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Die Verweildauer ist ein wichtiges Kriterium für alle Marketingmenschen in den Medien: Wie lange bleiben die User dabei? Bei Touristen, hat die Forschung herausgefunden, liegt die Verweildauer in Kirchen bei sechs Minuten. Eine Glosse von Uli Höhmann.
2. Kor 3,1-18: Der Geist - das Kriterium des Dienstes by Sebastian Heck
Was verlangt uns Komplexität ab und könnte Gedeihlichkeit hier Hilfestellung bieten? Ein DenkDuett mit Louis Klein und Christoph Quarch Was ist das eigentlich, diese Komplexität, die uns alle vor sich hertreibt? Und was hat gute Governance damit zu tun, Komplexität zu meistern? Um sich politisch und ökonomisch in einer zunehmend komplexen Welt zurechtzufinden braucht es allem voran ein Kriterium, an dem man sich orientieren kann. Der Systemwissenschaftler und Berater Louis Klein wirbt dafür, die Gedeihlichkeit von Mensch und Gesellschaft als ein solches Maß aller Dinge zur Geltung zu bringen. Auf diese Weise könnte es gelingen, den immer deutlicher zutage tretenden Wiederspruch der westlichen Welt aufzulösen: mit der Demokratie ein politisches System zu propagieren, das auf die Mehrung des Gemeinwohls ausgerichtet ist, und gleichzeitig mit dem Liberalismus einer ökonomischen Theorie zu folgen, die dem Eigennutz verschrieben ist. Dabei könnte Europa eine Führungsrolle entnehmen, denn Gedeihlichkeit braucht vor allem das, womit Europa viel Erfahrung hat: Diversität und Interaktion. *** DenkDuett - wir bringen erneut unser wunderbares Gesprächsformat zu euch, denn gemeinsames Denken ist am Wirkreichsten. DenkDuett - ein freies Spiel der Gedanken; nicht vorgefertigt und abgerufen, sondern frisch und freihändig im Augenblick entwickelt. Die Themen variieren. Jedes Mal aber gibt es neuen Stoff zum Mit- und Weiterdenken, wenn der Philosoph Christoph Quarch mit seinem Gast ins Gespräch kommt. Buchempfehlungen - das neue Buch von Louis Klein erscheint am 30.9.26 Realising the Learning Organisation through System Thinking A Cyber-systemic Approach to Human Resource Development (Verlinkung zu Dussmann - Berlin). AGORA42 - das Philosophische Wirtschaftsmagazin Home - European School of Governance
Ursachen und Folgen für die Wirtschaft und die Stabilität der Staatsfinanzen in Deutschland, Europa und den USA. – Am Dienstag gab es neue Zahlen zur deutschen Konjunktur. Sie sind offenbar besser ausgefallen als erwartet. Was sagen die Zahlen? Was sind die Treiber dieses Aufschwungs? Und wie könnte es in den nächsten Monaten weitergehen? – Wachsende Staatsschulden sind ein Problem diesseits und jenseits des Atlantiks. Ergibt es wirtschaftlich eigentlich Sinn, dass Staaten sich verschulden? Wäre es nicht besser, wenn die Staatsausgaben immer durch Staatseinnahmen gedeckt wären? – Kritiker hoher Staatsschulden verweisen auf die Zinslast und Unmöglichkeit der Rückführung. Bürden wir mit den Schulden künftigen Generationen nicht eine immer größere Last auf? – Im Maastricht-Vertrag über die Europäische Währungsunion wurde einst eine Obergrenze von 60% für die staatliche Schuldenquote als Kriterium für die Aufnahme in den Euro genannt. Sehr viele EU-Mitgliedsstaaten haben diese Quote überschritten. Gibt es aus wirtschaftlicher Sicht so etwas wie eine feste Obergrenze für die Staatsschulden? – Die Renditen für Staatsanleihen sind in diesem Jahr spürbar gestiegen. Was sind die wesentlichen Gründe dafür? Ist die lange Zeit der Niedrigzinsen damit endgültig vorbei? Und sind die höheren Renditen auch ein Warnsignal für die Wirtschaftspolitik? - Die Staatsschulden steigen auch in Deutschland spürbar. Der Finanzminister muss höhere Zinsen auf neu herausgegebene Staatsanleihen zahlen. Wie gefährlich ist diese Entwicklung? Und was sollte Deutschland tun, um das Problem zu entschärfen? – Vor 15 Jahren rutschten einige Länder am Rande der Eurozone, allen voran Griechenland, in eine Schuldenkrise. Wie sieht es dort heute aus? Und wie steht es um Frankreich und Italien? – In den USA sind die Renditen für Staatsanleihen in diesem Jahr kräftig gestiegen. Die Haushaltspolitik von Donald Trump ist alles andere als solide. Die Staatsverschuldung auf Bundesebene hat die 40-Billionen-Dollar-Marke überschritten. Wird es brenzlig, wie einige Medien warnen?
Krankenstand ist keine Frage der Mitarbeitenden. Er ist eine Frage der Führung.Prof. Dr. Volker Nürnberg, Head of Healthcare bei BearingPoint, BWL-Professor und Mitglied der Ethik-Kommission beim Bundesgesundheitsministerium, vertritt seit über zwanzig Jahren eine unbequeme These: Fehlzeiten hängen weit stärker mit der Qualität von Führung zusammen als mit Motivation oder Arbeitsmoral. Volker erklärt im Gespräch mit Johannes Füß, warum eine Führungskraft ihren Krankenstand von einem Arbeitgeber zum nächsten mitnimmt, welche Rolle die tägliche Bettkanten-Entscheidung dabei spielt, und warum Unternehmen bei der Auswahl von Führungskräften jahrzehntelang auf das falsche Kriterium gesetzt haben. Er zeigt außerdem, warum Kontrolle Gegendruck erzeugt statt Vertrauen aufzubauen, und wieso betriebliche Gesundheit erst dann wirkt, wenn sie aufhört, ein reines HR-Thema zu sein.Dich erwarten folgende Themen:1) Warum Führungskräfte ihren Krankenstand von Job zu Job mitnehmen.2) Was die tägliche Bettkanten-Entscheidung mit Fehlzeiten zu tun hat.3) Warum striktere Kontrolle den Krankenstand eher erhöht als senkt.4) Welches Auswahlkriterium für Führungskräfte wichtiger ist als Fachwissen.5) Warum Gesundheitsprogramme allein selten etwas verändern.___________Volker freut sich über Austausch zum Thema Gesundheit und Führung. Vernetze dich mit ihm auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/volker-nürnberg-prof-dr-a22b4081/ Volkers Leseempfehlung:Sozialkapital von Bernhard Badura | https://amzn.eu/d/0dCZPqIo ___________Johannes ist Senior Vice President von EGYM Wellpass, dem Marktführer für Corporate Health Benefits. Auch wenn er eine Schwäche für Schokolade hat, ist Johannes' Bewusstsein für Gesundheit groß: Wenn der gebürtige Münchner nicht gerade dabei ist, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Teams physisch und mental gesund zu halten, verbringt er seine Zeit aktiv in den Bergen - am liebsten mit seiner Familie.Melde dich bei Johannes Füß auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/johannes-f%C3%BC%C3%9F/ Für weitere Perspektiven dazu, wie Führungskräfte Themen wie dieses angehen, folge der Level Up HR Community auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/level-up-hr-community/
In dieser Folge sprechen Oliver und Dominique über Product Backlog Priorisierung in einer Zeit, in der Aufwand als Bremse mehr und mehr als Kriterium verschwindet. Wenn KI Agenten Features nahezu ohne Realisierungsaufwand bauen, verliert das klassische Rechenspiel aus Wert geteilt durch Aufwand seine Grundlage. Genau diese Verschiebung nehmen die beiden zum Anlass, gängige Priorisierungsmethoden neu zu hinterfragen und erklären, was sich dabei in der Welt der Product Owner verändert. Viele bekannte Priorisierungsformeln setzen Aufwand in den Nenner. Das gilt für den klassischen Vergleich von Wert und Aufwand genauso wie für Ansätze wie Weighted Shortest Job First (WSJF). Überall steckt die Annahme drin, dass Entwicklungszeit eine knappe Ressource bleibt. Sinkt der Aufwand durch KI gestützte Entwicklung Richtung Null, verlieren diese Formeln ihre Rechengrundlage. Product Backlog Priorisierung braucht dann andere Kriterien, denn eine Reihenfolge bleibt trotzdem nötig. Selbst mit vielen parallelen Agents entstehen Abhängigkeiten zwischen Ergebnissen, die eine Sortierung weiterhin erzwingen. Ohne Aufwand als Korrektiv droht das Product Backlog zur reinen To do Liste einer reinen Product Delivery zu werden. Alles, was sich schnell umsetzen lässt, wird dann einfach abgearbeitet. Matt LeMay beschreibt in seinem Buch "[Impact-first Product Teams](https://mattlemay.com/books)" genau diese Gefahr der sog. "Death Spiral". Viele kleine, wirkungsarme Dinge machen ein Produkt am Ende schwerer wartbar und schwerer weiterentwickelbar. Wer sich nur auf kleine, billig gebaute Dinge konzentriert, ohne vorher zu klären, ob sie überhaupt Wert erzeugen, verliert genau diese Fähigkeit. Die eigentliche Frage lautet nicht, was sich bauen lässt, sondern was es wert ist, gebaut zu werden. Als Ersatz für Aufwand bringt Oliver einen Artikel von Jeff Gothelf ins Gespräch. Der Titel lautet [How to prioritize your backlog when effort is no longer the constraint](https://jeffgothelf.com/blog/how-to-prioritize-your-backlog-when-effort-is-no-longer-the-constraint/). Gothelf schlägt zwei Kriterien vor, die in bestehenden Priorisierungsformeln einfach die Spalte für Aufwand ersetzen können. Das erste Kriterium ist der Lernwert, also wie viel Erkenntnis die Umsetzung eines Backlog Items über Nutzerinnen, Markt oder Technik bringt. Das zweite Kriterium ist die Umkehrbarkeit, angelehnt an Jeff Bezos bekannte Unterscheidung zwischen leicht rückgängig zu machenden und kaum revidierbaren Entscheidungen. Aus beiden Achsen entsteht eine Matrix mit vier Feldern, die ganz unterschiedliche Umgänge mit Backlog Einträgen nahelegt. Hoher Lernwert und leichte Umkehrbarkeit markieren den Bereich, in dem sich schnelles, KI gestütztes Bauen besonders lohnt. Hier reicht es, zu bauen, zu messen und bei Bedarf wieder zurückzudrehen. Hoher Lernwert bei schwerer Umkehrbarkeit verlangt dagegen mehr Vorsicht. Oliver und Dominique sprechen über kleinere Spikes, Prototypen oder Fake Door Tests. Diese liefern genau den hohen Lernwert und lassen sich trotzdem leicht wieder zurücknehmen. Niedriger Lernwert kombiniert mit schwerer Umkehrbarkeit gilt beiden als das heikelste Feld überhaupt. Bleibt der Lernwert niedrig und die Entscheidung leicht umkehrbar, lohnt sich meist ein schneller Versuch ohne großen Abstimmungsaufwand. Gerade weil Bauen so günstig wird, gibt es die Gefahr von unreflektierten, teuren Entscheidungen. Wie schmerzhaft eine Umkehrung tatsächlich ausfällt, lässt sich selten allein am Schreibtisch beurteilen. Diese Einschätzung gelingt nur im Gespräch mit denjenigen, die Architektur und technische Realisierung im Detail kennen. Politische oder hierarchische Diskussionen um laute Stimmen und große Budgets lösen die beiden Kriterien ohnehin nicht auf. Sie verschieben aber den Fokus dieser Gespräche weg vom Aufwand hin zu Lernwert und Rückabwicklungsfähigkeit. Genau das verändert nach Einschätzung der beiden auch den Ton solcher Diskussionen.
In dieser Folge mit Swantje Michaelsen, Bundestagsabgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen und verkehrspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, und mit Jens Hilgenberg, der beim Bundesverband des BUND den Verkehrsbereich leitet, sprechen wir darüber, was das Gesetz wirklich bedeutet - und warum ausgerechnet jetzt, mitten in der Klimakrise, der Naturschutz weiter geschwächt wird. Werbung in eigener Sache: Weil man bei dieser Folge schlechte Laune kriegen kann, kommen wir jetzt zu was, das genau dagegen hilft. Denn meckern allein bringt uns nicht weiter, wir müssen ins Handeln kommen. Deshalb: Learn & Travel in Graubünden. Vom 26. bis 29. September fahre ich mit einer kleinen Delegation - komm´ mit! - nach Thusis, Chur. Ich habe mich bei den Gastgebenden selbst übertroffen. Für Studierende sogar nur Hier gibt es alle Infos. https://katja-diehl.de/learntravel-in-graubuenden-einzigartiges-wissenformat-ueber-alle-verkehrstraeger-hinweg-jetzt-buchen/ Es klingt nach Fortschritt: Infrastruktur-Zukunftsgesetz. Jens Hilgenberg nennt es im Gespräch lieber beim Namen, den es aus seiner Sicht verdient: „Ich habe ihn in einem Interview mal als Naturzerstörungsgesetz oder Infrastrukturgesetz zur Naturzerstörung genannt.“ Denn tatsächlich erleichtert das Gesetz vor allem den Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen - nicht deren Sanierung. Möglich wird das über das sogenannte „überragende öffentliche Interesse“, einen Sonderstatus, der bislang existenziellen Krisen wie dem Ausbau erneuerbarer Energien vorbehalten war und jetzt auf neue Autobahnen, vierspurige Bundesstraßen, Autobahnraststätten, Flughäfen, Schienen und Wasserstraßen ausgeweitet wurde. Swantje Michaelsen berichtet aus dem Verkehrsausschuss, dass ein Staatssekretär auf ihre Frage, was denn nicht im überragenden öffentlichen Interesse liege, kaum noch etwas nennen konnte. Wie widersprüchlich das mit dem Regierungsversprechen „Erhalt vor Neubau“ zusammengeht, bringt sie an einem Beispiel auf den Punkt: „Wenn diese Bundesregierung betont, Erhalt vor Neubau, aber sie gleichzeitig innerhalb einer Woche den Spatenstich der A20 feiert, die das klimaschädlichste Projekt der ganzen Republik ist, während zwei Tage später die Bonner Nordbrücke, weil sie so marode ist, komplett gesperrt werden muss, dann hat man doch große Fragezeichen bei dieser Aussage.“ Wie groß die ökologischen Folgen sind, macht Jens Hilgenberg an Zahlen fest: „Wir haben täglich circa 11 Fußballfelder, die für Wohnungsbau und vor allem aber auch für Verkehr versiegelt werden. Das sind Lebensräume, die verloren gehen. Für immer.“ Dazu kommt die systematisch unterschätzte Klimawirkung von Autobahnneubauten - durch die Zerstörung von CO₂-Speichern wie Mooren und Wäldern, durch die „graue Energie“ beim Bau von Brücken und Tunneln und durch induzierten Verkehr. Besonders kritisch sehen meine Gäste die geplante Abschaffung der sogenannten Realkompensation: Bislang musste, wer eine Straße baute, an anderer Stelle in der Nähe tatsächlich Flächen ökologisch aufwerten - künftig reicht eine Zahlung in einen zentralen Topf, ohne Garantie, dass irgendwo wirklich ein Ausgleich stattfindet. Swantje Michaelsen zitiert dazu die Einschätzung von Naturschutzverbänden: „Es ist der größte Angriff auf Naturrecht seit Bestehen der Bundesrepublik.“ Auch das im Gesetz aufgeweichte Irreversibilitäts-Kriterium für vorbereitende Baumaßnahmen alarmiert Jens Hilgenberg: „Ein 100 Jahre alter Baum ist nicht ersetzbar. Jetzt heißt es im Gesetz, dass es einen weitgehend gleichwertigen Zustand haben soll. Das heißt, Baum ist ein Baum.“ Weiterführende Infos: Link zur Anhörung im Verkehrsausschuss, Swantje empfiehlt die Stellungnahmen von VCD und Franziska Heß: https://www.bundestag.de/ausschuesse/verkehr/sitzungen/1139982-1139982 Link zum FG im Umweltausschuss: https://www.bundestag.de/ausschuesse/umwelt/sitzungen/1145816-1145816 Swantje empfiehlt die Stellungnahme von Prof. Dr. Schlacke (Sachverständige auf Einladung der SPD)
Wenn Ihr Unternehmen morgen zehn Prozent abbauen müsste: Nach welchem Kriterium landet Ihr Name auf der Liste? Die meisten glauben, es sei ihre Leistung. In den Runden, in denen das wirklich entschieden wird, sieht es anders aus.In dieser Folge zeige ich, wie eine Abbau-Entscheidung tatsächlich abläuft: erst das Zielbild der Organisation, dann das Budget, dann die Struktur, und ganz am Ende die Namen. Deshalb kann ein starker Verkäufer mit 120 Prozent Quota gehen müssen, während ein nominell schwächerer bleibt. Es geht nicht um gut oder schlecht. Es geht darum, wie exponiert Ihre Position ist und ob Ihr Beitrag im Raum sichtbar war, bevor die Kästchen neu gezeichnet wurden.Sie erfahren:Warum ein Personalabbau bei Budgets und Funktionen beginnt und nicht bei MenschenWarum ein Top-Performer in einem schrumpfenden Bereich exponierter ist als ein Durchschnittlicher in einem wachsendenDen 60-Sekunden-Test: Könnte Ihr Chef Ihren Verbleib in einem Satz verteidigen?Warum ein einziger Sponsor kein Schutz ist, sondern ein Single Point of FailureWie Sie Ihren Wert in Geschäftskonsequenzen sichtbar machen statt in AufgabenlistenFür IT-Sales-Professionals, Enterprise Account Executives, Cybersecurity-Vertriebler und Sales Leader in DACH und den Nordics. Und für Hiring Manager, die verstehen wollen, wen sie bei einem Umbau zuerst verlieren.https://www.nordh.de
Das Spiegel-Cover und der Fall SiegmundDrei Wochen vor der Wahl in Sachsen-Anhalt macht Der Spiegel den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zum „gefährlichsten Mann Deutschlands" - im Stil eines Fahndungsplakats. Der Kandidat bedankt sich für die „sehr gute Werbung" und signiert das Heft. Und quer durch das Spektrum, von der Linkspartei bis zur Welt, fällt derselbe Vorwurf: Die Warnung nütze genau dem, vor dem sie warnt. Wann kippt journalistische Zuspitzung zur Wahlkampfhilfe - und was verrät ein solches Titelbild über den, der es druckt.Ein Kommentar von Michael Hollister.Ein Nachrichtenmagazin warnt vor einem Politiker - und der Politiker bedankt sich. Er nennt die Warnung „sehr gute Werbung", stellt sich vor die Kamera und signiert die Ausgabe, die ihn zum gefährlichsten Mann des Landes erklärt. Was auf den ersten Blick wie eine Panne aussieht, ist der eigentliche Vorgang, über den zu reden lohnt. Denn die Frage ist nicht, ob die Warnung inhaltlich berechtigt war. Die Frage ist, was sie bewirkt - und wann journalistische Zuspitzung genau dem nützt, vor dem sie warnen will.Der AnlassAm 14. August 2026 zeigt Der Spiegel auf dem Titel seiner Ausgabe Nr. 34 den AfD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund. Das Porträt ist im Stil eines Fahndungsplakats gehalten, ein Passbild auf dunklem Grund, darunter in großen roten Lettern: „Der gefährlichste Mann Deutschlands". Gewählt wird am 06. September 2026. In den Umfragen liegt die AfD zu diesem Zeitpunkt zwischen 41 und 43 Prozent - in einer Erhebung des Instituts pollytix erreicht sie mit 43 Prozent einen neuen Höchststand, fast doppelt so viel wie die CDU, die bei rund 23 Prozent verharrt. Siegmund könnte damit der erste Ministerpräsident werden, dessen Landesverband vom Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ eingestuft wird. Auf Koalitionspartner setzt er dabei nicht: Er hat erklärt, allein regieren zu wollen, und eine Zusammenarbeit mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht ausgeschlossen.Zur präzisen Einordnung: Der Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt - organisatorisch eine Abteilung des Landesinnenministeriums - stuft den AfD-Landesverband seit Oktober 2023 als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ ein; zuvor galt er seit Januar 2021 als Verdachtsfall. Die AfD weist diese Einstufung zurück. Ihre dagegen gerichtete Klage ist beim Verwaltungsgericht Magdeburg weiterhin anhängig, das Verfahren derzeit jedoch ausgesetzt. Die Bezeichnung gibt damit die institutionelle Bewertung der Verfassungsschutzbehörde in deren eigener Terminologie wieder - sie ist keine Bewertung dieses Textes.Die Begründung des SpiegelNach der Veröffentlichung wächst die Kritik, und der Spiegel erklärt sich. Chefredakteur Dirk Kurbjuweit verteidigt das Cover in seinem Sonntags-Newsletter. Siegmund gebe sich freundlich und wirke gewinnend, erreiche damit auch Bürger, die nicht rechtsextrem dächten, sich aber große Veränderungen wünschten; im Hintergrund aber trage ihn ein Netzwerk rechter Extremisten. Das Umgängliche und das Extreme zusammen machten ihn „aus Sicht liberaler Demokraten" zum gefährlichsten Mann des Landes; seine Pläne für Sachsen-Anhalt seien ein „Anschlag auf die liberale Demokratie", unter dem Minderheiten zuerst litten. Kurbjuweit benennt auch das Prinzip dahinter: „Relevanz ist unser oberstes Kriterium, nicht die Frage, wem eine Titelgeschichte nützt oder schadet." Er beruft sich auf das Motto des früheren Herausgebers Rudolf Augstein, „Sagen, was ist", das auch für die Titelseite gelte. Zur Begründung der besonderen Gefährlichkeit greift er weit aus: Wenn ein Politiker böse Absichten habe, könne das böse Folgen für Hunderttausende haben, vielleicht für Millionen....https://apolut.net/wann-wird-die-warnung-zur-wahlkampfhilfe-von-michael-hollister/“Hier apolut unterstützen: https://apolut.net/unterstuetzen/”
Sei deine eigene Bank - Der Immobilien Podcast mit Florian Bauer
In dieser Folge sprechen wir über das entscheidende Kriterium erfolgreicher Immobilieninvestments: den Standort. Viele fokussieren sich nur auf den Cashflow – doch der sagt wenig über die Qualität eines Investments aus. Ein neutraler oder sogar leicht negativer Cashflow kann sinnvoll sein, wenn der Standort langfristig Wertsteigerungspotenzial bietet. Wir beleuchten, worauf es wirklich ankommt: Welche Standortfaktoren du prüfen musst – von Erreichbarkeit über Arbeitgeberstruktur bis zu Stadtentwicklungsplänen. Warum Trends wie Homeoffice und Workation B- und C-Lagen attraktiver machen. Wie du Demografie und Nachfrage richtig einschätzt – mit Praxisbeispiel aus dem Kölner Umland. Und wo aktuell Chancenräume liegen – etwa rund um Leipzig, Hannover, Düsseldorf oder Köln. Am Ende gilt: Eine Immobilie kannst du sanieren – den Standort nicht.
Bin ich kreditwürdig oder nicht? Das beurteilt die Schufa mit einem Punktesystem. Hohe Zahlen sind schlecht. Junge Menschen erreichen oft hohe Werte. Woran das liegt und was Experten dazu sagen.
Es gibt so Bücher, da quält man sich. Ob man das muss, gerade als freier, unbezahlter Rezensent, aber auch als schnöder Leser von Büchern, es ist ein ewiger Streit. Ein Streit, in dem Anzahl und Vehemenz bejahender Argumente reziprok mit dem Alter des Argumentierenden korrelieren. Ok, man kann auch formulieren: Je näher man dem Grabe ist, desto weniger ist man geneigt, einen Autor langsam zur Sache kommen zu lassen. Aber das klingt grausam, oberflächlich, und Anne Findeisen setzt gerade zum “OK Boomer” an.Und es ist tatsächlich ungerecht dem Autor gegenüber, einschränkend: sobald man ihm ein Niveau zugesteht oberhalb des seit ein paar Jahren aufgrund irgendeines Marketingkurses so heftig promoteten “Deutschen Krimis mit Lokalkolorit”, ein Genre, in dem arbeitslose Redakteure von regionalen Tageblättern ihr Gehalt aufbessern, indem sie uns weiß machen wollen, dass es in Berlin-Marzahn fast genauso zur Sache ginge wie in Chicago Southside.Gehen wir also von den guten Autoren aus.Ein Autor schreibt auf leerem Blatt eine Story, und je ferner sie von der Lebenswirklichkeit des Lesers entfernt ist, desto größer des Autor-Dilemma: Erklärt er mit Begriffen, die dem Leser nahe sind, die ferne Seltsamkeit seiner Phantasie, oder lässt er es den Leser selbst herausfinden? Ersteres vergrößert die Chance auf die Bahnhofsbuchhandlung und erhöht die Anzahl der Bücher, die der Leser bis zum Grabgang, siehe oben, lesen kann, enorm, aber es ist auch potentiell langweilig, bricht die Magie, nicht zu reden von der künstlerischen Integrität des Auteur.Kann man also Regeln finden, die man anwenden kann, wenn man auf Seite 10 eines Buches noch kein Wort verstanden hat?Statt theoretisch zu salbadern, greifen wir in den Fundus der aktuellen Falschgoldschen Buchliste “in progress”. Der Punkt, dass darunter ein Buch aus Papier ist, so zum Blättern, mit Rascheln und so, macht deutlich, dass wir hier nicht von anekdotenhafter Beweisführung, sondern regelrecht von Empirie reden können, so alt ist der Rezensent, so viele Bücher las er schon. Dem Zuhörer kommen die Tränen.Das papierne Buch ist dunkelgrün, ein Paperback, und öffnet sich automatisch auf Seite 374/375 - Ein Eselsohr! Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Papierschnitt, also die Außenseite des geschlossenen Buches, von dieser Stelle an bis zur Seite 1014 glatt ist, die Seiten davor uneben. Denn ich habe Ulysses von James Joyce schon so oft angefangen, und bin so oft nur bis zur Hälfte gekommen, dass ich einmal den Traum hatte, dass der Quizmaster unseres monatlichen Kneipenquiz die Frage stellt, welches Buch folgendermaßen beginnt:Erste Seite UlyssesSTATTLICH UND FEIST erschien Buck Mulligan am Treppenaustritt, ein Seifenbecken in Händen, auf dem gekreuzt ein Spiegel und ein Rasiermesser lagen. Ein gelber Schlafrock mit offenem Gürtel bauschte sich leicht hinter ihm in der milden Morgenluft. Er hielt das Becken in die Höhe und intonierte: “Introibo ad altare Dei.”Woraufhin ich meinem Kollegen beruhigend zuzwinkere “Hab ich”. Im Sinne von “die Antwort”, aber auf keinen Fall “verstanden”. Denn jetzt, auf Seite 374 sitzt Leopold Bloom immer noch am 16.6.1904 und frühstückt Leber. Sehr sympathisch, und das mit dem Frühstück ist nur ein educated guess, ein Drittel im Buch, das berühmterweise einen Tag im Leben eines Anzeigenverkäufers in Dublin beschreibt, das muss noch Frühstück sein.Ach, ich lese mal kurz rein..Dreißig Minuten später habe ich noch keine Ahnung, ob es Frühstück, Brunch oder Mittag ist, aber mehr als eine davon, warum ich das Buch immer wieder beginne: Es ist ein Rätsellabyrinth. Zusammengehalten von der Einfachheit der Prämisse: Ein Mann, ein Tag, eine Stadt, und damit unkompliziert reinzukommen, ist es fast unmöglich, wieder rauszufinden: So viele Fragen gestellt in bildlichster Sprache, man sieht sie vor sich, die verrückten Dubliner, immer etwas schmuddlig, nie unter 3,8 im Turm und dennoch gebildet, klug und rätselhaft. Wenn man weiß, dass man etwas nie ganz verstehen wird, befreit das ungemein, und wenn man weiß, dass das Literaturprofessoren so geht, nicht zu reden von Übersetzern und Rezensenten, ist das ein Argument, das Buch immer wieder zu beginnen, ohne das Ziel, es jemals zu beenden.Ein weiteres Beispiel, ein ganz anderes: Am 20.1. diesen Jahres 2020 kam der neue William Gibson raus, “Agency”, und der Vorbestellen-Knopf war schon halb gedrückt, als ich aus den Augenwinkeln das Cover sah, mh.. erinnert an etwas, und auch die “Kunden kauften sonst noch”-Zeile des bösen Onlinebuchhändlers erinnerte an Bekanntes. Genauer an Gibsons 2014er Roman “Peripherie” und daran, dass ich trotz heftigem Fanboyseins das Buch nicht nur nicht zu Ende gelesen habe, nein, dass ich kaum über Seite 30 hinweggekommen war. Was zumindest für diesen Rezensenten, der eine Buchserie von vorn bis hinten lesen muss, ohne Lücken, es unmöglich macht, den neuen Gibson zu lesen, ohne den alten Gibson gelesen zu haben. Anne Findeisen murmelt übrigens gerade wieder “Ok Boomer”, bekanntermaßen kann sie Simon Beckets David-Hunter-Serie Buch 6 lesen und Buch 5 mal eben so locker überspringen. Sie ist ein Monster.Ich bin keines, also holte ich mir “Peripherie” von William Gibson auf den E-Reader und kann berichten, ich bin sechs Jahre älter, nicht weiser. William Gibson ist ein allgemein anerkannter Visionär und Erfinder des allgegenwärtigen Begriffes “Cyberspace”, der, wie sich das gehört für unsere oberflächliche Zeit, mit dem “Cyberspace” in Gibsons Newromancer nichts, aber auch gar nichts gemein hat. Daraus scheint mir Gibson sein Lehren gezogen zu haben und erklärt nun einfach gar nichts mehr. Wir springen aus dem Wohnwagen eines Kriegsveteranen in ein Computerspiel, Fragezeichen, gespielt mit einem faltbaren, Fragezeichen, Handy als Controller und dargestellt auf mehreren, Fragezeichen, Displays, physischen, Fragezeichen. Eine Welt aus Fragezeichen, aber noch hat Gibson drei Bücher minus 30 Seiten, von denen eines noch nicht mal geschrieben ist, Zeit, uns zu erklären, wie wir bald leben werden, und schon jetzt spüre ich, dass er ziemlich weit daneben liegen wird, denn schon lange ist es nicht mehr möglich, ein Buch in der nahen Zukunft anzusiedeln, ohne von dieser bei Veröffentlichung überholt zu werden. Aber William Gibson muss gelesen werden, er ist Kanon, und kein Weg führt an der Tatsache vorbei, dass es aktuell keinen genaueren Beobachter unserer gegenwärtigen Zukunft gibt. Ich ignoriere also zunächst die Fragezeichen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit in Kürze hier an dieser Stelle berichten können, ob Gibson recht hat, ob Periphery und Agency uns helfen, uns zu verstehen.Sich zu verstehen, ist das Hauptproblem des titelgebenden Haupthelden in einem Buch, welches kaum diametraler sein könnte als die bisher angesprochenen “schwer lesbaren” Werke. “The Death and Life of Schneider Wrack” ist kein Bestseller, es spielt weder an einem Tag noch in naher Zukunft. Es ist ein Roman in einer fremden und seltsamen Welt. Geschrieben wurde er von Nate Crowley, einem Briten, den mein Lieblings-Online-Computerspielmagazin mit Namen “Rock, Paper, Shotgun” letztes Jahr eingestellt hat. Ja, Herr Falschgold liest nicht nur seit 25 Jahren Ulysses, sondern auch Computerspielmagazine. Clearly the most interesting man in the world. Gleich nach Nate Crowley muss er jedoch neidlos anerkennen. Nicht nur hat er, wie Herr Falschgold, eine Vorliebe für eine Nische im Computerspielkosmos, in der sich Games an ein Publikum wenden, das nicht reaktionsschnell das fünfhundertachtzigste x-beliebige Monster zu Brei ballern will, sondern stattdessen, das Kinn in die Hand gestützt, stundenlang virtuellen Figuren zuschaut, wie sie nur geringst von ihrem ihnen zuschauenden Gott beeinflusst ihrem Leben nachgehen. Für fantasielose Träumer von Eigentumswohnung und Minivan sind das die Sims, in dem sich realistische 3d-Instagrammodels in realistischen Mietwohnungen realistisch langweilen, für milde fantasiebegabte das aktuelle Lieblingsgame des Rezensenten namens “Rimworld”, in dem drei zufällige und meist ziemlich gestörte Raumfahrer auf einem Planeten stranden und versuchen, ohne dem Kannibalismus zu verfallen, von diesem wieder wegzukommen, dargestellt in der Draufsicht von liebevoll gezeichneten kleinen Pixelmenschen in einer Welt voller Gefahren. Nate Crowley jedoch machte auf sich aufmerksam durch das, was er aus dem Spielen des Programmes “Dwarf Fortress”, also “Zwergenburg”, machte. Ein Spiel, in dem die Personen nicht in 3d gezeigt werden oder pixelsüß animiert sind, sondern einfach nur verschiedenfarbige Buchstaben auf einem schwarzen Bildschirm, die sich blinkend von A nach B bewegen und deren Tun und Sein in Statistiken und gelegentlichen Beschreibungen aufgezeigt wird. Klingt trocken, aber mit dem fantasievollen Kopf eines Nate Crowley wurde daraus eine 23-Folgen-Fortsetzungsstory über “The Basement of Curiosity”, in dem Nate seine alphanumerischen Zwerge die wildesten, lustigsten Abenteuer bestehen lässt und darüber in solch schillernden Farben berichtete, als ginge es um den neuesten photorealistischen Blockbuster unter den Spielen und nicht um eine Textwüste in Grün auf Schwarz. Dazu hat Nate Crowley einen Twitteraccount, auf dem er Fotos seines Terrarium/Aquarium zeigt, welches statt mit den üblichen Fischen und Fröschen komplett mit Krabben, Langusten und ähnlich vielbeinigem Krustengetier bewohnt wird.Wenn man solcherlei seltsames Hobby mit derlei ausschweifender Phantasie kombiniert, muss ein Roman rauskommen. 2017 war es soweit, und es ist ein Trip. Unser Hauptheld Schneider Wrack war gerade noch Bibliothekar in einer postapokalyptischen Hafenstadt und erwacht auf einmal auf.. einem Schiff? Er weiß es nicht. Er weiß so gut wie gar nichts mehr. Er weiß noch nicht mal, ob er lebt. Er bewegt sich, er sieht und fühlt, aber.. er atmet schon mal nicht. Zumindest muss er es nicht. Um ihn herum sind ein paar hundert Menschen, die einen riesigen Wal mit Äxten und Messern traktieren und das rausgehackte Fleisch in Wagons verladen. Das Ganze passiert auf hoher See, so viel scheint klar, aber das Schiff ist so groß, dass er nicht sieht, wo es beginnt und endet. Auch sagt keiner ein Wort, zunächst noch nicht mal er selbst. Es scheint sich niemand um ihn zu kümmern, also beginnt er, auf dem Schiff zu wandern, und sieht die seltsamsten Dinge. Aufseher mit zugewachsenen Mündern, als Wachtiere begleiten sie Haie auf metallenen Beinen. Die Arbeiter haben alle Verletzungen, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten - und doch bewegen sie sich wie.. Zombies! In einer abgelegenen Halle finden sich in eine Ecke gestapelt so kaputte Exemplare, dass sie nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen sind, aber, Horror, sie bewegen sich noch. Auf Händen, so noch welche dran sind, oder sie schauen verwirrt von links nach rechts, wenn der Kopf noch dran ist, der Rest aber schon ab. Es ist eine Freakshow und nichts für schwache Gemüter. Es ist einem permanent ein bisschen schlecht. Es wimmelt von Worten, die ich nicht kenne und Wikipedia auch nicht, Fischarten vermutet man, halb-lateinisch klingend, aber auch Namen von Orten und Städten, bei denen man ob der Tatsache, dass sie so klingen, als müsste man sie kennen, Google Maps aber nichts findet, noch verwirrter ist als unser Hauptheld Schneider Wrack.Endgültig fertig macht Schneider, einige Seiten im Buch, dass er mit niemandem kommunizieren kann, sich niemand um ihn kümmert. Bis er eine Frau mit einem Loch in der Brust trifft, typische Säbelwunde, die leise vor sich hin jammert. Er tauft sie Moana und spricht leise auf sie ein. Bis sie ihm antwortet..Nate Crowley hat einen der abgefahrensten Romane in einer der abgefahrensten Settings ever geschrieben - und ich habe jetzt schon fünf Bücher von Jasper Fforde gelesen, wir erinnern uns, die Detektivin Thursday Next, die in Büchern lebt. Wir müssen unser Vorstellungsvermögen anpassen, alles ist größer als man denkt, und dann noch ein Stück. Wale so groß wie Fußballfelder werden von Kraken gefressen, so groß wie kleine Ostseeinseln. Wir bereisen den Amazonas und bemerken als Leser spätestens dann, warum Nate Crowley dazu neigt, deutsche Worte einzubauen, man sieht die Inspiration zum Buch in dem fiktiven Werk, welches Schneider Wrack, unser Protagonist, auf einmal im Körper einer Krabbe, fragt nicht, liest, es ist der Bericht einer Amazonasexpedition wie geschrieben von Alexander von Humboldt. Wir können das Buch, obwohl lange nicht explizit geschrieben, nur als Parabel auf eine Ökokatastrophe lesen und werden dazu mit moralischen Dilemmata konfrontiert - wann ist man tot und wann ist man so richtig tot? Und was passiert, wenn dann künstliche Intelligenz ins Spiel kommt. All das ist kaum zu greifen durch bestsellergewohntes eiliges Lesen. Man muss sich Zeit nehmen, man muss das Buch weglegen, schon weil einem manchmal ein bisschen übel ist. Aber man wird es immer wieder aufnehmen, man will mehr wissen von dieser fremden und seltsamen Welt des Schneider Wrack und Nate Crowley.Und das ist am Ende das Kriterium für jedes “schwere Buch”. Will man mehr wissen? Und da ist es egal, ob man mehr wissen will, weil man kaum etwas versteht, wie bei Joyces Ulysses, ob man mehr wissen will, weil man weiß, dass der Autor viel zu sagen hat, wie bei jedem Roman von Will Gibson, oder weil man einfach wissen will, ob sich Moana und Schneider, zu Beginn des Romans Zombies und zur Hälfte der eine eine Krabbe und die Andere ein Kampfroboter, am Ende doch bekommen und warum die Welt des Nate Crowley so abgefuckt ist, wie sie ist.Ja, Bücher sind manchmal schwer, inhaltlich, sprachlich, emotional, aber wir haben ein Leben Zeit, oder um es mit James Joyce zu sagen: “„Der längste Umweg ist der kürzeste nach Hause.“ - und hätte ich den Ulysses zu Ende gelesen, hätte ich vielleicht ein wirklich passendes Zitat gefunden. This is a public episode. 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Welcher ETF bildet das beste Fundament fürs Depot? Xenix-Gründer Markus Thomas erklärt den Unterschied zwischen Ranking und Rating. Er zeigt, warum Kosten als Kriterium allein nicht genügen. Auch Transparenz, Handelskosten und Spreads zählen. Welt-ETFs mit Industrie- und Schwellenländern können die Aktienseite allein abdecken. Doch Doppelungen schaffen nur Scheindiversifikation. Außerdem wichtig: das Basisinformationsblatt und die passende Depotstrategie.
Sechs Monate nach der Winterfolge #157 kommt Dr. Veronika Klein zurück in den Podcast vom Kompetenzzirkel-Pferd. Und diesmal geht es um das andere Extrem: den heißen Sommer, den ganz Europa gerade erlebt.Karen und Veronika sprechen darüber, was im Pferdekörper passiert, wenn die Temperatur steigt, wo die thermoneutrale Zone beim Pferd liegt und warum die reine Lufttemperatur ein zu enges Kriterium dafür ist, ob die Hitze für das Pferd belastend ist. Luftfeuchtigkeit, Trainingszustand, Fell, Alter und Gewicht… alles entscheidet mit. In dieser Folge ordnen wir die drei wichtigen Zuständen richtig ein: Ein warmes Pferd, ein Pferd im Hitzestress und ein Pferd im lebensbedrohlichen Hitzeschlag. Für jeden Zustand gibt es konkrete Werte, Handlungsempfehlungen und klare Grenzen dessen, was an Unterstützung sinnvoll ist. Dazu Zahlen zum Elektrolytebedarf, ein Realitätscheck zur Salzlecksteinfrage, Bewertung von Kühldecken und Kühlgamaschen, die ewige Abspritzfrage und ein Blick auf Sonnenbrand bei rosa Pferdenasen.
Nicht wenige haben beim Spiel Algerien gegen Österreich eine Neuauflage der „Schande von Gijon“ befürchtet. Am Ende wurde es ein Herzschlagfinale, aus dem beide als Sieger hervorgehen können. Das 3:3 reicht beiden Mannschaften für das Sechzehntelfinale. In der K.o.-Runde steht auch die Demokratische Republik Kongo! Mit dem 3:1 gegen Usbekistan schreibt das afrikanische Team Geschichte. Kein Spiel für die Geschichtsbücher war dagegen das Spiel um Platz eins in der Gruppe K. Durch das torlose Remis gegen Portugal ist Kolumbien der Gruppensieger. England hat viel Mühe, besiegt dank Jude Bellingham und Harry Kane aber Panama mit 2:0 und sichert sich den Gruppensieg. Kane darf sich nach seinem elften Treffer nun der erfolgreichste Torschütze in der WM-Historie der Three Lions nennen.Und im Duell um den zweiten Platz kann sich Kroatien knapp mit 2:1 gegen Ghana durchsetzen. Und damit ist die Vorrunde beendet und wir können auf das erste K.o. -Spiel dieses Turniers schauen. In diesem trifft Gastgeber Kanada auf Südafrika und darf dabei wohl auf seinen Leistungsträger Alphonso Davies setzen, der die Gruppenspiele verpasst hat. Das DFB-Team bereitet sich währenddessen auf seinen Sechzehntelfinalgegner, Paraguay, vor. Anne und Jens diskutieren, wer für die Startelf in Frage kommt und Kerstin von Kalckreuth meldet sich mit Eindrücken aus dem Quartier in Winston Salem. Wie immer begleiten wir euch täglich durch die Weltmeisterschaft – mit den wichtigsten Ergebnissen, spannenden Geschichten, Eindrücken aus den Stadien und allem, was ihr rund um das Turnier wissen müsst. Alles wichtige zur WM und der deutschen Nationalmannschaft gibts hier:Fußball-WM 2026: News, Videos und Spielplan zur WM 2026Alle Live- und Audiostreams zu den WM-Partien findet ihr hier: 60 Spiele bei ARD und ZDF: Alle Livestreams zur WM 2026(00:00) Gruppe J: Herzschlagfinale zwischen Österreich und Algerien(06:38) Gruppe K: Kongo überrascht und zieht in K.o.-Runde ein(09:51) Gruppe L: England gewinnt, Kroatien springt auf Platz 2(13:00) DFB-Team: Wie könnte Deutschland gegen Paraguay starten?(23:48) Vorschau 16tel-Finale: Südafrika gegen Kanada
In dieser Folge von „Fünfzehn Minuten über den Fünfzehnten“ weht ein frischer Wind, denn mit dem Start in das neue Podcast-Design feiert Birgit Dhibi ihr Debüt als Interviewerin. Sie besucht Museumskollegin Martina Wagner in der Kleingartensiedlung „Zukunft“ auf der Schmelz. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Vogelgezwitscher und blühender Rosen, mitten im 15. Bezirk. Das Gespräch bietet einen spannenden Mix aus historischem Wissen – von der Gründung des Vereins 1919 bis zur Elektrifizierung in den 1980ern – und ganz persönlichen Einblicken. Martina Wagner verrät, wie sie aus einer schlichten Parzelle ihr eigenes kleines Paradies geschaffen hat und warum die Nähe zum Wohnort für sie das entscheidende Kriterium für ihr Leben im Kleingarten war. Ein Muss für alle, die das Grüne im Urbanen suchen! Co-Moderatorin dieser Folge ist Birgit Dhibi. Skript: Brigitte Neichl. Hören Sie rein in eine Folge voller Schmelz, Geschichte und Grätzelgefühl!
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wenn du in deiner letzten Stellenanzeige „mindestens zehn Jahre Branchenerfahrung" gefordert hast, dann hast du auf eines der schlechtesten Kriterien gesetzt, die die Forschung kennt. Klingt hart? Ist aber so. Wenn du im Vertrieb Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, die wirklich performen, musst du dich von ein paar lieb gewonnenen Annahmen verabschieden. Denn die Kriterien, auf die wir im Recruiting am häufigsten filtern, sind nach vier Jahrzehnten Forschung genau die mit der schwächsten Treffsicherheit. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du einen Recruiting-Prozess auf Basis echter Daten aufbaust – kein Bauchgefühl, keine Bro-Science, sondern das, was die Wissenschaft wirklich misst. Du erfährst, welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren, warum der laute Verkäufer ein Mythos ist und wie du deine Fehlerquote von rund 40 % auf unter 10 % drückst. Warum die meisten beim Vertriebsmitarbeiter einstellen die falschen Kriterien nutzen Das teure Missverständnis Ich werde immer öfter gefragt: „Chris, schau dir mal unseren Recruiting-Prozess an, wir stellen ständig die Falschen ein." Und fast immer sehe ich dasselbe Muster – es werden die falschen Methoden genutzt. Berufserfahrung, Studienabschluss, ein nettes Gespräch nach Sympathie. Das fühlt sich sicher an, hat aber mit der Vorhersage von Vertriebserfolg wenig zu tun. Warum sich der Irrtum so hartnäckig hält Diese Kriterien wirken plausibel. Niemand wird gefeuert, weil er einen Kandidaten mit zehn Jahren Branchenerfahrung eingestellt hat. Genau deshalb hält sich der Irrtum so hartnäckig. Wer aber wirklich gute Vertriebsmitarbeiter einstellen will, muss aufhören, auf das zu filtern, was sich gut anfühlt – und anfangen, auf das zu setzen, was nachweislich funktioniert. Gutes Vertriebsrecruiting ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt sehr viel belegtes Wissen, das die meisten schlicht übergehen. Vertriebsmitarbeiter einstellen: Was eine Korrelation wirklich aussagt Zwei Beispiele zum Einordnen Damit du die folgenden Zahlen einordnen kannst, ein kurzer Methoden-Check. Wir sprechen von Korrelationen. Eine Korrelation liegt zwischen 0 und 1: Null heißt kein Zusammenhang, eins heißt perfekte Vorhersage. In der Personalauswahl kommst du praktisch nie über 0,60 – und das nur, wenn du die richtigen Methoden klug kombinierst. Die Korrelation zwischen regelmäßiger Aspirin-Einnahme und einem geringeren Herzinfarktrisiko liegt bei rund 0,03 – und rettet trotzdem Millionen Leben. Rauchen und Lungenkrebs hängen mit etwa 0,40 zusammen. Das ist die größte einzelne Risikoursache, die wir kennen. Eine 0,40 klingt also mickrig, ist in Wahrheit aber ein sehr starker Effekt. Die Faustregel-Skala für die Treffsicherheit Praktisch heißt das: Bei einem Wert von 0,40 hast du in einem Team von 20 Leuten statt drei oder vier Fehlbesetzungen nur noch ein oder zwei. Über drei Jahre gerechnet sind das Hunderttausende Euro Unterschied. Als grobe Orientierung gilt: unter 0,10 ist statistisch wertlos, 0,10 bis 0,20 ist schwach, 0,20 bis 0,35 ist praktisch relevant, 0,35 bis 0,50 ist sehr gut für ein einzelnes Werkzeug – und alles über 0,50 erreichst du nur durch Kombination. Vertriebsrecruiting: Welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren Seit über 40 Jahren untersucht die Forschung, wie gut einzelne Auswahl-Werkzeuge Berufserfolg vorhersagen. Wenn du dir die Werte ansiehst, ergibt sich eine klare Rangfolge – und sie widerspricht ziemlich genau dem, was im Mittelstand üblich ist. Wer datenbasiert Vertriebsmitarbeiter einstellen will, sollte diese Reihenfolge kennen. Strukturierte Interviews schlagen das Bauchgefühl Strukturierte Interviews – also Gespräche, bei denen du vorher genau festlegst, welche Fragen du stellst und welche Antworten gut oder schlecht sind – kommen auf einen Wert von 0,42. Unstrukturierte Interviews, das, was du typischerweise siehst, liegen nur bei 0,19. Allein die Struktur verdoppelt also die Treffsicherheit deines Interviews. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und kaum jemand macht es. Arbeitsproben liegen bei 0,33, kognitive Leistung bei rund 0,31, Wissens-Tests bei 0,40. Berufsjahre und Abschlüsse sind fast wertlos Und jetzt der unbequeme Teil: Berufsjahre haben einen Wert von 0,09, Ausbildungsjahre von 0,10 – also quasi nutzlos für die Vorhersage von Vertriebserfolg. Handschrift-Gutachten kommen auf 0,02, das ist reines Voodoo. Wenn deine Ausschreibung Berufsjahre fordert und dein Interview unstrukturiert verläuft, setzt du auf zwei Kriterien zwischen 0,09 und 0,19. Das ist statistisch fast Würfeln. Werkzeuge kombinieren: Von 40 % auf unter 10 % Fehleinstellungen Jetzt kommt der spannendste Hebel. Wenn du die richtigen Werkzeuge kombinierst, kannst du die Treffsicherheit nochmal verdoppeln. Wichtig: Du zählst die Werte nicht einfach zusammen. Ein strukturiertes Interview (0,42) plus eine Arbeitsprobe (0,33) ergibt nicht 0,75. Denn jedes Werkzeug erfasst einen anderen Teil der Leistung. Warum sich gute Kombinationen ergänzen Zwei Verfahren, die Verschiedenes messen, ergänzen sich – zwei, die das Gleiche messen, bringen nichts. Ein kognitiver Test plus ein strukturiertes Interview treibt die Treffsicherheit auf etwa 0,63. Für den Vertrieb ist die stärkste Kombination: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Damit landest du bei 0,60 bis 0,65. Nimmst du für die Finalisten noch einen Persönlichkeitstest dazu, kommst du fast auf 0,68. Über 0,70 schaffst du selbst mit sechs Werkzeugen kaum – das ist die theoretische Decke. Was das für deine Fehlerquote bedeutet Übersetzt in die Praxis heißt das: Im klassischen Verfahren liegt deine „Luftpumpen-Quote", also das Risiko einer Fehleinstellung, bei rund 42 %. Fast jeder Zweite daneben. Mit der Maximalkombination sinkt sie auf 8 bis 10 %. Du kommst also von einer Fehlerquote von 40 % auf unter 10 %. Darüber muss man eigentlich nicht mehr reden. Kein Prozess liefert 100 % Sicherheit – aber wer die richtigen Werkzeuge kombiniert, ärgert sich nicht über die übrigen 10 %, sondern vermeidet die teuren 30 % dazwischen. Die Überraschung: Der laute Verkäufer ist ein Mythos Ambivertierte gewinnen Speziell für den Vertrieb gibt es einen Befund, der viele überrascht. Es hält sich die Annahme: je extrovertierter, desto besser der Verkäufer. Falsch. Studien zeigen, dass die besonders Extrovertierten nicht besonders gut verkaufen – aber die ganz Introvertierten eben auch nicht. Am erfolgreichsten sind die in der Mitte: die Ambivertierten, die je nach Situation zwischen offensiv und ruhig wählen können. Was wirklich zählt: Achievement Drive Der klassische Dampfplauderer ist also nicht dein Top-Performer. Im Interview gewinnt er trotzdem oft, weil er redegewandt ist – und genau hier liegen viele falsch. Der stärkste Faktor ist nicht Lautstärke, sondern Achievement Drive: das Leistungsstreben, der Wille zu gewinnen. Und das ist oft leise. Past Sales Performance allein hat übrigens einen Wert von rund 0,50 – der stärkste einzelne Faktor überhaupt. Wer das ernst nimmt, wird beim Vertriebsmitarbeiter einstellen nie wieder auf den lautesten Bewerber hereinfallen. Die Asymmetrie der Trainierbarkeit: selektiere DNA, trainiere Skill Was schnell lernbar ist – und was nicht Hier kommt der vielleicht wichtigste Denkfehler, den du vermeiden musst. Ja, im Prinzip kann man alles lernen. Aber der Trainingsertrag ist sehr verschieden. Skills und Wissen – eine SPIN-Selling-Methode, MEDDIC, ein CRM, dein Produktwissen – hat ein cleverer Verkäufer in Wochen bis Monaten drauf. Das ist mir bei der Auswahl deshalb ziemlich egal. Die rationale Strategie beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Persönlichkeit dagegen verschiebt sich nur über Jahre. Achievement Drive, Frustrationstoleranz, intellektuelle Neugier – das bringst du jemandem im Onboarding nicht bei. Daraus folgt die einzig rationale Strategie, wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst: Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare. Wer das Leistungsstreben nicht mitbringt, lernt es bei dir nicht mehr. Wer das Branchenvokabular nicht kennt, lernt es in drei Monaten. Die zwei häufigsten Fehler beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Fehler 1: Der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader Beide klassischen Fehler haben dieselbe Wurzel: Risiko meiden statt sauber prüfen. Der erste Fehler ist der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader – der Servicetechniker oder Anwendungsingenieur, der zum Verkäufer gemacht wird. Fachlich top zu sein erhöht die Chance, vertrieblich zu performen, schlicht nicht. Nach 20 Jahren in der fachlichen Beratung ist der Komfort in dieser Rolle kein Trainingsthema mehr. Fehler 2: Der Abschluss-Crack ohne Produkt-Interesse Der zweite Fehler ist das Spiegelbild: der abschlussstarke Sales-Crack ohne echtes Interesse am Produkt. Im Gespräch fragt er nur nach Provision, Gebiet und Tools – nie nach der Lösung. Im komplexen, beratungsintensiven Vertrieb wird der nie glaubwürdig als Experte auftreten. Der Branchenkenner fühlt sich sicher, weil seine Etikette stimmt. Der laute Verkäufer fühlt sich sicher, weil er Gespräche gewinnt. Beide sagen wenig über echte Leistung aus. Der Adjacent Industry Hire: die Lösung für den Bewerbermangel Adjazenz schlägt Branchenetikett Was tust du stattdessen? Du holst dir jemanden, der die Grundeigenschaften eines guten Verkäufers schon mitbringt – aus einer verwandten Branche. Das nennt sich Adjacent Industry Hire und ist sogar wissenschaftlich untersucht. Beispiele: ein SaaS-Vertriebler ins ERP-Geschäft, ein Industrieautomatisierer in die Robotik, jemand aus der Spezialchemie in den Bereich Coatings. Worauf es wirklich ankommt Entscheidend ist nicht die Branche selbst, sondern die Nähe von vier Dingen: Buyer-Persona, Sales-Cycle-Länge, Komplexität des Verkaufs und Entscheidungsstruktur. Wer mit ähnlichen Ansprechpartnern, in einem ähnlichen Zyklus und einer vergleichbaren Komplexität gearbeitet hat, bringt 100 % des Skills mit und braucht nur drei Monate für die Domain Fluency. „Zehn Jahre Branchenerfahrung" ist eben kein Eignungskriterium – es ist die Risiko-Versicherung des Recruiters, auf Kosten der Vertriebsleistung. Wann Fachwissen doch vor Sales-DNA geht Der Lackmustest für deine Rolle Damit ich ehrlich bleibe: Es gibt Fälle, in denen das Fachwissen wirklich vorgeht. Das gilt in hochregulierten, hochtechnischen Feldern – Pharma, Medical Devices, Halbleiter, Spezialchemie, Aerospace oder hochregulierte Cybersecurity. Der Lackmustest ist einfach: Hältst du das Erstgespräch ohne tiefes Fachwissen fünf Minuten durch, oder bist du sofort raus? Drei Lösungen für hochtechnische Rollen Nimm die OP-Technik: Wer nicht mitreden kann, wenn der Chirurg zur Sache kommt, bekommt keinen zweiten Termin. In solchen Fällen hast du drei Optionen: den seltenen Hybrid (teuer und schwer zu finden), den klassischen technischen Verkäufer mit Sales-Basis oder ein Tandem aus Verkäufer und Sales Engineer. Die Frage ist nie pauschal Fach oder Skill, sondern: Wie hoch ist die fachliche Hürde ins Erstgespräch dieser konkreten Rolle? So bildest du das richtige Anforderungsprofil Bevor du den ersten Lebenslauf liest, musst du wissen, wonach du suchst. Und zwar nicht aus dem Profil des – vielleicht mittelmäßigen – Vorgängers und nicht aus einer kopierten Stellenanzeige. Die saubere Methode heißt Anforderungsanalyse: Du leitest die Kriterien aus der Leistung deiner echten Top-Performer ab. In fünf Schritten zum richtigen Anforderungsprofil In fünf Schritten zu einem Anforderungsprofil, das wirklich auf Vertriebserfolg setzt – statt den nächsten Klon des Vorgängers zu suchen. Top-Performer analysieren Geh nicht von der Rolle aus, sondern von den Menschen, die heute oben performen. Was haben sie in Werdegang, Arbeitsstil und Persönlichkeit gemeinsam? Interviewe sie zu ihren besten Deals. Die Rolle entlang vier Achsen abklopfen Sales-Cycle-Länge, Komplexität (Einzelentscheider vs. Buying Center), Akquise- vs. Bestandsanteil und Beratungstiefe. Daraus ergibt sich deine Buyer-Persona. Strategisch vorausschauen Wo geht die Rolle in zwei bis drei Jahren hin? Welche Skills werden vom Nice-to-Have zur Pflicht? Definiere nicht die Rolle von gestern. Must-Have von Nice-to-Have trennen Maximal drei bis fünf Must-Haves – und zwar alles, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier, Past Performance. Produktwissen und CRM sind Nice-to-Have. In messbare CV-Signale übersetzen Aus „Achievement Drive" wird „belegte Quoten-Übererfüllung in zwei der letzten drei Jahre". Lege pro Signal einen klaren Schwellenwert fest. Anforderungsprofil ist nicht gleich Stellenbeschreibung Mehr als fünf Anforderungen brauchst du nicht – Studien zeigen, dass Bewerber ohnehin nur rund fünf Kriterien wirklich wahrnehmen. Das Anforderungsprofil ist nicht die Stellenbeschreibung. Die Stellenbeschreibung ist Werbung. Das Anforderungsprofil sagt, was jemand können muss, um in der Rolle erfolgreich zu sein. Zwei verschiedene Dokumente. Was im Lebenslauf wirklich zählt Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ist der Lebenslauf kein Vorhersage-Werkzeug. Er ist ein Filter, der die Falschen aussortiert. Lies ihn rückwärts – fang bei der letzten Leistungs-Zahl an. Im CV zählen Zahlen, nicht Adjektive. Harte Signale: worauf du achtest Harte Signale sind: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent („120 % der Quote in 2023"), ein Ranking im Team („Top 3 von 40"), bezifferte Deal-Größen und Cycle-Komplexität sowie Beförderungen innerhalb des Unternehmens. Red Flags: was dich stoppen sollte Red Flags sind: „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen wie „strategischer Vertriebsansatz" ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten pro Station ohne erkennbaren Grund. Die unbequeme Wahrheit: In den meisten deutschen Lebensläufen stehen die entscheidenden Zahlen gar nicht. Deshalb filterst du beim CV nur grob vor – und holst die fehlenden Fakten im Telefon-Pre-Screening. Verkäufer ohne Zahlen im CV haben entweder keine, schlechte – oder sie wissen nicht, dass Zahlen das Einzige sind, was im Vertriebs-CV zählt. Vertriebsrecruiting-Prozess: vom CV bis zum Onboarding Kriterien allein nützen nichts ohne Prozess. Wer 80 Lebensläufe planlos liest, sortiert am Ende den Falschen mit dem schönsten Foto rein. Du brauchst einen Trichter: erst Hard-Filter gegen die harten Signale (maximal 90 Sekunden pro CV), dann eine strukturierte Bewertung mit mindestens drei Signalen für die Einladung. Das Telefon-Pre-Screening: der unterschätzte ROI-Hebel Das Telefon-Pre-Screening ist der am stärksten unterschätzte Schritt im ganzen Prozess. In 15 bis 20 Minuten holst du die Zahlen, die im Lebenslauf fehlen: Quoten-Historie prüfen, Wechselgrund, Gehaltsrahmen, eine Frage zum echten Verhalten. Zwanzig Minuten am Telefon ersparen dir zwei Stunden falsch geführte Vor-Ort-Interviews. Und vergiss das Active Sourcing nicht – die richtig guten Verkäufer bewerben sich selten, sie werden gefunden. Ein gesundes Verhältnis sind 50 % Bewerbungseingang und 50 % Active Sourcing. Drei diagnostische Interviewfragen Im eigentlichen Interview haben sich drei Fragen bewährt. Erstens: „Wie würdest du dich in 30 Tagen in unsere Produktwelt einarbeiten?" – das misst Selbststeuerung und Lernstrategie. Zweitens: „Erzähl mir vom letzten Deal, den du selbst akquiriert hast – nicht ausgebaut, nicht betreut." – das trennt den echten Hunter vom Beziehungspfleger. Drittens: „Wie würdest du unser Produkt nach einer Stunde Vorbereitung verkaufen?" – das misst, wie schnell jemand von Produktmerkmal zu Kundennutzen übersetzt, die zentrale Vertriebsfähigkeit. Wichtig: Diese Fragen sind nur valide mit einer vorab festgelegten Bewertungsrubrik. Und geh nie allein ins Interview – idealerweise stellt HR die Fragen, die Führungskraft beobachtet. Die Rolle von HR: vom Briefträger zum methodischen Treiber Was HR wirklich leisten muss Hier sterben die meisten guten Prozesse. HR leitet CVs weiter, dann Funkstille – und der Vertriebsleiter entscheidet wieder aus dem Bauch. Eine starke Personalabteilung ist nicht der Verwalter im Hintergrund, sondern der methodische Treiber des Prozesses. Von HR kommen die Interview-Leitfäden, die Bewertungs-Skalen, die Arbeitsproben und die Test-Werkzeuge – das ganze Handwerk. Geschwindigkeit ist Qualität HR sorgt dafür, dass der Prozess eingehalten wird, dass die Kriterien gemeinsam festgelegt werden und dass die Führungskraft sauber durch den Prozess geführt wird. Dazu gehört auch Geschwindigkeit: Die besten Kandidaten sind laut LinkedIn nur rund zehn Tage aktiv verfügbar, nach 30 Tagen haben sich über 50 % anders entschieden. Geschwindigkeit ist im Recruiting nicht das Gegenteil von Sorgfalt – sie ist deren Ergebnis. Recruiting endet nicht mit dem Vertrag: Onboarding als zweiter Filter Die diagnostische Verlängerung Auch wer sauber Vertriebsmitarbeiter einstellen will, produziert mit dem besten Prozess noch rund 10 % Fehleinstellungen – das lässt sich rechnerisch nicht vermeiden. Genau diese 10 % fängst du im Onboarding ab. Denn 70 bis 80 % der späteren Fehlbesetzungen zeigen ihre Muster schon in den ersten drei Monaten. Klare Entscheidungspunkte nach 30, 60, 90 Tagen Verstehe das Onboarding deshalb nicht in erster Linie als Wissens-Vermittlung, sondern als Verlängerung des Recruitings mit anderen Mitteln: feste Check-ins, klare Frühwarn-Zeichen, klare Entscheidungspunkte nach 30, 60 und 90 Tagen. Wer nach 60 Tagen vor sich hin meckert und nicht vorankommt, wird nach 120 Tagen meistens nicht besser – sondern schlechter. Nutze die Probezeit konsequent als das, was sie ist: deine zweite Chance. Quick Takeaways Branchenjahre und Abschlüsse sind fast wertlos (Wert 0,09–0,10) – sie sind die teuersten falschen Kriterien. Strukturierte Interviews verdoppeln die Treffsicherheit gegenüber unstrukturierten Gesprächen (0,42 vs. 0,19). Die Kombination der richtigen Werkzeuge senkt die Fehlerquote von ~40 % auf unter 10 %. Achievement Drive schlägt Extraversion – der laute Dampfplauderer ist ein Mythos, die Ambivertierten gewinnen. Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare: Persönlichkeit bleibt über Jahre, Skills holst du in Monaten auf. Der Adjacent Industry Hire löst den Bewerbermangel – Nähe von Buyer-Persona, Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur zählt, nicht das Branchenetikett. Telefon-Pre-Screening und HR als Treiber sind die unterschätztesten Hebel im ganzen Prozess. Fazit: Schluss mit dem Würfeln beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Die drei Kernsätze Fassen wir zusammen. Strukturierte Interviews, Arbeitsproben und kognitive Tests sagen Vertriebserfolg drei- bis fünfmal besser voraus als Berufsjahre und unstrukturierte Bewertungen. Achievement Striving und Gewissenhaftigkeit sind die stabilsten Persönlichkeitsmerkmale – allgemeine Extraversion ist es nicht. Und weil Persönlichkeit über Jahre stabil bleibt, Skills aber in Monaten aufholbar sind, setzt du auf das Erste und trainierst das Zweite. Dein nächster Schritt Wer im Vertriebsrecruiting weiter auf Branchenjahre filtert, setzt auf das schlechteste verfügbare Kriterium. Wer auf Sales-Disposition baut und Wissen aufbaut, formt ein Team, das mit dem Markt mitwächst. Das ist eigentlich gar nicht schwer – du musst es nur konsequent machen. Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ohne dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen, fang heute mit einem Punkt an: Führe das strukturierte Telefon-Pre-Screening ein. Damit halbierst du deine Time-to-Hire und verdoppelst die Qualität deiner Pipeline. Du willst tiefer einsteigen? Schreib mir einfach eine E-Mail an recruiting@vertriebsfunk.de – dann bekommst du von mir die komplette Zusammenfassung dieser Folge und den Bewertungsbogen, den ich in meinen Vertriebsprojekten als Blaupause nutze. Beides schicke ich dir kostenlos zu. Gib alles, dein Christopher Funk. Welche Kriterien sollte ich beim Vertriebsmitarbeiter einstellen wirklich beachten? Setze auf das, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier und geprüfte Past Sales Performance. Branchenjahre und Studienabschluss haben dagegen eine sehr geringe Vorhersagekraft auf Vertriebserfolg. Wie senke ich meine Fehlerquote im Vertriebsrecruiting? Indem du mehrere valide Werkzeuge kombinierst: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Das hebt die Treffsicherheit auf 0,60 bis 0,65 und drückt die Quote der Fehleinstellungen von rund 40 % auf unter 10 %. Ist Branchenerfahrung beim Verkäufer einstellen wichtig? Meistens nicht. Branchenerfahrung ist oft nur die Risiko-Versicherung des Recruiters. Wichtiger ist die Nähe von Buyer-Persona, Sales-Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur. Ausnahmen sind hochregulierte Märkte wie Pharma, Medical Devices oder Aerospace. Worauf achte ich im Lebenslauf eines Vertrieblers? Auf Zahlen statt Adjektive: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent, Ranking im Team, bezifferte Deal-Größen und Beförderungen. Red Flags sind „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten. Welche Rolle spielt HR beim Aufbau eines guten Recruiting-Prozesses? HR ist der methodische Treiber, nicht der Briefträger. Die Personalabteilung baut den Prozess, liefert Interview-Leitfäden und Bewertungs-Skalen, sorgt für Geschwindigkeit und führt die Führungskraft sauber durch das Verfahren. Wie sieht es bei dir aus: Filterst du noch nach Branchenjahren – oder setzt du schon auf Sales-DNA? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare und teile den Beitrag mit dem Vertriebsleiter, der das gerade dringend lesen sollte.
Steuern sparen klingt schlau. Ist es auch – aber nur, wenn die Reihenfolge stimmt. Viele Handwerksunternehmer machen Steueroptimierung zu ihrem Hauptziel und übersehen dabei, dass ihr Betrieb auf wackligen Beinen steht. Kein Gewinn, keine Reserve, aber Hauptsache Steuern gespart. Das ist kein Fortschritt. Das ist Ablenkung.In dieser Folge zeige ich dir die zwei Kriterien, die darüber entscheiden, ob dein Betrieb finanziell stabil ist – unabhängig von Branche und Größe.
Finanzierung ist oft der entscheidende Faktor, ob eine Transaktion gelingt oder scheitert. Neben klassischen Bankdarlehen und Eigenkapital gibt es Instrumente, die deutlich flexibler sind, im hiesigen Markt jedoch oft noch zu selten genutzt werden. Gerade wenn starre Kreditrichtlinien und langwierige Entscheidungsprozesse den Transaktionsfluss blockieren, wird die assetbasierte Finanzierung zum entscheidenden Hebel für den Mittelstand.Mein Gast ist Samuel V. Gmeinder, Vertriebsleiter Region Süd bei Nord Leasing. Wir beleuchten, wie die Finanzierung über das betriebliche Anlagevermögen im M&A-Kontext funktioniert und warum dieses Werkzeug gerade bei Nachfolgeregelungen, Private-Equity-Deals oder Sondersituationen eine starke Alternative zur Hausbank darstellt. Samuel erläutert die operative Logik hinter diesen Modellen und gibt ein aktuelles Update zum Zustand des Finanzierungsmarktes.Wir beleuchten in dieser Episode:die Vorteile bei Nachfolgen,die Abgrenzung zu Bankkrediten,wie Sale & Lease Back im M&A-Kontext funktioniert,wie die Werthaltigkeit von Assets als primäres Kriterium dient,die strategische Einbindung der Finanzierung in die Transaktionsstruktur,und vieles mehr...Viel Spaß beim Hören!***Timestamps:(00:00:00) Intro(00:01:31) Herausforderungen aktuelles Finanzierungsumfeld (00:02:16) Werdegang und Vertrauen im C-Level (00:04:40) Muster gescheiterter Bankfinanzierungen (00:05:55) Wechsel Nord Leasing und Bankenregulatorik (00:07:07) Stolpersteine jenseits hiesiger Reihenbonität (00:08:21) Bekanntheit alternativer Finanzierungsinstrumente (00:09:02) Positionierung Nord Leasing vs. Banken (00:10:41) Assetklassen und typische Transaktionsvolumina (00:14:12) Distressed-Szenarien am Beispiel Automotive (00:16:44) Grenzen Finanzierbarkeit spezieller Sondermaschinen (00:20:04) Optimaler Zeitpunkt Einbindung Prozess (00:23:08) Ablauf Sale & Lease BackTransaktion (00:25:56) Unterschied Sale & Lease Back / Mietkauf (00:28:44) Bedeutung Sale & Lease Back für M&A (00:32:42) Lückenschluss KMU-Nachfolgen durch Assets (00:34:02) Sondersituationen und Insolvenzfälle (00:37:43) Vorbehalte bezüglich Bonität und Pricing(00:44:19) Rat für Berater zur Deal-Strukturierung(00:54:47) Marktausblick und wirtschaftliche Trends***Alle Links zur Folge:Kai Hesselmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kai-hesselmann-dealcircle/CLOSE THE DEAL auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/closethedeal-podcastSamuel V. Gmeinder auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/samuelgmeinder/Nord Leasing auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/nord-leasing-gmbh/Website CLOSE THE DEAL: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/***AMBER und DUB.de sind die Plattformen für sichere Unternehmensnachfolgen. Schaut vorbei, wenn ihr euer Unternehmen schnell, sicher und kostenfrei zum Verkauf inserieren wollt oder als Käufer auf der Suche nach passenden Deals seid:www.amber.dealswww.dub.de***Du bist M&A-Berater im Small- oder Midcap-Segment und suchst einen Überblick über alle relevanten Deals? Jetzt schnell den
In der 354. Episode von Irgendwas mit Recht ist Dr. Henrik Hanßen von Hogan Lovells zu Gast. Henrik wollte ursprünglich Richter werden, doch während des Referendariats entdeckte er seine Leidenschaft für die internationale Rechtsberatung. Heute liegt sein Schwerpunkt im IT-Recht und Datenschutzrecht. Ein zentrales Thema der Folge sind komplexe Verträge im Bereich Cloud Computing. Diese Verträge müssen unzählige regulatorische und technische Anforderungen von Unternehmen erfüllen. Ebenso berichtet er eindrucksvoll über den juristischen Umgang mit Ransomware-Angriffen. Dabei geht es um erpresserische Hackerangriffe auf Unternehmensnetzwerke. Wie laufen solche extrem eiligen Einsätze ab? Welche gesetzlichen Meldepflichten bestehen für betroffene Unternehmen? Warum vertrauen Unternehmen kriminellen Gruppierungen bei der Datenfreigabe? Zudem verrät unser Gast wertvolle Tipps für angehende Juristen. Worauf achten Großkanzleien wirklich bei Bewerbungsgesprächen? Sind Examensnoten am Ende das wichtigste Kriterium? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
Send a textIn diesem Video schauen wir uns die aktuelle Diskussion rund um die Earn-Out-Klausel im Deal zwischen Lufthansa und ITA Airways an.Italien will den Bonus auch dann – selbst wenn ITA erst 2028 profitabel wird. Lufthansa sieht das anders.Was bedeutet das für die Übernahme? Für die Preisstruktur? Und für die Zukunft der neuen A++ Allianzstruktur?Kurz erklärt – auf den Punkt.
In der antiken griechischen Welt entstand die Idee der Demokratie. Das Volk sollte über sein eigenes Schicksal entscheiden. Und Perikles, der athenische Staatsmann, nannte auch das entscheidende Kriterium einer demokratischen Gesellschaft: Die Interessen der Mehrheit müssen sich durchsetzen. Von Oskar Lafontaine. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Heute wird die DemokratieWeiterlesen
Die Tech-Welt bietet heute mehr Auswahl denn je und damit auch viel mehr Möglichkeiten, genau die passende Lösung für den eigenen Kontext zu finden. Wir sprechen darüber, warum Entscheidungen nicht mehr über ein einzelnes Kriterium laufen, sondern vor allem vom Systemumfeld, Teamwissen und organisatorischen Rahmenbedingungen abhängen. Anhand praxisnaher Beispiele zeigen wir, wie man trotz Compliance, Cloud-Ökosystemen oder "Tool-Hype" zu soliden, nachhaltigen Entscheidungen kommt. Außerdem ordnen wir typische Kriterien ein und erklären, wie man mit kleinen Tests, klaren Prioritäten und Lernschleifen die Risiken reduziert. Das Fazit: Die Vielfalt ist ein Vorteil, aber nur wenn man strukturiert auswählt, ausprobiert und den Stack sehr bewusst weiterentwickelt. **Zusammenfassung** Früher waren Technologieentscheidungen oft simpel, weil es nur wenige Alternativen gab Heute ist die Landschaft extrem breit, selbst innerhalb von Open Source Stärken findet man schnell, Schwächen und Grenzen zeigen sich oft erst im Betrieb Fehlentscheidungen wirken lange nach und können Teams über Jahre ausbremsen Herstellerempfehlungen sind erwartbar parteiisch, Beratung bringt oft Erfahrungs-Bias mit Der Kontext (System, Organisation, Restriktionen) ist entscheidender als eine "Feature-Liste" Beispiele zeigen typische Fallen: Overengineering, Compliance-Zwänge, Cloud-Lock-in, "Tech ausprobieren" Kriterien wie Kosten, Verfügbarkeit, Sicherheit, Support, Latenz und digitale Souveränität konkurrieren je nach Projekt unterschiedlich stark Unerwartete Probleme entstehen oft außerhalb der Specs (Bugs, Release-Qualität, Support-Realität) Ein Tech-Radar und iterative Weiterentwicklung des Stacks helfen, Entscheidungen robuster zu machen **Links** Thoughtworks Technology Radar (Adopt / Trial / Assess / Hold) https://www.thoughtworks.com/radar Positionspapier: "Kriterien zur Identifikation und Auswahl von digitalen Schlüsseltechnologien" von bitkom https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Kriterien-zur-Identifikation-und-Auswahl-von-digitalen-Schluesseltechnologien Episode #29: Die Qual der Wahl: Data Science Plattform vs. Customized Stack https://www.podbean.com/ew/pb-pep8h-147029f
Wohl wissend, dass sich einige von Ihnen und Euch in puncto Soziale Medien bedeckt halten, liegt es uns hier schon am Herzen, immer wieder auch Personen vorzustellen, deren Karrieren genau dort ihren Anfang nehmen, die auf Instagram, Tiktok und Youtube wahnsinnig erfolgreich sind. Was uns natürlich nicht als Kriterium für eine Einladung reicht. Wenn zudem aber etwas Inspirierendes, Neues und Lustiges entsteht: großartig. Von diesen Leuten möchten wir mehr erfahren. Daher heißt es heute: Willkommen Ina Reni Alexandrow, von vielen gekannt und geliebt als Peachyonthegram. Die gebürtige Erfurterin, Jahrgang 1989, wird als Jugendliche Berliner Meisterin im Mixed Martial Arts, eine Kämpferin also. Sie studiert Wirtschaft mit Master an der renommierten London School of Economics, macht Straßenmusik, arbeitet als Unternehmensberaterin in der Ukraine, veröffentlicht eigene Songs, bekommt 2 Kinder, kommt ins Straucheln, schwört sich finanzielle Unabhängigkeit, erfindet das Comedy-Format "Vorgesetzt", das innerhalb kürzester Zeit viral geht. Alles ist noch frisch und neu, und doch ist sie jetzt eine der Aufstrebenden und Bekannten im digitalen Ozean. Ist ja wohl klar, dass wir Ina Reni Alexandrow genauer kennenlernen müssen. Playlist: Françoise Hardy - Le temps de l’amour TicTacToe - Mr Wichtig Alicia Keys - Fallin' Cassius - Toop Toop Okean Elzy - Na Nebi Albert King - Born under a bad sign PEACHY - Demons Kali Uchis feat. Tyler, The Creator - After the storm Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge hier im Podcast ketogener Lifestyle und Biohacking.Schön dass du wieder eingeschaltet hast. Heute erfährst du alles zum Thema "Bin ich in Ketose? Dieses Anzeichen ist eindeutig!“. Viele glauben, sie sind in Ketose – und wundern sich trotzdem über stagnierendes Gewicht, hartnäckiges Bauchfett und fehlende Energie. In dieser Folge räumt Florence mit den größten Ketose-Mythen auf und erklärt, warum typische „Anzeichen“ wie weniger Hunger, mehr Fokus oder Gewichtsverlust dich oft in die Irre führen.Du erfährst, warum Low Carb nicht automatisch Keto ist, welche Symptome zwar auftreten können, aber kein Beweis sind – und welches eine einzige Kriterium dir zu 100 % zeigt, ob du wirklich in Ketose bist. Wenn du aufhören willst zu raten und endlich Klarheit über deinen Stoffwechsel möchtest, ist diese Folge ein absolutes Must-listen.---------------------------------------Zum Chrono-Code Programm: https://linkmate.one/empire/link/florenceketoworld/pages/t/chrono-code-programmHier geht´s zu meinem individuellen 1:1 Coaching: https://myketocoach.de/keto-coaching/Mehr zu den Ketonen: https://myketocoach.de/nat-exogene-ketone-kaufen-rbhb/Connecte dich mit mir auf Instagram: https://www.instagram.com/florence_ketoworld/Zu den Koch E-Books: https://myketocoach.de/keto-rezepte/keto-e-book/Starte JETZT in deinen Ketogenen Lifestyle mit der kostenlosen 7 Tage #hackyourlife Challenge: https://myketocoach.de/7-tage-challenge-keto/ Zum Kurs Plötzlich Schlank: https://ploetzlichschlank.de
"Sich gut fühlen ist kein Kriterium für Wahrheit."
In dieser Spezialfolge von ‚Fitness im Ohr‘ kurz vor Weihnachten spricht Host Janosch Marx mit Ralf Capelan und Thomas Wessinghage über den Fitnessboom in Deutschland, die aktuellen Branchenzahlen und sie werfen einen Blick auf das Jahr 2026. Gemeinsam analysieren sie Eckdaten, Konsolidierung und Investoreninteresse, sprechen über Kampagnen wie ‚United let's move.‘ und ordnen die Stimmung in der Branche nach Aufstiegskongress, FIBO und einem Besuch im Europaparlament ein. Hörerinnen und Hörer erhalten konkrete Einblicke, wie Fitnessstudios ihre Rolle als Gesundheitsanbieter stärken und neue Zielgruppen erreichen können und welche Trends im Jahr 2026 besonders relevant werden. In dieser Folge erfährst du: - Wie sich die Mitgliederzahlen in den Fitnessstudios entwickeln und warum die Eckdatenstudie einen anhaltenden Fitnessboom zeigt - Welche Rolle Aggregatoren spielen und weshalb sie für rund 1,3 Millionen Menschen den Zugang ins Studio eröffnen - Wie sich Konsolidierung, Deals wie Basic-Fit und clever fit und das Interesse von Investoren auf den Markt auswirken - Was die Imagestudie über Selbstbild, Kompetenz und Qualifikation der Mitarbeitenden in Studios offenlegt - Warum Kampagnen wie ‚United let's move.‘ mit mehr als 120.000 Nicht-Mitgliedern ein starkes Signal für die gesellschaftliche Bedeutung von Fitness setzen - Welche Perspektiven sich durch politische Arbeit in Brüssel, Kooperationen mit Krankenkassen und neue Studien zu Hindernissen und Anreizen für Nicht-Mitglieder ergeben - Mit welchen Trends, Qualitätsinitiativen und Veranstaltungen die Branche in das Jahr 2026 startet Key Takeaways: - Fitnessboom trotz Krisenstimmung: Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten wächst die Zahl der Studiomitglieder weiter, die Eckdatenstudie signalisiert ein stabiles und dynamisches Branchenwachstum. - Ketten und Einzelbetriebe profitieren: Konsolidierung und große Deals verändern den Markt, dennoch bleiben kleinere und spezialisierte Studios wichtig, weil sie Nähe, Profil und individuelle Betreuung bieten. - Kompetenz wird zum Schlüsselfaktor: Die Imagestudie zeigt, dass Kundinnen und Kunden Qualifikation und Beratungskompetenz der Mitarbeitenden als zentrales Kriterium für Vertrauen in Studios sehen. - Kampagnen öffnen Türen: Aktionen wie ‚United let's move.‘ mit mehr als 120.000 Teilnehmenden ohne Mitgliedschaft belegen, dass gut geplante Kampagnen neue Zielgruppen erreichen und Berührungsängste abbauen können. - Fitnessstudios als Gesundheitsanbieter: Kooperationen mit Hochschulen, Therapiepraxen und Sozialversicherungsträgern stärken die Position der Studios als erste Anlaufstelle für Menschen mit Präventionsbedarf. - Strategische Perspektive für 2026: Qualitätsoffensive, neue Studien zu Hindernissen und Anreizen und starke Branchenevents wie Aufstiegskongress, FIBO und internationale Kongresse geben der Branche klare Leitplanken für die nächsten Jahre.
Bruder Alexander Um zu entscheiden, braucht es Kriterien. So eine Entscheidung musste Bruder Alexander vor einiger Zeit mit seinen Arbeitskollegen zusammen treffen. Ein solches Kriterium bietet das Evangelium am dritten Adventssonntag an. [Evangelium: Matthäus, Kapitel 11, Verse 2 bis 11] In jener Zeit hörte Johannes im Gefängnis von den Taten des Christus. Da schickte er seine Jünger zu ihm und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten? Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium verkündet. Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt. Als sie gegangen waren, begann Jesus zu der Menge über Johannes zu reden: Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt? Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung? Siehe, die fein gekleidet sind, findet man in den Palästen der Könige. Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch: sogar mehr als einen Propheten. Dieser ist es, von dem geschrieben steht: Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir bahnen wird. Amen, ich sage euch: Unter den von einer Frau Geborenen ist kein Größerer aufgetreten als Johannes der Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Ein dünnes Krimibändchen, ein ungewöhnliches Geschenk und eine Ermittlerfigur, die alles infrage stellt: In dieser Folge geht es um «Mehr Bier» von Jakob Arjuni – und darum, weshalb ein Privatdetektiv wie Kermal Kayankaya überraschend viel über Strafverteidigung lehren kann. Welche Haltung braucht Verteidigung wirklich? Wie arbeitet man in einem Umfeld voller Widersprüche, Lücken, Macht und Zufall? Und was bedeutet es, menschlich zu bleiben, wenn man täglich mit menschlichen Abgründen zu tun hat? Duri Bonin überlegt, welche Haltungen und Arbeitsweisen aus dem Roman für die Strafverteidigung relevant sind: - Misstrauen als Grundhaltung: Kayankaya glaubt niemandem – weder Polizei noch Mandanten noch Zeugen. Er prüft jede Aussage, sucht Lücken, achtet auf das Ungesagte. Genau diese Haltung prägt eine gute Strafverteidigung: nie der ersten Darstellung vertrauen, immer prüfen, was fehlt und wer profitiert. - Unabhängigkeit statt Zustimmung:: Kayankaya ist Aussenseiter und unbequemer Beobachter. Auch Strafverteidigung erfordert innere Distanz, das Aushalten von Gegenwind und das Wissen, dass Beliebtheit kein Kriterium für gute Verteidigung ist. - Humor als Überlebensstrategie: Arjunis trockener, sarkastischer Stil erinnert daran, dass Humor im Strafrecht Schutz bietet: Er verhindert Abstumpfung und moralische Überhöhung. - Loyalität ohne Identifikation: Kayankaya hält zu seinen Leuten, ohne sie zu verklären. Gute Strafverteidigung braucht Loyalität gegenüber dem Menschen – nicht Sympathie, nicht Blindheit. - Die Sprache der Strasse: Verteidigung ist Kommunikation, nicht Theorie. Wer die Codes und unausgesprochenen Regeln versteht, kann Menschen auf Augenhöhe begegnen. - Gesellschaftliche Zusammenhänge: Im Roman wie im echten Strafrecht stehen Delikte nie isoliert. Sie spiegeln Strukturen: Armut, Herkunft, Machtverhältnisse, Zufall. Wer nur die Akte liest, verpasst die Wirklichkeit. - Menschlichkeit als Werkzeug: Empathie ohne Weichheit, Nähe ohne Verstrickung – das erlaubt gute Vertretung, ohne erpressbar zu werden. Die Episode stellt Fragen, die über den Roman hinausreichen: Was steht zwischen den Paragraphen? Wie arbeitet man in einem Feld, das gleichzeitig menschlich und gnadenlos ist? Und welche Haltung trägt einen wirklich durch die Strafverteidigung? Links zu diesem Podcast: - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/) - [Mehr Bier, Kayankayas zweiter Fall](https://www.diogenes.ch/leser/titel/jakob-arjouni/mehr-bier-9783257215458.html?srsltid=AfmBOorAZWCIjvantF5hRNqfGoVH_6Ur2Pi9wroJ0kduKOP7cfrWysfU), von [Jakob Arjouni](https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Arjouni) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Ein Occasionsauto kann eine kluge und kostengünstige Wahl sein. Doch wie erkennt man ein gutes Angebot und vermeidet teure Überraschungen? Der TCS-Experte gibt wertvolle Tipps für den sicheren Gebrauchtwagenkauf – von der Garage bis zum Online-Angebot. Der Kauf eines Occasionsautos ist oft finanziell attraktiv, da der grösste Wertverlust bereits abgeschrieben ist. Doch mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Reparaturen. TCS-Experte Thomas Bollinger empfiehlt daher, beim Kauf auf folgende Punkte zu achten: Kauf beim Garagisten: Bevorzugen Sie Garagen mit eigener Werkstatt. Bei Occasionen, die älter als fünf Jahre sind, sollte der Verkäufer das Auto auf seine Kosten beim TCS einem Occasionstest unterziehen. Das schafft Transparenz über den Zustand und mögliche Mängel. MFK und Garantie: Die letzte MFK-Kontrolle sollte nicht länger als acht Monate zurückliegen, besonders bei Autos über vier bis fünf Jahren. Achten Sie zudem auf eine Garantie von mindestens drei Monaten auf Teile und Arbeit, um sich vor unerwarteten Kosten zu schützen. Viele Garantie-Versicherungen schliessen oft wichtige Punkte aus. Elektroautos: Für Elektro-Occasionen bieten Garagen und der TCS spezielle Batterietests an, die Aufschluss über den Zustand der Batterie geben. Ein Batteriezertifikat ist hier ein wichtiges Kriterium. Preis-Leistungs-Verhältnis: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten oft vier bis fünf Jahre alte Occasionen mit weniger als 75'000 km Laufleistung. Vorsicht bei «Kiesplatz»-Händlern und Privatkäufen: Wer wenig Ahnung von Autotechnik hat, sollte bei grossen Occasionsmärkten oder Privatverkäufen vorsichtig sein. Ein umfassender Test und ein Batteriezertifikat bei E-Autos sowie ein vollständiges Service-Heft sind unerlässlich. Bei moderneren Autos ist zudem die Software ein wichtiger Faktor, die oft nur von Vertragshändlern ausgelesen, analysiert und aktualisiert werden kann. Der private Online-Kauf älterer Occasionen birgt erhöhte Risiken.
„Man muss in den Konflikt gehen und die Mehrheit hinter sich bringen. Nur so werden Veränderungen erreicht,“ sagt Thilo Bode. Der Gründer der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch blickt in seinem neuen Buch „Resist“ auf Jahrzehnte des Widerstands gegen Konzerne und politische Lobbys zurück. Bodes Karriere begann in der Entwicklungshilfe, später leitete er Greenpeace. Dort ging er den Schritt vom Manager zum Aktivisten. Im Gespräch mit Kristina erzählt er, wie er wegen einer Protestaktion für den Schutz der Regenwälder sogar im Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses in Kanada landete. Seiner Überzeugung nach verändern höfliche Argumente nichts – nur der Konflikt. Nach der BSE-Krise gründete er Foodwatch, um den Lebensmittelkonzernen und ihrer Lobby auf die Finger zu schauen. Verbraucher wissen oft nicht, welche Zusatzstoffe sie konsumieren oder welche ökologische Bilanz ihre Lebensmittel haben. Qualität lässt sich kaum erkennen – der Preis ist jedenfalls kein verlässliches Kriterium. Und der Staat? Schaut nur zu, anstatt die Bürger und ihre Gesundheit zu schützen. Bodes Botschaft an die NGOs: „Geht rein in den Konflikt – und setzt euch für die Bürger ein.“ Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Schreibt uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de. *** Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Thorsten und Andi lassen die neue Jahreslosung 2026 sprechen. Wochenlang haben sie an den Worten aus der Johannesoffenbarung gearbeitet und eine Fülle an Impulsen, Ideen und Arbeitshilfen online gestellt. Ihre Begeisterung über die Botschaft von Gottes hoffnungsfroher Kreativität behalten sie nicht für sich. Die beiden Theologen nähern sich der Jahreslosung auf dem Weg eigener Erfahrungen. «Siehe, ich mache alles neu», das sind Kraftworte, die zunächst jenseits theologischer Reflexionen in ausweglosen Momenten tragen können. Von der Gegenwart geht es zurück in die Zeit gegen Ende des ersten Jahrhunderts, als der Seher Johannes die Worte der Jahreslosung kommunizierte. Sein Buch war Untergrundliteratur zum Widerstand gegen das mächtige Römische Reich und prophezeite dessen Untergang. Was will die Johannesapokalypse, was will sie nicht? Was ist die Faszination, die sie kulturgeschichtlich zum einflussreichsten Buch der Bibel machte? Leider wurde sie in der Geschichte des Christentums oft missverstanden als Endzeitfahrplan und missbraucht, um die Zeiger auf der Weltuntergangsuhr zu bestimmen. Andi und Thorsten versuchen, die Jahreslosung als Kriterium zu verstehen für das, was heute Hoffnung sein könnte. Denn das Neue ist genauso wie das Alte ein schillernder Begriff. Wie geht gutes Hoffen auf eine neue Welt jenseits von Erneuerungsfuror und Verklärung des Alten? Hoffnung stiften kann die Jahreslosung, weil Gottes Kreativität durch seine Liebe bestimmt ist. Sie erschafft weder willkürlich noch durch blinde Zerstörung, sondern zielt auf Kooperation mit allen Geschöpfen. Daraus ergeben sich neue Perspektiven auf die Art und Weise, wie Gott die Erde neu macht.
Das neue Album „The Life of a Showgirl" von Taylor Swift bricht Streaming- und Verkaufsrekorde – doch Autorin Tatjana von der Beek sieht darin einen Bruch mit der Haltung, die Swift einst zu einer feministischen Ikone machte. „Sie hat jetzt sehr deutlich gezeigt, dass kommerzieller Erfolg das wichtigste Kriterium ist“, sagt von der Beek. Besonders irritiere sie, „dass Swift im Album eine Erzählung aufmacht, in der sie von einem Mann gerettet wird“. Für viele Fans sei das ein „Bruch mit der unabhängigen, selbstbestimmten Frau“, die Swift früher verkörpert habe. Von der Beek selbst zieht Konsequenzen: „Ich kann mich nach diesem Album nicht mehr als Swifty bezeichnen.“
Der promovierte Ingenieur und Unternehmensberater ist seiner Leidenschaft gefolgt und wurde zu einem der prägenden Galeristen Australiens. Im Gespräch erzählt er, wie eine persönliche Krise und eine Excel-Tabelle ihn zur Kunst geführt haben, warum Emotion für ihn das wichtigste Kriterium beim Sammeln und Ausstellen ist und welche Rolle Messen und digitale Plattformen für den heutigen Kunstmarkt spielen.
Mit einem neuen Gesetzentwurf will die Bundesregierung sogenannte SLAPP-Klagen – also missbräuchliche Klagen gegen Journalisten und NGOs – eindämmen. Im Interview mit Tichys Einblick äußert sich der Staatsrechtler und Jurist Ulrich Vosgerau, der selbst regelmäßig gegen Medien klagt, kritisch zu dem Vorhaben. Er bezeichnet die geplante Regelung als juristisch unausgereift und in der Praxis kaum anwendbar. Die zentrale Schwäche: Das Gesetz ignoriere das einzig objektiv prüfbare Kriterium – die offensichtliche Unbegründetheit einer Klage – und stütze sich stattdessen auf schwer überprüfbare Motive der Klägerseite. Wie soll nachgewiesen werden, dass eine Klage ausschließlich dazu dient, der Gegenseite hohe Kosten zu verursachen? Auch die politischen und gesellschaftlichen Implikationen bewertet Vosgerau als problematisch. Er sieht in der SLAPP-Gesetzgebung eine Tendenz der Bundesregierung, ihr nahestehende NGOs zusätzlich juristisch gegen Kritik aus der Bevölkerung abzuschirmen. Kritik an Journalist:innen oder Nichtregierungsorganisationen könnte so leicht abgewehrt und deren Handeln gerichtlicher Kontrolle entzogen werden – denn wer klagt, muss künftig damit rechnen, für vermeintlich missbräuchliche Klagen sanktioniert zu werden.
Sechs Werke stehen auf der Shortlist zum Internationalen Literaturpreis. Ein wichtiges Kriterium ist für Jurymitglied Hannes Langendöfer eine Dringlichkeit, die beim Lesen zu spüren ist. Das trifft etwa auf „Trauriger Tiger“ von Neige Sinno zu. Langendörfer, Hannes www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Sechs Werke stehen auf der Shortlist zum Internationalen Literaturpreis. Ein wichtiges Kriterium ist für Jurymitglied Hannes Langendöfer eine Dringlichkeit, die beim Lesen zu spüren ist. Das trifft etwa auf „Trauriger Tiger“ von Neige Sinno zu. Langendörfer, Hannes www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Sind wir Gravelbikes nicht eigentlich Allroad-Bikes? Selten fährt man nur im Gelände. Genau das verstehen die MTB-Leute nicht, die unsere Bikes mit den dicken Reifen für überflüssig halten. Und mit den neuen Zipps stellt ein weiterer Hersteller die Weichen in Richtung 32 oder gar 35 mm im Rennrad. Die Reifenhersteller sind jetzt in der Pflicht nachzuziehen. In dieser vollgepackten Folge nehmen wir euch mit durch den Frühling der Social Rides: Vom Gravel Club x Fidlock Ride über die HNVR CRIT Ausfahrten bis hin zu spannenden Events wie dem Jaegher Community Ride mit Testbikes und dem großen Raceday am V17 Café. Tech-Talk gibt's natürlich auch: Wir vergleichen das neue Six Moon Designs Zelt Orbiter mit dem Lunar Solo, diskutieren über die gesichteten 2x13-fach-Gruppen von Campagnolo und schauen uns die neuen Garmin Forerunner 970 an – eine ernsthafte (und günstigere!) Alternative zur Fenix 8. Im Mittelpunkt stehen aber die brandneuen Zipp 303 SW Laufräder – mit breiter Innenmaulweite und maximalem Fahrkomfort. Dazu steigen wir tief in die Diskussion rund um Reifendruck ein: Was bringt ein integrierter Drucksensor wirklich, oder ist das reiner Hype? Und warum wird Luftdruck bei modernen Setups immer entscheidender? Hier findet Ihr die angesprochenen Social-Rides: https://www.enjoyyourbike.com/store-hannover/community-rides/ Komoot Strecken von ENJOYYOURBIKE (more to come): https://www.komoot.com/de-de/user/4763357508298 Gravel Club Rides mit Fidlock in Hannover: https://gravel-club.com/unsere-events/fidlock-community-rides.html Neues Six Moon Design Zelt https://youtu.be/ZhKO1BoXy98?si=LI8OJ0G8H7NOht_I https://www.enjoyyourbike.com/six-moon-designs-lunar-orbiter-bikepacking-zelt-94235125 https://www.enjoyyourbike.com/six-moon-designs-lunar-solo-ein-personen-zelt-green-gruen-59202793 Die neuen Zipp 303 SW: https://www.enjoyyourbike.com/zipp-303-sw-carbon-laufradsatz-mit-axs-laufradsensor-xdr-94236089 Ingos Video: https://youtu.be/0Sd2lJt3OQM?si=QU9wJn-0mu1w8DH2 Die neue Garmin 970: https://www.enjoyyourbike.com/garmin-forerunner-970-schwarz/carbongrau-titan-dlc-94236094 Pick André: Rüpel Restaurant Instagram Kiosk: https://www.instagram.com/ruepel.kiosk______lab?igsh=MTc5emd3Y3RueHd6dQ== Website: https://www.ruepel.bar/ Pick Ingo: Vivobarefoot & Incylence Socken Primus Flow: https://www.vivobarefoot.com/de/primus-flow-mens?colour=Bright%20White-Neon%20Orange Incylence Socken: https://incylence.com/ 00:00:00 Intro 00:02:12 Social-Rides Fidlock X Gravel Club scouted by Ingo 00:12:16 HNVR CRIT Rides 00:14:48 13.06: Jaegher Community Ride, inkl. Jaegher Probefahrten möglich 00:16:49 22.06: Hannover Crit e.V. Raceday: Jedermann-Rennen & Kriterium ums V17 Café 00:20:39 2. & 3. Juli: Curve Cycling Groadshow bei ENJOY! Testfahrten & Social Ride 00:31:29 Six Moon Designs neues Zelt: Orbiter vs. Lunar Solo 00:46:32 Spotted! Campagnolo 2x13-fach! Macht das üerhaupt Sinn? 01:04:34 Neue Garmin-Uhren: Forerunner 970 die bessere Fenix 8 (und günstiger!) 01:27:28 Die neuen Zipp 353 NSW & 303 SW Laufräder: Breite Felge ist geil! 01:50:43 Reifendruck wird immer wichtiger! Eingebauter Sensor überflüssig oder Gamechanger? 02:08:16 All Road ist die Zukunft! Gravelbikes gibt es nicht mehr 02:17:59 User-Pick: geer.bike Tracking der gewachsten Kette & andere Komponenten 02:29:31 Pick André: Ruepel-Kiosk, bestes Essen! 02:42:36 Pick Ingo: Vivobarefoot Primus Flow & Incylence Socken 02:50:43 Schlusswort: Teilt Euch die Sendung ein! Nächste erst nach Pfingsten! 02:52:35 Post-Show: Dinge, nach denen keiner gefragt hat! 03:00:37 Pre-Show: Laufen von André & Ingos Zone 2
Großeinsatz für Polizei in Essen: Hochrisikospiel 3.Liga und Demonstrationen. Fußball-Bundesliga: 26.Spieltag. Von Thomas Schaaf.
Eine Bundesbehörde will beim Risikostrukturausgleich neue Wege gehen. Wo weniger gewählt wird, soll auch weniger Geld für die Gesundheitsversorgung landen. Nicht, um Demokratiemuffel abzustrafen, sondern aus Gründen der Gerechtigkeit und streng evidenzbasiert. Denn die Forschung weiß: Wer arm und ungebildet ist, braucht weniger Gesundheit und Zeit zum Leben. Das ist Zynismus im Maxipack. Von RalfWeiterlesen
Stoßstange an Hinterrad und Vorderrad an Stoßstange fährt der Besenwagen eingereiht im Kreis. Das Tempo ist mörderisch, die Fahrweise im Peloton ebenso. Die muskelbepackten Fahrer kämpfen um jede Position und jeden Zentimeter im Rennen. Die Zuschauer sind hyped und flippen im Finale völlig aus. Die letzte Runde wird eingeläutet, die Mannschaften formieren sich zu perfekt eingestimmten Zugmaschinen und drehen die Motoren hoch in den roten Bereich. Vor der letzten Kurve schert der Besenwagen aus der Reihe, mit einem Kickdown tauchen wir innen ein, die Konkurrenz rechts und links wird durch enthusiastisches Dooring ausgeschaltet und durch eine der offenen Türen ziehen wir Andreas Mayr auf den Beifahrersitz und biegen vor der Ziellinie scharf ab. Der RSC Kempten ist zurück von der diesjährigen USA Tour und kommt mit einer besonderen Krone und mächtig Dampf pünktlich zur Deutschen Meisterschaft Kriterium zurück nach Hause.
Die USA wollen ihre Atomkapazitäten bis 2050 verdreifachen, um die Stromversorgung auch ohne Kohle und Erdgas zu sichern. Doch obwohl die US-Regierung die Industrie um neue Kernkraftwerke anbettelt, bleiben die gewaltigen Kosten ein K.-o.-Kriterium. Stattdessen werden alte Meiler aufgerüstet und welche, die bereits heruntergefahren wurden, womöglich aus dem Ruhestand geholt.Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de oder wenden Sie sich direkt an Christian HerrmannSie wollen keine Folge mehr verpassen? Dann abonnieren Sie "Wieder was gelernt" als Push-Nachricht in der ntv App oder bei RTL+ Musik, Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify oder über den RSS-FeedSie möchten uns unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Internet im Flugzeug ist heutzutage für viele Passagiere von großer Bedeutung. Es ermöglicht Geschäftsreisenden, während des Fluges produktiv zu bleiben, indem sie E-Mails beantworten, an virtuellen Meetings teilnehmen und wichtige Dokumente bearbeiten können. Auch für Privatpersonen bietet Internet im Flugzeug Unterhaltungsmöglichkeiten wie das Streamen von Filmen und Serien oder das Surfen in sozialen Netzwerken. Zudem kann der Zugang zu aktuellen Informationen und Nachrichten während des Fluges aufrechterhalten werden. Obwohl es noch immer technische und kostenseitige Herausforderungen gibt, zeigt die steigende Nachfrage, dass Internet an Bord für viele Reisende ein wichtiges Kriterium bei der Wahl ihrer Fluggesellschaft ist.Frage des Tages: Wie wichtig ist euch Internet auf dem Flug? Wollt ihr streamen oder nur Nachrichten lesen?00:00 Intro01:56 Bilder zum Flughafen Palma unter Wasser03:16 Austrian Airlines Airbus A320 muss nach “Fume Event” notlanden06:52 Lufthansa First Class Strecken diesen Sommer09:38 Lufthansa City Airlines bekommt A320neo11:58 Boeing Auslieferungen weiter ein Problem13;52 Delta hilft mit einem neuen Feature bei der Flugsuche16:02 Fragen des TagesTake-OFF 12.06.2024 – Folge 135-2024 Kanalmitglied werden und exklusive Vorteile erhalten:https://www.youtube.com/channel/UCQyWcZxP3MpuQ54foJ_IsgQ/joinHier geht es zu eurem kostenlosen Consulting Link - https://FTCircle.as.me/Damit Du von unserem Wissen profitieren kannst, kannst du ein mindestens 60 minütiges und vor allem auf dich zugeschnittenes Punkte, Meilen, Status Coaching buchen. Nach dem Call bekommst du ein Jahr Zugang zu dieser Gruppe und zahlst so nur 10 Euro pro Monat und kannst sofort profitieren. Hier ist nun der Link zu deinem neuen Punkte, Meilen und Status Deals.MY SOCIALSWhatsApp - https://wa.me/message/54V7X7VO3WOVF1FACEBOOK | Lars F Corsten - https://www.facebook.com/LFCorsten/FACEBOOK | FQT.TV - https://www.facebook.com/FQTTVFACEBOOK | FTCircle - https://www.facebook.com/FTCircleTWITTER | Lars F Corsten - https://twitter.com/LFCorstenINSTAGRAM | Lars F Corsten - https://www.instagram.com/lfcorsten/LINKEDIN - https://www.linkedin.com/in/lfcorsten/Clubhouse - @LFCorsten
Diese Folge gehört zu den beliebtesten Classics-Folgen aller Zeiten. Deshalb möchten wir euch jetzt noch einmal auf den Inhalt aufmerksam machen. Einige Daten und Zahlen sind gegebenenfalls nicht mehr ganz aktuell, der Kern der Folge aber natürlich schon. Wir hatten die Möglichkeit, mit Dr. Andreas Beck zu sprechen, einem Mathematiker und Portfolio-Manager. Wir haben uns unter anderem darüber unterhalten, was Anleger allgemein falsch machen und was die konkreten Gründe dafür sind, dass aktive Fonds im Vergleich zu Indexfonds so schlecht performen. Wir erfahren außerdem, was er empfehlen würde, wenn es darum geht, ein Weltportfolio aufzubauen. Denn er hat ein etwas anderes Konzept, als wir es bisher immer auf unserem Kanal vorgestellt haben. Seid gespannt und viel Spaß mit dieser Podcast-Folge. ➡️ Zur LINKBOX (Links zu unseren Produkten und Werbepartnern): https://www.finanzfluss.de/podcast-linkbox/ ℹ️ Weitere Infos zur Folge: Diese Folge als Video: https://youtu.be/HOUHuKtsE54?si=h4gPX30VyMAXv8VK Buch von Dr. Andreas Beck: https://globalportfolio-one.com/wp-content/uploads/2021/03/Erfolgreich-wissenschaftlich-investieren-1.pdf Global Portfolio One: https://globalportfolio-one.com/
In dieser Episode geht es um das Thema Podcasting und die Wichtigkeit von Authentizität. Ich spreche über die Nachteile von gescripteten Podcasts und wie man stattdessen durch persönliche Gespräche und spontane Improvisation ein cooles Format schafft. Ich erkläre, warum Persönlichkeit im Podcasting wichtiger ist als ein perfektes Skript und wie man durch eine ungefilterte, authentische Art eine Community aufbauen kann. Außerdem erfährst du, warum du genau nicht versuchen solltest, Radio in Podcasts zu imitieren, und warum eine hohe Audioqualität nicht immer das entscheidende Kriterium ist.