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Am zehnten Prozesstag ging es noch einmal um widersprüchliche Angaben der Angeklagten, Gina H. Reporter Denis Mollenhauer und Andreas Frost fassen zusammen, welche Spuren bisher vor Gericht bewertet wurden und ziehen ein Zwischenfazit. Außerdem beantworten sie Fragen von Hörerinnen und Hörern.Host: Annette Ewen Reporter: Denis Mollenhauer, Andreas Frost Redaktion: Melanie Jaster, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith Greitsch Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. Alle Infos zum zehnten Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-verdaechtige-aussagen-ueber-brandleichen-und-suche-im-wald,fabian-184.html Unser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: "Tatort Geschichte" beschäftigt sich mit spannenden Verbrechen und blutigen Mordfällen aus der Vergangenheit. https://1.ard.de/tatortgeschichte
Am neunten Verhandlungstag hat das Gericht die Ergebnisse der Obduktion gezeigt. Die Bilder waren für das Publikum teilweise kaum zu ertragen. Der Bericht hat genau aufgezeigt, woran der achtjährige Fabian aus Güstrow starb. Außerdem ging es um abgehörte Telefonate der Angeklagten.Host: Annette Ewen Reporter: Denis Mollenhauer, Andreas Frost Redaktion: Melanie Jaster, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith Greitsch Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. Alle Infos zum neunten Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-gina-h-fuerchtete-ihr-solle-etwas-angehaengt-werden,fabian-182.html Unser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: "11 km: der tagesschau-Podcast" berichtet über ein Thema in aller Tiefe, mit Recherchen von Journalistinnen und Journalisten der ARD.https://1.ard.de/11KM_Podcast
Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist und man nicht alles posten darf, was man möchte, ist den meisten mittlerweile klar. Doch auch das schlichte Liken eines strafrechtlich relevanten Posts oder Kommentars kann zur Verurteilung führen. Das Abstrafen von Likes wird in Österreich zum Trend.Dass Gerichte den Medien die Berichterstattung erschweren, ebenfalls. Die Anonymisierung von Angeklagten, Richtern und Staatsanwälten war früher nicht üblich und wird immer häufiger eingemahnt.Sind das nötige Maßnahmen zum Schutz der Opfer oder ist es doch eine Einschränkung der Meinungsfreiheit? Darüber sprechen in dieser Folge Falter-Chefredakteur Florian Klenk und Podcast-Host Raimund Löw. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der auffällige Pick-up der Angeklagten stand am sechsten Prozesstag im Fall Fabian vor dem Landgericht Rostock erneut im Fokus. Auch die Brandspuren am Fundort der Leiche spielten eine Rolle. Und außerdem hat eine ehemalige Zeugin der Angeklagten ausgesagt.Unsere Reporter Denis Mollenhauer und Andreas Frost waren auch am sechsten prozesstag dabei und berichten im Podcast "MV im Fokus Spezial: Fall Fabian – Der Prozess". Host: Annette EwenReporter: Denis Mollenhauer, Andreas FrostRedaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Infos zum sechsten Prozesstag:https://preview.prod.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-verdaechtiger-pick-up-in-tatort-naehe-beobachtet,fabian-176.htmlUnser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: „True Crime Hamburg" bietet exklusive Einblicke in die Polizeiarbeit. https://1.ard.de/truecrimehh?cp_____________Hier noch ein Podcast-Veranstaltungstipp für Juni/Juli 2026:Einige unserer beliebtesten NDR Podcasts sind mit Live-Veranstaltungen im Sommer in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs: eat.READ.sleep, die E-Docs, Kunstverbrechen oder auch Streitkräfte und Strategien. Unter anderem in Rostock, Ribnitz-Damgarten, Putbus, Wismar und Parchim. Hier geht's zu den Daten:https://www.ndr.de/podcast/ndr-podcasttour-mv,podcasttourmv-100.html
Verhandlungstag Nummer 5 im Prozess um den Tod des 8-jährigen Fabian aus Güstrow. Diesmal wurde die Polizistin befragt, die nach dem Verschwinden Fabians zahlreiche Befragungen durchführte. Und auch die Muter des Vaters von Fabian, also Fabians Oma wurde befragt. Doch ihre Aussagen sorgten vor allem für Irritationen.Unsere Reporter Denis Mollenhauer und Andreas Frost waren wieder im Gericht dabei und berichten im Podcast "MV im Fokus Spezial: Fall Fabian – Der Prozess". Host: Annette EwenReporter: Denis Mollenhauer, Andreas FrostRedaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Alle Infos zum 5. Prozesstag gibts auch hier:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-angeklagte-im-oktober-mit-lueckenhaftem-alibi,fabian-162.htmlUnser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: “Kunstverbrechen” - der True Crime Doku-Podcast von NDR Kultur über Diebstahl von Gemälden, Schmuggel und Fälschungen. Staffel 5 führt in die Welt des Künstlers Alberto Giacometti und einer Fälscherbande.https://1.ard.de/kunstverbrechenPodcast-Veranstaltungstipp für Juni/Juli 2026: Einige unserer beliebtesten NDR Podcasts sind mit Live-Shows im Sommer in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs: eat.READ.sleep, die E-Docs, Kunstverbrechen oder auch Streitkräfte und Strategien. Unter anderem in Rostock, Ribnitz-Damgarten, Putbus, Wismar und Parchim. Hier geht's zu den Daten: https://www.ndr.de/podcast/ndr-podcasttour-mv,podcasttourmv-100.html
Erste Durchfahrt heute durch den Semmering Basistunnel - allerdings noch mit Kleinbussen // Tag drei im Swift-Prozess - heute wurden Bekannte und Freunde des Angeklagten befragt
Moin, vielleicht kennt ihr das von einem Städtetrip nach Paris: Mitten in der Stadt kann man dort in die Seine springen und schwimmen – ganz legal. Das soll es nun auch in Hamburg geben. Konkrete Pläne haben heute der Senat und Bäderland vorgestellt.Viel Spaß beim Hören wünscht MaikenWas war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Maiken Nielsen am Montag, 18.05.2026+++NATURBAD IN DER ALSTER+++Die Planungen für eine neue Badestelle in der Außenalster werden konkreter: Am Schwanenwik soll ein öffentliches Naturfreibad nach skandinavischem Vorbild für die Hamburgerinnen und Hamburger geschaffen werden. Mehr dazu: http://www.ndr.de/schwanenwik-100.html+++ROT-GRÜN IN HAMBURG MÖCHTE VERBOT NEUER ÖL- UND GASHEIZUNGEN ERMÖGLICHEN+++SPD und Grüne in der Hamburger Bürgerschaft wollen ein Verbot neuer Öl- und Gasheizungen weiterhin ermöglichen, um die Klimaziele zu erreichen. Diese Heizungstypen sollen auf Bundesebene bald wieder gesetzlich zugelassen sein. Mehr dazu: http://www.ndr.de/heizungsgesetz-142.html+++HAMBURGER COLD CASE AUFGEKLÄRT?+++43 Jahre ist es her, dass in Hamburg eine 41-jährige Transfrau in ihrem Wohnwagen in Hamburg-Hammerbrook erschossen wurde. Nun steht der mögliche Täter vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert in ihrem Plädoyer, den Angeklagten wegen Mordes zu verurteilen. Mehr dazu: http://www.ndr.de/coldcase-114.html Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
Das ist die fünfte unserer Spezialfolgen während des gesamten Prozesses um den Fall Fabian am Landgericht Rostock. Der Achtjährige aus Güstrow war vier Tage nach seinem Verschwinden am 10. Oktober 2025 tot aufgefunden worden. Am vierten Prozesstag haben unter anderem Fabians Freunde ausgesagt, außerdem ging es wieder um die Beziehung zwischen der Angeklagten und Fabians Vater. Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Falschaussage.Unsere Reporter Denis Mollenhauer und Andreas Frost waren beim Prozess dabei und berichten im Podcast "MV im Fokus Spezial: Fall Fabian – Der Prozess".Host: Annette EwenReporter: Denis Mollenhauer, Andreas FrostRedaktion: Melanie Jaster, NDR Ostseestudio RostockPodcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.deLiebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Unsere Podcast-Tipps bei ARD Sounds: "Mary Celeste - Das Geheimnis des Geisterschiffs" erzählt eines der größten Rätsel der Seefahrtsgeschichte - ein verlassenes Schiff, keine Überlebenden und bis heute keine Antwort auf die Farge, was an Bord geschehen ist.https://1.ard.de/MaryCeleste?hrMV im FokusSo würde MV wählen - Neue Umfrage vor der Landtagswahl (13.05.2026)https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:52873b0a086b7261/
Ein Psychologe und ein Psychiater bekommen 1945 eine einmalige Gelegenheit: Im Rahmen der Nürnberger Prozesse sollen sie die Psyche der führenden Nazis untersuchen. Douglas Kelley und Gustave Gilbert führen IQ- und Rorschach-Tests durch, verbringen etliche Stunden in den Zellen der Angeklagten. Vor allem zu Hermann Göring, Hitlers Nummer zwei, bauen sie eine komplexe Beziehung auf. Was sie herausfinden, spaltet sie: Waren die Nazis psychopathische Monster - oder erschreckend normale Menschen? Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ Quellen: “SF Gate” hat mit Douglas Kelleys Sohn und Witwe gesprochen: https://www.sfgate.com/bayarea/article/Mysterious-suicide-of-Nuremburg-psychiatrist-2732801.php Im “Nürnberger Tagebuch” protokollierte der Psychologe Gustave M. Gilbert Gespräche mit den Häftlingen “22 cells in Nuremberg” ist das Buch des Psychiaters Douglas M. Kelley über seine Erfahrungen in Nürnberg In “The Anatomy of Malice” erzählt Joel Dimsdale von der Konkurrenz zwischen Kelley und Gilbert Die Ergebnisse der Rorschachtests von Göring sind hier zu finden: https://www.cabinetmagazine.org/issues/5/rorschach_blots.php Empfehlungen: Terra X: “Der Psychologe der Nürnberger Prozesse” Film “Nürnberg” von James Vanderbilt Redaktion: Mia Mertens Produktion: Murmel Productions
Eine Ankündigung der Gemeinde Birr läutet das Ende des Reservekraftwerks ein: Die Anlage werde abgebaut. Errichtet 2022 vom Bund, weil eine Strommangellage befürchtet wurde, liefen die acht Gasturbinen in Birr nur für Tests. Gekostet hat das Kraftwerk fast eine halbe Milliarde Franken. Weiter in der Sendung: · Der Gerichtsprozess rund um das «Wolfsrudel» in Rheinfelden geht dem Ende entgegen. Die Gruppe junger Schweizer ist unter anderem wegen zerstörter Glasfaserkabel angeklagt. Zum Schluss hielten die Verteidiger der beiden Hauptangeklagten ihre mehrstündigen Plädoyers. Darin schoben sie die Schuld jeweils auf den anderen Angeklagten. · Eine Jugendherberge in der Stadt Aarau: Diese Idee aus dem Einwohnerrat findet auch die Stadtregierung interessant. Sie will sich für eine Jugi einsetzen. Es gebe aber aktuell noch dringendere Themen. Weiter gehe es erst nächstes Jahr, so die Antwort der Stadt. · In Hendschiken steht ein Versuchs-Bauernhof. Der Futtermittelproduzent UFA testet dort Futter mit Kühen, Schweinen oder Hühnern. Wo es früher vor allem darum ging, dass die Tiere schnell an Gewicht zulegen, ist heute auch die Gesundheit wichtig. Und es wird geschaut, wie die Tiere weniger «Abgase» ausstossen.
Am dritten Prozesstag wurde ausschließlich Fabians Vater befragt. Und er machte deutlich, dass er zur Angeklagten hält. Vom Vorsitzenden Richter dazu gefragt, sagte er, dass er und Gina H. wieder ein Paar seien, das habe sich durch seine Besuche bei ihr in der Untersuchungshaft ergeben.Das ist die vierte unserer Spezialfolgen während des gesamten Prozesses um den Fall Fabian am Landgericht Rostock. Der Achtjährige aus Güstrow war vier Tage nach seinem Verschwinden am 10. Oktober 2025 tot aufgefunden worden. Unsere Reporter Denis Mollenhauer und Andreas Frost sind beim Prozess dabei und berichten im Podcast "MV im Fokus Spezial: Fall Fabian – Der Prozess". Host: Annette EwenReporter: Denis Mollenhauer, Andreas FrostRedaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith GreitschAnregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge.Infos zum dritten Prozesstag:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/fall-fabian-vater-haelt-angeklagte-ex-freundin-fuer-unschuldig,fabian-150.html
Knarrend öffnen sich die Türen zum Sitzungssaal - und damit zur zweiten Folge unserer Reihe zum staatsanwaltschaftlichen Sitzungsdienst. Im Gespräch mit Hennig Barton, Richter am Landgericht und vormals an die Staatsanwaltschaft abgeordnet, knüpft Anna Henrichs, Richterin, an unsere erste Folge an. Hier erfahrt Ihr alles über EURE Rolle als Sitzungsvertreter bis kurz vor dem Plädoyer (das im Mittelpunkt der dritten Folge stehen wird). Bis dahin stellen sich mehr als genug Fragen: Was tun, wenn der Angeklagte nicht kommt? Wie verliest man sie eigentlich, die Anklage (und wie den Strafbefehl nach Einspruch)? Was ist Eure Rolle bei der Beweisaufnahme (und was nicht)? Und ist es eigentlich normal, dass man die geladenen Zeugen dem Tatgeschehen nach (Hand-)Aktenlage häufig gar nicht zuordnen kann? Viel Spaß mit der neuen Folge - wir hören uns in der dritten und letzten Folge! Kapitelmarken: 00:00 Begrüßung 02:56 Wo sitzt der Sitzungsvertreter? 05:27 Wie geht's los? 07:08 Der Angeklagte kommt nicht - was nun? 11:20 Was ist eine Vorführung? 13:46 Antrag auf Erlass eines Strafbefehls 17:20 Ein Zeuge kommt nicht - und jetzt? 19:33 Die Verlesung der Anklageschrift 22:30 Wir wird ein Strafbefehl verlesen? 24:44 Wie verlese ich verbundene Anklageschriften? 26:07 Die Einlassung des Angeklagten zu seinen persönlichen Verhältnissen 28:31 Die Rolle des Sitzungsvertreters in der Hauptverhandlung 33:29 Die Frage ist gestellt und beantwortet - wie befrage ich richtig? 36:17 Die Beweisaufnahme 41:46 Verabschiedung http://www.refpod.de http://www.instagram.com/ref.pod/ E-Mail: jura.ref.pod@gmail.com Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.
Moin, es ist wirklich eine unglaubliche Fortsetzung im Krimi um den ältesten Paternoster der Welt im Hamburger Flüggerhaus. Der Aufzug wurde offenbar illegal ausgebaut und jetzt scheint er wieder da zu sein! Zumindest Teile davon. Außerdem geht es in dieser Folge darum, welche Behinderungen auf Hamburg zukommen, sobald die U 5 weitergebaut wird. Viel Spaß beim Hören wünscht Ole----------------------------------------------------------------Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen, Tanja Richter und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten und Themen mit Ole Wackermann am Montag, 27. April 2026: +++ Verschwundener Paternoster: Offenbar Teile aufgetaucht+++Der Krimi um den verschwundenen Paternoster im Flüggerhaus am Hamburger Rödingsmarkt hat eine neue Wendung genommen: Es gibt Hinweise, dass er gefunden wurde.Mehr dazu: https://www.ndr.de/paternoster-132.html+++ Bau der U5 in Hamburg: Keine Logistikfläche in der Alster+++Für den Bau der neuen Hamburger U-Bahn-Linie 5 waren Flächen in der Alster und auf der Moorweide als Vorbereitungsfläche im Gespräch. Aber das ist jetzt vom Tisch.Mehr dazu: https://www.ndr.de/ubahn-152.html +++ Tumulte bei Urteil nach tödlicher Massenschlägerei in Billstedt+++Zu Tumulten ist es am Montag bei einer Urteilsverkündung im Hamburger Landgericht gekommen. Einer der zwei Angeklagten musste während der Urteilsverkündung aus dem Saal gebracht werden. Das Gericht hat ihn und einen weiteren 25-Jährigen wegen Totschlags zu langen Gefängnisstrafen verurteilt.Mehr dazu: https://www.ndr.de/prozess-billstedt-100.htmlDu hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findet ihr unter www.ndr.de/hamburgheute
Der Gift-Tod einer Hamburger Familie kommt vor Gericht. Apple bekommt einen neuen Chef. Und deutsche Speisekarten sollen ehrlicher werden. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Prozessbeginn nach Gift-Tod einer Hamburger Familie in Istanbul: »Ich will den Angeklagten in die Augen sehen« Tim-Cook-Nachfolger John Ternus: Der Mann, der Apple sein wird Pläne des Agrarministeriums: Tierhaltungslogo soll auch in Restaurants kommen +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Blockade-Vorwurf des Kanzlers: In der schwarz-roten Koalition ist ein offener Streit über eine angebliche Blockadehaltung der SPD ausgebrochen. Rätselraten über mögliches Treffen von Vertretern der USA und des Iran in Pakistan: Waffenrühe läuft aus. Emotionaler Auftakt: Der Prozess um den Tod einer vierköpfigen Hamburger Familie in Istanbul hat mit gegenseitigen Schuldzuweisungen der Angeklagten begonnen. Moderation:Katrin Schmick Von WDR 5.
Über die ganzen Jahre der Auswendiglernerei von Meinungsstreiten hätte man es fast vergessen (oder gar nie erfahren!): Das Gesetz betrifft ganz unmittelbar ganz konkrete Menschen - und die Anwendung des Gesetzes kann erheblichen, bis hin zu lebensverändernden Einfluss auf diese haben. Es macht eben einen Unterschied, ob man in einem Gutachten feststellt, dass sich „also der A wegen Betruges gem. § 263 SrGB strafbar gemacht hat“ - oder man beantragt, gegen einen echten Menschen eine Freiheitsstrafe wegen dieses Delikts zu verhängen. Diese ganz praktischen Auswirkungen des Rechts erfahren viele von Euch das erste mal im Referendariat, dort beim staatsanwaltschaftlichen Sitzungsdienst. Ja - IHR vertretet dort die Anklage und IHR wirkt an echten Entscheidungen über echte Menschen mit! Eine spannende, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe, die vielen Sorge bereitet. Das muss nicht sein! Anna Henrichs, Richterin und AG-Leiterin, bespricht mit Henning Barton, Richter am Landgericht, AG-Leiter und vormals im Laufbahnwechsel als Staatsanwalt tätig, in dieser ersten Folge einer dreiteiligen Serie alles rund um den Sitzungsdienst. Was sind die „Handakten", was steht da drin und woher bekomme ich die? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der Ausbilderin oder dem Ausbilder? Was ziehe ich an? Woher bekomme ich die Robe und trage ich die auch schon im Zug auf dem Weg zum Gericht (nein!!!!)? Stelle ich mich bei der Richterin oder dem Richter vor der Verhandlung vor und wie finde ich eigentlich den Saal? Diese erste Folge führt Euch von den absoluten Grundlagen bis hin vor die Tür „Eures“ Sitzungssaals unmittelbar vor Eure erste mündliche Verhandlung. Öffnen werden sich die Türen in der kommenden zweiten Folge - und dann gehts richtig los! Viel Spaß beim Hören! Kapitelmarken: 00:00 Begrüßung 06:00 DU als Vertreter*in der Staatsanwaltschaft 08:51 Studium der Handakten 14:24 Bestandteile der Handakte, inkl. Registerauszüge 19:55 Wie bekomme ich einen guten Überblick über die Handakten? 21:46 Vorbereitung auf das Vorgespräch mit dem Ausbilder 31:53 Hilfe, mein Ausbilder ist krank! 32:57 Kann ich das Plädoyer vorbereiten? 35:10 Tipp: Schau‘ dir vorher eine Hauptverhandlung an! 36:39 Was ziehe ich an? 41:21 Was packe ich in die Tasche? 44:12 Wie viel früher sollte ich da sein? 45:22 Vorstellung bei der/dem Strafrichter/in? 50:03 Vorstellung bei dem/der Angeklagten? 50:57 Wie finde ich den Saal? 51:36 Verabschiedung http://www.refpod.de http://www.instagram.com/ref.pod/ E-Mail: jura.ref.pod@gmail.com Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.
Moin! Wir beschäftigen uns heute nochmal intensiv mit dem gestrigen tödlichen Unfall. In Wilstorf ist ja ein 11-jähriger Junge ums Leben gekommen. Er war nachmittags mit dem Rad unterwegs. Gleichzeitig wollte ein Lkw-Fahrer abbiegen und es kam zum Zusammenstoß. Der Jung verstarb noch am Unfallort. Seitdem gibt es natürlich viele Fragen: Wie konnte das passieren? War der Lkw mit einem Abbiege-Assistenten ausgestattet? Was sagen Zeuginnen und Zeugen?Dann sprechen wir über einen Prozess am Hamburger Landgericht. Im November 2024 wurde in einer Wohnung in Altona in einem Schrank eine Frauenleiche gefunden. Mittlerweile ist der Ex-Freund der 34-jährigen Mutter wegen Totschlags angeklagt. Die Tat hat er gestanden, aber mittlerweile ist nicht klar, ob die Version des Angeklagten so stimmt.Viel Spaß beim Hören wünscht Karo.---------------------------------------------------------------------------Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten, heute mit Karo Weiß, am Donnerstag, 16. April 2026:+++JUNGE IN WILSTORF VON LKW ÜBERROLLT UND TÖDLICH VERLETZT+++Im Hamburger Süden ist ein Kind von einem Lastwagen erfasst worden. Der Elfjährige starb am Unfallort. Er war mit dem Fahrrad unterwegs.Mehr dazu: https://www.ndr.de/unfall-wilstorf-100.html+++FRAUENLEICHE IM SCHRANK: RECHTSMEDIZINERINNEN SAGEN IM PROZESS AUS+++2024 wurde eine 34-jährige Frau tot in ihrer Wohnung gefunden. Jetzt hat der ehemalige Lebensgefährte zugegeben, mit einer Flasche zugeschlagen zu haben.Mehr dazu: https://www.ndr.de/altona-112.html+++OLMYPIA-REFERENDUM IN HAMBURG: EINE ENTSCHEIDUNGSHILFE +++Am 31. Mai wird abgestimmt, ob Hamburg sich für die Olympischen Spiele bewirbt. Hier finden Sie die Positionen der Befürworter und Gegner.Mehr dazu: https://www.ndr.de/olympia-590.html Habt ihr Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreicht ihr über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findet ihr unter www.ndr.de/hamburgheute
Der Verbrecher auf der Anklagebank, Angehörige des Opfers als Zeugen im Prozess: Das lässt auch Richter nicht unberührt. Der stellvertretende Leiter der gemeinsamen Pressestelle beim Saarländischen Oberlandesgericht Sebastian Abel berichtet von seiner Arbeit und dramatischen Fällen, die ihn bewegten. Eine neue Podcast-Folge Tatort Saarland.
Widerwillig und mit schlechtem Gewissen hatte Pilatus ein Todesurteil unterschrieben. Wieder einmal war ihm bewusst geworden, dass die Juden ihn in der Hand hatten. Sie hatten auch ihre Beziehungen nach Rom. Die »Straftaten«, die man Jesus vorwarf – Gotteslästerung, Tempelschändung, er habe sich als König der Juden ausgegeben –, erwiesen sich schnell als haltlos, nachdem er Jesus verhört hatte. Doch dann hatte Pilatus eine glänzende Idee: Ein lang gesuchter und verurteilter Mörder sollte gegen Jesus ausgetauscht und getötet werden. Der vermeintlich »kluge Schachzug« ging nach hinten los. Die aufgehetzte Menge wollte den Mörder frei haben.Alle Versuche, den Angeklagten für unschuldig zu erklären, gingen unter in dem Geschrei: »Weg mit ihm, lass ihn kreuzigen!« Die Volksmenge drohte ihm sogar: »Wenn du diesen freisprichst, bist du des Kaisers Freund nicht mehr!« Damit hatten sie ihn an seiner Schwachstelle getroffen, sodass er nachgab und das Urteil unterschrieb.So schrieb er auf das Schild über dem Kreuz »Jesus von Nazareth, König der Juden«. Prompt protestierten die Juden. »König der Juden« sei nicht zutreffend, sagten sie, es müsse heißen: »Er hat behauptet, König der Juden zu sein.« Für Pilatus war das Maß voll, jetzt zeigte er Stärke und antwortete: »Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.« Ob Pilatus danach noch eine Nacht mit einem guten Gewissen schlafen konnte, wissen wir nicht.Was zunächst aussah wie eine Verkettung von durch Menschen verursachten Umstände, war von Gott schon von Anfang der Schöpfung so geplant. Jesus kam auf diese Erde mit der Absicht, durch diesen qualvollen Tod am Kreuz eine verlorene Menschheit zu erlösen und die Macht des Bösen und den Hass durch Liebe zu besiegen.Günter SeibertDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Aufmerksame Leser des STANDARDS kennen die vielen Liveticker, die die Kollegen aus den Ressorts täglich anbieten. Etwa bei internationalen Konflikten, wie dem Krieg in der Ukraine, bei Wahlen, während Sitzungen des Untersuchungsausschusses oder auch bei prominenten Gerichtsprozessen. Mit ihren kurzen Updates halten die Redakteure die Leser auf dem Laufenden. Beim gestrigen Prozesstag gegen August Wöginger in der Causa-Postenbesetzung wird dem STANDARD und der Austrian Presseagentur das Tickern plötzlich untersagt. Die Anwälte der drei Angeklagten vermuteten eine Beeinflussung von Zeugen. Die Richterin gibt dem Antrag nach. Wir sprechen heute mit unserem Redakteur, der eigentlich gestern vom Prozess tickern wollte und stellen auch die Frage, ob diese Entscheidung ein Eingriff in die Pressefreiheit ist und was im eigentlichen Prozess gegen August Wöginger gerade passiert.
Hallo und einen schönen Montag. Erinnert ihr euch, vor einem Jahr? Da war ein 15-Jähriger von einem Hochhausbalkon in Harburg gestürzt und hat den Sturz nicht überlebt. Er ist vor mehreren Angreifern geflohen. Heute hat das Landgericht die jungen Männer zu Haftstrafen verurteilt. Hört selbst. LG, TanjaWas war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen, Ole Wackermann und Tanja Richter werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Tanja Richter am Montag, 23. März 2026+++STURZ AUS HOCHHAUS: ANGEKLAGTE ZU HAFTSTRAFEN VERURTEILT+++Im April war ein 15-Jähriger in Hamburg-Wilstorf von einem Hochhausbalkon in den Tod gestürzt - offenbar auf der Flucht vor den Angeklagten. Nun hat das Hamburger Landgericht am Montag mehrere junge Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren zu Haftstrafen zwischen zwei und sechs Jahren verurteilt. Mehr Infos hat die Gerichtsreporterin Elke Spanner. Mehr dazu: https://www.ndr.de/prozess-596.html+++REEDER FORDERN MARINEMISSUION IM PERSISCHEN GOLF+++Die deutschen Reeder fordern erneut eine internationale Marinemission im Persischen Golf - zur Sicherung der vom Iran blockierten Straße von Hormus - allerdings nun nach Ende der Kampfhandlungen. Derzeit sitzen 51 Schiffe von deutschen Unternehmen im Persischen Golf fest – was die Besatzung dort erlebt hat und mehr berichtet Reporter Dietrich Lehmann Mehr dazu: https://www.ndr.de/iran-1066.html Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcast findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
Im Dezember 2022 nimmt die Polizei bei einer Großrazzia gegen mutmaßliche Reichsbürger den Adligen Heinrich XIII. Prinz Reuß fest. Er soll, so der Vorwurf der Bundesanwaltschaft, Kopf einer Gruppe gewesen sein, die einen gewaltsamen Umsturz in der Bundesrepublik geplant haben soll. Seit fast zwei Jahren laufen an den Oberlandesgerichten Frankfurt, München und Stuttgart Gerichtsprozesse gegen die sogenannte “Gruppe Reuß”. In dieser 11KM-Folge blickt WDR-Investigativjournalist Martin Kaul hinter die Kulissen eines der größten Anti-Terrorverfahren der Bundesrepublik. Er erzählt von dem Moment, als der 74-jährige Reuß im Frankfurter Gerichtssaal sein Schweigen bricht. Martin erklärt, warum sich das juristische Verfahren gegen das mutmaßliche Terrornetzwerk um Reuß, mit vielen Angeklagten und unzähligen Zeugen so in die Länge zieht. Hier geht's zum Podcast “Hateland”, für den Martin Kaul, Helene Fröhmcke und Antonia Märzhäuser recherchiert haben. Staffel 1: „Deep State – vom Elite-Soldaten zum Reichsbürger“: https://1.ard.de/hateland11podcast In dieser früheren 11KM-Folge mit Martin Kaul geht es um einige der mutmaßlichen Drahtzieher: “Gruppe Reuß": Wie gefährlich waren die Reichsbürger?“: https://1.ard.de/11KM_Gruppe_Reuss 11KM ist am 9. Mai beim ARD Sounds Festival dabei. Alle Infos und Tickets hier: https://www.ardsoundsfestival.de/#/ Hier geht's zu 15 Minuten. der tagesschau-Podcast am Morgen, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/15Minuten Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Charlotte Horn Mitarbeit: Claudia Schaffer und Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Lorenz Kersten, Christine Frey, Fabian Zweck, Lisa Krumme und Marie-Noelle Svihla Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Moin, wir nehmen euch heute mit in eine Welt, die die meisten von uns nur aus Filmen und Serien kennen: Stellt euch vor, große Ausstellungseröffnung im Metropolitan Museum in New York. Mit dabei: Kim Kardashian. Ein antiker goldener Sarkophag im Wert von Millionen. Und dann stellt sich heraus: der war gestohlen.Und die Spur führt nach Hamburg! Die Geschichte dazu hört ihr in dieser Folge.Viel Spaß beim Hören wünscht Maiken Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Maiken Nielsen am Dienstag, 10.03.2026+++KUNSTRAUB-PROZESS: GESCHWISTER WEGEN HEHLEREI VOR GERICHT+++Die beiden Angeklagten sind die Kinder eines bekannten Archäologen. Sie sollen sich am Handel mit mutmaßlich gestohlenen antiken Schätzen aus Ägypten beteiligt haben. Heute beginnt der Prozess vor dem Hamburger Landgericht. Mehr dazu: http://www.ndr.de/hehlerei-100.html+++AUTOBAHNDECKEL ALTONA: BEGRÜNUNG SOLL 100 MILLIONEN EURO KOSTEN+++Der Autobahndeckel ist heute auch Thema im Senat. Auf dem 2.000 Meter langen Tunnel sollen 330 Kleingärten, ein Wiesenband und Parks entstehen. Das Ganze soll allerdings erst in elf Jahren fertiggestellt sein. Mehr dazu: http://www.ndr.de/autobahndeckel-100.html+++HAMBURG: 13 VERLETZTE BEI BUSUNFALL AM SCHLUMP+++Bei einem Busunfall im Hamburger Uni-Viertel sind am Dienstagmittag 13 Menschen verletzt worden. Fünf Menschen sind ins Krankenhaus gebracht worden, wie die Feuerwehr mitteilte. Mehr dazu: http://www.ndr.de/busunfall-154.html Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
Was ist in der verhängnisvollen Unglücksnacht am Großglockner wirklich passiert? Uns haben viele Fragen dazu erreicht. Deshalb sprechen wir in dieser Folge noch mal ausführlich über die 9 Fehlentscheidungen, die die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten Thomas P. vorgeworfen hat. Am 19. Februar 2026 wurde Thomas P. schuldig gesprochen - wegen grob fahrlässiger Tötung seiner Lebenspartnerin Kerstin G., die vor einem Jahr am Großglockner erfrot. Noch ist das Urteil des Innsbrucker Landesgerichts nicht rechtskräfig, sowohl Thomas P. als auch die Staatsanwaltschaft haben Berufung eingelegt. Und noch immer wirft der Fall viele Fragen auf. Was hat es mit der Aussage einer Ex-Freundin des Angeklagten auf sich, dass er auch sie am Großglockner zurückgelassen habe? Warum wurde vor Gericht so viel über den Auffindungsort der Toten gesprochen? Warum kritisiert der Anwalt des Angeklagten die Polizei für die erste Befragung von Thomas P. so hart? Und wie geht es nach den Berufungen weiter? Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von Inside Austria mit Andreas Ermacora. Er ist Anwalt in Innsbruck und war von 2013 bis 2023 Präsident des österreichischen Alpenvereins. Ermacora hat den Prozess in Innsbruck im Gerichtssaal mitverfolgt. Gemeinsam gehen wir noch einmal die Fehlentscheidungen durch, die die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten Thomas P. vorgeworfen hat und wollen wissen, welche Fragen im Gerichtssaal geklärt werden konnten und welche nicht. Außerdem schauen wir darauf, wie es in dem Fall nun weitergeht. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Der Prozess rund um die erfrorene Bergsteigerin am Großglockner bewegt noch immer. Der Partner der Verstorbenen Kerstin G., Thomas P., wurde wegen grob fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen – allerdings nicht rechtskräftig. Sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft haben nun Berufung eingelegt. In der 14-stündigen Verhandlung im Februar war der Fall noch einmal komplett aufgerollt worden. Auch in einer Mini-Podcast-Serie von Inside Austria haben wir die verhängnisvolle Bergtour der 33-jährigen Salzburgerin Kerstin G. und ihres heute 37-jährigen Partners Thomas P. rekonstruiert. Doch sowohl der Prozess als auch die Berufungen haben noch einmal Fragen aufgeworfen. Was hat es mit der Aussage einer Ex-Freundin des Angeklagten auf sich, dass er auch sie am Großglockner zurückgelassen habe? Warum wurde vor Gericht so viel über den Auffindungsort der Toten gesprochen? Und warum kritisiert der Anwalt des Angeklagten die Polizei für die erste Befragung von Thomas P. so hart? In der aktuellen Folge von Inside Austria blicken die beiden Hosts Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth noch einmal auf den Fall. Dabei befragen sie jemanden, der sowohl über alpinistische als auch juristische Expertise verfügt: Andreas Ermacora ist Anwalt in Innsbruck und war von 2013 bis 2023 Präsident des österreichischen Alpenvereins. Ermacora hat den Prozess in Innsbruck im Gerichtssaal mitverfolgt. Er spricht im Podcast über unklare Details, die Einschätzungen des Richters – und die Frage, ob das Urteil zu mild ausgefallen ist.
Das Landgericht Freiburg hat den Angeklagten im Rulantica-Prozess verurteilt. Der Verkehrsclub Deutschland hat gegen den Bau der Gauchachtalbrücke geklagt. Der Bahlinger SC hat sich von Trainer Stefan Reisinger getrennt.
Über den Ausnahmeprozess von Avignon ist viel berichtet worden. Aber bisher haben weder Gisèle Pelicot noch ihre Anwälte erzählt, wie sie die Monate vor Gericht erlebt haben. 2024 müssen sie sich dort immer wieder gegen massive Angriffe der Gegenseite wehren. Im Gerichtssaal wird versucht, Gisèle Pelicot zur Komplizin ihres Mannes zu machen. Ihre beiden Anwälte geben Einblicke, wie sie ihre Mandantin auf den Prozess vorbereiten. Über drei Monate wird sie mit den 51 Angeklagten in einem Raum verbringen. Zuvor müssen sie gemeinsam die Videos ihrer Vergewaltigungen sichten. Die Anwälte berichten auch über absurde Momente des Verfahrens: über den Tag, an dem sie Gisèle Pelicots Bauchnabel fotografieren müssen. Die Entscheidung, den Prozess öffentlich stattfinden zu lassen, wird Gisèle Pelicot zu einer Ikone machen. Wir erfahren, was diese neue Rolle für sie verändert. Und: Wie die Liebe zurück in ihr Leben kam.In Teil 1 gibt Gisèle Pelicot Einblick, wie sie die Zeit nach der Festnahme ihres damaligen Ehemannes Dominique Pelicot erlebt hat. Wie ihre Kinder auf die Ermittlungen der Polizei reagierten. Und wie ihre Familie daran zu zerbrechen drohte. Das Buch von Gisèle Pelicot »Eine Hymne an das Leben« könnt ihr im SPIEGEL-Shop bestellen, ist am 17. Februar erschienen. In diesem Podcast geht es um schwere sexuelle Gewalt und Missbrauch. Wenn ihr selbst oder eine euch vertraute Person betroffen ist, findet ihr hier anonyme und schnelle Hilfsangebote: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 Alternativ ist auch die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar. Entweder telefonisch unter 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222, per Hilfe-Chat oder E-Mail.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Wenn Gisèle Pelicot – die Frau, die von ihrem Mann jahrelang betäubt und vergewaltigt sowie fremden Männern bewusstlos zur Vergewaltigung ausgeliefert wurde – ihre Memoiren schreibt und diese "Eine Hymne an das Leben" nennt, dann lässt das staunen. Vor anderthalb Jahren hat Gisèle Pelicot die Welt schon einmal zum Staunen gebracht, als sie entschieden hat, den Vergewaltigungsprozess gegen ihren Ex-Mann und die 50 weiteren Angeklagten in Avignon öffentlich und damit zu einem Jahrhundertprozess zu machen. Alle Welt sollte die Augen auf die Täter und die Videos der Vergewaltigungen richten. Denn: "Die Scham muss die Seite wechseln." Nicht die Opfer, sondern die Täter sollten sich schämen. Heute erscheinen Gisèle Pelicots Memoiren weltweit in 22 Sprachen. Sarah Murrenhoff hat sie schon gelesen.
Hinweis: In dieser Folge kommen Beschreibungen von expliziter Gewalt in einem sexuellen Kontext vor. Am Ende dieser Shownotes findet ihr Links zu schnellen und anonymen Hilfsangeboten. In Folge drei von »Avignon – Der Prozess Pelicot« stehen drei Mitangeklagte im Mittelpunkt: Andy R., Charlie A. und Christian L. Die Taten und die Aussagen der Männer vor Gericht offenbaren neue, erschütternde Details. Und sie werfen Fragen auf: Wussten sie, in welchem Zustand Gisèle Pelicot sich befand? Sind sie bereit, Verantwortung zu übernehmen? Folge drei rekonstruiert, wie die Angeklagten versuchen, ihre Taten mit kläglichen Entschuldigungen zu rechtfertigen oder zu leugnen. Viele behaupten, von Dominique Pelicot manipuliert worden zu sein oder nicht gewusst zu haben, dass Gisèle Pelicot bewusstlos war. Die Verteidigung argumentiert sogar, einige Angeklagte könnten ebenfalls unter Drogen gesetzt worden sein. Die verstörenden Videobeweise, die im Gerichtssaal gezeigt werden, sprechen allerdings eine andere Sprache. Am 12.2. erscheinen zwei neue Folgen mit Gisèle Pelicot. Wenn ihr die Zusatzfolgen direkt hören wollt, könnt ihr ein SPIEGEL+-Abo abschließen. Für ein Probeabo klickt ihr einfach auf spiegel.de/pelicot, dort geht's zum Angebot. Für alle ohne SPIEGEL-Abo gibt’s den ersten Teil der neuen Folge am 19. Februar. Überall dort, wo ihr eure Podcasts hört. In diesem Podcast geht es um schwere sexuelle Gewalt und Missbrauch. Wenn ihr selbst oder eine euch vertraute Person betroffen ist, findet ihr hier anonyme und schnelle Hilfsangebote: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 Alternativ ist auch die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar. Entweder telefonisch unter 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222, per Hilfe-Chat oder E-Mail.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Acht Jahre Haft für den Linksextremisten Simeon T., der auch als Maja T. bekannt ist. In Budapest wurde er am Mittwoch für seine Beteiligung an den Angriffen der "Hammerbande" verurteilt. Diese hatte in Budapest mit Eisenstangen, Reizgas und Teleskopschlagstöcken Jagd auf Menschen gemacht. Sie zerschmetterten Gelenke, fügten ihren Opfern lebenslage Verletzungen zu. Jan Mainka, Herausegeber der Budapester Zeitung, war live am letzten Verhandlungstag dabei. "Lächerlich" bezeichnet er die Verteidigungsstrategie von Simeon T. Er habe versucht, seine Beteiligung an den Gewalttaten bis zuletzt zu bestreiten. "Doch in Ungarn wird politische Gewalt nicht tolleriert", so Mainka. Anders als in Deutschland lehnt dort auch die politische Linke solche Verbrechen – strickt ab. Die übrigen Angeklagten erhielten mildere Strafen, teils auf Bewährung.
Knapp die Hälfte der Schweizer Städte und Gemeinden bewirtschaftet einen Kanal in den Sozialen Medien. Das zeigt eine neue Studie einer Zürcher Kommunikationsagentur. Am beliebtesten ist Facebook, gefolgt von Linked-In. In Appenzell Innerrhoden nutzt kein Bezirk Social Media. Weitere Themen: · TG: Kanton setzt ausserordentliches Mitglied in Primarschulbehörde Ermatingen ein, damit diese handlungsfähig bleibt · SG: Der Fischotter wurde anhand von Kotfunden erstmals in der Linthebene nachgewiesen · GL: Unbekannte legen Brand in ehemaliger Autobahnraststätte Obstalden · SG: St. Galler Stadtrat präsentiert seine Jahresziele · SG: St. Galler Stadtparlament wählt Jeyakumar Thurairajah zum neuen Präsidenten · SG: St. Galler Stadtparlament gibt grünes Licht für Wahl von Markus Streckeisen zum Olma-Verwaltungsratspräsidenten · SG: Kurzer erster Prozesstag im Fall des Rollstuhlunfalls auf dem Heidiweg am Pizol, die Angeklagten schweigen · Immer mehr Gemeinden in der Ostschweiz und in Graubünden nutzen Soziale Medien, um ihre Bevölkerung zu informieren
Von Michael Nikbakhsh. Diese Episode ist eine Fortsetzung der Ausgabe Nummer #274, in welcher wir erstmals den Grazer Strafprozess gegen sieben Personen wegen des Vorwurfs des schweren Raubes thematisiert hatten. Auf unseren Bericht hin meldete sich die Wiener Rechtsanwältin Pia Kern, sie vertritt in diesem Verfahren vier der Angeklagten. Aus Sicht der Verteidigerin ist der Tathergang nicht annähernd geklärt – sie kritisiert die Arbeit der Staatsanwaltschaft Graz und die bisherige mediale Berichterstattung zu den Geschehnissen vor Gericht. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Seit dem 7. Jänner müssen sich sieben Personen im „Couleur-Kappen-Prozess“ wegen schweren Raubs vor dem Landesgericht Graz verantworten. Auf ein Urteil müssen die Angeklagten nach zwei Verhandlungstagen allerdings noch warten: Der vorgesehene dritte und damit letzte Prozesstag samt Urteilsverkündung wurde vom Gericht vertagt. Laut der Anklageschrift, sollen zwei der sieben Angeklagten einem Burschenschafter nach dessen Besuch beim Akademikerball in Graz seine Studentenmütze entwendet haben. Bei dem Vorfall stürzte das Opfer, zog sich eine Rippenserienfraktur zu und musste schließlich ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Erst-Urteil soll voraussichtlich im Frühjahr ergehen. Im Studio: Michael Nikbakhsh und Maximilian Langer. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Am 5. Januar 1999 stürmt ein maskierter Mann in eine Würzburger Kneipe, erschießt den Wirt Edip Saraç vor Augenzeugen und verschwindet in der Nacht. Der Wirt stirbt noch am Tatort. Ein Mann, der ihn kurz vor dem Mord bedroht hatte, rückt in den Fokus der Ermittlungen – kann aber ein Alibi vorweisen. 2024 kommt es zu Durchsuchungen von Wohn- und Geschäftsräumen in Würzburg, Arnstein und Zellingen. Zwei Tatverdächtige landen in Haft – es sind Vater und Sohn. Eine Zeugin hatte das Alibi des Sohnes nach 26 Jahren platzen lassen und belastet die beiden Angeklagten schwer. So soll der Vater oft größere Geldbeträge verliehen haben – und ungeduldig geworden sein, wenn seine Schuldner nicht zurückzahlten. Der ermordete Wirt soll für einen dieser Schuldner gebürgt haben. Vor Gericht geht es auch um die Frage: Hat der Mann seinen Sohn mit den Schüssen auf Edip Saraç beauftragt? Mehr Informationen zu den Folgen: www.mainpost.de/podcast Für mehr Infos folgt uns auf Instagram und schreibt Feedback und Vorschläge gern an podcast@mainpost.de Hinweis: Der Einstiegstext wurde von einer KI eingesprochen.
In drei Podcastfolgen des True Crime-Podcasts „Verbrechen im Quadrat“ beleuchtet Gerichtsreporterin Agnes Polewka den Prozess um die Amokfahrt vom Rosenmontag in Mannheim. In Teil 1 rekonstruiert Agnes Polewka die Tat und die unmittelbare Zeit danach, sie beschäftigt sich mit dem Angeklagten, Recherchen über mögliche rechte Verstrickungen und den Zeugenberichten von Menschen aus dem näheren Umfeld des Mannes. Auch hat sie am Rande der Verhandlung mit dem Verteidiger des Angeklagten, Uwe Kosmala gesprochen.
Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder beim Camp in Polen im Sommer 2025 feiern eine Frau von unfassbarer Stärke. Aber in Deutschland ist sie kaum bekannt. Oder kennt Ihr Seweryna Szmaglewska? Beim Überfall der Deutschen auf Polen, 1939, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, ist Seweryna 23 Jahre alt. Sie studiert Soziologie, liebt die Natur, ist gläubig und schließt sich dem katholischen Widerstand an. Sie ist mi Witold, einem Architekturstudenten, lose befreundet. 1942 wird sie in ihrem Heimatort Piotrków Tribunalski von der Gestapo verhaftet und kommt ins KZ Auschwitz-Birkenau. Und dort beginnt ihr Alptraum. Von Nora Hespers und Sophie Rebmann (NDR 2025) *** Credits: Mit Anja Antonowicz, Anne Müller, Franz Dinda Skript und Hosts: Nora Hespers und Sophie Rebmann Musik: Michal Krajczok, Viola: Aisling Marnane Creative Producer: Roman Ruthardt Ton und Technik: Corinna Gathmann, Till Hoffmann und Jan Merget Redaktion: Ulrike Toma Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2025. Mit Dank an Polskie Radio. Die Bücher von Seweryna Szmaglewska sind im Schöffling Verlag erschienen. *** Besondere Empfehlungen der Redaktion: TV-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” in der ARD Mediathek Das ARD-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen" blickt auf diese historischen Tage aus einer neuen Perspektive - nämlich durch die Augen von zwei Überlebenden: Das ist der junge Journalist Ernst Michel, der die Prozesse verfolgt und die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska, die als Hauptzeugin an den Prozessen beteiligt ist. Die beiden werden gespielt von Jonathan Berlin und Katharina Stark. Die bekannten Schauspieler Francis Fulton Smith und Wotan Wilke Möhring verkörpern Hermann Göring und dessen Verteidiger. Zeitzeugen-Interviews und seltene, kolorierte Archivaufnahmen aus dem Gerichtssaal bringen uns die Vergangenheit nah. ZUR DOKU: https://1.ard.de/nuernberg-45?nuernbergNDR=pcsn In "Alles Geschichte" findet Ihr auch die Serie "Die Täter und der Psychologe" über den britischen Gerichtspsychologen Gustave M. Gilbert. Er begleitete die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. ZU DEN FOLGEN: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/ *** Unser Podcast-Tipp für Euch: Um eine unglaubliche Geschichte von Leid und Leben geht es in "Shlomo - Der Goldschmied und der Nazi" von Antonius Kempmann und Martin Kaul: https://www.ardaudiothek.de/sendung/shlomo-der-goldschmied-und-der-nazi/urn:ard:show:7170bc1a5ded494c/ ***
Im Konzentrationslager erlebt Seweryna die Grausamkeit der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler: Menschen werden gequält und getötet, Kinder verbrannt. Seweryna macht Notizen, sogar Zeichnungen. Sie ist mutig, will alles sehen, alles festhalten, um später zu berichten. Denn sie weiß: sie will überleben. Und dann geschieht etwas Unglaubliches: Seweryna trifft im KZ Witold wieder. Sie verlieben sich, geben sich ein Versprechen: wenn sie diese Hölle überleben, gründen sie später eine Familie. Das gibt ihnen Hoffnung. Bis die Männer das Lager verlassen und Seweryna mit anderen Frauen auf einen Todesmarsch geschickt wird. Von Nora Hespers und Sophie Rebmann (NDR 2025) *** Credits: Mit Anja Antonowicz, Anne Müller, Franz Dinda. Skript und Hosts: Nora Hespers und Sophie Rebmann Musik: Michal Krajczok, Viola: Aisling Marnane Creative Producer: Roman Ruthardt Ton und Technik: Corinna Gathmann, Till Hoffmann und Jan Merget Redaktion: Ulrike Toma Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2025. Mit Dank an Polskie Radio. Die Bücher von Seweryna Szmaglewska sind im Schöffling Verlag erschienen. *** Besondere Empfehlungen der Redaktion: TV-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” in der ARD Mediathek Das ARD-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen" blickt auf diese historischen Tage aus einer neuen Perspektive - nämlich durch die Augen von zwei Überlebenden: Das ist der junge Journalist Ernst Michel, der die Prozesse verfolgt und die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska, die als Hauptzeugin an den Prozessen beteiligt ist. Die beiden werden gespielt von Jonathan Berlin und Katharina Stark. Die bekannten Schauspieler Francis Fulton Smith und Wotan Wilke Möhring verkörpern Hermann Göring und dessen Verteidiger. Zeitzeugen-Interviews und seltene, kolorierte Archivaufnahmen aus dem Gerichtssaal bringen uns die Vergangenheit nah. ZUR DOKU: https://1.ard.de/nuernberg-45?nuernbergNDR=pcsn In "Alles Geschichte" findet Ihr auch die Serie "Die Täter und der Psychologe" über den britischen Gerichtspsychologen Gustave M. Gilbert. Er begleitete die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. ZU DEN FOLGEN: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/ *** Unser Podcast-Tipp für Euch: Unbekannte Täter der NS-Zeit stehen in "NS-Cliquen" im Fokus. Sie haben begeistert, schweigend oder resignierend Macht, Terror und Ausgrenzung wahrgenommen. https://www.ardaudiothek.de/sendung/ns-cliquen-von-menschen-und-moerdern/urn:ard:show:bb67d8af824e7f96/ ***
Nachts sind minus 25 Grad, es liegt Schnee. Seweryna weiß, sie wird den Todesmarsch nicht überleben. Mit ein paar Frauen gelingt ihr die Flucht. Als sie ausgemergelt und entkräftet zu Hause ankommt, setzt sie sich in ihr Jugendzimmer und beginnt, zu schreiben: fünfeinhalb Monate lang, Tag für Tag, früh bis spät. Die Gaskammern, die Leichenberge, das Arbeitslager. Im Dezember 1945 erscheint ihr Lagerbericht. Die sowjetische Delegation beim Nürnberger Prozess nutzt das Buch als Material vor Gericht, und Seweryna soll vorm Internationalen Militärtribunal aussagen. Hier trifft Seweryna auf die unsichtbaren Nazis. Ohne Uniform sind sie nicht zu erkennen. Am 27. Februar 1946 berichtet sie vor Gericht von schwangeren Frauen und Kindern im KZ. Unter den sechs Millionen ermordeten Jüdinnen und Juden waren eine Million Kinder. Von Nora Hespers und Sophie Rebmann (NDR 2025) *** Credits: Mit Anja Antonowicz, Anne Müller, Franz Dinda Skript und Hosts: Nora Hespers und Sophie Rebmann Musik: Michal Krajczok, Viola: Aisling Marnane Creative Producer: Roman Ruthardt Ton und Technik: Corinna Gathmann, Till Hoffmann und Jan Merget Redaktion: Ulrike Toma Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2025. Mit Dank an Polskie Radio. Die Bücher von Seweryna Szmaglewska sind im Schöffling Verlag erschienen. *** Besondere Empfehlungen der Redaktion: TV-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” in der ARD Mediathek Das ARD-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen" blickt auf diese historischen Tage aus einer neuen Perspektive - nämlich durch die Augen von zwei Überlebenden: Das ist der junge Journalist Ernst Michel, der die Prozesse verfolgt und die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska, die als Hauptzeugin an den Prozessen beteiligt ist. Die beiden werden gespielt von Jonathan Berlin und Katharina Stark. Die bekannten Schauspieler Francis Fulton Smith und Wotan Wilke Möhring verkörpern Hermann Göring und dessen Verteidiger. Zeitzeugen-Interviews und seltene, kolorierte Archivaufnahmen aus dem Gerichtssaal bringen uns die Vergangenheit nah. ZUR DOKU: https://1.ard.de/nuernberg-45?nuernbergNDR=pcsn In "Alles Geschichte" findet Ihr auch die Serie "Die Täter und der Psychologe" über den britischen Gerichtspsychologen Gustave M. Gilbert. Er begleitete die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. ZU DEN FOLGEN: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/ *** Unser Podcast-Tipp für Euch: Mit aller Kraft kämpft die Schwarze Frau Michelle für ihren Mann, ihre Familie: er sitzt hinter Gittern. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein gemeinsames Leben in Freiheit. Davon erzählt der Podcast: Haft & Liebe - Das Eheversprechen: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a5c269675f644d4b/ ***
Seweryna ist enttäuscht, dass ihre Redezeit in Nürnberg so knapp war, hier werden vor allem Dokumente als Beweismittel verwendet. Sie fragt: "Was ist aussagekräftiger - Millionen Seiten oder die Erzählung eines Menschen vom Geruch verbrannten Menschenfleischs?" Immerhin, sie steht in der Zeitung. Und wieder geschieht etwas Wunderbares: Witold liest über ihre Aussage und erfährt so, dass Seweryna noch am Leben ist. Er hielt sie für tot und sie ihn. Jetzt sehen sie sich im Grand Hotel wieder. In Polen bauen sie sich ein gemeinsames Leben auf und gründen, wie versprochen, eine Familie, bekommen zwei Söhne. Sewerynas schreibt weiter Bücher. Ihre Frage nach den Kindern bleibt unbeantwortet. Heute, 80 Jahre nach dem Beginn der Nürnberger Prozesse und Kriegsende, ist Sewerynas erstes Buch nicht mehr Schullektüre in Polen, nur noch eine ergänzende Empfehlung. Immerhin ist inzwischen, im Juli 2020, die deutsche Übersetzung in Deutschland auf den Markt gekommen, unter dem Titel "Die Frauen von Birkenau", erschienen. Von Nora Hespers und Sophie Rebmann (NDR 2025) *** Credits: Mit Anja Antonowicz, Anne Müller, Franz Dinda Skript und Hosts: Nora Hespers und Sophie Rebmann Musik: Michal Krajczok, Viola: Aisling Marnane Creative Producer: Roman Ruthardt Ton und Technik: Corinna Gathmann, Till Hoffmann und Jan Merget Redaktion: Ulrike Toma Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2025. Mit Dank an Polskie Radio. Die Bücher von Seweryna Szmaglewska sind im Schöffling Verlag erschienen. *** Besondere Empfehlungen der Redaktion: TV-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” in der ARD Mediathek Das ARD-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen" blickt auf diese historischen Tage aus einer neuen Perspektive - nämlich durch die Augen von zwei Überlebenden: Das ist der junge Journalist Ernst Michel, der die Prozesse verfolgt und die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska, die als Hauptzeugin an den Prozessen beteiligt ist. Die beiden werden gespielt von Jonathan Berlin und Katharina Stark. Die bekannten Schauspieler Francis Fulton Smith und Wotan Wilke Möhring verkörpern Hermann Göring und dessen Verteidiger. Zeitzeugen-Interviews und seltene, kolorierte Archivaufnahmen aus dem Gerichtssaal bringen uns die Vergangenheit nah. ZUR DOKU: https://1.ard.de/nuernberg-45?nuernbergNDR=pcsn In "Alles Geschichte" findet Ihr auch die Serie "Die Täter und der Psychologe" über den britischen Gerichtspsychologen Gustave M. Gilbert. Er begleitete die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. ZU DEN FOLGEN: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/ *** Unser Podcast-Tipp für Euch: Welche Themen, die heute relevant erscheinen, beschäftigen uns noch morgen, und welche Ereignisse, die lange zurückliegen, sind heute wie damals wichtig? Darum geht es in "Was geht - was bleibt?" ZUM PODCAST: https://www.ardaudiothek.de/sendung/was-geht-was-bleibt-zeitgeist-debatten-kultur/urn:ard:show:c78dab440df011db/ ***
Von Michael Nikbakhsh. Am 11. November 2000 wird ein Tunnel in Kaprun zum Schauplatz der größten Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg. Kurz nach 9.00 Uhr gerät eine Garnitur der Gletscherbahnen Kaprun auf dem Weg zum Kitzsteinhorn in Brand, 155 Menschen sterben. Die Geschichte dieser Katastrophe ist auch die eines Justizskandals. 2004 werden in einem Strafprozess in Salzburg alle 16 Angeklagten von jeder strafrechtlichen Verantwortung freigesprochen, das Urteil wird im Jahr darauf rechtskräftig. Das Verfahren in Salzburg ist von Ungereimtheiten geprägt, eine deutsche Staatsanwaltschaft wird später Unglaubliches aufdecken. Aus Anlass des 25-jährigen Jahrestags spreche ich mit dem früheren Journalisten Hannes Uhl, er ist Autor des 2014 erschienen Sachbuches „155 Kriminalfall Kaprun“, das er gemeinsam mit dem deutschen Journalisten Hubertus Godeysen geschrieben hat. // Vor den Mikros: Hannes Uhl, Michael Nikbakhsh. // Audio Post Production: Manuel Correa Kunnen. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Gibt es eine Nazi-Psyche? Mit dieser Frage im Kopf kommt der US-Offizier und Psychologe Gustave M. Gilbert nach Nürnberg. Von November 1945 bis Oktober 1946 begleitet er die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. Er spricht mit ihnen in den Prozesspausen, beim Mittagessen, in ihren Zellen. Sein "Nürnberger Tagebuch" gibt Einblick in die Gedankenwelt der Täter. Von Michael Zametzer (BR 2025)
Wie reagieren die Angeklagten auf die erdrückenden Beweise für Angriffskrieg, Völkermord, Verbrechen gegen den Frieden? Rudolf Heß, Hitlers einstiger Stellvertreter in der NSDAP, scheint von Gedächtnisverlust befallen, kann sich dann aber plötzlich wieder erinnern. Spielt er ein doppeltes Spiel? Hans Frank, der berüchtigte "Schlächter" von Polen, lässt sich katholisch taufen, sucht Trost im Glauben. Ehrliche Reue oder kalkulierter Schwindel? Von Michael Zametzer (BR 2025)
Im Frühjahr 1946 hat im Prozess von Nürnberg die Verteidigung das Wort. Wie rechtfertigen die Angeklagten ihr Handeln im NS-Staat? Männer wie Albert Speer, Hitlers Architekt und späterer Rüstungsminister - er zeigt sich kooperativ und räumt in Teilen sogar seine Mitverantwortung ein. Aber meint er es ernst? Alfred Rosenberg, der Chefideologe der Nazis, ist dagegen auch vor Gericht ein unbelehrbarer Antisemit und Rassentheoretiker. Am Ende dieses beispiellosen Tribunals heißt es: Freispruch, Gefängnis oder Galgen? Von Michael Zametzer (BR 2025)
Der damalige Staatsanwalt Gerhard Wiese ist heute noch überrascht, wie die Angeklagten damals im Auschwitz-Prozess auftreten: „Nomale Bürger, keine Auffälligkeiten. Das waren ganz stinknormale Bürger.“
03.08.2025 – Die Publizisten Markus Krall (www.goldrevolution.com), Roland Tichy (www.tichyseinblick.de) und Gudula Walterskirchen (www.libratus.online) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über das Ergebnis des Strafprozesses gegen Michael Ballweg, der dafür neun Monate in Untersuchungshaft saß: Steuerhinterziehung in Höhe von 19,53 Euro; über den Frankfurter „Reichsbürgerprozess“, der offenkundig dazu dient, den Angeklagten jede Menschenwürde zu nehmen; über die vollkommen einseitige Berichterstattung der Mainstreammedien in diesen beiden Fällen sowie über die zarte Andeutung der Chefin der deutschen Grünen Jugend, man könne gegen die AfD auch bewaffnet vorgehen.
Es war einer der folgenschwersten Anschläge auf die Weimarer Republik: Am 24. Juni 1922 wurde der deutsche Außenminister Walther Rathenau von Mitgliedern der rechtsradikalen Organisation Consul in Berlin ermordet. Die Attentäter flüchteten und wurden erst Wochen später in Thüringen aufgespürt. Beim Zugriff starb einer von ihnen durch eine Polizeikugel, einer durch Suizid, die anderen wurden im Herbst 22 vor dem Staatsgerichtshof zu eher moderaten Haftstrafen verurteilt. Deutlich weniger öffentliches Interesse als dieser Hauptprozess zog zweieinhalb Jahre später ein weiteres Verfahren gegen zwei Helfer auf sich. Einen größeren Bericht fanden wir lediglich im sozialdemokratischen Hamburger Echo vom 29. Juni 1925, der sich über das Strafmaß (Freispruch bzw. vier Jahre Haft) gegen die beiden Angeklagten und die Argumentation der Richter in blanke Ironie flüchtet. Beinahe unnötig zu ergänzen, dass auch der verurteilte Günther Brandt nur einen Bruchteil der Strafe tatsächlich absitzen musste. Später im NS-Staat machte er Karriere u.a. im Rassenpolitischen Amt der NSDAP sowie beim Sicherheitsdienst des Reichsführers SS, nach dem Krieg praktizierte er als Facharzt für Innere Medizin. Es liest Frank Riede.
Im Hochsommer 2023 wird der 28 Jahre alte Micha erstochen – auf offener Straße, am Rande einer Kirmes und nur wenige Meter von seiner Haustür entfernt. Sein plötzlicher Tod erschüttert seine Angehörigen bis ins Mark. Zwei Festnahmen lassen zunächst auf eine schnelle Aufklärung hoffen, doch dann nehmen die Ermittlungen eine Wendung, die Michas Familie nicht kommen sah. Obwohl der Fall in Deutschland passiert ist, verlassen wir in dieser Folge von Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe das deutsche Strafrecht und finden uns vor einem US-Militärgericht wieder. Journalist und Rechtsanwalt Felix W. Zimmermann steht uns als Experte zur Seite. **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Isabel Mayer Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Hintergrund-Bericht: https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/freispruch-trotz-gestaendnis-wittlich-us-militaergericht-justice Kommentar zum juristischen Versagen der Behörden: https://www.lto.de/recht/meinung/m/kommentar-wittlich-verzicht-nicht-mehr-moeglich SWR: Messerangriff in Wittlich: US-Soldat soll sich bei Geständnis "bedroht" gefühlt haben: https://t1p.de/ovk1x Stars and Stripes: Air Force: Court-martial begins for Spangdahlem airman accused of killing martial arts instructor: https://t1p.de/zvrl9 SWR: US-Militärgericht in Spangdahlem: Freispruch für den Angeklagten: https://t1p.de/ye5o8 SWR: Familie des Opfers der Wittlicher Säubrennerkirmes: "Unsere Hoffnung wurde zerrissen": https://t1p.de/1y0gv Stars and Stripes: Air Force: US Airman found not guilty of murder in stabbing death of man in Germany: https://t1p.de/tl2gf **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Er hatte nicht erwartet, eine Frau zu treffen, die seine Welt auf den Kopf stellt. Ihr erster Kuss auf ihrer Couch war für ihn pure Magie. Sie verkörpert alles, was er bei einer Partnerin sucht, schreibt er in seine Liebesbriefe, die er mit „Dein und nur dein Henry“ unterzeichnet. Die Briefe sind Teil einer intensiven Romanze, die Sprachbarrieren und Ländergrenzen überwindet – bis eine Frau vermisst wird und an einem See eine verbrannte Leiche auftaucht. Einer der Ersten, die dann informiert werden, ist Dr. Laurent Lafleur von der Münchner Staatsanwaltschaft. Und er kann sich auch heute, sieben Jahre später, gut an die darauffolgenden Ermittlungen erinnern. In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ erzählt er uns davon… **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Isabel Mayer Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Shownotes** Urteil: Landgericht München: 1Ks 127 Js 189896/17 SZ: Frauenleiche vom Feringasee: Doppelleben des Angeklagten musste auffliegen: https://t1p.de/g4sr1 SZ: Prozess: Bundesgerichtshof schwächt Mordurteil ab: https://t1p.de/aqppd Focus: Feringasee-Prozess: Die Schöne und der “Milchreisbubi”: https://t1p.de/lqjp9 **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio