Podcasts about christentums

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Best podcasts about christentums

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Evangelium
"Hoffnung über den Tod hinaus" - Gespräch mit Anno Busch

Evangelium

Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 8:04


Wie kann die Kirche heute Menschen neu für den Glauben begeistern? Darüber spricht Anno Busch vom Fachbereich Evangelisierung im Erzbistum Köln mit DOMRADIO.DE-Redakteur Jan Hendrik Stens – mitten in den Vorbereitungen für das Glaubensfestival "kommt&seht". Während andere ins lange Fronleichnamswochenende starten, heißt es für Busch: packen, organisieren und aufbauen. Denn für ihn ist klar: "Wir dürfen uns nicht damit zufrieden geben, dass wir weniger werden." Die Kirche müsse neue Wege finden, Menschen von Jesus Christus zu begeistern.Im Bibeltext aus dem Markusevangelium diskutieren die Sadduzäer mit Jesus über die Auferstehung der Toten – und wollen ihn mit einer absurden Frage bloßstellen. Busch erklärt, warum Jesus den Blick weg von rein menschlichen Vorstellungen lenkt und was christliche Hoffnung eigentlich bedeutet. Besonders eindrücklich: "Mit dem Tod ist nicht alles vorbei." Für Busch ist der Auferstehungsglaube keine Randnotiz, sondern das Zentrum des Christentums.Ein Gespräch über neue Aufbrüche in der Kirche und die Hoffnung auf Leben über den Tod hinaus. Jetzt reinhören!Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit kamen einige von den Sadduzäern, die behaupten, es gebe keine Auferstehung, zu Jesus und fragten ihn: Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt  und eine Frau hinterlässt, aber kein Kind, dann soll sein Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.Es lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, und als er starb, hinterließ er keine Nachkommen. Da nahm sie der zweite; auch er starb, ohne Nachkommen zu hinterlassen, und ebenso der dritte. Keiner der sieben hatte Nachkommen. Als letzte von allen starb die Frau. Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.Jesus sagte zu ihnen: Ihr irrt euch, ihr kennt weder die Schrift noch die Macht Gottes. Wenn nämlich die Menschen von den Toten auferstehen, heiraten sie nicht, noch lassen sie sich heiraten, sondern sind wie Engel im Himmel. Dass aber die Toten auferstehen, habt ihr das nicht im Buch des Mose gelesen, in der Geschichte vom Dornbusch, in der Gott zu Mose spricht: Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Ísaaks und der Gott Jakobs? Er ist kein Gott von Toten, sondern von Lebenden. Ihr irrt euch sehr. (Mk 12,18-27)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

Leben ist mehr
Nicht Tod, sondern Leben!

Leben ist mehr

Play Episode Listen Later May 29, 2026 4:22


Das Kolosseum in Rom ist ein Bauwerk der Superlative: 188 Meter lang, 156 Meter breit und mit einer Höhe von 48,5 Metern so hoch wie ein modernes 15-stöckiges Gebäude. Damals bot es Platz für etwa 50 000 Zuschauer. Doch die imposante Architektur diente grausamen Zwecken: Während der blutigen Schaukämpfe wurden im Keller Tiere, Requisiten und Gefangene durch Falltüren und Aufzüge auf die Bühne transportiert. Hunderte Sklaven arbeiteten hart, um das Spektakel zu inszenieren, das Tod und Gewalt zur Unterhaltung machte. Rund 30 000 bis 50 000 Menschen fanden hier einen grausamen Tod.Heute ist dieser spektakuläre Bau, der als das am besten erforschte Gebäude der Antike gilt, ein Mahnmal gegen die Todesstrafe. Jedes Mal, wenn ein Staat ein Todesurteil aussetzt oder die Todesstrafe abschafft, wird es in 48 Farben beleuchtet. Das Kolosseum steht damit nicht mehr für den Tod, sondern für den Wert und die Würde des Lebens.Das Kreuz Christi war früher ebenfalls ein Symbol für Tod und Qual – immerhin war die Kreuzigung die grausamste Hinrichtungsmethode des Römischen Reiches. Doch inzwischen hat es eine ganz andere Bedeutung bekommen: Das Kreuz ist zum Symbol des Christentums schlechthin geworden. Wenn wir ein Kreuz sehen, denken wir nicht mehr primär an eine antike Hinrichtungsmethode, sondern daran, dass Jesus Christus gestorben und vom Tod auferstanden ist, um uns Menschen neues Leben und die Versöhnung mit Gott zu ermöglichen. Am Kreuz zeigt Gott, dass nicht der Tod das letzte Wort hat: »Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht« (2. Timotheus 1,10). So kann ebender Gegenstand, der früher für Hinrichtung und Tod stand, zum Beginn eines neuen Lebens werden.Elisabeth WeiseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Holy Embodied: ein RefLab-Podcast
Anne Pumperla: Beten ist wie aufs Handy schauen

Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

Play Episode Listen Later May 29, 2026 36:07 Transcription Available


Anne Pumperla ist promovierte Theologin, selbständige Pastorin, praktiziert Kung Fu und Yoga — und bewegt sich in ihrer Spiritualität nahe an der Nondualität. Nondualität meint die Erfahrung, dass die Dinge zwar getrennt erscheinen, in Wirklichkeit aber verbunden sind. Oder anders gesagt: dass alles eins ist. Gleichzeitig ist Anne ihr Christin-Sein wichtig. Sie hat sich wissenschaftlich intensiv mit den Grenzen des Christentums auseinandergesetzt — und darüber promoviert. Was bedeutet es eigentlich, sich heute Christ:in zu nennen? Wo verlaufen die ethischen Grenzen eines Christentums, das Menschen ausgrenzt? Und wie kann Spiritualität ehrlich bleiben — ohne grosses Tamtam, ohne religiöse Performance? Für Anne ist Gebet deshalb oft etwas ganz Einfaches: ein kurzes Einchecken. So selbstverständlich wie der Blick aufs Handy. Kein besonderer Zustand, sondern ein Sich-Erinnern an das, was gerade da ist. An den eigenen Körper. An den Moment. An Gott — der für sie keine abstrakte Idee, sondern eine zutiefst körperliche Erfahrung ist. Wir sprechen über Annes spirituellen Weg, über Mystik ohne Esoterik, über Meditation und Verkörperung — und darüber, wie all das in ihre Arbeit («Ganz da»; https://ganzda.de/) einfliesst.

Relpod
Nr.41 „Gute Nachricht – Geschichten von Jesus für Kinder fair erzählt“

Relpod

Play Episode Listen Later May 13, 2026 16:25


Im aktuellen Podcast sind die Autorinnen eines Erzählbuches s.u. zu Gast bei Nina Blahusch. In dem neuen Erzählbuch sinddie biblischen Jesus-Geschichten der vier Evangelisten so gestaltet, dass das Evangelium, die „gute Nachricht“ nicht zu einer schlechten Nachricht für Jüdinnen und Juden wird. Denn genau dies ist durch zahlreiche Erzählweisen und Deutungen in der Geschichte des Christentums geschehen. Hier liegt ein Kinderbuch vor für alle religionspädagogischen Profis sowie für Kinder und Familien, die sich bewusst für eine Erzählweise ohne Judenfeindschaft entscheiden.Zusätzlich steht eine Handreichung mit Hintergrundinfos, kreativen, didaktischen und kindgerechten Ideen kostenfrei online zur Verfügung. Sie ist für pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Ehrenamtliche in der Kindergottesdienstarbeit gedacht. DownloadGute Nachricht. Geschichten von Jesusfür Kinder fair erzähltNina Kölsch-Bunzen mit Ariane Dihle undKatharina von Kellenbach im jüdisch-christlichen DialogIllustrationen: Marion GoedeltISBN 978-3-945530-51-1Verlag https://ariella-verlag.de/programm/gute-nachricht/

SWR2 Kultur Info
Liebe Deinen Nächsten. Diarmaid MacCullochs brisante Sexualgeschichte des Christentums

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later May 10, 2026 4:09


Der Kirchenrechtler Diarmaid MacCulloch ist ein streitbarer Theologe, der das Wirken der christlichen Kirchen genau unter die Lupe nimmt. Sein neuestes Werk „Niedriger als die Engel. Eine Sexualgeschichte des Christentums“ beschreibt die historische Entwicklung und hinterfragt den Wert der Moralgebote für heute.

Literatur - SWR2 lesenswert
Liebe Deinen Nächsten. Diarmaid MacCullochs brisante Sexualgeschichte des Christentums

Literatur - SWR2 lesenswert

Play Episode Listen Later May 10, 2026 4:09


Der Kirchenrechtler Diarmaid MacCulloch ist ein streitbarer Theologe, der das Wirken der christlichen Kirchen genau unter die Lupe nimmt. Sein neuestes Werk „Niedriger als die Engel. Eine Sexualgeschichte des Christentums“ beschreibt die historische Entwicklung und hinterfragt den Wert der Moralgebote für heute.

Geist.Zeit
Tania Oldenhage: Christliche Bibel, Jüdische Bibel

Geist.Zeit

Play Episode Listen Later Apr 26, 2026 70:03 Transcription Available


Lange Zeit wurde die Bibel gelesen als ein Buch, das für uns, die christlichen Kirchen, geschrieben wurde. Gemeinsam mit der Pfarrerin und Neutestamentlerin Tania Oldenhage stellen Andi und Thorsten diese Selbstverständlichkeit in Frage. Denn das Alte Testament ist als Hebräische Bibel zugleich die Heilige Schrift des Judentums. Auch die Verfasser des Neuen Testaments waren zum grössten Teil Juden. Diese Verwurzelung im Judentum wurde nicht nur verdrängt. Allzu lange wurde das Judentum in der Bibelauslegung als eine Art Dunkelfolie des Christentums benutzt. Und schlimmer. Im Anschluss an einzelne Passagen im Neuen Testament wie die Passionsgeschichte wurden «die Juden» pauschal als «Gottesmörder» verurteilt, die von Gott verstossen wurden. Tania Oldenhage macht deutlich, wie tief die Wirkungsgeschichte solcher antijüdischer Stereotype in der Christentumsgeschichte war und ist. Und sie macht Mut, diese Sichtweisen konsequent zu hinterfragen und die biblischen Texte neu zu entdecken, auch wenn das bedeutet, sich auf eine intensive Auseinandersetzung mit den überlieferten Worten einzulassen. Im Gespräch kommen sie auf ihr neues Buch «Else Lasker-Schüler und der Flüchtlingssonntag» (2025), in dem Oldenhage zeigt, wie anregend der Bibelumgang einer jüdischen Schriftstellerin wie Lasker-Schüler (1869-1945) auch für uns sein kann. Oldenhage erzählt von der 1933 erfolgten Flucht der deutsch-jüdischen Autorin nach Zürich und ihren dortigen Erfahrungen. Bibeltexte waren für sie Halt und Inspirationsquelle, um ihr Geschick in Zeiten eines mörderischen Antisemitismus zu deuten. Wer sich für diese Erfahrungen öffnet, kann nicht übersehen, dass die Schweiz auch heute Ziel von Geflüchteten ist, die vielfach auf Vorurteile und Abwehr treffen. «Gott ist ein Flüchtling», so habe ihr ein Mann aus Eritrea einmal im Zusammenhang eines Gottesdienstes mit Geflüchteten gesagt. Bibeltexte voller Migrationserfahrungen erweisen sich bis heute als lichtvoll, wenn wir sie nicht als sicheren Besitz ansehen, sondern sie mit Erfahrungen unserer Zeit ins Gespräch bringen. Quellen: Tania Oldenhage (2025): Else Lasker-Schüler und der Flüchtlingssonntag. Impulse für eine biblische Migrationstheologie, Zürich: TVZ Videovortrag von Tania Oldenhage: «Selig sind die Unfruchtbaren». Tania Oldenhage zur Gerichtsandrohung an Jerusalem. https://www.eaberlin.de/themen/projekte/bildstoerungen/antisemitismuskritische-bibelauslegungen/selig-sind-die-unfruchtbaren/ In den nächsten Tagen erscheint von ihr ein Vortrag zum Kindermord des Herodes in der Reihe «Antisemitismuskritische Bibelauslegungen» der Evangelischen Akademie in Berlin. https://www.eaberlin.de/themen/projekte/bildstoerungen/antisemitismuskritische-bibelauslegungen/ Im März 2026 wurde die Handreichung «Kirche ohne Antisemitismus» von der Synode der Zürcher Landeskirche angenommen. Hier geht es zum Text und weiteren Materialien. https://fokustheologie.ch/stoffwelten-dossiers/kirche-ohne-antisemitismus/

OK COOL
Im Gespräch mit dem Pfarrer, der Diablo spielt: OK COOL trifft Daniel Kretsch

OK COOL

Play Episode Listen Later Apr 25, 2026 74:04 Transcription Available


Daniel Kretsch ist ein faszinierender Mensch: als katholischer Pfarrer im Bistum Mainz engagiert er sich in der Jugendarbeit und begleitet Präventionsschulungen gegen sexuelle Gewalt and Kindern und Jugendlichen. In seiner Freizeit füllen Videospiele eine wichtige Rolle aus und begleiten ihn fast schon so lange wie sein Glaube selbst: von Diablo bis Crusader Kings 3 - die Festplatte von Daniel Kretsch ist groß und bietet vielen Genres ein Zuhause. Mittlerweile ist dieser Leidenschaft sogar ein eigener Podcast entsprungen, der Glaube und Spiele zusammenbringt. Und das hat Dom Schott neugierig gemacht: Wie blickt Daniel Kretsch auf Darstellungen des Christentums in Videospielen? Kann der Pfarrer in Rollenspielen wirklich böse sein? Und was macht er, wenn er als mittelalterlicher König in Crusader Kings 3 die Gelegenheit bekommt, das Christentum zu verbieten? Neben diesem Gespräch über Videospiele geht es aber auch um Daniels Blick auf die katholische Kirche, seine Beziehung zu dieser umstrittenen Institution - und warum ihm sein Glaube eigentlich so wichtig ist. Zu Daniels Podcast: https://open.spotify.com/show/3wiQ0cQf9EovGjheFCBEZR

Zentrum Johannes Paul II
Warum die Auferstehung kein Märchen ist | Osternacht (P. George Elsbett)

Zentrum Johannes Paul II

Play Episode Listen Later Apr 21, 2026 22:18


Hast du dich schon mal gefragt, ob letztendlich nicht alles im Leben völlig bedeutungslos ist, wenn es keine echte Zukunft für uns gibt? Oft schieben wir die großen existenzialen Fragen nach Sinn und Wahrheit beiseite und denken uns: "Lass uns doch erst mal die sozialen Probleme der Welt lösen." Oder wir winken beim Thema Glaube ab und halten das Ganze für eine bloße Geschichte, einen Mythos "aus einer fernen Galaxie".In dieser Osternachts-Predigt von P. George Elsbett geht es genau um dieses Gefühl der Finsternis. Er lädt uns dazu ein, uns einen "Karsamstag" vorzustellen: Wie wäre eine Welt völlig ohne Gott?. Eine Welt, in der die Menschheit letztendlich keine Zukunft hätte, weil unser Universum sowieso irgendwann nur als "Riesengrab" enden würde. Ohne diese ewige Perspektive gäbe es im letzten Sinn auch keinen Unterschied zwischen Gut und Böse, zwischen Schönheit und Hässlichkeit – es wäre sogar völlig egal, ob man als Heilige Teresa von Kalkutta oder als Adolf Hitler gelebt hätte, weil letztlich alles wurscht wäre. Ohne Gott wäre der Mensch auf sich selbst zurückgeworfen, wie in einem Kerker oder in "Einzelhaft", in einer Art "Entmenschlichung", weil die absolute, ewige Beziehung fehlt.Doch die radikale Botschaft des Christentums hält dagegen: Der Glaube ist keine Theorie und kein "war einmal" oder ein "bla bla bla". Die Predigt erinnert uns an ein konkretes historisches Ereignis, das in den 30er Jahren in Jerusalem stattfand. Der christliche Glaube ist der "radikalste Humanismus", den es gibt, weil er uns unseren wahren Wert aufzeigt. Gott hat eine so extrem hohe Meinung von jedem einzelnen Menschen, dass er die Ewigkeit nicht ohne uns verbringen wollte und sogar bereit war, dafür sein Leben hinzugeben.Finde heraus, warum das Thema der Wahrheit so unverzichtbar ist und warum uns der christliche Glaube nicht auf die Zukunft vertröstet, sondern unserer Gegenwart überhaupt erst einen wirklichen Sinn verleiht. Lass dich ein auf die unbequeme und gleichzeitig befreiende Frage: Ist das leere Grab mehr als nur eine nette Fabel, sondern die Tür zu unserer eigenen wahren Größe?.

NDR Kultur - Glaubenssachen
Wie politisch soll oder darf eine Predigt sein? Über eine uralte Streitfrage

NDR Kultur - Glaubenssachen

Play Episode Listen Later Apr 19, 2026 22:07


Über Gottesdienste wird öffentlich nicht gesprochen. Es sein denn, eine Predigt war besonders politisch. Oder sie wurde als politisch wahrgenommen. Dann geht es hoch her. Aber was ist mit „politische Predigt eigentlich gemeint? Dazu findet man in der langen Geschichte des Christentums viele, widersprüchliche Antworten. Deshalb kann angesichts aktueller Erregungen eine historische und theologische Orientierung nicht schaden.

Zentrum Johannes Paul II.
Warum die Auferstehung kein Märchen ist | Osternacht (P. George Elsbett)

Zentrum Johannes Paul II.

Play Episode Listen Later Apr 16, 2026 22:18


Hast du dich schon mal gefragt, ob letztendlich nicht alles im Leben völlig bedeutungslos ist, wenn es keine echte Zukunft für uns gibt? Oft schieben wir die großen existenzialen Fragen nach Sinn und Wahrheit beiseite und denken uns: "Lass uns doch erst mal die sozialen Probleme der Welt lösen." Oder wir winken beim Thema Glaube ab und halten das Ganze für eine bloße Geschichte, einen Mythos "aus einer fernen Galaxie". In dieser Osternachts-Predigt von P. George Elsbett geht es genau um dieses Gefühl der Finsternis. Er lädt uns dazu ein, uns einen "Karsamstag" vorzustellen: Wie wäre eine Welt völlig ohne Gott?. Eine Welt, in der die Menschheit letztendlich keine Zukunft hätte, weil unser Universum sowieso irgendwann nur als "Riesengrab" enden würde. Ohne diese ewige Perspektive gäbe es im letzten Sinn auch keinen Unterschied zwischen Gut und Böse, zwischen Schönheit und Hässlichkeit – es wäre sogar völlig egal, ob man als Heilige Teresa von Kalkutta oder als Adolf Hitler gelebt hätte, weil letztlich alles wurscht wäre. Ohne Gott wäre der Mensch auf sich selbst zurückgeworfen, wie in einem Kerker oder in "Einzelhaft", in einer Art "Entmenschlichung", weil die absolute, ewige Beziehung fehlt. Doch die radikale Botschaft des Christentums hält dagegen: Der Glaube ist keine Theorie und kein "war einmal" oder ein "bla bla bla". Die Predigt erinnert uns an ein konkretes historisches Ereignis, das in den 30er Jahren in Jerusalem stattfand. Der christliche Glaube ist der "radikalste Humanismus", den es gibt, weil er uns unseren wahren Wert aufzeigt. Gott hat eine so extrem hohe Meinung von jedem einzelnen Menschen, dass er die Ewigkeit nicht ohne uns verbringen wollte und sogar bereit war, dafür sein Leben hinzugeben. Finde heraus, warum das Thema der Wahrheit so unverzichtbar ist und warum uns der christliche Glaube nicht auf die Zukunft vertröstet, sondern unserer Gegenwart überhaupt erst einen wirklichen Sinn verleiht. Lass dich ein auf die unbequeme und gleichzeitig befreiende Frage: Ist das leere Grab mehr als nur eine nette Fabel, sondern die Tür zu unserer eigenen wahren Größe?.

Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast
Doch kein Revival? Wie sich das Christentum verändert

Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast

Play Episode Listen Later Apr 15, 2026 72:58 Transcription Available


Das Christentum soll wieder sichtbar werden, wirken, Menschen gewinnen – doch warum ist uns das so wichtig? Manuel und Stephan gehen der Frage nach, was hinter dieser Hoffnung steckt und welche Formen von Glaube und Kirche eine Zukunft haben könnten... In dieser Folge von Ausgeglaubt gehen Manuel und Stephan einer auffälligen Sehnsucht nach: der Hoffnung, das Christentum könne noch einmal wachsen, sichtbar werden, Menschen gewinnen. Ausgangspunkt ist die viel diskutierte Studie der Bible Society, die nach methodischer Kritik zurückgezogen werden musste. Doch die eigentliche Frage bleibt: Warum berührt uns das Thema Wachstum überhaupt so sehr? Was versprechen wir uns davon – gesellschaftliche Relevanz, geistliche Lebendigkeit, Bestätigung des eigenen Glaubens? Und was sagt es über das Christentum der Gegenwart, wenn sich religiöse Praxis immer stärker individualisiert: wenn Menschen sich über Bücher, Podcasts, YouTube-Videos und lose geistige Bezugssysteme orientieren, ohne sich dauerhaft an eine Gemeinde zu binden? Manuel und Stephan diskutieren, ob christlicher Glaube auf Dauer ohne verbindliche Gemeinschaft auskommt, was Kirche jenseits von Zahlen und Erfolgsfantasien eigentlich ausmacht und weshalb Faszination nicht durch Strategien allein entsteht. Eine Folge über die Zukunft des Christentums zwischen persönlicher Sinnsuche, gemeinschaftlicher Praxis und der Frage, was Glauben heute wirklich anziehend macht.

Gemeinde in der Konkordia
Gebet - Zwischen Verfolgung und Erweckung | Mario Mosimann AVC | 29.03.26

Gemeinde in der Konkordia

Play Episode Listen Later Mar 30, 2026 62:03


In dieser Episode nimmt uns Mario (AVC) mit auf eine Reise an die Frontlinien des globalen Christentums. Wir beleuchten das krasse Spannungsfeld zwischen der massiv zunehmenden Verfolgung – mit aktuell rund 400 Millionen betroffenen Christen – und einer gleichzeitig stattfindenden, beispiellosen weltweiten Erweckung.Erfahre durch packende Berichte aus dem Iran, Nigeria und Kambodscha, wie Gott heute noch Wunder tut und warum unser menschlicher Verstand oft eine zu kleine „Kokosnuss“ für sein Handeln ist. Im Zentrum steht das Gebet als entscheidendes „Passwort“. Mario präsentiert fünf praktische Schlüssel, wie man kraftvoller beten kann: vom „Referenzgebet“ mit der Bibel über das „Ringen um Seelen“ bis hin zur Kunst, die eigene Seele aktiv an die Hand zu nehmen, um in die Gegenwart Gottes durchzubrechen.Ein leidenschaftlicher Aufruf, den eigenen Gebetsradius zu erweitern und die Ewigkeit nicht aus dem Blick zu verlieren.Zusammenfassung der Predigt und Fragen zur eigenen Reflektion.

Literatur Radio Hörbahn
Kath-Akademie Archiv:„Die Unsterblichen. Götter Griechenlands“ von Albert von Schirnding

Literatur Radio Hörbahn

Play Episode Listen Later Mar 16, 2026 27:41


Kath-Akademie Archiv:„Die Unsterblichen. Götter Griechenlands“ von Albert von SchirndingHördauer: 28 MinutenAntike Götter werden geboren, sind aber unsterblich. Sie erreichen ein ihrem Wesen gemäßes Alter und altern dann nicht weiter; sie zeugen selbst andere Götter, Halbgötter und Helden. Fundamental anders die biblische Rede von Gott, der der ganz Andere ist. Und dennoch gibt es Berührungspunkte. Antike Götter sind fast immer personale Wesen, weit mehr als nur Manifestationen von Naturerscheinungen, und sie besitzen eine Gewalt, die alles menschliche Maß übersteigt. So waren Fremdheit und Vertrautheit, schroffe Ablehnung und versuchte Integration die Pole beim Aufeinandertreffen des frühen Christentums mit den polytheistischen Religionen des griechisch-römischen Kulturkreises. Albert von Schirnding, Schriftsteller, Literaturkritiker und Essayist aus München, gab seinem Vortrag den Titel: Postume Unsterblichkeit. Anmerkungen zum Fortleben der griechischen Götter in der deutschen Literatur von Schiller bis Thomas Mann.Albert von Schirnding, geb. 1935, wuchs in Regensburg auf. 1951 veröffentlichte er seine ersten Gedichte. Nach dem Abitur studierte er – da er zugleich Schriftsteller und Lehrer werden wollte – Klassische Philologie bei Rudolf Pfeiffer in München und Walter Jens in Tübingen; einen Teil der vorlesungsfreien Zeit verbrachte er als „Feriensekretär“ bei Ernst Jünger in Wilflingen. Nach Stationen in Weiden und Ingolstadt unterrichtete er von 1965 bis 1998 am Münchner Ludwigsgymnasium. Als freier Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung ab 1970 engagierte er sich für eine an Humanität und Aufklärung orientierte Pädagogik und gegen eine „konservative Tendenzwende“ in der Bildungspolitik. Bekannt wurde er auch als Literaturkritiker, als Interpret griechischer Philosophie und als Autor autobiographischer Prosaskizzen, die er ab Ende der 1980er Jahre in seine Erzählbände integrierte. Von 1991 bis 2004 leitete Albert von Schirnding die Abteilung Literatur in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seit 2004 ist er Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Als Herausgeber und Kommentator hat er Werke von Lessing und Thomas Mann bis Rainer Malkowski betreut; 2005 öffnete er die Lyrik-Anthologie Der Ewige Brunnen für zeitgenössische Texte. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen.  Hörbahn on Stage - live in Schwabing  Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 MünchenRealisation Uwe Kullnick

Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast
Heilige Macht? Wenn der Glaube politisch missbraucht wird.

Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast

Play Episode Listen Later Mar 11, 2026 70:52 Transcription Available


Manuel Schmid und Stephan Jütte sprechen über rechtspopulistische Tendenzen innerhalb des Christentums und christlicher Kirchen. Im Zentrum steht die Frage, wo christlicher Glaube politisch missbraucht wird: wenn er zur kulturellen Abgrenzung dient, nationale Identität sakral aufgeladen wird oder Machtansprüche religiös legitimiert werden. Die beiden fragen danach, wo Grenzen liegen, die Christinnen und Christen nicht mehr mitgehen können, wo klarer Widerspruch nötig ist und wo umgekehrt vielleicht auch eine gewisse Hysterie entsteht, die mehr unterstellt als tatsächlich zu beobachten ist. Wie gross ist der reale Einfluss solcher Strömungen? Und wie lässt sich zwischen legitimer politischer Verantwortung von Kirche und problematischer religiöser Vereinnahmung unterscheiden? In der Folge geht es ausserdem um die politische Kraft christlicher Hoffnung: Was kann der Glaube für Gesellschaft und Politik tatsächlich bedeuten, ohne selbst ideologisch zu werden? Und was ist in diesem Spannungsfeld die Aufgabe der Kirche? Nebenbei erfahrt ihr auch, warum Manuel übers Wochenende eine Nacht fast durchgearbeitet hat – und warum Stephan vom anbrechenden Frühling ganz verzaubert ist...

hr2 Camino - Religionen auf dem Weg
Sei laut! Wachse! Lass dich berühren! - Jesus als Weisheitslehrer

hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Play Episode Listen Later Mar 6, 2026 26:09


Eignet sich der Begründer des Christentums, Jesus von Nazareth, für heutige Menschen, die auf der Suche nach Weisheit und gelingendem Leben sind, als spiritueller Lehrer? Georg Magirius ist der Frage nachgegangen.

Radio-Athikan-Podcast
Folge 53: Evangelische Statistiken, Marsch für Jesus, Blasphemie, Christbruch

Radio-Athikan-Podcast

Play Episode Listen Later Mar 1, 2026 46:54


Der Rückgang und die Austritte aus den evangelischen Kirchen in Österreich bleiben hoch. Wenn sie so weitermachen, gibt es sie noch 31 Jahre. Nach 2016 soll 2026 wieder ein Marsch für Jesus in Wien stattfinden. Wir werden sehr genau hinschauen, ob öffentliche Förderungen fließen. Kruzifix-Urteil in Bayern ist laut OIDAC Intoleranz und Diskriminierung gegen ChristInnen. Blasphemie-Urteil in der Schweiz gegen Lokalpolitikerin Sanija Ameti. Auch in Mitteleuropa gibt es noch Blasphemieparagraphen, und sie werden angewendet. Aufbruch: Christliche Veranstaltung im Parlament. Pläne für die Erlangung der christlichen Weltherrschaft, nur mit falschen Daten, falschen Schlüssen daraus und ohne neue Ideen. Vortrag Gibt es eine Rückkehr des Christentums? beim Klub Logischer Denker 30. 3. 2026 Diskussion über die Ausstellung Du sollst dir ein Bild machen Answers without Questions: „Ihr seid das Salz der Erde“: Wenn Menschen zu göttlichen Konservierungsstoffen werden Atheismus TV Shownotes Spenden an den Zentralrat der Konfessionsfreien in Österreich: IBAN: AT68 2011 1853 9114 3700 Für den konfessionsfreien Newsletter anmelden! Chat für diese Folge Signal-Gruppe (QR-Code rechts) Der Athikan – Athikan-Youtube-Kanal Mitwirkende im Web und auf Social Media: Niko Alm - Homepage – Blog/Newsletter Balázs: Beiträge beim Humanistischen Pressedienst Statistiken – Atheisten Österreich – Humanistischer Verband Österreichs – Trust Me: Skeptischer Blog Befreundete Podcasts und Youtube-Kanäle: Man glaubt es nicht! – Ketzer 2.0 – Atheismus TV Musik: Looking for a new universe von Romarecord1973 Podcast abonnieren: RSS - Spotify - Apple Podcasts - Amazon - Podcast Addict - Pocket Casts - Youtube

FCG Steyr Podcast
Notwendiger Streit!? (Teil 7: DER WEG – Eine Reise durch die Apostelgeschichte, Staffel 3)

FCG Steyr Podcast

Play Episode Listen Later Feb 22, 2026


Wofür lohnt es sich, richtig zu streiten? Sind manche Streitigkeiten absolut unnötig und unwichtig? Der heutige Bibeltext Apostelgeschichte berichtet von einem Streit sogar unter Aposteln, der alles andere als unwichtig und unnötig war. Hier ging es um das Wesen des Christentums, nicht mehr und nicht weniger! Dass es enorme Auswirkungen bis in unsere Zeit hatte, erklärt Tobias Rathmair in dieser Predigt. Sei gesegnet mit neuer Erkenntnis der Gnade Gottes! :: ERFAHRE MEHR ÜBER DIE FCG STEYR: https://www.fcg-steyr.at Wenn du uns unterstützen willst, findest du hier die Kontoverbindung: https://www.fcg-steyr.at/kontakt/ (hinunter scrollen) – vielen Dank

Morgenimpuls
Wir Katholiken sind schon speziell

Morgenimpuls

Play Episode Listen Later Feb 5, 2026 4:07


Wir Katholiken sind schon manchmal ziemlich speziell. Wir Katholiken in Olpe im Sauerland auch: heute zum Beispiel fasten ganz viele von uns, geben im Laufe der nächsten Tage Almosen in eine Kiste in der Kirche, die dann dem Bürgermeister gebracht wird, damit er akute Not schnell lindern kann, gehen am Sonntag in den Festgottesdienst, wo der Rat der Stadt ein uraltes Gelübde dem Pastor nachsprechen wird, dann in Anbetungsstunden, hören eine hoffentlich gute Predigt, gehen mit dem Allerheiligsten durch die, mit Kerzen beleuchtete Stadt und singen mit Inbrunst, vom "Haus voll Glorie schauet, weit über alle Land" und dann nachhause und genießen ein festliches Abendessen mit köstlichen italienischem Speisen und gutem Wein. Und warum das Ganze? Zunächst weil mal wieder die Stadt abgebrannt war und deshalb, der Rat der Stadt, also nicht der Pfarrer oder die katholische Gemeinde, 1665 beschlossen hatte, dieses Gelübde abzulegen und die Heilige Agatha als Schutzpatronin gegen Feuersnot zu bitten, ihre Stadt zu verschonen. Weil auf die Fürsprache der Heiligen in Catania auf Sizilien mehrfach ihre Stadt vor dem Ausbruch des Ätna verschont worden war.Wenn sich über viele hundert Jahre bis heute die Verehrung für eine junge Frau erhalten hat, muss da doch etwas mehr dran sein als nur Brauchtumspflege und Respekt vor alten überlieferten Texten. Und genau das ist es: Agatha, diese junge Frau steht für die vielen Christinnen und Christen in der langen Geschichte des Christentums, die mit Mut, starkem Glauben, innerer Freiheit und Gelassenheit für Jesus Christus eingetreten sind, auch wenn es sie das Leben gekostet hat. Es ist gut, himmlische Fürsprecher zu haben, die auch uns in existenziellen Nöten in Kirche und Gesellschaft zur Seite stehen und Vorbild sein können.

L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG
Radikalität, Terrorismus und Erlösungshoffnungen in Zeitgeschichte und Gegenwart

L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG

Play Episode Listen Later Feb 2, 2026 102:47


Die „Montagsdebatte“ widmet sich der Frage, ob die zunehmende Radikalisierung, die wir derzeit erleben, auch auf religiösen und weltlichen Erlösungshoffnungen beruht. Im Anschluss an einen einführenden Impulsvortrag der niederländischen Zeithistorikerin Beatrice de Graaf von der Universität Utrecht folgt ein Gespräch mit Frank Bösch, Direktor des Leibniz-Instituts für Zeithistorische Forschung Potsdam. Nicht nur Islamisten, auch Rechtsextremisten verwenden in zunehmendem Maße religiöse Muster, Symbole und Praktiken. Sie nutzen diese zur Anwerbung, Legitimierung und Verherrlichung von politischer Gewalt in Europa, den USA und Russland. Radikale Erlösungshoffnungen treten auch zunehmend in den Führungen politischer Parteien auf: Trump wird von Evangelikalen als biblischer ‚König Kyros‘ gesehen, Orban stellt sich als ‚Verteidiger des Christentums‘ dar, Putin wirft sich gar als ‚Katechon‘ auf und Vox-Anführer Abascal sieht sich als neuer Kreuzfahrer gegen den Islam. Was sind die Ursachen für diese Rückkehr radikaler Erlösungshoffnungen und wie könne wir darauf reagieren? Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_radikalitaet_terrorismus_erloesungshoffnungen

Geist.Zeit
Christiane Tietz: Mit Nietzsche um den Glauben ringen

Geist.Zeit

Play Episode Listen Later Feb 1, 2026 66:57


Seine Religionskritik war bissig und kam mit wuchtigen Worten. Der christliche Glaube war ihm eine gefährliche Illusion, doch hörte er nie auf, im Dunstkreis des Christentums zu denken und sich an der Gottesfrage abzuarbeiten. Es geht in dieser Folge von Geist.Zeit um das Leben und Denken von Friedrich Nietzsche. Thorsten und Andi treffen dazu Christiane Tietz in der Evangelischen Akademie Frankfurt. Sie hat in ihrem neusten Buch gezeigt, wie man Nietzsche empathisch zuhören und mit ihm die schwierigen Fragen diskutieren kann, die das Leben dem Glauben zumutet. Zu drei Fragekomplexen liest die ehemalige Theologieprofessorin kurze Passagen aus ihrem Buch vor, dann geht jeweils das vertiefende Gespräch darüber los. Zunächst stehen die frühen und tragischen Leiderfahrungen Nietzsches im Zentrum. Etliche Jahre fand er Trost im Gedanken eines fürsorglichen Gottes, der seinen Menschen Leid zumutet, dessen Sinn sich dermaleinst im ewigen Leben erschliessen wird. Wie Nietzsche das Leiden zunehmend ohne Gott reflektierte und welch schonungslose Antworten ihm bei der Bewältigung des eigenen Leidens halfen, das wird in diesem ersten Themenblock nachgezeichnet. Die nächste Sequenz beschäftigt sich mit Nietzsches schroffer Kritik des christlichen Mitleids. Was ist dran an seinem Vorwurf, die christliche Liebesethik mach unfähig zur Selbstliebe und hemme die Freude am vitalen, gesunden Leben? In einem dritten Block sprechen die drei Podcaster über Nietzsches radikale und auch schwierige Idee von der ewigen Wiederkehr des Gleichen. Wo liegen die Berechtigung aber auch die Grenze dieser umfassenden Bejahung des Lebens? Nietzsches Antithese zur Hoffnung löst hier die Frage aus, was denn falsches und was gutes Hoffen im christlichen Glauben ist. Abschliessend geht es um die Erfahrungen, die man in der aufrichtigen Beschäftigung mit Nietzsche machen kann. Seine Kritik hat klärende und reinigende Wirkung für den Glauben. Man muss nicht gegen, sondern kann mit Nietzsche um den Glauben ringen und zweifeln. Nur so lassen sich andere Antworten finden und ein Glaube, der sich als tragfähig erweist. Lesen lohnt sich! Christiane Tietz: Nietzsche – Leben und Denken im Bann des Christentums. C.H.Beck, München 2025; 249 Seiten.

ICF München | Audio-Podcast
Jesus im Original - Jüdische Wurzeln entdecken - Jesus verstehen: Warum viele Christen die Bibel falsch verstehen | Tobias Teichen

ICF München | Audio-Podcast

Play Episode Listen Later Jan 31, 2026 42:48


Warum viele Christen die Bibel falsch verstehenEine Predigt mit Tobias Teichen aus der Serie ''Jesus im Original - Jüdische Wurzeln entdecken - Jesus verstehen''. Viele Christen kennen die Bibel – und verpassen trotzdem ihre Tiefe. Der oft übersehene Schlüssel: Jesus war Jude. Und genau dort liegen auch die Wurzeln des Christentums. Wer Jesus wirklich verstehen will, muss ihn in seinem jüdischen Kontext kennenlernen: als Rabbi, als Lehrer der Schrift. Wir schauen Jesus im Original-Kontext an. So bekommst du neue Aha-Momente zu bekannten Bibelstellen und praktische Tools für ein tieferes Bibelverständnis. Dieses Video ist eine Einladung zu mehr Tiefe und zu einer näheren Beziehung zu Jesus. Weitere Informationen findest du hier: ICF MünchenDas Smallgroupprogramm zu diesem Podcast findest du hier. FOLGE UNS AUF SOCIAL MEDIA ⁠Facebook⁠ | ⁠Instagram⁠ | ⁠Telegram⁠ | ⁠YouTube⁠ Um ICF München zu unterstützen, weiterhin Menschen für ein Leben mit Jesus zu begeistern, klicke ⁠hier.⁠Bücher von Pastor Tobias Teichen findest du ⁠hier⁠.

Radio München
Versöhnen statt spalten - von Jürgen Fliege

Radio München

Play Episode Listen Later Jan 29, 2026 15:38


Mit ein ein klein wenig Fantasie sieht das Kruzifix aus, wie ein nach unten gerichtetes Schwert, welches nur darauf wartet, für den Kampf herausgezogen zu werden. Die bellzistische Verbandelung zwischen der Kirche und dem jeweiligen Zeitgeist des Krieges hat Tradition, die sich bis heute hält. Mit halsbrecherischer Interpretationsakrobatik wird die Lehre Christi so hingebogen, dass sich damit der Krieg rechtfertigen und das Gebot, nicht töten zu sollen, umgehen lässt. Wie kann das sein? Und gibt es innerhalb , aber auch außerhalb des institutionalisierten Christentums ebenso andersartige, friedliche Strömungen und Stimmen? Christen, die die Wahrung und Achtung der zwischenmenschlichen Geschwisterlichkeit anmahnen und jene Kriegsapologeten herzlich aber bestimmt in ihre Schrank weisen? Es gibt sie. Der Pfarrer Jürgen Fliege ist einer von ihnen. Hören Sie hierzu seinen Text „Versöhnen statt Spalten“. Sprecherin: Eva Schmidt Bild: Pixabay www.radiomuenchen.net/​ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482

hr2 Zuspruch
Der Zuspruch: Das andere Glück des Christentums

hr2 Zuspruch

Play Episode Listen Later Jan 24, 2026 3:40


„Gott liebt dich, so wie Du bist!“

KONTRAFUNK Unter Freunden
Unter Freunden: Achijah Zorn – Die freche Stimme aus der Kirche vom „blühenden Abstellgleis“

KONTRAFUNK Unter Freunden

Play Episode Listen Later Jan 18, 2026 49:08


Bewegt sich da was in der Kirche? Oder steckt sie weiterhin tief im Gefängnis des Moralismus? Achijah Zorn bekennt sich ausdrücklich zur Tradition der evangelischen Kirche, er „liebt die Reformation“, hat aber das Problem, dass seine Kirche die Tradition nicht mehr lebt und ihn aufgrund einiger Vorfälle, von denen er berichtet, auf einem Abstellgleis entsorgt hat – auf einem „blühenden Abstellgleis“, wie er es nennt. Der erzwungene Ruhestand hat es ihm ermöglicht, mit Muße eine Blütenlese aus seinen Erfahrungen in einem Buch zusammenzustellen, und er kann auch vom Abstellgleis aus „frech und frei“ seine Stimme erheben, womöglich sogar mit größerer Resonanz, etwa mit seiner Kolumne „Vorwort zum Sonntag“. Er spricht davon, wie Gnade und Geborgenheit durch Moralismus verlorengehen, führt den Konflikt, der in der Geschichte des Christentums angelegt ist, auf Jakobus und sogar auf den Sündenfall zurück. Achijah Zorn wendet sich an alle, die wie er ihre Zweifel haben und um Verständnis ringen: „Glaube ohne Zweifel wird fundamentalistisch“, sagt er, „aber der Zweifel ohne den Glauben führt zur Verzweiflung.“

NDR Kultur - Glaubenssachen
Was ist "Schwarze Theologie"? Die unterschiedlichen Hautfarben des Christentums

NDR Kultur - Glaubenssachen

Play Episode Listen Later Jan 11, 2026 19:51


Nicht erst seit der Bürgerrechtsbewegung gibt es in den USA eine einflussreiche "Black Theology". Aber was ist mit einem wirkmächtigen Begriff überhaupt gemeint?

Ö1 Religion aktuell
Weihnachten in Bethlehem++Rom-Tourismus

Ö1 Religion aktuell

Play Episode Listen Later Dec 23, 2025 4:53


Moderation Martin Gross/ Gesendet in Ö1 am 23.12.2025++Die Palästinenserstadt Bethlehem lebt vom Tourismus. Doch der ist nach dem 7. Oktober 2023 eingebrochen. Heuer gibt es wieder einen Weihnachtsbaum, leichte Erholung ist spürbar, wenngleich die Lage angespannt bleibt. (David Kriegleder)++Im Vatikan und auch in Rom bedeutet Weihnachten Hochsaison. Im auslaufenden Heiligen Jahr der katholischen Kirche werden heuer wieder Rekordzahlen erwartet. (Cornelia Vospernik)++Der Vorsitzende des Zentralausschusses des Weltkirchenrats, Heinrich Bedford-Strohm, kritisiert einen "zunehmenden politischen Missbrauch" des Christentums.

Audimax
Audimax: David Berger – Was bedeutet „Gott ist Mensch geworden“?

Audimax

Play Episode Listen Later Dec 21, 2025 53:21


Wenn heute wahrscheinlich die Mehrheit der Menschen in Deutschland nichts mehr über den biblischen Hintergrund des Weihnachtsfestes weiß, ist das in geistiger – und keineswegs nur theologischer – Hinsicht eine Tragödie. Denn bei der Menschwerdung Gottes geht es nicht um irgendeine Nebensache, sondern um Fundament, Herz und Zentrum des Christentums und letztlich auch unserer abendländischen Kultur. Ohne die Menschwerdung Gottes wird alles andere in der christlichen Religion hinfällig. Ebenso ergibt dann die Idee der Gottebenbildlichkeit des Menschen keinen Sinn mehr – womit letztlich auch die gedankliche Grundlage für die allgemeine Menschenwürde und all das entfällt, was wir an Europa so schätzen und immer noch erhalten wollen.

Evangelium
Lk 1,26-38 - Gespräch mit Sr. Christophora Janssen

Evangelium

Play Episode Listen Later Dec 20, 2025 9:17


In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.Danach verließ sie der Engel.(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)Das Lukasevangelium ist der erste Teil eines Doppelwerks; der zweite Teil ist die Apostelgeschichte. Lukas will den engen Zusammenhang zwischen der Verkündigung Jesu und dem österlichen Aufbruch der Kirche zeigen. Er richtet sein Werk an Theophilos (deutsch: Freund Gottes), den er tiefer in den Glauben einführen will. Als Verfasser gilt traditionell Lukas, der Begleiter des Paulus. Er schreibt einen eleganten Stil, der den kulturellen Anspruch des Christentums widerspiegelt.

Evangelium
Lk 1,26-38 - Gespräch mit Sr. Christophora Janssen

Evangelium

Play Episode Listen Later Dec 20, 2025 9283:20


In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.  Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel. (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet) Das Lukasevangelium ist der erste Teil eines Doppelwerks; der zweite Teil ist die Apostelgeschichte. Lukas will den engen Zusammenhang zwischen der Verkündigung Jesu und dem österlichen Aufbruch der Kirche zeigen. Er richtet sein Werk an Theophilos (deutsch: Freund Gottes), den er tiefer in den Glauben einführen will. Als Verfasser gilt traditionell Lukas, der Begleiter des Paulus. Er schreibt einen eleganten Stil, der den kulturellen Anspruch des Christentums widerspiegelt.

Kultur heute Beiträge - Deutschlandfunk
Bollwerke des Christentums? Thomas Macho über Weihnachtsmärkte

Kultur heute Beiträge - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Dec 3, 2025 5:28


Biesler, Jörg www.deutschlandfunk.de, Kultur heute

ETDPODCAST
Die Generation Z: Die Heimkehr zur spirituellen Konstante - Nr.: 8430

ETDPODCAST

Play Episode Listen Later Nov 17, 2025 8:42


In einer als künstlich und unauthentisch empfundenen Welt macht sich ein Teil der jungen Generation auf den Weg, Stabilität und Sinn zu suchen – etwa in den alten spirituellen Werten des Christentums. Doch was hat „Der Herr der Ringe“ damit zu tun?

Geist.Zeit
Jahreslosung 2026: «Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu»

Geist.Zeit

Play Episode Listen Later Nov 9, 2025 73:27


Thorsten und Andi lassen die neue Jahreslosung 2026 sprechen. Wochenlang haben sie an den Worten aus der Johannesoffenbarung gearbeitet und eine Fülle an Impulsen, Ideen und Arbeitshilfen online gestellt. Ihre Begeisterung über die Botschaft von Gottes hoffnungsfroher Kreativität behalten sie nicht für sich. Die beiden Theologen nähern sich der Jahreslosung auf dem Weg eigener Erfahrungen. «Siehe, ich mache alles neu», das sind Kraftworte, die zunächst jenseits theologischer Reflexionen in ausweglosen Momenten tragen können. Von der Gegenwart geht es zurück in die Zeit gegen Ende des ersten Jahrhunderts, als der Seher Johannes die Worte der Jahreslosung kommunizierte. Sein Buch war Untergrundliteratur zum Widerstand gegen das mächtige Römische Reich und prophezeite dessen Untergang. Was will die Johannesapokalypse, was will sie nicht? Was ist die Faszination, die sie kulturgeschichtlich zum einflussreichsten Buch der Bibel machte? Leider wurde sie in der Geschichte des Christentums oft missverstanden als Endzeitfahrplan und missbraucht, um die Zeiger auf der Weltuntergangsuhr zu bestimmen. Andi und Thorsten versuchen, die Jahreslosung als Kriterium zu verstehen für das, was heute Hoffnung sein könnte. Denn das Neue ist genauso wie das Alte ein schillernder Begriff. Wie geht gutes Hoffen auf eine neue Welt jenseits von Erneuerungsfuror und Verklärung des Alten? Hoffnung stiften kann die Jahreslosung, weil Gottes Kreativität durch seine Liebe bestimmt ist. Sie erschafft weder willkürlich noch durch blinde Zerstörung, sondern zielt auf Kooperation mit allen Geschöpfen. Daraus ergeben sich neue Perspektiven auf die Art und Weise, wie Gott die Erde neu macht.

Evangelium
Lk 14,1-6 - Gespräch mit Matthias Dörr

Evangelium

Play Episode Listen Later Oct 31, 2025 8:04


Jesus kam an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen. Da beobachtete man ihn genau. Und siehe, ein Mann, der an Wassersucht litt, stand vor ihm. Jesus wandte sich an die Gesetzeslehrer und die Pharisäer und fragte: Ist es am Sabbat erlaubt zu heilen, oder nicht? Sie schwiegen. Da berührte er den Mann, heilte ihn und ließ ihn gehen. Zu ihnen aber sagte er: Wer von euch wird seinen Sohn oder seinen Ochsen, der in den Brunnen fällt, nicht sofort herausziehen, auch am Sabbat? Darauf konnten sie ihm nichts erwidern.Das Lukasevangelium ist der erste Teil eines Doppelwerks; der zweite Teil ist die Apostelgeschichte. Lukas will den engen Zusammenhang zwischen der Verkündigung Jesu und dem österlichen Aufbruch der Kirche zeigen. Er richtet sein Werk an Theophilos (deutsch: Freund Gottes), den er tiefer in den Glauben einführen will. Als Verfasser gilt traditionell Lukas, der Begleiter des Paulus. Er schreibt einen eleganten Stil, der den kulturellen Anspruch des Christentums widerspiegelt.

Evangelium
Lk 13,1-9 Gespräch mit Pfr. Bernd-Michael Fasel

Evangelium

Play Episode Listen Later Oct 27, 2025 8:48


Zu jener Zeit kamen einige Leute und berichteten Jesus von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit dem ihrer Opfertiere vermischt hatte. Und er antwortete ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer größere Sünder waren als alle anderen Galiläer, weil das mit ihnen geschehen ist? Nein, sage ich euch, vielmehr werdet ihr alle genauso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt. Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms am Schiloach erschlagen wurden – meint ihr, dass sie größere Schuld auf sich geladen hatten als alle anderen Einwohner von Jerusalem? Nein, sage ich euch, vielmehr werdet ihr alle ebenso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt. Und er erzählte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum gepflanzt; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine. Da sagte er zu seinem Winzer: Siehe, jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen? Der Winzer erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. Vielleicht trägt er in Zukunft Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen! (©Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)Das Lukasevangelium ist der erste Teil eines Doppelwerks; der zweite Teil ist die Apostelgeschichte. Lukas will den engen Zusammenhang zwischen der Verkündigung Jesu und dem österlichen Aufbruch der Kirche zeigen. Er richtet sein Werk an Theophilos (deutsch: Freund Gottes), den er tiefer in den Glauben einführen will. Als Verfasser gilt traditionell Lukas, der Begleiter des Paulus. Er schreibt einen eleganten Stil, der den kulturellen Anspruch des Christentums widerspiegelt.

Hossa Talk
#269 Ich glaube dir dein Christsein nicht mehr

Hossa Talk

Play Episode Listen Later Oct 19, 2025 103:24


Hossa Talk feiert dieser Tage seinen 11. Podcast-Geburtstag. Grund genug für Jay, Marco und Gofi noch einmal nachzuzeichnen, mit welcher Intention dieses Format damals gestartet wurde, wie die christliche Landschaft zu dieser Zeit war und wie und wohin sie sich seitdem entwickelt hat. Im Gespräch geht es aber weniger um einen nostalgischen Blick zurück, sondern richtet sich eher auf die aktuellen Geschehnisse in Deutschland und den USA und die Rolle, die christliche Gruppen und Gemeinschaften dabei spielen. Ausgehend von der Ermordung Charlie Kirks und der folgenden groß inszenierten Trauerfeier, bei der Spitzenpolitiker der MAGA-Bewegung genauso auf der Bühne standen wie das Who-is-who der Worship-Szene, entspinnt sich ein reger Austausch über das Wesen des Christentums, dem verzweifelten Ringen nach Gemeinsamkeiten und der Frage, wie es zu dieser Polarisierung kommen konnte. Es geht um Bekenntnistexte, das Verhältnis der Kirche zu Macht und nicht zuletzt der Frage, warum Jay sich wieder mehr Katzen-Videos wünscht. Und am Ende bewegt die drei Talkenden vor allem die Frage, was ein Format wie Hossa beitragen kann, um Barmherzigkeit, Hoffnung und Dialog trotzdem hoch halten zu können? SHOWNOTES: Hossa Talk Live in Hamburg: https://jesusfriends.de/2025/11/hossa-wochenende2025/ Griechenlandreise mit Gofi: https://www.chavaja.de/die-griechenlandreise.html Jona-Musical mit Jay: https://kindermusical.andreasgemeinde.de

Hossa Talk
#267 Der kosmische Christus (m. Martin Thoms) 

Hossa Talk

Play Episode Listen Later Sep 21, 2025 98:42


Seitdem Martin Thoms zuletzt bei Hossa Talk zu Gast war, um in einer Doppelfolge über sein Buch zur Allversöhnung zu reden ist eine Menge passiert - in der Welt und auch bei Martin. Grund genug, um ihn erneut willkommen zu heißen und darüber zu quatschten. Mit Jay, Marco und Gofi redet Martin aber nicht nur über all die Dinge, die seitdem los gewesen sind, sondern er gibt ihnen Einblick in seine Dissertation, an der er gerade schreibt: Einer Arbeit zum kosmischen Christus. Im Gespräch mit den drei Hossa Talkern geht es um Bäume, die in die Hände klatschen, Sternenhimmel, die von der Schönheit Gottes erzählen, der Figur der Weisheit in den Schriften des Alten Testaments, dem Logos im Johannes-Prolog und das Haupt des ganzen Kosmos in den paulinischen Briefen des Neues Testaments und wie der komische Christus Chiffre und Metapher ist in der ganz großen Erzählung des Christentums und der gesamten Schöpfung. Ein extrem spannender und horizonterweiternder Talk, wie immer, wenn Martin zu Gast ist, der Mut macht und Hoffnung schenkt mit der Bibel in der Hand über den eigenen Tellerrand hinaus zu glauben.

Geist.Zeit
The Chosen: Was für ein Jesusbild vermittelt diese Serie?

Geist.Zeit

Play Episode Listen Later Aug 31, 2025 77:49


Die Jesus-Serie «The Chosen» polarisiert. Weltweit hat sie in den letzten Jahren viele Fans gewonnen. Auch in der Schweiz oder in Deutschland. Nicht wenigen öffnet sie einen neuen Zugang zum christlichen Glauben. Denn sie zeigt einen Jesus, den viele nicht nur als charmant empfinden, sondern als faszinierend. Zugleich zieht die Serie immer wieder auch Kritik auf sich. Einige finden das hier von Jesus gezeichnete Bild zu nett, zu harmlos und zu menschlich. Und andere stören sich daran, dass die Darstellung offensichtlich von einem evangelikalen Bibelverständnis geprägt ist. Andi und Thorsten tauschen sich in dieser Folge aus über ihre eigenen Erfahrungen mit der Serie. Wo gelingt der Versuch, biblische Erzählungen mit fiktiven Hintergrundgeschichten zu verknüpfen? Was macht den hier gezeigten Jesus für viele so ansprechend, ja anrührend? Und wo stösst das Konzept einer bibeltreuen Umsetzung der Evangelienstoffe in einem Serienformat an Grenzen? Wo ignoriert «The Chosen» den heutigen Stand der wissenschaftlichen Jesusforschung? Wo zeigt sie ein irreführendes Bild der Geschichte? Wie geht die Serie um mit dem problematischen Erbe des traditionellen Christentums, der feindseigen Abgrenzung vom Judentum und der Marginalisierung von starken Frauenfiguren? Wie sollen schliesslich Kirche und Theologie damit umgehen, dass eine Jesus-Serie bald von einer Milliarde Menschen gesehen sein wird? Soll sie das Phänomen möglichst weiterhin ignorieren? Müsste die kritische Auseinandersetzung deutlicher werden? Oder lassen sich Chancen und Grenzen eines solchen Projektes gleichermassen betonen?

Evangelium
Mt 13,47-52 - Gespräch mit Professor Dr. Dirk Ansorge

Evangelium

Play Episode Listen Later Aug 28, 2025 7:27


In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Weiter ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Netz, das man ins Meer warf, um Fische aller Art zu fangen. Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, lasen die guten Fische aus und legten sie in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg. So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen und in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten: Ja. Da sagte er zu ihnen: Jeder Schriftgelehrte also, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Vorrat Neues und Altes hervorholt. (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet) Das Matthäusevangelium steht am Anfang der vier Evangelien. Mit seinem "Stammbaum" zu Beginn schlägt es die Brücke vom Alten zum Neuen Testament. Traditionell gilt der Apostel Matthäus als Verfasser. Das Evangelium betont, dass Jesus ganz im Dienst der Gerechtigkeit steht. Die Bergpredigt, die ein Kernstück des Evangeliums bildet, ist der Wegweiser für ein Leben der Gerechtigkeit. Das Evangelium macht die jüdischen Wurzeln des Christentums sichtbar und begründet die Mission unter allen Völkern.

Evangelische Morgenfeier
Mit Herz und Verstand

Evangelische Morgenfeier

Play Episode Listen Later Aug 24, 2025 26:47


Die Liebe ist das Herzstück des Christentums, aber auch des Judentums. Sie verbindet beide Religionen, und doch scheinen Hass, Verachtung, Vorurteile alles zu bestimmen. Gott mit ganzem Herzen lieben - ein Weg zu mehr Verständnis.

Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast
Kein Sex vor der Ehe?! – Zwischen Reinheitsgebot und Realitätscheck

Ausgeglaubt: ein RefLab-Podcast

Play Episode Listen Later Jul 16, 2025 62:20 Transcription Available


Jana & Jasmine posten's auf Insta, evangelikale Kreise predigen's von der Kanzel – und mancher heiratet vorschnell, um endlich loslegen zu dürfen: «Kein Sex vor der Ehe» ist wieder Thema. Stephan und Manuel nehmen sich einen theologisch aufgeladenen Klassiker vor – und versuchen zu klären, was an der Maxime dran ist. Ist «Kein Sex vor der Ehe» ein religiöser Anachronismus – oder ein notwendiges Gegengewicht zur hypersexualisierten Gegenwartskultur? Für Stephan kurz vor, für Manuel kurz nach dem Urlaub diskutieren die beiden einen Dauerbrenner evangelikaler wie auch katholischer Theologie, der derzeit auf Social Media (etwa bei „Jana & Jasmine“) wieder Wogen wirft – und auch Teil eines breiteren konservativen Revivals ist, in dem traditionelle Familienbilder und Sexualmoral wieder Aufwind erhalten, nicht nur in den USA. Die beiden reden über die sexualethische Revolution des frühen Christentums – und wie sie besonders Männer in die Pflicht nahm, um Frauen und Kinder zu schützen. Sie würdigen die Motive, aus denen fromme Kreise bis heute an rigiden Regeln festhalten – der Wunsch etwa, junge Menschen vor einer entgrenzten Porno-Kultur und toxischen Erwartungshaltungen zu schützen – thematisieren aber auch die Schattenseiten: den Druck, der in konservativen Milieus entstehen kann, die Gefahr überhasteter Ehen, die Unklarheit, wie eine gesunde Balance zwischen sexueller Selbstbestimmung und Verantwortung aussehen kann. Umgekehrt lässt sich im Blick auf die Erzählung der sexuellen Befreiung auch fragen: Wie hilfreich ist das Prinzip der Einvernehmlichkeit wirklich? Wird die Maxime «Alles ist erlaubt, solange beide zustimmen» nicht strategisch unterlaufen durch den Gruppendruck und die sozialen Erwartungen gerade an junge Frauen, einfach «mitzumachen» und sogar «toll» zu finden, was eine männerdominierte, pornografisierte Gesellschaft vorgibt? Eine Folge über Sex, Ethik und die Frage, ob es zwischen Enthaltsamkeitsgebot und rücksichtsloser Triebsteuerung einen klugen dritten Weg gibt.

radio klassik Stephansdom
Impuls des Tages am 26.05.2025: mit Christine Hubka

radio klassik Stephansdom

Play Episode Listen Later May 30, 2025 3:04


Woche: 26. Mai bis 31. Mai 2025Christine Hubka macht sich Gedanken zu den Evangelien der Wochentage. Sie ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Unter ihren Büchern sind immer wieder auch Kinderbücher. Z.B.: „Und doch sind alle Äpfel rund… Was Judentum, Christentum und Islam gemeinsam haben. Eine besondere Familiengeschichte.“ Erschienen im Tyrolia-Verlag. Montag, 26. Mai 2025Lydia und der Beginn des Christentums. Apg. 16, 11-15Dienstag, 27. Mai 2025Der Heilige Beistand. Joh 16, 5-11Mittwoch, 28. Mai 2025Vom genauen Hinhören. Apg. 17, 15.22 – 18, 1Freitag, 30. Mai 2025Warum Glaubenskrisen ok sind. Joh 16, 20-23ASamstag, 31. Mai 2025Eine Anleitung zum Bitten. Joh 16, 23B-28

radio klassik Stephansdom
Impuls des Tages am 27.05.2025: mit Christine Hubka

radio klassik Stephansdom

Play Episode Listen Later May 30, 2025 2:51


Woche: 26. Mai bis 31. Mai 2025Christine Hubka macht sich Gedanken zu den Evangelien der Wochentage. Sie ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Unter ihren Büchern sind immer wieder auch Kinderbücher. Z.B.: „Und doch sind alle Äpfel rund… Was Judentum, Christentum und Islam gemeinsam haben. Eine besondere Familiengeschichte.“ Erschienen im Tyrolia-Verlag. Montag, 26. Mai 2025Lydia und der Beginn des Christentums. Apg. 16, 11-15Dienstag, 27. Mai 2025Der Heilige Beistand. Joh 16, 5-11Mittwoch, 28. Mai 2025Vom genauen Hinhören. Apg. 17, 15.22 – 18, 1Freitag, 30. Mai 2025Warum Glaubenskrisen ok sind. Joh 16, 20-23ASamstag, 31. Mai 2025Eine Anleitung zum Bitten. Joh 16, 23B-28

radio klassik Stephansdom
Impuls des Tages am 28.05.2025: mit Christine Hubka

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Play Episode Listen Later May 30, 2025 2:59


Woche: 26. Mai bis 31. Mai 2025Christine Hubka macht sich Gedanken zu den Evangelien der Wochentage. Sie ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Unter ihren Büchern sind immer wieder auch Kinderbücher. Z.B.: „Und doch sind alle Äpfel rund… Was Judentum, Christentum und Islam gemeinsam haben. Eine besondere Familiengeschichte.“ Erschienen im Tyrolia-Verlag. Montag, 26. Mai 2025Lydia und der Beginn des Christentums. Apg. 16, 11-15Dienstag, 27. Mai 2025Der Heilige Beistand. Joh 16, 5-11Mittwoch, 28. Mai 2025Vom genauen Hinhören. Apg. 17, 15.22 – 18, 1Freitag, 30. Mai 2025Warum Glaubenskrisen ok sind. Joh 16, 20-23ASamstag, 31. Mai 2025Eine Anleitung zum Bitten. Joh 16, 23B-28

radio klassik Stephansdom
Impuls des Tages am 30.05.2025: mit Christine Hubka

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Play Episode Listen Later May 30, 2025 3:09


Woche: 26. Mai bis 31. Mai 2025Christine Hubka macht sich Gedanken zu den Evangelien der Wochentage. Sie ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Unter ihren Büchern sind immer wieder auch Kinderbücher. Z.B.: „Und doch sind alle Äpfel rund… Was Judentum, Christentum und Islam gemeinsam haben. Eine besondere Familiengeschichte.“ Erschienen im Tyrolia-Verlag. Montag, 26. Mai 2025Lydia und der Beginn des Christentums. Apg. 16, 11-15Dienstag, 27. Mai 2025Der Heilige Beistand. Joh 16, 5-11Mittwoch, 28. Mai 2025Vom genauen Hinhören. Apg. 17, 15.22 – 18, 1Freitag, 30. Mai 2025Warum Glaubenskrisen ok sind. Joh 16, 20-23ASamstag, 31. Mai 2025Eine Anleitung zum Bitten. Joh 16, 23B-28

radio klassik Stephansdom
Impuls des Tages am 31.05.2025: mit Christine Hubka

radio klassik Stephansdom

Play Episode Listen Later May 30, 2025 2:46


Woche: 26. Mai bis 31. Mai 2025Christine Hubka macht sich Gedanken zu den Evangelien der Wochentage. Sie ist evangelische Pfarrerin im Ruhestand, Gefängnisseelsorgerin und Autorin. Unter ihren Büchern sind immer wieder auch Kinderbücher. Z.B.: „Und doch sind alle Äpfel rund… Was Judentum, Christentum und Islam gemeinsam haben. Eine besondere Familiengeschichte.“ Erschienen im Tyrolia-Verlag. Montag, 26. Mai 2025Lydia und der Beginn des Christentums. Apg. 16, 11-15Dienstag, 27. Mai 2025Der Heilige Beistand. Joh 16, 5-11Mittwoch, 28. Mai 2025Vom genauen Hinhören. Apg. 17, 15.22 – 18, 1Freitag, 30. Mai 2025Warum Glaubenskrisen ok sind. Joh 16, 20-23ASamstag, 31. Mai 2025Eine Anleitung zum Bitten. Joh 16, 23B-28

WRINT: Wer redet ist nicht tot
Das Konzil von Nicäa (Mit Matthias von Hellfeld)

WRINT: Wer redet ist nicht tot

Play Episode Listen Later May 12, 2025 25:15


Unter Konstantin musste die Frage beantwortet werden: Sind Gott und Jesus (und der heilige Geist) wesensgleich? Lesenswert: Die Erfolgsstory des Christentums (evtl. Paywall) Die passende Ausgabe “Eine Stunde History” läuft am 12. Mai 2025 auf DLFnova.

ETDPODCAST
Ostersonntag 20.04.25 Guten Morgen-Newsletter

ETDPODCAST

Play Episode Listen Later Apr 20, 2025 9:38


Guten Morgen! Heute zum Ostersonntag befassen wir uns mit der Kernbotschaft des Christentums: dem Sieg Jesu über den Tod. Danach geht es um die Ankündigung von Friedrich Merz, der Ukraine Taurus-Marschflugkörper liefern zu wollen. Als Drittes steht die Heiligkeit von Liebesbeziehungen im Mittelpunkt und wie grundlegend wichtig eine gemeinsame Spiritualität für Partnerschaften ist.

Hörsaal - Deutschlandfunk Nova
Die verführte Eva - Wie frühchristliche Quellen das Patriarchat erzählen

Hörsaal - Deutschlandfunk Nova

Play Episode Listen Later Mar 14, 2025 52:46


Ein Vortrag der Theologinnen Christine Gerber und Marie-Christin Barleben, Humboldt-Universität zu BerlinModeration: Katja Weber **********Adam, Eva, Schlange, Apfel: Die Geschichte von Schöpfung und Sündenfall lässt Leerstellen. Diese werden, sagen die Theologinnen Christine Gerber und Marie-Christin Barleben, im frühen Christentum gefüllt, um das Patriarchat zu begründen.********** Christine Gerber ist Theologin und Professorin für Neues Testament mit dem Schwerpunkt Religions-, Literatur- und Zeitgeschichte des entstehenden Christentums an der Humboldt-Universität zu Berlin. Auch Marie-Christin Barleben ist Theologin, ebenfalls an der der Humboldt-Universität, und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Aitiologien.Ihren gemeinsamen Vortrag unter dem Titel "Die verführte Eva. Frühchristliche Texte erklären, wie Patriarchat und Mord zur Welt kamen" haben sie am 27. November 2024 an der Freien Universität Berlin im Rahmen der Ringvorlesung "Gründe erzählen – Aitiologische Narrationen von Ursprung, Gründung und Gegenwart" gehalten. **********Schlagworte: +++ Ehebruch +++ Übersetzung +++ Patriarchat +++ Erzählung +++ Lerrstelle +++ Paradies +++ Christentum +++ Archäologie +++ Interpretation +++ Antike +++ Theologie +++ Mensch +++ Beischlaf +++ Sünde +++ Gottesdienst +++ Verführung +++ Autorität +++ Ordination +++ Geschlechterverhältnis +++ Zeugung +++ Täuschung +++ Lehnwort +++ Gebot +++Wildtier +++ Auslegung +++ Timotheusbrief +++ Stille +++ Wortbildung +++ Geschlecht +++********************Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Katholische Kirchengeschichte: Warum der Zölibat weg kann – und weg mussAuf Spurensuche im Vatikan: Warum schwieg der Papst zur Shoah?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .

Dini Mundart
Gott ist überall, besonders in der Sprache!

Dini Mundart

Play Episode Listen Later Jan 17, 2025 33:52


«Häilige Bimbam», «Tschiises» oder «Gottseidank» - Religion ist aus unserer Alltagssprache nicht wegzudenken. Und dies, obwohl unsere Gesellschaft immer säkularisierter wird. Wenn wir fluchen, rufen wir oft höhere Mächte an - verhüllt («Gopfertori») oder offensichtlich («Himmelherrgott»). Unsere kollektiven Wert- und Weltvorstellungen wie Demut, Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Hölle, Fegefeuer und Paradies sind christlich geprägt. Begriffe wie «Tohuwabohu» oder Sprichwörter wie «die Spreu vom Weizen trennen» stammen aus der Bibel. Auch in Personennamen und Flurnamen zeigt sich die historisch prägende Rolle des Christentums und der Institution Kirche. Markus und Nadia schauen sich die wichtigsten Bereiche an, in denen unsere Sprache voll von religiösen Begriffen ist, seit wann Religion diesen starken Einfluss auf die deutsche Sprache hat und wie sich das Christentum so umfassend in unserem Alltag etablieren konnte. Sie kommen zum Schluss: Religion ist auch heute noch (fast) das A und O in der Sprache. Heilandzack!