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In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Sabrina Müller und Aline Knapp mit Prof. Dr. Veronika Kneip über die wirtschaftlichen Dimensionen von strukturellem Sexismus. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf dem Konzept des Female Leadership, wobei sowohl die spezifischen Herausforderungen für Frauen in Führungspositionen als auch moderne, geschlechterunabhängige Managementstile analysiert werden. Die Teilnehmenden erörtern Forschungsergebnisse zur Sichtbarkeit von Gründerinnen und untersuchen, wie Diversität als entscheidender Erfolgsfaktor in Unternehmen fungiert. Zudem bietet das Gespräch praktische Einblicke in die Teamentwicklung und Strategien zur Überwindung beruflicher Barrieren. Es gilt Sexismus in der Arbeitswelt sichtbar zu machen und zukunftsfähige Modelle für eine gerechtere Führungskultur aufzuzeigen. Prof. Dr. Sabrina Müller, Lehrstuhlinhaberin für Praktische Theologie, Universität Bonn und Projektleiterin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @sabrinamueller25 Aline Knapp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung für Praktische Theologie, Universität Bonn und assoziierte Forscherin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @aline.knapp Prof. Dr. Veronika Kneip ist Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Frankfurt University of Applied Sciences. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Organisations- und Personalmanagement, Leadership, Persönlichkeitsentwicklung und (Female) Entrepreneurship. Sie widmet sich dabei immer wieder auch genderbezogenen Aspekten, z.B. war sie Leiterin des Forschungsprojektes zur Sichtbarkeit innovativer Gründerinnen oder hat sich damit beschäftigt, wie das Corona-bedingte Homeoffice sich auf die Karrieren von Frauen auswirkt. Shownoteshttps://www.frankfurt-university.de/de/hochschule/fachbereich-3-wirtschaft-und-recht/kontakt/professor-innen/veronika-kneip/www.fra-uas.de/sigi Bohnet, I. (2017). What Works: Gender Equality by Design. Auf Deutsch erschienen als: Wie Verhaltensdesign die Gleichstellung revolutionieren kann. C.H. Beck.Bohnet, I., & Chilazi, S. (2025). Make Work Fair: Data-Driven Design for Real Results. Harper Collins Publ. USA. Praktische Theologie Universität Bonn: https://www.etf.uni-bonn.de/de/fakultaet/praktische-theologie-religionspaedagogik/praktische-theologieInstagram: @pt_unibonn Gleichstellung der Universität Bonn: https://www.gleichstellung.uni-bonn.de/de Evangelische Hochschule Hessen: https://www.eh-hessen.deInstagram: @eh_hessen Transformationsstudien: https://transformationsstudien.deInstagram: @transformationsstudien
Murielle Guéguen ist Vorsitzende des Frauenrates NRW und setzt sich für Gleichstellung, Chancengerechtigkeit und die Sichtbarkeit von Frauen in der Gesellschaft ein. Moderation: Tobi Schäfer Von WDR 5.
Was macht politische Arbeit mit Menschen? Das Buch "Wer macht's noch?" von Tannaz Falaknaz & Cécile Weidhofer thematisiert die drastischen Auswirkungen des politischen Betriebs auf die mentale Gesundheit der Politiker & Politikerinnen. Die beiden Autorinnen beschreiben Politik als einen Risikoberuf, der durch permanente Erreichbarkeit, hohen Leistungsdruck und zunehmende Anfeindungen geprägt ist. Anhand von Erfahrungsberichten bekannter Politiker wie Kevin Hönicke oder Marina Weisband wird aufgezeigt, wie toxische Strukturen und mangelnde Diversität den demokratischen Nachwuchs gefährden. Ein zentraler Fokus liegt auf der Kommunalpolitik, in der die Grenze zwischen Ehrenamt und Überlastung oft verschwimmt. Das Werk plädiert abschließend für eine strukturelle Reform der politischen Arbeitswelt, um Partizipation gesund und nachhaltig zu gestalten. Damit wird die psychische Verfassung von EntscheidungsträgerInnen als eine essenzielle Frage der demokratischen Infrastruktur definiert. Heute spreche ich im Podcast mit den beiden Autorinnen, die beide unterschiedliche parteipolitische Hintergründe (SPD und FDP) haben und sich als „sozialliberale Koalition“ verstehen. Cécile Weidhofer: ist Direktorin bei der EAF Berlin (Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft e.V.) und arbeitet seit vielen Jahren zu Gleichstellung in Politik und Verwaltung. Zuvor war sie kommunal- und parteipolitisch in Mecklenburg-Vorpommern aktiv. Die gebürtige Französin lebt mit ihrer Familie in Brandenburg und setzt sich in Workshops und Vorträgen mit Fragen der Demokratie, Repräsentation und politischer Teilhabe auseinander. Tannaz Falaknaz: ist Expertin, Trainerin und Moderatorin für Diversity und Frauen in der Politik. Zu ihren Schwerpunkten zählen parteiinterne Strategien zur Gewinnung von Frauen für die Kommunalpolitik. Sie war fünf Jahre lang kommunale Mandatsträgerin in Berlin-Pankow und darüber hinaus viele Jahre parteipolitisch aktiv. Geboren im Iran und aufgewachsen in Deutschland, lebt sie heute in Münster. Interessante Links: https://www.herder.de/geschichte-politik/shop/p4/94847-wer-machts-noch-klappenbroschur/ https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783451037177/Falaknaz-Tannaz/Wer-macht%C2%B4s-noch https://www.eaf-berlin.de/wer-wir-sind/team/cecile-weidhofer https://de.wikipedia.org/wiki/C%C3%A9cile_Bonnet-Weidhofer Mentale Gesundheit von Politiker:innen | MentaleGesundheit-Politik.de Startseite - Frauen Vielfalt Politik https://www.eaf-berlin.de/wer-wir-sind/team/tannaz-falaknaz https://speakerinnen.org/de/profiles/15826 https://www.fes.de/sommerakademie-2026/speakerinnen https://z2x.zeit.de/profile/74152 https://www.amazon.de/anders-f%C3%BCr-die-Macht-Gleichberechtigung/dp/3451391368
In den sozialen Medien erreichen sogenannte Christfluencer hunderttausende Follower. Doch viele von ihnen sprechen dort nicht nur von Glauben und Religion, sondern verbreiten auch ultrakonservative bis rechtsextreme Inhalte. Sie sind gegen Abtreibung, Liberalismus oder die Gleichstellung der Frau. Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählt der Journalist Ralf Homann, warum Christfluencer auf TikTok, Instagram und Co. so erfolgreich sind, welche Strategien sie nutzen und warum auch die Neue Rechte davon profitiert. Von Johannes Döbbelt.
In den sozialen Medien erreichen sogenannte Christfluencer hunderttausende Follower. Doch viele von ihnen sprechen dort nicht nur von Glauben und Religion, sondern verbreiten auch ultrakonservative bis rechtsextreme Inhalte. Sie sind gegen Abtreibung, Liberalismus oder die Gleichstellung der Frau. Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählt der Journalist Ralf Homann, warum Christfluencer auf TikTok, Instagram und Co. so erfolgreich sind, welche Strategien sie nutzen und warum auch die Neue Rechte davon profitiert. Von Johannes Döbbelt.
Heute wird's feministisch! Jeden 14. Juni ist feministischer Streik und Eve, und Dani sprechen heute darüber. Braucht es diesen Aktionstag überhaupt noch oder haben wir Gleichstellung schon erreicht? Und was bedeutet Feminismus für die männlich Gelesenen unter uns? Hier noch einige Links zu den Dingen, die in der Folge erwähnt worden sind: Feministischer Streik: www.14juni.ch How To Be A Feminist, Marta Breen: https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/A1056571021
In einer besseren Welt wäre Stutenbissigkeit nicht mehr als ein Begriff, der unter den Top 5 der Boomerwörter 2026 gelandet ist.Eine schwache Erinnerung an die Zeit, in der Frauen in Vorstandssitzungen allenfalls für die Versorgung mit Filterkaffee und Kaffeeweisser zuständig waren, sonst aber keine tragende Rolle gespielt haben.Surprise: Leider nicht.Denn noch immer machen sich Frauen gegenseitig das Leben schwer auf der Jagd nach einem angesehenen Plätzchen in der Gesellschaft.Der Konkurrenzkampf zwischen Frauen wird eher selten über ein illegales Autorennen oder Armdrücken verhandelt.Das können wir subtiler!Wer als Frau geschätzt werden will, ist am besten leise, dünn, eine aufopfernde Mutter mit Sinn fürs gemütliche Heim.Und darin die beste zu werden, heißt vor allen Dingen, die Konkurrenz zu entwerten.In dieser Folge kärchern wir die toxische Weiblichkeit mit mindestens 160 Bar und 500 Liter Trinkwasser aus euch heraus.Und mit der Hilfe von Elena Carrière. 2016 ist sie eher nebenbei in die 11. Staffel „Germany's Next Topmodel“ gestolpert und als zweitplatzierte wieder raus.Elena war menschgewordener Rage Bait, bevor es das Wort überhaupt gab.Das Format ist ja eh schon ein Beispiel für toxisches Verhalten unter Frauen unter Laborbedingungen. An Elena haben sich die Mitkandidatinnen aber noch einmal ganz besonders sorgfältig abgearbeitet.Im Flexikon erzählt sie, wie sie das damals empfunden hat, wie wichtig es ihr heute ist, patriarchale Strukturen zu hinterfragen, am eigenen Selbstwert zu arbeiten und Frauencommunities zu stärken.Für diese Verbundenheit unter Frauen plädiert auch Dr. Franziska Schutzbach, „Revolution der Verbundenheit – wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert“ ist eines der neueren Bücher der Geschlechterforscherin.Sie beschreibt weibliches Konkurrenzverhalten als historisch gewachsen. Ökonomisch und gesellschaftlich war der weibliche Lebensweg schon immer an einen Mann gebunden. Es hat sich einiges getan, einiges aber auch nicht,Auch heute fördern Männer andere Männer.Wer da keinen Bock drauf hat, muss was tun. Und das funktioniert nur in der gegenseitigen Unterstützung. Gesellschaftlich, beruflich, politisch oder in der Familie und unter Freundinnen.Die Links zur Folge:Studie unbezahlte Arbeit:https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/unbezahlte-arbeit-frauen-leisten-mehr-stunden-ab-als-maenner/24309240.htmlEpstein Files – Jagd nach Models in Europa:https://www.ardmediathek.de/video/epstein-files-jagd-nach-models-in-europa/epstein-files-jagd-nach-models-in-europa/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9lMzFjYzdjNS1lNzBhLTQyOWItOGU0ZS04MGY0N2M0NjVhZTZfZ2FuemVTZW5kdW5nWas Deutschland verbindet:https://www.ardmediathek.de/video/was-deutschland-verbindet/was-deutschland-verbindet/ard/MGJjZmFhNTEtZjA0OC00NDRmLThjOWMtNmVkNjk0YmEzNGI4KI Job Futuromat: https://job-futuromat.iab.de/faq.html(00:00:00) Intro(00:00:04) Einstieg: Frauenanteil im Management & persönliche Erfahrungen mit Neid unter Frauen(00:03:20) Was ist toxische Weiblichkeit?(00:03:32) Die fünf Typen toxischer Weiblichkeit nach Sophia Fritz(00:11:56) Vorstellung der Flexpertinnen: Elena Carrière & Franziska Schutzbach(00:13:37) Elena Carrière: Erfahrungen bei Germany's Next Topmodel(00:18:00) Elenas Selbstreflexion: Pick-Me-Girl, Selbstliebe & der Typ "Bitch"(00:22:05) Frauenfreundschaften: Elenas Weg von Ablehnung zu Wertschätzung(00:26:27) Schönheitsideale, Ozempic & Social-Media-Druck auf Frauen(00:33:29) Franziska Schutzbach: Strukturelle Ursachen von Konkurrenz unter Frauen(00:38:28) Männer fördern Männer – Homosozialität & fehlende Sichtbarkeit von Frauen(00:42:09) Historische Wurzeln: Warum Konkurrenz unter Frauen systembedingt ist(00:44:57) Internalisierter Frauenhass & Bewertungskultur (00:49:39) Lösungsansätze: Weibliche Solidarität, Verbundenheit & Fazit(00:55:10) Ausblick auf die nächste Folge
Warum meiden Frauen oft Macht, während Männer davon wie magisch angezogen werden? Darüber sprach Expertin Vera Steinhäuser im Podcast "Club der Cleveren".
In dieser Folge sprechen Sabrina Müller und Aline Knapp mit Dr. Andrea Löther über strukturellen Sexismus in der Wissenschaft, Phänomene wie die „Gläserne Decke" und die „Leaky Pipeline" sowie die Ursachen für das Ausscheiden von Frauen aus dem Wissenschaftssystem. Prof. Dr. Sabrina Müller, Lehrstuhlinhaberin für Praktische Theologie, Universität Bonn und Projektleiterin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @sabrinamueller25 Aline Knapp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung für Praktische Theologie, Universität Bonn und assoziierte Forscherin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @aline.knapp Dr. Andrea Löther ist seit 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center für Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft (CEWS) bei GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. Sie hat Geschichtswissenschaft, Europäische Ethnologie und Soziologie in Marburg und Bielefeld studiert und in Geschichtswissenschaft promoviert. Ihre Expertise zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft spiegelt sich in zahlreichen Publikationen wider: Sie hat sowohl zur Gleichstellungspolitik auf europäischer Ebene als auch zu intersektionalen Geschlechterungerechtigkeiten in Organisations- und Arbeitsbedingungen an Hochschulen sowie zu Evaluationen einzelner Hochschulen im Hinblick auf Geschlechtergerechtigkeit gearbeitet. ShownotesWebsite des CEWS (u.a. mit Statistiken, Informationsseiten zu einzelnen Themen wie Gender Bias o. geschlechtsbasierte Gewalt)Frauen in der Wissenschaft, ARD-Audiothek 2024Podcast: Zweimal 2x, Folge zu Rassismus in der Hochschule und DekolonialisierungLiteratur:Auferkorte-Michaelis, N., & Latta, M. (2025). Geschlechterbezogene Hochschulforschung - Hochschulbezogene Geschlechterforschung. In: P. Pasternack, G. Reinmann, & C. Schneijderberg (Hg.), Hochschulforschung. Forschung über Hochschule und Wissenschaft. Nomos. (S. 669–678). Schwerpunkt Gleichstellung, in: Forschung & Lehre, Heft 6/2026Lipinsky, A., Löther, A., Steinweg, N., & Weber, L. (2025). Nachgefragt beim Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS). In: Soziopolis. Gesellschaft beobachten, 14.10.25.Leopoldina-Berichte:1. Bericht zur EntbürokratisierungKrieg, T., Auer, M., Barner, A., & Broer, F. (2025). Mehr Freiheit – weniger Regulierung. Vorschläge für die Entbürokratisierung des Wissenschaftssystems. (Leopoldina Diskussionen, Nr. 36).Kritische Auseinandersetzung mit diesem Bericht:Dahmen, B. (2025). Wohin der Diskurs sich dreht: Narrative und Diskursverschiebungen zu Gender Studies, diskriminierungssensibler Sprache, Chancengerechtigkeit an Hochschulen in Deutschland. In: Journal Netzwerk Frauen und Geschlechterforschung NRW (56), S. 32–34. 2. Bericht zu Gleichstellung in der WissenschaftDeutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina (2022). Frauen in der Wissenschaft. Entwicklungen und Empfehlungen: Halle (Saale). Literaturempfehlungen:Weber, L., Gruhlich, J., Langer, A., & Mahs, C. (Hg.). (2025). Geschlecht und Gerechtigkeit. Aktuelle Perspektiven auf die Entstehung, Reproduktion und Transformation geschlechtlicher Ungleichheiten in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Springer VS.Franzke, A., & Springsgut, A. (Hg.). (2024). Gleichstellung im Wandel. Neue Herausforderungen und Wege der Karriereentwicklung von Frauen in der Wissenschaft. Ulrike Helmer Verlag.O'Connor, P., & White, K. (Hg.). (2021). Gender, Power and Higher Education in a Globalised World. 1st ed. 2021. Springer International Publishing; Imprint Palgrave Macmillan. Praktische Theologie Universität Bonn: https://www.etf.uni-bonn.de/de/fakultaet/praktische-theologie-religionspaedagogik/praktische-theologieInstagram: @pt_unibonn Gleichstellung der Universität Bonn: https://www.gleichstellung.uni-bonn.de/de Evangelische Hochschule Hessen: https://www.eh-hessen.deInstagram: @eh_hessen Transformationsstudien: https://transformationsstudien.deInstagram: @transformationsstudien
Gamechanger Staffelfinale! Eineinhalb Jahre, 20 Folgen und die längste Frauthentisch-Staffel geht zu Ende. Zum Abschluss wird es – wie es bei uns schon fast Tradition ist – wieder ganz persönlich. Simea nimmt dich mit in ihre eigene Entwicklung der letzten fünf Jahre und teilt ihren absolut größten Game-Changer in Sachen Selbstführung und Entscheidungsfindung: Die Arbeit mit dem inneren Team.Als High-Functioning-ADHSlerin und hochsensible Frau hat Simea früh gelernt, den Raum zu lesen und Schutzwände hochzuziehen. Doch was schützt, trennt uns manchmal auch von uns selbst. In dieser Folge erfährst du, warum innere Zerrissenheit keine Schwäche (oder Schizophrenie!) ist, sondern pure menschliche Komplexität – und wie das psychologische Modell von Friedemann Schulz von Thun dabei hilft, inneren Lärm in ein harmonisches Orchester zu verwandeln.Simea packt aus und stellt dir ihre ganz persönlichen Stammgäste vor: Vom hyperaktiven Antreiber „Hamilton“ über die brotlose Künstlerin bis hin zur heiligen Geistkraft. Du erfährst an einem ganz praktischen Couch-Potato-Beispiel, wie eine gelungene „innere Teamsitzung“ zu echter Erholung führt und warum Selbstarbeit das Wertvollste ist, was wir für unser Umfeld tun können. Denn: Das Einzige, was wir mit in den Himmel nehmen, sind wir selbst.Schnapp dir einen Kaffee, hör rein und lerne, deiner eigenen inneren Weisheit wieder voll zu vertrauen. Ab in den Sommer und bis im September, wenn es weiter geht mit Frauen in Führung. TippsDas Innere Team: Modell nach Friedemann Schulz von Thun (Klassiker der systemischen Psychologie und Kommunikation).Let Them Theorie: Das erwähnte Buch von Mel Robbins (Ausblick auf das Sommer-Special).Beziehungskosmos: Podcast-Inspiration für die Rolle der „gesunden Erwachsenen“ als Teamleitung.Ein Podcast ist mega aufwendig und wird hier größtenteils im Alleingang gestemmt. Da Frauthentisch und Campus wie als Ministry von Spenden leben, freuen wir uns riesig über deine Unterstützung:Mundpropaganda: Teile diese Folge in deiner Church, deiner Frauengruppe oder auf Instagram. Persönliche Empfehlungen sind unser wichtigstes Werkzeug!Audio-Patenschaft: Unterstütze uns mit 40 Euro, um den Ton einer älteren Folge von einem echten Menschen (statt KI) professionell überarbeiten zu lassen.Spenden & Infos: Alle Infos, wie du Simea oder das Ministry finanziell supporten kannst, findest du direkt unter frauTentisch.com oder bei campus-wie.ch.TippsBuchklub-Highlight (16. September): Wir lesen das englische Buch "Need to Know" (Gleichstellung in der Kirche) mit Exklusiv-Gast Danielle Strickland (Aktivistin & Autorin aus Kanada). Sei dabei. https://www.campus-we.ch/bereiche/we-lead/buchclub/Halbzeitprogramm: Unser beliebter 9-Monatskurs für Frauen in der Lebensmitte (Anmeldung bald offen). https://www.campus-we.ch/angebote/halbzeitprogramm/Raise Your Voice (November in Zürich): Das exklusive Training für Speakerinnen. https://www.campus-we.ch/angebote/raiseyourvoice/Gleichberechtigte Elternschaft: Spannendes Angebote für Paare.We Are Hiring! Du hast Lust auf Instagram, Homepage-Pflege oder Podcast-Schnitt? Campus WE sucht Verstärkung! Melde dich unter info@campus-we.ch.https://www.campus-we.ch/ueber-uns/#team Instagram: @frauthentisch / @campus_weWeb: frauthentisch.com Hier für den Newsletter anmelden!: www.campus-we.ch
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
Eine der wohl schönsten und klügsten Lebensweisheiten stammt von Sören Kierkegaard, wird häufig zitiert und lautet, frei übersetzt: Man könne das Leben nur vorwärts leben und nur rückwärts verstehen. Bestimmt empfindet das auch unser heutiger Gast so. Eigentlich war ja alles perfekt, vom Ende her gedacht: zwei gesunde Kinder, eine glückliche Ehe, tolle Jobs mit toller Bezahlung, ein Traumhaus. Und dann flog dieses Gefüge in die Luft, öffentlich, denn öffentlich entstand es auch. Schließlich ist Marie Nasemann als Podcasterin, Schauspielerin und Unternehmerin auch eine öffentliche Person - eine Influencerin, die sich seit vielen Jahren für nachhaltige Mode, Fairtrade und Gleichstellung einsetzt. Ihr Leben begann 1989 bei München, wo sie auch aufwuchs. Beruflich startete Marie 2009 auf dem Runway, sie kam ins Finale von Germany's Next Topmodel und blieb seither für viele Menschen eine Person, der man gerne beim Leben zuschaut. Wir sind gespannt auf die Geschichten aus diesem Leben und natürlich - auf die Musik, die darin eine Rolle spielt. Playlist: Berq - Echo Spice Girls - Spice up your Life Echt - Weinst Du No Angels - Daylight in your eyes Mando Diao - Down in the Past The Rio Girls - Neonlights Dawid Bowie - Life on Mars Filow & Ikkimel - Jiggy Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
Angelica ist bei der VGF die neue Expertin für Gleichstellung und Diversität. Nach ihrem Studium in Kolumbien und Deutschland sowie Stationen in verschiedenen Beratungsunternehmen hat sie ihren Weg in den ÖPNV gefunden – und war davon schnell begeistert. In dieser Folge erzählt sie, was sie nach ihrem Einstieg bei der VGF am meisten überrascht hat, welche Ideen und Pläne sie für den Diversity-Monat Mai mitbringt und warum U-Bahnen auch in ihrem Privatleben eine besondere Rolle spielen.
Ein Mitschnitt zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung im Mai 2026 vom Radio Ohrenblicke.
In dieser Folge sprechen Aline Knapp und Sabrina Müller mit Stefanie Lohaus, wie Sexismus unseren Alltag, die Medien und die Arbeitswelt bis heute beeinflusst. Sexismus besteht nicht nur aus einzelnen Beleidigungen, sondern ist ein tiefes gesellschaftliches Problem, durch das Frauen beispielsweise im Laufe ihres Lebens viel weniger Geld verdienen als Männer. Stefanie Lohaus beschreibt, wie Frauen in den Medien oft einseitig dargestellt werden und mit welchen Hindernissen sie im Beruf, insbesondere in der Wissenschaft, zu kämpfen haben. Zum Schluss gibt es praktische Tipps, wie jede:r durch kleine Taten im Alltag – den sogenannten „Mikrofeminismus“ – mutig für mehr Gerechtigkeit einstehen kann. Prof. Dr. Sabrina Müller, Lehrstuhlinhaberin für Praktische Theologie, Universität Bonn und Projektleiterin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @sabrinamueller25 Aline Knapp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung für Praktische Theologie, Universität Bonn und assoziierte Forscherin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @aline.knapp Stefanie Lohaus ist Autorin und Teil der Geschäftsführung der EAF Berlin, einer gemeinnützigen Organisation für Gleichstellung, Vielfalt und demokratische Teilhabe. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiierte die EAF Berlin das Bündnis Gemeinsam gegen Sexismus, dessen Projektleitung Stefanie Lohaus verantwortet. Daneben ist sie seit 2008 Mitgründerin und Mitherausgeberin des Missy Magazine. Das Magazin erscheint sechsmal jährlich und steht für unabhängigen feministischen Journalismus. 2015 veröffentlichte sie gemeinsam mit Tobias Scholz das Buch "Papa kann auch stillen". 2023 erschien ihr Buch "Stärker als Wut" über die Geschichte feministischer Bewegungen. 2025 veröffentlichte sie gemeinsam mit Tannaz Falaknaz und Cécile Weidhofer den Sammelband "Zu anders für die Macht?" über die Erfahrungen von Frauen in der Politik.Instagram: @slow_house Shownotes Stefanie Lohaus: www.eaf-berlin.dewww.gemeinsam-gegen-sexismus.dewww.missy-magazine.de Empfehlungen zur Vertiefung:Falaknaz, T., Lohaus, S., & Weidhofer, C. (Hrsg.). (2025). Zu anders für die Macht? Wie mutige Frauen für Gleichberechtigung in der Politik kämpfen. Herder. Lohaus, S., & Scholz. T. (2015). Papa kann auch stillen: Wie Paare Kind, Job & Abwasch unter einen Hut bekommen. Goldmann. Lohaus, S. (2023). Stärker als Wut – Wie wir feministisch wurden und warum es nicht reicht. Suhrkamp Verlag. Planert, U. (1998). Antifeminismus im Kaiserreich: Indikator einer Gesellschaft in Bewegung: https://library.fes.de/afs/pdf/afs-1998-093.pdf Praktische Theologie Universität Bonn: https://www.etf.uni-bonn.de/de/fakultaet/praktische-theologie-religionspaedagogik/praktische-theologieInstagram: @pt_unibonn Gleichstellung der Universität Bonn: https://www.gleichstellung.uni-bonn.de/de Evangelische Hochschule Hessen: https://www.eh-hessen.deInstagram: @eh_hessen Transformationsstudien: https://transformationsstudien.deInstagram: @transformationsstudien
Die Schweiz kennt in grossen Unternehmen seit fünf Jahren eine Frauenquote. Nun kommt die emeritierte Wirtschaftsprofessorin Margit Osterloh zum Schluss: Die Quote ist unnötig und sogar schädlich. Wie kommt sie zu dieser Aussage? Osterloh ist zu Gast bei Simone Hulliger. Zwanzig Prozent Frauen in Geschäftsleitungen, dreissig Prozent Frauen in Verwaltungsräten von grossen börsenkotierten Unternehmen: Seit der Einführung der Frauenquote wurden diese Zielwerte im Schnitt erreicht. Allerdings: Frauen bleiben in Geschäftsleitungen nur halb so lange wie Männer, stellt Osterloh in ihrem neuen Buch fest. Da das Angebot an Frauen, welche Karriere machen wollen, zu klein sei, würden die Firmen einander die Frauen abwerben. Die kurze Verweildauer schade den Frauen und sei nicht förderlich für die Unternehmen. Man sollte die Frauen nicht zwingen, Machtpositionen zu wollen, so Osterloh. Zusammen mit Katja Rost, Maria Rebecca Augstburger und Pierrette Lamezan hat sie das Buch verfasst: «Bumerang Frauenquote. Für Gleichberechtigung statt Gleichstellung.» Margit Osterloh ist emeritierte Professorin für Betriebswirtschaft der Uni Zürich und Gründerin der Forschungsplattform «Crema».
Wenn es um Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern geht ist die Unterrepräsentation von Frauen im Handwerk ein wichtiger Punkt. Kölncampus-Reporterin Sarah hat sich mehr mit dem Thema auseinandergesetzt...
(00:42) Gleichstellung war ihr grosses Thema - ihre Kunst wurde skandalisiert. (04:21) Richard Wagners Antisemitismus - Bericht bringt neue Erkenntnisse. (09:02) Welche Themen prägen dieses Jahr die Solothurner Literaturtage? (14:12) Lukas Bärfuss`autobiografischer Text «Königin der Nacht» prangert an, wie die Schweiz mit sozial schlechtgestellten Menschen umgegangen ist. (18:09) Quasi ein barocker ESC: der Euro-Baroque Song Contest an der 80. Ausgabe des internationalen Bachfests in Schaffhausen. (23:05) Preisgekrönter Schweizer Dokumentarfilm «Unter Pflanzen - ein Perspektivenwechsel» von Antschi von Moos geht der Kommunikation von Pflanzen auf die Spur.
Mäurer, Dietrich Karl www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Arbeit und Beschäftigung - unter diesem starken Titel stand die Podiumsdiskussion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 05. Mai 2026 in Kiel. Der IGEL Podcast war live im Kulturforum zu Gast und Sascha Lang moderierte eine intensive und emotionale Diskussion rund um Arbeit, Beschäftigung, Teilhabe und Selbstbestimmung. Eingeladen hatten das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZSL Nord), die Lebenshilfe Schleswig-Holstein sowie der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein (BSVSH). Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Aktion Mensch. Zum Auftakt begrüßte Janine Kolbig vom ZSL Nord die Gäste und machte deutlich, dass Gleichstellung noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. Gerade in Zeiten sozialer Kürzungen müsse man laut bleiben und für Rechte kämpfen. Moderiert wurde die Runde von Sascha Lang, dem Inklusator und Host des IGEL Podcasts. Mit auf dem Podium war Michaela Pries, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Schleswig-Holstein. Ebenfalls beteiligt waren Ingo Scheuse, Kerstin Scheinert, Birgit Ehlers sowie weitere Expertinnen und Experten aus Selbstvertretung, Politik, Verwaltung und Praxis. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um den Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung. Diskutiert wurde über Werkstätten für behinderte Menschen, den allgemeinen Arbeitsmarkt sowie über echte Wahlfreiheit. Die Teilnehmenden machten deutlich, dass Arbeit weit mehr bedeutet als nur Geld zu verdienen. Arbeit bedeutet Teilhabe, Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Anerkennung. Kritisch beleuchtet wurden bürokratische Hürden, komplizierte Zuständigkeiten und mangelnde Unterstützungssysteme. Mehrfach wurde betont, dass Arbeitgeber oft bereit wären, Menschen mit Behinderung einzustellen, das System jedoch zu kompliziert sei. Auch die UN-Behindertenrechtskonvention spielte eine zentrale Rolle in der Diskussion. Die Forderung war klar: Rechte müssen umgesetzt und nicht nur besprochen werden. Besonders eindrücklich waren die persönlichen Erfahrungen und Praxisbeispiele der Gäste. Es wurde darüber gesprochen, wie wichtig Mut zur Inklusion und ein Perspektivwechsel in Politik und Gesellschaft sind. Die Runde zeigte, dass Inklusion nur funktioniert, wenn Menschen selbst mitentscheiden dürfen. Sascha Lang betonte mehrfach, dass niemand mehr in alte Systeme gezwängt werden dürfe. Das Ziel müsse ein inklusiver Arbeitsmarkt sein, in dem Menschen mit Behinderung selbstverständlich dazugehören. Die Diskussion machte deutlich, dass Schleswig-Holstein bereits gute Ansätze zeigt, viele Herausforderungen aber bundesweit bestehen. Eine starke, ehrliche und ungeschnittene Liveaufnahme voller Impulse, Forderungen und echter Stimmen für mehr Teilhabe. Mehr auf:www.zsl-nord.dewww.bsvsh.orgwww.lebenshilfe-sh.de Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
In der fünften und letzten Ausgabe der Rubrik „Verhindert Politik die echte Teilhabe?“ spricht der Inklusator Sascha Lang mit dem Bundesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die aktuellen Entwicklungen rund um das Behindertengleichstellungsgesetz, die politische Situation in Deutschland sowie die Frage, warum Inklusion und Barrierefreiheit noch immer zu oft als Belastung statt als Menschenrecht betrachtet werden.Jürgen Dusel ordnet die politischen Prozesse der vergangenen Monate ein und spricht offen über schleppende Gesetzgebungsverfahren, Kompromisse innerhalb der Bundesregierung und die Herausforderungen, Inklusion in Krisenzeiten sichtbar zu halten. Deutlich kritisiert er die aktuelle Fassung des Gesetzes und macht klar, dass echte Teilhabe nicht von wirtschaftlicher Zumutbarkeit abhängig gemacht werden darf.Außerdem geht es um die Bedeutung des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai, die Rolle der Selbstvertretung sowie den Druck, den Betroffene und Verbände aufrechterhalten müssen, damit politische Veränderungen tatsächlich umgesetzt werden. Dusel spricht dabei auch sehr persönlich über seine Rolle zwischen Politik, Aktivismus und eigener Betroffenheit.Zum Abschluss richtet Sascha Lang einen klaren Appell an alle Hörerinnen und Hörer: Teilhabe braucht Sichtbarkeit, Protest und Engagement. Die Serie entstand in Kooperation mit Aktion Mensch und bildet den Abschluss einer intensiven Interviewreihe mit behindertenpolitischen Sprecherinnen und Sprechern verschiedener Parteien. Zur Aktion Mensch:www.aktion-mensch.deLinks zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com #Inklusion #Teilhabe #Barrierefreiheit #Behindertenpolitik #JürgenDusel #IGELPodcast #Inklusator #UNBRK #Gleichstellung #Menschenrechte #Behinderung #Politik #SozialeGerechtigkeit #AktionsMensch #Protesttag5Mai #Selbstvertretung #InklusionStattAusgrenzung #EchteTeilhabe #InklusionGanzEinfachLeben #DisabilityRights
Initiatorinnen fordern Gleichstellung von Müttern in der Gesellschaft. (Autor: Johannes Kolk)
In dieser Folge sprechen Sabrina Müller und Aline Knapp mit Carlotta Israel und Aline Ott über historische Genderforschung und die Analyse von strukturellem Sexismus in Gesellschaft, Kirche und Theologie. Dabei werden Themen wie die Frauenordination im geteilten Deutschland sowie eine intersektionale, geschlechtersensible Auslegung neutestamentlicher Texte beleuchtet. Ein zentraler Fokus liegt auf dem Konzept der Intersektionalität, um komplexe Diskriminierungserfahrungen und Machtverhältnisse in historischen sowie gegenwärtigen Kontexten sichtbar zu machen. Abschließend wird dazu aufgerufen, bestehende Machtstrukturen kritisch zu hinterfragen und Genderperspektiven als notwendige Grundlage für eine zukunftsfähige Theologie zu nutzen. Prof. Dr. Sabrina Müller, Lehrstuhlinhaberin für Praktische Theologie, Universität Bonn und Projektleiterin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @sabrinamueller25 Aline Knapp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung für Praktische Theologie, Universität Bonn und assoziierte Forscherin am UFSP Digital Religion(s), Universität ZürichInstagram: @aline.knapp Carlotta Israel wurde 2024 in München mit einer kirchengeschichtlichen Arbeit zu Frauenordination im geteilten Deutschland promoviert und ist seit April 2024 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Oldenburg. Man kann außerdem regelmäßig im online Magazin „Die Eule“ ihre Kolumne Sektion F lesen, in der sie sich mit intersektionalem Feminismus in Theologie und Kirche beschäftigt. 2021 hat sie zusammen mit anderen Forscher:innen die Kritischen Religionswissenschafts- und The*logietage ins Leben gerufen, die zur Vernetzung von intersektionaler religionsbezogener Forschung dienen und speziell auch Studierende ansprechen sollen. Aline Ott ist Ev. Theologin, sie arbeitet als Social Media Theologin in der ELKB und beendet aktuell ihre Promotion im Neuen Testament zum Thema: Intersektionale Paarbildung im Lukasevangelium. Und: Sie ist Mitbegründerin der studentischen Initiative Theoversity, die sich für mehr Vielfalt im Theologiestudium einsetzt. Da gibt es zum einen eine spannende Website mit Literaturlisten und zum anderen Podcastfolgen, die sich auch sehr lohnen. Impulse und EmpfehlungenVernetzung und Austausch:Theoversity Podcast Online-Lesekreis „Intersektional Lesen für Kirche Lernen“Kritische Religionswissenschafts- und Theologie-Tage„Bildet Banden“ – peergroups suchen, gemeinsam sichtbarer sein und sich gegenseitig den Rücken stärken Literaturtipps:Finsterbusch, K., Kraus, W., & Rösel, M. (Hrsg.). (2025). Update-Exegese 2.3: Grundlagen gegenwärtiger biblischer Frauen- und Geschlechterforschung. Evangelische Verlagsanstalt.Jaspers, L., Ryland, N., & Horch, S. (Hrsg.). (2024). Unlearn patriarchy. Ullstein Taschenbuch.Texte von Claudia Janssen und Marian Karzow (wegweisend für Intersektionalität in der Exegese) ShownotesCarlotta Israel:Website: https://uol.de/theologie/institut/personen/israel-carlotta & https://christinnentumsgeschichte.com/Sektion F: https://eulemagazin.de/ressort/sektion-f/Instagram: @christinnentumsgeschichte Herausgegebene Bücher:Bild – Geschlecht – Rezeption. Katharina von Bora und Martin Luther im Spiegel der Jahrhunderte, Leipzig 2021, gemeinsam mit Camilla Schneider.Frauenordination in der Evangelischen Kirche in Deutschland. Interdisziplinäre Perspektiven, Stuttgart 2023, gemeinsam mit Sarah Banhardt und Jolanda Gräßel-Farnbauer. Aline Ott:Theoversity: https://www.theoversity.com Praktische Theologie Universität Bonn: https://www.etf.uni-bonn.de/de/fakultaet/praktische-theologie-religionspaedagogik/praktische-theologieInstagram: @pt_unibonn Gleichstellung der Universität Bonn: https://www.gleichstellung.uni-bonn.de/de Evangelische Hochschule Hessen: https://www.eh-hessen.deInstagram: @eh_hessen Transformationsstudien: https://transformationsstudien.deInstagram: @transformationsstudien
Initiatorinnen fordern Gleichstellung von Müttern in der Gesellschaft. (Autor: Johannes Kolk)
1 Jahr Kanzler Merz | Trump bestraft Deutschland | Höcke im Podcast - Alles für Klicks | Ärztepfusch: Ohne Folgen? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
1 Jahr Kanzler Merz | Trump bestraft Deutschland | Höcke im Podcast - Alles für Klicks | Ärztepfusch: Ohne Folgen? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Mögliche Kürzungen in der Eingliederungshilfe – die waren der Grund für die Demonstration zum Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. In Duderstadt zog der Demonstrationszug gestern durch die Stadt. Anschließend präsentierten unterschiedliche inklusive Träger ihr Angebot beim "Markt der Teilhabe" vor der Basilika St. Cyriakus. Dort sorgte eine inklusive Band für den Auftakt.
IGEL aktuell: Viel Diskussion, wenig Verbindlichkeit? - Bundestagsdebatte zum BGG analysiert Live im Gespräch mit Ottmar Miles-Paul, Redakteur der Kobinet-Nachrichten Kaum ist die erste Lesung zum Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) im Bundestag beendet, schalten Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul das Mikrofon ein. In dieser IGEL-aktuell-Ausgabe geht es um Emotionen, politische Schlagabtausche und die große Frage: Kommt jetzt endlich mehr verbindliche Barrierefreiheit – oder bleibt vieles nur Symbolpolitik? Warum sprechen plötzlich alle über angemessene Vorkehrungen, private Anbieter und echte Teilhabe? Welche Parteien liefern konkrete Ansätze, wo wird ausgewichen und wer hat die Lebensrealität behinderter Menschen wirklich verstanden? Außerdem werfen die beiden einen Blick auf die enorme Aufmerksamkeit rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Die Debatte zeigt: Inklusion ist längst kein Randthema mehr – aber der Weg zu echter Gleichstellung bleibt umkämpft. Ottmar Miles-Paul ordnet die Aussagen aus dem Bundestag kritisch ein und bringt Hintergründe aus der Behindertenbewegung mit. Für alle, die wissen wollen, was hinter den politischen Aussagen steckt und warum das BGG viele Menschen direkt betrifft. Live im Gespräch mit Ottmar Miles-Paul, Redakteur der Kobinet-Nachrichten. Mehr Infos auch auf:www.kobinet-nachrichten.orgLinks zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com #IGELPodcast #BGG #Behindertengleichstellungsgesetz #Barrierefreiheit #Inklusion #Teilhabe #Bundestag #Politik #DisabilityRights #UNBRK #Menschenrechte #Behindertenpolitik #Selbstbestimmung #OttmarMilesPaul #KobinetNachrichten #SaschaLang #Inklusator #Protesttag5Mai #InklusionJetzt #BarrierefreiFürAlle
Kaputte Aufzüge am Bahnhof oder E-Roller auf dem Bürgersteig – Barrieren gibt es viele. Wie barrierefrei ist NRW? Diskussion mit Raul Krauthausen und Moderatorin Julia Schöning. Von WDR 5.
Tag der Inklusion Heute, am 5. Mai, ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung .. oft auch einfach als Tag der Inklusion bezeichnet. Den Aktionstag gibt es seit 1992. Er erinnert daran, dass Menschen mit Behinderungen in vielen Bereichen noch immer auf Hindernisse stoßen, sei es in der Schule, im Beruf, im öffentlichen Raum oder auch online. (superfly.fm)
Anlässlich des morgigen "Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen" fordern heute Sozialorganisationen echte Inklusion am Arbeitsmarkt ++ Die DKA hilft Menschen in Guatemala Arbeit zu finden ++ Beim Eurovision Song Contest in Wien wird es einen interreligiösen Pavillon geben ++Moderation: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 04.05.2026
Seit Januar 2001 ist Frauen der Waffendienst erlaubt. Oberstabsgefreiter Gerrit Reichert spricht mit Zeitzeuginnen der ersten Stunde, Stabsfeldwebel Annett Selzer vom Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt und Hauptmann a.D. Sandy Kirchner, sowie Hauptmann Nils Birk vom ZMSBw über das Kreil-Urteil, das die Bundeswehr zweifellos veränderte. Vor genau 30 Jahren, 1996, klagte eine junge Frau aus Niedersachsen vor dem Verwaltungsgericht Hannover gegen die Bundesrepublik Deutschland. Die Elektronikerin Tanja Kreil wollte nach Abschluss ihrer zivilen Ausbildung als Waffenelektronikerin zur Bundeswehr, wurde aber abgelehnt. Der Grund: als Angehörige einer Instandsetzungseinheit hätte sie Dienst an der Waffe leisten müssen, was Frauen laut Grundgesetz nicht erlaubt war. Denn im Artikel 12a, Absatz 4 hieß es, dass Frauen „unter keinen Umständen Dienst an der Waffe leisten“ dürfen. Tanja Kreil sah sich in ihrem Geschlecht diskriminiert und das Verwaltungsgericht Hannover wandte sich zur rechtlichen Klärung an den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Das Grundgesetz wird geändert Der EuGH gab Tanja Kreil recht. In Folge wurde der Artikel 12a, Absatz 4 des Grundgesetzes insofern geändert, als dass Frauen jetzt „auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden“ dürfen, der Waffendienst ihnen aber fortan auf freiwilliger Basis gestattet ist. Tanja Kreil machte von diesem wegweisenden Recht zwar keinen Gebrauch, statt ihrer aber 244 andere Frauen. Diese rückten im Januar 2001, vor genau 25 Jahren, als erste Frauen der Bundeswehr zum allgemeinen Waffendienst in die Streitkräfte ein. Mit dem Kreil-Urteil endete ein Ringen um geschlechterübergreifende Gleichstellung, dessen Anfänge bis in die Mitte der 1970er-Jahre zurückreichten. Im Dialog Stabsfeldwebel Annett Selzer war eine von 151 Frauen, die im Januar 2001 ihren Dienst beim Heer begannen (neben 76 bei der Luftwaffe und 17 bei der Marine). Hauptmann a.D. Sandy Kirchner meldete sich im Juli 2001 zum allerersten Lehrgang für weibliche Offiziere. Hauptmann Nils Birk ist Historiker am ZMSBw und beschäftigt sich in seiner Dissertation mit der Ausgangsfrage, welche Rolle Frauen bei der Streitkräfteplanung der Bundeswehr seit deren Gründung 1955 spielten. „Eine unerwartet und überraschend große“, sagt Birk, bis 2001 habe der parlamentarische Gesetzgeber hier aber sehr enge Grenzen gezogen. Oberstabsgefreiter Gerrit Reichert ist Fachjournalist mit dem Schwerpunkt Militärgeschichte. Einen Namen hat er sich vor allem als Biograph Lothar-Günther Buchheims und mit Büchern über U 96, „Das Boot“, gemacht.
Was passiert eigentlich, wenn die letzte Frau den Raum verlässt? Reden Männer dann offener und ehrlicher untereinander? Oder zeigt sich genau in diesen Momenten, wie sie wirklich über Macht, Selbstbild und Gender Equality denken? In dieser Folge spreche ich mit Vincent-Immanuel Herr - Autor des Buches "Wenn die letzte Frau den Raum verlässt" - über genau diese Fragen und über eine Realität, die viele nicht sehen wollen: 43 % der Männer glauben, dass Frauen längst gleichberechtigt sind. Nur 13 % der Frauen sehen das genauso. Warum gibt es diese Diskrepanz? Und wie kommen wir von diesem Punkt gemeinsam weiter? Wie findet Frau im Unternehmen einen echten Verbündeten – ohne sich anzubiedern oder kleinzumachen? Was überzeugt Männer wirklich, Male Allies zu werden – im Kontext von Leadership, Karriere und Unternehmenskultur? Und was können Männer konkret tun – im Job und im Privaten – um Gleichstellung nicht nur zu wollen, sondern aktiv zu leben? Ein Gespräch über Male Allyship, Leadership, Female Empowerment und moderne Arbeitswelten, das genau hinschaut. Neugierig? Dann Ton an! Schau vorbei: kathrinleinweber.de de.herrandspeer.com Sind wir schon miteinander verlinkt? Kathrin Leinweber – Female Empowerment Speaker vincentimmanuel Und für noch mehr Einblicke folge uns gern auf Instagram: kathrinleinweber
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Tierquälerei. Regina und Peter können es kaum erwarten: Schon bald soll ihre Tochter Vivien aus der Psychiatrie entlassen werden, wo sie die vergangenen Monate stationär behandelt wurde. Regina und Peter freuen sich darauf, bald endlich wieder fernab der Klinikmauern Zeit mit ihr zu verbringen. Doch als Peter am 31. Mai 2022 auf dem Weg ist, um Vivien einen Besuch abzustatten, erhält er einen Anruf von ihrem behandelnden Arzt, der seine und Reginas Welt in Scherben legt. Und ihnen schmerzlich klar macht, dass ihre Tochter die geschlossene Station niemals mit gepackten Taschen verlassen wird… Psychiatrische Kliniken sind ein wichtiger Bestandteil unseres Gesundheitssystems: Mehr als 800. 000 Menschen wurden laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2024 in psychiatrischen Krankenhäusern stationär behandelt. In dieser Folge von “Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” werfen wir einen genauen Blick auf das System Psychiatrie. Unter anderem sprechen wir über geschlossene Stationen, die Voraussetzungen für Zwangseinweisungen und beleuchten den Umgang mit vermeintlich gefährlichen Patient:innen. Expert:innen in dieser Folge: Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Barbara Jost, Fachanwältin für Medizin- und Arzthaftungsrecht Sabrina Diehl Laurent LaFleur, Richter am OLG München Prof. Dr. Anke Bramesfeld vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Das Organspende-Register: https://organspende-register.de/erklaerendenportal/ Landgericht München I: Urteil vom 5. August 2023 - liegt vor Oberlandesgericht München: Beschluss vom 31. Juli 2025 - liegt vor Studie: “Tötungsdelikte in Kliniken für Psychiatrie aus der Metaperspektive eines Bundeslandes”: https://t1p.de/vhrfo Bayerischer Rundfunk: “Patienten als Täter. Tatort Psychiatrie”: https://t1p.de/zqico **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In dieser Folge von „Zukunft gestalten“ geht es um ein Thema, das viele bewegt – und gerade wieder besonders im Fokus steht: die Gleichstellung von Frauen. Rund um den Weltfrauentag wird viel über Fortschritte gesprochen. Gleichzeitig ist weltweit immer häufiger von einem Rückschritt die Rede. Wie steht es also um die Chancengleichheit – insbesondere auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland? Wir sprechen über zentrale Fragen: Warum kommen Frauen noch immer seltener in Führungspositionen? Welche Rolle spielt das Ehegattensplitting? Was steckt hinter dem Gender Pay Gap – und warum ist er trotz Verbesserungen noch nicht überwunden? Wie gerecht ist die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit heute wirklich? Und was raten wir Frauen, damit die gesellschaftliche Entwicklung vorangeht? Malva Sucker und Jochen Arntz diskutieren mit Dr. Wiebke Ankersen (AllBright Stiftung) und Michaela Hermann (Bertelsmann Stiftung). Gemeinsam ordnen sie aktuelle Entwicklungen ein, identifizieren politische Hebel und zeigen, welche strukturellen Veränderungen nötig sind – und wo Deutschland im internationalen Vergleich steht. Kapitelübersicht: 00:00 Willkommen im Podcast – Worum geht's heute? 02:51 Aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen 06:02 Gleichstellung in Unternehmen 11:51 Welche Lösungen können wir uns abschauen? 14:55 Politische Perspektiven und Zukunftsaussichten 24:54 Gleichstellung und wirtschaftliche Indizes 30:43 Ein Blick in die Zukunft 33:42 Aussicht und Verabschiedung Weiterführende Links: Onlinemeldungen: Nach Kinderphase: Ehegattensplitting bremst Beschäftigung von Frauen aus https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2026/maerz/nach-kinderphase-ehegattensplitting-bremst-beschaeftigung-von-frauen-aus Frauen und Männer wollen die bezahlte Elternzeit gleichmäßig aufteilen – tun es aber nicht https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/themen/aktuelle-meldungen/2025/maerz/frauen-und-maenner-wollen-die-bezahlte-elternzeit-gleichmaessig-aufteilen-tun-es-aber-nicht Publikationen Erwerbsbeteiligung von Frauen ab 45 https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/erwerbsbeteiligung-von-frauen-ab-45 Gleichstellung am Arbeitsmarkt? https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/gleichstellung-am-arbeitsmarkt Spannungsfeld Vereinbarkeit: Arbeitsaufteilung, Geschlechterrollen und Aushandlungen im Paarkontext https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/spannungsfeld-vereinbarkeit-arbeitsaufteilung-geschlechterrollen-und-aushandlungen-im-paarkontext Frühere Publikationen https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/beschaeftigung-im-wandel/publikationen Projekt Beschäftigung im Wandel: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/beschaeftigung-im-wandel AllBright Stiftung: https://www.allbright-stiftung.de/ Podcasts der Bertelsmann Stiftung https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/podcasts-der-bertelsmann-stiftung Schreibt uns an podcast@bertelsmann-stiftung.de oder auf https://www.instagram.com/bertelsmannstiftung/ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Laura wurde von ihrem alten Chef ständig unterschätzt. Damit ist sie nicht alleine. Wenn eine Frau so kompetent ist und wirkt wie ein Mann, kommt das nicht immer gut an. Wie wir selbstsicher für uns einstehen können, erklärt eine Expertin. **********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Laura, wurde in mehreren Jobs unterschätzt und hat sich jetzt selbst empowert Gesprächspartnerin: Jutta Allmendinger, Soziologin, Genderforscherin Gesprächspartnerin: Britta Cornelißen, Wirtschaftspsychologin, Expertin für Gleichstellung und Coachin Autorin und Host: Shalin Rogall Redaktion: Anne Bohlmann, Christian Schmitt, Jana Niehof, Ivy Nortey, Friederike Seeger, Anton Stanislawski Produktion: Gunda Herke, Regine Kraus**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Überwindung: Wenn wir uns im Job nicht alles gefallen lassenJob: Wie wir lernen, Grenzen zu setzenUnterschätzt: Wie wir uns trotzdem durchsetzen**********Hinweis:Leider haben wir in dieser Folge den Namen unserer Gesprächspartnerin Britta Cornelißen falsch ausgesprochen. Dafür entschuldigen wir uns. **********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
Zum 200-Jahr-Jubiläum des Wiener Stadttempels macht sich die Historikerin Tina Walzer „Gedanken für den Tag“ zur Geschichte der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien. Heute geht es dabei um den langen Weg zur rechtlichen Gleichstellung. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28.03.2026
In dieser Folge des Stadt Wien Podcasts spricht Gastgeberin Christine Oberdorfer mit der neuen Stadträtin Elke Hanel-Torsch über deren neue Aufgaben und zentrale Schwerpunkte in den Bereichen Frauen und Wohnen. Im Interview geht es um leistbaren Wohnraum, sowie um wichtige Themen wie Gleichstellung, Gewaltschutz und gesellschaftliche Verantwortung. Dabei gibt sie persönliche Einblicke, spricht über ihre politischen Ziele und ihre Vision für ein zukunftsfähiges Wien.Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast bewertet und abonniert (falls ihr das noch nicht gemacht habt).Feedback könnt ihr uns auch an podcast(at)ma53.wien.gv.at schicken.Folgt uns auf unseren Social Media Kanälen:https://www.facebook.com/wien.athttps://bsky.app/profile/wien.gv.athttps://twitter.com/Stadt_Wienhttps://www.linkedin.com/company/city-of-vienna/https://www.instagram.com/stadtwien/Und abonniert unseren täglichen Newsletter:http://wien.gv.at/meinwienheuteWeitere Stadt Wien Podcasts:Historisches aus den Wiener Bezirken in den Grätzlgeschichtenbüchereicast der Stadt Wien Büchereien
Deutschland: Diskriminierung als Alltagserfahrung – Kein Termin für eine Wohnungsbesichtigung, Kontrollen und Verdächtigungen ohne Anlass, Nachteile bei der Arbeitssuche: Viele Menschen erfahren in Deutschland Diskriminierung, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Gleiche Bezahlung, Respekt und Gleichbehandlung, das fordert auch WDR 2 Satirikerin Barbara Ruscher. Aber sie versteht auch Männer, die den Internationalen Frauentag nicht ernst nehmen: Frauen sind halt oft extrem lästig. Von Barbara Ruscher.
Die Stimmbevölkerung hat die SRG-Initiative abgelehnt, die Serafe-Gebühr wird nicht auf 200 Franken gesenkt. Albert Rösti sieht sich in seinem Kurs bestätigt – und will weiterhin, dass die SRG im Sport- und Unterhaltungsbereich spart. Der Medienminister im Interview. Weitere Themen: · Viele städtische Kantone haben die Individualbesteuerung klar angenommen. Anders sieht es bei den ländlichen Kantonen aus, die die Vorlage abgelehnt haben. Politikwissenschaftlerin Sarah Bütikofer sagt: Der Stadt-Land-Graben deutet darauf hin, dass es der Stimmbevölkerung dabei nicht nur ums Geld ging – sondern auch um Gesellschaftspolitik und um Gleichstellung. · Die Landtagswahl in Baden-Württemberg war der Auftakt ins deutsche Super-Wahljahr. Für CDU und SPD, die Regierungsparteien im Bund, bedeutete sie eine Enttäuschung. Die CDU blieb knapp hinter den Grünen zurück, die SPD verzeichnete gar eine historische Niederlage. Was die Wahl für die Bundespolitik bedeutet, erklärt Claudia Kade, Ressortleiterin Politik bei der Tageszeitung «Die Welt». · Der Krieg im Iran hat sich längst auf den ganzen Nahen Osten ausgeweitet. Ziel des iranischen Regimes sei es, einen Flächenbrand zu entfachen: Das sagt auch Thomas Volk, Nahost-Experte bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir sprechen mit ihm über die iranische Kriegsstrategie.
Der Kampf um die Individualbesteuerung war knapp. Bis zuletzt bestand die Chance, dass die Vorlage noch ins Nein kippt. Auch die SRG-Halbierungsinitiative war lange hart umkämpft. Am Sonntag dann fielen beide Ergebnisse überraschend deutlich aus: 54 Prozent sagten Ja zur Individualbesteuerung und 62 Prozent Nein zur Halbierungsinitiative. Auch die weiteren Abstimmungen wurden am Ende klar entschieden: 71 Prozent lehnten die Klimafondsinitiative ab, 73 Prozent stimmten dem Gegenvorschlag zur Bargeldinitiative zu. Der tägliche Podcast «Apropos» macht nach dem Super-Abstimmungssonntag den grossen Aufwisch: Warum war die Zustimmung zur Individualbesteuerung am Ende so hoch? Und was bedeutet das für die Gleichstellung der Geschlechter? Warum war das Nein zur Halbierungsinitiative so deutlich? Und wie geht die politische Diskussion um die SRG jetzt weiter? Und was bedeutet das klare Nein zum Klimafonds für die künftige Klimapolitik der Schweiz? Inlandchef Mario Stäuble kennt alle Vorlagen im Detail und hat den Abstimmungssonntag in unserem Newsroom hautnah mitverfolgt. Im Gespräch mit Philipp Loser ordnet er die Ergebnisse bei «Apropos» ein. Produzent: Noah Fend Mehr zum Abstimmungssonntag: Zur Bargeldinitiative: Münzen und Noten werden immer dazugehören, auch wenn wir sie kaum noch nutzen Zur Halbierungsinitiative: «Lasst die SRG endlich in Ruhe!» Zur Individualbesteuerung: «Für die Mehrheit ist es selbstverständlich, dass die Frauen ihre Steuererklärung selbst ausfüllen» Zum Klimafonds: Klimaschutz geht auch ohne Klimafonds – wenn wir es wollen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Internationale Frauentag macht weltweit auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam. Immer noch sträuben sich viele Männer dagegen. Wie schon ihre Urahnen, hat WDR 2 Satiriker Friedemann Weise herausgefunden. Von Friedemann Weise.
Lemke, Kirsten; Specht, Heike www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Im Jahr 1916 schließt im Deutschen Reich die erste Bank von Frauen für Frauen. Ihr Ende markiert einen Rückschlag auf dem Weg zu finanzieller Gleichstellung. Von Doris Arp.
Ein Viertel der deutschen Bevölkerung hat ein geschlossen antifeministisches Weltbild, mehr Männer als Frauen. Vor allem Rechtsextreme wollen Frauen kleinhalten und torpedieren die Gleichstellung. Dahinter steckt die Idee, dass Männer das stärkere Geschlecht sind. Das bringt Frauen unter Druck, bremst sie aus und macht sie häufiger zu Opfern von Gewalt. Was treibt Antifeminismus an? Was heißt das für die Demokratie? Und warum machen manche Frauen gegen Frauen mobil? Marion Theis diskutiert mit Dr. Beate von Miquel – Deutscher Frauenrat; Prof. Dr. Gert Pickel – Soziologe Universität Leipzig; Tara-Louise Wittwer – Autorin und Content-Creatorin
Im März 1961 sorgen vier Frauen in Uniform für Aufsehen: Erstmals überwachen Polizistinnen den Parkraum. Ein Erfolg im jahrelangen Kampf um Gleichberechtigung im Dienst. Von Jana Magdanz.
Die Sexarbeiterinnen Tessa und Ruby sind selbstbestimmt, erleben aber gesellschaftliche Stigmatisierung. Graziella wurde Opfer von Gewalt und Ausbeutung. Obwohl Prostitution in der Schweiz seit 1942 legal ist, flammt die Debatte, ob Frauen in der Sexarbeit gerettet werden sollen, immer wieder auf. Ruby, Tessa und Chanel sehen sich als selbstbestimmte Sexarbeiterinnen, die ihren Service mit den Kunden einvernehmlich aushandeln. Sie betrachten ihren Beruf als Arbeit und kämpfen um Anerkennung, Freiheit und Sicherheit. Ihr Ziel ist es, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen. Graziella dagegen wurde Opfer eines Loverboys, ihr Leben war gezeichnet von Ausbeutung und Missbrauch. Mithilfe einer religiös geprägten Organisation ist sie ausgestiegen. Diese bekämpfen Prostitution als Sünde und, gemeinsam mit feministischen Kreisen, als Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter. Sie fordern mehr Regulierung und Bestrafung der Freier. Das treibt die Sexarbeit in die Illegalität, sagen die Gegnerinnen. In einem Land in dem schätzungsweise jeder fünfte Mann jährlich sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nimmt, nimmt die Diskussion um Prostitution und Sexarbeit wieder Fahrt auf. Erstaustrahlung: 29.01.2026