POPULARITY
Categories
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Globale Krisen und persönliche Finanzen stehen heute im Fokus unseres Newsletters. Wir beleuchten, wie sich China über eine geschickte Hintertür weiterhin iranisches Öl sichert, während der anhaltende Konflikt im Nahen Osten die weltweiten Energie- und Chemiepreise drastisch in die Höhe treibt. Zudem werfen wir einen Blick auf die geplanten Reformen in Berlin und das mögliche Ende der klassischen Riester-Rente ab dem Jahr 2027.
Die Kapitalseite beendet den Machtkampf um den Aufsichtsratsvorsitz. Doch Ruhe kehrt damit wohl nicht bei VW ein – es stehen harte Entscheidungen an.
Rätsel des Unbewußten. Ein Podcast zu Psychoanalyse und Psychotherapie
Informationen zu den Kürzungen in der Psychotherapie: https://www.aerzteblatt.de/news/honorarkurzung-fur-psychotherapeuten-beschlossen-6abedcce-557a-4223-9b83-e1ca9b30786d Folge über die aktuellen Reformen und die Zukunft der Psychotherapie: https://psy-cast.org/warum-die-zukunft-der-psychotherapie-gefaehrdet-ist/ Unser Instagram-Kanal, wo wir Infos posten: https://www.instagram.com/raetseldesunbewussten/ Aktuelle Informationen hier: https://www.dptv.de Telegram-Gruppe zur Vernetzung (für alle, die mithelfen wollen und informiert werden möchten): https://t.me/+x84haSREsoVmMDYy Bundestagspetition 196376 (Aktuell noch in Prüfung, aktuelle Informationen findet ihr hier. Sobald die Petition online ist (voraussichtlich Montag) kann man zeichnen: https://epetitionen.bundestag.de/epet/petuebersicht/mz.nc.html Petition auf change.org: Diese Petition setzt ein symbolisches Zeichen gegen die Kürzungen. Damit sich die Politik mit den Forderungen auseinandersetzen muss, braucht es aber den Weg über eine offizielle Bundestagspetition. Wer bei change.org unterschreibt: es wäre super, dies in ein paar Tagen auch über die Bundestagspetition zu tun: https://www.change.org/p/monatelange-wartezeiten-und-jetzt-werden-psychotherapeutische-leistungen-gekürzt So lange Informationen hier: https://www.dptv.de/aktuelles/meldung/bundestagspetition-zur-verguetung-psychotherapeutischer-leistungen-eingereicht/ Kontakt zum lokalen Bundestagsabgeordneten: https://www.bundestag.de/abgeordnete Fachverbände mit aktuellen Informationen: https://bvvp.de/ https://www.bptk.de/ https://www.dptv.de/ Demonstration: Hamburg: 14.3. 16 Uhr Arno Schmidt Platz Leipzig: 15.3. 16 Uhr Marktplatz Stuttgart: 14.3. 11 Uhr Schlossplatz vor der Commerzbank Zur Situation der Hebammen: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/hebammen-situation-kritik-100.html
Am 23. März 1766 eskaliert in Spaniens Hauptstadt ein Volksprotest. Was mit neuen Kleidungsvorschriften begonnen hat, wächst sich zur veritablen Staatskrise aus. Von Maren Gottschalk.
Freude bei den Grünen, Ernüchterung bei der CDU: Nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg beraten die Parteien über das Ergebnis. Die SPD dürfe sich Reformen zugunsten der arbeitenden Mitte nicht länger verweigern, sagt der Politologe Volker Kronenberg. Von WDR 5.
Wie siehst du die Zukunft von Deutschland, wenn das so weitergeht? Du hast ja gesagt, es wird bezahlt, bezahlt. Es ist eigentlich schon gar nicht mehr zu bezahlen, sondern es wird weiter bezahlt. Ja, wir haben jetzt noch drei Jahre, um gewisse Reformen hinzubekommen, in Sachen Infrastruktur und Attraktivität des Standorts. Ich habe gestern wieder gelesen: In Groß-Gerau verhindert die Gemeinde einen US-Investor, der 2,5 Milliarden in ein Rechenzentrum stecken wollte, weil das Haus ein bisschen zu hoch ist. Da sieht man das immer wieder: Das möchten wir nicht in Groß-Gerau. Diese Dekadenz müssen wir ablegen und uns der Realität stellen. Wir brauchen einen unglaublich dynamischen Arbeitsmarkt. Sorry, Friedrich Merz hat recht, wir müssen länger arbeiten. Es geht gar nicht anders. Immer weniger arbeiten, mehr verdienen, bezahlt ja keiner. Es muss jetzt wirklich ran an Strukturreformen. Und ich stelle immer mehr fest: Viele Bekannte gehen. Ich habe noch nie so viele Menschen in den letzten drei Jahren gesehen, die in die Schweiz oder nach Dubai gegangen sind. Das gab es schon immer, aber jetzt wieder in einer ganz anderen Masse. Uns mittelständischen Unternehmern hat man sogar eine Wegzugsbesteuerung verpasst. Man hat uns quasi eine steuerliche Fußfessel angelegt. Ich will gar nicht gehen. Ich bin in Deutschland als Unternehmer groß geworden. Ich habe dem Land viel zu verdanken und würde auch gerne viel zurückgeben. Aber die Umstände sind schon extrem herausfordernd. Der Julian Backhaus hat gesagt, der Staat vergisst, dass nach wie vor die Unternehmer das Licht am Brennen halten, natürlich in Kombination mit den Arbeitnehmern. Wenn das Volk über Unternehmer redet, meint er immer Apple oder Großkonzerne. Aber 90 Prozent des Mittelstands sind kleine Unternehmen mit 10, 20, 30 oder 40 Mitarbeitern. Und die sind von einer Krise in die nächste gegangen. Erst gab es die Pandemie, dann die Ukraine-Krise, dann die Probleme im Automobilbereich. So hangelt man sich von Krise zu Krise. Das Geld wird immer weniger, aber man erwartet Transformation, Digitalisierung, KI und immer mehr Geld für die Arbeitnehmer. Der Mittelstand leidet und braucht jetzt Kapital, aber genau das hat er in den letzten Jahren verloren. Was mich auch erschüttert hat: Ich habe mal eine Frau kennengelernt, und als sie fragte, was ich beruflich mache, sagte ich: Ich bin Unternehmer. Da wechselte ihre Gesichtsfarbe und sie fragte: „Ach, Unternehmer, bist du auch einer, der Menschen ausbeutet?" Ich habe gesagt: Was ist denn das für eine Einstellung? Ich gebe Menschen eine Chance. Meine älteste Mitarbeiterin ist seit 38 Jahren bei mir. Das wäre wohl kaum so, wenn ich sie ausbeuten würde. Wir verfangen uns in Stereotypen. Und seit Corona sind die Lager extremer geworden. Die Debatte findet kaum noch statt. Ich bin jemand, der sehr gerne debattiert. Ich kann mich mit allen hinsetzen, von links bis rechts und erstmal reden. Das ist der Grundpfeiler unserer Demokratie. Aber genau das funktioniert heute immer schlechter. In der Pandemie hat man gesehen, wie schnell Menschen sich wegen Sachthemen hassen können: geimpft, nicht geimpft. Diese Dynamik war erschreckend. Und heute wird man sofort in eine Schublade gesteckt. Wenn ich solche Dinge anspreche, sagen viele direkt: AfD, AfD. Dabei habe ich damit nichts zu tun. Aber ich sehe Fehlentwicklungen und spreche sie an. Ich bin für Multikulti und Willkommenskultur, aber mit Vernunft. Wir haben viel mehr Schubladendiskussionen als echte Lösungen. Während wir Rekordinsolvenzen in Deutschland haben, diskutieren wir über Begriffe und Nebenschauplätze. Wir haben eine völlige Verschiebung der Realitäten in diesem Land. Und das ist das, was ich an Philipp so schätze: Er bringt die Dinge auf den Punkt, mit klarem Menschenverstand und viel Herz. So Leute braucht das Land. Philipp, du bist ja Vater geworden von einer wundervollen Tochter. Wie ist das für dich als Unternehmer? Es ist gut, dass es so gekommen ist. Es ist ein bewusstes Vaterwerden. Ich habe heute mehr Ruhe, mehr Geduld und setze andere Prioritäten als mit 23. Mit der Kleinen macht mir das wahnsinnig viel Freude. Mit meiner Großen habe ich auch ein sehr gutes Verhältnis. Aber damals war ich 23, hatte zwei Diskotheken und war ein absoluter Vollgas-Typ. Ich konnte damals aus mangelnder Lebenserfahrung gar keine Prioritäten setzen. Umso dankbarer bin ich, dass meine Große so toll geworden ist. Und heute ist es ein echtes Geschenk, mit 40 diese Erfahrung noch einmal machen zu dürfen. #PhilippErikBreitenfeld #Deutschland #Mittelstand #Unternehmertum #Wirtschaft #Podcast #Strukturreformen #Arbeitsmarkt #Digitalisierung #KI #Debattenkultur #Vatersein #Erfolg #ErnstCrameri #Ergebnisorientiert Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Wirtschaftswende auf dem Prüfstand: Kanzler Friedrich Merz trifft heute auf der Internationalen Handwerksmesse in München eine Art „Verbandsquartett“. Er ist zum Gespräch mit den Spitzen der Verbände aus Industrie, Arbeitgebern, Handel und Gewerbe sowie dem Handwerk verabredet. Rasmus Buchsteiner analysiert das Standing des Kanzlers bei den Verbandschefs und die harten Erwartungen der Industrie, während der Frust über aufgeschobene Reformen im Mittelstand wächst. Im 200-Sekunden-Interview dazu: Handwerkspräsident Jörg Dittrich über „brennende Hütten“ in den Betrieben und seine klaren Forderungen an den Kanzler vor dem heutigen Spitzengespräch. „Mehr Warken wagen“: Im Bundestag soll heute die angepasste Krankenhausreform das Parlament passieren. Gesundheitsministerin Nina Warken verbucht einen Etappensieg, allerdings nicht ohne Preis: Die Länder haben dem Bund auf den letzten Metern mehr Mitspracherecht und Zeit abgerungen. Unser POLITICO-Gesundheitsexperte Louis Westendarp ordnet ein, ob die Reform wirklich wirken kann oder nur die nächste Milliarden-Finanzlücke im System kaschiert. Insights zur Gesundheitspolitik gibt es von uns bei POLITICO bald auch zu lesen. Nächste Woche starten wir mit unserem PRO-Newsletter „Gesundheit“ – hier zum kostenlosen Probeabo anmelden. KI-Party im Regierungsviertel: Während in München über die schwächelnde Wirtschaft gesprochen wird, feiert Berlin die Eröffnung eines neuen AI Centers. Mittendrin zwischen Tech-Milliarden und Techno-Beats: Digitalminister Karsten Wildberger und Forschungsministerin Dorothee Bär. Unsere neuen Formate „Inside AfD“ gibt es hier und „Power & Policy“ hier. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Spitzenverbände der Wirtschaft warnen vor einem nachhaltigen Abstieg des Standortes, sollte es nicht bald deutliche Reformen geben.
Vi når en liten milstolpe – avsnitt 150 – och firar som vanligt med nyheter, resonemang och något gott i glaset.
In dieser Episode von #Volatility sprechen Thomas Altmann, Head of Portfoliomanagement bei QC Partners, und Katharina Lehmann über den historischen Wahlsieg der japanischen Regierungspartei LDP. Sie beleuchten, welche politischen und wirtschaftlichen Weichen Premierministerin Sanae Takaichi nun stellt und wie sich die Weiterentwicklung von Abenomics zu Takanomics auf Geldpolitik, Fiskalpolitik und Reformen auswirkt.
Schweden galt lange als der Prototyp des sozialistischen «Volksheim». Dann geriet das Land Anfang der 1990er-Jahren in eine schwere Krise. Und prompt schafften die Schweden einen radikalen Kurswechsel: Privatisierungen, Liberalisierungen und tiefgreifende Reformen folgten. Heute steht Schweden für eine niedrige Verschuldung, eine ausgeprägte Aktienkultur und zahlreiche Börsengänge. Wettbewerbliche Lösungen finden sich selbst im Bildungs- und Rentensystem. Gleichzeitig kämpft das Land mit Integrationsproblemen, hoher Arbeitslosigkeit unter Migranten und zunehmender Kriminalität. Was kann die Schweiz von der schwedischen Reformbereitschaft lernen? Und wie viel Druck braucht es, bis Strukturreformen wirklich angegangen werden? Darüber sprechen Michael Grampp (Deloitte), Jürg Müller (Avenir Suisse) und Peter A. Fischer (NZZ) im Podcast «Eco on the Rocks». Wirtschaft muss nicht trocken sein. Im Podcast «Eco on the Rocks» diskutieren Ökonominnen und Ökonomen aus der Schweiz über relevante Wirtschaftsthemen. In unterschiedlicher Formation treffen sich dafür jeweils Veronica Weisser (Ökonomin UBS), Peter A. Fischer (Chefökonom NZZ), Michael Grampp (Chefökonom Deloitte Schweiz) sowie Forscher von Avenir Suisse zum Gespräch. Bei ausgewählten Themen werden auch Gäste aus dem In- und Ausland eingeladen. «Eco on the Rocks» erscheint immer einmal im Monat zur Feierabendzeit. Stay tuned – and cheers! The post Sind Europas Wohlfahrtsstaaten unreformierbar? Ausgerechnet Schweden hat das Gegenteil bewiesen. appeared first on Avenir Suisse.
Ein Jahr Regierung • Das verflixte erste Jahr • Wenig Zeit für große Reformen? • Kompromiss als Ausrede? • Ewiger Krisengewinner Kickl? • SPÖ vor Parteitag Preisschock durch Iran-Krieg • Kommt die neue Teuerungswelle? • Ist Österreich vorbereitet? • Krieg ohne Ziel? Preisdeckel bei Wahlärzten • Markteingriff statt Reform? • Schluss mit Fleckerteppich
Unser Sponsor Benu Solutions klärt im kostenlosen Webinar über die wichtigsten Maßnahmen, Strategien und Tipps, auf, mit denen Sie körperlich, mental und finanziell stark durch die Krise kommen – und verhindern, dass Sie alles verlieren. Mehr hier: https://vermoegensschutz-workshop.de/krisenvorsorge/kvp?pa=ty Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Kurz vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg verkündet Friedrich Merz stolz: Man will jetzt endlich den Habeckschen Heizhammer abschaffen. Vorerst bleibt es bei Ankündigungen, Gesetzesänderungen müssen noch folgen. Doch damit will Merz die Bürger für dumm verkaufen, erklärt Roland Tichy. Denn statt die Bürger direkt zum Einbau einer Wärmepumpe in ihre Häuser zu zwingen, wird der CO₂-Preis in Zukunft ins Unermessliche steigen – ganz zu schweigen davon, dass die Öl- und Gaslieferanten künftig Biogas beimischen müssen – Biogas, das teuer ist und auf Plantagen im Amazonas produziert wird.
Im Sturm der Reformen blicken Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul auf einen politisch aufgeladenen Februar 2026 zurück. Im Mittelpunkt steht der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes, der in der Community massive Kritik auslöst. Besonders die Formulierung, Barrierefreiheit könne für Unternehmen eine „unverhältnismäßige und unbillige Belastung“ darstellen, sorgt für Empörung. Die Frage steht im Raum, ob wirtschaftliche Interessen erneut über gleichberechtigte Teilhabe gestellt werden. Diskutiert wird der konkrete Zeitplan im Bundestag mit Anhörung Anfang Mai und möglicher Beschlussfassung im Laufe des Monats. Die beiden betonen, wie wichtig jetzt öffentlicher Druck und direkte Kontakte zu Abgeordneten sind. Auch der Europäische Protesttag am 5. Mai rückt als politischer Hebel in den Fokus. Thematisiert wird zudem die stockende Reform der Werkstätten für behinderte Menschen. Niedrige Entgelte und minimale Übergänge auf den ersten Arbeitsmarkt bleiben strukturelle Probleme. Hinzu kommt der Gender Pay Gap in Werkstätten, der behinderte Frauen zusätzlich benachteiligt. Bei der Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes herrscht ebenfalls Unsicherheit über den weiteren Verlauf. Hoffnung machen einzelne Gerichtsentscheidungen zur Barrierefreiheit, etwa zu zugänglichen Dokumenten. Mit Spannung wird ein Urteil des Bundesgerichtshofs zum Zugang zu Reha-Leistungen erwartet. Sascha berichtet außerdem von der Zero Project Konferenz in Wien und internationalen Innovationsprojekten. Im Zentrum standen dort inklusive Krisenvorsorge und digitale Notruflösungen für Menschen mit Behinderung. Persönlich schildert er seine Erfahrungen mit einer Fluggesellschaft, die die Mitnahme seines Assistenzhundes verweigerte. Der Vorfall wirft Fragen zur praktischen Umsetzung europäischer Rechte auf. Im Gespräch wird deutlich, dass Barrierefreiheit kein Nischenthema ist, sondern ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft. Die Community steht vor großen Herausforderungen, zeigt aber zugleich Engagement und Vernetzung. Der März soll nun genutzt werden, um Reformprozesse aktiv zu begleiten und Teilhabe entschlossen einzufordern.Alles nachzulesen aufwww.kobinet-nachrichten.org Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com Hashtags#Inklusion #Barrierefreiheit #Teilhabe #Behindertenpolitik #Reform2026 #Bundesgleichstellungsgesetz #AGGReform #Werkstättenreform #DisabilityRights #Protesttag5Mai #Inklusator #KobinetNachrichten #ZeroProject #Assistenzhund #GemeinsamStark
Milliarden im Wind: Warum die Windlobby bei Mini-Reformen ausrastet Das ist schon sehr verblüffend, mit welcher Gewalt die mächtige Windindustrie aufschreit. Bundeswirtschaftsministerin Reiche hatte lediglich einen Vorschlag vorgelegt, wie Gelder eingespart werden können. Ein wenig nur, weil die gigantischen Kosten der sogenannten Energiewende lassen sich kaum mehr finanzieren. Kaum waren die Eckpunkte bekannt, liefen Teile der Erneuerbaren-Branche Sturm. Vor allem die millionenschwere Windlobby reagiert empfindlich – obwohl die Änderungen vergleichsweise moderat erscheinen. Es geht um Netzanschlüsse, Negativpreise und die Frage, ob weiterhin automatisch gezahlt werden soll, auch wenn der Strom gar nicht gebraucht wird. Hinter der Empörung steht mehr als nur Energiepolitik. Es geht um Milliarden – und um ein System, das seit Jahren Renditen garantiert. Wir sprechen mit Rechtsanwalt Thomas Mock darüber, warum schon kleine Korrekturen heftigen Widerstand auslösen und welche wirtschaftlichen Interessen im Hintergrund wirken. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Reformen, mehr Transparenz, bessere Amtsführung: als heute vor 10 Jahren wurde Gianni Infantino zum Fifa-Präsident gewählt, damals wollte er im Fußballweltverband alles besser machen. Geblieben ist davon nicht viel, eher im Gegenteil. Der Fußball ist noch kommerzieller geworden, es geht immer mehr um Geld und Politik anstatt um Sport.
"Deutschland muss zur Höchstform auflaufen", sagt Kanzler Friedrich Merz auf dem CDU-Parteitag in Stuttgart. Er wirbt für Reformen, räumt aber auch Fehler ein. Welche Erwartungen haben Sie an den Kanzler? Diskussion mit dem Journalisten Philipp Menn und Ralph Erdenberger. Von WDR 5.
Friedrich Merz ist als CDU-Bundesvorsitzender mit 91,17 Prozent wiedergewählt worden – ein besseres Ergebnis als beim letzten Mal und damit ein klares Signal der Geschlossenheit vor den anstehenden Landtagswahlen. Die Rede fiel präsidial und versöhnlich aus: Merz warb um Geduld mit dem Koalitionspartner SPD und mahnte: „Wir müssen heraus aus dem Zustand, dass ein Koalitionspartner Vorschläge macht, die der andere ritualhaft zurückweist.“[01:15]Johannes Winkel, der Vorsitzende der Jungen Union, begrüßte Merz' Wiederwahl als starkes Signal, machte aber zugleich Druck: „Wenn wir es in diesem Jahr nicht hinbekommen, Reformen zu machen, dann ist es eine logische Konsequenz, dass wir im nächsten Jahr die Schuldenbremse auflösen müssen.“ Die JU hat auf dem Parteitag einen Antrag mit dem Titel „Reformjahr 2026“ eingebracht und drängt auf eine Grundsatzdebatte.[21:06]Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) will bei der Landtagswahl am 22. März wiedergewählt werden. Die Sozialdemokraten liegen in den Umfragen bislang knapp hinter der CDU. Mit Blick auf die Koalition im Bund sieht er nicht nur seine Partei unter Druck: „Wer es geschafft hat, wie Friedrich Merz als Bundeskanzler nach einem Jahr unbeliebter zu sein als Olaf Scholz in den letzten Zügen der Ampelregierung – der hat natürlich auch ein Problem. Und das merkt auch die CDU.“[28:12]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Die Stimmung für die deutsche Wirtschaft hat sich diese Woche weiter eingetrübt, doch das Handelsvolumen an der Börse ist aktuell recht hoch. Welche Aktien und Branchen sind jetzt interessant? „Wenn man auf dem Rosenmontagszug ist und die Persiflage-Wagen sieht, wo die Politik durch den Kakao gezogen wird, dann weiß man, was auf den Nägeln brennt. Wir bekommen es nicht hin, weil wir keine knallharten Reformen machen. Nur Geld reinzupumpen, bringt ja nichts. Die Union hat Angst, an die AfD zu verlieren und die SPD an die Linken. Wäre die deutsche Politik an der Börse notiert, wäre sie ein Pennystock", so Robert Halver (Baader Bank). Für die aktuelle Situation gibt Jens Chrzanowski (Deutschlandchef vom Online-Broker XTB) klare Empfehlungen: „Wirtschaft und Börse sind öfter mal getrennt. Wir haben seit drei Jahren kein wirkliches Wachstum. Ganz schön schlechte Zeiten. Trotzdem sind wir nah am Allzeithoch. Die Stimmung ist weiterhin gut. Deutschland und die Welt haben Kapital. Handelsvolumen kann ja bedeuten, dass ich kaufe oder verkaufe. Ich hab mich im November festgelegt, was ich für 2026 auf meine Watchlist packe. Das sind drei deutsche Werte: Lufthansa, Bayer und Mercedes. Lufthansa seit Jahresbeginn elf Prozent im Plus, Bayer 23 Prozent im Plus, Noch nicht ganz so performt hat mein dritter Wert: Mercedes - im Minus mit 2,5 Prozent seit Jahresbeginn." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xtb.com
Weniger interner Streit und ein selbstbewusstes Europa: Kanzler Friedrich Merz ruft auf dem CDU-Parteitag zu mehr Geschlossenheit auf. Innenpolitisch verspricht er weitere Reformen - und übt Selbstkritik.
Heute tagt das «Board of Peace» von US-Präsident Donald Trump zum ersten Mal. Viele kritisieren ihn und sehen in ihm auch ein Konkurrenz-Gremium zur UNO. Aber bräuchte es nicht vielleicht gar eine neue Organisation für mehr Frieden in der Welt? Wir prüfen den Friedensrat auf Herz und Nieren. Die UNO und ihr mächtigstes Gremium, der Sicherheitsrat, der den Weltfrieden gewährleisten soll, sind im Moment nicht sehr handlungsfähig. Das sagt Fredy Gsteiger, der sich bei SRF mit internationalen Organisationen beschäftigt. Eventuell könnte Trumps Friedensrat da die unkonventionelle Alternative sein. Darauf gibt Gsteiger Antworten und auch, was es bräuchte, um Reformen in der UNO selbst anzustossen. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Fredy Gsteiger, diplomatischer Korrespondent bei SRF ____________________ Links: - https://dialog.srf.ch/ __________________ Team: - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr, rechtzeitig zum Feierabend.
Auf dem CDU-Parteitag in Stuttgart wird die Diskussion über eine neue Steuerreform eine Rolle spielen. Auch über ein Social-Media-Verbot werden die Delegierten diskutieren. Friedrich Merz hat höheren Steuern auf Spitzeneinkommen und Erbschaften erneut eine Absage erteilt.[01:32]ZDH-Präsident Jörg Dittrich fordert durchgreifende Reformen - vor allem bei den Sozialabgaben. Er macht einen konkreten Vorschlag zum Umgang mit Krankmeldungen: Karenztage einführen und gleichzeitig eine längere Lohnfortzahlung für schwer Erkrankte vereinbaren. Er appelliert an die Koalition, jetzt durchgreifende Reformen anzugehen, und erinnert an die Kanzler Adenauer, Kohl und Schröder. „Was wollen Lars Klingbeil und der Bundeskanzler, die einst im Geschichtsbuch dereinst über ihre Regierungszeit im Geschichtsbuch stehen haben?“[08:47]Der Hackerangriff auf die Deutsche Bahn macht deutlich, dass Deutschland ein Ziel für Angreifer im Cyberraum ist. BSI-Präsidentin Claudia Plattner erklärt: Als wirtschaftlich starkes Land sei Deutschland lukrativ für Erpressung im Netz, als Technologiestandort attraktiv für Spionage – und außerdem werde versucht, die öffentliche Meinung aus dem Ausland zu manipulieren. Das BSI arbeitet an einem „Cyberdome". Die digitale Sicherheitskuppel soll Bürger und Unternehmen schützen: Ein automatisches System soll das deutsche Netz umspannen, Angriffe in Echtzeit erkennen und abwehren.[16:58]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
CDU-Parteitag, schlechte Umfragen, AfD-Druck - und die Frage, ob Friedrich Merz jetzt wirklich die versprochene Politikwende liefern kann.Am Wochenende trifft sich die CDU in Stuttgart - mit Blick auf Baden-Württemberg, die Ost-Wahlen und eine Partei, die in Umfragen mit der Union gleichzieht: die AfD. Im Podcast spricht Paul Ronzheimer mit Kristina Schröder - Ex-Familienministerin, langjährige CDU-Abgeordnete und heute Vize-Chefin der liberal-konservativen Denkfabrik R21 - über die wachsende Unzufriedenheit mit der Regierung und die offenen Baustellen bei Wirtschaft, Energie und Rente.Warum kommen die großen Reformen nicht? Wie viel Politik ist in Berlin überhaupt noch möglich - und wie viel wird längst in Brüssel entschieden? Und was passiert, wenn die Brandmauer zur AfD in den Ländern zur konkreten Machtfrage wird?Kann Merz den Stillstand noch drehen - oder wird genau dieser Parteitag zum nächsten Beleg dafür, dass die CDU sich nicht traut, die eigenen Konflikte wirklich auszutragen?Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wer das Pensionsalter erreicht hat, setzt sich zur Ruhe. Ist dann ein gutes Leben möglich? Das beantwortet die Ökonomin und Pensionsexpertin Heike Lehner.Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Wie sicher sind Österreichs Pensionen – und was bedeutet das für folgende Generationen? Im Gespräch mit der Ökonomin Heike Lehner, Generalsekretärin der „Aktion Generationengerechtigkeit“, diskutieren wir die Schwächen des derzeitigen Umlagesystems, die steigenden Budgetzuschüsse und die Risiken, die sich daraus ergeben. Lehner erklärt, warum sie eine Stärkung der zweiten und dritten Säule fordert, welche Reformen sie für unvermeidlich hält und wieso finanzielle Bildung für jede und jeden zur Pflicht werden sollte. Ein Podcast über ehrliche Bestandsaufnahmen, mögliche Auswege – und die Frage, was wir jetzt tun sollten, damit wir im Alter wirklich gut leben können.Unser Gast in dieser Folge: Heike Lehner ist freiberufliche Ökonomin und Generalsekretärin der „Aktion Generationengerechtigkeit“, einem Verein, der sich für ein nachhaltiges Pensionssystem einsetzt. Sie hat Volks- und Betriebswirtschaft an der Universität Wien und Wirtschaftsuniversität Wien studiert, sowie ihr Masterstudium in St. Gallen absolviert. Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Rühl, Bettina www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Rühl, Bettina www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Immer am Wochenende: Die beiden meist gehörten Folgen des F.A.Z. Podcast für Deutschland vom Wochenende. Heute: Inmitten der Wirtschaftskrise geraten Reformdebatten ins Stocken, während Lifestyle-Themen hohe Wellen schlagen. Die CDU sieht sich im Wahlkampf mit unerwarteten Herausforderungen konfrontiert, ausgelöst durch umstrittene Anträge und Missverständnisse. Wir beleuchten, wie sich die politische Landschaft in Rheinland-Pfalz formiert und welche Rolle die Debattenkultur dabei spielt.
Die Regierung scheint aktuell vor allem mit Ping-Pong-Politik beschäftigt zu sein. Die eine Seite macht einen Vorschlag, den die andere Seite ablehnt. So geht es hin und her, nur echte Reformen kommen dabei nicht heraus. Markus Lanz und Richard David Precht fragen sich, warum Union und SPD aktuell so gelähmt erscheinen. Liegt es an der Demografie der Bevölkerung? Wird in unserer überalterten Gesellschaft vor allem Politik für Ältere gemacht? Lähmt die Angst vor der AfD und die Brandmauer? Darüber diskutieren beide kontrovers und erörtern zum Schluss, welche Lösung es geben könnte, um aus der Lähmung auszubrechen.
Heinemann, Christoph www.deutschlandfunk.de, Interviews
Tag des Rettungsdienstes: Forderung nach Reformen. Vorbereitungen auf den Straßenkarneval laufen. Von Caro Köhler.
Themen sind die angekündigte Wahlprüfungsbeschwerde des BSW beim Verfassungsgericht und die 20-jährige Haftstrafe für den Hongkonger Verleger Jimmy Lai. Doch zunächst geht es um die anhaltenden Bemühungen von Union und SPD um grundlegende Reformen in Deutschland. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Die Olympischen Winterspiele laufen - und sportliche Höchstleistungen locken zurecht viele Zuschauer vor die Fernseher, Livestreams und an die Sportstätten. Doch die Olympischen Winterspiele stehen auch immer wieder in der Kritik: zu teuer, zu komplex, zu wenig nachhaltig. NZZ-Sportredaktor Christof Krapf begleitet die Spiele vor Ort. Genauer gesagt: Er ist in Bormio, einem der zahlreichen Austragungsorte in Italien. Er erklärt, warum diese Spiele so stark dezentralisiert sind – und welche Folgen das für Athletinnen, Zuschauer und den olympischen Geist hat. Es geht um Milliardenkosten, ungenutzte Sportstätten früherer Spiele, die politische Instrumentalisierung der Spiele durch autoritäre Staaten - aber auch um den Blick nach vorne. Denn es gibt durchaus spannende Ideen für die Zukunft des olympischen Wintersports. Gast: Christof Krapf, NZZ-Sportredaktor Host: Marlen Oehler Interessiert an den Stellenangeboten für [4 verschiedene NZZ-Volontariate](https://unternehmen.nzz.ch/karriere/stellenangebote/)? Seine Einschätzung zur Zukunft der Winterspiele hat Christof in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/meinung/olympia-2026-der-anlass-in-mailand-cortina-soll-der-wendepunkt-sein-um-die-winterspiele-zu-retten-muss-das-iok-tiefgreifende-reformen-anstossen-ld.1921984)kommentiert. Unsere gesamte olympische Berichterstattung gibt's mit dem [Probeabo ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)für drei Monate besonders günstig. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
Der Herbst der Reformen blieb aus, stattdessen folgt der Winter der Diskussionen. Die anstehenden Landtagswahlen steigern die Nervosität.
Die SPD will die Finanzierung von Kranken- und Pflegeversicherung auf eine breitere Basis stellen, die Union dagegen will die Kosten senken. Die nächste Belastungsprobe für Schwarz-Rot?
Postenschacher, Geldverschwendung und Intrigen belasten das Ansehen der Wirtschaftskammer. Die neue Chefin Martha Schultz verspricht Sparsamkeit und strenge Compliance Regeln. Nur steht ihr dabei auch der umstrittene Wiener Kammerchef Walter Ruck im Weg. profil-Wirtschaftschefin Marina Delcheva und profil-Digitalchef Jakob Winter ordnen ein. Moderation: Franziska Schwarz
Union und SPD planen Reformen zur Stärkung der deutschen Wirtschaft, einschließlich Änderungen in Gesundheit, Pflege, Rente, Arbeit und Steuern. Die genauen Details sind noch umstritten, und einige Reformen sollen bereits im Sommer umgesetzt werden, berichtet Lisa Westhäuser im "BR24-Thema des Tages".
In dieser Folge geben Wolfgang Bosbach, Hans-Ulrich Jörges und Christian Rach eine Antwort auf diese Frage:Weniger Leistung, höhere Beiträge, mehr Arbeit: Warum bedeuten Reformen immer Verzicht? Aktionen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier:https://wonderl.ink/@diewochentesterHören Sie „Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast“ und unsere Kolumne „Deutschland-Psychogramm“ werbefrei vorab in unserem Club. Infos dazu hier:https://steady.page/de/wochentester-club/aboutVermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIAFragen, Anregungen, Kritik: kontakt@diewochentester.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bundeskanzler Friedrich Merz ist seit Mittwoch mit einer Wirtschaftsdelegation in Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterwegs. Über 800 deutsche Firmen sind in der Region aktiv, Merz wirbt für ein EU-Freihandelsabkommen mit den Golfstaaten und mehr Investitionen in Deutschland. [01:32]Der ehemalige BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber hat den Kanzler begleitet: Saudi-Arabien gehöre zu einer Gruppe neuer, aufstrebender Mittelmächte, sagt er im Gespräch mit Helene Bubrowski. Die entscheidende Frage sei, ob es dem Westen gelinge, diesen globalen Süden auf seine Seite zu ziehen. Kerber lobt den Kurs von Merz, der Menschenrechte zwar anspreche, sie aber nicht zum Gradmesser mache, ob man überhaupt miteinander rede.[02:51] Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst, CEO von Giesecke+Devrient, sieht die Golfregion als strategischen Brückenkopf – insbesondere nach Afrika. Die Reise sei wichtig gewesen, um wichtige Kontakte zu pflegen und zu knüpfen.[09:02]Unionsfraktionschef Jens Spahn ist zu Besuch in Israel gewesen. Spahn will nach dem Gaza-Krieg wieder Normalität in die Beziehungen bringen. Im Gespräch mit Sara Sievert macht er deutlich, dass Israel durchaus neue Partner finden könne – auch unter den arabischen Golfstaaten. In der Innenpolitik räumt Spahn ein, dass die Reformen der Koalition noch nicht ausreichen – insbesondere bei Gesundheit und Pflege. Gleichzeitig wehrt er sich gegen den Eindruck, es passiere nichts: Wehrdienst, Bürgergeldreform, Verdreifachung der Bundeswehrausgaben, 60 Prozent weniger Migration. „Vom Ankündigen alleine ist halt die Reform nicht gemacht. Wir müssen uns hinsetzen und tun", sagt Spahn. Statt emotional aufgeladener Einzeldebatten brauche es ein Gesamtpaket für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. „Die Frage, ob es uns als Volksparteien noch gibt, Union und SPD, wird sich an der Frage entscheiden, ob wir diesem Land wieder stabil, verlässlich Wachstum und damit den Menschen auch eine Perspektive geben."[12:27]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Themen: Streusalz in Berlin ab sofort wieder verboten; Merz entdeckt Liebe zum Golf; Höcke scheitert mit Misstrauensvotum; Kanzleramtschef Frei dämpft Erwartung an Reformen; Israel greift Gaza trotz Waffenruhe an; Grünen-Chef Banaszak spricht im Playboy über moderne Männlichkeit und Lüften wird zum Trend auf TikTok Host der heutigen Folge ist Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
US-Präsident Donald Trump hat Berichte zurückgewiesen, wonach die Vereinten Nationen aus finanziellen Gründen ihr Hauptquartier in New York aufgeben müssten. Zugleich betonte er das „gewaltige Potenzial“ der Organisation – stellte aber klar, dass Reformen und eine Neuausrichtung notwendig seien.
Warum es Gründe gibt, optimistisch auf unsere Wirtschaft zu blicken.Paul Ronzheimer spricht mit Christian Odendahl, European Economics Editor beim Economist, über Deutschlands Abhängigkeiten von China, den USA und einer Weltordnung, die sich gerade rasant verändert.Odendahl erklärt, warum Risiken wie seltene Erden aus China gefährlicher sein können als russisches Gas - und weshalb das alte Erfolgsmodell als Exportnation nicht einfach zurückkehrt. Gleichzeitig sieht er aber auch Gründe für vorsichtigen Optimismus: Unternehmen stellen sich neu auf, Europa sucht neue Partner. Doch ohne mutige Reformen droht die nächste Abhängigkeit bereits.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Zahnarztbesuche künftig auf eigene Kosten – so lautet einer der Vorschläge des Wirtschaftsrats der CDU. Eine gute Idee? Eine Diskussion mit Moderatorin Elif Şenel und Prof. Dr. Stefan Greß. Von WDR 5.
Deutschland diskutiert über Grönland, Ukraine und Weltpolitik - doch was passiert eigentlich innenpolitisch?Paul spricht mit Melanie Amann, Digital-Chefredakteurin der Funke Mediengruppe, über Friedrich Merz' Regierungsstil, stockende Reformen bei Rente, Bürgergeld und Arbeit - und darüber, warum viele Menschen das Gefühl haben, dass der Kanzler innenpolitisch keine klare Linie vorgibt. Es geht um Kommunikationsfehler, Personaldebatten, sinkende Beliebtheitswerte, die AfD als Machtfaktor und die Frage, wie stabil diese Koalition wirklich ist.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
„Muskelspiele der Europäer werden dann erfolgreich sein, wenn man Muskeln hat", sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Für ihn ist klar, dass Europa und damit auch Deutschland sich dringend verändern müssen. Da reiche es nicht, „nur zu wollen".Im Gespräch mit Michael Bröcker geht es natürlich um das Verhältnis zu den USA und ein neues europäisches Selbstverständnis - vor allem aber geht es um durchgreifende Reformen.Die Koalition habe im letzten halben Jahr „eine Menge erreicht", sagt Söder. Eine vorgezogene Unternehmenssteuerreform ist für Söder der nächste Schritt. Und Einkommensteuersenkungen, nennt Söder das „zentrale Ziel" dieser Koalition.Ist Söder bereit, der SPD bei einer Steuerreform Zugeständnisse zu machen? Wie könnte eine Reform der Erbschaftsteuer aussehen? Und was sagt er zur Diskussion um Jens Spahn als Fraktionsvorsitzenden?Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Deutschland steckt wirtschaftlich fest – und die Debatte dreht sich plötzlich um Teilzeit, Feiertage und „mehr arbeiten“. Lenkt das vom eigentlichen Problem ab oder trifft es einen wunden Punkt? Paul Ronzheimer spricht mit der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm über stagnierendes Wachstum, explodierende Sozialausgaben und eine Politik, die Reformen scheut.Grimm ist Mitglied im Sachverständigenrat und eine der schärfsten Analytikerinnen der deutschen Wirtschaftslage. Sie erklärt, warum die Arbeitszeitdebatte nur ein Nebenschauplatz ist, wo Deutschland international den Anschluss verliert - und warum ohne tiefgreifende Reformen ein gefährlicher Generationenkonflikt droht.Sind wir wirklich zu bequem - oder fehlt es an Mut in der Politik? Und was müsste jetzt passieren, damit Deutschland wirtschaftlich nicht weiter abrutscht?Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Digitaler, einfacher und gerechter soll unser Sozialstaat werden. In einem ersten Schritt hat eine Kommission mit Vertretern aus Bund, Ländern und Kommunen 26 Vorschläge erarbeitet. Das Ziel: Weniger Bürokratie, mehr Zeit für Menschen und arbeiten soll sich wieder für alle lohnen. Lösen die Vorschläge das ein? Kann die schwarz-rote Koalition also doch Mehrheiten für wichtige Reformen organisieren? Und wird Arbeitsministerin Bas ihr Versprechen einhalten können, Leistungen nicht zu kürzen? Eva Röder diskutiert mit Prof. Dr. Katja Robinson – Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin; Dr. Joachim Rock – Hauptgeschäftsführer Paritätischer Wohlfahrtsverband; Dr. Ursula Weidenfeld – Wirtschaftsjournalistin
Nach Davos ist vor der Entscheidung. In Episode 470 von Deffner & Zschäpitz ziehen die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz Bilanz aus zwei Gipfeln der Macht – Davos und dem WELT-Wirtschaftsgipfel – und formulieren sechs Thesen, wie Europa und Deutschland wieder handlungsfähig werden können. Es geht um einen fehlenden Sense of Urgency, um Verteidigungsfähigkeit und wirtschaftliche Stärke, um Kündigungsschutz, Bürokratie, Kapitalmärkte – und um die Frage, ob Reformen ohne Zumutungen überhaupt möglich sind. Warum Europa sich nicht länger auf Amerika verlassen darf, warum Gemütlichkeit zum Standortnachteil wird und weshalb im KI-Zeitalter der größte Wettbewerbsvorteil darin liegt, Mensch zu sein – darüber streiten die beiden wie gewohnt pointiert, ehrlich und mit klarer Haltung. Eine Folge über Macht, Märkte und Mut zur Veränderung. DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Die Bundesregierung ist sich mal wieder uneinig: Die SPD will die Erbschaftsteuer reformieren, die Union nicht – und die Debatte darum wird öffentlich ausgetragen. Kommt die Regierung so durch ihr Jahr der Reformen? Georg Schwarte aus dem ARD-Hauptstadtstudio erzählt uns in dieser 11KM-Folge, was Union und SPD jeweils wollen, warum es beim aktuellen Streit um mehr geht als um Gerechtigkeit beim Erben – und welche Rolle die anstehenden Landtagswahlen spielen. Wie es mit der Erbschaftsteuer weitergeht, erfahrt ihr immer aktuell hier: https://www.tagesschau.de/inland Hier geht's zu “Zehn Minuten Wirtschaft”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/10_Minuten_Wirtschaft?=cp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Julius Bretzel Mitarbeit: Claudia Schaffer und Lukas Waschbüsch Host: David Krause Produktion: Christine Frey, Ruth-Maria Ostermann, Lorenz Kersten, Christine Dreyer und Marie-Noelle Svihla Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Christoph Chorherr eröffnet eine Serie zur „Zukunft der Demokratie“ und spricht mit Judith Kohlenberger, Kurt Guwak und Laurenz Ennser-Jedenastik über die Thesen ihres gemeinsamen Buchs „Demokratie sucht Zukunft – Wie Parteien neu gedacht werden müssen“. Die Gäste schildern, warum Parteien im Vergleich zu Unternehmen strukturell innovationsarm, innerlich verknöchert und stark von Kontrollbedürfnis, Risikoaversion und kurzfristiger Wahllogik geprägt sind. Laurenz Ennser-Jedenastik erklärt mit Verweis auf das „eherne Gesetz der Oligarchie“, wie sich in Parteien funktionale Eliten und mächtige Vetospieler – von Landeshauptleuten bis Bürgermeistern – herausbilden, die Reformen und Zentralisierungsvorschläge blockieren. Judith Kohlenberger beschreibt eine polarisierte Öffentlichkeit, Veränderungserschöpfung und Vertrauensverlust in staatliche Handlungsfähigkeit, während zugleich viele Menschen weiterhin politisch interessiert, aber von Parteipolitik abgestoßen sind. Am Beispiel Migration zeigt sie, wie symbolpolitische Maßnahmen (Asyl-Auslagerung, Scharia-Verbot) echte Zukunftsthemen wie demografischen Wandel und qualifizierte Zuwanderung verdrängen und wissenschaftliche Expertise meist nur für Wahlkampf-Framings abgefragt wird. Im Gespräch über Brexit, Orban, Erdogan, Trump, China und neue rechte Bewegungen diskutieren die vier, warum Demokratien ineffizient wirken, autoritäre Systeme scheinbar „liefern“ – und dennoch nur die liberale Demokratie Menschenrechte, individuelle Freiheit und Machtbegrenzung garantieren kann. Die Runde arbeitet heraus, wie Hyper-Individualisierung, soziale Medien, Boulevardlogik und alternative Medien-Ökosysteme Parteien zusätzlich unter Druck setzen, Politiker:innen zu permanent defensiver Kommunikation zwingen und geteilte Öffentlichkeit erodieren lassen. Am Ende skizzieren die Autor:innen Reformideen: Parteien sollen sich öffnen, echte inhaltliche Beteiligungsräume jenseits von Mitgliedschaft schaffen, Zukunftsbilder und kollektive Ziele stärker in den Mittelpunkt stellen und gemeinsam mit einer aktiven Zivilgesellschaft neue, konfliktfähige und dennoch entscheidungsstarke Formen demokratischer Politik entwickeln.Links zur Folge:Buch "Demokratie sucht Zukunft" (Goldegg-Verlag)Buch "Ungleich vereint" (Suhrkamp-Verlag)Ganz offen gesagt SPEZIAL Über das politische Handwerk - mit Laurenz Ennser-Jedenastik und Christoph Chorherr vom 21.03.2025Initiative "mehrGRIPS""Ehernes Prinzip der Oligarchie" (Wikipedia) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Venezuelas Präsident Maduro wird in New York dem Haftrichter vorgeführt, Venezuelas Übergangspräsidentin Rodriguez zeigt sich kooperationsbereit zu Verhandlungen mit den USA, Deutsche Regierung zeigt sich zurückhaltend nach dem US-Angriff auf Venezuela, Landesweite Proteste für Reformen im Iran, Zerreißprobe für SPD- und BSW-Koalition in Brandenburg: Finanminister und Vize-Ministerpräsident Crumbach tritt aus dem BSW aus, Anschlag auf Berliner Energienetz wird linksextremer Gruppe zugeschrieben, Deutsche Umwelthilfe übergibt Petition mit Millionen Unterschriften zum bundesweiten Böllerverbot an Bundesinnenministerium, Brillenpinguine in Südafrika vom Aussterben bedroht, Das Wetter