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Während Deutschland im Dezember 2021 sich durch die Corona-Pandemie im medizinischen Ausnahmezustand befindet und die Krankenhäuser überlastet sind, verhängt die Politik ein Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk, um diese zu entlasten. Doch obwohl die Regale in den Läden leer bleiben, stoppt das nicht den Wunsch nach dem „lauten Knallen“ zum Jahreswechsel. Die Leute suchen woanders und werden auf dem Schwarzmarkt fündig. Doch diese Nach wird zu einer Tragödie. Denn plötzlich wird nicht mehr mit Laien-freundlichem Feuerwerk hantiert, sondern mit illegalen Kugelbomben der Kategorie F4 - einem Sprengkörper mit der Zerstörungskraft einer militärischen Granate. ! TRIGGER-WARNUNG ! Schwere körperliche Verletzungen (Explosionstrauma), Tod durch Unfall, detaillierte Beschreibungen forensischer Befunde, Auswirkungen von Gewalt auf TiereDu willst unseren Podcast früher als alle anderen hören oder als Videofolge sehen? Unterstütze uns mit 2€ im Monat & bekomme verfrühten Zugriff auf die Folgen
Wie würde mein Sofortprogramm aussehen, um Deutschland aus der Krise zu holen? Wer bestimmt die Wirtschaftspolitik der CDU? Ihr habt Fragen gestellt, hier gibt's die Antworten!MMT-Kurs für nur 12,99€Code: WEIHNACHTEN25Newsletter-Abo verschenkenPostproduktion: Florian DickBild: IMAGO / IPON / Metodi PopowInhalt:(00:00:00) Intro(00:00:30) 1| Maurice Privat(00:02:06) 2| Ignoranz von Politikern(00:02:43) 3| Wieso weniger Erklärvideos?(00:05:29) 4| Maurice' Sofortprogramm für die Wirtschaft(00:08:43) 5| Wo "Reform der Schuldenbremse"?(00:10:15) 6| Buchempfehlung für Laien (00:11:47) 7| Wer beeinflusst die CDU Wirtschaftspolitik?(00:13:40) 8| Wirtschaft ohne Wachstum?(00:16:53) 9| KI- und Roboter-Steuer?(00:17:54) 10| Maurice' innerer Lindner…(00:19:17) 11| Pläne für eine GUTE eigene Talkshow?(00:20:33) OutroNEWSLETTER✍️ Exklusive Analysen und Kommentare in Textform:https://www.geldfuerdiewelt.de/MEIN ONLINE KURS
Schüle, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
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Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Schüle, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Moderation Martin Gross / Gesendet in Ö1 am 15.12.2025++Die frostigen Temperaturen der Winterzeit können für obdachlose Menschen zur tödlichen Gefahr werden, warnt die Caritas und ruft dazu auf, beim Caritas-Kältetelefon anzurufen, wenn man auf einen wohnungslosen Menschen trifft der Hilfe benötigt. (Mittendorfer)++Der antisemitische Terroranschlag auf eine jüdische Chanukka-Feier im australischen Sydney mit zahlreichen Todesopfern hat Konsequenzen in Österreich. Die Schutzmaßnahmen für Veranstaltungen zum jüdischen Lichterfest für Synagogen und andere Objekte werden nochmals verstärkt.++Um ein Zeichen gegen die restriktive Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump zu setzen, haben mehrere katholische Bischöfe, in einem Abschiebelager einen Gottesdienst mit 300 illegalen Migranten gefeiert.++50 französische Priester, Ordensleute und gläubige Laien, die von den Nationalsozialisten getötet wurden, sind am Wochenende in Paris seliggesprochen worden.
Was passiert in einem Strafverfahren eigentlich wirklich? In diesem Podcast denkt Duri Bonin über diese essentielle Frage nach. Er überlegt sich, wie unser Gehirn Wirklichkeit konstruiert, wie kommunikative Erinnerungen entstehen und weshalb das Strafrecht nie einfach mit „objektiven Fakten“ arbeitet, sondern immer mit gedeuteten Spuren und erzählten Geschichten. In dieser Episode geht es unter anderem um die Fragen - warum Strafverfahren rückwärtsgewandte Rekonstruktionen sind – und was das konkret für Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichte und Verteidigung bedeutet - weshalb Spuren, Zeugenaussagen und Dokumente allein noch keine Geschichte erzählen - wie unser Gehirn aus Bruchstücken eine scheinbar stimmige Wirklichkeit bastelt - was man mit kommunikativem Gedächtnis meint und warum Erinnerungen in Familien, Gruppen und Medien immer miterzählt werden - wie ein einfacher Verkehrsunfall zeigt, dass der erste Eindruck vom Tatgeschehen die ganze innere Landkarte bestimmt - warum wir Plausibilität mit Wahrheit verwechseln und weshalb das im Strafverfahren brandgefährlich ist - wie Alltagstheorien wie „Typisch, der war schon immer so“ unsere Wahrnehmung und Entscheidungen beeinflussen - weshalb Erfahrung in Strafverfahren nicht nur schützt, sondern auch blenden kann - und wieso wir eine Strafjustiz brauchen, die nicht nur Fälle prüft, sondern ihre eigenen Denkprozesse reflektiert. Die zentralen Konzepte dieser Episode sind - Rückwärtsgewandte Rekonstruktion: Strafverfahren versuchen, vergangene Ereignisse aus Spuren, Erinnerungen und Dokumenten zu rekonstruieren – immer mit Lücken, immer aus der Gegenwart heraus. - Kommunikatives Gedächtnis: Erinnerungen entstehen und verändern sich in der Kommunikation. Was Zeugen, Opfer oder Beschuldigte „wissen“, ist immer auch das Ergebnis dessen, was rundherum erzählt wurde – in Familien, in Gruppen, in Medien. - Plausibilität vs. Wahrheit: Eine Geschichte kann sich perfekt stimmig anfühlen und trotzdem falsch sein. Unser Gehirn liebt Kohärenz und verwechselt sie oft mit Wahrheit. - Zwei Denkarten: Schnelles, intuitives Denken (Bauchgefühl, Routine) vs. langsames, reflektiertes Denken. Gerade im Strafverfahren arbeiten Menschen oft im schnellen Modus – unter Zeitdruck, medialem Druck, hoher Fallbelastung. Diese Folge ist spannend für Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, die verstehen wollen, wie stark psychologische Mechanismen das Verfahren prägen. Für Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die ihre eigene Fallwahrnehmung kritisch reflektieren möchten. Für Richterinnen und Richter, die sich mit kognitiven Verzerrungen im Gerichtssaal auseinandersetzen wollen. Für Polizistinnen und Polizisten, die wissen möchten, wie Berichte, erste Eindrücke und Zeugenbefragungen Wahrnehmung formen. Für Studierende von Strafrecht, Psychologie, Kriminologie, Soziologie – und für alle interessierten Laien, die schon immer ahnten: „So einfach ist das mit der Wahrheit im Strafverfahren nicht.“ Konkrete Fragen, die in diesem Podcast gestreift werden - Was heisst es genau, wenn man sagt: „Das Strafverfahren ist eine Rekonstruktion“? - Wie entstehen innere Bilder von Täter, Opfer und Tat – und warum bleiben sie so hartnäckig? - Wieso ist eine Zeugenaussage nie einfach ein „Abspielen der Vergangenheit“? - Wie mischen sich eigene Erlebnisse, Medienbilder und Familiengeschichten in eine Erinnerung? - Warum wirkt die Geschichte „Er hat es wieder getan“ so plausibel – und wie kann man sich dagegen wehren? - Weshalb hilft es nicht, einfach „objektiv“ sein zu wollen, wenn das Gehirn ganz anders arbeitet? Viel Spass beim Hören – und vielleicht auch beim produktiven Zweifeln. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Nach langen Vorbereitungen und einigem Ringen soll die katholische Kirche in Deutschland ein auf Dauer gestelltes synodales Gremium bekommen, in dem sowohl Laien als auch die Ortsbischöfe vertreten sind. Doch was genau sollen die Aufgaben der Synodalkonferenz sein und welche Hürden gibt es noch zu bewältigen? Darüber haben wir mit der Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, gesprochen.
Frauen und Männer sind nicht nur unterschiedlich, was ihre Lebensrealität betrifft, sondern auch, wenn es um Symptome, Krankheitsverläufe und Therapien geht. Trotzdem richtet sich die medizinische Forschung und Praxis oft immer noch am männlichen Körper als Norm aus. Darüber sprechen wir mit einer ausgewiesenen Expertin: Frau Sanitätsrätin Eva Groterath. Sie ist Fachärztin für Kinder-und Jugendmedizin und Vorsitzende des Frauenrats Saarland e.V. und setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, die Besonderheiten von Frauen- und Männergesundheit sichtbarer zu machen und die medizinische Versorgung von Frauen gerechter zu gestalten.Shownotes: Frauenrat Saarland e.V.: https://www.frauenrat-saarland.de/Saarländische Gleichstellungsstrategie: https://www.frauenrat-saarlandZEIT FORUM Gesundheit: "Thema Mann als Maß? – Genderbewusstsein in der Medizin": https://verlag.zeit.de/veranstaltungen/ausblick/zeit-veranstaltungen/zeit-forum-gesundheit-25-10-13/Centrum für geschlechtsspezifische Biologie und Medizin (CGBM) im Saarland: https://www.aerztekammer-saarland.de/index/news/lmpycynt/Fachtag des Frauenrats Saarland e.V. 2024 mit Aufzeichnung der Vorträge: https://www.frauenrat-saarland.de/aktuelles-termine/nachrichten/fachtagung-geschlechtersensible-medizin-gerechte-medizin-fuer-alle-am-15-juni-im-saarbruecker-schloss Infos zu der Modellregion Kärnten: https://www.gendermedizin-kaernten.at/ Instagram-Seite mit dem Podcast Gyncast: https://www.instagram.com/gyncast/?hl=de und https://open.spotify.com/show/5emE9WkGJD5rEzrWW3UfQF Bundestiftung Gleichstellung zum Thema: Geschlechtersensible Medizin - Bundesstiftung GleichstellungBuchempfehlung - für Laien gut erklärte medizinische Information - von der gebürtigen Saarländerin Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek, früher Berlin Charite , jetzt Zürich: "Die XX-Medizin: Das Gesundheitsbuch für Frauen – Neue Erkenntnisse aus der Gendermedizin Broschiert – 29. Juli 2021" von Prof. Dr. med. Vera Regitz-Zagrosek (Autorin), Dr. med Stefanie Schmid-Altringer (Autorin) Kleine Ergänzung zum Stellenwert der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher medizinischer Fachgesellschaft awmf: Leitlinien der AWMF für Ärzt*innen und Gesundheitspersonal |Soroptimist International Deutschland: https://www.soroptimist.de/home
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 28.11.2025++Führende Vertreter zahlreicher christlicher Kirchen und Dachorganisationen des Ostens und des Westens beteten gemeinsam an jenem Ort, wo vor 1700 Jahren im damaligen Nizäa das bis heute gültige Glaubensbekenntnis der Christenheit formuliert wurde.(Martin Gross) ++Irme Stetter-Karp bleibt die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katkoliken. In ihrer Grundsatzrede hat Stetter-Karp klargestellt, dass sie die Verfechterin eines politisch engagierten und reformfreudigen Katholizismus bleiben will. (Andreas Pfeifer)++Die drei betagten Nonnen von Goldenstein lehnen das Angebot des für sie verantwortlichen Probstes, unter bestimmten Bedingungen im Kloster bleiben zu können, ab. Der Obere hatte den Ordensschwestern vor Tagen angeboten, im Kloster bleiben zu können, wenn sie sich etwa an ein Social-Media-Verbot halten.
Moderation Martin Gross/ Gesendet in Ö1 am 24.11.2025++Die Allianz für Klimagerechtigkeit zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen der UN-Klimakonferenz in Belém. Das sei ein fatales Zeichen für jene Menschen, die von der Klimakrise am stärksten betroffen seien.++Die katholische Kirche Deutschlands erhält ein neues Gremium, das Bischöfe und Laien eine gemeinsame Entscheidungskompetenz verleiht. (Andreas Pfeifer)++Papst Leo XIV. hat in einem Apostolischen Schreiben die Einheit der christlichen Kirchen beschworen und Wege zur Wiederherstellung dieser Einheit angedeutet.
Zur Weihnachtszeit greifen wir wieder zu Papier und Füller, jetzt werden Weihnachtskarten und Briefe geschrieben. Sonst im Alltag begnügen wir uns meist mehr und mehr mit dem Diktieren, dem Klicken, Wischen und Tippen von Nachrichten. Dabei ist das Schreiben mit der Hand besonders lustvoll und schön, ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung und es sorgt für ein Feuerwerk im Gehirn. Außerdem: Die Synodalkonferenz - Ein neues nationales Gremium aus katholischen Bischöfen und Laien
Zur Weihnachtszeit greifen wir wieder zu Papier und Füller, jetzt werden Weihnachtskarten und Briefe geschrieben. Sonst im Alltag begnügen wir uns meist mehr und mehr mit dem Diktieren, dem Klicken, Wischen und Tippen von Nachrichten. Dabei ist das Schreiben mit der Hand besonders lustvoll und schön, ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung und es sorgt für ein Feuerwerk im Gehirn. Außerdem: Die Synodalkonferenz - Ein neues nationales Gremium aus katholischen Bischöfen und Laien
Mit den Nobelpreisen in den 1920er Jahren verhält es sich teilweise etwas unübersichtlich. Der Nobelpreis für Physik des Jahres 1925 etwa wurde erst im Folgejahr gemeinsam mit dem für 1926 verliehen. Dafür erhielt der schwedische Forscher Manne Siegbahn 1925 den Preis für 1924, wo man auf eine Auszeichnung zunächst verzichtet hatte. Siegbahn war nicht nur, wie die Fachwelt befand eine der Sache nach, sondern auch geographisch naheliegende Entscheidung. Wirkte er doch seit 1923 unweit der Stockholmer Königlichen Akademie der Wissenschaften an der Universität Uppsala und revolutionierte von dort aus die Physik auf dem Gebiet der Röntgenspektralanalyse. Den dankenswerten Versuch die Entdeckungen von Siegbahn (dessen Sohn Kai übrigens 1981 ebenfalls mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet wurde) auch interessierten Laiinnen und Laien nahezubringen, unternahmen am 18. November 1925 die Hamburger Nachrichten. Für uns tut dies Rosa Leu.
Direktes und unverfälschtes Feedback potenzieller Kundschaft: Sind Kunden besonders zufrieden oder unzufrieden, geben Sie Feedback. Aber was ist mit der schweigenden Masse? Den größten Teil Ihrer potenziellen Kunden bekommen Sie nicht zu fassen. Das macht es schwer, die eigene Zielgruppe authentisch und unvoreingenommen zu verstehen. Die empirische Sozialforschung kennt hingegen Methoden, mit denen das tatsächlich funktioniert. Alexander Zwurtschek hat an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Methodik der Sozialforschung gelehrt und überträgt seine wissenschaftliche Expertise bei contify auf das Online-Marketing. Das hebt Marktforschung, Evaluierung von Funnels, Conversion-Optimierung und vieles mehr auf ein neues Level. Auch (hohe) SEA-Budgets können effizienter ausgerichtet werden. Wie Sie das bei sich intern umsetzen können, erklärt er mit wissenschaftlicher Substanz – sowohl für Laien als auch fortgeschrittene Marketer. Praxisnah, einfach nachvollziehbar. Das wirst Du nach dem Webinar gelernt haben: - Grundlagen der Methodik qualitativer Sozialforschung - Praxisanwendung im Marketer-Alltag - Leitfaden zur Durchführung eigener Tests - Die wichtigsten Tipps und die häufigsten Fehler Für wen ist dieses Webinar? - Hauptverantwortliche für Marketing/Online-Marketing in mittelständischen bis großen Unternehmen - Verantwortliche für UX und CRO - Verantwortliche für SEA - Verantwortliche für strategische Ausrichtung von Produkten und Dienstleistungen
Alle Infos zum Kurs. Der Einsatz von Edelsteinen und Kristallen zur Unterstützung von Wohlbefinden und Balance ist eine uralte Praxis, die über Jahrtausende angewendet wurde. Auch Tiere können von den besonderen Eigenschaften der Steine profitieren. Ihre energetischen Schwingungen können das Gleichgewicht im Körper fördern, die Chakren harmonisieren und durch ihre Farben positive Impulse setzen. In diesem Online-Kurs lernst du die Grundlagen der Steinwirkung kennen und erfährst, welche Steine sich besonders für Tiere eignen. Wir besprechen verschiedene Einsatzmöglichkeiten und geben praxisnahe Tipps für eine einfache Umsetzung. Der Kurs richtet sich an Tierhalter, interessierte Laien und (angehende) Tiertherapeuten.
Wer Fabi kennt, weiß: Mit Timemachine als Surfboard-Shaper experimentiert er gerne, probiert Neues aus und geht mutig ans Werk. Seine kleinen Kunstwerke testet er meist direkt auf der nächstbesten Welle um schnell herauszufinden, was schon funktioniert und wo noch Feinschliff nötig ist. Genau das ist kürzlich wieder in Dänemark passiert.Sein aktuelles Projekt: asymmetrische Surfboards. Sie sollen sowohl auf der Front- als auch auf der Backhand das bestmögliche Design für den persönlichen Surfstil liefern. Für Goofy-Surfer:innen wird das Board dabei spiegelverkehrt zum Shape eines Regular-Surfers angelegt.Für Laien wirkt so ein Board zunächst eher ...Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Tanzen ist mehr als Bewegung. Man drückt sich aus und kommuniziert miteinander. Während früher eine strenge Etikette gewahrt werden musste, geht es heute beim Tanzen viel freier zu. Laien und Profis eint dieselbe Leidenschaft. Hübert, Henning www.deutschlandfunk.de, Das Wochenendjournal
Programmiersprachen beherrschen galt lange als Schlüsselkompetenz. Mit Vibe Coding entwickeln auch Laien aus Ideen eigene Software - dank KI-Chatbot oder Agenten. Doch wie sicher ist Code, den keiner versteht? Und was machen Programmierer künftig? Metz, Moritz; Walch-Nasseri, Friederike
Ob wir in der Bahn sitzen oder kochen, Radio hören oder zur Wahl gehen - Experten sind wir dabei nicht. Das meiste, was wir im Alltag tun, tun wir als Laien. Der Soziologe Fran Osrecki hat dieser Figur nun eine eigene Studie gewidmet. Seine These: Gerade der uninformierte, der desinteressierte Laie ist ein Motor moderner Vergesellschaftung. Und das vor allem im politischen Raum. Warum - das erklärt er im Sozusagen-Gespräch.
Ob wir in der Bahn sitzen oder kochen, Radio hören oder zur Wahl gehen - Experten sind wir dabei nicht. Das meiste, was wir im Alltag tun, tun wir als Laien. Der Soziologe Fran Osrecki hat dieser Figur nun eine eigene Studie gewidmet. Seine These: Gerade der uninformierte, der desinteressierte Laie ist ein Motor moderner Vergesellschaftung. Und das vor allem im politischen Raum. Warum - das erklärt er im Sozusagen-Gespräch.
Die beiden Dicken sprechen wieder mal über Politik. Diesmal blickt Oli auf die vergangene Septembersession zurück. Und hier explizit auf das Kulturfördergesetz. Wir hatten mit diesem Gesetz die einzigartige Chance, einen Paradigmenwechsel einzuleiten. Für die Mitte Oberwallis zählt nicht, ob ein Stück von Profis oder Laien gemacht wird – entscheidend ist das Resultat. Laienbühnen wie das «Bühne Mörel», das Visper Theater, Theater Raron, Wort + Spielensemble oder das «Wild Mannji» leisten hervorragende Arbeit, erhalten aber im Vergleich zu Produktionen von Profis eine marginale Unterstützung. Das Parlament wollte keinen Paradigmawechsel, Profis werden vom Kanton, Laien von den Gemeinden unterstützt. In den letzten vier Jahren wurden 4 Mio. Subventionen, notabene Steuergelder, ausserkantonal vergeben. Die Mitte Oberwallis wollte eine klare Affinität zum Wallis – Verwurzelung, auch wenn man nicht zwingend hier wohnt. Leider ist auch dieser Vorschlag gescheitert. Jetzt öffnet das Gesetz theoretisch allen die Tür, unabhängig von einem Bezug zum Wallis. Bei Kunst am Bau konnte man demgegenüber erreichen, dass unter Berücksichtigung des Bundesgesetzes für das öffentliche Beschaffungswesen ausschliesslich Walliser Künstler berücksichtigt werden. Herzstück der Gesetzesrevision war aber die Ausweitung der Unterstützung der Schulen für Tanz, Musik und Zirkus. Im Oberwallis durch die Allgemeine Musikschule grossmehrheitlich bereits erfüllt, gab es doch aus dem Unterwallis Widerstand bezüglich Gemeindeautonomie und dem 10%igen Pflichtbeitrag der Gemeinden. Das Gesetz geht nun in die zweite Lesung. Die Themen bleiben also nach wie vor aktuell.
Der Komponist Carlos Gutiérrez Quiroga und die Musikerin Tatiana López Churata haben die musikalische Tradition der bolivianischen Anden nach München gebracht. Zur Biennale für zeitgenössisches Musiktheater 2024. Fast 70 Laienmusiker- und Musikerinnen haben mit ihnen zusammen ein Stück erarbeitet und einige von ihnen haben auch Blas-Instrumente selbst gebaut, aus Ton. Denn Musik machen ist im Verständnis der bolivianischen Künstler auch ein sozialer Prozess des Lernens und der Begegnung. Eine Arbeit, die anderthalb Jahre dauerte und im Frühsommer mit vier Aufführungen ihren Abschluss fand. Von Grace Yoon Produktion: SWR 2025
Der Komponist Carlos Gutiérrez Quiroga und die Musikerin Tatiana López Churata haben die musikalische Tradition der bolivianischen Anden nach München gebracht. Zur Biennale für zeitgenössisches Musiktheater 2024. Fast 70 Laienmusiker- und Musikerinnen haben mit ihnen zusammen ein Stück erarbeitet und einige von ihnen haben auch Blas-Instrumente selbst gebaut, aus Ton. Denn Musik machen ist im Verständnis der bolivianischen Künstler auch ein sozialer Prozess des Lernens und der Begegnung. Eine Arbeit, die anderthalb Jahre dauerte und im Frühsommer mit vier Aufführungen ihren Abschluss fand. Von Grace Yoon Produktion: SWR 2025
In der Stadt Winterthur sind 200 Personen eingeladen, bei der Förderung von Kultur-Projekten mitzuentscheiden. Einige von ihnen haben die Möglichkeit, Künstlerinnen oder Kulturinstitutionen mit 40'000 Franken zu unterstützen. Die Entscheide werden im März 2026 präsentiert. Weitere Themen: · Der Trägerverein der Zürcher Rad-WM 2024 hat alle Gläubiger ausgezahlt. · Ein Verkehrsunfall in Zürich fordert zwei Verletzte.
Im April 2021 kam der in Weimar tätige Familienrichter Christian Dettmar, ausgehend von dem Hinweis einer Mutter und auf Grundlage dreier Expertengutachten, zu dem Schluss, dass die Corona-Maßnahmen, die Kinder und Jugendliche in Schulen betrafen, eine potenzielle Kindeswohlgefährdung darstellten. Er erließ einen diesbezüglichen Beschluss für zwei Kinder an zwei Schulen. Seine Entscheidung wurde vor allem von Kritikern der Corona-Maßnahmen gefeiert und sorgte national sowie international für Medienrummel. Zum ersten Mal ermittelte hier ein Richter den Sachverhalt, indem er unabhängige Gutachter befragte und sich nicht hauptsächlich auf das Robert-Koch-Institut (RKI) bezog. Aufgrund der im Sommer 2024 geleakten Protokolle des Corona-Krisenstabs des RKI ist nun bekannt, dass die Fachleute in der zuständigen Behörde die Maßnahmen gegenüber Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen haben. Weder das massenhafte Testen gesunder Personen noch das Tragen von Masken durch Laien wurden vom RKI unterstützt. Bereits im Februar 2020 wusste man im RKI, dass Kinder nicht signifikant gefährdet sind und eine untergeordnete Rolle im Infektionsgeschehen spielen. Christian Dettmars Beschluss vom April 2021 wurde jedoch am 14.05.2021 durch das Thüringer Oberlandesgericht aufgehoben. Es folgten dann sogar Hausdurchsuchungen bei dem Familienrichter selbst, bei den von ihm zurate gezogenen Gutachtern sowie den betroffenen Familien. Im November 2024 wurde Christian Dettmar wegen Rechtsbeugung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Das Urteil des Bundesgerichtshofes bedeutet das Ende seines Dienstverhältnisses, den Wegfall seines Gehalts und den Verlust seiner Pensionsansprüche. Dettmar ist nun kein Richter mehr und darf auch nicht mehr als Anwalt tätig sein. Bei unserem Gespräch äußert sich der Jurist nun zum ersten Mal vor der Kamera zur Entstehung seines Beschlusses vom April 2021 und zum darauf folgenden Prozess gegen ihn. Er sieht sich selbst nicht als Held, sondern schlicht als jemand, der in der Rolle eines Familienrichters seinen Beruf nach bestem Wissen und Gewissen ausgeübt hat. Die Corona-Maßnahmen hatten ganz offensichtlich das Potenzial, Kindern zu schaden und – nicht nur unter den Jüngsten – mehr Leid anzurichten, als zu verhindern. Doch bis heute hat nur Richter Dettmar unabhängige Gutachter zu diesem Sachverhalt befragt und ein derartiges Urteil gesprochen. Eine inhaltliche Debatte über die Gutachten fand bisher in juristischen Sphären nicht statt. Christian Dettmar, der ebenfalls Gründungsmitglied des Vereins Netzwerks kritischer Richter und Staatsanwälte ist, wirkt im Gespräch nicht verzweifelt, aber dennoch bewegt. Der jahrelange Rechtsstreit hat sichtlich Spuren hinterlassen. Geholfen hat ihm dabei nach eigenen Aussagen eine stärkende Partnerschaft. Insbesondere die Veröffentlichung der RKI-Protokolle, die ja zeigen, dass die Politik von Anfang an Kenntnis von der Unwissenschaftlichkeit der Corona-Maßnahmen hatte, veranlasst Dettmar, sich die – für ihn alles entscheidende – Frage zu stellen: Warum? Warum hat sich die Politik gegen die Empfehlung der Fachleute im RKI für eine autoritäre, die Grundrechte einschränkende Pandemiepolitik entschieden und dabei einen massiven Schaden, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, in Kauf genommen? Ihm zufolge haben wir keine echte Aufarbeitung, «solange nicht geklärt ist, warum die Maßnahmen angeordnet wurden, obwohl bekannt war, dass sie nicht gerechtfertigt sind». Dem Narrativ, die desaströse Pandemiepolitik sei aufgrund anfänglich mangelnden Wissens beschlossen worden, setzt Christian Dettmar in unserem Gespräch entgegen: «Man hätte es nicht nur besser wissen können – man wusste es besser!» Christian Dettmar finanziell unterstützen: https://netzwerkkrista.de/2024/11/26/unterstuetzung-fuer-dettmar/ Artikel, Podcast: https://blog.bastian-barucker.de/richter-christian-dettmar-exklusiv-interview/
KAP Podcast über Kunst, Kultur, Architektur, Wissenschaft und Forschung
In dieser Folge geht es um Architektur, Geschichten hinter Gebäuden und Künstliche Intelligenz – mit Claudia Tiesler, Architektin, Kommunikationsexpertin und Gründerin von studio quiet loud und des Start-ups archibird. Wie gelingt es komplexe architektonische Inhalte so zu kommunizieren, dass sie sowohl Fachpublikum als auch Laien erreichen und begeistern. Wie macht man Architektur für alle verständlich? Claudia erklärt, warum Architekturkommunikation wichtig ist - und wie KI dabei hilft. Wir sprechen über Chancen, Grenzen und spannende Beispiele aus der Praxis. Birgit Eller Krumm ist Kapitän der Folge 103. Dank für's TEILEN mit einer Person, die euch wichtig ist. Claudia Tiesler gründete 2022 das studio quiet loud in Hamburg und 2025 das Start-up archibird.de. Sie ist Architektin und Medienmanagerin mit 20 Jahren Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit. Nach Stationen in Berlin bei Léon Wohlhage Wernik Architekten und DGI Bauwerk, folgten zwölf Jahre bei den Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp). Hier verantwortete sie in der Kommunikationsleitung 5 Jahre die Bereiche Pressearbeit und Social Media. In der Architekturkommunikation für ganze Städte, Regierungsviertel, Flughäfen, Bahnhöfe, Konzerthäuser, Sportstadien, Museen, Messen, Bürogebäude bis hin zum Designerstuhl und Türdrücker agierte sie an der Schnittstelle und als Beraterin zwischen Architekten, Bauherren, Produktherstellern, Medien und der Öffentlichkeit. Links zur Folge: studio quiet loud: studio sqloud PR- Service für Architekten: archibird instagram: @claudia.tiesler KAP Homepage: www.kapture.ch Instagram: @kap_kapture KAP unterstützen: Gefallen euch unsere Podcast Folgen und möchtet ihr unsere Arbeit mit einem Betrag eurer Wahl unterstützen - hier ist der Link https://www.kapture.ch/support Foto Credit: Inga Sommer
222 Im virtuellen „Gemeinsam Gesund Haus“ vereinen sich Menschen, die eine tiefe Wertschätzung für alles Lebendige und dessen natürliche Selbstregulationskräfte teilen. Viele von ihnen setzen sich schon seit Jahrzehnten für die sanfte und nachhaltige Gesundung von Menschen, Tieren, Pflanzen und Ökosystemen ein. Sie sind sich bewusst, dass Zusammenarbeit, Schwarmintelligenz und gegenseitige Unterstützung besonders wirkungsvolle Strategien sind, um die vielschichtigen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Gemeinsam möchten wir vertrauensvolle Räume für den Austausch von Informationen und Begegnungen schaffen, in denen Gesundheit und ein harmonisches Miteinander auf vielfältige Weise wachsen und gedeihen können. Über Barbara Stelzer Inspiriert von den Gemeinsam Gesund Visionen ihres langjährigen Kollegen Josef-Karl Graspeuntner und den von ihr geleiteten drei gleichnamigen Online Kongressen, nutzt Barbara Stelzer im Sommer 2024 den guten Moment für die Grundsteinlegung dieses virtuellen Gemeinsam Gesund Hauses. Es ist ihr ein Herzensanliegen, sowohl als Therapeutin als auch als redaktionelle Gestalterin, Interviewerin und Netzwerkerin die Gesundheit und Gesundheitskompetenz von möglichst vielen Menschen in einem guten Miteinander zu stärken. Barbara Stelzer ist Mitglied des Kompetenzzentrums Homöopathie in Traunstein und seit 29 Jahren als klassisch homöopathisch arbeitende Heilpraktikerin in eigener Praxis tätig. Davor absolvierte sie ein Lehramtsstudium für Französisch und Italienisch und lernte und arbeitete fünf Jahre lang als Journalistin in den Lokalredaktionen von ORF Salzburg und Salzburger Nachrichten. Josef-Karl Graspeuntner ist seit 35 Jahren als klassisch homöopathisch arbeitender Heilpraktiker tätig. Er ist Leiter des Kompetenzzentrums Homöopathie in Traunstein und Mitbegründer des Homöopathie Hauses Traunstein. Sein großes Engagement gilt nicht nur der Behandlung kranker Menschen, sondern auch der Weitergabe seines reichen Wissens- und Erfahrungsschatzes an Kolleginnen und Kollegen und an interessierte Laien. Er leistet in seiner Praxis vorbildhafte Arbeit als Brückenbauer zwischen Naturheilkunde, Homöopathie und konventioneller Medizin. Darüber hinaus hat er als unermüdlicher Netzwerker viele Menschen und Initiativen im Blick, die sich für Gesundheit nicht nur im medizinischen Sinn, sondern auch in vielen anderen Bereichen – wie z.B. Landwirtschaft, Ökosysteme, Wasser, Böden etc. – einsetzen. Rund um sein Tun als reich erfahrener Homöopath hat sich eine Gemeinsam Gesund Elterngruppe gebildet, die ihn unter anderem inspiriert, seine Visionen eines Gemeinsam Gesund auch digital in die Welt zu bringen.
Diese Woche ist die „Woche der Wiederbelebung“ gestartet, eine Aktionswoche ganz im Zeichen der Reanimation. Das Besondere: Nicht die Ärzte oder Notfallsanitäter sind hier explizit gefordert, sondern Laien. Die Menschen, die zufällig da sind, wenn diese medizinische Hilfe notwendig wird. Was es für das Leben „danach“ beuteten kann, weiß Autorin Judith Vonderau.
Das Theater Basel sucht für eine Inszenierung Laiendarstellerinnen und -darsteller, die magersüchtig sind. Fachleute finden dies moralisch bedenklich und für Betroffene gefährlich Weitere Themen: · Der Basler MieterInnenverband blitzt vor Bundesgericht ab · Wochengast Eva Scheurer erzählt von ihrer Arbeit als Rechtsmedizinerin - das Basler Institut für Rechtsmedizin besteht seit 100 Jahren
Kreuzestod und Auferstehung Jesu bilden das Fundament des christlichen Glaubens. Insofern der Kreuzestod aber als Zeichen der Gottverlassenheit verstanden wurde (vgl. Dtn 21,23), die Auferstehung aber nur gottgewirkt sein kann, stellt die gottgewirkte Auferstehung des Gottverlassenen ein Paradox dar. Dies führt zur Frage danach, wer Jesus von Nazareth ist. Diese sogenannte "christologische Frage" wurde in der frühene Kirche streitbar diskutiert und führte im Jahr 325 n.d.Z. - vor 1.700 Jahren - zum Konzil von Nicäa, dessen Glaubensbekenntnis bis heute die Christenheit über alle Konfessionen hinweg verbindet. Gleichwohl war die Diskussion nicht beendet. Interpretationen einzelner Glaubensartikel führten zur Konfesssionalisierung des Christentums. Auch die christologische Diskussion wurde fortgeführt und stellt heute nicht zuletzt im interreligiösen Diskurs - etwa mit dem Islam - eine bedeutende Thematik dar. Mitschnitt der Glaubensinformation mit Dr. Werner Kleine, die am 3. September 2025 als Webinar stattfand. Weiterführende Links: Werner Kleine, Das Credo - Was Christen glauben (Glaubensinformation), Youtube, 17.8.2022 Werner Kleine, Nikolaus von Myra - Bischof, Konzilsvater von Nicäa und Legende (Glaubensinformation), Youtube, 4.12.2024 Die 20 Kanones von Nicäa: Kanon 1: Eunuchen können – außer wenn sie sich selbst kastriert haben – Priester werden. Hingegen kann niemand, der sich selbst kastriert hat, Kleriker werden oder bleiben. Kanon 2: Leute, die nach kurzem Katechumenat entgegen 1 Tim 3,6–7 EU gleichzeitig mit der Taufe zum Priester oder Bischof geweiht wurden, können ihren Status behalten, aber in Zukunft soll das nicht mehr vorkommen. Wenn ein so geweihter Geistlicher von zwei oder drei Zeugen einer Sünde überführt wird, soll er aus dem Klerus entfernt werden. Kanon 3: Das Konzil verbietet absolut, dass Bischöfe, Priester und Diakone mit einer Frau (als Syneisakte) zusammenleben, ausgenommen ihre Mutter, Schwester oder Tante oder eine andere über jeden Verdacht erhabene Frau. Kanon 4: Ein Bischof soll von allen Bischöfen der Provinz geweiht werden. Wenn dies nicht praktikabel ist, sollen mindestens drei Bischöfe die Ordination vornehmen, nachdem die übrigen schriftlich ihr Einverständnis gegeben haben. In jedem Fall steht dem Metropolitan das Recht zu, das Vorgehen zu bestätigen. Kanon 5: Die Exkommunikation eines Priesters oder Laien muss durch die Bischöfe aller Provinzen respektiert werden. Es soll jedoch eine Untersuchung durch die übrigen Bischöfe der Provinz geben, um sicherzustellen, dass niemand aus persönlichen Gründen von einem Bischof exkommuniziert wurde. Um diese Untersuchungen geordnet durchzuführen, sollen die Bischöfe jeder Provinz zweimal jährlich zu einer Synode zusammentreten. Kanon 6: Die althergebrachte Autorität der Bischöfe von Alexandria, Antiochia und Rom über ihre Provinzen wird bestätigt. Eine Bischofswahl ohne Zustimmung des Metropolitans ist ungültig. Wenn es jedoch unter den wählenden Bischöfen zwei oder drei Gegenstimmen gibt, entscheidet die Mehrheit. Kanon 7: Der Bischof von Aelia (Jerusalem) soll nach altem Brauch geehrt werden, ohne jedoch die Rechte des Metropolitans einzuschränken. Kanon 8: Geistliche der Novatianer, die öffentlich in die Kirche eintreten, dürfen ihren geistlichen Rang behalten, wenn sie sich schriftlich dazu verpflichten, die Dekrete der Kirche zu akzeptieren und zu befolgen. Sie sind jedoch im Rang allfälligen örtlichen Geistlichen der Kirche untergeordnet. Kanon 9: Wenn Leute ohne Prüfung zum Priester geweiht wurden und nachträglich eine Sünde bekennen, die sie dafür disqualifiziert, ist die Priesterweihe ungültig. Kanon 10: Wenn entdeckt wird, dass ein Priester seinerzeit unter der Verfolgung abgefallen ist und nachträglich zum Priester geweiht wurde, ist die Priesterweihe ungültig. Kanon 11: Wenn Leute ohne Gefahr vom Glauben abgefallen sind, sollen sie milde behandelt werden, obwohl sie keine solche Milde verdienen: Sie sollen nach einer Buße von zwölf Jahren wieder zur Kommunion zugelassen werden. Kanon 12: Wenn Christen, die erst auf den Militärdienst verzichtet haben, zur Armee zurückgekehrt sind, sollen sie nach dreizehn Jahren Buße wieder zur Kommunion zugelassen werden. Diese Bußzeit kann jedoch im Fall von echter Reue durch den Bischof verkürzt werden. Kanon 13: Einem Sterbenden darf die Eucharistie gegeben werden, wenn er danach verlangt, auch wenn er nicht zur Kommunion zugelassen war. Kanon 14: Katechumen, die abgefallen sind, dürfen nach einer Bußzeit von drei Jahren wieder mit den Katechumenen beten. Kanon 15: Bischöfe, Priester und Diakone dürfen nicht von Stadt zu Stadt wandern, sondern sollen, wenn sie das versuchen, zu der Kirche zurückgeschickt werden, wo sie ordiniert wurden. Kanon 16: Priester und Diakone, die ihre Kirche verlassen, dürfen nicht von einer anderen Kirche aufgenommen werden. Bischöfe dürfen niemanden ordinieren, der zu einer andern Diözese gehört. Kanon 17: Wer Wucherzinsen verlangt, soll abgesetzt werden. Kanon 18: Diakone dürfen die Eucharistie nicht Priestern geben, sondern sollen die Eucharistie von Bischof oder Priester empfangen. Kanon 19: Anhänger von Paul von Samosata, die bei der Kirche Zuflucht suchen, sollen in jedem Fall neu getauft werden. Geistliche können nach Prüfung neu ordiniert werden. Diakoninnen sollen nicht zum Klerus, sondern zu den Laien gezählt werden. Kanon 20: Am Sonntag und in der Pfingstzeit soll nicht kniend, sondern stehend gebetet werden.
In dieser Folge knüpfen die Strafverteidiger Gregor Münch und Duri Bonin an ihre letzte Episode zum Aussageverhalten an – #723 Einvernahme bei Polizei oder Staatsanwaltschaft: Warum Schweigen oft die beste Verteidigung ist. Zahlreiche Hörerreaktionen zeigen, wie komplex und praxisnah das Thema ist – und wie juristische Normen, psychologische Effekte und Verteidigungsstrategien ineinandergreifen. Ausgehend von sechs Hörerreaktionen diskutieren sie: - Wie stellt sich die Frage des Aussageverhaltens in allen Verfahrensstufen – bis hin zum Obergericht? - Gibt es Beschuldigte, die reden wollen und können – und wann ist das sinnvoll? - Warum schweigen in der Praxis weniger als 2 % der Beschuldigten vollständig – und welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen? - Welche Rolle spielt der psychologische Bias der „Miranda penalty“ – und werten auch Richter:innen und Staatsanwält:innen Schweigen unbewusst negativ? - Erleben Schweigende in Einvernahmen häufiger Druck und Nachfragen? - Kann ein gezieltes „Einvernahme-Training“ (mit oder ohne KI) helfen, solche Situationen zu meistern? Empirische Studien aus den USA und Grossbritannien legen nahe: Schweigen wird von Geschworenen, Richter:innen und Ermittler:innen oft als Indiz für Schuld interpretiert – selbst wenn allen bewusst ist, dass es ein geschütztes Recht ist. Das ist kein bewusster Rechtsbruch, sondern eine unreflektierte kognitive Verzerrung. Die Kernaussagen der Studien sind: - Schweigen ist psychologisch selten neutral. - Der Effekt betrifft Laien und juristische Profis – Belehrungen neutralisieren ihn nicht vollständig. - Verteidiger:innen müssen Mandant:innen auch mental auf mögliche Reaktionen auf Schweigen vorbereiten – und überlegen, ob und wie sie diesen Bias aktiv adressieren. Schliesslich werfen Duri und Gregi einen Blick in die Schweizer Forschung: Besprochen wird der Aufsatz „Die Belehrung über das Schweigerecht – Ein leeres Versprechen?“ (Capus / Stoll / Studer, 2016). Die Auswertung von 520 Einvernahmeprotokollen aus sieben Kantonen hat gezeigt: - Vollständiges Schweigen ist die Ausnahme (1 %), teilweises Schweigen selten (6,5 %). - Belehrungen sind fast immer formal korrekt, aber meist standardisiert und schwer verständlich. - Stress, Sprachbarrieren und ungünstige Rahmung schwächen die Wirksamkeit. Am Ende bleibt die zentrale Erkenntnis: Wer die psychologischen Mechanismen und empirischen Befunde kennt, kann Schweigen gezielt zu einem starken Verteidigungsinstrument machen – und Mandant:innen so vorbereiten, dass ihr Recht im Verfahren nicht nur besteht, sondern auch wirksam umgesetzt werden kann. Bei einem Freispruchbier kam die Idee auf, die Strafprozessordnung Artikel für Artikel zu besprechen: Deshalb treffen sich [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) und [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) freitags in den "Heiligen Stunden" des 5-Uhr-Clubs und diskutieren einen Artikel der Strafprozessordnung. Wann ist Aussageverweigerung sinnvoll? Warum braucht es Teilnahmerechte? Wie läuft eine Einvernahme ab und wie ist die Atmosphäre im Vernehmungszimmer? Wann finden die meisten Verhaftungen statt? Diesen und weiteren Fragen gehen Duri und Gregi in diesem Podcast nach. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Der Mann hat schon über eine halbe Million Leichen gesehen. Was Dr. Michael Tsokos beruflich macht, ist für die meisten von uns nicht vorstellbar. Und wäre schwer zu verarbeiten. Und trotzdem schauen Zigtausende ihm dabei zu, wenn er - sehr sachlich und unreißererisch - einen Leichnam aufschneidet und seziert. Mit Begeisterung zeigt er Sehnen und Blutgefäße, fräst Schädel auf, zeigt Herz, Leber, Blase. Michael Tsokos zeigt auch uns Laien, was nach dem Tod mit uns passiert. Ich schaue dabei gespannt zu, obwohl ich schon lange nichts Brutales mehr im TV anschauen kann. Aber es fasziniert mich zu verstehen, wie unser Körper im Inneren aussieht. Hat er schon mal den Übergang vom Leben in den Tod „gesehen“? Nimmt man den Schmerz mit nach Hause, wenn auf einer Kinderleiche Zeichen von Gewalt erkennbar waren? Wie wurde aus „einem schlechten Schüler“ mit mieser Abi-Note einer der exzellentesten Mediziner unseres Landes? Und was treibt ihn an, außerdem Bestseller-Romane zu schreiben, mit seiner Forensik-Show Hallen zu füllen, für seine 5 Kindern präsent zu sein und mit seinem Mini-Hund Fidi das Netz zu begeistern? Eine Folge pralles Leben und ganz viel Zuversicht, schön dass ihr dabei seid!
1200 Jahre liegen zwischen den beiden Karls. Das Bühnenstück in der Aula Regia der Ingelheimer Kaiserpfalz schafft eine Begegnung zweier Persönlichkeiten und ihrer Welten, die auf den zweiten Blick einiges gemeinsam haben. So nimmt zum Beispiel Sprache einen großen Platz ein im Leben beider Männer. Die Freiluftinszenierung besticht mit gut recherchierten Details, einem hochmotivierten Ensemble aus Profis und Laien und mitreißender Musik.
Rate mal, wer sich wieder ans Mikrofon traut?Das wir das noch erleben dürfen.Die Fachwelt staunt und die Laien sind entzückt.Die zwei Großkopferten der Gastro tun, was Jesus bis heute nicht vollbracht hat und kehren dahin zurück, wo ihre Karrieren ein jehes Ende fanden: an die Mikros ihrer Rechner bzw. die Lautsprecher dieser Welt.Wo waren sie? Warum blieben sie so lange fort?Seid beruhigt, sie sind gekommen, um zu bleiben und erzählen ohne Scheu, was im letzten Jahr passiert ist, welche Erfahrungen sie gemacht haben und warum doch nicht immer alles so läuft, wie man das selbst gerne hätte oder dafür bezahlt.Heißt sie willkommen und lasst sie wieder in eure Herzen.CREDITS:Sprecher: Christian Hoffmann, Alexander PfeifferAnsage: Anni Danielle LangeProduktion: Alexander PfeifferMusik: Alex Grohl - Crag (pixabay.com)
Mit "Back In Black" haben sich AC/DC 1980 nach dem Tod von Bon Scott zurückgemeldet und Brian Johnson als neuen Sänger der Band vorgestellt. Mit dem Album "Back In Black" und dem neuen Sänger Brian Johnson trauern AC/DC um ihren verstorbenen Frontmann Bon Scott, feiern mit den Songs des Albums aber auch das Leben und den Rock'n'Roll-Lifestyle. Und obwohl AC/DC vor diesem Album gerade erst ihren charismatischen Frontmann verloren hatten, mit dem die australischen Hardrocker damals den Durchbruch geschafft hatten, ist es "Back in Black", das zum (kommerziell) erfolgreichsten Album der Band wurde. Aber nicht nur das – "Back In Black" ist nach Michael Jacksons "Thriller" auch das zweitmeistverkaufte Album aller Zeiten. Über 50 Millionen Einheiten sollen von dem Album über den Ladentisch gegangen sein. Ganz besonders ist bei "Back In Black" natürlich auch die Gitarrenarbeit und der Gitarrensound der beiden Brüder Angus und Malcolm Young. Und was für viele Laien oft ganz einfach wirkt, ist es natürlich nicht. Es geht dabei um ganz viele Feinheiten. Von der Auswahl der unterschiedlichen Gitarren über Verstärker bis hin zur Wahl der Gitarrensaiten von Angus und Malcolm. Alles ist haargenau auf die jeweilige Rolle der beiden Brüder innerhalb der Band abgestimmt. Malcolm macht den Druck und die Power hinten und das bissige und verzerrte, darum kümmert sich Angus. Und diese unterschiedlichen Rollen sind auch im Mix auf dem Album genau aufgeteilt. Und auch beim Songwriting sind die Elemente und auch die Anschlagtechniken von Malcolm und Angus sehr fein aufeinander abgestimmt, erklärt Musikredakteur und Gitarrenexperte Stephan Fahrig im Podcast. Das kommerziell erfolgreichste Hardrockalbum aller Zeiten hat natürlich auch Spuren in der Musikgeschichte hinterlassen – und zwar sehr tiefe, wie Musikredakteurin Katharina Heinius im Podcast erzählt: "Sie (AC/DC) sind das Vorbild vieler, vieler Hardrockbands geworden – auch mit diesem Album. Sie haben auch einen Sound geprägt und sie haben den Sound auch durchgezogen. Wenn jemand fragt: Was ist [...] Hardrock? 100% "Back In Black"!" __________ Über diese Songs vom Album "Back In Black" wird im Podcast gesprochen: (23:13) – "Hells Bells"(37:05) – "Shoot To Thrill"(48:45) – "Back In Black"(01:03:12) – "You Shook Me All Night Long"(01:10:44) – "Rock and Roll Ain't Noise Pollution" __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge: https://1.ard.de/acdc-back-in-black __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert "Meilensteine – Alben, die Geschichte machten"! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Das Kölner Ensemble Favori ist immer auf der Suche nach besonderen Konzerträumen und wurde in der Eifel fündig. Die Kirchen und Kapellen dort eignen sich besonders gut für den obertonreichen Klang der Gambe. Zu den Konzerten mit barocker Musik gesellen sich immer auch literarische Teile und Rahmenprogramme, die sich mit der Historie des jeweiligen Veranstaltungsortes befassen. Dieses Konzept schafft eine Klammer zwischen Gästen und Einheimischen, Stadt und Land, Kunstprofis und Laien.
Es ist eines der bekanntesten Musikstücke überhaupt: der erste Satz aus Beethovens "Mondscheinsonate". Laien wie Nicht-Laien berührt diese Musik zutiefst. BR-KLASSIK stellt diese Sonate mit dem Pianisten Igor Levit vor.
Immer mehr Menschen in der Schweiz sterben durch assistierten Suizid. Wie lange können Sterbehilfevereine wie Exit die steigenden Zahlen noch bewältigen – und was dann? «Puls» zeigt das System der Niederlande und lässt ein Exit-Mitglied sowie drei kontroverse Expertenmeinungen zu Wort kommen. Gehen in Würde – Die letzte Entscheidung selbst treffen Renate B. ist unheilbar krank. Bevor die Schmerzen Überhand nehmen, möchte die 78-Jährige mit Hilfe von Exit daheim ihr Leben beenden. Selbst entscheiden, wann, wo und wie es passiert, das ist der alleinstehenden Frau wichtig. Lange war Renate skeptisch, ob sie jemals assistierte Suizidhilfe in Anspruch nehmen würde – als sie aber miterlebte, wie ihre beste Freundin mit Exit starb, empfand sie diesen Abschied vom Leben als sehr würdevoll. «Puls» erzählt sie, warum sie im selbstbestimmten Sterben Trost findet. Modell Niederlande – Suizidhilfe als Aufgabe von Ärztinnen und Ärzten «Puls»-Moderatorin Daniela Lager reist in die Niederlande, wo die Mutter eines Redaktionskollegen vor wenigen Jahren durch aktive Suizidhilfe gestorben ist. Die Hausärztin, die seinerzeit das tödliche Medikament injiziert hat, gibt Einblicke in die legale Praxis der Sterbehilfe, dort genannt «Euthanasie»: In den Niederlanden ist der Tod durch aktive Sterbehilfe, praktiziert von Medizinerinnen und Medizinern, Aufgabe des Gesundheitssystems. Praxisänderung überfällig? «Assistierter Suizid ist nicht Vereinssache» Die assistierte Suizidhilfe sei nicht die Aufgabe von Vereinen, findet Uwe Güth. Der Arzt warnt, dass Organisationen wie Exit die steigende Zahl an Sterbewilligen bald nicht mehr bewältigen können. Zudem kritisiert er fehlende Ausbildungsstandards bei den Laien, die in Organisationen Menschen beraten und allenfalls beim Suizid unterstützen. Und weil in der Schweiz jede Person das Recht hat, einen Sterbehilfeverein zu gründen, seien Geschäftemacherei und Missstände vorprogrammiert. Uwe Güth fordert: Der Staat muss Verantwortung übernehmen und die assistierte Suizidhilfe anerkennen als medizinische Intervention und Behandlung. «Die Verantwortung nicht einfach auf die Ärzteschaft abwälzen» Paul Hoff ist Präsident der Zentralen Ethikkommission der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften. Zum niederländischen Modell hat er eine klare Haltung: Er lehnt die assistierten Suizidhilfe durch Ärztinnen und Ärzte ebenso ab wie deren Einstufung als «normale» medizinische Intervention, die von der Krankenkasse übernommen wird. Mit der steigenden Zahl Suizidwilliger müsse sich die Gesellschaft zwingend auseinandersetzen, dürfe die Verantwortung jedoch nicht einfach auf die Ärzteschaft abwälzen. Praxisänderung unnötig? «Das Schweizer Modell funktioniert» Für Paul-David Borter, Gesamtleiter Freitodbegleitung bei Exit, funktioniert die assistierte Suizidhilfe aus Vereinshand. Bezüglich der steigenden Anzahl von Anfragen für Suizidhilfe sei man vorbereitet. Angst vor Missständen bei Sterbehilfevereinen hat er nicht, denn zumindest Exit arbeite nach strengen, selbstauferlegten Kriterien und Qualitätsstandards. Und nach jeder Freitodbegleitung folgt eine behördliche Abklärung. Paul-David Borter sagt: Das Schweizer Modell der Sterbehilfe bewährt sich.
"Vibe Coding" ist ein Versprechen: Ab sofort muss niemand mehr selbst programmieren können, wenn eine coole Idee für eine App entsteht - die Umsetzung überlässt man einfach der KI. Fritz und Gregor testen, wie weit sie wirklich kommen, wenn KI-Systeme die Programmierarbeit erledigen. Bei großen Tech-Konzernen ist dieser Trend längst angekommen, doch funktioniert das auch für Laien? Die beiden Hosts bauen fragwürdige Websites und Apps mit ChatGPT und diskutieren, was uns Vibe Coding über die Zukunft der KI-Welt verraten könnte. Über die Hosts: Gregor Schmalzried ist freier Tech-Journalist, Speaker und Berater, u.a. beim Bayerischen Rundfunk. Fritz Espenlaub ist freier Journalist und Ökonom. Er arbeitet unter anderem für den Bayerischen Rundfunk und das Tech-Magazin 1E9. In dieser Folge: 00:00 Intro 03:05 Was ist Vibe Coding eigentlich? 12:21 Wir vibe coden selbst 22:34 Was sagt uns Vibe Coding über die KI-Welt der Zukunft? 30:01 Was haben wir diese Woche mit KI gemacht? Links: Münchner Rundfunkorchester 2024/25: "Multiverse Symphony - Münchner Rundfunkorchester meets AI" https://www.br-ticket.de/events/mro-24-25-multiverse-symphonie-05-06-2025-funkhaus/ Unser Podcast-Tipp der Woche: "Das Wissen" https://1.ard.de/das-wissen Gregors selbstgebaute Website: https://claude.ai/public/artifacts/10ec6818-c079-4595-ae2f-2eaba50481bb Programmierer nutzen KI, auch wenn es die Firma nicht erlaubt: https://the-decoder.com/15-of-companies-ban-code-ai-but-99-of-developers-use-it-anyway/ EU Vibe Coding Startup Lovable: https://www.businessinsider.de/gruenderszene/technologie/sensations-startup-loveable-nimmt-die-ki-uns-jetzt-die-jobs-weg/ Papst Leo XIV und KI: https://www.theverge.com/news/664719/pope-leo-xiv-artificial-intelligence-concerns Gigi AI: https://simulation.callgigi.ai/ Die Lieblings Science Fiction Werke unserer Community: Filme 1. Ghost in the Shell 2. 2001: A Space Odyssey (1968) 3. I, Robot (2004) 4. Westworld (1973) 5. CHAPPiE (2015) 6. Ex Machina (2014/2015) 7. WALL-E (2008) 8. Her (2013) 9. I Am Mother (2019) --- Serien 1. Love, Death & Robots (Anthologie-Serie) 2. Black Mirror (Anthologie-Serie) --- Literatur 1. The Lifecycle of Software Objects von Ted Chiang (Novelle) 2. Athos 2643 (Roman) 3. Otherland von Tad Williams (Roman-Tetralogie) 4. QualityLand (Bände 1 & 2) von Marc-Uwe Kling (Romane) 5. Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams (Romanreihe) Redaktion und Mitarbeit: David Beck, Cristina Cletiu, Chris Eckardt, Fritz Espenlaub, Elisa Harlan, Franziska Hübl, Marie Kilg, Mark Kleber, Gudrun Riedl, Christian Schiffer, Gregor Schmalzried Kontakt: Wir freuen uns über Fragen und Kommentare an kipodcast@br.de. Unterstützt uns: Wenn euch dieser Podcast gefällt, freuen wir uns über eine Bewertung auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert den KI-Podcast in der ARD Audiothek oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne weiter!
Vier junge Laien bringen den Erfolgsroman „Dschinns“ von Fatma Aydemir Bühne und lassen eigene Beobachtungen und Befindlichkeiten mit einfließen. Es geht um das Schicksal einer Gastarbeiterfamilie.
Johannes X. Schachtner leitet den neuen Chor "Bergson Voices" im Kunstkraftwerk Bergson in München. Im Interview mit BR-KLASSIK spricht der Dirigent und Komponist darüber, wie er Profis und Laien zusammenbringt und wie die Probenarbeit für das erste Projekt abläuft. Außerdem gibt er einen Einblick in seine Komposition der Johannes-Passion, die am Karfreitag aufgeführt wird.
Ein grosser Stromausfall, eine Pandemie oder ein Extrem-Hochwasser: In solchen Katastrophe-Fällen sollen auch Laien aus der Bevölkerung mithelfen. Die Stadt Zürich will Schulungen anbieten und sogenannte "Local Heroes" ausbilden. Weitere Themen · Die ZSC Lions gewinnen auch das dritte Viertelfinal-Spiel gegen den EHC Kloten mit 1-0. · Der Gemeinderat Hinwil geht in Sachen Windenergie rechtlich gegen den Kanton Zürich vor.
Heute sprechen wir über ein Problem, das viele von euch sehr gut kennen. Ihr wart auf einer Besichtigung, es hat euch wirklich gut gefallen. Und dann kommen die Zweifel: Könnte da irgendwo die Katze im Sack sein? Als Laien ist es mega schwer zu beurteilen, ob die Immobilie, die ihr im Auge habt, wirklich ihr Geld wert ist. Welche versteckten Mängel könnten zu einer teuren Überraschung werden? Dazu habe ich heute einen echten Experten eingeladen: Mein heutiger Gast ist der Architekt und Sachverständige Oliver Preikschat von der Sachverständigen-Sozietät Otto und Kollegen. Er arbeitet als Gutachter in Berlin und hilft Käuferinnen und Käufern dabei, Immobilien zu prüfen und große Fehlentscheidungen zu vermeiden. Heute erklärt er uns, wann wir Privatpersonen einen Gutachter wirklich brauchen. Und wie wir als Laien manche Dinge auch selber erkennen können, denn wir haben heute eine Hörerinnen-Frage von Simone dabei zum Thema Schall und Dämmung. In der heutigen Folge: - Klären wir, wann ihr wirklich ein offizielles Gutachten benötigt – und wann nicht. - Herr Preikschat gibt uns auch einen Ratschlag wen wir auf die Besichtigung mitnehmen sollen und worauf man bei der Auswahl der Person achten sollte - Wir erfahren, welche Warnsignale wir auch als Laie erkennen können - Herr Preikschat verrät uns, welche Baumängel bei bestimmten Baujahren besonders häufig auftreten - er erklärt uns sehr ausführlich wie es zu Schallproblemen kommt und wie man damit umgeht - und wenn man eine Wohnung unterm Dach kaufen will, ab welchem Wert im Energieausweis man die Finger davon lassen sollte. - und er erklärt uns auch, wie wir die Preisverhandlung mit einem Verkehrswertbericht unterstützen können und was sowas auch kostet. Zum Schluss erzählt er auch noch aus seiner Praxis, wie ein Kunde mit einem Gutachten auch sein Finanzierungsgespräch gelenkt hat. Ja, heute müssen wirklich alle die Ohren spitzen, die überlegen eine Bestandsimmobilie zu kaufen. Freut euch auf eine interessante Folge mit dem Gutachter Oliver Preikschat. Also los geht's…
Episode 195 Vom 9. bis 13. April 2025 veranstaltet die SHI Homöopathie Schule in Zug den Homöopathie Krebskongress 2025. Diese fünftägige Veranstaltung widmet sich umfassend dem Thema Krebs und den homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten. Der Kongress richtet sich sowohl an Fachleute als auch an interessierte Laien und bietet ein vielfältiges Programm mit renommierten Referentinnen und Referenten. Programmübersicht: 9. April 2025: Fachkongress Tierhomöopathie Vormittag: "Tumorerkrankungen bei Kleintieren" mit Referentin Lotti Egli. Nachmittag: "The Challenges of Homeopathic Cancer Care in Clinical Veterinary Practice" mit Referentin Dr. Sue Armstrong (Vortrag in Englisch). 10. bis 12. April 2025: Fachkongress Homöopathie Vorträge zur Anwendung der Jus-Methode bei Krebsfällen mit Gabriela Keller, Dr. Martine Jus, Marwin Zander und Christoph Grabenhofer. Behandlung komplizierter Krebsfälle durch Dr. med. Jens Wurster. Homöopathische Ansätze in der Krebsbehandlung mit Henny Heudens-Mast. "Homeopathy as a true alternative to allopathy in advanced cancer cases" mit Dr. Pradeep Gupta (Vortrag in Englisch). 13. April 2025: Publikumstag Spannende Vorträge zu Prävention, Behandlung und Palliation in der Homöopathie. Verschiedene Stände mit Fachexperten für den Austausch und Beratung. Veranstaltungsort: SHI Haus der Homöopathie, Steinhauserstrasse 51, 6300 Zug. Anmeldung und weitere Informationen: Details zu Programm, Preisen und Anmeldung finden Sie auf der offiziellen Website des Kongresses: HOMOEOPATHIE-KREBS-KONGRESS.CH . Nutzen Sie diese einzigartige Gelegenheit, um Ihr Wissen zu erweitern und sich mit Experten auf dem Gebiet der homöopathischen Krebsbehandlung auszutauschen.
Schneider, Dirk www.deutschlandfunk.de, Corso
Thomas Fischer und Holger Schmidt treten am 14.03.2025 mit "Sprechen wir über Mord?!" live beim SWR Podcastfestival in Mannheim auf! Tickets gibt es hier: https://www.swr.de/home/podcastfestival-100.html Im Geheimen werden 1950 im sächsischen Waldheim rund 3.400 Menschen verurteilt, weil sie NS-Verbrechen oder andere politische Taten begangen haben sollen. Viele der Richter sind Laien. Es gibt keine Verteidigung, keine Öffentlichkeit, keine Freisprüche. 32 dieser DDR-Geheimprozesse enden mit einem Todesurteil. Holger Schmidt und der frühere Bundesrichter Thomas Fischer sprechen über einen lange Zeit kaum bekannten Fall deutsch-deutscher Justizgeschichte und über Justizfreiheit und ideologische Einflussnahme. Unser Podcast-Tipp: Das wahre Leben - Der Nachtcafé Podcast https://1.ard.de/nachtcafe_podcast_cp
Die Gesetze der Quantenphysik bringen nicht nur Laiinnen und Laien regelmäßig aus dem Konzept, selbst einige der Personen, die die Quantenphysik mitbegründeten, zweifelten immer wieder an den von ihnen aufgestellten Gesetzen. Ein besonders rätselhaftes Konzept der Quantenphysik, über das sich auch Albert Einstein den Kopf zerbrach, ist die quantenmechanische Verschränkung. Was es bedeutet, wenn zwei Objekte miteinander verschränkt sind und warum Einstein von einer „spukhaften Fernwirkung“ sprach, berichtet Tobias Schätz von der Universität Freiburg in dieser Folge.
Der soeben erschienene «Dialäktatlas» macht anhand von über 400 farbigen Schweizerkarten zum ersten Mal systematisch sichtbar, wie sich die Schweizer Dialekte in den letzten 150 Jahren entwickelt haben. Dass die Menschen in der Schweiz heute anders sprechen als vor 150 Jahren, dürfte niemanden überraschen. Doch wie genau diese Entwicklungen aussehen, wurde bisher nie flächendeckend für die ganze Deutschschweiz untersucht. 2019 begann ein Team um Prof. Adrian Leemann an der Universität Bern darum mit einer Studie: Über 1000 Probandinnen und Probanden aus 127 Orten in der Deutschschweiz wurden über ihre Mundart befragt – die Hälfte von ihnen über 60, die anderen zwischen 20 und 35 Jahre alt. Ergänzt werden diese Daten mit jenen aus dem historischen «Sprachatlas der deutschen Schweiz» von 1962. Damals waren vor allem ältere Menschen mit Jahrgängen zurück bis 1870 befragt worden. Im neuen «Dialäktatlas» kann man also die Entwicklung der Dialekte in den verschiedenen Regionen über drei Stufen hinweg verfolgen, anhand flächig eingefärbter Schweizerkarten. Eine beliebte Frage, der man mithilfe der Karten im «Dialäktatlas» nachgehen kann, ist die Frage, ob «alte» Mundartwörter tatsächlich bei der jüngeren Generation immer mehr verschwinden. Das Team um Adrian Leemann hat aber auch noch zahlreiche andere Phänomene untersucht: Lautliches, Grammatisches – und auch noch Fragen rund um den Sprachgebrauch im Alltag. Das ganze Buch ist explizit nicht nur an ein Fachpublikum gerichtet, sondern legt grossen Wert auf möglichst breite Verständlichkeit: Auch interessierte Laien sollen auf ihre Kosten kommen. In der Sendung sprechen wir mit Projektleiter Adrian Leemann über die Arbeit am «Dialäktatlas», über überraschende Erkenntnisse und die Schwierigkeit der Gratwanderung zwischen wissenschaftlicher Publikation und Nutzen für die breite Öffentlichkeit. Ausserdem erklären wir den Flurnamen «Goben» sowie den Familiennamen Leupold und wir begeben uns auf die Suche nach alten Mundartbezeichnungen für den Schneepflug. Buchhinweis: · Adrian Leemann et al.: Dialäktatlas. Verlag VDF, 2024.
Helena Jeppesen-Spuhler wurde von Papst Franziskus als eine von 54 Frauen an die Weltsynode in Rom berufen. Vor Ort stellte sich heraus: ausgerechnet die Arbeitsgruppe zur Frauenfrage scheint es nie gegeben zu haben. Das sei ein Affront, sagt Jeppesen Spuhler im Tagesgespräch. Die Weltsynode ist ein Höhepunkt des Synodalen Prozesses, den der Papst vor drei Jahren lanciert hat: Gläubige aus aller Welt wurden aufgerufen, sich über die Kirche Gedanken zu machen. Diese Ideen werden nun in Rom besprochen, an einer Bischofssynode, an der auch Frauen und Laien teilnehmen können. Doch die Arbeitsgruppe, welche die Zulassung von Frauen zu geweihten Ämtern hätte vertiefen sollen, hat es offenbar gar nicht gegeben. Das habe an der Synode zu Protesten geführt. Er brauche viel, bis sich der Koloss Katholische Kirche in der Frauenfrage bewege, sagt Helena Jeppesen-Spuhler. Sie arbeitet für das Hilfswerke Fastenaktion und vertritt in der Synode die Weltregion Europa.