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Manchmal kann das Leben eines Reisejournalisten schon verdammt hart sein: „…Für unsere Suite im 56. Stock zahlen wir noch einmal 7000 € und sind maßlos enttäuscht. Das Essen ist schlecht (500 € für eine trockene Languste), die Technik versagt überall. Ein Zwischenstopp, den wir uns besser erspart hätten…“ Kommentar: Jürgen Drensek Na, da stellt man sich doch gerne die strenge Mine der Reisekosten-Sachbearbeiterin vor, bei der der kritische Kollege und Hoteltester (übrigens lange Jahre Ressortleiter einer renommierten deutschen Sonntags-Zeitung) hinterher seine Undercover-Recherche abrechnete. Solche unlängst tatsächlich gedruckten Kleinodien deutscher Dichtkunst sind nicht ganz unschuldig am Ruf der Reisejournaille, immer die ersten am Kaviarstand und die letzten an der Champagner-Bar zu sein. Dabei ist es doch ein Bild, das mittlerweile nur noch zum manchmal amüsanten Klischee taugt. Das Gros der Fachjournalisten, die sich dem Thema Reise und Tourismus widmen, dürfte sich weniger um angebrannte Schalentiere im arabischen Luxus-Märchenschloss sorgen, als um die Honorar-Abrechnung am Monatsende. Die Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) hat sich bei den Kolleginnen und Kollegen, die vorwiegend die weite Welt in die Tageszeitungen bringen, einmal umgehört. Das Ergebnis erschreckt: knappe 1700 € beträgt das durchschnittliche Monats-Einkommen bei freiberuflichen Print-Journalisten. Vor Steuer und Renten-Versicherung wohlbemerkt. Das ist weniger, als ein Berufsanfänger tariflich nach dem Volontariat verdient; dabei sind die meisten Reisejournalisten schon weit jenseits der 40. Wer tut sich das an? Vordergründig möchte man sagen Lebenskünstler, Entdecker-Naturen, unruhige Geister, die es nicht am heimischen Redaktionsschreibtisch hält. Oder vielleicht doch eher Masochisten, denen es nichts ausmacht, im journalistischen Standesdünkel nur mit Näschen-Rümpfen als zugehörig zur Zunft akzeptiert zu werden? In einer Branche, in der Politikredakteure oder eitle Fernsehmoderatoren den Platz in der ersten Reihe beanspruchen – die sogar, wenn sie selbst das „Guten Abend“ vom Teleprompter auf der Kamera ablesen müssen… Wer sich heute mit professionellem Anspruch auf das Gebiet des Reisejournalismus begibt, braucht ein dickes Fell – und möglichst einen Partner, der das Geld verdient. Eine reiche Erbtante, die den Drang in die Ferne post mortem unterstützt, ist allerdings auch ganz hilfreich… Zwischen „Rudel-Verhalten“ und Redaktions-Alltag Aber man sollte auch durchaus selbstkritisch sein: Der anonym bleiben wollende Pressesprecher erinnert sich mit Grausen. Neulich auf Ibiza habe er bei einer typischen Journalistengruppe mal etwas „ganz Revolutionäres“ versucht: Abends sollten sich die Kollegen alleine „für die Recherche“ ins Nachtleben der Partymetropole stürzen. Sogar gegen Quittung auf Kosten des Veranstalters… Er hat sie dann doch eine halbe Stunde später alle am Anfang von Eivissas „Rennbahn“ mit der vielleicht europaweit höchsten Entertainment-Dichte wieder getroffen. Etwas hilflos als Gruppe zusammenstehend. Und mit der Bitte, ob er denn nicht einen Tipp hätte, wo man hier am besten hingehen sollte… Gemeinsam. „Wenn unsere Studienreise-Gäste in der Fremde nur halb so unbeholfen wären, wie ein Rudel verwöhnter Journalisten…“, resigniert der PR-Mann, dem nach vielen Jahren Pressebetreuung nichts Menschliches mehr fremd ist, und lässt die Antwort lieber offen… Ein Einzelfall? Wer schon einmal auf Journalistenreise dabei war – also bei der klassischen Form der „Recherche“ vor Ort – wird Dutzende ähnlicher Geschichten erzählen können. Kein Wunder, dass frustrierte Fachkollegen manchmal den Eindruck haben, der Reisejournalismus entwickele sich immer mehr zum Tummelplatz des Dilettantismus. Das Problem ist erkannt, aber nicht gebannt. Im Gegenteil. Zwar rangieren Reiseberichte gleich nach dem Sport auf einem Spitzenplatz des Leser-, Hörer- oder Zuschauerinteresses, aber in der Redaktionshierarchie sind die Tourismus-Fachleute nach wie vor die Kellerkinder. Die meisten Chefredakteure betreiben die Geringschätzung mit System: Über Reisen könne jeder schreiben. Alle sind schließlich Urlaubs-Fachleute aus eigener Erfahrung… Was bei der Beschickung selbst von langweiligen Parteitagen undenkbar wäre und zu einem Aufstand der politischen Redaktion führen würde, ist bei Presse-Einladungen touristischer Veranstalter Redaktionsalltag: Die Journalistenreise als Belohnungs-Zückerchen. Mal fünf Tage in die Sonne – aber bitte als freie Tage anmelden… So kommt es denn, dass in solchen Gruppen nicht selten fleißige Lokal-Journalisten oder uninspirierte Mikrophon-Hinhalter der Privatradios und Freizeit-Blogger in der Mehrheit sind. Dem einen oder anderen Veranstalter mag das gar nicht so unrecht sein – trotz heimlicher Frustration der begleitenden PR-Kollegen: wer die Hintergründe eines Zielgebietes nicht kennt und „eigentlich auf Urlaub“ ist, wird bei der luxuriösen Rundum-Sorglos-Betreuung auf solchen Trips wohl eher geneigt sein, schwärmerisch die schräge Palme am weißen Pudersand zu beschreiben… So geben sich alle zufrieden: der Einladende, der fachfremde aber willige Strandtester, der endlich mal weg vom Schreibtisch kam, und zähneknirschend auch der Verantwortliche für den Etat der Reiseredaktion – wieder billig ein Umfeld für den Werbeblock gefüllt. Die eigentlich Leidtragenden in diesem System der kollektiven Ignoranz sind – neben dem Leser, Hörer oder Zuschauer – aber vor allem die freiberuflichen, qualifizierten Fach-Journalisten. Nicht nur, dass auch sie mit dem Vorurteil des unreflektierten SchönwetterJournalismus fertig werden müssen; die immer weiter um sich greifende Tendenz der Austauschbarkeit und Beliebigkeit der Reise-Häppchen vor allem in den Tageszeitungen wird für sie zu einem existenziellen Problem. Da scheint kein Platz mehr für die aufwendige Reportage oder den detailverliebten Bericht. Zumindest dann nicht, wenn es ein anständiges Honorar kostet. Gar nicht zu reden von der KI, die heute schon, professionell bedient und mit guten Quellen gefüttert, Reiseberichte und Bucket-Listen ausspuckt von erstaunlicher Qualität, die kaum noch vom geschwurbelten Einheitsbrei zu unterscheiden sind, aus dem viele Reiseteile, vor allem in Magazinen, zusammengeklöppelt werden. Die betriebswirtschaftliche Analyse des „Traumberufs“ Ohne die Einladungen der Tourismus-Industrie wären die freien Schreiber aus Fleisch und Blut beruflich schon längst nicht mehr überlebensfähig. Da mag man die Lippenbekenntnisse von Chefredakteuren nur noch mit Sarkasmus zur Kenntnis nehmen, dass man frei von Sponsoring und Einflussnahme der Reisebranche sei und deshalb kritische Auseinandersetzungen mit dem Thema Urlaub erwarte. Insider sind sich einig, dass es so gut wie keine Redaktion in Deutschland gibt, die sich nicht – wenn immer möglich – die Reisekosten für einen touristischen Bericht bezahlen lässt. Nur reden darf man nicht darüber. Die Freiberufler werden dagegen immer häufiger gezwungen, solche wegen der Realität unsinnigen Redaktionsrichtlinien zu unterzeichnen, die Kostenübernahmen von dritter Seite ausschließen. So hat man zwar als Redaktion eine weiße Weste. Aber wie ein Bericht zustande kommt – so genau möchte man es dann doch nicht wissen bei oft noch nicht mal einem Euro pro Zeile… Reisekosten natürlich inklusive. „Viele Reisejournalisten sind betriebswirtschaftlich schon längst pleite und haben es nur noch nicht gemerkt.“ Da die überwiegende Zahl der Reisejournalisten in den Listen der touristischen Anbieter als Einzelkämpfer-„Redaktionsbüros“ firmieren (was für eine euphemische Bezeichnung für eine mühsam freigeräumte Ecke auf dem Wohnzimmer-Sekretär), hier mal eine kleine betriebswirtschaftliche Analyse, warum der Drang in die Sonne finanziell in der Regel keinen Platz an der Sonne hervorbringt. Wie sieht der berufliche Alltag des vulgo Freien Journalisten aus? Auf der Habenseite mag die in vielen Jahren erworbene Perfektion im Kofferpacken stehen; ein Reisepass, dessen vollgestempelte Seiten einen ähnlichen Protzwert haben, wie das klimpernde Lametta am Bändchen eines Kriegsveteranen beim Vertriebenen-Treffen, und die unbedingte Small-Talk-Tauglichkeit bei Stehempfängen, wo selbst die Stützen der Gesellschaft mittlerweile pauschal verreisen. Die dosiert eingestreute Globetrotter-Attitüde über die leider, leider nachlassende Traumziel-Qualität von Bora-Bora, sobald man endlich da ist, beeindruckt jeden Sparkassen-Filialleiter bis ins Mark. Hoffentlich aber auch so lange, bis der nächste Antrag auf Erhöhung des Dispokredits bei ihm auf dem Tisch liegt… Denn wirtschaftlich gesehen sind Reisen eher kontraproduktiv. Permanent braungebrannte Kolleginnen und Kollegen sind keineswegs die Großverdiener der Zunft – sondern haben eher die Gold-Karte des heimischen Sonnenstudios „Tamara“. Die Bilanz ist sehr einfach. Noch nicht einmal einen Taschenrechner braucht man dafür: Eines Morgens findet unser Musterjournalist eine Einladung in seinem Postfach. Hui! oder Tommy Koch Reisen laden ein: fünf Tage Nilkreuzfahrt auf den Spuren von Agatha Christie oder so. Erste Hürde: den Redaktionen dieses Thema schmackhaft machen. Abgesehen davon, dass es mittlerweile bei manchen Themen da durchaus der rhetorischen Fertigkeiten eines Goldenen Blatt Drückers an der Haustür bedarf, muss der Autor schnell sein. Die Einladung ging schließlich auch noch an andere Freie, und der Abdruck-Kuchen in den Tageszeitungen bröselt derzeit dramatisch. Zeitaufwand für alle Vorbereitungen: einen Tag. Die Recherche-Reise im Pool (und nicht am Pool) dauert in der Regel fünf Tage. Vollgepacktes Programm von Seiten des Veranstalters. Kaum Zeit für eigenes Entdecken und damit die Chance auf einen exklusiven Einstieg. Trotzdem zu Hause mit viel Einfühlungsvermögen und vorhandenem Basiswissen eine nette Geschichte geschrieben; konzentriert auf 200 Zeilen, denn mehr wird eh nicht mehr gedruckt. Und jetzt kommt die ernüchternde Abrechnung: das Blatt mit dem Erstdruckrecht zahlt dafür 200 Euro. Vielleicht sind zwei andere Regionalzeitungen interessiert. Die Mehrfachverwertung bringt noch einmal 150 Euro. Und sogar ein Foto konnte verkauft werden für, sagen wir, 75 Euro. Ergibt zusammen? 425 Euro… Wohlbermerkt für mehr als eine Woche Arbeit. Brutto. Kein Wunder, dass da selbst Finanzbeamte misstrauisch werden und naiv nachfragen, ob so viel finanzielle Selbstaufgabe nicht eher in den Bereich des Hobbys eingestuft werden müsse, denn als seriöser Broterwerb. Abhängigkeiten und die Frage der Glaubwürdigkeit Auch wenn es sich grotesk anhört: für manche Freie ist die Pressereise nicht mehr Mittel, sondern Zweck. Dabei umschwärmen beileibe nicht nur ältere Journalistinnen mit Dauerwelle die PR-Verantwortlichen der Veranstalter wegen der Einladungsliste für den nächsten Trip. Der alimentierte Jet-Set spart die Lebenshaltungskosten zuhause… Eine immer weitere Diskrepanz zwischen dem eigenen beruflichen Dasein und dem diskreten Luxus-Charme der VIP-Betreuung tut sich auf. Auch psychologisch. Eine Spirale der Abhängigkeit – selbst wenn sie gar nicht beabsichtigt gewesen sein sollte. Die Pressereise wird zum eigentlich geldwerten Vorteil. Zum „Gewinn“, so lange eben auch alles bezahlt wird. Aber die Schlinge zieht sich für die Print-Journalisten noch enger zu. Obwohl man annehmen müsste, dass der Tageszeitungs-Reiseteil das Verlegerherz entzückt – schließlich generiert er direkt Anzeigen – wird auch hier die Sparschraube brutalstmöglich angezogen. Vor allem qualitätsbewusste Redakteure sehen die Vorgaben der Geschäftsführung mit Grausen: bei fast allen Tageszeitungen wird derzeit der Honoraretat im günstigsten Fall eingefroren; wenn nicht gar reduziert. Was das bedeutet? Immer mehr Raum muss mit Agenturmaterial wie dem dpa-Themendient oder gar kostenfreien Textangeboten der PR-Schmieden gefüllt werden. Und die wenigen freien Hausschreiber wurden mit geradezu sittenwidrigen Änderungsverträgen traktiert, die noch rechtzeitig vor Inkrafttreten der überfälligen Urheberrechtsreform die Autoren im Endeffekt völlig rechtlos stellen sollten, nach dem Erstabdruck noch irgend etwas mit ihrer geistigen Arbeit tun zu können. Die entsetzten Juristen der Journalisten-Vereinigungen warnten zwar entschieden, die einseitig begünstigenden Vereinbarungen zu unterschreiben, aber viele Freie befürchteten, eh nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben: entweder die vertragliche Zumutung akzeptieren; mit der Folge, selbst bei Mini-Honoraren gleichzeitig fast alle weiteren Nutzungsrechte abtreten zu müssen, oder von den Verlagen auf die schwarze Liste gesetzt zu werden. Wer da nicht zu den Edelfedern zählt, auf die kein Verlag verzichten möchte, kann nur auf die Kollegialität und das Engagement der Redaktion hoffen, sich für die freien Kollegen „oben“ einzusetzen. So viel zum Thema Traumberuf. Es sind wahrscheinlich keine pessimistischen Annahmen, dass mittelfristig etwa die Hälfte der auf den wirtschaftlichen Ertrag angewiesenen freien Tageszeitungs-Autoren ihr Fachgebiet werden aufgeben müssen. Manche mögen sich in die – natürlich heimliche – Lohnschreiberei für PR-Agenturen begeben; mit schlechtem Gewissen, aber wenigstens anständigen Honorarerlösen. Andere akzeptieren zähneknirschend den Übergang in den „Amateurstatus“, wo der Weg zum Ziel wird. Will heißen, die Reise ist groteskerweise der Gewinn, und nicht mehr der Erlös des Abdrucks. Und es sind keineswegs nur gelangweilte Hausfrauen und rüstige Rentner, denen mittlerweile das Belegexemplar wichtiger ist als Bares. Und jetzt müssen wir die Betrachtung noch erweitern auf die – mittlerweile gar nicht mehr neuen – Player in unserem Fachgebiet: Blogger und Influencer. Letztere sollen hier keine Rolle spielen. Denn die Bastion, dass Journalismus nie etwas mit (Schleich)-Werbung zu tun haben sollte, darf einfach nicht geschliffen werden. Influencer sind im Bereich Marketing unterwegs und nicht in der professionellen, hinterfragenden Berichterstattung – auch wenn etliche touristische PR-Player das anders sehen möchten. Die vielleicht einzige Reputation, die Journalisten – und auch journalistisch tätige Blogger – noch verteidigen können und müssen, ist ihre Glaubwürdigkeit. Und die kann man nicht verteidigen, wenn es zwischen Berichterstatter und Objekt Geldflüsse und Publikations-Absprachen gibt. „Fakt ist, in immer mehr Reiseteilen von Tageszeitungen wird Alltours bestellt, aber Airtours erwartet.“ Ein wunderbares Thema für journalistische Seminare über Qualität und Ethik. Dann dürfen die Verfechter der reinen Lehre wieder salbungsvoll das weise Haupt schütteln über die vermutete unheimliche Nähe zwischen der Reisebranche und ihren journalistischen Beobachtern. Und Chefredakteure werden wieder ins Mikrophon lügen, dass Autoren in ihrem Blatt selbstredend unabhängig und frei von wirtschaftlichen Abhängigkeiten berichten – ganz ohne rot zu werden. Fakt ist, in immer mehr Reiseteilen von Tageszeitungen wird Alltours bestellt, aber Airtours erwartet. Und welche Erleichterung in der Verlagsetage, wenn sich herausstellt, dass das trockene Langusten-Würgen dann doch auf Einladung des arabischen Hoteliers erfolgte… Um das Studio-Gespräch zu hören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Überleben am Büffet Reisejournalismus muss man sich leisten können erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Im letzten DeepDive in diesem Jahr sind die Chefredakteure von heise online und der c't, Volker Zota und Torsten Beeck, zu Gast im Podcast. Wir sprechen über die Entwicklungen der letzten Monate und die Vor- und Nachteile von KI. Mit dem Transkript dieser Podcast-folge wollen wir auch die Fragen unserer Leserinnen und Leser beantworten. Denn ob wir heutzutage noch eine Nachricht glauben, hat immer mehr damit zu tun, ob wir der Quelle vertrauen. Und nur durch Transparenz können wir das Vertrauen in unseren Journalismus erhalten. Die nächste Folge des KI-Updates hört Ihr am 05. Januar 2026. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier. https://wonderl.ink/@heise-podcasts === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Artikel zur Podcastfolge: https://heise.de/-11117168 https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.heiseplus.de/podcast https://www.ct.de/ki
t3n feiert 2025 Jubiläum: Wie geht es in Zukunft mit dem Magazin weiter? Und wie wird sich der Journalismus unter dem Einfluss von technologischen Weiterentwicklung wandeln? Darüber spricht Host Stella-Sophie Wojtczak in dieser Episode mit Luca Caracciolo, einer der beiden t3n-Chefredakteure, und Ansgar Heise, CEO von heise. _Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du [hier](https://linktr.ee/t3npodcast)_.
Der Kanzler hat den Weg zu vorgezogenen Neuwahlen geebnet. Doch wer soll und wer kann Deutschland wieder großartig machen? Und was muss ökonomisch getan werden? Darüber debattieren BILD-Chefredakteurin Marion Horn und WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt mit Holger Zschäpitz in einer ganz besonderen Podcast-Folge Deffner&Zschäpitz. War Marion zu zahm zu Habeck? Ist Ulf zu krass in der politischen Rhetorik? Und wie legen die beiden eigentlich ihr Geld an, das nach Steuern übrig geblieben ist? DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Harald Scholl ist einer der zwei Chefredakteure des Vinum Magazins und man kann sagen, der Mann hat geübte Geschmacksknospen. Er hat aber auch eine geübte Zunge, deswegen ist er schon das zweite Mal in der Weinbar. Und Herr Scholl tut genau das, was man von ihm erwartet: Er sagt seine Meinung, und das sehr laut. Und das ist extrem unterhaltsam, sei es wenn es um Kollegenschelte geht, Bananen oder eben auch das Musikhören. Und das Kunzilein - will noch einen Fleischwurstring. Und der Dieter mag sein Wunschfeekostüm gar nicht ausziehen. Klingt nach Wahnsinn? Ist es auch - HÖREN! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Eine Milliarde Euro will die Bundesregierung ausgeben, um die erlahmte Bauwirtschaftanzukurbeln. Das Paket analysiert Gerhard Hofer, einer der stellvertretenden Chefredakteure der "Presse". Er erklärt, was an dem Paket gut ist, was problematisch und was nach einer „ganz gefährliche Drohung“ klingt.
REPLAY: Unsere Hosts sind in der Weihnachtspause und so wiederholen wir an dieser Stelle besonders interessante Folgen (Erstveröffentlichung dieser Episode war am 22.11.2022): Die Medien stecken schon länger in einer Vertrauenskrise. Die jüngsten Rücktritte wichtiger Chefredakteure, die im Umgang mit Politikern, deren Arbeiten sie eigentlich kritisch beurteilen sollten, eindeutige Grenzen überschritten hatten, sind da ein besonders augenscheinliches Symptom einer ausgewachsenen Dysfunktionalität. Mit der international erfahrenen Medienexpertin Anita Zielina, die für die NEOS auch im Stiftungsrat des ORF sitzt, spricht Host Stefan Lassnig über das schwierige Verhältnis zwischen Politiker:innen und Journalist:innen bzw. Medienmacher:innen. Was wollen die eigentlich wechselseitig voneinander, was ist noch in Ordnung und wo werden Grenzen überschritten? Und welche Ansätze gibt es, damit dieses für die Demokratie so wichtige Miteinander wieder ins Lot kommt?Links zur Folge:Beitrag von Michael Völker aus dem "Standard"-TransparenzblogAussendung ORF-RedakteursratMedienprojekt "tageins"Podcastempfehlung der Woche:Podcast "Im Museum" Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem Podcast
Halten SPD, Grüne und FDP noch zwei weitere Jahre durch oder steht der ultimative Bruch und damit das Ende der Ampel-Koalition kurz bevor? Die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski diskutieren in der letzten Ausgabe des Podcasts in dieser Besetzung über die wichtigsten Indizien, die für die eine und für die andere Option sprechen. Außerdem analysieren die beiden, wie es der Ampel gelingen kann, die Milliarden-Lücke im Haushalt zu schließen, die sich nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aufgetan hat. Wo kann gespart werden, wo muss gespart werden? Welche Schritte sind zumutbar und wozu sind Regierung, aber auch Opposition überhaupt fähig? Antworten im Deep Dive dieser Ausgabe. Im Interview der Woche: Magnus Brunner. Der österreichische Finanzminister über eine gelungene Steuerreform für Mittelstand und Bürger in seinem Land und wie er auf die finanzpolitischen Diskussionen in Deutschland schaut. Die weiteren Themen: Keine Partystimmung trotz Gründen zu feiern: Das 40-jährige Jubiläum der Grünen wird auf dem Parteitag in Karlsruhe von den massiven Querelen in der Regierung in den Hintergrund gedrängt. Überraschende, aber nicht abwegige Allianz: Wie Sarah Wagenknecht und das von ihr gegründete Bündnis von Ex-Kanzler Gerhard Schröder unterstützt werden könnte. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Cornelius Winter, Gründer und Principal Partner von 365 Sherpas. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Geld knapp, die Verteilungskämpfe umfassend, der Posten des Finanzministers künftig ein heißer Stuhl - so fassen die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski die Bedeutung dessen zusammen, was Karlsruhe in dieser Woche entschieden hat. Das Urteil zum Nachtragshaushalt 2021 erwischt die Ampel wie aus dem Nichts und entzieht vielen Klimaschutz-Vorhaben der Regierung das Fundament. Wer diese Klatsche zu vertreten hat, warum die Union keinesfalls feixend daneben stehen kann und wie Lösungen aussehen können nach dem Urteil, ist das Thema in dieser Ausgabe. Wegen dieser nicht nur für die aktuelle Legislaturperiode weitreichende Entscheidung gib es diesmal zwei Interviews der Woche. Zum einen mit Otto Fricke, dienstältester Bundestagsabgeordneter, Haushaltspolitiker und quasi Chef-Haushälter der FDP. Er spricht über seine Zerrissenheit, ob der Entscheidung der Verfassungsrichter. Zum anderen Danyal Bayaz, grüner Finanzminister in Baden-Württemberg in einer schwarz-grünen Koalition über die Sicht der Länder auf die Folgen dieses Urteils. Die weiteren Themen: Bedeutungslosigkeit: Die Linke und ihre gemäßigten Protagonisten auf dem Weg vor dem sie sich immer gefürchtet haben. Brutale Konfrontation: Warum Israel nichts übrig bleibt als Pressevertretern weltweit Videoaufnahmen der Hamas vom 7. Oktober zu zeigen. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Steffen Krach (SPD), Regionspräsident der Region Hannover. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Zwischen “historisch” und “zu wenig” reichen die politischen Einschätzungen zu den Ergebnissen der Ministerpräsidentenkonferenz, bei der es vor allem um die Migration ging. Außer des Kanzlers ist niemand wirklich zufrieden. Die SPD schaltet auf eine härtere Migrationspolitik, die Grünen ziehen weitgehend mit, die Union trägt es mit ohne begeistert zu sein. Was bedeuten die Ergebnisse, wie realistisch sind die Vorhaben und welche politische Systematik steckt hinter dem Kompromiss. Darüber sprechen die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Ausgabe. Im Interview der Woche dazu: Prof. Dr. Hans Vorländer, Vorsitzender des Sachverständigenrates für Integration und Migration.Außerdem sprechen Bröcker und Repinski über weitere Entscheidungen der Ampel, wie die Senkung der Stromsteuer und welche neuen und alten Streitpunkte sich dadurch in der Ampel auftun; insbesondere zwischen Grünen und Liberalen. Die weiteren Themen: Wichtigster und umstrittenster Staatsbesuch des Jahres: Was das Treffen zwischen Olaf Scholz und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan bringen wird. Hessen: Der Rhein wird rot. Wie das Bundesland auf eine mögliche Große Koalition zusteuert. Lange Nacht der Finanzen: Wie am kommenden Donnerstag im Bundestag wichtige finanzielle Weichen auch für Projekte in den Ländern gestellt werden. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Florian Festl, Chefredakteur von focus.de. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mit einem Twitter-Video hat sich der Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister erneut zum Krieg in Israel und den innenpolitischen Auswirkungen geäußert - und dabei deutlich gemacht, dass er zeitgleich auch der Vizekanzler ist. Mit seinen klaren Worten und Positionen in dem knapp 10-minütigen Video hat sich Habeck zum kommunikativen Gewinner dieser Woche gemacht. Was bedeuten seine Worte, die sich auch an Islam-Verbände und Teile der politischen Linken richten? Das analysieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Ausgabe. Außerdem: Der Kanzler war auf Afrika-Reise und dabei sollte auch die Migration und die Rückkehr von Flüchtlingen ohne Asylanspruch ein wichtiges Thema sein. Mit welchen Ergebnissen aber kommt Olaf Scholz wirklich zurück? Gordon Repinski hat den Kanzler auf Teilen seiner Reise begleitet und berichtet. Im Interview der Woche: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags.Die weiteren Themen: Konservativer Aufsteiger: Wie Boris Rhein für die CDU in Hessen aus einer Position der Stärke sondieren kann.Sozialdemokratische Absteiger: Wie sich die Jusos mit einem Vorschlag nach einem Grunderbe lächerlich machen. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Sara Sievert, Chefreporterin für Focus Online aus Berlin. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nach umstrittenen Äußerungen von UN-Chef Guterres aber auch dem Chef der Münchner Sicherheitskonferenz und früheren Merkel-Berater Christoph Heusgen, diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski, ob die Solidarität - national, wie international - für Israel bröckelt. Was die Gründe für die Relativierungen sind und weswegen Neutralität gerade jetzt nicht geboten ist, hören Sie in dieser Episode. Im Interview der Woche dazu: Konstantin von Notz. Der grüne Abgeordnete und Innenpolitiker ist Chef des Parlamentarischen Kontrollgremiums und spricht über die Folgen auch für Deutschlands innere Sicherheit nach dem Hamas-Angriff auf Israel. Außerdem: In der kommenden Ministerpräsidentenkonferenz übernächste Woche wird die Migration das wohl präsenteste, wichtigste Thema sein. Die Pläne der Ampel, um mehr abschieben, reichen vielen Ländern nicht. Welche Ministerpräsidentin bzw. Ministerpräsident wo steht, welche Landes-Chefs zwar Druck machen, dabei aber auf Koalitionspartner besonders achten müssen und wie eine Einigung aussehen könnte, ist das zweite große Thema bei Bröcker und Repinski.Die weiteren Themen: Das Mallorca-Problem von Innenministerin Nancy Faeser.Das Freie Wähler-Problem für die Bundes-FDP. Das Bündnis Sahra Wagenknecht-Problem der Linken-Fraktion im Bundestag.Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Gregor Golland, CDU-Vizevorsitzender in Nordrhein-Westfalen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski beschäftigen sich in dieser Episode wieder schwerpunktmäßig mit den Ereignissen in Israel und Gaza. Sie analysieren die Reise von Kanzler Olaf Scholz, der nahezu als erster Regierungschef nach Israel gereist ist und den Begriff von “Israels Sicherheit als deutscher Staatsräson” damit untermauert hat. Gleichzeitig gibt es auf deutschen Straßen weiter teils gewalttätige pro-palästinensische Kundgebungen. Was kann gegen den Antisemitismus getan werden? Wie hart dürfen die Maßnahmen sein? Wo stehen die Grünen in der schwierigen Diskussion und welche Folgen hat das für die Ampel, aber auch das Verhältnis zwischen SPD und der oppositionellen Union? Antworten darauf im Deep Dive. Im Interview der Woche dazu: Thomas Strobl, CDU-Innenminister in Baden-Württemberg über Hamas-Sympathisanten in Deutschland, den Schutz israelischer und jüdischer Einrichtungen im Land und den Umgang mit migrantischen Gewalttätern auf Demonstrationen. Die weiteren Themen: Das Comeback der Manuela Schwesig: Wie sich die durch die Nord Stream-Affäre angeschlagene SPD-Ministerpräsidentin aus Mecklenburg-Vorpommern neu erfinden willDer Wandel des Christian Lindner: Wie der Finanzminister und FDP-Chef mit Knallhart-Forderungen beim Arbeitgeber-Tag aufgetreten ist. Jahres-Endspurt im Bundestag: Pioneer-Chefkorrespondent Rasmus Buchsteiner berichtet, wie wir in den nächsten Monaten immer mehr Express-Gesetzesverfahren im Express erleben werden.Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Serkan Agci, Kommunikations-Experte und Leiter der deutschen Repräsentanz von Deekeling Arndt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge sprechen die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski über die Folgen des terroristischen Angriffs der Hamas auf Israel am vergangenen Wochenende. Deutschland hat seine uneingeschränkte Solidarität bekundet. Doch was folgt daraus außenpolitisch, aber auch innenpolitisch? Wie künftig umgehen mit finanziellen Hilfen für Palästina und wie reagieren auf pro-palästinensische Kundgebungen auf deutschen Straßen? Gemeinsam versuchen die beiden darauf Antworten zu finden. Im Interview der Woche: Melody Sucharewicz in Tel Aviv, frühere Sonderbotschafterin für Israel und Sprecherin des früheren Verteidigungsministers Benny Gantz. Außerdem: Bayern und Hessen haben gewählt. Erwartungsgemäß verlieren SPD und FDP. Die Gewinner sind die Parteien rechts der Mitte. Bröcker und Repinski analysieren die Ergebnisse und die Folgen in der Landes- und Bundespolitik. Die weiteren Themen: Die SPD bekommt einen neuen Abgeordneten - von ganz links.Christian Lindner und seine neuen Ideen für die europäische Stabilitätsordnung.Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Der Vorsitzende des Bundestags-Europaausschuss, Anton Hofreiter. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie weit wird Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder mit seiner Partei unter dem letzten, schon nicht glänzenden Wahlergebnis in Bayern bleiben? Wie desaströs wird das Ergebnis für die Bundesinnenministerin und Spitzenkandidatin Nancy Faser in Hessen aussehen? Wo bleiben die Grünen und was wird aus der FDP. Die Pioneer-Chefredakteure wagen vor diesem Wahlsonntag in den beiden Bundesländern eine Prognose und einen Ausblick auf die parteiinternen Folgen. Außerdem setzen Michael Bröcker und Gordon Repinski auf vielfachen Hörer-Wunsch ihre Debatte über die Migrationspolitik in Deutschland fort. Was kann und muss getan werden, um die ungesteuerte Zuwanderung in den Griff zu bekommen? Nach einem kontroversen Schlagabtausch in der vorherigen Folge, diskutieren die beiden über konstruktive Ansätze und die Frage, wo Kooperation und wo Druck - auch nach außen - angebracht ist. Im Interview der Woche: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner. Er war in dieser Woche im Live-Gespräch zu Gast auf der Pioneer One und hat über die Herausforderungen der Stadt durch Flüchtlinge gesprochen, seine Erwartungen an den Kanzler und die Frage, wie hilfreich die Äußerungen von CDU-Chef Friedrich Merz in der aktuellen Debatte sind. Die weiteren Themen: Taurus-Marschflugkörper: Warum sich der Kanzler nicht zu einem Ja für die Lieferungen in die Ukraine entscheiden kann. Mögliche FDP-Niederlagen am Landtagswahl-Sonntag: Wie viel bei Parteichef Christian Lindner hängen bleiben könnte.Verkehrspolitik wieder im Fokus: Ringen um Deutschland-Geschwindigkeit und Deutschland-Ticket. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Stephan Anpalagan, Journalist, Strategieberater und Musiker. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Episode diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski über die von der Union geforderten “Asyl-Wende” und die Schritte, die SPD-Kanzler Olaf Scholz und seine Ampel zusamme mit den Grünen und der FDP bereit ist zu gehen. Wo hakt es, wie engagiert ist der “Hardliner” Scholz und wie polarisiert ist die Debatte nicht nur im politischen, sondern auch gesellschaftlichen Raum? Ein kontroverser und harter Schlagabtausch. Außerdem: Deutschland arbeitet sich an den Grünen ab. Wie viel an Ablehnung hat sich die Partei selbst zu zuschreiben, welchen Anteil haben kommunikative Missverständnisse und wie groß ist die Lernkurve der Partei? Eine Analyse. Im Interview der Woche dazu: Omid Nouripour, Bundesvorsitzender Die Grünen über die Zusammenarbeit in der Ampel, Machtworte des Kanzlers und die Migrationspolitik. Außerdem: Gewagter Vergleich: FDP-Finanzminister Christian Lindner zieht Parallelen zwischen Klima-Aktivisten und der AfD.Mindestlohn: Wie die Erzählung von der gerechten Bezahlung für die Sozialdemokratie aus erzählt ist. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sind drei immer einer zu viel? Diese Frage stellen sich die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser neuen Episode beim Blick auf zwei Jahre Ampel-Koalition. Liegen sich tatsächlich immer nur FDP und Grüne in den Haaren, während sich die SPD moderierend durchmogelt? Wie groß sind die Abneigungen gegeneinander wirklich, vor allem zwischen den Mitgliedern der Bundestagsfraktionen und wird die Ampel wirklich halten oder gibt es Themen, die doch noch für den Bruch sorgen könnten? Antworten darauf im Streitgespräch. Außerdem: Was bleibt von der Reise des Kanzlers zur UNO und seiner Rede vor der Vollversammlung? Gordon Repinski war in New York mit dabei und berichtet, weshalb halbleere Säle nicht überschätzt werden sollten, welche Akzente der Kanzler gesetzt hat und wie es um die Stimmung bei der internationalen Unterstützung der Ukraine steht.Im Interview der Woche: Armin Laschet, der frühere CDU-Kanzlerkandidat und jetzige Abgeordnete spricht über sein Engagement als Vorsitzender des Abraham Accords Peace Institute, das sich für die Aussöhnung zwischen Israel und den arabischen Staaten einsetzt. Außerdem äußert er sich zur Diskussion über die Brandmauer zur AfD in- und außerhalb seiner Partei.Die weiteren Themen: Zeitenwende auch in der Migrationspolitik? Wie viel tut die SPD wirklich, um den immer größer werdenden Herausforderungen Herr zu werden? Antworten darauf und Fragen an Helge Lindh, SPD-Innenpolitiker im Bundestag. Wie viel Türkis darf es sein und wie sieht eigentlich der Reichstag aus? Wie viel Spott hat die CDU für ihr neues Logo und das misslungene Präsentations-Video verdient? Sind Sommer-Theater und -Kabarett in der Ampel jetzt vorbei? Wie geht es weiter mit dem Gesetz zur Kindergrundsicherung?Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Valerie Höhne aus dem Hauptstadtbüro des Tagesspiegel. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Ampel-Streit will nicht enden und die Kindergrundsicherung wird zum Bürokratie-Monster mitten in einer wirtschaftlichen Krise. Inzwischen liegen nicht nur Grüne und FDP quer, auch im Kanzleramt und bei der SPD gibt es Unmut über die Grünen. Was mit dem Heizgesetz begann - Vorhaben kurz vor der Entscheidung in Zweifel zu ziehen - wird bei der Kindergrundsicherung fortgesetzt. Wieso bekommt die Ampel keine Ruhe rein, wer hat welchen Anteil an dem erneuten Streit und wann beginnt der Olaf Scholz mit echter Führung nach innen? Darüber diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Episode. Das andere große Thema in dieser Ausgabe: Kommt die Sahra-Wagenknecht-Partei und wie sehr wird sie die Parteienlandschaft fragmentieren? Welches Potential hat die Wagenknecht-Partei? Wie viel linke und wie viel rechte Positionen stecken in dieser möglichen Partei und kann Wagenknecht überhaupt die notwendigen Strukturen aufbauen? Das analysieren Bröcker und Repinski und schauen sich insbesondere auf die besonders kontroversen Themen, die die Gesellschaft aktuell besonders umtreiben: die Position zu Russland und dem Ukraine-Krieg, die Migrationspolitik und die massive Kritik an den Grünen aus Teilen der Bevölkerung an einer angeblichen ständigen Bevormundung. Im Interview der Woche dazu: Dietmar Bartsch, Noch-Fraktionschef der Linken im Bundestag über seine Zusammenarbeit mit Sahra Wagenknecht, die Fehler der Linken und die Auswirkungen auf seine Partei durch eine neue linke Partei. Die weiteren Themen: Oskar Lafontaine: 80. Geburtstag eines der umstrittensten Politiker DeutschlandsMarkus Söder: Welche Strategie fährt Bayerns Ministerpräsident jetzt, wo die Umfragen Bundestag: Haushalt und Steuerschätzungen Im kürzesten Interview der Berliner Republik: die frühere Bundesbildungsministerin und frühere Botschafterin beim Vatikan, Annette Schavan. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Episode sprechen die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski nach der Generaldebatte im Bundestag am Mittwoch insbesondere über eines: das Geld der Steuerzahler. Denn genau ums Geld, die richtigen Ausgaben und Sparmaßnahmen drehten sich die Redebeiträge diesmal besonders intensiv. Welche Haushalts-Fragen in der Ampel nach wie vor ungelöst sind und wie es mit einem möglichen Industriestrompreis weitergehen könnte, ist ein Thema. Außerdem schauen die beiden auf den Deutschlandpakt, den Olaf Scholz ebenfalls am Mittwoch vorgeschlagen hat: Was steckt drin, Welche konkreten Probleme zeigt der Pakt auf und kann die Idee bei Opposition und Ländern wirklich verfangen? Eine Analyse.Im Interview der Woche spricht der FDP-Haushaltsexperte Otto Fricke über die drei größten Risiken für den nächsten Haushalt von Finanzminister Christian Lindner, die verfassungsrechtlichen Notwendigkeit der Schuldenbremse und zu kleinteilige Förderprogramme. Die weiteren Themen: Der einäugige Kanzler: wieso der Sportunfall von Olaf Scholz zwar privat passierte, aber nicht privat bleibt. Bayern tickt anders: wie Aiwanger, die Freien Wähler und die CSU nach der Flugblatt-Affäre vor den Landtagswahlen dastehen. Bürgerbeteiligung unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Warum beim ersten Bürgerrat zum Thema Ernährung keine Journalisten erwünscht sind. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Martin Heßelbarth, Geschäftsführer des Seeheimer Kreises der SPD. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
War wirklich mehr als wohlfühlen, Kaminabend und gemeinsames Grillen zwischen SPD, Grünen und FDP während der Kabinetts-Klausur in Meseberg drin? Darüber diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski im ersten Teil der Live-Ausgabe dieses Podcasts. Vor dem Publikum in der Heinz von Heiden-Arena - Spielstätte von Hannover 96 - analysieren die beiden das schleppende Tempo bei den teils gleichzeitig sehr kleinteiligen Reformvorhaben der Ampel. Außerdem sprechen Bröcker und Repinski darüber, was die unterdurchschnittliche bis durchschnittliche Performance für die an der Ampel-, aber auch die Oppositions-Parteien bedeuten: Warum stehen die Sozialdemokraten am besten von allen da? Weshalb kann die Union nicht wirklich profitieren bisher? Wieso werde die Grünen trotz Kontroversen um Robert Habeck das Zünglein an der Waage bleiben? Weshalb bleibt das Clinton-Zitat “It's the economy, stupid” ein Fingerzeig für die FDP? Antworten darauf im Deep Dive. Im Interview der Woche zu Gast: der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil. Er spricht über die Zusammenarbeit von Bund und Ländern, sein Verhältnis zu Olaf Scholz, den Bürokratie-Abbau und den Industrie-Strompreis.Die weiteren Themen: Hält in der SPD-Bundestagsfraktion die uneingeschränkte Zustimmung zu Waffenlieferungen an die Ukraine?Das Glaubwürdigkeits-Problem des Hubert Aiwanger und eine katastrophale Kommunikations-Strategie.Was Haushaltswoche im Bundestag und Generaldebatte im Plenum bringen werden. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Franziska Hoppermann, CDU-Bundestagsabgeordnete für Hamburg. Bonus: Unternehmer und Hannover 96-Geschäftsführer Martin Kind über das schwierige Geschäft im Fußball, seine Forderungen nach neuen Ideen aus und mehr Kompetenz in der Politik.Diese Episode ist am Mittwoch, 30. August 2023 in Hannover aufgezeichnet worden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gleich zwei besonders kontroverse Themen packen SPD, Grüne und FDP an: zum einen das Selbstbestimmungs-Gesetz, das das Leben für transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen erleichtern soll und das Staatsbürgerschafts-Rechts, das den möglichen Erwerb eines deutschen Passes reformieren soll. Über diese beiden ebenso wichtigen, wie emotional hoch aufgeladenen Themen diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Episode.Außerdem: Die Ampel startet holperig aus dem Sommer und in die nächste Halbzeit ihrer Legislaturperiode. Wie können SPD, Grüne und FDP die Gunt der Wählerinnen und Wähler zurückgewinnen? Eine Analyse. Im Interview der Woche: Boris Rhein, hessischer Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat im laufenden Wahlkampf über die Pläne der Ampel zur doppelten Staatsbürgerschaften, Erwartungen an die Ampel und das gemeinsame Regieren mit den Grünen. Die weiteren Themen: Einst mächtig heute wenig bedeutend: Wohin steuert die nordrhein-westfälische SPD?Keine Position nirgendwo: Wie die Union mit dem Industriestrompreis hadert.Ochsentour: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und seine unzähligen Wahlkampf-Termine in Bierzelten.Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Verena Hubertz, Unternehmerin und SPD-Fraktionsvize im Deutschen Bundestag. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die grüne Familien-Ministerin Lisa Paus blockiert das Wachstums-Chancengesetz von FDP-Finanzminister Christian Lindner und löst damit noch vor dem richtigen Ende der Sommerpause im politischen Berlin womöglich den nächsten Zoff zwischen den Ampel-Koalitionären hervor. Welche Beweggründe die grüne Ministerin für ihre Blockade hat, wie viel weiteren Schaden die Koalition durch den nächsten Streit nimmt und warum der Streit wohl auch Grünen-Chef Robert Habeck nerven dürfte, diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Ausgabe. Außerdem sprechen die beiden über die geplatzte Reise von Außenministerin Annalena Baerbock in die Pazifik-Region. Warum die Flugbereitschaft der Bundeswehr immer wieder Ärger mit Pannen-Fliegern hat und welche Konsequenzen aus dem Debakel gezogen werden könnte, analysiert Gordon Repinski, der die Außenministerin bei der pannenreichen und letztlich misslungenen Reise begleitet hat.Im Interview der Woche spricht der FDP-Justizminister Marco Buschmann über die überraschende Blockade der Familienministerin beim Wachstumschancen-Gesetz, über den Bürokratie-Abbau und die anstehende Kabinetts-Klausur in Meseberg nach Monaten des Ampel-Streits. Die weiteren Themen: Die linke Opposition zerfällt endgültig: was der Rückzug von Dietmar Bartsch für die Linkspartei im Bundestag bedeutet.Umbau im Adenauer-Haus: der neue CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann holt den ersten Vertrauten zu sich ins Team.Weniger trivial als es erscheint: warum der Tag der offenen Tür der Bundesregierung unterhaltsam und wichtig ist. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Kabarettist Dieter Nuhr. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es war eine turbulente Woche für die CDU. Parteichef Merz tauscht seinen Generalsekretär Mario Czaja gegen Carsten Linnemann aus. Statt eines Ostdeutschen mit Schwerpunkt in der Sozialpolitik, besetzt nun ein Wirtschaftsliberaler aus Nordrhein-Westfalen den zweitwichtigsten Posten, den eine Oppositionspartei hat. Welche Schwerpunkte und Tonalität wird Linnemann setzen, wie wird es um die Anschlussfähigkeit in die Mitte unter ihm aussehen und schwächt oder stärkt der Wechsel jetzt Parteichef Friedrich Merz? Darüber diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski. Außerdem: Alles, außer Beitritt. So lassen sich die Ergebnisse des NATO-Gipfels für die Ukraine zusammenfassen. Gordon Repinski hat Kanzler Olaf Scholz, Außenministerin Annalena Baerbock und Verteidigungsminister Boris Pistorius beim NATO-Gipfel in Vilnius begleitet. Im Interview der Woche dazu: Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn spricht über Sicherheitsgarantien und Zusagen für die Ukraine und die Unmöglichkeit eines NATO-Beitritts zum jetzigen Zeitpunkt.Die weiteren Themen: Von Bayern auf die Bundesebene? Welche Stärke die Freien Wähler bundesweit erreichen könnten.Export ja oder nein? In welche Länder Deutschland künftig Waffen und militärische Technik verkaufen kann und will.Was kommt nach dem Sommer? Pioneer-Chefkorrespondent Rasmus Buchsteiner über die geplanten Klausuren der Regierung und Parteien. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Auch wenn sich das Bundesverfassungsgericht nicht inhaltlich mit dem Gebäude-Energie-Gesetz beschäftigt hat, ist die Entscheidung der Richter für die Koalition eine herbe Klatsche. Sie kann das Gesetz nicht - wie sie in den zurückliegenden Wochen immer wieder wie ein Mantra betont hat - noch vor dem Sommer durch den Bundestag bringen. In dieser Ausgabe diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski über die Folgen der Entscheidung, die Wirkung auf die Ampel und was das für das Heizgesetz bedeutet. Außerdem geht es um einen neuen Streit, der zwischen den Koalitionären ausgebrochen ist: Die geplante Streichung des Elterngeldes für Gutverdienende. Wieder einmal liegen FDP und Grüne über Kreuz. Im Interview der Woche dazu: Katharina Dröge, Co-Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion.Die weiteren Themen: Nicht ohne meinen Sohn: Christine Lambrecht absolviert ihren ersten offiziellen Auftritt nach dem Rücktritt.Unvereinbarkeitsbeschluss nicht mehr mit der Realität vereinbar: Thüringens CDU-Chef Mike Mohring nähert sich an die Linken an.Geschäftige Sommerpause: Wie der Bundestag in Abwesenheit der meisten Abgeordneten abhörsicherer werden soll. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Michael Wedell, Gründer “The Partners”. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie umgehen mit dem Ergebnis der Landratswahl im thüringischen Sonneberg, wo erstmals ein AfD-Kandidat einen wichtigen Verwaltungsposten per Wahl erreichen konnte? Darüber sprechen die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Ausgabe des Hauptstadt Briefings. Im Interview der Woche dazu: Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow über den Umgang mit der AfD, Fehler in der Corona-Politik, die Wähler zu der vermeintlichen Alternative getrieben haben könnte und seine Erwartungen an die nächste Landtagswahl, bei der die AfD ein starkes Ergebnis erzielen könnte. Im Deep Dive geht geht es um den Deutschlandbesuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Wie der Staatsbesuch ablaufen wird und welche Signale von ihm ausgehen werden, analysieren die beiden ebenfalls. Die weiteren Themen: Saskia Esken und der Hessen-Wahlkampf: Verfangen die Vorwürfe der SPD-Vorsitzenden an die CDU, die Aufklärung am Mord von Walter Lübcke nicht vehement genug vorangetrieben zu haben? Olaf Scholz und der Warburg-Skandal: Wie sich der Kanzler teils geschickt, teils unverschämt aus der Affäre zieht. Letzte Woche vor der Sommerpause: Was im Bundestag, im Kabinett und den Parteizentralen noch zu erledigen ist. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Christian Kirchner, Co-Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer bei Finanz-Szene und Host des gleichnamigen Podcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Friedrich Merz hat nicht ein Problem. Er hat gleich zwei: NRW-Ministerpräsident und CDU-Landeschef Hendrik Wüst und der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder. Diese beiden bereiten Merz und der Union ein unerwünschtes Deja-Vú. Wieder gibt es in der Union - wenn auch noch verdeckt - einen Machtkampf darum, wer im kommenden Jahr Kanzlerkandidat wird. In dieser Ausgabe sprechen die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski über eindeutig uneindeutige Signale von Hendrik Wüst, über die missglückte Reaktion von Friedrich Merz auf den uniformierten und nicht nur deswegen umstrittenen Auftritt von Claudia Pechstein beim CDU-Parteitag und die Frage, ob der eine oder der andere Markus Söder auf seine Seite ziehen kann. Im Interview der Woche: Steffi Lemke, Bundesumweltministerin. Sie spricht über die Schwierigkeiten beim Klimaschutz, die Fehler der Grünen in der Kommunikation und die Zusammenarbeit mit der FDP in der Ampel. Außerdem: Verkehrswende, aber in die falsche Richtung: Wie die Berliner CDU-Verkehrssenatorin die Politik ihrer grünen Vorgänger zurückzudrehen scheint. Nordrhein-westfälische SPD: Wie Jochen Ott seinen Landesverband neu aufstellen will.Ultimatum an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Pioneer-Chefkorrespondent Rasmus Buchsteiner über die Pläne der Union für ARD und ZDF. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Frank Sarfeld, Politik-Berater und Kommunikationsexperte. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der große Ampel-Streit ist beigelegt, aber der Frieden längst nicht wiederhergestellt. Das ist die Analyse von Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Episode. Die nahende Sommerpause, die Erschöpfung der Protagonisten aber auch die Einsicht, dass Streit beim Wähler nicht verfängt, sorgen vorerst für Beruhigung in der Ampel. Welches Streit-Potential allerdings in Christian Lindners Auftritt bei der Spargelfahrt des sozialdemokratischen Seeheimer Kreises und die Verhandlungen über den anstehenden Haushalt haben, analysieren die beiden Pioneer-Chefredakteure ebenfalls. Das zweite große Thema diesmal: Wieso kann die Union trotz Ampel-Streit nicht profitieren? Kann die Union tatsächlich nicht Opposition? Und unter welchen Umständen könnte eine Kanzler-Kandidatur von CDU-Chef Friedrich Merz scheitern? Darüber diskutieren Bröcker und Repinski im Deep Dive. Im Interview der Woche spricht Manuela Schwesig, SPD-Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern, über die erstarkende AfD und wie der demokratischen Konsens gegen Rechtspopulismus auch im Osten aufrecht erhalten werden kann. Außerdem: Markus Söder und Hubert Aiwanger: Wie gefährlich ist der Schulterschluss mit radikalen Gegnern von Habecks Heizplänen?Frei vom Verdacht der Unabhängigkeit: Wie der Bundespräsident das Gesetzt zur Wahlrechtsreform unterschreibt und eine wichtige Gelegenheit verpasst. Haushaltsverhandlungen im Bundestag: Warum der Vize-Chef der Unions-Fraktion, Mathias Middelberg von Chaos spricht. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Carsten Fiedler, Noch-Chefredakteur des Kölner Stadtanzeigers. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Woher kommt die Stärke der AfD, die sich in den neuesten Umfragen zeigt und wie viel hat die Schwäche der Ampel damit zu tun? Darüber diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Ausgabe. Von welchen Parteien die Befragten zur AfD “zugewandert” sind, zeigt unter anderem eine neue Forsa-Umfrage, die die beiden ebenfalls auswerten. Während die AfD mit der SPD gleichzieht, befinden sich die Grünen im Umfragetief und die Unzufriedenheit mit der Ampel-Regierung ist so hoch wie nie zuvor. Welchen Anteil die Liberalen einerseits und die Grünen andererseits an der Situation tragen, ist ebenso Thema, wie die Frage welche Rolle die Kritik der Opposition an den Vorhaben vor allem von Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck spielt.Im Interview der Woche: Sven-Christian Kindler, grüner Bundestagsabgeordneter aus Hannover und Mitglied im Haushaltsausschuss. Er fordert, dass die Ampel nicht nur an ihrer öffentlichen Performance arbeitet, sondern dass auch das Kanzleramt sicherstellt, dass sich alle Koalitionsparteien an Verabredungen halten. Außerdem: Pioneer-Chefkorrespondent Rasmus Buchsteiner berichtet aus Kolumbien von der Südamerika-Reise der Außenministerin. Wie die aktuelle Stärke der AfD auch das Linken-Problem der CDU wieder zum Vorschein bringt. Die Sommerfest-Saison von Parteien, Fraktionen und Landesregierungen beginnen. Die Tops und Flops der Veranstaltungen. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Ulrike Langer, deutsche Journalistin in Seattle. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vom harmonischen Selfie-Moment zwischen den Regierungsparteien ist nichts mehr übrig. Stattdessen herrschen offener Streit und gegenseitige Angriffe sind an der Tagesordnung. Schafft es die Ampel wirklich bis zum Ende der Legislaturperiode durchzuhalten? Welche Alternativen gäbe es und welchen Anteil tragen Sozialdemokraten, Liberale und Grüne jeweils daran, dass nach dem kraftvollen Traumstart eine böse Bruchlandung folgen könnte? Darüber diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Ausgabe. Im Interview der Woche: Achim Post, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Europa, Haushalt und Finanzen zu den aktuellen Haushaltsplänen der Ampel. Die weiteren Themen: Noch streitbarer Verein oder schon kriminelle Vereinigung: Die Razzien gegen die Letzte Generation. Schlechter Stil: Wie der CDU-Wirtschaftsrat den Kanzler erst einlädt und dann vorführt. Die Zukunft des 49-Euro-Tickets: Wie Kinder, Radfahrer und Studenten künftig stärker profitieren sollen. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Charlotte Potts, Journalistin und Chefreporterin Politik bei ProSiebenSat.1.Jetzt für “Hauptstadt - Das Briefing” beim Deutschen Podcast Preis 2023 ihre Stimme abgeben. Das Voting für den Publikumspreis in der Kategorie “Nachrichten & Politik” finden Sie hier! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der ukrainische Präsident besucht Deutschland und sowohl er als auch Olaf Scholz können den Termin im Nachhinein als Erfolg sehen. Das Verhältnis zwischen Selenskyj und Scholz schien gelöst, die Gespräche waren lang und ausführlich und erstmal gibt der Kanzler ein weiteres militärisches Hilfspaket ohne öffentlichen Druck frei. Darüber hinaus ist es das bisher größte Paket, das die Ukraine von Deutschland erhält. Was bedeutet Scholz' neuer Umgang für die Ukraine und die deutsche Ukraine-Politik? Was sind seine Beweggründe für den neuen Umgang mit diesem Thema und wie wird es weitergehen, auch angesichts der Forderung der Ukraine nach Kampfjets? Diese Fragen analysieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski. Im Interview der Woche dazu: Oleksij Makejew, der ukrainische Botschafter spricht über die weiteren Hilfe aus Deutschland für sein Land, warum Russland aus Sicht der Ukraine für den Überfall im wahrsten Sinne des Wortes zahlen muss und über die Kritik seines Vorgängers Andrij Melnyk an ihm.Die weiteren Themen: Mit der Versetzung seines Staatssekretärs Patrick Graichen in den einstweiligen Ruhestand hat Robert Habeck die Affäre um nicht beachtete Compliance Regeln im Wirtschafts- und Klimaschutzministerium längst nicht überstanden. Was ihm im Nachgang droht, was das für die Heizungspläne seines Ministeriums bedeutet und wie groß der Schaden auch für die Grünen insgesamt ist, auch darüber sprechen Bröcker und Repinski in dieser Ausgabe. Außerdem: Das Thüringen-Problem der FDP: Wie Thomas Kemmerich für die Liberalen zum unmöglichen Kandidaten werden könnte.Nach der Bremen-Wahl: Zeichen für eine neue Stärke der Linke oder Auftakt für eine weitere schwarz-rote Landesregierung?Vor dem Wandel: Wie Karl Lauterbach vom Corona-Minister zum Gesundheitsminister werden will. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Die niedersächsische Bundestagsabgeordnete und Vizechefin der CDU, Silvia Breher. Jetzt für “Hauptstadt - Das Briefing” beim Deutschen Podcast Preis 2023 ihre Stimme abgeben. Das Voting für den Publikumspreis in der Kategorie “Nachrichten & Politik” finden Sie hier! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski sprechen in dieser Live-Ausgabe aus dem Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln über die Probleme bei der Flüchtlingsaufnahme in Deutschland. Sie diskutieren über die umstrittenen Anker-Zentren und die Uneinigkeit der Länder in der Migrationspolitik gegenüber der Politik des Kanzleramts. Dazu analysieren sie, wie die Vermeidung der Politik sich nachhaltig mit Migration und Flüchtlingen zu beschäftigen und das komplizierte Verteilsystem in Deutschland dem rechten Rand nutzt. Im Deep Dive sprechen die beiden darüber, wie realistisch die Chancen für ein schwarz-grünes Bündnis im Bund stehen. Können Konservative und Grüne zusammenfinden? Ist ein Koalitionsausschuss wirklich vorstellbar, in dem Ricarda Lang mit Friedrich Merz und Markus Söder sitzt? Wo müssen sich Union und Grüne bewegen? Welche Positionen sind verhandelbar, welche nicht? Im Interview der Woche: Herbert Reul, Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Gespräch mit Michael Bröcker geht es um mögliche Koalitionen der Union mit den Grünen. Reul erklärt, warum es darum geht, was Wähler wollen und nicht um Ideologien. Er spricht zudem über die Herausforderungen der Kriminalitätsbekämpfung und warum die Polizei noch einen langen Weg vor sich hat, auch um Cyberkriminalität in den Griff zu bekommen. Außerdem erklärt Reul, warum er einen Kanzlerkandidaten Markus Söder ablehnen würde. Die weiteren Themen: Wie Ex-Minister Gerd Müller sich und seinen Getreuen einen eigenen Entwicklungshilfe-Kosmos geschaffen hat. Wie das Treffen zwischen CSU-Politikern und dem Gouverneur von Florida, Ron DeSantis zum Aufreger wurde. Wie die vorprogrammierte Aufregung über die nächste Diätenerhöhung für Bundestagsabgeordnete entschärft wurde.Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Caroline Bosbach, Bundesvorsitzende Junger Wirtschaftsrat der CDU e.V.Jetzt für “Hauptstadt - Das Briefing” beim Deutschen Podcast Preis 2023 ihre Stimme abgeben. Das Voting für den Publikumspreis in der Kategorie “Nachrichten & Politik” finden Sie hier! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Episode sprechen die Pioneer-Chefredakteure unter anderem über den geplanten Berlin-Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij. Der Besuch in der Hauptstadt ist durch Recherchen von Journalisten und einer unbedacht offenen Antwort der Berliner Polizei vorzeitig bekannt geworden. Bei seiner Kurzreise nach Deutschland soll Selenskij auch der Karlspreis in Aachen verliehen werden. Was die Reise - unabhängig von der Indiskretion der Pressestelle der Polizei - noch gefährden könnte, ist ein Thema.Außerdem geht es diesmal um das Flüchtlingsproblem des Kanzleramtes. Wenn es um die Finanzierung geht, liegen die Ländern mit dem Bund im Clinch. Wo ist die Kritik der Länder angebracht, wo überzogen? Darüber diskutieren Bröcker und Repinski im Deep Dive. Im Interview der Woche: Martin Huber, CSU-Generalsekretär. Im Gespräch mit Rasmus Buchsteiner erklärt er den Blick seiner Partei und des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Markus Söder auf die bevorstehende Kür des Union-Kanzlerkandidaten. Außerdem erklärt Huber, warum eine Koalition mit den Grünen für die CSU nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Bundesebene ausgeschlossen ist. Die weiteren Themen: Wie groß ist der Verlust für die Grünen durch den Austritt von Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer?Ausblick auf die kommende Woche: Von Bundesratssitzung über Bundestags-Vermittlungsausschuss bis Bremen-Wahl. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Markus Decker, Korrespondent im Hauptstadtbüro des RedaktionsNetzwerks Deutschland.Jetzt für “Hauptstadt - Das Briefing” beim Deutschen Podcast Preis 2023 ihre Stimme abgeben. Das Voting für den Publikumspreis in der Kategorie “Nachrichten & Politik” finden Sie hier! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Deutschlands größter Wärmepumpen-Hersteller Viessmann verkauft sein Kerngeschäft in die USA und viele halten dies für sinnbildlich für die Probleme vor denen nicht nur der deutsche Mittelstand, sondern auch große Teile der deutschen Industrie stehen. Welchen Anteil hat die Politik an solchen Entscheidungen, wie problematisch sind sie, wo muss die Ampel gegensteuern und wo nicht? Darüber diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Episode. Im Interview der Woche dazu: Anke Rehlinger, SPD-Ministerpräsidentin im Saarland. Sie fordert einen Industriestrompreis und erklärt, weshalb für sie die Frage, ob in grünem Wasserstoff auch Atomenergie steckt für sie nicht die drängendste ist.Außerdem: Holpriger Start für Berlins neuen Regierenden Bürgermeister. Erst im dritten Wahlgang und nach Unterbrechung der Abgeordnetenhaussitzung ist Kai Wegner von der CDU in das Amt gewählt worden. Spekulationen, dass dies mit Stimmen der AfD passiert ist, weisen er und auch der Koalitionspartner SPD zurück. Wie sehr schadet der verpatzte Start dem neuen ersten Mann im Berliner Senat? Wie sehr schadet es den Sozialdemokraten und mit welchen Themen muss die neue Regierung jetzt punkten. Auch darüber sprechen Michael Bröcker und Gordon Repinski.Die weiteren Themen: SPD im Bundestag: Welche Gruppierung hat wirklich die Macht in der Fraktion?Kanzlerkandidaten-Frage in der Union: Wiederholt sich eine altbekannte Geschichte?Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst: Wie viel verdienen Kanzler, Minister und Staatssekretäre künftig mehr?Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Helene Bubrowski, Korrespondentin in der Parlamentsredaktion der F.A.Z.Jetzt 1 Monat lang für 1 Euro alle The Pioneer-Inhalte testen auf thepioneer.de/willkommen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Immer wieder liegen SPD- und Grünen-Minister der Ampel in Fragen von Mobilität über Energiewende bis hin zur Außenpolitik über Kreuz. In dieser Live-Ausgabe des Hauptstadt Briefing-Podcasts besprechen die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski, wann die Entfremdung zwischen den beiden einstigen natürlichen Partnern SPD und Grüne begonnen hat, welche Gründe sie hat und welche Auswirkungen auf die aktuelle Ampel-Regierung. Außerdem gibt es eine Premiere: Gordon Repinski mimt Kanzler Olaf Scholz im angehenden Untersuchungsausschuss und Michael Bröcker spielt den Chefankläger. Im Interview der Woche: Kevin Kühnert, Generalsekretär der SPD. Er spricht über das heutige Verhältnis seiner Partei zu den Grünen, deren Frust über die FDP, die Ergebnisse der Berlin-Wahl und warum er für die Protestformen der ‘Letzten Generation' wenig übrig hat. Die weiteren Themen: Wie Kanzler Scholz und Außenministerin Baerbock weiter über die Nationale Sicherheitsstrategie streiten.Wie die kommende Woche und der 1. Mai für Bundestag und Bundesregierung aussehen. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Katja Adler, Bundestagsabgeordnete der FDP aus Hessen.Jetzt 1 Monat lang für 1 Euro alle The Pioneer-Inhalte testen auf thepioneer.de/willkommen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Etwas verspätet haben Florian und Serdar diesmal zueinandergefunden, dafür geht es inhaltlich umso mehr zur Sache: Es geht um Männerfreundschaften und Fehden, um Verleger, Chefredakteure und Autoren. Aber auch um die Konsequenz, beziehungsweise Inkonsequenz von Außen- und Klimapolitik, die Legitimität von zivilem Ungehorsam, und wie die Welle des Grünen-Bashings einen Erfolg gänzlich anderer Kräfte emporspülen könnte. In 65 Minuten verhandeln die beiden alles von Adolf Hitler bis Mathias Döpfner. Was müssen wir tun? Was passiert, wenn wir es nicht tun? Und wen interessiert das eigentlich alles? Released by rbb media.
Zurzeit steht er ganz oben bei den Rankings der beliebtesten Politiker in Deutschland: Boris Ludwig Pistorius (SPD), seit Januar 2023 Bundesverteidigungsminister. Mit ihm haben die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski vor einem fachkundigen Publikum an Bord der Pioneer One diskutiert: über den Krieg in der Ukraine, über den Zustand der Bundeswehr und auch über China.Sie hören in dieser Folge von Hauptstadt - Das Briefing nicht nur, mit welchen Ideen der oberste Krisenmanager die anstehenden Fragen lösen will und wie er mit Bundeskanzler Olaf Scholz zusammenarbeitet, sondern Sie lernen Pistorius auch von seiner privaten Seite kennen.Übrigens: Jetzt 1 Monat lang für 1 Euro alle The Pioneer-Inhalte testen auf thepioneer.de/willkommen Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Endet die Ära deutscher Atomkraftwerke an diesem Wochenende wirklich für immer und wie vernünftig ist der Abschied aus der Kernenergie? Darüber diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Ausgabe. Außerdem sprechen die beiden anlässlich der China-Reise von Außenministerin Annalena Baerbock über die Frage, wie Deutschland außenpolitisch, aber auch in wirtschaftlichen Fragen insbesondere angesichts der Drohungen gegen Taiwan weiter mit dem Land umgehen sollte. Im Interview der Woche dazu: Alexander Graf von Lambsdorff. Der Außenpolitiker und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion erklärt, warum Deutschland jetzt “Risikosteuerung durch die Politik und Risikostreuung durch die Unternehmen” braucht. Die weiteren Themen:Schwarz-Roter Senat in Berlin I: Welchen Senatsposten sich Franziska Giffey sichern muss.Schwarz-Roter Senat in Berlin II: Wie viel Liberalität und Diversität sich die Hauptstadt-CDU leisten kann.Warburg und Cum Ex: Ein Thema, das Olaf Scholz nicht hinter sich lassen kann. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Patricia Platiel, Journalistin und Anchor bei BILD TV. Jetzt 1 Monat lang für 1 Euro alle The Pioneer-Inhalte testen auf thepioneer.de/willkommen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sind die Grünen die großen Verlierer des Koalitionsausschusses, die FDP der strahlende Sieger und stimmt es wirklich, dass die SPD vor allem Vorhaben vorantreibt, die vor allem die Liberalen gut da stehen lassen? Darüber diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Ausgabe. Außerdem steigen die beiden nochmals tiefer in die Ergebnisse des Ausschusses ein und klären, welche konkreten Auswirkungen sie haben und wie sie das Verhältnis der drei Koalitionsparteien zueinander verändern könnten. Im Interview der Woche dazu: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder. Er erklärt, wieso die Ergebnisse aus dem Koalitionsausschuss aus seiner Sicht besonders beim Klimaschutz unbefriedigend sind, weshalb er glaubt, dass die Grünen ihre Unschuld bei der Klimapolitik endgültig verloren haben und warum die Union nicht nur in Koalitions-Optionen denken sollte. Die weiteren Themen: Wie der FDP-Bundesparteitag das Frauen-Problem bei den Liberalen nochmals verdeutlichen wird. Wie Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay für die Kommunen in der Flüchtlingsfrage den Druck rausnehmen will.Wie die Politik die Osterpause überbrücken wird, bespricht Michael Bröcker mit Pioneer-Chefkorrespondent Rasmus Buchsteiner. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Antje Sirleschtov, Chefredakteurin ‘Table Media'.Jetzt 1 Monat lang für 1 Euro alle The Pioneer-Inhalte testen auf thepioneer.de/willkommen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie arrogant ist die Ampel? Über diese Frage liefern sich die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Ausgabe einen Schlagabtausch. Ein Streitgespräch darüber, ob das Festhalten an Kanzleramts-Erweiterung, Wahlrechtsreform und Gesetzes-Vorhaben in Schnellverfahren bereits ein Zeichen von Machtversessenheit sind. Außerdem: Die Aufarbeitung von fragwürdigen Entscheidungen und Fehlern während der Corona-Zeit hat medial längst begonnen. Welche Aufarbeitung braucht es in der Politik? Auch darüber sprechen Bröcker und Repinski in dieser Ausgabe. Geht es nach Armin Laschet soll die politische Aufarbeitung durch eine Enquete-Kommission passieren. Was hält Gesundheitsminister Karl Lauterbach von diesem Vorstoß? Wie steht er heute zu seinen Forderungen von damals, wie der Impfpflicht? Und was sagt er zu damaligen Positionen, die er mit dem heutigen Wissensstand so nicht mehr vertreten würde? Darüber hat Gordon Repinski mit ihm im Interview der Woche gesprochen.Die weiteren Themen: Friedrich Merz und seine Baustellen. Zwischen CDU-Regionalkonferenzen und leisen Zweifeln. Grüne Schwächen in Umfragen und Streitigkeiten in der Führungsebene.Was in Bundestag und Regierung ansteht: Von königlicher Rede bis Etat-Verhandlungen. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Lilly Blaudszun, SPD-Mitglied und Politik-Influencerin.Jetzt 1 Monat lang für 1 Euro alle The Pioneer-Inhalte testen auf thepioneer.de/willkommen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie werden Politik, politische Systeme und Prozesse in Deutschland durch die neuen gesellschaftlichen Bewegungen wie Letzte Generation oder die Wagenknecht-Initiative verändert? Darüber diskutieren die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski in dieser Folge. Dabei geht es unter anderem um radikalisierten Protest, wie der Letzten Generation und die Frage, welche Antworten die Politik und der Rechtsstaat auf die provokanten und teils gefährlichen Aktionen geben kann.Außerdem diskutieren die beiden über die neue heftige Angriffswelle Russlands auf ukrainisches Territorium und die Frage, wie groß die Gefahr ist, dass die US-amerikanische Unterstützung für das Land stückweise weg brechen könnte. Im Interview der Woche: Claus Ruhe Madsen. Er ist deutsch-dänischer Unternehmer, parteiloser Politiker und Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein. Im Gespräch mit Rasmus Buchsteiner erklärt er, warum Olaf Scholz' “Deutschland-Geschwindigkeit” für ihn aktuell vor allem lähmende Langsamkeit bedeutet und was er bei der Beschleunigung von Infrastruktur-Projekten aus Sicht seines Bundeslandes fordert. Die weiteren Themen: Wie viel die Kindergrundsicherung wirklich kosten könnte.Warum Journalist Moritz Küpper ein Buch über den amtierenden NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst veröffentlicht. Wie sich Christian Lindner bei den Haushalts-Eckwerten für 2024 mit einem bewährten Finanzminister-Trick behelfen wird.Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Marvin Schade, Co-Gründer und Founding Editor Medieninsider. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Am Jahrestag des russischen Angriffs aus die Ukraine sprechen Michael Bröcker und Gordon Repinski, die Chefredakteure von The Pioneer, wie der Krieg die deutschen Außen- und Sicherheitspolitik verändert hat. Welche Lehren sind aus der russischen Aggression gezogen worden, wo wurde schnell reagiert und wo bisher nur halbherzig? Welche weitere Maßnahmen sind notwendig und kann es der Regierung von Olaf Scholz gelingen bei den immer neuen Entscheidungen auch die deutsche Bevölkerung mitzunehmen? Außerdem sprechen die beiden über die erstaunliche “Russland-Romantik” vieler Deutscher, vor allem aber nicht nur im Osten der Republik. Im Interview der Woche geht es um die CDU, die deutlich bessere Umfragewerte hat als noch vor ein paar Wochen. Bei rund 30 Prozent liegt sie aktuell. Welche Rolle spielt das Ergebnis der Berlin-Wahl dabei, kann es dem dortigen CDU-Chef Kai Wegner gelingen eine Koalition mit ihm als Regierender Bürgermeister zu schmieden und wie will die CDU dafür sorgen, dass der Aufwind in den Umfragen nicht nur ein kurzes laues Lüftchen bleibt? Dazu spricht Michael Bröcker im Interview der Woche mit dem CDU-Generalsekretär Mario Czaja. Die weiteren Themen: Unheilvolle Allianz: Wang Yi, Chefdiplomat der chinesischen KP trifft Wladimir Putin Unbequemes Mitglied: Wie der grüne Landrat Jan Marco Scherf seine Partei mit Kritik an der Migrationspolitik aufschreckt. Unfreiwillig unproduktiv: Warum Gesetzesvorhaben der Regierung gerade nicht vorankommen. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Dorothee Martin, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.
Am Jahrestag des russischen Angriffs aus die Ukraine sprechen Michael Bröcker und Gordon Repinski, die Chefredakteure von The Pioneer, wie der Krieg die deutschen Außen- und Sicherheitspolitik verändert hat. Welche Lehren sind aus der russischen Aggression gezogen worden, wo wurde schnell reagiert und wo bisher nur halbherzig? Welche weitere Maßnahmen sind notwendig und kann es der Regierung von Olaf Scholz gelingen bei den immer neuen Entscheidungen auch die deutsche Bevölkerung mitzunehmen? Außerdem sprechen die beiden über die erstaunliche “Russland-Romantik” vieler Deutscher, vor allem aber nicht nur im Osten der Republik. Im Interview der Woche geht es um die CDU, die deutlich bessere Umfragewerte hat als noch vor ein paar Wochen. Bei rund 30 Prozent liegt sie aktuell. Welche Rolle spielt das Ergebnis der Berlin-Wahl dabei, kann es dem dortigen CDU-Chef Kai Wegner gelingen eine Koalition mit ihm als Regierender Bürgermeister zu schmieden und wie will die CDU dafür sorgen, dass der Aufwind in den Umfragen nicht nur ein kurzes laues Lüftchen bleibt? Dazu spricht Michael Bröcker im Interview der Woche mit dem CDU-Generalsekretär Mario Czaja.Die weiteren Themen: Unheilvolle Allianz: Wang Yi, Chefdiplomat der chinesischen KP trifft Wladimir PutinUnbequemes Mitglied: Wie der grüne Landrat Jan Marco Scherf seine Partei mit Kritik an der Migrationspolitik aufschreckt.Unfreiwillig unproduktiv: Warum Gesetzesvorhaben der Regierung gerade nicht vorankommen. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Dorothee Martin, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Sonderausgabe diskutieren Michael Bröcker und Gordon Repinski - die Chefredakteure von The Pioneer - die Ergebnisse der Münchner Sicherheitskonferenz 2023. Beide waren vor Ort und geben Einblicke in eine Tagung, die die sicherheitspolitisch wichtigen Akteure so konzentriert an einen Ort und für einen begrenzten Zeitraum zusammenbringt, wie kein anderes Treffen weltweit. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat das diesjährige Treffen dominiert. Sie hören eine Analyse der Auftritte des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij, von Kanzler Olaf Scholz und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Außerdem sprechen die beiden über die Rollen der europäischen Partner Deutschlands. Exklusiv im Interview: der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis zur Diskussion um Jets für die Ukraine. Die weiteren Themen: Mit welchen Impulsen sorgt die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas für besonders viel Aufmerksamkeit? Und: welche Rolle wir das bisherige Gesicht der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, künftig für die Tagung spielen? Antworten in dieser Episode.
Mon, 20 Feb 2023 04:32:00 +0000 https://www.thepioneer.de/originals/thepioneer-briefing-economy-edition/podcasts/prof-peter-sloterdijk-kritisiert-die-wirtschaftseliten c6bae551d25810ef2df1f1e1eab7797c Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing. Sie möchten Teil unserer Mission werden und unabhängigen und werbefreien Journalismus unterstützen? Dann werden Sie jetzt Pioneer Inhalt der heutigen Folge: Münchener Sicherheitskonferenz - Gordon Repinski und Michael Bröcker, Chefredakteure von The Pioneer, ziehen Bilanz. (00:00:18) Im Interview: Prof. Peter Sloterdijk, Philosoph und Schriftsteller, spricht über seine Kritik an den Wirtschaftseliten, die er für entrückt und unreflektiert hält und denen er unterstellt, ihre eigenen Überzeugungen mit der Wahrheit zu verwechseln. (00:07:41) Anne Schwedt an der Wall Street analysiert die Neuigkeiten rund um die Kryptobörse “Binance”. (00:22:20) Ex-Präsident Jimmy Carter begibt sich in Palliativpflege. (00:26:35) Sie haben Feedback oder Fragen? Melden Sie sich gerne beim Pioneer Support. 1976 full Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing. no Gabor Steingart
In dieser Sonderausgabe diskutieren Michael Bröcker und Gordon Repinski - die Chefredakteure von The Pioneer - die Ergebnisse der Münchner Sicherheitskonferenz 2023. Beide waren vor Ort und geben Einblicke in eine Tagung, die die sicherheitspolitisch wichtigen Akteure so konzentriert an einen Ort und für einen begrenzten Zeitraum zusammenbringt, wie kein anderes Treffen weltweit. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat das diesjährige Treffen dominiert. Sie hören eine Analyse der Auftritte des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, von Kanzler Olaf Scholz und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.Außerdem sprechen die beiden über die Rollen der europäischen Partner Deutschlands. Exklusiv im Interview: der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis zur Diskussion um Jets für die Ukraine.Die weiteren Themen:Mit welchen Impulsen sorgt die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas für besonders viel Aufmerksamkeit? Und: welche Rolle wird das bisherige Gesicht der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, künftig für die Tagung spielen? Antworten in dieser Episode. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski berichten auch in diesem Jahr von diesem weltweit wichtigen Treffen, zu dem diesmal 40 bis 50 Staats- und Regierungschefs erwartet werden. In dieser Episode sprechen sie darüber, welche Rollen der ukrainische Präsident Selenskyj einerseits, aber auch der Chef des außenpolitischen Komitees der chinesischen KP andererseits spielen könnten bei Gesprächen, in denen es um den russischen Krieg gegen die Ukraine geht. Thema sind aber auch die Gäste, die nicht das sind: Vertreter Russlands und auch des Irans werden der Münchner Sicherheitskonferenz fernbleiben. Die weiteren Themen: Wer wird Berlin regieren? Kann es tatsächlich ein Bündnis aus CDU und SPD geben oder womöglich gar aus CDU und Grünen? Wie wahrscheinlich ist es, dass Franziska Giffey mithilfe eines Linksbündnisses doch als Regierende Bürgermeisterin weitermachen kann und warum hat keine grüne Kandidatin oder grüner Kandidat im “strukturell linken” Berlin in den letzten 10 Jahren auch nur die Chance gehabt als Regierungschefin oder -chef einzuziehen? Darüber diskutieren Bröcker und Repinski ebenfalls. Im Interview der Woche dazu: Renate Künast, Bundestagsabgeordnete der Grünen für Berlin und selbst in der Vergangenheit Spitzenkandidatin ihrer Partei bei der Berlin-Wahl. Außerdem äußert sich der frühere SPD-Bürgermeister von Berlin, Michael Müller.Außerdem: Warum Matthias Miersch wohl nicht - wie ursprünglich erwartet - Rolf Mützenich an der SPD-Fraktionsspitze ablösen wird. Wie und wieso Markus Söder jetzt auf Außenpolitiker macht. Warum sich viele Politgrößen bei Aschermittwochs-Veranstaltungen kommende Woche nicht zeigen werden. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Swantje Dake, Chefredakteurin Digital für Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten sowie der Medienholding Süd. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erstmals haben die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski ihr erfolgreiches Podcast-Format live präsentiert. Vor Publikum und zusammen mit prominenten Gästen aus der Politik diskutieren die beiden über den Zustand der Ampel-Koalition knapp ein Jahr nach dem Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine. Schaffen SPD, Grüne und FDP es tatsächlich zu einer Fortschritts-Koalition oder werden die Brüche jetzt erst recht sichtbar? Außerdem ging es darum, wie sehr und wie weit die Union und die Liberalen inzwischen voneinander entfernt sind. Nach einer gegen CDU-Chef Friedrich Merz gerichteten kritischen und spitzen Karnevalsrede der Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) hatten Konservative eine Entschuldigung gefordert.Im Live-Interview der Woche spricht Strack-Zimmermann dann selbst und erklärt, warum sie sich nicht entschuldigen wird, weshalb die CDU den Glauben ablegen muss, sie sei “die Sonne, um die alles kreist” und weshalb die Forderung nach Kampfjets für die Ukraine zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt kamen. Die weiteren Themen: Kann die CDU noch Volkspartei? Wie will sie endlich Frauen, Familien und nicht zuletzt auch Migranten erreichen? Fragen an den CDU-Abgeordneten Philipp Amthor.Wahlwiederholung in Berlin: Ist eine erneute linke Koalition in der Hauptstadt tatsächlich unausweichlich? Eine Analyse. Die Ampel will endlich nicht nur von Planungs-Beschleunigung reden, sondern sie auch umsetzen. Was wird der Koalitionsausschuss am 1. März dazu bringen? Antworten von Pioneer-Hauptstadtkorrespondent Rasmus Buchsteiner. Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Prof. Dr. Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrats.Das nächste Pioneer Briefing Live mit dem stellvertretenden FDP-Chef Wolfang Kubicki und dem Sozialwissenschaftler Tim Engartner erleben Sie am 13.02.2023 auf der Pioneer One in Berlin. Zusammen mit Ihnen diskutiert Michael Bröcker über die Frage, ob Privatisierung mehr Wohlstand bringt. Tickets gibt es hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
So sind wir nicht. Oder vielleicht doch? Die Verhaberung zwischen österreichischen Medienschaffenden und der Politik ist kein Geheimnis, doch wird das Ausmaß in den vergangenen Monaten auch einer breiteren Öffentlichkeit immer mehr bewusst. Florian Skrabal, Chefredakteur des Investigativmediums Dossier, analysiert im Gespräch mit Solmaz Khorsand die Hintergründe der Allianz von Boulevard und Politik, die auf Werner Faymann zurückgeht, die Anbiederung heimischer Chefredakteure an die Politik und einen der großen Systemfehler der österreichischen Demokratie: das Amtsgeheimnis.Der Podcast wurde vor Publikum bei der Langen Nacht der Podcasts aufgezeichnet.Wer mehr zur Beziehung von Medien und Politik nachlesen möchte, sollte unbedingt einen Blick in die Dossier-Jubiläumsausgabe "Politik und Medien" werfen: https://www.dossier.at/dossiers/politik-und-medien/zehn-jahre-dossier-zurueck-in-die-inseraten-zukunft/
Nun also doch. Deutschland liefert mit dem Leopard 2 schwere Waffen an die Ukraine. Lange hat der Kanzler gezögert, zu lange sagen seine Kritiker. Was hat Olaf Scholz dazu bewegt, die Lieferung von 14 Panzern aus Deutschland freizugeben, kommt seine Entscheidung womöglich zu spät und warum hat Scholz wieder einmal verpasst rechtzeitig und auch für Außenstehende transparent zu kommunizieren? Die Pioneer-Chefredakteure Michael Bröcker und Gordon Repinski geben in dieser Ausgabe ihre Antworten darauf.Im Interview der Woche:Karin Prien, die Bildungsministerin von Schleswig-Holstein spricht über Versäumnisse in der Bildungspolitik, warum die Schule häufig die Leistungsbereitschaft von Kindern unterschätzt und warum es bei den Bildungsstandards mehr Verbindlichkeit zwischen den Ländern braucht. Die weiteren Themen: Rot-grüner Zwist vor der Wahlwiederholung: In Berlin sind die beiden Spitzenfrauen von SPD und Grünen endgültig entzweit. Wahlrechtsreform ohne Union: Eine Klage, wie von der CSU angedroht, gegen die Reform wird immer wahrscheinlicher. Kabinettssitzung kommende Woche: Verkehrsminister Wissing will endlich den Start des 49-Euro-Tickets festzurren. Kollegiale Korrektur: Hörer-Post vom früheren FAZ-Mitherausgeber Hugo Müller-Vogg.Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Medien stecken schon länger in einer Vertrauenskrise. Die jüngsten Rücktritte wichtiger Chefredakteure, die im Umgang mit Politikern, deren Arbeiten sie eigentlich kritisch beurteilen sollten, eindeutige Grenzen überschritten hatten, sind da ein besonders augenscheinliches Symptom einer ausgewachsenen Dysfunktionalität. Mit der international erfahrenen Medienexpertin Anita Zielina, die für die NEOS auch im Stiftungsrat des ORF sitzt, spricht Host Stefan Lassnig über das schwierige Verhältnis zwischen Politiker:innen und Journalist:innen bzw. Medienmacher:innen. Was wollen die eigentlich wechselseitig voneinander, was ist noch in Ordnung und wo werden Grenzen überschritten? Und welche Ansätze gibt es, damit dieses für die Demokratie so wichtige Miteinander wieder ins Lot kommt?Links zur Folge:Beitrag von Michael Völker aus dem "Standard"-TransparenzblogAussendung ORF-RedakteursratMedienprojekt "tageins"Podcastempfehlung der Woche:Podcast "Im Museum"