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Laura Koch-Pauka würde gerne Zeit mit Philosophin Hannah Arendt verbringen. Sie würden über Demokratie und sinnstiftende Aktionen reden.
Heute vor 50 Jahren starb die Schriftstellerin und Philosophin Hannah Arendt in New York.
Es war eine Woche großer Reden oder zumindest solcher, die groß angekündigt waren. Trump vor der UN, Merz im Bundestag und, fraglos die bedeutendste: Markus Söder auf Kloster Banz mit einer CSU- Grundsatzrede.Die Teilzeitarbeit bei Lehrern will er einschränken, das Handy bis zur 7. Klasse aus dem Klassenzimmer werfen und Franz Josef Strauß in die Walhalla in Donaustauf holen. Zusammen mit der Philosophin Hannah Arendt. Wenn das keine Grundsätze sind.Der Strauß sei schließlich sein Vorbild gewesen, sagt der Söder, was man dem Strauß absolut nicht zum Vorwurf machen kann. Und wäre das schon der Grund für eine Aufnahme in die bayerische Ruhmeshalle über der Donau, Söders Vorbild zu sein, dann würden demnächst womöglich auch Darth Vader und Captain Kirk dort aufgenommen, ganz abgesehen von Edmund Stoiber, als dessen leidenschaftlicher Anhänger sich Söder einst auch bekannt hat. "Ich bin Stoiberianer" hat er gesagt, damals, kurz vor Edmunds Sturz.Nein, für eine Aufnahme in die Walhalla braucht's schon mehr.Für bedeutende Persönlichkeiten "teutscher Zunge" hat sie König Ludwig I. errichten lassen und davon sind auch reichlich welche drin. Luther, Goethe, Heine, Bismarck, Adenauer.Das hat wahrscheinlich die Freien Wähler auf den Plan gerufen. "Die Walhalla ist kein CSU- Stammtisch" hat der Kulturexperte der Partei verlauten lassen. Wobei der Adenauer ja in der CDU war. Also wenn, dann wär's ein Unionsstammtisch, ein sehr kleiner, an dem sich für die Freien Wähler wohl kein Platz fände. Außerdem hätte ja der Strauß schon einen Flughafen, sagt der Freie Wähler- Sprecher weiter. Das stimmt. Den hat der Adenauer allerdings auch. Man könnte ja vielleicht den Strauß- Flughafen in Hubert- Aiwanger- Airport umbenennen, in Eitsch-Äj-Äj (HAA), dann wäre die Mehrheit in der Staatsregierung für den Strauß in der Walhalla gesichert. Zumal es der große Vorsitzende Aiwanger wohl auch beim besten Willen nicht in die Walhalla schaffen wird. Teutsche Zunge und so. Vielleicht der Bruder. Egal.Mythologisch betrachtet ist Walhall ja der Wohnort der gefallenen Krieger, wo einen die Walküren hin geleiten und Wotan herrscht.Das mit dem herrschenden Wotan dürfte Strauß schon mal gar nicht gefallen, schließlich ist er doch schon im Himmel seit der Ankunft Ratzingers nur noch stellvertretender Vorsitzender, heißt's.Aber der Mythos, der passt zu Strauß, vor allem der des gefallenen Kriegers. Er hat gegen Augstein verloren, gegen Schmidt, gegen Kohl. 1976 in Wildbad Kreuth, als er die CSU bundesweit ausdehnen wollte, sogar gegen die eigene Parteibasis. Wo passt so einer besser hin als auf die Burg Walhall? Mögen die Walküren ihn geleiten.Eben alles eine Frage der Perspektive.
Als eine „geistige Heimat“ bezeichnet Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Philosophin Hannah Arendt. Über seine „Hausheilige“ hat er nun ein Buch geschrieben.
Kretschmann, Winfried www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Berühmt wurde die Philosophin Hannah Arendt, weil sie sich schon kurz nach dem zweiten Weltkrieg sehr differenziert mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt hat - unter anderem als Beobachterin des Eichmann Prozesses. Dass Sie auch Märchen verfasst hat, ist eher unbekannt. Ihr Märchen "Die weisen Tiere" ist gerade in der Edition Maulhelden erschienen. Manuela Reichart stellt es vor.
#diepodcastin: Isabel Rohner & Regula Staempfli mit Zitat von Hannah Arendt, philosophischer Rundreise von Rousseau zum NS, zum Kommunismus, zum Islamismus & wie das alles mit dem DSA zusammenhaengt. Regula Stämpfli und Isabel Rohner nehmen das Zitat der großen Philosophin Hannah Arendt zum Anlass für einen Rundumschlag über Politik in Deutschland und den USA und über Philosophiegeschichte: von der viel zu restriktiven und damit kontraproduktiven Umsetzung des Digital Service Acts (DSA) bis zum Gerichtsurteil des Federal Court Kentucky und dem Sieg der Frauen, von Rousseau bis zu den Muslimbrüdern, von Moralphilosophie bis zum Totalitarismus.
Die jüdische Philosophin Hannah Arendt misst nicht dem Ende, sondern der Geburt, dem Beginn des Menschenlebens eine entscheidende Bedeutung zu ,sagt der linzer Bischof Manfred Scheuer. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 24.12. 2024
Hoffnung ist unsere zentrale menschliche Fähigkeit, sagt die Philosophin Natalie Knapp. Wir brauchen Hoffnung, um uns zu motivieren. Denn letztlich ist es nur die Aussicht auf eine positive Zukunft, die uns in Bewegung setzt. Zum Ankommen braucht es keine Energie, aber zum Loslaufen. Dabei ist es weniger wichtig, ob sich jede Hoffnung genau so erfüllt, wie sie anfangs einmal bestand. Eine bemerkenswerte Parallele zur Zukunftsforschung: Es geht viel weniger ums nachträgliche Rechthaben, stattdessen viel mehr ums Anfangen.Fragen wir nicht: Was ist realistisch? Was realistisch gewesen sein wird, sehen wir dann schon noch in der Zukunft. Das klärt sich. Natalie betont: Viel wichtiger und hilfreicher ist es zu verstehen, dass wir Realität schaffen können, indem wir anfangen und gestalten. Die berühmte Politologin und Philosophin Hannah Arendt hat gesagt: Wir bräuchten die Hoffnung nur dann nicht, wenn die Zukunft schon feststünde. Das wäre sicher. Aber dann könnten wir nichts mehr tun, könnten nichts mehr verändern oder bewirken, keine Entscheidung treffen. Insofern ist es absurd zu glauben, dass das Leben besser wäre, wenn es weniger unsicher wäre.Natalie singt ein Loblied auf die Unsicherheit. Wir können lernen, gut in Unsicherheit zu leben, können lernen, Lust daran zu entwickeln. Dafür müssen zunächst einmal sortieren, was es bedeutet, unsicher zu sein. Natalie deutet dies so: Spüren wir Unsicherheit, verfügen wir gerade nicht über eine passende Routine. Wer Unsicherheit spürt, weiß gerade nicht automatisiert, wie es geht. Anders gesagt: Es ist hoch professionell, sich ab und zu unsicher zu fühlen. Dann müssen wir anders arbeiten, anders kommunizieren, mehr in den Austausch gehen, Ideen entwickeln und den Kopf einschalten. Gar nicht schlecht, diese Unsicherheit. Wir brauchen eine Neubewertung des unangenehmen Gefühls, das eben keine Angst ist, sondern Unsicherheit.Natalie spricht darüber, wie wir in unsicheren Zeiten entscheiden können. Gelernt haben wir, Entscheidungen als Sortieraufgabe zu verstehen. Alle vorhandenen Informationen sichten und ordnen, dann wissen wir was zu tun ist. In der Unsicherheit führt das in die Irre, denn die wichtigen Informationen sind vielfach genau die, über die wir eben nicht verfügen. Im Chaos greift das mechanistische Weltbild nicht mehr. Diese fünf Dinge musst du beachten, dann hält deine Ehe 50 Jahre … funktioniert nicht. Wir müssen stattdessen lernen über Möglichkeiten zu sprechen, über Wahrscheinlichkeiten - und anfangen. Im Rückblick wird ein Leben draus geworden sein.Zu Gast: Dr. Natalie Knapp, Philosophin, Keynote Speakerin und Autorin populärer Sachbücher. Sie ist Gründungsmitglied des Berufsverbandes für philosophische Praxis, Dozentin der ZEIT Akademie, der Liechtenstein Academy, der Leuphana Universität Lüneburg und des Netzwerks Ethik. Erwähnungen: Nachhaltigkeit, Innovation und organisatorischer Wandel: Rasmus NutzhornFilm: 972 BEAKDOWNS Auf dem Landweg nach New YorkPodcast mit Ralf B. Wehrspohn – Innovation im Plattenbau
Meyer, Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Ist der Blick zurück altmodisch, verjährt, verkrustet? Oder kann Nostalgie auch Rückhalt geben, weil man sich auf etwas besinnt, dass sich als gut, sinnvoll richtig erwiesen hat? Der Historiker Tobias Becker versucht eine Bestimmung, seziert den Begriff im Wandel seiner Bedeutung, diskutiert mit Denise M'Baye und Sebastian Friedrich auch das utopische Potential der "Nostalgie". Befragt wird die Philosophin Hannah Arendt. Für sie, 1933 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland geflohen, ist die Muttersprache im Exil und später in den USA immer stabilisierendes Element geblieben. Darüber spricht sie in ihrem legenden Interview 1964 mit Günter Gaus. Redaktion: Juliane Bergmann, Claudia Christophersen Literatur: Barbara Cassin: Nostalgie. Wann sind wir wirklich zuhause? Frankfurt a.M.: Suhrkamp 2023 Fernsehgespräch mit Günter Gaus (Oktober 1964) In: Ich will verstehen. Selbstauskünfte zu Leben und Werk. Hrsg. v. Ursula Ludz, München: Piper, 1996, S. 58f Tobias Becker: Yesterday. A New History of Nostalgia. London, Boston/MA: Harvard University Press 2023. Grit Lemkes Homepage: https://www.gritlemke.de/ Podcast-Tipp: "Die Schule brennt - Der Bildungspodcast mit Bob Blume" https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-schule-brennt-der-bildungspodcast-mit-bob-blume/12197843/ Wer Feedback, Anregungen und Ideen mitteilen möchte, erreicht die beiden Hosts per E-Mail unter teemitwarum@ndr.de.
In ihren Werken hat die Philosophin Hannah Arendt einst demokratiefeindliche Vorstellungen analysiert. Udo Marquardt zeigt, wie aktuell ihr Denken auch heute noch ist. Von Udo Marquardt.
Nachdenken über den Anfang angeht, hat im 20. Jahrhundert die große Philosophin Hannah Arendt. Siehat mit ihrer Philosophie vom Anfang was ganz Neues gewagt. Alles ist irgendwann einmal jung, hat alle Möglichkeiten, ist ein Anfänger. Und das Jahr halt auch.
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat Anfang August an der New School in New York eine „Grundsatzrede“ zu den transatlantischen Beziehungen gehalten. Dabei erinnerte sie an die Philosophin Hannah Arendt, die an eben jener Universität gelehrt und auch über das „Denken ohne Geländer“ gesprochen habe. Das werde heute gebraucht, sagte Baerbock: „Wir müssen frische IdeenWeiterlesen
Ein Ritt durch die Vergangenheit bietet Harald Asel ab der Antike mit der ägyptischen Gottheit Horus, das Mittelalter rückt in der Wiedereröffnung des Musée du Cluny in Paris näher, in die jüngste Geschichte lädt ein hörbarer Streifzug durch New York mit der Philosophin Hannah Arendt ein.
Bruno Ganz, Anthony Hopkins, Alec Guinness, Martin Wuttke und Oliver Masucci - sie alle haben schon in einem Film Adolf Hitler gespielt. Neu im Bunde ist nun der Berliner Ulrich Matthes, der in "München - Im Angesicht des Krieges" seine Interpretation des Diktators zum Besten gibt. In dem 1963 erschienenen Buch "Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen" über den Prozess gegen Adolf Eichmann, schrieb die Philosophin Hannah Arendt in Bezug auf den Angeklagten von einem "normalen Menschen", der weder "Dämon" noch "Ungeheuer" sei. Denn Nazi-Kriegsverbrecher konnten eben aussehen wie der nette Nachbar von nebenan. Sie waren Väter, Ärzte, Musikliebhaber und hatten ein freundliches Lächeln. Das Böse, man sieht es dem Menschen nicht an.In dieser Folge von "Ditt & Datt & Dittrich" sprechen Verena und Ronny über Matthes, seine Darstellung von Hitler, darüber, welches Maß an Normalität man Schauspielern beim Darstellen von NS-Verbrechern zugestehen sollte und wie wichtig es in Anbetracht des aktuellen, politischen Säbelrasselns ist, an unsere Geschichte zu erinnern.Ihr habt Fragen oder ein spannendes Thema für "Ditt & Datt & Dittrich"? Hier geht's zu Verena. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Bruno Ganz, Anthony Hopkins, Alec Guinness, Martin Wuttke und Oliver Masucci - sie alle haben schon in einem Film Adolf Hitler gespielt. Neu im Bunde ist nun der Berliner Ulrich Matthes, der in "München - Im Angesicht des Krieges" seine Interpretation des Diktators zum Besten gibt. In dem 1963 erschienenen Buch "Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen" über den Prozess gegen Adolf Eichmann, schrieb die Philosophin Hannah Arendt in Bezug auf den Angeklagten von einem "normalen Menschen", der weder "Dämon" noch "Ungeheuer" sei. Denn Nazi-Kriegsverbrecher konnten eben aussehen wie der nette Nachbar von nebenan. Sie waren Väter, Ärzte, Musikliebhaber und hatten ein freundliches Lächeln. Das Böse, man sieht es dem Menschen nicht an. In dieser Folge von "Ditt & Datt & Dittrich" sprechen Verena und Ronny über Matthes, seine Darstellung von Hitler, darüber, welches Maß an Normalität man Schauspielern beim Darstellen von NS-Verbrechern zugestehen sollte und wie wichtig es ist, an unsere Geschichte zu erinnern. Ihr habt Fragen oder ein spannendes Thema für "Ditt & Datt & Dittrich"? Hier geht's zu Verena: ntv.de/17199686
Mit Adolf Eichmann steht im April 1961 erstmals eine Schlüsselfigur des Holocausts vor einem israelischen Gericht. Der ehemalige SS-Obersturmbannführer war als Deportationsspezialist verantwortlich für den Transport von Millionen von Jüdinnen und Juden in die Vernichtungslager der Nazis. Am Prozess leugnet Eichmann die Verbrechen nicht. Und doch bestreitet er, verantwortlich zu sein. Beflissen, fast unterwürfig stellt er sich als kleines Rädchen im NS-Getriebe dar, als Werkzeug, das zu gehorchen hatte. Wer ist dieser unscheinbare Mann im kugelsicheren Glaskasten vor dem Jerusalemer Bezirksgericht? Darüber wird am Prozess und auch danach viel diskutiert. Ein gefühlloser, zahlenbesessener Bürokrat in einem verbrecherischen Staat? Ein Schreibtischtäter ohne Gewissen, die Banalität des Bösen, wie die jüdische Philosophin Hannah Arendt ihn beschrieben hat? Oder doch - wie die Anklage beweisen will - jemand, der aus tiefer Überzeugung gehandelt hat, und damit mitverantwortlich ist an einem Massenmord? In der «Zeitblende» erklärt die deutsche Historikerin Irmtrud Wojak, wie Eichmanns Rechtfertigungsstrategien zu lesen sind und warum Arendts These nicht weit genug geht. Und was dieser Prozess für den jungen Staat Israel bedeutet, was er ausgelöst hat, davon erzählt der israelische Historiker Tom Segev. Etwa dass erstmals eine schmerzhafte Aufarbeitung des Holocausts angestossen wurde, die zu einem zentralen Element der israelischen Identität geworden ist - bis heute.
Hannah Arendt musste 1933 vor der Gestapo fliehen. In den USA veröffentlichte sie Anfang der 1950er Jahre ihre Analyse "Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft". Für die "New York Times" berichtete sie über den Eichmann-Prozess in Jerusalem.
„Der Sinn von Politik ist Freiheit“, sagt die jüdische Philosophin Hannah Arendt. Doch wie entsteht Freiheit, und warum ist sie immer wieder bedroht? Von Matthias Kußmann. (SWR 2018)
Politik - eher ein verdrießliches Thema, so meinen wir heutigen. Die große Philosophin Hannah Arendt sah das anders - es lohnt, auf ihre Argumente zu hören, so meint Christoph Quarch www.christophquarch.de
9.11.1964 | Die jüdische Philosophin Hannah Arendt erläutert in einem Radiointerview die Thesen ihres Buchs "Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen".
Was ist das Böse? Wie lässt es sich beschreiben? Wie kann man ihm begegnen, wie es verhindern? Fragen, die die Philosophin Hannah Arendt ein ganzes intellektuelles Leben lang umtrieben. Als Beobachterin im Prozess gegen den NS-Verbrecher Adolf Eichmann gewann Hanna Arendt ebenso aufschlussreiche wie provokative Erkenntnisse, die sie in ihrem Jahrhundertwerk «Die Banalität des Bösen» darlegte. Archivaufnahme aus dem Jahr 1965.
Die jüdische Philosophin Hannah Arendt (1906 - 1975) wird derzeit neu entdeckt. Im Zentrum ihrer Philosophie steht die menschliche Freiheit.
Konsum – mehr Macht als wir glaubenChristoph Quarch wirbt in seinem Vortrag (gehalten am 30. März 2017 in Hamburg für Netzwerk Ethik heute in Kooperation der Heinrich Böll Stiftung) für ein neues Denken. Erst wenn der Mensch sich nicht mehr über den Konsum definiert und sein kreatives Potenzial entfaltet, könne er politisch handeln und die Welt verändern. Quarch spannte den Bogen von der persönlichen zur gesellschaftlichen Entwicklung. Wie wurde im Zuge der Industrialisierung aus dem Menschen ein Konsument, eine Verbraucherin, ein User? Und wie können wir unser Menschsein zurückgewinnen? Wie werden wir wieder das, was wir eigentlich sind: lebendige, kreative Menschen, die sich mit anderen verbunden fühlen. Erst wenn wir unsere menschlichen Potenziale wiederentdecken, so der Philosoph, können wir Macht zurückgewinnen und im Sinne der Philosophin Hannah Arendt gemeinsam politisch handeln.