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Patricia Staub ist eine engagierte Frau. Seit einigen Jahren ist sie in der Pfarrei St.Mauritius in Appenzell tätig, als Firmweg-, aber auch als Trauerbegleiterin. Im Podcast mit Host Jonas Schönenberger erzählt sie, warum sie schon immer ein tiefgründiger Mensch war, warum für sie jede Beerdigung auf eine Art schön ist und wie sie als Frau im konservativen Appenzell trotz anfänglicher Zweifel persönlich wachsen konnte.Highlights der Podcastfolge:· 02:24 Wieso wird man Trauerbegleiterin?· 05:16 Patricias Arbeit mit Jugendlichen· 08:27 Nähe und Distanz im Todesfall· 10:42 Persönlicher Austausch im «Brennpunkt Leben»· 12:00 Berührende Beerdigungen· 15:36 Warum die Kirche?· 17:30 Vom «Straflager» zum Persönlichkeits-Booster· 19:50 Als Frau in der Kirche· 21:56 Engagement für junge Familien· 24:23 Auf in eine unsichere ZukunftLinks:Trauercafé St.GallenPfarrei St.Mauritius AppenzellFamidea
In der Öffentlichkeit wird das Christentum immer mehr zurückgedrängt. Die Kirche, die früher mitten im Leben stand, ist an den Rand gedrängt. Das ist allerdings kein Grund zur Resignation, zum Rückzug also. Auch in der Geschichte hat die christliche Gemeinschaft in der Regel als Minderheit gelebt und war trotzdem wirkungsvoll – in der entschlossenen Nachfolge von Jesus, wie Salz und Licht.Maike Sachs ist als Studienleiterin am Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen tätig. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Missionstheologie und Praktische Theologie.
Zum Abschluss der Woche im Podcast "Blick in die Bibel" spricht Anno Busch vom Fachbereich Evangelisierung im Erzbistum Köln über das Finale des Glaubensfestivals "kommt&seht" – und über seinen persönlichen Einsatz in der Kirche. Busch engagiert sich ehrenamtlich als Kirchenvorstandsvorsitzender in seiner Heimatpfarrei und erklärt, warum er trotz aller Herausforderungen weitermacht: "Letztendlich motiviert mich die Botschaft Jesu Christi." Die Kirche brauche Menschen, die Verantwortung übernehmen – oft leise und ohne großes Aufsehen.Im Bibeltext aus dem Markusevangelium warnt Jesus eindringlich vor Scheinheiligkeit und lobt gleichzeitig die arme Witwe, die ihren ganzen Lebensunterhalt spendet. Busch macht deutlich: Es geht Jesus nicht zuerst ums Geld, sondern um die Haltung dahinter. "Es geht um Zeit. Es geht um Einsatz", sagt er – und darum, Glauben nicht zur Selbstdarstellung zu machen. Besonders beeindruckend seien oft gerade die Menschen, "die keinen großen Wirbel um ihr Engagement machen, sondern einfach da sind".Ein Gespräch über verborgenes Engagement, echte Hingabe und die Frage, was wir Christus heute geben können. Jetzt reinhören!Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit lehrte Jesus eine große Menschenmenge und sagte: Nehmt euch in Acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Marktplätzen grüßt, und sie wollen in der Synagoge die Ehrensitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben. Sie fressen die Häuser der Witwen auf und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Umso härter wird das Urteil sein, das sie erwartet.Als Jesus einmal dem Opferkasten gegenübersaß, sah er zu, wie die Leute Geld in den Kasten warfen. Viele Reiche kamen und gaben viel. Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen hinein. Er rief seine Jünger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern. Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss hineingeworfen; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles hergegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt. (Mk 12,38-44)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Wie kann die Kirche heute Menschen neu für den Glauben begeistern? Darüber spricht Anno Busch vom Fachbereich Evangelisierung im Erzbistum Köln mit DOMRADIO.DE-Redakteur Jan Hendrik Stens – mitten in den Vorbereitungen für das Glaubensfestival "kommt&seht". Während andere ins lange Fronleichnamswochenende starten, heißt es für Busch: packen, organisieren und aufbauen. Denn für ihn ist klar: "Wir dürfen uns nicht damit zufrieden geben, dass wir weniger werden." Die Kirche müsse neue Wege finden, Menschen von Jesus Christus zu begeistern.Im Bibeltext aus dem Markusevangelium diskutieren die Sadduzäer mit Jesus über die Auferstehung der Toten – und wollen ihn mit einer absurden Frage bloßstellen. Busch erklärt, warum Jesus den Blick weg von rein menschlichen Vorstellungen lenkt und was christliche Hoffnung eigentlich bedeutet. Besonders eindrücklich: "Mit dem Tod ist nicht alles vorbei." Für Busch ist der Auferstehungsglaube keine Randnotiz, sondern das Zentrum des Christentums.Ein Gespräch über neue Aufbrüche in der Kirche und die Hoffnung auf Leben über den Tod hinaus. Jetzt reinhören!Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit kamen einige von den Sadduzäern, die behaupten, es gebe keine Auferstehung, zu Jesus und fragten ihn: Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, aber kein Kind, dann soll sein Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.Es lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, und als er starb, hinterließ er keine Nachkommen. Da nahm sie der zweite; auch er starb, ohne Nachkommen zu hinterlassen, und ebenso der dritte. Keiner der sieben hatte Nachkommen. Als letzte von allen starb die Frau. Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.Jesus sagte zu ihnen: Ihr irrt euch, ihr kennt weder die Schrift noch die Macht Gottes. Wenn nämlich die Menschen von den Toten auferstehen, heiraten sie nicht, noch lassen sie sich heiraten, sondern sind wie Engel im Himmel. Dass aber die Toten auferstehen, habt ihr das nicht im Buch des Mose gelesen, in der Geschichte vom Dornbusch, in der Gott zu Mose spricht: Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Ísaaks und der Gott Jakobs? Er ist kein Gott von Toten, sondern von Lebenden. Ihr irrt euch sehr. (Mk 12,18-27)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Wer den Kölner Dom besichtigen will, der muss wohl bald Eintritt zahlen. Die Entscheidung sorgt aber für viel Unmut. Auch weil andere Gotteshäuser über Eintrittsgelder nachdenken. Entwarnung aber in Um: Am Münster wird wohl weiterhin kein Eintritt verlangt. Die Kirche setze bewusst darauf, dass der Raum allen offenstehe, sagt Peter Schaal-Ahlers, Pfarrer am Ulmer Münster und speziell für Tourismus zuständig. Im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch erklärt er, Eintritt zu nehmen, würde aus Sicht der Verantwortlichen den Charakter des Gebäudes verändern. Außerdem gebe es Menschen, die sich den Eintritt nicht leisten könnten. Auch die Unterscheidung zwischen Gläubigen und Touristen sei in der Praxis schwierig. Andere Dimensionen als in Köln Die Entscheidung werde dennoch verstanden, sagt Schaal-Ahlers weiter, weil sich das Ulmer Münster deutlich von anderen Kirchen unterscheide. Anders als im Kölner Dom gebe es hier keine großen Besucherströme, für das eigenes Sicherheitspersonal angestellt ist. Stattdessen werde vieles von Ehrenamtlichen getragen. Mit etwas mehr als einer Million Besuchern im Jahr seien auch die Dimensionen andere. Deshalb sei es richtig, das Münster kostenlos zugänglich zu halten. Teure Sanierung bleibt Thema in Ulm Gleichzeitig kostet der Erhalt des Bauwerks viel Geld. Rund drei Millionen Euro müssten jährlich für den Unterhalt des Ulmer Münsters aufgebracht werden. Ein großer Teil davon fließe in die Bauhütte mit knapp 25 Beschäftigten. Dazu kämen weitere Sanierungsarbeiten, etwa am Dach, an den Obergadenfenstern und beim Brandschutz. Auch der Klimawandel verursache zusätzliche Probleme. Das Münster sei damit eine dauerhafte Baustelle. Finanzierung über Gemeinschaft Langfristig setze man auf eine breite Mischfinanzierung. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Ulm beteiligten sich ebenso wie der Münsterbauverein, der jedes Jahr mehr als eine halbe Million Euro beisteuere. Zusätzlich solle auch die Spendenbereitschaft der Besucherinnen und Besucher gestärkt werden. Das Ulmer Münster sei eine Bürgerkirche, sagt Schaal-Ahlers. Genau dieser Geist solle wieder stärker in Erinnerung gerufen werden – nicht zuletzt mit Blick auf das 650-jährige Jubiläum im kommenden Jahr.
Licht im DunkelHerzlich willkommen am Dienstag.Offiziell ist der Sommer jetzt da. Es ist der meteorologische Sommeranfang am 1. Juni gewesen.Aber wir hatten ja schon ganz viel Sommer: Hitze, Trockenheit, Gewitter, Starkregen und so weiter. Während die einen über die Hitze stöhnen, freuen sich die anderen über den Besuch im Freibad oder am Badesee.Wenn ich morgens aus dem Fenster schaue, dann ist die Sonne in diesen Tagen meist schon da. An manchen Tagen aber ist es noch sehr trüb und sie muss sich erst einmal durch die Wolken kämpfen und schafft das nur mühsam.Die Kirche deutet in vielen Bildern die Sonne auch als ein Symbol für Jesus Christus, das Licht, das uns den Tag hell macht. Und so lese ich im Hymnus des heutigen Morgengebets:"Nacht und Gewölk und Finsternis, verworrnes Chaos dieser Welt, entweicht und flieht! Das Licht erscheint, der Tag erhebt sich: Christus naht.“Ist das nicht ein schöner Text? Jesus Christus bringt Licht ins Dunkel.Es ist aber nicht nur die Dunkelheit um uns herum, die hell erleuchtet wird. Manch einer trägt auch in sich Dunkelheit und Traurigkeit. Und darauf spricht dann die dritte Strophe an:"So soll, was in uns dunkel ist, was schwer uns auf dem Herzen liegt, aufbrechen unter deinem Licht und dir sich öffnen, Herr und Gott.“Hast Du schon einmal frühmorgens in aller Ruhe einen Sonnenaufgang beobachtet? Gerade jetzt, wenn die Natur langsam aus dem Schlaf erwacht, dann bereitet das einem viel Freude.Und ich merke dann auch, dass die Traurigkeit, die ich manchmal in meinem Herzen trage, oder die Sorgen und Nöte, die ich so mit mir herumschleppe, dann hell erleuchtet werden und so etwas wie Freude und Dankbarkeit in mir aufkommt, weil ich weiß, dass Gott mich kennt und in mein Herz schaut:"Blick tief in unser Herz hinein, sieh unser ganzes Leben an: noch manches Arge liegt in uns, was nur dein Licht erhellen kann“,heißt es dann in der nächsten Strophe des Morgen-Hymnus'.Lassen wir uns also an diesem Morgen, aber auch an den anderen Tagen vom Licht Gottes, von Jesus Christus hell erleuchten und geben dieses Licht auch an unsere Mitmenschen weiter.
Gott hat bewusst Vielfalt im Leib Christi geschaffen. Jedes Glied ist wichtig. Die Kirche wird stark, wenn jedes Glied seinen von Gott bestimmten Platz einnimmt.
"Die Kirche verliert jedes Jahr Hunderte Millionen durch Inkompetenz und Machtstreben." (Jean-Baptiste de Franssu von 2014 bis 2026 Aufsichtsratsvorsitzender der Vatikanbank)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Schäfers, Burkhard www.deutschlandfunkkultur.de, Religionen
Brandes, Rainer www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Pater Lunkenbein SDB - ein neuer Seliger für die Kirche? Darüber sprach Bischof Stefan Oster am Katholikentag 2026 in seiner Predigt im Nachtgottesdienst der Salesianer im Zirkuszelt. Bereits als junger Mann wusste Pater Rudolf Lunkenbein: Er will als Missionar den Bororo-Indigenen in Merúri dienen. Ein Entschluss, der sein Leben prägen sollte – und ihn schließlich in eine Welt führte, die ihm zunächst vollkommen fremd war. Sprache, Kultur, Lebensweise: alles war neu. Und doch war genau dort sein Platz. Er brachte den Bororo neue Hoffnung und setzte sich für sie ein. Für ihn waren sie kein Volk der „zu Bekehrenden", sondern Menschen mit einer eigenen, gewachsenen Kultur. Ihre Sprache, ihre Rituale, ihre Trauer- und Lebensformen nahm er sehr ernst. So ernst, dass er etwa ein traditionelles Trauerlied der Bororo in die Karfreitagsliturgie integrierte – nicht als Bruch mit der Kirche, sondern als Ausdruck einer tiefen Inkulturation des Glaubens. Für ihn bedeutete Liebe, den Menschen in seiner Einzigartigkeit zu erkennen – zu verstehen, warum Gott gerade diesen Menschen geschaffen hat. Daraus ergab sich ein Umgang auf Augenhöhe: zuhörend, respektvoll und offen für das, was der andere mitbrachte. Er ging gewissermaßen innerlich auf die Knie. Denn für ihn bedeutete christliche Mission nicht Belehrung von oben herab, sondern gegenseitiges Lernen und echtes Interesse am anderen. Jeder Mensch sei „Gabe und Geber zugleich". Der Salesianer-Missionar Pater Rudolf Lunkenbein und Simão Bororo wurden am 15. Juli 1976 in Merúri im Mato Grosso (Brasilien) gewaltsam ermordet.
«Unzeitgemäss» zu sein sei die Stärke der römisch-katholischen Kirche. Deswegen habe sie in Ländern wie Frankreich und den USA Zulauf, schrieb NZZ-Redaktor Thomas Ribi. Anlass für Felix und Veronika, zu differenzieren: Denn wenn Kirche, gerade die katholische, reduziert wird auf ihre unzeitgemässen patriarchalen Strukturen, dann hat sie ein Problem.
Themen u.a.: Die Kirche als Vorbild für modernen Wandel? Unsere Gesprächspartnerin, die ehemalige Pastorin Sandra Bils, sagt: Ja - wenn wir endlich bewusst loslassen. Und: Indiens Premier setzt auf Verzicht. Von WDR 5.
Ref.: JProf. Dr. Stefan Laurs, Juniorprofessor für Dogmatik und Fundamentaltheologie, Vallendar Muss ich wirklich alles glauben, was die Kirche lehrt? Mancher steht ratlos vor dem Lehrgebäude der katholischen Kirche. Ein anderer kann sich mit einer bestimmten Glaubenswahrheit nicht anfreunden, findet aber den Rest überzeugend. Vom Fundamentaltheologen Stefan Laurs lassen wir uns heute im Grundkurs des Glaubens erklären, warum das Lehramt der katholischen Kirche nicht einfach eine Sammlung unabhängiger Glaubenswahrheiten ist und warum man dennoch Katholik sein kann, auch wenn man noch nicht alles vollständig versteht.
30 Jahre Suchthölle waren es für Andreas Perr - wird er eine angemessene Entschädigung erhalten? In seinem Fall könnte es demnächst eine Entscheidung geben.
Gloria ist wegen der Übergriffe verzweifelt, schließlich meldet sie den Missbrauch. Die Kirche tut allerdings wenig. Rupnik wird wegbefördert, nach Rom. Samuelle beginnt bei ihm eine Ausbildung zur Mosaikkünstlerin, auch bei ihr wird er zudringlich. Meyer, Luisa; Weingart, Christopher, Knetsch, Gabriele
Predigt anlässlich der Feier des Abschlusses der Aussenrenovierung von St. Rupert in Burgkirchen am Wald.
Die Kirche ist kein Gebäude, sondern das Werk des Heiligen Geistes. Die Bibel beschreibt die Gemeinde als die Braut von Jesus. In dieser Predigt entdecken wir, dass Kirche nicht durch menschliche Strategien entsteht, sondern der Ort ist, an dem Gott durch seinen Geist gegenwärtig sein möchte. Lass dein Herz neu für diese Beziehung entfachen und rechne mit Gottes Handeln, das weit über das hinausgeht, was wir planen oder uns vorstellen können.
Kantate - singtAndreas Zeller, Pfarrer, ehemaliger Präsident Synodalrat refbejusoSingen gehört zu den grossen Wundern unseres Lebens. Unsere Stimme – so schlicht gebaut und doch so vielseitig – ermöglicht es uns, Gefühle auszudrücken, die über Worte hinausgehen. Andreas Zeller erinnert am Sonntag Kantate daran, dass Musik eine tiefe Verbindung schafft: zu uns selbst, zu anderen Menschen und zu Gott. Vom Wiegenlied bis zum Chorgesang, vom Ohrwurm bis zum Stadiongesang – überall zeigt sich diese besondere Gabe. Auch wenn gemeinsames Singen heute weniger selbstverständlich ist als früher, bleibt es eine kraftvolle Form von Gemeinschaft und Glauben. Denn wo Menschen zusammen singen, entsteht etwas, das berührt und verbindet. Die Kirche singt – als Ausdruck von Hoffnung, Vertrauen und gelebtem Glauben.„Wort zum Tag“ lebt davon, dass Menschen zuhören – und mittragen. Wenn dir diese Beiträge etwas bedeuten, unterstütze uns mit einer Spende. So hilfst du mit, dass diese tägliche Ermutigung weiterbesteht:https://wortzumtag.ch/unterstuetzenSingen, Musik, Gemeinschaft, Glaube, Kantate, Stimme, Kirche#wortzumtag #kantate #singen #musikverbindet #glaubeimalltag #gemeinschaft #hoffnung #kircheonline #ermutigung #spiritualität
Heute ist der 1. Mai und der Tag hat seine vielfältigen Bedeutungen. Wir haben uns im Konvent darüber unterhalten, wie wir den Tag als Kinder und Jugendliche erlebt haben. Bei einer Mitschwester kommt dann immer der Satz des Vaters der gesagt hat: "Mal ein Feiertag, an dem man nicht in die Kirche muss!" Bei mir kommt auch noch einmal deutlicher heraus, wie wir zum Beispiel in der DDR-Diktatur damit umgegangen sind.Am Abend vor dem 1. Mai sind wir zum Tanz in den Mai gegangen, in der Nacht haben wir den neuen Pfarrer aus dem Bett geklingelt, weil wir wussten, dass er Geburtstag hat und haben mit einer ganzen Truppe bei ihm Frühstück bekommen. Dann sind wir auf den nächsten Berg gewandert, um den Sonnenaufgang zu erwarten und ihn mit Gitarrenbegleitung zu besingen und mit dem mitgebrachten Bier aus den Rucksäcken anzustoßen. Am frühen Nachmittag war dann die Maidemonstration im Dorf, zu der alle Leute verpflichtet waren und für uns das Beste daran war, dass wir unsere Fahrräder mit bunten Krepppapierstreifen schmücken konnten. Und abends war dann in der Kirche die Eröffnung der Maiandachten zu Ehren Marias, der Muttergottes, bei der die Kirche freiwillig proppenvoll, die gefühlvollen Lieder mit Inbrunst gesungen und die Texte schon damals ein bisschen weltfremd waren. Und dann habe ich sehr viel später irgendwann mitbekommen, dass seit 1955 der 1. Mai der Gedenktag des heiligen Josef des Arbeiters geworden war. Meine Güte, das alles an einem Tag!Was ist davon geblieben für mich und für Dich? Vielleicht könnten wir heute mal nachdenken über den Wert der Arbeit bei uns selbst, in unseren Familien, in unserer westlichen Gesellschaft und weltweit. Über die Arbeit, die wir brauchen, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen und auch, um uns zu entwickeln und kreativ zu werden. Und was es für die vielen Menschen bedeutet keine Arbeit zu haben.Und natürlich auch den Feiertag genießen mit hoffentlich sonnigem Flair und Lust auf Draußenzeit.
Tausende Totenschädel aus Afrika lagern in den ethnologischen Museen Deutschlands. Im Deutschen Kaiserreich wollte man an diesen Relikten wissenschaftlich beweisen, dass die Bewohner Afrikas „Untermenschen“ waren. Jahrzehntelang hat der pensionierte Gymnasial-Lehrer Gerhard Ziegenfuß dafür gekämpft, dass ein Schädel, ein Mitbringsel seines Großonkels und Missionars Alois Ziegenfuß, dorthin zurückgebracht wurde, wo er hingehörte: Nach Namibia, ehemals Deutsch-Südwestafrika. Nachdem dies 2018 erfolgt war, hätte sich der 80-Jährige endlich zur Ruhe setzen können. Doch zu viele Fragen standen noch offen. Welche Rolle spielten die deutschen Missionare während des Aufstands der Herero- und Nama-Ethnien? Inwiefern trugen sie zum Völkermord bei? Die Rolle der deutschen Kirche in Deutsch-Südwestafrika ist in seiner Tragweite noch nicht erfasst. Autor: Bernhard Pfletschinger Regie: Antje Vowinckel Redaktion: Gabriela Hermer Produktion: rbb/WDR 2015/2020
"Dem Evangelium zu erlauben, die zu treffenden Entscheidungen zu leiten, auch solche, die keinen leichten Konsens finden." (Leo XIV.)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
In der Donnerstags-Folge vom „Blick in die Bibel“ erzählt Wolfgang Thielmann, warum er gern evangelisch ist: Die Kirche steht für Freiheit und eigene Entscheidungen. Gleichzeitig sieht er große Probleme: viele Austritte, zu wenig Veränderungen und oft zu umständliches Handeln. Er findet, Kirche sollte näher bei den Menschen sein. Trotzdem macht ihm vieles Hoffnung, etwa neue Ideen und das Engagement vor Ort. Im Evangelium erklärt er das Bild vom „Brot des Lebens“: Jesus steht für ein dauerhaftes Glück und für Leben, das über den Tod hinausgeht – ein Geschenk, das man nicht selbst machen kann.Eine Folge voller ehrlicher Kritik und Hoffnung, die zeigt, warum Glaube heute noch wichtig sein kann – unbedingt reinhören!Aus dem Johannesevangelium: In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Bei den Propheten steht geschrieben: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen. Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. (Joh 6,44-51)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Die Kirche ist Gottes Vorgeschmack auf den Himmel. Gottes Herrlichkeit wird sichtbar, wenn ganz gewöhnliche Menschen zu einer geeinten, vom Geist gestärkten und in Liebe verwurzelten Gemeinde werden. Nimmst du die Verantwortung an?
Worthaus 13 – Tübingen: 10. Juni 2025 von Dr. Nicole Oesterreich.
Detlef Pollack, ein dt., führender Religionswissenschaftler und -soziologe, spricht bei SRF Sternstunde Philosophie über den Bedeutungsverlust von Religion. Niklas Walder, Nicolas Matter und Michael Zachwey reagieren auf das Interview. Hier geht's zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=Fi4OjS4HS5c&t
Zu Gast ist Justus Geilhufe. Er ist evangelisch-lutherischer Pfarrer in Großschirma bei Freiberg – und arbeitet im atheistischsten Fleck der Welt. Er beobachtet: Wo drei Generationen ohne Kirchenbindung aufwachsen, verliert eine Gesellschaft das, was sie zusammenhält.Mit Helene Bubrowski diskutiert Geilhufe, wie die Kirche um gesellschaftliche Relevanz kämpft.Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was im deutschen Sprachraum gemeinhin als katholische Kirche gilt, ist in einem erbärmlichen, in mancherlei Hinsicht sogar skandalösen Zustand. In seinem Vortrag bittet der Theologe David Berger die Hörer trotz alledem, diese schmerzlichen Erfahrungen beiseitezulegen und zu fragen, was die Kirche von ihrer Grundidee her ist, was ihr Wesen ausmacht. Die Kirche sollte nicht aufgrund ihres gegenwärtigen institutionellen Zustands, sondern nach ihrem spirituellen Kern beurteilt werden, nach der Definition, wie sie im Neuen Testament steht: als „mystischer Leib Christi“. Der Apostel Paulus beschreibt die Gemeinde als einen Leib, dessen Glieder die Gläubigen, dessen Haupt Christus ist. In diesem Sinne sprach Joseph Ratzinger davon, dass wir keine „menschlichere Kirche“ brauchten, „sondern eine göttlichere“.
Wenn wir durch die Altmark fahren, sehen wir immer irgendwo einen Kirchturm. Das kann daran liegen, weil die Altmark so flach ist. Aber jetzt mal im erst: Vor allem liegt das daran, dass es hier in der Region unglaublich viele Kirchen gibt. Von bis zu 500 ist die Rede. Stellt euch das mal vor, in einer 200.00 Einwohner-Stadt – denn so viele Menschen leben in etwa in der Altmark –würden 500 Kirchen stehen. Also in Magdeburg, Erfurt oder Chemnitz. Aber was soll aus all diesen Kirchen einmal werden? Wer erhält die Gebäude, wie werden sie in Zukunft genutzt? Das schauen wir uns in dieser Folge an und erfahren, was es für spannende Ideen für die Zukunft der Kirchen gibt. Viel Spaß beim Hören! Und meldet euch bei uns, wenn Ihr Ideen habt, was wir uns in der Altmark unbedingt einmal anschauen sollten.
Kannst Du dich noch an den Film Titanic erinnern? Der war Ende der 1990er Jahre ein Riesenerfolg – obwohl der Ausgang der Geschichte ja absolut vorhersehbar gewesen ist. Der Prager Soziologe und Priester Tomas Halik benutzt in einem seiner Bücher die Geschichte der Titanic, um etwas Wichtiges über die Zukunft unserer Kirche zu sagen. Erstmal glaubt er, dass die Kirche eine Zukunft hat – trotz aller Probleme aktuell. Doch sie muss ihre Gestalt ändern – und da kommt der Vergleich mit der Titanic ins Spiel. Wir diskutieren ja auch in der deutschen Kirche leidenschaftlich über Strukturmaßnahmen. Da sagt er: Alles gut und schön und auch notwendig. Aber: Maßnahmen wie das Zusammenlegen von Pfarreien, den verstärken Einsatz von ausländischen Priestern erinnern ihn an das Hin- und Herschieben der Liegestühle auf der Titanic. Er möchte weder eine billige Modernisierung der Kirche noch eine Flucht in die Vergangenheit. Wird also unsere Kirche komplett versinken? Nein! Eine bestimme Gestalt von Kirche wird untergehen, aber auch in ihrer gegenwärtigen Gestalt gibt es viele Schätze, die auf eine andere Gestalt von Kirche gerettet und umgeladen werden müssen. Ich finde es wohltuend, dass Tomas Halik deutlich die Probleme anspricht, keine einfachen Lösungen verspricht und trotzdem nicht verzweifelt. Das Werden der neuen Gestalt der Kirche setzt er in Verbindung mit dem Osterfest, das wir ja diese Woche feiern. Er ist überzeugt: Die Erneuerung der Kirche ist vor allem die Erneuerung des Glaubens und eine Erneuerung des Begreifens, Durchdenkens und der Ausdrucksformen des Glaubens. „Seht, ich mache alles neu“ – dieses Zitat aus der Offenbarung des Johannes ist die Zusage Gottes an uns und unsere Kirche. Wir brauchen keine Angst vor Veränderungen zu haben. Jesus ist am Karfreitag gestorben – und gegen jede menschliche Wahrscheinlichkeit ist er wiederauferstanden. Auch manches an unserer Kirche wird vergehen – aber wir alle haben die Hoffnung auf die Auferstehung – anders als bei der Titanic wartet am Ende auf uns nicht der Eisberg, sondern Ostern und das Ewige Leben. Das ist doch mal eine Aussicht!
Willkommen bei der Kirche für Düsseldorf
Themen u.a.: Die Kirche muss sich klar zum Klimaschutz bekennen, meint unsere Gesprächspartnerin Astrid Hake, Referentin beim ökumenischen Netzwerk "Eine Erde". Und: Was der Fall Fernandes-Ulmen für die Gesellschaft bedeutet. Von WDR 5.
Ich liebe das biblische Buch der Apostelgeschichte. Es pulsiert. Voller Leben, Dynamik und Kraft. Der Heilige Geist kommt. Menschen finden zum Glauben. 3000 lassen sich taufen. Die Kirche wächst. Die Apostelgeschichte erzählt, wie Gemeinde entsteht. Und man könnte meinen: Das ist sie – die perfekte Vorlage für Kirche. Ist sie nicht. Denn der Auftrag war eigentlich klipp und klar: Gottes Kirche gehört mit Gottes Botschaft in Gottes Welt. Sie ist von Anfang an "Kirche für Andere". Doch ganz so reibungslos lief es nicht. Was genau schiefgelaufen ist – darum geht's in dieser Predigt.
Gotteshaus, Denkmal, Kostenfaktor. Wohin mit den Kirchen? / Wem gehören die Kirchen? Interview mit DBK-Kulturreferent Jakob Johannes Koch / Müll oder Museum? Wohin mit kirchlichen Kunstwerken nach der Profanierung? / Es bröckelt weiter. Die aktuellen Kirchenaustrittszahlen
Was ist Kirche wirklich? Ein Gebäude – oder eine Bewegung? Die Predigtserie Ekklesia lädt ein, Kirche neu zu entdecken: als lebendige Gemeinschaft, wie Jesus sie gedacht hat. Wir schauen auf die Ursprünge des Glaubens und fragen, was Jesu Leben heute für unseren Alltag bedeutet. Die Serie fordert heraus, korrigiert festgefahrene Bilder und ermutigt, Glauben sichtbar zu leben – nicht nur am Sonntag, sondern überall.
Schon gewusst? 2 spannende Fakten aus der Wikipedia! Dieser Podcast wird durch Werbung finanziert. Weitere Podcasts, Infos und Angebote unserer Werbepartner: https://linktr.ee/WikiPods Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Madonna_der_geschlossenen_Br%C3%BCcke https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_G%C3%B6rner Dieser Inhalt wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet. CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
„Und die Schuldigen und Betroffenen mögen in aller Freiheit und Ehrlichkeit vor das Angesicht unseres Herrn treten, der sich am Karfreitag für unsere Schuld hat kreuzigen lassen." (Zuschrift)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Manchmal braucht man etwas anderes. Einen anderen Rahmen, ein anderes Aussehen, andere Musik, andere Rituale. Die Kirche wird völlig anders aussehen, heute Abend in Olpe. Sie ist in warmes Licht getaucht. Große orangene Stoffbahnen hängen von der Decke herab und deuten die Altarinsel nochmal anders. Viele Lichterbecher sind dort auf Steinen verteilt und die Kirchenbeleuchtung ist auf ein Minimum reduziert. Beim Einzug tragen Jugendliche das typische Tafelkreuz von Taize nach vorn und stellen es markant auf. Es gibt eine kurze Begrüßung und dann viel Gesang. Minutenlang eine Melodie mit einprägsamem Text, von einem Projektchor sehr gekonnt und einladend gesungen. Und immer mehr Menschen in der vollen Kirche singen mit. Nach und nach werden die Lichter aller Mitfeiernden entzündet, weil Christus, dein Licht, unsere Schatten verklärt. Ein Evangelium in 6 Sprachen gelesen und Fürbitten für die unendlich scheinende Liste der Länder in denen kriegerische Auseinandersetzungen sind und für jedes wird ein Licht auf den Altar gestellt. Stille, Vaterunser, Segen und Ankündigung von Zeit. Und die Einladung, die je eigene Kerze nach vorn zu bringen, mit Anliegen und Sorgen vor Gott zu tragen und weiterhin die wunderschönen Gesänge, die gesammelte Atmosphäre und das Gespür für die Gegenwart des Göttlichen. Das ist es glaube ich, was die Menschen an dieser Form des Gottesdienstes so lieben: alle Sinne werden angesprochen, die ruhigen Gesänge, die jeder sehr leicht mitsingen oder summen kann, wenige festgelegte Rituale und ein Gefühl des Geborgenseins in Licht, Raum und Klang. Leib und Seele, Herz und Verstand kommen zur Ruhe und können sich einschwingen, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, dass tief in uns schlummert und so selten zutage kommen kann. Das Geheimnis der Gegenwart Gottes in jedem Menschen und im Sakrament des Altares, in Licht und Klang und im Kreuz, durch das uns Tod in Auferstehung errungen worden ist. Man könnte noch stundenlang bleiben und lauschen und staunen und beten. Vergewissern wir uns doch öfter dieser wunderbaren Gegenwart Gottes in uns.
Käufer, Tobias www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Was ist Kirche wirklich? Ein Gebäude – oder eine Bewegung? Die Predigtserie Ekklesia lädt ein, Kirche neu zu entdecken: als lebendige Gemeinschaft, wie Jesus sie gedacht hat. Wir schauen auf die Ursprünge des Glaubens und fragen, was Jesu Leben heute für unseren Alltag bedeutet. Die Serie fordert heraus, korrigiert festgefahrene Bilder und ermutigt, Glauben sichtbar zu leben – nicht nur am Sonntag, sondern überall.
Unser Selbstwert hängt oft am seidenen Faden der Welt. Wir versuchen, unsere Sicherheit an alle möglichen Dinge zu hängen – sei es an das, was wir materiell besitzen, oder an den bloßen Konsum. Oft verfallen wir auch dem "Peacock Syndrome" (Pfau-Syndrom) und bauen eine perfekte Fassade auf, nur um von anderen Menschen Bestätigung zu ernten. Oder wir klammern uns an ein idealisiertes, falsches Bild von uns selbst, das wir zwanghaft kontrollieren wollen. Wir machen den Fehler, aus diesen Dingen unsere Identität herauszuquetschen, was uns am Ende nur frustriert und leer zurücklässt.Die christliche Behauptung ist gewagt: Wir müssen uns unsere tiefste Identität nicht mühsam erarbeiten, sie ist uns bereits in der Taufe als unauslöschliches Siegel eingeprägt worden. Wir sind von Gott "gebrandmarkt" als seine geliebten Kinder. Jesus Christus, der den kosmischen Kampf gegen das Böse für uns gewonnen hat, ist der Einzige, der uns zeigen kann, wer wir wirklich sind.Drei Wege zur wahren Identität: Die Kirche bietet uns Werkzeuge, um Raum für dieses wahre Selbst zu schaffen. P. George teilt drei konkrete "Gegengifte" – Fasten, Almosen geben und Gebet –, mit denen wir uns von falschen Abhängigkeiten lösen und unsere wahre Identität in Gott festigen können.
Tag 20 der Andacht zu unseren 21 Tagen Fasten & Gebet Herzlich Willkommen zum Podcast der Kirche für Düsseldorf! DU BIST NEU HIER? Besuch doch auch unseren Gottesdienst live vor Ort oder online. Bleibe auf dem Laufenden, was in unserer Kirche passiert: https://www.kirchefuerduesseldorf.de/... Oder abonniere unseren Telegram Channel: telegram.kfdus.de FINDE ANSCHLUSS Du möchtest andere Leute aus der Kirche kennenlernen und im Glauben wachsen? Dann werde Teil einer Kleingruppen, die sich regelmäßig treffen um sich gemeinsam auszutauschen und zu beten. Eine Übersicht unserer Kleingruppen findest du hier: kleingruppen.kfdus.de GEBEN Um die Kirche für Düsseldorf zu unterstützen weiterhin lokal und global relevante Kirche zu bauen hier klicken: geben.kfdus.de GEBET & DANK Du hast eine Entscheidung getroffen Jesus Christus nachzufolgen? Oder du möchtest uns mitteilen, wie wir für dich beten können, wofür du gerade dankbar bist? Dann schreib uns: gebet@kfdus.de ENTSCHIEDEN? Du hast dich für ein Leben mit Jesus entschieden? Herzliche Gratulation! Teile uns deine Entscheidung mit, indem du das Kontaktformular ausfüllst (https://www.kirchefuerduesseldorf.de/.... Unser Team wird sich dann bei dir melden, dir gratulieren und dir bei den nächsten Schritten im Glauben weiterhelfen BLEIBE IN KONTAKT https://www.instagram.com/kirchefuerd... MEHR ERFAHREN https://www.kirchefuerduesseldorf.de Folge direkt herunterladen
Käufer, Tobias www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Ufer, Gesa www.deutschlandfunkkultur.de, Plus Eins
Wo finden wir Trost, Zuspruch, wer gibt uns Hoffnung? Gerade Menschen, die einsam sind brauchen einen Ort, an dem sie sich immer willkommen fühlen. Die wenigsten empfinden die Kirche als diesen Ort. Warum ist das so? Nur sehr wenige gehen noch regelmäßig in den Gottesdienst, oft sitzen sonntags fünf Leute auf der Kirchenbank. Wo sind die Stimmen der Kirche, die sich für die Schwachen stark machen? Ich höre kaum eine, weder aus dem Evangelischen noch der Katholischen Kirche. Margot Käßmann war einmal Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Hannover. Eine mutige Frau, die sich was traut. Die ihre Rolle mit Anstand und Haltung, Humor und Charme erfüllt hat. Gegen alle Widerstände. Bis…. ja bis sie zurückgetreten ist. Weil sie einen Fehler begangen hat. Darüber sprechen wir in dieser Folge, und über die Sehnsucht nach spirituellem Halt in diesen Zeiten. Über die Schwäche der Kirche und die bis heute unzulängliche Aufarbeitung der Missbrauchsskandale. Aber wir sprechen auch über das Singen von Tausendenden im Stadion wie wohltuend Gemeinschaft ist. Es fallen sehr viele Sätze, die mich zu Tränen rühren, und die ich mir aufgeschrieben habe, um sie zu behalten. Vielleicht geht es Euch ja auch so. Ganz viel Freude beim Zuhören. Und schreibt hier gerne Eure Gedanken rein. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/m_wie_marlene Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die Ordensschwestern Rita, Regina und Bernadette haben es mit über 80 Jahren noch zu unerwarteter Berühmtheit gebracht. Die drei Chorfrauen sind – gegen ihren Willen, wie sie sagen – vom Kloster Goldenstein in der Nähe von Salzburg in ein Altersheim übersiedelt worden. Vor einigen Wochen sind sie von dort getürmt – und besetzen seitdem "ihr" altes Kloster. Der Fall hat international für Furore gesorgt – sogar die New York Times berichtete. Die Kirche versucht seitdem, die drei alten Frauen zurück in die Seniorenresidenz zu bekommen – doch die drei Nonnen wehren sich mit allen Mitteln. Warum der Konflikt um den Lebensabend der drei Frauen so eskaliert ist, welche Rolle Kirchenrecht und Geld dabei spielen, und wie ein früherer Vertrauter der Nonnen zu ihrem erbitterten Gegenspieler wurde – darum geht es in dieser Folge von "Inside Austria".
Bauer, Max www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Die Kirche als Gebäude ist ein Ort, an dem die vertrauensvolle Kontaktaufnahme mit Gott besonders gut möglich ist. Hier wartet Gott bereits auf die Menschen, um sie anzuhören und ihnen Ermutigung und Kraft zu schenken.
Er soll Wunder bewirkt und Ungläubige bekehrt haben. Deshalb pilgern jedes Jahr Tausende nach Assisi, um den toten Carlo Acutis zu sehen. Nun hat der Papst ihn – als ersten Millennial – offiziell heiliggesprochen. Gast: Andrea Spalinger, Reporterin Host: Nadine Landert Die ganze Reportage von Andrea gibt's in der NZZ https://www.nzz.ch/gesellschaft/der-heilige-im-kapuzenpullover-wie-ein-teenager-zum-hoffnungstraeger-der-kirche-wird-ld.1899426
STERNENGESCHICHTEN LIVE TOUR 2025! Nächste Shows in LEVERKUSEN (28.9). Tickets unter https://sternengeschichten.live Wer behauptet, dass die Erde nicht einzigartig ist und des außerirdisches Leben gibt, kriegt ein Problem mit der Kirche! So einfach ist es allerdings nicht, wie ein Blick in die Geschichte zeigt. Was die Kirche tatsächlich über Aliens gedacht hat, erfahrt ihr in der neuen Folge der Sternengeschichten: Wer den Podcast finanziell unterstützen möchte, kann das hier tun: Mit PayPal (https://www.paypal.me/florianfreistetter), Patreon (https://www.patreon.com/sternengeschichten) oder Steady (https://steadyhq.com/sternengeschichten)