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"Um die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie stehen, muss man lieben, was sie lieben, und dann werden sie lieben, wen man liebt." (Schwester Bernadette Mota)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Während Judentum, Christentum und Islam von einem Schöpfergott erzählen, beginnt die nordische Mythologie mit einer gewaltigen Ur-Leere zwischen Eis und Feuer. Aus diesem Spannungsfeld entstehen Riesen, Götter und schließlich die Welt der Menschen. Was erzählen diese Mythen über den Ursprung der Welt? Wie unterscheiden sie sich von anderen Schöpfungs-Vorstellungen? Und warum sind die Helden des Nordens, Thor, Odin, Loki heute in der Popkultur so beliebt?
Die Themen: Schwärzer als schwarz; Helene Fischer in Dresden; Wagner-Urenkelin entschuldigt sich bei Michel Friedman; Felix Nmecha und das Christentum; Krise der Konservativen; „Die Nullerjahre“ von Jens Balzer; Die Scorpions und Niedersachsen. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Hören Sie einen Vortrag des Rechtsanwalts und Beraters Richard Schütze mit dem Titel „Christentum, Liberalismus, Konservatismus – was verbindet, was trennt?“. Ausgehend von den Grundfragen Immanuel Kants beschreibt Schütze die drei Naturen des Menschen als Individuum, Sozialwesen und Transzendierter – mit besonderem Blick auf verschiedene Freiheitsvorstellungen. Der Vortrag wurde am 11. Juni 2026 in den Räumlichkeiten der Hayek-Gesellschaft in Berlin gehalten.
Ja wie eigentlich? Bzw. Wie hält Frau es mit der Religion? Das fragen wir uns in der aktuellen Popcorn Culture Folge zu der Dokumentation Girls & Gods von Arash T. Riahi und Verena Soltiz. Denn besonders die drei grossen monotheistischen Religionen, Islam, Judentum und Christentum sind aus feministischer Sicht nicht immer besonders frauenfreundlich. Lässt sich Glaube und Feminismus dann überhaupt gut miteinander vereinbaren? Im Film begleiten wir die Drehbuchautorin Inna Shevchenko, Femen Aktivistin und bekennende Atheistin auf dem Weg durch Europa und Amerika. Sie interviewt Frauen zu ihrem Glauben. Solche, die sich von ihren Glaubensgemeinschaften gelöst und distanziert haben. Und solche, die sich als Frau und für Frauen in ihrem Gemeinschaften einsetzen. Jay und Janna sprechen über Gottesbilder und Sexismus in kirchlichen Kontexten und die Frage: Was hält uns in unserer Gemeinschaft?
"Im Spiel sind wir Gegner, aber nach dem Spiel sind wir alle Christen, wir sind alle Brüder, und wir haben ein kleine Gebet gesprochen, weil wir glauben." (Felix Nmecha)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Kann Künstliche Intelligenz eines Tages ein echtes Bewusstsein entwickeln – oder bleibt sie trotz aller Fortschritte ein leistungsfähiges Werkzeug? In dieser Folge spricht Prof. Dr. Matthias Clausen über die Unterschiede zwischen menschlichem Denken und maschineller Informationsverarbeitung. Gemeinsam beleuchten wir philosophische, wissenschaftliche und ethische Fragen rund um Bewusstsein, Intelligenz und die Grenzen moderner KI.
In dieser Folge sprechen wir ganz offen über Haare und warum sie in unseren Religionen, Kulturen und Lebensgeschichten so viel mehr bedeuten als bloße Äußerlichkeit. Wir erkunden die Vielfalt religiöser Haartraditionen bis hin zur besonderen Rasur von Kopf und - bei Männern natürlich - auch vom Bart. Ob mit Kopftuch, wilden Locken oder ohne alles – diese Folge lädt Dich ein, die eigene Perspektive einmal zu überdenken. Wir tauchen dazu auch ein in unsere heiligen Schriften: Was steht in Judentum, Christentum und Islam zur Pflege und Aufmachung von Haaren zu lesen? Was sind unabhängig davon unsere ganz eigenen Vorlieben als junge Frauen? Volles, langes Haar verbinden Menschen mit "Frausein", Schönheit oder manche auch mit Reinheit. Hört rein und erfahrt Lustiges, Lehrreiches und Haarsträubendes!
Jean Ziegler ist tot – streitbar, widersprüchlich, prophetisch. Für uns ist sein Tod Anlass zu fragen: Wie politisch ist christlicher Glaube, wenn er das Evangelium ernst nimmt? In dieser Folge sprechen Stephan und Manuel über Jean Ziegler: den Globalisierungskritiker, UNO-Sonderberichterstatter, Marxisten – und gläubigen Christen. Ziegler sah in der Bergpredigt den revolutionärsten Text der Menschheitsgeschichte und sagte: «Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.» Was bedeutet ein solcher Satz theologisch? Wann wird Glaube zur politischen Kraft? Und wo kippt prophetischer Furor in Vereinfachung, Selbstgerechtigkeit oder problematische Nähe zu Macht? Ausgehend von Ziegler diskutieren wir auch das unterschiedliche Glaubensverständnis von Jean Ziegler und Christoph Blocher. Beide berufen sich auf christliche Überzeugungen, ziehen daraus aber sehr unterschiedliche politische Konsequenzen. Was sagt das über das Verhältnis von Evangelium und Politik aus? Gibt es eine spezifisch christliche Sicht auf Gerechtigkeit, Freiheit und Verantwortung – oder lässt sich der Glaube grundsätzlich in verschiedene politische Richtungen übersetzen? Eine Folge über Hunger, Gerechtigkeit, Jesus als Stachel im Fleisch der Welt – und die Frage, wie Christentum unpolitisch politisch sein kann.
"Großeltern spielen im Leben der Familie eine sehr wichtige Rolle. Oft sind sie es, die sich um ihre Enkelkinder kümmern, während die Eltern arbeiten gehen." (Leo XIV.)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Der Heilige Liudger gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der frühen Kirchengeschichte Nordwestdeutschlands. Als Missionar, Gelehrter und später erster Bischof von Münster spielte er eine zentrale Rolle bei der Christianisierung der Sachsen und beim Aufbau kirchlicher Strukturen im frühen Mittelalter. Moritz und Michi verfolgen seinen Lebensweg von seiner Ausbildung in Utrecht und York über seine Missionsreisen bis hin zur Gründung des Bistums Münster. Dabei geht es auch um die Herrschaft Karls des Großen, die Sachsenkriege und die Frage, wie eng Mission und Politik in dieser Zeit miteinander verbunden waren. Eine Folge über Glauben, Bildung und die Entstehung einer Region, deren Geschichte bis heute von Liudger geprägt wird.
Der Heilige Liudger gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der frühen Kirchengeschichte Nordwestdeutschlands. Als Missionar, Gelehrter und später erster Bischof von Münster spielte er eine zentrale Rolle bei der Christianisierung der Sachsen und beim Aufbau kirchlicher Strukturen im frühen Mittelalter. Moritz und Michi verfolgen seinen Lebensweg von seiner Ausbildung in Utrecht und York über seine Missionsreisen bis hin zur Gründung des Bistums Münster. Dabei geht es auch um die Herrschaft Karls des Großen, die Sachsenkriege und die Frage, wie eng Mission und Politik in dieser Zeit miteinander verbunden waren. Eine Folge über Glauben, Bildung und die Entstehung einer Region, deren Geschichte bis heute von Liudger geprägt wird.
Heute wird's feministisch! Jeden 14. Juni ist feministischer Streik und Eve, und Dani sprechen heute darüber. Braucht es diesen Aktionstag überhaupt noch oder haben wir Gleichstellung schon erreicht? Und was bedeutet Feminismus für die männlich Gelesenen unter uns? Hier noch einige Links zu den Dingen, die in der Folge erwähnt worden sind: Feministischer Streik: www.14juni.ch How To Be A Feminist, Marta Breen: https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/A1056571021
Worthaus Pop-Up – Freiburg: 17. Juli 2025 von Prof. Dr. Thomas Söding.
Die vermutlich schwierigste Spielart der Liebe ist die Feindesliebe. Christen halten Feindesliebe für speziell christlich. Aber grundsätzlich ist Feindesliebe auch in anderen Religionen zu finden.
Im 2. Jahrhundert nach Christus gab es eine radikale Veränderung im Christentum. Der Charismatiker Montanus führte die erste evangelikale Bewegung der frühen Kirche an. Daraus entstand der Montanismus, der von der Frühen Kirche als Ketzerei gebrandmarkt wurde, legte den Schwerpunkt auf ekstatische Prophezeiungen, strenge Moralvorstellungen und die bevorstehende Wiederkunft Christi.In diesem Video sprechen Niklas Walder und Michael Zachwey mit Prof. tit. Dr. Gregor Emmenegger über die Ursprünge des Montanismus, seine Lehren, Schlüsselfiguren sowie die Gründe, warum die Mainstream-Kirche ihn letztendlich ablehnte.
"Brot des Wortes und Brot der Eucharistie (...) sein Fehlen sollte in uns ein Unwohlsein hervorrufen" (Papst Leo XIV.)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
In Folge 43 von Behind the Story begrüßt Wolfgang die Online-Marketing- und SEO-Expertin Pouneh Pourabedin zu ihrer ganz persönlichen Heldenreise. Aufgewachsen in einer privilegierten, offenen Familie im Nordiran am Kaspischen Meer, änderte sich Pounehs Leben durch die bewusste Konvertierung zum Christentum radikal. Es folgte die politische Verfolgung durch das Mullah-Regime und die überstürzte Flucht nach Deutschland im Jahr 2001. Pouneh nimmt uns mit auf den emotionalen Weg von den anfänglichen Hürden der Abschiebedrohung und der fremden Sprache bis hin zu ihrer erfolgreichen Integration und ihrer heutigen Rolle als leidenschaftliche SEO-Expertin bei der TVT Group. Eine inspirierende Folge über Mut, Zielstrebigkeit, die transformative Kraft von Musik und das unerschütterliche Lebensmotto: „Tu, was dir gefällt, und tanze, als ob niemand zuschaut.“
Zu Beginn der Folge am Mittwoch beim "Blick in die Bibel" erzählt Prof. Dr. Christoph Ohly von seiner Arbeit als Domkapitular am Kölner Dom. Neben Gottesdiensten, Beichtehören und anderen seelsorglichen Aufgaben gehört auch die Verantwortung für die Verwaltung und den Erhalt des Doms dazu. Besonders bewegt ihn die einzigartige Atmosphäre des Doms: Die gewaltige Höhe und Weite des Raumes erinnerten daran, dass Gottes Wirklichkeit größer ist als alles, was Menschen begreifen können.Im Blick auf das Tagesevangelium erklärt Prof. Ohly, dass das Christentum weder eine Gesetzesreligion noch eine Buchreligion sei. Sondern im Zentrum stehe ein Person, nämlich Jesus Christus. Christsein bedeute vor allem die Begegnung mit Jesus Christus. Das zentrale Gebot sei die Liebe; zu Gott und zu den Mitmenschen. Deshalb gehe es nicht um blinden Gehorsam, sondern darum, auf Jesu Wort zu hören und es im Alltag konkret werden zu lassen; auch dort, wo Vergebung, Geduld oder Mitgefühl schwerfallen. Was es heißen kann, im Himmelreich "groß" zu sein, macht Ohly am Beispiel Marias deutlich: Wer offen für Gott lebt, wächst über sich hinaus. Warum selbst die kleinsten Dinge dabei eine große Rolle spielen, erfährt man in dieser hörenswerten Podcastfolge.Aus dem Matthäusevangelium: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. (Mt 5,17-19)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Wie in vielen anderen Ländern gewinnen auch in Deutschland rechtsextreme und autoritäre Kräfte an Einfluss. In Umfragen ist die AfD die stärkste politische Partei. Hilflos beobachten wir, wie eine gemeinsame Wirklichkeitsebene zerfällt, in unterschiedliche Blasen und Medienräume, die Zuspitzungen belohnen, anstatt Lösungsansätze zu fördern. Es gibt eine Vielzahl von Krisen, die unsere Sicherheit und unseren Wohlstand bedrohen. Bei vielen wächst die Angst vor Armut und Ausgeschlossensein, was irrationale Feindbilder und den Wunsch nach einfachen Lösungen befördert. Klare politische Antworten fehlen ebenso wie eine durchdachte Prävention. Wenn demokratische Perspektiven viele Menschen nicht mehr überzeugen, was hilft dann gegen das Erstarken des Rechtsextremismus? Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit den Politikwissenschaftlern Hajo Funke und Wolfgang Merkel, mit Karolin Schwarz, Expertin für Rechtsterrorismus und Desinformation im Internet, dem Autor Hasnain Kazim, der sich für den interkulturellen Dialog stark macht und mit Lea Lochau von der Amadeu Antonio Stiftung, die den Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention koordiniert. Podcast-Tipp: ARD Radiofeature Heilige Krieger - Christfluencer und die Neue Rechte Das ARD Radiofeature zeigt wie Religion auf Social Media funktioniert, wie neurechte Aktivisten das Christentum als Bollwerk gegen Liberalismus, Feminismus und Vielfalt beanspruchen und die Kirchen versuchen ihre Definition universaler christlicher Werte in einer Welt im Wandel zu verteidigen. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:8b35b1523073b67d/
In der Öffentlichkeit wird das Christentum immer mehr zurückgedrängt. Die Kirche, die früher mitten im Leben stand, ist an den Rand gedrängt. Das ist allerdings kein Grund zur Resignation, zum Rückzug also. Auch in der Geschichte hat die christliche Gemeinschaft in der Regel als Minderheit gelebt und war trotzdem wirkungsvoll – in der entschlossenen Nachfolge von Jesus, wie Salz und Licht.Maike Sachs ist als Studienleiterin am Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen tätig. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Missionstheologie und Praktische Theologie.
Was bedeutet eigentlich christlich? Darf mein Weg mit Gott anders aussehen – und trotzdem christlich sein? Diese Frage begleitet mich seit vielen Jahren. Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr habe ich das Gefühl, dass unter all den theologischen Fragen eigentlich die tiefe Frage liegt: Darf ich dem vertrauen, was ich da in mir spüre? Darf ich glauben, dass ich wirklich gehalten bin? Wirklich geliebt? Wirklich angenommen? In dieser Folge teile ich sehr persönlich, warum ich mich für eine weite christliche Spiritualität einsetze, warum Mystik für mich zutiefst christlich ist und warum ich glaube, dass die Botschaft Jesu Menschen nicht ausschließt, sondern erinnert: Du bist gemeint. ✨ Nach dieser Folge vertraust du deiner eigenen Gotteserfahrung vielleicht ein kleines Stück mehr - das ist mein Gebet für alle, die sich diese Folge anhören. ✨ Schreib so gern in die Kommentare: "Welcher Gedanke aus dieser Folge klingt in dir nach?"
Mit Bischof Gerald Mamman Musa, Bischof von Katsina, Nigeria Nigeria ist vielerorts geprägt von Gewalt, Armut und religiösen Konflikten. Aber auch von einer jungen und dynamischen katholischen Kirche. Darunter ein Bischof der Brücken bauen will - Bischof Gerald Mamman Musa aus dem muslimisch geprägten Norden Nigerias. Sein eigener Vater konvertierte vom Islam zum Christentum. Mit Bischof Musa sprechen wir über seinen Einsatz zur Verständigung zwischen den Religionen in Nigeria in dieser Sendung.
Die meisten Kirchen halten «christlichen Nationalismus» für paradox. Er entstelle und gefährde das Christentum, warnt etwa Washingtons Bischöfin Mariann Budde. Anti-demokratische Bewegungen geben vor, «christliche Werte» zu schützen, auch in Europa. - EVP-Nationalrat Marc Jost ist alarmiert. Die USA feiern gerade ihr 250-jähriges Bestehen. Vielen dort gilt ihr Land als «God's own country». Das war lange nicht nationalistisch, sondern patriotisch gemeint. Die USA stehen seit 250 Jahren für «Religionsfreiheit für alle». – Das scheint sich unter der Trump-Administration zu wandeln. Verteidigungsminister Pete Hegseth spricht von der Wiedergeburt einer rein «christian nation». Und Aussenminister Marco Rubio sagt, die Seele der US-Nation sei schon immer christlich gewesen. Diese Haltung ist zwar Minderheitenmeinung in der US-Bevölkerung. Aber sie macht Sorgen. Auch in Europa - in Russland, Polen oder Ungarn unter Viktor Orbán - zeigten sich die demokratiefeindlichen Tendenzen von sogenannt christlichem Nationalismus. Davor warnt der christliche Schweizer Politiker und EVP-Nationalrat Marc Jost. Im sogenannt «christlichen Nationalismus» würden christliche Werte missbraucht, um eine unmenschliche Machtpolitik zu legitimieren. Echte christliche Ethik etwa würde niemals die Ausgrenzung von Menschen oder Gewalt gegen Geflüchtete stützen. Die Regierenden in den USA oder Russland berufen sich in ihrer Kriegspolitik auf Gott und die Bibel. Wie kann das sein? Und wie gefährlich ist sogenannt «christlicher Nationalismus» für die Welt? Das fragen wir EVP-Nationalrat Marc Jost in dieser Ausgabe von Perspektiven. Autorin: Judith Wipfler
Manche Ereignisse lassen sich einordnen und bleiben doch unheimlich. In dieser Folge sprechen Manuel und Stephan über Gewalt, Schuld und die Grenzen dessen, was sich erklären lässt. Nach dem Messerangriff von Winterthur begann sofort die Suche nach Erklärungen. War der Täter psychisch krank? Islamist? Haben die Behörden versagt? Solche Fragen stellen sich nicht nur in diesem Fall. Auch nach Hanau, Würzburg oder dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz versuchten Politik, Medien und Öffentlichkeit, Gewalt zu verstehen, einzuordnen und ihre Ursachen zu benennen. In dieser Folge fragen wir, was vom Bösen bleibt, wenn wir aufgehört haben, vom Bösen zu sprechen. Moderne Gesellschaften erklären Gewalt psychologisch, politisch oder sicherheitstechnisch. Das ist ein Fortschritt. Aber entsteht dadurch nicht auch die Erwartung, dass alles Verstehbare letztlich beherrschbar und jede Gewalttat vermeidbar sein müsste? Und was geschieht mit unserem Weltbild, wenn diese Erwartung enttäuscht wird? Im zweiten Teil des Gesprächs wenden wir den Blick auf das Christentum. Gibt es dort Ressourcen, die helfen können, mit Unsicherheit, Verletzlichkeit und menschlicher Gewalt umzugehen? Dabei bleiben wir an einem Satz Jesu hängen: «Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit.» Vielleicht steckt darin eine überraschend aktuelle Einsicht: dass Freiheit ohne eine starke Idee von Gerechtigkeit kaum bestehen kann. Im Stossgebet beklagt sich Manuel über die olfaktorischen Begleiterscheinungen des nahenden Sommers in Bus und Bahn. Und im Halleluja erzählt Stephan von einer Radtour durch eine Welt, die wieder duftet, blüht und in voller Schönheit explodiert. Eine Folge über das Böse nach dem Ende des Teufels, die Grenzen unserer Erklärungen und die Frage, was eine gerechte Gesellschaft zusammenhält.
Mit dieser Folge beginnt eine neue Zusammenarbeit zwischen dem Podcast „Begründet Glauben“ des Instituts für Glaube und Wissenschaft (IGUW) und dem Podcast „Glaube ist frag-würdig“. Zum Auftakt sprechen wir über unsere persönlichen Lieblingsargumente für den christlichen Glauben: Welche Gedanken, Beobachtungen oder Überlegungen haben uns besonders geprägt? Welche Argumente finden wir überzeugend – und warum? **Glaube ist frag-würdig:**
Gofi ist gerade aus Griechenland zurückgekehrt, wo er mit einer Gruppe eine intensive Woche lang auf den Spuren des Apostels Paulus unterwegs war. Diese Reise und Gofis Erlebnisse und Eindrücke davon, nehmen die drei Hossa Talker zum Anlass, um intensiv über diese faszinierende und kontroverse Figur nachzudenken: Shaul von Tarsos war radikal. Was er anpackte, das erledigte er zu 150%. Und dabei konnte er rücksichtslos sein - gegen sich selbst und auch andere. Aufgewachsen als Bürger zweier Kulturen, der hellenistischen und der jüdischen, fließend zweisprachig (Griechisch und Aramäisch), war er in einer multikulturellen, multireligiösen und globalisierten Welt zu Hause. Als Handwerker, jüdischer Theologe und Mystiker. Mit einem großen Ziel: Er wollte die Welt mit seiner Botschaft erobern. Unter seinem Künstlernamen Paulus (der Kleine) ging er diese große Aufgabe an. Wo er auftauchte, spaltete er die Geister. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Während die einen ihn verehren und ihm unendlich dankbar dafür sind, den christlichen Glauben nach Europa gebracht zu haben, sind andere frustriert und haben unter manchen seiner Lehren und Aussagen und deren Wirkungsgeschichte so sehr gelitten, dass sie sich mitunter wünschen, Paulus und seine Briefe aus der Bibel entfernen zu können. Wäre das Christentum ohne Paulus vielleicht schöner oder zumindest problemärmer? Ein Talk, der den Versuch unternimmt, dem Menschen hinter den Bibelversen ein kleines Stück näher zu kommen und seine Welt mit seinen Augen zu sehen. Noch ein Hinweis in eigener Sache: Natürlich wird HOSSA TALK immer kostenlos bleiben! Allerdings macht Deine Spende es uns leichter möglich, den Podcast zu produzieren und trotzdem unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Das kann ein einmaliger Betrag sein, aber auch ein kleiner regelmäßiger Betrag. Egal wie Du Dich entscheidest: Wir sind für jede Hilfe sehr, sehr dankbar! Informationen dazu findest Du hier: https://hossa-talk.de/spenden/
Eve, Kusi und Dani sprechen über den Film „Gotteskinder“ von Frauke Loders. In diesem Film werden die Geschwister Hanna und Timo begleitet, die in einer typisch frommen, evangelikalen Familie aufwachsen, und es wird gezeigt, wie diese teils toxischen Systeme sie prägen. Diese Folge ist eine Aufzeichnung eines Live-Podcasts vom 18. April 2026 in Thun.
In seiner jüngsten NZZ-Kolumne beleuchtet Giuseppe Gracia das gestörte Verhältnis von Westeuropa zur Religion: In der Schweiz oder in Deutschland gehe das politisch-mediale Establishment zum Beispiel bei religiöser Gewalt mit dem Christentum ganz anders um als mit dem Islam. Da wird das Christentum für die Hexenverfolgung verantwortlich gemacht, für die Kreuzzüge und den westlichen Imperialismus der letzten Jahrhunderte. Gleichzeitig werden Gewalt und Totalitarismus seitens der Muslime von der islamischen Religion getrennt – durch die politisch gewollte Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus. Und Witze würden nur über Jesus gemacht.Autor und «Schweizer Monat»-Verleger Giuseppe Gracia zeigt im Livenet-Talk diese verzerrte Wahrnehmung auf. Im Gespräch mit Florian Wüthrich geht es im Weiteren um Zeitgeist, Freiheit und Hoffnung.Schweizer Monat:https://schweizermonat.ch/Livenet-Artikel (zuerst erschienen bei NZZ Feuilleton):https://www.livenet.ch/gesellschaft_und_ethik/82158_westeuropa_hat_ein_gestoertes_verhaeltnis_zur_religionBuch «Wenn Israel fällt, fällt auch der Westen»: https://www.fontis-shop.ch/products/wenn-israel-fallt-fallt-auch-der-westenDir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
"Alles, was er von sich gibt, wirkt sehr durchdacht und schlüssig." (Kirchenhistoriker Jörg Ernesti)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Was kann uns einer der wohl einflussreichsten deutschen Philosophen der Gegenwart heute noch lehren? In dieser Folge spricht Dr. Alexander Fink über vier Prinzipien, die er bei Jürgen Habermas schätzen gelernt hat — und warum sie gerade in einer polarisierten Zeit überraschend relevant sind.
Social-Media-Plattformen sind vielfach zu unangenehmen Orten geworden - wir möchten dem entgegenwirken. Deswegen buchstabieren wir in einer kleinen Serie verschiedene Umgangsformen durch, die dazu beitragen können, Social Media zu einem besseren Ort zu machen: Unser kleiner Social-Media-Knigge zum "abyeeten" (= mehr Positivität ins Netz bringen, Gegenteil von "abhaten"). In Folge 5 der Serie sprechen Lilith und Claudius darüber, was Beziehungen eigentlich definiert und ausmacht, wie gute Beziehungen gelingen können, was das Ganze mit Führung und mit Bedürfnissen zu tun hat - und vor allem natürlich, was das für den Social-Media-Bereich bedeutet. Im Folgehype empfiehlt Veit Dinkelaker vom Bibelhaus Erlebnismuseum in Frankfurt am Main den YouTube-Kanal des Bibelhaus Erlebnismuseums. Die yeet-Podcast-Folge zum Thema "Respekt": Social-Media-Knigge Teil 1: Respekt Das Buch von Carsten Schermuly: Psychologie der Macht, Haufe 2025 Das Buch von Tyson Yunkaporta: Sand Talk: Das Wissen der Aborigines und die Krisen der modernen Welt, Matthes & Seitz Berlin Verlag 2021 Social Media für Glaube und Kirche - das ist der yeet-Podcast: yeet-Redakteur* innen befragen Expert* innen und Influencer* innen und begeben sich auf die Suche nach den großen und kleinen Perspektiven auf die digitalen Kirchen-Räume und Welten in den Sozialen Medien.
Worthaus 13 – Tübingen: 10. Juni 2025 von Prof. Dr. Peter Arzt-Grabner.
Die ersten Menschen lebten im Garten Eden, heißt es übereinstimmend in Judentum, Christentum und Islam. In allen drei Religionen gibt es die Sehnsucht, nach dem Tod in das Paradies zurückzukehren, das Adam und Eva nach dem Sündenfall verlassen mussten. Doch wer kommt nach muslimischer, christlicher und jüdischer Vorstellung überhaupt in den Himmel und was verstehen Gläubige von heute darunter?
In dieser zweiten Folge der Ausgeglaubt-Trilogie über Christentum, Macht und neue rechte Sehnsüchte geht es um den US-amerikanischen christlichen Nationalismus – und um die Frage, warum apokalyptisches Denken dabei eine so starke Rolle spielt. In der ersten Folge haben Manuel und Stephan über Tech-Apokalyptik gesprochen: über Peter Thiel, den Antichristen, globale Kontrolle, KI und die Angst vor einer rettenden Weltordnung, die am Ende alles verwaltet. Nun dreht sich die Perspektive: Was passiert, wenn Endzeitdenken nicht nur von Tech-Eliten aufgenommen wird, sondern ganze religiös-politische Milieus prägt? Im Zentrum steht der US-amerikanische Evangelikalismus in seinen rechten und nationalistischen Ausprägungen. Dort ist Apokalyptik nicht einfach ein exotisches Randthema. Sie liefert eine politische Tiefengrammatik: Die Welt steht am Abgrund. Die Nation ist bedroht. Die Gegner sind nicht nur Gegner, sondern Zeichen einer endzeitlichen Gegenmacht. Kompromisse wirken nicht mehr pragmatisch, sondern wie Verrat. Politik wird zum geistlichen Kampf. Manuel und Stephan sprechen darüber, wie sich diese Endzeitdeutungen historisch entwickelt haben: von Erweckungshoffnungen über dispensationalistische Endzeitfahrpläne bis zu Hal Lindsey, Left Behind, Trump, Deep State, Israel, Iran und digitalen Prophetiekanälen. Dabei zeigt sich: Apokalyptik kann Hoffnung der Bedrängten sein – sie kann aber auch zum Brandbeschleuniger politischer Radikalisierung werden. Besonders gefährlich wird es, wenn christlicher Nationalismus und Endzeitdenken ineinandergreifen. Dann erscheint die Nation als letzte Bastion Gottes, politische Gegner werden dämonisiert, starke Männer als Werkzeuge Gottes gedeutet und Kriege als mögliche Prophetieerfüllung gelesen. Die Offenbarung wird dann nicht mehr als Trostbuch gegen Imperien verstanden, sondern als Munition für imperiale Politik. Die theologische Frage dieser Folge lautet deshalb: Wie lässt sich christliche Eschatologie von apokalyptischer Ideologie unterscheiden? Wie kann Hoffnung wach, widerständig und friedensethisch bleiben – ohne in Weltuntergangslust, Verschwörung und Endkampf-Rhetorik zu kippen? Ausserdem berichtet Manu von der Konf seines Sohnes – und davon, was ihn daran berührt hat. Eine Folge über evangelikalen Rechtspopulismus, christlichen Nationalismus, Trumpismus, Endzeitfahrpläne – und die Aufgabe, die Apokalypse den Brandstiftern zu entreissen.
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Lange Zeit wurde die Bibel gelesen als ein Buch, das für uns, die christlichen Kirchen, geschrieben wurde. Gemeinsam mit der Pfarrerin und Neutestamentlerin Tania Oldenhage stellen Andi und Thorsten diese Selbstverständlichkeit in Frage. Denn das Alte Testament ist als Hebräische Bibel zugleich die Heilige Schrift des Judentums. Auch die Verfasser des Neuen Testaments waren zum grössten Teil Juden. Diese Verwurzelung im Judentum wurde nicht nur verdrängt. Allzu lange wurde das Judentum in der Bibelauslegung als eine Art Dunkelfolie des Christentums benutzt. Und schlimmer. Im Anschluss an einzelne Passagen im Neuen Testament wie die Passionsgeschichte wurden «die Juden» pauschal als «Gottesmörder» verurteilt, die von Gott verstossen wurden. Tania Oldenhage macht deutlich, wie tief die Wirkungsgeschichte solcher antijüdischer Stereotype in der Christentumsgeschichte war und ist. Und sie macht Mut, diese Sichtweisen konsequent zu hinterfragen und die biblischen Texte neu zu entdecken, auch wenn das bedeutet, sich auf eine intensive Auseinandersetzung mit den überlieferten Worten einzulassen. Im Gespräch kommen sie auf ihr neues Buch «Else Lasker-Schüler und der Flüchtlingssonntag» (2025), in dem Oldenhage zeigt, wie anregend der Bibelumgang einer jüdischen Schriftstellerin wie Lasker-Schüler (1869-1945) auch für uns sein kann. Oldenhage erzählt von der 1933 erfolgten Flucht der deutsch-jüdischen Autorin nach Zürich und ihren dortigen Erfahrungen. Bibeltexte waren für sie Halt und Inspirationsquelle, um ihr Geschick in Zeiten eines mörderischen Antisemitismus zu deuten. Wer sich für diese Erfahrungen öffnet, kann nicht übersehen, dass die Schweiz auch heute Ziel von Geflüchteten ist, die vielfach auf Vorurteile und Abwehr treffen. «Gott ist ein Flüchtling», so habe ihr ein Mann aus Eritrea einmal im Zusammenhang eines Gottesdienstes mit Geflüchteten gesagt. Bibeltexte voller Migrationserfahrungen erweisen sich bis heute als lichtvoll, wenn wir sie nicht als sicheren Besitz ansehen, sondern sie mit Erfahrungen unserer Zeit ins Gespräch bringen. Quellen: Tania Oldenhage (2025): Else Lasker-Schüler und der Flüchtlingssonntag. Impulse für eine biblische Migrationstheologie, Zürich: TVZ Videovortrag von Tania Oldenhage: «Selig sind die Unfruchtbaren». Tania Oldenhage zur Gerichtsandrohung an Jerusalem. https://www.eaberlin.de/themen/projekte/bildstoerungen/antisemitismuskritische-bibelauslegungen/selig-sind-die-unfruchtbaren/ In den nächsten Tagen erscheint von ihr ein Vortrag zum Kindermord des Herodes in der Reihe «Antisemitismuskritische Bibelauslegungen» der Evangelischen Akademie in Berlin. https://www.eaberlin.de/themen/projekte/bildstoerungen/antisemitismuskritische-bibelauslegungen/ Im März 2026 wurde die Handreichung «Kirche ohne Antisemitismus» von der Synode der Zürcher Landeskirche angenommen. Hier geht es zum Text und weiteren Materialien. https://fokustheologie.ch/stoffwelten-dossiers/kirche-ohne-antisemitismus/
Daniel Kretsch ist ein faszinierender Mensch: als katholischer Pfarrer im Bistum Mainz engagiert er sich in der Jugendarbeit und begleitet Präventionsschulungen gegen sexuelle Gewalt and Kindern und Jugendlichen. In seiner Freizeit füllen Videospiele eine wichtige Rolle aus und begleiten ihn fast schon so lange wie sein Glaube selbst: von Diablo bis Crusader Kings 3 - die Festplatte von Daniel Kretsch ist groß und bietet vielen Genres ein Zuhause. Mittlerweile ist dieser Leidenschaft sogar ein eigener Podcast entsprungen, der Glaube und Spiele zusammenbringt. Und das hat Dom Schott neugierig gemacht: Wie blickt Daniel Kretsch auf Darstellungen des Christentums in Videospielen? Kann der Pfarrer in Rollenspielen wirklich böse sein? Und was macht er, wenn er als mittelalterlicher König in Crusader Kings 3 die Gelegenheit bekommt, das Christentum zu verbieten? Neben diesem Gespräch über Videospiele geht es aber auch um Daniels Blick auf die katholische Kirche, seine Beziehung zu dieser umstrittenen Institution - und warum ihm sein Glaube eigentlich so wichtig ist. Zu Daniels Podcast: https://open.spotify.com/show/3wiQ0cQf9EovGjheFCBEZR
Ref.: Tobias Ain, Zeugen Jehovas-Aussteiger und Gründer der online-Plattform „betesda-hilft.de", Wisch (im Kreis Plön in Schleswig-Holstein) Die Zeugen Jehovas bezeichnen sich selbst als Christen - für die Kirche sind sie eine religiöse Sondergemeinschaft mit problematischen Zügen. Tobias Ain war 27 Jahre bei den Zeugen Jehovas, auch in leitender Funktion. Als Ältester und hauptamtlicher Prediger bemühte er sich um ein vorbildliches Leben und sprach Urteile über andere Mitglieder. Heute bietet Tobias Ain Hilfen für den Ausstieg an. In der Lebenshilfe beschreibt er Lehre, Lebensweise und Struktur einer Gemeinschaft, die ihre Mitglieder mit exklusiven Heilsversprechen und einem engen sozialen Gefüge an sich bindet. Gleichzeitig beschreibt er die grundlegenden Unterschiede zum Christentum und zeigt Wege für den Ausstieg auf. Ausstiegshilfe: Betesda hilft - Betesda hilft https://betesda-hilft.de/
Worthaus 13 – Tübingen: 9. Juni 2025 von Prof. Dr. Thorsten Dietz.
Das Christentum soll wieder sichtbar werden, wirken, Menschen gewinnen – doch warum ist uns das so wichtig? Manuel und Stephan gehen der Frage nach, was hinter dieser Hoffnung steckt und welche Formen von Glaube und Kirche eine Zukunft haben könnten... In dieser Folge von Ausgeglaubt gehen Manuel und Stephan einer auffälligen Sehnsucht nach: der Hoffnung, das Christentum könne noch einmal wachsen, sichtbar werden, Menschen gewinnen. Ausgangspunkt ist die viel diskutierte Studie der Bible Society, die nach methodischer Kritik zurückgezogen werden musste. Doch die eigentliche Frage bleibt: Warum berührt uns das Thema Wachstum überhaupt so sehr? Was versprechen wir uns davon – gesellschaftliche Relevanz, geistliche Lebendigkeit, Bestätigung des eigenen Glaubens? Und was sagt es über das Christentum der Gegenwart, wenn sich religiöse Praxis immer stärker individualisiert: wenn Menschen sich über Bücher, Podcasts, YouTube-Videos und lose geistige Bezugssysteme orientieren, ohne sich dauerhaft an eine Gemeinde zu binden? Manuel und Stephan diskutieren, ob christlicher Glaube auf Dauer ohne verbindliche Gemeinschaft auskommt, was Kirche jenseits von Zahlen und Erfolgsfantasien eigentlich ausmacht und weshalb Faszination nicht durch Strategien allein entsteht. Eine Folge über die Zukunft des Christentums zwischen persönlicher Sinnsuche, gemeinschaftlicher Praxis und der Frage, was Glauben heute wirklich anziehend macht.
Worthaus 13 – Tübingen: 10. Juni 2025 von Dr. Nicole Oesterreich.
Worthaus 13 – Tübingen: 9. Juni 2025 von Prof. Dr. Kathy Ehrensperger & Prof. Dr. Peter Arzt-Grabner.
Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/schnellerschlau +++ Nicht erst seit dem Mittelalter erzählen sich Menschen Geschichten über Drachen. Die Fabelwesen verkörpern die Urängste vor der Natur und waren im Christentum verpönt. Was ist die Kulturgeschichte der Drachen? Anne Baum im Gespräch mit dem tapfer recherchierenden Journalisten Birk Grüling. +++ Wenn ihr Fragen habt, die wir für euch beantworten sollen, dann schreibt uns an: pm-redaktion@verlagshaus.de +++ Lust auf mehr Wissenschaft? Hier geht's zum günstigen P.M.-Testabo: https://www.verlagshaus24.com/p_m__zum_testen-vz-web-p.m.-17180-gb-mex/?utm_source=website&utm_medium=digital&utm_campaign=pmm-testabo +++ https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
In der Bibel wird immer wieder von Wundern erzählt: Jesus Christus zieht im Neuen Testament als Wunderheiler durchs Land und erweist sich so als Sohn Gottes – zumindest haben das die ersten Christen so verstanden und erzählt. Und die Geschichte von Ostern, von der Auferstehung eines Toten – ist das nicht das Wunder schlechthin? Dennoch sind Wunder unter Christen und Christinnen auch umstritten.
Liegt das Grab des Petrus unter dem Vatikan? Archäologen forschten schon lange in antiken Bauschichten unter dem Petersdom, als der Papst 1950 verkündet, das Apostel-Grab sei gefunden. Doch damit ging die Diskussion erst richtig los. Ein Podcast von Sebastian Kirschner (BR 2025)
Sie nutzen Geheimzeichen und "lieben sich gegenseitig fast schon, bevor sie sich kennen". Den meisten Zeitgenossen gelten die frühen Christen als nicht geheuer. Und doch gelingt es den Christen innerhalb von drei Jahrhunderten, zur stärksten Religion des Imperiums zu werden. Ein Podcast von Thomas Morawetz (BR 2013)
Worthaus 13 – Tübingen: 9. Juni 2025 von Dr. Nicole Oesterreich.
Am 17. März wird in den Pubs weltweit auf St. Patrick angestoßen. Doch was ist dran an den vielen Legenden um den irischen Nationalhelden, der am 17.3.461 gestorben sein soll? Von Uwe Schulz.
1721 segelt der protestantische Pastor Hans Egede von Dänemark nach Grönland. Er will den Menschen das Christentum bringen. Egede nimmt seine Familie sowie 25 Männer und Frauen mit. Die Enttäuschung vor Ort ist groß: Denn Wikinger gibt es dort nicht.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Bedeutende Herrscherinnen: Margarethe I. Königin von Dänemark, Norwegen und SchwedenDer heilige Bonifatius: Apostel der DeutschenGleichberechtigung: Oktober 1975 - Als Islands Frauen die Insel lahmlegten**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Steffi Orbach Gesprächspartner: Florian Jungmann, Historiker, Christian-Albrechts-Universität Kiel Gesprächspartnerin: Joanna Kodzik, Malaurie Institute of Arctic Research - Monaco - UVSQ Gesprächspartnerin: Jana Sinram, ARD-Korrespondentin Stockholm Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Autorin: Wiebke Lehnhoff, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin