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Gesprächsstoff. Der Forschungspodcast der Hochschule Fulda. Für alle, die mitreden wollen.
Wir Menschen blenden die Zukunft gern aus. Dabei hat alles, was wir heute tun, selbstverständlich Einfluss auf das Morgen. Und unser Handeln im Hier und Jetzt richtet sich danach aus, wie wir uns die Zukunft vorstellen. Zukunft ist damit nichts, auf das wir einfach zulaufen, es ist ein offener Möglichkeitsraum. Im DFG-Forschungsimpuls 'Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy' - kurz SaFe - wollen Forscher:innen der Hochschule Fulda ein tieferes Verständnis dafür entwickeln, wie Menschen sich Zukunft vorstellen und wie sie danach handeln. Im Fokus stehen Gemeinschaften, denn in ihnen können wie in einem Labor Veränderungen im sozialen Raum ausprobiert werden. Veränderungen, die sich bewähren und von der Gesellschaft aufgegriffen werden oder scheitern. Zukunft denken die Forschenden dabei nicht nur mit Blick auf Krisen und Problemlösungen. Ihre Kernfrage lautet vielmehr: Wie wollen wir eigentlich leben? In sechs Teilprojekten untersucht das Team, wie sich die Professionen der Gesundheits- und Klimawissenschaften Zukunft vorstellen und welche alternativen Ernährungspraktiken in Gemeinschaften erprobt werden. Sie beschäftigen sich mit der Art, wie wir wohnen und werfen einen Blick auf das, was wir von indigenen Völkern lernen können. Sie schauen sich an, wie ökologische Protestbewegungen die Utopie einer nachhaltigen und solidarischen Gesellschaft vorwegnehmen und welche Bedeutung Zukunft und Gemeinschaft in unseren Lebensgeschichten hat. Was das alles im Detail heißt und was der DFG-Forschungsimpuls für die Hochschule Fulda bedeutet, darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich in der ersten Folge unserer Serie mit Prof. Dr. Eva Gerharz und Prof. Dr. Nadine Reibling, den Sprecherinnen von SaFe.Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
Mit Sebastian & Sascha. Diese Episode ist wie eine lange Nacht zwischen Proberaum, Festivalbier, Philosophie-Seminar und WG-Küche.Nur mit besseren Gästen. In dieser Episode sprechen wir mit Sebastian und Sascha von Madsen über eine Bandgeschichte, die irgendwo zwischen Anti-Atomkraft-Protesten, Dorfjugend, Punkrock und Familienwohnzimmer entstanden ist. Schnell wird klar: Madsen sind keine Band, die jemals aus einem Businessplan heraus entstanden ist. Eher aus Langeweile, Musikliebe, politischen Eindrücken und der sehr frühen Erkenntnis, dass man mit Gitarren deutlich mehr anfangen kann als mit Fußballtraining.DAS BESTE: Wir spielen einen noch unveröffentlichten MADSEN-Song vom neuen Album "Smile", das am 5. Juni 2026 erscheint! Es geht um das Aufwachsen im Wendland, um Gorleben-Demos, erste Punkbands mit zwölf Jahren und die Frage, wie groß die Sehnsucht nach „raus hier“ eigentlich sein muss, wenn man in einer der dünnst besiedelten Regionen Deutschlands aufwächst. Gleichzeitig wird deutlich, dass genau diese Provinz voller DIY-Kultur, Protestbewegungen und Freiräume Madsen bis heute geprägt hat.Außerdem verlieren wir uns erstaunlich schnell in einer Diskussion über Charlie Chaplins Der große Diktator und die Frage, ob Musik eigentlich satirisch mit Faschismus umgehen darf oder ob das zwangsläufig schiefgehen muss. Dabei landen wir plötzlich bei Heaven Shall Burn, Adam Angst, KI-generierten Rechtsrock-Videos und der absurden Realität, dass rechte Menschen regelmäßig Songs von Bands vereinnahmen, die sie ganz offensichtlich ablehnen würden, wenn sie auch nur einen einzigen Text richtig zuhören würden.Nebenbei wird geklärt, warum Herbert Grönemeyer offenbar stabiler ist als große Teile des deutschsprachigen Musikgeschäfts und weshalb Madsen es sogar ganz spannend finden, wenn sich ausgerechnet auf ihren Konzerten versehentlich AfD-Wähler inmitten eines offenen und solidarischen Publikums wiederfinden.Dann wird es kurz romantisch, als eine Hörerin erzählt, dass sie mit einem Madsen-Song ihre Hochzeit einleitet und die Band spontan zur Feier einlädt. Daraus entwickelt sich ein Gespräch über eskalierende Heiratsanträge auf der Bühne, unangenehme Publikumsmomente und die theoretische Idee, einfach ein ganzes Jahr lang nur noch Hochzeiten und Geburtstage zu spielen. Progressive Gothic-Rockbands inklusive.Dazwischen sprechen wir über Weihnachtsplatten, gigantische Schellenkränze, Pink Floyd in der Kindheit, Kassettenaufnahmen aus dem Radio und darüber, wie emotional wichtig ein gutes Schlagzeugbecken für Jugendliche sein kann. Irgendwann merkt man: Diese Folge handelt eigentlich die ganze Zeit davon, wie Musik Menschen formt und begleitet.Und natürlich geht es auch um das neue Album SMILE. Über Hoffnung in kaputten Zeiten. Über Zusammenhalt statt Zynismus. Über Müdigkeit, Menschlichkeit und die vielleicht radikalste Idee von allen: Dass man sich seine Empathie nicht kaputtmachen lässt.Nach 2:20 Stunden MADSEN–Interview eskaliert die Sache in Teil 2 dann komplett: Lars und Markus machen „Hausaufgaben“. Das klingt harmlos, endet aber in einer leidenschaftlichen Nerd-Analyse zwischen Indie-Feuilleton, Jazz-Trauma, Mikrotonalität, Spotify-Kapitalismus, Noise-Rock, Kunstverständnis und der Frage, ob Markus vielleicht einfach ein heimlicher Jazz-Ultra ist. (Spoiler: Die Beweislage ist dünn, aber besorgniserregend.).....RUBRIK: Die HausaufgabeLars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!Ihr könnt jederzeit mitvoten. Jedes besprochene Album führen wir hier https://www.tunefish-podcast.de/hausaufgabe/ mit Wertung auf. Ihr könnt Eure Punktzahl als Mail an tunefish@derherrgott.de, über das Formular auf der Seite oder via Social Media schicken.>>> EUER SENF DAZU:Unser Podcast lebt immer auch von Eurem Input, daher scheut Euch bitte nicht zu kommentieren, zu kritisieren oder gerne auch zu loben. Sei es als Text oder Sprachnachricht. Wir senden unglaublich gerne Eure Meinungen. Alle Kontaktmöglichkeiten, Shownotes und Infos zu unseren Gästen (und natürlich auch alle Episoden selbst) findet Ihr auf unserer Website: https://www.tunefish-podcast.de/>>> EUER SUPPORT:Da wir den Podcast dauerhaft werbefrei halten wollen, Euch aber gleichzeitig mehr Musik im Podcast bieten wollen, haben wir uns auf Anregung einer Hörerin überlegt, wie Ihr – die Hörenden – uns hier vielleicht etwas unterstützen könntet. Wählt selbst:• Patreon• PayPal• BitcoinAlle Support-Infos:https://www.tunefish-podcast.de/support/Unsere begleitende Spotify Playlist zur Episode 48:>> https://open.spotify.com/playlist/4PCdQ8gAJaeViUEqHti71c?si=a09a72e9d641402eHier könnt Ihr die von uns in dieser Episode erwähnten Künstler, Songs oder Alben nachhören, die wir in den einzelnen Episoden besprechen:Wenn Euch gefällt, was wir tun ...... helft Ihr uns unglaublich damit, wenn Ihr uns eine positive Bewertung gebt, wo auch immer Ihr uns hört.5 Sterne, Abos und Likes bei den einzelnen Folgen sind unser schönster Applaus. Stay tunefished, Lars & Markus .....RSS-Feed zum Podcast:https://letscast.fm/podcasts/tunefish-862dcd8d/feed.....Schreibt uns eine Mail oder kommentiert auf unserer nagelneuen Website:https://www.tunefish-podcast.de/TuneFish aufInstagramBlueskyFacebookMastodon
Zu Beginn der heutigen Episode richten wir den Blick auf das Vereinigte Königreich und die zunehmend angespannte Lage der Labour-Regierung unter Premierminister Keir Starmer. Knapp zwei Jahre nach dem Wahlsieg bröckelt die politische Unterstützung deutlich. Welche Rolle spielt die Mandelson-Affäre für diesen Vertrauensverlust? Und wer profitiert von der Schwäche Labours – die Konservativen, die Grünen oder vor allem die aufstrebende Reform UK? Anschließend wenden wir uns dem Sudan zu. Anlässlich der internationalen Geberkonferenz in Berlin sprechen wir über einen Konflikt, der seit 2023 das Land verwüstet und inzwischen zu einer der größten humanitären Krisen weltweit geführt hat: über 150.000 Tote, Millionen Vertriebene und ein Land, das faktisch zwischen Armee und paramilitärischer RSF-Miliz aufgeteilt ist. Warum gibt es trotz internationaler Bemühungen kaum Aussicht auf ein Ende des Krieges? Und welche Rolle spielt die vergleichsweise geringe Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit für die Dynamik dieses Konflikts? Zum Abschluss starten wir eine kleine zweiteilige Mini-Serie zu den sogenannten Gen-Z-Protesten im globalen Süden. Wir blicken auf Bangladesch, Nepal und Madagaskar – drei sehr unterschiedliche Länder, in denen junge Menschen in den vergangenen Jahren zentrale politische Umbrüche angestoßen haben: vom Sturz langjähriger Regierungen bis hin zu Neuwahlen und Systemreformen. Was treibt diese Protestbewegungen an – Korruption, Perspektivlosigkeit, autoritäre Strukturen? Und warum entstehen vergleichbare Dynamiken derzeit nicht in Deutschland? Hier kannst du die Episode kommentieren.
Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz
In dieser Episode von Turtlezone Tiny Talks widmen wir uns dem Iran, einem Land mit einer komplexen Geschichte, die oft auf aktuelle Konflikte reduziert wird. Wir schauen auf die tiefen kulturellen und historischen Dimensionen Irans, beginnend bei der politischen Kultur des antiken Persiens – bis hin zur heutigen Theokratie seit dem Sturz des Shah 1979. Das reiche Kulturerbe wird seit Jahren überschattet durch das repressive Mullah-Regime. Wir beleuchten den markanten Wandel im 20. Jahrhundert und die Herausforderungen der modernen iranischen Gesellschaft, einschließlich der Protestbewegungen und der Rolle der Frauen. Um die komplexe Realität hinter den Konflikten und den plakativen „Schurkenstaat“-Schlagzeilen zu verstehen, lohnt es sich mit der iranischen Gesellschaft und ihren Menschen zu beschäftigen. 27 spannende Podcast-Minuten und ein Appell für diplomatische Bemühungen um einen belastbaren Frieden in der Region.
Irland erlebt eine der größten Protestbewegungen der letzten Jahre. Seit dem 7. April 2026 führen stark gestiegene Treibstoffpreise zu landesweiten Blockaden, die zentrale Verkehrs- und Versorgungswege lahmlegen. Von Dublin über Cork bis nach Limerick und Galway kommt es zu massiven Einschränkungen im öffentlichen Leben. Besonders brisant: Demonstrierende blockieren den Zugang zur Whitegate-Raffinerie, während die Regierung unter Micheál Martin sogar einen möglichen Einsatz der Streitkräfte prüft. In dieser Breaking-News-Ausgabe ordnen wir die aktuellen Entwicklungen ein, beleuchten die Hintergründe der Energiekrise und werfen einen Blick auf die möglichen Folgen für Bevölkerung und Wirtschaft. Was als Protest begann, entwickelt sich zunehmend zu einer nationalen Krise mit internationalen Ursachen
Der Irankrieg dauert bereits knapp einen Monat und ein Ende ist nicht in Sicht. Auf jeden Angriff folgt ein Gegenangriff. Mittlerweile sind nicht nur die Golfstaaten, sondern durch die Sperre der Straße von Hormoz im Persischen Golf auch der Rest der Welt in Mitleidenschaft gezogen. Im Iran selbst wird das Internet gedrosselt und das Regime macht Jagd auf jeden, der Bilder und Videos ins Ausland schickt. Solmaz Khorsand spricht mit dem Zeit-Journalisten Omid Rezaee über die aktuellen Entwicklungen, die Stabilität des Regimes – das seiner Ansicht nach diesen Krieg überleben wird –, die Rolle der Opposition und die mangelnde Reflexion in den unterschiedlichen Protestbewegungen der vergangenen Jahre. Wer Interesse am Iran hat, empfehle ich Omid Rezaees fundierten Artikel in der Zeit: https://www.zeit.de/autoren/R/Omid_Rezaee/index Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Vor 420 Jahren wollte Guy Fawkes das Londoner Parlament sprengen. Der misslungene Anschlag machte ihn zur legendären Figur. Am 31. Januar 1606 wurde er hingerichtet. Sein Bild lebt heute in Protestbewegungen und in der Popkultur weiter. Wember, Heiner www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
...und warum unterstützen so viele Exil-Iraner*innen Reza Pahlavi und seine Monarchistenbewegung? Ende Dezember 2025 ist im Iran erneut eine Welle von Massenprotesten ausgebrochen. Das inzwischen nach außen gelangte Bildmaterial und die Augenzeugenberichte deuten darauf hin, dass Zehntausende Menschen während der Proteste durch Regimekräfte getötet und eine noch größere Zahl verletzt und verhaftet wurde. Momentan sieht es so aus, als sei es dem Regime gelungen, die Proteste niederzuschlagen. Der Wunsch nach einem Ende der Herrschaft der Mullahs bleibt bestehen. Was danach kommen soll – darüber herrscht im Iran und insbesondere unter Iraner*innen im Exil jedoch Uneinigkeit. Viele Iraner*innen wünschen sich ein demokratisches System: weder Mullah noch Schah. Gleichzeitig präsentiert sich der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, mit seiner Monarchistenbewegung vor allem im Ausland medienwirksam als einzige Alternative zum Mullah-Regime. Warum kann sich das herrschende Regime trotz des großen Drucks von innen und außen an der Macht halten, und was müsste passieren, damit es stürzt? Wer ist Reza Pahlavi, und welche Vision hat er für den Iran? Warum wird er von so vielen Exiliraner*innen, aber auch von Staaten wie Israel und den USA, unterstützt? Und wie groß und organisiert ist die Bewegung, die sowohl eine Rückkehr der Pahlavi-Dynastie als auch das Mullah-Regime ablehnt? In dieser Folge von Weltunordnung spricht Pauline Jäckels mit dem Protestforscher und Iranexperten Tareq Sydiq. Sydiq forscht am Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg und hat zur iranischen Innenpolitik promoviert. Er beschäftigt sich weltweit mit Protestbewegungen, unter anderem im Iran, in Japan, Pakistan und England. Sein Buch „Die neue Protestkultur“ ist 2024 im Hanser Verlag erschienen. Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Es ist mal wieder die Zeit der Jahresrückblicke. Grund genug für uns, auf die internationalen Massenproteste zurückzublicken, die 2025 stattgefunden haben. Einige dieser Proteste wurden medial unter den Sammelbegriff "Gen-Z-Proteste" gefasst, da sie vor allem von der Jugend getragen wurden. Wir werfen Schlaglichter auf die Protestbewegungen in Nepal, Marokko, Madagaskar und Serbien - und auf ihre Hintergründe. Auf dieser Basis widmen wir uns der Frage, was wir als Revolutionär:innen in Deutschland aus den Gen-Z-Protesten lernen können. Mehr von uns findet ihr...auf unserer Website: www.klassenbildung.netauf Instagram: @klassenbildungauf X: @Klassenbildung1auf Telegram: https://t.me/klassenbildung
In Chile und Kolumbien protestierten um das Jahr 2020 Millionen von Menschen gegen die rechten Regierungen. Danach kamen linke Präsidenten und Kandidaten aus den Protestbewegungen an die Regierung. Was denken Aktivist*innen aus dieser Zeit heute? Wir haben mit dem Fotografen Jahrfrann Arango und dem Umweltaktivisten Rodrigo Mundaca gesprochen. Sie erzählen, was für sie der Marsch durch die Institutionen bedeutet und wo die Linke in beiden Ländern derzeit steht. Die Politikwissenschaftlerin Bettina Schorr ordnet für uns die Erzählungen ein. Viel Spaß mit der neuen Folge von „Ohren auf Lateinamerika“!Weiterführende Informationen:Chile:https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/fuer-den-kampf-um-wasser-gewuerdigt/https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/wir-kommen-aus-der-zukunft/https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/gabriel-boric-und-chiles-neue-linke/https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/warten-auf-die-freiheit/https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/es-ist-noch-nicht-vorbei/Kolumbien:https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/zeitenwende-in-kolumbien/https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/petro-ist-kein-messias/https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/genossin-francia-praesident-petro/https://lateinamerika-nachrichten.de/artikel/vom-generalstreik-zu-den-wahlen-2022/
From Jakarta to Manila and Kathmandu to Paris and Bratislava: The pirate flag of the Straw Hat Gang from the manga “One Piece” appears everywhere in protest movements. What was once a fan symbol has become a global sign of resistance — carried by a generation that draws its political language from popular culture. - Von Jakarta über Manila und Kathmandu bis nach Paris und Bratislava: Überall taucht die Piratenflagge der Strohhut-Bande aus dem Manga „One Piece“ in Protestbewegungen auf. Was einst ein Fan-Symbol war, hat sich zu einem globalen Zeichen des Widerstands entwickelt – getragen von einer Generation, die ihre politische Sprache aus der Popkultur bezieht.
Eine Rückkehr zur Meinungsfreiheit?Ein Kommentar von Paul Clemente.„Vernommen hab ich's wohl, allein mir fehlt der Glaube" – Dieser Satz aus Goethes „Faust“ fällt einem ein, wenn man folgende Nachricht hört: Der sächsische Verfassungsschutz verabschiedet sich von einer Kategorie, die bundesweit zur Aushebelung von Meinungsfreiheit gedient hat. Mit der man Oppositionelle ins angstvolle Schweigen trieb. Es geht um die „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates".Eingeführt wurde diese Kategorie im Jahr 2021. Zur Erinnerung: Damals saß Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Thron. Mitverantwortlich: Ex-Innenminister Horst Seehofer. Und Schlapphut-Chef Thomas Haldenwang als williger Vollstrecker. Auslöser war das Labor-Virus Corona. Zur Pandemie aufgeblasen, sollte es die Bürger zum Verzicht ihrer Freiheitsrechte animieren.Leider mangelte es den Horror-Stories von RKI & Co. an Glaubwürdigkeit. Weder Gesundheitsminister Jens Spahn noch Hof-Virologe Christian Drosten konnten intelligente Bürger zu Iso-Haft, Masken und improvisierter Impfbrühe überreden. Schließlich enttarnten Experten wie Professor Sucharit Bhakdi und Dr. Wolfgang Wodarg die ganze Horror-Show als das, was sie war: Als Fehlalarm. Schnell gewannen die Maßnahmen-Kritiker an Zulauf. Protestbewegungen wie die „Querdenker“ entstanden. Alternative Medien erreichten Zugriffszahlen in Rekordhöhe.Diesen Widerstand wollte man durch eine neue Wunderwaffe brechen. Durch die „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates". Sämtliche Kritik an der Lockdown-Diktatur ließ sich damit als „Delegitimierung“ des Staates denunzieren. Schließlich untergräbt sie das „Vertrauen“ der Bürger in die Maßnahmen der Regierung. Und das allerbeste: Diese Kategorie konnte man auf sämtliche Konflikt-Themen anwenden. Ab sofort ließ sich jeder Regierungskritiker als Staatsfeind prangern. Denn scharfer Widerspruch macht die „demokratischen Entscheidungsprozesse und Institutionen verächtlich“ oder ruft„dazu auf, behördliche oder gerichtliche Anordnungen und Entscheidungen zu ignorieren.“Alles, wofür bislang die Kategorie fehlte – hier konnte man es rein pferchen.Auch Propaganda-Journalisten erkannten in dieser Kategorie eine perfekte Munition für ihre Jagd auf Regierungskritiker. Zuletzt hatte die Schlapphut-Inquisition ganze 1500 Bürger zu Staats-Delegitimierern erklärt. Davon gelten lediglich 250 als gewaltbereit. Daraus folgt: 1250 wurden aufgrund kritischer Äußerungen gelistet. Dass deren Aussagen keine strafrechtliche Relevanz besaßen? Ganz egal. Umgekehrt erhielten Gruppierungen, die eine Verschärfung rotgrüner Ideologie forderten, vom Schlapphut-Chef persönlich den Freischein. Darunter die Klimakleber. All das blieb nicht ohne Konsequenzen. Eine Atmosphäre der Angst breitete sich aus. Unterstützt durch weitere Behörden: Fast jede Woche stürmten Polizisten in die Wohnungen von Oppositionellen.Und nun? Soll diese unsägliche Kategorie tatsächlich verschwinden? Die Meldung stammt von der Deutschen Presse Agentur. Quellen? - Aus dem Umfeld der Behörde. Darin heißt es: In Sachsen habe man diese Kategorie bereits eingemottet. Offizielle Verabschiedung: Am 1. Januar 2026. Aber auch weitere Bundesländer hinterfragen den Nutzen des Merkel-Seehofer-Relikts....https://apolut.net/delegitimierung-des-staates-vor-dem-aus-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der amerikanische Fotograf Ken Schles (*1960) hat in seinem 1988 erschienenen Buch "Invisible City" über einen Zeitraum von zehn Jahren das Leben auf der Lower East Side von New York in den frühen 80er-Jahren dokumentiert. Wie die Künstlerinnen der Ausstellung HIGH NOON erlebte Schles die Umbrüche in der Musik- und Kunstszene ebenso hautnah wie die AIDS-Krise und die zunehmende Gentrifizierung der Stadt. Mit seinen Fotos schuf er ein intimes Porträt einer Metropole im Wandel. Heute engagiert er sich als Aktivist und begleitet Protestbewegungen sowie politische Auseinandersetzungen. Im Podcast spricht Jumoke Olusanmi mit Ken Schles über das Leben als Künstler im New York der frühen 80er-Jahre, seine Begegnungen mit Künstler*innen und wie sich die Stadt über die Jahrzehnte hinweg verändert hat. Hinweis: Das Gespräch mit Ken Schles ist ausschließlich auf Englisch verfügbar.
Robert Misik im Gespräch mit Tareq Sydiq: DIE NEUE PROTESTKULTUR „Leute lasst das Glotzen sein, auf die Straße, reiht Euch ein“, lautet eine alte Protestler-Parole. Der Politikwissenschaftler Tareq Sydiq beleuchtet die neue Protestkultur Wenn in Österreich eine FPÖ-geführte Regierung gebildet wird, sind dann große Proteste zu erwarten? Von den Aufmärschen der Corona-Demonstranten bis zu den Klebeaktionen der „Letzten Generation“ hat Österreich schon in den vergangenen Jahren viele Protestformen erleb. Wirken sie auf die Bewegten, etwa als Mutgeber? Wann haben sie eine Wirksamkeit und können ihre Ziele erreichen?Proteste haben in der Geschichte schon viele Steine ins Rollen gebracht. Proteste sind eine Ressource der Demokratie, als Versammlungs- und Pressefreiheit garantiert, durch den Rechtsstaat geschützt. Dort, wo Demokratie nicht mehr funktioniert oder erst erkämpft werden muss, sind Proteste eines der Mittel zum demokratischen Zweck.Die Zunahme und Vielfalt an Formen des Protests in Europa und weltweit zeigt, dass Demokratie immer wieder neu verteidigt und erkämpft werden muss: von Frauen, die ihre Kopftücher verbrennen, über Bauern, die mit Traktoren Straßen blockieren, oder von Klimaaktivist:innen, die sich am Boden festkleben, bis hin zu Social-Media-Posts unter Hashtags wie GegenRechts, MeToo oder MutZurWahrheit.Der Protestforscher Tareq Sydiq beleuchtet in seinem Buch die neue Protestkultur anhand zahlreicher Beispiele und zeigt, wie sie die Politik und Gesellschaft beeinflussen.Moderation:Robert Misik, Autor und JournalistDr. Tareq Sydiq, geboren 1992, ist Protestforscher am Zentrum für Konfliktforschung in Marburg. Der promovierte Politikwissenschaftler beschäftigt sich mit Protestbewegungen weltweit und forschte hierzu in Iran, Japan, Pakistan und England.
Mit dieser Folge setzt Duri Bonin das Gespräch mit Bernard Rambert fort – einem der bekanntesten Strafverteidiger der Schweiz. Sein Wirken hat viele geprägt, seine Fälle haben für Aufsehen gesorgt, und nun wird sein Leben und seine Arbeit auch in einem Dokumentarfilm festgehalten. SUSPEKT, der neue Film von Christian Labhart, zeichnet ein Bild von Bernard Rambert – als Verteidiger, als Kritiker des Justizsystems und als Mensch mit einer langen Geschichte des Widerstands. Duri möchte von Beni wissen, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Leben durch die Linse eines Filmemachers betrachtet und in einen dramaturgischen Rahmen gesetzt wird? Erkennt Beni sich in dieser Dokumentation wieder – oder gibt es Momente, die ihm fremd erscheinen? Ein weiteres Thema ist die Gesprächsführung im Film: Die Fragen an Beni sind manchmal kritisch, aber bleiben für Duri an der Oberfläche: Hätte Beni sich mehr Tiefe gewünscht? Besonders eindrücklich sind die Archivaufnahmen, die frühere Prozesse und Protestbewegungen zeigen. Was lösen diese Bilder bei Beni aus? Welche Gedanken kommen ihm, wenn er auf seine eigene Vergangenheit blickt? Und dann gibt es noch die ganz persönlichen Momente: Bernard Rambert spricht im Film über Rückschläge, über Kämpfe, die vergeblich waren – aber er bleibt dabei erstaunlich gelassen. Ist diese Distanz eine bewusste Strategie? Oder eine Haltung, die mit den Jahren gewachsen ist? [SUSPEKT](https://www.riffraff-houdini.ch/de-ch/film/suspekt.html) – seit 20. Februar im Kino. Als Strafverteidiger erhält man Einblicke in die unglaublichsten Fälle und arbeitet eng mit sehr unterschiedlichen und spannenden Menschen zusammen. Im Podcast [Auf dem Weg als Anwält:in](https://www.duribonin.ch/podcast) versucht der Anwalt [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) gemeinsam mit seinen Gesprächspartnern (Beschuldigte, Verurteilte, Staatsanwälte, Strafverteidiger, Gutachter, Opfer, Unschuldige, Schuldige …) zu ergründen, wie diese ticken, was sie antreibt und wie sie das Rechtssystem erleben. Behandelt werden urmenschliche Themen. Bei genauerem Hinsehen findet man Antworten auf eigene Fragen des Lebens und der Gesellschaft. Podcasts mit Beni Rambert: - [#429 Was sagt die Verteidigung zur Haftanordung im Fall Brian?](https://www.duribonin.ch/429-was-sagt-die-verteidigung-zur-haftanordung-im-fall-brian/) - [#431 Bernard Rambert, wie wurdest Du Strafverteidiger?](https://www.duribonin.ch/431-bernard-rambert-wie-wurdest-du-strafverteidiger/) - [#436 Bernard Rambert, was ist Strafverteidigung?](https://www.duribonin.ch/436-bernard-rambert-was-ist-strafverteidigung/) - [#441 Die Staatsanwältin ist nicht apriori meine Feindin (mit Beni Rambert)](https://www.duribonin.ch/441-die-staatsanwaeltin-ist-nicht-apriori-meine-feindin-mit-beni-rambert/) - [#445 Beni Rambert, führt die Strafjustiz zu gerechten Urteilen?](https://www.duribonin.ch/445-beni-rambert-fuehrt-die-strafjustiz-zu-gerechten-urteilen/) - [#451 Werden Anwältinnen überwacht?](https://www.duribonin.ch/451-werden-anwaeltinnen-ueberwacht/) - [#455 Während des Plädoyers der Verteidigung ist sogar die Uhr im Gerichtssaal stillgestanden](https://www.duribonin.ch/455-waehrend-des-plaedoyers-der-verteidigung-ist-sogar-die-uhr-im-gerichtssaal-stillgestanden/) - [#459 Verteidigungsstrategie von Andrea Stauffacher vor Bundesstrafgericht](https://www.duribonin.ch/459-verteidigungsstrategie-andrea-stauffacher-vor-bundesstrafgericht/) - [#677 SUSPEKT – Bernard Rambert über Strafverteidigung und den Film über ihn](https://www.duribonin.ch/677-suspekt-50-jahre-strafverteidigung-bernard-rambert-im-gespraech-ueber-seine-wichtigste-lektion/) Links zu diesem Podcast: - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) - Titelbild [bydanay](https://www.instagram.com/bydanay/) - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribon
In dieser Folge von »Dichtung & Wahrheit« spricht Annika von Taube mit dem Politikwissenschaftler Kolja Möller über sein Buch »Volk und Elite« – und darüber, wie sich Populismus, Protestbewegungen und Polarisierung auf Politik und Gesellschaft auswirken. Möller erklärt, warum Populismus nicht zwangsläufig antidemokratisch ist, wo die Grenze zwischen demokratischem und identitärem Populismus verläuft und weshalb progressive Bewegungen oft Schwierigkeiten haben, politischen Einfluss zu gewinnen. Darüber hinaus geht es um den Zustand der politischen Bildung in Deutschland, die Rolle von Protest in demokratischen Systemen sowie die aktuelle politische Lage – von der Bundestagswahl bis zu den Machtverschiebungen in den USA. Ein aufschlussreiches Gespräch über die Dynamik zwischen Volk und Elite, die Zukunft demokratischer Auseinandersetzungen und die Frage, ob Populismus auch eine Chance für die Demokratie sein kann.Weitere Infos zum Podcast und den darin vorgestellten Büchern auf www.suhrkamp.de/podcast.Das Buch zur Folge»Volk und Elite« von Kolja MöllerDiese Bücher könnten Dich auch interessieren»Populismus« von Kolja Möller»Für einen linken Populismus« von Chantal Mouffe»Die politische Ökonomie des Populismus« von Philip Manow»Was ist Populismus« von Jan-Werner Müller»Stadt der Rebellion« von Omar Robert Hamilton Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wir beginnen eine kleine Reihe zur Frankfurter Schule: Dabei geht es uns um die ökonomischen Aspekte der Werke. Den Anfang macht der Denker, der wie kein anderer in der Frankfurter Schule die Nähe zu Protestbewegungen und Studentenrevolte suchte, der mit seinen Schriften direkt interveniert hat und auf eine reale Revolution hoffte: Herbert Marcuse ist keiner, der sich im Ohrensessel zurücklehnte, sondern sich während der 1960er-Jahre weiter radikalisierte. Davon zeugt eine seiner berühmtesten Schriften, die den schlichten Titel „Versuch über die Befreiung“ trägt. Darin setzt sich Marcuse mit dem herrschenden korporativen Kapitalismus auseinander und versucht, Studentenbewegung, Bürgerrechtsproteste, den Aufstand in der sogenannten Dritten Welt und viele weiter Strömungen miteinander zu verbinden, um einen gemeinsamen Widerstand zu ermöglichen. Jedoch sieht Marcuse, dass all diesen verschiedenen Protestformen und Organisationen die Massenbasis fehlt, da die Arbeiterklasse vor allem in den Industrieländern für jene „Große Weigerung“ nicht zu begeistern ist. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über das Werk von Herbert Marcuse! WERBUNG: Zu den Blättern für deutsche und internationale Politik geht es hier: https://www.blaetter.de/shop/abonnieren/das-blaetter-weihnachtspaket Literatur: Herbert Marcuse: Versuch über die Befreiung, in: Ders.: Schriften Bd. 8, zu Klampen Verlag. Am 7.12. ist Wolfgang in Hannover zu Gast: https://pavillon-hannover.de/event/details/59066/selbst-schuld-mit-wolfgang-m-schmitt-sebastian-friedrich Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Unser Kinderbuch namens "Die kleinen Holzdiebe" ist nun erschienen! Alle Informationen findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Wie ändern sich im Laufe der Jahrzehnte die "Moden” und "Formen” der Protestkultur? Wie wirkungsvoll, wie nachhaltig sind aktuelle Protestbewegungen? Wie weit dürfen sie gehen?
Moin zum Fleckenhörer am 12. August 2024. Für Putin dürfte der Tag in schlechter Erinnerung bleiben, sank doch am 12. August 2000 das russische Atom-U-Boot Kursk und jetzt verliert Putin auch den Oblast dazu an die Ukraine. Heute ist der Internationale Tag der Jugend und Grund genug, um auf die Interessen junger Menschen und deren politische Beteiligung aufmerksam zu machen. Protestbewegungen, aber auch die aktuelle Einstellungsforschung zeugen von einer neuen Politisierung Jugendlicher. Die in der sog. SINUS-Studie befragten Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren beschrieben vor allem den Klimawandel als zentrale Frage der Generationengerechtigkeit. Interessant an der Studie ist aber, dass die meisten Jugendlichen angaben, in keiner Form politisch aktiv zu sein – laut eigenen Aussagen aus einem Gefühl der Macht- bzw. Einflusslosigkeit heraus. Dabei haben die Jugendlichen enormen Einfluss. Das IFo-Institut fand beispielsweise empirisch heraus, dass die FFF-Bewegung zum politischen Klimawandel beigetragen hat. Wobei ich diesen politischen Klimawandel nur in Ansätzen sehe. Eine Rolle scheint dabei die Übertragung von Klima- und Umweltbewusstsein von nicht-wahlberechtigten, demonstrierenden Kindern und Jugendlichen auf ihre wahlberechtigten, nicht-demonstrierenden Eltern gespielt zu haben. Dann ist Fridays for Future eingeschlafen. Wenn ich mir jetzt die Ergebnisse der Europawahl ansehe, haben Eltern ohne Klima- und Umweltbewusstsein wieder die Oberhand bekommen und es können weniger "grüne" Politiker*innen langfristig effektivere klima- und umweltfreundliche Politikmaßnahmen durchsetzen. Wenn die Letzte Generation häufig als wohlstandsverwahrloste Kinder bezeichnet werden, würde ich das gerne umdrehen und sagen: Falsch. Ich sehe immer mehr in materieller Hinsicht überversorgte, aber emotional unterversorgte Eltern, die im dicken BMW mit Tempo 80 durch die Innenstadt rasen, aber im echten Leben nichts geregelt bekommen. Warum werden keine Talkshows über diese Menschen gemacht? Sie sind es, die man in gröhlenden Nazimengen wiederfindet wie beim CSD in Bautzen. Diese Ronnys und Mandys ziehen das Land in den Dreck. Unsere Themen heute: - Bei Hitzefrei für die „höchsten Jobs in Neumünster“: Sonne brennt kein Loch in Dachdecker-Lohntüten - Förderung von Balkon-Solaranlagen durch die Gemeinde Berkenthin - 77 Prozent mehr Wohngeldempfänger in Schleswig-Holstein - DGB Nord fordert mehr sozialen Wohnungsbau und Wiedereinführung der Mietpreisbremse Musik: Hammershøi (Frankreich) Betagarri (Baskenland) 悲鳴 (Japan) Nowitschok (Lahr/Freiburg)
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Taiwan von einem autoritären Ein-Parteien-Staat zu einer lebendigen Demokratie entwickelt. Auch durch Protestbewegungen. Heute gehen Menschen wieder auf die Straße – aus Angst um die junge Demokratie. Demes, David www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Protestbewegungen wie die „Letzte Generation“ werden kritisiert und mit Strafen belegt. Auch wenn direkter Erfolg ausbleibt, kämpfen sie weiter. Woher nehmen sie die Kraft? 12 Uhr am Terminal 3 des Stuttgarter Flughafens: Auf einmal fallen mehr als einhundert Menschen zu Boden und liegen da, als wären sie tot. Zwei weitere schreiten mit einem schwarzen Tuch in Form eines Sargs und trauriger Mundharmonika-Musik zwischen ihnen umher. Es sind Klimaaktivisten der Letzten Generation. Die Passagiere reagieren erst verstört und schieben ihre Rollkoffer dann genervt zwischen den Aktivisten hindurch. Die sind inzwischen aufgestanden und kommen singend zusammen. „Uns geht es nicht darum, die Leute direkt zu kritisieren“, versichert Sophia, eine der Aktivistinnen. „Es geht uns nur darum, an dem Ort zu protestieren, der symbolisch für den Klimawandel steht und damit weiterhin die Regierung und die Politik zu adressieren, da strukturell etwas zu ändern.“
Ein Eidgenössisches Trachtenfest in der Stadt Zürich? Die Ortswahl mag irritieren. Doch die Stadt Zürich hat eine enge Beziehung zum Trachtenbrauchtum. Die Sendung «Treffpunkt» sendet direkt von der Gemüsebrücke im Herzen der Stadt Zürich. Andrea Schmid, Mitglied des Organisationskomitees und Marianne Gnägi von der Trachtenberatung Bern, bringen uns die Trachtenkultur näher. Zürich die historische Trachtenstadt Eidgenössische Trachtenfeste finden regelmässig im Abstand von rund zwölf Jahren statt. Die 26 Kantonalverbände der Schweizerischen Trachtenvereinigung wollen damit Brauchtum und Tradition der breiten Bevölkerung näherbringen. Als bisherige Austragungsorte wählte man stets Städte. Die Stadt Zürich ist und war bereits zum dritten Mal Gastgeberin. So auch beim ersten Schweizer Trachtenfest, dem «Schweizer-Trachten-Fest des Lesezirkel Hottingen» am 14. März 1896 in der frisch eröffneten Tonhalle. Zwei weitere Gegebenheiten unterstreichen die Verbindung der Stadt Zürich mit dem Trachtenbrauchtum: Das Landesmuseum beherbergt die grösste schweizer Sammlung historischer Trachten und die erste Schweizer Trachten-Zentrale und Trachten-Beratungsstelle war im Niederdorf stationiert. Trachtenbewegung ist jünger als man denkt Mittlerweile gibt es in der Schweiz rund 700 regionale Trachten. Wer meint, die heutigen Trachten seien ein 1:1 Abbild, wie die Menschen vor Jahrhunderten gekleidet waren, liegt falsch. Zwar gab es schon im 18. Jahrhundert ländliche Trachten, die grosse Trachtenbewegung setzte jedoch erst um die 1920er-Jahren ein. Auch als Rückbesinnung, als Reaktion auf die zunehmende «Internationalisierung» der Kleidung. Sie war eine der ersten Protestbewegungen der «Anti-Mode» in der Schweiz, schreibt das «Historische Lexikon». Das Kuratieren der Trachten und damit das Weitergeben vieler Werte und Traditionen, wie wir sie heute kennen, startete mit der Gründung der Schweizer Trachtenvereinigung im Jahr 1926.
Die Parteien der linken Mitte, SPD und Grüne, haben bei der Europawahl schlimm verloren. Die Grünen haben acht Prozent eingebüßt, die SPD hat das schlechteste Ergebnis bei einer landesweiten Wahl seit 1887. Und die Zukunft wird auch schwierig. Mitte Juli soll der Haushalt 2025 stehen. Die FDP beharrt gusseisern auf der Schuldenbremse, SPD und Grüne fürchten einen Sparhaushalt, der Protestbewegungen provoziert und ihre Aussichten für die Bundestagswahl 2025 ruiniert. Es ist denkbar, dass die Ampel kollabiert. In allen drei Parteien bereit man sich schon auf den Ernstfall vor. Allerdings ist der Weg zu Neuwahlen in der Bundesrepublik kurvenreicher als in Frankreich. Den Grünen weht ein scharfer Wind ins Gesicht. Vor zwei Jahren konnten sich noch zwei Drittel der Deutschen vorstellen, mal grün zu wählen. Derzeit ist es nur noch ein Drittel. Nach Inflation und Corona sehnen sich viele nach Sicherheit. Öko-Reformen sind in der der veränderungsmüden Gesellschaft unpopulär. Haben die Mitte-Links-Parteien darauf eine Antwort? Interessant ist, dass die Grünen auf ihr deftiges Minus von acht Prozent bei der Europawahl viel gelassener reagiert haben als die SPD, die aufgeregt wirkt. Wohl auch, weil die SPD gemerkt hat, dass ihr die überparteilich wirkenden Auftritte des Kanzlers wenig nutzen. Bei der Europawahl haben nur 11 Prozent der Arbeiter SPD angekreuzt, 33 Prozent die AfD. Scholz als besonnener Friedenskanzler zieht nicht. Was nun?
Ein Mitschnitt der digitalen Jour fixe-Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) vom 12. Juni 2024. In Zeiten der Krise entzündet sich politisches Engagement. Protestbewegungen wie Black Lives Matter, Fridays for Future und NiUnaMenos kämpfen derzeit weltweit gegen Rassismus, Klimakatastrophe und Gewalt gegen Frauen. So unterschiedlich sie scheinen mögen, verfolgen diese Widerstandskräfte doch ein gemeinsames Ziel: die Rettung von Leben. Im Kern richtet sich ihr Kampf gegen den Kapitalismus, der unsere Lebensgrundlagen zerstört, indem er im Namen von Profit und Eigentum lebendige Natur in toten Stoff verwandelt. Der Kapitalismus verwertet uns und unseren Planeten rücksichtslos. In autoritären Tendenzen und rassistischen Ausschreitungen, in massiven Klimaveränderungen und einer globalen Pandemie zeigt er seine verheerendsten Seiten. In den neuen Protestformen erkennt Eva von Redecker, die als Philosophin an der HU Berlin zu Fragen der Kritischen Theorie forscht und auf einem Biohof aufgewachsen ist, die Anfänge einer Revolution für das Leben. Diese Revolution könnte die zerstörerische kapitalistische Ordnung stürzen und verspricht unseren grundlegenden Tätigkeiten eine neue solidarische Form verspricht: Wir könnten pflegen statt beherrschen, regenerieren statt ausbeuten, teilhaben statt verwerten. In der heutigen Folge des mosaik Podcast spricht Eva von Redecker über ihr Buch „Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen“. Das Buch hat sie im Rahmen der online Jour fixe-Reihe der AkG vorgestellt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Nikolai Huke. Titelbild: Wolfgang Hasselmann on Unsplash
Ein Mitschnitt der digitalen Jour fixe-Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) vom 12. Juni 2024. In Zeiten der Krise entzündet sich politisches Engagement. Protestbewegungen wie Black Lives Matter, Fridays for Future und NiUnaMenos kämpfen derzeit weltweit gegen Rassismus, Klimakatastrophe und Gewalt gegen Frauen. So unterschiedlich sie scheinen mögen, verfolgen diese Widerstandskräfte doch ein gemeinsames Ziel: die Rettung von Leben. Im Kern richtet sich ihr Kampf gegen den Kapitalismus, der unsere Lebensgrundlagen zerstört, indem er im Namen von Profit und Eigentum lebendige Natur in toten Stoff verwandelt. Der Kapitalismus verwertet uns und unseren Planeten rücksichtslos. In autoritären Tendenzen und rassistischen Ausschreitungen, in massiven Klimaveränderungen und einer globalen Pandemie zeigt er seine verheerendsten Seiten. In den neuen Protestformen erkennt Eva von Redecker, die als Philosophin an der HU Berlin zu Fragen der Kritischen Theorie forscht und auf einem Biohof aufgewachsen ist, die Anfänge einer Revolution für das Leben. Diese Revolution könnte die zerstörerische kapitalistische Ordnung stürzen und verspricht unseren grundlegenden Tätigkeiten eine neue solidarische Form verspricht: Wir könnten pflegen statt beherrschen, regenerieren statt ausbeuten, teilhaben statt verwerten. In der heutigen Folge des mosaik Podcast spricht Eva von Redecker über ihr Buch „Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen“. Das Buch hat sie im Rahmen der online Jour fixe-Reihe der AkG vorgestellt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Nikolai Huke. Titelbild: Wolfgang Hasselmann on Unsplash
Seit Anfang Mai protestieren Pro-Palästina-Demonstrantinnen und Demonstranten an Schweizer Universitäten. Sie besetzen Gebäude und Hörsäle und es kam zu Polizeieinsätzen. Protestbewegungen an Universitäten in der Schweiz sind nichts Neues. Warum sind Unis so beliebt für politische Aktionen? Pro-palästinensische Proteste an Universitäten sind in die Schweiz übergeschwappt. Von Lausanne, über Basel und Bern bis Zürich; Studierende besetzen Räume, demonstrieren und stellen Forderungen. Protestforscherin Michelle Beyeler erklärt, warum Proteste an Universitäten Tradition haben. Hier noch die versprochenen Links im Podcast: Die Folge über die Proteste an Universitäten in den USA: https://www.srf.ch/audio/news-plus/proteste-an-us-unis-was-bringt-ein-boykott?id=12584060 Und der Link zum Mitdiskutieren, was ihr von den Protesten in der Schweiz haltet: https://dialog.srf.ch/de/talk/debat/trova-che-siano-positive-o-negative-le-proteste-universitarie-contro-la-guerra-a-gaza Habt ihr Feedback oder eine Themenidee? Schreibt uns unter newsplus@srf.ch oder schickt eine Sprachnachricht an 076 320 10 37.
In politisch bewegten Zeiten ist es besonders wichtig, Haltung zu zeigen und aktiv für die eigenen Werte einzutreten. Doch vielen Menschen erscheint Politik weit entfernt und ihr persönlicher Einfluss auf das große Ganze sehr begrenzt. Ist das wirklich so? Diese Frage beantwortet Autor und Journalist Friedemann Karig in dieser Podcast-Folge. In seinem neuesten Buch "Was ihr wollt: Wie Protest wirklich wirkt" geht es darum, wie die empfundene Distanz zu politischen Prozessen überkommen werden kann – und welche Rolle Protest dabei spielt.In Folge 310 im Female Leadership Podcast zeigt Friedemann, was Proteste wirksam macht, wie sie erfolgreich organisiert werden können und welche konkreten Schritte jede*r von uns unternehmen kann, um sich für eine Sache stark zu machen. Dabei spielt auch der Umgang mit politischen Themen am Arbeitsplatz eine Rolle. In dieser Folge zum Thema »Protest« erfährst du:✅ Was erfolgreichen Protest ausmacht.✅ Neue Perspektiven auf aktuelle Protestbewegungen.✅ Warum Protest nicht immer unbequem sein muss.Mehr Inhalte rund um Arbeit, Kommunikation und Leadership erhältst du in unserem Newsletter. Abonniere ihn hier kostenfrei.Links und Literatur zum Thema »Protest«Alle Links und Empfehlungen findest du hier.DankeWenn dir der Female Leadership Podcast gefällt, freue ich mich sehr, wenn du den Podcast bei iTunes oder Spotify mit 5 Sternen bewertest. Danke von Herzen für deine Unterstützung!
"Manchmal ist es sehr gut, dass Soziologen nicht in die Zukunft gucken." Organisationen haben die Funktion, Arbeit zu organisieren. Sie sind soziale Systeme und unterliegen ihren ganz eigenen Logiken. Doch welchen Gesetzmäßigkeiten unterliegen andere soziale Bewegungen und Gruppierungen? Was ist beispielsweise mit Protestbewegungen? Gibt es dazu Querbezüge oder Analogien zum den, was in Organisationen stattfindet? Diese Frage scheint auf den ersten Blick etwas weiter entfernt vom Kern der Arbeitskultur und damit auch nicht direkt verwandt mit GOOD WORK. Im Gespräch mit dem Protest Soziologen Dr. Simon Teune wird jedoch schnell klar, wie stark die Parallelen und zum Teil die Überschneidungen zwischen diesen Welten sind. Dr. Simon Teune forscht an der Freien Universität Berlin und ist Teil des eigens gegründeten Instituts für Protest- Bewegungsforschung. Gerade aktuell erleben wir im öffentlichen Raum ein enormes Maß an organisiertem Protest. Grund genua, diesem Phänomen aufzuspüren und eventuelle Regelhaftigkeiten besser zu verstehen. **Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK ** - Die Rolle von Protesten - Organisation von Protesten - Entscheidungsfindung in Protestbewegungen - Positionierung von Unternehmen zu politischen Protesten - Zukunft von Protestbewegungen - Querverbindung zwischen Organisationswelt und - Psychologische Motivstrukturen, sich an Protesten zu beteiligen - Die Rolle sozialer Medien im Kontext von Bewegungen und Protest Hört rein in dieses Gespräch, das jenseits der offensichtlichen Themen der Arbeitskultur und Organisationsentwicklung so viel spannende Einsichten bereit hält. Und vielleicht fällt euch dabei etwas auf, was uns an anderer Stelle hilfreich sein könnte: Echte VordenkerInnen erkennt man daran, dass sie sehr zurückhaltend sind, wenn es darum geht, sich jenseits ihres angestammten Fachgebiets auf Prognosen, Zuschreibungen und einfache Wahrheiten festlegen zu lassen. Viel Spass beim Reinhören. Interview: Jule Jankowski
In Deutschland gehen Millionen gegen den Rechtsruck auf die Straße, viele Menschen fordern ein Verbot der AfD. Doch ist ein Verbot das richtige Mittel, um die AfD kleinzubekommen? Es gibt Zweifel. Mit Dr. Steven Schäller und Johannes Lichdi will der Charity Podcast ein mögliches Verbotsverfahren aus politikwissenschaftlicher und rechtlicher Perspektive betrachten und alternative Lösungen vorstellen.Dr. Steven Schäller (TU Dresden) forscht u.a. zu Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, zu Protestbewegungen sowie zur Identitären Bewegung.Johannes Lichdi ist Stadtrat in Dresden und Rechtsanwalt und hat sich intensiv mit dem NPD-Verbotsverfahren beschäftigt und dazu publiziert.Literatur:Hendrik Cremer: Warum die AfD verboten werden könnte. Empfehlungen an Staat und Politik. https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/warum-die-afd-verboten-werden-koennteMeier, Leggewie, Lichdi: Das zweite Verbotsverfahren gegen die NPD. Analyse, Prozessreportage, Urteilskritik. Zeitschrift für Rechtspolitik, Beiheft 1. https://www.duncker-humblot.de/buch/das-zweite-verbotsverfahren-gegen-die-npd-9783428153039/?page_id=0&typ=bucVolltext für das NPD-Verbotsverfahren (BVerfGE 144, 20): https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv144020.htmlDas Thüringen-Projekt auf dem Verfassungsblog: https://verfassungsblog.de/thuringen-projekt/Besonderen Dank an Dr. Steven Schäller & Johannes Lichdi!Aus dem Publikum diskutierten u.a. mit: Beatrice Fischer, Liane Hoder, Michael Nattke, Markus Joos & Lutz HoffmannEine weitere Diskussion zum AfD-Verbot wird vom Kulturbüro Sachsen am 6.3.2024 in Dresden veranstaltet: „Demokratie in Gefahr!?“ – Für und Wider eines AfD-VerbotsverfahrensPodiumsgäste: Prof. Ph.D. Rebecca Pates, Dr. Hendrik Cremer, Stephan Anpalagan, Elisa Calzolari, Prof.em. Dr. Dr. h.c. Ulrich Battis Moderation: Michael NattkeCharity Podcast unterstützen:via Betterplace (einmalige Unterstützung)via Steady (fortlaufende Unterstützung)social links:blueskythreadsinstagramfacebook
Im Iran werden heute ein neues Parlament und der sogenannte Expertenrat gewählt. Die Wirtschaftslage ist schlecht und viele Menschen sind unzufrieden. Was ist also von dieser Wahl zu erwarten? Benjamin Weber berichtet darüber. Anschließend spricht unsere Moderatorin Stephanie Mannhardt mit Korrespondentin Karin Senz u.a. über einen Boykottaufruf und Protestbewegungen.
Ein Mitschnitt der digitalen Jour fixe Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) vom 14. Februar. In der heutigen Ausgabe des mosaik-Podcast setzen wir uns mit munizipalistischen Bewegungen auseinander. Sowohl in Barcelona als auch in Zagreb regierten in den vergangenen Jahren neue linke Akteurszusammenhänge, sogenannte munizipalistische Initiativen, die Stadt. Entstanden aus vielfachen und teils massiven Protestbewegungen haben sie sich als hybride Form zwischen Bewegung und Partei institutionalisiert. In ihrer Praxis sind munizipalistische Plattformen mit dem konfrontiert, was Marx die „Staatsmaschinerie“ nannte: ein Ensemble von Apparaten, die den Status quo der kapitalistischen Akkumulation schützen. Angesichts dieser Realität ist es für munizipalistische Bewegungen schwierig, das ursprüngliche Tempo bei der „Erstürmung der Rathäuser“ aufrechtzuerhalten, sobald sie das genuin institutionelle Terrain betreten haben. Mit Blick auf Barcelona En Comú (Barcelona Gemeinsam) und Zagreb Je NAŠ! (Zagreb gehört uns!) geht es um die Frage, welche Erfahrungen munizipalistische Akteur:innen machen, wenn sie die Staatsmaschinerie aus nächster Nähe inspizieren. Hierzu werden Spuren identifiziert, die sie in der Materialität des (lokalen) Staates hinterlassen: die Organisation von Partizipation als Konflikt, die Skandalisierung der Bedienung partikularer Interessen und die Auseinandersetzung mit den Geschlechtsverhältnissen innerhalb patriarchal strukturierter Apparate. Die beiden Beispiele verdeutlichen trotz des politischen Wandels die systemische Trägheit der hegemonial programmierten Staatsapparate und die Schwierigkeiten, neoliberale und maskulinistische Politik zu überwinden. Zu diesem Thema hören wir in der heutigen Folge einen Beitrag von Norma Tiedemann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel) und Martin Sarnow (Arbeitsgruppe Stadt- und Bevölkerungsgeographie an der Universität Kiel) mit dem Titel „Die neoliberale Staatsmaschinerie unterbrechen? Strategische Selektivitäten und munizipalistische Praxis in Zagreb und Barcelona“, den die beiden im Kontext der online jour-fix Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung präsentiert haben. Zu Beginn haben sich die beiden Redner:innen noch einmal kurz für ihre Zuhörer:innen vorgestellt.
Ein Mitschnitt der digitalen Jour fixe Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) vom 14. Februar. In der heutigen Ausgabe des mosaik-Podcast setzen wir uns mit munizipalistischen Bewegungen auseinander. Sowohl in Barcelona als auch in Zagreb regierten in den vergangenen Jahren neue linke Akteurszusammenhänge, sogenannte munizipalistische Initiativen, die Stadt. Entstanden aus vielfachen und teils massiven Protestbewegungen haben sie sich als hybride Form zwischen Bewegung und Partei institutionalisiert. In ihrer Praxis sind munizipalistische Plattformen mit dem konfrontiert, was Marx die „Staatsmaschinerie“ nannte: ein Ensemble von Apparaten, die den Status quo der kapitalistischen Akkumulation schützen. Angesichts dieser Realität ist es für munizipalistische Bewegungen schwierig, das ursprüngliche Tempo bei der „Erstürmung der Rathäuser“ aufrechtzuerhalten, sobald sie das genuin institutionelle Terrain betreten haben. Mit Blick auf Barcelona En Comú (Barcelona Gemeinsam) und Zagreb Je NAŠ! (Zagreb gehört uns!) geht es um die Frage, welche Erfahrungen munizipalistische Akteur:innen machen, wenn sie die Staatsmaschinerie aus nächster Nähe inspizieren. Hierzu werden Spuren identifiziert, die sie in der Materialität des (lokalen) Staates hinterlassen: die Organisation von Partizipation als Konflikt, die Skandalisierung der Bedienung partikularer Interessen und die Auseinandersetzung mit den Geschlechtsverhältnissen innerhalb patriarchal strukturierter Apparate. Die beiden Beispiele verdeutlichen trotz des politischen Wandels die systemische Trägheit der hegemonial programmierten Staatsapparate und die Schwierigkeiten, neoliberale und maskulinistische Politik zu überwinden. Zu diesem Thema hören wir in der heutigen Folge einen Beitrag von Norma Tiedemann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel) und Martin Sarnow (Arbeitsgruppe Stadt- und Bevölkerungsgeographie an der Universität Kiel) mit dem Titel „Die neoliberale Staatsmaschinerie unterbrechen? Strategische Selektivitäten und munizipalistische Praxis in Zagreb und Barcelona“, den die beiden im Kontext der online jour-fix Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung präsentiert haben. Zu Beginn haben sich die beiden Redner:innen noch einmal kurz für ihre Zuhörer:innen vorgestellt.
Mon, 30 Oct 2023 03:58:59 +0000 https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-business-class-edition/podcasts/zeit-redakteurin-yasmine-m-barek-ueber-protest 560d48eb2869407168f5ab0c87e55da5 Chelsea Spieker präsentiert das Pioneer Briefing Im Interview: Yasmine M'Barek ist Redakteurin bei Die Zeit Online im Ressort X und beschäftigt sich mit den Themen: Innenpolitik und Gesellschaft. In der aktuellen Folge von “Der 8. Tag” spricht sie mit The Pioneer Chefreporterin Alev Doğan über Protestbewegungen, was aus ihnen folgt und wie aus Protest Politik entsteht. Hier geht es zur aktuellen Ausgabe von “Der 8. Tag”. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier reist nach Tansania und stellt sich deutscher Kolonialgeschichte. Unsere Börsenreporterin Anne Schwedt berichtet über die bemerkenswerte Lohnerhöhung beim Autohersteller Stellantis. In Frankreichs entlegene Dörfer kommt der KINO-TRUCK, um die Einwohner am kulturellen Leben teilhaben zu lassen. Heute vor 85 Jahren: Orson Wells schockt die amerikanische Öffentlichkeit mit den Radio-Hörspiel “Krieg der Welten”! 2409 full Chelsea Spieker präsentiert das Pioneer Briefing no Gabor Steingart
Demonstrationszüge, Steinewerfer, Panzer, Straßenschlachten: Auch Fotos vom 17. Juni 1953 haben das deutsche Bildgedächtnis von Auf- und Widerstand geprägt. Tumulte auf den Straßen, Menschen vor Machtzentren, der öffentliche Raum im Ausnahmezustand – Massenproteste weltweit erzeugen heute ähnliche Bilder. Doch Protest regt sich nicht nur in öffentlichen Räumen, Revolten brechen nicht nur auf bekannten Plätzen aus: Der Volksaufstand in der DDR fand auch auf Dorfstraßen, in Belegschaftsräumen und auf Betriebsgeländen statt. Heute versammeln sich Menschen bei Netzdemos, entfachen Tweetstorms oder kämpfen als „Hacktivisten“ vom heimischen Computer aus für ihre Ziele. In unserer Veranstaltung fragen wir, welche Räume Menschen nutz(t)en, um gegen autoritäre Regime aufzubegehren und ihren politischen Willen kundzutun. Wie vernetzen und stärken sich Protestbewegungen gegenseitig?
Diese Themen „testen“ Hans-Ulrich Jörges und Christian Rach in dieser Woche: - Stichwahl in der Türkei: Warum haben so viele Türken in Deutschland ? - Bürger in Wut: Wieviel Anteil hat die Bundespolitik an neuen Protestbewegungen wie in Bremen? - Wahlschlappe der Grünen: Wird Vizekanzler Robert Habeck zur Belastung für die Ökopartei? Weitere Themen: - Henry Kissinger, Johannes Oerding, Mallorca, 160 Jahre SPD, Gesine Schwan Gäste: - Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Ehrenpräsident Bundesärztekammer - Peter Urban, ESC-Kommentator und Buchautor "On Air" Fragen und Anregungen unter: - kontakt@diewochentester.de - https://facebook.com/diewochentester - http://www.diewochentester.de - https://www.ksta.de - https://www.rnd.de Informationen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier: - https://wonderl.ink/@diewochentester
Das bekannteste Foto vom 17. Juni 1953 zeigt ein ungleiches Duell: zwei Männer, die Steine gegen einen Panzer werfen. Die Erinnerung an den Volksaufstand in der DDR ist immer auch die an seine gewaltsame Niederschlagung – zu der neben dem Einsatz sowjetischer Panzer auch die größte Verhaftungsaktion in der Geschichte des SED-Regimes gehörte. Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie autoritäre Regime in Vergangenheit und Gegenwart auf Widerstand reagier(t)en: von der Abschaltung des Internets, NGO-Verboten, Verhaftungen bis hin zu Hinrichtungen. Dabei diskutieren und schildern unsere Gäste auch aus eigener Perspektive, wie Gewalt und Repression auf Protestbewegungen wirken. Zugleich nimmt das Podium Demokratien in den Blick und erörtert, wie diese mit Protestaktionen und zivilem Ungehorsam umgehen und wie staatliche Instrumente wie Präventivhaft oder die Verhältnismäßigkeit von Polizeieinsätzen in demokratischen Gesellschaften diskutiert werden.
„Unser Schwert ist Liebe“ entstammt einer Liedzeile des iranischen Rappers Toomaj Salehi und wurde zum Sound der aktuellen Protestbewegungen im Iran. Das gleichnamige Buch von Gilda Sahebi, die im engen Austausch mit vielen Menschen im Iran steht, beleuchtet unterschiedliche Aspekte dieser Revolte. Neben Gilda Sahebi hat Lena Sindermann für diese Episode außerdem die deutsch-iranische Journalistin Susan Zare als Co-Moderatorin an ihrer Seite. Durch ihren persönlichen Bezug zum Iran ordnet Susan Zare die Geschehnisse noch mal durch ihre ganz persönliche Brille ein und teilt im Laufe des Gesprächs mit Lena und Gilda Sahebi auch viele persönliche Geschichten.Links und HintergründeSusan ZareGilda SahebiBuch: Unser Schwert ist Liebe – die feministische Revolte im IranDas Iran UpdatePolitisch Gefangene im IranBericht von Amnesty InternationalAnzeige: Diese Folge des Lila Podcasts wird präsentiert von Amorelie – dem Online-Shop für hochwertige Lovetoys zu fairen preisen. Mit dem Code “Lila20” bekommt ihr 20 % Rabatt auf alle (nicht-reduzierten) Artikel. Gleich einlösen auf Amorelie.de!Folgt und unterstützt uns!Wir sind auf InstagramWir sind auf twitterWir sind auf MastodonDen Lila Podcast unterstützen – jeder Cent macht uns unabhängiger!Im Lila-Podcast-Shop stöbern Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im Jahr 1968 kulminierten Protestbewegungen weltweit. Die erste Nachkriegsgeneration war erwachsen und hinterfragte in Ost wie West die politischen und gesellschaftlichen Maßstäbe der Älteren. Die jeweiligen Reformbestrebungen standen unter den Vorzeichen des Kalten Krieges und der Blockkonfrontation. Im Osten war mit dem Prager Frühling die große Erwartung verbunden, einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zu schaffen. Die gewaltsame Niederschlagung des Aufstandes durch Truppen des Warschauer Paktes bewirkte über die Grenzen der ČSSR eine Desillusionierung, aber auch Politisierung der 68er-Generation.
Im heutigen Kontrafunk aktuell spricht Benjamin Gollme mit dem Soziologen Professor Rainer Paris über neue Protestbewegungen und ihre Vergänglichkeit. Der Präsident des Vereins Schutzinitiative e.V. Jérôme Schwyzer wendet sich gegen Frühsexualisierung unserer Kinder. Mit dem Psychologen und Professor Harald Walach thematisieren wir psychische Folgen der Impfkampagne und die Medienschau dreht sich um Robert Habeck und Waffenlieferungen in die Ukraine.
Am Wochenende gingen in China Tausende auf die Strasse, um gegen die Null-Covid-Politik der Regierung zu protestieren. Dabei waren auch Rufe nach einem Rücktritt von Staats- und Parteichef Xi Jinping zu hören. China sieht sich mit einer der grössten Protestbewegungen seit Jahrzehnten konfrontiert. In vielen Städten gingen übers Wochenende Menschen auf die Strassen, um gegen die Null-Covid-Strategie zu protestieren. Sogar Rücktrittsforderungen an Staatschef Xi Jinping sind kein Tabu mehr. Wie ist das einzuordnen? Fragen an China-Experte Ralph Weber von der Universität Basel. Weitere Themen: - Martin Candinas ist neu der höchste Schweizer - Zögerliche Erfolge bei Pestizid-Reduktion - Fentanyl-Krise: Die unschöne Seite von San Francisco - Happy End nach spektakulärem Kunstraub - Tagesgespräch: Rolle der Kantone beim Energiesparen und Zubauen
Seit Monaten blockieren Aktivisten der Gruppe Letzte Generation immer wieder Straßen und Autobahnen, attackieren Kunstwerke und kleben sich in Museen fest. Die einen sprechen von Notwehr, die anderen sehen in den Klimademonstranten nur eine Truppe von Flegeln, die ins Gefängnis gehört. Politiker von CDU und CSU haben sogar noch erhebliche Strafverschärfungen gefordert. In "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, fragen Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing: Was ist Protest, was ist Widerstand und was ist ziviler Ungehorsam? Was ist moralisch legitim, was ist juristisch gedeckt – und was funktioniert? Und wann kippt eine legitime Protestbewegung ins Radikale, das sich nicht mehr legitimieren lässt? Zu Gast in "Das Politikteil" ist ein Mann, der sich mit Radikalismen auskennt, aber auch damit, wie man sie überwindet: Ralf Fücks, ehemaliges Mitglied des Kommunistischen Bundes Westdeutschland, später Vorsitzender der Grünen, heute leitet er den Thinktank Liberale Moderne. Er war auf vielen Demos dabei, saß sogar einmal drei Monate wegen einer Protestaktion im Gefängnis. Heute sagt er: "Es gibt eine strukturelle Versuchung aller Protestbewegungen, jedes Mittel für recht zu halten." Im Podcast diskutieren wir, wie sich der Protest heute von den Protesten gegen Atommülltransporte oder die Nato-Nachrüstung unterscheidet, welche Rolle das Existenzialistische der Bedrohungsszenarien spielt und die Autosuggestion, die von "Untergangsmetaphern" ausgeht. Fücks ist sich ganz sicher: "Die Welt wird nicht untergehen." Für einen Gastauftritt mit dabei ist auch ZEIT-Redakteurin Laura Cwiertnia, die sich seit Jahren mit Protest beschäftigt, auch mit radikalem Protest, und erklärt, wer die Aktivistinnen und Aktivisten der Letzten Generation sind. Und wo deren Grenzen der Militanz verlaufen. Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche eine Stunde lang über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Als Hosts moderieren Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing im Wechsel mit Ileana Grabitz und Peter Dausend.
Durch Ukrainekrieg und Energiekrise erwartet Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) schwierige Verhandlungen auf dem Klimagipfel in Ägypten. Der Druck durch Protestbewegungen und Kritik aus der Wissenschaft seien wichtige Antreiber für den Klimaschutz, betont sie.Steffi Lemke im Gespräch mit Philipp Maywww.deutschlandfunk.de, InterviewsDirekter Link zur Audiodatei
Nachdem bislang vor allem Studierende und Schülerinnen und Schüler im Iran die Proteste angetrieben haben, gibt es jetzt Anzeichen, dass sich die Proteste ausweiten. Wie vor der Revolution von 1979 schließen sich offenbar Teile der Arbeiterklasse den Protesten an. Haben die Proteste eine neue Dimension erreicht? Und was unterscheidet sie von den letzten Protestbewegungen in dem Land? Diese Fragen klärt Jannis Carmesin mit dem Filmemacher Ali Samadi, der bereits in der Vergangenheit Proteste im Iran begleitet hat. Die stark steigenden Preise und die schlechte Konjunktur lassen die Zahl der Firmenpleiten in die Höhe schnellen. Besonders groß ist Angst im Osten Deutschlands. August Modersohn ist Redakteur im Leipziger Büro der ZEIT und erklärt im Podcast, warum ostdeutsche Unternehmen besonders anfällig für die hohen Energiekosten sind. Und sonst so? Das vegetarische Krokodil Babiya ist tot. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Marc Fehrmann und Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Iran: Proteste gegen das Regime (https://www.zeit.de/thema/iran) Jîna Mahsa Amini: Iran geht verstärkt gegen Demonstranten in Kurdengebieten vor (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-10/iran-j-na-mahsa-amini-demonstranten-kurdengebiete) Proteste gegen das Regime: Berichte über Streiks in iranischer Ölindustrie (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-10/iran-frankreich-geiselnahme-catherine-colonna-freilassung-staatsbuerger) Energiekrise: Zahl der Firmeninsolvenzen im September um ein Drittel gestiegen (https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2022-10/energiekrise-insolvenzen-iwh-berechnung) Insolvenz durch Energiekrise: Für Zombie-Firmen wird es eng (https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-09/insolvenz-energiekrise-unternehmen-rezession-gaspreisbremse) Energiekrise in Ostdeutschland: Wohlstand in Scherben (https://www.zeit.de/2022/41/ostdeutschland-wirtschaft-energiekrise) Und sonst so? Das vegetarische Krokodil Babiya ist tot (https://www.newindianexpress.com/states/kerala/2022/oct/10/mysterious-crocodile-babiyano-more-devotees-flow-to-ananthapura-temple-in-kerala-2506632.html)
Florian Werner sagt: Der Regierungssitz mag sich noch in Berlin befinden. Wir leben schon längst in der Stuttgarter Republik. Denn hier treffen Wutbürger und ökologische Transformation, Querdenker und Willkommenskultur aufeinander.
Derzeit bekommen viele Bürger Post zum „Zensus 2022“. In den 1980er Jahren kamen die Volkszähler noch nach Hause – und wurden dort nicht gerade freundlich empfangen. Es entstanden Boykott- und Protestbewegungen.
Holger ist mit seinen ältesten Söhnen in Thailand. Ein nachdenkliches Gespräch über fremde Kulturen, Demokratie und der Blick der Jugend auf die Protestbewegungen in Südostasiens.
Das Bild von Osteuropa ist viel zu ungenau und undifferenziert – auch in Osteuropa selbst, sagt Mischa Gabowitsch. Der Historiker und Soziologe vom Einstein Forum in Potsdam beschäftigt sich insbesondere mit Gedenkkultur und Protestbewegungen. Moderation: Julia Schöning Von WDR 5.
In der 6. Episode vom Nifty NFT Podcast reden Tom und Bene über aktuelle NFT Projekte, Hacks und aktuelle Ereignisse, die Web3 und den Kryptobereich nachhaltig prägen. Die heutige Episode steht im Zeichen vom OpenSea Scam vom Jänner 2022, der Enthüllung des Ethereum DAO Hacks und lokalen und regionalen Unterschieden in der rechtlichen Behandlung von Krypto. Weitere Themen: Crypto Cities und Initiativen, die Reaktion der kanadischen Regierung auf Protestbewegungen. Wir freuen uns auf euer Feedback! 00:00 Intro: Themenüberblick (Ukraine, Politik, Cryptohacks: Bitfinex, The DAO & Kanada) 05:15 Tom's NFT Projekt der Woche: Not Your Bro 11:36 OpenSea Hack & Security Tips für die eigenen NFTs 20:20 Ethereum "The DAO" Hacker enthüllt - Kontroverse um Ethereum und Diskussion um Dezentralisierung - Rechtliche Lage zu Ethereum in Hacks 33:10 Kanada - Bürgerrechtsverletzung um Trucker/LKW Fahrer 43:27 Over & Underrated: Bitcoin/Crypto City Initativen: Lugano, Portugal, Miami, El Salvador, Schweiz 52:28 Outro - Kommentieren, liken und abonnieren! Ressourcen: ** Tweet Storm zum OpenSea Scam ** https://twitter.com/isotile/status/1495234649970421760?s=20&t=g-cez0BMsUcodJVS0C9AJg ** Ethereum "The DAO" Hacker enthüllt ** https://www.forbes.com/sites/laurashin/2022/02/22/exclusive-austrian-programmer-and-ex-crypto-ceo-likely-stole-11-billion-of-ether/ ** Geschichte zum The Dao Hack ** https://www.gemini.com/cryptopedia/the-dao-hack-makerdao ** Julian Hosp - Ex-Business Partner vom potenziellen Ethereum DAO Hacker ** https://julianhosp.com/tenx-co-founder-toby-hoenisch-hacked-the-dao/ ** Not Your Bro NFTs ** https://notyourbro.co/ ** CryptoCobie: Incentivestrukturen in Crypto ** https://cobie.substack.com/p/incentives-structures ** Twitter account von GmoneyNFT ** https://twitter.com/gmoneyNFT ** Truckerblockaden der Handelswege zwischen USA/Kanada ** https://www.theringer.com/2022/2/15/22934229/what-american-media-is-getting-wrong-about-canadas-big-protests https://www.derstandard.at/story/2000133366863/berichte-kanadaerwaegt-wegen-trucker-protesten-einen-notstand-auszurufen?ref=NiftyNFTPodcast ** Bank und Cryptokonten der Trucker/Unterstützer eingefroren ** https://blockworks.co/government-crypto-powers-in-spotlight-after-canadian-trucker-protest-is-disbanded/ ** Crypto Cities - Interview mit Balaji Srinivasan ** https://www.youtube.com/watch?v=qRao8xS_nyM ** Puerto Rico - Crypto Steuerparadis** https://decrypt.co/92437/puerto-rico-crypto-tax
Das neuartige Coronavirus verbreitet sich auf der Welt und in Deutschland. In der vierten Folge von „Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen?“ inszeniert sich Ken Jebsen als der Batman-Bösewicht Joker und ruft reichweitenstark zu Protestbewegungen gegen die Corona-Maßnahmen auf. Performance und Protest bis zur Eskalation – fast unbemerkt verlässt er währenddessen die Bühne. Unter bpb.de/cuibono findet ihr zu jeder Episode passende Publikationen mit Hintergrundwissen und weiterführende Infos beispielsweise zum Thema Corona.