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Worthaus 13 – Tübingen: 10. Juni 2025 von Prof. Dr. Peter Arzt-Grabner.
Freiheit gehört zu den zentralen Kategorien neuzeitlichen Denkens – und zugleich zu den umstrittensten Begriffen in der theologischen Anthropologie. In dieser Folge gehen wir der Frage nach, wie christlicher Glaube und Freiheit zusammengedacht werden können: nicht als Gegensatz, sondern als innere Einheit.
Der Tod des Alten Menschen – Wichtige Wahrheit für ein progressives Christentum
Demokratiekirche auf dem Katholikentag; ZDK Gesprächskeis Juden und Christen; Weinprobe in Würzburg - Wein in Judentum und Christentum; Für Demokratie eintreten - ein großes Thema beim Katholikentag; Mit mehr Mut nach Hause. Reformgruppen auf dem Katholikentag Moderation: Christina- Maria Purkert Von WDR 5.
Eine muslimische Theologin und eine Museumspädagogin zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Christentum und Islam auf.
Die ersten Menschen lebten im Garten Eden, heißt es übereinstimmend in Judentum, Christentum und Islam. In allen drei Religionen gibt es die Sehnsucht, nach dem Tod in das Paradies zurückzukehren, das Adam und Eva nach dem Sündenfall verlassen mussten. Doch wer kommt nach muslimischer, christlicher und jüdischer Vorstellung überhaupt in den Himmel und was verstehen Gläubige von heute darunter?
Im Rahmen der Begründet-glauben-Konferenz 2026 sprechen die fünf Referenten über zentrale Fragen rund um Glauben, Gesellschaft, Wahrheit und persönliche Überzeugungen. Das Podiumsgespräch bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und lädt dazu ein, über die großen Themen und Krisen unserer Zeit nachzudenken! **Unsere Websites:**
In dieser zweiten Folge der Ausgeglaubt-Trilogie über Christentum, Macht und neue rechte Sehnsüchte geht es um den US-amerikanischen christlichen Nationalismus – und um die Frage, warum apokalyptisches Denken dabei eine so starke Rolle spielt. In der ersten Folge haben Manuel und Stephan über Tech-Apokalyptik gesprochen: über Peter Thiel, den Antichristen, globale Kontrolle, KI und die Angst vor einer rettenden Weltordnung, die am Ende alles verwaltet. Nun dreht sich die Perspektive: Was passiert, wenn Endzeitdenken nicht nur von Tech-Eliten aufgenommen wird, sondern ganze religiös-politische Milieus prägt? Im Zentrum steht der US-amerikanische Evangelikalismus in seinen rechten und nationalistischen Ausprägungen. Dort ist Apokalyptik nicht einfach ein exotisches Randthema. Sie liefert eine politische Tiefengrammatik: Die Welt steht am Abgrund. Die Nation ist bedroht. Die Gegner sind nicht nur Gegner, sondern Zeichen einer endzeitlichen Gegenmacht. Kompromisse wirken nicht mehr pragmatisch, sondern wie Verrat. Politik wird zum geistlichen Kampf. Manuel und Stephan sprechen darüber, wie sich diese Endzeitdeutungen historisch entwickelt haben: von Erweckungshoffnungen über dispensationalistische Endzeitfahrpläne bis zu Hal Lindsey, Left Behind, Trump, Deep State, Israel, Iran und digitalen Prophetiekanälen. Dabei zeigt sich: Apokalyptik kann Hoffnung der Bedrängten sein – sie kann aber auch zum Brandbeschleuniger politischer Radikalisierung werden. Besonders gefährlich wird es, wenn christlicher Nationalismus und Endzeitdenken ineinandergreifen. Dann erscheint die Nation als letzte Bastion Gottes, politische Gegner werden dämonisiert, starke Männer als Werkzeuge Gottes gedeutet und Kriege als mögliche Prophetieerfüllung gelesen. Die Offenbarung wird dann nicht mehr als Trostbuch gegen Imperien verstanden, sondern als Munition für imperiale Politik. Die theologische Frage dieser Folge lautet deshalb: Wie lässt sich christliche Eschatologie von apokalyptischer Ideologie unterscheiden? Wie kann Hoffnung wach, widerständig und friedensethisch bleiben – ohne in Weltuntergangslust, Verschwörung und Endkampf-Rhetorik zu kippen? Ausserdem berichtet Manu von der Konf seines Sohnes – und davon, was ihn daran berührt hat. Eine Folge über evangelikalen Rechtspopulismus, christlichen Nationalismus, Trumpismus, Endzeitfahrpläne – und die Aufgabe, die Apokalypse den Brandstiftern zu entreissen.
Lee Strobel studierte Jura und Journalismus. 14 Jahre lang arbeitete er als Gerichtsreporter für die Chicago Tribune und andere Massenmedien. Für seine Reportagen erhielt er mehrere Preise.Als seine Ehefrau Leslie Christin wurde, nahm sich der Atheist Strobel vor, das Christentum zu widerlegen. Er meinte, seine Frau sei einem Irrglauben verfallen. Nach den Maßstäben sorgfältiger journalistischer Recherche und gerichtsfester Beweisführung untersuchte er die Aussagen der Evangelien über Jesus. Dabei nahm er mehrere christliche Gelehrte ins Kreuzverhör. Er konfrontierte sie mit Fragen wie: Gibt es außerhalb der Bibel Beweise für die Existenz Jesu? Sind die Aussagen der Zeugen in den Evangelien in sich stimmig? War der Anspruch Jesu, Gott zu sein, ein Anzeichen von Geisteskrankheit oder eine Tatsache? Welche Gründe gibt es dafür, an die Auferstehung Jesu als historisches Ereignis zu glauben?Er kam zu dem Ergebnis, dass die Aussagen der Bibel historisch zuverlässig sind und Jesus Christus der Schlüssel zu einem erfüllten Leben ist. Er sagte: »Als jemand, der in Jura und Journalismus Bescheid wusste, war ich daran gewöhnt, an Fakten zu glauben. Für mich bewiesen die Fakten, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der die Strafe für meine Fehler am Kreuz auf sich genommen hat.« Seine Recherchen veröffentlichte Strobel in dem Buch Der Fall Jesus: Ein Journalist auf der Suche nach der Wahrheit.Doch sein Glaube veränderte nicht nur Lee Strobels Denken, sondern auch seinen Alltag. Die Veränderungen in seinem Leben nach seiner Hinwendung zu Gott waren so offensichtlich, dass seine fünfjährige Tochter ein paar Monate nach seiner Umkehr zu Gott sagte: »Mami, ich möchte, dass Gott bei mir auch so was Tolles macht wie bei Papa!«Gerrit AlbertsDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
https://go.italki.com/jen_5CODE: JENSPECIAL (10€ RABATT)sucht nach "Jenny" um eine Stunde mit mir zu buchen!✨Heute sprechen wir über die zwei größten Religionen der Welt- dem Christentum und dem Islam. Viel Spaß!
In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Ralf Frisch über eine provokante Frage: Braucht unsere Gesellschaft „mehr Opium“ – oder genauer gesagt: mehr Christentum? Ist Religion tatsächlich ein „Betäubungsmittel“ – oder eher ein Werkzeug, um mit der Realität klarzukommen? Und was passiert, wenn eine Gesellschaft komplett auf religiöse Deutungsangebote verzichtet?
Diese Quellen bieten einen umfassenden Einblick in das Leben und Wirken von Heinrich Heine, einem der bedeutendsten deutschen Dichter und Wegbereiter der Moderne. Die Texte dokumentieren seinen Werdegang von der Jugend in Düsseldorf über das Pariser Exil bis hin zu seinem qualvollen Ende in der „Matratzengruft“. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf seinem satirischen Versepos Deutschland. Ein Wintermärchen, das als scharfzüngige Kritik an der politischen Erstarrung und Zensur des Vormärz analysiert wird. Zudem thematisieren die Auszüge Heines komplexe Identität zwischen Judentum und Christentum sowie seine visionäre Rolle als politischer Journalist. Abschließend beleuchten die Quellen die kontroverse Rezeptionsgeschichte und den langjährigen Streit um die Errichtung von Heine-Denkmälern in Deutschland.
Lange Zeit wurde die Bibel gelesen als ein Buch, das für uns, die christlichen Kirchen, geschrieben wurde. Gemeinsam mit der Pfarrerin und Neutestamentlerin Tania Oldenhage stellen Andi und Thorsten diese Selbstverständlichkeit in Frage. Denn das Alte Testament ist als Hebräische Bibel zugleich die Heilige Schrift des Judentums. Auch die Verfasser des Neuen Testaments waren zum grössten Teil Juden. Diese Verwurzelung im Judentum wurde nicht nur verdrängt. Allzu lange wurde das Judentum in der Bibelauslegung als eine Art Dunkelfolie des Christentums benutzt. Und schlimmer. Im Anschluss an einzelne Passagen im Neuen Testament wie die Passionsgeschichte wurden «die Juden» pauschal als «Gottesmörder» verurteilt, die von Gott verstossen wurden. Tania Oldenhage macht deutlich, wie tief die Wirkungsgeschichte solcher antijüdischer Stereotype in der Christentumsgeschichte war und ist. Und sie macht Mut, diese Sichtweisen konsequent zu hinterfragen und die biblischen Texte neu zu entdecken, auch wenn das bedeutet, sich auf eine intensive Auseinandersetzung mit den überlieferten Worten einzulassen. Im Gespräch kommen sie auf ihr neues Buch «Else Lasker-Schüler und der Flüchtlingssonntag» (2025), in dem Oldenhage zeigt, wie anregend der Bibelumgang einer jüdischen Schriftstellerin wie Lasker-Schüler (1869-1945) auch für uns sein kann. Oldenhage erzählt von der 1933 erfolgten Flucht der deutsch-jüdischen Autorin nach Zürich und ihren dortigen Erfahrungen. Bibeltexte waren für sie Halt und Inspirationsquelle, um ihr Geschick in Zeiten eines mörderischen Antisemitismus zu deuten. Wer sich für diese Erfahrungen öffnet, kann nicht übersehen, dass die Schweiz auch heute Ziel von Geflüchteten ist, die vielfach auf Vorurteile und Abwehr treffen. «Gott ist ein Flüchtling», so habe ihr ein Mann aus Eritrea einmal im Zusammenhang eines Gottesdienstes mit Geflüchteten gesagt. Bibeltexte voller Migrationserfahrungen erweisen sich bis heute als lichtvoll, wenn wir sie nicht als sicheren Besitz ansehen, sondern sie mit Erfahrungen unserer Zeit ins Gespräch bringen. Quellen: Tania Oldenhage (2025): Else Lasker-Schüler und der Flüchtlingssonntag. Impulse für eine biblische Migrationstheologie, Zürich: TVZ Videovortrag von Tania Oldenhage: «Selig sind die Unfruchtbaren». Tania Oldenhage zur Gerichtsandrohung an Jerusalem. https://www.eaberlin.de/themen/projekte/bildstoerungen/antisemitismuskritische-bibelauslegungen/selig-sind-die-unfruchtbaren/ In den nächsten Tagen erscheint von ihr ein Vortrag zum Kindermord des Herodes in der Reihe «Antisemitismuskritische Bibelauslegungen» der Evangelischen Akademie in Berlin. https://www.eaberlin.de/themen/projekte/bildstoerungen/antisemitismuskritische-bibelauslegungen/ Im März 2026 wurde die Handreichung «Kirche ohne Antisemitismus» von der Synode der Zürcher Landeskirche angenommen. Hier geht es zum Text und weiteren Materialien. https://fokustheologie.ch/stoffwelten-dossiers/kirche-ohne-antisemitismus/
Durch das "Sonnentor" von Stonehenge strömt jedes Jahr zur Sommersonnenwende ein strahlendes Lichtmeer. Die Römer verehrten die "unbesiegte Sonne" also Gott, im Christentum ist die Sonne ein Symbol der Auferstehung.
Serie Christ werden (5/5) - EvangelisationJetzt ist alles gut: die Sünden sind mir vergeben, ich habe einen Platz im Himmelreich. So einfach ist die Sache leider nicht. Angst, zum Christentum zu stehen. Anfeindungen ausgesetzt sein. Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.Römer 1,16Selig ist, wer die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.Jakobus 1,12Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst! Josua 1,9Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!Markus 16,15Anderen von Jesus erzählen, damit noch viele gerettet werden. Manche denken, es ist schon alles zu spät, die Hölle ist ihnen sicher. Doch gerade diesen wendet Jesus sich zu.Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.Psalm 34,19Ihnen sollen wir von Gottes großer Gnade erzählen, bis zum letzten Atemzug ist eine Umkehr möglich. Voice over: Scott Lockwood, USA © Veronika Pavlicek, Dipl. Psychosoziale Beraterin, Trauer- und Sterbebegleiterin, praktizierende Christin. Bei der Heilsarmee Österreich im Bereich stationär betreutes Wohnen ehemals Obdachloser tätig.Kontakt: info@veronika-pavlicek.comhttps://heavenandhell-podcast.comThank you for listening and supporting:https://buymeacoffee.com/heavenandhell
Heute: Luca Di Blasi, Autor von "Politik der Schuld". Wir sprechen über die Woke Rechte, das Christentum und Identitätspolitik.
Daniel Kretsch ist ein faszinierender Mensch: als katholischer Pfarrer im Bistum Mainz engagiert er sich in der Jugendarbeit und begleitet Präventionsschulungen gegen sexuelle Gewalt and Kindern und Jugendlichen. In seiner Freizeit füllen Videospiele eine wichtige Rolle aus und begleiten ihn fast schon so lange wie sein Glaube selbst: von Diablo bis Crusader Kings 3 - die Festplatte von Daniel Kretsch ist groß und bietet vielen Genres ein Zuhause. Mittlerweile ist dieser Leidenschaft sogar ein eigener Podcast entsprungen, der Glaube und Spiele zusammenbringt. Und das hat Dom Schott neugierig gemacht: Wie blickt Daniel Kretsch auf Darstellungen des Christentums in Videospielen? Kann der Pfarrer in Rollenspielen wirklich böse sein? Und was macht er, wenn er als mittelalterlicher König in Crusader Kings 3 die Gelegenheit bekommt, das Christentum zu verbieten? Neben diesem Gespräch über Videospiele geht es aber auch um Daniels Blick auf die katholische Kirche, seine Beziehung zu dieser umstrittenen Institution - und warum ihm sein Glaube eigentlich so wichtig ist. Zu Daniels Podcast: https://open.spotify.com/show/3wiQ0cQf9EovGjheFCBEZR
Ref.: Tobias Ain, Zeugen Jehovas-Aussteiger und Gründer der online-Plattform „betesda-hilft.de", Wisch (im Kreis Plön in Schleswig-Holstein) Die Zeugen Jehovas bezeichnen sich selbst als Christen - für die Kirche sind sie eine religiöse Sondergemeinschaft mit problematischen Zügen. Tobias Ain war 27 Jahre bei den Zeugen Jehovas, auch in leitender Funktion. Als Ältester und hauptamtlicher Prediger bemühte er sich um ein vorbildliches Leben und sprach Urteile über andere Mitglieder. Heute bietet Tobias Ain Hilfen für den Ausstieg an. In der Lebenshilfe beschreibt er Lehre, Lebensweise und Struktur einer Gemeinschaft, die ihre Mitglieder mit exklusiven Heilsversprechen und einem engen sozialen Gefüge an sich bindet. Gleichzeitig beschreibt er die grundlegenden Unterschiede zum Christentum und zeigt Wege für den Ausstieg auf. Ausstiegshilfe: Betesda hilft - Betesda hilft https://betesda-hilft.de/
Worthaus 13 – Tübingen: 9. Juni 2025 von Prof. Dr. Thorsten Dietz.
In der heutigen Folge tauche ich gemeinsam mit Murat noch tiefer in das Thema der Religion ein. Wir sprechen über den Islam ☪️ und die Unterschiede zum Christentum. ✝️Gibt es vielleicht mehr Gemeinsamkeiten als wir denken?https://www.instagram.com/murat_guerelhttps://www.instagram.com/himmelistjetzthttps://instagram.com/frederik.madle_https://www.youtube.com/@frederik_madle
Wie viel Streit verträgt eine offene Gesellschaft – und was passiert, wenn religiöse Überzeugungen auf eine zunehmend polarisierte Öffentlichkeit treffen? Dieser Vortrag ist auf unserer diesjährigen Begründet-Glauben-Konferenz in Heimsheim entstanden!
Jedes Jahr an Gründonnerstag staune ich wieder, wie liebevoll drei Frauen den großen Holztisch eingedeckt haben. Zwölf kostbare Gläser symbolisieren die zwölf Weggefährten Jesu, an seinem Platz steht ein großer Korb mit frischem Brot.
Pastorin Kirsten Faupel-Drevs möchte behaupten, dass die Mahlfeier im Christentum auch deshalb von so großer Bedeutung ist, weil sie Menschen zusammenbringt und das Beste, Heilige und Menschliche in ihnen erwecken kann.
Iran und Israel verbindet eine Todfeindschaft, spätestens seit der iranischen Revolution 1979. Ab dann unterstützt das theokratische Regime Terrororganisationen und islamistische Milizen wie die Hisbollah, die Hamas und den Islamischen Dschihad. Ideologie, Religion, Politik: All das ist in einem Staat vereint mit regionalem Machtanspruch und - ideologisch-religiös - mit islamischem Weltmachtanspruch über Judentum und Christentum. Die Folge ist eine Langversion der am 4. Dezember 2024 in der Ö1 Sendung "Im Fokus" gesendeten Fassung.
Über Gottesdienste wird öffentlich nicht gesprochen. Es sein denn, eine Predigt war besonders politisch. Oder sie wurde als politisch wahrgenommen. Dann geht es hoch her. Aber was ist mit „politische Predigt eigentlich gemeint? Dazu findet man in der langen Geschichte des Christentums viele, widersprüchliche Antworten. Deshalb kann angesichts aktueller Erregungen eine historische und theologische Orientierung nicht schaden.
Ein herziges Lämmchen in der Bibel-App, das Ratschläge gibt. KI gesteuert. Der spirituelle KI-Chatbot. Oder KI-Agenten, die gar eine eigene Religion gründen. Die KI geht auch an der Religion nicht vorbei. Wo lauern Gefahren, etwa der Radikalisierung? Und wo kann KI nützlich sein? Je extremer, desto besser. Nach diesem Prinzip funktionieren die Algorithmen von Instagram, Youtube, Tiktok und Co. Religiöser Fundamentalismus wird so eher verbreitet als moderate Positionen. Doch wie sieht's aus bei der KI? Fragt man ChatGPT und Co etwas nach der Stellung der Frau im Koran, erhält man eine differenzierte Antwort. Doch eine neue Untersuchung der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (Prompting the Qur'an) zeigt auch, dass die KI wenig Raum lässt für verschiedene Interpretationen – und kaum Inhalte aus feministischer oder humanistischer Koran-Interpretation zitiert. Zudem sind im Netz traditionalistische und fundamentalistische Interpretationen von Islam und Christentum weit verbreitet – und daraus speist sich die KI. Christliche Apps wie Hallow werden zudem gefördert und finanziert von US Vizepräsident JD Vance und Tec-Gigant Peter Thiel, die konservative bis weltverschwörerische Positionen vertreten. Was also passiert, wenn Menschen ChatGPT und andere Large Language Models nach religiösen Inhalten befragen? Schürt die neue Technologie religiösen Fundamentalismus? Oder kann sie als Instrument für religiöse Bildung und spirituelle Horizonterweiterung dienen? In Perspektiven sprechen wir mit: • Professor Beth Singler, Religionsanthropologin an der Universität Zürich, Co-Direktorin der Forschungsschwerpunkts «Digital Religion(s)» • Dr. Ibrahim Aslandur, Koranwissenschaftler und Religionspädagoge, forscht an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe u. a. zu Hermeneutik und Bildung in digitalen Räumen. Buchhinweis: Beth Singler. Religion and Artificial Intelligence. An Introduction. Routledge, 2025. Autorin: Nicole Freudiger
Das Christentum soll wieder sichtbar werden, wirken, Menschen gewinnen – doch warum ist uns das so wichtig? Manuel und Stephan gehen der Frage nach, was hinter dieser Hoffnung steckt und welche Formen von Glaube und Kirche eine Zukunft haben könnten... In dieser Folge von Ausgeglaubt gehen Manuel und Stephan einer auffälligen Sehnsucht nach: der Hoffnung, das Christentum könne noch einmal wachsen, sichtbar werden, Menschen gewinnen. Ausgangspunkt ist die viel diskutierte Studie der Bible Society, die nach methodischer Kritik zurückgezogen werden musste. Doch die eigentliche Frage bleibt: Warum berührt uns das Thema Wachstum überhaupt so sehr? Was versprechen wir uns davon – gesellschaftliche Relevanz, geistliche Lebendigkeit, Bestätigung des eigenen Glaubens? Und was sagt es über das Christentum der Gegenwart, wenn sich religiöse Praxis immer stärker individualisiert: wenn Menschen sich über Bücher, Podcasts, YouTube-Videos und lose geistige Bezugssysteme orientieren, ohne sich dauerhaft an eine Gemeinde zu binden? Manuel und Stephan diskutieren, ob christlicher Glaube auf Dauer ohne verbindliche Gemeinschaft auskommt, was Kirche jenseits von Zahlen und Erfolgsfantasien eigentlich ausmacht und weshalb Faszination nicht durch Strategien allein entsteht. Eine Folge über die Zukunft des Christentums zwischen persönlicher Sinnsuche, gemeinschaftlicher Praxis und der Frage, was Glauben heute wirklich anziehend macht.
Worthaus 13 – Tübingen: 9. Juni 2025 von Prof. Dr. Kathy Ehrensperger & Prof. Dr. Peter Arzt-Grabner.
Worthaus 13 – Tübingen: 10. Juni 2025 von Dr. Nicole Oesterreich.
Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/schnellerschlau +++ Nicht erst seit dem Mittelalter erzählen sich Menschen Geschichten über Drachen. Die Fabelwesen verkörpern die Urängste vor der Natur und waren im Christentum verpönt. Was ist die Kulturgeschichte der Drachen? Anne Baum im Gespräch mit dem tapfer recherchierenden Journalisten Birk Grüling. +++ Wenn ihr Fragen habt, die wir für euch beantworten sollen, dann schreibt uns an: pm-redaktion@verlagshaus.de +++ Lust auf mehr Wissenschaft? Hier geht's zum günstigen P.M.-Testabo: https://www.verlagshaus24.com/p_m__zum_testen-vz-web-p.m.-17180-gb-mex/?utm_source=website&utm_medium=digital&utm_campaign=pmm-testabo +++ https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
In der Bibel wird immer wieder von Wundern erzählt: Jesus Christus zieht im Neuen Testament als Wunderheiler durchs Land und erweist sich so als Sohn Gottes – zumindest haben das die ersten Christen so verstanden und erzählt. Und die Geschichte von Ostern, von der Auferstehung eines Toten – ist das nicht das Wunder schlechthin? Dennoch sind Wunder unter Christen und Christinnen auch umstritten.
Statt Aufschwung herrscht in der deutschen Wirtschaft Stagnation, statt Wachstum Ernüchterung – und neue Krisen wie der Iran-Krieg drücken zusätzlich auf die Prognosen. Prof. Stefan Kooths erörtert die Ursachen der Dauerkrise, politische Versäumnisse und die Frage, ob immer neue externe Schocks wirklich alles erklären können. In Ungarn steht eine richtungsweisende Wahl bevor, die weit über die Landesgrenzen hinaus Bedeutung hat. Die Hungarologin Dr. Irén Rab berichtet über die Stimmung im Land und die Entwicklungen im Wahlkampf kurz vor der Abstimmung. Der Emissionshandel ist ein zentrales Instrument der Klimapolitik, das für viele Bürger vor allem steigende Kosten bedeutet. Dr. Axel Göhring erklärt Funktionsweise, Ziele und Kritikpunkte dieses Systems. Und in seinem Kommentar widmet sich Jobst Landgrebe dem Christentum.
Liegt das Grab des Petrus unter dem Vatikan? Archäologen forschten schon lange in antiken Bauschichten unter dem Petersdom, als der Papst 1950 verkündet, das Apostel-Grab sei gefunden. Doch damit ging die Diskussion erst richtig los. Ein Podcast von Sebastian Kirschner (BR 2025)
Sie nutzen Geheimzeichen und "lieben sich gegenseitig fast schon, bevor sie sich kennen". Den meisten Zeitgenossen gelten die frühen Christen als nicht geheuer. Und doch gelingt es den Christen innerhalb von drei Jahrhunderten, zur stärksten Religion des Imperiums zu werden. Ein Podcast von Thomas Morawetz (BR 2013)
Wie konnte es passieren, dass sich ausgerechnet das Christentum in der römischen Antike durchgesetzt hat? Diese Frage wurde zum Ausgangspunkt eines Forschungsprojekts, dass der Berner Prof. Benjamin Schliesser gemeinsam mit Jan Rüggemeier und einem grossem Team in den letzten Jahren betrieben hat. Viele der dabei gewonnenen Erkenntnisse werden nun Interessierten in einem ansprechenden Format zur Verfügung gestellt: In insgesamt 9 YouTube-Videos sieht man die Wissenschaftler:innen auf den Spuren der frühen Christusgläubigen. Im Gespräch wollen wir es nun auch wissen: Wie konnte sich eine religiöse Gruppe durchsetzen, die mit ihrer Verehrung eines von den Römern gekreuzigten Juden alle vor den Kopf stossen musste? Benjamin Schliesser erklärt, dass der Erfolg der frühen Gemeinde wohl mit einer eigentümlichen Mischung zu tun hat. In vielerlei Hinsicht ähneln die ersten christlichen Kirchen bekannten Phänomenen der damaligen Zeit. Sie bieten Heilung wie der Asklepius-Kult, ethische und weltanschauliche Orientierung wie philosophische Schulen, Vergemeinschaftung wie antike Vereine. Und sie bieten zugleich etwas völlig Neues. In einer Welt, in der Macht und Stärke bewundert und die Erfolgreichen gefeiert werden, stellt die christliche Verkündigung das Leiden eines Menschen ins Zentrum, der von den Römern zur Hinrichtungsart für aufsässige Sklaven bestimmt wurde. Dieser Glaube sprach Menschen an, für die die Antike sonst nur Verachtung und Ausgrenzung kannte. Der Erfolg des Christentum war weder notwendig noch nur zufällig. Aber dieser Glaube gab Antworten auf viele Sehnsüchte seiner Zeit; und zugleich forderte er alle heraus. Zuletzt bot dieser Glaube ein Zentrum, das alle seine Mitglieder verband. Der Glaube an Jesus Christus, den Gekreuzigten. Zum Forschungsprojekt siehe: https://www.earlychristiancenters.com Zum Einstieg in die Videos vgl.: Ein neuer Gott für Roms Imperium. https://youtu.be/VKdQ7LuVZtM?si=-mo-vHz3tguBb2E_
Worthaus 13 – Tübingen: 9. Juni 2025 von Dr. Nicole Oesterreich.
Am 17. März wird in den Pubs weltweit auf St. Patrick angestoßen. Doch was ist dran an den vielen Legenden um den irischen Nationalhelden, der am 17.3.461 gestorben sein soll? Von Uwe Schulz.
1721 segelt der protestantische Pastor Hans Egede von Dänemark nach Grönland. Er will den Menschen das Christentum bringen. Egede nimmt seine Familie sowie 25 Männer und Frauen mit. Die Enttäuschung vor Ort ist groß: Denn Wikinger gibt es dort nicht.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Bedeutende Herrscherinnen: Margarethe I. Königin von Dänemark, Norwegen und SchwedenDer heilige Bonifatius: Apostel der DeutschenGleichberechtigung: Oktober 1975 - Als Islands Frauen die Insel lahmlegten**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Steffi Orbach Gesprächspartner: Florian Jungmann, Historiker, Christian-Albrechts-Universität Kiel Gesprächspartnerin: Joanna Kodzik, Malaurie Institute of Arctic Research - Monaco - UVSQ Gesprächspartnerin: Jana Sinram, ARD-Korrespondentin Stockholm Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Autorin: Wiebke Lehnhoff, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin
Worthaus 13 – Tübingen: 8. Juni 2025 von Prof. Dr. Thorsten Dietz.
Worthaus 13 – Tübingen: 8. Juni 2025 von Prof. Dr. Kathy Ehrensperger.
Seid ihr noch in der Kirche? Dann seid ihr in der Minderheit. Zum ersten Mal gibt es in Deutschland mehr Menschen ohne Religionszugehörigkeit als mit. Anfang der 90er waren 22 Prozent konfessionslos, heute sind es 47 Prozent. Von Meike Glass.
Kindernachrichten: ramadan und Fastenzeit / Ende der Olympischen Winterspiele - Eine Sendereihe von Mikado und den NDR Nachrichten
Hier wird's persönlich: Wie kommt es, dass Veronika katholisch ist, obwohl sie an dieser Kirche vieles kritisiert? Warum ist Felix von Herzen gern reformiert, obwohl – und gerade weil – er als Pfarrerssohn aufgewachsen ist? Heute wird erinnert und erzählt. Über die «zarte Pflanze» Glaube reflektiert. Weil im Zuhören ein Verstehen möglich wird: ein Verstehen des anderen und seiner Geschichte, gleichzeitig aber auch meiner selbst.
In dieser sehr persönlichen Folge teilt Martin Benz seine tiefe Bestürzung über die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den USA. Als langjähriger Freund des Landes und Pastor blickt er mit Erschrecken auf das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE, das er in seiner Radikalität und Menschenverachtung mit dunklen Kapiteln der deutschen Geschichte vergleicht. Auch in Deutschland drohen ähnliche Entwicklungen, falls hier rechte Parteien an die Macht kommen. Martin hinterfragt kritisch, wie Teile der christlichen Gemeinschaft diese Politik biblisch zu rechtfertigen versuchen, und distanziert sich klar von einem Christentum, das Ausgrenzung und Rassismus toleriert. Dieser Movecast Mini ist ein klares Plädoyer für Menschlichkeit, eine Warnung vor schleichendem Autoritarismus und eine Erinnerung an die wahre Bedeutung christlicher Nächstenliebe, wie sie z.B. in Jesaja 58 formuliert wird. Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! _______________________________________________________ GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track
Worthaus 13 – Tübingen: 8. Juni 2025 von Prof. Dr. Peter Arzt-Grabner.
Seine Religionskritik war bissig und kam mit wuchtigen Worten. Der christliche Glaube war ihm eine gefährliche Illusion, doch hörte er nie auf, im Dunstkreis des Christentums zu denken und sich an der Gottesfrage abzuarbeiten. Es geht in dieser Folge von Geist.Zeit um das Leben und Denken von Friedrich Nietzsche. Thorsten und Andi treffen dazu Christiane Tietz in der Evangelischen Akademie Frankfurt. Sie hat in ihrem neusten Buch gezeigt, wie man Nietzsche empathisch zuhören und mit ihm die schwierigen Fragen diskutieren kann, die das Leben dem Glauben zumutet. Zu drei Fragekomplexen liest die ehemalige Theologieprofessorin kurze Passagen aus ihrem Buch vor, dann geht jeweils das vertiefende Gespräch darüber los. Zunächst stehen die frühen und tragischen Leiderfahrungen Nietzsches im Zentrum. Etliche Jahre fand er Trost im Gedanken eines fürsorglichen Gottes, der seinen Menschen Leid zumutet, dessen Sinn sich dermaleinst im ewigen Leben erschliessen wird. Wie Nietzsche das Leiden zunehmend ohne Gott reflektierte und welch schonungslose Antworten ihm bei der Bewältigung des eigenen Leidens halfen, das wird in diesem ersten Themenblock nachgezeichnet. Die nächste Sequenz beschäftigt sich mit Nietzsches schroffer Kritik des christlichen Mitleids. Was ist dran an seinem Vorwurf, die christliche Liebesethik mach unfähig zur Selbstliebe und hemme die Freude am vitalen, gesunden Leben? In einem dritten Block sprechen die drei Podcaster über Nietzsches radikale und auch schwierige Idee von der ewigen Wiederkehr des Gleichen. Wo liegen die Berechtigung aber auch die Grenze dieser umfassenden Bejahung des Lebens? Nietzsches Antithese zur Hoffnung löst hier die Frage aus, was denn falsches und was gutes Hoffen im christlichen Glauben ist. Abschliessend geht es um die Erfahrungen, die man in der aufrichtigen Beschäftigung mit Nietzsche machen kann. Seine Kritik hat klärende und reinigende Wirkung für den Glauben. Man muss nicht gegen, sondern kann mit Nietzsche um den Glauben ringen und zweifeln. Nur so lassen sich andere Antworten finden und ein Glaube, der sich als tragfähig erweist. Lesen lohnt sich! Christiane Tietz: Nietzsche – Leben und Denken im Bann des Christentums. C.H.Beck, München 2025; 249 Seiten.
Worthaus 13 – Tübingen: 7. Juni 2025 von Prof. Dr. Thorsten Dietz.
Wir schwanken beim Christentum häufig zwischen „alles erklären“ und „endlich wieder glauben können“. Die Lösung liegt nicht in plumper Naivität – und auch nicht im kalten Zerlegen. Wahrer Glaube entsteht aus Begegnung. Nicht ein „netter“ Moralkodex trägt uns, sondern Wahrheit, die ruft, heilt und aus der heraus ein neues Leben wächst. Glauben wirkt.
Nach dem Tod seiner Eltern sucht Antonius Hilfe bei Gott. Bis zu seinem Tod im Jahr 356 lebt er einsam und in strenger Askese in der Wüste - und wird damit zum Pionier des Mönchtums. Von Tobias Sauer.
Worthaus 13 – Tübingen: 7. Juni 2025 von Prof. Dr. Jens Schröter.