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Sie radikalisieren sich über Social Media und sind zum Teil fast noch Kinder: eine neue Generation gewaltbereiter Neonazis. Anfang August fällt am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg ein bedeutendes Urteil: In einem Terrorprozess werden acht Jugendliche als Mitglieder und Unterstützer der rechtsextremistischen Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle" verurteilt. Sie waren angeklagt unter anderem wegen Brandstiftung, Körperverletzung und versuchten Mordes. Zur Tatzeit waren die Angeklagten zwischen 14 und 21 Jahre alt. In dieser 11KM-Folge erzählt NDR-Journalist Reiko Pinkert, dass die "Letzte Verteidigungswelle" womöglich kein Einzelfall ist. Immer mehr Jugendliche, einige sind nicht älter als 12 Jahre, radikalisieren und vernetzen sich in rechtsextremen Gruppen und organisieren Gewalttaten - vor allem in Ostdeutschland. Reiko ist zusammen mit Kolleginnen und Kolleginnen auf Spurensuche gegangen und hat mit jungen Neonazis, Aussteigern und besorgten Lehrerinnen gesprochen und stellt fest: Hier entsteht eine neue rechte Szene, die Terroristen hervorbringen kann. In dieser 11KM-Folge könnt ihr tiefer eintauchen: “Jung und rechtsextrem – die “Letzte Verteidigungswelle” https://1.ard.de/11KM_jung_rechtsextrem Hier geht's zur neuen Staffel “Hateland” von Louis Klamroth. „Die Schill-Show“ erzählt die Geschichte von Ronald Schill: Richter, Reality-Star und Rechtspopulist: https://1.ard.de/hateland2_tipp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jonas Helm Mitarbeit: Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Regina Staerke und Christine Dreyer Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Angelique steht im Zeugenstand: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit schildert sie ihre Undercover-Recherche bei der „Letzten Verteidigungswelle“, trifft die Angeklagten wieder und muss sich harten, teils suggestiven Fragen der Verteidiger stellen. Angeklagt ist auch Timo, der bisher in diesem Podcast nicht auftaucht. Ist er der eigentliche Strippenzieher der LVW? Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Am 20. Verhandlungstag am Landgericht Rostock sagte unter anderem die Schwester der Angeklagten aus. Gina H. war erbost über einige Aussagen und reagierte mit einem kurzen Gefühlsausbruch.Host: Annette Ewen Reporter: Denis Mollenhauer, Andreas Frost Redaktion: Melanie Jaster, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith Greitsch Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. Alle Infos zum 20. Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-schwester-zeichnet-kritisches-bild-von-der-angeklagten,fabian-222.html Unser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: In "Gerichtssaal 237" geht es um spannende Fälle, die im Gerichtssaal 237 in Hamburg verhandelt werden - darunter Tötungen im Cannabis-Wahn, illegale Autorennen und Auftragsmorde. https://1.ard.de/237?cp=mv
Die Schuldsprüche gegen die Angeklagten wurden unter anderem wegen versuchten Mordes, Brandstiftung, Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und gefährlicher Körperverletzung gefällt.
Eichmann und Heidegger, Brecht und BenjaminHannah Arendts „Vorträge und Aufsätze 1963-1977“ sind großenteils noch immer instruktivHördauer 18 MinutenHannah Arendt zählt zu den bedeutendsten PhilosophInnen, die das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Bekannter allerdings wurde die jüdische Autorin durch ihre politischen Publikationen und Stellungnahmen, für die sie einerseits von ihren GlaubensgenossInnen, andererseits von Seiten der kommunistischen Linken zwar Widerspruch erntete. Von jüdischer Seite wurde sie wegen ihrer Berichterstattung über den Eichmann-Prozess und der in diesem Zusammenhang bekanntgewordenen, insbesondere auf den Angeklagten gemünzten Sentenz von der „Banalität des Bösen“ kritisiert. Arendt war 1963 als Prozessbeobachterin nach Jerusalem gereist und veröffentlichte regelmäßig Prozessberichte in der Zeitschrift The New Yorker. Noch im gleichen Jahr erschienen diese in Buchform unter dem Titel Eichmann in Jerusalem: A Report on the Banality of Evil. …“Weitere Rezensionen und Informationen zum BuchEine Rezension von Rolf LöchelDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Realisation: Uwe Kullnick
Heute geht es um den Prozess mit Christina Block, in dem die Richterin der Angeklagten mit einem Haftbefehl drohte. Weitere Themen: Neue Zahlen zu den Kundenströmen in der Innenstadt, ein Rekordflug bei Airbus – und zwei „dicke“ Freunde aus Hamburg, die genau das nicht mehr sind.
«Nennt seinen Namen!» wird auf Social Media gefordert. Warum hat sich SRF aber dagegen entschieden, die Identität des Beschuldigten offenzulegen? Wir erklären die journalistischen Überlegungen und zeigen, weshalb andere Medien im gleichen Fall zu einer anderen Einschätzung gekommen sind. Ein ehemaliger SVP-Grossrat aus Untersiggenthal soll wiederholt Frauen betäubt und sexuell missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Aargauer Politiker unter anderem versuchten Mord, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vor und fordert eine lebenslange Haftstrafe. Bei der Berichterstattung über einen solchen Fall gilt es zwischen dem Schutz der Persönlichkeit des Angeklagten und seines Umfelds einerseits sowie dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit andererseits abzuwägen. ____________________ Habt ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Stefan Reinhart, zu Zeit publizistischer Verantwortlicher bei SRF - Ursina Wey, Geschäftsleiterin Schweizer Presserat (Hinweis: Im Podcast wird Ursina Wey fälschlicherweise als Co-Präsidentin bezeichnet. Ihre korrekte Funktion ist Geschäftsführerin) ____________________ Links: - Publizistische Leitlinien SRF: https://publizistische-leitlinien.srgssr.ch/ ____________________ Team: - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Céline Raval - Mitarbeit: Katrin Hiss ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Ein Mann atmet schwer in den Hörer. „Ich habe meine Frau getötet“, sagt er. Er habe sie mit einem Messer angegriffen und jetzt sei sie „fast tot“. Es ist ein beunruhigender Notruf, der im April 2025 den Rettungsdienst in Würzburg erreicht. Wenig später umstellen Einsatzkräfte eines Sonderkommandos ein Haus im Würzburger Stadtteil Heuchelhof. Am Fenster steht ein 45-jähriger Mann. Hinter ihm in der gemeinsamen Wohnung liegt seine schwerverletzte Lebensgefährtin. Mehr als 50 Mal soll der Angeklagte auf seine Lebensgefährtin eingestochen haben. Die zweifache Mutter stirbt wenig später an ihren schweren Verletzungen. Vor Gericht berichten Zeuginnen und Zeugen von einer Beziehung geprägt von extremer Eifersucht, Kontrolle und Unterdrückung. Und schnell rückt das Frauenbild des Angeklagten in den Fokus. Hielt er Frauen für untergeordnet? Musste seine Partnerin sterben, weil sie sich seinen patriarchalen Vorstellungen nicht unterwerfen wollte? Mehr Informationen zu den Folgen: www.mainpost.de/podcast Für mehr Infos folgt uns auf Instagram und schreibt Feedback und Vorschläge gern an podcast@mainpost.de
Im Fall des in Rheinland-Pfalz getöteten Zugbegleiters Serkan Çalar ist der Angeklagte zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil des Landgerichts Zweibrücken lautet auf Körperverletzung mit Todesfolge - und ist noch nicht rechtskräftig. Das Gericht habe dem 26-jährigen Angeklagten nicht nachweisen können, dass er den Zugbegleiter mit den Schlägen habe töten wollen, so der Richter am Landgericht Zweibrücken. Ein Indiz: "That will teach him", soll der Angeklagte gesagt haben, berichtet SWR-Reporter Andreas Kahlmeyer im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr. Daraus habe das Gericht gefolgert, dass der Angeklagte nicht mit dem Tod des Zugbegleiters gerechnet habe. Zugunsten des Angeklagten habe auch gesprochen, dass er keine Vorstrafen hat und versucht habe, sich zu entschuldigen.
Im Mordprozess zum Fall Fabian ist der langjährige Psychotherapeut der Angeklagten befragt worden. Er sprach am Landgericht Rostock von einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung – musste aber auch Widersprüche einräumen. Außerdem hat ein Verteidiger der Angeklagten überraschend erklärt, dass sich Gina H. bei ihrer Aussage im August selbst belasten wird.Hinweis der Redaktion: Bei Minute 20:03 sprechen wir davon, dass Gina H. sich 2004 an die Familienberatung gewandt hat. Richtig ist, dass es im Jahr 2023 war. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.Host: Annette EwenReporter: Jürn-Jakob Gericke, Axel KrummenauerRedaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Alle Infos zum 19. Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-psychotherapeut-zu-mentalen-problemen-der-angeklagten,fabian-216.htmlUnser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: "11 km: der tagesschau-Podcast" berichtet über ein Thema in aller Tiefe, mit Recherchen von Journalistinnen und Journalisten der ARD.https://1.ard.de/11KM_Podcast
Jugendliche Straftäter:innen: In einer Großstadt wie Berlin keine Seltenheit. Dennoch verfolgt das Jugendstrafrecht besonderere Verfahrensweisen als das Strafrecht für Erwachsene. Im Mittelpunkt stehen nicht allein die Tat und ihre Ahndung, sondern vor allem die Frage, wie Jugendliche und Heranwachsende dazu bewegt werden können, ihr delinquentes Verhalten zu reflektieren, Verantwortung zu übernehmen und künftig straffrei zu leben. Erziehung und Resozialisierung haben dabei Vorrang vor Bestrafung. Corinna Jessen ist seit acht Jahren Jugendrichterin am Amtsgericht Tiergarten und gibt spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Sie berichtet von bewegenden Fällen, den Herausforderungen im Umgang mit jungen Angeklagten und erklärt, welche Rolle Gerichte, Familien, Schulen und soziale Einrichtungen im Jugendstrafverfahren spielen.
Der Zugbegleiter Serkan Çalar wurde im Februar in einem Regionalzug bei Landstuhl im Kreis Kaiserslautern so heftig geschlagen, dass er zwei Tage später an seinen Verletzungen starb. Auslöser war die Kontrolle eines 26-jährigen Passagiers ohne Ticket, den Çalar deshalb aufforderte, auszusteigen. Am Landgericht Zweibrücken sind heute die Plädoyers im Prozess um Çalars Tod gehalten worden: Die Staatsanwaltschaft fordert 12 Jahre Gefängnis, sie geht von Körperverletzung mit Todesfolge aus. Die Nebenklage wertet die Tat als Mord aus niedrigen Beweggründen und fordert lebenslange Haft. Die Verteidigung des Angeklagten spricht von Körperverletzung mit Todesfolge in einem minderschweren Fall und fordert eine Freiheitsstrafe von maximal 10 Jahren. Wie die jeweiligen Seiten ihre Wertung der Tat begründen, erklärt SWR-Reporter Andreas Kahlmeyer im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerhard Leitner.
Am 20. Februar 2026 beginnt vor dem Landgericht Köln der Prozess gegen zwei damals 20-jährige Nachwuchsspieler des 1. FC Köln. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge sowie gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vor. Beide räumen ein, deutlich zu schnell gefahren zu sein. Ein Rennen habe es nicht gegeben. In dieser zweiten Episode sprechen wir über den Prozess, der zehn Verhandlungstage dauert. Wir erklären, warum das Verfahren mehr als zwei Jahre nach dem Unfall beginnt – und welche Rolle das Unfallrekonstruktionsgutachten dabei spielt. Wir schauen auf das zentrale Beweismittel: ein Handyvideo aus dem Audi, das die letzten Sekunden vor dem Aufprall zeigt und das die Aussagen beider Angeklagter widerlegt. Und wir sprechen über die Erkenntnisse der Rechtspsychologin, die beide Angeklagten exploriert hat – über narzisstische Bewältigungsstrategien, fehlenden Zugang zu Emotionen und den Druck, dem beide ausgesetzt waren. Am 22. April 2026 fällt das Urteil. Der Richter stellt klar: Das war kein tragischer Unfall, sondern ein Verbrechen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – beide Angeklagte haben Revision eingelegt. Wir sprechen außerdem über Andreas Wrede, Ylvis Vater, der als Nebenkläger am Ende des Prozesses das Wort ergreift – und über die Frage, warum ein 18-Jähriger in Deutschland ein 300-PS-Auto steuern darf, aber kein PS-starkes Motorrad. Zu Gast ist GA-Reporterin Sarah Remsky, die alle zehn Verhandlungstage begleitet hat. Unsere Berichterstattung zum Fall: https://ga.de/thema/a555-prozess Feedback, Themenvorschläge und Fragen an podcast@ga.de oder via Instagram-DM an @akterheinland. Akte Rheinland bei YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLKxR-1mH7nhxNVq2lgMresq3FpSykqAID Unser Podcast zum Fall Michael Winterhoff: https://cdn.audiorella.com/podcasts/1465-akte-winterhoff/feed.rss General-Anzeiger Bonn: https://ga.de
Ein Zeuge hat am 17. Verhandlungstag erzählt, ihm seien 5.000 Euro geboten worden, um eine Falschaussage zu machen. Außerdem hat eine ehemalige Freundin der Angeklagten von einem bemerkenswerten Telefonat berichtet. Darin habe sich Gina H. wenige Tage nach dem Fund des toten Jungens darüber beklagt, dass Fabian in den Medien als lieber Junge dargestellt würde. Fabian aber sei keineswegs so lieb gewesen, sagte Gina H. wohl gegenüber ihrer Freundin. Darüber sprechen die Reporter in der neuen Podcast-Folge. (Auf dem Episodencover steht Andreas Frost rechts und Denis Mollenhauer links).Host: Annette EwenReporter: Denis Mollenhauer, Andreas Frost Redaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Alle Infos zum 17. Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-zeugin-erschrocken-ueber-verhalten-von-gina-h,fabian-210.htmlUnser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: “Kunstverbrechen” - der True Crime Doku-Podcast von NDR Kultur über Diebstahl von Gemälden, Schmuggel und Fälschungen. Staffel 5 führt in die Welt des Künstlers Alberto Giacometti und einer Fälscherbande.https://1.ard.de/kunstverbrechen
Freunde, Bekannte, Nachbarn und ein ehemaliger Arbeitgeber der Angeklagten haben am Mittwoch in Rostock im Mordprozess zum Fall Fabian ausgesagt, was sie über die Angeklagte Gina H. wissen. Dabei kamen viele Details ans Licht. Besonders bemerkenswert aber war, dass auch Fabians Vater erstmals seit seiner Befragung wieder im Gerichtssaal anwesend war.Host: Annette EwenReporter: Denis Mollenhauer, Andreas FrostRedaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Alle Infos zum 16. Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-tieraerztin-berichtet-ueber-verhalten-von-gina-h,fabian-206.htmlUnser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: „Deep Doku" erzählt persönliche Geschichten und taucht alle zwei Wochen in eine andere Lebensrealität ein.https://1.ard.de/deep_doku
Es war das bis dahin längste und teuerste Gerichtsverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik. Aber mit den Urteilen gegen die insgesamt neun Angeklagten waren viele unzufrieden.
Eine Katze wird von ihrem Besitzer tot im Garten gefunden. Sie ist in eine Falle getappt, die auf dem Nachbargrundstück ausgelegt wurde. Vor dem Landgericht wurde nun verhandelt, ob der Nachbar die Falle ausgelegt hat oder nicht. Oliver Gussor und Gerichtsreporterin Conny Hartmann erzählen die Geschichte.
In der Nacht des 1. Dezember 2023 liefern sich zwei Nachwuchsspieler des 1. FC Köln auf der A555 in Fahrtrichtung Bonn einem Gericht zufolge ein illegales Rennen. Bei Wesseling verliert einer der Fahrer die Kontrolle über seinen Audi und stößt mit großer Wucht gegen das Heck eines unbeteiligten VW Polos. Der Kleinwagen fängt Feuer. Die beiden Insassinnen – eine 49-jährige Frau aus Lüdenscheid und ihre 23-jährige Tochter, die in Bonn studierte – kommen ums Leben. In dieser ersten Episode rekonstruieren wir, was in dieser Nacht auf der A555 passiert ist – auf Basis von Zeugenaussagen und einem Unfallrekonstruktionsgutachten, das mehr als anderthalb Jahre auf sich warten ließ. Wir erzählen, wer Ylvi Sophie und ihre Mutter Christina Solmecke waren. Und wir sprechen darüber, wer die beiden jungen Männer sind, gegen die später Anklage erhoben wird – und was wir über den Abend wissen, der diesem Unfall vorausging. In einer zweiten Episode sprechen wir dann über den Prozess, der im Februar 2026 beginnt und am 22. April 2026 mit einem Urteil endet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – die Angeklagten haben Revision eingelegt. Episode II gibt es ab dem 6. Juli 2026! Zu Gast ist GA-Reporterin Sarah Remsky, die den Fall von Beginn an verfolgt und alle zehn Verhandlungstage begleitet hat. Unsere Berichterstattung zum Fall: https://ga.de/thema/a555-prozess Feedback, Themenvorschläge und Fragen an podcast@ga.de oder via Instagram-DM an @akterheinland. Akte Rheinland bei YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLKxR-1mH7nhxNVq2lgMresq3FpSykqAID Unser Podcast zum Fall Michael Winterhoff: https://cdn.audiorella.com/podcasts/1465-akte-winterhoff/feed.rss General-Anzeiger Bonn: https://ga.de
Es war ein emotionaler Tag am Landgericht Rostock: Unter Tränen hat eine ehemalige Freundin von Gina H. ausgesagt. Sie war mit der Angeklagten am Tatort, kurz bevor diese die Polizei rief.Host: Annette Ewen Reporter: Denis Mollenhauer, Andreas Frost Redaktion: Melanie Jaster, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith Greitsch Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. Alle Infos zum 13. Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/mordprozess-fabian-die-angeklagte-will-vor-gericht-aussagen,fabian-194.html Unser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: 63 Hektar - der Landwirtschaftspodcast von NDR Niedersachsen mit einer Spezialfolge: "Farmcrimes" eine Folge, in der es um Kriminalfälle in der Landwirtschaft geht. https://1.ard.de/63hektar3
Im Mordprozess zum Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow hat ein Zeuge berichtet, er habe mit der Angeklagten ein Alibi abgesprochen. Auch sei er mit ihr am Tatort gewesen, bevor sie den Fund des Leichnams meldete. An diesem 12. Verhandlungstag wurde nur dieser eine Zeuge befragt, die Befragung aber sorgte für einige Unruhe im Gerichtssaal. Host: Annette EwenReporter: Denis Mollenhauer, Andreas FrostRedaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Alle Infos zum 12. Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-gina-h-soll-alibi-mit-nachbarn-abgesprochen-haben,fabian-190.htmlUnser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: "Wie geht´s" mit Robin Gosens. Wie geht's?“ schafft in einer Zeit, in der mentale Gesundheit immer wichtiger und gleichzeitig oft verschwiegen wird, einen geschützten und intimen Gesprächsraum.https://1.ard.de/Wie-gehts_Podcast
Seit drei Jahren sitzen die Angeklagten im Fall des sogenannten Rollator-Putsches in Haft. Beobachter beschreiben den Prozess als offensichtlich politisch motiviert. Doch eine neue Wendung könnte das Verfahren noch überraschend drehen. AUF1-Nachrichtenleiter Martin Müller-Mertens hat dazu mit der Journalistin Stef Manzini von der Stattzeitung gesprochen.
Im Prozess um den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow ist am 11. Verhandlungstag ein Bekannter der Angeklagten befragt worden. Es war der Mann, mit dem Gina H. einen Tag, bevor sie die Polizei informierte, schon am Fundort der Leiche war. Bei seiner Befragung erklärte er, dass er das Gefühl hatte, gezielt von der Angeklagten an den Ort geführt worden zu sein. Besonders hartnäckig fragten alle Prozessbeteiligten danach, in welcher Beziehung der verheiratete Familienvater zu der Angeklagten stand.Host: Annette EwenReporter: Jürn-Jakob Gericke, Andreas FrostRedaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Alle Infos zum 11. Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fabian-prozess-bekannter-war-mit-gina-h-nachts-am-tuempel,fabian-186.htmlUnser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: "Auf der Spur" bietet die besten Ermittlerkrimis der ganzen ARD an einem Ort.https://1.ard.de/aufderspur
Am zehnten Prozesstag ging es noch einmal um widersprüchliche Angaben der Angeklagten, Gina H. Reporter Denis Mollenhauer und Andreas Frost fassen zusammen, welche Spuren bisher vor Gericht bewertet wurden und ziehen ein Zwischenfazit. Außerdem beantworten sie Fragen von Hörerinnen und Hörern.Host: Annette Ewen Reporter: Denis Mollenhauer, Andreas Frost Redaktion: Melanie Jaster, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith Greitsch Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. Alle Infos zum zehnten Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-verdaechtige-aussagen-ueber-brandleichen-und-suche-im-wald,fabian-184.html Unser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: "Tatort Geschichte" beschäftigt sich mit spannenden Verbrechen und blutigen Mordfällen aus der Vergangenheit. https://1.ard.de/tatortgeschichte
Am neunten Verhandlungstag hat das Gericht die Ergebnisse der Obduktion gezeigt. Die Bilder waren für das Publikum teilweise kaum zu ertragen. Der Bericht hat genau aufgezeigt, woran der achtjährige Fabian aus Güstrow starb. Außerdem ging es um abgehörte Telefonate der Angeklagten.Host: Annette Ewen Reporter: Denis Mollenhauer, Andreas Frost Redaktion: Melanie Jaster, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith Greitsch Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. Alle Infos zum neunten Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-gina-h-fuerchtete-ihr-solle-etwas-angehaengt-werden,fabian-182.html Unser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: "11 km: der tagesschau-Podcast" berichtet über ein Thema in aller Tiefe, mit Recherchen von Journalistinnen und Journalisten der ARD.https://1.ard.de/11KM_Podcast
Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist und man nicht alles posten darf, was man möchte, ist den meisten mittlerweile klar. Doch auch das schlichte Liken eines strafrechtlich relevanten Posts oder Kommentars kann zur Verurteilung führen. Das Abstrafen von Likes wird in Österreich zum Trend.Dass Gerichte den Medien die Berichterstattung erschweren, ebenfalls. Die Anonymisierung von Angeklagten, Richtern und Staatsanwälten war früher nicht üblich und wird immer häufiger eingemahnt.Sind das nötige Maßnahmen zum Schutz der Opfer oder ist es doch eine Einschränkung der Meinungsfreiheit? Darüber sprechen in dieser Folge Falter-Chefredakteur Florian Klenk und Podcast-Host Raimund Löw. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der auffällige Pick-up der Angeklagten stand am sechsten Prozesstag im Fall Fabian vor dem Landgericht Rostock erneut im Fokus. Auch die Brandspuren am Fundort der Leiche spielten eine Rolle. Und außerdem hat eine ehemalige Zeugin der Angeklagten ausgesagt.Unsere Reporter Denis Mollenhauer und Andreas Frost waren auch am sechsten prozesstag dabei und berichten im Podcast "MV im Fokus Spezial: Fall Fabian – Der Prozess". Host: Annette EwenReporter: Denis Mollenhauer, Andreas FrostRedaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Infos zum sechsten Prozesstag:https://preview.prod.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-verdaechtiger-pick-up-in-tatort-naehe-beobachtet,fabian-176.htmlUnser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: „True Crime Hamburg" bietet exklusive Einblicke in die Polizeiarbeit. https://1.ard.de/truecrimehh?cp_____________Hier noch ein Podcast-Veranstaltungstipp für Juni/Juli 2026:Einige unserer beliebtesten NDR Podcasts sind mit Live-Veranstaltungen im Sommer in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs: eat.READ.sleep, die E-Docs, Kunstverbrechen oder auch Streitkräfte und Strategien. Unter anderem in Rostock, Ribnitz-Damgarten, Putbus, Wismar und Parchim. Hier geht's zu den Daten:https://www.ndr.de/podcast/ndr-podcasttour-mv,podcasttourmv-100.html
Verhandlungstag Nummer 5 im Prozess um den Tod des 8-jährigen Fabian aus Güstrow. Diesmal wurde die Polizistin befragt, die nach dem Verschwinden Fabians zahlreiche Befragungen durchführte. Und auch die Muter des Vaters von Fabian, also Fabians Oma wurde befragt. Doch ihre Aussagen sorgten vor allem für Irritationen.Unsere Reporter Denis Mollenhauer und Andreas Frost waren wieder im Gericht dabei und berichten im Podcast "MV im Fokus Spezial: Fall Fabian – Der Prozess". Host: Annette EwenReporter: Denis Mollenhauer, Andreas FrostRedaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Alle Infos zum 5. Prozesstag gibts auch hier:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-angeklagte-im-oktober-mit-lueckenhaftem-alibi,fabian-162.htmlUnser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: “Kunstverbrechen” - der True Crime Doku-Podcast von NDR Kultur über Diebstahl von Gemälden, Schmuggel und Fälschungen. Staffel 5 führt in die Welt des Künstlers Alberto Giacometti und einer Fälscherbande.https://1.ard.de/kunstverbrechenPodcast-Veranstaltungstipp für Juni/Juli 2026: Einige unserer beliebtesten NDR Podcasts sind mit Live-Shows im Sommer in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs: eat.READ.sleep, die E-Docs, Kunstverbrechen oder auch Streitkräfte und Strategien. Unter anderem in Rostock, Ribnitz-Damgarten, Putbus, Wismar und Parchim. Hier geht's zu den Daten: https://www.ndr.de/podcast/ndr-podcasttour-mv,podcasttourmv-100.html
Erste Durchfahrt heute durch den Semmering Basistunnel - allerdings noch mit Kleinbussen // Tag drei im Swift-Prozess - heute wurden Bekannte und Freunde des Angeklagten befragt
Moin, vielleicht kennt ihr das von einem Städtetrip nach Paris: Mitten in der Stadt kann man dort in die Seine springen und schwimmen – ganz legal. Das soll es nun auch in Hamburg geben. Konkrete Pläne haben heute der Senat und Bäderland vorgestellt.Viel Spaß beim Hören wünscht MaikenWas war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Maiken Nielsen am Montag, 18.05.2026+++NATURBAD IN DER ALSTER+++Die Planungen für eine neue Badestelle in der Außenalster werden konkreter: Am Schwanenwik soll ein öffentliches Naturfreibad nach skandinavischem Vorbild für die Hamburgerinnen und Hamburger geschaffen werden. Mehr dazu: http://www.ndr.de/schwanenwik-100.html+++ROT-GRÜN IN HAMBURG MÖCHTE VERBOT NEUER ÖL- UND GASHEIZUNGEN ERMÖGLICHEN+++SPD und Grüne in der Hamburger Bürgerschaft wollen ein Verbot neuer Öl- und Gasheizungen weiterhin ermöglichen, um die Klimaziele zu erreichen. Diese Heizungstypen sollen auf Bundesebene bald wieder gesetzlich zugelassen sein. Mehr dazu: http://www.ndr.de/heizungsgesetz-142.html+++HAMBURGER COLD CASE AUFGEKLÄRT?+++43 Jahre ist es her, dass in Hamburg eine 41-jährige Transfrau in ihrem Wohnwagen in Hamburg-Hammerbrook erschossen wurde. Nun steht der mögliche Täter vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert in ihrem Plädoyer, den Angeklagten wegen Mordes zu verurteilen. Mehr dazu: http://www.ndr.de/coldcase-114.html Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
Ein Psychologe und ein Psychiater bekommen 1945 eine einmalige Gelegenheit: Im Rahmen der Nürnberger Prozesse sollen sie die Psyche der führenden Nazis untersuchen. Douglas Kelley und Gustave Gilbert führen IQ- und Rorschach-Tests durch, verbringen etliche Stunden in den Zellen der Angeklagten. Vor allem zu Hermann Göring, Hitlers Nummer zwei, bauen sie eine komplexe Beziehung auf. Was sie herausfinden, spaltet sie: Waren die Nazis psychopathische Monster - oder erschreckend normale Menschen? Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ Quellen: “SF Gate” hat mit Douglas Kelleys Sohn und Witwe gesprochen: https://www.sfgate.com/bayarea/article/Mysterious-suicide-of-Nuremburg-psychiatrist-2732801.php Im “Nürnberger Tagebuch” protokollierte der Psychologe Gustave M. Gilbert Gespräche mit den Häftlingen “22 cells in Nuremberg” ist das Buch des Psychiaters Douglas M. Kelley über seine Erfahrungen in Nürnberg In “The Anatomy of Malice” erzählt Joel Dimsdale von der Konkurrenz zwischen Kelley und Gilbert Die Ergebnisse der Rorschachtests von Göring sind hier zu finden: https://www.cabinetmagazine.org/issues/5/rorschach_blots.php Empfehlungen: Terra X: “Der Psychologe der Nürnberger Prozesse” Film “Nürnberg” von James Vanderbilt Redaktion: Mia Mertens Produktion: Murmel Productions
Der Gift-Tod einer Hamburger Familie kommt vor Gericht. Apple bekommt einen neuen Chef. Und deutsche Speisekarten sollen ehrlicher werden. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Prozessbeginn nach Gift-Tod einer Hamburger Familie in Istanbul: »Ich will den Angeklagten in die Augen sehen« Tim-Cook-Nachfolger John Ternus: Der Mann, der Apple sein wird Pläne des Agrarministeriums: Tierhaltungslogo soll auch in Restaurants kommen +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Blockade-Vorwurf des Kanzlers: In der schwarz-roten Koalition ist ein offener Streit über eine angebliche Blockadehaltung der SPD ausgebrochen. Rätselraten über mögliches Treffen von Vertretern der USA und des Iran in Pakistan: Waffenrühe läuft aus. Emotionaler Auftakt: Der Prozess um den Tod einer vierköpfigen Hamburger Familie in Istanbul hat mit gegenseitigen Schuldzuweisungen der Angeklagten begonnen. Moderation:Katrin Schmick Von WDR 5.
Aufmerksame Leser des STANDARDS kennen die vielen Liveticker, die die Kollegen aus den Ressorts täglich anbieten. Etwa bei internationalen Konflikten, wie dem Krieg in der Ukraine, bei Wahlen, während Sitzungen des Untersuchungsausschusses oder auch bei prominenten Gerichtsprozessen. Mit ihren kurzen Updates halten die Redakteure die Leser auf dem Laufenden. Beim gestrigen Prozesstag gegen August Wöginger in der Causa-Postenbesetzung wird dem STANDARD und der Austrian Presseagentur das Tickern plötzlich untersagt. Die Anwälte der drei Angeklagten vermuteten eine Beeinflussung von Zeugen. Die Richterin gibt dem Antrag nach. Wir sprechen heute mit unserem Redakteur, der eigentlich gestern vom Prozess tickern wollte und stellen auch die Frage, ob diese Entscheidung ein Eingriff in die Pressefreiheit ist und was im eigentlichen Prozess gegen August Wöginger gerade passiert.
Im Dezember 2022 nimmt die Polizei bei einer Großrazzia gegen mutmaßliche Reichsbürger den Adligen Heinrich XIII. Prinz Reuß fest. Er soll, so der Vorwurf der Bundesanwaltschaft, Kopf einer Gruppe gewesen sein, die einen gewaltsamen Umsturz in der Bundesrepublik geplant haben soll. Seit fast zwei Jahren laufen an den Oberlandesgerichten Frankfurt, München und Stuttgart Gerichtsprozesse gegen die sogenannte “Gruppe Reuß”. In dieser 11KM-Folge blickt WDR-Investigativjournalist Martin Kaul hinter die Kulissen eines der größten Anti-Terrorverfahren der Bundesrepublik. Er erzählt von dem Moment, als der 74-jährige Reuß im Frankfurter Gerichtssaal sein Schweigen bricht. Martin erklärt, warum sich das juristische Verfahren gegen das mutmaßliche Terrornetzwerk um Reuß, mit vielen Angeklagten und unzähligen Zeugen so in die Länge zieht. Hier geht's zum Podcast “Hateland”, für den Martin Kaul, Helene Fröhmcke und Antonia Märzhäuser recherchiert haben. Staffel 1: „Deep State – vom Elite-Soldaten zum Reichsbürger“: https://1.ard.de/hateland11podcast In dieser früheren 11KM-Folge mit Martin Kaul geht es um einige der mutmaßlichen Drahtzieher: “Gruppe Reuß": Wie gefährlich waren die Reichsbürger?“: https://1.ard.de/11KM_Gruppe_Reuss 11KM ist am 9. Mai beim ARD Sounds Festival dabei. Alle Infos und Tickets hier: https://www.ardsoundsfestival.de/#/ Hier geht's zu 15 Minuten. der tagesschau-Podcast am Morgen, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/15Minuten Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Charlotte Horn Mitarbeit: Claudia Schaffer und Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Lorenz Kersten, Christine Frey, Fabian Zweck, Lisa Krumme und Marie-Noelle Svihla Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Was ist in der verhängnisvollen Unglücksnacht am Großglockner wirklich passiert? Uns haben viele Fragen dazu erreicht. Deshalb sprechen wir in dieser Folge noch mal ausführlich über die 9 Fehlentscheidungen, die die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten Thomas P. vorgeworfen hat. Am 19. Februar 2026 wurde Thomas P. schuldig gesprochen - wegen grob fahrlässiger Tötung seiner Lebenspartnerin Kerstin G., die vor einem Jahr am Großglockner erfrot. Noch ist das Urteil des Innsbrucker Landesgerichts nicht rechtskräfig, sowohl Thomas P. als auch die Staatsanwaltschaft haben Berufung eingelegt. Und noch immer wirft der Fall viele Fragen auf. Was hat es mit der Aussage einer Ex-Freundin des Angeklagten auf sich, dass er auch sie am Großglockner zurückgelassen habe? Warum wurde vor Gericht so viel über den Auffindungsort der Toten gesprochen? Warum kritisiert der Anwalt des Angeklagten die Polizei für die erste Befragung von Thomas P. so hart? Und wie geht es nach den Berufungen weiter? Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von Inside Austria mit Andreas Ermacora. Er ist Anwalt in Innsbruck und war von 2013 bis 2023 Präsident des österreichischen Alpenvereins. Ermacora hat den Prozess in Innsbruck im Gerichtssaal mitverfolgt. Gemeinsam gehen wir noch einmal die Fehlentscheidungen durch, die die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten Thomas P. vorgeworfen hat und wollen wissen, welche Fragen im Gerichtssaal geklärt werden konnten und welche nicht. Außerdem schauen wir darauf, wie es in dem Fall nun weitergeht. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Der Prozess rund um die erfrorene Bergsteigerin am Großglockner bewegt noch immer. Der Partner der Verstorbenen Kerstin G., Thomas P., wurde wegen grob fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen – allerdings nicht rechtskräftig. Sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft haben nun Berufung eingelegt. In der 14-stündigen Verhandlung im Februar war der Fall noch einmal komplett aufgerollt worden. Auch in einer Mini-Podcast-Serie von Inside Austria haben wir die verhängnisvolle Bergtour der 33-jährigen Salzburgerin Kerstin G. und ihres heute 37-jährigen Partners Thomas P. rekonstruiert. Doch sowohl der Prozess als auch die Berufungen haben noch einmal Fragen aufgeworfen. Was hat es mit der Aussage einer Ex-Freundin des Angeklagten auf sich, dass er auch sie am Großglockner zurückgelassen habe? Warum wurde vor Gericht so viel über den Auffindungsort der Toten gesprochen? Und warum kritisiert der Anwalt des Angeklagten die Polizei für die erste Befragung von Thomas P. so hart? In der aktuellen Folge von Inside Austria blicken die beiden Hosts Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth noch einmal auf den Fall. Dabei befragen sie jemanden, der sowohl über alpinistische als auch juristische Expertise verfügt: Andreas Ermacora ist Anwalt in Innsbruck und war von 2013 bis 2023 Präsident des österreichischen Alpenvereins. Ermacora hat den Prozess in Innsbruck im Gerichtssaal mitverfolgt. Er spricht im Podcast über unklare Details, die Einschätzungen des Richters – und die Frage, ob das Urteil zu mild ausgefallen ist.
Über den Ausnahmeprozess von Avignon ist viel berichtet worden. Aber bisher haben weder Gisèle Pelicot noch ihre Anwälte erzählt, wie sie die Monate vor Gericht erlebt haben. 2024 müssen sie sich dort immer wieder gegen massive Angriffe der Gegenseite wehren. Im Gerichtssaal wird versucht, Gisèle Pelicot zur Komplizin ihres Mannes zu machen. Ihre beiden Anwälte geben Einblicke, wie sie ihre Mandantin auf den Prozess vorbereiten. Über drei Monate wird sie mit den 51 Angeklagten in einem Raum verbringen. Zuvor müssen sie gemeinsam die Videos ihrer Vergewaltigungen sichten. Die Anwälte berichten auch über absurde Momente des Verfahrens: über den Tag, an dem sie Gisèle Pelicots Bauchnabel fotografieren müssen. Die Entscheidung, den Prozess öffentlich stattfinden zu lassen, wird Gisèle Pelicot zu einer Ikone machen. Wir erfahren, was diese neue Rolle für sie verändert. Und: Wie die Liebe zurück in ihr Leben kam.In Teil 1 gibt Gisèle Pelicot Einblick, wie sie die Zeit nach der Festnahme ihres damaligen Ehemannes Dominique Pelicot erlebt hat. Wie ihre Kinder auf die Ermittlungen der Polizei reagierten. Und wie ihre Familie daran zu zerbrechen drohte. Das Buch von Gisèle Pelicot »Eine Hymne an das Leben« könnt ihr im SPIEGEL-Shop bestellen, ist am 17. Februar erschienen. In diesem Podcast geht es um schwere sexuelle Gewalt und Missbrauch. Wenn ihr selbst oder eine euch vertraute Person betroffen ist, findet ihr hier anonyme und schnelle Hilfsangebote: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 Alternativ ist auch die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar. Entweder telefonisch unter 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222, per Hilfe-Chat oder E-Mail.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Hinweis: In dieser Folge kommen Beschreibungen von expliziter Gewalt in einem sexuellen Kontext vor. Am Ende dieser Shownotes findet ihr Links zu schnellen und anonymen Hilfsangeboten. In Folge drei von »Avignon – Der Prozess Pelicot« stehen drei Mitangeklagte im Mittelpunkt: Andy R., Charlie A. und Christian L. Die Taten und die Aussagen der Männer vor Gericht offenbaren neue, erschütternde Details. Und sie werfen Fragen auf: Wussten sie, in welchem Zustand Gisèle Pelicot sich befand? Sind sie bereit, Verantwortung zu übernehmen? Folge drei rekonstruiert, wie die Angeklagten versuchen, ihre Taten mit kläglichen Entschuldigungen zu rechtfertigen oder zu leugnen. Viele behaupten, von Dominique Pelicot manipuliert worden zu sein oder nicht gewusst zu haben, dass Gisèle Pelicot bewusstlos war. Die Verteidigung argumentiert sogar, einige Angeklagte könnten ebenfalls unter Drogen gesetzt worden sein. Die verstörenden Videobeweise, die im Gerichtssaal gezeigt werden, sprechen allerdings eine andere Sprache. Am 12.2. erscheinen zwei neue Folgen mit Gisèle Pelicot. Wenn ihr die Zusatzfolgen direkt hören wollt, könnt ihr ein SPIEGEL+-Abo abschließen. Für ein Probeabo klickt ihr einfach auf spiegel.de/pelicot, dort geht's zum Angebot. Für alle ohne SPIEGEL-Abo gibt’s den ersten Teil der neuen Folge am 19. Februar. Überall dort, wo ihr eure Podcasts hört. In diesem Podcast geht es um schwere sexuelle Gewalt und Missbrauch. Wenn ihr selbst oder eine euch vertraute Person betroffen ist, findet ihr hier anonyme und schnelle Hilfsangebote: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 Alternativ ist auch die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar. Entweder telefonisch unter 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222, per Hilfe-Chat oder E-Mail.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Acht Jahre Haft für den Linksextremisten Simeon T., der auch als Maja T. bekannt ist. In Budapest wurde er am Mittwoch für seine Beteiligung an den Angriffen der "Hammerbande" verurteilt. Diese hatte in Budapest mit Eisenstangen, Reizgas und Teleskopschlagstöcken Jagd auf Menschen gemacht. Sie zerschmetterten Gelenke, fügten ihren Opfern lebenslage Verletzungen zu. Jan Mainka, Herausegeber der Budapester Zeitung, war live am letzten Verhandlungstag dabei. "Lächerlich" bezeichnet er die Verteidigungsstrategie von Simeon T. Er habe versucht, seine Beteiligung an den Gewalttaten bis zuletzt zu bestreiten. "Doch in Ungarn wird politische Gewalt nicht tolleriert", so Mainka. Anders als in Deutschland lehnt dort auch die politische Linke solche Verbrechen – strickt ab. Die übrigen Angeklagten erhielten mildere Strafen, teils auf Bewährung.
Von Michael Nikbakhsh. Diese Episode ist eine Fortsetzung der Ausgabe Nummer #274, in welcher wir erstmals den Grazer Strafprozess gegen sieben Personen wegen des Vorwurfs des schweren Raubes thematisiert hatten. Auf unseren Bericht hin meldete sich die Wiener Rechtsanwältin Pia Kern, sie vertritt in diesem Verfahren vier der Angeklagten. Aus Sicht der Verteidigerin ist der Tathergang nicht annähernd geklärt – sie kritisiert die Arbeit der Staatsanwaltschaft Graz und die bisherige mediale Berichterstattung zu den Geschehnissen vor Gericht. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Seit dem 7. Jänner müssen sich sieben Personen im „Couleur-Kappen-Prozess“ wegen schweren Raubs vor dem Landesgericht Graz verantworten. Auf ein Urteil müssen die Angeklagten nach zwei Verhandlungstagen allerdings noch warten: Der vorgesehene dritte und damit letzte Prozesstag samt Urteilsverkündung wurde vom Gericht vertagt. Laut der Anklageschrift, sollen zwei der sieben Angeklagten einem Burschenschafter nach dessen Besuch beim Akademikerball in Graz seine Studentenmütze entwendet haben. Bei dem Vorfall stürzte das Opfer, zog sich eine Rippenserienfraktur zu und musste schließlich ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Erst-Urteil soll voraussichtlich im Frühjahr ergehen. Im Studio: Michael Nikbakhsh und Maximilian Langer. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder beim Camp in Polen im Sommer 2025 feiern eine Frau von unfassbarer Stärke. Aber in Deutschland ist sie kaum bekannt. Oder kennt Ihr Seweryna Szmaglewska? Beim Überfall der Deutschen auf Polen, 1939, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, ist Seweryna 23 Jahre alt. Sie studiert Soziologie, liebt die Natur, ist gläubig und schließt sich dem katholischen Widerstand an. Sie ist mi Witold, einem Architekturstudenten, lose befreundet. 1942 wird sie in ihrem Heimatort Piotrków Tribunalski von der Gestapo verhaftet und kommt ins KZ Auschwitz-Birkenau. Und dort beginnt ihr Alptraum. Von Nora Hespers und Sophie Rebmann (NDR 2025) *** Credits: Mit Anja Antonowicz, Anne Müller, Franz Dinda Skript und Hosts: Nora Hespers und Sophie Rebmann Musik: Michal Krajczok, Viola: Aisling Marnane Creative Producer: Roman Ruthardt Ton und Technik: Corinna Gathmann, Till Hoffmann und Jan Merget Redaktion: Ulrike Toma Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2025. Mit Dank an Polskie Radio. Die Bücher von Seweryna Szmaglewska sind im Schöffling Verlag erschienen. *** Besondere Empfehlungen der Redaktion: TV-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” in der ARD Mediathek Das ARD-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen" blickt auf diese historischen Tage aus einer neuen Perspektive - nämlich durch die Augen von zwei Überlebenden: Das ist der junge Journalist Ernst Michel, der die Prozesse verfolgt und die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska, die als Hauptzeugin an den Prozessen beteiligt ist. Die beiden werden gespielt von Jonathan Berlin und Katharina Stark. Die bekannten Schauspieler Francis Fulton Smith und Wotan Wilke Möhring verkörpern Hermann Göring und dessen Verteidiger. Zeitzeugen-Interviews und seltene, kolorierte Archivaufnahmen aus dem Gerichtssaal bringen uns die Vergangenheit nah. ZUR DOKU: https://1.ard.de/nuernberg-45?nuernbergNDR=pcsn In "Alles Geschichte" findet Ihr auch die Serie "Die Täter und der Psychologe" über den britischen Gerichtspsychologen Gustave M. Gilbert. Er begleitete die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. ZU DEN FOLGEN: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/ *** Unser Podcast-Tipp für Euch: Um eine unglaubliche Geschichte von Leid und Leben geht es in "Shlomo - Der Goldschmied und der Nazi" von Antonius Kempmann und Martin Kaul: https://www.ardaudiothek.de/sendung/shlomo-der-goldschmied-und-der-nazi/urn:ard:show:7170bc1a5ded494c/ ***
Im Konzentrationslager erlebt Seweryna die Grausamkeit der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler: Menschen werden gequält und getötet, Kinder verbrannt. Seweryna macht Notizen, sogar Zeichnungen. Sie ist mutig, will alles sehen, alles festhalten, um später zu berichten. Denn sie weiß: sie will überleben. Und dann geschieht etwas Unglaubliches: Seweryna trifft im KZ Witold wieder. Sie verlieben sich, geben sich ein Versprechen: wenn sie diese Hölle überleben, gründen sie später eine Familie. Das gibt ihnen Hoffnung. Bis die Männer das Lager verlassen und Seweryna mit anderen Frauen auf einen Todesmarsch geschickt wird. Von Nora Hespers und Sophie Rebmann (NDR 2025) *** Credits: Mit Anja Antonowicz, Anne Müller, Franz Dinda. Skript und Hosts: Nora Hespers und Sophie Rebmann Musik: Michal Krajczok, Viola: Aisling Marnane Creative Producer: Roman Ruthardt Ton und Technik: Corinna Gathmann, Till Hoffmann und Jan Merget Redaktion: Ulrike Toma Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2025. Mit Dank an Polskie Radio. Die Bücher von Seweryna Szmaglewska sind im Schöffling Verlag erschienen. *** Besondere Empfehlungen der Redaktion: TV-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” in der ARD Mediathek Das ARD-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen" blickt auf diese historischen Tage aus einer neuen Perspektive - nämlich durch die Augen von zwei Überlebenden: Das ist der junge Journalist Ernst Michel, der die Prozesse verfolgt und die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska, die als Hauptzeugin an den Prozessen beteiligt ist. Die beiden werden gespielt von Jonathan Berlin und Katharina Stark. Die bekannten Schauspieler Francis Fulton Smith und Wotan Wilke Möhring verkörpern Hermann Göring und dessen Verteidiger. Zeitzeugen-Interviews und seltene, kolorierte Archivaufnahmen aus dem Gerichtssaal bringen uns die Vergangenheit nah. ZUR DOKU: https://1.ard.de/nuernberg-45?nuernbergNDR=pcsn In "Alles Geschichte" findet Ihr auch die Serie "Die Täter und der Psychologe" über den britischen Gerichtspsychologen Gustave M. Gilbert. Er begleitete die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. ZU DEN FOLGEN: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/ *** Unser Podcast-Tipp für Euch: Unbekannte Täter der NS-Zeit stehen in "NS-Cliquen" im Fokus. Sie haben begeistert, schweigend oder resignierend Macht, Terror und Ausgrenzung wahrgenommen. https://www.ardaudiothek.de/sendung/ns-cliquen-von-menschen-und-moerdern/urn:ard:show:bb67d8af824e7f96/ ***
Nachts sind minus 25 Grad, es liegt Schnee. Seweryna weiß, sie wird den Todesmarsch nicht überleben. Mit ein paar Frauen gelingt ihr die Flucht. Als sie ausgemergelt und entkräftet zu Hause ankommt, setzt sie sich in ihr Jugendzimmer und beginnt, zu schreiben: fünfeinhalb Monate lang, Tag für Tag, früh bis spät. Die Gaskammern, die Leichenberge, das Arbeitslager. Im Dezember 1945 erscheint ihr Lagerbericht. Die sowjetische Delegation beim Nürnberger Prozess nutzt das Buch als Material vor Gericht, und Seweryna soll vorm Internationalen Militärtribunal aussagen. Hier trifft Seweryna auf die unsichtbaren Nazis. Ohne Uniform sind sie nicht zu erkennen. Am 27. Februar 1946 berichtet sie vor Gericht von schwangeren Frauen und Kindern im KZ. Unter den sechs Millionen ermordeten Jüdinnen und Juden waren eine Million Kinder. Von Nora Hespers und Sophie Rebmann (NDR 2025) *** Credits: Mit Anja Antonowicz, Anne Müller, Franz Dinda Skript und Hosts: Nora Hespers und Sophie Rebmann Musik: Michal Krajczok, Viola: Aisling Marnane Creative Producer: Roman Ruthardt Ton und Technik: Corinna Gathmann, Till Hoffmann und Jan Merget Redaktion: Ulrike Toma Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2025. Mit Dank an Polskie Radio. Die Bücher von Seweryna Szmaglewska sind im Schöffling Verlag erschienen. *** Besondere Empfehlungen der Redaktion: TV-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” in der ARD Mediathek Das ARD-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen" blickt auf diese historischen Tage aus einer neuen Perspektive - nämlich durch die Augen von zwei Überlebenden: Das ist der junge Journalist Ernst Michel, der die Prozesse verfolgt und die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska, die als Hauptzeugin an den Prozessen beteiligt ist. Die beiden werden gespielt von Jonathan Berlin und Katharina Stark. Die bekannten Schauspieler Francis Fulton Smith und Wotan Wilke Möhring verkörpern Hermann Göring und dessen Verteidiger. Zeitzeugen-Interviews und seltene, kolorierte Archivaufnahmen aus dem Gerichtssaal bringen uns die Vergangenheit nah. ZUR DOKU: https://1.ard.de/nuernberg-45?nuernbergNDR=pcsn In "Alles Geschichte" findet Ihr auch die Serie "Die Täter und der Psychologe" über den britischen Gerichtspsychologen Gustave M. Gilbert. Er begleitete die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. ZU DEN FOLGEN: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/ *** Unser Podcast-Tipp für Euch: Mit aller Kraft kämpft die Schwarze Frau Michelle für ihren Mann, ihre Familie: er sitzt hinter Gittern. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein gemeinsames Leben in Freiheit. Davon erzählt der Podcast: Haft & Liebe - Das Eheversprechen: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a5c269675f644d4b/ ***
Seweryna ist enttäuscht, dass ihre Redezeit in Nürnberg so knapp war, hier werden vor allem Dokumente als Beweismittel verwendet. Sie fragt: "Was ist aussagekräftiger - Millionen Seiten oder die Erzählung eines Menschen vom Geruch verbrannten Menschenfleischs?" Immerhin, sie steht in der Zeitung. Und wieder geschieht etwas Wunderbares: Witold liest über ihre Aussage und erfährt so, dass Seweryna noch am Leben ist. Er hielt sie für tot und sie ihn. Jetzt sehen sie sich im Grand Hotel wieder. In Polen bauen sie sich ein gemeinsames Leben auf und gründen, wie versprochen, eine Familie, bekommen zwei Söhne. Sewerynas schreibt weiter Bücher. Ihre Frage nach den Kindern bleibt unbeantwortet. Heute, 80 Jahre nach dem Beginn der Nürnberger Prozesse und Kriegsende, ist Sewerynas erstes Buch nicht mehr Schullektüre in Polen, nur noch eine ergänzende Empfehlung. Immerhin ist inzwischen, im Juli 2020, die deutsche Übersetzung in Deutschland auf den Markt gekommen, unter dem Titel "Die Frauen von Birkenau", erschienen. Von Nora Hespers und Sophie Rebmann (NDR 2025) *** Credits: Mit Anja Antonowicz, Anne Müller, Franz Dinda Skript und Hosts: Nora Hespers und Sophie Rebmann Musik: Michal Krajczok, Viola: Aisling Marnane Creative Producer: Roman Ruthardt Ton und Technik: Corinna Gathmann, Till Hoffmann und Jan Merget Redaktion: Ulrike Toma Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2025. Mit Dank an Polskie Radio. Die Bücher von Seweryna Szmaglewska sind im Schöffling Verlag erschienen. *** Besondere Empfehlungen der Redaktion: TV-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” in der ARD Mediathek Das ARD-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen" blickt auf diese historischen Tage aus einer neuen Perspektive - nämlich durch die Augen von zwei Überlebenden: Das ist der junge Journalist Ernst Michel, der die Prozesse verfolgt und die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska, die als Hauptzeugin an den Prozessen beteiligt ist. Die beiden werden gespielt von Jonathan Berlin und Katharina Stark. Die bekannten Schauspieler Francis Fulton Smith und Wotan Wilke Möhring verkörpern Hermann Göring und dessen Verteidiger. Zeitzeugen-Interviews und seltene, kolorierte Archivaufnahmen aus dem Gerichtssaal bringen uns die Vergangenheit nah. ZUR DOKU: https://1.ard.de/nuernberg-45?nuernbergNDR=pcsn In "Alles Geschichte" findet Ihr auch die Serie "Die Täter und der Psychologe" über den britischen Gerichtspsychologen Gustave M. Gilbert. Er begleitete die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. ZU DEN FOLGEN: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/ *** Unser Podcast-Tipp für Euch: Welche Themen, die heute relevant erscheinen, beschäftigen uns noch morgen, und welche Ereignisse, die lange zurückliegen, sind heute wie damals wichtig? Darum geht es in "Was geht - was bleibt?" ZUM PODCAST: https://www.ardaudiothek.de/sendung/was-geht-was-bleibt-zeitgeist-debatten-kultur/urn:ard:show:c78dab440df011db/ ***
Wie reagieren die Angeklagten auf die erdrückenden Beweise für Angriffskrieg, Völkermord, Verbrechen gegen den Frieden? Rudolf Heß, Hitlers einstiger Stellvertreter in der NSDAP, scheint von Gedächtnisverlust befallen, kann sich dann aber plötzlich wieder erinnern. Spielt er ein doppeltes Spiel? Hans Frank, der berüchtigte "Schlächter" von Polen, lässt sich katholisch taufen, sucht Trost im Glauben. Ehrliche Reue oder kalkulierter Schwindel? Von Michael Zametzer (BR 2025)
Gibt es eine Nazi-Psyche? Mit dieser Frage im Kopf kommt der US-Offizier und Psychologe Gustave M. Gilbert nach Nürnberg. Von November 1945 bis Oktober 1946 begleitet er die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. Er spricht mit ihnen in den Prozesspausen, beim Mittagessen, in ihren Zellen. Sein "Nürnberger Tagebuch" gibt Einblick in die Gedankenwelt der Täter. Von Michael Zametzer (BR 2025)
Im Frühjahr 1946 hat im Prozess von Nürnberg die Verteidigung das Wort. Wie rechtfertigen die Angeklagten ihr Handeln im NS-Staat? Männer wie Albert Speer, Hitlers Architekt und späterer Rüstungsminister - er zeigt sich kooperativ und räumt in Teilen sogar seine Mitverantwortung ein. Aber meint er es ernst? Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, ist dagegen auch vor Gericht ein unbelehrbarer Antisemit und Rassentheoretiker. Am Ende dieses beispiellosen Tribunals heißt es: Freispruch, Gefängnis oder Galgen? Von Michael Zametzer (BR 2025)