahl der Kirchenoberhäupter sind in vielen Kirchen Laien, auch Frauen, stark eingebunden. Und in einigen Kirchen entscheidet am Ende das Los über den neuen Bischof: "Man baut bewusst einen Raum ein, in dem der Heilige Geist wirken kann", erzählt Bernd Mussinghoff. Montag, 20. Oktober 2023, 17.30 Uhr.Gestaltung: Stefanie Jeller LINKS "Listening to the East" - Trailer zum FilmTrailer -PRO ORIENTE Documentary film "Listening to the East" - YouTube "Listening to the East"-Tagungsbandhttp://www.christianunity.va/content/unitacristiani/en/news/2023/2023-10-05-listening-to-the-east-book.html Stiftung Pro Orientehttps://www.pro-oriente.at/ © Stefanie Jeller
P. Markus teilt bewegende Geschichten, die uns darüber nachdenken lassen sollen, worum es uns im Leben wirklich geht. Der neugeweihte Priester hat im Moment seiner Priesterweihe diesen Moment miterlebt, in dem man sagt, dass der Priester sich „alles von Gott wünschen kann“. Von diesem Moment berührt stellt er uns 2 Fragen:Wenn wir uns alles wünschen dürften, was man mit Geld nicht kaufen kann - was wäre das?undGibt es etwas, was uns wichtiger ist als unsere Gesundheit? Er teilt mit uns Zeugnisse und Erlebnisse, die ihm persönlich dabei helfen konnten, diese Fragen für ihn zu beantworten. Diese Predigt wurde am 1. Oktober 2023 bei der YP Messe gehalten.
P. Markus teilt bewegende Geschichten, die uns darüber nachdenken lassen sollen, worum es uns im Leben wirklich geht. Der neugeweihte Priester hat im Moment seiner Priesterweihe diesen Moment miterlebt, in dem man sagt, dass der Priester sich „alles von Gott wünschen kann“. Von diesem Moment berührt stellt er uns 2 Fragen: Wenn wir uns alles wünschen dürften, was man mit Geld nicht kaufen kann - was wäre das? und Gibt es etwas, was uns wichtiger ist als unsere Gesundheit? Er teilt mit uns Zeugnisse und Erlebnisse, die ihm persönlich dabei helfen konnten, diese Fragen für ihn zu beantworten. Diese Predigt wurde am 1. Oktober 2023 bei der YP Messe gehalten.
Predigttext: 2.Mose 29,1-46 ❯❯ Gottesdienst: Jeden Sonntag in Hamburg und Stade jeweils um 10:00 Uhr | Hannover um 10:30 Uhr Weitere Infos unter https://www.arche-gemeinde.de Ihr möchtet unsere Missonsarbeit finanziell unterstützen? Schaut gern auf unserer Website vorbei: https://www.arche-gemeinde.de/spenden/ ❯❯ Abonniere jetzt unser kostenloses Magazin „Taube“: https://www.arche-gemeinde.de/ueber-uns/taube Instagram: https://instagram.com/archegemeinde Facebook: https://facebook.com/archegemeinde Spotify: https://open.spotify.com/show/4NaOBVCIwVpJR0GWkWl5Hx Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/arche-gemeinde-audio-podcast/id1172229038 Glaubensbekenntnis: https://www.arche-gemeinde.de/ueber-uns/neu-hier/was-glauben-wir #livegottesdienst #archehamburg #predigt #gottesdienst
Daniel Pittet hätte jeden Grund, sich von der römisch-katholischen Kirche abzuwenden. Er wurde als Kind von einem Priester missbraucht. Doch er macht das Gegenteil, er hat einen Weg gefunden zu verzeihen und lässt sich zum Diakon weihen. Ein Schritt, den nicht alle vorbehaltlos gutheissen. Daniel Pittets Geschichte ist in Kirchenkreisen wohlbekannt und hat weit über den Kanton Freiburg hinaus für Aufsehen gesorgt. Papst Franziskus persönlich hat das Vorwort zu seinem Buch geschrieben, das 2017 erschienen ist und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Ende September wird Daniel Pittet zum Diakon geweiht. Er wird also hochoffiziell Teil der römisch-katholischen Kirche. Und damit Teil eines Machtsystems, das es einem erwachsenen Mann ermöglicht hat, ihn über Jahre unbemerkt zu missbrauchen. Diakon werden. Der erste Schritt zur Priesterweihe: das ist ein Schritt, den sich der heute 64-Jährige lange gewünscht hat. Es ist aber auch ein Schritt, den längst nicht alle vorbehaltlos gut finden – in und ausserhalb der römisch-katholischen Kirche. Perspektive auf Daniel Pittet: Mit der Opfer-Hilfe sapec, dem Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, Charles Morerod, mit Familienangehörigen und natürlich Daniel Pittet selber. Autorin: Valérie Wacker Schreiben Sie uns Ihre Gedanken dazu auf redaktion.religion@srf.ch
Ich weiß auch nicht so genau, wieso mich dieser kleine Pfarrer von Ars so fasziniert. Auf einem Bauernhof kurz vor Beginn der französischen Revolution geboren, erlebt er Kirche nur im Geheimen und verworrene Zeiten danach. Er spürt, dass er Priester werden möchte, aber da ist er schon zwanzig und sein zwölfjähriger Nachhilfelehrer verzweifelt fast an ihm. Das theologische Examen besteht er erst beim vierten Mal und wird nur zur Weihe zugelassen, weil ein anderer Priester für ihn eintritt. Nach drei Kaplansjahren wird er nach Ars geschickt, ein Dorf mit immer vollen Kneipen und einer leeren heruntergekommenen Kirche. Das hochtrabende Urteil der Kirchenleitung ist: "da kann er nichts mehr kaputt machen". Das macht er auch nicht. Er baut auf, indem er betet, viele Stunden Anbetung hält, immer regelmäßig seine Gemeindemitglieder besucht und ihnen mit gesundem Menschenverstand und tiefer Frömmigkeit zur Seite steht. Er gründet ein Waisenhaus und eine Schule, weil ihm klar ist, dass die Menschen von klein auf Liebe, Geborgenheit, gute Bildung und Erziehung bekommen müssen. Und ihm ist seine Schwachheit und Unzulänglichkeit schon sehr bewusst. Als es eine Petition zu seiner Absetzung gibt, unterschreibt er sie auch selbst. Er weiß genau, dass er kein intellektuelles Genie ist und mit niemandem seiner hochgebildeten geistlichen Mitbrüder mithalten kann. Aber er weiß, was die Leute in seinem Städtchen brauchen: die Zusage der frohen Botschaft von Gottes barmherziger Liebe, der Vergebung ihrer mehr als offensichtlichen Schuld, das Gespür, dass sie auch in der tiefsten Gosse noch von Gottes Liebe und dem Gebet ihres Pfarrers gehalten werden. Er, der zunächst wegen seiner so offensichtlichen Wissenslücken zunächst keine Erlaubnis bekommen hat, Beichte zu hören um den Menschen beratend und begleitend zur Seite zu stehen, wird dann zum wirklichen Beichtvater, zu dem immer mehr Menschen strömen und zu dem selbst der Bischof geht, um im Bußsakrament die unendliche Liebe dieses kleinen Pfarrers und somit seines großen Gottes zu erfahren. Nach damaligen und erst recht nach heutigem Ermessen, wäre er niemals zur Priesterweihe zugelassen worden. Gott hat eben andere Kriterien und das ist wirklich sehr tröstlich.
Im Rahmen einer feierlichen Weiheliturgie spendete der Passauer Bischof das Weihesakrament an den jungen Neupriester Tobias Asbeck, aus der Pfarrei St. Ulrich Zell.
Predigt von Bischof Dr. Stefan Oster SDB bei der Priesterweihe von Weihekandidat Tobias Asbeck im Passauer Stephansdom.
Gast: Dr. Veronika Ruf, Theologische Referentin im Fachbereich Liturgie der Diözese, Augsburg Das Sakrament versteht man im Christentum als sichtbares Zeichen, wodurch die unsichtbare Wirklichkeit Gottes gegenwärtig wird. In der Einsetzung eines Sakramentes kann der Christ an dieser unsichtbaren Wirklichkeit teilhaben. Wie das bei den Sakramenten der Priesterweihe und der Ehe aussieht und zu verstehen ist - das erklärt die Theologin Dr. Veronika Ruf in diesem Grundkurs des Glaubens.
Krause, Suzannewww.deutschlandfunk.de, Tag für TagDirekter Link zur Audiodatei
Peter Bosanyi, Stefan Jell und Jan Kolars heißen unsere drei neuen Priester! In einer feierlichen Weiheliturgie am 25. Juni im Passauer Stephansdom hat ihnen Bischof Stefan Oster das Weihesakrament gespendet. In seiner Predigt betonte der Bischof, wie sehr die Kirche und die Welt allgemein Priester gerade heute (in Krisenzeiten) braucht. Hier der Podcast zum Nachhören.