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00:22:28 Trauner, Martin full Credits Autor/in dieser Folge: Martin Trauner Regie: Martin Trauner Redaktion: Thomas Morawetz Interviews mit: Prof. Winfried Nerdinger (Architekturhistoriker, ehem. Leiter des Architekturmuseum der TU München) Prof. Egon Johannes Greipl - ehemaliger (seit 30-11-2013) bayerischer Generalkonservator Geschichte: Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir: Alles Geschichte – Der History-Podcast Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek: ARD Audiothek | Radiowissen JETZT ENTDECKEN Das vollständige Manuskript gibt es HIER. Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript: ERZÄHLERIN Endlich, nach beinahe 16 Jahren Planungs- und Bauzeit ist es soweit. - Jetzt, 1843, ist sie fertiggestellt: Die königliche Hof- und Staatsbibliothek in München. ZITATOR (Architekturführer) Dieser in den großartigsten Verhältnissen angelegte Bau wurde im italienischen-mittelalterlichen Style ausgeführt. - ERZÄHLERIN - schreibt ein zeitgenössischer bautechnischer Führer - ZITATOR (Architekturführer) - In seinen ausgedehnten Räumlichkeiten umschließt das Gebäude die außerordentlich reiche, gegenwärtig 1.300.000 Bände zählende Staatsbibliothek. MUSIK 1. ZUSPIELUNG (Greipl) Da denkt man - riesengroß - da müssen alle Bücher der Welt hineinpassen - ERZÄHLERIN Sagt Egon Greipl, (ehemaliger) oberster Denkmalschützer in Bayern. - 2. ZUSPIELUNG (Greipl) - und dann geht man hinein und sieht, da ist eine Menge Platz verschenkt worden für eine Treppe und solche repräsentative Sachen. MUSIK ERZÄHLERIN Eine Prachttreppe, die seinerzeit nur der König benutzen durfte. An ihr hat man bis zuletzt gearbeitet. 54 Stufen muss die Majestät überwinden, um aus dem dunklen Eingangsbereich in das Licht, zu den Büchern, zur Wissenschaft zu gelangen. - Obwohl der König in den letzten Jahren meist ein schwieriger Auftraggeber gewesen ist, ständig an den Plänen etwas ändert oder ändern lässt, die Treppe findet selbst der Architekt so schlecht nicht: ZITATOR GÄRTNER Für die Haupttreppe stehe ich gut, das ist die pompöseste die wenigstens in Deutschland existiert. Diese gefällt mir selbst. MUSIK ERZÄHLERIN Und das ist der Baumeister des 152 Meter langen und 24 Meter hohen Monumentalbaus: Friedrich von Gärtner. Die Bibliothek: sein erster Auftrag für König Ludwig I. - Vor 16 Jahren, 1827, ließ Ludwig den gar nicht mehr so jungen Architekten gewähren: Gärtner soll nun endlich sein erstes Gebäude überhaupt bauen. Und dann gleich ein so großes. 3. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Ein riesiger Bau. Und die besondere Pointe oder Gemeinheit könnte man auch sagen, liegt darin, dass er diesen Bau an der von Klenze geplanten Ludwigsstraße vorgesehen hat... ERZÄHLERIN - so Winfried Nerdinger, Architekturhistoriker aus München. - Die Ludwigsstraße, sie ist des Königs Lieblingskind, sie soll seine Prachtmeile werden... 4. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Klenze hat ja diese Straße komplett geplant, das war "seine Straße", er hat den ganzen südlichen Teil bereits mit Neubauten bestückt und jetzt mitten hinein in seine Straße, der größte Bau überhaupt bis dahin, die Staatsbibliothek, da bekommt ausgerechnet sein Konkurrent den Auftrag. Und das war sicherlich für Klenze ein Schlag. MUSIKAKZENT ERZÄHLERIN Friedrich Gärtner und Leo Klenze, zwei Baumeister in königlichen Diensten - ein Berufsleben lang lauern sie wie Skylla und Charybdis, die beiden Ungeheuer, an der Meerenge von Messina. Und, um im mythologischen Bild zu bleiben, kein königlicher Auftrag soll an ihnen ungeschoren vorbei kommen. 5. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Die waren beide nicht von Pappe, um es mal salopp zu formulieren und haben mit allen Mitteln sich gegenseitig bekämpft und für ihre Karriere gekämpft. ERZÄHLERIN 26 Jahre ist er alt, da wird der junge begabte Nachwuchsarchitekt Friedrich Gärtner Ludwig vorgestellt. Und wer bringt ihn zum Kronprinzen? Der 7 Jahre ältere Klenze. Der, ein protestantischer Preuße, ist schon seit einem Jahr in Diensten des Königshofs. ZITATOR GÄRTNER Dass dieser zum Faktotum geworden ist, ersah ich schon längst, den Grad aber ersah ich da näher. 6. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Als drittes muss man immer noch den König mit einbeziehen, genauer gesagt, den Kronprinzen, der beide letztlich wie Schachfiguren in seinem Spiel benutzt hat. ZITATOR GÄRTNER Ich sah nur zu deutlich, dass einem schlechten Schachspieler leicht eine Figur genommen und die andere dafür hingesetzt werden kann. MUSIKAKZENT ERZÄHLERIN Über Gärtners Karriereleiter sind wir Sprosse um Sprosse relativ gut informiert. Denn mehr als 30 Jahre lang schreibt er Briefe, an Martin von Wagner. - 7. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Nun: der Martin von Wagner war eigentlich der Kunsthändler des Kronprinzen in Rom. ERZÄHLERIN Martin von Wagner ist der Freund von Friedrichs Vater, dem Hofbauintendanten Andreas Gärtner. Und auch wenn die Mutter Bedenken gegenüber Wagner äußert, Friedrich beschwichtigt: ZITATOR GÄRTNER Deine Warnung, gute Muttern über Wagner ist recht gut, allein sei versichert, sie war nicht nötig. So kenne ich meine Leute noch. Wagner ist ein guter, ernsthaft rechtschaffener Mann, allein nie für einen Freund geschaffen. ERZÄHLERIN Friedrich Gärtner und Wagner werden trotzdem Freunde, gute Freunde. Netter Nebeneffekt für Gärtner: Wagner hat einen sehr guten Draht zum Kronprinzen. - Gärtner macht in seinen Briefen aus seinem Herzen keine Mördergrube. Winfried Nerdinger: 8. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Ich glaube auch, dass man natürlich mit gewissen Abstrichen diesen Briefwechsel als ziemlich wichtige authentische Aussage nehmen kann, weil er sich da einem Freund geöffnet hat - Wir können da doch relativ tiefe Einblick in das Gefühlsleben Gärtners tun und in das Intrigenspiel bei Hofe. ERZÄHLERIN Über 100 Mal wird die Post von Gärtner die Zeiten überdauern, die Post von Wagner retour dagegen nicht. - Kennen gelernt haben sich die beiden in Rom. - ZITATOR GÄRTNER Rom ist nebenbei gesagt der herrlichste Ort, um einem als Mensch die besten Lebensregeln zu erteilen! MUSIK ERZÄHLERIN Im Oktober 1814 kommt Gärtner nach Rom. Nach seinem Architekturstudium in München bei Carl von Fischer, nach Lehrjahren in Paris, zieht der 22-Jährige in die deutsche Künstlerkolonie. "Quartiere degli Infedeli", "Viertel der Abtrünnigen", nennen es die Römer, wegen der vielen deutschen Protestanten. Der Katholik Gärtner kennt bald alle Trattorien und Weinstuben rund um seine Wohnung in der Via Sistina, nahe der spanischen Treppe. Jetzt will er wieder lernen, dieses Mal aber das Leben: MUSIK ZITATOR GÄRTNER Der Durst war groß, der Wein war gut und so wurde allgemeiner Jubel unter der Gesellschaft. Eine Gitarre, die uns begleitete, spielte bald ihren Saltarello, bald ihren Walzer... ERZÄHLERIN Martin von Wagner nimmt Friedrich in seine Obhut, im Auftrag von Andreas Gärtner, dessen Vater. Er zeigt ihm die mediterrane Lebensart, er bringt ihn in die Kreise der Rom-liebenden deutschen Künstler. Die feiern sich und "ihren" bayerischen Kronprinzen, den Kunstmäzen, am liebsten im Caffè Greco - keine zwei Minuten von der Wohnung Gärtners entfernt. Hier treffen sich auch die Mitglieder eines von Martin von Wagner initiierten Geheimbundes: "Nemesis" heißt er : MUSIK 9. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Diese Künstler haben sich die Nemesianer genannt. - Die Nemesis als ihre Göttin, die dem einzelnen das Geschick zuweist, dem einen das Gute, dem anderen das schlechte. So etwas, was für Künstler ja ganz wichtig ist: Der eine steigt auf, der andere steigt ab... ERZÄHLERIN Nemesis gibt sich zunächst wankelmütige, was das Schicksal des jungen Friedrich betrifft. Der "Orlando furioso", wie ihn seine Freunde jetzt rufen, genießt zwar in Rom das süße Leben in vollen Zügen, ganz untätig ist er freilich nicht. Er zeichnet etliche antike Ruinen, fährt nach Pompeji und Sizilien, besteigt die Vulkane Italiens. Und er beteiligt sich - auf sanftes Drängen seines Vaters - am Wettbewerb zum Bau der Münchner Glyptothek. Mit Hilfe seines Vaters, der die Pläne ein wenig korrigiert und nachbessert, wird sein Entwurf vom Preisgericht als der für den Bau geeignetste befunden. Den Auftrag bekommt, allem zu Trotz, wie kann es anders sein, Leo Klenze. MUSIK ZITATOR GÄRTNER Thermometer 5 Grad Beaumont - Pluvianopolis am 12ten des 8. Regenmonats 1817 nach Christi Geburt - Parameter (wie gewöhnlich): Regen, Hagel, Wind. ERZÄHLERIN Gärtner ist nach fast drei Jahren Sommer, Sonne, Kaktus wieder in München. In Pluvianopolis, der Regenstadt. Er schreibt an Wagner nach Rom: ZITATOR GÄRTNER Der ewigen Nemesis zum Gruße! Ohne Nachrichten aus Rom bin ich ein geschlagener Mensch. Oh große Nemesis! Was habe ich verschuldet, dass du gerade jetzt mich ins Exil geschickt, wo ich dickes Bier um 12 Uhr saufen muss. MUSIK ERZÄHLERIN Nemesis meint es tatsächlich nicht gut mit ihm. Nicht nur dickes Bier und saurer Wein schlagen ihm auf den Magen: In München, im Exil, findet er keine adäquate Anstellung, obwohl sein Vater immer noch königlich bayerischer Hofbauintendant ist, also de facto der oberste Baumeister. Und er würde so gerne in dessen Fußstapfen treten. ZITATOR GÄRTNER Es ist traurig, wenn man mehrere Jahre sich bemüht, um etwas zu lernen und am Ende wieder dort hingestellt ist, von wo man ausgegangen. Seit meiner Zurückkunft sitze ich da und lege die Hände in den Schoß. ERZÄHLERIN 26 Jahre ist Gärtner mittlerweile. Er sehnt sich nach Rom. Hier im kalten Norden, in München: - "Ein Windloch". Die Mutter stirbt. Er fühlt sich dazu verpflichtet, die Familie finanziell zu unterstützen, lebt aber im Gegenteil vom Geld des Vaters. Und dann auch noch das: ZITATOR GÄRTNER Mit unverändertem Gemüte durchlas ich heute die Entlassung meines alten und würdigen Vaters von seinem treuen Dienste und dessen Erstattung durch Klenze mit einer vermehrten Besoldung von 3000 fl. 10. ZUSPIELUNG (Nerdinger) Aus den Briefen, die er an seinen Freund Martin von Wagner schrieb, kommt ganz klar heraus, dass diese Verdrängung seines Vaters als Hofbauintend
Im 21. Jahrhundert ist es wieder zum Schicksal von Millionen Menschen weltweit geworden: Flucht, Emigration, Exil. In der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann in der Rubrik "Der erste Satz" über ein Zitat von Ursula Krechel. Die Schriftstellerin erhält in diesem Jahr die wichtigste deutsche Literaturauszeichnung, den Büchnerpreis – und sie hat gerade einen Essay über ihr Lebensthema veröffentlicht: "Vom Herzasthma des Exils". Klatsch und Tratsch fasziniert alle: oft geliebt, manchmal erlitten. Die amerikanische Journalistin Kelsey McKinney hat darüber mit "Normal Gossip" lange einen erfolgreichen Podcast betrieben – jetzt schreibt sie ein Buch zu diesem Thema: "Gossip" will erklären, warum wir überhaupt tratschen, weshalb sie selbst es seit ihrer Jugend so gerne tut und was es für die gesellschaftlichen Machtverhältnisse bedeutet, Gerüchte zu verbreiten. Wie kommt man einigermaßen durch diese finsteren Zeiten? Möglichst cool bleiben, findet Helmut Lethen. "Stoische Gangarten" nennt der berühmte Literaturwissenschaftler sein neues Buch. Er ist mittlerweile 86 Jahre alt und erzählt, wie er nach einer Gehirnblutung noch einmal über sein Leben und seine Thesen nachdenkt – und gleich wieder dicke Romane liest. Der Klassiker wurde diesmal von Hans Pleschinski übersetzt und herausgegeben: Aus den Erinnerungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan erfahren wir präzise anschaulich, wie Marie Antoinette, die 1793 hingerichtete französische Königin, am Hof von Versailles lebte – ein farbiges Sittengemälde aus der Zeit der Französischen Revolution. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Ursula Krechel: "Vom Herzasthma des Exils". 176 Seiten, Klett-Cotta, 18 Euro - Kelsey McKinney: "Gossip". Übersetzt von Katharina Herzberger. 336 Seiten, dtv, 18 Euro - Helmut Lethen: "Stoische Gangarten. Versuche der Lebensführung". 224 Seiten, Rowohlt Berlin, 24 Euro - "Das kurze und verschwenderische Glück der Königin Marie Antoinette. Die Aufzeichnungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan", hrsg. und übersetzt von Hans Pleschinski. 345 Seiten, C.H. Beck, 26 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Was bleibt von einer Kultur, wenn das eigene Land seit Jahrzehnten unterdrückt wird? In Basel gibt es an diesem Wochenende eine Antwort: Beim Tibet-Fest wird gekocht, getanzt, musiziert; und gezeigt, dass Tibet im Exil nicht verstummt.
Unsere Gegenwart ist laut, widersprüchlich und überfordernd – gerade für jene, die Verantwortung spüren. Autor Sascha Ehlert erzählt in seinem Roman "Palo Santo" von Flucht, Exil und der Frage, wann Rückzug zur Entscheidung wird. Ein Gespräch über verletzliche Männlichkeit, kulturelle Haltung und die Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist.
Vaét'hanan, 'helek 29, si'ha 2 - L'exil du Maître
Die Atombombe ist Sinnbild des menschlichen Größenwahns und damit natürlich auch immer wieder in Literatur, Musik und Kunst aufgegriffen. / Kino: "Was uns verbindet" - der etwas andere Familienfilm von Carine Tardieu / Album aus dem Exil: "Fragile" von Tania Saleh.
Im Podcast erzählt Juliane Schmieglitz-Otten, Leitung Residenzmuseum im Celler Schloss, über die Ausstellung „London – Kopenhagen – Celle. Caroline Mathilde, Königin“. Dabei geht es um eine Affäre am dänischen Königshof, die sich zur Staatsaffäre ausgewachsen hat. Zum 250. Todestag der dänischen Königin Caroline Mathilde (1751–1775) widmet ihr das Residenzmuseum im Celler Schloss eine historische Ausstellung. Die Monarchin verbrachte nach einer Affäre mit dem Leibarzt des Königs dort ihre letzten Lebensjahre im Exil. Dieser Podcast ist Teil einer Serie mit Ausstellungstipps, in denen die Kulturstiftung der Länder die von ihr geförderten Ausstellungen vorstellt.
"Thomas Mann" – Graphic Novel von Magdalena Adomeit, Friedhelm Marx und Julian Voloj – im Gespräch mit Uwe Kullnick(Hördauer ca. 51 Minuten) GesprächEin einmaliger Einblick in Thomas Manns erste Deutschlandreise nach der Auswanderung ins Exil1929 erhält er den Literaturnobelpreis, 1933 wird er als einer der lautesten Gegner des Nationalsozialismus ins Exil getrieben. Thomas Manns Beziehung zu Deutschland bleibt fortan kompliziert. 1938 emigriert er in die USA, erst 1949 setzt er wieder seinen Fuß auf deutschen Boden: auf Einladung zum Goethe-Jahr in Ost- und Westdeutschland. Seine Deutschlandreise ist das erste international beachtete kulturelle Großereignis nach dem Fall des Nationalsozialismus. Lange hat Thomas Mann gezögert, ob er überhaupt kommen soll. Er reist mit seiner Frau Katia von Frankfurt am Main über Nürnberg und München nach Weimar, hält Reden in beiden Teilen Deutschlands, was seinem Deutschlandbesuch auch politisch höchste Brisanz verleiht. Er wird bejubelt und zugleich kritisiert.Basierend auf Thomas Manns Tagebüchern, Briefen, Reiseberichten und den Erinnerungen seines Schweizer Fahrers, erzählt diese Graphic Novel von Manns zehntägiger Rückkehr, einem politisch extrem aufgeladenen Kapitel im Leben Thomas Manns und seiner Familie. Zudem beleuchtet die Graphic Novel auch Schlüsselmomente im Leben des Schriftstellers, blickt in Flashbacks immer wieder auf historisch wichtige Phasen zurück und gibt einen facettenreichen Einblick in die Gedankenwelt Thomas Manns.Magdalena Adomeit ist Illustratorin und Reisende. Sie studierte Illustration an der HAW in Hamburg und sammelte zuvor Inspirationen in der weiten Welt. Ihre Entdeckungen hält sie mit realistischem wie fantasievollem Strich fest. Mit bereits mehreren illustrierten Büchern, unter anderem Heute ist wichtig von Clemens Fobian, ist dies ihre Debüt-Graphic Novel.Prof. Dr. Friedhelm Marx ist Literaturwissenschaftler und Lehrstuhlinhaber für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bamberg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören das Werk Thomas Manns, die Literatur der Moderne und die deutschsprachige Gegenwartsliteratur. Seit 2006 ist Friedhelm Marx Vizepräsident der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft.Julian Voloj (beim Gespräch nicht anwesend) wurde in Münster geboren und ist Autor zahlreicher international erfolgreicher Graphic Novels. Zuletzt erschienen seine Biografien Bobby Fischer: Eine Schachlegende zwischen Genie und Wahnsinn (2022, illustriert von Wagner Willian) und Marlene Dietrich: Augenblicke eines Lebens (2021, illustriert von Claudia Ahlering) im Knesebeck Verlag. Seit 2003 lebt und arbeitet er in New York.vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingModeration, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
durée : 00:29:20 - Avoir raison avec... - par : Marie-Lys de Saint Salvy - À 21 ans, Élisée Reclus part s'exiler en Angleterre, puis découvre l'Irlande et les Amériques. Comment un aspirant pasteur de Gironde est-il devenu l'un des plus grands géographes de son époque ? Voici le portrait d'Élisée Reclus en voyageur des années 1830 à 1857. - réalisation : Chloé Leblond - invités : Federico Ferretti Universitaire.
Die Ukraine wird gesichert, um Europa zu verlierenEin Standpunkt von Sabiene Jahn.Ein Gespräch wie ein Seismograf. Im Jahr 2023, als Europa noch glaubte, Russland „ruinieren“ zu können, und die Ukraine offiziell als Bollwerk westlicher Werte gefeiert wurde, trafen sich zwei Männer zum Gespräch: Dmitrij Wasilez, ukrainischer Journalist im Exil, und Patrik Baab, deutscher Kriegsreporter unter Verdacht. Sie sprachen über den Maidan, über Oligarchen, NGOs, Geheimdienste, Schuldensysteme und darüber, wie aus einem Land ein Koloniallabor gemacht wird. Wasilez nannte Namen, und gemeinsam zeichneten sie ein Bild, das der Öffentlichkeit kaum je gezeigt wurde. Heute, zwei Jahre später, ist dieses Gespräch prophetischer denn je: Viele Aussagen haben sich bestätigt, und es dient als Schlüssel zum Verständnis der Gegenwart, der zeigt, warum Russland nicht der Aggressor, sondern der Gegenakteur in einem strategischen Langkrieg ist, wie tief die Ukraine bereits vor 2022 unter westlicher Kontrolle stand und warum Deutschland in diesem Krieg eine wirtschaftlich suizidale Rolle spielt – Antworten, die heute dringlicher sind denn je.„In aktueller Zeit die Wahrheit zu sagen gilt als Extremismus.“Mit diesem Satz beginnt Dmitrij Wasilez, ukrainischer Journalist im Exil und bekennender Sozialist, der verhaftet und verbannt wurde, weil er Fragen stellte. Wasilez erzählte, nicht in einer Talkshow oder einem Zeitungsinterview, sondern im Gespräch mit dem deutschen Journalisten Patrik Baab. Ein Gespräch, das zum Zeitdokument wurde, weil es eine Erzählung öffnet, die im westlichen Diskurs so gut wie ausgelöscht wurde: die Geschichte einer unterdrückten Opposition, einer besetzten Republik und eines ausgeweideten Staates. Wasilez sprach als Ukrainer – aber seine Analyse zielte über sein Land hinaus. Es ging um die Methode, mit der Staaten entmündigt werden. Um die Logik von Schulden, Kontrolle, Terror und scheinbarer Freiheit.„Ich hatte Glück, dass ich vor dem 24. Februar die Ukraine schon verlassen hatte“, sagt Wasilez. „Wenn die Lage sich für mich dramatisch entwickelt hätte, dann wäre es so, dass wir nicht miteinander reden könnten. Denn gegen meine Person wurden mehrere Strafverfahren eröffnet.“ Gemeint ist der Beginn der Kampfhandlungen im Februar 2022 – jener Eskalationspunkt, ab dem viele westliche Politiker die Geschichte erst beginnen lassen. Doch Wasilez erzählt von einem Prozess, der lange vorher begann. Mit Parteiverboten, Hausdurchsuchungen und Einschüchterung. Ihre führenden Partei-Leute wurden sofort als Feinde von Selenskyj bezeichnet, sagt er.„Im Prinzip wurden alle sozialistischen Parteien in den letzten Monaten in der Ukraine verboten. Auch unsere, die sozialistische Partei Dirjava. Aber trotzdem hörten wir nicht auf. Wir liessen uns nicht abschrecken. Wir machten weiter. Leider mussten wir unsere Form ändern – das Wichtigste ist die Sicherheit der Mitglieder und Wähler.“Zum Zeitpunkt des Interviews arbeitet die Partei im Untergrund. Wasilez spricht von „halbgeheimen“ Treffen, von einem „Zustand im Keller“, von Aktivisten, die verschwinden oder fliehen müssen. Von einer Gesellschaft, in der man sich nicht einmal in der Küche zu sagen traut, was man denkt. Er nennt das einen „Schockzustand“. Und beschreibt ihn präzise als politischen Mechanismus:„Dieser Schockzustand wird dafür benutzt, möglichst viele Menschen zu mobilisieren und in die Schützengräben zu treiben.“ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#hoop #jesus #heiligergeistgebete Bibelstelle: Nehemia 1,1-4 Kein König, kein Prophet, kein Prediger. Nehemia war ein einfacher Mundschenk im Exil. Doch als er hört, dass die Mauern Jerusalems in Trümmern liegen, schaut er nicht weg. Er betet. Plant. Handelt. Und bleibt dran. Diese Predigt erzählt die Geschichte eines Mannes, der gesagt hat: „Ich bin vielleicht nicht der Beste – aber ich bin bereit.“ Nehemia zeigt, was echten Charakter ausmacht: Nicht großes Auftreten, sondern treues Dranbleiben. Nicht Ausreden, sondern Einsatz. Nicht Bühne, sondern Alltag. Für alle, die denken: „Ich bin vielleicht kein Held – aber ich kann Verantwortung tragen.
Des visages fatigués, épuisés. Des regards qui contiennent presque toujours au moins une lueur d'espoir. Malgré les épreuves déjà traversées. Elles et ils … sont environ 80 millions. 80 millions, soit un peu plus d'1% de la population mondiale. Eux, ce sont les exilés d'aujourd'hui. Dans un monde sous haute tension, personne n'est à l'abri. Vous, moi, nous serons peut-être les exilés de demain. En attendant, là maintenant : comment accueillir ces personnes qui arrivent dans nos régions ? Quelle hospitalité sommes-nous prêts à leur réserver ? Quels dispositifs établir aux frontières ? Et faut-il craindre le fameux appel d'air ? Ces questions, nous allons les déplier en altitude, du côté de Briançon, là où des exilés traversent la montagne au péril de leur vie. Avec Isabelle Lorre (la coordinatrice du programme « migrations frontière transalpine » à Médecins du Monde sur Briançon), Sylvain Eymard (gestionnaire de l'association « Les Terrasses solidaires »), Didier Fassin (anthropologue, sociologue et médecin français. Il est professeur à l'Institute for Advanced Study de Princeton et directeur d'études à l'École des hautes études en sciences sociales à Paris), Jean Gaboriau (l'un des responsables de « Refuges solidaires »), Stéphanie Besson (cofondatrice du mouvement citoyens « Tous migrants » et autrice de « Trouver refuge: histoires vécues par-delà les frontières » chez Glénat), Agnès Antoine ( membre de “Tous migrants”), deux gendarmes et quelques exilés. Quelques liens : - https://refugessolidaires.wordpress.com/ - https://lesterrassessolidaires.org/ - https://tousmigrants.weebly.com/ Merci pour votre écoute Dans quel Monde on vit, c'est également en direct tous les samedi de 10h à 11h sur www.rtbf.be/lapremiere Retrouvez tous les épisodes de Dans quel Monde on vit sur notre plateforme Auvio.be : https://auvio.rtbf.be/emission/8524 Et si vous avez apprécié ce podcast, n'hésitez pas à nous donner des étoiles ou des commentaires, cela nous aide à le faire connaître plus largement. Distribué par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Spiel oder Exil kann man im Vakuum des Weltalls zwar nicht hören, aber auf euren Raumschiffen habt ihr ja sicherlich genug Technik mitgebracht, um gemeinsam mit Marius, Freddy und Jochen ihre jeweils 5 High- oder Lowlights des neuen Sets durchzugehen. Wie immer gilt: Objektiv gibt's woanders, hier wird auch mal nach Artwork aussortiert![Werbung] Wir werden von Ultimate Guard gesponsert - an unserer Themenwahl oder Ansichten ändert das nichts, es gibt nur immer mal wieder Shoutouts und Hinweise auf Neuigkeiten und Produkte. https://ultimateguard.com/de/?ra_id=4844306800Gewinnspiel Gewinner:Youtube, Soren4422Spotify, franjottatai-Discord: https://discord.gg/Mu2EBCUwjKSpotify: https://spoti.fi/3rVEuy5Apple Podcasts: https://apple.co/3bX7fVPTwitter: https://twitter.com/edh_kompassDeezer: https://deezer.page.link/wduneK1DsrUKKVvF9-Editor: https://twitter.com/merlotter & https://archidekt.com/u/Flumpor
In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg polarisierte König Leopold III. in Belgien. Umstritten war vor allem sein Verhalten während der deutschen Besatzung. Als er 1950 aus dem Exil zurückkehrte, brachen schwere Unruhen aus. Hannemann, Matthias www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Le festival d'Avignon présente les rencontres du café des idées. Le 16 juillet 2025, Amnesty International était partenaire de la rencontre « Femmes Afghanes : entre lutte et exil, » avec Mortaza Behboudi, Kubra Khademi, Raha et Diane Fogelman. Un podcast réalisé en partenariat avec ARTCENA.
Was soll ich tun, wenn mein Leben nicht nach Plan läuft? Wie kann ich hoffen, wenn alles wackelt? Was bedeutet Jeremia 29,11 wirklich?Diese Predigt nimmt dich mit in einen der bekanntesten Verse der Bibel - mitten hinein in eine Geschichte von Entwurzelung, Unsicherheit und Hoffnung.Was, wenn Gott uns gerade im Ungewollten begegnet?Nina Strehl teilt, was sie in sechs Monaten Wohnungslosigkeit über Gottes Versorgung, das Leben im „Exil“ und echte Hoffnung gelernt hat - und warum Jeremia 29,11 mehr ist als ein schöner Kalender-Vers.
Seit Jahrzehnten kämpfen die Sahraouis, das Volk der Westsahara, für ihren eigenen, unabhängigen Staat in der «letzten Kolonie Afrikas», der Westsahara. Gegen einen Gegner, der andere Pläne hat: Marokko. Es ist einer jener Konflikte, die die Welt fast vergessen hat. Gelöst ist er bei weitem nicht. «Es gibt ganz offensichtlich Menschen, die mehr wert sind als andere». Der Ingenieur Lehbib Mahjoub Abdelfatah sagt diesen Satz, ein bisschen verärgert und vielleicht auch verbittert. Wovon er spricht? Vom Wunsch seines Volkes, dass die Einhaltung des Völkerrechts nicht der «Realpolitik» weicht. Seit rund einem halben Jahrhundert lebt ein Grossteil der Sahraouis im Exil im Südwesten Algeriens, angeführt vom Frente Polisario, der politisch-militärischen Organisation der Sahraouis. Sie leben in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt: Wüste, so weit das Auge blicken kann, kaum Wasser, kaum Vegetation. Die Menschen hier sind Flüchtlinge, einst geflohen vor der Armee Marokkos, das einen Grossteil ihres angestammten Gebietes besetzte: der Westsahara. Seither warten die Sahraouis darauf, dass sie zu ihrem Recht kommen: dem Recht, selbst darüber bestimmen zu dürfen, ob sie in der Westsahara ihren eigenen Staat errichten oder zu Marokko gehören wollen. Sie warten. Und bereiten sich vor. Auf den Tag der Unabhängigkeit, den sie einst nahe glaubten, und der inzwischen weit in die Ferne gerückt ist. Augenschein in den sahraouischen Flüchtlingslagern in Algerien, bei Menschen, die ohne fremde Hilfe nicht überleben können, für die aber Aufgeben auch keine Option ist. Erstaustrahlung: 29. März 2025
Après plus d'une décennie d'exil en Suède, une famille syrienne, les Tameem, part retrouver son pays natal. Nos reporters l'ont accompagnée sur les traces de ce passé douloureux.
Seit Jahrzehnten kämpfen die Sahraouis, das Volk der Westsahara, für ihren eigenen, unabhängigen Staat in der «letzten Kolonie Afrikas», der Westsahara. Gegen einen Gegner, der andere Pläne hat: Marokko. Es ist einer jener Konflikte, die die Welt fast vergessen hat. Gelöst ist er bei weitem nicht. «Es gibt ganz offensichtlich Menschen, die mehr wert sind als andere». Der Ingenieur Lehbib Mahjoub Abdelfatah sagt diesen Satz, ein bisschen verärgert und vielleicht auch verbittert. Wovon er spricht? Vom Wunsch seines Volkes, dass die Einhaltung des Völkerrechts nicht der «Realpolitik» weicht. Seit rund einem halben Jahrhundert lebt ein Grossteil der Sahraouis im Exil im Südwesten Algeriens, angeführt vom Frente Polisario, der politisch-militärischen Organisation der Sahraouis. Sie leben in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt: Wüste, so weit das Auge blicken kann, kaum Wasser, kaum Vegetation. Die Menschen hier sind Flüchtlinge, einst geflohen vor der Armee Marokkos, das einen Grossteil ihres angestammten Gebietes besetzte: der Westsahara. Seither warten die Sahraouis darauf, dass sie zu ihrem Recht kommen: dem Recht, selbst darüber bestimmen zu dürfen, ob sie in der Westsahara ihren eigenen Staat errichten oder zu Marokko gehören wollen. Sie warten. Und bereiten sich vor. Auf den Tag der Unabhängigkeit, den sie einst nahe glaubten, und der inzwischen weit in die Ferne gerückt ist. Augenschein in den sahraouischen Flüchtlingslagern in Algerien, bei Menschen, die ohne fremde Hilfe nicht überleben können, für die aber Aufgeben auch keine Option ist. Erstaustrahlung: 29. März 2025
Die 1947 geborene Schriftstellerin Ursula Krechel wird mit dem bedeutendsten deutschsprachigen Literaturpreis, dem Büchnerpreis ausgezeichnet. Ihre Bücher kreisen um die deutsche Vergangenheit und nehmen vor allem Menschen in den Blick, die von Exil und Vertreibung aus ihrer Lebensbahn geworfen werden.
Das 20. Jahrhundert war stark von patriarchalen Rollenbildern geprägt. Mit feministischen Bewegungen der 60er/70er Jahre, und queerfeministischen Bewegungen Anfang der 2000er, hat sich die Geschlechterlandschaft angefangen, zu öffnen – und damit auch die Möglichkeit, Männlichkeit neu zu denken.Das Problem ist: So richtig funktioniert hat das nicht.Deswegen gucken wir uns heute Männlichkeit genauer an. Wie ist der aktuelle Stand der sogenannten Krise der Männlichkeit? Warum braucht ein zukunftsfähiger Arbeitsplatz andere Männer? Und wieso wählen eigentlich so viele junge Männer eine Partei, die mindestens in Teilen als gesichert rechtsextremistisch eingestuft ist?GästeProf. Dr. Toni Tholen: uni-hildesheim.deKarolina Schuler: karolinaschuler.deDr. Isabella Hermann: isabella-hermann.deLiteraturempfehlungen von Prof. Dr. Toni Tholen, die Männlichkeitsbilder schaffen, die uns im Prozess, andere männliche Existenzweisen zu entwickeln, begleiten können: Virginie Despentes – Das Leben des Vernon Subutex, Teil 1-3 (2017-2018) / Marlene Streeruwitz – Kreuzungen (2010) / Marlene Streeruwitz – Flammenwand (2019) / Annette Pehnt – Die schmutzige Frau (2023) / Fikri Anıl Altıntaş – Im Morgen wächst ein Birnbaum (2023) / Arno Geiger – Der alte König in seinem Exil (2011) / Christian Dittloff – Prägung. Nachdenken über Männlichkeit (2023) / Heinz Helle – Wellen (2022) / Paul Brodowski – Väter (2023)Empfehlung Kai: Jo Lücke – Für Sorge (2024)Timestamps00:00 Intro01:05 Die Krise der Männlichkeit06:28 Das Patriarchat schadet allen11:12 Das Thema in Zahlen14:42 Wolfsrudel, Dating Coaches und Incels21:05 Geschlecht im Unternehmen26:03 Männlichkeit und Politik29:11 Narrative für eine zukunftsfähige Männlichkeit33:33 Science-Fiction Kolumne37:50 Übermorgen-Thesen43:10 Outro
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Der Georg-Büchner-Preis, der angesehenste deutsche Literaturpreis, geht an Ursula Krechel. Die Dichterin, die über NS-Kontinuitäten, Exil und Freiheit schreibt, wurde mit Werken wie "Shanghai fern von wo", "Landgericht" oder "Geisterbahn" populär. Böttiger, Helmut www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Albath, Maike www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Der Georg-Büchner-Preis, der angesehenste deutsche Literaturpreis, geht an Ursula Krechel. Die Dichterin, die über NS-Kontinuitäten, Exil und Freiheit schreibt, wurde mit Werken wie "Shanghai fern von wo", "Landgericht" oder "Geisterbahn" populär. Böttiger, Helmut www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Sammann, Luise www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Invitée : - Laetitia de Witt, historienne, auteure de "L'Aiglon, le rêve brisé de Napoléon". Distribué par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Invitée : - Laetitia de Witt, historienne, auteure de "L'Aiglon, le rêve brisé de Napoléon". Distribué par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Der Historiker Johannes Preiser-Kapeller über Aufstieg und Fall der Siedlungen auf Grönland. Wenn die Natur Geschichte schreibt – ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:Johannes Preisler-Kapeller führt in der 2. Folge von Wenn die Natur Geschichte schreibt in die Welt der Wikinger: Die Wikinger besiedelten Grönland um das Jahr 930, als es dort ungewöhnlich warm war. Doch selbst als die Kälte zurückkehrte, harrten sie noch eine zeitlang aus. Die Geschichte der Siedlungen auf Grönland ist eine Erzählung von Anpassung und Einsicht, wann es Zeit ist, vertraute Wirtschafts- und Lebensweisen aufzugeben. Warum war Grönland um 930 so warm? Klaus Haslinger, Klimahydrologe von Geosphere Austria, ergänzt in dieser Folge von Wenn die Natur Geschichte schreibt den Althistoriker Johannes Preiser-Kapeller und zeigt, wie das sogenannte mittelalterliche Klimaoptimum entstand und wieder verschwand; warum die milden Temperaturen regional begrenzt blieben und es Optimum heißt, obwohl es nicht optimal war. Neben der Natur ist Erik der Rote die zweite Hauptfigur in dieser Geschichte, die mit dem zweiten Exil des Isländers beginnt und mit den Wikingern bis in den heutigen Iran und nach Neufundland führt. Unser Guide durch die Jahrhunderte: Johannes Preiser-Kapeller ist Byzantinist und Umwelthistoriker. Er leitet in der Abteilung Byzanzforschung am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) den Forschungsbereich „Byzanz im Kontext“. Er ist Mitherausgeber des Jahrbuchs der Österreichischen Byzantinistik, der Reihe Studies in Global Migration History und Mitglied des Advisory Boards des Journal of Historical Network Research sowie der „Climate Change and History Research Initiative“ der Princeton University. Preiser-Kapeller hat mehrere Bücher über die enge Verbundenheit von Natur- und Menschheitsgeschichte geschrieben, unter anderem Die erste Ernte und der große Hunger. Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt bis 500 n. Chr. und Der Lange Sommer und die Kleine Eiszeit. Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt von 500 bis 1500 n. Chr. Zuletzt erschien von ihm Byzanz. Das Neue Rom und die Welt des Mittelalters.Wenn die Natur Geschichte schreibtIn vier Folgen führt uns der Byzantinist und Umwelthistoriker Johannes Preiser-Kapeller jeden Dienstag durch die Hochs und Tiefs der Jahrhunderte, angefangen bei Kaiser Justinian und dem Schreckensjahr 536 , über Erik den Roten, Grönland und afrikanische Elefanten; den Bankier Francesco Balducci Pegolotti, der im 14. Jahrhundert der einen Katastrophe entkam und eine andere beschleunigte, bis zu Hong Hao, einem mutigen Beamten, der vor 1.000 Jahren mit dem Hochwasser des Gelben Flusses und den Behörden kämpfte. Wenn die Natur Geschichte schreibt ist eine Podcast-Reihe über die Macht der Natur über den Menschen und die Macht des Menschen über die Natur. CreditsSounds: CalmWaves SandBeach by klankbeeld – https://freesound.org/s/187367/, License Attribution 4.0Sturm: Wind, winter, strong, trees, cold, 08.mp3 by TRP – https://freesound.org/s/575245/, License: Creative Commons 0Cash Register Fake.wav by CapsLok – https://freesound.org/s/184438/,License: Creative Commons 0Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Christopher Street Day-Parade in Köln in diesem Jahr mit deutlichen politischen Statements, Treffen der Staats- und Regierungschefs des Staatenbündnisses BRICS in Rio de Janeiro, Tech-Milliardär Elon Musk kündigt Gründung einer eigenen Partei in den USA an, Nach Sturzflut im US-Bundesstaat Texas steigt die Zahl der Toten auf mindestens 67, Lage in den deutschen Waldbrandgebieten noch nicht unter Kontrolle, Der Dalai Lama feiert 90. Geburtstag im indischen Exil, 40.000 Fans beim Finale des CHIO-Reitturnier in Aachen, FC Bayern-Fußballer Musiala bei FIFA-Klubweltmeisterschaft verletzt, Deutscher Triathlet Schomburg wird Zweiter beim Challenge Roth, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zur Triathlon Challenge darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Sie brachten ihre Regiekünste mit und ihr Theaterdeutsch und den Geist eines großen Bühnenlebens vor Hitlers Aufstieg: Susanne Schädlich erzählt in ihrem Roman „Kabarett der Namenlosen“ vom Schicksal des deutsch-jüdischen Theater-Exils in den USA.
Thu, 03 Jul 2025 16:50:08 +0000 https://jung-naiv.podigee.io/1085-769-iran-expertin-azadeh-zamirirad-uber-das-atomprogramm-krieg-mit-israelusa 05a2e2d6c9616fc77af456b6ebbfc587 Politik für Desinteressierte Zu Gast im Studio: Azadeh Zamirirad, stellvertretende Leiterin Naher/Mittlerer Osten & Afrika. Azadeh ist in Iran geboren und hat ihre politikwissenschaftliche Ausbildung an der Uni Potsdam genossen. Ein Gespräch über die letzten kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Iran, Israel und Israel, das Atom-Abkommen (JCPOA) mit Iran von 2015, den Ausstieg der USA aus dem JCPOA unter Trump, iranische Verstöße des Abkommens, das iranische Recht auf Uran-Anreichung, die Frage, wie nah Iran tatsächlich kurz vor dem Besitz von Atomwaffen war und ist, Iran als nuklearer "Schwellenstaat", die Fatwa des Ayatollahs, die Verhandlungen der Amerikaner sowie Europäer mit dem iranischen Regime, den Blick auf geopolitische und hegemoniale Interessen in der Region von Iran, Israel, Saudis und Amerikanern, die Druckmittel der Iraner, die Nachfolge des Obersten Führers Ali Chamenei, das Schicksal der Frauenbewegung ("Frauen, Leben, Freiheit") sowie die Rolle des Sohns des Schahs im Exil + eure Fragen via Hans Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Konto: Jung & Naiv IBAN: DE854 3060 967 104 779 2900 GLS Gemeinschaftsbank PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv Link: Azadeh zu Iran bei Jung & Naiv, Folge 456 (Februar 2020) full Politik für Desinteressierte no iran,israel,saudi arabien,usa,atomprogramm,regime change,geopolitik,analyse,krieg
Der Dalai Lama, das religiöse Oberhaupt der Tibeter, wird 90 Jahre alt. Dann will er Details seiner Reinkarnation bekanntgeben. Am 6.Juli 1925 wird der Dalai Lama, das religiöse Oberhaupt der Tibeter, 90 Jahre alt. Doch wie steht es um den 14. Dalai Lama und um seine mögliche Nachfolge? In seinem jüngsten Buch schreibt er, sein Nachfolger werde in der freien Welt geboren werden, also nicht im von China besetzten Tibet. Um seinen Geburtstag will er weitere Details seiner Reinkarnatino, seiner Wiedergeburt bekanntgeben. Weltweit wurde seine „Heiligkeit“ fast wie ein Popstar gefeiert, für seine Weisheit und seine Botschaften von Mitgefühl. 1989 erhielt er den Friedensnobelpreis. Bis vor einigen Jahren reiste er noch um die Welt, füllte ganze Stadien. Doch inzwischen ist es um ihn ruhig geworden. Er lebt seit 66 Jahren im indischen Exil.
Mahmoud Moradkhani lebt im Exil und wünscht sich, dass sein Onkel und das Regime in Iran stürzen. Trotzdem bedauert er die Angriffe von Israel und den USA. Gast: Rico Bandle, Feuilleton-Redaktor Host: Simon Schaffer Das Interview von Rico Bandle mit Mahmoud Moradkhani findet ihr [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/feuilleton/wenn-hitler-ihr-onkel-waere-wuerden-sie-ihn-auch-toeten-wollen-sagt-der-neffe-von-ali-khamenei-ld.1889593). Wie ist das, wenn man nur noch am Leben ist, weil ein anderer Mensch gestorben ist? Michelle Hug trägt ein Spenderherz. Löst das Schuldgefühle aus? [Die erste Folge](https://www.nzz.ch/podcast/organspende-wie-ein-spenderherz-michelles-leben-veraenderte-ld.1890761) der neusten Staffel NZZ Megahertz, Schuld und Sühne. Deine Meinung ist gefragt: [Wie gefällt dir NZZ Akzent?](https://feedback.nzz.ch/c/kf7xfwih)
Was bedeutet künstlerische Freiheit, wenn Kulturtätige zwar physisch in Sicherheit sind, sie aber weiterhin unter Druck stehen? Wie können verschiedene Positionen aus diversen künstlerischen Disziplinen, aus unterschiedlichen Herkunftsländern und auch Konfliktregionen in einer gemeinsamen Ausstellung gezeigt werden? In dieser Folge von Die Kulturmittler:innen spricht Host Amira El Ahl darüber mit der Kuratorin und Autorin Anna Karpenko. Anna Karpenko, geboren in Minsk, lebt in Berlin und Leipzig. In dieser Episode berichtet sie von der Lage und (Un-)Sichtbarkeit von Künstler:innen in und außerhalb Deutschlands, der Bedeutung künstlerischer Freiheit und transnationalen Netzwerken. Anna Karpenko ist auch Kuratorin der Ausstellung Once we were trees, now we are birds. Die Gruppenausstellung zeigte bis zum 8. Juni 2025 in der ifa-Galerie Berlin Werke von Stipendiat:innen der Martin Roth-Initiative. Sie ist eines der weltweit größten Schutzprogramme für bedrohte Künstler:innen. Das Gemeinschaftsprojekt vom ifa – Institut für Auslandsbeziehungen und dem Goethe-Institut schützt Künstler:innen und Kulturtätige, die sich in ihrem Herkunftsland für die Freiheit der Kunst, Demokratie und Menschenrechte engagieren, indem es temporäre Schutzaufenthalte in Deutschland oder in Drittstaaten ermöglicht. *Die in diesem Podcast geäußerten Ansichten sind ausschließlich die der jeweiligen Sprecher:innen. Sie geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion bzw. des Herausgebers wieder. Shownotes • Ausstellung Once we were trees, now we are birds - https://www.ifa.de/en/exhibition/once-we-were-trees-now-we-are-birds-ifa-berlin/ • ifa Studie The Fragile Triangle of Artistic Freedom - https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/artistic-freedom/ • ifa-Podcastfolge “Silencing Creativity – Self-Censorship in the Arts. Mit Sverre Pedersen – ifa-Podcast English Edition“ • Freemuse State of Artistic Freedom 2025 - https://www.freemuse.org/state-of-artistic-freedom-2025 • Martin Roth-Initiative - https://www.martin-roth-initiative.de/de • Goethe-Institut im Exil - https://www.goethe.de/prj/gex/de/index.html
Der Krieg gegen die Ukraine ist auch ein Kampf um die Geschichte. Die russische Historikerin Irina Scherbakowa, Mitbegründerin der Menschenrechts-Organisation «Memorial», spricht über die Gründe für die Instrumentalisierung der Geschichte im Sinn der Staatsmacht und über Erinnerung als Widerstand. «Memorial» wurde 1989 gegründet, um die Gewalt während des stalinistischen Regimes aufzuarbeiten und an die Schicksale der Opfer zu erinnern. In Russland wurde die Menschenrechts-Organisation kurz vor dem Angriffskrieg gegen die Ukraine für illegal erklärt. Wie ist es möglich, dass es heute in Russland wieder einen Stalin-Kult gibt? Weshalb fällt der Mythos der Vergangenheit auf fruchtbaren Boden? Und welche Rolle spielt die Geschichte im Narrativ der heutigen Kriegsführung? Darüber spricht Irina Scherbakowa im Kultur-Talk – und über ihre Arbeit für «Memorial» aus dem Exil.
Bei der diesjährigen Jahrestagung des PEN stehen die Themen Freiheit und Demokratie im Mittelpunkt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung verfolgter Schriftsteller*innen aus dem Iran.
Die Wiener Jüdin Lucy von Jacobi, Jahrgang 1887, war ursprünglich Schauspielerin, und als solche stellt sie der Hamburger Anzeiger vom 15. Juni 1925 auch noch vor. Bereits während der Jahre des Ersten Weltkriegs nach dem Tod von Sohn und Mann hatte sie sich jedoch überwiegend auf das Schreiben verlegt und avancierte während der Jahre der Weimarer Republik zu einer gefragten Reporterin, Reiseautorin und Filmkritikerin in Zeitungswesen und Rundfunk. Ab 1928 arbeitete sie als Redakteurin für die angesagte Berlin Abendzeitung Tempo, bevor sie 1933 ins Exil gehen musste – zunächst über Prag nach Florenz, wo sie kurzzeitig eine Pension führte, schließlich nach Cureglia im Tessin, wo sie Krieg und Nazi-Herrschaft überlebte. Noch ganz freiwillig auch schon nach Italien gezogen hatte es von Jacobi auch im Frühjahr 25, von wo sie einen sizilianischen Reisebericht in den hohen hanseatischen Norden schickte. Ob auf die südliche Sonne bei diesem Trip Verlass war, weiß Rosa Leu.
Nach 1933 ging für viele Bauhäusler das Leben in den USA weiter. Marcel Breuer, in Deutschland vor allem als Möbelbauer bekannt, fand auf Cape Cod sein Paradies. Jetzt will sein Sohn Breuers Sommerhaus verkaufen und gleichzeitig erhalten. Geht beides? Nora Sobich www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Spätestens mit seiner "Deutschen Ansprache" vom Herbst 1930 sei der seinerzeit frisch gebackene Literaturnobelpreisträger aus Lübeck zum politischen Aktivisten geworden. So schreibt es der aus Flensburg stammende Literaturwissenschaftler Kai Sina, Leiter der Thomas-Mann-Arbeitsstelle an der Uni Münster, in seinem jüngsten Buch "Was gut ist und was böse". Mit dem "Appell an die Vernunft", so der Untertitel, habe sich der Senatorensohn endgültig dem politischen Aktivismus zugewandt. Kai Sina zeichnet den wechselvollen Weg Thomas Manns vom kaisertreuen Nationalisten, der "Kriegsdienst mit der Feder" leistete, zum engagierten Antifaschisten nach - vor allem als Redner bei unzähligen Auftritten im amerikanischen Exil und vor den Mikros der BBC, wo er sich direkt an "Deutsche Hörer!" wandte. Gleichzeitig zeigt Sina, dass sich der protestantisch geprägte Thomas Mann schon früh für den Zionismus einsetzte, arbeitete er in seinen Texten unbekümmert mit antisemitischen Stereotypen. Jürgen Deppe hat mit Kai Sina in NDR Kultur à la carte über den ebenso schillernden wie ambivalenten "Bürgerkünstler" Thomas Mann gesprochen.
Ein Vortrag des Literaturwissenschaftlers Kai SinaModeration: Katja Weber**********Thomas Mann. Der Großschriftsteller, der Mann im Stehkragen, der großbürgerliche Nobelpreisträger? Der Literaturwissenschaftler Kai Sina beleuchtet einen anderen Aspekt: Thomas Mann als politischen Aktivisten. Kai Sina ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik (mit dem Schwerpunkt Transatlantische Literaturgeschichte) an der Universität Münster. 2024 erschien sein Buch "Was gut ist und was böse. Thomas Mann als politischer Aktivist." Seinen gleichnamigen Vortrag hat er am 13. Mai 2025 auf Einladung des Einstein Forums in Potsdam gehalten. **********+++ Thomas Mann +++ Schriftsteller +++ politischer Aktivist +++ Nationalsozialismus +++ Exil +++ Rundfunk +++ BBC +++ Kai Sina +++ Radioansprachen +++ Literatur und Politik +++ Einstein Forum +++ 150. Geburtstag +++ Neuere deutsche Literaturwissenschaft +++**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:02:46 - Vorbemerkung00:03:54 - Appell an die Vernunft, Rede vom 17. Oktober 193000:14:52 - Brief an die philosophische Fakultät der Universität Bonn, Dezember 193600:21:14 - "Deutsche Hörer!", Radioansprachen aus dem Exil, 1940 - 194500:32:26 - Thomas Mann und der Zionismus00:42:30 - Fazit**********Quellen aus der Folge:Zeitlose Botschaften für Demokratie und FreiheitScheiternde Männlichkeitsentwürfe ziehen sich durch sein Werk**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Krisenjahr 1923: Wie Heinrich Mann um die Demokratie bangteZum 100. Geburtstag Sophie Scholls: Die Weiße Rose gegen HitlerNS-Terror: Die Gründung der Gestapo**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Klaus Sauer, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven
Toute cette semaine, Au Coeur de l'Histoire spéciale «Ils ont choisi la France !» Ou les destins de personnages qui se sont fait un – grand – nom dans notre pays. Pour le 5e et dernier épisode, Stéphane Bern raconte Moïse Chagalov, dit Marc Chagall, l'artiste peintre russe naturalisé français qui s'est exilé aux Etats-Unis durant la Seconde Guerre mondiale, avant de revenir dans celle qui reste à jamais sa deuxième patrie : la France ! Comment définir le lien de Chagall avec notre pays ? Comment qualifier son art et l'ensemble de son œuvre ? Comment le peintre a-t-il exploité sa sensibilité artistique ? Pour en parler, Stéphane Bern reçoit Anne Dopffer, directrice des musées nationaux du XXe siècle des Alpes-Maritimes. Au Coeur de l'Histoire est réalisée par Pierre Cazalot. Rédaction en chef : Benjamin Delsol. Auteur du récit : Théodore Dehgan. Journaliste : Clara Leger.Distribué par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Toute cette semaine, Au Coeur de l'Histoire spéciale «Ils ont choisi la France !» Ou les destins de personnages qui se sont fait un – grand – nom dans notre pays. Pour le 5e et dernier épisode, Stéphane Bern raconte Moïse Chagalov, dit Marc Chagall, l'artiste peintre russe naturalisé français qui s'est exilé aux Etats-Unis durant la Seconde Guerre mondiale, avant de revenir dans celle qui reste à jamais sa deuxième patrie : la France ! Comment définir le lien de Chagall avec notre pays ? Comment qualifier son art et l'ensemble de son œuvre ? Comment le peintre a-t-il exploité sa sensibilité artistique ? Pour en parler, Stéphane Bern reçoit Anne Dopffer, directrice des musées nationaux du XXe siècle des Alpes-Maritimes. Au Coeur de l'Histoire est réalisée par Pierre Cazalot. Rédaction en chef : Benjamin Delsol. Auteur du récit : Théodore Dehgan. Journaliste : Clara Leger.Distribué par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Toute cette semaine, Au Cœur de l'Histoire spéciale "Ils ont choisi la France !" Ou les destins de personnages qui se sont fait un – grand – nom dans notre pays. Pour le 3e épisode, Stéphane Bern raconte Fryderyk Franciszek Chopin, dit Frédéric Chopin, jeune pianiste célèbre en son pays qui a décidé de quitter sa Pologne natale pour Vienne avant tenter sa chance dans l'autre capitale musicale de l'Europe : Paris... Et bien lui en a pris ! Pourquoi la musique de Chopin parle-t-elle à tout le monde ? Comment a-t-il inventé le piano moderne ? Comment sa musique a-t-elle traversé les siècles sans perdre de sa splendeur ? Pour en parler, Stéphane Bern reçoit Jean-Yves Clément, écrivain, auteur de "Chopin et Liszt, la magnificence des contraires" (Passés Composés, collection Alpha). Au Cœur de l'Histoire est réalisée par Pierre Cazalot. Rédaction en chef : Benjamin Delsol. Auteur du récit : Pïerre-Vincent Letourneau. Journaliste : Clara Leger. Distribué par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Laut Ex-KPCh-Kadern im Exil sehen viele chinesische Beamte keinen Ausweg mehr im gegenwärtigen System. Die CIA bietet ihnen erstmals in der Geschichte öffentlich einen Ausweg an. Doch Peking ist erbost.
Stéphane Bern raconte le destin de Marie-Thérèse de France qui a passé 4 années enfermée dans la prison du Temple avec son père Louis XVI, sa mère Marie-Antoinette, sa tante Madame Élisabeth et son jeune frère Louis-Charles de France. Une famille dont elle sera la dernière survivante avant d'entamer une vie d'exil, durant 40 longues années, en vivant au rythme des soubresauts du pouvoir... Quelle prisonnière Marie-Thérèse de France a-t-elle été pendant la Révolution ? Comment a-t-elle été érigée en symbole sous la Restauration ? Quel rôle a-t-elle eu pendant le règne de Louis XVIII ? Pour en parler, Stéphane Bern reçoit Victoria Mas, écrivaine, auteure de "L'Orpheline du Temple" (Albin Michel) Au Coeur de l'Histoire est réalisée par Guillaume Vasseau. Rédaction en chef : Benjamin Delsol. Auteure du récit : Albane Le Conte. Journaliste : Clara Leger.Distribué par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Dans son récit, Stéphane Bern nous raconte l'histoire de Stéphane Bern raconte le destin de Marie-Thérèse de France qui a passé 4 années enfermée dans la prison du Temple avec son père Louis XVI, sa mère Marie-Antoinette, sa tante Madame Élisabeth et son jeune frère Louis-Charles de France. Une famille dont elle sera la dernière survivante avant d'entamer une vie d'exil, durant 40 longues années, en vivant au rythme des soubresauts du pouvoir... Quelle prisonnière Marie-Thérèse de France a-t-elle été pendant la Révolution ? Comment a-t-elle été érigée en symbole sous la Restauration ? Quel rôle a-t-elle eu pendant le règne de Louis XVIII ? Distribué par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Stéphane Bern raconte le destin tourmenté de celle qui fut héroïne de sa propre vie, entre création, ennui et folie, la véritable histoire d'Adèle H., pour reprendre le titre du film de François Truffaut, la fille de Victor Hugo. Comment Adèle Hugo a-t-elle repris son destin en main pour retrouver sa liberté ? Quelles traces a-t-elle laissées avec ses écrits ? Pourquoi a-t-elle toujours été réduite à sa folie ? Pour en parler, Stéphane Bern reçoit Laura El Makki, journaliste et auteure de "Adèle Hugo, ses écrits, son histoire" (Seghers). Au Cœur de l'Histoire est réalisée par Loïc Vimard. Rédaction en chef : Benjamin Delsol. Auteur du récit : Jean-Christophe Piot. Journaliste : Clara Leger. Distribué par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.