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"Papst Benedikt XVI. hat seinen irdischen Weg vollendet, nach einem Leben voller Liebe und Weisheit im Dienst der Kirche (...). Wir fühlen für ihn sehr viel Zuneigung, sehr viel Dankbarkeit, sehr viel Bewunderung" (Papst Franziskus).Mit Pfarrer Thomas Maria Rimmel und Pater Karl Wallner.Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
251230PC Tödliche Ekstase Mensch Mahler am 30.12.2025Bei einer Massenpanik beim weltweit größten Pilgerfest Kumbh Mela in Indien sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Die Panik war offenbar ausgebrochen, als Gläubige versuchten, über Absperrungen zu klettern.Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Polizeikreise berichtet, werden immer noch Tote in die Leichenhalle des Krankenhauses in Prayagraj im Norden Indiens gebracht, wo das Fest stattfindet. Der Verwaltungschef des Staates Uttar Pradesh, Yogi Adityanath, sagte, die Situation sei unter Kontrolle.Laut Adityanath brach die Panik aus, als einige Gläubige versuchten, über Absperrungen zu klettern, die in der Nacht aufgestellt worden seien, um die Menge zu leiten. Augenzeugen schilderten gegenüber Reuters, dass es ein großes Gedränge gegeben habe, bei dem Menschen übereinander gefallen seien.Andere Teilnehmer erklärten, gesperrte Wege zum Wasser hätten die dicht gedrängte Menschenmenge zum Stehen gebracht und dazu geführt, dass einige erstickten und zusammenbrachen. "Plötzlich wurde in der Menge geschoben, und wir saßen in einer Falle", sagte eine Besucherin dem indischen Nachrichtensender PTI. Laut einem Krankenhausmitarbeiter starben einige Pilger auch an Herzinfarkten.Ähnliches wird Jahr für Jahr vom Hadsch, der großen Pilgerfahrt der Muslime nach Mekka berichtet.Ich bin selbst ein spiritueller Mensch und bedaure hin- und wieder, dass unsere religiösen Zeremonien im Christentum so wenig Rauschhaftes haben. Ekstase ist ja etwas Positives. Andererseits bin ich dankbar, dass eine nordisch-kühle Nüchternheit solche Szenen wie in Prayagraj und in Mekka verhindert.. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sammy Basso ist eine medizinische Sensation. Der Italiener leidet am Hutchinson-Gilford-Syndrom (HGS). Weltweit gibt es nicht einmal 150 Fälle. Kinder, die mit diesem Gen-Defekt geboren werden, altern im Zeitraffer. Sie sehen als Teenager aus wie Tattergreise. Ihnen fallen mit zehn die Haare aus, ihre Haut wird faltig und sie werden in der Regel höchstens 15 Jahre alt. Doch Sammy wird heute 30 Jahre alt. Wie nutzt Sammy seine zusammengeschnurrte Lebenszeit?Basso sagt: »Wer vorschnell altert, beschäftigt sich früher mit Fragen, die andere auf später vertagen: Wie viel Lebenszeit bleibt mir? Was ist mein Lebensziel? Was kommt nach dem Tod?« Er hat früh nach diesen Antworten gesucht, viel gelesen, ein Studium abgeschlossen – Molekularbiologie in Padua. Daneben beschäftigte er sich intensiv mit dem Christentum und fand zum Glauben.Nach seinem Abitur erfüllen ihm seine Eltern einen Traum: die Route 66 entlangfahren. Ein Kamerateam von National Geographic begleitet ihn. In Chicago singt Sammy im Gospelchor mit. In Roswell besucht er das UFO-Museum »um Leute zu erschrecken. Schließlich sehe ich ja aus wie ein Alien. Eine Krankheit zu haben ist kein Grund, nicht lustig zu sein!« Seine Freunde sagen: »Wir haben von Sammy gelernt, wie man das Leben ausschöpft.« Er hat sich vorbereitet auf das, was nach dem Tod kommt, seit Jahren schon. »HGS ist ein kleiner Teil meines Lebens, der nur den Körper betrifft. Viel wichtiger ist meine Seele. Der Glaube ist von allem das Wichtigste. Ich könnte alles über mich erzählen, aber wenn ich nicht sagen würde, dass ich glaube, wäre es so, als hätte ich nichts gesagt. Für mich ist Gott Gott. Er ist unbeschreiblich. Ich glaube sehr an die Botschaft von Jesus!« – Glückwunsch, Sammy!Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Am 28.12.2025 predigte Pastor Thorsten Wader in der Freien evangelischen Gemeine Wuppertal-Barmen über die Jahreslosung 2025. Es zeigte sich, dass die Gemeinde im Verlaufe des Jahres 2025 eben damit beschäftigt war: Alles zu prüfen und das Gute zu behalten. Daraus ergeben sich für das kommende Jahr neue Aufgaben. Viel Segen beim Hören der Predigt. Entdecke, wie Gottes Wort in einer Gemeinde seine Wirksamkeit entfaltet.
Wie erkläre ich’s meinem Kind? (Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ)
Dass es Länder gibt, in denen nicht schon an Heiligabend, sondern erst am Tag danach Weihnachten gefeiert wird, ist bekannt. Aber warum gibt es einen zweiten Weihnachtstag? Ursprünglich war es eine ganze Woche.
Weihnachten ist rot. Oder doch blau? In dieser Folge geht es um Farben und darum, was sie bedeuten. In der Religion, in der Kunst und in unserem Kopf. In dieser Weihnachtsfolge beschäftigen wir uns damit, warum Maria im Christentum blau ist, weshalb die alten Griechen kein Blau kannten und was Engel laut Bibel eigentlich für Wesen sind. Es geht um KI-Sludge, Coca-Cola und flügellose Engel. 00:43 Die Blaue Maria 03:02 Horror Engel 10:21 Maler mit Grünschwäche 14:41 Seit wann derWeihnachtsmann rot ist 16:31 Weihnachten mit KI
Jedes Jahr sind tausende Menschen auf Organe angewiesen. Leider gibt es immer noch viel zu wenige Organspenden, um den Bedarf zu decken. Wie sollten Christen mit diesem Thema umgehen? Ist die Organspende ein Akt der Nächstenliebe oder ein problematischer Eingriff in die leibliche Unversehrtheit? Darüber sprechen wir mit dem Präsidenten der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK), Prof. Markus Zimmermann.
Wir nehmen das berühmte »Liebesgebot«“ unter die Lupe: Was bedeutet es wirklich, wer sagt es, und was lässt sich biblisch belegen? Ausgehend vom Christentum prüfen wir den Johannesbrief (4,16), das Doppelgebot der Liebe aus dem 3. und 5. Buche Mose und legen es neben die Lehre von Paulus über den Vorrang der Liebe. Wir fragen, ob Liebe ein Wesensmerkmal Gottes ist, ob Jesus sich selbst oder Gott je so bezeichnet haben, und welche Spannungen zwischen Neuem und Altem Testament bestehen. Kommentare? Hier geht's zu YouTube... Neues Buch von Jörn Dyck: Die Morde der Bibel Das Buch bietet einen fundierten und gut lesbaren Rundgang durch das Alte Testament. Jörn Dyck als Sprecher auf Deiner Veranstaltung Weitere religionskritische Quellen: Podcasts: Podcast: Ketzerpodcast Podcast: MGEN — Man glaubt es nicht Radio Athikan (Österreich) YouTube: Atheismus-TV auf YouTube Neuer Atheismus TV auf YouTube Artikel und Nachrichten: Artikel: AWQ — Answers Without Questions News in deutscher Sprache: AMB — Atheist Media Blog (Blasphemieblog) News in deutscher Sprache: HPD — Humanistischer Pressedienst Bibelwissen und Religionskritik: Bibelkritik.ch Lesenswerte Bücher: Ist der Papst ein Betrüger? Die Legende von der christlichen Moral Die Morde der Bibel Witziges: Reimbibel.de
Weihnachten: Licht im Licht - Weiß im Weiß - wie kann man von dem Gott sprechen, der alles in allem ist und in keinem Bild zu finden? Aber er zeigt sich, in einer Einzelheit, in einem Menschenleben.
Ein wahrhaft dummer Anruf! Gideon Böss ruft uns an. Er ist Schriftsteller und Kolumnist, unter anderem für die »Welt«. Er warnt uns: Wenn das Christentum verschwindet, verschwindet auch der Westen! Das liegt daran, dass die heutigen westlichen Werte in Wahrheit aus dem Christentum stammen. Kommentare? Hier geht's zu YouTube... Neues Buch von Jörn Dyck: Die Morde der Bibel Das Buch bietet einen fundierten und gut lesbaren Rundgang durch das Alte Testament. Jörn Dyck als Sprecher auf Deiner Veranstaltung Weitere religionskritische Quellen: Podcasts: Podcast: Ketzerpodcast Podcast: MGEN — Man glaubt es nicht Radio Athikan (Österreich) YouTube: Atheismus-TV auf YouTube Neuer Atheismus TV auf YouTube Artikel und Nachrichten: Artikel: AWQ — Answers Without Questions News in deutscher Sprache: AMB — Atheist Media Blog (Blasphemieblog) News in deutscher Sprache: HPD — Humanistischer Pressedienst Bibelwissen und Religionskritik: Bibelkritik.ch Lesenswerte Bücher: Ist der Papst ein Betrüger? Die Legende von der christlichen Moral Die Morde der Bibel Witziges: Reimbibel.de
In der stillen Zeit „zwischen den Jahren“ haben wir für die kommenden drei Wochen jeweils tief in unser Podcast-Archiv gegriffen. Für den Weihnachtstag haben wir eine Folge für euch, bei der die beiden Protagonist:innen der Weihnachtsgeschichte im Mittelpunkt stehen: Maria und ihr neu geborener Sohn Jesus. Ein theologischer Austausch über zwei Figuren, die nicht nur im Neuen Testament, sondern auch im Koran eine zentrale Rolle spielen, der auch fünf Jahre später nichts an Aktualität verloren hat.
Zum Jahresabschluss machen wir etwas Besonderes: Diese Folge von "Amerika, wir müssen reden!" ist ein kleines Weihnachtsgeschenk an euch. Statt eines klassischen Jahresrückblicks beantworten Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon Fragen, die ihr uns in den vergangenen Wochen geschickt habt. Es geht um große Themen und persönliche Perspektiven: Wie wird Donald Trumps zweite Amtszeit in den USA wirklich wahrgenommen? Wie denken Trump-Wähler über Wirtschaft, Migration und den Staat? Außerdem erklären die beiden, wie Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus in den USA leben können und was es mit den sogenannten "Dreamern" auf sich hat. Es dreht sich aber dieses Mal nicht nur um Politik. Jiffer und Ingo sprechen über ihre deutsch-amerikanischen Weihnachtstraditionen, räumen mit kulturellen Missverständnissen auf und erzählen von regionalen Rivalitäten in den USA. Es geht um das Leben zwischen zwei Kontinenten und Identitäten: Jiffer berichtet, was "Heimat" für sie heute bedeutet, warum sie sich inzwischen auch als Europäerin fühlt. Und die beiden verraten, wie man amerikanischen Smalltalk meistert und dass nicht alles, was in den USA als "Salad" bezeichnet wird, auch wirklich gesund ist. Danke fürs Zuhören, für eure Fragen, eure Mails und eure Treue in diesem Jahr. Wir hören uns im neuen Jahr wieder und laden euch nochmal ein, uns Fragen zu senden, die Jiffer und Ingo im Podcast beantworten. Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de! Sparsamkeit - ein Alarmsignal für die Stimmung in den USA https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/konusmenten-usa-weihnachtsgeschaeft-100.html Aktuelle Nachrichten aus den USA https://www.tagesschau.de/ausland/amerika Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Hört doch mal rein in unseren Podcast-Tipp "11KM: der tagesschau-Podcast": https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:4549910994dc2464/ "Auf göttlicher Mission: Wie rechte Politiker das Christentum instrumentalisieren": https://1.ard.de/11KM_Goettliche_Mission "US-Sicherheitsstrategie: Was will Trump von Venezuela?": https://1.ard.de/11KM_USA_Venezuela "Epstein-Akten: Trump und die Verschwörung, die nie endet?": https://1.ard.de/11KM_Epstein_Akten
Mit Kinga von Schierstaedt, der Leiterin der Afrika-Abteilung von KIRCHE IN NOT International Während bei uns in Europa das Christentum immer mehr an Bedeutung zu verlieren scheint, erlebt es in Afrika einen enormen Aufschwung. Deshalb wollen wir heute unseren Blick nach Afrika richten und den Fragen nachgehen, wie die christliche Mission dort heute aussieht, wie das Zusammenleben der verschiedenen Religionen gelingt und was wir von afrikanischen Christen lernen können. Dafür sprechen wir mit Kinga von Schierstaedt, der Afrika-Teamleiterin des weltweiten päpstlichen Hilfswerks KIRCHE IN NOT International.
Was macht den Menschen wirklich glücklich – und was macht ihn würdig, glücklich zu sein? In dieser Episode zeigt Pater Recktenwald FSSP, wie das Christentum eine einzigartige Antwort auf diese Frage gibt. Während Immanuel Kant Glück und Tugend klar voneinander trennt, macht die christliche Botschaft deutlich: Beides hat denselben Ursprung – die Liebe.
Worthaus 13 – Tübingen: 6. Juni 2025 von Prof. Dr. Jens Schröter.
Über Weihnachten unterhalten sich theologische Fachleute erstaunlich selten. Dabei gibt das beliebteste christliche Fest immer noch viel zu denken. Johanna Haberer – ehemalige Professorin für christliche Publizistik, überaus beliebte Podcasterin («Unter Pfarrerstöchtern») und jetzt auch Pastorin in einer norddeutschen Kleinstadt – hat viel über Weihnachten, seinen Sinn und seine besondere Freude zu erzählen. Wir unterhalten uns darüber, wie und mit wem sie feiert, welche Rolle Kindheitserfahrungen spielen, was von der spätmodernen und zum Teil nachchristlichen Weihnachtsspiritualität zu halten ist und worüber sie in diesem Jahr predigen wird. Weihnachten ist für sie eine «andere Zeit», in der das schlechtgelaunte, faule Krisenklagen eine Pause macht und eine überraschende Freude frei Fahrt bekommt. So erklärt sich, warum Johanna Haberer zu Hause an der langen Tafel einen Stuhl frei lassen und eben diesen unbesetzten Sitzplatz ins Zentrum ihrer Weihnachtspredigt stellen wird.
Karsten Kammholz, ehemaliger Chefredakteur sowie Reza Mehman im Gespräch. Deutschland diskutiert wieder über Wehrpflicht und plötzlich wird aus einem politischen Thema etwas sehr Persönliches: Was passiert, wenn es nicht mehr abstrakt ist, sondern um die eigenen Kinder geht? In dieser Folge spreche ich mit Karsten Kammholz über vier Themen, die gerade viele triggern und genau deshalb nicht totgeschwiegen werden dürfen: Neuer Wehrdienst: Erfassung und Musterung kommen zurück, offiziell soll der Dienst aber freiwillig bleiben. Klingt nach Freiwilligkeit. Fühlt sich für viele wie der erste Schritt in Richtung Pflicht an. Deutscher Bundestag SPD, Bärbel Bas und Klassenkampf Sprache: Was macht es mit einer Partei und mit einem Land, wenn wieder in Feindbildern gesprochen wird? AfD im Ausland: Vernetzung in den USA, MAGA Nähe, fehlende Anwesenheiten in Landtagen. Was ist das Ziel und was bedeutet das für Deutschland? Weihnachten als Politikum: Wintermarkt oder Weihnachtsmarkt, Weihnachtsbaum Streit, Deutschlandflagge Reflexe. Warum ist das bei uns so aufgeladen? Das ist keine Folge zum Nebenbei hören. Das ist eine Folge, die du wahrscheinlich an mindestens einer Stelle pausierst, weil du innerlich widersprechen willst. Schreib in die Kommentare: Wehrpflicht ja oder nein Wenn ja, für wen und unter welchen Bedingungen Wo endet Kultur und wo beginnt Symbolpolitik Wenn du willst, dass mehr Menschen wieder lernen, kontrovers zu diskutieren ohne sich zu hassen: Schick die Folge an eine Person, mit der du genau so ein Gespräch führen solltest. Shownotes 00:00 Wir sind wieder da. Warum die letzte Folge so viel Feedback ausgelöst hat. 01:12 Neuer Wehrdienst: offiziell freiwillig, aber Musterung und Erfassung kommen zurück. 03:17 Der Punkt, der alles verändert: Über Wehrpflicht reden ist leicht, bis es um das eigene Kind geht. 06:13 Der Ausweg? Freiwilligkeit so attraktiv machen, dass niemand gezwungen werden muss. 07:24 Die Frage, die viele nicht anfassen: Warum nur Männer und was bedeutet das heute? 11:30 Verweigerung: Warum es diese Option geben muss, egal wie angespannt die Lage ist. 12:01 Bärbel Bas und die Klassenkampf Sprache: Wie man in Sekunden Vertrauen verspielt. 15:44 Provokante Debatte: Welche Qualifikation braucht man für Milliardenetats? 18:00 Realität von Spitzenpolitik: Proporz, Parteimechanik, politische Manager. 27:15 AfD im Ausland: USA Reise, Vernetzung, Kritik im Landtag. 29:06 Nüchtern betrachtet: Wenn du regieren willst, brauchst du Netzwerke. 33:12 Der harte Satz: Destabilisierung Europas und warum das politisch gefährlich wird. 35:07 Religion und Weihnachten: Karsten ist Christ, ich bin konfessionslos. 42:03 Wintermarkt oder Weihnachtsmarkt: Warum wir uns bei Symbolen selbst verkrampfen. 44:20 Meine Perspektive als Kind iranischer Eltern: Man entscheidet sich auch für Kultur und Werte eines Landes. 47:48 Weihnachtsbaum Streit im Landtag Düsseldorf: Wie aus einem Baum ein Kulturkampf wird. 50:15 Deutschlandflagge Reflex: Warum ein Symbol bei uns sofort politisch gelesen wird. 52:17 Instrumentalisierung von Religion: Wem gehört das Christentum und wer missbraucht es? 57:23 Ende. Weihnachtsgrüße. Und das Versprechen: Wir machen weiter. Highlight Passagen „Über Wehrpflicht zu reden ist leicht, bis es um dein eigenes Kind geht.“ „Wenn Freiwilligkeit funktionieren soll, musst du sie attraktiv machen.“ „Wenn du Kampf sagst, brauchst du automatisch einen Feind.“ „Spitzenpolitik ist oft Proporz und Management, nicht Fachkarriere.“ „Wenn du regieren willst, baust du dir vorher internationale Netzwerke.“ „Wie kann ein Weihnachtsbaum im Landtag zum Politikum werden?“ „Wir sind bei ausländischen Fahnen entspannt, bei der Deutschlandflagge werden wir nervös.“ „Weihnachten gehört nicht der Politik. Es gehört den Menschen.“
Gott als politische Rechtfertigung: US-Präsident Donald Trump präsentiert sich bei seiner zweiten Amtseinführung im Januar 2025 als Märtyrer - gerettet von Gott, damit er Amerika wieder groß machen könne. Regelmäßig nutzen Trump und seine Leute das Christentum als Deckmantel für ihre teils radikalen politischen Ziele. Aber nicht nur dort. Andreas Spinrath vom WDR Politikmagazin Monitor hat sich ausführlich damit beschäftigt, welches Netzwerk dahintersteht, wie aktiv und einflussreich diese radikale Bewegung bereits in Deutschland ist und warum die Kirchen machtlos zuschauen. Hier geht's zur Monitor-Doku von Andreas Spinrath und Julius Baumeister: https://www.ardmediathek.de/video/monitor-kreuzzug-von-rechts/radikale-christen-in-deutschland-kreuzzug-von-rechts/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNmVmNDdhOTMtMDg4YS00NTBmLWJlYjctNGU2OGRkMzY2OTc5 Mehr Infos zur Recherche auch bei tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/afd-christentum-social-media-influencer-100.html In dieser früheren 11KM-Folge geht es um „Wie die Tötung von Charlie Kirk die USA verändert“: https://1.ard.de/11KM_Charlie_Kirk Hier geht's zu Legion „War on Scam“, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/scam?p=11km Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Max Stockinger Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck, Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Timo Lindemann, Jonas Teichmann, Jacqueline Brzeczek, Marie-Noelle Svhila und Jürgen Kopp Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Dieser Dezember ist ein besonderer Monat im religiösen Kalender. Nicht nur christliche Menschen, auch wenn die Adventszeit und Weihnachten mit ihrem Schmuck, Kalendern und Ritualen besonders präsent ist. Jüdinnen und Juden begehen das Lichterfest Chanukka, für das an acht Tagen in Folge jeden Abend eine neue Kerze angezündet wird. Rebecca nimmt euch mit, welche Spiele in dieser Zeit gespielt werden und dem besonderen Chanukka-Essen. Muslimische Gläubige freuen sich über den Beginn der Heiligen drei Monate. für Judentum, Christentum und Islam. Der erste heißt Rajab, es folgt Sha'ban – in denen man sich auf den dritten, den Monat Ramadan vorbereitet. Kübra hat dazu einen besonderen Kalender mitgebracht. Leider konnte Maike an der Aufnahme dieser Folge krankheitsbedingt nicht mitwirken. So werden diese Adventstage aus der Perspektive von Rebecca und Kübra erzählt. Ihr könnt euch auf eine besondere Folge freuen.
Einhörner sind Fabelwesen. Und doch glaubten Menschen lange an ihre Existenz. So galten sie im Christentum als Keuschheitssymbol, es wurden Medikamente aus vermeintlichem Einhorn-Horn verkauft und Wissenschaftler bejubelten den Fund eines Tieres. Wer waren die Vorbilder? Warum glaubten Menschen einst an die Fabeltiere? Anne Baum im Gespräch mit Birk Grüling+++Wenn ihr Fragen habt, die wir für euch beantworten sollen, dann schreibt uns an: pm-redaktion@verlagshaus.de+++Lust auf mehr Wissenschaft? Hier geht's zum günstigen P.M.-Testabo: https://www.verlagshaus24.com/p_m__zum_testen-vz-web-p.m.-17180-gb-mex/?utm_source=website&utm_medium=digital&utm_campaign=pmm-testabo+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/schnellerschlau+++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die letzten sieben Tage des Advents stehen unter besonderen Vorzeichen. In den Abendgebeten werden in den besonderen Antiphonen die Sehnsucht des Volkes Israel nach Erlösung besungen. Sie sind in ihrem Inhalt also sehr viel älter als das Christentum.Da wird die Weisheit besungen und der Herr angerufen, an die Wurzel aus dem Baumstumpf Isais erinnert, der Schlüssel Davids, der im Buch Jesaja beschrieben ist, wird bestaunt, der Morgenstern herbeigesehnt und der König aller Völker. Und erst in der siebten Antiphon "O Immanuel" taucht ganz vorsichtig eine Bezeichnung für den ersehnten Erlöser auf. Wenn wir ab heute also in die letzte Phase des Advents hineingehen, in die Zeit des Erwartens, könnte es vielleicht eine Zeit werden, mal selbst nach zu denken, wer dieser kommende Gott für mich eigentlich ist. Ist es der ersehnte Erlöser und Immanuel, oder eher der unnahbare Herr, eher etwas so Altes, das schon die Völker des Alten Bundes verehrt haben oder der Jesus von Nazareth, der Bruder aller Menschen? Der unsere Menschenwege mitgegangen ist und sich nicht zu schade war, Leid und Tod auf sich zu nehmen um Menschenleid und Tod zu wenden. In einem Lied, dass während der ersten Coronawelle im Frühjahr 2020, also vor 5 Jahren, entstanden ist, lässt der Texter Franz Thomas Sonka Gott sagen: 1. In dieser schweren Zeit, versinkt die Welt in Dunkelheit. Hab keine Angst, trotz aller Fragen so spricht Dein Gott in diesen Tagen: "Ich bin bei Dir alle Tage, glaube und vertraue mir. Höre was ich zu Dir sage, meinen Segen schenk ich Dir. Niemals lass ich Dich im Stich. Du hast mein Wort: Fürchte Dich nicht"2. In dieser schweren Zeit, herrscht menschenleere Einsamkeit. Hab keine Angst, die bist getragen, so spricht Dein Gott in diesen Tagen:"Ich bin bei Dir alle Tage, glaube und vertraue mir. Höre was ich zu Dir sage, meinen Segen schenk ich Dir. Niemals lass ich Dich im Stich. Du hast mein Wort: Fürchte Dich nicht"
In der Adventszeit wirkt es oft so, als wäre ganz Deutschland im Weihnachtsrausch: Lichter, Plätzchen, überall ertönt „Last Christmas“. Aber längst nicht alle machen mit! Luam trifft Amira, die als Muslimin kein Weihnachten feiert. Sie besucht Larissa und Moritz auf der Rettungswache, wo die beiden an Heiligabend arbeiten müssen. Und mit Kim spricht Luam darüber, warum ihre Familie beschlossen hat, Weihnachten nicht mehr zu feiern.
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
Unsere Stadttour durch Toledo, führt uns mitten hinein in die Vielfalt dieser historischen Stadt. Wir beginnen in einer charmanten Straße, die für ihre süßen Köstlichkeiten berühmt ist – der Duft von gebrannten Mandeln liegt in der Luft und verführt uns sofort. Neben den Leckereien entdecken wir die jahrhundertealte Tradition des Messerschmiedens, die Toledo bis heute prägt, und bestaunen die kunstvoll gefertigten Messer in den kleinen Geschäften. Unser Weg führt uns weiter zur beeindruckenden Kathedrale von Toledo, einem architektonischen Meisterwerk, das nicht nur religiöse Bedeutung hat, sondern auch als Symbol der Stadt gilt. Danach zieht es uns zum monumentalen Alcázar, dessen majestätische Präsenz uns auch von außen beeindruckt, selbst wenn wir das Waffenmuseum im Inneren nicht mehr besuchen können. Nach einem Tag voller Eindrücke gönnen wir uns eine Pause im Hotel mit Blick auf die Altstadt. Der Sonnenuntergang taucht Toledo in goldenes Licht, bevor wir im Restaurant traditionelle Gerichte wie gebratene Artischocken und zartes Milchlamm genießen. Toledo ist ein Schmelztiegel der Kulturen, in dem Christentum, Judentum und Islam über Jahrhunderte hinweg koexistierten. Jede Straße erzählt ihre eigene Geschichte, und ein einziger Tag reicht kaum aus, um die Essenz dieser Stadt zu erfassen. Wir empfehlen, mindestens zwei bis drei Tage einzuplanen, um Toledo wirklich zu erleben. Bleib unbedingt dabei, denn in den kommenden Episoden geht unsere Reise weiter nach Andalusien, wo neue Städte und kulinarische Highlights auf uns warten. Hotel Abaceria Restaurante Lo Nuestro ************************************************ Abonniere jetzt den Podcast bei Spotifyund verpasse keine Folge mehr! Mehr findest du auch auf den Social-Media-Kanälen Facebook Youtube Instagram Feinschmeckertouren ************************************************
0:00 Das Ziel von Frontiers & ihr Arbeitsbereich02:18 Die Gefahren3:20 Der Umgang mit Muslimen9:40 Ganze Volksgruppen sind vom Evangelium ausgeschlossen13:00 Wir wissen gar nicht wie Muslime ticken14:44 Es braucht Leute die gehen & die hier den Dienst tun15:38 Arbeit mit Flüchtlingen19:40 Die Unterschiede zwischen Christentum und Islam27:40 Wo kann man beim Islam einsteigen?32:13 Kennen alle Moslems ihren Glauben wirklich gut?36:58 Die Liebe Gottes aktiv werden lassen39:00 Was machen wir unterbewusst falsch?44:15 Vorurteile überwinden / die Message verbreiten56:55 Frontiers unterstützenDanke für's Zuhören!Alle Folgen gibt's auch mit Video auf YouTube
Vom sogenannten Münchener Dolchstoßprozess haben wir in diesem Podcast bereits am 31. Oktober berichtet: Martin Gruber, Chefredakteur der sozialdemokratischen Münchener Post, hatte die Süddeutschen Monatshefte wegen der Verbreitung der Dolchstoßlegende der Geschichtsverfälschung bezichtigt, woraufhin deren Herausgeber Paul Nikolaus Cossmann Gruber verklagte. Politisch eingefärbte Urteile in solchen Verfahren waren in Weimarer Tagen keine Seltenheit, der Münchener Richterspruch ging jedoch als besonders bizarr in die deutsche Rechtsprechung ein. Zwar konstatierte er in Cossmanns Argumentation zahlreiche historische Irrtümer und sachliche Fehler. Da dies jedoch keine aktive Verfälschung der Geschichte darstelle, verurteilte er Gruber dennoch zu einer Geldstrafe von 3000 Reichsmark. Auch schon der Hamburger Anzeiger vom 10. Dezember 1925 kommentierte das Urteil einigermaßen verständnislos, wie wir gleich von Frank Riede erfahren werden. Ein Nachtrag noch zur Personalie Cossmann: Diesem sollte sein energischer Kampf gegen die Republik später unter den Nazis ebenso wenig helfen wie seine frühe Konversion vom Judentum zum Christentum 1905. Er wurde 1942 ins KZ Theresienstadt deportiert, wo er im selben Jahr im Krankenhaus verstarb.
Die Stellung der evangelischen Kirchen im "Dritten Reich" wird bis heute sehr kontrovers diskutiert. Der Kieler Historiker Dr. Helge-Fabien Hertz hat in seiner Dissertation alle 729 Pastoren untersucht, die während des Nationalsozialismus in der schleswig-holsteinischen Landeskirche tätig waren. Er zeigt, dass die Mehrzahl der schleswig-holsteinischen Pastoren mit den nationalsozialistischen Machthabern sympathisiert, im Sinne der NS-Ideologie mit ihnen zusammengearbeitet und damit das Regime unterstützt haben. Etliche Theologen verbanden Christentum und Nationalsozialismus, NS-Ideologie und christliche Lehre aufs Engste miteinander. Dies gilt sowohl für die Anhänger der Deutschen Christen als auch für zahlreiche Pastoren der Bekennenden Kirche (BK). Keine weiße BK-Weste mit einzelnen braunen Flecken, sondern eine braune mit Schattierungen und einzelnen weißen Flecken (Dr. Helge-Fabien Hertz) In seinem Vortrag beleuchtet Helge-Fabien Hertz die Rolle der schleswig-holsteinischen Pastoren im Nationalsozialismus und stellt das "Pastorenverzeichnis" vor. Die Sinti Union Schleswig-Holstein war Gastgeber dieser Vortragsveranstaltung „Zwischen Kreuz und Hakenkreuz: Rolle der Kirche im Nationalsozialismus“ am 3. Dezember um 18 Uhr in ihren Räumlichkeiten in der Feldstraße 31 in 24534 Neumünster.
Luft – sie ist unsichtbar und doch überall. Sie trägt uns, verbindet uns, und ohne sie gäbe es kein Leben. Erst wenn sie fehlt, merken wir, wie wesentlich sie ist. Doch Luft ist nicht nur ein physisches Element – sie hat auch eine tiefe spirituelle Dimension. In allen drei großen Religionen spielt der Atem eine zentrale Rolle: als Lebenshauch, als Zeichen göttlicher Gegenwart, als Brücke zwischen Himmel und Erde. Was bedeutet dieser göttliche Atem im Judentum, im Christentum und im Islam?
Worthaus 13 – Tübingen: 7. Juni 2025 von Prof. Dr. Kathy Ehrensperger.
Im Rückblick auf 2000 Jahre Christentumsgeschichte führen sich Tobias Faix und Thorsten Dietz die Gegensätze der Epochen vor Augen. Jahrhunderte lang litt die frühen Gemeinden an Ausgrenzung, ja Verfolgung. Kaum kommen sie selbst zu Macht und Einfluss, werden sie aus einer verfolgten Kirche zu einer verfolgenden Kirche. Ist die Konstantinische Wende der Sündenfall der Christentumsgeschichte? Im Mittelalter entstehen Formen der Unterscheidung von Staat und Kirche, wie sie es so noch nicht gab. In der Reformationszeit brechen neue Gegensätze auf, die zu furchtbaren Religionskriegen führen. Was lässt sich lernen aus dieser Geschichte für unsere Situation heute? Welche Kriterien für eine politische Ethik lassen sich ableiten und welche Fehler sollten Kirche nicht mehr wiederholen?
Die Gefahr von rechts ist höchst real. Allerdings gibt es in diesem Feld viel Bewegung und erhebliche Unterschiede. Deshalb ist es wichtig, genauer hinzusehen und präziser zu beschreiben. Nur so kann man die Urteilssicherheit gewinnen, die die Grundlage für das eigene demokratische Engagement ist. Martin Fritz von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin ist ein Kenner dessen, was man grob als «rechts» oder «rechtsextrem» bezeichnen würde. Aber er gibt sich mit solchen Etikettierungen nicht zufrieden, sondern sucht nach passenden Begriffen und bemüht sich um zielsichere Analysen. Mit ihm sprechen ich über christlichen Nationalismus. Dafür blicken wir auf den Fall von Charles Kirk – seine Person, seine Politik, seine Ermordung und schliesslich deren Instrumentalisierung – zurück. Viel wurde darüber schon geschrieben und gesendet, aber mit etwas Abstand kann man einiges klarer sehen, einordnen und beurteilen. Zum Beispiel die Frage, ob solch ein christlicher Nationalismus auch im deutschsprachigen Raum eine politische und religiöse Chance hat.
"Ich kann nicht davon ausgehen, dass alle unter Advent und Weihnachten dasselbe verstehen wie ich." Vielmehr freue sich der Berliner Erzbischof Heiner Koch über die, "die mit mir und vielen anderen Christen geduldig warten."Mit Pfarrer Thomas Maria Rimmel und Pater Karl Wallner.Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Wie konnte aus einer kleinen, oft übersehenen jüdischen Bewegung eine der prägenden Weltreligionen entstehen? In dieser Folge haben Moritz und Michi Unterstützung von Jonas Renz, Kirchenhistoriker an der Universität Gießen. Gemeinsam zeichnen sie die Entwicklung des frühen Christentums nach, von der Zeit Jesu über die missionarische Arbeit des Paulus bis hin zur zunehmenden Ausbreitung im Römischen Reich. Sie sprechen über die Vielfalt frühchristlicher Gruppen, die Konflikte mit römischer Autorität, die Herausforderungen durch Verfolgung, innere Uneinigkeit und Konkurrenz durch andere religiöse Strömungen. Außerdem geht es um die Rolle von Konzilien, Briefen und Theologen, die das Christentum allmählich formten, sowie um die entscheidende Wende, als Kaiser Konstantin die neue Religion nicht mehr bekämpfte, sondern förderte. Eine Folge über Anfänge, Umbrüche und den langen Weg von der Randerscheinung zur Staatsreligion.
Wie konnte aus einer kleinen, oft übersehenen jüdischen Bewegung eine der prägenden Weltreligionen entstehen? In dieser Folge haben Moritz und Michi Unterstützung von Jonas Renz, Kirchenhistoriker an der Universität Gießen. Gemeinsam zeichnen sie die Entwicklung des frühen Christentums nach, von der Zeit Jesu über die missionarische Arbeit des Paulus bis hin zur zunehmenden Ausbreitung im Römischen Reich. Sie sprechen über die Vielfalt frühchristlicher Gruppen, die Konflikte mit römischer Autorität, die Herausforderungen durch Verfolgung, innere Uneinigkeit und Konkurrenz durch andere religiöse Strömungen. Außerdem geht es um die Rolle von Konzilien, Briefen und Theologen, die das Christentum allmählich formten, sowie um die entscheidende Wende, als Kaiser Konstantin die neue Religion nicht mehr bekämpfte, sondern förderte. Eine Folge über Anfänge, Umbrüche und den langen Weg von der Randerscheinung zur Staatsreligion.
Der Streit um den Messias hat viel Judenfeindschaft und Antisemitismus hervorgebracht. Dabei ist dieser Streit unnötig. Beide Religionen, Judentum und Christentum, können die alten Texte auf ihre je eigene Art lesen. Und nicht nur die Texte der Bibel, meint Autor Thomas Hieke, sondern auch das Libretto von Georg Friedrich Händels „Messiah“.
Der Streit um den Messias hat viel Judenfeindschaft und Antisemitismus hervorgebracht. Dabei ist dieser Streit unnötig. Beide Religionen, Judentum und Christentum, können die alten Texte auf ihre je eigene Art lesen. Und nicht nur die Texte der Bibel, meint Autor Thomas Hieke, sondern auch das Libretto von Georg Friedrich Händels „Messiah“.
Die Frist, die Donald Trump der Ukraine setzte, um den sogenannten «Friedensplan» zu unterschreiben, ist abgelaufen. Doch das Ultimatum gilt offenbar nicht mehr. Sind die derzeit etwas konfus anmutenden Ukraine-Verhandlungen chaotisch – oder Strategie? Antworten von Verhandlungsberaterin Nora Meier. Weitere Themen in dieser Sendung: · So viel Regen in einem Tag wie seit 300 Jahren nicht mehr – das geschah in der Stadt Hat Yai in Thailand. In ganz Südostasien regnete es tagelang. Es gab grosse Überschwemmungen, besonders in Vietnam, Indonesien und Malaysia sowie im Süden von Thailand. SRF-Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi lebt in Bangkok und schildert die Situation im Süden des Landes. · Papst Leo XIV. bricht zu seiner ersten Auslandsreise auf. Sein erstes Ziel ist die Türkei. Doch gegen seinen Besuch regt sich Widerstand. Türkische nationalistische Kräften protestieren, weil sie die Papst-Visite als Versuch sehen, das Christentum auszuweiten. Aus der Türkei berichtet die freie Journalistin Susanne Güsten. · Hat die Forschung nun endlich die berüchtigte «Dunkle Materie» gefunden? Internationale Medien berichten von einem «Durchbruch». Hintergrund ist eine Studie aus Tokio. Doch auf den zweiten Blick ist Skepsis angebracht: Gemäss Wissenschaftsredaktor Sandro Della Torre liefert die Studie gar nicht viel Neues.
Seit Jahren geschieht das früher Unvorstellbare: Zunehmend gewinnen klassische katholische Formen der Spiritualität wie die Exerzitien der Jesuiten Zulauf auch bei Reformierten. Längst ist es auch für Protestanten selbstverständlich, Meditationsübungen zu machen, Kontemplation für sich zu entdecken und nach geistlicher Begleitung zu fragen. Andi und Thorsten reden mit Noa Zenger, reformierte Pfarrerin, geistliche Begleiterin und Anleiterin von Kontemplation. Sie lassen sich von ihr erzählen, wie sie selbst die Faszination klassischer Formen der Spiritualität entdeckt hat. Tatsächlich sind die Ursprünge solcher Übungswege oft sehr viel älter als die reformierte und die römisch-katholische Kirche. Stille und Selbsterfahrung, Begleitung auf geistlichen Wegen der Reifung und die Erfahrung der Gottesliebe sind in der Christentumsgeschichte immer wieder entdeckt worden. Wenn reformierte Gläubige heute danach fragen und zunehmend Angebote in anderen und auch in ihrer eigenen Kirche finden, dann entdecken sie ein reiches Erbe christlicher Frömmigkeit. Passt kontemplative Spiritualität denn zur reformierten Konzentration auf die Bibel? Ja, so Noa Zenger, im Schweigen frei und offen für neues Hören zu werden, das passt ausgezeichnet zur reformierten Betonung der Bibel und der Freiheit des Einzelnen. Das gilt auch für die neue Faszination, die das Fasten für viele hat. Es war eine urreformierte Handlung in Zwinglis Zürich, sich im Froschauer Wurstessen 1522 gegen den religiösen Zwang zum Fasten aufzulehnen. Zugleich ist das freiwillige Fasten schon immer Teil vieler religiöser Wege gewesen, auch im Judentum und Christentum. Fasten ist nicht nur aus gesundheitlichen Gründen eine Option. Auch die geistliche Entdeckung innerer Freiheit kann für viele Menschen eine grosse Bereicherung sein, auch in den reformierten Landeskirchen.
Woche: 17. bis 22. November 2025 Christine Hubkamacht sich Gedanken zu den Evangelien der Wochentage. Sie ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Unter ihren Büchern sind immer wieder auch Kinderbücher. Z.B.: „Und doch sind alle Äpfel rund… Was Judentum, Christentum und Islam gemeinsamhaben. Eine besondere Familiengeschichte.“ Erschienen im Tyrolia-Verlag. Montag, 17. November 2025Die Entschleierung.Offb 1, 1–4; 2, 1–5aDienstag, 18. November 2025Die Kraft der Beziehung.Lk 19, 1–10Mittwoch, 19. November 2025Offene Fragen.Lk 19, 11–28Donnerstag, 20. November 2025Jesus weint.Lk 19, 41–44Freitag, 21. November 2025Gott oder Geld.Lk 19, 45–48Samstag, 22. November 2025Die Beziehung zu Gott lebt ewig.Lk 20, 27–40
Woche: 17. bis 22. November 2025 Christine Hubkamacht sich Gedanken zu den Evangelien der Wochentage. Sie ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Unter ihren Büchern sind immer wieder auch Kinderbücher. Z.B.: „Und doch sind alle Äpfel rund… Was Judentum, Christentum und Islam gemeinsamhaben. Eine besondere Familiengeschichte.“ Erschienen im Tyrolia-Verlag. Montag, 17. November 2025Die Entschleierung.Offb 1, 1–4; 2, 1–5aDienstag, 18. November 2025Die Kraft der Beziehung.Lk 19, 1–10Mittwoch, 19. November 2025Offene Fragen.Lk 19, 11–28Donnerstag, 20. November 2025Jesus weint.Lk 19, 41–44Freitag, 21. November 2025Gott oder Geld.Lk 19, 45–48Samstag, 22. November 2025Die Beziehung zu Gott lebt ewig.Lk 20, 27–40
Woche: 17. bis 22. November 2025 Christine Hubkamacht sich Gedanken zu den Evangelien der Wochentage. Sie ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Unter ihren Büchern sind immer wieder auch Kinderbücher. Z.B.: „Und doch sind alle Äpfel rund… Was Judentum, Christentum und Islam gemeinsamhaben. Eine besondere Familiengeschichte.“ Erschienen im Tyrolia-Verlag. Montag, 17. November 2025Die Entschleierung.Offb 1, 1–4; 2, 1–5aDienstag, 18. November 2025Die Kraft der Beziehung.Lk 19, 1–10Mittwoch, 19. November 2025Offene Fragen.Lk 19, 11–28Donnerstag, 20. November 2025Jesus weint.Lk 19, 41–44Freitag, 21. November 2025Gott oder Geld.Lk 19, 45–48Samstag, 22. November 2025Die Beziehung zu Gott lebt ewig.Lk 20, 27–40
Woche: 17. bis 22. November 2025 Christine Hubkamacht sich Gedanken zu den Evangelien der Wochentage. Sie ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Unter ihren Büchern sind immer wieder auch Kinderbücher. Z.B.: „Und doch sind alle Äpfel rund… Was Judentum, Christentum und Islam gemeinsamhaben. Eine besondere Familiengeschichte.“ Erschienen im Tyrolia-Verlag. Montag, 17. November 2025Die Entschleierung.Offb 1, 1–4; 2, 1–5aDienstag, 18. November 2025Die Kraft der Beziehung.Lk 19, 1–10Mittwoch, 19. November 2025Offene Fragen.Lk 19, 11–28Donnerstag, 20. November 2025Jesus weint.Lk 19, 41–44Freitag, 21. November 2025Gott oder Geld.Lk 19, 45–48Samstag, 22. November 2025Die Beziehung zu Gott lebt ewig.Lk 20, 27–40
Woche: 17. bis 22. November 2025 Christine Hubkamacht sich Gedanken zu den Evangelien der Wochentage. Sie ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Unter ihren Büchern sind immer wieder auch Kinderbücher. Z.B.: „Und doch sind alle Äpfel rund… Was Judentum, Christentum und Islam gemeinsamhaben. Eine besondere Familiengeschichte.“ Erschienen im Tyrolia-Verlag. Montag, 17. November 2025Die Entschleierung.Offb 1, 1–4; 2, 1–5aDienstag, 18. November 2025Die Kraft der Beziehung.Lk 19, 1–10Mittwoch, 19. November 2025Offene Fragen.Lk 19, 11–28Donnerstag, 20. November 2025Jesus weint.Lk 19, 41–44Freitag, 21. November 2025Gott oder Geld.Lk 19, 45–48Samstag, 22. November 2025Die Beziehung zu Gott lebt ewig.Lk 20, 27–40
Woche: 17. bis 22. November 2025Christine Hubka macht sich Gedanken zu den Evangelien der Wochentage. Sie ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Unter ihren Büchern sind immer wieder auch Kinderbücher. Z.B.: „Und doch sind alle Äpfel rund… Was Judentum, Christentum und Islam gemeinsamhaben. Eine besondere Familiengeschichte.“ Erschienen im Tyrolia-Verlag. Montag, 17. November 2025Die Entschleierung.Offb 1, 1–4; 2, 1–5a Dienstag, 18. November 2025Die Kraft der Beziehung.Lk 19, 1–10 Mittwoch, 19. November 2025Offene Fragen.Lk 19, 11–28 Donnerstag, 20. November 2025Jesus weint.Lk 19, 41–44 Freitag, 21. November 2025Geld oder Gott.Lk 19, 45–48 Samstag, 22. November 2025Die Beziehung zu Gott lebt ewig.Lk 20, 27–40
Noch immer gehen manche davon aus, das Christentum befinde sich in einem Niedergang schrumpfender Mitgliedzahlen und sich leerender Kirchen. Weltweit gesehen stimmt das keineswegs. Das Christentum wächst. Vor allem eine Strömung wird immer grösser: Charismatische Bewegungen und Pfingstkirchen sind längst ein globales Massenphänomen, mit je nach Schätzung mit bis zu 600 Millionen Mitgliedern. Auch in Europa gibt es Zulauf, wenn auch in viel geringerem Masse als überall sonst. Die Gründe sind vielfältig. Nicht zuletzt dürfte es an der emotionalen und begeisterten Frömmigkeit liegen. Was ist das Geheimnis dieser Spiritualität der Ekstase? Darüber haben Andi und Thorsten mit der reformierten Theologin Lea Hümbeli gesprochen. Gemeinsam tragen sie Gründe zusammen, warum diese Art zu glauben für manche Menschen so anziehend ist. Charismatische Gottesdienste sind anders. Menschen, vor allem auch viele Jüngere, geniessen sie. Die Spiritualität bleibt nicht im Kopf. Sie durchdringt den ganzen Körper, entfacht tiefe Emotionen und wirkt wie ein Wärmestrom in der Kälte. Es werden aber auch Risiken und Gefährdungen diskutiert. Viele waren erstaunt, als sie sahen, wie stark die Stürmung des Kapitols am 06.01.2021 von solchen charismatischen Gruppen getragen war. In kaum einer religiösen Gruppe haben sich so viele als anfällig für christlichen Nationalismus erwiesen, z.B. auch in Brasilien. Woran kann das liegen? Was hilft gegen solche Versuchungen? Zuletzt führt das Gespräch zur Frage: Was könnten die Landeskirchen lernen? Was ist kulturelle Prägung, was Zeitstimmung, und was könnten geistliche Entdeckungen sein, die zumindest für manche eine Bereicherung wären?
Ref.: Pfr. Peter van Briel, Sprecher der Karl-Leisner-Jugend, Hopsten Halverde Viele empfinden Mission als etwas Unpassendes und unangemessen Aufdringliches. "Soll doch jeder nach seiner eigenen Fasson glücklich werden!", lautet das moderne Toleranz-Credo. Dem entgegen steht der Ruf Jesu, der sagt: "Geht und macht alle Menschen zu meinen Jüngern!" Mission ist also in die DNA der Kirche und ins Christsein eingeschrieben. Ohne Glaubensweitergabe geht's einfach nicht. Aber wie geht das, ohne den anderen etwas aufzudrängen? Genauer erklärt das Pfarrer Peter van Briel heute im Grundkurs des Glaubens im Missionsmonat Oktober.
Relevanz kann man nicht von sich selbst behaupten – vielmehr werde sie einem zugesprochen, entstehe im Gespräch, im Echoraum zwischen Menschen. Dementsprechend kritisch betrachtet Ralph Kunz, Professor für Praktische Theologie an der Universität Zürich, Bemühungen von Kirchen, die eigene Relevanz immer wieder zu bekräftigen, obwohl ein immer grösserer Teil der Bevölkerung diese offenbar nicht mehr sehen. Was bedeutet es also, in der heutigen Zeit als Glaubensgemeinschaft wirklich relevant zu sein? Ausgehend von einem Referat von Ralph Kunz an der Tagung «Die Zukunft der reformierten Kirche in der Schweiz» diskutieren in diesem Stammtisch er selbst, «reformiert.»-Redaktionsleiter Felix Reich und RefLab-Co-Leiterin Evelyne Baumberger. Was hat Relevanz mit Sprachfähigkeit zu tun, wenn Glaube doch ein Geschenk ist? Fehlt der reformierten Kirche in der Schweiz etwas – oder vielmehr den Mitgliedern, die sie nicht mehr als signifikant erfahren? Eine kontroverse Diskussion.
Was wird aus dem Glauben in einer Welt, in der jeder sein eigener Sinnstifter ist – und die alten religiösen Gewissheiten bröckeln? Manuel Schmid und Stephan Jütte fragen, ob das Christentum seine Zukunft eher im Ich oder im Wir finden wird – und was das für Kirche, Theologie und Gemeinschaft bedeutet. Wie immer beginnt Ausgeglaubt mit zwei persönlichen Momenten: Manuels «Stossgebet der Woche» gilt seiner eigenen Verplantheit – nach einer RefLab-Veranstaltung hetzt er wie ein Gejagter zum Zug, um pünktlich an ein Geburtstagsfest zu kommen, nur um dort festzustellen: Das Fest findet erst in mehreren Wochen statt. Stephan dagegen jubelt im «Hallelujah der Woche» über eine neue Leidenschaft: Tennis. Er hat erst vor kurzem angefangen zu spielen – und ist schon ziemlich beeindruckt von seinen eigenen Fortschritten. Von dort aus geht's ins eigentliche Thema: die Zukunft der Religion. Stephan und Manuel knüpfen an ihre letzten beiden Gespräche über Individualismus und Kollektivismus an und fragen, wie sich beides im Christentum verschränkt – und vielleicht auch gegenseitig korrigiert. Einerseits hat das Christentum in seiner Geschichte stark individualisierende Kräfte freigesetzt: Der reformatorische Gedanke, dass jeder Mensch unmittelbar vor Gott steht, hat das moderne Selbstbewusstsein, die Gewissensfreiheit und das Ideal persönlicher Verantwortung entscheidend geprägt. Andererseits stammen die biblischen Texte selbst aus ausgesprochen kollektivistischen Kulturen, in denen Familie, Clan und Sippe die Identität bestimmten. Jesus und Paulus stellen genau dieses Primat infrage – und schwören ihre Anhänger auf eine neue Form von Gemeinschaft ein: das Reich Gottes, in dem soziale, ethnische und geschlechtliche Grenzen keine Rolle mehr spielen («Weder Jude noch Grieche, weder Sklave noch Freier…»). Von hier aus spannt das Gespräch einen Bogen in die Gegenwart: Wie hat das Christentum über Jahrhunderte hinweg die westliche Gesellschaft geprägt – und warum verliert es heute seine Selbstverständlichkeit? Was bedeutet die oft zitierte «metaphysische Obdachlosigkeit» des modernen Menschen, der zwischen Selbstverwirklichung und Sinnsuche pendelt? Und wovon darf oder soll man als protestantischer Christ heute noch träumen? Eine Rückkehr zur alten Grösse? Wohl kaum – und sicher nicht auf dem autoritären Weg, auf dem christliche Nationalisten in den USA derzeit Macht zurückerobern wollen. Aber was wäre die Alternative? Einfach «kleinere Brötchen backen»? Und wenn ja – wie könnten die aussehen? Manuel und Stephan diskutieren, ob die basisdemokratische Struktur der reformierten Kirche dabei hilft, Machtmissbrauch zu verhindern – oder ob sie zugleich mutige Initiativen und visionäre Aufbrüche bremst. Ein intensives Gespräch über Glauben zwischen Autonomie und Bindung, und über Kirchenstrukturen zwischen Tradition und Aufbruch.