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Michael Sen, CEO des Gesundheitskonzerns Fresenius, kritisiert die aktuelle Gesundheitsreform scharf: „Ich würde das Ganze auch nicht als Reform titulieren" – es handle sich lediglich um den Versuch, ein fiskalisches Loch zu stopfen.Er fordert einen umfassenderen Ansatz: „Es gibt 16 Landesdatenschutzverordnungen und dergleichen mehr." Sen warnt vor gefährlicher Abhängigkeit bei der Medikamenten-Herstellung: Rund 80 Prozent der verschriebenen Arzneimittel seien Generika, bei Wirkstoffen wie Breitband-Antibiotika liefere China 80 bis 90 Prozent der globalen Produktion. [08:43]Die Rentenkommission übergibt heute ihren Bericht an den Kanzler – nach 20 Sitzungen und über 150 Beratungsstunden. Die 33 Empfehlungen wurden einstimmig verabschiedet, darunter das Element einer Kapitaldeckung in der ersten Säule der gesetzlichen Rentenversicherung. Florian Dorn, CSU-Abgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der Kommission, ist überzeugt, dass das Ergebnis zeigt, „dass wir aus der Mitte der Gesellschaft, aus der Mitte der politischen Parteien gemeinsam bei einem so großen Paket wirklich um gemeinsame Lösungen ringen." [05:04]Keir Starmer hat seinen Rücktritt als britischer Premierminister angekündigt und bleibt bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt. Als Favorit gilt Andy Burnham, der bisherige Bürgermeister von Greater Manchester und frisch gewählte MP für Makerfield. [08:43]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Deutschland hat bei der Fußball-WM am Samstag gegen die Elfenbeinküste mit 2:1 gewonnen. Dabei hat Deniz Undav vom VfB Stuttgart gleich zwei Mal getroffen und die DFB-Auswahl damit erstmals seit 2014 wieder in die Final-Runde geschossen. Der Stuttgarter Stürmer traf nach seiner Einwechslung in der 68. Minute und kurz vor Schluss in der Nachspielzeit. Joachim Schmid ist Vorsitzender der RWS Berkheim. Das ist einer der ältesten VfB-Fanclubs. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch ist Schmid begeistert von der Leistung des Stuttgarter Spielers: "Jeder unterschätzte diesen Stürmer und ich sage schon seit Wochen, das ist der zweite Gerd Müller." Gerhard Müller spielte von 1966 bis 1974 in der deutschen Nationalmannschaft. In der Bundesliga hält er mit 365 Toren in 427 Partien einen Rekord. Er gilt als einer der besten Stürmer aller Zeiten und wurde dafür 1970 mit dem Ballon d'Or als "Europas Fußballer des Jahres" ausgezeichnet.
»Unter Spezln« – Melanie Arzenheimer zu Gast bei Jan-Eike Hornauer in Lyrik on Stage(Hördauer ca. 87 Min.)Satire in Versen, pointierte Reimgedichte größter Kürze sowie lyrisch initiiertes Lachen und Kopfschütteln und Sich-Freuen – für all das steht Melanie Arzenheimer. Und natürlich, nicht zuletzt durch ihr Magazin »Bayern mittendrin«, das um ihre Geburts-, Wohn- und Wirkungsregion (Ingolstädter Raum) kreist, auch für kritische Heimatverbundenheit. Nicht lokaljournalistisch, sondern vers-iert nimmt sie ihre Landsleute samt eigenem Alltag und auch die verrückte Welt an sich in unseren modernen Zeiten in ihrem jüngsten Lyrikband »Unter Spezln« ins Visier. Um ihn geht es vorrangig, wenn die sprachspielerische Reimdichterin des scharf- bis unsinnigen Einfalls zu Gast ist bei Jan-Eike Hornauer in »Lyrik on Stage«, der Poesiepodcast-Reihe von Literaturradio Hörbahn.Doch auch Tiergedichte aus ihrem Erstling »Die Frisuren der Lemuren«, schwarzhumorige Verse aus andren Gefilden (mit lachauslösendem Sterben muss immer gerechnet werden bei Arzenheimer!) aus »Der Indianer ist Veganer« und neueste Schüttelreime aus ihrer Feder resp. Tastatur sind Thema und werden von ihr zu Gehör gebracht sowie im Gespräch unter uns näher beleuchtet. Überdies bezieht das Präsidiumsmitglied der Münchner Turmschreiber Stellung dazu, was Lyrik und Literatur heute bedeuten, wie für es das Schreiben begonnen hat – und inwiefern die eigene Körpergröße tatsächlich die Länge der Gedichte bestimmt, wie von der Diplom-Werbetexterin kleinerer Bauart gerne strahlend behauptet wird.Melanie Arzenheimer wurde 1972 in Eichstätt geboren, wo sie immer noch lebt und arbeitet. Die Journalistin ist seit Oktober 2021 Redaktionsleiterin des Freizeitmagazins »Bayern mittendrin«. Die ausgebildete Hörfunkredakteurin und Moderatorin ist außerdem als Hörfunkjournalistin (Kulturkanal Ingolstadt, Radio K1), Autorin, Werbetexterin und Lyrikerin tätig. Ihre Leidenschaft für Kuriositäten der regionalen Geschichte lebt sie als »Seltsammlerin« in ihrem »Seltsammelsurium« aus, einer Reihe von Mini-Podcasts, die bis 2022 auch mehr als zwei Jahre lang von Radio IN allwöchentlich ausgestrahlt worden ist.Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum.Moderation Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Die Rentenkommission sollte ihre Ergebnisse ursprünglich noch diese Woche übergeben — nun kommt der Bericht erst am Dienstag. Auf den letzten Metern zeichnet sich allerdings eine historische Weichenstellung ab: In der gesetzlichen Rentenversicherung soll erstmals ein relevanter Anteil kapitalgedeckt werden. [01:22]Chinas Handelsüberschuss gegenüber der EU liegt laut EU-Angaben bei rund einer Milliarde Euro täglich — ein strukturelles Problem, das den EU-Gipfel in Brüssel dominiert. Jens Spahn, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, war in Peking. Er berichtet von seinen Gesprächen dort. Sein Ziel ist ein Handelsabkommen mit Peking. Andernfalls muss Europa aus seiner Sicht reagieren. [06:22]Seit Jahren schreibt DB Cargo rote Zahlen, 40 Prozent Umsatz sind verloren gegangen — jetzt sollen in Deutschland 6.000 von 14.000 Stellen abgebaut werden. Der neue Vorstandsvorsitzende Bernhard Osburg, zuvor Chef von thyssenkrupp Steel Europe, hat einen harten Sanierungsplan vorgelegt. Mit Michael Bröcker spricht Osburg über die Chancen, die der Güterverkehr auf der Schiene haben könnte. [12:08]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Folge 196 sprechen wir darüber, dass in Brasilien eine landwirtschaftliche Insolvenzwelle rollt, dass der Iran-Deal jetzt tatsächlich vereinbart worden ist und im Deepdive haben wir Martin Moshake, Vorsitzender der Jungen DLG, bei uns zu Gast und sprechen mit ihm über die DLG Feldtage 2026.(Anzeige)
§LIT - Bewusst Publizieren 16DOKOMI 2026Q&A Buchrecht: Eure Fragen an die Anwältin(Hördauer 54 Minuten)Als Autor, Selfpublisher, Blogger, Influencer oder Verleger ist es wichtig, sich mit rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen, um mögliche Probleme zu vermeiden. Mit etwas Wissen und Vorsicht kann man diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen.In diesem Blog werde ich mit Dr. Nadja Kobler einer selbständigen Anwältin, Autorin sowie Lektorin, über die rechtlichen Probleme sprechen, denen man begegnen kann, und wie man ihnen vorbeugen oder mit ihnen umgehen kann, falls sie bereits aufgetreten sind. In diesem Sinn werden wir regelmäßig Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen.Ihr könnt uns auch Themen vorschlagen, die euch interessieren und über die ich mit Nadja sprechen kann. Wir sind auch daran interessiert, von euren Erfahrungen zu hören und sie in unseren Sendungen zu diskutieren.Hier sind einige der Themen, über die wir demnächst sprechen möchten:Ist es ok, ein Buch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz zu schreiben?Kann ich jeden Verlagsvertrag bedenkenlos unterschreiben?Was ist, wenn das Lektorat mein Werk total „zerstört“? Das Cover „nix is“ und der Satz auch zu wünschen übrig lässt?Rechtliche Aspekte von Self-Publishing , Verlags-Publishing und MischformenEin Buch ist ein Spiegelbild der Realität. Darf es das sein? Was gilt es zu beachten?Wie mache ich eigentlich rechtlich gute Werbung für meine Veröffentlichung?Wie sieht es mit Lesungshonoraren aus und welche Rechnungsmerkmale muss man beachten?Schreibwettbewerbe – sind die nur ein Traum oder kann man wirklich erfolgreich sein?Wie gestaltet man seinen eigenen Web-Auftritt, vor allem: was muss ins Impressum und in die Datenschutzerklärung?Was tun bei negativen Rezensionen oder gar Abmahnungen?Coaching und Weiterbildung – worauf sollte ich achten?Manchmal endet jedoch alles im Streit und man möchte den Rückzug aus einem Vertrag antreten. Da ist es wichtig zu wissen, wie man am besten vorgeht.An wen wendet man sich bei einer Abmahnung und wie reagiert man darauf?ACHTUNG: Diese Sendung ersetzt keine persönliche Rechtsberatung!VertragsbeendigungAbmahnungenDOKOMI 2026 Q&ADu würdest gern die bisherigen Folgen hören, dann schau doch mal hierhin.Dr. Nadja Kobler lebt mit Ehemann, Sohn, Büchern, Texten und tausenden noch ungeschriebenen Wörtern im Bonner Umland. 2024 feiert sie das zwanzigjährige Bestehen ihrer Rechtsanwaltskanzlei, zu der seit rund fünfzehn Jahren auch ein breitgefächertes Lektoratsangebot gehört. Die gelernte Bankkauffrau und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der qualitativen Sozialforschung publiziert auch selber gerne: seit 2006 Schul- und Fachbücher, dazu Online-Kurse und inzwischen auch belletristische Werke. Die laienzugewandte Wissensvermittlung, am besten mit einer Prise Humor versehen, ist ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie schon Mal "Torten und Schnittchen" oder auch "den gefährlichsten Kaffee des Rechtswesens"Dr. rer. nat. biol. Uwe Kullnick, ist Neurophysiologe und seit 2012 als freier Schriftsteller und Journalist tätig. Zwischen 2014 und 2019 war er Vorsitzender beim Freien Deutschen Autorenverband Bayern (FDA). Außerdem war er von 2015 bis 2017 Präsident des FDA-Bundesverbandes. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Seit 2015 leitet er das Literatur (Podcast) Radio Hörbahn (früher Literatur Radio Bayern). Er lebt seit 2000 in München. Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.technische Bearbeitung, Redaktion und Realisation: Uwe Kullnick
Deutschland steckt in einer schweren Krise. Was bringt Besserung? dm-Chef Christoph Werner ist überzeugt: Einzelne Reformen reichen nicht. Wir müssen grundlegende Dinge verändern. Er schlägt längere Legislaturperioden, begrenzte Amtszeiten für politische Amtsträger und Gesetze mit Ablaufdatum vor. Das schafft Raum für frische Ideen, denn für den großen Wurf braucht es eine Vision: "In der Vergangenheit haben wir uns immer dann weiterentwickelt, wenn es Zukunftsbilder wie 'Wohlstand für alle' von Ludwig Erhard nach dem Zweiten Weltkrieg gab", sagt Werner im Interview. Doch statt einer Vision erkennt der dm-Chef bei den Verantwortlichen derzeit eher Defizite: Die Politik weiß nicht, was die Bürgerinnen und Bürger eigentlich wollen. Zuständige Behörden sind ihm zufolge nicht mit den Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft vertraut. "Deswegen wird vermutlich so oft nach dem Staat gerufen", sagt er im Podcast. Diese Unzulänglichkeiten macht er auch am Umgang der regierenden Parteien mit der AfD aus. Sein Tipp: "Wenn man feststellt, dass eine Partei großen Zulauf erlebt, sollte man sich vielleicht überlegen, warum das eigene Angebot die Menschen nicht mehr überzeugt, anstatt sie zu beschimpfen." Die anderen Themen im Podcast: +++ Wie findet dm heraus, was die Kundinnen und Kunden wirklich wollen? +++ Welche Aussage eines Lieferanten hat bei Christoph Werner Eindruck hinterlassen? +++ Welche Aussage von Robert Habeck findet er problematisch? +++ Warum wünscht er sich eine CO2-Abgabe auf ganz neu hergestelltes "Virgin Plastic"? +++ Warum ist das Lieferkettengesetz gut gemeint, aber der falsche Ansatz? +++ Warum müssen wir Menschenschutz statt Umweltschutz machen? Gast: Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Drogeriemarktkette dm Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Schließen die Geschäfte, stirbt das Leben auf dem Land. Aus diesem Grund haben sich Ehrenamtliche in Kirchzarten-Burg im Schwarzwald zusammengetan und am 18. Juni 2016 die "Burger Bürger Post und Mehr" gegründet. Was die Initiative auszeichnet, sagt Ulrich Albicker, Vorsitzender des Bürgervereins, im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex.
Über Nacht wurde das beste KI-Modell der Welt wieder vom Markt genommen: Anthropic musste Claude Fable 5 auf Anweisung des US-Kriegsministeriums sperren – und zwar gleich für alle Menschen außerhalb der USA. Wie konnte das passieren, was steckt dahinter, und was bedeutet das für Europa? Das besprechen heute im Podcast Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von EnliteAI und Vorsitzender von AI Austria.Die Themen:
"Rohdaten" –Jan-Eike Hornauer spricht mit dem Autor Ulf Großmann – Lyrik on Stage(Hördauer ca. 77 Min. Wir bitten die technisch bedingte Tonqualität zu entschuldigen)Waldröslein Text @Ulf Großmann. Musik@Doc U unter Verwendung von SUNO (Hördauer ca. 2 Minuten)Da scheint jemand nicht ganz hineinzupassen, immer alles irgendwie unfertig zu sein, ein Fremdeln mit der Welt als beachtenswerter Grundzustand vorzuliegen. So wirkt es beim Lyriker Ulf Großmann, der etwa formuliert »ich proste lichtscheu / Silberfischchen zu« und nun zu Gast ist bei Jan-Eike Hornauer in »Lyrik on Stage«, der Poesiepodcast-Reihe von Literaturradio Hörbahn.Doch mit Lakonie, Witz auch sowie poetischer Sprache schafft Großmann es, die Welt zumindest auszuhalten – und sein Sein so zu beschreiben, dass der Leser ihm gerne folgt, Verständnis spürt, inhaltlich und ästhetische bereichert wird und auch schmunzeln darf. Von einem in den anderen Freistaat gelangt (in Sachsen geboren, in Bayern sesshaft), auf dem Bau ebenso daheim wie in Verwaltungsbüros und literarischen Redaktionsstuben, bietet der Endfünfziger mit ungeradem Lebenslauf dabei auch Einblicke in unterschiedliche Systeme oder Gesellschaften – die jeweils auch Verlorenheit, Melancholie und einen ganz eigenen Aberwitz des Daseins im Angebot haben.Im Gespräch über das Ich in der Welt, das Lyrikschreiben und das Literaturzeitschriftenmachen sowie vieles mehr wird Ulf Großmann natürlich auch etliche Gedichte zu Gehör bringen, vor allem aus seinem neuen Lyrikband »Rohdaten«, doch auch etwa aus dessen Vorgänger »Nachtränder«.Ulf Großmann, geboren 1968 in Freiberg (Sachsen), lebt, nach Stationen als Baufacharbeiter und als Verwaltungsfachangestellter in sächsischen Landesministerien, heute als Autor und Herausgeber in Fuchstal (Bayern). Ehemals langjähriger red. Mitarbeiter der Literaturzeitschrift Ostragehege. Zusammen mit Axel Helbig Herausgabe von »Skeptische Zärtlichkeit. Junge deutschsprachige Lyrik« (Leipziger Literaturverlag 2009).Zahlreiche Veröffentlichungen von Gedichten, Kurzgeschichten und Rezensionen in Literaturzeitschriften (etwa in außer.dem, Wortwerk, Lichtungen) und Anthologien. Mehrere literarische Preise (u. a. Kammweg-Förderpreis 2011 und 2017, Preis der Berner Bücherwochen 2011 und ebenda Sonderpreis 2019) sowie Stipendien (u. a. Arbeitsstipendium des Freistaates Sachsen 2020). Zuletzt erschienen sind von Großmann der Erzählungsband »Bescherung« (Zwiebook 2017) und der Lyrikband »Nachtränder« (Elif 2018) und »Rohdaten« (Thelem 2026).Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum. Moderation Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Ein G7-Gipfel ist kein Kindergeburtstag und doch wird US-Präsident Donald Trump derzeit genauso behandelt: bloß nicht reizen, immer schön loben und im Mittelpunkt stehen lassen. Trump reist in Evian mit einer vermeintlichen „Iran-Einigung“ im Gepäck an, die bisher bloße Absichtserklärungen enthält. Gordon Repinski beleuchtet, wie leicht der US-Präsident über Wirtschaftskennzahlen lenkbar ist, während das Teheraner Regime die Fäden zieht und die iranische Bevölkerung im Stich gelassen wird. Im 200-Sekunden-Interview rechnet Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, mit Trumps Außenpolitik ab. Für ihn ist der Deal kein Erfolg, sondern eine strategische Niederlage: Kein Regime-Change, keine Lösung für das Atomprogramm und im Gegenzug freigegebene Milliarden für Teheran. Gemeinsam mit Rasmus Buchsteiner blickt Gordon außerdem auf die bevorstehende Innenministerkonferenz in Hamburg. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) fordert Korrekturen. Die Unions-geführten Länder drängen auf ein generelles Cannabis-Konsumverbot im öffentlichen Raum. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Bosch-Chef Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, ist zu Gast bei Stefan Braun, Redaktionsleiter des Berlin.Table. Der weltgrößte Autozulieferer steckt im größten Umbau seiner Geschichte – allein in der Mobilitätssparte sollen 22.000 Stellen wegfallen. Hartung erklärt, wie der Wandel zum diversifizierten Technologiekonzern gelingen soll.Von der Politik erwartet er konkrete Beschlüsse zu Steuern und Sozialabgaben statt weiterer Ankündigungen. Sein Credo: „Unternehmer zu sein, muss leicht sein – und es muss auch leicht sein, Arbeitnehmer zu sein und durch mehr Leistung mehr zu verdienen." Europa hält er für ein Vorbild mit gefährdeter Substanz – zu zerteilt, zu überreguliert, zu langsam.Dem Abgesang auf den Verbrennungsmotor widerspricht Hartung deutlich: „Wir müssen wirklich die Kirche im Dorf lassen und nicht dauernd die Verbrenner für tot erklären." Die Technologie werde noch ein bis zwei Arbeitsleben gebraucht – in Notstromaggregaten, Datenzentren und beim Militär. Außerdem im Gespräch: Rüstung, humanoide Roboter und die Frage, ob KI Jobs vernichtet.Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Medien-Woche Ausgabe 342 vom 13. Juni 2026 Mit Christian Meier https://www.linkedin.com/in/christianmeierpost/ Zu Gast in dieser Ausgabe ist Gregor Peter Schmitz, Vorsitzender der Chefredaktionen Stern, Geo und Capital https://www.stern.de/gregor-peter-schmitz-31872932.html In dieser Ausgabe mit folgenden Themen: 1 Fußball-WM / 2 Ende für Leseförderung? / 3 Mario Voigt und die KI / 4 Die Druckstellen der Medienbranche SHOWNOTES 1 Fußball-WM https://www.stern.de/sport/fussball/wm2026/ 2 Ende für Leseförderung? https://www.tagesspiegel.de/politik/leseforderung-fur-kleine-kinder-ministerium-will-offenbar-die-mittel-streichen-15704504.html 3 Mario Voigt und die KI https://fragdenstaat.de/artikel/exklusiv/2026/06/ich-trete-in-das-vermachtnis-eines-anspruchs/ https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/mario-voigt-ki-verdacht-faz-gastbeitrag-100.html https://www.welt.de/debatte/article6a2aad4c6bb5c7fe2e1c1e2a/ki-debatte-um-mario-voigt-die-maschinen-stuermer-von-der-faz-willkommen-im-jahr-2026.html https://www.welt.de/kultur/plus253209246/Thueringen-Wahl-Neue-Vorwuerfe-vom-Plagiatsjaeger-Stefan-Weber-gegen-Mario-Voigt.html 4 Die Druckstellen der Medienbranche * Impressum: Diensteanbieter Christian Meier Die Medien-Woche Schwiebusser Str. 44 10965 Berlin E-Mail-Adresse: diemedienwoche@gmail.com Christian Meier Links auf fremde Webseiten: Die Inhalte fremder Webseiten, auf die wir direkt oder indirekt verweisen, liegen außerhalb unseres Verantwortungsbereiches und wir machen sie uns nicht zu Eigen. Für alle Inhalte und Nachteile, die aus der Nutzung der in den verlinkten Webseiten aufrufbaren Informationen entstehen, übernehmen wir keine Verantwortung. Erstellt mit kostenlosem Datenschutz-Generator.de von Dr. Thomas Schwenke KontaktmöglichkeitenInhaltlich verantwortlich:Haftungs- und Schutzrechtshinweise Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
#DTalk #DNEWS24 #WernerPatzelt #CSU #MarkusSöder #ManfredWeber Seit Markus Söder Vorsitzender der CSU und Ministerpräsident in Bayern ist, hat die Partei von Franz Josef Strauß keine Wahl mehr gewonnen. Sie regiert nur mit Hilfe einer Koalition mit den Freien Wählern von Hubert Aiwanger. Offenbar reicht es nun führenden Funktionären. So fordert der EVP-Vorsitzende Manfred Weber einen Sonderparteitag und eine neue Strategie für die CSU.DTalk mit dem Politikwissenschaftler Professor Werner J. Patzelt.
Manfred Weber, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europaparlament, CSU, drängt die EU-Staaten auf eine schnelle Umsetzung des neuen europäischen Asylsystems GEAS, auch mit Blick auf bevorstehende Wahlen und erstarkende rechte Parteien: "Ich kann nur alle bitten, jetzt Gas zu geben."
Apples große Entwicklerkonferenz WWDC ist geschlagen - und sie stand ganz im Zeichen von Siri AI. Liefert Apple endlich ab, was sie schon vor zwei Jahren versprochen haben? Das besprechen heute im Podcast sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von EnliteAI und Vorsitzender von AI Austria. Die Themen:
Die Vernichtungsdoktrin hängt nicht an NetanjahuWas als Israels Vernichtung im Gazastreifen begann, erstreckt sich dank US-Waffen und -Finanzen heute auf den Libanon, Iran und den Golf. Wenn die Diplomatie der Nachbarländer diesen Kurs nicht unterbricht, wird daraus eine langanhaltende regionale Krise entstehen. Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Am 31. Mai hielt der libanesische Premierminister Nawaf Salam eine Fernsehansprache, in der er Israels Invasion verurteilte und die Angriffe auf den Süden Libanons als gefährliche Eskalation verschärfte und warnte, dass eine "Politik der verbrannten Erde" niemals Sicherheit nach Tel Aviv bringen werde: "Israel muss verstehen, dass mit seiner Verbrennungspolitik, kollektiver Bestrafung und dem Bulldozeren von Dörfern und Städten, es wird weder Sicherheit noch Stabilität gewinnen." Wie Salam sagte, schreitet dieser Prozess jetzt voran. "Israel praktiziert Massenvertreibung, die einer Kollektivstrafe gleichkommt. Sie zielt nicht mehr nur auf bestimmte Orte oder Gebiete ab, sondern hat eine Politik der umfassenden Zerstörung von Städten, Gemeinden und allen Lebensbereichen darin verfolgt."Taktische Siege, strategische VerwüstungIsraels Vernichtungsdoktrin ist eine tödliche Mischung aus Verbrannten-Erde-Politik, kollektiver Bestrafung und eigener ziviler Opferrolle, verbunden mit massiven wahllosen Bombardierungen und systematischem Einsatz künstlicher Intelligenz (KI), wie Dan Steinbock sie in "Die Auslöschungsdoktrin" (2025) beschrieb. Sie geht oft Hand in Hand mit Ökozid, also dem großflächigen, nachhaltigen oder systematischen Zerstörung von Ökosystemen. So wie Israel ihn in Gaza begangen hat und im Libanon begeht. Das Ergebnis ist ethnische Säuberung und, angesichts der anhaltenden und ungehinderten Eskalation, völkermörderische Gräueltaten.Ob Premierminister Netanjahu, der ehemalige Premierminister Naftali Bennett oder der ehemalige Chef der israelischen Streitkräfte Gadi Eisenkot die israelische Parlamentswahl 2026 gewinnen werden, ist im Grunde unerheblich. Mit oder ohne Netanjahu wird die Auslöschungsdoktrin bestehen.Netanjahu brachte die rechtsextremste messianische Regierung in der israelischen Geschichte an die Macht. Naftali Bennett ist Millionär und Politiker und ehemaliger Vorsitzender einer religiös-zionistischen rechtsextremen Partei. Ironischerweise ist der "moderatere" der drei, der ehemalige Militärchef Gadi Eisenkot, der 2006 erstmals die Auslöschungsdoktrin in Dahiya, einer schiitischen Enklave in Beirut, testete. Und er war es, der sie dann als Doktrin festlegte.Die größte Bedrohung für Israels langfristige Zukunft sind nicht allein äußere Feinde, sondern die Umwandlung der militärischen Eskalation in ein dauerhaftes Regierungsprinzip. Sobald die Sicherheitspolitik untrennbar mit territorialer Expansion, ethnischer Säuberung und ständigem Krieg verbunden wird, reichen die Folgen weit über das Schlachtfeld hinaus. Von Gaza bis Libanon und Iran – und zurückDer Gaza-Krieg hat bereits eine der schwerwiegendsten humanitären Krisen des 21. Jahrhunderts hervorgebracht. In weiten Teilen des Globalen Südens interpretiert die öffentliche Meinung die Zerstörung Gazas zunehmend als Vertreibung, kollektive Bestrafung und ethnischer Säuberung. Verständlicherweise hat die Ausweitung der Militäroperationen im Libanon diese Wahrnehmungen verstärkt.Diese vollkommen unterschiedliche Erkenntnis im Globalen Süden gegenüber dem kolonialen Westen wird zu einer der prägenden geopolitischen Spaltungen unserer Zeit. Es ist der Auftakt zu einer zweiten Phase der Entkolonialisierung.In Westasien, oder wie die Kolonialmächte sagen, im "Nahen Osten", ist die Frage nicht mehr, ob der Konflikt die Region neu gestalten wird, sondern wie umfassend diese Transformation sein wird, und ob sie tatsächlich das Ergebnis zeigen wird, welches sich die Aggressoren erhoffen....https://apolut.net/nahost-am-scheideweg-von-jochen-mitschka/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Lutz Goebel, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates, im Gastgespräch über deutsche Reformpläne. – Industrie und Mittelstand in Deutschland klagen über erhebliche Wettbewerbsnachteile auch durch überbordende Bürokratie und ausufernde Regulierung. Wie geht es dem Mittelstand? Und wie sehr lasten Bürokratie und Regulierungen auf den Unternehmen? – Den Nationalen Normenkontrollrat (NKR) gibt es seit 2006. Was sind seine Aufgaben? Und wie trägt er zum Bürokratieabbau bei? – Die Kritik des Normenkontrollrates kann Gesetzesvorhaben verbessern. Welche Beispiele können das veranschaulichen? Was findet sich in der 77-Punkte-Liste des NKR? Und wo gibt es aktuell größeren Nachbesserungsbedarf? – Der NKR hat im März eine Zwischenbilanz der Modernisierungsagenda der Bundesregierung veröffentlicht und darin deutliche Worte gefunden. Was waren die wesentlichen Kritikpunkte? Und wie unterscheiden sich die Ministerien bei der Umsetzung? – Berlin neigt dazu, Brüsseler Vorgaben noch zu verschärfen. Wie sehr belastet das sogenannte Gold-Plating die deutsche Wirtschaft? Wie unterscheidet Deutschland sich dabei von anderen EU-Staaten? Und was tut die jetzige Regierung, entstandene Nachteile zu korrigieren? – Die vielen Berichtspflichten belasten Unternehmen. Einige Bundesländer setzen inzwischen auf eine Beweislastumkehr in Bezug auf deren Nutzen. Wie sieht diese aus? Und was kann Entlastung beim Berichtswesen bringen? – Die digitale Brieftasche (EUDI-Wallet) ist ein weiteres EU-weites Modernisierungsprojekt. Ab Anfang 2027 sollen sich Bürger darüber digital ausweisen können. Wie weit ist das Projekt? Und was ist in diesem Zusammenhang der Deutschland-Stack? – Bei den Behörden soll das Once-only-Prinzip eingeführt werden, damit Bürger ihre Daten nicht länger für jeden Verwaltungsakt neu eingeben müssen. Wie kommt die dafür erforderliche Registermodernisierung in Deutschland voran? Und wie fällt aktuell das Gesamtfazit bei der Modernisierung, Digitalisierung und beim Bürokratieabbau aus?
Jetzt geht es richtig los mit der Kommunalpolitik in Cölbe. Mit der konstituierenden Sitzung hatte sich die Gemeindevertretung erst einmal "sortiert" und viele personelle Besetzungen geklärt. Jetzt beginnt der reguläre kommunalpolitische Geschäftsgang. Auf der Tagesordnung stehen Anfragen und Anträge und es gibt Berichte. Ried und Herzberg (der eine Bürgermeister, der andere Vorsitzender der Gemeindevertretung) gehen durch die einzelnen Punkte der Tagesordnung und erklären, worum es im Einzelnen geht. Am Montag, den 22. Juni 2026, tagt die Gemeindevertretung um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Schönstadt und wird sich mit Folgendem auseinandersetzen: Busanbindung, Defibrillatoren, Innovationspark, Feuerwehrstandort, Zuweisung, Feuerwehrsatzung, Gebührensatzung, Ehrungssatzung, Straßenreinigungssatzung, Ortsgericht, Bauhofvertretungen, Baugebiete, Kulturnetzwerk, Wohnmobilstellplätze, Vereinsförderung. Wer mehr wissen will, hört Radio Cölbe
Digitalpolitik wird oft auf Bundesebene diskutiert. Ob digitale Verwaltung, Datenpolitik, Künstliche Intelligenz oder digitale Souveränität im Alltag tatsächlich funktionieren, entscheidet sich aber häufig in Ländern und Kommunen. In dieser Folge von „Das Ohr am Netz“ sprechen Sidonie und Sven mit Jan Pörksen, Chef der Hamburger Senatskanzlei und Vorsitzender der Digitalministerkonferenz 2026. Thema ist die Frage, welche Rolle die Länder in der Digitalpolitik spielen und wie die Zusammenarbeit mit dem Bundesdigitalministerium konkret besser werden kann. Im Gespräch geht es um Hamburgs Vorsitzjahr in der Digitalministerkonferenz, gemeinsame Standards, klare Zuständigkeiten, Finanzierung, Fachkräfte und das Tempo bei der Umsetzung digitalpolitischer Vorhaben. Außerdem erklärt Dr. Pörksen, warum digitale Souveränität auch aus Sicht der Länder eine zentrale Rolle spielt. Die Folge zeigt: Erfolgreiche Digitalisierung braucht mehr als Strategien. Sie braucht verbindliche Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen und Strukturen, die Umsetzung vor Ort einfacher, schneller und verlässlicher machen. — Redaktion: Christin Patricia Müller, Irmeline Uhlmann, Anja Wittenburg, Erik Jödicke Schnitt: David Grassinger Moderation: Sidonie Krug, Sven Oswald Produktion: eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.
Wir sprechen mit Dr. Georg Serentschy. Er war u.a. Leiter der österreichischen Regulierungsbehörde RTR sowie Vorsitzender der Europäischen Regulierungskoordinationsstelle BEREC. Heute berät er Unternehmen und Regierungsstellen bei strategischen und technologiepolitischen Fragen unter geopolitischen Gesichtspunkten. Seine Beratungsschwerpunkte sind insbesondere Widerstandsfähigkeit und Sicherheit digitaler Systeme, Regulierung und Wettbewerb, Frequenzpolitik, Cybersicherheitspolitik sowie Innovation. Wir sprechen über aktuelle Herausforderungen in der Digitalregulierung aus europäischer und österreichischer Sicht.Links:https://www.serentschy.com/georg-serentschy/https://id.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/i_id/Event_Files/Konzeptstudie_Digital_Policy_und_Regulierung_aus_einem_Guss_12_23.pdfhttps://www.e-elgar.com/shop/gbp/research-handbook-on-digital-regulatory-agencies-9781035330881.html?srsltid=AfmBOorBef-iMRHh8CH2m7XLFXGl_9SnPosUZeOeb4bEG5xMrG2PefQFArs Boni #539: https://www.youtube.com/watch?v=HVkmtOvHAkg
Heiko Teggatz, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, widerspricht Forderungen aus Brüssel, die Kontrollen an den deutschen Grenzen abzubauen. Die Lage lasse das nicht zu. Er unterstützt damit die Position von Innenminister Dobrindt (CSU). Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Stefan Groß-Selbeck, Ex-Chef von BCG Digital Ventures und früherer Vorsitzender der DATI-Gründungskommission, erklärt im Gespräch mit Research.Table-Redakteur Markus Weißkopf das Innovationsparadox: 137 Milliarden Euro Forschung im Jahr, in den Innovationsindizes nur Mittelmaß. „Wir kriegen das, was die Wissenschaft produziert, nicht umgesetzt in Innovation, in Wirtschaft und in Gesellschaft."Es ist auch ein Förderproblem: Zwei Drittel der Bundesmittel gehen an etablierte Großfirmen, junge Unternehmen kaum. „Es sind eben typischerweise die jungen Unternehmen, die Sprunginnovationen schaffen."Die Hightech-Agenda von Dorothee Bär setze aber Schwerpunkte von KI bis Kernfusion – ein Bruch mit alten Strategiepapieren, der den nächsten Regierungswechsel überstehen müsse.Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Christoph Dittrich, Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz, hatte 2015 die Idee, dass Chemnitz sich als Kulturhauptstadt 2025 bewerben sollte, saß später in den vorbereitenden Gremien und war zwei Jahre Interimsgeschäftsführer der Kulturhauptstadt GmbH. 2021 übernahm Stefan Schmidtke. Zusammen gebaren sie bereits damals die Idee sich für die Ausrichtung des Festivals „Theater der Welt“ im Jahr 2026 zu bewerben. Vom 18. Juni bis 05. Juli nun findet es statt, ausgerichtet von den Theatern Chemnitz, der Festival Academy Brüssel und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. Deutschlands größtes internationales Festival für zeitgenössische Bühnenkunst wird seit 1981 alle drei Jahre in einer anderen Stadt ausgetragen. An 18 Festivaltagen werden in diesem Jahr in Chemnitz 33 Produktionen von Künstlerinnen und Künstlern aus allen Kontinenten zur Aufführung kommen. Erstmals in der Geschichte des Festivals teilte sich ein neunköpfiges internationales Kuratoren-Team die künstlerische Leitung. Fragen von Identität, Herkunft, Machtverhältnissen und Sichtbarkeit ziehen sich durch zahlreiche Produktionen. Eröffnet wird das Festival am 18. Juni mit „Paper Planet“ des australischen „Polyglot Theatre“ und mit der europäischen Erstaufführung von „Split Tooth: Saputjiji“ von der kanadischen Künstlerin Tanya Tagaq.In Dresden wurde Christoph Dittrich 1966 geboren. Bereits während der Schulzeit erhielt er einen Instrumental-. Gesangs- und Chorleiter-Ausbildung. Von 1986 bis 1991 studierte er an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden Tuba, Gesang und Musikpädagogik. Zudem nahm er Kammermusik-Unterricht in der Meisterklasse von Prof. Ludwig Güttler. 1987 gründete Christoph Dittrich das Blechbläser-Ensemble „Dresden Brass Quintet“, mit dem er zahlreiche Konzert gab, Festivals besuchte und CDs aufnahm. Von 1991 bis 2002 war er Musiker und dramaturgischer Mitarbeiter der Elbland Philharmonie Sachsen und von 2002 bis 2012 deren geschäftsführender Intendant. Ab 2006 gab es eine Zusammenarbeit mit dem Theater Junge Generation Dresden. Christoph Dittrich hielt zudem Gastvorlesungen an der TU Dresden und der Dresden International University und promovierte 2008 im Bereich Musikwissenschaften zu Komponisten der 1960er bis 1980er Jahre. Im gleichen Jahr übernahm er die Leitung der Meissner Burgfestspiele. Mit der Spielzeit 2013/2014 wurde Christoph Dittrich Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz. Er ist über diese Tätigkeit hinaus Vorstandsmitglied des Landesverbandes Sachsen des Deutschen Bühnenvereins, den er von 2010 bis 2019 als Vorsitzender führte. 2020 wurde Christoph Dittrich zum Präsidenten der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gewählt. Moderation: Carsten TeschRedaktion: Angelika Zapf
Es ist der größte KI-Exit Österreichs und einer der größten Exits der Startup-Geschichte überhaupt: Mistral AI kaufte sich kürzlich Emmi AI aus Linz. Was ist da jetzt geplant, was wird in der industriellen KI passieren, und wohin geht Europas Branche? Das diskutieren heute im Podcast sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von EnliteAI und Vorsitzender von AI Austria mit Johannes Brandstetter, Mitgründer und KI-Kopf von Emmi AI und künftig als VP AI for Science bei Mistral AI unterwegs:
Im Politischen Salon im Haus Dacheröden diskutierten Robert Bednarsky, Mitglied des Arbeitskreises Energie des BUND Thüringen, Markus Bogoczek, Geschäftsführer der metalution GmbH und Vorsitzender der Diözesangruppe Erfurt des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU), und Susanne Götze, Journalistin und Autorin.
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Suizid und sexualisierte Gewalt. Hilfe bei Suizidgedanken Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 / 0800 1110 222 sowie 116123, anonym, kostenlos und 24/7 erreichbar Auch per Chat: https://online.telefonseelsorge.de/ Noelia ist verzweifelt. Obwohl sie gerade erst Anfang 20 ist, hat sie bereits mit dem Leben abgeschlossen. Noelia hat weder Träume noch Ziele. Dafür umso mehr Schmerz, den sie mit sich trägt. Immer wieder versucht die junge Katalanin, sich das Leben zu nehmen. Und als ihr letzter Suizidversuch dazu führt, dass sie querschnittsgelähmt in einem Krankenhausbett aufwacht, trifft Noelia schließlich eine Entscheidung: Sie will ihren Tod in die Hände des Staates legen. Doch diese Rechnung hat sie ohne ihren Vater gemacht… In Spanien ist Sterbehilfe ein Recht, das den Menschen zusteht. Mit dem sogenannten „LORE“ hat die Sánchez-Regierung 2021 sowohl die aktive Sterbehilfe als auch den assistierten Suizid legalisiert, wenn auch unter klaren Bedingungen. In dieser Folge erklären wir, wie genau der Umgang mit Sterbehilfe in Spanien aussieht und wo die Unterschiede zu Deutschland liegen. Außerdem gehen wir der Frage nach, inwieweit Angehörige ein Mitspracherecht haben, wenn es um das selbstgewählte Lebensende einer Person geht. Expert:innen in dieser Folge: Prof. Dr. Jan Schildmann, Internist und Medizinethiker Pia Dittke, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsphilosophie und Medizinrecht der Universität Münster Karin Griese, Leiterin des Bereichs Traumaarbeit der Frauenrechtsorganisation “medica mondiale” Prof. Dr. med Thomas Pollmächer, Psychiater und Vorsitzender des Vereins “Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.” **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: „Abel und Kollegen“; Benedikt Müller **Quellen (Auswahl)** Verwaltungsgericht Nr. 14 von Barcelona, Urteil vom 17.03.25 - liegt vor Oberster Gerichtshof Katalonien: Urteil Nr. 3048/2025 vom 19.09.2025 - liegt vor BOLETÍN OFICIAL DEL ESTADO: Organgesetz 3/2021 vom 24. März zur Regelung der Sterbehilfe https://shorturl.at/AV3aZ Antena 3: “Noelia Castillo Ramos, la joven de 25 años que ha logrado la eutanasia | Las Entrevistas de Sonsoles” https://shorturl.at/AdBve El País: “Cronología del ‘caso Noelia'| La joven parapléjica tiene programada la eutanasia que espera desde 2024” https://shorturl.at/pbVPf Hier geht es zu Paulinas LTO-Artikel https://shorturl.at/QgRKO **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Heinemann, Christoph www.deutschlandfunk.de, Interviews
Und würde sie jetzt, wo es im Literarischen Quartett einen runden Tisch gibt, noch einmal dorthin zurückkehren wollen? Lesen in der ehemaligen Waffenfabrik Oberndorf, eine kleine Stadt im Neckartal nahe Rottweil und überregional eher dadurch bekannt, dass hier Rüstungsunternehmen wie Heckler & Koch und Mauser (jetzt Rheinmetall) ihren Sitz haben. Mauser fertigte die Waffen früher im sogenannten Schwedenbau. Das Backsteingebäude beherbergt heute ein Waffen- und Heimatmuseum – und im obersten Stock die Oberndorfer Stadtbücherei. Die lange Reihe an Deckenfenstern wirkt einladend und hell. Früher sollten die Arbeiter bei möglichst gutem Tageslicht die Waffenteile zusammenschrauben können. Heutzutage wird hier bei gutem Licht gelesen. Der große Veranstaltungsraum nebenan ist Ende April 2026 Schauplatz des zweiten Oberndorfer Literaturfests, ausgerichtet und finanziert von der Marion & Otto Biesenberger-Stiftung. Bisenberger war der Urenkel der Gründer des Schwarzwälder Boten. Die traditionsreiche Heimatzeitung hat ebenfalls noch ihren Sitz in Oberndorf, auch wenn sie schon längst zur Medienholding Süd gehört. Christine Westermann beim zweiten Oberndorfer Literaturfest Richard Rebmann, Verleger i. R. und Vorsitzender der Stiftung, begrüßt am Eröffnungsabend. Der Saal ist ausverkauft. Zumindest wäre er das wohl, wenn man Tickets hätte kaufen müssen. Doch die Stiftung ist gut aufgestellt, da sie nach Wunsch des Gründers nur Veranstaltungen in Oberndorf fördern darf. Der Eintritt ist frei, selbst bei einem Stargast wie heute. Christine Westermann ist aus Köln angereist. Sie werde, so schreibt sie es selbst in ihrem Buch »Die Familien der anderen«, immer gerne als »bekannt aus Funk und Fernsehen« vorgestellt. Tatsächlich dürften sie wohl die meisten aus der Unterhaltungsshow »Zimmer frei« mit Götz Alsmann kennen, obwohl es diese Sendung schon seit 10 Jahren nicht mehr gibt. Demnächst, so Westermann, wird es zur Erinnerung und für die Fans ein Jubiläums-Special geben, das bereits abgedreht sei. Buchmenschen kennen Christine Westermann aus dem Literarischen Quartett, dessen Neuauflage sie von 2015 bis 2019 angehörte. Außerdem ist sie – neben Elke Heidenreich – die Buchempfehlerin des WDR. Bekannt auf Funk, Fernsehen und – Podcast Doch Christine Westermann, mittlerweile 77 Jahre alt, ist neuerdings auch einem jüngeren buchbegeisterten Publikum bekannt, denn zusammen mit ihrer 32-jährigen WDR-Kollegin Mona Ameziane ist sie Gastgeberin im erfolgreichen Bücher-Podcast »Zwei Seiten«. Ich habe mich mit Christine Westermann vor ihrem Auftritt verabredet und ausreichend Zeit eingeplant. Doch dann kommt an diesem Abend einiges anders. Christine Westermanns Auto zeigt eine kritische Fehlermeldung. Sie muss umdrehen, das Fahrzeug wechseln. Sie wird erst ein paar Minuten nach dem geplanten Lesungsbeginn im Schwedenbau eintreffen. Ganz der Medienprofi sagt sie mir, dass wir das Interview selbstverständlich nach ihrer Lesung führen werden. Westermann liest aus »Die Familien der anderen«. Das Buch ist so etwas wie ihre Autobiografie in Büchern. Der Abend verläuft gut, das Publikum ist begeistert. Ich bin etwas unglücklich, denn ich habe »Die Familien der anderen« natürlich gelesen. Einige meiner Fragen beantwortet sie und beantworten sich schon während der Lesung. Auch denn die Podcast-Hörer des literaturcafe.de dort nicht dabei waren, ist es etwas unelegant, wenn ich die Fragen Christine Westermann erneut stellen würde. Auch da würde sie sicherlich Medienprofi genug sein und die Fragen nochmals beantworten, als hätte sie sie noch nie gehört. Dennoch mag ich das nicht. Also muss ich die Situation offensiv nutzen. Start mit der Fußballerfrage Nachdem Christine Westermann signiert hat, kehren wir in den großen, leeren und fast dunklen Veranstaltungssaal zurück. Westermann gönnt sich nach der Lesung ein lokales Bier. Keine Indiskretion meinerseits, dieses Ritual erwähnt sie selbst in ihrem Buch.
Andreas Hemsing, zweiter Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes, hält wenig von der aktuellen Diskussion um die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rente. "Ich muss da deutlich widersprechen, nicht nur aufgrund der Tatsache, dass ich zweiter Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes bin, sondern dass es eindeutig sich nur um populistische Aussagen handelt", kritisierte Hemsing.
Wolfgang Wodarg ist Arzt, Gesundheitswissenschaftler und einer der bekanntesten Kritiker der offiziellen Corona-Politik. Er arbeitete als Hafenarzt in Hamburg, wo er früh mit Tropenmedizin in Berührung kam, und leitete später das Gesundheitsamt im schleswig-holsteinischen Flensburg. Fünfzehn Jahre saß er für die SPD im Bundestag, war Vorsitzender des Gesundheitsausschusses und Mitglied der Enquetekommission Ethik und Recht der modernen Medizin, wo er an den Grundlagen des Gendiagnostikgesetzes mitarbeitete. In der Parlamentarischen Versammlung des Europarates brachte er 2009 die Untersuchung der Schweinegrippe ins Rollen und prägte dafür den Begriff der Fake Pandemic, deren offizieller Bericht später Interessenkonflikte und Geldverschwendung feststellte. Spätestens seit 2020 ist Wodarg einer breiten Öffentlichkeit als unbequeme Stimme bekannt, der die einen als Aufklärer und die anderen als Schwurbler sehen. Aktuell ist er mit seinem Vortrag Die Welt ist krank. Wie kann man da gesund sein? unterwegs.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es weit über Corona hinaus um eine grundsätzliche Frage: Wem kann man im Gesundheitssystem überhaupt noch trauen, wenn Angst zum Herrschaftsinstrument wird und am Kranksein verdient wird? Wodarg schildert seinen Weg vom angesehenen Amtsarzt zum politischen Außenseiter, erzählt von der Schweinegrippe und ihren Parallelen zu heute und erklärt, warum er die WHO für eine Agentur zur Vorbereitung von Insidergeschäften hält. Er spricht über PCR-Tests und Übersterblichkeit, über die Umbenennung von Gentherapie in Impfung und darüber, warum er seine Kinder heute nicht mehr impfen würde, obwohl er einst selbst Impfkampagnen organisierte. Jasmin hält dagegen, fragt nach seinem eigenen blinden Fleck und ob seine Thesen vor Gericht standhielten, und stößt dabei auch auf einen Punkt, an dem Wodarg einen früheren Irrtum einräumt. Am Ende wird es persönlich, wenn er erzählt, was ihn die letzten sechs Jahre gekostet haben und warum es sich für ihn trotzdem befreiend anfühlt, die eigene Meinung auszusprechen.
Vor 100 Jahren wurde Marilyn Monroe geboren. Bis heute ist sie eine Ikone. "Privat war sie ein ganz anderer Mensch als dieses Sexsymbol, das wir immer noch auf den Bildern sehen", sagt Benjamin Meißner, Vorsitzender des ältesten Monroe-Fanclubs Europas. Von WDR 5.
Ilka Hein spricht mit dem evangelischen Pfarrer Martin Michaelis aus Quedlinburg, der vor zwei Jahren als parteiloser Kandidat für die Liste der AfD für den Stadtrat der Harzstadt in Sachsen Anhalt angetreten ist. Mittlerweile ist er stellvertretender Vorsitzender des Stadtrates, darf aber nicht mehr predigen, gegen ihn wurde ein Disziplinarverfahren von der Mitteldeutschen Kirche angestrengt, obwohl seine Bürgerrechte ihm das politische Engagement gestatten. Die EKD argumentiert, Teile des AFD Programmes seien mit christlichen Werten nicht vereinbar. Die katholische Kirche ihrerseits hat vor 14 Tagen bei ihrem Kirchentag den Solgan „Demokratiekirche“ ausgegeben, dem widerspricht der katholische Theologe und Blogger Peter Winnemöller, der sagt, die katholische Kirche sei per se keine demokratische, sondern eine hierarchisch organisierte Einrichtung, insofern der Terminus in keiner Weise greifen könne. Mit beiden rede ich über die immer größere Einmischung - ja Agitation - der Kirchen innerhalb des politischen Geschehens und darüber wie demokratisch und wie christlich es ist, mit gewählten Parteien oder Volksvertretern nicht zu reden, sondern an gesellschaftlichen Feindbildern mitzuarbeiten.Achgut unterstützen: https://www.achgut.com/seite/achgut_spendenaufrufMit Paypal unterstützen: https://www.paypal.com/paypalme/achgutAchgut Pate werden: https://paten.achgut.comAchgut Buch-Shop: https://shop.achgut.comAchgut Newsletter bestellen: https://newsletter.achgut.com
Ref.: Prof. Dr. Franziskus von Heereman, Philosoph und Vorsitzender der Jörg Splett Gesellschaft für christliches Denken e.V. Pflegeroboter, selbstfahrende Autos, intelligente Waffensysteme.... Der Philosoph Franziskus von Heereman spricht über Chancen, Grenzen und Gefahren von KI Die künstlichen Intelligenz revolutioniert unsere Gesellschaft: KI entwirft Baupläne, analysiert Patientendaten, berechnet das Wetter, steuert Maschinen, schreibt Musik, gestaltet Bilder... und das sehr viel schneller und präziser als der Mensch. Gleichzeitig werden Warnungen laut: Papst Leo XIV. schreibt in seiner gerade erst veröffentlichten ersten Enzyklika: "Die KI muss entwaffnet werden" und meint damit, dass die künstliche Intelligenz auch neue Formen von Herrschaft, Gewalt und Ausschluss mit sich bringt. In der Lebenshilfe denken wir mit dem Philosophen Prof. Dr. Franziskus von Heereman darüber nach, wo der Mensch ersetzbar ist - und wo nicht. Als Experte für sozial-caritatives Handeln spricht er dabei auch über Pflegeroboter und andere Einsatzgebiete von KI in Krankenhäusern und Pflegeheimen.
Christoph Werner ist Vorsitzender der dm‑Geschäftsführung. Im Podcast geht es um gute Führung in unsicheren Zeiten, gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen — und die Frage, warum Menschen heute überhaupt noch in Unternehmen bleiben. (00:02:07) Selbstwirksamkeit von Mitarbeitenden (00:03:53) Dialogische Führung: Was hinter dem Begriff steckt (00:07:16) Wieso Freiheit Verantwortung erfordert (00:09:11) Wie mehr Teilhabe in großen Unternehmen wie dm funktioniert (00:13:34) Spannungsfeld: Sicherheit und Unbeweglichkeit in Unternehmen (00:16:26) Die gesellschaftliche Rolle von Unternehmerinnen und Unternehmern (00:19:59) Bürokratie: Bremse für Unternehmen? (00:24:02) Werners Zuversicht für den Wirtschaftsstandort Deutschland Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zum aktuellen brand eins Magazin: https://www.brandeins.de/products/brand-eins-06-2026-07-2026 Hier gelangt ihr zu unseren Streams und Apps: https://detektor.fm/empfang Und hier kommt ihr zu den vier anderen Folgen zum Thema Arbeit: Christian Steiger von Lexware: Der KI Co-CEO: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-christian-steiger-lexware Philipp Schröder: Inside 1KOMMA5° : https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-philipp-schroeder Judith Muster und Susanne Risch: Wie kommt die Organisation zur Transformation? https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-judtih-muster-und-susanne-risch Kira Marie Cremer: Wie New Work zum Klischee wurde: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-kira-marie-cremer-new-work-real-work ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-christoph-werner-dm
Christoph Werner ist Vorsitzender der dm‑Geschäftsführung. Im Podcast geht es um gute Führung in unsicheren Zeiten, gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen — und die Frage, warum Menschen heute überhaupt noch in Unternehmen bleiben. (00:02:07) Selbstwirksamkeit von Mitarbeitenden (00:03:53) Dialogische Führung: Was hinter dem Begriff steckt (00:07:16) Wieso Freiheit Verantwortung erfordert (00:09:11) Wie mehr Teilhabe in großen Unternehmen wie dm funktioniert (00:13:34) Spannungsfeld: Sicherheit und Unbeweglichkeit in Unternehmen (00:16:26) Die gesellschaftliche Rolle von Unternehmerinnen und Unternehmern (00:19:59) Bürokratie: Bremse für Unternehmen? (00:24:02) Werners Zuversicht für den Wirtschaftsstandort Deutschland Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zum aktuellen brand eins Magazin: https://www.brandeins.de/products/brand-eins-06-2026-07-2026 Hier gelangt ihr zu unseren Streams und Apps: https://detektor.fm/empfang Und hier kommt ihr zu den vier anderen Folgen zum Thema Arbeit: Christian Steiger von Lexware: Der KI Co-CEO: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-christian-steiger-lexware Philipp Schröder: Inside 1KOMMA5° : https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-philipp-schroeder Judith Muster und Susanne Risch: Wie kommt die Organisation zur Transformation? https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-judtih-muster-und-susanne-risch Kira Marie Cremer: Wie New Work zum Klischee wurde: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-kira-marie-cremer-new-work-real-work ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-christoph-werner-dm
Christoph Werner ist Vorsitzender der dm‑Geschäftsführung. Im Podcast geht es um gute Führung in unsicheren Zeiten, gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen — und die Frage, warum Menschen heute überhaupt noch in Unternehmen bleiben. (00:02:07) Selbstwirksamkeit von Mitarbeitenden (00:03:53) Dialogische Führung: Was hinter dem Begriff steckt (00:07:16) Wieso Freiheit Verantwortung erfordert (00:09:11) Wie mehr Teilhabe in großen Unternehmen wie dm funktioniert (00:13:34) Spannungsfeld: Sicherheit und Unbeweglichkeit in Unternehmen (00:16:26) Die gesellschaftliche Rolle von Unternehmerinnen und Unternehmern (00:19:59) Bürokratie: Bremse für Unternehmen? (00:24:02) Werners Zuversicht für den Wirtschaftsstandort Deutschland Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zum aktuellen brand eins Magazin: https://www.brandeins.de/products/brand-eins-06-2026-07-2026 Hier gelangt ihr zu unseren Streams und Apps: https://detektor.fm/empfang Und hier kommt ihr zu den vier anderen Folgen zum Thema Arbeit: Christian Steiger von Lexware: Der KI Co-CEO: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-christian-steiger-lexware Philipp Schröder: Inside 1KOMMA5° : https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-philipp-schroeder Judith Muster und Susanne Risch: Wie kommt die Organisation zur Transformation? https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-judtih-muster-und-susanne-risch Kira Marie Cremer: Wie New Work zum Klischee wurde: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-kira-marie-cremer-new-work-real-work ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-christoph-werner-dm
Seit mehr als 20 Jahren kennen sich Tankred Stachelhaus und Andy Scholz. Zum ersten Mal begegneten sie sich, als Tankred einen Artikel über die fotografische Arbeit von Andy in einer Essener Tageszeitung schrieb. Im Kunstverein Ruhr treffen sie sich wieder, um die Zeit etwas Revue passieren zu lassen. Die Diplomarbeit von Andy Scholz wurde übrigens 2005 im Forum für Kunst und Architektur gezeigt, in dem das öffentliche Gespräch am 20. März 2026 stattfand. Tankred Stachelhaus, Jahrgang 1970, ist Magister der Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Philosophie, Vorsitzender des Kunstvereins Ruhr, Mitbegründer der Essener Ausstellungsreihe »Kunst im Wohnraum« und Jurymitglied des Förderpreises »Junge Positionen NRW«. Im Terminal des Düsseldorfer Flughafens initiierte und kuratierte er die preisgekrönte Schau »Art Walk«. Über zwei Jahrzehnte lang begleitete er unter anderem für die Neue Ruhr Zeitung, die KUNSTZEITUNG und den Informationsdienst KUNST die Kunst- und Ausstellungsszene in Essen, dem Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen. Er begleitete mit seinen Texten und Reden zahlreiche Kataloge und Vernissagen. Darüber hinaus ist er Gitarrist der »Funkrockimprovisationskappelle ›Projekt‹«. Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren, studierte zunächst Philosophie und Medienwissenschaften, um dann schließlich an der Folkwang Universität der Künste in Essen einen künstlerischen Abschluss in Fotografie zu machen. Er lebt seit mehr als 20 Jahren mit seiner Familie als freier Künstler, Autor und Dozent in Essen-Rüttenscheid. Seine Arbeiten wurden seitdem international ausgestellt. Zahlreiche Lehraufträge führten ihn quer durch die Bundesrepublik und die USA. Als Kurator und Künstlerischer Leiter machte er sich zuletzt einen Namen mit Ausstellungen und Symposien für das INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER sowie als Herausgeber und Moderator vom Podcast: Fotografie Neu Denken. Darüber hinaus ist er Organisationsleiter des Deutschen Fotobuchpreises. https://kunstvereinruhr.de https://festival-fotografischer-bilder.de https://deutscherfotobuchpreis.de https://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/ - - - Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: privat
„Die KI muss entwaffnet werden“: Papst Leo XIV. fordert in einer neuen Enzyklika Restriktionen für AI - und löst damit eine große Diskussion darüber aus, wer KI-Modelle künftig kontrollieren soll, was sie auf Glaubensfragen eigentlich antworten soll, und warum nicht nur Big Tech sie kontrollieren soll.In der neuen Folge von „Wasner + Steinschaden“ (vormals AI Talk) sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von eustella und Trending Topics, und Clemens Wasner, CEO von EnliteAI und Vorsitzender von AI Austria, über folgende Themen:
USA und Deutschland im finanzpolitischen Vergleich. – Am 22. Mai hat Kevin Warsh sein Amt als neuer Vorsitzender der US Federal Reserve angetreten. Donald Trump hat in der Vergangenheit immer wieder Druck auf die US-Notenbank ausgeübt, ihre Zinsen kräftig zu lockern. Sollte die Fed dem nachgeben? Und wird sie es unter ihrem neuen Vorsitzenden tun? – In Europa haben sich mehrere Mitglieder des Zentralbankrates in den vergangenen Tagen dafür ausgesprochen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer nächsten Sitzung am 11. Juni ihre Geldpolitik straffen sollte. Wie ist diese Forderung einzuordnen? Und wird die EZB dieser Forderung nachkommen? – Die Finanzmärkte erwarten derzeit, dass die EZB innerhalb der nächsten zwölf Monate ihren Einlagesatz mindestens zweimal, vielleicht sogar dreimal um jeweils 0,25 Prozentpunkte anheben wird. Welche Folgen hätte das für die Inflation und die Konjunktur? – Staaten finanzieren sich überwiegend über Steuern und über Staatsanleihen. Die Renditen für Staatsanleihen mit zehnjähriger Restlaufzeit gelten als wichtigste Bezugswerte für die Anleihemärkte insgesamt. Wie haben sich die Renditen für US Treasuries und für deutsche Bundesanleihen in diesem Jahr bislang entwickelt? Und wie wird diese Entwicklung in den nächsten zwölf bis 18 Monaten voraussichtlich weitergehen? – Mit den Renditen steigen die Kosten, zu denen Staaten sich an den Märkten Geld leihen können. Wie sehr sind die Staatsschulden in den USA und in Deutschland gestiegen? Wie lange können sich beide Staaten das noch leisten? Und wie unterscheiden sich die USA und Deutschland diesbezüglich. – Zu den expliziten Staatschulden kommen implizite Verbindlichkeiten hinzu, die weit höher sind. Was sind diese impliziten Staatsschulden? Und wie gefährlich sind diese?
Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union und Mitglied der Jungen Gruppe im Bundestag, hält die Koalition für stabil genug – aber nur, wenn die großen Reformen noch in diesem Jahr gelingen.Die Wiedereinführung des Nachhaltigkeitsfaktors bei der Rente ist für ihn nicht verhandelbar: „Nur die Rentenerhöhung in diesem Jahr kostet uns 20 Milliarden Euro. Und wir denken ernsthaft darüber nach, das Elterngeld zu kürzen bei einer Höhe von 350 Millionen Euro. Das kann nicht unser Ernst sein." Winkel nennt die Rentensysteme der Niederlande und Schwedens als Vorbilder – mit mehr Kapitaldeckung und stärkerer betrieblicher wie privater Vorsorge.Eine Rentenreform, die das Thema Beamtenpension völlig auslässt, kann er sich nicht vorstellen.Winkel setzt auf Subventionsabbau quer durch alle Bereiche. Dienstwagenprivileg, Pendlerpauschale, Steuervergünstigungen und direkte Subventionen: „Da müssen wir uns auch als Union beweglich zeigen."Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das amerikanische Raumfahrtunternehmen SpaceX hat seinen mit Spannung erwarteten Börsenprospekt vorgelegt. Damit hat es erstmals ausführliche Finanzdaten und Informationen über seine Eigentümerstruktur veröffentlicht. SpaceX präsentiert sich in dem Dokument als wachstumsstarkes Unternehmen, was insbesondere seiner Satellitensparte Starlink zu verdanken ist. Allerdings weist SpaceX im Moment auch hohe Verluste aus. Eine besonders bemerkenswerte Erkenntnis aus dem Börsenprospekt ist, mit welcher Machtfülle SpaceX den Unternehmenschef Elon Musk ausgestattet hat. Das Unternehmen hat zwei Klassen von Aktien mit unterschiedlichen Stimmrechten. Musk hält eine überwältigende Mehrheit der privilegierten B-Aktien, die jeweils zehn Stimmrechte haben. Die gewöhnlichen Aktionäre werden A-Aktien mit jeweils einem Stimmrecht bekommen. Insgesamt hält Musk 85 Prozent der Stimmrechte an SpaceX. Musk hat außerdem dafür gesorgt, dass er praktisch unkündbar ist. Im Börsenprospekt heißt es, er könne nur von den Inhabern der B-Aktien von seinen Positionen als Vorstandschef und Vorsitzender des Verwaltungsrats entfernt werden. Da er selbst die Mehrheit an diesen Aktien hält, führt also kein Weg an ihm vorbei. SpaceX strebt angeblich eine Marktkapitalisierung von 1,75 Billionen Dollar an und würde damit aus dem Stand zu den zehn wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt gehören. Für einen Börsendebütanten ist SpaceX schon vergleichsweise alt. Das Unternehmen wurde im Jahr 2002 gegründet. Es bewegt sich freilich in einer schwierigen Branche, die keine schnellen Durchbrüche verheißt. In seinen frühen Jahren hat es kaum Umsätze erzielt und musste viele Rückschläge hinnehmen, eine Reihe von Raketenstarts scheiterten. Nach und nach wurde Space X aber zum Vorzeigeunternehmen der amerikanischen Raumfahrtindustrie und etablierte sich als zentraler Partner der US-Raumfahrtbehörde NASA. Das Unternehmen hat Meilensteine für die ganze Branche erreicht und es zum Beispiel zur Routine gemacht, Trägerraketen nach absolvierten Missionen heil zur Erde zurückzubringen und wiederzuverwerten, was erhebliche Kostenersparnisse bringt. Wir diskutieren in dieser Folge all das – und auch, wieso im Börsenprospekt von einer Siedlung auf dem Mars die Rede ist, und warum Elon Musk mehr Geld bekommt, wenn sie errichtet ist.
Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Verwässern die Kirchen die christliche Ethik? Odilo Metzler, Vorsitzender von pax christi, kritisiert eine Fixierung auf militärische Lösungen. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik, ruft zu Widerstand gegen Aggressoren wie Russland auf. Schäfers, Burkhard www.deutschlandfunk.de, Streitkultur
Am kommenden Donnerstag wird US-Präsident Trump zu Gesprächen in China erwartet. Welche Rolle Peking bei einer Beendigung des Iran-Krieges spielen kann, erläutert Christoph Polajner, stellvertretender Vorsitzender der Eurasien-Gesellschaft. Den andauernden Konflikt um die Straße von Hormus analysiert Kontrafunk-Israel-Korrespondent Pierre Heumann. Warum verlaufen Abschiebungen in Deutschland so unterschiedlich und können zu zwei Dritteln nicht durchgeführt werden? Der frühere Bundespolizist und heutige AfD-Bundestagsabgeordnete Christopher Drößler klärt über rechtliche und ganz praktische Aspekte von Abschiebungen in Deutschland auf. Und Frank Wahlig kommt in seinem Kommentar zu dem Schluss, dass mit Friedrich Merz kein Neuanfang möglich ist.
Willkommen zur neuen Folge von Insurance Monday! Heute wird es besonders spannend: Alexander Bernert lädt zu einem Deep Dive in die Zukunft der Versicherungswelt – gemeinsam mit zwei Top-Gästen direkt aus dem Insurlab Germany: Peter Stockhorst, Digitalvorstand der Zürich Gruppe und Vorsitzender des Insurlab Germany, sowie Dr. Philipp Nolte, Geschäftsführer und Antreiber der Digital- und KI-Offensive.Gemeinsam nehmen sie euch mit an den Wendepunkt der Branche: Die Zeit der reinen KI-Experimente ist vorbei – KI muss skalieren und echten Mehrwert schaffen! Welche Rolle spielen Start-ups, wie gelingt Transformation wirklich, und warum ist „Venture Clienting“ kein Buzzword mehr, sondern echter Wettbewerbsvorteil? Speaker B, Speaker C und Speaker A werfen einen Blick hinter die Kulissen, liefern frische Insights und diskutieren über Leadership, Foresight und die nächsten Gamechanger, die Versicherer kennen müssen.Freut euch auf exklusive Einblicke, ehrliche Praxisberichte und inspirierende Impulse für alle, die in einer sich rasant verändernden Finanzwelt vorne mitspielen wollen!Schreibt uns gerne eine Nachricht!Folge uns auf unserer LinkedIn Unternehmensseite für weitere spannende Updates.Unsere Website: https://www.insurancemondaypodcast.de/Du möchtest Gast beim Insurance Monday Podcast sein? Schreibe uns unter info@insurancemondaypodcast.de und wir melden uns umgehend bei Dir.Dieser Podcast wird von dean productions produziert.Vielen Dank, dass Du unseren Podcast hörst!
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
KI im Controlling – viel versprochen, wenig geliefert? Nicht bei BASF. Mit FOX haben sie einen KI-Assistenten entwickelt, der Finance & Controlling wirklich verändert – in großem Maßstab und mit messbarem Nutzen. Dafür wurde BASF beim Congress der Controller 2026 mit dem Albrecht Deyhle Award for Controlling Excellence ausgezeichnet. Im Interview berichten das BASF-Team und Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Utz Schäffer, wie FOX entstanden ist – und was andere Unternehmen davon mitnehmen können. Einmal im Jahr zeichnet der ICV Internationaler Controller Verein vorbildliche und praxisnahe Controlling-Lösungen mit dem „Albrecht Deyhle Award for Controlling Excellence" aus. Vorsitzender der Fachjury ist Prof. Dr. Utz Schäffer von der WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar.
Dietrich, Kirsten www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Ein olivgrüner Zeitgeist zieht in die Klassenzimmer ein: Während die Politik erbittert über die Wehrpflicht streitet, wird die Schule zum Schauplatz einer neuen Militarisierungsdebatte. Am 26. März 2026 diskutierten Thomas Röwekamp, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Dr. Pia Fuhrhop von der Stiftung Wissenschaft und Politik und der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Johannes Varwick am Berliner Schadow-GymnasiumWeiterlesen